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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 11:00:23 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Ein Pflaster ist gut - ein Plan ist besser.</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-pflaster-ist-gut---ein-plan-ist-besser/</guid><pp:caseid>787225</pp:caseid><pp:subtitle>Schulstart 2026: Die Sana Kliniken Niederlausitz erklären, was Kinder für kleine Verletzungen dabeihaben sollten – und worauf es im Notfall wirklich ankommt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="ec802467f238f4f9556f565207903cd52"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>ein kleines Pflasterset kann im Schulranzen sinnvoll sein – eine komplette Reiseapotheke gehört dort jedoch nicht hinein</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e5e4e0c9064583340d466ed13012d9542"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>wichtig sind klare Regeln: Hilfe holen, eine erwachsene Person informieren und bei einem Unfall nicht einfach weitergehen</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e3931a0f80a99a1a106d8fc1964b2544b"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>bei Allergien, Diabetes, Asthma oder anderen Erkrankungen müssen Notfallmedikamente und Zuständigkeiten verbindlich mit der Schule abgestimmt werden</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e9ffacca48501a1a0e55c1d8a2ca32a09"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>der sichere Schulweg sollte vor dem ersten Schultag mehrfach gemeinsam geübt werden</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Stifte gespitzt, Brotdose gefüllt, Trinkflasche eingepackt – und irgendwo zwischen Federmappe und Glücksbringer vielleicht noch ein kleines Pflasterpäckchen: Wenn am 24. August in Brandenburg das neue Schuljahr beginnt, tragen besonders die Schulanfänger nicht nur ihren ersten Ranzen, sondern auch ein neues Stück Selbstständigkeit. Doch was brauchen Kinder, wenn auf dem Schulweg oder auf dem Pausenhof tatsächlich etwas passiert? Gehören Pflaster, Desinfektionsmittel und Schmerztabletten in jeden Schulranzen? Die kurze Antwort lautet: Ein paar Pflaster können hilfreich sein. Eine kleine Hausapotheke ist dagegen weder notwendig noch sinnvoll.</span></p><p><span>„Ein Pflaster kann bei einer kleinen Schramme nützlich sein. Viel wichtiger ist jedoch, dass ein Kind einen einfachen Grundsatz kennt: Ich bleibe mit einer Verletzung nicht allein, sondern hole sofort eine erwachsene Person“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz. „Kinder sollen nicht selbst entscheiden müssen, ob eine Verletzung harmlos ist oder medizinische Hilfe benötigt.“</span></p><h2><span>Kein Verbandkasten auf zwei Schultergurten</span></h2><p><span>Schulen müssen eine wirksame Erste Hilfe organisieren. Dazu gehören erreichbares Verbandmaterial, geeignete Räume und ausgebildete Ersthelfende. Kinder benötigen deshalb keinen eigenen Verbandkasten im Ranzen. Zwei oder drei einzeln verpackte Pflaster in einer kleinen, sauberen Hülle können trotzdem praktisch sein – beispielsweise bei einer kleinen Schürfwunde auf dem Heimweg. Regelmäßig sollte geprüft werden, ob die Verpackungen noch geschlossen und unbeschädigt sind. Salben, Desinfektionsmittel, Schmerztabletten oder andere frei gewählte Medikamente gehören dagegen nicht in Kinderhände und damit auch nicht unkontrolliert in den Schulranzen.</span></p><p><span>Das Pflaster ist ohnehin nur für kleine, oberflächliche Verletzungen gedacht. Bei einer größeren oder stark verschmutzten Wunde, einer möglichen Fraktur, einer Zahnverletzung oder einem heftigen Stoß gegen den Kopf muss eine erwachsene Person übernehmen und entscheiden, ob eine ärztliche Untersuchung notwendig ist.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/1920_young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc.jpg?10000"><p><i>Das kommt in den Ranzen: Schulhefte, Federmappe, Brotdose, Getränk - und vielleicht ein kleines Pflaster, aber mehr braucht es nicht.  </i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Drei Dinge, die Sicherheit geben</span></h2><p><span>Neben wenigen Pflastern können drei einfache Vorbereitungen den Schulalltag sicherer machen:</span></p><p><span>1.    <u>Eine Notfallkarte:</u> In einem festgelegten Innenfach können die Telefonnummern der Sorgeberechtigten hinterlegt werden. Medizinische Angaben sollten nur aufgenommen werden, wenn sie tatsächlich relevant sind. Bei Erkrankungen oder Allergien reicht die Karte allein nicht aus – die Schule muss zusätzlich persönlich informiert werden.</span></p><p><span>2.    <u>Klare Regeln für das Kind:</u> Wer sich verletzt, plötzlich schlecht fühlt oder einen Unfall beobachtet, informiert sofort eine Lehrkraft, eine Betreuungsperson oder einen anderen Erwachsenen. Kinder sollten auch wissen, dass sie nach einem Unfall auf dem Schulweg nicht einfach weiterlaufen.</span></p><p><span>3.    <u>Ein abgestimmter Notfallplan:</u> Benötigt ein Kind wegen Asthma, Diabetes, Epilepsie oder einer schweren Allergie ein Notfallmedikament, müssen Aufbewahrung, Anwendung und Zuständigkeiten rechtzeitig mit der Schule und der behandelnden Arztpraxis geklärt werden.</span></p><h2><span>Notfallmedikamente sind keine Ranzenbeigabe</span></h2><p><span>Ein Asthmaspray oder ein Adrenalin-Autoinjektor darf nicht einfach vorsorglich zwischen Hefte und Brotdose gelegt werden – auch dann nicht, wenn Vorerkrankungen bekannt sind. Je nach Alter und Selbstständigkeit des Kindes muss verbindlich festgelegt sein, wo das Medikament aufbewahrt wird, wer es anwenden darf und was im Ernstfall zu tun ist. „In einem medizinischen Notfall darf niemand improvisieren müssen“, betont Dr. Volkmar Hanisch. „Die Schule sollte die Erkrankung kennen, das Medikament muss erreichbar sein und alle Beteiligten brauchen eine klare Handlungsanweisung. Dazu gehört auch, regelmäßig das Verfallsdatum zu kontrollieren.“</span></p><p><span>Schriftlich festgehalten werden sollten unter anderem Name und Dosierung des Medikaments, der Zeitpunkt oder Anlass der Anwendung, mögliche Nebenwirkungen, die notwendigen Schritte im Notfall und die zu benachrichtigenden Personen.</span></p><h2><span>Wann das Pflaster nicht mehr reicht</span></h2><p><span>Bei Bewusstlosigkeit, Atemnot, einem Krampfanfall, einer starken nicht stillbaren Blutung oder einem Verkehrsunfall gilt: sofort den Notruf 112 wählen. Auch nach einem Stoß gegen den Kopf sollten Kinder aufmerksam beobachtet werden. Erbrechen, zunehmende Kopfschmerzen, auffällige Müdigkeit, Verwirrtheit oder ungewöhnliches Verhalten müssen zeitnah medizinisch abgeklärt werden. „Vor allem nach Unfällen, Stürzen auf Gliedmaßen oder den Kopf gehören Kinder auf jeden Fall in die Notaufnahme nach Senftenberg. Nur dort versorgen wir als Klinik Traumata“, betont Dr. Volkmar Hanisch. Für Kinder ist die wichtigste Botschaft trotzdem denkbar einfach: nicht verstecken, nicht allein weitergehen und keine Angst haben, Hilfe zu holen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/1920_back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc.jpg?10000"><p><i>Für mehr Sicherheit auf beiden Seiten empfiehlt <span>Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor, </span>den Schulweg vor dem ersten Schultag gemeinsam üben.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Der sicherste Schulweg ist nicht immer der kürzeste</span></h2><p><span>Zur Vorbereitung auf den Schulstart gehört deshalb mehr als das Packen des Ranzens. Aktuelle Zahlen zeigen die Bedeutung eines gut eingeübten Schulwegs: Im Jahr 2025 verunglückten in Deutschland rund 29.270 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr – sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren waren an Werktagen besonders häufig zwischen 7 und 8 Uhr betroffen. In dieser Altersgruppe ereigneten sich die meisten Unfälle mit dem Fahrrad. Eltern sollten den Schulweg deshalb mehrfach gemeinsam mit ihrem Kind abgehen – möglichst zu einer Uhrzeit, zu der später auch der Unterricht beginnt. Gefahrenstellen, unübersichtliche Ausfahrten, Bushaltestellen und geeignete Straßenübergänge lassen sich dabei gezielt besprechen. Der sicherste Weg kann etwas länger sein als die kürzeste Strecke.</span></p><p><span>Hilfreich ist ein Rollenwechsel: Das Kind geht voraus und erklärt selbst, wo es stehen bleibt, in welche Richtungen es schaut und wann es die Straße überqueren darf. So erkennen Eltern schnell, welche Regeln bereits sicher sitzen. Helle Kleidung, reflektierende Flächen am Ranzen und der Verzicht auf Kopfhörer oder den Blick aufs Smartphone verbessern zusätzlich die Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit.</span></p><p><span>Erstklässler sollten ihren Schulweg noch nicht allein mit dem Fahrrad zurücklegen. Ist das Fahrrad notwendig, braucht es zunächst die Begleitung eines Erwachsenen, einen passenden Helm und ein verkehrssicheres Rad.</span></p><h2><span>Selbstständig – aber nicht allein gelassen</span></h2><p><span>„Selbstständigkeit entsteht nicht dadurch, dass wir Kinder vom ersten Tag an allein losschicken“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Sie wächst durch gemeinsames Üben, klare Regeln und das Vertrauen, im entscheidenden Moment Hilfe holen zu können.“</span></p><p><span>Der erste Schultag soll vor allem Neugier und Vorfreude wecken. Ein wenig Vorbereitung nimmt Kindern diese Aufregung nicht – sie gibt ihnen Sicherheit. Dafür braucht es keinen vollgepackten Notfallkoffer. Ein paar Pflaster, ein gut geübter Schulweg und ein klarer Plan für den Ernstfall sind der deutlich bessere Start.</span><br /> </p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,schulstart,Notfall,notfallversorgung,Kindernotfall]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:09:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Pflaster ist gut. Ein Plan ist besser.</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ein-pflaster-ist-gut-ein-plan-ist-besser/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-pflaster-ist-gut-ein-plan-ist-besser/</guid><pp:caseid>787224</pp:caseid><pp:subtitle>Schulstart 2026: Das Klinikum Dahme Spreewald erklären, was Kinder für kleine Verletzungen dabeihaben sollten – und worauf es im Notfall wirklich ankommt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e2f8e5150a27ba7dab54d6af1ae2991bd"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>ein kleines Pflasterset kann im Schulranzen sinnvoll sein – eine komplette Reiseapotheke gehört dort jedoch nicht hinein</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="eef4e34a25b9de419211036b4101b3fb2"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>wichtig sind klare Regeln: Hilfe holen, eine erwachsene Person informieren und bei einem Unfall nicht einfach weitergehen</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e4d6656b99ead31dbf1c2be63664f3aeb"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>bei Allergien, Diabetes, Asthma oder anderen Erkrankungen müssen Notfallmedikamente und Zuständigkeiten verbindlich mit der Schule abgestimmt werden</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e8387a365ae9229da0ba77dd2f493296f"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>der sichere Schulweg sollte vor dem ersten Schultag mehrfach gemeinsam geübt werden</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Stifte gespitzt, Brotdose gefüllt, Trinkflasche eingepackt – und irgendwo zwischen Federmappe und Glücksbringer vielleicht noch ein kleines Pflasterpäckchen: Wenn am 24. August in Brandenburg das neue Schuljahr beginnt, tragen besonders die Schulanfänger nicht nur ihren ersten Ranzen, sondern auch ein neues Stück Selbstständigkeit. Doch was brauchen Kinder, wenn auf dem Schulweg oder auf dem Pausenhof tatsächlich etwas passiert? Gehören Pflaster, Desinfektionsmittel und Schmerztabletten in jeden Schulranzen? Die kurze Antwort lautet: Ein paar Pflaster können hilfreich sein. Eine kleine Hausapotheke ist dagegen weder notwendig noch sinnvoll.