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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 16:45:23 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Rudern gegen Krebs 2026 in Offenbach: Sana Klinikum Offenbach mit Teamgeist und sportlichem Erfolg</title>
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            <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 16:27:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Doppeltes Glück zur 1.000. Geburt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/doppeltes-glueck-zur-1000-geburt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/doppeltes-glueck-zur-1000-geburt/</guid><pp:caseid>807760</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<h3>Zwillingsmädchen am Sana Klinikum Offenbach geboren</h3>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Ein besonderer Meilenstein für die Geburtshilfe am Sana Klinikum Offenbach: Am 3. September 2026 gab es gleich doppelten Grund zur Freude. Mit der Geburt zweier Zwillingsmädchen verzeichnete die Geburtshilfe die 1.000</span><i><span>.</span></i><span> Geburt des Jahres. Die Geburt erfolgte per Kaiserschnitt und wurde durch das erfahrene Team der Geburtshilfe begleitet. Mutter und Kinder haben die Geburt gut überstanden und können nun die ersten Tage als Familie genießen.</span></p><p><span>„Eine Geburt ist für jede Familie ein ganz besonderer Moment. Dass unsere 1.000. Geburt in diesem Jahr gleich zwei neue Erdenbürgerinnen zu uns gebracht hat, freut uns natürlich besonders“, sagt PD Dr. med. Ahmed El-Balat, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe. „Wir gratulieren der Familie von Herzen und wünschen den beiden Mädchen einen wunderbaren Start ins Leben.“</span></p><h3><span><strong>Geburtshilfe mit Erfahrung und individueller Betreuung</strong></span></h3><p> </p><p><span>Im vergangenen Jahr verzeichnete das Sana Klinikum Offenbach insgesamt 1.419 Geburten, darunter neun Zwillingsgeburten. Das Team aus Hebammen, Ärzt:innen und Pflegefachkräften begleitet werdende Eltern während der Schwangerschaft, der Geburt und in der ersten Zeit mit ihrem Kind. Im Mittelpunkt stehen dabei eine umfassende medizinische Versorgung und eine individuelle, familienorientierte Betreuung.</span></p><p><span>Auch bei Mehrlingsgeburten und Kaiserschnitten arbeiten die beteiligten Fachbereiche eng zusammen, um Mutter und Kinder bestmöglich zu versorgen. Als Perinatalzentrum Level 1 bietet das Klinikum die höchste Versorgungsstruktur für Risikoschwangerschaften sowie für Früh- und kranke Neugeborene. Damit können auch Familien mit besonderen medizinischen Anforderungen umfassend betreut werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/104ff05a-4357-4555-8779-f590dfb20c30/1920_20260904_1000geburt.jpg?10000"><p><i>Die frischgebackenen Eltern (Mitte) freuen sich gemeinsam mit dem Team der Gynäkologie und Geburtshilfe über die Geburt ihrer beiden Töchter.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/104ff05a-4357-4555-8779-f590dfb20c30/20260904_1000geburt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach </strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Fri, 04 Sep 2026 13:54:02 +0200</pubDate>
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                        <title>Kopf-Hals-Tumoren im Fokus</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kopf-hals-tumoren-im-fokus/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kopf-hals-tumoren-im-fokus/</guid><pp:caseid>788261</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Wie wichtig eine frühzeitige Diagnose ist, welche modernen Behandlungs­möglichkeiten heute zur Verfügung stehen und was Patienten nach einer Tumorerkrankung für den Weg zurück in den Alltag benötigen – diese und viele weitere Fragen standen beim Patiententag zu Kopf-Hals-Tumoren am Sana Klinikum Offenbach im Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem AGAPLESION Bethanien Krankenhaus Frankfurt hatte das Kopf-Hals-Tumorzentrum des Sana Klinikums Offenbach Betroffene, Angehörige und Interessierte eingeladen.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Unter der fachlichen Leitung von Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. habil. Constantin Landes vom Sana Klinikum Offenbach und Priv.-Doz. Dr. med. Balázs B. Lörincz, Ph.D., vom AGAPLESION Bethanien Krankenhaus Frankfurt informierten hochkarätige Referent aus unterschiedlichen Fachbereichen über die gesamte Behandlungskette – von Prävention und Früherkennung über moderne operative Verfahren bis hin zu Rehabilitation und dem Leben mit und nach der Erkrankung.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Risikofaktoren kennen und Warnzeichen ernst nehmen</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Kopf-Hals-Tumoren betreffen vor allem die Schleimhäute von Mund, Zunge, Rachen und Kehlkopf und machen etwa fünf Prozent aller Krebserkrankungen weltweit aus. Zu den wichtigsten Risikofaktoren zählt insbesondere Rauchen. Auch regelmäßiger hoher Alkoholkonsum und bestimmte Virusinfektionen können das Erkrankungsrisiko erhöhen. Während Männer häufiger betroffen sind, steigt die Zahl der Erkrankungen bei Frauen zunehmend.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein Bestandteil des Patiententages war deshalb die Frage: Wann sollte ärztlicher Rat eingeholt werden? Die Experten machten darauf aufmerksam, dass anhaltende Beschwerden nicht ignoriert werden sollten. Dazu gehören beispielsweise anhaltende Heiserkeit, länger bestehende Halsschmerzen, Schluckbeschwerden oder geschwollene Lymphknoten am Hals. Auch Veränderungen, Wunden oder Beläge in der Mundhöhle, die nicht von selbst wieder verschwinden, sollten ärztlich abgeklärt werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Eine frühzeitige Diagnose kann entscheidend für die weiteren Behandlungsmöglichkeiten sein. Der Patiententag vermittelte deshalb nicht nur Wissen über moderne Therapien, sondern sensibilisierte auch dafür, mögliche Warnzeichen ernst zu nehmen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Bei Kopf-Hals-Tumoren ist es entscheidend, Warnzeichen frühzeitig ernst zu nehmen und die Behandlung individuell auf die Patienten abzustimmen. Gleichzeitig haben sich die operativen Möglichkeiten in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Mit modernen Verfahren wie der robotergestützten Chirurgie können wir heute sehr präzise und mit dem Ziel operieren, wichtige Funktionen möglichst zu erhalten.“, sagt Professor Dr. Constantin Landes, Chefarzt der Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie, Kopf- und Halschirurgie am Sana Klinikum Offenbach.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Von der Früherkennung bis zur modernen Tumorchirurgie</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Im weiteren Verlauf standen die modernen Behandlungsmöglichkeiten verschiedener Kopf-Hals-Tumoren im Mittelpunkt. Vorgestellt wurden unter anderem operative Verfahren bei Tumoren der Mundhöhle, des Kiefers, des Rachens und des Kehlkopfes.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein besonderer Blick galt dabei der robotergestützten Chirurgie mit dem da Vinci-Operationssystem. Das System ermöglicht dem Operateur eine hochauflösende dreidimensionale Sicht und präzise Bewegungen der Instrumente. Beim Patiententag konnten die Besucher die Technologie nicht nur kennenlernen, sondern den OP-Roboter auch selbst ausprobieren und so einen unmittelbaren Eindruck von der modernen Operationstechnik gewinnen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Die Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren endet nicht mit der Operation. Für unsere Patienten ist entscheidend, dass sie auch danach gut begleitet werden. Deshalb arbeiten die verschiedenen Fachdisziplinen eng zusammen – von der Chirurgie und Fachpflege über die Logopädie und Psychoonkologie bis hin zur Rehabilitation.“, betont Priv.-Doz. Dr. med. Balázs B. Lörincz, Ph.D., Chefarzt der Kopf-Hals-Klinik am AGAPLESION Bethanien Krankenhaus Frankfurt.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Rehabilitation: zurück in den Alltag</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Einen besonders wichtigen Schwerpunkt bildete die Rehabilitation. Denn mit der Behandlung eines Kopf-Hals-Tumors ist die Therapie für viele Betroffene noch lange nicht abgeschlossen. Einschränkungen beim Sprechen, der Stimme oder beim Schlucken können den Alltag und die Lebensqualität erheblich beeinflussen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Sprache, Stimme und Schluckfunktion können gezielt trainiert und wiederhergestellt werden. Auch die prothetische und dentale Rehabilitation spielt dabei eine wichtige Rolle. Nach umfangreichen Eingriffen können individuelle Versorgungen dazu beitragen, Funktionen wiederherzustellen und Patienten mehr Sicherheit und Lebensqualität im Alltag zu geben.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Darüber hinaus erhielten die Teilnehmer Einblicke in die spezialisierte Fachpflege und die Möglichkeiten der Begleitung während und nach der Therapie. Auch die Behandlung von Tumorrückfällen (Rezidiven) wurde thematisiert.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Psychoonkologie: „Was braucht es für mich?“</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Auch die psychische Belastung einer Krebserkrankung stand im Fokus. Hier wurde deutlich, dass eine Krebserkrankung immer eine Ausnahmesituation darstellt. Bei Kopf-Hals-Tumoren können zusätzlich sehr persönliche und sichtbare Veränderungen hinzukommen – etwa wenn Stimme, Sprechen, Essen oder das eigene Aussehen betroffen sind.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Psychoonkologische Unterstützung kann dabei ganz unterschiedlich aussehen: Sie kann helfen, mit der Angst vor Untersuchungen oder einem Rezidiv umzugehen, nächtliches Grübeln zu reduzieren, Bedürfnisse gegenüber der Familie zu formulieren oder wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln. Auch die Frage, wie der Weg zurück in den Alltag gelingen kann, spielt eine wichtige Rolle. Psychoonkologische Unterstützung kann dabei helfen, mit Ängsten umzugehen, wieder Vertrauen in den eigenen Körper zu entwickeln und Schritt für Schritt in den Alltag zurückzufinden.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Austausch auf Augenhöhe</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Im Anschluss an die Vorträge standen die Referenten für Fragen zur Verfügung. Dabei wurde deutlich, wie groß der Informations- und Gesprächsbedarf bei Betroffenen und Angehörigen ist. Der persönliche Austausch bot die Möglichkeit, medizinische Fragen zu vertiefen und mit den Experten auch über Themen zu sprechen, die im klassischen Behandlungsgespräch häufig weniger Raum finden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Patiententag machte damit deutlich: Die moderne Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren umfasst weit mehr als die eigentliche Tumortherapie. Prävention, Früherkennung, moderne Chirurgie, spezialisierte Pflege, Logopädie, Psychoonkologie und Rehabilitation greifen ineinander, um Patient möglichst umfassend zu begleiten und ihnen den Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben zu erleichtern.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/81d05a74-cdef-4339-ab56-783bef7a42fc/1920_20260819_patiententagzukopf-hals-tumoren.jpg?76196"><p><i><span>Gemeinsam für eine moderne und ganzheitliche Versorgung: Zahlreiche Experten informierten beim Patiententag über moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Kopf-Hals-Tumoren. Im Mittelpunkt: der da Vinci-Operationsroboter.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/81d05a74-cdef-4339-ab56-783bef7a42fc/20260819_patiententagzukopf-hals-tumoren/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach </strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Mon, 24 Aug 2026 11:52:03 +0200</pubDate>
