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                    <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 11:00:23 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Pflaster ist gut - ein Plan ist besser.</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-pflaster-ist-gut---ein-plan-ist-besser/</guid><pp:caseid>787225</pp:caseid><pp:subtitle>Schulstart 2026: Die Sana Kliniken Niederlausitz erklären, was Kinder für kleine Verletzungen dabeihaben sollten – und worauf es im Notfall wirklich ankommt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="ec802467f238f4f9556f565207903cd52"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>ein kleines Pflasterset kann im Schulranzen sinnvoll sein – eine komplette Reiseapotheke gehört dort jedoch nicht hinein</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e5e4e0c9064583340d466ed13012d9542"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>wichtig sind klare Regeln: Hilfe holen, eine erwachsene Person informieren und bei einem Unfall nicht einfach weitergehen</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e3931a0f80a99a1a106d8fc1964b2544b"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>bei Allergien, Diabetes, Asthma oder anderen Erkrankungen müssen Notfallmedikamente und Zuständigkeiten verbindlich mit der Schule abgestimmt werden</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e9ffacca48501a1a0e55c1d8a2ca32a09"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><span>der sichere Schulweg sollte vor dem ersten Schultag mehrfach gemeinsam geübt werden</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Stifte gespitzt, Brotdose gefüllt, Trinkflasche eingepackt – und irgendwo zwischen Federmappe und Glücksbringer vielleicht noch ein kleines Pflasterpäckchen: Wenn am 24. August in Brandenburg das neue Schuljahr beginnt, tragen besonders die Schulanfänger nicht nur ihren ersten Ranzen, sondern auch ein neues Stück Selbstständigkeit. Doch was brauchen Kinder, wenn auf dem Schulweg oder auf dem Pausenhof tatsächlich etwas passiert? Gehören Pflaster, Desinfektionsmittel und Schmerztabletten in jeden Schulranzen? Die kurze Antwort lautet: Ein paar Pflaster können hilfreich sein. Eine kleine Hausapotheke ist dagegen weder notwendig noch sinnvoll.</span></p><p><span>„Ein Pflaster kann bei einer kleinen Schramme nützlich sein. Viel wichtiger ist jedoch, dass ein Kind einen einfachen Grundsatz kennt: Ich bleibe mit einer Verletzung nicht allein, sondern hole sofort eine erwachsene Person“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz. „Kinder sollen nicht selbst entscheiden müssen, ob eine Verletzung harmlos ist oder medizinische Hilfe benötigt.“</span></p><h2><span>Kein Verbandkasten auf zwei Schultergurten</span></h2><p><span>Schulen müssen eine wirksame Erste Hilfe organisieren. Dazu gehören erreichbares Verbandmaterial, geeignete Räume und ausgebildete Ersthelfende. Kinder benötigen deshalb keinen eigenen Verbandkasten im Ranzen. Zwei oder drei einzeln verpackte Pflaster in einer kleinen, sauberen Hülle können trotzdem praktisch sein – beispielsweise bei einer kleinen Schürfwunde auf dem Heimweg. Regelmäßig sollte geprüft werden, ob die Verpackungen noch geschlossen und unbeschädigt sind. Salben, Desinfektionsmittel, Schmerztabletten oder andere frei gewählte Medikamente gehören dagegen nicht in Kinderhände und damit auch nicht unkontrolliert in den Schulranzen.</span></p><p><span>Das Pflaster ist ohnehin nur für kleine, oberflächliche Verletzungen gedacht. Bei einer größeren oder stark verschmutzten Wunde, einer möglichen Fraktur, einer Zahnverletzung oder einem heftigen Stoß gegen den Kopf muss eine erwachsene Person übernehmen und entscheiden, ob eine ärztliche Untersuchung notwendig ist.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/1920_young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc.jpg?10000"><p><i>Das kommt in den Ranzen: Schulhefte, Federmappe, Brotdose, Getränk - und vielleicht ein kleines Pflaster, aber mehr braucht es nicht.  </i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Drei Dinge, die Sicherheit geben</span></h2><p><span>Neben wenigen Pflastern können drei einfache Vorbereitungen den Schulalltag sicherer machen:</span></p><p><span>1.    <u>Eine Notfallkarte:</u> In einem festgelegten Innenfach können die Telefonnummern der Sorgeberechtigten hinterlegt werden. Medizinische Angaben sollten nur aufgenommen werden, wenn sie tatsächlich relevant sind. Bei Erkrankungen oder Allergien reicht die Karte allein nicht aus – die Schule muss zusätzlich persönlich informiert werden.</span></p><p><span>2.    <u>Klare Regeln für das Kind:</u> Wer sich verletzt, plötzlich schlecht fühlt oder einen Unfall beobachtet, informiert sofort eine Lehrkraft, eine Betreuungsperson oder einen anderen Erwachsenen. Kinder sollten auch wissen, dass sie nach einem Unfall auf dem Schulweg nicht einfach weiterlaufen.</span></p><p><span>3.    <u>Ein abgestimmter Notfallplan:</u> Benötigt ein Kind wegen Asthma, Diabetes, Epilepsie oder einer schweren Allergie ein Notfallmedikament, müssen Aufbewahrung, Anwendung und Zuständigkeiten rechtzeitig mit der Schule und der behandelnden Arztpraxis geklärt werden.</span></p><h2><span>Notfallmedikamente sind keine Ranzenbeigabe</span></h2><p><span>Ein Asthmaspray oder ein Adrenalin-Autoinjektor darf nicht einfach vorsorglich zwischen Hefte und Brotdose gelegt werden – auch dann nicht, wenn Vorerkrankungen bekannt sind. Je nach Alter und Selbstständigkeit des Kindes muss verbindlich festgelegt sein, wo das Medikament aufbewahrt wird, wer es anwenden darf und was im Ernstfall zu tun ist. „In einem medizinischen Notfall darf niemand improvisieren müssen“, betont Dr. Volkmar Hanisch. „Die Schule sollte die Erkrankung kennen, das Medikament muss erreichbar sein und alle Beteiligten brauchen eine klare Handlungsanweisung. Dazu gehört auch, regelmäßig das Verfallsdatum zu kontrollieren.“</span></p><p><span>Schriftlich festgehalten werden sollten unter anderem Name und Dosierung des Medikaments, der Zeitpunkt oder Anlass der Anwendung, mögliche Nebenwirkungen, die notwendigen Schritte im Notfall und die zu benachrichtigenden Personen.</span></p><h2><span>Wann das Pflaster nicht mehr reicht</span></h2><p><span>Bei Bewusstlosigkeit, Atemnot, einem Krampfanfall, einer starken nicht stillbaren Blutung oder einem Verkehrsunfall gilt: sofort den Notruf 112 wählen. Auch nach einem Stoß gegen den Kopf sollten Kinder aufmerksam beobachtet werden. Erbrechen, zunehmende Kopfschmerzen, auffällige Müdigkeit, Verwirrtheit oder ungewöhnliches Verhalten müssen zeitnah medizinisch abgeklärt werden. „Vor allem nach Unfällen, Stürzen auf Gliedmaßen oder den Kopf gehören Kinder auf jeden Fall in die Notaufnahme nach Senftenberg. Nur dort versorgen wir als Klinik Traumata“, betont Dr. Volkmar Hanisch. Für Kinder ist die wichtigste Botschaft trotzdem denkbar einfach: nicht verstecken, nicht allein weitergehen und keine Angst haben, Hilfe zu holen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/1920_back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc.jpg?10000"><p><i>Für mehr Sicherheit auf beiden Seiten empfiehlt <span>Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor, </span>den Schulweg vor dem ersten Schultag gemeinsam üben.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Der sicherste Schulweg ist nicht immer der kürzeste</span></h2><p><span>Zur Vorbereitung auf den Schulstart gehört deshalb mehr als das Packen des Ranzens. Aktuelle Zahlen zeigen die Bedeutung eines gut eingeübten Schulwegs: Im Jahr 2025 verunglückten in Deutschland rund 29.270 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr – sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren waren an Werktagen besonders häufig zwischen 7 und 8 Uhr betroffen. In dieser Altersgruppe ereigneten sich die meisten Unfälle mit dem Fahrrad. Eltern sollten den Schulweg deshalb mehrfach gemeinsam mit ihrem Kind abgehen – möglichst zu einer Uhrzeit, zu der später auch der Unterricht beginnt. Gefahrenstellen, unübersichtliche Ausfahrten, Bushaltestellen und geeignete Straßenübergänge lassen sich dabei gezielt besprechen. Der sicherste Weg kann etwas länger sein als die kürzeste Strecke.</span></p><p><span>Hilfreich ist ein Rollenwechsel: Das Kind geht voraus und erklärt selbst, wo es stehen bleibt, in welche Richtungen es schaut und wann es die Straße überqueren darf. So erkennen Eltern schnell, welche Regeln bereits sicher sitzen. Helle Kleidung, reflektierende Flächen am Ranzen und der Verzicht auf Kopfhörer oder den Blick aufs Smartphone verbessern zusätzlich die Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit.</span></p><p><span>Erstklässler sollten ihren Schulweg noch nicht allein mit dem Fahrrad zurücklegen. Ist das Fahrrad notwendig, braucht es zunächst die Begleitung eines Erwachsenen, einen passenden Helm und ein verkehrssicheres Rad.</span></p><h2><span>Selbstständig – aber nicht allein gelassen</span></h2><p><span>„Selbstständigkeit entsteht nicht dadurch, dass wir Kinder vom ersten Tag an allein losschicken“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Sie wächst durch gemeinsames Üben, klare Regeln und das Vertrauen, im entscheidenden Moment Hilfe holen zu können.“</span></p><p><span>Der erste Schultag soll vor allem Neugier und Vorfreude wecken. Ein wenig Vorbereitung nimmt Kindern diese Aufregung nicht – sie gibt ihnen Sicherheit. Dafür braucht es keinen vollgepackten Notfallkoffer. Ein paar Pflaster, ein gut geübter Schulweg und ein klarer Plan für den Ernstfall sind der deutlich bessere Start.</span><br /> </p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,schulstart,Notfall,notfallversorgung,Kindernotfall]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:09:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Ein Pflaster ist gut. Ein Plan ist besser.</title>