</span></p><p><span>„Ein Pflaster kann bei einer kleinen Schramme nützlich sein. Viel wichtiger ist jedoch, dass ein Kind einen einfachen Grundsatz kennt: Ich bleibe mit einer Verletzung nicht allein, sondern hole sofort eine erwachsene Person“, sagt Dr. Benno Bretag, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Notaufnahmen des Klinikum Dahme-Spreewald. „Kinder sollen nicht selbst entscheiden müssen, ob eine Verletzung harmlos ist oder medizinische Hilfe benötigt.“</span></p><h2><span>Kein Verbandkasten auf zwei Schultergurten</span></h2><p><span>Schulen müssen eine wirksame Erste Hilfe organisieren. Dazu gehören erreichbares Verbandmaterial, geeignete Räume und ausgebildete Ersthelfende. Kinder benötigen deshalb keinen eigenen Verbandkasten im Ranzen. Zwei oder drei einzeln verpackte Pflaster in einer kleinen, sauberen Hülle können trotzdem praktisch sein – beispielsweise bei einer kleinen Schürfwunde auf dem Heimweg. Regelmäßig sollte geprüft werden, ob die Verpackungen noch geschlossen und unbeschädigt sind. Salben, Desinfektionsmittel, Schmerztabletten oder andere frei gewählte Medikamente gehören dagegen nicht in Kinderhände und damit auch nicht unkontrolliert in den Schulranzen.</span></p><p><span>Das Pflaster ist ohnehin nur für kleine, oberflächliche Verletzungen gedacht. Bei einer größeren oder stark verschmutzten Wunde, einer möglichen Fraktur, einer Zahnverletzung oder einem heftigen Stoß gegen den Kopf muss eine erwachsene Person übernehmen und entscheiden, ob eine ärztliche Untersuchung notwendig ist.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/1920_young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc.jpg?10000"><p><br /><i>Das kommt in den Ranzen: Schulhefte, Federmappe, Brotdose, Getränk - und vielleicht ein kleines Pflaster, aber mehr braucht es nicht.  </i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Drei Dinge, die Sicherheit geben</span></h2><p><span>Neben wenigen Pflastern können drei einfache Vorbereitungen den Schulalltag sicherer machen:</span></p><p><span>1.    <u>Eine Notfallkarte:</u> In einem festgelegten Innenfach können die Telefonnummern der Sorgeberechtigten hinterlegt werden. Medizinische Angaben sollten nur aufgenommen werden, wenn sie tatsächlich relevant sind. Bei Erkrankungen oder Allergien reicht die Karte allein nicht aus – die Schule muss zusätzlich persönlich informiert werden.</span></p><p><span>2.    <u>Klare Regeln für das Kind:</u> Wer sich verletzt, plötzlich schlecht fühlt oder einen Unfall beobachtet, informiert sofort eine Lehrkraft, eine Betreuungsperson oder einen anderen Erwachsenen. Kinder sollten auch wissen, dass sie nach einem Unfall auf dem Schulweg nicht einfach weiterlaufen.</span></p><p><span>3.    <u>Ein abgestimmter Notfallplan:</u> Benötigt ein Kind wegen Asthma, Diabetes, Epilepsie oder einer schweren Allergie ein Notfallmedikament, müssen Aufbewahrung, Anwendung und Zuständigkeiten rechtzeitig mit der Schule und der behandelnden Arztpraxis geklärt werden.</span></p><h2><span>Notfallmedikamente sind keine Ranzenbeigabe</span></h2><p><span>Ein Asthmaspray oder ein Adrenalin-Autoinjektor darf nicht einfach vorsorglich zwischen Hefte und Brotdose gelegt werden – auch dann nicht, wenn Vorerkrankungen bekannt sind. Je nach Alter und Selbstständigkeit des Kindes muss verbindlich festgelegt sein, wo das Medikament aufbewahrt wird, wer es anwenden darf und was im Ernstfall zu tun ist. „In einem medizinischen Notfall darf niemand improvisieren müssen“, betont Dr. Benno Bretag. „Die Schule sollte die Erkrankung kennen, das Medikament muss erreichbar sein und alle Beteiligten brauchen eine klare Handlungsanweisung. Dazu gehört auch, regelmäßig das Verfallsdatum zu kontrollieren.“</span></p><p><span>Schriftlich festgehalten werden sollten unter anderem Name und Dosierung des Medikaments, der Zeitpunkt oder Anlass der Anwendung, mögliche Nebenwirkungen, die notwendigen Schritte im Notfall und die zu benachrichtigenden Personen.</span></p><h2><span>Wann das Pflaster nicht mehr reicht</span></h2><p><span>Bei Bewusstlosigkeit, Atemnot, einem Krampfanfall, einer starken nicht stillbaren Blutung oder einem Verkehrsunfall gilt: sofort den Notruf 112 wählen. Auch nach einem Stoß gegen den Kopf sollten Kinder aufmerksam beobachtet werden. Erbrechen, zunehmende Kopfschmerzen, auffällige Müdigkeit, Verwirrtheit oder ungewöhnliches Verhalten müssen zeitnah medizinisch abgeklärt werden. Für Kinder ist die wichtigste Botschaft trotzdem denkbar einfach: nicht verstecken, nicht allein weitergehen und keine Angst haben, Hilfe zu holen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/1920_back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc.jpg?10000"><p><br /><i>Für mehr Sicherheit auf beiden Seiten empfiehlt Dr. Benno Bretag, Ärztlicher Direktor im Klinikum Dahme-Spreewald, den Schulweg vor dem ersten Schultag gemeinsam üben.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Der sicherste Schulweg ist nicht immer der kürzeste</span></h2><p><span>Zur Vorbereitung auf den Schulstart gehört deshalb mehr als das Packen des Ranzens. Aktuelle Zahlen zeigen die Bedeutung eines gut eingeübten Schulwegs: Im Jahr 2025 verunglückten in Deutschland rund 29.270 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr – sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren waren an Werktagen besonders häufig zwischen 7 und 8 Uhr betroffen. In dieser Altersgruppe ereigneten sich die meisten Unfälle mit dem Fahrrad. Eltern sollten den Schulweg deshalb mehrfach gemeinsam mit ihrem Kind abgehen – möglichst zu einer Uhrzeit, zu der später auch der Unterricht beginnt. Gefahrenstellen, unübersichtliche Ausfahrten, Bushaltestellen und geeignete Straßenübergänge lassen sich dabei gezielt besprechen. Der sicherste Weg kann etwas länger sein als die kürzeste Strecke.</span></p><p><span>Hilfreich ist ein Rollenwechsel: Das Kind geht voraus und erklärt selbst, wo es stehen bleibt, in welche Richtungen es schaut und wann es die Straße überqueren darf. So erkennen Eltern schnell, welche Regeln bereits sicher sitzen. Helle Kleidung, reflektierende Flächen am Ranzen und der Verzicht auf Kopfhörer oder den Blick aufs Smartphone verbessern zusätzlich die Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit.</span></p><p><span>Erstklässler sollten ihren Schulweg noch nicht allein mit dem Fahrrad zurücklegen. Ist das Fahrrad notwendig, braucht es zunächst die Begleitung eines Erwachsenen, einen passenden Helm und ein verkehrssicheres Rad.</span></p><h2><span>Selbstständig – aber nicht allein gelassen</span></h2><p><span>„Selbstständigkeit entsteht nicht dadurch, dass wir Kinder vom ersten Tag an allein losschicken“, sagt Dr. Benno Bretag. „Sie wächst durch gemeinsames Üben, klare Regeln und das Vertrauen, im entscheidenden Moment Hilfe holen zu können.“ Der erste Schultag soll vor allem Neugier und Vorfreude wecken. Ein wenig Vorbereitung nimmt Kindern diese Aufregung nicht – sie gibt ihnen Sicherheit. Dafür braucht es keinen vollgepackten Notfallkoffer. Ein paar Pflaster, ein gut geübter Schulweg und ein klarer Plan für den Ernstfall sind der deutlich bessere Start.</span></p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald </strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,schulstart,Kindernotfall,Notfall,notfallversorgung]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:05:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Regionale Stroke Unit am Sana Klinikum Landkreis Biberach erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/regionale-stroke-unit-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/regionale-stroke-unit-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>739601</pp:caseid><pp:subtitle>Hohe Qualität in der Schlaganfallversorgung erneut bestätigt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Das </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></span></a><span><strong> wurde kürzlich von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) erfolgreich als </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/neurologie-mit-regionaler-stroke-unit" target="_blank"><span><strong>Regionale Stroke Unit</strong></span></a><span><strong> rezertifiziert. Die erneute Auszeichnung bestätigt die herausragende medizinische Qualität und Leistungsfähigkeit des Klinikums in der Versorgung von Schlaganfallpatienten und unterstreicht seine zentrale Rolle in der regionalen Notfallversorgung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Plötzlich einsetzende Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, eine verwaschene Sprache oder Sehstörungen – das sind Warnzeichen, die auf einen Schlaganfall hinweisen können. Davon betroffen sind alleine in Deutschland jährlich rund 270.000 Menschen. Viele davon müssen mit langfristigen Folgen leben: Schlaganfälle sind der häufigste Grund für bleibende Einschränkungen und Behinderungen bei Erwachsenen und – auch wenn die Sterblichkeitsrate in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesunken ist – nach wie vor die dritthäufigste Todesursache. Verursacht werden rund 80 Prozent aller Schlaganfälle nach Angaben der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft durch ein Blutgerinnsel, einen sogenannten Thrombus; oft aus dem Herzen oder aus einer hirnzuführenden Arterie im Halsbereich.</span></p><p style="text-align:justify;">Eine schnelle, spezialisierte medizinische Versorgung ist dann entscheidend, um Leben zu retten und bleibende Schäden zu minimieren. Dabei spielen Stroke Units eine zentrale Rolle. Am Biberacher Klinikum werden Schlaganfallpatienten bereits seit 2017 in der zertifizierten Regionalen Stroke Unit behandelt. Um bundesweit einheitlich hohe Qualitätsstandards in der Schlaganfallversorgung sicherzustellen, zertifiziert die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) gemeinsam mit der Deutschen Schlaganfall-Hilfe spezialisierte Stationen zur Behandlung von Schlaganfallpatienten. Die Zertifizierung – ebenso wie die regelmäßige Rezertifizierung – ist an strenge Anforderungen geknüpft und erfolgt im Rahmen externer, unabhängiger Audits. Geprüft werden unter anderem eine fachärztliche Versorgung rund um die Uhr, qualifiziertes Pflege- und Therapiefachpersonal, moderne diagnostische und therapeutische Verfahren sowie klar definierte Behandlungsabläufe und eine enge Vernetzung mit dem Rettungsdienst.</p><p style="text-align:justify;">Die Klinik für Neurologie am Biberacher Zentralkrankenhaus hat die Erfüllung dieser Anforderungen erneut erfolgreich unter Beweis gestellt und wurde als Regionale Stroke Unit rezertifiziert. Damit bestätigt die DSG die hohe medizinische Qualität und Leistungsfähigkeit des Klinikums in der Versorgung von Schlaganfallpatienten in der Region. „Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute – Time is Brain“, erklärt Chefarzt PD Dr. Siegfried Kohler. „Unser multiprofessionelles Team arbeitet Hand in Hand, um unsere Patientinnen und Patienten sicher und nach den aktuellsten Leitlinien zu behandeln.“ Moderne diagnostische und therapeutische Verfahren – einschließlich der Thrombektomie zur Behandlung schwerer Schlaganfälle – sowie klar strukturierte Behandlungsabläufe ermöglichen eine schnelle und zielgerichtete Versorgung vor Ort. Jede erfolgreiche Rezertifizierung ist dabei das Ergebnis einer exzellenten Teamleistung: „Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die rund um die Uhr mit hoher Fachlichkeit, großer Sorgfalt und viel Einsatz für unsere Patienten da sind und tagtäglich einen wichtigen Beitrag zu dieser hochwertigen Versorgung leisten“, so Kohler.</p><p style="text-align:justify;">Weitere Informationen zur Klinik für Neurologie sind online unter www.sana.de/biberach sowie telefonisch unter Tel. 07351 55-7800 erhältlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ac73337-d4c2-4fe3-904e-730c71b4fdd3/1920_260318_pmsana_regionalestrokeunitamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert.jpg?10000"><p><i><span>Die Klinik für Neurologie unter der chefärztlichen Leitung von PD Dr. Siegfried Kohler (sechster von links) wurde erfolgreich als Regionale Stroke Unit rezertifiziert.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6ac73337-d4c2-4fe3-904e-730c71b4fdd3/260318_pmsana_regionalestrokeunitamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Klinik fuer Neurologie,Neurologie,Regionale Stroke Unit,Schlaganfall,notfallversorgung,Schlaganfallhilfe,Notfall,Zertifizierung,Rezertifizierung]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 09:48:37 +0100</pubDate>