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                        <title>Gelenkersatz – individuell und schonend</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gelenkersatz--individuell-und-schonend/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/gelenkersatz--individuell-und-schonend/</guid><pp:caseid>787247</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Wenn die Schmerzen in Hüfte oder Knie immer schlimmer werden und die Gehstrecke zunehmend kürzer wird, kann ein künstliches Gelenk die Lebensqualität deutlich verbessern. Moderne Hightech-Verfahren und das sogenannte Rapid-Recovery-Programm ermöglichen präzisere und schonendere Eingriffe sowie eine schnellere Erholung. So kann heute auch die Rückkehr zum Lieblingssport wieder möglich sein. Ob und wann ein künstliches Gelenk sinnvoll ist, hängt von der individuellen Situation der Patientinnen und Patienten ab. Zudem sollte der Eingriff gut vorbereitet sein.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Worauf es beim Gelenkersatz wirklich ankommt, erfahren Interessierte am 1. September 2026 in der Patientenakademie des Sana Klinikums Offenbach. Ab 16 Uhr informieren Prof. Dr. med. Richard Sellei, Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädische Chirurgie, und Dr. med. Wolfgang Scior, Sektionsleiter Endoprothetik, darüber, wann der richtige Zeitpunkt für ein künstliches Gelenk gekommen ist, wie die Operation abläuft und was bei der Vorbereitung und Nachsorge zu beachten ist. Dr. Scior ist Spezialist für Endoprothetik und insbesondere auf den Ersatz von Hüft-, Knie- und Schultergelenken sowie auf Wechseloperationen spezialisiert.</span></p><p><span>Das Behandlungsspektrum der Endoprothetik am Sana Klinikum Offenbach umfasst alle großen Gelenke – Hüfte, Knie und Schulter – und auch die Versorgung komplizierter Fälle, etwa bei schwer erkrankten Patientinnen und Patienten oder nach mehreren vorausgegangenen Operationen. Rund 400 Knie- und 500 Hüftoperationen werden hier pro Jahr durchgeführt.</span></p><h2><span>Millimetergenaue und individuelle Positionierung des künstlichen Gelenks</span><br /> </h2><p><span>Ein computergestütztes, intraoperatives Navigationssystem unterstützt die Operationsplanung und ermöglicht eine millimetergenaue und individuelle Positionierung des künstlichen Gelenks. Zum Einsatz kommen ausschließlich hochwertige Implantate, darunter Knieprothesen mit erweiterter Beugefähigkeit und Gelenkpaarungen mit gehärtetem Polyethylen. Durch deren optimiertes Abriebverhalten kann eine besonders lange Lebensdauer der Prothese erreicht werden.</span></p><p><span>Damit die Patientinnen und Patienten nach dem Eingriff möglichst wenig Schmerzen haben und schnell wieder mobil werden, hat sich das Rapid-Recovery-Programm etabliert. Es umfasst eine Reihe aufeinander abgestimmter Maßnahmen, deren Wirksamkeit in zahlreichen Studien belegt ist.</span></p><p><span>Die Veranstaltung findet am 1. September 2026 ab 16 Uhr im Helmut-Nier-Saal des Sana Klinikums Offenbach statt. Selbstverständlich haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, mit den Ärzten ins Gespräch zu kommen. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/offenbach/medizin-pflege/unfallchirurgie-und-orthopaedische-chirurgie"><span>https://www.sana.de/offenbach/medizin-pflege/unfallchirurgie-und-orthopaedische-chirurgie</span></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a5a6bb91-e2a7-4247-96ca-7896a31004a8/1920_sof_chii_sellei_scior..jpg?10000"><p><i>Prof. Dr. med. Richard Sellei und Dr. med. Wolfgang Scior informieren bei der Patientenakademie</i> über Gelenkersatz <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a5a6bb91-e2a7-4247-96ca-7896a31004a8/sof_chii_sellei_scior./" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach </strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 17:44:09 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a5a6bb91-e2a7-4247-96ca-7896a31004a8/sof_chii_sellei_scior..jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Prof. Dr. med. Richard Sellei, Chefarzt der Klinik f&amp;uuml;r Unfallchirurgie und Orthop&amp;auml;dische Chirurgie, und Dr. med. Wolfgang Scior, Sektionsleiter Endoprothetik]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Prof. Dr. med. Richard Sellei und Dr. med. Wolfgang Scior informieren bei der Patientenakademie]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Vortrag zum Thema Polyneuropathie ein voller Erfolg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/vortrag-zum-thema-polyneuropathie-ein-voller-erfolg/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vortrag-zum-thema-polyneuropathie-ein-voller-erfolg/</guid><pp:caseid>785734</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Wie stark das Interesse am Thema Polyneuropathie ist, bewies der Vortrag von PD Dr. med. Ferdinand Bohmann am 13. August in der VHS Offenbach. Mit 60 Besucher:innen war der Vortragssaal komplett ausgebucht. Die Warteliste war derart lang, dass der Vortrag im kommenden Semester wiederholt werden soll.  </span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Es war eine sehr schöne und interaktive Veranstaltung“, so Dr. Bohmann. „Es wurden sehr viele Fragen gestellt, wobei es vor allem um das Verständnis dieser Erkrankung und die Behandlungsmöglichkeiten ging. Ich freue mich, dass der Vortrag so großen Anklang gefunden hat, dass wir ihn wiederholen müssen. Mittlerweile haben sich mehrere Betroffene gemeldet, die nicht so lange warten und lieber vorher in die Sprechstunde kommen wollen. Diese sind selbstverständlich jederzeit herzlich willkommen.“    </span></p><p><span>Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems, die in der Regel Folge anderer Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes ist. Sie äußert sich anfangs durch Kribbeln oder Ameisenlaufen an den Zehen oder Füßen. Später kommen Taubheitsgefühl, vermindertes Temperaturempfinden oder sogar Schmerzen hinzu. Man geht davon aus, dass rund 15 Prozent aller Menschen über 65 Jahre davon betroffen sind. Der Schlüssel zu Polyneuropathie besteht in einer umfassenden Diagnostik, um die Grunderkrankung zu erkennen und zu behandeln. Je früher dies geschieht, desto besser lassen sich die Symptome in den Griff bekommen und eine weitere Schädigung der Nerven verhindern.</span></p><p><span>Der Termin für diesen Vortrag im nächsten Semester wird noch bekannt gegeben.</span></p><p><span>Termine oder Auskünfte zu den Spezial-Sprechstunden von Dr. Bohmann erhalten Interessenten über das Chefarzt-Sekretariat telefonisch unter 069 8405-4642 oder per E-Mail an </span><a href="mailto:neurologie-sof@sana.de"><span>neurologie-sof@sana.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/offenbach/medizin-pflege/neurologische-klinik"><span>https://www.sana.de/offenbach/medizin-pflege/neurologische-klinik</span></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/89b5ddaa-cae2-41c0-8435-7276b643c64d/1920_pddr.med.ferdinandbohmann_polyneuropathie-vhs.jpg?89661"><p><i><span>PD Dr. med. Ferdinand Bohmann</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/89b5ddaa-cae2-41c0-8435-7276b643c64d/pddr.med.ferdinandbohmann_polyneuropathie-vhs/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach </strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 14:21:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/89b5ddaa-cae2-41c0-8435-7276b643c64d/pddr.med.ferdinandbohmann_polyneuropathie-vhs.jpg?89661</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[PD Dr. med. Ferdinand Bohmann]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[PD Dr. med. Ferdinand Bohmann]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neue Leitung für die Unfallchirurgie und Orthopädie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/neue-leitung-fuer-die-unfallchirurgie-und-orthopaedie/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/neue-leitung-fuer-die-unfallchirurgie-und-orthopaedie/</guid><pp:caseid>785715</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Professor Dr. med. Philipp Störmann wird neuer Chefarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Sana Klinikum Offenbach. Der 41-Jährige übernimmt die Leitung der Klinik zum 1. Oktober 2026. Er wechselt vom Universitätsklinikum Frankfurt nach Offenbach, wo er als Leitender Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie tätig ist. Professor Dr. med. Störmann folgt auf Professor Dr. med. Richard Martin Sellei, der sich nach vielen Jahren erfolgreicher Tätigkeit am Sana Klinikum Offenbach künftig mit einer eigenen orthopädischen Praxis niederlassen wird. </strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Mit Professor Philipp Störmann gewinnt das Sana Klinikum Offenbach einen anerkannten Experten für Unfallchirurgie, Orthopädie und Schwerverletztenversorgung. Der erfahrene Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie verfügt über eine langjährige klinische, wissenschaftliche und organisatorische Expertise und bringt umfassende Erfahrung in der Leitung großer unfallchirurgischer Einheiten mit.