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August in Brandenburg das neue Schuljahr beginnt, tragen besonders die Schulanfänger nicht nur ihren ersten Ranzen, sondern auch ein neues Stück Selbstständigkeit. Doch was brauchen Kinder, wenn auf dem Schulweg oder auf dem Pausenhof tatsächlich etwas passiert? Gehören Pflaster, Desinfektionsmittel und Schmerztabletten in jeden Schulranzen? Die kurze Antwort lautet: Ein paar Pflaster können hilfreich sein. Eine kleine Hausapotheke ist dagegen weder notwendig noch sinnvoll.</span></p><p><span>„Ein Pflaster kann bei einer kleinen Schramme nützlich sein. Viel wichtiger ist jedoch, dass ein Kind einen einfachen Grundsatz kennt: Ich bleibe mit einer Verletzung nicht allein, sondern hole sofort eine erwachsene Person“, sagt Dr. Benno Bretag, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Notaufnahmen des Klinikum Dahme-Spreewald. „Kinder sollen nicht selbst entscheiden müssen, ob eine Verletzung harmlos ist oder medizinische Hilfe benötigt.“</span></p><h2><span>Kein Verbandkasten auf zwei Schultergurten</span></h2><p><span>Schulen müssen eine wirksame Erste Hilfe organisieren. Dazu gehören erreichbares Verbandmaterial, geeignete Räume und ausgebildete Ersthelfende. Kinder benötigen deshalb keinen eigenen Verbandkasten im Ranzen. Zwei oder drei einzeln verpackte Pflaster in einer kleinen, sauberen Hülle können trotzdem praktisch sein – beispielsweise bei einer kleinen Schürfwunde auf dem Heimweg. Regelmäßig sollte geprüft werden, ob die Verpackungen noch geschlossen und unbeschädigt sind. Salben, Desinfektionsmittel, Schmerztabletten oder andere frei gewählte Medikamente gehören dagegen nicht in Kinderhände und damit auch nicht unkontrolliert in den Schulranzen.</span></p><p><span>Das Pflaster ist ohnehin nur für kleine, oberflächliche Verletzungen gedacht. Bei einer größeren oder stark verschmutzten Wunde, einer möglichen Fraktur, einer Zahnverletzung oder einem heftigen Stoß gegen den Kopf muss eine erwachsene Person übernehmen und entscheiden, ob eine ärztliche Untersuchung notwendig ist.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/1920_young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc.jpg?10000"><p><br /><i>Das kommt in den Ranzen: Schulhefte, Federmappe, Brotdose, Getränk - und vielleicht ein kleines Pflaster, aber mehr braucht es nicht.  </i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/edffe487-e777-4a0e-a6ff-a9706da7fa61/young-boy-packing-his-backpack-for-school-at-home-2026-07-23-16-19-59-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Drei Dinge, die Sicherheit geben</span></h2><p><span>Neben wenigen Pflastern können drei einfache Vorbereitungen den Schulalltag sicherer machen:</span></p><p><span>1.    <u>Eine Notfallkarte:</u> In einem festgelegten Innenfach können die Telefonnummern der Sorgeberechtigten hinterlegt werden. Medizinische Angaben sollten nur aufgenommen werden, wenn sie tatsächlich relevant sind. Bei Erkrankungen oder Allergien reicht die Karte allein nicht aus – die Schule muss zusätzlich persönlich informiert werden.</span></p><p><span>2.    <u>Klare Regeln für das Kind:</u> Wer sich verletzt, plötzlich schlecht fühlt oder einen Unfall beobachtet, informiert sofort eine Lehrkraft, eine Betreuungsperson oder einen anderen Erwachsenen. Kinder sollten auch wissen, dass sie nach einem Unfall auf dem Schulweg nicht einfach weiterlaufen.</span></p><p><span>3.    <u>Ein abgestimmter Notfallplan:</u> Benötigt ein Kind wegen Asthma, Diabetes, Epilepsie oder einer schweren Allergie ein Notfallmedikament, müssen Aufbewahrung, Anwendung und Zuständigkeiten rechtzeitig mit der Schule und der behandelnden Arztpraxis geklärt werden.</span></p><h2><span>Notfallmedikamente sind keine Ranzenbeigabe</span></h2><p><span>Ein Asthmaspray oder ein Adrenalin-Autoinjektor darf nicht einfach vorsorglich zwischen Hefte und Brotdose gelegt werden – auch dann nicht, wenn Vorerkrankungen bekannt sind. Je nach Alter und Selbstständigkeit des Kindes muss verbindlich festgelegt sein, wo das Medikament aufbewahrt wird, wer es anwenden darf und was im Ernstfall zu tun ist. „In einem medizinischen Notfall darf niemand improvisieren müssen“, betont Dr. Benno Bretag. „Die Schule sollte die Erkrankung kennen, das Medikament muss erreichbar sein und alle Beteiligten brauchen eine klare Handlungsanweisung. Dazu gehört auch, regelmäßig das Verfallsdatum zu kontrollieren.“</span></p><p><span>Schriftlich festgehalten werden sollten unter anderem Name und Dosierung des Medikaments, der Zeitpunkt oder Anlass der Anwendung, mögliche Nebenwirkungen, die notwendigen Schritte im Notfall und die zu benachrichtigenden Personen.</span></p><h2><span>Wann das Pflaster nicht mehr reicht</span></h2><p><span>Bei Bewusstlosigkeit, Atemnot, einem Krampfanfall, einer starken nicht stillbaren Blutung oder einem Verkehrsunfall gilt: sofort den Notruf 112 wählen. Auch nach einem Stoß gegen den Kopf sollten Kinder aufmerksam beobachtet werden. Erbrechen, zunehmende Kopfschmerzen, auffällige Müdigkeit, Verwirrtheit oder ungewöhnliches Verhalten müssen zeitnah medizinisch abgeklärt werden. Für Kinder ist die wichtigste Botschaft trotzdem denkbar einfach: nicht verstecken, nicht allein weitergehen und keine Angst haben, Hilfe zu holen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/1920_back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc.jpg?10000"><p><br /><i>Für mehr Sicherheit auf beiden Seiten empfiehlt Dr. Benno Bretag, Ärztlicher Direktor im Klinikum Dahme-Spreewald, den Schulweg vor dem ersten Schultag gemeinsam üben.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1843e1be-d940-4bdb-889f-9c5689c30751/back-to-school-education-concept-with-girl-kids-e-2026-01-09-06-46-47-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Der sicherste Schulweg ist nicht immer der kürzeste</span></h2><p><span>Zur Vorbereitung auf den Schulstart gehört deshalb mehr als das Packen des Ranzens. Aktuelle Zahlen zeigen die Bedeutung eines gut eingeübten Schulwegs: Im Jahr 2025 verunglückten in Deutschland rund 29.270 Kinder unter 15 Jahren im Straßenverkehr – sieben Prozent mehr als im Vorjahr. Kinder zwischen sechs und 14 Jahren waren an Werktagen besonders häufig zwischen 7 und 8 Uhr betroffen. In dieser Altersgruppe ereigneten sich die meisten Unfälle mit dem Fahrrad. Eltern sollten den Schulweg deshalb mehrfach gemeinsam mit ihrem Kind abgehen – möglichst zu einer Uhrzeit, zu der später auch der Unterricht beginnt. Gefahrenstellen, unübersichtliche Ausfahrten, Bushaltestellen und geeignete Straßenübergänge lassen sich dabei gezielt besprechen. Der sicherste Weg kann etwas länger sein als die kürzeste Strecke.</span></p><p><span>Hilfreich ist ein Rollenwechsel: Das Kind geht voraus und erklärt selbst, wo es stehen bleibt, in welche Richtungen es schaut und wann es die Straße überqueren darf. So erkennen Eltern schnell, welche Regeln bereits sicher sitzen. Helle Kleidung, reflektierende Flächen am Ranzen und der Verzicht auf Kopfhörer oder den Blick aufs Smartphone verbessern zusätzlich die Aufmerksamkeit und Sichtbarkeit.</span></p><p><span>Erstklässler sollten ihren Schulweg noch nicht allein mit dem Fahrrad zurücklegen. Ist das Fahrrad notwendig, braucht es zunächst die Begleitung eines Erwachsenen, einen passenden Helm und ein verkehrssicheres Rad.</span></p><h2><span>Selbstständig – aber nicht allein gelassen</span></h2><p><span>„Selbstständigkeit entsteht nicht dadurch, dass wir Kinder vom ersten Tag an allein losschicken“, sagt Dr. Benno Bretag. „Sie wächst durch gemeinsames Üben, klare Regeln und das Vertrauen, im entscheidenden Moment Hilfe holen zu können.“ Der erste Schultag soll vor allem Neugier und Vorfreude wecken. Ein wenig Vorbereitung nimmt Kindern diese Aufregung nicht – sie gibt ihnen Sicherheit. Dafür braucht es keinen vollgepackten Notfallkoffer. Ein paar Pflaster, ein gut geübter Schulweg und ein klarer Plan für den Ernstfall sind der deutlich bessere Start.</span></p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald </strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,schulstart,Kindernotfall,Notfall,notfallversorgung]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Aug 2026 09:05:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Versorgungssicherheit, Notfallversorgung und Zukunftsinvestitionen im Fokus</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/versorgungssicherheit-notfallversorgung-und-zukunftsinvestitionen-im-fokus/</guid><pp:caseid>756312</pp:caseid><pp:subtitle>Brandenburgs Gesundheitsminister René Wilke besucht Klinikum Dahme-Spreewald</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed447e12f818e241745428ff581795ee6"><span style="color:#999999;"><span>Gesundheitsminister René Wilke und Staatssekretärin Dr. Friederike Haase besuchten in dieser Woche das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eeef253ca3fbd1b10943f661bd185ea05"><span style="color:#999999;"><span>Bedeutung des Klinikums für die regionale Gesundheitsversorgung, die Zukunft der Notfallversorgung sowie notwendige Bau- und Transformationsvorhaben standen im Mittelpunkt</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e17c79db9d929fcd1d3da294e45487350"><span style="color:#999999;"><span>Sana machte deutlich: Verlässliche Versorgung im ländlichen Raum braucht moderne Strukturen, stabile Rahmenbedingungen und starke regionale Gesundheitsnetzwerke</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Brandenburgs Gesundheitsminister René Wilke und Staatssekretärin Dr. Friederike Haase haben in dieser Woche das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die Rolle des Klinikums Dahme-Spreewald als zentraler Versorger im Landkreis, die Zukunft der Notfallversorgung, aktuelle Bau- und Transformationsvorhaben sowie die Auswirkungen gesundheitspolitischer Entscheidungen auf die Versorgung vor Ort. Für das Klinikum war der Besuch eine wichtige Gelegenheit, die konkreten Anforderungen an eine moderne Gesundheitsversorgung im Landkreis Dahme-Spreewald sichtbar zu machen. Dabei ging es nicht nur um einzelne Projekte, sondern um eine grundlegende Frage: Wie kann eine zuverlässige, qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung auch unter veränderten Rahmenbedingungen dauerhaft gesichert werden?