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                        <title>Vorsicht beim Böllern</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/vorsicht-beim-boellern/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vorsicht-beim-boellern/</guid><pp:caseid>732148</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Südbrandenburg bitten um einen achtsamen Start ins neue Jahr</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e9274f7b5a9cb3fb84fcd501d4ec1aed0"><span style="color:#999999;"><strong>Schwere Verletzungen durch Feuerwerk sind keine Seltenheit:</strong><span>&nbsp;</span>Hände, Augen und Gehör sind besonders gefährdet – die Folgen reichen oft weit über die Silvesternacht hinaus und können Monate oder ein Leben lang nachwirken.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e42011c10956c33ff0bd55dd5625a212e"><span style="color:#999999;"><strong>Ein Moment der Unachtsamkeit kann vieles verändern:</strong><span>&nbsp;</span>Operationen, lange Klinikaufenthalte und Einschränkungen im Alltag belasten nicht nur Betroffene, sondern auch ihre Familien.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e055997696625b1b58de6f95ee79dea12"><span style="color:#999999;"><strong>Umsicht schützt Leben:</strong><span>&nbsp;</span>Zugelassenes Feuerwerk, Abstand, kein Alkohol und besonderer Schutz für Kinder helfen, Verletzungen zu vermeiden und sicher ins neue Jahr zu starten.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Der Jahreswechsel ist für viele Menschen ein Moment der Freude, des Zusammenkommens und der Hoffnung auf das, was kommt. Familien und Freunde verabschieden gemeinsam das alte Jahr, Wünsche werden ausgesprochen, Raketen steigen in den Himmel. Doch immer wieder endet die Silvesternacht für einige mit einem Besuch in der Notaufnahme – weil Feuerwerkskörper unsachgemäß benutzt wurden. Verbrennungen, schwere Verletzungen an Händen und Augen oder dauerhafte Hörschäden gehören zu den traurigen Begleiterscheinungen eines eigentlich festlichen Abends. Viele dieser Schicksale ließen sich vermeiden.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Sana Kliniken in Südbrandenburg sind auch rund um den Jahreswechsel für die Menschen in der Region da. Die Notaufnahmen in Senftenberg, Lauchhammer, Lübben und Königs Wusterhausen stehen jederzeit bereit, um Hilfe zu leisten. Gleichzeitig richten die Kliniken aus langjähriger Erfahrung einen eindringlichen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Feiern Sie verantwortungsvoll – für sich selbst, für Ihre Familie und für die Menschen um Sie herum.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Wenn Sekunden über Monate entscheiden</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>„In der Silvesternacht sehen wir in den Notaufnahmen immer wieder Verletzungen, die mit einem kurzen Moment der Unachtsamkeit beginnen – und für die Betroffenen einen langen Leidensweg nach sich ziehen“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz, der auch als Notarzt auf den Straßen der Region unterwegs ist. „Was viele unterschätzen: Schon kleine Feuerwerkskörper können schwere Schäden verursachen. Eine einzige Explosion kann ausreichen, um Hände dauerhaft zu verletzen oder das Augenlicht zu gefährden.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06f77928-6e43-401f-95fd-3474d06e4216/1920_istock-1513756583.jpg?10000"><p><i>Feuerwerkskörper sollten nur entsprechend der zugelassenen Handhabung verwendet werden. Vor allem nicht zugelassenes Feuerwerk kann schwere Verletzungen zur Folge haben. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/06f77928-6e43-401f-95fd-3474d06e4216/istock-1513756583/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Schwere Verletzungen – oft mit langen Folgen</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Immer wieder zeigt sich, dass schwere Verletzungen vor allem durch nicht zugelassenes Feuerwerk, falsche Handhabung oder den Einfluss von Alkohol entstehen. Besonders häufig betroffen sind Hände, Gesicht und Augen. Verletzte Finger, tiefe Verbrennungen der Haut oder schwere Augenverletzungen sind keine Seltenheit. Auch das Gehör kann durch Explosionen dauerhaft geschädigt werden. Was in Sekunden passiert, kann Monate oder sogar ein Leben lang nachwirken.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Für die Betroffenen bedeutet das häufig einen langen und belastenden Weg: mehrere Operationen, lange Krankenhausaufenthalte, Rehabilitationsmaßnahmen und spürbare Einschränkungen im Alltag. Nicht selten können Hobbys oder der eigene Beruf nicht mehr wie gewohnt ausgeübt werden. Auch für Familien ist eine solche Verletzung eine enorme Belastung – körperlich, seelisch und emotional. Aus einem fröhlichen Jahreswechsel wird plötzlich ein einschneidendes Erlebnis.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Umsicht schützt – Verantwortung beginnt bei jedem Einzelnen</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Wer in der Silvesternacht Feuerwerkskörper zündet, sollte deshalb bewusst und umsichtig handeln. Verwenden Sie ausschließlich zugelassenes Feuerwerk und nehmen Sie sich die Zeit, die Hinweise zur sicheren Nutzung sorgfältig zu lesen. Halten Sie ausreichend Abstand, zünden Sie Feuerwerkskörper niemals in der Hand und achten Sie darauf, dass andere Personen nicht gefährdet werden. Kinder und Jugendliche sollten konsequent geschützt werden – Feuerwerk ist kein Spielzeug.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Besonders riskant ist die Kombination aus Alkohol und Böllern: Schon kleine Unachtsamkeiten oder Fehleinschätzungen können schwere Folgen haben. Auch Blindgänger stellen eine große Gefahr dar und sollten keinesfalls erneut gezündet, sondern mit ausreichend Abstand liegen gelassen werden.</span></p><p><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken wünschen allen Menschen in Südbrandenburg einen friedlichen, sicheren und gesunden Start ins neue Jahr. „Wir sind da, wenn Hilfe gebraucht wird“, so der Appell aus den Kliniken. „Am schönsten ist es jedoch, wenn die Silvesternacht ohne Verletzungen endet und das neue Jahr mit guten Erinnerungen – nicht mit Schmerzen – beginnt.“</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,dahmespreewald,Dahme-Spreewald,silvester,Notfall,Notfallambulanz,Notfallmedizin,notfallversorgung,Notaufnahme,Zentrale Notaufnahme]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 08:14:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/e2aefc7f-b491-4a9b-8897-f9535683dbbc/istock-2226033675.jpg?60963</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Silvesterfeuerwerk Symbolbild]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Silvesterfeuerwerk &amp;uuml;ber dem See]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Regionales TraumaZentrum am Biberacher Sana Klinikum erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/regionales-traumazentrum-am-biberacher-sana-klinikum-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/regionales-traumazentrum-am-biberacher-sana-klinikum-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>731124</pp:caseid><pp:subtitle>Höchste Qualität in der Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten erneut bestätigt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Das </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></span></a><span><strong> wurde kürzlich von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erfolgreich als </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie/regionales-traumazentrum" target="_blank"><span><strong>Regionales TraumaZentrum</strong></span></a><span><strong> rezertifiziert. Die erneute Auszeichnung bestätigt die herausragende Qualität und Leistungsfähigkeit des Klinikums in der Versorgung von schwer- und schwerstverletzten Patienten und unterstreicht seine zentrale Rolle in der regionalen Notfall- und Traumaversorgung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>In Deutschland erleiden jährlich über 35.000 Menschen multiple Schwerverletzungen. </span>Jede Sekunde ist dabei entscheidend für das Überleben und die langfristige Lebensqualität. Um eine flächendeckend hohe Versorgungsqualität sicherzustellen, <span>hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) </span>bereits 2008 die Initiative TraumaNetzwerk ins Leben gerufen – ein unabhängiges Zertifizierungsverfahren, das einheitliche und überprüfbare Qualitätsstandards festlegt. <span>Diese beinhalten strenge Vorgaben hinsichtlich Struktur, Ablauforganisation, Behandlungsqualität, Qualifikation des Personals sowie Ausstattung der Kliniken. </span>Die Einhaltung dieser Standards wird regelmäßig von unabhängigen Zertifizierungsunternehmen überprüft.</p><p style="text-align:justify;"><span>Die </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie" target="_blank"><span>Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</span></a><span> am Biberacher Zentralkrankenhaus konnte die Erfüllung dieser Vorgaben </span>erneut erfolgreich unter Beweis stellen <span>und wurde als Regionales TraumaZentrum rezertifiziert. Damit ist das Klinikum weiterhin Teil des bundesweiten Netzwerks und bestätigt seine überdurchschnittliche </span>Leistungsfähigkeit <span>in der Versorgung schwerverletzter Patienten. „Wir sind stolz darauf, unsere Expertise im Bereich der Traumaversorgung erneut bestätigt zu sehen. Sowohl fachlich, personell wie auch infrastrukturell“, erklärt Dr. Christoph Riepl, seit April dieses Jahres Chefarzt der Klinik. </span>„Diese Zertifizierung zeigt, dass wir am Biberacher Klinikum in allen Bereichen – von der Erstversorgung im Schockraum unserer Notaufnahme über die operative und intensivmedizinische Behandlung bis hin zu unserem unfallchirurgischen Leistungsspektrum – höchste Standards erfüllen.“ Wie wichtig die konsequente Umsetzung dieser Qualitätsvorgaben im Ernstfall ist, zeigte sich zuletzt beim Zugunglück nahe Riedlingen im Juli dieses Jahres. Das Biberacher Zentralkrankenhaus übernahm die Versorgung von sieben Verletzten und gehörte damit zu den drei Einrichtungen mit den meisten aufgenommenen Patienten. Dieses Beispiel verdeutlicht, welche zentrale Rolle das Klinikum als zuverlässiger und kompetenter Leistungsträger in der regionalen Schwerverletztenversorgung einnimmt. „Solche Ereignisse – und natürlich auch die aktuelle Rezertifizierung – belegen eine großartige Teamleistung und sind zugleich eine Bestätigung für die tägliche herausragende Arbeit aller Kolleginnen und Kollegen. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz“, so Dr. Riepl.</p><p style="text-align:justify;">Auch Geschäftsführerin Beate Jörißen hebt die Bedeutung der erneuten Zertifizierung hervor: „Die erfolgreiche Rezertifizierung unterstreicht einmal mehr, dass wir am Biberacher Zentralkrankenhaus höchste medizinische Qualität bieten und eine erstklassige Versorgung unserer Patientinnen und Patienten im Landkreis Biberach sicherstellen. Gerade in der Notfallversorgung zählt jede Minute. Deshalb sind verlässliche Strukturen sowie ein qualifiziertes und engagiertes Team unerlässlich. Wir schätzen die herausragende Leistung von Dr. Riepl und seinem Team sehr und setzen alles daran, diese hohen Standards nicht nur zu halten, sondern kontinuierlich weiterzuentwickeln – zum Wohl der Menschen in unserer Region.