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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Tue, 23 Jun 2026 15:18:48 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Im Notfall zählt jede Minute: Sana stärkt vernetzte Schlaganfallversorgung</title>
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            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:27:05 +0200</pubDate>
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                        <title>Stroke Unit, Reha, Nachsorge: Das Netzwerk fängt die Folgen auf</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/stroke-unit-reha-nachsorge-das-netzwerk-faengt-die-folgen-auf/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/stroke-unit-reha-nachsorge-das-netzwerk-faengt-die-folgen-auf/</guid><pp:caseid>742328</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Stroke Units bündeln Monitoring, Komplikationsprävention sowie Ursachenabklärung und stellen frühzeitig die Weichen für Rehabilitation und Nachsorge. Ziel des Stroke Action Plan for Europe: Mindestens 90 Prozent der Betroffenen sollen zuerst in einer Stroke Unit behandelt werden.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Eine Stroke Unit ist eine spezialisierte Behandlungseinheit für Menschen mit Schlaganfall. Hier arbeiten rund um die Uhr erfahrene Ärztinnen und Ärzte, darüber hinaus haben die Pflegekräfte eine Zusatzqualifikation zur sogenannten “Stroke Nurse”. Auch das Therapeutenteam ist auf die Behandlung der Symptome eines Schlaganfalls, wie Schluckstörungen und den Umgang mit akut aufgetretenen kognitiven Störungen, spezialisiert.&nbsp;</p><p>Weiter entscheidend sind die technische Ausstattung und die organisierte Struktur: Ein eingespieltes Team, klar definierte Abläufe und eine Versorgung, die rund um die Uhr darauf ausgerichtet ist, Komplikationen zu vermeiden, Ursachen zu klären und die nächsten Schritte frühzeitig zu planen. Für Betroffene und Angehörige bedeutet das vor allem Sicherheit, Tempo und Orientierung in einer Situation, in der jede Minute und jede Entscheidung zählt.</p><h2>Bausteine für eine erfolgreiche Therapie</h2><p>Auf einer zertifizierten Stroke Unit stehen rund um die Uhr Spezialisten aus allen erforderlichen Fachdisziplinen zur Verfügung, die ein Gerinnsel in einer Hirnarterie mittels Katheter schonend entfernen und so den blockierten Blutfluss schnellstmöglich wiederherstellen können.</p><p>In der Stroke Unit greifen also mehrere Bausteine ineinander. Dazu gehören engmaschiges Monitoring, die Prävention von Komplikationen, Arbeiten in interdisziplinären Teams und frühzeitige Therapie.</p><p><strong>Engmaschiges Monitoring:</strong> Vitalwerte und neurologischer Status werden regelmäßig und strukturiert überprüft. Verschlechterungen werden dadurch früh erkannt – und das Team kann schneller gegensteuern.</p><p><strong>Komplikationsprävention:</strong> Ein wesentlicher Teil der Schlaganfallmedizin ist, typische Risiken aktiv zu reduzieren – etwa durch frühzeitige Diagnostik und Therapie bei Schluckstörungen, Maßnahmen zur Infektions- und Thromboseprophylaxe sowie ein sicheres Mobilisationskonzept.</p><p><strong>Interdisziplinäres Arbeiten:</strong> Neurologie, Radiologie, Kardiologie und – je nach Befund – weitere Fachdisziplinen arbeiten in definierten Prozessen zusammen. Das reduziert Reibungsverluste und beschleunigt Entscheidungen.</p><p><strong>Frühe Therapie:</strong> Physio‑, Ergo‑ und Logopädie beginnen, sobald es medizinisch möglich ist. Das unterstützt Funktionen, beugt Folgeschäden vor und hilft, alltagsrelevante Einschränkungen früh zu erkennen.</p><h2>Ursachen klären, Rückfälle verhindern</h2><p>Ein zentraler Mehrwert der Stroke Unit ist die schnelle und konsequente Ursachenabklärung. Denn erst wenn klar ist, warum es zum Schlaganfall gekommen ist, lässt sich das Risiko für weitere Ereignisse wirksam senken. Entsprechend werden typische Auslöser systematisch geprüft:</p><ul><li data-list-item-id="e8f69c0f55d78a32a4c4203b0cfbf74f9">Herz und Herzrhythmus: Abklärung von Herzrhythmusstörungen, die Blutgerinnsel begünstigen können.</li><li data-list-item-id="e41c1a08fd097b16c6d7f5aa42446d75b">Gefäße: Untersuchung der hirnversorgenden Arterien, um Engstellen oder andere relevante Veränderungen zu erkennen.</li><li data-list-item-id="e90ee1f02ab9a1185eefe188761a22985">Gerinnung und individuelle Risiken: Je nach Konstellation werden Gerinnung, Begleiterkrankungen und Risikofaktoren bewertet – als Grundlage für eine passgenaue Sekundärprävention.</li><li data-list-item-id="e6db26d9a6402ba8c49d19cac0faa37df">Präventionsplan: Blutdruck, Blutzucker, Blutfette und Lebensstilfaktoren werden nicht nur angesprochen, sondern in einen konkreten, nachvollziehbaren Plan überführt.</li></ul><p>So wird aus der Akutversorgung ein präventives Gesamtpaket, das nicht nur stabilisiert, sondern auch Rezidive verhindert.</p><h2>Die Weichen stellen</h2><p>Die Stroke Unit organisiert den Behandlungsprozess entlang einer klaren Linie. In der Akutphase schnell und effektiv reagieren, Risiken senken, Frührehabilitation starten und die Überleitung in Rehabilitation und Nachsorge strukturiert vorbereiten. Gerade diese Übergänge sind entscheidend, damit wichtige Maßnahmen nicht „zwischen den Sektoren“ verloren gehen und Betroffene möglichst viel Selbstständigkeit zurückgewinnen.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie und Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, erklärt: „Die Stroke Unit verhindert nicht nur Komplikationen. Sie stellt die Weichen für alle wichtigen Schritte im Behandlungsprozess. Wir müssen die Ursachen finden, Rezidive verhindern und den Rehaprozess einleiten. Dann haben die Patienten die besten Erfolgsaussichten.“</p><p>Im Landkreisverbund ist daher nicht nur die Akutversorgung wichtig, sondern auch das, was danach kommt. Dazu gehören geregelte Übergänge, gemeinsame Fallbesprechungen, Rückverlegungsoptionen und ein Qualitätsmonitoring, das die Versorgung anhand des Behandlungserfolges messbar macht. Denn Qualität zeigt sich nicht in Strukturmerkmalen, sondern darin, ob Menschen nach einem Schlaganfall wieder selbstständig leben können.</p><h2>Europäische Zielmarke: 90 Prozent in die Stroke Unit</h2><p>Der kürzlich weiterentwickelte Stroke Action Plan for Europe (SAP‑E 2018–2030) setzt hier eine klare Zielmarke. Mindestens 90 Prozent der Betroffenen sollen als erste Versorgungsstufe in einer Stroke Unit behandelt werden. Dies reduziert nachweislich Komplikationen, verringert Behinderung und verbessert die Behandlungsergebnisse. Das Netzwerk rund um die Sana Kliniken im Landkreis Leipzig trägt maßgeblich zu diesem Ziel bei.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:25:08 +0200</pubDate>
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                        <title>Stille Gefahr: Untypische Symptome bei Schlaganfall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/stille-gefahr-untypische-symptome-bei-schlaganfall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/stille-gefahr-untypische-symptome-bei-schlaganfall/</guid><pp:caseid>742326</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>BE‑FAST ergänzt den FAST‑Test um die Punkte Balance und Eyes. Damit wird deutlich, dass auch akut auftretende Sehstörungen oder Schwindel Ausdruck eines Schlaganfalls sein können. Ein Fallbeispiel zeigt: Trotz fehlender Lähmung oder Sprachstörung kann ein Infarkt im hinteren Stromgebiet durch ein spezialisiertes Netzwerk rechtzeitig erkannt und behandelt werden.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d1031de0-83b2-4ef6-949c-94f469f245ed/1920_240510-visualbefastschlaganfall.jpg?10000"><p>Viele Menschen kennen noch den FAST‑Test: Face, Arm, Speech, Time. Diese einfache Prüfung bleibt wichtig, aber sie ist nicht vollständig. Gerade Schlaganfälle im hinteren Stromgebiet beginnen häufig ungewöhnlich, mit Sehstörungen, Schwindel oder Koordinationsproblemen. Darum wird international zunehmend der BE‑FAST‑Ansatz empfohlen: Balance, Eyes, Face, Arm, Speech, Time.</p><p>Das ist mehr als eine Merkhilfe, es ist eine Lebensversicherung. Denn wenn sich Sehen oder Gleichgewicht plötzlich verändern, wird der Schlaganfall häufig nicht erkannt oder unterschätzt.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Klinken Landkreis Leipzig kennt das Problem aus der Praxis: “Viele warten erst einmal ab oder fahren sogar noch selbst mit dem Auto in die Klinik. Aber: Time is brain! Dieser Merksatz ist nach wie vor aktuell. Wer den Rettungsdienst ruft, und auch den Verdacht auf einen Schlaganfall äußert, bringt die Versorgungskette in Gang, inklusive Voranmeldung in der Spezialklinik, schneller Bildgebung und Zugang zur spezialisierten Versorgung. Das rettet im Ernstfall Leben.”</p><p>Wie wichtig schnelles Handeln ist, zeigt der Fall eines 56-jährigen Patienten.&nbsp;</p><h2>Unterschätzer Vorbote: Sehstörung</h2><p>Als Herr K. sich am Abend gegen 22 Uhr nach dem Fernsehen ins Bett legte, war noch alles in Ordnung. Um 2:00 Uhr nachts wurde der 56-Jährige plötzlich wach und stellte fest, dass er nicht mehr richtig sehen konnte, alles rechts im Raum nahm er nicht mehr wahr. Auch wenn sich Unbehagen ausbreitete, hatte Herr K. den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Vor der Fahrt in die Klinik ging er sogar noch einmal unter die Dusche. Nur durch die engagierte Reaktion der Ehefrau, die darauf bestanden hatte, ihren Mann trotz Fehlen der klassischen Symptome eines Schlaganfalls mit dem Auto in die Klinik zu fahren, ließ sich Schlimmeres verhindern.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/756c0346-0ee0-4732-8470-73ff7c759347/1920_260410patientmitaumlrztin.jpg?78597"><p>In dieser Nacht stellte sich der 56-jährige Patient somit wegen einer plötzlichen Sehstörung in der Klinik vor. Typische Schlaganfallsymptome wie Lähmungen oder Sprachstörungen fehlten. Auch sein Alter sprach nicht für einen Verdacht auf Hirninfarkt. Aufgrund der versierten Anamnese und Untersuchung in der erstversorgenden Klinik wurde der Patient trotz zunächst unauffälliger Bildgebung im Sinn eines Schlaganfalls behandelt und am Folgemorgen umgehend in die überregionale Stroke Unit des Verbundes im Schwerpunktversorgungskrankenhaus Borna verlegt. Die Diagnose: Hirninfarkt im hinteren Stromgebiet.&nbsp;</p><p>Als wahrscheinliche Ursache für den Schlaganfall wurde ein sogenanntes offenes Foramen ovale identifiziert. Dabei handelt es sich um ein kleines Loch zwischen dem linken und rechten Vorhof des Herzens. Dadurch können Blutgerinnsel aus dem Venensystem leicht in das Arteriensystem und von dort ins Gehirn wandern und ein Gefäß blockieren.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><p>Den Neurologen war schnell klar, dass auch Gedächtnis und Aufmerksamkeit bei dem Patienten betroffen waren. Neue Dinge konnte sich der Patient nicht merken, Erinnerungen aus der Zeit vor dem Schlaganfall waren jedoch nicht beeinträchtigt. Experten sprechen bei diesen Symptomen von einer anterograden Amnesie. Auch diese Einschränkung gehört nicht zu den klassischen Symptomen eines Schlaganfalls. Daher wirken die Betroffenen für Außenstehende „fast wie immer“, doch im Alltag können solche Probleme zu enormen Einschränkungen führen. Im Netzwerk stehen für Betroffene mit neuropsychologischen Problemen ebenfalls Spezialisten bereit und können sofort eine effektive Therapie veranlassen.</p><h2>Stark im Team</h2><p>Bei Fällen wie diesen zeigt sich der große Vorteil des Netzwerks rund um die Sana Kliniken im Landkreis Leipzig. Durch die schnelle Reaktion der Eheau und die professionelle Diagnose und Therapie bei den Spezialisten im Netzwerk ist die Prognose für Herrn K. sehr gut: “Ich gehe davon aus, dass unser Patient nach der Rehabilitation im Alltag wieder selbstständig zurechtkommt und die kognitive Störung sich durch die neuropsychologische Therapie zurückbilden wird”, so Alexander Reinshagen.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:25:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Regionale Stroke Unit am Sana Klinikum Landkreis Biberach erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/regionale-stroke-unit-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/regionale-stroke-unit-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>739601</pp:caseid><pp:subtitle>Hohe Qualität in der Schlaganfallversorgung erneut bestätigt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Das </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></span></a><span><strong> wurde kürzlich von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) erfolgreich als </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/neurologie-mit-regionaler-stroke-unit" target="_blank"><span><strong>Regionale Stroke Unit</strong></span></a><span><strong> rezertifiziert. Die erneute Auszeichnung bestätigt die herausragende medizinische Qualität und Leistungsfähigkeit des Klinikums in der Versorgung von Schlaganfallpatienten und unterstreicht seine zentrale Rolle in der regionalen Notfallversorgung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Plötzlich einsetzende Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, eine verwaschene Sprache oder Sehstörungen – das sind Warnzeichen, die auf einen Schlaganfall hinweisen können. Davon betroffen sind alleine in Deutschland jährlich rund 270.000 Menschen. Viele davon müssen mit langfristigen Folgen leben: Schlaganfälle sind der häufigste Grund für bleibende Einschränkungen und Behinderungen bei Erwachsenen und – auch wenn die Sterblichkeitsrate in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesunken ist – nach wie vor die dritthäufigste Todesursache. Verursacht werden rund 80 Prozent aller Schlaganfälle nach Angaben der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft durch ein Blutgerinnsel, einen sogenannten Thrombus; oft aus dem Herzen oder aus einer hirnzuführenden Arterie im Halsbereich.</span></p><p style="text-align:justify;">Eine schnelle, spezialisierte medizinische Versorgung ist dann entscheidend, um Leben zu retten und bleibende Schäden zu minimieren. Dabei spielen Stroke Units eine zentrale Rolle. Am Biberacher Klinikum werden Schlaganfallpatienten bereits seit 2017 in der zertifizierten Regionalen Stroke Unit behandelt. Um bundesweit einheitlich hohe Qualitätsstandards in der Schlaganfallversorgung sicherzustellen, zertifiziert die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) gemeinsam mit der Deutschen Schlaganfall-Hilfe spezialisierte Stationen zur Behandlung von Schlaganfallpatienten. Die Zertifizierung – ebenso wie die regelmäßige Rezertifizierung – ist an strenge Anforderungen geknüpft und erfolgt im Rahmen externer, unabhängiger Audits. Geprüft werden unter anderem eine fachärztliche Versorgung rund um die Uhr, qualifiziertes Pflege- und Therapiefachpersonal, moderne diagnostische und therapeutische Verfahren sowie klar definierte Behandlungsabläufe und eine enge Vernetzung mit dem Rettungsdienst.</p><p style="text-align:justify;">Die Klinik für Neurologie am Biberacher Zentralkrankenhaus hat die Erfüllung dieser Anforderungen erneut erfolgreich unter Beweis gestellt und wurde als Regionale Stroke Unit rezertifiziert. Damit bestätigt die DSG die hohe medizinische Qualität und Leistungsfähigkeit des Klinikums in der Versorgung von Schlaganfallpatienten in der Region. „Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute – Time is Brain“, erklärt Chefarzt PD Dr. Siegfried Kohler. „Unser multiprofessionelles Team arbeitet Hand in Hand, um unsere Patientinnen und Patienten sicher und nach den aktuellsten Leitlinien zu behandeln.“ Moderne diagnostische und therapeutische Verfahren – einschließlich der Thrombektomie zur Behandlung schwerer Schlaganfälle – sowie klar strukturierte Behandlungsabläufe ermöglichen eine schnelle und zielgerichtete Versorgung vor Ort. Jede erfolgreiche Rezertifizierung ist dabei das Ergebnis einer exzellenten Teamleistung: „Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die rund um die Uhr mit hoher Fachlichkeit, großer Sorgfalt und viel Einsatz für unsere Patienten da sind und tagtäglich einen wichtigen Beitrag zu dieser hochwertigen Versorgung leisten“, so Kohler.</p><p style="text-align:justify;">Weitere Informationen zur Klinik für Neurologie sind online unter www.sana.de/biberach sowie telefonisch unter Tel. 07351 55-7800 erhältlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ac73337-d4c2-4fe3-904e-730c71b4fdd3/1920_260318_pmsana_regionalestrokeunitamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert.jpg?10000"><p><i><span>Die Klinik für Neurologie unter der chefärztlichen Leitung von PD Dr. Siegfried Kohler (sechster von links) wurde erfolgreich als Regionale Stroke Unit rezertifiziert.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6ac73337-d4c2-4fe3-904e-730c71b4fdd3/260318_pmsana_regionalestrokeunitamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Klinik fuer Neurologie,Neurologie,Regionale Stroke Unit,Schlaganfall,notfallversorgung,Schlaganfallhilfe,Notfall,Zertifizierung,Rezertifizierung]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 09:48:37 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/6ac73337-d4c2-4fe3-904e-730c71b4fdd3/260318_pmsana_regionalestrokeunitamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Regionale Stroke Unit am Sana Klinikum Landkreis Biberach erfolgreich rezertifiziert]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Hohe Qualit&amp;auml;t in der Schlaganfallversorgung erneut best&amp;auml;tigt]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Depression verstehen: Ein multiprofessioneller Blick auf eine komplexe Erkrankung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/depression-verstehen-ein-multiprofessioneller-blick-auf-eine-komplexe-erkrankung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/depression-verstehen-ein-multiprofessioneller-blick-auf-eine-komplexe-erkrankung/</guid><pp:caseid>734577</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Depression stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Eine patientenzentrierte Versorgung im Netzwerk bündelt viele Perspektiven, verbindet ambulante und stationäre Angebote, stärkt die Zusammenarbeit der Berufsgruppen und macht Gesundheitsnetzwerke zu einem entscheidenden Lösungsansatz.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Gerne unterstützen wir Sie bei weiterführenden Recherchen, koordinieren auf Wunsch Experten-Statements oder stellen für ein Interview den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</strong></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Früherkennung: Hausarztpraxis hat Schlüsselfunktion</span></h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/749a765c-9563-445a-b430-1d493e23bd65/800_260302claudiabitterlich.jpg?x=1772447337012" alt="Dr. med. Claudia Bitterlich, Allgemeinmedizinerin aus Altenburg" width="300" height="auto">Expertin:&nbsp;Dr. med. Claudia Bitterlich, Allgemeinmedizinerin aus Altenburg</strong></span></p><p><span>Hausärztinnen und Hausärzte sind oft die ersten, die seelische Veränderungen wahrnehmen. Als vertraute Ansprechpersonen übernehmen sie wichtige Funktionen: Sie hören zu, klären ab und begleiten ihre Patientinnen und Patienten Schritt für Schritt – bis hin zu Diagnostik und Therapie. Im Sana Netzwerk steht dabei immer der Mensch im Mittelpunkt, nicht nur das Krankheitsbild.&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/749a765c-9563-445a-b430-1d493e23bd65/260302claudiabitterlich/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Was, wenn es keine „klassische“ Depression ist?</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/800_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?x=1772206070727" alt="Dr. med. Alexander Reinshagen" width="300" height="auto"><span><strong>Experte:&nbsp;</strong></span><strong>Dr. med. Alexander Reinshagen, Neurologe aus Borna</strong></p><p>Anhaltende Müdigkeit, fehlender Antrieb und emotionale Tiefs können Anzeichen einer Depression sein. Doch nicht immer liegt die Ursache ausschließlich im seelischen Bereich. Gerade bei jüngeren Patientinnen können solche Symptome auch Ausdruck neurologischer oder internistischer Erkrankungen sein – etwa einer Hashimoto-Thyreoiditis oder entzündlicher Prozesse im Gehirn.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Was ist noch normal? Was ist krank?</h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:303/auto;width:303px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9994b946-81de-4261-b1eb-5c02a29e376f/800_lsk_noackmargrit_01-3.jpg?x=1772447351259" alt="Margrit Noack" width="303" height="auto">Expertin:&nbsp;</strong></span><strong>Margrit Noack, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie aus Hoyerswerda</strong></p><p>Depression macht Angst, nicht nur durch das Leiden selbst, sondern durch die Unsicherheit. Was ist noch normal? Was ist krank? Und was heißt das für mich? Die Psychiatrie setzt genau hier an. Sie ordnet ein, grenzt ab und schafft medizinische Klarheit, wo diffuse Symptome und Selbstzweifel dominieren. Medikamente sind dabei kein Allheilmittel, sondern Teil eines sorgfältigen Abwägens.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9994b946-81de-4261-b1eb-5c02a29e376f/lsk_noackmargrit_01-3/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Aus der Spur geraten: So finden Patienten wieder ins Leben</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:303/auto;width:303px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9b5f55c6-87cd-4b96-a937-cf5d29b6cf6d/800_img_3414-4.jpg?x=1772538170871" alt="Max Meiburg" width="303" height="auto"><span><strong>Experte:&nbsp;</strong></span><strong>Max Meiburg, Krankenhauspsychologe aus Hoyerswerda</strong></p><p>Psychotherapie unterstützt Menschen mit Depression dabei, Schritt für Schritt wieder handlungsfähig zu werden. Im Mittelpunkt stehen die therapeutische Beziehung, Struktur und das Wiederentdecken eigener Wirksamkeit. Unterschiedliche Therapieansätze helfen, Gedanken, Gefühle und Verhalten besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Belastungen zu entwickeln.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9b5f55c6-87cd-4b96-a937-cf5d29b6cf6d/img_3414-4/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Traurig, wütend, erschöpft: Wie zeigt sich Depression bei jungen Menschen?&nbsp;</h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/27625a67-1165-41d1-bb0c-186ac94c89ee/800_dsc-1297copyrobinkunz.jpg?x=1772206590164" alt="Symbolbild psychologische Beratung" width="300" height="auto">Expertin:&nbsp;Katy Burdack, Psychologin aus Borna</strong></span></p><p>Reizbarkeit, Leistungsabfall oder körperliche Beschwerden – Depression äußert sich im jungen Alter oft anders als bei Erwachsenen. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Diagnostik, die Entwicklungsphase, familiäres Umfeld und mögliche Begleiterkrankungen einbezieht. Es ist wichtig zu wissen, welche Warnsignale man ernst nehmen muss und warum es altersgerechte therapeutische Konzepte braucht.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/27625a67-1165-41d1-bb0c-186ac94c89ee/dsc-1297copyrobinkunz/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Mehr als nur Endorphine im Körper: Effekte von Sport und Bewegung</h2><p><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/526fc2b8-a7c3-46fd-a33d-a4a9c5af2a22/800_260306lukaskraemer.jpg?x=1772800050725" alt="Lukas Krämer, Sporttherapeut aus Borna" width="300" height="auto">Experte: Lukas Krämer, Sporttherapeut aus Borna</strong></p><p>Sport ist längst mehr als ein „guter Tipp“ bei Depressionen. Studien weisen darauf hin, dass regelmäßige körperliche Aktivität Prozesse im Gehirn anstößt, die Stimmung, Antrieb und Belastbarkeit positiv beeinflussen. Gleichzeitig erleben viele Betroffene, dass sich durch sportliche Aktivität ihre Selbstwirksamkeit verbessert und sie ein gestärktes Körpergefühl entwickeln.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/526fc2b8-a7c3-46fd-a33d-a4a9c5af2a22/260306lukaskraemer/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / RyanKing999</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Borna,Hoyerswerda,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 08:29:43 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b1cf3732-dfac-4b95-b351-f515d31efce2/260227symbolbilddepression.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Depression]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Depression]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Unkontrollierbares Zittern: Mit Ultraschallwellen gezielt betroffene Gehirnzellen ausschalten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/unkontrollierbares-zittern-mit-ultraschallwellen-gezielt-betroffene-gehirnzellen-ausschalten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/unkontrollierbares-zittern-mit-ultraschallwellen-gezielt-betroffene-gehirnzellen-ausschalten/</guid><pp:caseid>732842</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der fokussierte Ultraschall ist eine schonende Therapiemöglichkeit gegen den sogenannten essenziellen Tremor. Die Betroffenen leiden unter unkontrollierbaren Muskelaktivitäten, schon der Griff zum Wasserglas ist oft eine Herausforderung. Mit der Therapiemethode werden nur die auslösenden Bereiche im Gehirn behandelt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der essenzielle Tremor ist eine neurologische Bewegungsstörung, bei der es zu rhythmischen, unwillkürlichen Muskelaktivitäten kommt, meist an Händen und Armen. Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt, eine genetische Veranlagung ist aber wahrscheinlich. Typisch ist, dass das Zittern bei gezielten Bewegungen oder beim Halten einer Position stärker wird (z. B. beim Schreiben oder beim Trinken). Der essenzielle Tremor ist gutartig, schreitet jedoch langsam fort und beeinträchtigt den Alltag.&nbsp;</p><p>Der Magnetresonanz-gesteuerte fokussierte Ultraschall, kurz MRgFUS, ist eine schonende Behandlungsmethode, die bisher nur an wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt wird. Dazu gehören die Sana Kliniken Duisburg, die dieses Hochpräzisionsverfahren anbieten und in Zusammenarbeit mit dem Neurologen und Neurowissenschaftler Professor Lars Wojtecki von der Universitätsklinik Düsseldorf sowie Privatdozent Dr. Haidar Dafsari aus der Universitätsklinik Köln evaluieren.</p><p>„MRgFUS eignet sich für Patienten mit schwerem Tremor, bei denen Medikamente nicht ausreichend wirken", erklärt Lars Wojtecki. „Als Alternative zur tiefen Hirnstimulation ist MRgFUS eine nicht-invasive Behandlungsoption, von der die Patienten profitieren können", ergänzt Haidar Dafsari.&nbsp;</p><p>Professor Wilhelm Nacimiento, Chefarzt der Neurologie der Sana Kliniken Duisburg, betont, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei dieser Therapie ist: „Unsere neurologische Abteilung begleitet die Patientinnen und Patienten vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge. Das neurochirurgische Team nimmt den Eingriff dann in der Abteilung für Neuroradiologie im MRT vor.”</p><h2>Zellen werden erhitzt</h2><p>Das Grundprinzip des Verfahrens ist einfach. Ärzte bündeln hochintensive Ultraschallwellen von außen gezielt auf einen Punkt im Gehirn.&nbsp;</p><p>Das Team der Radiologie und Neuroradiologie bereitet die Patienten vor. Chefarzt Dr. Martin Schlunz-Hendann, Facharzt für Radiologie mit dem Schwerpunkt Neuroradiologie, erklärt, wie wichtig die Vorbereitung vor dem eigentlichen Eingriff ist: „Unsere medizinischen Technologinnen der Radiologie (MTRs) müssen das Gerät auf den Millimeter genau einstellen, damit die Ultraschallwellen auch an der richtigen Stelle im Gehirn ankommen. Dies stellen wir durch unsere Bildgebung sicher.”