</span></p><h2><span>Klinikum als Mittelpunkt der Gesundheitsversorgung im Landkreis</span></h2><p><span>Das Klinikum Dahme-Spreewald übernimmt mit seinen Standorten in Königs Wusterhausen und Lübben eine zentrale Rolle in der medizinischen Versorgung des Landkreises. Als Krankenhaus der Regelversorgung, wichtiger Partner in der Notfallversorgung und Teil eines regionalen Gesundheitsnetzwerks verbindet das KDS stationäre Medizin, Notfallstrukturen, ambulante Angebote, Ausbildung, Kooperationen und sektorenübergreifende Zusammenarbeit. Besonders im ländlichen Raum kommt Krankenhäusern eine besondere Verantwortung zu. Sie sichern nicht nur medizinische Behandlung, sondern stehen auch für Erreichbarkeit, Verlässlichkeit und soziale Verantwortung. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das: Hilfe muss dort verfügbar sein, wo sie gebraucht wird – unabhängig davon, ob es um eine akute Notfallsituation, eine stationäre Behandlung oder eine abgestimmte Weiterversorgung geht.</span></p><p><span>„Wir haben den Besuch genutzt, um sehr konkret zu zeigen, welche Verantwortung unser Haus für die Menschen im Landkreis trägt. Unsere Teams sichern jeden Tag Versorgung unter anspruchsvollen Bedingungen. Damit das auch in Zukunft verlässlich gelingt, brauchen wir moderne Strukturen, Planungssicherheit und eine klare Unterstützung für notwendige Transformationsvorhaben“, sagt André Jasper, Geschäftsführer des Klinikums Dahme-Spreewald</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/527374e6-4457-4458-9c56-9620a6552614/1920_ministerwilkebesuch.jpg?10000"><p><br><i>Baut auf politisch verlässliche Rahmenbedingungen: <span>Marc Bernstädt, Sana-Cluster-Geschäftsführer Brandenburg-Süd, im Gespräch mit Brandenburgs Gesundheitsminister René Wilke und Staatssekretärin Dr. Friederike Haase (vlnr).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/527374e6-4457-4458-9c56-9620a6552614/ministerwilkebesuch/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Notfallversorgung zeigt den Veränderungsdruck besonders deutlich</span></h2><p><span>Ein besonderer Fokus des Besuchs lag auf der Zentralen Notaufnahme am Standort Königs Wusterhausen. Dort wird sichtbar, wie stark sich die Anforderungen an moderne Notfallversorgung verändert haben. Hohe Patientenzahlen, komplexe Krankheitsbilder und enge Schnittstellen mit Rettungsdienst, Zusammenarbeit mit der Kassenärztlichen Vereinigung sowie die enge Verbindung zwischen ambulanter Versorgung und stationären Fachbereichen prägen den Alltag. Besonders die Zentrale Notaufnahme im Achenbach-Krankenhaus macht deutlich, warum moderne bauliche und organisatorische Strukturen kein Selbstzweck sind. Sie sind Voraussetzung dafür, dass Patientenströme sicher gesteuert, Behandlungen effizient organisiert und Mitarbeitende im Alltag entlastet werden können. Der direkte Eindruck vor Ort unterstrich damit eine der zentralen Botschaften des Klinikums: Transformation ist keine abstrakte Zukunftsaufgabe, sondern eine konkrete Voraussetzung für Versorgungssicherheit.</span></p><p><span>Das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen hat dabei auch über den Landkreis hinaus eine besondere Bedeutung. Als nächstgelegenes Krankenhaus zum Hauptstadtflughafen BER, mit einer stark frequentierten Notaufnahme und als wichtiger Bestandteil der regionalen Gesundheitsversorgung ist der Standort sicherheits- und versorgungsrelevant für Brandenburg.</span></p><h2><span>Bau- und Transformationsvorhaben als Voraussetzung für sichere Versorgung</span></h2><p><span>Im Gespräch mit dem Minister und der Staatssekretärin machte das Klinikum deutlich, warum die geplanten Bau- und Entwicklungsvorhaben notwendig sind. Im Kern geht es um sichere Abläufe, zeitgemäße Strukturen, bessere Wege für Patientinnen und Patienten sowie Arbeitsbedingungen, die den Anforderungen moderner Medizin entsprechen. Krankenhäuser stehen aktuell vor der Aufgabe, Versorgung neu zu organisieren, Schnittstellen besser zu verbinden und gleichzeitig auf steigende Anforderungen in Medizin, Pflege, Notfallversorgung und Digitalisierung zu reagieren. Dafür braucht es Investitionen, verlässliche Planung und Rahmenbedingungen, die die Realität der Häuser vor Ort berücksichtigen.</span></p><p><span>&nbsp;„Die Sana-Häuser in Brandenburg stehen gemeinsam für eine starke, verlässliche und sektorenübergreifend gedachte Versorgung. Ob in Dahme-Spreewald, in der Niederlausitz oder in Cottbus: Unsere Kliniken übernehmen Verantwortung für ihre Regionen. Diese Versorgungsstärke entsteht durch starke Teams, klare medizinische Profile und die Bereitschaft, Versorgung weiterzuentwickeln. Genau dafür brauchen unsere Häuser auch politisch verlässliche Rahmenbedingungen“, ordnet Marc Bernstädt, Sana-Cluster-Geschäftsführer Brandenburg-Süd ein.</span></p><h2><span>Gesundheitspolitische Rahmenbedingungen im Blick</span></h2><p><span>Neben den konkreten Vorhaben des Klinikums ging es beim Besuch auch um die aktuellen gesundheitspolitischen Entwicklungen, darunter die Krankenhausreform und das geplante GKV-Beitragsstabilisierungsgesetz. Für Krankenhäuser wie das Klinikum Dahme-Spreewald sind solche Entscheidungen nicht abstrakt. Sie haben direkte Auswirkungen auf Investitionsfähigkeit, Planungssicherheit, Versorgungsstrukturen und die Möglichkeit, notwendige Entwicklungsschritte umzusetzen.</span></p><p><span>Aus Sicht des Klinikums ist deshalb entscheidend, dass gesetzliche Regelungen und Finanzierungsmechanismen die tatsächlichen Anforderungen regionaler Versorgung berücksichtigen. Krankenhäuser im ländlichen Raum tragen eine besondere Verantwortung: Sie müssen Versorgung verlässlich vorhalten, auch wenn Rahmenbedingungen komplexer werden und sich Patientenströme, Personalbedarf und wirtschaftlicher Druck verändern. Stabile Versorgung braucht stabile Rahmenbedingungen – insbesondere dort, wo Krankenhäuser eine tragende Rolle für die Gesundheitsversorgung einer ganzen Region übernehmen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/76e9f94a-c87e-4fff-8792-30699ddd10b6/1920_ministerwilkebesuch3.jpg?10000"><p><br><i>Beim Rundgang durch das Achenbach-Krankenhaus mit Gesundheitsminister René Wilke und <span>Staatssekretärin Dr. Friederike Haase </span>wurde einmal mehr deutlich, wie wichtig der Standort für die Gesundheitsversorgung der Menschen im Landkreis ist.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/76e9f94a-c87e-4fff-8792-30699ddd10b6/ministerwilkebesuch3/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Sana als Partner Nummer 1 für Gesundheit</span></h2><p><span>Der Besuch in Königs Wusterhausen machte zugleich deutlich, wofür Sana in Brandenburg steht: für eine zuverlässige, qualitativ hochwertige und verantwortungsvolle Gesundheitsversorgung. Als Partner Nummer 1 für Gesundheit verbindet Sana medizinische Leistungsfähigkeit mit regionaler Verantwortung. Das gilt im Klinikum Dahme-Spreewald ebenso wie an den weiteren Sana-Standorten in Brandenburg.</span></p><p><span>Gerade im ländlichen Raum bedeutet diese Verantwortung mehr als die reine Behandlung im Krankenhaus. Sie umfasst die Sicherung wohnortnaher Versorgung, die Weiterentwicklung von Notfallstrukturen, die Ausbildung künftiger Fachkräfte, die Zusammenarbeit mit ambulanten und kommunalen Partnern sowie die Bereitschaft, Versorgungsangebote an veränderte Bedarfe anzupassen.</span></p><p><span>Sana übernimmt damit soziale Verantwortung in Regionen, in denen stabile Gesundheitsversorgung ein entscheidender Standortfaktor ist. Für Familien, ältere Menschen, Unternehmen, Kommunen und alle, die darauf angewiesen sind, dass medizinische Hilfe erreichbar bleibt. Verlässliche Versorgung im ländlichen Raum ist deshalb nicht nur eine medizinische Aufgabe. Sie ist ein Beitrag zur Lebensqualität und zur Zukunftsfähigkeit der Region.</span></p><h2><span>Versorgung der Zukunft gelingt nur gemeinsam</span></h2><p><span>Der Ministerbesuch war ein wichtiges Signal: Die Themen des Klinikum Dahme-Spreewald sind auf landespolitischer Ebene angekommen. Gleichzeitig bleibt klar, dass die Weiterentwicklung der Versorgung nur gemeinsam gelingen kann – mit starken Teams vor Ort, verlässlichen politischen Rahmenbedingungen und einem gemeinsamen Verständnis dafür, welche Rolle Krankenhäuser für die Sicherheit und Lebensqualität in einer Region übernehmen. „Gute Versorgung entsteht nicht auf dem Papier“, so André Jasper. „Sie entsteht dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Patientinnen und Patienten versorgen und jeden Tag dafür sorgen, dass Hilfe verfügbar ist. Genau diese Realität wollten wir zeigen.“</span></p><p><span>Das Klinikum Dahme-Spreewald wird seine Bau- und Transformationsvorhaben deshalb weiter konsequent vorantreiben und den Dialog mit Politik, Kostenträgern, Planungspartnern und regionalen Akteuren fortsetzen. Ziel ist eine Versorgung, die auch in Zukunft erreichbar, leistungsfähig und verlässlich bleibt – für die Menschen im Landkreis Dahme-Spreewald und darüber hinaus.