“</p><p style="text-align:justify;">Betagte Unfallpatienten profitieren im Biberacher Klinikum zudem von der spezialisierten, multiprofessionellen Expertise im zertifizierten <a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie/alterstraumazentrum" target="_blank">Alterstraumazentrum</a>. Dort wird der gesamte Gesundheitszustand älterer Menschen berücksichtigt und nicht nur die akute Verletzung. Für die Betroffenen bedeutet das vor allem eine noch gezieltere Versorgung – und damit mehr Lebensqualität.</p><p style="text-align:justify;">Weitere Informationen zur Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie sind online sowie telefonisch unter Tel. 07351 55-7100 erhältlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/11e4021a-77da-409a-9a06-ddbab847e79c/1920_251210_pmsana_regionalestraumazentrumambiberachersanaklinikumerfolgreichrezertifiziert.jpg?10000"><p><i><span>Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie unter der chefärztlichen Leitung von Dr. Christoph Riepl (sechster von links) wurde erfolgreich als Regionales TraumaZentrum rezertifiziert.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/11e4021a-77da-409a-9a06-ddbab847e79c/251210_pmsana_regionalestraumazentrumambiberachersanaklinikumerfolgreichrezertifiziert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Traumazentrum,Traumatologie,schwerverletztenversorgung,Unfallchirurgie,Notfallmedizin,notfallversorgung,Notfall,Traumaversorgung]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 20:29:17 +0100</pubDate>
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                        <title>Erstes interdisziplinäres Notfall-Forum Offenbach am Sana Klinikum Offenbach: Ein Abend für Austausch in der Notfallmedizin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/erstes-interdisziplinaeres-notfall-forum-offenbach-am-sana-klinikum-offenbach-ein-abend-fuer-austausch-in-der-notfallmedizin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/erstes-interdisziplinaeres-notfall-forum-offenbach-am-sana-klinikum-offenbach-ein-abend-fuer-austausch-in-der-notfallmedizin/</guid><pp:caseid>729209</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Am Montag, 17. November 2025, fand im Sana Klinikum Offenbach das erste interdisziplinäre Notfall-Forum statt, das sich dem Thema <strong>„Wenn dann kommt‘s dicke – Terror und Katastrophen“</strong> widmete. Rund 80 Fachkräfte aus Notfallmedizin, Anästhesie, OP, Rettungsdienst, Feuerwehr und Kindermedizin nahmen teil und nutzten die Gelegenheit, sich fachlich auszutauschen und voneinander zu lernen.</span></p><p><span>Christian Resch, Kriminaldirektor, erläuterte die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Rettungsdienst und Krankenhaus in Ausnahmesituationen. Dabei zeigte er, wie die Polizei dem Krankenhaus „den Rücken frei hält“ – etwa beim Umgang mit Informationen nach außen, beim Weitergeben von Informationen von Patient:innen an Angehörige oder beim Aufnehmen von Spuren.</span></p><p><span>Prof. Dr. Felix Walcher, Direktor des IPHAM Magdeburg, berichtete über den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg und präsentierte daraus gewonnene Erkenntnisse für die Notfallplanung. Er zeigte auf, welche Notfallszenarien geübt sein sollten, welche Sonderpositionen innerhalb des Krankenhauses notwendig sind, beispielsweise für die Koordination von OPs und der Patientenverteilung, und erläuterte Vorgehensweisen in besonderen Situationen wie einem Blackout.</span></p><p><span>„Das Wichtigste ist: machen“, beendete Prof. Walcher eindrucksvoll seinen Vortrag und verdeutlichte damit noch einmal die Relevanz des Themas Krisenbewältigung in der aktuellen politischen Lage.</span></p><p><span>Das interdisziplinäre Notfall-Forum Offenbach verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit, Vorbereitung und kontinuierlicher Austausch in der Notfallmedizin sind, um auch außergewöhnliche Krisensituationen bestmöglich zu meistern.</span></p><p><span>Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit sich fachlich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und Best Practices zu diskutieren. Ein kleiner Imbiss rundete den Abend ab.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/65e16a7f-a265-4f36-ab94-848ed5f8b7b9/1920_image9.jpg?10000"><p><i>Interdisziplinäres Notfall-Forum Offenbach 2025. </i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/65e16a7f-a265-4f36-ab94-848ed5f8b7b9/image9.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 24 Fachkliniken, 3 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach,ZNA,Notfall]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 13:11:07 +0100</pubDate>
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                        <title>Wenn wenige Augenblicke über das Leben entscheiden</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-wenige-augenblicke-ueber-das-leben-entscheiden/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-wenige-augenblicke-ueber-das-leben-entscheiden/</guid><pp:caseid>726308</pp:caseid><pp:subtitle>Zertifizierte Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz rettet Gehirne und damit Leben</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ec69b628d3d136e6ecfea4d5785288304"><span style="color:#999999;">Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober soll Bewusstsein für eine der häufigsten Todes- und Behinderungsursachen stärken.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e1ac371c7c15f782a8e26be4b7068c814"><span style="color:#999999;">In der zertifizierten Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz zählt jede Sekunde – schnelle Diagnose und Therapie retten Gehirnzellen und Leben.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e9f2d5482f82bd5725d19e0b2eb99b172"><span style="color:#999999;">Ein interdisziplinäres Expertenteam sichert höchste Versorgungsqualität von der Akutbehandlung bis zur Rehabilitation.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Wenn plötzlich ein Arm taub wird, die Sprache versagt oder das Gesicht sich einseitig verzieht, ist eines klar: Ab jetzt zählt jede Sekunde. Diagnose: Schlaganfall. Je schneller die Behandlung beginnt, desto größer sind die Chancen, das Leben und die Selbstständigkeit zu retten.&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Der Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober eines jeden Jahres soll international das Bewusstsein für eine der häufigsten Todes- und Behinderungsursachen schärfen. In Südbrandenburg gibt es nur zwei zertifizierte Stroke Units – eine davon in den Sana Kliniken Niederlausitz, die andere in Cottbus. Seit Jahren steht das Team in Senftenberg für höchste Qualität in der Akuttherapie von Schlaganfallpatienten.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Spezialisierte Versorgung - zertifiziert und vernetzt</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz erfüllt die hohen Anforderungen der Deutschen Schlaganfallgesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Für die Patienten bedeutet das: Die Versorgung erfolgt nach streng geprüften Qualitätsstandards, rund um die Uhr, mit hochqualifizierten Fachkräften und modernster Technik. „Unsere Zertifizierung ist das Versprechen an unsere Patienten, dass sie bei uns die bestmögliche Hilfe dank trainierten Abläufen erhalten“, erklärt Prof. Dr. Markus Reckhardt, Chefarzt der Klinik für Neurologie. Von der ersten Minute an arbeiten in Senftenberg eingespielte Teams Hand in Hand. Der Ablauf ist bis ins Detail abgestimmt: Vom Rettungsdienst wird der Schlaganfallverdacht bereits telefonisch angekündigt. Im Schockraum stehen die Teams bereit. „Time is Brain. Und schnelligkeit rettet Gehirnzellen“, betont Prof. Dr. Markus Reckhardt. „Ziel ist es, die Ursache für den Schlaganfall schnell zu erkennen und die Therapien ohne Zeitverlust einzuleiten.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b154f1cd-5e4f-4871-98a2-6b5f22a13c93/1920_adobestock_977631301.jpeg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i><span style="text-align:start;">Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Die zertifizierte Schlaganfalleinheit in Senftenberg setzt auf moderne Bildgebung zur Erkennung der Ursache. Im Rahmen der Zertifizierung der Stroke Unit nehmen Spezialisten der Fachgesellschaften die Abläufe von Einlieferung über Diagnostik bis hin zur Therapie genauestens unter die Lupe.</span></i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b154f1cd-5e4f-4871-98a2-6b5f22a13c93/adobestock_977631301/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hightech trifft Erfahrung</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Ein zentraler Baustein der Diagnostik ist die moderne Bildgebung. Die Radiologie in Senftenberg verfügt über leistungsstarke CT- und MRT-Technologie, die es ermöglicht, innerhalb weniger Minuten zwischen einem ischämischen und einem hämorrhagischen Schlaganfall zu unterscheiden. Diese Differenzierung ist lebenswichtig, denn sie entscheidet über die Behandlung. In die Qualität der Bildgebung hat die Klinik in den vergangenen Jahren investiert.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Alles aus einer Hand</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Behandlung eines Schlaganfall-Patienten endet in den Sana Kliniken Niederlausitz nicht nach der Akuttherapie. Auf der Stroke Unit kümmern sich speziell geschulte Pflegekräfte, Logopädinnen, Physio- und Ergotherapeuten um die frühe Rehabilitation. Viele Patienten machen hier ihre ersten Schritte in ein neues Leben – begleitet von einem interdisziplinären Team, das Erfahrung, Fachwissen und Menschlichkeit vereint. Auch Angehörige werden frühzeitig eingebunden, denn sie spielen eine entscheidende Rolle auf dem Weg der Genesung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/907cad3c-6dbe-409e-a46e-e469a8844c10/1920_markus-reckhardt-caneurologieundschmerzbehandlung.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Prof. Dr. Markus Reckhardt ist Chefarzt der Klinik für Neurologie und gleichzeitig Leiter der zertifizierten Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz. Gemeinsam mit einem spezialisierten interdisziplinären Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten behandeln die Sana Kliniken Niederlausitz jährlich mehr als 500 Schlaganfall-Patienten. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/907cad3c-6dbe-409e-a46e-e469a8844c10/markus-reckhardt-caneurologieundschmerzbehandlung/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Starkes Netzwerk im Süden von Brandenburg</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Als einzige zertifizierte Stroke Unit im Süden Brandenburgs – neben der Schlaganfalleinheit in Cottbus – ist die Einrichtung in Senftenberg ein zentraler Pfeiler der regionalen Notfallversorgung. Enge Kooperationen mit Rettungsdiensten, Hausärzten, Rehakliniken und dem SOS Schlaganfall-Netzwerk sichern eine flächendeckende Schlaganfallversorgung in der gesamten Lausitz. „Die Schlaganfallmedizin ist Teamarbeit auf höchstem Niveau – und sie funktioniert nur, wenn jeder Handgriff sitzt“, sagt Prof. Dr. Markus Reckhardt. „Dass das bei uns gelingt, ist das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit, kontinuierlicher Weiterbildung und eines starken Engagements für die Menschen in unserer Region.