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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 10:34:59 +0100</pubDate>
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                        <title>Cottbuser Herzzentrum ist einsame Spitze in der Lausitz</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/cottbuser-herzzentrum-ist-einsame-spitze-in-der-lausitz/</guid><pp:caseid>736981</pp:caseid><pp:subtitle>Deutsche Gesellschaft für Kardiologie bestätigt Status als zertifiziertes Mitralklappenzentrum</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e3e2daf8a48eb767e0f770a2ba57a35ae"><span style="color:#999999;">Sana-Herzzentrum Cottbus als Mitralklappen-Zentrum von Deutscher Gesellschaft für Kardiologie re-zertifiziert</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e8d139a1130b9d8de6238f1a6fc79bf59"><span style="color:#999999;"><span>la</span>ngjähriges renommiertes Zentrum <span>neben</span> Berlin, Leipzig und Magdeburg</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e98720a58a6792cabf2a435e6f1bc7573"><span style="color:#999999;">interdisziplinäres Team behandelt seit Einführung der Methode 775 Mitralklappen</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Exzellente Medizin und Pflege für Herzpatienten im Süden Brandenburgs sind im Sana-Herzzentrum Cottbus gelebter Standard. Mit seinem Anspruch an höchste Behandlungsqualität ist dem interdisziplinären Heart-Team, das Ärzte aus allen Fachdisziplinen vereint, jetzt erneut eine hohe Auszeichnung gelungen: Die Spezialklinik wurde von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) als Mitralklappen-Zentrum re-zertifiziert.</strong></p><p>Herzpatienten mit einer defekten Mitralklappe können darauf vertrauen, dass sie im Sana-Herzzentrum Cottbus in sicheren Händen sind. Die Spezialklinik hat das anspruchsvolle Audit gemeistert und erneut das Qualitätssiegel als DGK-zertifiziertes Mitralklappen-Zentrum erhalten. Damit ist das Cottbuser Herzzentrum im weiten Umkreis die einzige Klinik, die ein solches Gütesiegel trägt. Die nächsten Fachkliniken mit einem zertifizierten Mitralklappen-Zentrum befinden sich in Berlin, Leipzig und Bernau.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f6009b35-b74d-40c7-a6f7-2dd558eb700c/1920_aaa_5605_bearb.jpg?95343"><p><br>&nbsp;</p><p><i>Im Jahr 2013 wurde der erste MitraClip im Sana-Herzzentrum Cottbus eingesetzt. Jetzt ist die Spezialklinik erneut von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als Mitralklappen-Zentrum re-zertifiziert worden. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f6009b35-b74d-40c7-a6f7-2dd558eb700c/aaa_5605_bearb/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Wohnortnahe Behandlung auf höchstem Niveau</h2><p>„Die erfolgreiche Re-Zertifizierung ist das Ergebnis des großen Engagements und gleichzeitig Anerkennung der hochprofessionellen Arbeit unseres Teams. Dank der ausgesprochenen Fachkompetenz unserer Ärzte und Pflegekräfte können wir Patienten eine wohnortnahe Behandlung auf höchstem Niveau bieten“, würdigt Klinikgeschäftsführer Marc Bernstädt die erfolgreiche Re-Zertifizierung.</p><h2>Versiertes Expertenteam</h2><p>Die interventionelle Mitralklappen-Therapie ist im Cottbuser Herzzentrum Aufgabe eines multiprofessionellen Teams, zu dem mit der Leitenden Oberärztin der Kardiologie, Dr. Kristin Rochor, und dem Oberarzt der Herzchirurgie, Dr. Volker Herwig, gleich zwei versierte und erfahrene Herzensretter gehören. Gemeinsam mit einem eingespielten Team aus Echokardiographen, Kardioanästhesisten und OP-Pflege haben die Kardiologin und der Herzchirurg bereits mehr als 750 Mitralklappen interventionell versorgt. „Ein solch anspruchsvoller und komplexer Eingriff ist echte Teamarbeit. Wir arbeiten inzwischen viele Jahre Hand in Hand und können heute im Jahr mehr als 100 Patienten mit einer solchen Intervention behandeln“, sagt Dr. Kristin Rochor, die nahezu jede einzelne dieser Prozeduren als verantwortliche Operateurin geleitet hat.