</span><br>&nbsp;</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Ministerbesuch,gesundheitsminister rené wilke,staatssekretärin dr. friederike haase,notfallversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 28 May 2026 14:59:24 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/945049f5-ca97-408e-96bc-3359ad85bdac/dsc06711.jpg?95952</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Gesundheitsminister Ren&amp;eacute; Wilke]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Gesundheitsminister Ren&amp;eacute; Wilke und Stattsekret&amp;auml;rin Dr. Friederike Hasse zu Besuch im Achenbach-Krankenhaus]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Zentrale Notaufnahme erhält DEGUM-Zertifikat für qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zentrale-notaufnahme-erhaelt-degum-zertifikat-fuer-qualifizierte-ultraschall-weiterbildung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zentrale-notaufnahme-erhaelt-degum-zertifikat-fuer-qualifizierte-ultraschall-weiterbildung/</guid><pp:caseid>742158</pp:caseid><pp:subtitle>Zertifizierung stärkt moderne Notfallversorgung und Weiterbildungsmöglichkeiten im Landkreis Biberach</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Die </strong><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/zentrale-notaufnahme" target="_blank"><strong>Zentrale Notaufnahme</strong></a><strong> am </strong><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></a><strong> wurde jüngst von der </strong><span><strong>Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)</strong></span><strong> mit dem Zertifikat </strong><span><strong>„Qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung für das Gebiet Notfallsonographie“</strong></span><strong> ausgezeichnet. Damit nimmt die Einrichtung bundesweit eine herausragende Stellung ein: Sie ist die erste und bislang </strong><span><strong>einzige Notaufnahme in Deutschland</strong></span>, <strong>die diese Qualifikation vorweisen kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Insgesamt verfügen deutschlandweit bislang nur neun Abteilungen – überwiegend aus den Bereichen Innere Medizin und Anästhesie – über eine entsprechende DEGUM-Zertifizierung im Bereich der Notfallsonographie. Die erstmalige Auszeichnung einer Notaufnahme unterstreicht die besondere fachliche Kompetenz sowie die hohe Ausbildungsqualität und Innovationskraft des Biberacher Zentralkrankenhauses.</p><p style="text-align:justify;">Die Notfallsonographie ist ein zentraler Bestandteil der modernen Akut- und Notfallmedizin. Sie ermöglicht eine schnelle, strahlenfreie und direkt am Patientenbett durchführbare Diagnostik und spielt insbesondere bei der Abklärung lebensbedrohlicher Krankheitsbilder wie inneren Blutungen, kardiovaskulären Notfällen oder traumatischen Verletzungen eine entscheidende Rolle. Mit dem verliehenen Zertifikat bestätigt die DEGUM, dass die Zentrale Notaufnahme in Biberach strukturierte und qualitativ hochwertige Weiterbildungsprogramme im Bereich der Ultraschalldiagnostik etabliert hat. Darüber hinaus verfügt die Einrichtung über eine moderne technische Ausstattung und stellt sicher, dass Ärzte im Rahmen eines systematischen Ausbildungskonzepts nachhaltig und praxisnah in der Notfallsonographie qualifiziert werden.</p><p style="text-align:justify;">Die Auszeichnung bringt zudem direkte Vorteile für die Patientenversorgung mit sich. Durch den routinierten und gezielten Einsatz der Ultraschalldiagnostik können kritische Befunde in kürzester Zeit erkannt werden, wodurch Diagnosen deutlich beschleunigt werden. Gleichzeitig erhöht sich die Patientensicherheit, da der Einsatz strahlenintensiver Verfahren häufig vermieden oder gezielter eingesetzt werden kann. Dies führt insgesamt zu einer schnelleren, präziseren und individuell angepassten Therapieentscheidung.</p><p style="text-align:justify;">Mit dieser Zertifizierung setzt die Biberacher Notaufnahme ein deutliches Zeichen für die Weiterentwicklung der Notfallmedizin in der Region und unterstreicht ihre Rolle als innovativer Standort für höchste Versorgungs- und Ausbildungsqualität.</p><p style="text-align:justify;"><span>Weitere Informationen sind online unter www.sana.de/biberach erhältlich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/31911da8-87b9-451b-8451-84fc006128f3/1920_zentralenotaufnahmeerhaumlltdegum-zertifikatfuumlrqualifizierteultraschall-weiterbildung.jpg?10000"><p><i><span>Chefarzt Dr. Matthias Petscher (rechts) und Oberarzt Dr. Jonas Dhom freuen sich über diese besondere Auszeichnung für die Zentrale Notaufnahme des Biberacher Sana Klinikums.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/31911da8-87b9-451b-8451-84fc006128f3/zentralenotaufnahmeerhaumlltdegum-zertifikatfuumlrqualifizierteultraschall-weiterbildung/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Zentrale Notaufnahme,DEGUM,DEGUM-Zertifikat,Qualitaet,notfallversorgung,Weiterbildung,Notfallsonographie,Ultraschall,Innovation,Notfallmedizin,Notaufnahme]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:25:55 +0200</pubDate>
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                        <title>Regionale Stroke Unit am Sana Klinikum Landkreis Biberach erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/regionale-stroke-unit-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/regionale-stroke-unit-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>739601</pp:caseid><pp:subtitle>Hohe Qualität in der Schlaganfallversorgung erneut bestätigt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Das </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></span></a><span><strong> wurde kürzlich von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) erfolgreich als </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/neurologie-mit-regionaler-stroke-unit" target="_blank"><span><strong>Regionale Stroke Unit</strong></span></a><span><strong> rezertifiziert. Die erneute Auszeichnung bestätigt die herausragende medizinische Qualität und Leistungsfähigkeit des Klinikums in der Versorgung von Schlaganfallpatienten und unterstreicht seine zentrale Rolle in der regionalen Notfallversorgung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Plötzlich einsetzende Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, eine verwaschene Sprache oder Sehstörungen – das sind Warnzeichen, die auf einen Schlaganfall hinweisen können. Davon betroffen sind alleine in Deutschland jährlich rund 270.000 Menschen. Viele davon müssen mit langfristigen Folgen leben: Schlaganfälle sind der häufigste Grund für bleibende Einschränkungen und Behinderungen bei Erwachsenen und – auch wenn die Sterblichkeitsrate in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesunken ist – nach wie vor die dritthäufigste Todesursache. Verursacht werden rund 80 Prozent aller Schlaganfälle nach Angaben der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft durch ein Blutgerinnsel, einen sogenannten Thrombus; oft aus dem Herzen oder aus einer hirnzuführenden Arterie im Halsbereich.</span></p><p style="text-align:justify;">Eine schnelle, spezialisierte medizinische Versorgung ist dann entscheidend, um Leben zu retten und bleibende Schäden zu minimieren. Dabei spielen Stroke Units eine zentrale Rolle. Am Biberacher Klinikum werden Schlaganfallpatienten bereits seit 2017 in der zertifizierten Regionalen Stroke Unit behandelt. Um bundesweit einheitlich hohe Qualitätsstandards in der Schlaganfallversorgung sicherzustellen, zertifiziert die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) gemeinsam mit der Deutschen Schlaganfall-Hilfe spezialisierte Stationen zur Behandlung von Schlaganfallpatienten. Die Zertifizierung – ebenso wie die regelmäßige Rezertifizierung – ist an strenge Anforderungen geknüpft und erfolgt im Rahmen externer, unabhängiger Audits. Geprüft werden unter anderem eine fachärztliche Versorgung rund um die Uhr, qualifiziertes Pflege- und Therapiefachpersonal, moderne diagnostische und therapeutische Verfahren sowie klar definierte Behandlungsabläufe und eine enge Vernetzung mit dem Rettungsdienst.</p><p style="text-align:justify;">Die Klinik für Neurologie am Biberacher Zentralkrankenhaus hat die Erfüllung dieser Anforderungen erneut erfolgreich unter Beweis gestellt und wurde als Regionale Stroke Unit rezertifiziert. Damit bestätigt die DSG die hohe medizinische Qualität und Leistungsfähigkeit des Klinikums in der Versorgung von Schlaganfallpatienten in der Region. „Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute – Time is Brain“, erklärt Chefarzt PD Dr. Siegfried Kohler. „Unser multiprofessionelles Team arbeitet Hand in Hand, um unsere Patientinnen und Patienten sicher und nach den aktuellsten Leitlinien zu behandeln.“ Moderne diagnostische und therapeutische Verfahren – einschließlich der Thrombektomie zur Behandlung schwerer Schlaganfälle – sowie klar strukturierte Behandlungsabläufe ermöglichen eine schnelle und zielgerichtete Versorgung vor Ort. Jede erfolgreiche Rezertifizierung ist dabei das Ergebnis einer exzellenten Teamleistung: „Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die rund um die Uhr mit hoher Fachlichkeit, großer Sorgfalt und viel Einsatz für unsere Patienten da sind und tagtäglich einen wichtigen Beitrag zu dieser hochwertigen Versorgung leisten“, so Kohler.</p><p style="text-align:justify;">Weitere Informationen zur Klinik für Neurologie sind online unter www.sana.de/biberach sowie telefonisch unter Tel. 07351 55-7800 erhältlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ac73337-d4c2-4fe3-904e-730c71b4fdd3/1920_260318_pmsana_regionalestrokeunitamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert.jpg?10000"><p><i><span>Die Klinik für Neurologie unter der chefärztlichen Leitung von PD Dr. Siegfried Kohler (sechster von links) wurde erfolgreich als Regionale Stroke Unit rezertifiziert.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6ac73337-d4c2-4fe3-904e-730c71b4fdd3/260318_pmsana_regionalestrokeunitamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Klinik fuer Neurologie,Neurologie,Regionale Stroke Unit,Schlaganfall,notfallversorgung,Schlaganfallhilfe,Notfall,Zertifizierung,Rezertifizierung]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 09:48:37 +0100</pubDate>