“&nbsp;&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Ein Schlaganfall kann jeden treffen – jederzeit und ohne Vorwarnung. Typische Warnzeichen sind plötzlich auftretende Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen, Schwindel oder Bewusstseinsveränderungen. Wer diese Symptome bemerkt, sollte sofort den Notruf 112 wählen. Denn im Ernstfall zählt jede Minute. Mit ihrer zertifizierten Stroke Unit stehen die Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg für schnelle Hilfe, höchste medizinische Qualität und eine Versorgung, die Leben rettet – direkt hier in der Lausitz.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a3b6b0d5-397c-4bef-b1ac-ca3eefc60edc/1920_balance-2.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Mit dem international anerkannten FAST-Test können Ersthelfer wichtige Symptome eines Schlaganfalls identifizieren. &nbsp;Wenn diese Anzeichen auftreten, ist ein Schlaganfall sehr wahrscheinlich - dann gilt: Nicht zögern sondern sofort den Rettungsdienst unter der Notfallnummer 112 verständigen. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a3b6b0d5-397c-4bef-b1ac-ca3eefc60edc/balance-2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Schlaganfall,Klinik fuer Neurologie,Neurologie,Stroke Unit,StrokeUnit,Stroke,Notfall,Notfallmedizin]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 09:26:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Lebensretter braucht die Lausitz</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/lebensretter-braucht-die-lausitz/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/lebensretter-braucht-die-lausitz/</guid><pp:caseid>719701</pp:caseid><pp:subtitle>27.000 Notfälle jährlich: Sana Kliniken Niederlausitz setzen zum Welt-Erste-Hilfe-Tag auf eine engagierte Region</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Im Notfall zählt jede Minute, denn schnelle Hilfe kann lebensrettend sein. Die Sana Kliniken Niederlausitz bieten ein hochprofessionelles Kompetenznetz zur Versorgung von Akut-Patienten. Doch in der Zeitspanne bis die Profiretter übernehmen können, sind Laienhelfer gefordert. Anlässlich des Welt-Erste-Hilfe-Tages am 13. September appellieren die Sana Kliniken Niederlausitz: Regelmäßiges Training ist lebenswichtig, denn Ersthelfer sind der wichtigste Teil der Rettungskette.</strong> <strong>Ob plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand, Schlaganfall oder schwerer Unfall: Im Notfall beginnt der Wettlauf gegen die Zeit.&nbsp;</strong></span></p><h2>Für Notfälle gerüstet</h2><p><span>Die Sana Kliniken Niederlausitz sind das Kompetenzzentrum für die Versorgung von Patienten in lebensbedrohlichem Gesundheitszustand. In den Zentralen Notaufnahmen werden jährlich mehr als 27.000 Menschen versorgt. Für Rettungskräfte aus den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster sind die Krankenhäuser in Senftenberg und Lauchhammer wichtige Anlaufstellen, wenn es darum geht, Patienten so schnell wie möglich klinisch versorgen lassen zu können.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a1a435b9-50db-4f89-a30b-547c3f663942/1920_istock-493378884.jpg?10000"><p><i><span>Im Erste Hilfe Kurs können Teilnehmende lebensrettende Sofortmaßnahmen wie die stabile Seitenlage üben. Das baut Ängste ab und gibt Sicherheit. Denn im Notfall sind oft Laienhelfer gefragt.&nbsp;&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a1a435b9-50db-4f89-a30b-547c3f663942/istock-493378884/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Schnelle Profi-Hilfe</h2><p><span>In den vergangenen Jahren wurden die Strukturen an beiden Krankenhaus-Standorten für Akutpatienten immer weiter optimiert. Die Profi-Teams in den leistungsstarken Notaufnahmen sind nur ein wesentliches Element des Kompetenznetzwerkes. Seit 2023 sind die Sana Kliniken Niederlausitz als regionales Traumazentrum für die schnelle und hochprofessionelle Behandlung von Patienten mit schweren Verletzungen zertifiziert.&nbsp; Bereits vor mehr als drei Jahren ist die 24/7-Rufbereitschaft in den beiden&nbsp; Herzkatheterlaboren gestartet. Das Team kann Herzinfarkt-Patienten rund um die Uhr auf schnellstem Wege behandeln. Schnelle, professionelle Hilfe leistet auch die zertifizierte Stroke Unit, eine spezielle Einheit zur Behandlung von Schlaganfall-Patienten.</span></p><h2>Starke Rettungskette</h2><p><span>Doch bevor die spezialisierten Teams in den Sana Kliniken Niederlausitz Notfall-Patienten in ihre professionellen Hände übernehmen können, sind die davor liegenden Teile der Rettungskette gefordert. Bestens ausgebildete Einsatzkräfte können Patienten am Ort des Ereignisses erstversorgen und sie auf schnellstem Wege ins Krankenhaus bringen. Damit die Rettungskräfte allerdings überhaupt helfen können, müssen sie alarmiert werden.</span></p><h2>Lebensrettende Hilfe</h2><p><span>Bis die Profis am Einsatzort eintreffen, vergeht kostbare Zeit. Minuten, in denen Laienhelfer dringend gefragt sind: Blutungen stillen, Herzdruckmassage, stabile Seitenlage, Erstversorgung organisieren – all das kann Leben retten.&nbsp; Helfer sind in solchen Momenten unverzichtbar und können mit ihrem beherzten Handeln die Überlebenschancen eines Menschen maßgeblich und nachhaltig mit beeinflussen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06780e81-13e7-411a-be96-fb6e71c2b6db/1920_notaufnahme-trage.jpg?80471"><p><br><i><span>Erste Hilfe leisten und den Notruf 112 absetzen kann überlebenswichtig werden. Ohne beherztes Eingreifen der Lausitzer setzt sich die Rettungskette nicht in Gang und die wichtige Profi-Hilfe bleibt aus.&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/06780e81-13e7-411a-be96-fb6e71c2b6db/notaufnahme-trage/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Studie zeigt Lücken</span></h2><p><span>Doch viele wissen nicht, wie sie anderen in einer Notlage helfen können. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey, bei der im Auftrag der Sana Kliniken 5.000 Bundesbürger befragt wurden, hat ergeben, dass jeder Vierte keine ausreichenden Erste-Hilfe-Kenntnisse hat. Zudem hat mehr als die Hälfte der Bevölkerung in den vergangenen zehn Jahren keinen oder sogar noch nie einen Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung absolviert.</span></p><h2>Dringender Appell</h2><p><span>Die Sana Kliniken Niederlausitz appellieren deshalb: Nur wer regelmäßig Erste Hilfe trainiert, kann im Ernstfall Leben retten. Erste-Hilfe-Kurse vermitteln wertvolles Wissen und bieten Raum zum Üben der wichtigsten Handgriffe. Das sorgt für Sicherheit und baut Hemmungen ab. Jeder Teil der Rettungskette zählt. Denn ohne die vorherigen Schritte hat auch das beste Krankenhaus-Team kaum noch eine Chance adäquat zu helfen und gute Therapieergebnisse zu erzielen. Deshalb gilt: Verantwortung übernehmen, Erste Hilfe üben und im Notfall handeln statt zögern! Übrigens: Auch für nicht lebensbedrohliche Situationen gibt es einen festen Ansprechpartner: Über 116 117 ist der Kassenärztliche Bereitschaftsdienst rund um die Uhr erreichbar und eilt zur Hilfe.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2549c880-e6d2-4b3f-b5fe-43924bbbf16c/1920_rettungskette_2.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i><span>Seit vielen Jahren hat sich die Rettungskette als Modell für Laienhelfer etabliert.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2549c880-e6d2-4b3f-b5fe-43924bbbf16c/rettungskette_2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Schritt für Schritt&nbsp; zum Retter</span></h2><p><span>Das Modell der Rettungskette ist einfach und dennoch komplex. Sie beginnt beim Ersthelfer und zeigt eindrucksvoll, wie die Schritte der Ersten Hilfe aufeinander aufbauen. Fällt ein Kettenglied, ist eine adäquate Hilfeleistung bis zur Profi-Hilfe im Krankenhaus nicht gesichert.</span></p><p>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Notaufnahme,Notfallhelden,Notfall,Notfallmedizin,Rettungskette]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 07:48:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Gesetzliche Vorgaben erfordern Anpassung in der notarztgebundenen Notfallversorgung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gesetzliche-vorgaben-erfordern-anpassung-in-der-notarztgebundenen-notfallversorgung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/gesetzliche-vorgaben-erfordern-anpassung-in-der-notarztgebundenen-notfallversorgung/</guid><pp:caseid>713750</pp:caseid><pp:subtitle>Ausrückzeiten im Landkreis Biberach sollen verbessert werden</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Seit dem 1. Juli 2025 wird der Notarztdienst im Landkreis Biberach von den sechs Notarztstandorten aus geleistet und nicht wie bisher von unterschiedlichen Orten aus. Dies hat der „Bereichsausschuss im Rettungsdienstbereich Biberach“ im Mai dieses Jahres beschlossen. Ziel ist es, den vom Gesetzgeber geforderten rechtskonformen Zustand</strong> <strong>sicherzustellen und so die Ausrückzeiten notarztgebundener Rettungsmittel zu verbessern.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Im Landkreis Biberach vergehen im Notfall häufig zu viele Minuten, bis ein Notarzt ausrückt. Dies geht aus den Qualitätsberichten der „Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst Baden-Württemberg“ (SQR-BW) hervor. Demnach lagen die Ausrückzeiten notarztgebundener Rettungsmittel in den Jahren 2021 bis 2024 über den gesetzlichen Vorgaben. Ein wesentlicher Grund für diese Abweichung wird in der bisherigen organisatorischen Abwicklung des Notarztdienstes gesehen: So rücken einige der rund 85<span> </span>Notärzte nicht von einem der sechs Notarztstandorte im Landkreis – Biberach, Bad Schussenried, Laupheim, Ochsenhausen, Riedlingen, Schwendi-Orsenhausen – aus. Stattdessen wird ein größerer Anteil Notärzte vom Notfallsanitäter zu Hause oder in der Praxis – bei einer Entfernung von bis zu 5 Kilometern zum Standort der Rettungswache – abgeholt und, von dort aus zum Einsatzort gebracht.</p><p style="text-align:justify;">„Im Flächenlandkreis Biberach war dieses Vorgehen bislang gelebte Praxis und ein tragfähiger Kompromiss“, sagt Dr. Thomas Schmidt, Ärztlicher Direktor des <a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank">Biberacher Sana Klinikums</a>. „Gerade <span>in ländlichen Regionen wie der unseren ist es a</span>ngesichts der ohnehin knappen Ressource Notarzt <span>oftmals mit großen Anstrengungen verbunden, die Dienste dauerhaft und zuverlässig zu besetzen. </span>Für manche Ärzte war es ein nachvollziehbarer Anreiz, den Notarztdienst von zu Hause oder der eigenen Praxis aus zu leisten.“ <span>Mit dem neuen Rettungsdienstgesetz Baden-Württemberg ist dieses Modell jedoch nicht mehr zulässig. Dort heißt es klar: „Notarztstandorte sind Einrichtungen des Rettungsdienstes, an denen das Notarzteinsatzfahrzeug und das vorgeschriebene Personal zu den Einsatzzeiten vorgehalten werden müssen und von denen aus sie – gemeinsam – ausrücken.“ Aus diesem Grund hat das Regierungspräsidium Tübingen als zuständige Aufsichtsbehörde gefordert, geeignete Maßnahmen im Hinblick auf die bisher praktizierte Notarztabholung zu ergreifen. </span>Der Bereichsausschuss im Rettungsdienstbereich Biberach hat daraufhin im Mai dieses Jahres die umgehende Umsetzung der gültigen rechtlichen Vorgaben beschlossen, sodass Notarztdienste seit Juli von den sechs festgelegten Notarztstandorten im Landkreis aus geleistet werden müssen.</p><p style="text-align:justify;">Der Bereichsausschuss setzt sich aus Vertretern der Kostenträger (Krankenkassen) und Leistungsträger (Hilfsorganisationen) zusammen. Ergänzt wird das Gremium durch Mitglieder des Landratsamts, der Klinik, der Notärzteschaft sowie der Kassenärztlichen Vereinigung. Diese unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen es, Entscheidungen differenziert zu bewerten und <span>gemeinsam tragfähige Lösungen für eine bestmögliche präklinische Versorgung zu erarbeiten. Die Vertreter von Klinik und Notärzteschaft sind dabei in beratender Funktion tätig und nicht stimmberechtigt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Wichtig zu wissen ist, dass die Prähospitalzeit im Landkreis bereits unter 60 Minuten und damit landesweit im Mittel liegt“,</span> sagt <span>Michael Mutschler, stellvertretender Vorsitzender des Bereichsausschusses für den Rettungsdienstbereich Biberach. „Jetzt gilt es, die Ausrückzeit nachhaltig zu verbessern.