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Mit Professor Störmann konnten wir einen herausragenden Mediziner und eine erfahrene Führungspersönlichkeit für unser Klinikum gewinnen. Seine hohe fachliche Expertise und seine umfassende Erfahrung in der Versorgung schwerverletzter Patientinnen und Patienten werden die Unfallchirurgie und Orthopädie am Sana Klinikum Offenbach nachhaltig stärken. Gleichzeitig danken wir Professor Sellei herzlich für sein langjähriges Engagement – als Chefarzt, stellvertretender Ärztlicher Direktor und Mitglied der Fachgruppe Orthopädie und Unfallchirurgie der Sana AG. Für seinen weiteren beruflichen Weg wünschen wir ihm alles Gute und viel Erfolg. Gemeinsam mit Professor Störmann möchten wir die Klinik weiterentwickeln und ihre hervorragende Position in der regionalen und überregionalen Patientenversorgung weiter ausbauen. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit“, erklärte Philipp Schlerkmann, Geschäftsführer des Sana Klinikums Offenbach.</span></p><h2><span>Herausragenden Mediziner und eine erfahrene Führungspersönlichkeit</span><br /> </h2><p style="text-align:justify;"><span>Professor Störmann studierte Humanmedizin an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und promovierte dort 2014. Im Jahr 2020 habilitierte er sich im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie. 2023 wurde er zum außerplanmäßigen Professor der Goethe-Universität Frankfurt ernannt. Ergänzend absolvierte er den Masterstudiengang Health Business Administration (MHBA), den er 2024 erfolgreich abschloss.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Seit Januar 2025 ist er Leitender Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am Universitätsklinikum Frankfurt. Zudem leitet er das dortige Traumazentrum. Neben seiner klinischen Tätigkeit engagiert sich Professor Störmann seit vielen Jahren in der Notfallmedizin. Bereits 2016 erwarb er die Zusatzbezeichnung Notfallmedizin und ist seither als Notarzt tätig. Seit 2022 ist er Leitender Notarzt der Städte Frankfurt am Main und Offenbach am Main und verfügt über Erfahrung aus rund 2.300 Notarzteinsätzen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Ich freue mich sehr darauf, Teil des Sana Klinikums Offenbach zu werden und gemeinsam mit dem erfahrenen Team die Zukunft der Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie zu gestalten. Mein Ziel ist es, Bewährtes weiterzuentwickeln, neue Impulse zu setzen und unseren Patientinnen und Patienten jederzeit eine medizinische Versorgung auf höchstem Niveau zu bieten“, so Professor Störmann.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/92536b31-b8a5-439b-992f-f3da989868aa/1920_20260814-pm-prof-stoumlrmann-neuer-chefarzt_1.jpg?90757"><p><i>(v.l.) <span>Philipp Schlerkmann, Geschäftsführer Sana Klinikum Offenbach, Professor Dr. med. Philipp Störmann, Professor Dr. med. Norbert Rilinger, Ärztlicher Direktor Sana Klinikum Offenbach und Martin Eberlein, Geschäftsführer Sana Klinikum Offenbach</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/92536b31-b8a5-439b-992f-f3da989868aa/20260814-pm-prof-stoumlrmann-neuer-chefarzt_1/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach </strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Fri, 14 Aug 2026 10:23:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Kopf-Hals-Tumoren früh erkennen und erfolgreich behandeln</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kopf-hals-tumoren-frueh-erkennen-und-erfolgreich-behandeln/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kopf-hals-tumoren-frueh-erkennen-und-erfolgreich-behandeln/</guid><pp:caseid>785286</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Das Sana Klinikum Offenbach und das Agaplesion Bethanien Krankenhaus Frankfurt laden am Mittwoch, 19. August 2026, gemeinsam zum Patiententag zu Kopf-Hals-Tumoren ein. Von 15.30 bis 19.30 Uhr erhalten Betroffene, Angehörige und Interessierte im Mitarbeiterrestaurant des Sana Klinikums Offenbach einen umfassenden Einblick in Prävention, modernen Therapie und Rehabilitation. Ein besonderes Highlight der kostenfreien Veranstaltung ist die Präsentation des da Vinci®-Operationssystems, das die Besucher:innen selbst ausprobieren können. Moderiert und fachlich begleitet wird der Patiententag von Prof. Dr. med. Dr. med. dent. Dr. habil. Constantin Landes vom Sana Klinikum Offenbach sowie Priv.-Doz. Dr. med. Balázs B. Lörincz, Ph.D., vom AGAPLESION Bethanien Krankenhaus Frankfurt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Krebserkrankungen der Mundhöhle, des Rachens, der Nasennebenhöhlen und des Kehlkopfes werden häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium erkannt. Dabei gilt: Je früher Kopf-Hals-Tumoren diagnostiziert und behandelt werden, desto besser sind in vielen Fällen die Heilungs- und Behandlungschancen. Mit dem Patiententag möchten die beiden Kooperationspartner über Warnzeichen und Risikofaktoren informieren, moderne Therapieverfahren vorstellen und zeigen, wie eine ganzheitliche Versorgung Betroffene während der gesamten Behandlung begleitet.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Die Expert:innen informieren über Prävention, Früherkennung und moderne Behandlungs- und Operationsmethoden bei Kopf-Hals-Tumoren.</span><br /> </h2><p style="text-align:justify;"><span>Moderne Krebsmedizin endet nicht im Operationssaal. Eine erfolgreiche Behandlung von Kopf-Hals-Tumoren ist immer Teamarbeit. Deshalb widmet sich der Patiententag bewusst auch den vielen Fachdisziplinen, die Betroffene während und nach der Therapie begleiten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Besondere Aufmerksamkeit gilt der Rehabilitation und der langfristigen Begleitung von Patient:innen mit Kopf-Hals-Tumoren. Denn auch nach einer erfolgreichen Tumorbehandlung stehen viele Betroffene vor Herausforderungen, die ihren Alltag erheblich beeinflussen können. Einschränkungen beim Sprechen, Schlucken oder Kauen sowie Veränderungen des äußeren Erscheinungsbildes wirken sich häufig auf die Lebensqualität und die soziale Teilhabe aus.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ein weiterer Schwerpunkt ist die Logopädie. Nach Operationen oder einer Strahlentherapie können Sprache, Stimme und Schluckfunktion beeinträchtigt sein. Die Referent:innen erläutern, wie gezielte Therapien helfen, diese Fähigkeiten wiederzuerlangen und die Lebensqualität nachhaltig zu verbessern.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Spezialisierte Pflegefachkräfte geben Einblicke in die besonderen pflegerischen Anforderungen bei Kopf-Hals-Tumoren und zeigen, wie eine individuelle Betreuung den Heilungsverlauf unterstützen und den Alltag erleichtern kann. Psychoonkolog:innen informieren darüber, wie Patient:innen und ihre Angehörigen bei den seelischen Belastungen einer Krebserkrankung begleitet werden und welche Unterstützungsangebote zur Verfügung stehen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Darüber hinaus stellen Expert:innen die Möglichkeiten der Tumorprothetik und der dentalen Rehabilitation vor. Nach umfangreichen Eingriffen im Mund-, Kiefer- oder Gesichtsbereich können individuell angepasste prothetische Versorgungen entscheidend dazu beitragen, Funktionen wie Kauen, Schlucken und Sprechen wiederherzustellen und gleichzeitig das äußere Erscheinungsbild zu verbessern. Ergänzend informieren die Referent:innen über moderne Konzepte in der Behandlung von Tumorrückfällen (Rezidiven) sowie über rehabilitative Maßnahmen, die Patient:innen auf ihrem Weg zurück in ein möglichst selbstbestimmtes Leben unterstützen.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Neben den Fachvorträgen besteht die Möglichkeit, das da Vinci®-Operationssystem selbst auszuprobieren. </span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Unter fachkundiger Anleitung erhalten Interessierte die Möglichkeit, die Steuerung des OP-Roboters kennenzulernen und einen Eindruck von der Präzision robotergestützter Chirurgie zu gewinnen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Im Anschluss an die Vorträge stehen alle Referent:innen für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung und laden zum persönlichen Austausch ein.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong><u>Patiententag zu Kopf-Hals-Tumoren</u></strong></span></p><p><span><strong>Mittwoch, 19. August 2026</strong></span><br /><span><strong>15.30 bis 19.30 Uhr</strong></span><br /><span><strong>Sana Klinikum Offenbach – Mitarbeiterrestaurant</strong></span><br /><span><strong>Starkenburgring 66, 63069 Offenbach</strong></span></p><p><span><strong>Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung wird erbeten (E-Mail: petra.sterba@sana.de).</strong></span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ecbaabf-d826-4410-b905-f429cd8b1680/1920_csm-sana-klinikum-offenbach-01-e675c51be9.jpg?70486"><p><i>Hier steht eine Bildbeschreibung in kursiv</i></p><p>Hier den Link zum entsprechenden Bild im Asset Manager einfügen: <a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach </strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Aug 2026 10:46:46 +0200</pubDate>
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                        <title>Polyneuropathie: Wenn die Füße nicht mehr richtig fühlen</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/polyneuropathie-wenn-die-fuesse-nicht-mehr-richtig-fuehlen/</guid><pp:caseid>785102</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="text-align:start;">Mit einem unangenehmen Kribbeln oder Ameisenlaufen an den Zehen oder Füßen ohne erkennbare Ursache geht es meist los. Im späteren Verlauf kommen dann Taubheitsgefühl, vermindertes Temperaturempfinden oder sogar Schmerzen hinzu. Polyneuropathie nennt sich diese Erkrankung der Nerven, die in der Regel Folge einer anderen Erkrankung ist. Je eher diese diagnostiziert und behandelt wird, desto besser lassen sich die Symptome in den Griff bekommen. In einem Vortrag am 13. August in der VHS Offenbach beschäftigt sich PD Dr. med. Ferdinand Bohmann, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Sana Klinikum Offenbach, ausführlich mit dem Thema und gibt wichtige Informationen zur Behandlung wie auch wertvolle Tipps für den Alltag.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>„Polyneuropathie ist eine Erkrankung des peripheren Nervensystems“, erklärt Dr. Bohmann. „Rund 15 Prozent aller Menschen über 65 Jahre leiden darunter. Bei einer Polyneuropathie werden entweder die Nervenfasern selbst geschädigt oder ihre schützende Hülle, wodurch die Signalübertragung zwischen Körper und Gehirn gestört wird. Da die längsten Nervenfasern am empfindlichsten sind, machen sich die Beschwerden meist zuerst in den Füßen bemerkbar und wandern dann langsam nach oben. Diese typische Verteilung gibt erste Hinweise – allerdings muss nicht jedes Kribbeln eine Polyneuropathie sein."