</p><h2>Neue Lebensqualität und mehr Lebenszeit</h2><p>Der erste MitraClip wurde im Jahr 2013 in der Cottbuser Herzklinik eingesetzt. Für die oft schwer herzkranken oder hochbetagten, vielfach chronisch kranken Patienten ist das interventionelle Verfahren die Chance auf neue Lebensqualität und mehr Lebenszeit. Betroffene mit einer Klappeninsuffizienz leiden häufig unter Wassereinlagerungen, Atemnot und Herzrhythmusstörungen. Bleibt eine defekte Klappe unbehandelt, kann sie nicht nur den Lebensmotor Herz, sondern auch andere Organe dauerhaft schädigen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/600586ca-c790-467f-bc39-9ed9ec03fa58/1920_aaa_5700.jpg?42504"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Seite an Seite: Die Leitende Oberärztin der Kardiologie, Dr. Kristin Rochor, und Dr. Volker Herwig, Oberarzt der Herzchirurgie, sind ein eingespieltes Team. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/600586ca-c790-467f-bc39-9ed9ec03fa58/aaa_5700/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Schonendes Verfahren für Risikopatienten</h2><p>Bis zur Einführung des MitraClip-Verfahrens war die Rekonstruktion einer undichten Mitralklappe nur bei einer chirurgischen Operation am offenen Herzen möglich. Eine Operation, bei der das Herz für kurze Zeit stillsteht und die Herz-Lungen-Maschine die lebenswichtige Kreislauffunktion übernimmt, kam für viele Risikopatienten jedoch nicht in Frage. Der MitraClip bietet eine schonendere Therapie und wird bei ausgewählten Patienten eingesetzt, die eine Reihe von Voraussetzungen erfüllen müssen. Sollten die anatomischen Gegebenheiten des Patienten mal nicht für ein Clipverfahren geeignet sein, kann alternativ ein ebenfalls schonendes, interventionelles Verfahren einer Mitralringraffung mit einer Metallspange, dem Carillon-System, eingesetzt werden.</p><h2>Fortschritte bei Clipsystemen</h2><p>Die Möglichkeiten der interventionellen Klappentherapie entwickeln sich beständig weiter. Seit Ende des vergangenen Jahres werden am Sana Herzzentrum die neuesten Clipsysteme der fünften Generation implantiert.</p><p>Inzwischen hat sich die Cliptechnik auch zur Behandlung defekter Trikuspidalklappen etabliert und stellt häufig die einzige Chance zur Verbesserung der Lebensqualität auch für diese, meist schwerkranken Patienten dar. Inzwischen wurden am Cottbusser Herzzentrum seit 2020 auch mehr als 120 Patienten an der Trikuspidalklappe interventionell behandelt.</p><h2>Herzchirurgen und Kardiologen Seite an Seite</h2><p>Bei den interventionellen Klappen-Prozeduren stehen erfahrene Kardiologen und Herzchirurgen Seite an Seite im Hybrid-Saal. Über einen kleinen Hautschnitt in der Leiste werden unter Röntgensicht ein oder mehrere kleine Metallclips zu der undichten Mitral- oder Trikuspidalklappe im Herzen geführt. Die etwa zwölf Millimeter großen Klammern verbinden die Klappensegel so miteinander, dass diese wieder richtig schließen. Die Patienten sind während des Eingriffs unter Vollnarkose.</p><p>&nbsp;„Der große Vorteil des Clip-Verfahrens ist, dass es ohne Brustkorberöffnung am schlagenden Herzen erfolgt und keine Herz-Lungen-Maschine notwendig ist. Dadurch ist der Eingriff schonend und besser verträglich. Unsere Patienten können in der Regel bereits wenige Tage nach dem Eingriff&nbsp; nach Hause entlassen werden, erholen sich recht schnell und können schon bald wieder ihren gewohnten Alltag bewältigen“, erklärt Dr. Kristin Rochor die Vorteile des Verfahrens.</p><p>&nbsp;</p><p><span style="color:#999999;"><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen.<span> </span>Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><span style="color:#999999;"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,newsroom,MitraClip,Mitralklappenzentrum,Dr. Kristin Rochor,dr. volker herwig]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Feb 2026 10:34:59 +0100</pubDate>