</p><p>Professor Martin Scholz, Facharzt für Neurochirurgie und spezielle neurochirurgische Intensivmedizin bei Sana, erläutert die Vorgehensweise: „Um die richtige Stelle zu finden, die den Tremor, verursacht, setzen wir den Magnetresonanztomografen (MRT) zur Bildgebung ein. Der behandelte Bereich wird durch die Ultraschallwellen erhitzt. Dadurch sterben krankhafte Zellen ab, umliegende Gewebebereiche bleiben aber unberührt. Daher ist dieses Verfahren für die Patienten sehr schonend.”</p><p>Die Anwendung besteht aus mehreren Schritten:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e8f798bc5cd44204f6ff4a83481c44360">Ultraschallsender anbringen: Zunächst muss der Kopf rasiert und die Haut lokal betäubt werden. Danach verteilen die Ärzte mit einer Art Helm rund 1.000 kleine Ultraschallsender am Kopf.</li><li data-list-item-id="e5f8cb303ef7a116676f46a14d3d27fed">Den richtigen Bereich identifizieren: Danach erstellen die Mediziner im MRT eine exakte dreidimensionale Karte des betroffenen Bereichs im Gehirnbereich, der nur wenige Millimeter groß ist. Mit einer geringen Temperatur wird der fokussierte Ultraschall an der entsprechenden Stelle appliziert. Dadurch werden die Zellen nur kurzfristig lahmgelegt und nicht zerstört.</li><li data-list-item-id="ed042dc4d30e1965cf47e62a253a53f45">Testen, ob sich ein Erfolg einstellt: Die Patienten führen unter der Behandlung mit der niedrigen Temperatur eine Bewegung aus, die normalerweise zum bekannten Zittern führt. Nimmt der Tremor während der Testphase ab, haben die Mediziner den richtigen Punkt ermittelt.</li><li data-list-item-id="e53bb65b6af68881e76a1645e5b0e7c77">Behandlung mit Hitze: Sobald die Ärzte die richtige Stelle gefunden haben, werden die Nervenzellen mit gebündelten Schallwellen zerstört. Die Behandlung ist schmerzlos, dauert mehrere Stunden und wird in Intervallen eingesetzt. Die Kontrolle erfolgt mittels MRT.</li></ul><p>So können die Ärzte die Temperatur und Wirkung des Eingriffs in Echtzeit kontrollieren. Daher ist die Therapie sehr sicher und effektiv.</p><h2>Erfolg tritt sofort ein</h2><p>Sofort nach dem Eingriff bemerken die Patienten in der Regel bereits eine nahezu vollständige Reduzierung des Tremors. Sie können sich wieder mit größerer Sicherheit bewegen und Alltagstätigkeiten wie Schreiben oder Trinken sind plötzlich wieder ohne Probleme möglich. Das verbessert nicht nur die Selbstständigkeit, sondern auch die Lebensqualität enorm.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Erstgespräch vereinbaren!&nbsp;</strong></p><p>Sind Sie selbst oder ein Angehöriger von einem essenziellen Tremor betroffen und interessieren sich für die MRgFUS-Therapie?&nbsp;</p><p>Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir beraten Sie, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt. E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:MRgFUS@sana.de">MRgFUS@sana.de</a></p><p>Aufgrund der großen Nachfrage kann die Beantwortung der Anfragen aktuell etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und melden uns so bald wie möglich bei Ihnen!&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurologie" target="_blank">Neurologie | Duisburg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurochirurgie" target="_blank">Neurochirurgie | Duisburg</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/radiologie-und-neuroradiologie" target="_blank">Radiologie | Duisburg</a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-011l_S2k_Tremor_2022-08.pdf" target="_blank">Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Tremor</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:03:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Warum MRgFUS nur im Team funktioniert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/interdisziplinaere-zusammenarbeit-warum-mrgfus-nur-im-team-funktioniert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/interdisziplinaere-zusammenarbeit-warum-mrgfus-nur-im-team-funktioniert/</guid><pp:caseid>732840</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Einführung des Magnetresonanz-gesteuerten fokussierten Ultraschalls, kurz MRgFUS, zur Behandlung von Patienten mit essenziellem Tremor, eröffnet nicht nur neue Therapiemöglichkeiten, sondern verändert auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen. Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie bilden das interdisziplinäre Team. Unterstützt werden sie durch die Kollegen der Anästhesie.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bei der Behandlung mit MRgFUS – einer modernen, nicht-invasiven Methode zur Therapie ausgewählter Patienten mit essenziellem Tremor – arbeiten mehrere Fachrichtungen eng zusammen. Das bedeutet für die Patienten eine optimale Planung und eine umfassende Betreuung aus verschiedenen fachlichen Perspektiven.</p><h2>Neurologie: Erste Anlaufstelle</h2><p>Zu Beginn stellen sich die Patienten in der Neurologie vor. Die Fachärzte fragen die Beschwerden ab, führen Untersuchungen durch und prüfen, ob die Behandlung mit MRgFUS für den individuellen Fall die richtige Therapie ist. MRgFUS eignet sich für Patienten mit ausgeprägtem Tremor trotz Medikamenten und als Alternative zur tiefen Hirnstimulation. Die Neurologen begleiten die Patienten meist während des gesamten Prozesses.</p><h2>Neurochirurgie: Durchführung des Eingriffs</h2><p>Auch wenn MRgFUS keine Operation im klassischen Sinne ist, handelt es sich doch um einen neurochirurgischen Eingriff im Gehirn. Die Neurochirurgen definieren die zu behandelnde Stelle im Gehirn und leiten die Behandlung.</p><h2>Neuroradiologie: Exakte Bildgebung</h2><p>Der Eingriff ist nur mithilfe der MRT-Bilder aus der Neuroradiologie durchführbar. Die Spezialisten für die Bildgebung sorgen so dafür, den richtigen Bereich im Gehirn zu identifizieren. So können die Neurochirurgen den Eingriff auf den Millimeter genau durchführen.</p><h2>Eingriff als Teamleistung</h2><p>In der Praxis entsteht ein eng abgestimmter Arbeitsablauf, denn MRgFUS verlangt nicht nur Austausch, sondern klar definierte Prozesse. Auf eine gemeinsame Fallbesprechung folgt die präzise Planung, der eigentliche Eingriff wird im Team durchgeführt und die Nachsorge erfolgt erneut unter gemeinsamer Beobachtung. Jede Entscheidung wird im interdisziplinären Dialog getroffen. Damit erhalten die Patienten nicht nur eine innovative Therapie, sondern auch die optimale Betreuung mehrerer Fachrichtungen „aus einer Hand“.</p><p><strong>Erstgespräch vereinbaren!&nbsp;</strong></p><p>Sind Sie selbst oder ein Angehöriger von einem essenziellen Tremor betroffen und interessieren sich für die MRgFUS-Therapie?&nbsp;</p><p>Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir beraten Sie, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt. E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:MRgFUS@sana.de">MRgFUS@sana.de</a></p><p>Aufgrund der großen Nachfrage kann die Beantwortung der Anfragen aktuell etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und melden uns so bald wie möglich bei Ihnen!&nbsp;</p><p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurologie" target="_blank">Neurologie | Duisburg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurochirurgie" target="_blank">Neurochirurgie | Duisburg</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/radiologie-und-neuroradiologie" target="_blank">Radiologie | Duisburg</a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-011l_S2k_Tremor_2022-08.pdf" target="_blank">Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Tremor</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/1920_251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie.jpg?10000"><p><i>Die Behandlung mit MRgFUS erfordert Teamarbeit zwischen Spezialisten aus Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:02:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Fokussierter Ultraschall: Nach 60 Jahren endlich beschwerdefrei</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-nach-60-jahren-endlich-beschwerdefrei/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-nach-60-jahren-endlich-beschwerdefrei/</guid><pp:caseid>732839</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Sechs Jahrzehnte lang litt Brigitte F. unter unkontrollierbarem Zittern unklarer Ursache. Mediziner sprechen von essenziellem Tremor. Dank einer neuartigen, besonders schonenden Behandlung an den Sana Kliniken Duisburg ist sie heute nahezu beschwerdefrei.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Fast ihr ganzes Leben begleitete Brigitte F. ein Zittern, das sie nie kontrollieren konnte. Was mit 19 Jahren begann, entwickelte sich über sechs Jahrzehnte hinweg zu einer immer größeren Belastung. Die Hände zitterten unaufhörlich und auch am Kopf zeigten sich die Symptome. Ursache dafür war wahrscheinlich eine genetische Veranlagung, denn schon die Mutter der Patientin sowie ihre Geschwister und deren Mutter litten an einem Tremor. Für Brigitte F. bedeutete die Diagnose vor allem eines: zunehmende Einschränkung im Alltag.</p><h2>Einfache Dinge werden zur Herausforderung</h2><p>Mit den Jahren wurde das Zittern stärker. Besonders die linke Hand machte ihr zunehmend zu schaffen. „Ich konnte in den letzten Monaten kaum ein Glas halten, geschweige denn daraus trinken, ohne alles zu verschütten“, erinnert sich die heute 80-Jährige. Für eine Frau, die allein lebt und deren Kinder weit weg in Amerika leben, wurde selbst das scheinbar Selbstverständliche zur täglichen Herausforderung. Über viele Jahre hinweg versuchte die Patientin, mit Medikamenten wie Primidon Linderung zu finden, doch der Erfolg blieb aus. Nach mehr als 20 Jahren Therapie hatte sie sich schließlich damit abgefunden, dass sich ihr Zustand wohl nicht mehr verbessern würde.</p><h2>Wendepunkt durch fokussierte Ultraschall-Behandlung</h2><p>Dann kam der Wendepunkt – eher zufällig. In der Zeitung las Brigitte F. von einer neuartigen, besonders schonenden Behandlungsmethode: dem Magnetresonanz-gesteuerten fokussierten Ultraschall, kurz MRgFUS. Ihr Neurologe, Privatdozent Dr. med. Martin Winterholler vom Sana Krankenhaus Rummelsberg, organisierte zeitnah die Überweisung zu den Spezialisten der Sana Kliniken Duisburg. Mitte November 2025 war es schließlich so weit. Sie machte sich auf den Weg von ihrem Heimatort Nürnberg zur Therapie nach Duisburg.</p><h2>Plötzlich wieder Ruhe in den Händen</h2><p>Angst oder Sorgen hatte Brigitte F. nicht. „Ich hatte vollstes Vertrauen zu den Ärzten“, sagt sie. “Ich wurde über alle Schritte genau informiert, es war eine sehr gute Erfahrung mit dem Team der Sana Kliniken Duisburg. Wir haben sogar gelacht, während mir die Kanülen gesetzt wurden. Ich habe sehr schwer zu findende Venen, das weiß ich.” Daraufhin folgte die Therapie im MRT und das Vertrauen wurde belohnt.&nbsp;</p><p>“Obwohl sich alles sehr ungewohnt angefühlt und vier Stunden gedauert hat, hatte ich keinerlei Schmerzen oder Unwohlsein. Ich war die ganze Zeit wach und musste zum Beispiel mit der linken Hand Kreise malen. Zu Beginn habe ich gezittert wie immer, nach und nach wurde es besser und am Ende der Prozedur konnte ich ohne den Tremor mehrere große Kreise hintereinander zeichnen. Da lag ich noch in der Röhre. Danach wurde ich auf den Gang gebracht, die Experten standen um mich herum und wir haben zusammen geklatscht, weil alle sehr glücklich über den tollen Erfolg waren. Sogar das Zittern am Kopf wurde besser, wobei das Ziel der Therapie ja die linke Hand war”, berichtet Brigitte F. Nach Jahrzehnten des Zitterns plötzlich wieder Ruhe in der linken Hand und am Kopf, ein unglaubliches Gefühl nach so langer Zeit.</p><p>Die MRgFUS-Therapie gilt als besonders schonend und wird derzeit nur an wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt. Für Brigitte F. bedeutete sie nicht nur medizinischen Fortschritt, sondern vor allem ein neues Stück Lebensqualität im Alltag. Nach 60 Jahren Zittern kann sie heute wieder normal aus einem Glas trinken.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/1920_251218vorher-nachhertestmrgfus.jpg?10000"><p><i>Vor der Therapie ist das Zittern beim Zeichnen der Linie sehr deutlich. Nach der Behandlung mit MRgFUS an den Sana Kliniken Duisburg kann die Patientin die Spirale mit ruhiger Hand zeichnen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/251218vorher-nachhertestmrgfus/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:01:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Fokussierter Ultraschall: &quot;Ich habe mich wie ein neuer Mensch gefühlt&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-ich-habe-mich-wie-ein-neuer-mensch-gefuehlt/</link>
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            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wenn wenige Augenblicke über das Leben entscheiden</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-wenige-augenblicke-ueber-das-leben-entscheiden/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-wenige-augenblicke-ueber-das-leben-entscheiden/</guid><pp:caseid>726308</pp:caseid><pp:subtitle>Zertifizierte Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz rettet Gehirne und damit Leben</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ec69b628d3d136e6ecfea4d5785288304"><span style="color:#999999;">Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober soll Bewusstsein für eine der häufigsten Todes- und Behinderungsursachen stärken.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e1ac371c7c15f782a8e26be4b7068c814"><span style="color:#999999;">In der zertifizierten Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz zählt jede Sekunde – schnelle Diagnose und Therapie retten Gehirnzellen und Leben.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e9f2d5482f82bd5725d19e0b2eb99b172"><span style="color:#999999;">Ein interdisziplinäres Expertenteam sichert höchste Versorgungsqualität von der Akutbehandlung bis zur Rehabilitation.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Wenn plötzlich ein Arm taub wird, die Sprache versagt oder das Gesicht sich einseitig verzieht, ist eines klar: Ab jetzt zählt jede Sekunde. Diagnose: Schlaganfall. Je schneller die Behandlung beginnt, desto größer sind die Chancen, das Leben und die Selbstständigkeit zu retten.&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Der Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober eines jeden Jahres soll international das Bewusstsein für eine der häufigsten Todes- und Behinderungsursachen schärfen. In Südbrandenburg gibt es nur zwei zertifizierte Stroke Units – eine davon in den Sana Kliniken Niederlausitz, die andere in Cottbus. Seit Jahren steht das Team in Senftenberg für höchste Qualität in der Akuttherapie von Schlaganfallpatienten.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Spezialisierte Versorgung - zertifiziert und vernetzt</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz erfüllt die hohen Anforderungen der Deutschen Schlaganfallgesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Für die Patienten bedeutet das: Die Versorgung erfolgt nach streng geprüften Qualitätsstandards, rund um die Uhr, mit hochqualifizierten Fachkräften und modernster Technik. „Unsere Zertifizierung ist das Versprechen an unsere Patienten, dass sie bei uns die bestmögliche Hilfe dank trainierten Abläufen erhalten“, erklärt Prof. Dr. Markus Reckhardt, Chefarzt der Klinik für Neurologie. Von der ersten Minute an arbeiten in Senftenberg eingespielte Teams Hand in Hand. Der Ablauf ist bis ins Detail abgestimmt: Vom Rettungsdienst wird der Schlaganfallverdacht bereits telefonisch angekündigt. Im Schockraum stehen die Teams bereit. „Time is Brain. Und schnelligkeit rettet Gehirnzellen“, betont Prof. Dr. Markus Reckhardt. „Ziel ist es, die Ursache für den Schlaganfall schnell zu erkennen und die Therapien ohne Zeitverlust einzuleiten.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b154f1cd-5e4f-4871-98a2-6b5f22a13c93/1920_adobestock_977631301.jpeg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i><span style="text-align:start;">Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Die zertifizierte Schlaganfalleinheit in Senftenberg setzt auf moderne Bildgebung zur Erkennung der Ursache. Im Rahmen der Zertifizierung der Stroke Unit nehmen Spezialisten der Fachgesellschaften die Abläufe von Einlieferung über Diagnostik bis hin zur Therapie genauestens unter die Lupe.</span></i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b154f1cd-5e4f-4871-98a2-6b5f22a13c93/adobestock_977631301/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hightech trifft Erfahrung</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Ein zentraler Baustein der Diagnostik ist die moderne Bildgebung. Die Radiologie in Senftenberg verfügt über leistungsstarke CT- und MRT-Technologie, die es ermöglicht, innerhalb weniger Minuten zwischen einem ischämischen und einem hämorrhagischen Schlaganfall zu unterscheiden. Diese Differenzierung ist lebenswichtig, denn sie entscheidet über die Behandlung. In die Qualität der Bildgebung hat die Klinik in den vergangenen Jahren investiert.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Alles aus einer Hand</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Behandlung eines Schlaganfall-Patienten endet in den Sana Kliniken Niederlausitz nicht nach der Akuttherapie. Auf der Stroke Unit kümmern sich speziell geschulte Pflegekräfte, Logopädinnen, Physio- und Ergotherapeuten um die frühe Rehabilitation. Viele Patienten machen hier ihre ersten Schritte in ein neues Leben – begleitet von einem interdisziplinären Team, das Erfahrung, Fachwissen und Menschlichkeit vereint. Auch Angehörige werden frühzeitig eingebunden, denn sie spielen eine entscheidende Rolle auf dem Weg der Genesung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/907cad3c-6dbe-409e-a46e-e469a8844c10/1920_markus-reckhardt-caneurologieundschmerzbehandlung.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Prof. Dr. Markus Reckhardt ist Chefarzt der Klinik für Neurologie und gleichzeitig Leiter der zertifizierten Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz. Gemeinsam mit einem spezialisierten interdisziplinären Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten behandeln die Sana Kliniken Niederlausitz jährlich mehr als 500 Schlaganfall-Patienten. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/907cad3c-6dbe-409e-a46e-e469a8844c10/markus-reckhardt-caneurologieundschmerzbehandlung/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Starkes Netzwerk im Süden von Brandenburg</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Als einzige zertifizierte Stroke Unit im Süden Brandenburgs – neben der Schlaganfalleinheit in Cottbus – ist die Einrichtung in Senftenberg ein zentraler Pfeiler der regionalen Notfallversorgung. Enge Kooperationen mit Rettungsdiensten, Hausärzten, Rehakliniken und dem SOS Schlaganfall-Netzwerk sichern eine flächendeckende Schlaganfallversorgung in der gesamten Lausitz. „Die Schlaganfallmedizin ist Teamarbeit auf höchstem Niveau – und sie funktioniert nur, wenn jeder Handgriff sitzt“, sagt Prof. Dr. Markus Reckhardt. „Dass das bei uns gelingt, ist das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit, kontinuierlicher Weiterbildung und eines starken Engagements für die Menschen in unserer Region.“&nbsp;&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Ein Schlaganfall kann jeden treffen – jederzeit und ohne Vorwarnung. Typische Warnzeichen sind plötzlich auftretende Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen, Schwindel oder Bewusstseinsveränderungen. Wer diese Symptome bemerkt, sollte sofort den Notruf 112 wählen. Denn im Ernstfall zählt jede Minute. Mit ihrer zertifizierten Stroke Unit stehen die Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg für schnelle Hilfe, höchste medizinische Qualität und eine Versorgung, die Leben rettet – direkt hier in der Lausitz.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a3b6b0d5-397c-4bef-b1ac-ca3eefc60edc/1920_balance-2.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Mit dem international anerkannten FAST-Test können Ersthelfer wichtige Symptome eines Schlaganfalls identifizieren. &nbsp;Wenn diese Anzeichen auftreten, ist ein Schlaganfall sehr wahrscheinlich - dann gilt: Nicht zögern sondern sofort den Rettungsdienst unter der Notfallnummer 112 verständigen. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a3b6b0d5-397c-4bef-b1ac-ca3eefc60edc/balance-2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Schlaganfall,Klinik fuer Neurologie,Neurologie,Stroke Unit,StrokeUnit,Stroke,Notfall,Notfallmedizin]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 09:26:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Schlaganfallversorgung im ländlichen Raum: Sana ist Partner in bundesweit spezialisierten Netzwerken</title>
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Sana Kliniken in ganz Deutschland sind in mehreren überregionalen Schlaganfallnetzwerken aktiv, um die Versorgung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten zu verbessern.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e792a7b6-43ab-4924-82d7-b9d21e0507d2/1920_newfile3.jpg?10000"><p>Der Innovationsausschuss des G-BA will die <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/schlaganfallversorgung-innovationsausschuss-hat-landlichen-raum-im-blick-997a0a01-b6e4-4df3-8017-e5bdd4ff931a" target="_blank">Schlaganfallversorgung</a> im ländlichen Raum verbessern. Neue Konzepte wie Telemedizin sollen helfen, Patienten auch fernab von spezialisierten Zentren schnell und gut zu behandeln. So sollen Unterschiede in der Versorgung zwischen Stadt und Land verringert werden.</p><p>Für Sana ist das Engagement in überregionalen Schlaganfallnetzwerken mehr als medizinische Pflicht, es unterstützt die strategische Ausrichtung als integrierter Gesundheitsdienstleister.</p><p>Dr. Jens Schick, Chief Operating Officer der Sana Kliniken AG, erklärt: „Wir übernehmen Verantwortung für eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung. Insbesondere in ländlichen Regionen, in denen der Fachkräftemangel und große Entfernungen Herausforderungen mit sich bringen. Nicht jede Klinik muss alles leisten können, aber die Krankenhäuser sollten vernetzt sein. Netzwerke ermöglichen eine auf die regionalen Rahmenbedingungen abgestimmte medizinische Versorgung im unmittelbaren Lebensumfeld der Patienten vor Ort.“</p><p>Mit diesem Ansatz unterstützt Sana auch zentrale Ziele der aktuellen Gesundheitspolitik, zum Beispiel den Ausbau der sektorenübergreifenden Versorgung und die Sicherung der medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten.</p><h2>Teleneurologie sichert Versorgung&nbsp;</h2><p>Die Akutversorgung der Patienten funktioniert grundsätzlich in allen Netzwerken nach einem ähnlichen Schema. Nach Aufnahme in einer regionalen Klinik, können die Ärzte vor Ort sich bei Bedarf über eine Videokonferenz mit Spezialisten im Netzwerk verbinden. Über verschlüsselte Netze lassen sich CT- oder MRT-Bilder für die gemeinsame Besprechung übertragen.&nbsp;</p><p>Innerhalb weniger Minuten kann dann auch in ländlichen Regionen ohne spezialisierte Teams die Therapie mittels Thrombolyse, das heißt die medikamentöse Auflösung des Blutgerinnsels im Gehirn, beginnen. Falls der Patient oder die Patientin ein Fall für die mechanische Entfernung des Thrombus mittels Thrombektomie ist, erfolgt die sofortige Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum.</p><h2>Zukunft gemeinsam mit Partnern gestalten</h2><p>Die überregionale Schlaganfallversorgung zeigt, wie träger- und standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen Klinikverbünden, Fachgesellschaften und Telemedizinzentren funktionieren kann. Der Ausbau von Netzwerken spielt für die künftige Versorgungslandschaft in Deutschland im Hinblick auf Patientenorientierung, Qualität und Wirtschaftlichkeit eine bedeutende Rolle.</p><p>„Wichtig ist der Nutzen der medizinischen und pflegerischen Versorgung für die Gesundheit jedes Einzelnen. Eine gute Ergebnisqualität erreichen wir am besten gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern“, so Schick.</p><h2>Die Netzwerke im Überblick</h2><p>Die Sana Kliniken arbeiten mit mehreren überregionalen Netzwerken zusammen, die je nach regionalem Bedarf und Versorgungsstruktur unterschiedliche Konzepte umsetzen. Diese Kooperationen ermöglichen unter anderem eine 24/7-telemedizinische Befundung durch neurologische Spezialzentren, abgestimmte Behandlungspfade und gemeinsame Qualitätsstandards.</p><h3>TEMPiS</h3><p>Das Sana Klinikum Cham ist Teil des Netzwerks <a href="https://tempis.de/netzwerkpartner/" target="_blank">TEMPiS</a>, das auf telemedizinische Diagnostik durch neurologische Expertenzentren, strukturierte Protokolle und standardisierte Qualitätssicherung setzt. TEMPiS bedeutet Telemedizinisches Projekt zur integrierten Schlaganfallversorgung in der Region Südostbayern.</p><h3>STENO</h3><p>Die Sana Kliniken in Hof, Oberfranken und Rummelsberg sind aktive Mitglieder im Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern, kurz <a href="https://www.steno-netz.de/versorgungsregion/" target="_blank">STENO</a>. STENO vereint Kliniken unterschiedlicher Versorgungsstufen, vom Grundversorger bis zur spezialisierten Stroke Unit, und optimiert Diagnostik sowie Therapie über abgestimmte Behandlungspfade.&nbsp;</p><h3>SOS-NET</h3><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum in Hoyerswerda sowie die Sana Kliniken Niederlausitz sind Kooperationspartner im Neurovaskulären Netzwerk Ostsachsen/Südbrandenburg <a href="https://www.sos-net.de/das-netzwerk/struktur/sos-net-kooperationskliniken" target="_blank">SOS-NET</a>, das eine eng abgestimmte Notfallversorgung mit strukturierter Nachsorge verbindet.</p><h3>ANNOTeM</h3><p>In Nordostdeutschland ist <a href="https://www.annotem.de/netzwerk/kooperationspartner/" target="_blank">ANNOTeM</a> aktiv. Die Abkürzung steht für Akutneurologische Versorgung in Nordostdeutschland mit telemedizinischer Unterstützung. Die Sana Kliniken auf Rügen und in Templin sind Teil dieses Netzwerks, das telemedizinische Betreuung und regionale Expertise in einer versorgungsstrukturell herausfordernden Region in Deutschland sicherstellt.</p><h3>Schlaganfallnetzwerk Nord-Ost</h3><p>Das Sana Klinikum Lübeck ist im Schlaganfallnetzwerk Nord-Ost aktiv, das die Patientenversorgung der Region durch Telekonsile, Fortbildungsprogramme und abgestimmte Qualitätsstandards sichert.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 07:59:28 +0100</pubDate>