</p><p>Die Diagnostik erfolgt in einer Kombination aus gründlicher Anamnese und klinischer Untersuchung. Zudem werden Sensibilität und Reflexe mit einfachen Tests ebenso überprüft wie die Nervenleitgeschwindigkeit. Steht die Diagnose Polyneuropathie, gilt es die Ursache zu finden. „Häufige Ursachen dieser Erkrankung sind Diabetes mellitus, also die Zuckerkrankheit, oder langjähriger hoher Alkoholkonsum“, so der Experte. „In selteneren Fällen können eine Vitamin B12-Mangel, eine Schilddrüsen- oder eine Nierenerkrankung die Ursache sein.“</p><p>Eine umfassende Diagnose ist folglich das A und O, um diese Erkrankung in den Griff zu bekommen. „Wenn die Grunderkrankung erkannt und behandelt wird, lassen sich die Symptome einer Polyneuropathie in der Regel sehr gut lindern“, so Dr. Bohmann. „Es gibt sogar seltene Fälle, in denen sich die Nerven so weit regenerieren, dass die Beschwerden komplett verschwinden. Daher ist es auch so wichtig, dieser Erkrankung so früh wie möglich auf den Grund zu gehen, um eine weitere Schädigung der Nerven zu verhindern.“</p><p><strong>Wer mehr zum Thema wissen möchte:</strong></p><p>„Wenn die Füße nicht richtig fühlen - Einblicke in die Polyneuropathie“ Vortrag von PD Dr. med. Ferdinand Bohmann 13. August 2026, 18 Uhr Volkshochschule Offenbach, Berliner Str. 77, Raum 110 – Anmeldung erforderlich! Kurs-Nr. E573BU, www.offenbach.de oder 069 8065 - 3141</p><p>Interessenten erfahren, wie die Erkrankung erkannt wird und wann ärztlicher Rat sinnvoll ist. Außerdem werden einfache Tipps für den Alltag sowie Möglichkeiten der Behandlung vorgestellt. Ziel ist es, Betroffenen und Interessierten Orientierung zu geben und die Lebensqualität zu verbessern.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/074e2df0-63ff-4360-bde8-ace7be952c9e/1920_auswahl_img_3386.jpg?10000"><p><span>PD Dr. med. Ferdinand Bohmann, Chefarzt der Neurologischen KLinik, Sana Klinikum Offenbach</span></p><p>Hier den Link zum entsprechenden Bild im Asset Manager einfügen: <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/074e2df0-63ff-4360-bde8-ace7be952c9e/auswahl_img_3386/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach </strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Thu, 06 Aug 2026 10:40:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Hautstraffung nach massivem Gewichtsverlust</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hautstraffung-nach-massivem-gewichtsverlust/</guid><pp:caseid>777683</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="text-align:start;">Wenn nach lang andauerndem, massivem Übergewicht endlich die ersehnten Pfunde gefallen sind, stehen die Betroffenen häufig vor einem neuen Problem: die überdehnte Haut bildet sich nicht oder nicht ausreichend zurück.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Hautschürzen entstehen, die nicht nur ein kosmetisches Problem darstellen, sondern zu Rückenschmerzen und funktionellen Einschränkungen, etwa der Beweglichkeit und der Bewältigung alltäglicher Aktivitäten, führen können. Zudem kommt es unterhalb der Hautfalten häufig zu Pilzinfektionen, die immer wieder behandelt werden müssen. Nicht zuletzt kann auch die Psyche sehr leiden. Rekonstruktive Operationen wie Bauchdecken-, Oberarm- oder Oberschenkelstraffungen können helfen, die Lebensqualität wiederherzustellen. PD Dr. Khaled Dastagir, Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie beim Sana Klinikum Offenbach rät Betroffenen dringend, sich in diesen Fällen in einer spezialisierten Klinik für Plastische und Rekonstruktive Chirurgie vorzustellen.</p><h3>Mit sorgfältiger Planung zu sehr guten funktionellen und ästhetischen Ergebnisse </h3><p>„Hautschürzen an sich sind kein Problem“, so der Experte. „Auch nach einer starken Gewichtsabnahme können die Eingriffe anspruchsvoll sein. Mit einer sorgfältigen Planung lassen sich jedoch sehr gute funktionelle und ästhetische Ergebnisse erzielen. Sehr wichtig ist es, die Patientinnen und Patienten in jedem Fall gründlich vorzubereiten.“ Straffungsoperationen seien nicht einfach eine Schönheitsoperation. „Viele Betroffene haben Vor- und Begleiterkrankungen. Diese müssen bereits vor dem Eingriff berücksichtigt werden. So muss beispielsweise bei Diabetes der Blutzuckerwert über einen längeren Zeitraum richtig eingestellt sein, bevor operiert wird“, erklärt der Chefarzt. „Ansonsten kann es zu unnötigen Komplikationen kommen. Zudem muss sichergestellt sein, dass die Patientinnen und Patienten optimal in Sachen Proteine und Vitamine eingestellt sind, um Wundheilungsstörungen vorzubeugen.“</p><p>Bei Adipositas sollte man sich in jedem Fall an ein Zentrum wenden, rät Dr. Dastagir. Hier arbeiten die entsprechenden Disziplinen zusammen, so dass Betroffene von Anfang an begleitet werden. „Adipositas ist nicht einfach eine Sache von ‚Bewege dich mehr und iss weniger‘, sondern eine chronische Stoffwechselerkrankung, die wir gerade erst in ihrer ganzen Komplexität begreifen“, so Dr. Dastagir. „Patientinnen und Patienten benötigen nicht nur während der Gewichtsreduktion eine spezialisierte Betreuung, sondern auch im Anschluss – insbesondere dann, wenn rekonstruktive Eingriffe zur Entfernung überschüssiger Haut erforderlich werden. Gerade diese Patientengruppe weist häufig komplexe Begleiterkrankungen auf und profitiert von einer interdisziplinären Versorgung“, verdeutlicht der Experte. Ein besonderes Privileg am Sana Klinikum Offenbach sei die enge Zusammenarbeit aller relevanten Fachdisziplinen unter einem Dach. </p><h3>Interdisziplinäre Zusammenarbeit</h3><p>Täglich arbeite das Team der Plastischen und Ästhetischen Chirurgie eng mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Kardiologie, Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, Diabetologie, Angiologie, Anästhesiologie, Intensivmedizin und weiteren Fachbereichen zusammen. Dadurch könnten Begleiterkrankungen bereits vor einer Operation optimal eingestellt, Risiken minimiert und die Nachbehandlung engmaschig begleitet werden.</p><p>„Sollte es wider Erwarten zu Komplikationen kommen, stehen sämtliche erforderlichen Expertinnen und Experten unmittelbar zur Verfügung. Diese interdisziplinäre Struktur ist ein großer Vorteil für unsere Patientinnen und Patienten und ermöglicht eine Behandlung auf höchstem medizinischem Niveau – von der ersten Vorstellung bis zur vollständigen Rekonstruktion.“</p><p>Bei den Eingriffen selbst wird die überschüssige Haut entfernt. Hierfür gibt es verschiedene Operationstechniken, die individuell auf die körperlichen Voraussetzungen und Wünsche der Patientinnen und Patienten abgestimmt werden. Das Sana Klinikum Offenbach bietet das gesamte Spektrum der körperformenden Chirurgie nach massivem Gewichtsverlust. „Wir achten sehr auf ein ästhetisch überzeugendes Ergebnis“, so Dr. Dastagir. „So lassen sich Narben hervorragend so platzieren, dass sie in der Bikinizone liegen und so später nicht sichtbar sind.“</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach </strong></p><p><span style="text-align:left;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 17:57:03 +0200</pubDate>
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                        <title>Neuer Leiter des Instituts für Labordiagnostik am Sana Klinikum Offenbach</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/neuer-leiter-des-instituts-fuer-labordiagnostik-am-sana-klinikum-offenbach/</link>
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            <pubDate>Mon, 27 Jul 2026 17:43:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ca0660d5-7d6c-48dd-bd07-2ca159439bf2/arneth_borros_kittel.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. med. Borros Michael Arneth, Chefarzt Institut f&amp;uuml;r Labordiagnostik des Sana Klinikums Offenbach]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Sana Klinikum Offenbach Institut f&amp;uuml;r Labordiagnostik]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>F.A.Z. Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser 2026“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/faz-studie-deutschlands-beste-krankenhaeuser-2026/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/faz-studie-deutschlands-beste-krankenhaeuser-2026/</guid><pp:caseid>765129</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>Hervorragendes Ergebnis für das Sana Klinikum Offenbach: In der jetzt veröffentlichten F.A.Z.-Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser 2026“ ist das Klinikum als einzige Klinik Hessens in der Kategorie „800 Betten und mehr“ ausgezeichnet worden. Bewertet wurden rund 2.200 Kliniken. Mit 95,5 von 100 möglichen Punkten gehört es bundesweit zu den acht bestbewerteten Krankenhäusern seiner Größenklasse.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Zudem erhielten 13 Fachabteilungen des Klinikums eine Auszeichnung in der Kategorie „Deutschlands beste Krankenhäuser nach Fachabteilungen“.</span></p><p><span>„Diese Auszeichnung bestätigt die hohe Qualität der medizinischen und pflegerischen Versorgung sowie das große Engagement unserer Mitarbeitenden, die mit ihrem täglichen Einsatz dazu beitragen, unseren Patientinnen und Patienten eine hochwertige und verlässliche Versorgung zu bieten“,  erklärte   Phillip Schlerkmann, Geschäftsführer des Sana Klinikums Offenbach.</span></p><p><span>In die Bewertung fließen neben den Qualitätsberichten der Kliniken unter anderem Patientenerfahrungen, Daten des Bundes-Klinik-Atlas sowie ein Social-Media-Monitoring ein.</span></p><p><span>Weitere Informationen:  </span><a href="https://www.faz.net/asv/beste-krankenhaeuser/"><span>https://www.faz.net/asv/beste-krankenhaeuser/</span></a></p><p><span><strong>Folgende Fachabteilungen wurden ausgezeichnet:</strong></span></p><p><span>·         Urologie</span></p><p><span>·         Allgemein- und Viszeralchirurgie</span></p><p><span>·         Gastroenterologie</span></p><p><span>·         Kardiologie</span></p><p><span>·         Frauenheilkunde und Geburtshilfe</span></p><p><span>·         Pneumologie</span></p><p><span>·         Nephrologie</span></p><p><span>·         Gefäßchirurgie</span></p><p><span>·         Neurologie</span></p><p><span>·         Throraxchirurgie</span></p><p><span>·         Plastische und Ästhetische Chirurgie, Hand- und Wiederherstellungschirurgie</span></p><p><span>·         Notaufnahme, Notfallmedizin</span></p><p><span>·         Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ecbaabf-d826-4410-b905-f429cd8b1680/1920_csm-sana-klinikum-offenbach-01-e675c51be9.jpg?70486"><p>Sana Klinikum Offenbach gehört zu den besten Kliniken Deutschlands<br /><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ecbaabf-d826-4410-b905-f429cd8b1680/csm-sana-klinikum-offenbach-01-e675c51be9.jpg?70486" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach </strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 10:44:10 +0200</pubDate>