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                        <title>Vorsicht beim Böllern</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/vorsicht-beim-boellern/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vorsicht-beim-boellern/</guid><pp:caseid>732148</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Südbrandenburg bitten um einen achtsamen Start ins neue Jahr</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e9274f7b5a9cb3fb84fcd501d4ec1aed0"><span style="color:#999999;"><strong>Schwere Verletzungen durch Feuerwerk sind keine Seltenheit:</strong><span>&nbsp;</span>Hände, Augen und Gehör sind besonders gefährdet – die Folgen reichen oft weit über die Silvesternacht hinaus und können Monate oder ein Leben lang nachwirken.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e42011c10956c33ff0bd55dd5625a212e"><span style="color:#999999;"><strong>Ein Moment der Unachtsamkeit kann vieles verändern:</strong><span>&nbsp;</span>Operationen, lange Klinikaufenthalte und Einschränkungen im Alltag belasten nicht nur Betroffene, sondern auch ihre Familien.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e055997696625b1b58de6f95ee79dea12"><span style="color:#999999;"><strong>Umsicht schützt Leben:</strong><span>&nbsp;</span>Zugelassenes Feuerwerk, Abstand, kein Alkohol und besonderer Schutz für Kinder helfen, Verletzungen zu vermeiden und sicher ins neue Jahr zu starten.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Der Jahreswechsel ist für viele Menschen ein Moment der Freude, des Zusammenkommens und der Hoffnung auf das, was kommt. Familien und Freunde verabschieden gemeinsam das alte Jahr, Wünsche werden ausgesprochen, Raketen steigen in den Himmel. Doch immer wieder endet die Silvesternacht für einige mit einem Besuch in der Notaufnahme – weil Feuerwerkskörper unsachgemäß benutzt wurden. Verbrennungen, schwere Verletzungen an Händen und Augen oder dauerhafte Hörschäden gehören zu den traurigen Begleiterscheinungen eines eigentlich festlichen Abends. Viele dieser Schicksale ließen sich vermeiden.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Sana Kliniken in Südbrandenburg sind auch rund um den Jahreswechsel für die Menschen in der Region da. Die Notaufnahmen in Senftenberg, Lauchhammer, Lübben und Königs Wusterhausen stehen jederzeit bereit, um Hilfe zu leisten. Gleichzeitig richten die Kliniken aus langjähriger Erfahrung einen eindringlichen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Feiern Sie verantwortungsvoll – für sich selbst, für Ihre Familie und für die Menschen um Sie herum.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Wenn Sekunden über Monate entscheiden</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>„In der Silvesternacht sehen wir in den Notaufnahmen immer wieder Verletzungen, die mit einem kurzen Moment der Unachtsamkeit beginnen – und für die Betroffenen einen langen Leidensweg nach sich ziehen“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz, der auch als Notarzt auf den Straßen der Region unterwegs ist. „Was viele unterschätzen: Schon kleine Feuerwerkskörper können schwere Schäden verursachen. Eine einzige Explosion kann ausreichen, um Hände dauerhaft zu verletzen oder das Augenlicht zu gefährden.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06f77928-6e43-401f-95fd-3474d06e4216/1920_istock-1513756583.jpg?10000"><p><i>Feuerwerkskörper sollten nur entsprechend der zugelassenen Handhabung verwendet werden. Vor allem nicht zugelassenes Feuerwerk kann schwere Verletzungen zur Folge haben. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/06f77928-6e43-401f-95fd-3474d06e4216/istock-1513756583/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Schwere Verletzungen – oft mit langen Folgen</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Immer wieder zeigt sich, dass schwere Verletzungen vor allem durch nicht zugelassenes Feuerwerk, falsche Handhabung oder den Einfluss von Alkohol entstehen. Besonders häufig betroffen sind Hände, Gesicht und Augen. Verletzte Finger, tiefe Verbrennungen der Haut oder schwere Augenverletzungen sind keine Seltenheit. Auch das Gehör kann durch Explosionen dauerhaft geschädigt werden. Was in Sekunden passiert, kann Monate oder sogar ein Leben lang nachwirken.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Für die Betroffenen bedeutet das häufig einen langen und belastenden Weg: mehrere Operationen, lange Krankenhausaufenthalte, Rehabilitationsmaßnahmen und spürbare Einschränkungen im Alltag. Nicht selten können Hobbys oder der eigene Beruf nicht mehr wie gewohnt ausgeübt werden. Auch für Familien ist eine solche Verletzung eine enorme Belastung – körperlich, seelisch und emotional. Aus einem fröhlichen Jahreswechsel wird plötzlich ein einschneidendes Erlebnis.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Umsicht schützt – Verantwortung beginnt bei jedem Einzelnen</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Wer in der Silvesternacht Feuerwerkskörper zündet, sollte deshalb bewusst und umsichtig handeln. Verwenden Sie ausschließlich zugelassenes Feuerwerk und nehmen Sie sich die Zeit, die Hinweise zur sicheren Nutzung sorgfältig zu lesen. Halten Sie ausreichend Abstand, zünden Sie Feuerwerkskörper niemals in der Hand und achten Sie darauf, dass andere Personen nicht gefährdet werden. Kinder und Jugendliche sollten konsequent geschützt werden – Feuerwerk ist kein Spielzeug.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Besonders riskant ist die Kombination aus Alkohol und Böllern: Schon kleine Unachtsamkeiten oder Fehleinschätzungen können schwere Folgen haben. Auch Blindgänger stellen eine große Gefahr dar und sollten keinesfalls erneut gezündet, sondern mit ausreichend Abstand liegen gelassen werden.</span></p><p><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken wünschen allen Menschen in Südbrandenburg einen friedlichen, sicheren und gesunden Start ins neue Jahr. „Wir sind da, wenn Hilfe gebraucht wird“, so der Appell aus den Kliniken. „Am schönsten ist es jedoch, wenn die Silvesternacht ohne Verletzungen endet und das neue Jahr mit guten Erinnerungen – nicht mit Schmerzen – beginnt.“</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,dahmespreewald,Dahme-Spreewald,silvester,Notfall,Notfallambulanz,Notfallmedizin,notfallversorgung,Notaufnahme,Zentrale Notaufnahme]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 08:14:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/e2aefc7f-b491-4a9b-8897-f9535683dbbc/istock-2226033675.jpg?60963</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Silvesterfeuerwerk Symbolbild]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Silvesterfeuerwerk &amp;uuml;ber dem See]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Regionales TraumaZentrum am Biberacher Sana Klinikum erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/regionales-traumazentrum-am-biberacher-sana-klinikum-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/regionales-traumazentrum-am-biberacher-sana-klinikum-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>731124</pp:caseid><pp:subtitle>Höchste Qualität in der Versorgung von Schwer- und Schwerstverletzten erneut bestätigt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Das </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></span></a><span><strong> wurde kürzlich von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erfolgreich als </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie/regionales-traumazentrum" target="_blank"><span><strong>Regionales TraumaZentrum</strong></span></a><span><strong> rezertifiziert. Die erneute Auszeichnung bestätigt die herausragende Qualität und Leistungsfähigkeit des Klinikums in der Versorgung von schwer- und schwerstverletzten Patienten und unterstreicht seine zentrale Rolle in der regionalen Notfall- und Traumaversorgung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>In Deutschland erleiden jährlich über 35.000 Menschen multiple Schwerverletzungen. </span>Jede Sekunde ist dabei entscheidend für das Überleben und die langfristige Lebensqualität. Um eine flächendeckend hohe Versorgungsqualität sicherzustellen, <span>hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) </span>bereits 2008 die Initiative TraumaNetzwerk ins Leben gerufen – ein unabhängiges Zertifizierungsverfahren, das einheitliche und überprüfbare Qualitätsstandards festlegt. <span>Diese beinhalten strenge Vorgaben hinsichtlich Struktur, Ablauforganisation, Behandlungsqualität, Qualifikation des Personals sowie Ausstattung der Kliniken. </span>Die Einhaltung dieser Standards wird regelmäßig von unabhängigen Zertifizierungsunternehmen überprüft.</p><p style="text-align:justify;"><span>Die </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie" target="_blank"><span>Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</span></a><span> am Biberacher Zentralkrankenhaus konnte die Erfüllung dieser Vorgaben </span>erneut erfolgreich unter Beweis stellen <span>und wurde als Regionales TraumaZentrum rezertifiziert. Damit ist das Klinikum weiterhin Teil des bundesweiten Netzwerks und bestätigt seine überdurchschnittliche </span>Leistungsfähigkeit <span>in der Versorgung schwerverletzter Patienten. „Wir sind stolz darauf, unsere Expertise im Bereich der Traumaversorgung erneut bestätigt zu sehen. Sowohl fachlich, personell wie auch infrastrukturell“, erklärt Dr. Christoph Riepl, seit April dieses Jahres Chefarzt der Klinik. </span>„Diese Zertifizierung zeigt, dass wir am Biberacher Klinikum in allen Bereichen – von der Erstversorgung im Schockraum unserer Notaufnahme über die operative und intensivmedizinische Behandlung bis hin zu unserem unfallchirurgischen Leistungsspektrum – höchste Standards erfüllen.“ Wie wichtig die konsequente Umsetzung dieser Qualitätsvorgaben im Ernstfall ist, zeigte sich zuletzt beim Zugunglück nahe Riedlingen im Juli dieses Jahres. Das Biberacher Zentralkrankenhaus übernahm die Versorgung von sieben Verletzten und gehörte damit zu den drei Einrichtungen mit den meisten aufgenommenen Patienten. Dieses Beispiel verdeutlicht, welche zentrale Rolle das Klinikum als zuverlässiger und kompetenter Leistungsträger in der regionalen Schwerverletztenversorgung einnimmt. „Solche Ereignisse – und natürlich auch die aktuelle Rezertifizierung – belegen eine großartige Teamleistung und sind zugleich eine Bestätigung für die tägliche herausragende Arbeit aller Kolleginnen und Kollegen. Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz“, so Dr. Riepl.</p><p style="text-align:justify;">Auch Geschäftsführerin Beate Jörißen hebt die Bedeutung der erneuten Zertifizierung hervor: „Die erfolgreiche Rezertifizierung unterstreicht einmal mehr, dass wir am Biberacher Zentralkrankenhaus höchste medizinische Qualität bieten und eine erstklassige Versorgung unserer Patientinnen und Patienten im Landkreis Biberach sicherstellen. Gerade in der Notfallversorgung zählt jede Minute. Deshalb sind verlässliche Strukturen sowie ein qualifiziertes und engagiertes Team unerlässlich. Wir schätzen die herausragende Leistung von Dr. Riepl und seinem Team sehr und setzen alles daran, diese hohen Standards nicht nur zu halten, sondern kontinuierlich weiterzuentwickeln – zum Wohl der Menschen in unserer Region.“</p><p style="text-align:justify;">Betagte Unfallpatienten profitieren im Biberacher Klinikum zudem von der spezialisierten, multiprofessionellen Expertise im zertifizierten <a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie/alterstraumazentrum" target="_blank">Alterstraumazentrum</a>. Dort wird der gesamte Gesundheitszustand älterer Menschen berücksichtigt und nicht nur die akute Verletzung. Für die Betroffenen bedeutet das vor allem eine noch gezieltere Versorgung – und damit mehr Lebensqualität.</p><p style="text-align:justify;">Weitere Informationen zur Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie sind online sowie telefonisch unter Tel. 07351 55-7100 erhältlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/11e4021a-77da-409a-9a06-ddbab847e79c/1920_251210_pmsana_regionalestraumazentrumambiberachersanaklinikumerfolgreichrezertifiziert.jpg?10000"><p><i><span>Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie unter der chefärztlichen Leitung von Dr. Christoph Riepl (sechster von links) wurde erfolgreich als Regionales TraumaZentrum rezertifiziert.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/11e4021a-77da-409a-9a06-ddbab847e79c/251210_pmsana_regionalestraumazentrumambiberachersanaklinikumerfolgreichrezertifiziert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Traumazentrum,Traumatologie,schwerverletztenversorgung,Unfallchirurgie,Notfallmedizin,notfallversorgung,Notfall,Traumaversorgung]]></category>
            <pubDate>Wed, 10 Dec 2025 20:29:17 +0100</pubDate>
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                        <title>Auf die Herausforderungen in der Notfallmedizin vorbereiten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/auf-die-herausforderungen-in-der-notfallmedizin-vorbereiten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/auf-die-herausforderungen-in-der-notfallmedizin-vorbereiten/</guid><pp:caseid>728615</pp:caseid><pp:subtitle>Klinik für Akut- und Notfallmedizin richtete einen Rettungs- und Notfalltag aus</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die Herausforderungen in der Notfall- und Katastrophenmedizin nehmen zu – gesellschaftlich, politisch und medizinisch. Aus diesem Grund wurde erstmalig ein Tag im Zeichen der Rettungs- und Notfallmedizin am Krankenhaus Rummelsberg abgehalten. Das Ziel: den Austausch und die Vernetzung aller Akteure in der Notfallversorgung zu verbessern.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Dass die Notfallmedizin sowohl regional als auch überregional im Wandel ist, da waren sich alle Teilnehmer einig. Während bundesweit der Rettungsdienst mit mehr Einsätzen konfrontiert wird, sind die Notaufnahmen oftmals überfüllt. „Dies passiert oft durch Fehlinanspruchnahme“, sagt Dr. Carsten Kopschina, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin am Krankenhaus Rummelsberg und Initiator des Rescue & Emergency Days, kurz RED. „Überregional gewinnt die Digitalisierung und Telemedizin an Bedeutung. Der Personalmangel und Klinikschließungen verschärfen die Lage – vor allem im ländlichen Raum“, betont Kopschina. Auch vor Ort in Mittelfranken stellt der Mediziner Veränderungen fest: „Die Reform der Klinikstrukturen führt zu zentraleren, aber auch weniger Notaufnahmen, was für den einzelnen Bürger längere Wege bedeuten kann. Es ist wichtig durch Ersthelfer-Apps oder Initiativen wie </span><i><span>Nürnberger Land schockt!</span></i><span> die Bevölkerung einzubinden, um bei Reanimation und Defibrillation entscheidende Minuten zu gewinnen“, so Kopschina. In der Klinik in Rummelsberg habe man die Weichen frühzeitig gestellt und dementsprechend entgegengewirkt: „Wir bauen Schritt für Schritt die Notfallversorgung an der Klinik aus, so dass aus der Notaufnahme eine eigenständige Abteilung mit wachsenden Patientenzahlen geworden ist. Wir können nicht erst aktiv werden, wenn andere Notaufnahmen oder Kliniken endgültig schließen.“</span></p><h2><span><strong>Steuerung der Notfallpatienten wird zentrales Thema</strong></span></h2><p><span>Die Zukunft des Rettungsdienstes beleuchtete Christian Frieß, seines Zeichens Sprecher der Sektion Bildung der Deutschen Gesellschaft für Rettungswissenschaften. Neben der Digitalisierung und Versorgung im ländlichen Raum sei das zentrale Thema die Steuerung der Notfallpatienten. „Durch den Wegfall der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum sind sogenannte Low-Code- oder Low-Level-Einsätze die zentrale Herausforderung. Der Rettungsdienst muss dafür speziell aus- und fortgebildet werden“, so Frieß. Niederschwellige Einsätze werden in Fachkreisen als „Low-Code“ oder „Low-Level“ bezeichnet. Was dahinter steckt? Der Rettungsdienst rückt zu häufig aus, obwohl er eigentlich nicht erforderlich ist oder das Ereignis nicht seinen primären Aufgaben entspricht. Der Grund dafür: Außer dem Rettungsdienst und den Notaufnahmen der Kliniken gibt es keine durchgängig funktionierende und von der Bevölkerung akzeptierte Anlaufstelle für Hilfesuchende, die an sieben Tagen und 24 Stunden erreichbar ist. Zum einen brauche es eine Patientensteuerung in der Leitstelle anstelle der bloßen Entsendung des Rettungswagens bei Low-Level-Ereignissen und auf der anderen Seite muss der Rettungsdienst künftig auch fallabschließend behandeln können.</span></p><h2><span><strong>Auf Katastrophen vorbereitet sein</strong></span></h2><p><span>Für die vielfältig möglichen Katastrophenfälle rüstet man sich vor Ort in Rummelsberg. Grundsätzlich seien alle Formen von Katastrophenfällen denkbar, so Kopschina, der klarstellt: „Auch wenn wir nicht wollen, dass der Katastrophenfall eintritt, bereiten wir uns aktiv darauf vor, halten Pläne auf dem aktuellsten Stand und führen Übungen mit beteiligten Partnern des Katastrophenschutzes durch.“ Zunehmend sind bundesweit Übergriffe auf Mitarbeitende in Notaufnahmen zu verzeichnen. Im Rahmen des RED ging es auch in einem Workshop darum, bei Angriffen, insbesondere mit einem Messer, deeskalierend einzugreifen. Dazu wurde sowohl im Rettungswagen als auch in nachgestellten Situationen trainiert. „Ziel ist es, die Mitarbeitenden durch Deeskalationstrainings auf solche Situationen vorzubereiten“, so Joachim Zach, Einsatztrainer von Offensive Fighting Dynamics System. Der praktische Teil in Form von Workshops kam bei den rund 100 Teilnehmern gut an. „Tod und Trauer“, „POCUS-Sonografie“ und „Taktische Medizin“ ergänzten das Angebot vor Ort.</span></p><h2><span><strong>Initiativen wie </strong></span><i><span><strong>Nürnberger Land schockt!</strong></span></i><span><strong> ermöglichen professionelle Erste Hilfe</strong></span></h2><p><span>Das Projekt „Nürnberger Land schockt“ wurde ebenfalls thematisiert und gelobt, auch wenn sich noch viel mehr Ersthelfer in das Projekt einbringen können. „Unser Ziel muss es sein, Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand in kurzer Zeit eine professionelle Erste Hilfe zu ermöglichen“, so Kopschina. Mit seiner Klinik möchte er noch stärker in die Versorgung von Notfallpatienten im Nürnberger Land integriert werden – und in die Köpfe der Landkreis-Bürger. Dem pflichtet auch Klinik-Geschäftsführer Frank Stauch bei: „Auch wenn wir an unseren historisch gewachsenen Kern-Schwerpunkten Orthopädie, Unfallchirurgie und Neurologie nichts ändern, wandelt sich das Krankenhaus Rummelsberg. Durch die Leistungserweiterungen und das Wachstum von Akutabteilungen sind wir ein wichtiger Versorger von Notfallpatienten. Das klassische Beispiel: Nicht nur beim Oberschenkelhalsbruch, sondern auch bei undefinierten Unterbauchschmerzen sind wir eine zentrale Anlaufstelle. Das darf bei der Landkreis-Bevölkerung noch bekannter werden. Wir werden auch künftig die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen suchen und fördern.“ Aus diesem Grund soll es auch 2026 einen Rescue- und Emergency-Day geben.&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dc7e9e6d-426e-49f3-a532-10e13039e4e0/1920_251117_rescue_und_emergency-day.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>In Workshops wurde am Nachmittag praktisch gearbeitet. Hier mit Joachim Zach (Bildmitte, grünes Shirt), wo das richtige Verhalten bei körperlichen Angriffen geübt wurde.</span></i></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/dc7e9e6d-426e-49f3-a532-10e13039e4e0/251117_rescue_und_emergency-day.jpg?10000" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Notfallmedizin,Rettungsdienst,Rescue- und Emergency-Day,Katastrophenmedizin,notfallversorgung,Notaufnahme,Dr. Carsten Kopschina,Zentrale Notaufnahme,Nürnberger Land schockt]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 14:20:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Digitale Zwillinge in der Notfallversorgung: Weniger Überraschung, mehr Planung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/digitale-zwillinge-in-der-notfallversorgung-weniger-ueberraschung-mehr-planung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/digitale-zwillinge-in-der-notfallversorgung-weniger-ueberraschung-mehr-planung/</guid><pp:caseid>725122</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>In seiner neuen Trendscout-Kolumne zeigt Bernd Christoph Meisheit, wie digitale Zwillinge die Notfallversorgung verändern könnten – weg von Reaktion, hin zu Planung. Weniger Überraschung, mehr Weitblick.