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                        <title>Sana Kliniken Lübeck stärken Patientenbegleitung mit Schlaganfall-Helferin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-luebeck-staerken-patientenbegleitung-mit-schlaganfall-helferin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-luebeck-staerken-patientenbegleitung-mit-schlaganfall-helferin/</guid><pp:caseid>726217</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Auf der Stroke Unit der Sana Kliniken Lübeck hat eine neue, besondere Form der Unterstützung Einzug gehalten. Mit Andrea Eißer steht den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen nun eine ausgebildete Schlaganfall-Helferin zur Seite.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/eea63b23-9baf-4d92-982c-a1124482d5fd/1920_img-8554.jpg?51632"><p>Ein Schlaganfall verändert das Leben von einer Sekunde auf die andere. Neben der medizinischen Akutversorgung entstehen viele Fragen, Sorgen und Unsicherheiten. Angehörige und Betroffene stehen vor neuen Herausforderungen: Wie geht es weiter? Welche Unterstützung gibt es im Alltag? Wie gelingt die Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben?</p><p>Hier setzt die Arbeit von Andrea Eißer an. Sie nimmt sich Zeit für Gespräche, vermittelt Sicherheit und begleitet Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zurück in den Alltag. Dabei unterstützt sie bei organisatorischen Fragen, erklärt Abläufe, hilft bei Formularen und vernetzt mit passenden Angeboten.</p><p>Andrea Eißer weiß aus eigener Erfahrung, was Betroffene bewegt. Sie hatte selbst vor mehr als 20 Jahren einen Schlaganfall. Einige Jahre später lernte sie Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck, als Referent in ihrer Selbsthilfegruppe kennen. Danach hat Andrea Eißer sich bewusst entschieden, anderen auf diesem Weg beizustehen. Diese wichtige Aufgabe übernimmt sie zusätzlich zu ihrer Tätigkeit beim Kinderschutzbund an einer Grundschule.</p><p>„Mir ist wichtig, dass niemand mit seinen Ängsten oder Fragen allein bleibt“, sagt sie. „Ein Schlaganfall ist nicht das Ende, sondern kann der Anfang eines neuen Weges sein. Ich möchte Mut machen und zeigen, dass man auch mit den Folgen wieder Lebensfreude finden kann.“</p><h2>Ergänzung der Versorgung</h2><p>Das Konzept kommt an. Patientinnen, Patienten und Angehörige empfinden die persönliche und individuell abgestimmte Begleitung als wertvolle Ergänzung zur medizinischen und pflegerischen Versorgung. Gleichzeitig entlastet die neue Rolle das Klinikteam. Zweimal in der Woche ist die Schlaganfall-Helferin nachmittags in der Klinik im Einsatz.</p><p>„Frau Eißer bringt die Perspektive einer Betroffenen mit. Das schafft Vertrauen und eröffnet neue Zugänge in der Kommunikation mit unseren Patienten“, betont Dr. Jens Schaumberg. Auch Marcus Ohlrich, leitender Oberarzt, bestätigt: „Die Rückmeldungen sind durchweg positiv. Viele Angehörige schätzen es sehr, dass sie über die Akutphase hinaus eine feste Ansprechpartnerin haben.“</p><h2>Betroffene langfristig stärken</h2><p>Mit der Einführung der Schlaganfall-Helferin beschreiten die Sana Kliniken Lübeck einen innovativen Weg: medizinische Exzellenz trifft auf empathische Begleitung. Ziel ist es, Betroffene und ihre Familien langfristig zu stärken und auf ihrem individuellen Weg in ein neues Gleichgewicht zu begleiten.</p><p>Andrea Eißer wünscht sich, dass es künftig noch viel mehr Schlaganfall-Helferinnnen und -Helfer in Deutschland gibt, die in Kliniken gehen und den Betroffenen sowie deren Familien Unterstützung anbieten können.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen zum Konzept der Schlaganfall-Helferinnen und -Helfer gibt es bei der <a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/das-tun-wir/aktivitaeten/schlaganfall-helfer#0" target="_blank">Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe</a>.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 07:59:16 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/eea63b23-9baf-4d92-982c-a1124482d5fd/img-8554.jpg?51632</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Schlaganfall-Helferin]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Marcus Ohlrich, ltd. Oberarzt (links) und Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik f&amp;uuml;r Neurologie, freuen sich sehr &amp;uuml;ber die Unterst&amp;uuml;tzung der Schlaganfall-Helferin, Andrea Ei&amp;szlig;er]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>27. Parkinson- Symposium: Hilfe für Betroffene</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/27-parkinson--symposium-hilfe-fuer-betroffene/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/27-parkinson--symposium-hilfe-fuer-betroffene/</guid><pp:caseid>724985</pp:caseid><pp:subtitle>Neue Therapieansätze, Alltagsstrategien und Pflegekonzepte standen im  Mittelpunkt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Rummelsberg/Feucht. Rund 190 Gäste kamen zum 27. Rummelsberger Parkinson-Symposium, das seit vielen Jahren fester Bestandteil im Kalender vieler Betroffener und Angehöriger ist. In diesem Jahr rückten vor allem der Alltag mit der Krankheit, psychische Begleiterscheinungen und neue Therapieansätze in den Mittelpunkt. Die Reichswaldhalle in Feucht wurde dabei erneut zum Ort des Austauschs zwischen Medizin, Forschung, Pflege und den Menschen, die mit der Krankheit leben oder sie begleiten.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Zum Auftakt begrüßte PD Dr. Martin Winterholler, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Krankenhaus Rummelsberg, die Gäste und gab gleich einen ehrlichen Ausblick zum Stand der Forschung: „Der große Durchbruch in der Therapie der Krankheit lässt weiter auf sich warten“, sagte der Gastgeber der traditionellen Veranstaltung. Umso wichtiger sei es, die bestehenden Möglichkeiten bestmöglich zu nutzen. Entsprechend breit war das Themenspektrum des diesjährigen Symposiums: von medizinischen Entwicklungen über psychologische Aspekte bis hin zu praxisnahen Workshops.</p><p>Neben einer Übersicht zu bewährten Medikamenten wie L-Dopa, Enzymhemmer und Dopaminagonisten, ging der Chefarzt in seinem Vortrag auch auf aktuelle Entwicklungen wie die Pumpentherapie und neue Wirkstoffe wie Crexont und Tavapadon ein. Letztere könnten in Zukunft durch längere Wirkdauer und bessere Verträglichkeit den Alltag der Patienten spürbar erleichtern. Auch zur lang diskutierten Stammzellenforschung gab es vorsichtig optimistische Nachrichten. Erste Studien würden laufen, ob daraus eine praktikable Therapie entsteht, bleibt abzuwarten. Dennoch, so Winterholler, dürfe man sich nicht allein auf Medikamente verlassen: „Das beste Medikament hilft wenig, wenn die Bewegung fehlt“, so seine zentrale Botschaft.</p><h2>Wenn Parkinson auf die Seele schlägt</h2><p>Einen oft vernachlässigten Aspekt griff Dr. Harald Erxleben Rester in seinem Vortrag auf: die psychischen Begleiterscheinungen der Parkinson-Krankheit. Er sprach offen über Themen, über die Betroffene lieber schweigen: Depression, Halluzinationen, Angst oder Wahnvorstellungen. „Viele scheuen sich, über psychische Symptome zu sprechen, dabei ist genau das so wichtig. Wer versteht, was passiert, kann gezielter damit umgehen“, so Erxleben Rester. Der Oberarzt stellte nicht nur medikamentöse Möglichkeiten vor, sondern plädierte auch für mehr Offenheit im Umgang mit psychischer Belastung. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Resilienz, also die Fähigkeit, mit Belastungen gut umzugehen. „Es geht nicht darum, die Krankheit zu leugnen. Sondern darum, sich nicht von ihr unterkriegen zu lassen.“&nbsp;</p><h2>Mit Bewegung gegen die Krankheit&nbsp;</h2><p>Praxisnah gestaltete sich der gemeinsame Beitrag von Logopäde Andreas Wenzel und Therapeutin Anja Hauk. Die Teilnehmenden waren eingeladen mit einfachen Bewegungsübungen, Haltung, Atmung und Stimme zu schulen. Dabei zeigte sich: Regelmäßiges Üben kann spürbare Fortschritte bringen. Als effektive Übung für den Alltag empfahl Wenzel das Singen: „Es kräftigt nicht nur die Stimme, sondern kann auch helfen, Schluckstörungen vorzubeugen.“</p><h2>Autofahren mit Parkinson: was Betroffene wissen sollten</h2><p>Ein weiteres Thema mit hoher Alltagsrelevanz war die Frage der Fahrtüchtigkeit bei Parkinson. Chefarzt Dr. Winterholler und Psychologin Mareike Gick machten deutlich, dass es darauf keine pauschale Antwort gibt. Parkinson und manche Medikamente können die Fahrtüchtigkeit etwa durch plötzliche Müdigkeit oder verlangsamte Reaktion beeinträchtigen. „Das heißt aber nicht, dass Betroffene automatisch nicht mehr Auto fahren dürfen“, so Gick. Entscheidend sei eine ehrliche, tägliche Selbstreflexion: „Man muss sich jeden Tag aufs Neue fragen, ob man sich in der Lage fühlt, zu fahren,“ so Winterholler. Wer sich unsicher ist, kann eine sogenannte Fahreignungsuntersuchung machen. Dabei werden unter anderem Konzentration, Reaktionsvermögen und Belastbarkeit getestet.&nbsp;</p><h2>Patienten zu mehr Selbstständigkeit ermutigen&nbsp;</h2><p>Wie Pflege auf der Parkinson-Station am Krankenhaus Rummelsberg gelebt wird, machte Stationsleitung Colette Fingerhut in ihrem Vortrag deutlich. Sie schilderte anschaulich, wie der Alltag für die Patienten dort aussieht und was das Pflegepersonal neben der körperlichen Unterstützung leistet. „Wir sind nicht nur zum Waschen oder Anziehen da“, erklärte Fingerhut. „Wir hören zu, nehmen uns Zeit für Gespräche und begleiten die Menschen.“ Dabei sei das wichtigste Ziel, die Patienten zu ermutigen, wieder selbst aktiv zu werden und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen. Das Pflegeteam unterstützt die Betroffenen beim Training alltäglicher Fähigkeiten vom Gangtraining bis zum gemeinsamen Essen. Es wird täglich geübt, damit die Patienten möglichst viel Selbstständigkeit zurückgewinnen können. „Wir wollen, dass sich die Menschen trauen, wieder Dinge selbst zu machen. Das stärkt das Selbstbewusstsein und hilft, den Alltag zu meistern.“</p><p>Zum Abschluss des Symposiums standen die Experten in kleinen Gesprächsrunden für individuelle Fragen zur Verfügung. Diskutiert wurden dabei auch technische Innovationen wie Hirnschrittmacher, Vagusnervstimulation und MRg-FUS – ein modernes Verfahren mit fokussiertem Ultraschall zur Behandlung von Bewegungsstörungen.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/966fba26-9322-447f-bca0-f635a12e21f2/1920_251013_parkinson-symposium.jpeg?10000"><p><i>Voller Saal beim Parkinson-Symposium in der Reichswaldhalle: Rund 190 Gäste folgten der Einladung von Chefarzt PD Dr. Martin Winterholler aus dem Krankenhaus Rummelsberg.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/966fba26-9322-447f-bca0-f635a12e21f2/251013_parkinson-symposium/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p style="text-align:justify;">Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter <a href="https://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a>.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Parkinson,Chefarzt PD Dr. Winterholler,Klinik fuer Neurologie,Neurologie,Parkinson-Station]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:26:53 +0200</pubDate>
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                        <title>Media Kit Neurologie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/media-kit-neurologie/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/media-kit-neurologie/</guid><pp:caseid>722558</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Hier finden Sie Presseinformationen unter anderem zu folgenden Themen: essenzieller Tremor, Schlaganfall, Demenz und Migräne. Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrer Berichterstattung. Sprechen Sie uns an!</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i>Alle Inhalte stehen zur freien Verwendung im Rahmen journalistischer Arbeit zur Verfügung.&nbsp;</i></p><p><strong>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;</strong></p><p><strong>Gerne stellen wir zur Unterstützung Ihrer redaktionellen Berichterstattung den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</strong></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,mediakit,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 16:10:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wie fühlt sich Demenz an? Wenn der Alltag zur Herausforderung wird</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wie-fuehlt-sich-demenz-an-wenn-der-alltag-zur-herausforderung-wird/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wie-fuehlt-sich-demenz-an-wenn-der-alltag-zur-herausforderung-wird/</guid><pp:caseid>720961</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ein Demenzparcours ermöglicht es gesunden Menschen, die alltäglichen Herausforderungen von Demenzerkrankten hautnah nachzuvollziehen. An verschiedenen Stationen werden typische Alltagssituationen simuliert, die für Patienten oft große Hürden darstellen. Das Ziel: mehr Verständnis und Sensibilität im Umgang mit Betroffenen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/38ef2d49-3e8e-4a01-be7f-2456e2b63a98/1920_250909sabinekaspari-plewundstefaniekuumlhn.jpg?26661"><p>Sabine Kaspari-Plew (l.), Leiterin der Familialen Pflege an den Sana Kliniken Duisburg, organisiert den Parcours gemeinsam mit Pflegetrainerin Stefanie Kühn. Das interaktive Schulungs- und Sensibilisierungsangebot bietet die Möglichkeit, die Welt mit den Augen eines Demenzkranken zu sehen. „Die Teilnehmenden, häufig Angehörige von Patienten, durchlaufen ausgewählte, auf ihre Situation angepasste Stationen mit alltäglichen Aufgaben, etwa Anziehen oder Uhr ablesen“, erklärt Sabine Kaspari-Plew. Was im Alltag banal erscheint, wird im Parcours zur Herausforderung.</p><h2>Typische Einschränkungen bei Demenz erleben</h2><p>Typische Einschränkungen von Menschen mit Demenz werden mithilfe von Spezialbrillen, Handschuhen und weiteren Hilfsmitteln im Parcours simuliert. So erleben die Teilnehmenden unmittelbar, wie einfache Handlungen schnell zu Überforderung und Frustration führen können.</p><p>Mit dem Parcours wird das Ziel verfolgt, ein tieferes Verständnis für die kognitiven, emotionalen und sensorischen Veränderungen zu schaffen, die mit einer demenziellen Erkrankung einhergehen. Diese Erfahrung kann Angehörigen, Pflegekräften und Freunden helfen, ihr Verhalten im Umgang mit Betroffenen bewusster und empathischer zu gestalten. Wer selbst erlebt hat, wie herausfordernd selbst vermeintlich einfache Aufgaben sein können, bringt mehr Geduld und Einfühlungsvermögen auf. Der Demenzparcours verändert den Blick, weg vom Defizit, hin zum Menschen.</p><p>Die Sana Kliniken Duisburg und das Sana Seniorenzentrum sind Netzwerkpartner der Alzheimer Gesellschaft Duisburg e. V.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h2>Drei einfache Übungen für zu Hause</h2><p>Auch zu Hause lässt sich mit einfachen Mitteln nachvollziehen, wie sich der Alltag für Menschen mit Demenz anfühlen kann. Diese Übungen verdeutlichen, wie schnell scheinbar banale Aufgaben zur Herausforderung werden:</p><ol><li>Hemd oder Bluse mit dicken Handschuhen anziehen: Feinmotorische Einschränkungen erschweren das Schließen von Knöpfen oder Reißverschlüssen erheblich.&nbsp;</li><li>Einkaufsliste durch Butterbrotpapier lesen: Die verzerrte und unscharfe Sicht erschwert das Erkennen von Buchstaben und Wörtern.</li><li>Rezept befolgen bei lauter Musik: Geräuschüberflutung beeinträchtigt die Konzentration und führt zu Stress, ganz ähnlich wie bei einer Reizüberflutung im Alltag.</li></ol><p>Diese Übungen eignen sich besonders gut in der Gruppe, zum Beispiel mit Familienmitgliedern oder Freunden. Der gemeinsame Austausch über das Erlebte macht die Erfahrung greifbar und stärkt das Verständnis für Menschen mit Demenz.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Duisburg,Demenz,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 08:00:26 +0200</pubDate>
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                        <title>Früh erkennen, gezielt vorbeugen: Tipps zur Demenzprävention</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/frueh-erkennen-gezielt-vorbeugen-tipps-zur-demenzpraevention/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/frueh-erkennen-gezielt-vorbeugen-tipps-zur-demenzpraevention/</guid><pp:caseid>720937</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Rund 1,8 Millionen Menschen in Deutschland leben laut dem Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) mit einer diagnostizierten Demenz. Der größte Teil dieser Fälle, etwa zwei Drittel, geht auf eine Alzheimer-Erkrankung zurück. Und die Zahl könnte weiter steigen. Umso wichtiger ist es, rechtzeitig mit Aufklärung, Lebensstilmaßnahmen und gezielter Früherkennung zu beginnen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06201590-2581-4043-9c8e-2fe0ed043827/1920_1908-rk-pi-nedelmann-max-060-df-lowres.jpg?72024"><p>„Bisher sind die genauen Ursachen der Alzheimer-Demenz nicht vollständig geklärt. Wahrscheinlich ist es ein Zusammenspiel aus genetischen, umweltbedingten und lebensstilbezogenen Faktoren“, erklärt Professor Max Nedelmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Abteilung für Neurologie der Regio Kliniken. „Im Gehirn kommt es zum Abbau von Nervenzellen. Verantwortlich gemacht werden unter anderem Eiweißablagerungen sowie ein Mangel des wichtigen Botenstoffs Acetylcholin, der für Gedächtnisfunktionen entscheidend ist.“</p><h2>Mehr als 40 Prozent der Fälle wären vermeidbar</h2><p>Ein gesunder Lebensstil schützt nicht garantiert vor Demenz. Aber er kann das Risiko deutlich senken. Ein <a href="https://www.thelancet.com/infographics-do/dementia-risk" target="_blank">Update</a> der international renommierten Lancet-Kommission zeigt: Mehr als 40 Prozent der Demenzfälle weltweit ließen sich durch die Reduktion von Risikofaktoren vermeiden oder zumindest hinauszögern. Dazu gehören unter anderem:</p><p>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bewegungsmangel<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;unkontrollierter Diabetes mellitus<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Bluthochdruck<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;erhöhte Cholesterinwerte<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Übergewicht<br>•&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Depressionen, Schwerhörigkeit und Sehverlust</p><p>„Wer sich regelmäßig bewegt, sich ausgewogen ernährt, ausreichend schläft und geistig aktiv bleibt, leistet einen aktiven Beitrag zur Vorbeugung“, betont der Neurologe. „Auch soziale Kontakte sind ein wichtiger Schutzfaktor gegen den geistigen Rückzug.“</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ca9018ab-c283-4250-87d1-b5fddd439d98/1920_250627infografikdemenz.jpg?51932"><h2>Demenz-Symptome erkennen und frühzeitig handeln</h2><p>Die Alzheimer-Demenz beginnt meist schleichend. Typisch sind zunehmende Vergesslichkeit, Schwierigkeiten bei Orientierung und Sprache sowie der Verlust von Alltagskompetenzen. Die meisten Betroffenen sind über 80 Jahre alt. Frühe Verlaufsformen unter 65 Jahren sind selten, aber besonders schwerwiegend.</p><h2>Neue Hoffnung durch medikamentöse Therapie</h2><p>Auch auf therapeutischer Ebene gibt es Fortschritte: Mit dem Wirkstoff Lecanemab wurde in der EU ein Medikament zugelassen, das gezielt gegen die im Gehirn entstehenden Amyloid-Plaques wirkt. Dabei handelt es sich um Ablagerungen, die den Informationsaustausch zwischen Nervenzellen blockieren. „Diese Therapie kann das Fortschreiten der Erkrankung verlangsamen, allerdings nur im frühen Stadium und nicht bei allen Betroffenen“, erklärt Max Nedelmann. „Ob das Medikament eingesetzt werden kann, entscheidet die behandelnde Fachärztin beziehungsweise der Facharzt.“</p><h2>Fazit: Jeder Schritt zählt</h2><p>Demenz ist keine unausweichliche Alterserscheinung. Jeder kann durch sein Verhalten einen Beitrag zur eigenen geistigen Gesundheit leisten. Prävention beginnt früh und lohnt sich in jedem Alter.&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Sep 2025 07:48:07 +0200</pubDate>
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                        <title>Frauen, Männer, Migräne: Digitale Gesundheitslösungen ermöglichen individuelle Behandlung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/frauen-maenner-migraene-digitale-gesundheitsloesungen-ermoeglichen-individuelle-behandlung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/frauen-maenner-migraene-digitale-gesundheitsloesungen-ermoeglichen-individuelle-behandlung/</guid><pp:caseid>720915</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Migräne zählt weltweit zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen. Ihre Ursachen sind komplex, die Auslöser individuell, die Reaktionen auf Therapien unterschiedlich. Obwohl Frauen häufiger betroffen sind, wird die Erkrankung bei Männern oftmals sehr spät diagnostiziert. Einfache digitale Gesundheitslösungen eröffnen Wege zur personalisierten Therapie.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Mehr als ein Drittel der Bevölkerung leidet regelmäßig an Kopfschmerzen. Im Gegensatz zu vielen anderen chronischen Erkrankungen sind hiervon oft auch schon Jugendliche und junge Erwachsene betroffen. Der technologische Fortschritt im Bereich Diagnostik und Therapie schafft neue Möglichkeiten. Darüber berichtet ein Forschungsteam im international bekannten Journal&nbsp;<a href="https://practicalneurology.com/diseases-diagnoses/headache-pain/headache-and-digital-health-the-future-of-headache-medicine/32133/" target="_blank">Practical Neurology</a>.&nbsp;</p><p>Für die Dokumentation des Beschwerdeverlaufs gibt es zum Beispiel digitale Fragebögen oder App-basierte Tagebücher. So können Betroffene ihr persönliches Migränemuster differenziert erfassen. Die Kombination aus einfachen digitalen Anwendungen und Verhaltenstherapie ist der Schlüssel zur aktiven Selbsthilfe.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/3906d112-d5ad-4c7e-9fec-3e87589cbfa0/1920_250729marcusohlrichluumlbeck.jpg?83195"><p>Marcus Ohlrich, leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie der Sana Kliniken Lübeck, erklärt: „Schon einfache digitale Tools können die Versorgungsqualität verbessern und den Zugang zu personalisierter Therapie ermöglichen. Dies ist insbesondere für die jüngeren und technikaffinen Patienten wichtig.“&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h2>Versorgungslücke bei Männern</h2><p>Neue Studien rücken geschlechtsspezifische Aspekte in den Fokus. Frauen sind zwar häufiger von Migräne betroffen, bei Männern wird die Erkrankung jedoch seltener richtig diagnostiziert und behandelt, wie Experten anlässlich der&nbsp;<a href="https://www.aerztezeitung.de/Medizin/Migraene-bei-Maennern-Wenig-Evidenz-fuer-die-Wirkung-der-Prophylaxe-457203.html" target="_blank">Deutschen Schmerz- und Palliativtage 2025</a> berichteten.&nbsp;</p><p>Das liegt zum einen daran, dass Migräne primär als „Frauenkrankheit“ gilt, was unter Umständen dazu führt, dass bei Männern auftretende Symptome zunächst als andere, schwerwiegende Erkrankungen interpretiert werden, zum Beispiel als Schlaganfall, Hirnhautentzündung oder Gehirntumor.&nbsp;</p><p>Zum anderen schließen viele Studien zur Vorbeugung und Therapie der Migräne kaum männliche Probanden ein. In der Folge gibt es zu wenig wissenschaftliche Belege für die Wirksamkeit der verfügbaren Therapieansätze für Männer.&nbsp;</p><p>„Anders als zum Beispiel in der Schlaganfallmedizin stehen die Frauen im Fokus der Migräneforschung. Wir brauchen daher Studien, die auch Männer einschließen, um die Versorgungslücke zu schließen und eine personalisierte, geschlechtsspezifische Therapie zu ermöglichen“, so Ohlrich.&nbsp;</p><h2>Verhaltenstherapie hat hohen Stellenwert</h2><p>Mit der Bedeutung der Verhaltenstherapie beschäftigte sich ein Forschungsteam aus Spanien und Belgien in einem&nbsp;<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/ene.16414" target="_blank">Fachbeitrag</a> für das European Journal of Neurology. Die Wissenschaftler heben hervor, dass verhaltenstherapeutische Maßnahmen, zum Beispiel zur Stressbewältigung oder Schlafhygiene, in Kombination mit digitalen Anwendungen besonders wirksam sind.&nbsp;</p><p>Die Autoren plädieren für einen multimodalen, personalisierten Behandlungsansatz, der sowohl biologische als auch psychosoziale Faktoren berücksichtigt. Das kann Marcus Ohlrich bestätigen: „Je besser wir den individuellen Verlauf unserer Patientinnen und Patienten verstehen, desto zielgerichteter können wir die Therapie planen.“</p><h2>Neue Medikamente&nbsp;</h2><p>In den letzten Jahren gab es große Fortschritte in der medikamentösen Behandlung der Migräne. Es wurden neue Medikamentenklassen zugelassen, die vielen Betroffenen helfen können. Insbesondere Patienten, bei denen die bisherigen Therapien keine ausreichende Wirkung gezeigt haben und die weiterhin unter häufigen und schweren Attacken litten, profitieren von den neuen Möglichkeiten.</p><p>Heute stehen dafür verschiedene Medikamente zur Verfügung. Manche werden als Injektion in größeren Abständen (zum Beispiel alle ein bis drei Monate) verabreicht. Dabei handelt es sich um sogenannte monoklonale Antikörper. Andere Mittel, Experten sprechen von Rezeptor-Antagonisten, gibt es in Tablettenform, die Betroffene entweder bei akuten Migräneanfällen oder zur Vorbeugung einnehmen können. Bei starker Übelkeit oder Erbrechen in der akuten Migräne-Attacke ist bei einigen Präparaten auch eine Gabe als Nasenspray möglich.</p><p>Migräne ist eine sehr individuelle Erkrankung, deshalb gibt es keine Standardlösung für alle. Betroffene und der behandelnde Arzt oder die behandelnde Ärztin können gemeinsam entscheiden, welche Therapie am besten zur persönlichen Lebenssituation, dem Alltag und dem Krankheitsverlauf passt.</p><h2>Auf dem Weg zu einem maßgeschneiderten Therapiekonzept</h2><p>Die Forschung ermöglicht ein neues Verständnis der Migräne. Die Medizin entwickelt sich von der symptomatischen Akutversorgung hin zu personalisierter Therapie, die auf die Bedürfnisse des Einzelnen abgestimmt ist. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das weniger Schmerzen und mehr Kontrolle über den eigenen Genesungserfolg.</p><p>Im September erschien die neue Patientenleitlinie zur Migräne: <a href="https://hirnstiftung.org/patienten-leitlinien/">Neurologische Patienten-Leitlinien | Deutsche Hirnstiftung</a></p><table><tr><td><h2>Kopfschmerz hat viele Gesichter</h2><p>Die etablierte Klassifikation der Internationale Fachgesellschaft für Kopfschmerzen, die International Headache Society (IHS), umfasst mittlerweile mehr als 200 Kopfschmerzerkrankungen auf über 500 Seiten. Es gibt häufige, auch unter medizinischen Laien gut bekannte Formen, aber auch seltene, spezielle Kopfschmerzvarianten. Vor der zielgerichteten und individuell angepassten Therapie ist eine adäquate Diagnosestellung mit neurologischem Blick erforderlich.</p><p>Bei <strong>primären Kopfschmerzen</strong> handelt es sich um eine eigenständige Erkrankung. Dazu gehört auch die Migräne, die sich typischerweise durch starke einseitige Kopfschmerzen äußert und häufig von weiteren Beschwerden begleitet wird (Übelkeit, Lärm und Lichtempfindlichkeit, Sehstörungen u.v.m.). Weitere Typen sind Spannungskopfschmerzen, Cluster-Kopfschmerz oder eine Trigeminus-Neuralgie.</p><p><strong>Sekundäre Kopfschmerzen</strong> sind ein Symptom einer anderen Erkrankung, zum Beispiel nach Traumata oder bei Infektionen. Diese dürfen nicht übersehen werden. Zudem kann die zu hoch dosierte Einnahme von Schmerzmedikamenten selbst eine Ursache für Kopfschmerzen sein.</p></td></tr></table><p><i>Symbolbild: Canva / Konstantin Postumitenko von Prostockstudio</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Migräne,Schmerz,Luebeck,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 08:19:14 +0200</pubDate>