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                        <title>Mehr Sicherheit und deutlich bessere Diagnosemöglichkeit: Neue Röntgenanlage am Sana Klinikum Offenbach in Betrieb genommen</title>
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            <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 13:23:33 +0200</pubDate>
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                        <title>Zu viel, zu wenig, genau richtig: Was Patienten über Schmerzmittel wissen sollten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zu-viel-zu-wenig-genau-richtig-was-patienten-ueber-schmerzmittel-wissen-sollten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zu-viel-zu-wenig-genau-richtig-was-patienten-ueber-schmerzmittel-wissen-sollten/</guid><pp:caseid>745188</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Schmerz muss man nicht aushalten! Wir räumen mit fünf häufigen Vorurteilen über Schmerzmedikamente auf. Unsere Experten ordnen Risiken und Nutzen ein, erklären Irrtümer zu Wirkungseintritt sowie Einnahme und zeigen, warum fachgerechte, ärztlich gesteuerte Therapie Nebenwirkungen reduziert und Chronifizierung vorbeugen kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h2 style="text-align:justify;"><span>Die fünf größten Vorurteile über Schmerzmedikamente</span></h2><p style="text-align:justify;"><span><strong>Schmerz muss man aushalten</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die "Augen-zu-und-durch"-Haltung ist weit verbreitet, aber medizinisch problematisch. Unbehandelte oder falsch therapierte Schmerzen können chronisch werden. Es steigt das Risiko, dass sich ein Schmerzgedächtnis ausprägt. Das hat zur Folge, dass Schmerzen mittel- und langfristig zunehmen oder häufiger auftreten. Bei Rückenschmerzen können Schmerzen unter anderem auch zu kompensatorischen Muskelverspannungen führen, wodurch Schmerzrezeptoren in der Muskulatur selbst gereizt werden und so den Schmerz unterhalten – ein Teufelskreis ensteht. Schmerzmittel helfen, genau diesen zu unterbrechen beziehungsweise zu beenden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Medikamente sind nur bei starken Schmerzen sinnvoll</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das stimmt so nicht, denn auch bei anhaltenden und sich verstärkenden Schmerzen sind Medikamente sinnvoll.&nbsp;Viele Probleme entstehen durch Irrtümer über Wirkungseintritt, Wirkzeit, Einnahmefrequenz und Risiken. Genau hier hilft fachgerechte Beratung. Sie verhindert Fehleinnahmen, Unter- oder Überdosierung und damit unnötige Nebenwirkungen oder unzureichende Schmerzkontrolle.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Nebenwirkungen sind stark und schlecht in den Griff zu bekommen</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung sind mögliche&nbsp;Begleiterscheinungen, die beachtet werden müssen. Solche Nebenwirkungen lassen sich aber oft sehr gut beherrschen, wenn die Therapie gut gesteuert ist, beispielsweise durch:</span></p><ul><li data-list-item-id="e49920563a1b120a5dc2de846fa33e05f"><p style="text-align:justify;"><span>Einnahme nach Uhrzeit und Plan anstatt nur bei Bedarf,</span></p></li><li data-list-item-id="e2187e8058a3a16851b4153726118b495"><p style="text-align:justify;"><span>Begleitmedikation (z. B. gegen Übelkeit oder zur Vorbeugung von Verstopfung) sowie</span></p></li><li data-list-item-id="e5199fef79c3a0b9160ec6566958086df"><p style="text-align:justify;"><span>Monitoring und gegebenenfalls&nbsp;Anpassungen der Medikamente.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span><strong>Schmerzmittel machen schnell abhängig, vor allem Opioide</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Bei Opioiden besteht eine Suchtgefahr, das ist richtig. Bei fachlich korrekter Anwendung, das heißt klare Indikation, richtige Dosierung und Kontrolle, ist das Risiko jedoch in der Regel gering und beherrschbar. Entscheidend ist, dass die Einnahme ärztlich verordnet und kontrolliert wird.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Man gewöhnt sich sehr schnell daran</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der sogenannte Gewöhnungseffekt (Toleranz) wird häufig überschätzt. Er kann auftreten, insbesondere bei Opioiden, aber meist nur in begrenztem Umfang. Gerade deshalb ist eine korrekte, ärztlich gesteuerte Anwendung zentral, inklusive regelmäßiger Überprüfung. Braucht es das Medikament noch? In welcher Dosis? Gibt es Alternativen?</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Alternativen und ihre Grenzen</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Viele Beschwerden lassen sich sinnvoll begleitend oder, je nach Ursache, auch primär ohne Medikamente und schwerpunktmäßig mit aktiven Maßnahmen angehen, die zu einer Steigerung der Selbstwirksamkeit beitragen, zum Beispiel:</span></p><ul><li data-list-item-id="e5cd25b6d72d682ccdf6c48fefe77f587"><p style="text-align:justify;"><span>Physiotherapie und gezielte Übungen</span></p></li><li data-list-item-id="e3db708cb78e0c8d3e90519f623be20ac"><p style="text-align:justify;"><span>regelmäßige Bewegung, angepasst an die individuelle Belastbarkeit</span></p></li><li data-list-item-id="e4a96d59021d69bc72d21ea7ece0f29c5"><p style="text-align:justify;"><span>Entspannungsverfahren, wie Atemtechniken, Meditation, etc.</span></p></li><li data-list-item-id="ef010ef759c78a32023481bc65b9944bc"><p style="text-align:justify;"><span>antientzündliche Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Passive Maßnahmen können unterstützend hilfreich sein, jedoch nicht alleine, sondern in Kombination mit aktiver Therapie:</span></p><ul><li data-list-item-id="e0b43cf7f06365d3d0acea4e9f838ec68"><p style="text-align:justify;"><span>Wärme- und Kälteanwendungen</span></p></li><li data-list-item-id="e839177e22bb04cf27afdd8bf7ef27134"><p style="text-align:justify;"><span>je nach Indikation Akupunktur oder Kinesiotaping</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Ein wichtiger Grundsatz dabei: Bevor man „nur Alternativen“ ausprobiert oder Medikamente grundsätzlich ablehnt, braucht es bei anhaltenden oder starken Beschwerden eine fundierte Anamnese und körperliche Untersuchung, um ernsthafte Ursachen auszuschließen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, zumindest vorübergehend Medikamente einzusetzen. Entscheidend sind die richtige Dosierung und ärztliche Begleitung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Viel Diskussion gibt es auch zum Einsatz von Cannabis als Alternative zur Therapie von Schmerzen. Vor einem leichtfertigen Einsatz von Cannabinoiden ist ausdrücklich zu warnen. Sie kommen nur für sehr wenige Patienten überhaupt infrage und können lediglich für Einzelfälle nach strenger Indikationsstellung durch einen Arzt oder eine Ärztin verordnet werden. Weitere Informationen finden Interessierte zum Beispiel bei der </span><a href="https://www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/patienteninformationen/aktuelles/cannabis-in-der-schmerzbehandlung" target="_blank"><span>Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.&nbsp;</span></a></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Warum ist ein „zu viel“ nicht gut?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Ein Übermaß oder Fehlgebrauch von Schmerzmedikamenten kann mehr schaden als helfen. Die Risiken reichen von direkten Organschäden bis zur Verschlimmerung der Schmerzen, zum Beispiel:</span></p><ul><li data-list-item-id="e4d7dff0f9430d2835c064d8c580a612a"><p style="text-align:justify;"><span>Opiatinduzierte Hyperalgesie: Bei Über- oder Fehlgebrauch können Opioide paradoxerweise die Schmerzempfindlichkeit erhöhen.</span></p></li><li data-list-item-id="e359f3c3da25c7554f62dbcd40fff9279"><p style="text-align:justify;"><span>Übergebrauchskopfschmerz: Bei Migräne kann die häufige Einnahme bestimmter Schmerzmittel Kopfschmerzen mit verursachen beziehungsweise verstärken.</span></p></li><li data-list-item-id="e1f3707652470f8e7c4a33184751f25d1"><p style="text-align:justify;"><span>Organschäden: Häufig sind Nieren und Leber betroffen, beispielsweise bei unkritischer, häufiger Einnahme von NSAR (nicht steroidale Antirheumatika).</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Die weit verbreitete Einschätzung „Viel hilft viel“ gilt bei Schmerzmitteln nicht. Wirksam und sicher ist meist die kleinste sinnvolle Dosis für die passende Dauer, mit klarer und ärztlich gesteuerter Behandlungsstrategie.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Was ist das Problem am „zu wenig“?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Zu wenig oder falsch behandelte Schmerzen können chronifizieren. Besonders riskant sind:</span></p><ul><li data-list-item-id="e5f97d67a53b6fcb4f1d2f19a866fc596"><p style="text-align:justify;"><span>Verzicht aus Angst oder</span></p></li><li data-list-item-id="e5f328cd0822f2afa545719737345f6e8"><p style="text-align:justify;"><span>Fehleinnahme beziehungsweise Unterdosierung („nur halb“, „nur selten“, „ich halte noch durch“)</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Anhaltende Schmerzen fördern die Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses und machen eine spätere Behandlung oft schwieriger und langwieriger.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Warum kommt es zu den Extremen?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das eine Extrem ist der Griff zur Schmerztablette schon bei milden Beschwerden. Zu den typischen Treibern, oft auch eine Kombination daraus, gehören:</span></p><ul><li data-list-item-id="e403ad8b823eeee54bdd4cddea6ba6fac"><p style="text-align:justify;"><span>Zeitdruck und Leistungsgesellschaft: Viele sind der Meinung, in jeder Situation funktionieren zu müssen. Für Diagnostik, Physiotherapie und regenerative Maßnahmen ist keine Zeit.</span></p></li><li data-list-item-id="ebfab60dcc939e4e176dc540002956b7d"><p style="text-align:justify;"><span>Schnelle Verfügbarkeit: Insbesondere frei verkäufliche Schmerzmittel, sogenannte Over-the-Counter-Präparate, sind jederzeit und niederschwellig zu bekommen.</span></p></li><li data-list-item-id="efd62b48d33d45b91f4e9a493df633a3a"><p style="text-align:justify;"><span>Verharmlosung: Sehr häufig gehen Menschen auch davon aus, dass frei verkäufliche Präparate harmlos sind und keine negativen Effekte haben können.