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Digitale Zwillinge halten Einzug in die Notfallversorgung. Sie ermöglichen Simulation statt Improvisation, mehr Planung, Effizienz und vorausschauende Steuerung.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a012c772-c8e1-45ce-bff7-7cf89517e808/1920_bernd-christoph-meisheit.jpg?10000"><p>Wer beim Begriff „Digitaler Zwilling“ zuerst an Formel 1 oder Flugzeugbau denkt, liegt gar nicht so falsch. Denn genau in diesen Hightech-Bereichen hat die Technologie ihren Ursprung: In der Luftfahrt werden Wartungszyklen nicht nur geplant, sondern simuliert, in der Renntechnik entscheiden digitale Modelle darüber, welche Einstellung auf der Strecke Sekundenbruchteile spart.&nbsp;</p><p>Indes ist die Diskussion um die Notfallversorgung in vollem Gange, um eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen und die Überlastung durch Fehlsteuerung zu beenden. Genau hier setzen die geplanten Integrierten Notfallzentren (INZ) an. Sie sollen künftig als zentrale Anlaufstellen fungieren, in denen Patienten direkt vor Ort eingestuft und gezielt weitergeleitet werden – entweder in die Notaufnahme, in den ambulanten Bereich oder direkt wieder nach Hause. Ziel ist eine kluge Steuerung der Versorgung, angepasst an Dringlichkeit, Bedarf und Situation.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h2>Digitale Zwillinge als Schlüssel für die intelligente Notfallsteuerung</h2><p>Doch eine sinnvolle Steuerung beginnt nicht erst am Empfang. Sie beginnt früher – mit dem Wissen um das, was kommt. Und genau da kommt die prädiktive Simulation ins Spiel. Statt rein reaktiv zu arbeiten, können Notfallzentren künftig von digitalen Simulationsmodellen profitieren, die auf dem Konzept des digitalen Zwillings basieren. Dabei geht es nicht um den Zwilling eines einzelnen Patienten, sondern um die modellhafte Abbildung ganzer Versorgungsprozesse – ein dynamisches Abbild der Realität, gespeist aus aktuellen Daten, Erfahrungswerten und externen Faktoren. Was passiert am Samstagabend, wenn parallel ein Volksfest, ein Bundesligaspiel oder eine Hitzewelle anstehen? Wie viele Patienten sind montagmorgens nach einem verlängerten Wochenende zu erwarten? Welche Fachrichtungen werden besonders gefragt sein und wo wird es knapp mit Personal oder Raum?&nbsp;<br>&nbsp;</p><h2>Simulation und Datenanalyse optimieren Abläufe in der Notfallversorgung</h2><p>Solche Fragen lassen sich heute zutreffend simulieren – unter anderem durch Erfahrungen aus Kliniklogistik, Verkehrsplanung und Prozessoptimierung. Erste Projekte zeigen, wie digitale Zwillinge in Krankenhausabläufen helfen können, um Personalplanung, Raumbelegung und Versorgungsprioritäten datenbasiert zu steuern. Denkbar ist, dass solche Modelle künftig auch im INZ-Umfeld Anwendung finden – etwa zur vorausschauenden Ressourcensteuerung oder zur Koordination mit Rettungsdiensten und Bereitschaftspraxen. Technisch ist vieles davon bereits möglich: Die notwendige Datenbasis wächst, geeignete Tools existieren und Simulationen sind längst in anderen Bereichen des Gesundheitswesens erprobt.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h2>Zukunft der Integrierten Notfallzentren: Von der Vision zur digitalen Realität</h2><p>Noch ist der Schritt ins INZ-System Zukunftsmusik – aber die Partitur wird geschrieben. Klar ist: Datenschutz, ethische Fragen, Interoperabilität – all das bleibt wichtig. Aber: Digitale Zwillinge sind kein Selbstzweck. Es braucht digitale, vorausschauende Lösungen. Sie könnten in Zukunft dafür sorgen, dass die Notfallversorgung weniger Überraschung und mehr Planung bedeutet. Dass Patienten schneller dort landen, wo sie hingehören. Und dass Ressourcen dort bereitstehen, wo sie gebraucht werden. Was wir jetzt also brauchen, sind Pioniere – in Kliniken, in der Politik, in der IT. Menschen, die bereit sind, neue Technologien nicht nur zu verstehen, sondern mutig zu erproben. Denn: Wer heute noch glaubt, dass man Patientenströme nicht simulieren und steuern könne, wird morgen von ihnen überrollt.</p><p><i>Die Kolumne erschien zuerst in der Oktoberausgabe 2024 des Fachmagazins </i><a href="https://www.bibliomedmanager.de/fw/artikel/54249-wie-simulationen-die-notfallversorgung-smarter-machen" target="_blank"><i>f&w</i></a><i>.</i></p><p><i>Symbolbild: Canva / blackdovfx von Getty Images Signature</i></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Notfallmedizin,notfallversorgung,Digitalisierung]]></category>
            <pubDate>Tue, 14 Oct 2025 12:26:22 +0200</pubDate>
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                        <title>Gesetzliche Vorgaben erfordern Anpassung in der notarztgebundenen Notfallversorgung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gesetzliche-vorgaben-erfordern-anpassung-in-der-notarztgebundenen-notfallversorgung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/gesetzliche-vorgaben-erfordern-anpassung-in-der-notarztgebundenen-notfallversorgung/</guid><pp:caseid>713750</pp:caseid><pp:subtitle>Ausrückzeiten im Landkreis Biberach sollen verbessert werden</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Seit dem 1. Juli 2025 wird der Notarztdienst im Landkreis Biberach von den sechs Notarztstandorten aus geleistet und nicht wie bisher von unterschiedlichen Orten aus. Dies hat der „Bereichsausschuss im Rettungsdienstbereich Biberach“ im Mai dieses Jahres beschlossen. Ziel ist es, den vom Gesetzgeber geforderten rechtskonformen Zustand</strong> <strong>sicherzustellen und so die Ausrückzeiten notarztgebundener Rettungsmittel zu verbessern.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Im Landkreis Biberach vergehen im Notfall häufig zu viele Minuten, bis ein Notarzt ausrückt. Dies geht aus den Qualitätsberichten der „Stelle zur trägerübergreifenden Qualitätssicherung im Rettungsdienst Baden-Württemberg“ (SQR-BW) hervor. Demnach lagen die Ausrückzeiten notarztgebundener Rettungsmittel in den Jahren 2021 bis 2024 über den gesetzlichen Vorgaben. Ein wesentlicher Grund für diese Abweichung wird in der bisherigen organisatorischen Abwicklung des Notarztdienstes gesehen: So rücken einige der rund 85<span> </span>Notärzte nicht von einem der sechs Notarztstandorte im Landkreis – Biberach, Bad Schussenried, Laupheim, Ochsenhausen, Riedlingen, Schwendi-Orsenhausen – aus. Stattdessen wird ein größerer Anteil Notärzte vom Notfallsanitäter zu Hause oder in der Praxis – bei einer Entfernung von bis zu 5 Kilometern zum Standort der Rettungswache – abgeholt und, von dort aus zum Einsatzort gebracht.</p><p style="text-align:justify;">„Im Flächenlandkreis Biberach war dieses Vorgehen bislang gelebte Praxis und ein tragfähiger Kompromiss“, sagt Dr. Thomas Schmidt, Ärztlicher Direktor des <a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank">Biberacher Sana Klinikums</a>. „Gerade <span>in ländlichen Regionen wie der unseren ist es a</span>ngesichts der ohnehin knappen Ressource Notarzt <span>oftmals mit großen Anstrengungen verbunden, die Dienste dauerhaft und zuverlässig zu besetzen. </span>Für manche Ärzte war es ein nachvollziehbarer Anreiz, den Notarztdienst von zu Hause oder der eigenen Praxis aus zu leisten.“ <span>Mit dem neuen Rettungsdienstgesetz Baden-Württemberg ist dieses Modell jedoch nicht mehr zulässig. Dort heißt es klar: „Notarztstandorte sind Einrichtungen des Rettungsdienstes, an denen das Notarzteinsatzfahrzeug und das vorgeschriebene Personal zu den Einsatzzeiten vorgehalten werden müssen und von denen aus sie – gemeinsam – ausrücken.“ Aus diesem Grund hat das Regierungspräsidium Tübingen als zuständige Aufsichtsbehörde gefordert, geeignete Maßnahmen im Hinblick auf die bisher praktizierte Notarztabholung zu ergreifen. </span>Der Bereichsausschuss im Rettungsdienstbereich Biberach hat daraufhin im Mai dieses Jahres die umgehende Umsetzung der gültigen rechtlichen Vorgaben beschlossen, sodass Notarztdienste seit Juli von den sechs festgelegten Notarztstandorten im Landkreis aus geleistet werden müssen.</p><p style="text-align:justify;">Der Bereichsausschuss setzt sich aus Vertretern der Kostenträger (Krankenkassen) und Leistungsträger (Hilfsorganisationen) zusammen. Ergänzt wird das Gremium durch Mitglieder des Landratsamts, der Klinik, der Notärzteschaft sowie der Kassenärztlichen Vereinigung. Diese unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen es, Entscheidungen differenziert zu bewerten und <span>gemeinsam tragfähige Lösungen für eine bestmögliche präklinische Versorgung zu erarbeiten. Die Vertreter von Klinik und Notärzteschaft sind dabei in beratender Funktion tätig und nicht stimmberechtigt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Wichtig zu wissen ist, dass die Prähospitalzeit im Landkreis bereits unter 60 Minuten und damit landesweit im Mittel liegt“,</span> sagt <span>Michael Mutschler, stellvertretender Vorsitzender des Bereichsausschusses für den Rettungsdienstbereich Biberach. „Jetzt gilt es, die Ausrückzeit nachhaltig zu verbessern.