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                        <title>Klappe die Dritte! Behandlung bei Herzklappenerkrankungen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/klappe-die-dritte-behandlung-bei-herzklappenerkrankungen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/klappe-die-dritte-behandlung-bei-herzklappenerkrankungen/</guid><pp:caseid>583956</pp:caseid><pp:subtitle>Warum Patienten mit Herzklappenerkrankungen im Sana-Herzzentrum Cottbus gut aufgehoben sind</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Um zu erklären, warum das Sana-Herzzentrum Cottbus heute eine der besten Kliniken für die Behandlung von defekten Herzklappen ist, müssen wir ein paar Jahre zurückreisen, nach Nordfrankreich. Im April 2002 gelang dem französischen Mediziner Alain Cribier in Rouen erstmals die Implantation einer Herzklappe über die Leistenaterie. Er hatte sich jahrelang auf den Eingriff vorbereitet, der damals in der Fachwelt als sehr gewagt, wenn nicht gar verrückt galt. Doch Cribiers Wagemut zahlte sich aus. Er rettete nicht nur dem damaligen Patienten das Leben, er ermöglichte hochbetagten Patienten erstmals die Chance auf eine neue Herzklappe, die bisher aufgrund ihres altersbedingten hohen OP-Risikos, als nicht behandelbar galten.</strong></p><p><span style="text-align:left;">Das Verfahren, das heute unter dem Kürzel TAVI (siehe Infokasten) bekannt ist, gilt als Goldstandard bei der Aortenklappen-Behandlung von Risikopatienten. Bis zu Alain Cribiers Pionierleistung war ein Ersatz der Herzklappe ausschließlich über einen chirurgischen Eingriff mit Öffnung des Brustkorbs und Einsatz der Herz-Lungen-Maschine möglich. Für hochbetagte Patienten und solche mit schweren Begleiterkrankungen war das Risiko für diese Operation zu groß. Dank des schonenden TAVI-Verfahrens, bei dem die neue Herzklappe über einen Katheter in örtlicher Betäubung eingesetzt wird, kann ihnen nun geholfen werden.</span></p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</h3><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Klappe, die erste: Vom Pionier gelernt</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Den Großteil der TAVIs am Cottbuser Herzzentrum verantwortet Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie gemeinsam mit Oberarzt Dr. Volker Herwig. 2008 reiste der Chefarzt gemeinsam mit ihm und weiteren Kollegen nach Frankreich, um vom Pionier Alain Cribier das Verfahren zu erlernen. Mit Erfolg: Schon 2010 wurde die erste TAVI am Herzzentrum in Cottbus durchgeführt. „Ich bin stolz darauf, dass ich behaupten kann, die Methode vom Erfinder selbst gelernt zu haben,“ blickt Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie, zurück. Mittlerweile ist er selbst Lehrer für angehende Mediziner, weist sie in die hohe Kunst der Kardiologie ein. Zudem gibt er seine Expertise national und international auf Kongressen weiter: „Ich bin stolz auf mein gesamtes Team im Sana-Herzzentrum Cottbus, dass wir heute diejenigen sind, die andere interventionelle Kardiologen in der minimalinvasiven Klappentherapie ausbilden. Damit leistet unser interdisziplinäres Team – jeder mit seiner Expertise – zum einen wichtige medizinische Arbeit für die Patienten, die sich bei uns in Cottbus behandeln lassen, gleichzeitig aber auch für Menschen in der gesamten Bundesrepublik.“</p><p><span style="text-align:left;">Da das Herzzentrum zu den führenden Häusern bei der Behandlung von Herzklappenfehlern gehört, kommen immer wieder Kardiologen in die Lausitz, um hier von den Experten zu lernen. Denn es dürfte nur wenige Kliniken in Europa mit mehr Erfahrung geben.