</span></p></li><li data-list-item-id="e6d4c3f7f20bbfb9495376f501cb278c4"><p style="text-align:justify;"><span>Informationsdefizite: Das Unwissen über Alternativen oder falsche Erwartungen an „die eine Tablette“ ist weit verbreitet. Die Gesundheitskompetenz vieler Menschen ist gering, häufig in Kombination mit einem niedrigen Bildungsniveau.</span></p></li><li data-list-item-id="e8f8f41a4dbd82adec8771215572f0d95"><p style="text-align:justify;"><span>Stress und psychische Belastung: niedrigere Schmerztoleranz, mehr Anspannung, schlechter Schlaf.</span></p></li><li data-list-item-id="e8a21bcff1091d30eb075addb26fac372"><p style="text-align:justify;"><span>Angst vor Arbeitsplatzverlust oder Ausfallzeiten: Symptome werden durch die Tablette einfach schnell „wegorganisiert“.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Zum anderen Extrem gehören Menschen, die Schmerzmedikamente vollständig ablehnen. Häufige Gründe für dieses Verhalten:</span></p><ul><li data-list-item-id="e506ab1c38e905695c95b5e8fc60203a0"><p style="text-align:justify;"><span>Angst vor Abhängigkeit, die pauschal auf alle Schmerzmittel übertragen wird,</span></p></li><li data-list-item-id="e4a976595271c7738f273a1695352249b"><p style="text-align:justify;"><span>Durchhalte-Ideal,</span></p></li><li data-list-item-id="e2ba3a8cc5af017c130cc7cdc01efb66a"><p style="text-align:justify;"><span>Schlechte Erfahrungen im Umfeld,</span></p></li><li data-list-item-id="ecf7d133b9c23fe929e850792017ad8ee"><p style="text-align:justify;"><span>Sorge vor Nebenwirkungen,</span></p></li><li data-list-item-id="e1316ba1a51408a346ee7b634760ffd0f"><p style="text-align:justify;"><span>Misstrauen gegenüber „Chemie“ und</span></p></li><li data-list-item-id="ecac2b8b46fabf6cd2adbc24709d136ba"><p style="text-align:justify;"><span>Wunsch nach „natürlichen“ Lösungen.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Beide Extreme sind kontraproduktiv und können zu Nebenwirkungen sowie zur Schmerzchronifizierung beitragen. Einen wichtigen Orientierungsrahmen gibt die </span><a href="https://www.schmerzgesellschaft.de/patienteninformationen/medizinische-schmerzbehandlung/schmerzmittel-und-ihre-gefahren" target="_blank"><span>Deutsche Schmerzgesellschaft</span></a><span>. Eine ärztlich abgestimmte Einnahme von Schmerzmitteln ist in der Regel nicht mit Abhängigkeit oder schweren Nebenwirkungen verbunden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Lesetipp: </strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/" target="_blank"><span>Rückenschmerzen: Fünf Gründe, die einer erfolgreichen Behandlung oft im Weg stehen</span></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0e6b4c0f-aca7-4c99-941a-15644f586d83/1920_ll-20150611-roensch-quer.jpg?67684"><p><span><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></span></p><p><span><strong>Dr. med. Brigitte Rönsch</strong></span></p><p><span>Fachärztin für Allgemeinmedizin, Anästhesiologie,&nbsp;Schmerztherapie und Palliativmedizin der Sana Kliniken Landkreis Leipzig</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0e6b4c0f-aca7-4c99-941a-15644f586d83/ll-20150611-roensch-quer/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/1920_260302sebastiankatscher.jpg?99913"><p><span><strong>Dr. med. Sebastian Katscher</strong></span></p><p><span>Chefarzt Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum und Neurotraumatologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/260302sebastiankatscher/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Der Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274" target="_blank"><strong><u>Media Kits</u></strong></a>.</p><p>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;<br>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</p><p><i>Symbolbild: Canva / R_Type von Getty Images</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Schmerzmedizin,Borna]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 08:40:19 +0200</pubDate>
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                        <title>Mit Virtual Reality das Schmerzgedächtnis durchbrechen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mit-virtual-reality-das-schmerzgedaechtnis-durchbrechen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-virtual-reality-das-schmerzgedaechtnis-durchbrechen/</guid><pp:caseid>745203</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Chronische Schmerzen sind für viele Menschen ein ständiger Begleiter und beeinflussen Schlaf, Stimmung, Leistungsfähigkeit sowie soziale Teilhabe. Betroffene geraten häufig in einen Teufelskreis. Wer Schmerzen erwartet, bewegt sich weniger, wird unsicherer und verliert Kraft. Die Folge: Der Schmerz wird immer präsenter, ein Schmerzgedächtnis entsteht. Genau hier setzen neue digitale Ansätze an.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Wissenschaftlichen Übersichtsarbeiten und Studien zeigen, dass Virtual Reality (VR) als vielversprechender Baustein in der Schmerztherapie gilt. Insbesondere wenn es um Alltagstauglichkeit, Motivation und das Zurückgewinnen von Kontrolle geht. Die immersive Technologie bekämpft chronische Schmerzen dort, wo sie sich verfestigt haben: im Schmerzgedächtnis des Gehirns. Indem Patienten in virtuellen Welten Bewegung ohne Schmerz erleben, lässt sich das Schmerzgedächtnis schrittweise abbauen. Die neu erlernten positiven Erfahrungen „überschreiben" quasi die alten Schmerzmuster. Der Schmerz wird dadurch weniger präsent – ein regelrechtes „Aha-Erlebnis" für viele Betroffene.&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Mehr als einfache Ablenkung</h2><p style="text-align:justify;">VR ist nicht einfach „Unterhaltung mit Brille“. Richtig eingesetzt kann VR den Betroffenen helfen, Stress und Anspannung zu senken, Angst vor Bewegung zu reduzieren und belastende Gedankenspiralen zu unterbrechen. Der große Praxisvorteil ist, dass VR eine Veränderung wirklich erlebbar macht. Patientinnen und Patienten müssen nicht nur „wissen“, dass Entspannung oder Bewegung hilfreich sind, sie können es durch VR direkt erfahren. Genau diesen Punkt bringt Dr. Klaus Post, Chefarzt der Schmerztagesklinik am Sana Klinikum Coburg, auf den Punkt: „Viele unserer Patientinnen und Patienten brauchen nicht noch eine Erklärung, warum sie Schmerzen haben. Sie brauchen die Erfahrung, dass sie wieder handlungsfähig sind. VR kann genau diese Erfahrung als ergänzender Baustein zur multimodalen Schmerztherapie ermöglichen.“</p><h2 style="text-align:justify;">Raus aus der Angstspirale</h2><p style="text-align:justify;">Gerade bei chronischen Rückenbeschwerden und muskuloskelettalen Schmerzen ist häufig nicht allein die Schmerzstärke ausschlaggebend, sondern die Frage: Traue ich meinem Körper noch? Viele Betroffene entwickeln aus Vorsicht eine Bewegungsangst und meiden Belastung. Das ist kurzfristig logisch, langfristig aber oft problematisch, weil Kraft, Kondition und Vertrauen weiter abnehmen.</p><p style="text-align:justify;">VR kann hier wie ein „geschützter Trainingsraum“ wirken. Übungen werden angeleitet, Fortschritte sind sichtbar, und die Aufmerksamkeit liegt auf einer konkreten Aufgabe statt auf der Sorge, etwas zu verschlimmern. Entscheidend ist, dass neue positive Erfahrungen möglich werden, und zwar ohne Überforderung.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Miriam Andrea Müller, Trainingstherapieleiterin der Coburger Tagesklinik, beschreibt den Nutzen: „Der große Vorteil ist, dass wir sichere Bewegungserlebnisse schaffen können, ohne die Patienten zu überfordern. Das hilft, Angst abzubauen und vorrangig den Transfer in den Alltag zu erleichtern.“ Studien und Übersichtsarbeiten zeigen, dass VR nicht nur Schmerzen senken kann, sondern vor allem die Verbesserung von Funktion, Aktivität und Bewegungssicherheit unterstützt. Für Betroffene ist das häufig der entscheidende Effekt: wieder einkaufen können, wieder besser schlafen, wieder mehr Alltagsaufgaben schaffen.</p><h2 style="text-align:justify;">Weniger Grübeln, mehr mentale Entlastung</h2><p style="text-align:justify;">Chronische Schmerzen sind eine Dauerbelastung, sowohl körperlich als auch psychisch. Viele Betroffene berichten von Gedankenschleifen: „Was, wenn es schlimmer wird?“ „Was, wenn ich damit leben muss?“ Solche Muster verstärken Stress, rauben Energie und machen den Schmerz im Kopf noch präsenter. VR setzt an dieser Stelle praktisch an, denn sie kann Aufmerksamkeit bündeln und beruhigend wirken, etwa über Entspannung, Atemübungen, Achtsamkeit oder geführte Stressreduktion.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Übersichtsarbeiten und Studien deuten darauf hin, dass VR auch negative Gedankenspiralen rund um den Schmerz günstig beeinflussen kann. Für Patientinnen und Patienten ist der Nutzen dabei sehr konkret. Wenn Anspannung sinkt, fällt es vielen leichter, wieder aktiv zu werden und andere Therapiebausteine zu absolvieren. Es geht weniger um „Hightech“, sondern um ein Werkzeug, das unterstützt, den Alltag besser zu bewältigen, die Selbstwirksamkeit steigert und Zuversicht vermittelt.&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Naturerlebnisse können Stress reduzieren</h2><p style="text-align:justify;">Zeit in der Natur kann beruhigen und Stress reduzieren. Doch gerade Menschen mit stark beeinträchtigenden chronischen Schmerzen haben oft große Hürden, regelmäßig in die Natur zu kommen. Eingeschränkte Mobilität, Entfernung, Kosten oder Erschöpfung bremsen aus. Immersive VR-Naturszenen können diese Barrieren überbrücken, indem sie Naturerlebnisse in die Klinik oder nach Hause bringen. Aus Studien ist bekannt, dass solche Anwendungen Entspannung fördern und Patientinnen und Patienten ein zusätzliches Werkzeug für die Selbststeuerung geben können, beispielsweise um abends besser zur Ruhe zu kommen oder Stressspitzen im Alltag abzufangen.</p><h2 style="text-align:justify;">Praxisbeispiel: VR-Schmerztherapie am Sana Klinikum Coburg</h2><p style="text-align:justify;">Wie VR in der Versorgung eingesetzt werden kann, zeigt die Schmerztagesklinik am Sana Klinikum Coburg. Dort wird VR als Baustein in einer fünfwöchigen ambulanten Schmerztherapie angeboten. Ziel ist, Patientinnen und Patienten neue, positive Erfahrungen zu ermöglichen und sie Schritt für Schritt wieder handlungsfähiger zu machen.</p><p style="text-align:justify;">Dr. Post erklärt: „Mit der VR-Therapie geben wir unseren Patienten ein effizientes Werkzeug an die Hand, um aus dem Teufelskreis chronischer Schmerzen auszubrechen. Das Besondere: Patienten erleben unmittelbar, dass schmerzfreie Bewegung möglich ist – und dieser Moment der Erkenntnis verändert alles. Das Gehirn lernt neu, kann etablierte Erfahrungen mit Neuen überschreiben und genau das ist der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg in der Schmerztherapie.