“ Mit dem Beginn der Maßnahme zum 1. Juli und dem damit verbundenen zeitlichen Vorlauf sollte sichergestellt werden, dass sich alle Beteiligten organisatorisch auf die neue Regelung einstellen können. „</span>Die notwendigen infrastrukturellen Rahmenbedingungen, um beispielsweise den Nachtdienst in der Rettungswache verbringen zu können, wurde in den letzten Jahren durch Neu- und Umbaumaßnahmen organisationsübergreifend<span> </span>bereits geschaffen“, so Michael <span>Mutschler. „Dennoch gibt es im Zuge dieser erforderlichen Umstellung auch Bedenken und die Sorge, dass Schichten nicht mehr vollständig besetzt werden können oder einzelne Notärzte ihren Dienst ganz aufgeben“, führt Schmidt weiter fort. „Tatsächlich könnte es dazu kommen, dass das neue Modell für einzelne Notärzte nicht mehr praktikabel ist. </span>Das lässt sich bei strukturellen Veränderungen leider nicht gänzlich ausschließen und die Erfahrungen hat man auch bereits in anderen Landkreisen gemacht. Letztendlich handelt es sich aber um eine gesetzliche Vorgabe und kein Konzept oder eine Idee von uns als Klinikbetreiber, wie an anderer Stelle bereits vermutet wurde. Das heißt, die Umsetzung ist unabdingbar.“</p><p style="text-align:justify;">Umso wichtiger ist es jetzt, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, um den Notarztdienst im Landkreis Biberach weiterhin attraktiv zu gestalten und so die Versorgung auch unter den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen sicherzustellen, die Dienste zuverlässig zu besetzen und die Ausrückzeiten nachhaltig zu verbessern.<span> </span>„Wir sind zuversichtlich, dass uns das weiterhin in gewohnter Form gelingen wird. <span>Von Seiten des Klinikums werden wir uns mit höchster Priorität dafür einsetzen“, betont PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/anaesthesiologie" target="_blank"><span>Zentrums für Anästhesiologie</span></a><span> am Biberacher Sana Klinikum. Seine Abteilung beziehungsweise das Klinikum sichert mit rund 35 Ärzten einen großen Teil der Notarztversorgung im Landkreis Biberach. Zwei Klinikärzte fungieren dabei als Leiter des Notarztdienstes im Rettungsdienstbereich Biberach, zwei weitere koordinieren im Rahmen ihrer Nebentätigkeit die Vergabe der Notarztdienste, acht sind als leitende Notärzte berufen. Ziel ist es jetzt, den Pool an Ärzten für die Notarztversorgung zu halten und perspektivisch weiter auszubauen. „Wir als Klinikum tragen dazu aktiv bei, indem wir die Zusatzweiterbildung zum Notarzt fördern und sämtliche Kosten hierfür übernehmen“, so Hafner. </span>Insgesamt wurden im Landkreis Biberach in den vergangenen Jahren umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um eine kontinuierliche Besetzung aller Notarztstandorte sicherzustellen. Unter anderem wurde die Vergütung angepasst, die im Landkreis höher ist als in anderen Regionen.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Wir haben insgesamt also eine gute Situation, auch was die Besetzung der Notarztdienste und die Qualifikation unserer Notärzte angeht. Diese gilt es zu halten – das ist die klare Marschrichtung für die kommenden Monate“, sind sich die Verantwortlichen einig. „An dieser Stelle möchten wir allen Notärzten und Notfallsanitätern herzlich danken, die mit großem Engagement an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr die Notfallversorgung im und für den Landkreis Biberach sicherstellen.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/923bdac1-5d5b-439b-9593-30bb641d41a0/1920_250710-pm-gesetzlichevorgabenerfordernanpassungindernotarztgebundenennotfallversorgung.jpg?10000"><p><i><span>Um die Ausrückzeiten im Landkreis Biberach nachhaltig zu verbessern, werden die Notarztdienste seit Juli von den sechs Notarztstandorten aus geleistet und nicht wie bisher von unterschiedlichen Orten aus.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/923bdac1-5d5b-439b-9593-30bb641d41a0/250710-pm-gesetzlichevorgabenerfordernanpassungindernotarztgebundenennotfallversorgung/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Notärzte,notfallversorgung,Ausrückzeiten,Notarztdienst,RettungsdienstBiberach,Notfall,LandkreisBiberach]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 16:00:32 +0200</pubDate>
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                        <title>Start in die Outdoor-Saison: Erste-Hilfe-Tipps für unterwegs</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/start-in-die-outdoor-saison-erste-hilfe-tipps-fuer-unterwegs/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/start-in-die-outdoor-saison-erste-hilfe-tipps-fuer-unterwegs/</guid><pp:caseid>706284</pp:caseid><pp:subtitle>Experte der Sana Kliniken Niederlausitz gibt Tipps für Laienhelfer: Das können Sie bei Outdoor-Unfällen tun</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Frühlingswetter weckt die Lust auf Skaten, Radeln und Wandern im Lausitzer Seenland</li><li>Notarzt Dr. Eric Rüger von den Sana Kliniken Niederlausitz gibt Tipps zur Ersten Hilfe bei Stürzen, Badeunfällen und Herz-Kreislauf-Problemen</li><li>Experten-Rat für Ersthelfer: Darauf kommt es im Notfall an</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen: Die Outdoor-Saison ist eröffnet – und damit auch die Saison für Freizeitunfälle bei Sport und Bewegung im Freien. Dr. Eric Rüger, Oberarzt in der Zentralen Notaufnahme der Sana Kliniken Niederlausitz, gibt Tipps zur Ersten Hilfe bei Stürzen, Badeunfällen, Kreislaufproblemen und mehr.</strong></p><p>Das angekündigte milde Wetter lockt ins Freie und macht Lust auf ausgedehnte Radtouren und Wanderungen oder eine Runde mit den Inlineskates auf dem ausgedehnten Wegenetz im Lausitzer Seenland. Doch manchmal endet sogar der schönste Ausflug schmerzhaft. Dann ist Erste Hilfe gefragt. In vielen Fällen können auch Laien mit wenigen Handgriffen helfen. „Ideal für unterwegs sind kleine Erste-Hilfe-Sets mit Verbandsmaterial und Desinfektionsmittel. Optimal sind zusätzlich Handschuhe, isolierende Rettungsdecken und Beatmungstücher. Das alles lässt sich leicht und kompakt verstauen und ist im Notfall eine gute Grundausrüstung, um sich und anderen helfen zu können“, sagt Dr. Eric Rüger, der als Oberarzt in den Zentralen Notaufnahmen der Sana Kliniken Niederlausitz arbeitet und parallel als Notarzt auf den Straßen der Region im Einsatz ist.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9e20025e-bb16-4e2e-a8a9-a669ac5f85b7/1920_istock-1407580670.jpg?49679"><p>&nbsp;</p><p><i>Schmerzhafter Ausflug: Mit geübten Handgriffen kann auch bei einem Outdoor-Unfall schnell Hilfe geleistet werden. Besonders bei Outdoor-Aktivitäten in abgelegenen Bereichen des Lausitzer Seenlandes empfiehlt es sich, immer eine kleine Erste-Hilfe-Ausrüstung dabei zu haben. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Erste-Hilfe-Sets als Begleiter</h2><p>Mit wenig Equipment und etwas Geschick lassen sich kleiner Blessuren direkt an der Unfallstelle versorgen. <span>„Wer beim Skaten oder Radeln stürzt und sich eine Schürfwunde zuzieht, sollte diese am besten noch vor Ort mit klarem Wasser abspülen und dann möglichst steril abdecken, damit sie nicht weiter verschmutzt“, erklärt der Notarzt. Zu Hause oder beim Arzt kann dann die Reinigung mit einem speziellen Wunddesinfektionsmittel erfolgen.</span></p><h2>Barfuß am Strand</h2><p>Wenn die Sonne lacht, wächst die Lust auf Ausflüge an einen der Strände in der Region. Doch manchmal wird das Barfußvergnügen im Sand zur schmerzhaften Erfahrung. „Badeunfälle, bei denen man sich eine Scherbe oder einen anderen Gegenstand in den Fuß tritt, sind gar nicht so selten“, weiß Dr. Eric Rüger. In so einem Fall sollte der Fremdkörper nicht herausgezogen oder gedreht werden. „Am besten ist es, die Wunde rundherum mit einem Tuch zu polstern, um zu verhindern, dass der Gegenstand noch weiter in den Körper gedrückt wird oder abbricht, und dann so schnell wie möglich einen Arzt aufzusuchen“, empfiehlt der Experte.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2e1f0ae5-0d5a-45e0-b5ae-e8fe84f6641d/1920_man-having-injury-while-cycling-outdoors-2025-03-15-04-27-15-utc.jpg?10000"><p><br><i>Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert: Vor allem auf Waldwegen des Lausitzer Seenlandes kommt es immer wieder zu Stürzen. Dann hilft oft nur der sterile Verband und die Reinigung der Wunde, bevor es weitergehen kann. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2e1f0ae5-0d5a-45e0-b5ae-e8fe84f6641d/man-having-injury-while-cycling-outdoors-2025-03-15-04-27-15-utc/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Hilfe holen mit den 5 Ws</h2><p>Manchmal ist professionelle Hilfe schon direkt am Ort des Geschehens notwendig. Auch dann können Laien helfen, indem sie Hilfe holen: Laut um Hilfe rufen, umstehende Personen konkret ansprechen und übers Handy den <strong>Notruf 112</strong> wählen. Das geht übrigens auch ohne Empfang vom angestammten Netzbetreiber. Notrufe werden über jedes verfügbare Netz abgesetzt. Damit die Disponenten in der Rettungsleitstelle schnell und effektiv Unterstützung schicken können, brauchen sie wichtige Kerninformationen – die 5 Ws: Wo befindet sich der Notfallort? Was ist passiert? Wie viele Personen sind verletzt? Welche Verletzungen bestehen? Und nicht vergessen: Warten auf eventuelle Rückfragen von der Leitstelle. Im besten Falle kann der Disponent am Telefon Erste-Hilfe-Maßnahmen anleiten und bei Bedarf bei einer Reanimation als Telefon-Coach unterstützen.<br>&nbsp;</p><h2>Warmhalten bis die Profis eintreffen</h2><p>Bis zum Eintreffen der Profiretter sind die Helfer vor Ort gefragt. Wenn jemand schwer gestürzt ist oder sich gar etwas gebrochen hat, ist es wichtig, die Person möglichst wenig zu bewegen. „Manchmal stehen die Menschen unter Schock und spüren gar keinen Schmerz. Um weitere Schäden zu vermeiden und die Wirbelsäule zu schützen, sollte der Patient ruhig gelagert und der Kopf stabilisiert werden“, empfiehlt Dr. Eric Rüger. Sein Tipp: Der Verletzte muss warmgehalten werden – am besten mit einer Wärmedecke, Jacke oder ähnlichem. „Der Körper kühlt sehr schnell aus und das hemmt die Blutgerinnung. Selbst wenn draußen 30 Grad sind, sind das immer noch 7 Grad unter Körpertemperatur.“</p><p>Mit wenigen Handgriffen können Laien auch bei Kreislauf-Problemen helfen: „Wenn jemandem schwindlig ist, weil es sehr warm und schwül ist oder er wenig getrunken hat, hilft es schon, die Beine hochzulegen oder hochzuhalten, damit wieder mehr Blut ins Gehirn fließt“, rät der Notfallmediziner. Bei Übelkeit sollte der Betroffene in die stabile Seitenlage gebracht werden, damit das Erbrochene abfließen kann und nicht in die Atemwege gelangt.<br>&nbsp;</p><h2>Ängste und Hemmschwellen abbauen</h2><p>In Erste-Hilfe-Kursen lernen Teilnehmende in wenigen Stunden, wie Wunden und Frakturen versorgt werden, üben einen korrekten Notruf, die stabile Seitenlage und Herzdruckmassage. „Die nordischen Länder sind in dieser Hinsicht viel weiter als wir und beginnen bereits in der Schule mit solchen Kursen. Studien zeigen dort wesentlich bessere Überlebensraten und geringere neurologische Schäden“, berichtet der Notarzt und ruft dazu auf, regelmäßig Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen. Denn je öfter Erste-Hilfe-Maßnahmen geübt werden, desto kleiner werden Hemmschwellen und die Angst, etwas falsch zu machen – und das kann im Notfall Leben retten. „Man kann nichts falsch machen. Das Wichtigste ist, auf den Eigenschutz zu achten, sich nicht selbst in Gefahr zu begeben und Hilfe holen“, appelliert der erfahrene Notfallmediziner.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Erste Hilfe,outdoorunfall,Notfall,Notfallmedizin,Notfallambulanz,Sommernotfall]]></category>