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                        <title>Unwetter im Gehirn: Was passiert bei einem Migräneanfall?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/unwetter-im-gehirn-was-passiert-bei-einem-migraeneanfall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/unwetter-im-gehirn-was-passiert-bei-einem-migraeneanfall/</guid><pp:caseid>720926</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Migräne hat viele Facetten. Bei manchen Patienten kündigt sich ein Anfall an, beispielsweise durch Augenflimmern. Bei anderen setzen die unerträglichen Kopfschmerzen hingegen unvermittelt ein. Auch wenn es bekannte Auslöser gibt, können die Betroffenen meist nichts dafür und sind schlichtweg ausgeknockt, weil im Gehirn eine Art Unwetter wütet. Was ist da los?</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06201590-2581-4043-9c8e-2fe0ed043827/1920_1908-rk-pi-nedelmann-max-060-df-lowres.jpg?72024"><p>Noch in den Siebzigerjahren galt die Migräne häufig als hysterische Erkrankung. Daraus resultierte eine unberechtigte Stigmatisierung der Patienten. Unter Migräne zu leiden, war mit Scham besetzt. Heute ist bekannt, dass die Migräne keine psychische Störung, sondern ein neurologisches Krankheitsbild ist.&nbsp;</p><p>Professor Max Nedelmann, Chefarzt der Abteilung für Neurologie in den Pinneberger Regio Kliniken, erklärt: “Migräne hat körperliche Ursachen und entsteht durch eine vom Nervensystem ausgelöste Entzündungsreaktion.”&nbsp;</p><h2>Botenstoffe überfluten das Gehirn</h2><p>Bei einer Migräne ist der Hirnstamm besonders empfindlich und überreizt. Ähnlich wie eine falsch eingestellte Alarmanlage, die schon bei kleinsten Reizen losgeht. Spezielle Nerven werden aktiv, die in der Nähe der Blutgefäße im Gehirn verlaufen. Sie setzen Stoffe frei, die Entzündungen auslösen, beispielsweise den Botenstoff CGRP (Calcitonin Gene-Related Peptid). Das führt dazu, dass sich die Blutgefäße erweitern und in der Folge der typische Migräneschmerz entsteht.&nbsp;</p><p>Eine Schlüsselrolle in diesem Gehirn-Unwetter spielt der Gesichtsnerv, der Nervus trigeminus. &nbsp;“Bisher kann die Wissenschaft allerdings nicht abschließend beantworten, warum es zu dieser überschießenden Aktivierung des Gehirns kommt”, führt Max Nedelmann aus.&nbsp;</p><h2>Aura-Symptome abklären lassen</h2><p>Ursache für die schweren Beschwerden bei einem Migräneanfall ist die Entzündungskaskade. „Das häufigste Symptom ist der einseitige, pulsierend-pochende Kopfschmerz. Dieser kann entweder alleine auftreten oder in Kombination mit einer vorgelagerten Aura“, sagt der Pinneberger Neurologe. „Eine Aura kann einhergehen mit Sehfeld-, Sensibilitäts- und Sprachstörungen oder einer Kombination daraus. In seltenen Fällen tritt eine Aura ohne nachfolgenden Kopfschmerz auf.“</p><p>Die mit einer Aura verbundenen Symptome sind zum Teil auch bei Schlaganfällen typisch. Menschen, die solche Beschwerden zum ersten Mal erleben, sollten sich unverzüglich ärztlich untersuchen lassen beziehungsweise den Rettungsdienst rufen. Sollte es sich nicht um eine Migräne, sondern um einen Schlaganfall handeln, zählt jede Minute.&nbsp;</p><h2>Genetische Veranlagung</h2><p>Viele Migränepatienten haben eine genetische Veranlagung, die sie anfälliger macht. Dabei wird nicht nur die Veranlagung zur Migräne vererbt, sondern auch die spezifische Art und die Schwere der Migräne. Für die Migräne mit Aura konnte auch ein erhöhtes Risiko für Schlaganfälle nachgewiesen werden, und zwar unabhängig von weiteren Risikofaktoren wie Bluthochdruck oder Rauchen.</p><p>Der Körper von Migränepatienten reagiert überempfindlich auf Reize, beispielsweise Licht, Lärm, Stress oder bestimmte Nahrungsmittel. Die Nervenzellen verbrauchen in solchen Situationen mehr Energie als normal. Deshalb spüren viele Betroffene schon vor dem Anfall ein starkes Hungergefühl oder sogar Heißhunger.&nbsp;</p><h2>Lebensstil anpassen</h2><p>Die genetische Veranlagung lässt sich nicht ändern. Trotzdem haben die Betroffenen viele Möglichkeiten, ihre Erkrankung zu lindern: “Patienten können durch Anpassung ihrer Lebensweise schon sehr viel dafür tun, dass sie seltener, mit Glück vielleicht gar nicht mehr, von Migräne heimgesucht werden”, sagt der Neurologe.&nbsp;</p><p>Eine wichtige Stellschraube ist die Ernährung. „Insbesondere der Konsum von fermentierten Lebensmitteln kann die Neigung zu weiteren Migräneattacken fördern“, erklärt Max Nedelmann. „Gereifter Käse, Alkohol und Schokolade können Migräneattacken auslösen. Daher sollten Migränepatienten diese Produkte gegebenenfalls meiden. Ich empfehle meinen Patienten ein Ernährungstagebuch. So kann jeder seine eigenen Essgewohnheiten dokumentieren und langfristig feststellen, welche Nahrungsmittel die Migräneattacken wahrscheinlich befeuern.“</p><p>Die zweite relevante Stellschraube, die jeder Patient und jede Patientin selbst in der Hand hat, ist regelmäßige Bewegung in beschwerdefreien Phasen. “Ausdauersport, möglichst dreimal pro Woche, ist eine gute Maßnahme zur Vorbeugung von Migräne”, sagt der Pinneberger Neurologe. “Zudem tragen ein effektives Stressmanagement und eine gute Schlafqualität zu einem beschwerdeärmeren Leben bei.”&nbsp;</p><p>In vielen Fällen ist jedoch auch eine medikamentöse Behandlung erforderlich, die durch einen Neurologen verordnet und begleitet werden sollte.</p><p>Im September erschien die neue Patientenleitlinie zur Migräne: <a href="https://hirnstiftung.org/patienten-leitlinien/">Neurologische Patienten-Leitlinien | Deutsche Hirnstiftung</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Migräne,Schmerz,Regio,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Sep 2025 08:18:03 +0200</pubDate>
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                        <title>22. MS-Symposium: Therapieauswahl stand im Mittelpunkt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/22-ms-symposium-therapieauswahl-stand-im-mittelpunkt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/22-ms-symposium-therapieauswahl-stand-im-mittelpunkt/</guid><pp:caseid>706911</pp:caseid><pp:subtitle>Klinik für Neurologie sorgte für informativen Austausch über Multiple Sklerose – Die Wahl der Therapie variiert je nach Lebensalter</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Bereits zum 22. Mal lud die Klinik für Neurologie um Chefarzt PD Dr. Martin Winterholler und dem leitenden Oberarzt und zertifizierten „MS Specialist“ Dr. Heimo Stamm zum Multiple-Sklerose-Symposium ans Krankenhaus Rummelsberg ein. Im Mittelpunkt stand dabei die richtige Wahl der Therapie, abgestimmt auf Erkrankungsphase und Lebensalter. Je nachdem, ob jung oder alt bzw. nach Erkrankungsverlauf, variiert die Therapie der Multiplen Sklerose, kurz MS. Warum dies so ist, wurde beim Symposium deutlich.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>PD Dr. Martin Winterholler und Martina Dismond von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, kurz DMSG, freuten sich über einen vollen Vortragssaal im Krankenhaus Rummelsberg und hießen die Teilnehmer willkommen. „Es ist ein großes Geschenk, dass wir dieses Symposium mittlerweile zum 22. Mal durchführen“, so Winterholler, der speziell die Zusammenarbeit mit der DMSG in der Region Mittelfranken lobte. „Die Selbsthilfe und der gemeinsame Austausch sind extrem wichtig. Ich freue mich, dass wir seit über zwanzig Jahren zusammenarbeiten." Dismond konnte das Lob nur zurückgeben und betonte, dass der Verband gemeinnützig und zu zwei Dritteln auch auf Spenden angewiesen sei.</span></p><h2><span><strong>Das „beste“ Medikament“ gibt es nicht</strong></span></h2><p><span>Für den informativen Part sorgte Dr. Heimo Stamm mit seinem Hauptvortrag, der sich dem Thema widmete, warum je nach Lebensalter eine unterschiedliche Herangehensweise von Nöten sei. „In jüngerem Lebensalter treten bei zumeist schubförmiger MS-Erkrankung Entzündungen zunächst an einzelnen Stellen auf und das Gehirn verfügt noch über eine relativ große Reservekapazität. Im Verlauf der Jahre und mit zunehmendem Alter gehen durch die schleichende Entzündung und ganz normale Alterungsprozesse immer mehr dieser Reserven verloren. Dadurch werden die Beschwerden der MS-Erkrankung, wie z.B. eine Gangstörung, zunehmend sichtbar.“&nbsp; Bei jungen Patienten findet man vor allem Schübe, bei denen es zu relativ plötzlich auftretenden neurologischen Beschwerden – meist innerhalb weniger Tage – kommt. Bei älteren Patienten treten diese Schübe seltener auf, es steht dann häufiger ein sogenannter schleichender Verlauf („sekundäre Progredienz“) im Vordergrund. Die heutigen, vor allem anti-entzündlich wirksamen Immuntherapien wirken besonders gut bei jüngeren Erkrankten. Hier ist es das Ziel, Schübe zu verhindern und durch eine frühe und möglichst wirksame Therapie die langfristige Prognose der MS zu verbessern. Aber: das „beste“ Medikament gibt es nicht pauschal. „Für die Wahl des richtigen Medikaments gibt es viele Fragen zu berücksichtigen, wie z.B. Krankheitsaktivität, Vorerkrankungen oder Kinderwunsch“. Im Alter hingegen nimmt die Häufigkeit von Schüben ab und es steht „ein schleichender Verlauf im Vordergrund, so dass manche Patienten im Laufe der Jahre beispielsweise auf einen Gehstock angewiesen sind und die Gehstrecke abnimmt“, so Stamm. Für diese sogenannten progredienten Verläufe ist die Therapieauswahl aktuell relativ begrenzt. Eine weitere Herausforderung im Alter: „Auch das Immunsystem altert. Die Immunzellen können schlechter Neues lernen, als beim jüngeren Patienten. Daher wird man anfälliger für Infekte und das Risiko bei der Gabe von Medikamenten ist höher als bei jungen Patienten. Das Risiko für Infekte hängt bei MS-Patienten vor allem von zwei Faktoren ab: vom Alter und vom Ausmaß der Behinderung.“</span></p><h2><span><strong>Hoffnung machen neue Präparate</strong></span></h2><p><span>Als sogenannte Off-Lable-Therapie für progrediente Verläufe stellte Stamm zum einen regelmäßigen Cortisonstoßtherapien und zum anderen die Injektion von Cortison in den Spinalkanal vor. Beide Therapien kommen nur für ausgewählte Patienten bei Fehlen zugelassener Therapiealternativen infrage. Hoffnung für Patienten mit progredienter MS machen neue Präparate (derzeit noch nicht zugelassen und nur in Studien untersucht) wie Tolebrutinib oder Vidofludimus Calcium. In den USA wird mit einer baldigen Zulassung von Tolebrutinib gerechnet. Das Medikament hat in der HERCULES-Studie die Zunahme an Behinderung bei relativ fortgeschrittenen MS-Patienten bremsen können. „Allerdings kam es bei manchen Patienten zu einem starken Anstieg der Leberwerte, weswegen man diese mögliche Nebenwirkung im Falle einer Zulassung sorgfältig beobachten muss“, so Stamm.</span></p><p><span>Die Take-Home-Message am Ende des Vortrages war, dass sehr viel geforscht wird, es nicht die eine Master-Therapie und das Allheilmittel gibt, sondern immer eine individuelle Therapie gewählt werden muss. Umso früher mit der Therapie begonnen werde, umso günstiger ist der Langzeit-Verlauf der MS. „Dieses Bewusstsein bei einem Patienten zu schaffen, der gerade frisch MS diagnostiziert bekommen hat und der im Alltag noch keinerlei Probleme hat, ist unser täglicher Auftrag“, so Stamm. In Kleingruppen konnten die Teilnehmer in anschließenden Workshops verschiedene Thematiken vertiefen. „Fragen stellen, Antworten bekommen“, lautete das Motto bei der offenen Fragerunde von Heimo Stamm. Bei Martina Dismond ging es darum Despression und emotionale Belastung zu erkennen und zu bewältigen, Dr. Gebhard Weber widmete sich dem Thema Blasen- und Darmmanagement bei MS und Chefarzt Winterholler stellte die Ernährung inklusive Vitamin D in den Mittelpunkt seines Workshops. Begleitet wurde das Symposium von einer Messeausstellung. Jeder Betroffene hatte an diesem Tag den Eindruck, dass er in diesem Rahmen nicht nur gehört, sondern das ihm vor Ort auch geholfen werden kann. „Die aktive Auseinandersetzung mit der eigenen Krankheit ist entscheidend. Mit diesem Symposium tragen wir aktiv dazu bei“, so Winterholler. Wer das Symposium verpasst hat, kann auf dem YouTube-Kanal „Snapshotmultiplesklerose“ in kurzweiligen Videos einige der besprochenen Inhalte anschauen.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/02d3b8a8-c4d9-4c18-806d-929c73ee253b/1920_250520-ms-symposium.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>Gefragter Ansprechpartner und Mitinitiator des MS-Symposiums war Dr. Heimo Stamm, der Leiter der MS-Sprechstunde am Krankenhaus Rummelsberg.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/02d3b8a8-c4d9-4c18-806d-929c73ee253b/250520-ms-symposium/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,ms,Multiple Sklerose,stamm,Chefarzt PD Dr. Winterholler,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 22 May 2025 16:08:59 +0200</pubDate>
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                        <title>Chronische Kopfschmerzen und Migräne: Warum werden sie so oft falsch behandelt?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/chronische-kopfschmerzen-und-migraene-warum-werden-sie-so-oft-falsch-behandelt/</link>
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Es gibt zahlreiche verschiedene Formen, die in der internationalen&nbsp;<a href="https://ichd-3.org/de/" target="_blank">Klassifikation</a> von Kopfschmerz-Erkrankungen definiert sind. Experten unterscheiden mehr als 200 verschiedene Arten. Die folgende grundlegende Einteilung ist sehr wichtig:</p><ul><li data-list-item-id="ee30db3fe471777cdcf637a8bed3d0685">Kopfschmerzen als eigenständige Erkrankung (primäre Kopfschmerzen), zum Beispiel Migräne, Spannungskopfschmerzen und Clusterkopfschmerzen.</li><li data-list-item-id="e63b622a4a74ffd81f5df66e3969cc82b">Kopfschmerzen als Begleiterscheinung einer anderen Krankheit (sekundäre Kopfschmerzen), zum Beispiel nach Verletzungen oder Infektionen und als Nebenwirkung von Medikamenten.</li></ul><p>Dr. Klaus Post, Chefarzt am Schmerzzentrum der Sana Kliniken Oberfranken in Coburg, erklärt: „Betroffene mit mehr als zehn Kopfschmerztagen, die jeden Monat wiederkehren, sollten sich ärztlich beraten lassen und sich gegebenenfalls in einer spezialisierten Einrichtung wie einer Kopf-/Schmerzambulanz vorstellen. Nur mit der richtigen Diagnose ist eine personalisierte und wirksame Therapieplanung möglich.“</p><h2>Kopfschmerzdokumentation liefert wichtige Hinweise</h2><p>Zur Diagnosestellung erfragt der Arzt oder die Ärztin zunächst die Krankengeschichte und erstellt eine ausführliche Anamnese. Ein Kopfschmerztagebuch – entweder klassisch auf Papier oder digital – ist sehr hilfreich, da es wertvolle Informationen über den Verlauf und die Häufigkeit der Kopfschmerzen liefert.&nbsp;</p><p>Klaus Post sieht Patienten mit chronischen Kopfschmerzen und Migräne regelmäßig in seiner Sprechstunde: „Kopfschmerzen gehören wie Rückenbeschwerden zu den häufigsten chronisch-wiederkehrenden Krankheitsbildern. Etwa elf Prozent der Deutschen leiden an einer Migräne, Frauen sind dabei dreimal häufiger betroffen als Männer, so die <a href="https://www.aerztezeitung.de/Politik/BARMER-Frauen-dreimal-haeufiger-von-Migraene-betroffen-als-Maenner-450849.html" target="_blank">Auswertung</a> des Barmer Instituts für Gesundheitssystemforschung.“ Insbesondere chronische Kopfschmerzen haben erhebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität, das soziale Leben und den Beruf.&nbsp;</p><h2>Personalisierte Therapie bei Kopfschmerzen</h2><p>Sobald die richtige Diagnose gestellt ist, können Spezialisten wie Klaus Post einen individuellen Therapieplan erstellen: „Neben der akuten Behandlung von Migräneattacken, können wir Migränekopfschmerzen mittlerweile sehr gut mit Medikamenten vorbeugen“, so der Schmerzexperte aus Coburg. Patientinnen und Patienten sollten sich auch über nicht-medikamentöse Therapieverfahren informieren und ihren Arzt oder ihre Ärztin fragen. Die Wirksamkeit ist teilweise wissenschaftlich sehr gut belegt. „Von Antikörpertherapie bis Yoga – wir setzen das richtige Verfahren zum richtigen Zeitpunkt bei chronischen Kopfschmerzen ein“, erklärt Klaus Post.</p><p>Ein wichtiger Aspekt ist zudem die Analyse des beruflichen Umfeldes. „In Bezug auf die Anforderungen im Job gibt es verschiedene Risikofaktoren“, erklärt der Schmerzexperte, „dazu gehören zum Beispiel Schichtarbeit, häufige Reiseaktivität, ein hoher Lärmpegel, die Arbeit im Großraumbüro sowie langandauerndes Arbeiten am Bildschirm.“ Auch wenn sich nicht alles vermeiden lässt, gibt es in vielen Fällen nach Absprache mit dem Arbeitgeber Möglichkeiten zur Reduzierung der Belastungen.</p><h2>Praktische Tipps für jeden Tag</h2><p>Patienten können jeden Tag selbst etwas zur Vermeidung oder Linderung chronischer Kopfschmerzen und Migräne beitragen. Das sind die wichtigsten Verhaltensweisen:</p><ul><li data-list-item-id="e5597529a1d6818cb6ea84364459693d2">Stress vermeiden und den Umgang mit belastenden Situationen erlernen.</li><li data-list-item-id="e0db1db94689182f0185d23af951619cb">Für einen regelmäßigen Schlaf-/Wach-Rhythmus mit ausreichendem und erholsamen Schlaf sorgen.</li><li data-list-item-id="eecc0a4cfea2ee9736dec1e85e1d44ddc">Regelmäßig im Freien bewegen und moderaten Ausdauersport in den Wochenplan einbauen.</li><li data-list-item-id="e70bf4c4a7544fb769be284abd2395181">Den Arbeitsplatz unter ergonomischen Gesichtspunkten prüfen und verbessern.</li><li data-list-item-id="ec429b54f5976b4ad676d9cac0699a92c">Pausen einlegen und Reizüberflutung insbesondere durch digitale Medien vermeiden.</li><li data-list-item-id="ec6af3b5f73c3a50d2b5d7c36f45b0401">Für eine ausgewogene Ernährung sorgen und Auslöser (Trigger) wie Alkohol, histaminreiche Nahrungsmittel oder Glutamat vermeiden.</li></ul><p><i>Symbolbild: Canva / Ivan S von Pexels</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Coburg,Schmerz,Migräne,Oberfranken,Neurologie,Schmerzmedizin]]></category>
            <pubDate>Wed, 14 May 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Risiko Schlaganfall: 70 Prozent sind vermeidbar</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/risiko-schlaganfall-70-prozent-sind-vermeidbar/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/risiko-schlaganfall-70-prozent-sind-vermeidbar/</guid><pp:caseid>694849</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Bei einem Schlaganfall kommt es zu einer plötzlichen Beeinträchtigung der Blutversorgung im Gehirn. Das kann entweder durch einen Gefäßverschluss oder eine Gehirnblutung verursacht werden. Viele Schlaganfälle wären durch das eigene Verhalten vermeidbar. Jeder hat das Risiko zu einem großen Teil selbst in der Hand.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p>Jedes Jahr erleiden rund 200.000 Menschen in Deutschland erstmalig einen Schlaganfall. Männer sind häufiger betroffen als Frauen. Trotz des medizinischen Fortschritts nimmt die absolute Zahl der Patienten aufgrund der immer älter werdenden Gesellschaft weltweit zu. Patienten, die einen Schlaganfall überleben, leiden oftmals unter Einschränkungen, die die Lebensqualität mindern. Etwa sieben Prozent der Betroffenen sterben im Laufe der ersten 30 Tage.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8c10d154-57d8-4d5b-94a8-45c39e6f497c/1920_250410karl-heinzhenn.jpg?94417"><p>Dr. Karl-Heinz Henn, Chefarzt der Neurologischen Klinik am Sana Klinikum Offenbach, erklärt die Folgen: „Ein Schlaganfall kann zu sehr unterschiedlichen Einschränkungen führen. Je nachdem welcher Gehirnbereich betroffen ist, leiden die Patienten teilweise unter schweren Behinderungen und benötigen oftmals pflegerische Unterstützung. Dabei ließen sich durch Prävention viele Schlaganfälle verhindern.“ Mit einer Veränderung des Lebensstils lässt sich die Gefäßgesundheit positiv beeinflussen und somit das Risiko für einen Schlaganfall reduzieren.&nbsp;</p><h2>Blutdruck regelmäßig kontrollieren</h2><p>Ein zu hoher Blutdruck, Experten sprechen von arterieller Hypertonie, kann langfristig zu irreparablen Gefäßschäden führen und lebenswichtige Organe wie Gehirn, Herz, Nieren und Augen beeinträchtigen. Mehr als die Hälfte aller Männer zwischen 65 und 69 Jahren in Deutschland hat zu hohe Blutdruckwerte. Bei den über 80-Jährigen sind es sogar bis zu 80 Prozent. Besonders gefährlich ist, dass ein zu hoher Blutdruck oftmals ohne Symptome verläuft und somit unbemerkt bleibt.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f19dbfef-c259-4e1d-8001-83331ed3e065/1920_250410richtigblutdruckmessen.jpg?10000"><p>Karl-Heinz Henn erklärt: „Es ist wichtig, den Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren – auch wenn man sich gesund fühlt. Nach den aktuellen Leitlinien der europäischen Gesellschaft für Kardiologie gelten bereits Werte von 120 bis 139 zu 70 bis 89 mmHg als erhöht. Ab Werten von 140/90 mmHg oder darüber liegt eine Hypertonie vor, die behandelt werden sollte.“&nbsp;</p><p>Sind die Werte über mehrere Messungen hinweg konstant zu hoch, ist eine Langzeitmessung über 24 Stunden sinnvoll. Ein zu hoher Blutdruck lässt sich durch einen gesunden Lebensstil vermeiden, kontrollieren oder senken. Außerdem kann er mit Medikamenten behandelt werden.</p><h2>Zuckerkrankheit vermeiden oder gut einstellen</h2><p>Zu Beginn spüren Menschen mit Diabetes keine Beschwerden. Daher wird die Zuckerkrankheit ähnlich wie ein zu hoher Blutdruck oft erst spät entdeckt. Betroffene sind deshalb besonders schlaganfallgefährdet, weil die hohen Blutzuckerwerte langfristig die Gefäßwände angreifen und das Entstehen von Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) beschleunigen.&nbsp;</p><p>Karl-Heinz Henn erklärt, warum das problematisch ist: „Die Ablagerungen können zum Beispiel die Halsschlagadern so stark verengen, dass nicht mehr genug Blut ins Gehirn gelangt. Außerdem können sich Teile der Ablagerungen lösen und mit dem Blutstrom ins Gehirn verschleppt werden, wo sie ein kleineres Gehirngefäß verstopfen. Beides kann zu einem Schlaganfall führen.“</p><h2>Runter vom Sofa: Bewegung gegen Schlaganfall</h2><p>Bewegung ist unsere Wunderpille gegen zahlreiche chronische Erkrankungen. Unser Herz-Kreislaufsystem braucht regelmäßige Belastungsreize. Wer körperliche Aktivität in den Alltag einbaut, kann jeden Tag etwas für die Prävention eines Schlaganfalls tun.&nbsp;</p><p>Wir sollten unser Herz-Kreislaufsystem 150 bis 300 Minuten pro Woche in Schwung bringen. Die Intensität kann bei dieser Zeitspanne moderat sein. Alternativ sind auch 75 bis 150 Minuten pro Woche mit hoher Intensität oder eine Kombination daraus möglich. Zudem sind Kraftübungen für alle großen Muskelgruppen zu empfehlen – am besten an mindestens zwei Tagen pro Woche.</p><h2>Nikotin- und Alkoholkonsum reduzieren</h2><p>Nikotin und Alkohol verengen die Gefäße und beschleunigen die Herzfrequenz. Nikotin macht außerdem das Blut dickflüssiger. Wie man es auch dreht und wendet: Nikotin und Alkohol sind immer ungesund und erhöhen das Schlaganfallrisiko. Daher sollten beide Suchtmittel am besten vermieden oder wenigstens auf ein Minimum reduziert werden.</p><h2>Übergewicht in den Griff kriegen</h2><p>Ein paar Kilos zu viel sind kein Problem. Starkes Übergewicht allerdings schon. Es beeinflusst sowohl den Blutzucker als auch den Blutdruck und stellt somit ebenfalls ein Risiko für Schlaganfälle dar. Eine internationale Expertenkommission stellte kürzlich einen <a href="https://www.sana.de/newsroom/adipositas-neudefinition-eines-ernsten-gesundheitsproblems/" target="_blank">neuen Ansatz</a> zur Diagnose der Adipositas vor. Neben dem Body Mass Index (BMI) sind weitere Kriterien zu berücksichtigen, dazu gehören Taillenumfang und die Bestimmung des Körperfettanteils. Zudem müssen Symptome und Beschwerden berücksichtigt werden. Unter klinischer Adipositas verstehen Experten eine chronische Erkrankung mit Funktionsstörungen der Organe, die alleine auf die Adipositas zurückgehen. Bei einer präklinischen Adipositas liegt zwar ein Gesundheitsrisiko durch überschüssiges Körperfett vor, aber keine damit verbundenen Erkrankungen. Je eher ein sich abzeichnendes Gewichtsproblem erkannt wird, desto besser lassen sich durch Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie positive Effekte bewirken.&nbsp;</p><p><strong>Mehr Informationen zu diesen und weiteren Risikofaktoren finden Sie hier:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/verstehen-vermeiden/risiken-erkennen-und-vermeiden/schlaganfall-risiken/allgemein" target="_blank">Schlaganfall: Die meisten Risiken können Sie beeinflussen.</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Offenbach,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 07:42:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/8c10d154-57d8-4d5b-94a8-45c39e6f497c/250410karl-heinzhenn.jpg?94417</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. Karl-Heinz Henn, Chefarzt der Neurologischen Klinik am Sana Klinikum Offenbach]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. Karl-Heinz Henn, Chefarzt der Neurologischen Klinik am Sana Klinikum Offenbach]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Nervenvitamin B12: Ein Mangel kann das Schlaganfallrisiko erhöhen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/nervenvitamin-b12-ein-mangel-kann-das-schlaganfallrisiko-erhoehen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/nervenvitamin-b12-ein-mangel-kann-das-schlaganfallrisiko-erhoehen/</guid><pp:caseid>694859</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Vitamin B12 ist weit mehr als ein bloßer Nährstoff – es ist ein essenzieller Bestandteil für die Gesundheit. Dr. Alexander Reinshagen, Neurologe an den Sana Kliniken Leipziger Land in Borna, erklärt, warum das Vitamin so wichtig ist, warnt vor den Folgen eines Mangels und zeigt, wie sich ein Defizit vermeiden lässt.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><p>Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, ist ein lebensnotwendiges Vitamin, das in nahezu allen Bereichen unseres Körpers eine Rolle spielt. Eine aktuelle&nbsp;<a href="https://scijournals.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/jsfa.13661" target="_blank">Übersichtsarbeit</a> beschäftigte sich mit den vielfältigen Wirkungen von Vitamin B12 und zeigt dessen zentrale Bedeutung für die Gesundheit und die Prävention von Erkrankungen auf. „Vitamin B12 ist unter anderem unverzichtbar für die Blutbildung und die Funktion des Nervensystems. Ohne dieses Vitamin gerät der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht“, erklärt Alexander Reinshagen.</p><p>Warum ist es sinnvoll, zum Tag gegen den Schlaganfall über Vitamin B12 zu sprechen? Ein Mangel an Vitamin B12 kann Schlaganfälle hervorrufen. „Ich selbst habe vor über 25 Jahren mit dem Gerinnungslabor der Universität Leipzig eine Untersuchung an Schlaganfallpatienten durchgeführt, aus der hervorging, dass Schlaganfallpatienten überzufällig einen Vitamin-B12-Mangel hatten. Bei einem Mangel an Vitamin B12 oder Folsäure kann eine Schlaganfälle begünstigende Aminosäure (Homocystein) nicht vom Körper abgebaut werden”, verdeutlicht Alexander Reinshagen die Zusammenhänge. Aber auch heute deuten Beobachtungsstudien aus&nbsp;<a href="https://nutritionj.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12937-024-00977-7" target="_blank">China</a> und&nbsp;<a href="https://www.cureus.com/articles/293652-serum-vitamin-b12-levels-as-a-risk-factor-and-prognostic-marker-in-patients-with-acute-ischemic-stroke-at-a-tertiary-care-center-in-northern-india-a-case-control-study#!/" target="_blank">Indien</a> auf dieses Problem hin.&nbsp;</p><p>Das Besondere: Vitamin B12 kann der menschliche Körper nicht selbst herstellen. Es wird ausschließlich über die Nahrung aufgenommen, vor allem durch tierische Produkte wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte. Damit wird klar, warum Menschen, die sich vegan oder vegetarisch ernähren, besonders auf eine ausreichende Versorgung achten müssen.</p><h2>Die tückischen Gefahren eines Mangels<strong>&nbsp;</strong></h2><p>Vitamin B12 erfüllt viele essenzielle Funktionen:</p><ul><li data-list-item-id="e43ed3b7daf19019ca9d2e1a1356e69e6"><strong>Nervenschutz:</strong> „Vitamin B12 ist essenziell für die Myelinschicht, die unsere Nervenbahnen schützt. Ein Mangel kann zu Kribbeln, Taubheitsgefühlen und sogar dauerhaften Schäden führen“, betont Alexander Reinshagen.</li><li data-list-item-id="e0c6a8d538a8c5b3cf7d7eec3876ae2df"><strong>Blutbildung:</strong> Es unterstützt die Produktion roter Blutkörperchen und verhindert Anämien – also eine Blutarmut – wie die perniziöse Anämie, die mit Erschöpfung und Schwäche einhergeht.</li><li data-list-item-id="eb6ededdd5058487bfed887139c78cc96"><strong>Gehirnfunktion:</strong> Ein ausreichender Vitamin-B12-Spiegel kann den Erhalt der geistigen Leistungsfähigkeit fördern und das Risiko von kognitiven Störungen im Alter reduzieren.</li><li data-list-item-id="e72a3c78e1c2f4ec75cfe20b42f314a00"><strong>DNA-Synthese:</strong> Vitamin B12 ist unverzichtbar für die Zellteilung, insbesondere in Geweben mit hoher Erneuerungsrate, wie im Knochenmark.