“</p><p style="text-align:justify;">In der Regel ist VR gut verträglich, einzelne Patientinnen und Patienten können jedoch empfindlich reagieren, zum Beispiel mit Motion Sickness. Dann wird die VR-Anwendung angepasst oder es kommen andere Therapieoptionen zum Einsatz. VR ist somit kein Ersatz, sondern eine sinnvolle Ergänzung innerhalb eines multimodalen Programms.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f70ed87f-925e-4412-bbef-23e1dbc8e32c/1920_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen3.jpeg?87720"><p><i>Trainingstherapeutin Miriam Andrea Müller und die Patientin wählen das Setting für die VR-Therapie aus.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f70ed87f-925e-4412-bbef-23e1dbc8e32c/260513vr-therapiebeichronischenschmerzen3/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ddcf0af8-21eb-462e-a88b-9e667c432521/1920_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen2.jpeg?11571"><p><i>Durch den Einsatz von VR können Patienten positive Erfahrungen machen und wieder handlungsfähig werden.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ddcf0af8-21eb-462e-a88b-9e667c432521/260513vr-therapiebeichronischenschmerzen2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/af01e8fe-b4eb-4213-8e37-3de3b8baa25f/1920_250519klauspost.jpg?12446"><p><span><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></span></p><p><strong>Dr. med. Klaus Post</strong></p><p>Chefarzt am Schmerzzentrum der Sana Kliniken Oberfranken in Coburg</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/af01e8fe-b4eb-4213-8e37-3de3b8baa25f/250519klauspost/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0a046dac-4d72-48dd-9650-9c45722721ab/1920_260513miriamandreamuumlller.jpeg?12561"><p><strong>Miriam Andrea Müller</strong></p><p>Trainingstherapieleiterin der Coburger Tagesklinik</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0a046dac-4d72-48dd-9650-9c45722721ab/260513miriamandreamuumlller/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Der Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274" target="_blank"><strong><u>Media Kits</u></strong></a>.</p><p>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;<br>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Schmerzmedizin,Oberfranken]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 08:34:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Schrankenfreie Einfahrt: Neues Parksystem am Sana Klinikum Offenbach</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schrankenfreie-einfahrt-neues-parksystem-am-sana-klinikum-offenbach/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schrankenfreie-einfahrt-neues-parksystem-am-sana-klinikum-offenbach/</guid><pp:caseid>744697</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Die Schranken fallen im Parkhaus des Sana Klinikums Offenbach: dank dem neuen Parksystem können Besucherinnen und Besucher ab dem 13. Mai 2026 direkt und ohne Anhalten ins Parkhaus einfahren. Die Parkgebühr kann am Automaten oder bequem per App oder von zuhause bezahlt werden.</strong></span></p><p><span>Mit dem neuen Parksystem gehören Parktickets der Vergangenheit an und können damit auch nicht mehr verloren werden. Beim Ein- und Ausfahren wird das Kennzeichen des Fahrzeugs automatisch gelesen. Vor dem Abholen bezahlt man einfach am Automaten über die Angabe des KFZ-Kennzeichens. Wer es eilig hat oder das Bezahlen vergessen hat, kann dies bequem bis zu 24 Stunden nach der Ausfahrt von zuhause aus nachholen auf </span><a href="https://parken.mh-parkservice.de/"><span>https://parken.mh-parkservice.de/</span></a><span> - auch hier ist lediglich die Angabe des Kennzeichens erforderlich. Für die, die nicht innerhalb dieser Frist bezahlen, wird es allerdings teuer, denn das Verlassen der Parkfläche ohne Bezahlung gilt als Vertragsstrafe und wird entsprechend geahndet.</span></p><p><span>Das neue System wird im Parkhaus auf Informationstafeln ausführlich erläutert. Beim Ausfahren erinnern Schilder daran, dass eine Parkgebühr fällig ist.</span></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 May 2026 09:16:32 +0200</pubDate>
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                        <title>Im Notfall zählt jede Minute: Sana stärkt vernetzte Schlaganfallversorgung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/im-notfall-zaehlt-jede-minute-sana-staerkt-vernetzte-schlaganfallversorgung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/im-notfall-zaehlt-jede-minute-sana-staerkt-vernetzte-schlaganfallversorgung/</guid><pp:caseid>742325</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Europa stärkt die Schlaganfallstrategie und Sana setzt sie vor Ort um. Im Landkreis Leipzig etabliert sich ein Netzwerk aus Erstversorgung, Telemedizin sowie Stroke Unit und sorgt damit für schnelle, spezialisierte Hilfe auch in ländlichen Regionen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Im Januar 2026 wurde der Stroke Action Plan for Europe (SAP‑E 2018–2030) überprüft und weiterentwickelt. Dahinter steht ein europaweites Konsortium aus Fachleuten und Patientenvertretungen. Die Ziele sind nicht nur medizinisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant: Schlaganfälle verhindern, Folgeschäden reduzieren und die Versorgung gerechter gestalten.</p><p>Denn ein Schlaganfall ist weit mehr als ein akuter Notfall. Er gehört zu den häufigsten Ursachen für bleibende Behinderung und ist eine der führenden Ursachen für vorzeitige Todesfälle im höheren Alter. Der SAP‑E setzt daher an zwei entscheidenden Stellen an:</p><ul><li data-list-item-id="ef16d74d8b3c0a520f99da51341cb963a">Vorsorge: Risiken senken, Schlaganfälle verhindern, Informationsangebote für die Öffentlichkeit schaffen</li><li data-list-item-id="ecf461e0adf4efa8116528ccd891b0500">Versorgungskette: schnelle, spezialisierte Behandlung im Notfall sowie konsequente Rehabilitation und Nachsorge</li></ul><h2>Vorsorge</h2><p>Viele Schlaganfälle sind vermeidbar, wenn Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen und Bewegungsmangel früh erkannt und konsequent behandelt werden. Prävention bleibt oft „unsichtbar“, weil man den verhinderten Schlaganfall nicht sieht. Für Familien ist sie jedoch ganz konkret: weniger Pflegebedürftigkeit, mehr Selbstständigkeit und mehr Lebensqualität.</p><h2>Versorgungskette</h2><p>Treten aber Symptome auf, muss die Versorgung schnell und spezialisiert greifen. Die Einweisung muss notfallmäßig über den Rettungsdienst, möglichst in einer spezialisierten Klinik mit zertifizierter Stroke Unit erfolgen. Als Zielmarke gilt, dass mindestens 90 Prozent der Patientinnen und Patienten in der ersten Versorgungsstufe in einer Stroke Unit behandelt werden sollen. Diese organisierte Spezialversorgung reduziert nachweislich Komplikationen und erhöht die Chance, nach einem Schlaganfall wieder selbstständig zu werden.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><h2>Best Practice: Netzwerk im Landkreis Leipzig</h2><p>Im Landkreis Leipzig ist der Netzwerkansatz bei Sana bereits gelebte Realität. In den vergangenen Monaten ist hier eine interdisziplinäre, neuromedizinische Versorgungsstruktur zusammengewachsen, die wohnortnahe Erstversorgung, Telemedizin und spezialisierte Stroke‑Unit‑Behandlung so verbindet, dass Patientinnen und Patienten auch in ländlicheren Regionen schneller die passende Therapie erhalten.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Klinken Landkreis Leipzig, erklärt: „Der Aktionsplan thematisiert einen sehr grundlegenden Aspekt. Eine effektive Schlaganfallversorgung darf keine Frage der Postleitzahl sein. Schnelle Diagnostik und die Behandlung in einer Stroke Unit müssen aus einer Hand funktionieren, sonst verlieren wir Zeit und Chancen für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten.“</p><p><i>Symbolbild: Canva / Accountanz</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:27:05 +0200</pubDate>
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                        <title>Stroke Unit, Reha, Nachsorge: Das Netzwerk fängt die Folgen auf</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/stroke-unit-reha-nachsorge-das-netzwerk-faengt-die-folgen-auf/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/stroke-unit-reha-nachsorge-das-netzwerk-faengt-die-folgen-auf/</guid><pp:caseid>742328</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Stroke Units bündeln Monitoring, Komplikationsprävention sowie Ursachenabklärung und stellen frühzeitig die Weichen für Rehabilitation und Nachsorge. Ziel des Stroke Action Plan for Europe: Mindestens 90 Prozent der Betroffenen sollen zuerst in einer Stroke Unit behandelt werden.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Eine Stroke Unit ist eine spezialisierte Behandlungseinheit für Menschen mit Schlaganfall. Hier arbeiten rund um die Uhr erfahrene Ärztinnen und Ärzte, darüber hinaus haben die Pflegekräfte eine Zusatzqualifikation zur sogenannten “Stroke Nurse”. Auch das Therapeutenteam ist auf die Behandlung der Symptome eines Schlaganfalls, wie Schluckstörungen und den Umgang mit akut aufgetretenen kognitiven Störungen, spezialisiert.&nbsp;</p><p>Weiter entscheidend sind die technische Ausstattung und die organisierte Struktur: Ein eingespieltes Team, klar definierte Abläufe und eine Versorgung, die rund um die Uhr darauf ausgerichtet ist, Komplikationen zu vermeiden, Ursachen zu klären und die nächsten Schritte frühzeitig zu planen. Für Betroffene und Angehörige bedeutet das vor allem Sicherheit, Tempo und Orientierung in einer Situation, in der jede Minute und jede Entscheidung zählt.</p><h2>Bausteine für eine erfolgreiche Therapie</h2><p>Auf einer zertifizierten Stroke Unit stehen rund um die Uhr Spezialisten aus allen erforderlichen Fachdisziplinen zur Verfügung, die ein Gerinnsel in einer Hirnarterie mittels Katheter schonend entfernen und so den blockierten Blutfluss schnellstmöglich wiederherstellen können.</p><p>In der Stroke Unit greifen also mehrere Bausteine ineinander. Dazu gehören engmaschiges Monitoring, die Prävention von Komplikationen, Arbeiten in interdisziplinären Teams und frühzeitige Therapie.</p><p><strong>Engmaschiges Monitoring:</strong> Vitalwerte und neurologischer Status werden regelmäßig und strukturiert überprüft. Verschlechterungen werden dadurch früh erkannt – und das Team kann schneller gegensteuern.