“ Mit dem Beginn der Maßnahme zum 1. Juli und dem damit verbundenen zeitlichen Vorlauf sollte sichergestellt werden, dass sich alle Beteiligten organisatorisch auf die neue Regelung einstellen können. „</span>Die notwendigen infrastrukturellen Rahmenbedingungen, um beispielsweise den Nachtdienst in der Rettungswache verbringen zu können, wurde in den letzten Jahren durch Neu- und Umbaumaßnahmen organisationsübergreifend<span> </span>bereits geschaffen“, so Michael <span>Mutschler. „Dennoch gibt es im Zuge dieser erforderlichen Umstellung auch Bedenken und die Sorge, dass Schichten nicht mehr vollständig besetzt werden können oder einzelne Notärzte ihren Dienst ganz aufgeben“, führt Schmidt weiter fort. „Tatsächlich könnte es dazu kommen, dass das neue Modell für einzelne Notärzte nicht mehr praktikabel ist. </span>Das lässt sich bei strukturellen Veränderungen leider nicht gänzlich ausschließen und die Erfahrungen hat man auch bereits in anderen Landkreisen gemacht. Letztendlich handelt es sich aber um eine gesetzliche Vorgabe und kein Konzept oder eine Idee von uns als Klinikbetreiber, wie an anderer Stelle bereits vermutet wurde. Das heißt, die Umsetzung ist unabdingbar.“</p><p style="text-align:justify;">Umso wichtiger ist es jetzt, gemeinsam tragfähige Lösungen zu entwickeln, um den Notarztdienst im Landkreis Biberach weiterhin attraktiv zu gestalten und so die Versorgung auch unter den neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen sicherzustellen, die Dienste zuverlässig zu besetzen und die Ausrückzeiten nachhaltig zu verbessern.<span> </span>„Wir sind zuversichtlich, dass uns das weiterhin in gewohnter Form gelingen wird. <span>Von Seiten des Klinikums werden wir uns mit höchster Priorität dafür einsetzen“, betont PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/anaesthesiologie" target="_blank"><span>Zentrums für Anästhesiologie</span></a><span> am Biberacher Sana Klinikum. Seine Abteilung beziehungsweise das Klinikum sichert mit rund 35 Ärzten einen großen Teil der Notarztversorgung im Landkreis Biberach. Zwei Klinikärzte fungieren dabei als Leiter des Notarztdienstes im Rettungsdienstbereich Biberach, zwei weitere koordinieren im Rahmen ihrer Nebentätigkeit die Vergabe der Notarztdienste, acht sind als leitende Notärzte berufen. Ziel ist es jetzt, den Pool an Ärzten für die Notarztversorgung zu halten und perspektivisch weiter auszubauen. „Wir als Klinikum tragen dazu aktiv bei, indem wir die Zusatzweiterbildung zum Notarzt fördern und sämtliche Kosten hierfür übernehmen“, so Hafner. </span>Insgesamt wurden im Landkreis Biberach in den vergangenen Jahren umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um eine kontinuierliche Besetzung aller Notarztstandorte sicherzustellen. Unter anderem wurde die Vergütung angepasst, die im Landkreis höher ist als in anderen Regionen.&nbsp;<span>&nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Wir haben insgesamt also eine gute Situation, auch was die Besetzung der Notarztdienste und die Qualifikation unserer Notärzte angeht. Diese gilt es zu halten – das ist die klare Marschrichtung für die kommenden Monate“, sind sich die Verantwortlichen einig. „An dieser Stelle möchten wir allen Notärzten und Notfallsanitätern herzlich danken, die mit großem Engagement an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr die Notfallversorgung im und für den Landkreis Biberach sicherstellen.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/923bdac1-5d5b-439b-9593-30bb641d41a0/1920_250710-pm-gesetzlichevorgabenerfordernanpassungindernotarztgebundenennotfallversorgung.jpg?10000"><p><i><span>Um die Ausrückzeiten im Landkreis Biberach nachhaltig zu verbessern, werden die Notarztdienste seit Juli von den sechs Notarztstandorten aus geleistet und nicht wie bisher von unterschiedlichen Orten aus.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/923bdac1-5d5b-439b-9593-30bb641d41a0/250710-pm-gesetzlichevorgabenerfordernanpassungindernotarztgebundenennotfallversorgung/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Notärzte,notfallversorgung,Ausrückzeiten,Notarztdienst,RettungsdienstBiberach,Notfall,LandkreisBiberach]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 16:00:32 +0200</pubDate>
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                        <title>Sana ist bereit für die EM</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-ist-bereit-fuer-die-em/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-ist-bereit-fuer-die-em/</guid><pp:caseid>636308</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Am Freitag startet die Europameisterschaft in Deutschland – mit vielen Begegnungen in den Stadien in NRW. Das Sana-Krankenhaus Hürth ist als Notfallkrankenhaus auf dieses Großereignis vorbereitet.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Wenn am Freitagabend das erste Mal der Ball während der insgesamt vierwöchigen Heim-Europameisterschaft rollt, ist auch das Gesundheitswesen auf mögliche Ereignisse rund um die Spiele vorbereitet. Schon am Samstag geht es für unsere Region in Köln los, dort treffen dann Ungarn und die Schweiz aufeinander.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Rettungsdienste und Polizei sind auf große Menschenmengen, die sich nicht nur in Stadien sondern auch beim Public Viewing treffen, vorbereitet. Auch die Krankenhäuser, insbesondere die mit regelhafter Notfallversorgung, haben sich im Rahmen der übergeordneten Gefahrenabwehr auf dieses Großereignis vorbereitet.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Bei kleineren Vorfällen wird die Versorgung von Verletzten in erster Linie durch die Kliniken im direkten Umfeld des Ereignisortes übernommen“, erklärt Dr. Eduard Gruber, Leitender Arzt der Zentralen Notaufnahme im Sana-Krankenhaus Hürth. „Wir haben unsere Kapazitäten im Rahmen der MANV-Konzepte selbstverständlich auch an die zuständigen Behörden gemeldet, so wie es auch alle anderen Häuser in der Region gemachten haben.“ „MANV“ steht für Massenanfall von Verletzten und wird insbesondere bei größeren Schadensereignissen mit zahlreichen verletzten Personen unterschiedlichster Schweregrade herangezogen. „In unserem Haus sind alle für die Notfallversorgung relevanten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die kommenden Wochen vorbereitet und für mögliche Einsatzfälle sensibilisiert“, so Dr. Gruber weiter. „Wir haben in den vergangenen Tagen auch noch mal Schulungen mit speziellem Zuschnitt auf die Abläufe bei MANV-Ereignissen angeboten. Wir sind bereit für die Spiele der EM und im Besonderen die Spieltage in der Nähe unseres Standortes.“</span></p><h2 style="text-align:justify;">Notfallversorgung ist Kernaufgabe der Sana Kliniken im Rheinland</h2><p><span>Geschäftsführer Michael Weckmann, der gleichzeitig auch Geschäftsführer des Sana-Clusters Rheinland mit Häusern in Hürth, Köln, Düsseldorf und Duisburg ist, ergänzt: „Privat freuen wir uns alle auf diese Europameisterschaft, bei der das deutsche Team hoffentlich weit kommen wird. Beruflich sind wir in den Krankenhäusern in NRW ebenfalls bestens vorbereitet. In den meisten Standorten gehört die Notfallversorgung zu unseren Kernaufgaben, die wir mit entsprechend gut ausgebildetem Personal bewältigen. Und für MANV-Ereignisse hat jedes Krankenhauses geeignete Standard-Konzepte, auf die im Ernstfall zurückgegriffen wird.“ Bei Großereignissen wie einer Europameisterschaft werden diese dann noch mal präventiv herangezogen und auch von den zuständigen Behörden abgefragt. Sollte es zu einem Schadenereignis kommen, werden Einsätze und anzufahrenden Krankenhäuser über die jeweiligen Leitstellen koordiniert und auch informiert. „Die entsprechenden MANV-Meldeketten werden heutzutage digital unterstützt und können über Bildschirme in den Notaufnahmen aufgerufen werden. So ist unser Personal im Falle eines Falles jederzeit darüber unterrichtet, welche Patientinnen und Patienten bei uns eintreffen werden.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f0d44aba-c457-42e7-b4d8-a6fa26098ca4/1920_dreduardgruber.jpg?10000"><p><i><span>"In unserem Haus sind alle für die Notfallversorgung relevanten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die kommenden Wochen vorbereitet und für mögliche Einsatzfälle sensibilisiert</span>”, sagt Dr. Eduard Gruber, Leitender Arzt der Zentralen Notaufnahme im Sana-Krankenhaus Hürth. (Foto: Stephan Hubrich)</i></p><p>Portraitfoto in hoher Auflösung <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f0d44aba-c457-42e7-b4d8-a6fa26098ca4/dreduardgruber/" target="_blank">herunterladen</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a6091a0f-6fd8-4373-b3b3-d041519914f6/1920_231128-sana-dusseldorf-michael-weckmann18.jpg?15584"><p><i>“Für MANV-Ereignisse hat jedes Krankenhaus geeignete Standard-Konzepte, auf die im Ernstfall zurückgegriffen wird", sagt Michael Weckmann, Geschäftsführer des Sana-Krankenhauses Hürth und des Sana Cluster Rheinland.</i></p><p>Portraitfoto in hoher Auflösung <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2cbd0065-9227-4d67-8316-e53f2f142171/weckmannfinal2022/" target="_blank">herunterladen</a></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Über das Sana Krankenhaus Hürth</strong></span></p><p>Das Sana-Krankenhaus Hürth ist ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung in der Metropolregion Köln-Bonn, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie sicherstellt.<span> Rund 350 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jährlich um über 25.000 Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich.</span><br>Das Hürther Krankenhaus wurde 1984 durch Sana übernommen und war damals deutschlandweit das erste kommunale Haus, das privatisiert wurde. Die Übernahme war mit einer mindestens 20-jährigen Bestandszusage verbunden. Seitdem wurde das Sana-Krankenhaus Hürth mehrfach erweitert, saniert und (medizinisch) modernisiert. Mit seinen zukunftsfähigen Voraussetzungen für die qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die gesamte Region.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Huerth,manv,notfallversorgung,Notfall,Notaufnahme,europameisterschaft]]></category>
            <pubDate>Wed, 12 Jun 2024 15:02:06 +0200</pubDate>
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