</li></ul><p>Ein Mangel an Vitamin B12 kann schleichend beginnen und sich in unspezifischen Symptomen äußern. Dazu gehören Müdigkeit, Konzentrationsprobleme, depressive Verstimmungen oder Appetitlosigkeit. Schon sehr früh führt ein B12-Mangel zu neurologischen Problemen: „Die längsten Nervenbahnen im Körper sind auch die empfindlichsten. Ein Vitamin-B12-Mangel beginnt oft mit einem Kribbeln in den Füßen oder Gangunsicherheit. Unbehandelt können bleibende Schäden im Rückenmark entstehen“, warnt der Neurologe. Welche Folgen ein Mangel bei älteren Menschen haben kann, zeigt eine&nbsp;<a href="https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/03795721241226886" target="_blank">Fallstudie</a> eines Forschungsteams aus den Niederlanden.</p><h2>Wer ist gefährdet?</h2><p>Das Risiko an einem Vitamin-B12-Mangel zu leiden, betrifft vor allem ältere Menschen,&nbsp;da mit dem Alter die Fähigkeit des Körpers abnimmt, Vitamin B12 aus der Nahrung aufzunehmen. „Dabei ist das Vitamin B12 wichtig für den Erhalt der Kognition. Bei beginnender Demenz kann ein Mangel also ebenso eine Rolle spielen“, so der Neurologe.&nbsp;</p><p>Auch Betroffene, die unter Magen-Darm-Erkrankungen wie Morbus Crohn oder einer Zöliakie leiden, haben das Risiko zu wenig Vitamin B12 aufzunehmen. Da Vitamin B12 fast ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt, sind auch Vegetarier und Veganer&nbsp;durch einen Vitamin-B12-Mangel gefährdet.&nbsp;</p><p>Zudem können externe Faktoren die Aufnahme von Vitamin B12 behindern. „Medikamente wie Magenschutzmittel, aber auch das Diabetes-Medikament Metformin blockieren die Vitaminaufnahme. Langfristig können sie einen Mangel verursachen, ohne dass die Betroffenen es bemerken“, so der Experte.</p><p>Eine Risikogruppe liegt Alexander Reinshagen jedoch besonders am Herzen: „Lachgas, das in der Medizin ja als leichtes Narkosemittel verwendet wird, ist leider zur Partydroge geworden, da es zum Beispiel in Gaskartuschen frei verkäuflich ist“, erzählt er und warnt eindringlich: „Der Missbrauch von Lachgas kann zu plötzlichen und nicht reparablen Lähmungen führen, da das Gas die Vitamin-B12-Depots im Körper leert und das noch vorhandene Vitamin B12 im Körper blockiert. Man kann also auch im Rollstuhl landen, die ausgedehnten Schäden lassen sich in der MRT darstellen.“ Die schädlichen Wirkungen von Lachgas zeigten Forschende an einer Fallserie auf und veröffentlichten die Ergebnisse in der Zeitschrift&nbsp;<a href="https://bmcneurol.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12883-024-03966-9" target="_blank">BMC Neurology</a>.&nbsp;</p><h2>Wann sollte man den Arzt aufsuchen?</h2><p>Wer Symptome wie Kribbeln, Müdigkeit, Unsicherheiten beim Gehen oder Konzentrationsprobleme bemerkt, sollte den Vitamin-B12-Spiegel überprüfen lassen. Auch hier gilt es, eine Besonderheit zu beachten: „Die meisten Labore legen die Normalwerte zu niedrig an; sie orientieren sich an den für die Blutbildung relevanten Werten. Während hierfür circa 150 pmol/l als normal gelten, benötigen Nervenzellen 300 bis 400 pmol/l, um optimal zu funktionieren“, erklärt Reinshagen.&nbsp;„Sprechen Sie Ihren Arzt oder Ihre Ärztin gezielt auf diesen Wert an“, betont er.&nbsp;</p><h2>Wie lässt sich ein Mangel verhindern?</h2><p>Der beste Weg, einem Vitamin-B12-Mangel vorzubeugen, ist eine ausgewogene Ernährung. Reich an Vitamin B12 sind zum Beispiel folgende Lebensmittel:</p><ul><li data-list-item-id="e967952c78b39b84e6833bdfa635cdc5b"><strong>Fleisch:</strong> Leber ist eine der besten Vitamin-B12-Quellen.</li><li data-list-item-id="efbab2dbe726ed38690861d8857496332"><strong>Fisch:</strong> Hering, Makrele und Lachs liefern viel Vitamin B12.</li><li data-list-item-id="ec3d26d13d49f8838c9ac743723b271cd"><strong>Milchprodukte:</strong> Käse und Milch ergänzen die Versorgung.</li><li data-list-item-id="e73ee0cff3a0b91f9683c6d575f8ef062"><strong>Eier:</strong> Eine gute pflanzliche Ergänzung zu tierischen Produkten.</li></ul><p>Für Veganer und Menschen mit erhöhtem Bedarf empfiehlt Alexander Reinshagen einen hoch dosierten Ersatz: „Die üblichen Multivitaminpräparate enthalten oft zu wenig Vitamin B12, um einen Mangel auszugleichen.“</p><h2>Fazit: Ein kleiner Nährstoff mit großer Wirkung</h2><p>Vitamin B12 ist entscheidend für die Gesundheit. Es beeinflusst Nerven, Blut und Gehirn gleichermaßen. „Vitamin B12 ist ein unscheinbarer, aber lebenswichtiger Helfer, der in jedem Alter Aufmerksamkeit verdient“, fasst der Experte zusammen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Podcast mit Alexander Reinshagen</strong></p><p>In der Podcast-Reihe “Gesundheit aufs Ohr” spricht der Experte über Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten des Schlaganfalls:</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7ba05ea7-5352-4968-b4bd-ed8978f81c08/podcastgesundheitaufsohrfolgeschlaganfall/" target="_blank"><strong>Hier können Sie die Folge herunterladen</strong></a></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / Kameleon007 von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Borna,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 07:40:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Schlaganfallrisiko durch Loch im Herzen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfallrisiko-durch-loch-im-herzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfallrisiko-durch-loch-im-herzen/</guid><pp:caseid>697749</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Vor der Geburt befindet sich zwischen den beiden Herzvorhöfen ein Loch, das Foramen Ovale. Normalerweise verschließt es sich bei der Geburt. Bei etwa jedem vierten Menschen ist dieser Verschluss nicht vollständig. In der Regel verursacht die Öffnung keine Beschwerden. Insbesondere bei jüngeren und ansonsten gesunden Menschen muss diese Öffnung als Schlaganfallursache in Erwägung gezogen werden.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c759b638-0e0f-4df0-ae90-8ebeb97abb18/1920_csm-sliwka-a9aff74999.jpg?10000"><p>Professor Ulrich Sliwka ist Chefarzt der Klinik für Neurologie sowie Ärztlicher Direktor am Sana-Klinikum Remscheid. Er erklärt, warum ein persistierendes, also anhaltendes, Foramen Ovale, kurz PFO, ein Schlaganfallrisiko darstellt: „Durch das Loch zwischen dem linken und rechten Vorhof des Herzens können Blutgerinnsel aus dem Venensystem leicht in das Arteriensystem und von dort ins Gehirn wandern und ein Gefäß blockieren. Wir nennen dies paradoxe Embolie.“&nbsp;</p><p>Heftiges Husten, Niesen oder Pressen kann diesen Vorgang möglicherweise auslösen. Gerade bei jüngeren Patienten ohne typische Gefäßrisikofaktoren lässt sich oftmals keine eindeutige Schlaganfallursache herausfinden. Experten sprechen in diesen Fällen von einem kryptogenen Schlaganfall. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft hängen etwa zehn Prozent der durch eine Minderdurchblutung (Ischämie) ausgelösten Schlaganfälle bei Patienten zwischen 18 und 60 Jahren mit einem PFO zusammen.</p><h2>Schnelle Diagnose und Therapie sind entscheidend</h2><p>Time is Brain – so lautet die bewährte Formel für die Behandlung von Schlaganfällen. Je schneller Patienten auf eine spezialisierte Station, eine Stroke Unit, kommen und die richtige Behandlung und Nachsorge mit Therapie möglicher Komplikationen bekommen, desto besser ist die Prognose. Ist die Ursache identifiziert, leiten die Ärzte darüber hinaus Maßnahmen zur Sekundärprävention ein, um weiteren Ereignissen, sogenannten Rezidiven, entgegenzuwirken.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4890e4fa-77c5-4277-b4d6-f30bc2770edc/1920_pfoimultraschall.jpg?10000"><p>Zur Vermeidung erneuter Schlaganfälle durch ein PFO ist es wichtig, diese Ursache zu erkennen. Dann können die Spezialisten untersuchen, ob der Patient beziehungsweise die Patientin für einen Eingriff mit PFO-Verschluss infrage kommt. Das hängt unter anderem vom Alter der Betroffenen und von der Größe des PFO ab. Die Größe und Gefährlichkeit des PFO können Ärzte durch eine kontrastmittelgestützte Ultraschalluntersuchung des Herzens und der Hirngefäße feststellen. Neurologen und Kardiologen arbeiten dabei eng zusammen.</p><p>Ulrich Sliwka erläutert: „Die Untersuchung und Therapie erfolgt in enger Abstimmung mit den Experten unseres Herzkatheterlabors Dr. Christian Schnickmann und Dr. Khalil Abi Haidar. Wir besprechen die Patientenbefunde gemeinsam und entscheiden im Team, ob ein Eingriff gemäß Leitlinienempfehlungen der richtige Weg ist.“ Ist dies der Fall, plant das interdisziplinäre Ärzteteam einen interventionellen Verschluss des PFO. Das bedeutet, dass der Eingriff minimalinvasiv unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann und somit für die Patienten sehr schonend ist.</p><h2>Ein kleines Schirmchen verschließt die Öffnung</h2><p>Um die Öffnung zwischen den beiden Vorhöfen im Herz zu verschließen, kommt ein Schirmchen, in der Fachsprache Occluder genannt, zum Einsatz. Um das Schirmchen an die richtige Stelle zu führen, ist nur ein kleiner Schnitt in der Leiste erforderlich. Über einen flexiblen Schlauch, den Katheter, schieben die Kardiologen das Schirmchen bis zum Herzen vor und platzieren es an der undichten Stelle der Wand zwischen den Vorhöfen. Zur Vermeidung von Blutgerinnseln am Schirmchen bekommen die Patienten nach dem Eingriff Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung. Innerhalb weniger Monate wächst das Schirmchen dann in die Vorhofwand ein und verhindert so weitere PFO-bedingte Schlaganfälle.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Remscheid,Schlaganfall,Neurologie,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 07:37:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Schlaganfall nach Gefäßwandeinriss der Halsschlagader: Schnelle Therapie rettet Leben</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfall-nach-gefaesswandeinriss-der-halsschlagader-schnelle-therapie-rettet-leben/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfall-nach-gefaesswandeinriss-der-halsschlagader-schnelle-therapie-rettet-leben/</guid><pp:caseid>694865</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Time is brain“ – so lautet das Prinzip der Schlaganfalltherapie. Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Kliniken Lübeck, erklärt an einem eindrücklichen Beispiel aus seiner Abteilung, warum im Notfall jede Sekunde zählt.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p>Als sich Thomas M. nach einem langen Arbeitstag im November zu Hause aufs Sofa setzte, konnte er plötzlich für wenige Minuten nicht mehr richtig sprechen. Geistesgegenwärtig rief er trotz zurückgegangener Symptome den Notruf an. Zum Glück, denn die Ursache für die vorübergehende Sprachstörung war eine Karotisdissektion, das heißt eine Einblutung in die Wand der Halsschlagader.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/07ee9608-8345-4348-a926-bd4521f99dee/1920_schaumberg-jens-web.jpg?23155"><p>Jens Schaumberg erklärt: „Die Dissektion der Arteria carotis, der Halsschlagader, ist eine der häufigsten Ursachen für ischämische Schlaganfälle bei jüngeren Patienten. Ein ischämischer Schlaganfall entsteht durch eine verminderte oder komplett ausgefallene Durchblutung. Die hinter dem Verschluss liegenden Gehirnregionen werden dann nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt. Je nach betroffener Region kommt es zu verschiedenen Störungen und Ausfällen.“</p><p>Aus der&nbsp;<a href="https://www.aerzteblatt.de/archiv/klinik-der-dissektionen-hirnversorgender-halsarterien-f6487605-c863-468d-8c42-d3f0fa0b9ae8" target="_blank">Forschung</a> ist bekannt, dass Männer von Dissektionen etwas häufiger betroffen sind als Frauen. Es tritt auch nicht immer sofort ein Schlaganfall auf. Daher bleiben viele Fälle unerkannt. Bei manchen Patienten entsteht der Einriss durch einen Unfall oder ruckartige Bewegungen.&nbsp;</p><h2>Mögliche Ursache: Drucksteigerung durch starken Husten</h2><p>Der Patient erinnert sich: „Ich hatte in der Vergangenheit keinerlei Probleme mit den hirnversorgenden Gefäßen. Eine Woche zuvor war ich im Urlaub. Dort konnte ich an einem Abend nicht mehr richtig sehen. Die Bilder beider Augen waren plötzlich nicht mehr korrekt übereinander und verschwommen.“ Ob zwischen diesen Symptomen und der Dissektion ein Zusammenhang besteht, lässt sich jedoch nicht sicher feststellen. Das einzige Indiz für eine mögliche Ursache war ein vorangegangener Infekt mit Husten. Jens Schaumberg erläutert, warum das eine Rolle gespielt haben könnte: „Starker und langanhaltender Husten kann zu einer Drucksteigerung in den Halsgefäßen führen und so möglicherweise zum Einriss der Gefäßwand der Arteria carotis bei unserem Patienten beigetragen haben.“ Mit Sicherheit lässt sich dies aber nicht sagen.</p><p>Am besagten Novemberabend – es war ein Montag – bemerkte Thomas M., dass seine Sprache plötzlich verwaschen war. Da er dieses Symptom im Bekanntenkreis und auch im Fernsehen schon im Zusammenhang mit Schlaganfallpatienten beobachtet hatte, war dem 57-Jährigen schnell klar, was los war: „Ich dachte eigentlich nur: auch das noch. Und dann habe ich mir spontan überlegt, was das für meinen Alltag bedeuten würde.“ Danach ging alles sehr schnell. Innerhalb von rund zehn Minuten waren Rettungswagen und Notarzt da. Eine Viertelstunde später war Thomas M. bereits in der Klinik und wurde behandelt.&nbsp;</p><h2>Schnelle Reaktion, schnelle Therapie</h2><p>Jens Schaumberg erklärt: „Wir haben Thomas M. umgehend untersucht und sofort die Therapie eingeleitet. Es war ein Glück, dass er so schnell reagiert hat und trotz zurückgegangener Symptome noch der Notarzt alarmiert wurde.“ Nach den Untersuchungen stand fest, dass sich eine rechtshirnige Ischämie entwickelt hatte. Somit bekam Thomas M. sofort eine systemische Lysetherapie mit Actilyse. Dabei handelt es sich um die medikamentöse Auflösung des Blutgerinnsels. Während der Nacht kam es noch zu einer Sehstörung des rechten Auges – diese Beschwerden verschwanden jedoch nach etwa 30 Minuten wieder.</p><p>Als Thomas M. am nächsten Morgen aufwachte, befand er sich auf der Stroke Unit, einer speziellen Station für Schlaganfallpatienten: „Mir ging es schon nach dem Aufwachen wieder sehr gut. Ich fühlte mich in keiner Weise mehr krank. Aufstehen durfte ich aufgrund der Behandlung zunächst nicht, am zweiten Tag konnte ich aber schon wieder sitzen. Trotz der hohen Arbeitsbelastung der Ärzte und Pflegenden wurde ich nicht nur sehr schnell, sondern auch sehr freundlich und zuvorkommend behandelt. Ich war zwar immer noch geschockt, einen Schlaganfall erlitten zu haben – abgesehen davon ging es mir aber sehr gut.“ Nach vier Tagen konnte Thomas M. die Klinik beschwerdefrei verlassen – das war am Freitag.&nbsp;</p><h2>Auszeit mit Aktivität und Legospielen&nbsp;</h2><p>Eine Rehabilitationsmaßnahme kam für Thomas M. nicht infrage. Er wollte sich lieber eine Auszeit zu Hause nehmen: „Ich ging viel spazieren und war an der frischen Luft unterwegs. Das hat mir sehr gutgetan. Zudem habe ich meine Feinmotorik mit Legobausätzen für Erwachsene trainiert. Das hat mir viel Spaß gemacht und mich motiviert.“ Über einen Zeitraum von drei Monaten bekam Thomas M. noch zusätzliche Blutverdünner. Einen Großteil der Medikamente konnte er mittlerweile absetzen.&nbsp;</p><h2>“Time is brain”</h2><p>Dass Thomas M. heute wieder beschwerdefrei im Leben steht, verdankt er der schnellen Behandlung: „Wir haben die Symptome schnell als Schlaganfall eingeschätzt, wir haben schnell den Rettungswagen gerufen und die Ärzte haben schnell die richtige Behandlung eingeleitet. Das hat in meinem Fall sicher Schlimmeres verhindert.“</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Luebeck,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Sana Gesundheitsforum 2025 startet im Februar</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-2025-startet-im-februar/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-2025-startet-im-februar/</guid><pp:caseid>685131</pp:caseid><pp:subtitle>Chefarzt PD Dr. Siegfried Kohler informiert über Epilepsie</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im Rahmen des „Sana Gesundheitsforums“ informiert das interdisziplinäre Ärzte- und Expertenteam des Biberacher Klinikums auch in diesem Jahr wieder regelmäßig über aktuelle medizinische Themen. Den Auftakt zur monatlichen Vortragsreihe macht Privatdozent Dr. Siegfried Kohler, Chefarzt der Klinik für Neurologie, der am Donnerstag, den 6. Februar 2025, ab 18.00 Uhr zum Thema „Epilepsie - Ursachen, Diagnostik, Therapie“ referiert.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Das Biberacher Zentralkrankenhaus steht für eine umfassende medizinische Versorgung. Dabei profitieren die Patienten von kurzen Wegen, moderner Medizintechnik sowie umfangreichen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm ist das Klinikum zudem eng mit Lehre und Forschung verbunden. Mit dem Gesundheitsforum möchten die Veranstalter diese Expertise im Rahmen von regelmäßigen Vorträgen an Interessierte und Betroffene weitergeben. Die Ärzte informieren dabei über aktuelle medizinische Themen, Krankheitsbilder, Präventionsmaßnahmen sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Damit sind die Vorträge für Menschen in allen Lebens- und Gesundheitsphasen interessant: Ob Patient, akut oder chronisch Erkrankter, Angehöriger oder Gesundheitsinteressierte. Im Anschluss an die Vorträge bleibt darüber hinaus genügend Zeit für Fragen an die Referenten sowie den Austausch untereinander.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Vortrag am 6. Februar 2025:</strong> <strong>„Epilepsie - Ursachen, Diagnostik, Therapie“</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Epilepsie ist die zweithäufigste Erkrankung des Zentralen Nervensystems und des Gehirns. In Deutschland erhalten etwa ein bis zwei Prozent die Diagnose. Die Erkrankung zeigt sich dabei in unterschiedlichen Ausprägungen und Formen. Grundsätzlich wird zwischen dem Krankheitsbild als solchem, also der Epilepsieform, und den Symptomen der Erkrankung, den epileptischen Anfällen, unterschieden. Schätzungen gehen davon aus, dass knapp jeder zehnte Mensch mindestens einmal im Laufe seines Lebens einen epileptischen Anfall erleidet. „Jedes Gehirn kann sozusagen zu einem epileptischen Anfall gereizt werden“, erklärt PD Dr. Siegfried Kohler, Chefarzt der </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/neurologie-mit-regionaler-stroke-unit" target="_blank"><span>Klinik für Neurologie</span></a><span> am Biberacher Zentralkrankenhaus. „Tritt erstmalig ein anfallsartiges Ereignis auf, sollte von einem Facharzt geprüft werden, ob es sich um einen epileptischen Anfall gehandelt hat und falls ja, ob dieser die Diagnose einer Epilepsie rechtfertigt.“&nbsp;Ziel ist es, epileptische Anfälle von nicht-epileptischen Anfällen mit ähnlichen Symptomen abzugrenzen, denn die genaue Krankheitsbestimmung schafft gegebenenfalls die Voraussetzung für eine erfolgreiche Epilepsiebehandlung.&nbsp;„Gerade in den vergangenen zehn Jahren hat sich viel auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie getan, sodass die Epilepsie meist gut behandelbar ist. Im Schnitt sind knapp&nbsp;zwei Drittel der Patienten unter der Gabe von sogenannten Anfallssuppressiva anfallsfrei“, so Kohler.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>In seinem Vortrag erläutert PD Dr. Kohler zunächst, was Epilepsie ist und worum es sich bei diesem Krankheitsbild handelt. Darüber hinaus geht er darauf ein, welche Anfallsformen es gibt und wie Epilepsie anhand der Symptome klassifiziert wird. Abschließend gibt er den Teilnehmern einen fundierten Überblick über die die aktuellen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Veranstaltungsdetails</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span><strong>Wann: </strong>Donnerstag, 6. Februar 2025 | 18.00 Uhr</span><br><span><strong>Wo: &nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</span><br><span>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Veranstaltungsraum 1 (EG)</span><br><span>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Marie-Curie-Straße 4 | 88400 Biberach</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung per E-Mail unter </span><a href="mailto:gesundheitsforum.bc@sana.de" target="_blank"><span>gesundheitsforum.bc@sana.de</span></a><span> oder telefonisch unter 07351 55-9000 anmelden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/327f5e24-8e5e-4c03-bfdc-d8ad9ebb2e72/1920_kohlersiegfriedpddr.jpg?13420"><p><i><span>Privatdozent Dr. Siegfried Kohler, Chefarzt der Klinik für Neurologie, informiert am 6. Februar rund um das Thema Epilepsie.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/327f5e24-8e5e-4c03-bfdc-d8ad9ebb2e72/kohlersiegfriedpddr/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Patienteninformationsveranstaltung,Patientenveranstaltung,informationsveranstaltung,Veranstaltung,Gesundheitsforum,Gesundheitsvortraege,Vortrag,Vortragsreihe,Neurologie,Epilepsie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 15:57:06 +0100</pubDate>
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                        <title>Thrombektomie: Blutgerinnsel im Gehirn entfernen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/thrombektomie-blutgerinnsel-im-gehirn-entfernen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/thrombektomie-blutgerinnsel-im-gehirn-entfernen/</guid><pp:caseid>682054</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Rund 80 Prozent aller Betroffenen erleiden einen ischämischen Schlaganfall. Dabei kommt es meist durch Blutgerinnsel, so genannte Thromben, in einem Hirngefäß zu einer Mangeldurchblutung der Nervenzellen. Neben der medikamentösen Auflösung des Gerinnsels gibt es die Möglichkeit der Thrombektomie, das heißt die mechanische Entfernung mit einem Katheter-Eingriff.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die Thrombektomie hat die moderne Akuttherapie des Schlaganfalls revolutioniert. Mehrere Studien belegen die Effektivität und Zuverlässigkeit des Verfahrens. Der Eingriff ist minimal-invasiv und somit schonend für die Patienten. Neuroradiologen bringen einen dünnen Schlauch – den Katheter – über den Arm oder die Leiste in das Gefäßsystem ein und führen diesen bis an den Thrombus heran. Je nach Lage und Größe des Gerinnsels kann es dann entweder über den Katheter abgesaugt werden oder mit Hilfe eines Fangnetzes (Stent-Retriever) entfernt werden. Somit kann die Durchblutung des Gehirns wieder vollständig hergestellt werden. Die Fachwelt beschäftigt sich intensiv damit, wann und bei welchen Patienten die Methode effektiv ist.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5cc2cba0-1377-438c-8e43-2ccb8fda55ae/1920_dominik-grieb.jpg?85274"><h2><span>Therapiezeitpunkt</span></h2><p><span>Gemäß </span><a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/030-046" target="_blank"><span>Leitlinienempfehlung</span></a><span> soll die Thrombektomie bei Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall und klinisch relevanten neurologischen Symptomen möglichst innerhalb eines knappen Zeitfensters von sechs Stunden erfolgen. </span><a href="https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1706442" target="_blank"><span>Forschungsergebnisse</span></a><span> der letzten Jahre legen jedoch nahe, dass die Thrombektomie auch bis zu 24 Stunden nach dem Ereignis in vielen Fällen noch zu besseren Ergebnissen führt als die herkömmliche Versorgung. Dr. Dominik Grieb, zertifizierter interventioneller Radiologe und Neuroradiologe sowie Leitender Oberarzt der Abteilung für Radiologie und Neuroradiologie an den Sana Kliniken Duisburg erklärt: „Wir wissen inzwischen, dass wir vielen Patienten auch nach mehr als sechs Stunden noch erfolgreich mit der Thrombektomie helfen können. Wir beurteilen in diesen Fällen die Erfolgsaussichten anhand erweiterter bildgebender Verfahren und der klinischen Symptome. Sofern sich Anhaltspunkte ergeben, dass noch Gewebe zu retten ist, kann die Durchführung einer Thrombektomie auch bei diesen längeren Zeitfenstern oder bei Patienten, bei denen der genaue Symptombeginn nicht bekannt ist, eine effektive Behandlung darstellen.“</span></p><h2><span>Infarktgröße und betroffener Gehirnbereich</span></h2><p><span>Früher waren Experten der Ansicht, dass die Thrombektomie nur bei Schlaganfällen mit kleinem Infarktbereich in der initialen Bildgebung nutzbar wäre. Zwei groß angelegte Studien mit den Namen </span><a href="https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2214403" target="_blank"><span>SELECT2</span></a><span> und </span><a href="https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(23)02032-9/abstract" target="_blank"><span>TENSION</span></a><span> konnten jedoch zeigen, dass die Thrombektomie auch bei Schlaganfällen wirksam ist, bei denen bereits größere Bereiche des Hirngewebes geschädigt sind. Diese beiden Studien sowie vier weitere wissenschaftliche Untersuchungen wurden kürzlich auch im Rahmen einer </span><a href="https://jnis.bmj.com/content/early/2024/01/31/jnis-2023-021366" target="_blank"><span>Meta-Analyse</span></a><span>, das heißt einer systematischen Übersichtsarbeit mit statistischer Zusammenfassung, ausgewertet. Die Analysen bestätigen, dass die Thrombektomie im Vergleich zur herkömmlichen medizinischen Versorgung auch bei Betroffenen mit bereits ausgedehnter Gewebeschädigung zu signifikant besseren Ergebnissen führte. Die Patienten erreichten mehr Alltagsfunktionen und eine bessere Gehfähigkeit. „Diese Erkenntnis unterstreicht einmal mehr die starke Wirksamkeit der Thrombektomie in der modernen Schlaganfalltherapie“ so Dominik Grieb.</span></p><p><span>Die Thrombektomie wurde bislang vorwiegend bei Verschlüssen der großen und mittelgroßen Arterien eingesetzt. Man geht jedoch davon aus, dass 20 bis 40 Prozent aller Schlaganfälle auf Verschlüsse kleinerer Hirngefäße zurückzuführen sind. Der herausragende Erfolg der Thrombektomie und die stetige Weiterentwicklung der Methode ermöglichen heutzutage in ausgewählten Fällen auch die anspruchsvolle mechanische Entfernung von Gerinnseln aus sehr kleinen Hirngefäßen.</span></p><p><span>Entscheidend ist dabei ein routiniertes Zusammenspiel der hochspezialisierten Experten aus der Neurologie, der Anästhesie und natürlich insbesondere aus der interventionellen Neuroradiologie in einer spezialisierten Schlaganfalleinrichtung (Stroke Unit).</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/26c3e350-b462-4018-8775-aeb63ecd2ca0/1920_nolden-koch.jpg?98033"><h2><span>Verdacht auf Schlaganfall: Sofort handeln</span></h2><p><span>Je früher die Symptome eines Schlaganfalls erkannt werden, desto besser ist es. Für medizinische Laien gibt es einen ganz einfachen Schnelltest – FAST beziehungsweise BEFAST – mit dem Angehörige oder Freunde typische Warnzeichen schnell erkennen können. Dr. Martina Nolden-Koch, leitende Oberärztin der Stroke Unit, betont: „Sollte nur der geringste Verdacht auf einen Schlaganfall bestehen, ist unverzüglich der Notruf 112 zu wählen. Jede Sekunde zählt, denn das Gehirngewebe ist hochspezialisiert und vor allem sehr empfindlich, wenn es nicht durchblutet wird.“ Je eher die Betroffenen in eine spezialisierte Klinik mit Stroke Unit und Neuroradiologie gebracht werden, desto schneller kann die richtige Therapie eingeleitet werden. „Für die Patienten und deren Angehörigen ist die Verbesserung der Lebensqualität entscheidend. Sie wollen im Alltag wieder möglichst unabhängig oder mit wenig Hilfe zurechtkommen und sich im häuslichen Umfeld selbstständig bewegen können. Und diese Erfolge können wir mit der Thrombektomie in sehr vielen Fällen erreichen“, fassen Martina Nolden-Koch und Dominik Grieb die Fortschritte für Schlaganfall-Patienten zusammen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d1031de0-83b2-4ef6-949c-94f469f245ed/1920_240510-visualbefastschlaganfall.jpg?10000"><p><i>Mit dem Schnelltest – FAST beziehungsweise BEFAST – können Angehörige oder Freunde typische Warnzeichen schnell erkennen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d1031de0-83b2-4ef6-949c-94f469f245ed/240510-visualbefastschlaganfall/" target="_blank">Download & Copyright</a></p><h2><span>Thrombektomie ist Goldstandard</span></h2><p><span>Die Methode ist mittlerweile der Goldstandard, das heißt die Therapie der Wahl, für die Behandlung von Blutgerinnseln in Gehirngefäßen. Insbesondere die Kombination mit der Thrombolyse zur medikamentösen Auflösung eines Thrombus erzielt die bestmöglichen Wiedereröffnungsraten der verschlossenen Hirngefäße. Bei Sana gibt es in ganz Deutschland Kliniken mit spezialisierten Expertenteams und zertifizierten Stroke Units, in denen das gesamte Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit einem Schlaganfall zur Verfügung steht.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / Yuriy</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schlaganfall,Duisburg,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 09:52:12 +0100</pubDate>