&nbsp; Vor wenigen Wochen erfolgte ein besonderes Jubiläum: die 4.000. TAVI-Prozedur. „Dafür gilt mein herzlicher Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die maßgeblich mit dazu beigetragen haben, dass unser Herzzentrum diese tolle Leistung heute erreichen konnte und zurecht zu den Spitzenkliniken in der gesamten Bundesrepublik und sogar europaweit zählt. Meinen herzlichen Glückwunsch dem Team und uns allen. Wieder einmal zeigt sich: Im Sana-Herzzentrum Cottbus sind die Herzen unserer Patienten in den besten Händen!“, gratuliert Geschäftsführerin Jean Franke dem Team. Das Cottbuser Haus ist das einzige zertifizierte TAVI-Zentrum der Lausitz, die nächsten Kliniken mit Zertifizierung finden sich in Berlin und Leipzig. Cottbus war 2016 eines der ersten Häuser bundesweit, das die Zertifizierung erhielt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4f5334dc-425a-47a8-86a2-a7bb442b4ad5/1920_img-99812.jpg?10000"><p><span style="text-align:left;">Das minimalinvasive Verfahren zum Ersatz der größten Herzklappe, der Aortenklappe, das heute unter dem Kürzel TAVI (siehe Infokasten) bekannt ist, gilt als Goldstandard bei der Aortenklappen-Behandlung von Risikopatienten. Mit geübten Handgriffen implantiert das TAVI Team den oftmals Hochrisikopatienten innerhalb weniger Minuten eine neue Hertklappe und sorgt so für schnelle Hilfe bei Herzbeschwerden.&nbsp;</span></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/4f5334dc-425a-47a8-86a2-a7bb442b4ad5/img-99812.jpg?10000" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download</span></a></p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</h3><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Klappe, die zweite: Jubiläum und Zertifikat</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Im August dieses Jahres kam eine weitere Auszeichnung durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie hinzu: die Zertifizierung als Mitralklappenzentrum. Geschäftsführerin Jean Franke: „Das Zertifikat ist Ausdruck der hohen Qualitätsansprüche und des großen Erfahrungsschatzes unserer Ärzte- und Pflegeteams. Sie alle machen ihre tägliche Arbeit nicht für Zertifikate und Urkunden – aber diese Auszeichnungen sind eine tolle Wertschätzung ihrer Arbeit.“ Die Kriterien der Zertifizierungen seien unheimlich hoch gesteckt, so Franke: „Deshalb freut es mich umso mehr, dass der Zertifizierungsbericht so anerkennend und objektiv ist. Sie alle machen eine wunderbare Arbeit und leisten großartiges für unsere Patienten. Dabei verkörpern sie Tag für Tag, dass multiprofessionelle Teams für unsere Patienten das beste Behandlungsergebnis erreichen.“</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Neben der Aortenklappe ist die Mitralklappe am häufigsten von einem Defekt betroffen. Bis vor wenigen Jahren war zwingend ein chirurgischer Eingriff notwendig, um eine undichte Mitralklappe zu rekonstruieren. Mittlerweile können ausgewählte Patienten mit dem sogenannten MitraClip-Verfahren versorgt werden. Dabei wird eine zwölf Millimeter kleine Metallklammer über einen Katheter von der Leistenvene zum Herzen geführt und an der undichten Herzklappe befestigt. Die Klammer verbindet die beiden Segel der Mitralklappe so, dass diese wieder richtig schließen. Das Verfahren erfolgt bei schlagendem Herzen. Für das Team um die leitende Oberärztin Dr. Kristin Rochor und Oberarzt Dr. Volker Herwig braucht es daher Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Anfang 2022 konnte das Herzteam das 500. Herz mit einem MitraClip versorgen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das interdisziplinäre Team ist sozusagen das Herzstück der Klappenversorgung. Hier entscheiden Kardiologen, Herzchirurgen und Kardioanästhesisten gemeinsam, welche Behandlung für den Patienten optimal ist. Denn während bei Risikopatienten die interventionelle Versorgung über den Venenzugang der Goldstandard ist, ist für jüngere Patienten oft der chirurgische Ersatz oder die Rekonstruktion der schwächelnden Herzklappe die bessere Wahl.