            <pubDate>Mon, 19 May 2025 09:02:44 +0200</pubDate>
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                        <title>Notaufnahmen einsatzbereit für Senftenberger Hafenfest</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/notaufnahmen-einsatzbereit-fuer-senftenberger-hafenfest/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/notaufnahmen-einsatzbereit-fuer-senftenberger-hafenfest/</guid><pp:caseid>654093</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Tausende Besucher beim Senftenberger Hafenfest erwartet</li><li>Notaufnahmen der Sana Kliniken Niederlausitz für die Versorgung von Patienten gerüstet</li><li>Leitender Notfallmediziner appelliert an Besucher: besonnen und rücksichtsvoll handeln</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Es ist das größte Fest in der Region: Am 10. und 11. August lockt das Senftenberger Hafenfest in die Seestadt. Die Veranstalter erwarten auch in diesem Jahr wieder tausende Besucher aus nah und fern. Das Team der Zentralen Notaufnahmen der Sana Kliniken Niederlausitz ist für das Wochenende gerüstet. Die Mitarbeitenden haben Erfahrung mit Volksfesten und Massenveranstaltungen und sind auch am kommenden Wochenende für Notfälle aller Art einsatzbereit.</strong></p><p>Besucherreiche Feste, Sportveranstaltungen mit vielen Teilnehmenden oder große Konzerte: Die Mitarbeitenden in den Zentralen Notaufnahmen der Sana Kliniken Niederlausitz an den Krankenhaus Standorten in Senftenberg und Lauchhammer haben solche Höhepunkte im Blick. Ein Grund nervös zu werden, ist das für die erfahrenen Notfallmediziner und Pflegeprofis allerdings nicht. Denn die Lebensretter sind auch für Massenveranstaltungen und damit einhergehende höhere Behandlungszahlen in den Notaufnahmen gerüstet. Sollte ein Massenanfall von Patienten auftreten, greift eine Alarmierungskette, die Mitarbeitende aus ihrer Freizeit zur Versorgung der Patienten ruft. „Wir sind ein eingespieltes und sehr erfahrenes Team: Im Notfall weiß jeder, was er zu tun hat, damit wir den Patienten so schnell wie möglich helfen können“, erklärt Dr. Ralf Schröder, Ärztlicher Leiter der Zentralen Notaufnahmen. Gut aufgestellt sind beide Standorte auch beim Equipment: Die Notaufnahmen sind für die Versorgung von jeder Art von Notfällen ausgestattet – nicht nur zu besonderen Anlässen, sondern rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr. Immerhin sind die Sana Kliniken Niederlausitz regionales Traumazentrum und bei Unfällen und Notfällen erste Anlaufstelle für Rettungskräfte, die ihre Patienten per Hubschrauber oder per Straße ins Krankenhaus bringen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7a457a2d-43cc-4228-925d-7bc2491dce51/1920_notaufnahme-86041.jpg?13981"><p>&nbsp;</p><p><i>Einsatzbereit für das Hafenfest: Die Zentralen Notaufnahmen der Sana Kliniken Niederlausitz an den Krankenhausstandorten Senftenberg und Lauchhammer sind für das Hafenfest, das zu den größten Volksfesten der Region gehört, gerüstet. </i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/7a457a2d-43cc-4228-925d-7bc2491dce51/notaufnahme-86041.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><strong>Vermehrt Verletzungen und Alkoholmissbrauch</strong></h2><p>Aus den Erfahrungen der vorangegangenen Jahre wissen die Lebensretter: Die Notfälle bei großen Festen ähneln sich. Häufig kommt es zu Verletzungen durch Stürze mit Prellungen, Verstauchungen oder Brüchen an Extremitäten. Nicht selten landen auch Patienten mit Alkoholmissbrauch in der Notaufnahme, die sich deshalb ernsthaft verletzten. Gerade bei extrem heißen Temperaturen kann es außerdem vermehrt zu Kreislaufproblemen kommen – beispielsweise, wenn zu wenig oder das Falsche getrunken wird. Schnelle medizinische Hilfe ist bspw. auch bei Insektenstichen gefragt: „Am Mund oder im Rachenbereich kann das gefährlich werden. In solchen Fällen sollten sich Besucher so schnell wie möglich an die Sanitäter vor Ort wenden, den Rettungsdienst rufen und die Einstichstelle von innen und außen kühlen“, rät der Notfallmediziner.</p><h2><strong>Sich und andere nicht gefährden</strong></h2><p>Das Team der Notaufnahme hofft, dass das Hafenfest-Wochenende so notfallarm wie möglich verläuft. „Schließlich stehen bei solchen Ereignissen der Spaß und die Freude beim gemeinsamen Feiern im Fokus“, sagt Dr. Ralf Schröder und betont: „Damit alle gesund und unbeschadet das Hafenfest erleben können, wäre es wünschenswert, wenn sich alle Besucher rücksichtsvoll verhalten und vorausschauend handeln, um sich und andere nicht zu gefährden. Bei den zu erwartenden sommerlichen Temperaturen ist es wichtig, auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr sowie Sonnenschutz zu achten und den Alkoholgenuss nicht zu übertreiben!“ Denn die Zentralen Notaufnahmen sind in erster Linie wichtige Anlaufstellen für medizinische Notfälle wie Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Unfälle. Gleichwohl kümmert sich das Team selbstverständlich auch mit Herz und Kompetenz um Festbesucher, die dringend Hilfe benötigen.</p><h2><strong>Notaufnahme und Bereitschaftspraxis im Dienst</strong></h2><p>Die Notaufnahmen in Senftenberg und Lauchhammer sind wie an jedem Tag im Jahr auch während des Hafenfestes rund um die Uhr besetzt. Parallel ist am Samstag und Sonntag die Kassenärztliche Bereitschaftspraxis von 9 bis 15 Uhr besetzt. Der diensthabende Allgemeinmediziner ist die richtige Adresse bei akuten, aber nicht lebensbedrohlichen Erkrankungen. Der gemeinsame Anmeldetresen der Notaufnahme und der Bereitschaftspraxis ist über den neuen Eingang direkt vom Besucherparkplatz am Krankenhaus Senftenberg erreichbar.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06780e81-13e7-411a-be96-fb6e71c2b6db/1920_notaufnahme-trage.jpg?80471"><p>&nbsp;</p><p><i>Das Team der Notaufnahmen in Senftenberg und Lauchhammer ist rund um die Uhr im Einsatz - nicht nur zum Hafenfest, sondern an allen 365 Tagen im Jahr. &nbsp;Sie sind in erster Linie wichtige Anlaufstellen für medizinische Notfälle wie Herzinfarkte, Schlaganfälle oder Unfälle. Gleichwohl kümmert sich das Team &nbsp;natürlich auch mit Herz und Kompetenz um Festbesucher, die dringend Hilfe benötigen. </i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/06780e81-13e7-411a-be96-fb6e71c2b6db/notaufnahme-trage.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Volksfest,Hafenfest,Notaufnahme,Notfall]]></category>
            <pubDate>Thu, 08 Aug 2024 09:53:24 +0200</pubDate>
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                        <title>Sana ist bereit für die EM</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-ist-bereit-fuer-die-em/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-ist-bereit-fuer-die-em/</guid><pp:caseid>636308</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Am Freitag startet die Europameisterschaft in Deutschland – mit vielen Begegnungen in den Stadien in NRW. Das Sana-Krankenhaus Hürth ist als Notfallkrankenhaus auf dieses Großereignis vorbereitet.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Wenn am Freitagabend das erste Mal der Ball während der insgesamt vierwöchigen Heim-Europameisterschaft rollt, ist auch das Gesundheitswesen auf mögliche Ereignisse rund um die Spiele vorbereitet. Schon am Samstag geht es für unsere Region in Köln los, dort treffen dann Ungarn und die Schweiz aufeinander.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Rettungsdienste und Polizei sind auf große Menschenmengen, die sich nicht nur in Stadien sondern auch beim Public Viewing treffen, vorbereitet. Auch die Krankenhäuser, insbesondere die mit regelhafter Notfallversorgung, haben sich im Rahmen der übergeordneten Gefahrenabwehr auf dieses Großereignis vorbereitet.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Bei kleineren Vorfällen wird die Versorgung von Verletzten in erster Linie durch die Kliniken im direkten Umfeld des Ereignisortes übernommen“, erklärt Dr. Eduard Gruber, Leitender Arzt der Zentralen Notaufnahme im Sana-Krankenhaus Hürth. „Wir haben unsere Kapazitäten im Rahmen der MANV-Konzepte selbstverständlich auch an die zuständigen Behörden gemeldet, so wie es auch alle anderen Häuser in der Region gemachten haben.“ „MANV“ steht für Massenanfall von Verletzten und wird insbesondere bei größeren Schadensereignissen mit zahlreichen verletzten Personen unterschiedlichster Schweregrade herangezogen. „In unserem Haus sind alle für die Notfallversorgung relevanten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die kommenden Wochen vorbereitet und für mögliche Einsatzfälle sensibilisiert“, so Dr. Gruber weiter. „Wir haben in den vergangenen Tagen auch noch mal Schulungen mit speziellem Zuschnitt auf die Abläufe bei MANV-Ereignissen angeboten. Wir sind bereit für die Spiele der EM und im Besonderen die Spieltage in der Nähe unseres Standortes.“</span></p><h2 style="text-align:justify;">Notfallversorgung ist Kernaufgabe der Sana Kliniken im Rheinland</h2><p><span>Geschäftsführer Michael Weckmann, der gleichzeitig auch Geschäftsführer des Sana-Clusters Rheinland mit Häusern in Hürth, Köln, Düsseldorf und Duisburg ist, ergänzt: „Privat freuen wir uns alle auf diese Europameisterschaft, bei der das deutsche Team hoffentlich weit kommen wird. Beruflich sind wir in den Krankenhäusern in NRW ebenfalls bestens vorbereitet. In den meisten Standorten gehört die Notfallversorgung zu unseren Kernaufgaben, die wir mit entsprechend gut ausgebildetem Personal bewältigen. Und für MANV-Ereignisse hat jedes Krankenhauses geeignete Standard-Konzepte, auf die im Ernstfall zurückgegriffen wird.“ Bei Großereignissen wie einer Europameisterschaft werden diese dann noch mal präventiv herangezogen und auch von den zuständigen Behörden abgefragt. Sollte es zu einem Schadenereignis kommen, werden Einsätze und anzufahrenden Krankenhäuser über die jeweiligen Leitstellen koordiniert und auch informiert. „Die entsprechenden MANV-Meldeketten werden heutzutage digital unterstützt und können über Bildschirme in den Notaufnahmen aufgerufen werden. So ist unser Personal im Falle eines Falles jederzeit darüber unterrichtet, welche Patientinnen und Patienten bei uns eintreffen werden.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f0d44aba-c457-42e7-b4d8-a6fa26098ca4/1920_dreduardgruber.jpg?10000"><p><i><span>"In unserem Haus sind alle für die Notfallversorgung relevanten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die kommenden Wochen vorbereitet und für mögliche Einsatzfälle sensibilisiert</span>”, sagt Dr. Eduard Gruber, Leitender Arzt der Zentralen Notaufnahme im Sana-Krankenhaus Hürth. (Foto: Stephan Hubrich)</i></p><p>Portraitfoto in hoher Auflösung <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f0d44aba-c457-42e7-b4d8-a6fa26098ca4/dreduardgruber/" target="_blank">herunterladen</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a6091a0f-6fd8-4373-b3b3-d041519914f6/1920_231128-sana-dusseldorf-michael-weckmann18.jpg?15584"><p><i>“Für MANV-Ereignisse hat jedes Krankenhaus geeignete Standard-Konzepte, auf die im Ernstfall zurückgegriffen wird", sagt Michael Weckmann, Geschäftsführer des Sana-Krankenhauses Hürth und des Sana Cluster Rheinland.</i></p><p>Portraitfoto in hoher Auflösung <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2cbd0065-9227-4d67-8316-e53f2f142171/weckmannfinal2022/" target="_blank">herunterladen</a></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Über das Sana Krankenhaus Hürth</strong></span></p><p>Das Sana-Krankenhaus Hürth ist ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung in der Metropolregion Köln-Bonn, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie sicherstellt.<span> Rund 350 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jährlich um über 25.000 Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich.</span><br>Das Hürther Krankenhaus wurde 1984 durch Sana übernommen und war damals deutschlandweit das erste kommunale Haus, das privatisiert wurde. Die Übernahme war mit einer mindestens 20-jährigen Bestandszusage verbunden. Seitdem wurde das Sana-Krankenhaus Hürth mehrfach erweitert, saniert und (medizinisch) modernisiert. Mit seinen zukunftsfähigen Voraussetzungen für die qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die gesamte Region.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Huerth,manv,notfallversorgung,Notfall,Notaufnahme,europameisterschaft]]></category>