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                        <title>Unsere TOP 5 eines (herz- und hirn)gesunden Lebensstils</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/unsere-top-5-eines-herz--und-hirngesunden-lebensstils/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/unsere-top-5-eines-herz--und-hirngesunden-lebensstils/</guid><pp:caseid>676013</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Herz- und Hirninfarkte haben oftmals die gleiche Ursache: verkalkte Gefäße, die sogenannte Arteriosklerose, die Hirnarterien oder Herzkranzgefäße verengen. Mit einem gesunden Lebensstil können wir eine Menge tun, um gar nicht erst zu erkranken. Und das Beste daran: Wir beugen damit nicht nur Herzinfarkten und Schlaganfällen vor, sondern auch Diabetes, Demenz und vielen Krebserkrankungen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span>1 – Gesunde Gefäße – geringeres Risiko</span></h2><p><span>Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, Diabetes: Neben dem Vorhofflimmern sind es vor allem diese Leiden, die die Bildung von Ablagerungen an den Gefäßwänden (Arteriosklerose) begünstigen, die das Risiko eines Herz- oder Hirninfarktes erhöhen: Die Ablagerungen können Blutgefäße direkt verstopfen oder sich lösen und als wanderndes Gerinnsel Herzkranzgefäße oder eine Hirnarterie verschließen.</span></p><h2><span>2 – Gesunde Ernährung</span></h2><p><span>Gesundes Essen, gesunde Gefäße, reduziertes Risiko: Zu einer gesunden Ernährung gehören viel frisches Gemüse und zuckerarmes Obst, Fisch statt Fleisch, hochwertige Pflanzenöle statt tierischer Fette und ballaststoffreiches Vollkorn statt Weißmehlprodukte. Vorsicht ist geboten bei Salz und Zucker. Für die Schlaganfallprävention stehen insbesondere Transfette im Fokus, die das „schlechte“ LDL-Cholesterin im Blut erhöhen. Transfette stecken vor allem in Fertiggerichten und in Frittiertem, Gebratenem und Gebackenem: also leider in beliebten Snacks wie Keksen, Croissants, Chips und Pommes.</span></p><h2><span>3 – Schluss mit Rauchen und Alkohol reduzieren</span></h2><p><span>Dem Verzicht auf den Glimmstängel wird ein besonders hoher Effekt zugeschrieben und zwar auch dann, wenn Sie schon sehr lange rauchen. Der World-Stroke-Organization zufolge reduziert sich das Risiko bereits nach zwei Jahren Rauchfreiheit wesentlich, nach fünf gleicht es dem eines Nichtrauchers. E-Zigaretten sind tatsächlich weniger schädlich, aber nicht ganz risikofrei. Ähnliches gilt für Alkohol: Vor allem regelmäßiger Konsum oder der gelegentliche Verzehr großer Mengen Alkohol steigert das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.</span></p><h2><span>4 – Bauchfett: Birnenform gesünder als Apfelform</span></h2><p><span>Dass Übergewicht das Risiko für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen und damit auch für einen Hirninfarkt steigert, ist weitläufig bekannt. Die spannende Frage aber lautet: Wo sitzt das Fett? Denn gefährdet sind vor allem Menschen, die dazu neigen, Fett am Bauch statt an Po und Beinen zu speichern. Das Bauchfett ist stoffwechselaktiv und setzt Stoffe frei, die Bluthochdruck, Insulinresistenz und Entzündungsprozesse fördern und darüber das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Wie aber bekommt man sein Bauchfett weg? Neben der Ernährung ist Bewegung am wichtigsten.</span></p><h2><span>5 – Bewegung</span></h2><p><span>Für die Gesundheit zählt jeder Schritt: Wer jedoch Bewegung gezielt zur Gesundheitsförderung einsetzten möchte, dem seien die WHO-Empfehlungen ans Herz gelegt: Sie sehen für Erwachsene 150 bis 300 Minuten moderate bis intensive Aktivität pro Woche vor oder 75 bis 150 Minuten Bewegung mit hoher Intensität. Menschen ab 65 Jahren empfehlen Expertinnen und Experten, in ihrem Bewegungsprogramm einen Fokus auf Gleichgewicht, Koordination und Muskelkraft zu legen.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / solidcolours von Getty Images Signature</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Bewegung,Schlaganfall,Borna,kardiologie,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 09:44:23 +0200</pubDate>
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                        <title>Vorhofflimmern erhöht das Risiko eines Schlaganfalls massiv</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/vorhofflimmern-erhoeht-das-risiko-eines-schlaganfalls-massiv/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vorhofflimmern-erhoeht-das-risiko-eines-schlaganfalls-massiv/</guid><pp:caseid>676011</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein Vorhofflimmern kann dazu führen, dass sich im linken Vorhofohr Gerinnsel bilden, die Schlaganfälle auslösen. Um das zu verhindern, setzen die Kardiologen aus Borna neben Medikamenten auf eine interventionelle Methode. Warum die Schlaganfallprävention so wichtig ist, welche Ansätze es gibt und für wen ein solcher Eingriff in Frage kommt, erklären Dr. Alexander Reinshagen, Chefarzt der Klinik für Neurologie mit zertifizierter Schlaganfall-Station und Dr. Uwe Müller, stellvertretender Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Sana Klinikum Borna.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><h2><span>Ganz generell, warum ist die Schlaganfall-Prophylaxe so wichtig?</span></h2><p><span>Alexander Reinshagen: </span><span style="background-color:white;"><span>Bei einem Schlaganfall − auch Hirninfarkt genannt − handelt es sich um eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns. Das ist </span></span><span>trotz Fortschritten in der akutmedizinischen Behandlung ein lebensbedrohendes Ereignis und führt häufig zu einer bleibenden Behinderung oder auch zum Tod. So kann der ersehnte Ruhestand zu einem Albtraum werden, der mit Lähmung, Sprachverlust, Gleichgewichtsstörung und gegebenenfalls sozialem Rückzug aus Scham über die eigenen Einschränkungen einhergeht. Aus diesem Grund ist es uns ein dringendes Anliegen, dafür zu sensibilisieren, alles zu tun, damit es gar nicht erst zu einem Schlaganfall kommt. Neben einem gesunden Lebensstil mit Bewegung und gesunder Ernährung spielt die Behandlung von Vorerkrankungen dabei eine entscheidende Rolle. Eine dieser Vorerkrankungen, die ein Schlaganfallrisiko deutlich erhöhen, ist das Vorhofflimmern.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4b76921b-7369-4624-807a-e60a7dd155b6/1920_ll-20210301-mueller-uwe-hochcopyrobinkunz.jpg?31732"><h2><span>Was ist ein Vorhofflimmern und was macht es so gefährlich?</span></h2><p><span>Uwe Müller:<strong> </strong>Das Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, bei der sich die Vorhöfe des Herzens nicht mehr koordiniert zusammenziehen und stattdessen nur noch „flimmern“. Das Herz schlägt dann unregelmäßig und zu schnell. Einfach erklärt kann man sich das so vorstellen: Unser Herzschlag wird durch einen Stromimpuls ausgelöst, der vom Sinusknoten durch das Herz bis zu den Herzkammern weitergeleitet wird. Ist das Herz gesund, bewegt sich der Impuls immer nur in diese eine Richtung. Im Laufe des Lebens kommt es aber zu Umbauprozessen und Bindegewebseinlagerungen im Herzen, die diesen linearen Rhythmus stören können. Wenn es ganz schlecht läuft, schießen die Stromimpulse dann erratisch, das heißt unvorhersehbar, durch den Vorhof, so dass dessen Muskelzellen nicht mit einem Kommando aktiv werden, sondern zu verschiedenen Zeiten durch startende und rückkehrende Impulse erregt werden. Für sich genommen ist das nicht lebensbedrohend. Betroffene spüren diese Form der Rhythmusstörung beispielsweise als Herzrasen oder Herzstolpern, oft begleitet von Schwindel oder Schwäche. Das ist zunächst lästig, aber für sich genommen nichts Dramatisches. Ein Vorhofflimmern kann aber zu einer Schwächung des Herzens und zu Schlaganfällen führen. Menschen mit Vorhofflimmern haben ein fünffach erhöhtes Schlaganfallrisiko.</span></p><h2><span>Wie genau erhöht das Vorhofflimmern das Schlaganfallrisiko?</span></h2><p><span>Uwe Müller:<strong> </strong>Durch die gestörte Kontraktion der Vorkammer können sich im Herzen, vor allem im sogenannten Vorhofohr – einem Anhängsel am linken Herzvorhof – Blutgerinnsel bilden, die Grund zur Sorge bereiten. Werden die Gerinnsel durch die Blutbahn in die Blutgefäße des Gehirns gespült, kommt es zum Schlaganfall. Mediziner gehen davon aus, dass der Löwenanteil solcher embolisch bedingter Schlaganfälle ihren Ursprung im Vorhofohr haben.</span></p><h2><span>Welche Rolle spielt diese Gefahr in der Therapie des Vorhofflimmerns?</span></h2><p><span>Uwe Müller: Eine wichtige Rolle: Die Therapie des Vorhofflimmerns zielt zunächst darauf ab, die Beschwerden zu lindern, die Zahl der Anfälle von Herzrasen und gegebenenfalls Schwindel zu verringern. Dafür gibt es zwei Optionen: Zum einen Medikamente, die den Puls verlangsamen und das Herz wieder in Takt bringen. Eine Behandlungsalternative ist die sogenannte Katheterablation. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem gezielt Bereiche innerhalb der Herzvorhöfe verödet werden, die an der Entstehung des Vorhofflimmerns beteiligt sind. Neben der Behandlung der Erkrankung selbst ist es aber aus den genannten Gründen ebenso wichtig, das Schlaganfallrisiko als eine Folge des Vorhofflimmerns individuell einzuschätzen und gegebenenfalls präventiv einzugreifen. Die am häufigsten angewendete Therapie ist dabei die sogenannte orale Antikoagulation, also die Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten. Dabei können jedoch Komplikationen in Form von Blutungen auftreten. Zudem können wir bei einer Vielzahl von Begleiterkrankungen solche Medikamente nicht verordnen, zum Beispiel bei einer schweren Niereninsuffizienz und Erkrankungen mit hohem Blutungsrisiko wie Magen-/Darmgeschwüre und Krampfadern der Speiseröhre oder einer Hirnblutung in der Krankengeschichte des Patienten. Als Alternative zur medikamentösen Therapie besteht daher die Möglichkeit, das linke Vorhofohr minimalinvasiv mit einem Schirmchen zu verschließen. Dies gilt als sichere und einfache Methode. Der Schutz durch das Schirmchen ist vergleichbar mit dem durch gerinnungshemmende Medikamente.&nbsp;</span></p><h2><span>Wie funktioniert das genau?</span></h2><p><span>Uwe Müller: Wir implantierten einen sogenannten Vorhofohrokkluder. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine Art Schirmchen, das aus einem Metallgerüst und einer Kunsstoffmembran besteht und das Vorhofohr dauerhaft verschließt. Der kathetergestützte Eingriff wird unter Narkose über die Leistenvene durchgeführt. Die Katheterspitze wird dabei unter Röntgen- und Ultraschallkontrolle in das linke Vorhofohr geschoben. Dort wird der Okkluder dann platziert und entfaltet. Er bildet dann eine Barriere zwischen dem Herzohr und dem Rest des Vorhofs. Gerinnsel können von dort nicht mehr in den Körperkreislauf gelangen.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Was, wenn es doch passiert. Woran erkenne ich einen Schlaganfall und wie reagiere ich im Notfall richtig?</span></h2><p><span>Alexander Reinshagen: </span><span style="background-color:white;"><span>Wenn es um einen Schlaganfall geht, ist Zeit gleich Gehirn und Leben. Das bedeutet, werden Sofortmaßnahmen nicht unverzüglich eingeleitet, sterben schnell mehr Teile des Gehirns ab, und es kann zum Tod oder zu Folgeschäden kommen. Um den Notfall zu erkennen, gibt es einen einfachen Test (FAST-Test): Lächeln, Sprechen, Arme heben: Sobald eines davon nicht mehr klappt, ist sofort der Notruf 112 zu rufen. Um es konkret zu machen, wenn beim Lächeln ein Mundwinkel herabhängt, wenn die Sprache verwaschen klingt oder ein einfacher Satz nicht mehr nachgesprochen werden kann, wenn ein Arm nicht mehr angehoben werden kann oder es nicht gelingt, die Handfläche nach oben zu drehen, oder auch wenn Sehstörungen auftreten, selten auch mal ein erster Schwindelanfall, rufen Sie sofort die 112 und lassen sich schnellstmöglich auf eine Schlaganfall-Spezialstation bringen. Und zwar auch dann, wenn es spät am Abend passiert oder die Beschwerden nach kurzer Zeit wieder </span></span><span>schwächer geworden oder verschwunden sind</span><span style="background-color:white;"><span>. Denn Ausfälle wie diese deuten auf einen Schlaganfall, also auf eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn, hin. Ein nächster, dann häufig bleibender Schlag kommt häufig in den nächsten Stunden oder Tagen. Also auch ein Schlaganfall, der sich ja eigentlich schnell zurückgebildet hat, ist ein akut lebensbedrohlicher Notfall. Deswegen noch einmal unser Appell: Rufen Sie die 112 an.</span></span></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / Olga355 von Getty Images</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Schlaganfall,Borna,kardiologie,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 09:43:09 +0200</pubDate>
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                        <title>Zum 26. Mal: Rummelsberger Parkinson-Symposion ausgerichtet</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zum-26-mal-rummelsberger-parkinson-symposion-ausgerichtet/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zum-26-mal-rummelsberger-parkinson-symposion-ausgerichtet/</guid><pp:caseid>673914</pp:caseid><pp:subtitle>Zahlreiche Parkinson-Patienten und Angehörige folgten Einladung von Chefarzt PD Dr. Martin Winterholler nach Feucht</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das traditionelle Rummelsberger Parkinson-Symposion war auch dieses Mal wieder ein großer Erfolg. Ausgerichtet von PD Dr. Martin Winterholler, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Krankenhaus Rummelsberg, bot das Symposium sowohl wissenschaftliche als auch praktische Ansätze im Umgang mit der Erkrankung. Rund 250 Teilnehmer waren gekommen, um Informationen über den aktuellen Stand der Forschung und Therapie sowie praxisnahe Tipps für den Alltag mit Parkinson zu erhalten. Der Schauplatz wie auch in den zwei vergangenen Jahren zuvor: die Reichswaldhalle in Feucht.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Winterholler eröffnete das Symposium mit anerkennenden Worten und betonte, wie bedeutungsvoll es sei, dass so viele Betroffene und Angehörige den Weg nach Feucht gefunden haben. Sich aktiv mit der Krankheit auseinanderzusetzen und den Austausch mit anderen Betroffenen zu suchen, sei sehr wichtig. „Wer sich aktiv mit der Krankheit beschäftigt, nimmt intensiver am Leben teil und hat damit in der Regel eine höhere Lebensqualität. Allein der Schritt heute hier zu sein, ist schon ein wichtiger Beitrag für Ihre eigene Gesundheit.“</span></p><h2><span>Medikamente und ihre Herausforderungen</span></h2><p><span>Im ersten Fachvortrag widmete sich Dr. Harald Erxleben, Oberarzt und Leiter der Parkinsonstation in Rummelsberg, den häufig auftretenden Herausforderungen der Parkinsontherapie. Unter dem Titel „Wenn’s doch so einfach wäre - Medikamente und ihre Nebenwirkungen“ beleuchtete er die Komplikationen, die durch Medikamente verursacht werden können. „Alle Medikamente und Verfahren, die wir einsetzen, helfen den Patienten, bringen aber auch Risiken und Probleme mit sich“, erklärte Erxleben. Nebenwirkungen wie Halluzinationen, Überbeweglichkeit oder Impulskontrollstörungen seien häufige Begleiterscheinungen, die jedoch meist gut in den Griff bekommen werden können. Die Krankheit sei gut behandelbar, sofern die Therapie frühzeitig beginne und individuell auf den Patienten abgestimmt werde. „Warten Sie nicht, bis die Krankheit fortgeschritten ist“, appellierte er an die Betroffenen und unterstrich, dass der richtige Zeitpunkt für den Therapiebeginn immer das Hier und Jetzt sei.</span></p><h2><span>Neue Therapieansätze wecken Hoffnung</span></h2><p><span>Chefarzt Winterholler brachte den Besuchern zudem Erkenntnisse vom Parkinson-Weltkongress in Philadelphia mit. „In Philadelphia wurde die Krankheit als die am stärksten wachsende neurologische Krankheit bezeichnet“, so Winterholler. Besonders in den Schwellenländern, wo Umweltfaktoren wie Luftverschmutzung eine wesentliche Rolle spielen, nimmt die Krankheit deutlich zu. Menschen können aber auch durch genetische Veränderungen oder durch reinen Zufall an Parkinson erkranken. Er berichtete von den enttäuschenden Ergebnissen der Antikörper-Studien der letzten Jahre und einem Täuschungsskandal in der Forschung, der die Ergebnisse von Studien möglicherweise beeinflusst haben könnte. Dennoch wurden auf dem Kongress auch Hoffnungsschimmer präsentiert, wie die vielversprechende D1-D5-Rezeptor-Substanzgruppe, die in Zukunft die Einnahme von nur noch einer Tablette ermöglichen könnte. Auch die potenzielle Rolle von GLP-1-Hemmern, die derzeit in Diabetes-Medikamenten verwendet werden und möglicherweise bei Parkinson therapeutisch wirksam sein könnten, wurde diskutiert. Der Blick in die Zukunft bleibt damit optimistisch: Während die Forschung weiter nach einer Ursachentherapie sucht, können Patienten bereits heute durch frühzeitige, individuell abgestimmte Therapien und regelmäßige Bewegung ihre Lebensqualität deutlich verbessern. Insbesondere Krafttraining spielt dabei eine entscheidende Rolle. „Muskeltraining stärkt nicht nur die Muskulatur, sondern stimuliert auch die Freisetzung von Myokinen. Dieses Training wirkt sich auf das Gehirn, den gesamten körperlichen Zustand, den Knochenerhalt, die Stabilität von Stand und Gang und letztlich auf die Lebensqualität aus“, betonte Winterholler.</span></p><h2><span>Ganzheitliches Training: Koordination durch Gesang und Bewegung</span></h2><p><span>Neben den medizinischen Vorträgen bot das Symposium auch praktische Workshops zu den aktivierenden Therapien, die bei Parkinson eine zentrale Rolle spielen. Logopäde Andreas Wenzel zeigte zusammen mit Physiotherapeutin Silke Köppe Übungen, die speziell auf die Probleme von Parkinson-Patienten zugeschnitten sind. Dabei wurde besonders der Bereich des Sprechens, Schluckens und Bewegens in den Fokus gerückt. Koordinationsübungen, die das Gehirn gleichzeitig mit mehreren Aufgaben herausfordern – etwa Gesang in Verbindung mit Bewegung – wurden als besonders effektiv für die Therapie beschrieben. „Wir wissen, dass das die beste Form von Training für Koordination und Stabilität ist“, so Wenzel. Parallel dazu konnten die Angehörigen der Patienten in einer gesonderten Gesprächsrunde, geleitet von Dr. Harald Erxleben und dem Psychologen Tim Landgraf, ihre Erfahrungen teilen und sich über den Umgang mit der Krankheit austauschen.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1fda658c-0cdf-4b95-994e-a990a23b813a/1920_241015-parkinson-symposium-1.jpg?10000"><p><i>Parkinson-Patienten in Aktion: Tanzen im Sitzen als aktivierende Therapie. Durch gezielte Bewegungen werden Koordination, Ausdauer und Kraft trainiert – alles essentielle Aspekte für Parkinson-Patienten, die zu mehr Lebensqualität beitragen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1fda658c-0cdf-4b95-994e-a990a23b813a/241015-parkinson-symposium-1/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 360 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie (210 Betten), Neurologie (60 Betten), Innere Medizin (30 Betten) und Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 12.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter <a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich mehr als drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.&nbsp;</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[Rummelsberg,Parkinson,Winterholler,Neurologie,PM,newsroom]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Oct 2024 12:18:07 +0200</pubDate>
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                        <title>Assistenzärztin der Sana Kliniken Lübeck Gründungsmitglied der Jungen DGS</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/assistenzaerztin-der-sana-kliniken-luebeck-gruendungsmitglied-der-jungen-dgs/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/assistenzaerztin-der-sana-kliniken-luebeck-gruendungsmitglied-der-jungen-dgs/</guid><pp:caseid>672013</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Kürzlich nahm die </strong></span><a href="https://www.dsg-info.de/junge-dsg-gegruendet/" target="_blank"><span><strong>neugegründete Nachwuchs-Sektion der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft DSG</strong></span></a><span><strong> ihre Arbeit auf. Unter den 25, vorwiegend aus universitären Kliniken stammenden Gründungsmitgliedern aus ganz Deutschland ist auch Marina Seslija, Assistenzärztin in der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck. Ihr Ziel ist es, sich aktiv für die Schlaganfallversorgung in Deutschland einzusetzen und in der Gruppe für eine bessere Ausbildung und Vernetzung junger, in Stroke Units tätigen Assistentinnen und Assistenten einzutreten.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h3>Schon früh festigte sich das Interesse der Assistenzärztin <span>für die vaskuläre Neurologie und die Behandlung von Schlaganfällen</span></h3><p><span>Schon sehr früh zu Beginn ihres Studiums festigte sich das Interesse von Marina Seslija, Assistenzärztin in der </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/neurologie" target="_blank"><span>Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck</span></a><span>, für die vaskuläre Neurologie und die Behandlung von Schlaganfällen. Mit dem Ziel, Fachärztin für Neurologie zu werden, startete die 2016 aus Serbien eingewanderte Medizinerin nach ihrem Studium der Humanmedizin im Bereich der neurologische Reha der DianaKlinik in Bad Bevensen, bevor sie im Oktober 2022 nach Lübeck wechselte. Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie am den Sana Kliniken Lübeck erinnert sich noch sehr genau: „Über meine früheren Kontakte aus meiner ehemaligen Klinik in Uelzen und deren Nähe zu Bad Bevensen erfuhr ich von den beruflichen Ambitionen Frau Seslijas. Ich freue mich, dass wir sie ermuntern konnten, zu uns zu wechseln und sich im Bereich der Schlaganfallbehandlung in einem Akutkrankenhaus weiterzubilden. Mit unserer überregional zertifizierten Stroke Unit und unserem interdisziplinären Expertenteam bieten wir hierfür eine sehr gute Basis,“ so der Chefarzt und selbst begeisterter Neurologe.</span></p><p><span>Die Behandlung von Schlaganfallpatienten erfordert nicht nur ein schnelles Handeln, sondern auch ein hohes Maß an medizinischer Expertise. Marina Seslija ist sehr interessiert daran, ihr Wissen laufend zu erweitern: „Jeder Schlaganfall ist ein absoluter Notfall, der das Leben der Patienten und Angehörigen erschüttert. Umso schöner ist es für mich, als Ärztin in einem interdisziplinären Expertenteam daran mitwirken zu können, durch eine schnelle und adäquate Therapie dafür zu sorgen, dass Patienten beispielsweise ihre Sprechfähigkeit zurückerlangen oder Extremitäten wieder bewegen zu können. Das ist manchmal ein wahres Wunder,“ berichtet die junge Assistenzärztin.</span></p><h3>Große Unterstützung seitens des Chefarztes für die Mitarbeit in der Jungen DSG</h3><p><span>Als der Ruf der DSG nach Mitwirkung an der Jungen DSG Chefarzt Dr. Schaumberg erreichte, war schnell klar, dass Marina Seslija zu den passenden Kandidatinnen für eine Gründungsmitgliedschaft gehören sollte: „Frau Seslija engagiert sich sehr für unsere Klinik und ist absolut begeistert von der Arbeit auf unserer Stroke Unit. Ich freue mich deshalb sehr, dass ich sie zu einer Bewerbung für die DSG-Nachwuchssektion ermuntern konnte. Für uns als nichtuniversitäres Haus ist ihr Mitwirkung in der jungen DSG eine wichtige Gelegenheit, Impulse zu setzen und in dieser Gruppe junger Assistenten mitzuwirken.“</span></p><p><span>Erste Treffen der Gründungsmitglieder haben bereits stattgefunden. Gemeinsam will man sich für eine gute Aus- und Weiterbildung junger Kolleginnen und Kollegen einsetzen, an wissenschaftlichen Projekten arbeiten und sich vernetzen. Marina Seslija freut sich sehr auf die weitere Tätigkeit in der Arbeitsgruppe: „Ich bin dankbar für die volle Unterstützung meines Chefarztes, Dr. Schaumberg und die Möglichkeit, mich in einem so frühen Stadium meiner Facharztausbildung dafür einsetzen zu könne, die Schlaganfallbehandlung in Deutschland voranzubringen.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d628f44c-8888-4fcb-ab27-906c130d85f3/1920_dr.schaumberg-marinaseslija-5x7.jpg?10000"><p><i><span>Dr. med. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck, freut sich mit Assistenzärztin Marina Seslija über deren Engagement in der neugegründeten Nachwuchs-Sektion der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d628f44c-8888-4fcb-ab27-906c130d85f3/dr.schaumberg-marinaseslija-5x7/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><span><strong>Zu den Sana Kliniken Lübeck</strong></span></p><p><span>Die Sana Kliniken Lübeck sind mit gut 20.100 stationären Fällen, mehr als 25.000 ambulanten Kontakten in der Notfallaufnahme und über 2.500 Fällen in der onkologischen Ambulanz einer der größten Anbieter medizinischer Akutversorgung im östlichen Schleswig-Holstein. 800 Mitarbeiter, davon 200 Ärzte und 450 in Pflege- und Funktionsbereichen, sind für die Patienten da. Das Krankenhaus der Lübecker steht für eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin. Die Sana Kliniken Lübeck bieten eine hochqualitative wohnortnahe Versorgung mit zahlreichen Spezialisierungen, so z. B. in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Neurologie, Diabetologie, Palliativmedizin, Hämatologie und Onkologie sowie Bauchchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Gefäßmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Radiologie, Neuroradiologie und Urologie. Die KVSH Anlaufpraxis steht den Bürgerinnen und Bürgern am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 19.00 Uhr durchgehend zur Verfügung.</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[Luebeck,PM,Luebeck-PM,newsroom,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Oct 2024 11:05:27 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/d628f44c-8888-4fcb-ab27-906c130d85f3/dr.schaumberg-marinaseslija-5x7.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Junge DSG: Marina Seslija ist Gr&amp;uuml;ndungsmitglied]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. Jens Schaumberg und Marina Seslija]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana Gesundheitsforum am 4. Juli 2024</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-am-4-juli-2024/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-am-4-juli-2024/</guid><pp:caseid>640209</pp:caseid><pp:subtitle>Medizinische Vortragsreihe für Interessierte und Betroffene im Biberacher Klinikum</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im Rahmen des „Sana Gesundheitsforums“ informiert das interdisziplinäre Ärzte- und Expertenteam des Biberacher Klinikums regelmäßig über aktuelle medizinische Themen. Am Donnerstag, den 4. Juli 2024, referiert Privatdozent Dr. Siegfried Kohler, Chefarzt der Klinik für Neurologie mit Regionaler Stroke Unit, zum Thema „Demenz und kognitiver Abbau“.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Das Biberacher Zentralkrankenhaus steht für eine umfassende medizinische Versorgung in<strong> </strong>zertifizierten Zentren und Abteilungen. Gleichzeitig profitieren die Patienten von kurzen Wegen, moderner Medizintechnik sowie umfangreichen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten vor Ort. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm ist das Klinikum zudem eng mit Lehre und Forschung verbunden. Mit dem Gesundheitsforum möchten die Veranstalter diese Expertise im Rahmen von regelmäßigen Vorträgen an Interessierte und Betroffene weitergeben. Die Ärzte informieren dabei über aktuelle medizinische Themen, Krankheitsbilder, Präventionsmaßnahmen sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Damit sind die Vorträge für Menschen in allen Lebens- und Gesundheitsphasen interessant: Ob Patient, akut oder chronisch Erkrankter, Angehöriger oder auch Gesundheitsinteressierte. Im Anschluss an die Vorträge bleibt darüber hinaus genügend Zeit für Fragen an die Referenten sowie den Dialog untereinander.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Vortrag am 4. Juli 2024:</strong> <strong>„Demenz und kognitiver Abbau“</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Zahl der Menschen, die an Demenz erkranken, nimmt jährlich zu. Nach Angaben der Deutschen Alzheimer Gesellschaft sind aktuell über 1,8 Millionen Menschen in Deutschland betroffen, darunter sind rund 1,2 Millionen an Alzheimer erkrankt. Bis 2050 soll die Zahl der Alzheimer-Patienten, so eine Prognose der Gesellschaft, auf 2,8 Millionen ansteigen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Demenz als Folge einer chronischen oder fortschreitenden Erkrankung des Gehirns, die zu Störungen des Gedächtnisses, der Orientierung, der Sprachfähigkeit sowie des Urteilsvermögens führen kann. Zudem können mit der Erkrankung Veränderungen der emotionalen Kontrolle, des Sozialverhaltens sowie der Motivation einhergehen. Dabei gibt es nicht die eine Art von Demenz; Demenz ist vielmehr ein Sammelbegriff für eine Reihe von Krankheiten, die höchst unterschiedlich verlaufen, aber alle die geistige Leistungsfähigkeit beeinträchtigen. Die Voraussetzung einer zielgerichteten Therapie ist eine genaue Diagnose der Art der Demenz. Treten Demenzsymptome wie beispielsweise Vergesslichkeit oder Orientierungsstörungen auf, ist es wichtig, die Ursache in Form von umfassenden kognitiven und körperlichen Untersuchungen abzuklären. „Wir verfügen über langjährige Erfahrung mit Therapie- und Diagnosemöglichkeiten der verschiedenen Formen der Demenz. Zudem stehen in unserer Klinik moderne Diagnosemöglichkeiten, unter anderem bildgebende Verfahren wie die Computertomografie, zur Verfügung“, erklärt PD Dr. Siegfried Kohler, Chefarzt der </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/neurologie-mit-regionaler-stroke-unit" target="_blank"><span>Klinik für Neurologie mit Regionaler Stroke Unit.</span></a><span> PD Dr. Kohler gibt in seinem Vortrag einen fundierten Überblick über die verschiedenen Arten von Demenz sowie die aktuellen Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.</span></p><p style="margin-left:0px;"><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;text-align:left;"><strong>Veranstaltungsdetails:</strong></span></span><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;text-align:justify;"><strong>Wann: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</strong>Donnerstag, 4. Juli 2024 | 18.00 Uhr</span></span><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="margin:0px;text-align:justify;"><strong>Wo: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach | Veranstaltungsraum (EG) | Marie-Curie-Straße 4 | 88400 Biberach</span></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung telefonisch unter 07351 55-9820 oder per E-Mail unter slb-fortbildung@sana.de anmelden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/327f5e24-8e5e-4c03-bfdc-d8ad9ebb2e72/1920_kohlersiegfriedpddr.jpg?13420"><p><i><span>Privatdozent Dr. Siegfried Kohler, Chefarzt der Klinik für Neurologie mit Regionaler Stroke Unit, referiert am 4. Juli zum Thema „Demenz und kognitiver Abbau“</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/327f5e24-8e5e-4c03-bfdc-d8ad9ebb2e72/kohlersiegfriedpddr/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,Gesundheitsforum,Veranstaltung,Neurologie,Demenz]]></category>
            <pubDate>Tue, 25 Jun 2024 09:31:38 +0200</pubDate>
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                        <title>Dr. Jens Schaumberg zum Kursleiter im Bereich Vaskulärer Ultraschall ernannt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/dr-jens-schaumberg-zum-kursleiter-im-bereich-vaskulaerer-ultraschall-ernannt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/dr-jens-schaumberg-zum-kursleiter-im-bereich-vaskulaerer-ultraschall-ernannt/</guid><pp:caseid>636399</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der Chefarzt der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck gehört damit zum </strong></span><a href="https://www.degum.de/service/zertifizierte-aerzte.html" target="_blank"><span><strong>Kreis der deutschlandweit nur 37 Kursleitern</strong></span></a><span><strong>, die die höchste Qualitätsstufe der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) im Bereich der Vaskulären Ultraschalldiagnostik erreicht haben.</strong>&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Der vaskuläre Ultraschall spielt in der Neurologie eine wichtige Rolle bei der Diagnose und Überwachung von Erkrankungen, die die Blutgefäße im Gehirn und im Hals betreffen und ist zudem auch ein wertvolles Werkzeug zu Früherkennung. Die Anwendung dieses Ultraschalls erfordert jedoch ein hohes Maß an Erfahrung des anwendenden Mediziners, um für den Patienten den größtmöglichen diagnostischen Nutzen zu erlangen. Die Ausbildung hierfür erfolgt im Rahmen einer Stufenqualifikation der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM).</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Seit dem 05.06.2024 ist Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck, zum Kursleiter für Vaskulären Ultraschall der DEGUM ernannt. Der Mediziner hat damit neben der höchsten Zertifizierungsstufe im Neurologischen Ultraschall auch die höchste Stufe im Bereich des vaskulären Ultraschalls der hirnversorgenden Gefäße inne. Er ist damit der einzige DEGUM zertifizierte Kursleiter für die Ultraschalldiagnostik an den hirnversorgenden Gefäßen in Lübeck.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die DEGUM bestätigt mit der Ernennung zum Kursleiter und damit zum höchstqualifizierten Ultraschaller auch die besondere wissenschaftliche und didaktische Erfahrung des neurologischen Chefarztes. Grundlage der Zertifizierung sind dabei u.a. 4000 untersuchte Patienten sowie die Teilnahme an zertifizierten Fortbildungen sowie als Referent in verschiedenen Kursen. „Die praktische Weitergabe meines Erfahrungsschatzes und damit verbundene Ausbildung weiterer Kolleginnen und Kollegen sind mir sehr wichtig. Deshalb freue ich mich auch, dass ich den im vergangenen Jahr erfolgreich initiierten Lübecker Ultraschallkurs auch in diesem Jahr wieder anbieten kann. Anmeldungen sind bereits unter </span><a href="http://www.sana.de/luebeck/gut-zu-wissen/veranstaltungen"><span>www.sana.de/luebeck/gut-zu-wissen/veranstaltungen</span></a><span> möglich“, so Dr. Schaumberg. Neben den praktischen Anforderungen ist zusätzlich der Nachweis von Publikationen und Vorträgen zu Themen des vaskulären Ultraschalls erforderlich.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Seine Expertise nutzt er neben der Diagnostik im stationären Alltag auch in seiner Ermächtigungsambulanz und zur Zweitmeinung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f85b697a-f7cf-45a5-9a07-e97b1a45af59/1920_dr.schaumbergvask.ultraschall-quer.jpg?10000"><p><i><span>Chefarzt, Dr. Jens Schaumberg, im Rahmen eines vaskulären Ultraschalls</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f85b697a-f7cf-45a5-9a07-e97b1a45af59/dr.schaumbergvask.ultraschall-quer/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Zu den Sana Kliniken Lübeck</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Sana Kliniken Lübeck sind mit gut 20.100 stationären Fällen, mehr als 25.000 ambulanten Kontakten in der Notfallaufnahme und über 2.500 Fällen in der onkologischen Ambulanz einer der größten Anbieter medizinischer Akutversorgung im östlichen Schleswig-Holstein. 800 Mitarbeiter, davon 200 Ärzte und 450 in Pflege- und Funktionsbereichen, sind für die Patienten da. Das Krankenhaus der Lübecker steht für eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin. Die Sana Kliniken Lübeck bieten eine hochqualitative wohnortnahe Versorgung mit zahlreichen Spezialisierungen, so z. B. in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Neurologie, Diabetologie, Palliativmedizin, Hämatologie und Onkologie sowie Bauchchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Gefäßmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Radiologie, Neuroradiologie und Urologie. Die KVSH Anlaufpraxis steht den Bürgerinnen und Bürgern am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 19.00 Uhr durchgehend zur Verfügung.</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[Luebeck,PM,Luebeck-PM,Neurologie,schaumberg]]></category>
            <pubDate>Thu, 13 Jun 2024 10:32:07 +0200</pubDate>
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                        <title>Workshop für Angehörige von Schlaganfall-Patienten: Best-Practice-Beispiel</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/workshop-fuer-angehoerige-von-schlaganfall-patienten-best-practice-beispiel/</guid><pp:caseid>630884</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Nach Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erleiden rund 270.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Mit den Folgen leben etwa fünf Millionen Menschen – die Patienten selbst, aber auch Angehörige, die sich um die Pflege der Betroffenen kümmern. Ein Schlaganfall geht mit sehr unterschiedlichen und vielfältigen Einschränkungen einher – je nachdem welcher Gehirnbereich betroffen ist, leiden die Patienten manchmal unter schweren Behinderungen und benötigen oftmals pflegerische Unterstützung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die Versorgung der Schlaganfallpatienten zuhause wird zum größten Teil von Familienangehörigen, insbesondere vom Lebenspartner und den Kindern übernommen. Dazu gehören die Unterstützung bei alltäglichen Tätigkeiten wie Körperpflege, Ernährung, Bewegung und die geistige Anregung. Angehörige sind dabei eine emotionale Stütze für den Patienten, stehen den behandelnden Therapeuten für Informationen zur Verfügung und kümmern sich um die weitere Versorgung.&nbsp;</span></p><p><span>Wie ein aktueller </span><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10109225/" target="_blank"><span>Beitrag</span></a><span> zu Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit bei pflegenden Angehörigen in Deutschland zeigt, sind Angehörige mittlerweile die tragende Säule der pflegerischen Versorgung in Deutschland. Viele müssen die Pflegeaufgaben mit beruflichen Verpflichtungen und der Erziehung minderjähriger Kinder unter einen Hut bringen. Das ist eine große Herausforderung, unter anderem für Familienmitglieder, die Menschen nach einem Schlaganfall betreuen.</span></p><h2><span><strong>Auch Angehörige haben Bedürfnisse</strong></span></h2><p><span>Prof. Dr. med. Peter Flachenecker ist Chefarzt am Neurologischen Rehabilitationszentrum </span><a href="https://www.sana.de/quellenhof-wildbad" target="_blank"><span>Quellenhof</span></a><span> in Bad Wildbad, Baden-Württemberg. Der Mediziner erklärt: „Die Betroffenen stehen im Fokus der medizinischen und rehabilitativen Versorgung – das ist auch nachvollziehbar. Die Bedürfnisse der Angehörigen werden aber leider häufig übersehen. Das müssen wir ändern, denn die Familien und Freunde der Patienten stehen selbst meist unter Strom und müssen die neue Lebenssituation bewältigen.“</span></p><p><span>Daher entwickelte ein interdisziplinäres Team aus den Fachbereichen Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Medizin sowie Psychologie vor rund acht Jahren ein besonderes Unterstützungsangebot für Angehörige: den Workshop „Pflegend leicht aktiv bleiben“. Grundlage für das Konzept war eine Bedarfsanalyse pflegender Angehöriger von Ergotherapeutin B.&nbsp;Sc. Nadine Raqué sowie die Empfehlungen aus dem Leitfaden „Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes. Schon damals zeigten die Auswertungen der Ergotherapeutin, dass die Entlassung der Patienten für die Angehörigen häufig mit Sorgen und Ängsten verbunden ist, die Familienmitglieder die neue Situation nur schwer überblicken können und sich zu wenig auf die kommende Lebensphase vorbereitet fühlen. Seit der Entwicklung findet das Angebot nun regelmäßig unter der Leitung von Physiotherapeutin B.&nbsp;A. Ann-Christin Weiland statt. Die Neuro-Expertin erklärt: „Unser Programm richtet sich an Angehörige von Schlaganfallpatienten der Phase C, also in der weiterführenden Rehabilitation, die sich nicht mehr selbstständig versorgen oder ihren Alltag nicht mehr unabhängig bewerkstelligen können.“</span></p><h2><span><strong>Bestmögliche Vorbereitung auf die neue Situation</strong></span></h2><p><span>Ziel des Programms „Pflegend leicht aktiv bleiben“ ist es, die Angehörigen bestmöglich auf die Pflege zuhause vorzubereiten und auch deren körperliche sowie psychische Leistungsfähigkeit zu erhalten. Dabei vermitteln die Neuro-Experten Tipps und Anregungen für einen reibungslosen Übergang in das häusliche Umfeld und erproben die Maßnahmen praktisch mit den Angehörigen. So lässt sich Schwierigkeiten direkt entgegenwirken.&nbsp;</span></p><p><span>Der mehrstündige Workshop umfasst verschiedenen Vorträge zu wichtigen Themen für Angehörige aus den Bereichen Physio- und Ergotherapie sowie Pflege, Medizin, Psychologie und Neuropsychologie. Angehörige und Patienten nehmen gemeinsam teil. Behandelnde Therapeuten und Fachärzte stehen den Teilnehmenden als Ansprechpartner zur Verfügung.</span></p><h2><span><strong>Praktische Anleitung im Fokus</strong></span></h2><p><span>Nach den Vorträgen folgt die Arbeit in Kleingruppen mit praktischen Übungen sowie Anleitung und Beratung. Die Therapeuten stellen zum Beispiel verschiedene Hilfsmittel vor und die Patienten können diese Alltagshilfen mit ihren Angehörigen ausprobieren. Ebenso geben die Neuro-Experten Tipps für die Gestaltung des Raumes im häuslichen Umfeld. Physiotherapeutin Ann-Christin Weiland ergänzt: „Wir möchten dazu beitragen, dass der Übergang von der Reha nach Hause so reibungslos wie möglich verläuft. Die Situation ist sowieso schon belastend. Stress durch Unsicherheiten und fehlendes Know-how bei pflegenden Aufgaben lässt sich vermeiden, wenn die Familienmitglieder wissen, wie Pflege geht und wie sie sich ihre Kräfte gut einteilen können.“</span></p><p><span>Die Angehörigen haben außerdem die Möglichkeit, während des Rehabilitationsaufenthaltes an den verschiedenen Behandlungen teilzunehmen und damit als Co-Therapeuten zu fungieren. „Dieses Angebot trägt dazu bei, das in der Therapie Erlernte nachhaltig in den Alltag zu übertragen. Darüber hinaus haben wir im Quellenhof die Möglichkeit, Angehörige als Begleitperson mit aufzunehmen“, führt Chefarzt Prof. Dr. med. Peter Flachenecker weiter aus. Mit diesen Angeboten ist das Konzept im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof ein gelungenes Beispiel für die professionelle Betreuung und Anleitung pflegender Angehöriger.</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schlaganfall,Angehoerige,Quellenhof,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 10 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Doppelte Gefahr: Aktionstag zu Schlaganfall und Bluthochdruck in Senftenberg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/doppelte-gefahr-aktionstag-zu-schlaganfall-und-bluthochdruck-in-senftenberg/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/doppelte-gefahr-aktionstag-zu-schlaganfall-und-bluthochdruck-in-senftenberg/</guid><pp:caseid>631113</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• <span><strong>Aktionstag „Schlaganfall und Bluthochdruck – Lebensbedrohliche Risiken frühzeitig erkennen“ am 16. Mai 2024 in den Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p>• <span><strong>Vorträge mit dem SKN-Expertenteam, Ratgeber für Angehörige, Versorgungsangebote für Betroffene, Risiko-Tests</strong></span></p><p>• <strong>Kostenfreie Informationsveranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte ohne Voranmeldung</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i><strong>Bluthochdruck ist einer der größten Risikofaktoren für einen Schlaganfall. Die Sana Kliniken Niederlausitz veranstalten daher am 16. Mai 2024 einen Aktionstag „Schlaganfall und Bluthochdruck – Lebensbedrohliche Risiken frühzeitig erkennen“. Im Krankenhaus Senftenberg erwartet Patienten, Angehörige und Interessierte von 14 bis 17 Uhr ein interessantes Programm rund um die beiden weitverbreiteten Erkrankungen.</strong></i></p><p>Bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde. Denn wenn im Gehirn ein Blutgefäß verstopft oder reißt und die Nervenzellen deswegen nicht mehr richtig versorgt werden können, drohen irreversible Schäden. Einer der bedeutendsten Faktoren, die das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen, ist zu hoher Blutdruck. Die Sana Kliniken Niederlausitz veranstalten deshalb am 16. Mai 2024 einen kostenfreien Aktionstag mit dem Expertenteam um Chefkardiologen Prof. Dr. Guido Matschuck und Prof. Dr. Markus Reckhardt, Chefarzt der Schlaganfall-Einheit. In kurzen Impulsvorträgen werden die beiden erfahrenen Spezialisten über Risikofaktoren, Vorsorge, diagnostische Möglichkeiten und Therapieoptionen bei Schlaganfällen und Hypertonie informieren. Parallel stehen die beiden Chefärzte in Fragestunden für individuelle Beratungen zur Verfügung.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7f19bfa7-b130-446b-9bdb-b841227ce016/1920_markusreckhardtcaneurologieundschmerzbehandlung.jpg?10000"><p><i>Informiert zum Aktionstag “Schlaganfall und Bluthochdruck” mit Impulsvorträgen und steht für Fragen zur Verfügung: Prof. Dr. Markus Reckhardt, Chefarzt der Klinik für Neurologie und der Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7f19bfa7-b130-446b-9bdb-b841227ce016/markusreckhardtcaneurologieundschmerzbehandlung/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>Expertenwissen bekommen Besucher beim Aktionstag im und rund um das Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg auch von verschiedenen Therapeuten, die mit Tipps zur Betreuung durch Angehörige vor Ort sind. Außerdem präsentieren Apotheken und Sanitätshäuser Angebote für die Versorgung von Betroffenen. Beratung gibt es ebenso von einer regionalen Selbsthilfegruppe.</p><p>Besucher können vor Ort unter anderem auch kostenfrei Blutdruck messen und ihr persönliches Schlaganfall-Risiko per Test ermitteln.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/33005388-d401-4f21-8635-b27872386119/1920_guidomatschuck.jpg?10000"><p><i>Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie steht mit Kurzvorträgen und als Ansprechpartner für Interessierte zum Aktionstag in den Sana Kliniken Niederlausitz Rede und Antwort.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/33005388-d401-4f21-8635-b27872386119/guidomatschuck/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>Die Versorgung von Schlaganfall-Patienten und Menschen mit Bluthochdruck gehört zu den medizinischen Schwerpunkten der Sana Kliniken Niederlausitz. Der Gesundheitsdienstleister verfügt über eine von nur zwei zertifizierten Stroke Units im Süden Brandenburgs. Auf dieser speziellen Schlaganfall-Einheit unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Markus Reckhardt ist das interdisziplinäre Team aus Neurologen, Angiologen, Kardiologen, Pflegekräften und Therapeuten rund um die Uhr einsatzbereit. Rund 500 Patienten werden hier im Jahr versorgt. Sie kommen überwiegend aus der Niederlausitz und dem Elbe-Elster-Land. Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Guido Matschuck hat sich die Kardiologie der Sana Kliniken Niederlausitz in den vergangenen Monaten auch als Adresse für Bluthochdruck-Patienten etabliert. Der Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin ist ausgewiesener Experte für Hypertensiologie und bietet Patienten mit zu hohem Blutdruck neben einer versierten Diagnostik auch zeitgemäße Therapieoptionen. Neben der leitliniengerechten Versorgung von Patienten mit akuten Diagnosen wie einem Schlaganfall sind die Sana Kliniken Niederlausitz auch ein versierter Partner für die Menschen der Region, wenn es um Prävention und die langfristige Gesundheit von Herz und Gefäßen geht.</p><p><strong>Was:</strong> Aktionstag „Schlaganfall und Bluthochdruck – Lebensbedrohliche Risiken frühzeitig erkennen“<br><strong>Wann:</strong> Donnerstag, 16. Mai 2024; 14 bis 17 Uhr<br><strong>Wo:</strong> Sana Kliniken Niederlausitz, Krankenhaus Senftenberg, Barbara-Foyer<br><strong>Wer:</strong> Patienten, Angehörige und alle Interessierten<br><strong>Wie:</strong> Kostenfrei und ohne Voranmeldung</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Schlaganfall,Hypertonie,Bluthochdruck,kardiologie,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 May 2024 13:21:16 +0200</pubDate>
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                        <title>Nach einem Schlaganfall ist das Leben plötzlich völlig anders</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/nach-einem-schlaganfall-ist-das-leben-ploetzlich-voellig-anders/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/nach-einem-schlaganfall-ist-das-leben-ploetzlich-voellig-anders/</guid><pp:caseid>631095</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rund fünf Millionen Menschen leben mit den Folgen eines Schlaganfalls – sowohl Patienten, als auch deren Angehörige</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es gibt einen einfachen Schnelltest für Laien, den jeder kennen sollte</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Nach Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erleiden rund 270.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Mit den Folgen leben jedoch etwa fünf Millionen Menschen – die Patienten selbst, aber auch nahestehende Angehörige, die sich um die Pflege der Betroffenen kümmern. Ein Schlaganfall geht mit sehr unterschiedlichen und vielfältigen Einschränkungen einher – je nachdem welcher Gehirnbereich betroffen ist, leiden die Patienten teilweise unter schweren Behinderungen und benötigen oftmals pflegerische Unterstützung. Zum Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai<span> klärt Dr. med. Jens Schaumberg, Chefarzt der </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/neurologie" target="_blank"><span>Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck</span></a><span> auf, wie man frühe Anzeichen eines Schlaganfalls erkennen kann und welche Folgen in vielen Fällen nach einem Schlaganfall auftreten.</span></p><p><span><strong>Frühe Zeichen erkennen</strong></span></p><p><span>Je früher die Symptome eines Schlaganfalls erkannt werden, desto besser ist es. Meist sind es die Angehörigen oder Freunde, die Warnzeichen als Erste erkennen können. Daher ist es wichtig, die typischen Zeichen regelmäßig in Erinnerung zu rufen. Mit FAST steht ein einfacher Schnelltest zur Verfügung, der auch für Laien verständlich ist. Die Abkürzung steht für Face (Gesicht), Arms (Arme), Speech (Sprache) und Time (Zeit). Mittlerweile gibt es die Erweiterung zu BEFAST. Hinzugekommen sind Tests für Balance (Gleichgewicht) sowie Augen (Eyes) (siehe Grafik).</span></p><p><span>Sofort Notruf wählen! - „Werden vom Betroffenen oder Angehörigen Anzeichen eines Schlaganfalls erkannt, warten Sie auf keinen Fall ab, sondern rufen unverzüglich die 112 und schildern der Leitstelle Ihren Verdacht!“, appelliert Dr. Schaumberg. „Jede Sekunde zählt, denn das Gehirngewebe ist hochspezialisiert und vor allem sehr empfindlich, wenn es nicht durchblutet wird“, so der Mediziner.</span></p><p><span><strong>Häufige Symptome und Einschränkungen</strong></span></p><p><span>Obwohl das Krankheitsbild sehr unterschiedlich sein kann, gibt es bei einem Schlaganfall jedoch einige Symptome, die sehr häufig auftreten. Dazu gehören unter anderem eine Halbseitenlähmung, Sprachstörungen und Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsprobleme. Je nach Größe und Lokalisation der Schädigung können die Einschränkungen leicht oder sehr schwerwiegend sein. Angehörige stehen vor einer herausfordernden Situation, müssen aber zugleich stark sein und wichtige Entscheidungen treffen, wie Chefarzt, Dr. Schaumberg berichtet: „Wir lassen die Angehörigen unserer Patienten mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine. Wir informieren und beraten in Abhängigkeit von der individuellen Situation der Betroffenen. Unsere speziell ausgebildeten Ärzte, Pflegefachkräfte, Neuropsychologen und Therapeuten stehen ihnen dabei zur Seite“, versichert Dr. Schaumberg.</span></p><p><span><strong>Wichtige Tipps für Angehörige</strong></span></p><p><span>Ein Schlaganfall führt manchmal zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Die Pflege findet langfristig meist durch Familienmitglieder oder Partner zu Hause statt. Da der Schlaganfall in der Regel aus heiterem Himmel kommt, haben die Angehörigen keine Zeit, sich auf die neue Lebenssituation vorzubereiten. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe rät Angehörigen vor allem zu drei Dingen:</span></p><p><span>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Informieren Sie sich ausführlich über den Schlaganfall und seine Folgen, um besser auf die betroffene Person eingehen zu können und sie gut zu fördern.</span></p><p><span>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Achten Sie bei allem Einsatz auch auf sich selbst, gönnen Sie sich Auszeiten und gehen Sie weiter eigenen Interessen nach.</span></p><p><span>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nehmen Sie Kontakt zu anderen Betroffenen und Angehörigen auf, um Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.</span></p><p><span>Darüber hinaus bietet die </span><a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/start" target="_blank"><span>Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe</span></a><span> zahlreiche Informationen auf ihrer Internetseite.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/07ee9608-8345-4348-a926-bd4521f99dee/1920_schaumberg-jens-web.jpg?23155"><p><i>Dr. med. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/07ee9608-8345-4348-a926-bd4521f99dee/schaumberg-jens-web/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Zu den Sana Kliniken Lübeck</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Sana Kliniken Lübeck sind mit gut 20.100 stationären Fällen, mehr als 25.000 ambulanten Kontakten in der Notfallaufnahme und über 2.500 Fällen in der onkologischen Ambulanz einer der größten Anbieter medizinischer Akutversorgung im östlichen Schleswig-Holstein. 800 Mitarbeiter, davon 200 Ärzte und 450 in Pflege- und Funktionsbereichen, sind für die Patienten da. Das Krankenhaus der Lübecker steht für eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin. Die Sana Kliniken Lübeck bieten eine hochqualitative wohnortnahe Versorgung mit zahlreichen Spezialisierungen, so z. B. in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Neurologie, Diabetologie, Palliativmedizin, Hämatologie und Onkologie sowie Bauchchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Gefäßmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Radiologie, Neuroradiologie und Urologie. Die KVSH Anlaufpraxis steht den Bürgerinnen und Bürgern am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 19.00 Uhr durchgehend zur Verfügung.