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Für den Ernstfall immer gerüstet</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Wenn sich erst auf dem OP-Tisch herausstellt, dass zwischen kardiologischem und chirurgischem Eingriff geswitcht werden muss, ist das innerhalb kürzester Zeit möglich. Denn das Herzzentrum verfügt über mittlerweile zwei Hybridsäle mit entsprechender Ausstattung und ist dank hochqualifiziertem und erfahrenem Ärzte- und Pflegeteam jederzeit in der Lage die Methode zum Wohl des Patienten zu ändern. Die Herz-Lungen-Maschine steht für den Notfall bei jeder Prozedur bereit. Die Zusammenarbeit mit OP-Pflege, Kardiotechnik, erfahrenen Echokardiografen und Kardioanästhesisten ist das Erfolgsrezept im Cottbus Herzzentrum.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Diese vertrauensvolle Teamarbeit über Fachdisziplinen hinweg und die Bereitschaft, stets neueste medizinische Verfahren auszuprobieren, macht das Sana-Herzzentrum Cottbus zu einem der führenden Häuser der Herzmedizin. Das bestätigen übrigens auch die Patienten selbst. In Online-Foren, erhält das Haus regelmäßig sehr gute Bewertungen, die Weiterempfehlungsrate liegt bei fast 100 Prozent. Erst im Frühjahr hat die Herzchirurgie zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz beim FAZ-Ranking der besten Krankenhäuser Deutschlands erhalten.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Klappe, die dritte: Innovation im Stillen</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Und von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat man am Haus eine weitere medizinische Innovation etabliert. Seit 2021 können über das Clip-Verfahren undichte Trikuspidalklappen versorgt werden. Das Verfahren ist erst vor Kurzem für den regulären Betrieb zugelassen worden. „Wir in Cottbus haben aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit dem MitraClip-System bereits während der Entwicklungsphase die ersten Prozeduren durchführen können“, berichtet Dr. Kristin Rochor. So ist das Sana-Herzzentrum Cottbus heute eines der Krankenhäuser mit der höchsten Kompetenz auf diesem Gebiet.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Damit können in der Cottbuser Spezialklinik drei von vier Herzklappen interventionell behandelt werden. Mehr geht nicht. Denn eine Schädigung der vierten Herzklappe – der Pulmonalklappe – ist in der Regel auf einen angeborenen Herzfehler zurückzuführen und wird schon im Kindesalter operiert. Die Behandlung von Kinderherzen allerdings ist neben der Herztransplantation das Einzige, was die Spezialisten in Cottbus den Kollegen mit mehr Erfahrung auf diesem Gebiet überlassen. Als Erwachsener mit Herzklappen-Fehler aber ist man im Herzzentrum in den wohl erfahrensten Händen Brandenburgs.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Zu den Verfahren</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#00AEC2;"><strong>TAVI: Durch die Hüfte zum Herzen</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Ein undichte (Insuffizienz) oder verengte (Stenose) Herzklappe gehört zu den häufigsten Herzerkrankungen. Ein gängiges Verfahren der interventionellen Kardiologie ist die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI). Unter örtlicher Betäubung und Röntgensicht wird die Ersatzklappe über einen kleinen Zugang an der Leiste durch die Oberschen­kel-Arterie zum Herzen transportiert und in die verkalkte Herzklappe implantiert. Diese schonende OP-Methode erspart hochbetagten Risikopa­tienten eine große, konventionelle Operation, bei der das Brustbein geöffnet werden müsste und der Anschluss an eine Herz-Lungen-Maschine nötig wäre.