            <pubDate>Wed, 12 Jun 2024 15:02:06 +0200</pubDate>
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                        <title>Tausende Herz-Tote wären vermeidbar – doch jeder Vierte hat keine Ahnung von Erster Hilfe</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/tausende-herz-tote-waeren-vermeidbar--doch-jeder-vierte-hat-keine-ahnung-von-erster-hilfe/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/tausende-herz-tote-waeren-vermeidbar--doch-jeder-vierte-hat-keine-ahnung-von-erster-hilfe/</guid><pp:caseid>603907</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sana Umfrage zu den Herzwochen 2023</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der letzte Erste-Hilfe-Kurs liegt bei vielen Menschen lange zurück</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jeder zweite Laien-Ersthelfer macht keine Herzdruckmassage</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Fast alle acht Minuten hört in Deutschland plötzlich und ohne jede Vorwarnung ein Herz auf zu schlagen. Diagnose: plötzlicher Herzstillstand. Das entspricht mehr als 65.000 Fällen pro Jahr. Vielen könnte eine schnelle Reanimation das Leben retten. Doch rund 26 Prozent der Deutschen wissen nicht, was in so in einem Fall zu tun ist. Jeder Vierte hat somit keine ausreichenden Erste-Hilfe-Kenntnisse. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der Sana Kliniken AG unter 5.000 Bundesbürgern durchgeführt hat. Ebenfalls keine gute Nachricht: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat in den letzten zehn Jahren keinen oder sogar noch nie einen Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung absolviert.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/86982b41-3f14-4588-abea-074cf5677932/1920_usm-gebhardvoncossel.jpg?10000"><p><span>„Das zeigt, dass wir in Deutschland mehr Aufklärungsarbeit leisten müssen“, erklärt Dr. med. Gebhard von Cossel, Kardiologe und Bereichsleiter Unternehmensstrategie Medizin bei den Sana Kliniken. „Das Wissen um ein paar einfache Handgriffe kann tausende Leben retten.“&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/86982b41-3f14-4588-abea-074cf5677932/usm-gebhardvoncossel/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span><strong>Gerade bei Risikogruppe liegt Erste-Hilfe-Kurs oft lange zurück</strong></span></h2><p><span>Bei den unter 40-Jährigen geben noch die meisten an, innerhalb der letzten zehn Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung absolviert zu haben. Dieser Anteil sinkt bei denjenigen, die 65 Jahre oder älter sind, jedoch auf unter ein Viertel – obwohl genau diese Altersgruppe am häufigsten von kardialen Ereignissen betroffen ist und zur Risikogruppe für den plötzlichen Herzstillstand zählt.</span></p><h2><span><strong>Richtige Reanimation: Trügerische Sicherheit</strong></span></h2><p><span>Die Umfrage zeigt darüber hinaus, dass in der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren etwa jeder Dritte nach eigener Einschätzung nicht weiß, was zu tun ist, wenn eine Person plötzlich bewusstlos wird. Bei den über 65-Jährigen trifft dies auf jede vierte Person zu. Die Mehrheit der Befragten ist allerdings davon überzeugt, im Ernstfall richtig handeln zu können. Die Zahlen zur Realität der Reanimation durch Laien zeichnet jedoch ein anderes Bild: Aus dem Ende September 2023 vom Deutschen Reanimationsregister veröffentlichten Jahresbericht zur außerklinischen Reanimation geht hervor, dass die Wiederbelebungsquote durch Laienersthelfer bei etwa 50 Prozent liegt. Das heißt auch: Fast jeder Zweite weiß im Ernstfall nicht, was zu tun ist beziehungsweise handelt nicht danach und führt keine Maßnahmen zur Wiederbelebung durch.</span></p><h2><span><strong>Mehr als 10.000 Menschenleben könnten jedes Jahr gerettet werden</strong></span></h2><p><span>Die Mehrheit der Herz-Kreislauf-Stillstände passiert im häuslichen Umfeld, rund 19 Prozent in der Öffentlichkeit. Damit sind häufig Familie und Freunde oder Passanten die ersten Personen, die im Notfall helfen müssen. Wenn alle Menschen, die eine bewusstlose Person auffinden, sofort eingreifen würden, könnten laut Schätzungen jährlich mehr als 10.000 Menschenleben in Deutschland gerettet werden.</span></p><h2><span><strong>Sana bietet erstklassige Herzmedizin</strong></span></h2><p><span>In den Bereichen Kardiologie und Herzchirurgie ist die Sana Kliniken AG in Deutschland führend und fachlich breit aufgestellt. Eine Besonderheit ist die Vernetzung von Spitzenmedizin in den Herzzentren und spezialisierten Kliniken mit hochwertiger Versorgung in der Fläche. Hinzu kommen ambulante medizinische Versorgungszentren mit kardiologischem Schwerpunkt und Präventionsangebote inklusive Herz-Check über unsere Tochtergesellschaft Sana Praevention. Mit den vielfältigen und vernetzten stationären und ambulanten Einrichtungen ermöglicht Sana sektorenübergreifende Dienstleistungen zur Prävention, Therapie und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen aus einer Hand.&nbsp;</span></p><p><span>Die Sana Kliniken AG nimmt die Herzwochen zum Anlass, die Öffentlichkeit für diese Themen zu sensibilisieren.</span></p><p><i><span>Anmerkung: Die Online-Umfrage von Civey ist repräsentativ und wurde zwischen dem 20. und 23. Oktober durchgeführt. Befragt wurden 5.010 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren.</span></i></p><p>&nbsp;</p><h2>Grafiken zu den Umfrageergebnissen</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a4b279f5-0d19-4715-9ae7-5138d8e31163/1920_civeyumfrage2023schulungauswertungnachalter.png?10000"><p><i><span>Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG 2023: Bei vielen Menschen liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung lange zurück (Darstellung nach Altersgruppen). </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a4b279f5-0d19-4715-9ae7-5138d8e31163/civeyumfrage2023schulungauswertungnachalter/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d458ac48-ebc2-44dd-b181-be5bf9fc42f7/1920_civeyumfrage2023verhaltenimnotfallauswertungnachalter.png?10000"><p><i><span>Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG 2023: Trügerische Sicherheit. Die Mehrheit der Befragten glaubt, im Ernstfall richtig handeln zu können (Darstellung nach Altersgruppen). </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d458ac48-ebc2-44dd-b181-be5bf9fc42f7/civeyumfrage2023verhaltenimnotfallauswertungnachalter/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,Notfall,herz,Herzstillstand,Reanimation]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Nov 2023 13:16:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Eine unentdeckte Herzkrankheit kann zum Notfall werden</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/eine-unentdeckte-herzkrankheit-kann-zum-notfall-werden/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/eine-unentdeckte-herzkrankheit-kann-zum-notfall-werden/</guid><pp:caseid>601944</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Laut aktuellem </strong></span><a href="https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/publikationen-und-medien/herzbericht" target="_blank"><span><strong>Herzbericht</strong></span></a><span><strong> liegt in etwa 80 Prozent der rund 65.000 Fälle des plötzlichen Herzstillstands&nbsp;pro Jahr in Deutschland eine koronare Herzkrankheit (KHK) vor. Die KHK ist die Herzerkrankung mit der höchsten Krankheitslast und Sterblichkeit. Der Herzbericht verweist auf mehr als 550.000 vollstationäre Krankenhausaufnahmen und über 120.000 Sterbefälle im Jahr 2021 in Deutschland.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span>Etwa fünf Millionen Menschen sind von einer KHK betroffen</span></h2><p><span>Bei einer KHK kommt es durch Ablagerungen zu einer Verengung der Herzkranzgefäße (Koronararterien), die den Herzmuskel über das Blut mit Sauerstoff versorgen. Diese Verkalkung der Arterien wird auch Arteriosklerose genannt. Je enger der Durchmesser, desto schlechter die Durchblutung und somit die Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen. Der Deutschen </span><a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/symptome" target="_blank"><span>Herzstiftung</span></a><span> zufolge leiden rund fünf Millionen Menschen in Deutschland an einer KHK.</span></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Betroffene nehmen frühe Anzeichen häufig nicht ernst</span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f674aa3a-f02f-43d8-9f01-1716b62fa170/1920_231101-themendienstdiagnostik-stadienanginapectoris.jpg?10000"><p><span>Da eine KHK zu Beginn oft gar keine oder nur sehr leichte Symptome verursacht, kommen Betroffene häufig erst spät in die ärztliche Praxis. Je früher eine zunehmende Einengung der Blutgefäße erkannt wird, desto besser ist es jedoch. Bei Luftnot und einem Enge- oder Druckgefühl im Brustkorb, das bis in den Rücken oder in den oberen Bauchbereich ausstrahlen kann, ist es wichtig, sich ärztlich untersuchen zu lassen – auch wenn die Beschwerden leicht ausgeprägt sind oder nur bei körperlicher oder psychischer Belastung auftreten beziehungsweise stärker werden. Fachleute sprechen dann von einer Angina pectoris (Brustenge), die sich je nach Ausprägung der Beschwerden in vier Schweregrade einteilen lässt.</span></p><h2><span>Im Notfall ist schnelle Hilfe gefragt</span></h2><p><span>Wenn frühe Symptome unbeachtet bleiben und die Krankheit unbemerkt fortschreitet, kann der Ernstfall – ein Herzinfarkt oder im schlimmsten Fall ein plötzlicher Herzstillstand – ohne Vorwarnung und überall eintreten. Im Notfall zählt jede Minute. Aus dem Ende September veröffentlichten </span><a href="https://www.reanimationsregister.de/downloads/oeffentliche-jahresberichte/oeffentliche-jahresberichte-ausserklinische-reanimation/90-ausserklinischer-jahresbericht-2022/file.html?_sm_au_=iVV6HS641jKTZvs7288MJK6s3VH3c" target="_blank"><span>Jahresbericht</span></a><span> zur außerklinischen Reanimation des Deutschen Reanimationsregisters geht hervor, dass vom Alarm bis zum Eintreffen eines Rettungsfahrzeugs im Schnitt fast sieben Minuten vergehen. Werden in dieser Zeitspanne keine Wiederbelebungsmaßnahmen durchgeführt, hat das fatale Folgen. Die Mehrheit der Herz-Kreislauf-Stillstände passieren im häuslichen Umfeld, rund 19 Prozent in der Öffentlichkeit. Häufig sind also Angehörige, Freunde oder Passanten mit dem Ernstfall konfrontiert und müssen beherzt eingreifen. Dann ist es gut, wenn Ersthelfer ein Notfalltraining absolviert haben.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/711aa62b-f4b8-4a5d-9ba8-84f114beed3e/1920_infografikprufen-rufen-drucken.jpg?10000"><p>Bei Auffinden einer bewusstlosen Person sind drei Dinge wichtig:&nbsp;</p><p><a href="https://www.einlebenretten.de/handeln.html" target="_blank"><strong>PRÜFEN</strong></a></p><p><a href="https://www.einlebenretten.de/handeln.html" target="_blank"><strong>RUFEN</strong></a></p><p><a href="https://www.einlebenretten.de/handeln.html" target="_blank"><strong>DRÜCKEN</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzerkrankung,KHK,Notfall,Herzstillstand,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Oct 2023 13:14:15 +0200</pubDate>
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