</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[Luebeck,PM,Luebeck-PM,Neurologie,Schlaganfall]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 May 2024 11:07:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Angst, Sorge, Verzweiflung: Angehörige von Schlaganfall-Patienten im Ausnahmezustand</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/angst-sorge-verzweiflung-angehoerige-von-schlaganfall-patienten-im-ausnahmezustand/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/angst-sorge-verzweiflung-angehoerige-von-schlaganfall-patienten-im-ausnahmezustand/</guid><pp:caseid>627106</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein Schlaganfall kommt meist unerwartet. Das bisherige Leben ist ganz plötzlich vorbei, alles ist anders, die Zukunft ungewiss. Die Aufmerksamkeit der Beteiligten richtet sich zunächst natürlich auf die Patienten und deren medizinische Versorgung. Doch auch für die Angehörigen der Patienten beginnt eine schwere Zeit voller Angst, Sorge und Verzweiflung. Sana berücksichtigt daher ebenso die Bedürfnisse der Familien und nahestehenden Menschen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span><strong>Symptome und Einschränkungen können sehr unterschiedlich sein</strong></span></h2><p><span>Unter dem Begriff Schlaganfall verstehen Mediziner eine akute Schädigung von Gewebe im Gehirn – entweder durch einen Gefäßverschluss, der die Durchblutung in den betroffenen Gehirnregionen reduziert beziehungsweise ganz unterbindet, oder durch Platzen eines Blutgefäßes mit nachfolgender Gehirnblutung. In beiden Fällen wird das betroffene Gewebe im Gehirn geschädigt. Für Angehörige ist es wichtig zu wissen, dass die Symptome und Einschränkungen nach einem Schlaganfall sehr unterschiedlich sein können. Manche Patienten weisen nur geringe Einschränkungen auf, andere hingegen ringen mit dem Tod oder müssen langfristig mit schwersten Behinderungen leben lernen. Das Spektrum an möglichen Einschränkungen und Behinderungen ist also riesig und hängt maßgeblich von der betroffenen Region im Gehirn ab.</span></p><p><span>Häufige Folgen nach einem Schlaganfall, die Patienten und Angehörige kennen sollten:</span></p><table><tr><td><strong>Folgen</strong></td><td><strong>Erläuterung</strong></td></tr><tr><td>Halbseitenlähmung</td><td>Bei einer Halbseitenlähmung (Hemiplegie) können die Betroffenen eine Körperhälfte nicht mehr richtig spüren und bewegen. Hier helfen insbesondere Experten aus Physio- und Ergotherapie mit Übungen und Alltagstraining sowie Sanitätshäuser mit der richtigen Hilfsmittelversorgung.</td></tr><tr><td>Sprachstörung</td><td>Eine Sprachstörung (Aphasie) äußert sich auf vielfältige Weise, unter anderem durch Schwierigkeiten in Bezug auf Sprachverständnis, Wortfindung, Lese-Sinn-Verständnis oder Schreiben. Bei Vorliegen einer Sprachstörung ist die logopädische Versorgung elementar.</td></tr><tr><td>Schluckstörung</td><td>Bei einer Schluckstörung (Dysphagie) kommt es zu Problemen beim Schluckvorgang mit häufigem Verschlucken, Hustenanfällen oder sogar Atemnot. Auch bei Schluckstörungen sind Logopädinnen und Logopäden die richtigen Ansprechpersonen.</td></tr><tr><td>Kognitive Einschränkungen</td><td>Zu den kognitiven Einschränkungen gehören zum Beispiel Störungen in den Bereichen Konzentration, Aufmerksamkeit, Erinnerungsfähigkeit oder Orientierung. In diesen Fällen ist die Hilfe von Neuropsychologinnen und -psychologen gefragt.</td></tr><tr><td>Persönlichkeits- und Wesensveränderungen</td><td>Manche Patienten scheinen nach dem Schlaganfall nicht mehr sie selbst zu sein. Häufige Veränderungen sind depressive Verstimmungen, Distanzlosigkeit oder Zurückgezogenheit. Diese Veränderungen sind eine Folge der Erkrankung und stellen eine große Stressbelastung dar. Angehörige sollten mit Psychologen und / oder Neuropsychologen darüber sprechen.</td></tr></table><h2><span><strong>Stark sein und Fassung bewahren – wie soll das gehen?</strong></span></h2><p><span>Angesichts der bedrohlichen Situation wird den Angehörigen oft viel abverlangt. Familienmitglieder und nahestehende Menschen sind emotionalen und psychischen Belastungen ausgesetzt, müssen aber zugleich stark sein, Ruhe ausstrahlen und aus dem Effeff wichtige Entscheidungen treffen. Wir bei Sana lassen die Angehörigen mit dieser Last nicht alleine. Die auf solche Situationen geschulten Teams auf den Stroke Units – das sind Spezialstationen für Schlaganfall-Patienten – ermöglichen zum Beispiel Gespräche oder bei Bedarf auch eine gezielte psychotherapeutische Unterstützung für Familienmitglieder und nahestehende Personen. Angehörige sollten sich nicht scheuen, ihre Bedürfnisse anzusprechen.</span></p><h2><span><strong>Das Konzept der Familiaren Pflege bietet Unterstützung</strong></span></h2><p><span>Pflege im häuslichen Umfeld erfordert Mut und Kraft. Damit Angehörige nach der Entlassung mit der Pflegesituation zuhause nicht alleine stehen, bieten einige Sana-Kliniken das Konzept der Familialen Pflege an. Dazu gehören Beratung zu den verschiedensten Fragen sowie praktisches Pflegetraining zu allen wichtigen Kompetenzen, die pflegende Angehörige brauchen.</span></p><p><span>Beispiele aus dem Spektrum der Beratungsthemen:</span></p><ul><li><span>Hilfestellungen bei wichtigen Entscheidungen</span></li><li><span>Soziale Unterstützung</span></li><li><span>Aufgabenteilung in Familie und sozialem Umfeld</span></li><li><span>Unterstützungs- und Entlastungsangebote</span></li><li><span>Leistungen der Pflegeversicherung</span></li><li><span>Fragen zu Verfügungen und Vollmachten</span></li><li><span>Pflege bei körperlichen Einschränkungen und Demenz</span></li><li><span>Medizinische Themen, z. B. Druckgeschwür (Dekubitus), Atmung, Herz und Kreislauf, künstliche Ernährung etc.</span></li></ul><p><span>Mögliche Inhalte des Pflegetrainings:</span></p><ul><li><span>Auswahl und Einrichtung des Pflegezimmers</span></li><li><span>Hilfsmittel und deren Anwendung</span></li><li><span>Sturzvermeidung</span></li><li><span>Körperpflege</span></li><li><span>Mobilisation und Lagerungstechniken</span></li><li><span>Umgang mit Injektionen</span></li><li><span>Medikamente und Verbände</span></li><li><span>Vorbereitung von MDK-Begutachtungen</span></li></ul><p><span>Diese Kurse bieten die Pflegekassen der AOK NordWest und der AOK Rheinland/Hamburg gemeinsam mit den teilnehmenden Krankenhäusern an – sowohl am Krankenhausbett als auch in Form von Gruppenpflegekursen und Individualpflegekursen im häuslichen Bereich der Pflegebedürftigen.</span></p><p><span>In Biberach wurde bereits 2013 ein Förderverein zur Unterstützung von Patienten nach stationärer Behandlung e.V. gegründet. Der Verein „Unsere Brücke“ setzt sich für Patienten ein, die nach stationärer Behandlung aus der Klinik entlassen werden und Unterstützung zum Erhalt ihrer häuslichen Selbständigkeit benötigen. Die Beratung übernehmen dabei Sana-Pflegefachkräfte. Wichtige Adressen für Informationen und Beratungsstellen in ganz Deutschland hat die Deutsche Schlaganfall-Hilfe in einer </span><a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/fuer-betroffene/alltag-mit-schlaganfall/angehoerige/adressen-fuer-angehoerige" target="_blank"><span>Übersicht</span></a><span> zusammengefasst.</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schlaganfall,Angehoerige,Pflege,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Rehabilitation nach Schlaganfall: Und was kommt danach?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rehabilitation-nach-schlaganfall-und-was-kommt-danach/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rehabilitation-nach-schlaganfall-und-was-kommt-danach/</guid><pp:caseid>627104</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Während des Aufenthalts in der Klinik und auch in der Rehabilitationsphase sind die Schlaganfall-Patientinnen und Patienten rund um die Uhr unter Beobachtung und medizinisch versorgt. Angehörige und nahestehende Personen haben in allen Phasen der Versorgung eine wichtige Rolle. Sie geben Halt, können helfen, sind als Vermittler da und übernehmen nach der Reha zuhause häufig auch pflegerische Aufgaben. Sana begleitet Patienten und Angehörige in jeder Phase.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span><strong>Mit Flexibilität zum Reha-Erfolg</strong></span></h2><p><span>Das Neurologische Rehabilitationszentrum Quellenhof gehört zur Sana Kliniken AG und versorgt unter anderem Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall. Angehörige können im Rahmen der Rehabilitation ebenfalls mit aufgenommen werden. Die Reha-Experten gehören mit ihrem innovativen Therapiekonzept bereits seit einigen Jahren zu den Vorreitern in der Neuroreha. Das Rehabilitationszentrum arbeitet zum Beispiel mit einem umfassenden Behandlungskonzept auf einer spezialisierten Station. Der große Vorteil dabei ist, dass das therapeutische Team sich nicht an starre Behandlungszeiten halten muss, sondern die Termine zeitlich flexibel für die Patienten planen kann.</span></p><p><span>Im Vergleich zur sonst üblichen Therapie führt die Schlaganfallbehandlung auf der spezialisierten Station zu besseren Ergebnissen. Das zeigte eine Vergleichsstudie, die im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof unter der Leitung von Prof. Dr. med. Peter Flachenecker mit insgesamt 258 Schlaganfall-Patienten durchgeführt wurde. 162 Patienten bekamen die Rehabilitation nach dem neuen Konzept, 96 Patienten waren einer Kontrollgruppe mit der herkömmlichen Versorgung zugewiesen.</span></p><p><span>Die Behandlung im Rahmen des neuen Schlaganfallkonzepts führte im Vergleich zur bisher üblichen Therapie zu einem größeren Zuwachs an alltagsrelevanten Fähigkeiten, etwa Nahrungsaufnahme, Ankleiden und Körperpflege. Die ständige Präsenz der Therapeuten auf der spezialisierten Station fördert somit nicht nur Interdisziplinarität und Wissenstransfer bei den beteiligten Berufsgruppen, sondern steigert in Verbindung mit der Möglichkeit einer individualisierten Behandlung auch die Alltagskompetenz nach einem&nbsp; Schlaganfall.</span></p><h2><span><strong>Aktivierende Pflege</strong></span></h2><p><span>Die “aktivierende Pflege” ist fester Bestandteil der Reha nach einem Schlaganfall. Dabei handelt es sich um ein Konzept, das den Patienten zahlreiche Handlungs- und Teilhabemöglichkeiten eröffnet. Durch die aktivierende Pflege sollen sämtliche zur Verfügung stehenden Ressourcen – geistig sowie körperlich – ausgeschöpft werden. Langfristiges Ziel ist die größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag. Die Sana-Pflegefachkräfte berücksichtigen daher die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen und beziehen sie aktiv in die Pflege ein. Auch die Angehörigen erhalten eine fundierte Anleitung und Beratung, damit sie im Alltag nicht zu viel Hilfestellung geben. Denn es gilt: Gut gemeint, ist noch längst nicht gut gemacht.</span></p><p><span>Eine besonders intensive Unterstützung bekommen Angehörige in einem speziellen Workshop, den ein interdisziplinäres Team entwickelt hat. Er findet seit einigen Jahren regelmäßig am Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof statt. Das Ziel des Programms „Pflegend leicht aktiv bleiben“ ist es, die Angehörigen bestmöglich auf die Pflege zuhause vorzubereiten. Dabei vermitteln die Experten Tipps und Anregungen für einen reibungslosen Übergang in das häusliche Umfeld und erproben die Maßnahmen praktisch mit den Angehörigen. So lässt sich Schwierigkeiten direkt entgegenwirken.</span></p><h2><span><strong>Virtuelle Realität für die Reha</strong></span></h2><p><span>Neue Verfahren ergänzen das etablierte Reha-Angebot bei Sana, dazu gehört beispielsweise die Therapie in Virtueller Realität zur Verbesserung von sogenannten Neglect-Symptomen mit einer speziellen </span><a href="https://www.negami.de/de" target="_blank"><span>App</span></a><span>, deren Anwendbarkeit und Wirksamkeit in einer </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36848215/" target="_blank"><span>Pilotstudie</span></a><span> wissenschaftlich untersucht wurde. Bei Neglect handelt es sich um eine Aufmerksamkeitsstörung mit Vernachlässigung einer Körperhälfte, die nach einem Schlaganfall auftreten kann. Die Patienten nehmen Sinnesinformationen auf der betroffenen Seite nicht mehr wahr, obwohl Augen und andere Sinnesorgane noch funktionieren. Mit einem mobilen Endgerät können die Patienten in der App den Raum erkunden und einem virtuellen Origami-Vogel folgen. Auf diese Weise lässt sich Neglect spielend korrigieren. Die Therapie mit der digitalen Anwendung gewann 2023 den Forschungspreis der Deutschen Hirnstiftung.</span></p><h2><span><strong>Raus aus dem psychischen Loch nach der Reha</strong></span></h2><p><span>Spätestens nach der Entlassung aus der Reha fallen die Betroffenen und ihre Familien oftmals in ein großes Loch und wissen nicht, wie es langfristig weitergehen soll. Mit diesen Sorgen steht niemand alleine da. Für die langfristige Unterstützung und Nachsorge gibt es in vielen Regionen Selbsthilfegruppen. Auf der </span><a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/fuer-betroffene/alltag-mit-schlaganfall/selbsthilfe" target="_blank"><span>Internetseite</span></a><span> der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe gibt es zum Beispiel Informationen zu bestehenden Angeboten. Zudem bietet die Stiftung auch Unterstützung an, wenn jemand eine neue Gruppe gründen möchte.</span></p><p><span>Eine weitere Möglichkeit für langfristige Aktivität bietet der Rehasport für Schlaganfall-Patienten. Rehasport ist dabei Hilfe zur Selbsthilfe. Patienten können gemeinsam mit anderen ihre Funktionsfähigkeit durch Bewegung, Spiel und Sport positiv beeinflussen. Insbesondere die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ist für viele Patienten und deren Familie elementar zur Verbesserung der Lebensqualität. Rehasport ist eine ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation, die ärztlich verordnet werden kann. Rehabilitationsträger finanzieren die Angebote, Sportvereine mit eigens dafür ausgebildeten Übungsleitern bieten die Gruppen mit maximal 15 Teilnehmenden an. Eine Einheit dauert mindestens 45 Minuten.</span></p><p><span>Wichtig zu wissen: Rehasport steht den Patienten zu, denn es handelt sich um eine zuzahlungsfreie Sachleistung, die die Krankenkasse nach Verordnung vom Arzt übernehmen muss. Diese Angebote tragen dazu bei, dass die in der Reha erreichte Selbstständigkeit der Patienten erhalten bleibt oder sich sogar noch weiter verbessert. Patienten sollten ihren Arzt oder ihre Ärztin darauf ansprechen und in Erfahrung bringen, welche Möglichkeiten es in der Region gibt.</span></p><p>___________________________________________</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schlaganfall,Rehabilitation,Quellenhof,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Montagsvorlesung: Ein Leben mit Parkinson</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/montagsvorlesung-ein-leben-mit-parkinson/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/montagsvorlesung-ein-leben-mit-parkinson/</guid><pp:caseid>627107</pp:caseid><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/1920_lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000"><p>Im Rahmen der Montagsvorlesungen im Lausitzer Seenland Klinikum geht es am kommenden Montag/15. April um das Thema Parkinson.&nbsp;</p><p>Anlässlich des Weltparkinsontages (11.04) spricht Dr. medic./IMF C.-N. Dorela Erk, Chefärztin der Klinik für Neurologie über das Krankheitsbild „Parkinson“ und geht dabei auf die Fragen ein: &nbsp;"Wie erkenne ich die Erkrankung? Was steckt dahinter und wie greift sie in das Leben ein? Wie gehe ich als Betroffener damit um und vor allem, was kann ich, bzw. die Medizin heute dagegen tun?&nbsp;</p><p>Sie sind herzlich eingeladen!</p><p><img class="image_resized" style="aspect-ratio:139/auto;width:139px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/29e0ce11-7d5a-43dc-a835-236c04fc3fe9/500_erkdorela-lsk-04.jpg?x=1712586718431" width="139" alt="Dr. medic./IMF C.-N. Dorela Erk" height="auto">Dr. medic./IMF C.-N. Dorela Erk</p><h3>Montagsvorlesung: Ein Leben mit Parkinson</h3><ul><li>15. April 2024</li><li>17:00 Uhr</li><li>Lausitzer Seenland Klinikum<br>Maria-Grollmuß-Str. 10, 02977 Hoyerswerda<br>Konferenzraum „Lausitzer Seenland“</li></ul><p>Eintritt frei!</p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,Neurologie,Parkinson,Montagsvorlesung]]></category>
            <pubDate>Mon, 08 Apr 2024 16:27:25 +0200</pubDate>
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                        <title>Parkinson: Mit Tischtennis der Krankheit Paroli bieten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/parkinson-mit-tischtennis-der-krankheit-paroli-bieten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/parkinson-mit-tischtennis-der-krankheit-paroli-bieten/</guid><pp:caseid>631531</pp:caseid><pp:subtitle>Klinik für Neurologie am Krankenhaus Rummelsberg kooperiert mit Ping Pong Parkinson – „Deutschlandweites Leuchtturmprojekt“</pp:subtitle><description><![CDATA[<h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Rummelsberg. Ein deutschlandweites Leuchtturmprojekt ist am Krankenhaus Rummelsberg, genauer gesagt in der Klinik für Neurologie, gestartet. In der Behandlung von Parkinson wird seit kurzem auch auf Tischtennis gesetzt. Die Kooperation zwischen der Klinik und Ping Pong Parkinson, einem international tätigen gemeinnützigen Verein, der Tischtennis als therapeutisches Mittel gegen Parkinson propagiert und fördert, ist die erste ihrer Art – bundesweit.</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>„Wir haben zwar schon die ein oder andere Kooperation – aber eine Kooperation mit einer Klinik ist für uns ein Leuchtturmprojekt. Es ist die erste Kooperation dieser Art in ganz Deutschland“, betont Sven Trautner, Regionalleiter von Ping Pong Parkinson, kurz PPP. Bei Sven Trautner wurde 2020 selbst die Krankheit Morbus Parkinson diagnostiziert. Eine Nachricht, die ihn förmlich den Boden unter den Füßen weggerissen hat. „Das hat einige Zeit gebraucht“, sagt Trautner. „Ich stehe noch mitten im Berufsleben und arbeite als Servicefahrer und Monteur bei einem mittelständischen Unternehmen, welches in der Hygienebranche sein zu Hause hat. Meine Aufgaben sind es, unsere Kunden zu beliefern, die Gerätschaften vor Ort auf Funktion und Zustand zu prüfen und gegebenenfalls zu reparieren oder auszutauschen. Die Montage der Geräte gehört ebenfalls dazu. Wie man sieht, es braucht ein wenig handwerkliches Geschick. Mit Parkinson gar nicht immer so einfach.“ Sein Lebensmotto hilft ihm dabei: „Ich will nicht jammern, es wird immer Menschen geben, denen es schlechter geht als mir“. In seiner Freizeit hat er sich dem Tischtennis verpflichtet, da es ein effektives Mittel gegen Parkinson ist, was auch aus ärztlicher Sicht Bestätigung erhält. „Generell kommt dem Sport und der Bewegung bei Morbus Parkinson eine große Bedeutung zu“, weiß PD Martin Winterholler, Chefarzt der Klinik für Neurologie, die für den Fachbereich Parkinson jährlich vom Magazin FOCUS ausgezeichnet wird. „Tischtennis hat sehr viele wichtige Elemente, was zwar nicht hilft, die Krankheit gänzlich aufzuhalten, aber zu verlangsamen. Insofern können Betroffene mit Tischtennis dem Parkinson Paroli bieten und ich freue mich über diese Kooperation. Wir etablieren das Angebot in unsere Komplexbehandlung und haben dazu auch eine Tischtennisplatte angeschafft und versuchen jeden Parkinson-Patienten mit Tischtennis in Berührung zu bringen“, so Winterholler. Mit dem schnellen Spiel würden nicht nur die motorischen und kognitiven Fähigkeiten des Betroffenen trainiert werden, sondern auch der soziale Austausch kann auf diese Weise spielerisch gepflegt werden. Speziell Trautner helfe Tischtennis vor allem bei der Feinmotorik und der Auge-Hand-Koordination. Vor seiner Diagnose war er Fan-Beauftragter bei den Nürnberg Ice Tigers und musste dort jede Menge Kommunikationsarbeit mit Fans, Verein und Behörden leisten. Ein Umstand, der ihm in seiner neuen Rolle als PPP-Regionalleiter entgegenkommt. Im vergangenen Jahr wurde der Schwabacher sogar mit dem Inklusionspreis der Stadt Schwabach ausgezeichnet. Die Laudatio hielt Chefarzt PD Dr. Martin Winterholler.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Durch die Kooperation mit dem Krankenhaus Rummelsberg wird in Rummelsberg ein auf die individuellen Bedürfnisse des Betroffenen ausgerichtetes Tischtennis-Übungsprogramm im Rahmen der ambulanten und stationären Behandlung durchgeführt. „Sportliche Betätigung war und ist schon immer ein fester Bestandteil unserer Komplex-Therapie. Tischtennis haben wir jetzt aber erstmalig mit dabei“, betont Winterholler und ergänzt: „Wenn wir durch unsere Kooperation gemeinsam für die Sache werben und Tischtennis möglichst vielen Betroffenen zugänglich machen, dann ist das ein wunderbare Sache!“ Mitverantwortlich für das Zustandekommen der Kooperation zeichnet auch Katharina Schmidbauer, die stellvertretende Regionalleiterin Bayern von PPP. Schmidbauer ist ebenfalls an Parkinson erkrankt und sagt: „Es ist unheimlich wichtig, am Ball zu bleiben. Tischtennis hilft in vielen Belangen, Morbus Parkinson die Stirn zu bieten.“ Sie wird ab April regelmäßig andere Patienten im Rahmen einer Vortragsreihe über Tischtennis gegen Parkinson an der Klinik für Neurologie in Rummelsberg informieren.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Zum Hintergrund</strong></span><br><span>Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung. Symptome sind Verlangsamung der Bewegung (Akinese) und Muskelsteifigkeit (Rigor), oft auch Zittern (Tremor). Weltweit sind über zehn Millionen Menschen betroffen, in Deutschland etwa 200.000. Die meisten Betroffenen erkranken im Alter von 45 bis 65 Jahren. Die Parkinson-Fachklinik am Krankenhaus Rummelsberg zählt mit jährlich 700 stationären Parkinson-Patienten zu den größten in Bayern und ist von der Deutschen Parkinson Vereinigung zertifiziert.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/50e16c44-77f2-4a37-9f62-122a973f7f03/1920_240327-mit-tischtennis-gegen-parkinson.jpg?10000"><p><span><strong>Standen im Rahmen der Kooperationsunterzeichnung gemeinsam an der Platte: Sven Trautner, Katharina Schmidbauer und Dr. Martin Winterholler (v.l.n.r.).</strong></span></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p style="text-align:justify;"><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 360 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie (210 Betten), Neurologie (60 Betten), Innere Medizin (30 Betten) und Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 12.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,Tischtennis,Neurologie,Chefarzt PD Dr. Winterholler,Parkinson]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 Mar 2024 13:59:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Neueröffnung der Neurologischen Station BS1: Station der Zukunft</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/neueroeffnung-der-neurologischen-station-bs1-station-der-zukunft/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/neueroeffnung-der-neurologischen-station-bs1-station-der-zukunft/</guid><pp:caseid>619081</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die vollständig sanierte und umgebaute Station BS1 im Remscheider Sana-Klinikum bietet höchsten Komfort für die neurologischen Patientinnen und Patienten. Im Zuge dessen wurden modernste medizinische und pflegerische Konzepte implementiert.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">„Mit dem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden. Die frisch umgestaltete Station stellt eine deutliche Steigerung in der qualitativen Patientenversorgung in der Region dar“, freut sich Geschäftsführerin Svenja Ehlers. Das Sana-Klinikum Remscheid eröffnet nach einem einjährigen Umbau die neue BS1-Station, die in einem mehrstufigen Prozess komplett renoviert wurde.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Der erste große Bauabschnitt der BS1-Station umfasste die Umwandlung von allen neun Dreibettzimmern in geräumige Zweibettzimmer, jeweils ausgestattet mit modernen Badezimmern. Zusätzlich wurden drei weitere Zweibettzimmer renoviert und ein separates barrierefreies WC sowie ein neuer, lichtdurchfluteter Aufenthaltsraum geschaffen. „Dieser Schritt ermöglicht es, die Privatsphäre der Patienten zu erhöhen und den Komfort während ihres Aufenthalts zu steigern,“ erklärt Prof. Dr. Ulrich Sliwka, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologischen Klinik. Gleichzeitig bietet die Modernisierung die Möglichkeit, medizinisch eine Behandlung ohne Versorgungsbrüche umzusetzen. Die sogenannte „Stroke Unit“ als Versorgungseinheit für das Akutstadium eines Schlaganfalls ist in die Station integriert. Hier setzt das neue Konzept der „Comprehensive Stroke Unit“ an. „Damit setzen wir ein integriertes Versorgungskonzept um. Sind die Erstversorgung und Akuttherapie in der Stroke Unit abgeschlossen, bleiben die Patientinnen und Patienten auf der Station und wechseln nur ein paar Türen weiter in ein anderes Zimmer. So bleibt die pflegerische und ärztliche Betreuung in einer Hand. Das verbessert bei kürzeren Wegen die Kommunikation. Außerdem bleiben die Erkrankten im gewohnten Umfeld und werden von dem vertrauten Team versorgt. Das alles wirkt sich positiv auf den Genesungsprozess aus“, erklärt der Chefarzt. Die gesamte Station erhielt einen neuen Bodenbelag, frische Anstriche, modernisiertes Inventar und eine optimierte Beleuchtung.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das Modell der „Station der Zukunft“ wurde erfolgreich mit der Umbauphase eingeleitet. „Es geht darum, Prozesse hier so zu optimieren, dass man diese auf alle anderen Stationen projizieren kann. Insgesamt wollen wir die Zufriedenheit bei den Patientinnen und Patienten, den Pflegenden, Ärzten und des therapeutischen Teams steigern“, erläutert Jasmin Shmalia. Ziel ist herauszufinden, welche Maßnahmen zu einer optimalen Vernetzung zwischen Pflege und Medizin beitragen können. Im Sana-Klinikum Remscheid findet die Visite digital statt – ohne Stift und Papier. Das fördert die schnelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit und steigert die Patientensicherheit durch eine verbesserte Dokumentation. In enger Abstimmung mit Architekten und medizinischem Fachpersonal wurde ein Farbkonzept entwickelt, das auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnitten ist. „Ein Krankenhausaufenthalt ist immer mit einer gewissen Sorge verbunden. Wir wollen mit dem Farb- und Lichtkonzept und den Bergischen Bildern im Flurbereich den Patienten eine heimatliche Kulisse bieten und eine angenehme Atmosphäre schaffen“, erklärt Jasmin Shmalia, Pflegedirektorin am Sana-Klinikum. Neben der baulichen Umgestaltung der Stationen legt das Remscheider Sana-Klinikum den Fokus auf eine energetische Sanierung. Es investiert in den Brandschutz und baut die IT-Infrastruktur vor allem das WLAN-Netz aus.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/83856385-1e14-4020-b7c9-023936920e46/1920_csm-stationseroeffnung-bs1-aecf387ba1.jpg?10000"><p>Das Sana-Team rund um Prof. Dr. Ulrich Sliwka (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Neurologischen Station), Stephanie Paschek (Stationsleitung BS1), Nina-Mareike Juranek (Stationsleitung Stroke Unit), Svenja Ehlers (Geschäftsführerin) und Jasmin Shmalia (Pflegedirektorin) freut sich über die erfolgreiche Eröffnung der Neurologischen Station.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/83856385-1e14-4020-b7c9-023936920e46/csm-stationseroeffnung-bs1-aecf387ba1/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Remscheid,BS!,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 24 Oct 2023 11:43:00 +0200</pubDate>
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