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#00AEC2;"><strong>Dreifach ausgezeichnet: Der Weg zur Zertifizierung</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bereits drei Prüfverfahren der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie hat das Sana-Herzzentrum Cottbus erfolgreich gemeistert und ist jetzt zertifiziert: als Stätte der Zusatzqualifikation interventionelle Kardiologie, als TAVI-Zentrum und als Mitralklappenzentrum. Die Leitlinien sehen strenge Kriterien und Standards für die Zertifizierung vor, die von unabhängigen Gutachtern vor Ort überprüft werden. Dazu gehören eine Mindestanzahl an jährlichen Eingriffen, ein Herz-Team aus Kardiologen, Herzchirurgen, Spezialisten im Bereich Echokradiographie und Kardioanästhesisten, Erfahrung bei der Behandlung von Risikopatienten und das Vorhandensein eines Hybridsaals. Im jüngsten DGK-Zertifizierungsbericht heißt es über das Herzzentrum anerkennend: „Es gibt im Hause eine Vergleichsweise hohe Zahl befähigter Mitarbeiter mit interventionellen Echokenntnissen. Die interne Qualitätssicherung und Analyse der Interventionsergebnisse ist sehr gut umgesetzt, die präsentierte Krankenhausmortalität des Zentrums ist vergleichsweise niedrig.“</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,TAVI,Aortenklappe,Herzzentrum,Mitralklappe,MitraClip,TriClip,Trikuspidalklappe]]></category>
            <pubDate>Sun, 23 Oct 2022 21:32:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Einzigartig zwischen Nürnberg, Jena, Leipzig und Berlin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/einzigartig-zwischen-nuernberg-jena-leipzig-und-berlin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/einzigartig-zwischen-nuernberg-jena-leipzig-und-berlin/</guid><pp:caseid>583954</pp:caseid><pp:subtitle>Sana-Herzzentrum Cottbus ist zertifiziertes Mitralklappenzentrum</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span style="text-align:left;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus beweist wieder einmal mehr: Hier sind die Herzen der Menschen in den besten Händen, denn ein Herz kann man doch reparieren. Dank der interdisziplinären Teamarbeit und dem ständigen Wunsch nach medizinischer Exzellenz ist dem Heart-Team, so heißt die ärztliche Arbeitsgruppe über alle Fachdisziplinen hinweg im Cottbuser Herzzentrum um die Leitende Oberärztin der Kardiologie Dr. Kristin Rochor und den Oberarzt der Herzchirurgie Dr. Volker Herwig, nun eine besondere Ehre zu Teil geworden.</span></p><p>&nbsp;</p><h2><span style="color:#2980b9;"><span style="text-align:left;">Einzigartiger Spitzenplatz</span></span></h2><p><span style="text-align:left;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist als einziges Krankenhaus zwischen Nürnberg, Jena, Leipzig und Berlin als Mitralklappenzentrum von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert worden. Mehr als 550 Mal hat das Team aus Kardiologen, Herzchirurgen, Kardioanästhesisten und OP-Pflege eine Mitralklappe inzwischen bereits interventionell versorgt. Und das mit so guten Ergebnissen, dass die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie das Sana-Herzzentrum Cottbus jetzt als Mitralklappen-Zentrum zertifiziert hat.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fe8edd45-f3c5-407f-97e9-2c6a4a87a350/1920_csm--dsc1800-e32989da55.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>Die 12 Millimeter große Klammer sorgt dafür, dass die MitralKlappe wieder dicht ist und kein Blut mehr in die Herzkammern zurückfließen kann. So verbessert sich die Lebensqualität für die Betroffenen wieder enorm.</p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/44156056-7965-4025-b982-6cd1093f5ece/-dsc1838.jpg?10000" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2><span style="color:#2980b9;">Zertifizierungsbericht mit großem Lob</span></h2><p><span style="text-align:left;">„</span><em style="text-align:left;"><i>Die interdisziplinäre Komponente, insbesondere die Selektion der Patienten, die Dokumentation der Heart Team Sitzungen, sowie die Durchführung der Eingriffe erscheint vollumfänglich gemäß der Empfehlung der Fachgesellschaft umgesetzt. Die optimale technische Ausstattung des Hybridlabors sowie die räumliche Nähe der Eingriffsräume zu den Intensivstationen sind gegeben. Es gibt im Hause eine Vergleichsweise hohe Zahl befähigter Mitarbeiter mit interventionellen Echokenntnissen. Die interne Qualitätssicherung und Analyse der Interventionsergebnisse ist sehr gut umgesetzt, die präsentierte Krankenhausmortalität des Zentrums ist vergleichsweise niedrig.</i></em><span style="text-align:left;">“</span><br><strong>Zertifizierungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie</strong></p><p>&nbsp;</p><h2><span style="color:#2980b9;"><strong>MitraClip oft letzte Rettung</strong></span></h2><p><span style="text-align:left;">Eine undichte Herzklappe, die nicht richtig schließt, führt dazu, dass ein Teil des durchgepumpten Blutes wieder zurückfließt. Wenn das passiert, leiden die Patienten unter Luftnot und Wassereinlagerungen und auch Herzrhythmusstörungen können eine Folge sein. Unbehandelt kann eine solche Klappeninsuffizienz das Herz und andere Organe dauerhaft schädigen. Bis vor wenigen Jahren konnte die Mitralklappe ausschließlich mit einem chirurgischen Eingriff versorgt werden. Heute prüft das Heart-Team gemeinsam, ob Patienten, für die eine Operation der Herzklappe zu riskant wäre, für das noch verhältnismäßig junge MitraClip-Verfahren geeignet sind. Wenn ja, dann kommt ein 12 Millimeter kleiner Metallclip zum Einsatz, der von der Leistenvene zum Herzen geführt und an der undichten Herzklappe befestigt wird. Die Klammer verbindet die beiden Segel der Mitralklappe so, dass diese wieder richtig schließt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4c911ff5-3303-44b2-8699-fa140718cc23/1920_csm--dsc1346-dab25f724b.jpg?10000"><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</h3><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Interventioneller Klappenersatz vs. chirurgische Versorgung</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bis vor wenigen Jahren konnte die Mitralklappe ausschließlich mit einem chirurgischen Eingriff versorgt werden. Und auch heute werden Mitralklappenerkrankungen vorrangig durch die Herzchirurgen versorgt. Dabei nutzt das Herzzentrum sowohl das minimalinvasive Verfahren mit einem kleinen Zugang am seitlichen Brustkorb, als auch den Eingriff am offenen Thorax. „Bei diesen Eingriffen müssen wir das Herz für einige Zeit stilllegen und den Kreislauf über die Herz-Lungen-Maschine führen. Gerade bei hochbetagten Patienten oder bei Menschen mit stark geschwächtem Herzen birgt die Operation ein erhöhtes Risiko in sich“, erklärt Oberarzt Dr. Volker Herwig. Er hat sich als Herzchirurg auf die interventionelle Therapie von Klappenerkrankungen spezialisiert und arbeitet im Team der Kardiologie eng mit der Leitenden Oberärztin Dr. Kristin Rochor zusammen.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Da das interventionelle Verfahren schonend bei schlagendem Herzen erfolgt, ist es für manche Patienten die letzte Hoffnung. „Die MitraClip-Patienten sind handverlesen“, erläutert die erfahrene Kardiologin Dr. Kristin Rochor. „Die kleine Metallklammer bringt den Erkrankten Lebensqualität zurück. Sie können ihren Alltag wieder bewältigen, wieder Treppen steigen, ohne außer Atem zu geraten.“</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,MitraClip,Mitralklappe,Herzklappenersatz,interventionelle Kardiologie,Herzzentrum]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Aug 2022 20:18:00 +0200</pubDate>
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