</p><p><strong>Komplikationsprävention:</strong> Ein wesentlicher Teil der Schlaganfallmedizin ist, typische Risiken aktiv zu reduzieren – etwa durch frühzeitige Diagnostik und Therapie bei Schluckstörungen, Maßnahmen zur Infektions- und Thromboseprophylaxe sowie ein sicheres Mobilisationskonzept.</p><p><strong>Interdisziplinäres Arbeiten:</strong> Neurologie, Radiologie, Kardiologie und – je nach Befund – weitere Fachdisziplinen arbeiten in definierten Prozessen zusammen. Das reduziert Reibungsverluste und beschleunigt Entscheidungen.</p><p><strong>Frühe Therapie:</strong> Physio‑, Ergo‑ und Logopädie beginnen, sobald es medizinisch möglich ist. Das unterstützt Funktionen, beugt Folgeschäden vor und hilft, alltagsrelevante Einschränkungen früh zu erkennen.</p><h2>Ursachen klären, Rückfälle verhindern</h2><p>Ein zentraler Mehrwert der Stroke Unit ist die schnelle und konsequente Ursachenabklärung. Denn erst wenn klar ist, warum es zum Schlaganfall gekommen ist, lässt sich das Risiko für weitere Ereignisse wirksam senken. Entsprechend werden typische Auslöser systematisch geprüft:</p><ul><li data-list-item-id="e8f69c0f55d78a32a4c4203b0cfbf74f9">Herz und Herzrhythmus: Abklärung von Herzrhythmusstörungen, die Blutgerinnsel begünstigen können.</li><li data-list-item-id="e41c1a08fd097b16c6d7f5aa42446d75b">Gefäße: Untersuchung der hirnversorgenden Arterien, um Engstellen oder andere relevante Veränderungen zu erkennen.</li><li data-list-item-id="e90ee1f02ab9a1185eefe188761a22985">Gerinnung und individuelle Risiken: Je nach Konstellation werden Gerinnung, Begleiterkrankungen und Risikofaktoren bewertet – als Grundlage für eine passgenaue Sekundärprävention.</li><li data-list-item-id="e6db26d9a6402ba8c49d19cac0faa37df">Präventionsplan: Blutdruck, Blutzucker, Blutfette und Lebensstilfaktoren werden nicht nur angesprochen, sondern in einen konkreten, nachvollziehbaren Plan überführt.</li></ul><p>So wird aus der Akutversorgung ein präventives Gesamtpaket, das nicht nur stabilisiert, sondern auch Rezidive verhindert.</p><h2>Die Weichen stellen</h2><p>Die Stroke Unit organisiert den Behandlungsprozess entlang einer klaren Linie. In der Akutphase schnell und effektiv reagieren, Risiken senken, Frührehabilitation starten und die Überleitung in Rehabilitation und Nachsorge strukturiert vorbereiten. Gerade diese Übergänge sind entscheidend, damit wichtige Maßnahmen nicht „zwischen den Sektoren“ verloren gehen und Betroffene möglichst viel Selbstständigkeit zurückgewinnen.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie und Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, erklärt: „Die Stroke Unit verhindert nicht nur Komplikationen. Sie stellt die Weichen für alle wichtigen Schritte im Behandlungsprozess. Wir müssen die Ursachen finden, Rezidive verhindern und den Rehaprozess einleiten. Dann haben die Patienten die besten Erfolgsaussichten.“</p><p>Im Landkreisverbund ist daher nicht nur die Akutversorgung wichtig, sondern auch das, was danach kommt. Dazu gehören geregelte Übergänge, gemeinsame Fallbesprechungen, Rückverlegungsoptionen und ein Qualitätsmonitoring, das die Versorgung anhand des Behandlungserfolges messbar macht. Denn Qualität zeigt sich nicht in Strukturmerkmalen, sondern darin, ob Menschen nach einem Schlaganfall wieder selbstständig leben können.</p><h2>Europäische Zielmarke: 90 Prozent in die Stroke Unit</h2><p>Der kürzlich weiterentwickelte Stroke Action Plan for Europe (SAP‑E 2018–2030) setzt hier eine klare Zielmarke. Mindestens 90 Prozent der Betroffenen sollen als erste Versorgungsstufe in einer Stroke Unit behandelt werden. Dies reduziert nachweislich Komplikationen, verringert Behinderung und verbessert die Behandlungsergebnisse. Das Netzwerk rund um die Sana Kliniken im Landkreis Leipzig trägt maßgeblich zu diesem Ziel bei.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:25:08 +0200</pubDate>
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                        <title>Stille Gefahr: Untypische Symptome bei Schlaganfall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/stille-gefahr-untypische-symptome-bei-schlaganfall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/stille-gefahr-untypische-symptome-bei-schlaganfall/</guid><pp:caseid>742326</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>BE‑FAST ergänzt den FAST‑Test um die Punkte Balance und Eyes. Damit wird deutlich, dass auch akut auftretende Sehstörungen oder Schwindel Ausdruck eines Schlaganfalls sein können. Ein Fallbeispiel zeigt: Trotz fehlender Lähmung oder Sprachstörung kann ein Infarkt im hinteren Stromgebiet durch ein spezialisiertes Netzwerk rechtzeitig erkannt und behandelt werden.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d1031de0-83b2-4ef6-949c-94f469f245ed/1920_240510-visualbefastschlaganfall.jpg?10000"><p>Viele Menschen kennen noch den FAST‑Test: Face, Arm, Speech, Time. Diese einfache Prüfung bleibt wichtig, aber sie ist nicht vollständig. Gerade Schlaganfälle im hinteren Stromgebiet beginnen häufig ungewöhnlich, mit Sehstörungen, Schwindel oder Koordinationsproblemen. Darum wird international zunehmend der BE‑FAST‑Ansatz empfohlen: Balance, Eyes, Face, Arm, Speech, Time.</p><p>Das ist mehr als eine Merkhilfe, es ist eine Lebensversicherung. Denn wenn sich Sehen oder Gleichgewicht plötzlich verändern, wird der Schlaganfall häufig nicht erkannt oder unterschätzt.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Klinken Landkreis Leipzig kennt das Problem aus der Praxis: “Viele warten erst einmal ab oder fahren sogar noch selbst mit dem Auto in die Klinik. Aber: Time is brain! Dieser Merksatz ist nach wie vor aktuell. Wer den Rettungsdienst ruft, und auch den Verdacht auf einen Schlaganfall äußert, bringt die Versorgungskette in Gang, inklusive Voranmeldung in der Spezialklinik, schneller Bildgebung und Zugang zur spezialisierten Versorgung. Das rettet im Ernstfall Leben.”</p><p>Wie wichtig schnelles Handeln ist, zeigt der Fall eines 56-jährigen Patienten.&nbsp;</p><h2>Unterschätzer Vorbote: Sehstörung</h2><p>Als Herr K. sich am Abend gegen 22 Uhr nach dem Fernsehen ins Bett legte, war noch alles in Ordnung. Um 2:00 Uhr nachts wurde der 56-Jährige plötzlich wach und stellte fest, dass er nicht mehr richtig sehen konnte, alles rechts im Raum nahm er nicht mehr wahr. Auch wenn sich Unbehagen ausbreitete, hatte Herr K. den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Vor der Fahrt in die Klinik ging er sogar noch einmal unter die Dusche. Nur durch die engagierte Reaktion der Ehefrau, die darauf bestanden hatte, ihren Mann trotz Fehlen der klassischen Symptome eines Schlaganfalls mit dem Auto in die Klinik zu fahren, ließ sich Schlimmeres verhindern.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/756c0346-0ee0-4732-8470-73ff7c759347/1920_260410patientmitaumlrztin.jpg?78597"><p>In dieser Nacht stellte sich der 56-jährige Patient somit wegen einer plötzlichen Sehstörung in der Klinik vor. Typische Schlaganfallsymptome wie Lähmungen oder Sprachstörungen fehlten. Auch sein Alter sprach nicht für einen Verdacht auf Hirninfarkt. Aufgrund der versierten Anamnese und Untersuchung in der erstversorgenden Klinik wurde der Patient trotz zunächst unauffälliger Bildgebung im Sinn eines Schlaganfalls behandelt und am Folgemorgen umgehend in die überregionale Stroke Unit des Verbundes im Schwerpunktversorgungskrankenhaus Borna verlegt. Die Diagnose: Hirninfarkt im hinteren Stromgebiet.&nbsp;</p><p>Als wahrscheinliche Ursache für den Schlaganfall wurde ein sogenanntes offenes Foramen ovale identifiziert. Dabei handelt es sich um ein kleines Loch zwischen dem linken und rechten Vorhof des Herzens. Dadurch können Blutgerinnsel aus dem Venensystem leicht in das Arteriensystem und von dort ins Gehirn wandern und ein Gefäß blockieren.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><p>Den Neurologen war schnell klar, dass auch Gedächtnis und Aufmerksamkeit bei dem Patienten betroffen waren. Neue Dinge konnte sich der Patient nicht merken, Erinnerungen aus der Zeit vor dem Schlaganfall waren jedoch nicht beeinträchtigt. Experten sprechen bei diesen Symptomen von einer anterograden Amnesie. Auch diese Einschränkung gehört nicht zu den klassischen Symptomen eines Schlaganfalls. Daher wirken die Betroffenen für Außenstehende „fast wie immer“, doch im Alltag können solche Probleme zu enormen Einschränkungen führen. Im Netzwerk stehen für Betroffene mit neuropsychologischen Problemen ebenfalls Spezialisten bereit und können sofort eine effektive Therapie veranlassen.</p><h2>Stark im Team</h2><p>Bei Fällen wie diesen zeigt sich der große Vorteil des Netzwerks rund um die Sana Kliniken im Landkreis Leipzig. Durch die schnelle Reaktion der Eheau und die professionelle Diagnose und Therapie bei den Spezialisten im Netzwerk ist die Prognose für Herrn K. sehr gut: “Ich gehe davon aus, dass unser Patient nach der Rehabilitation im Alltag wieder selbstständig zurechtkommt und die kognitive Störung sich durch die neuropsychologische Therapie zurückbilden wird”, so Alexander Reinshagen.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:25:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Darmkrebsmonat März: Darmpolypen - wenn die Entfernung allein nicht reicht</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/darmkrebsmonat-maerz-darmpolypen---wenn-die-entfernung-allein-nicht-reicht/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/darmkrebsmonat-maerz-darmpolypen---wenn-die-entfernung-allein-nicht-reicht/</guid><pp:caseid>740816</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Der Darmkrebsmonat März geht zu Ende – ein guter Zeitpunkt, um den Blick noch einmal gezielt auf eine der wichtigsten Maßnahmen im Kampf gegen diese häufige Krebserkrankung zu richten: die Vorsorge. Darmkrebs lässt sich durch frühzeitige Untersuchungen oft verhindern oder in einem sehr frühen Stadium erkennen und erfolgreich behandeln. Dennoch wird das Angebot zur Früherkennung weiterhin zu selten genutzt.</span></p><p><span>Die Darmspiegelung gilt als eine der wertvollsten Krebsvorsorgeuntersuchungen überhaupt. Sie kann das Risiko, an Darmkrebs zu sterben, deutlich senken. Bei der Darmspiegelung kann die Erkrankung nicht nur frühzeitig erkannt werden, sondern es lässt sich die Entstehung durch das Entfernen der Darmpolypen komplett verhindern. Diese Polypen können Vorstufen von Darmkrebs sein. Doch nicht immer ist es mit der Entfernung der Polypen allein getan, wie PD. Dr. med. Edris Wedi vom Sana Klinikum Offenbach mitteilt. &nbsp;</span></p><p><span>Laut Studien wird bei etwa 30 bis 50 Prozent aller Vorsorge-Darmspiegelungen mindestens ein Polyp entdeckt, meist gleich entfernt und anschließend in die Pathologie zur Befundung geschickt. Wird dabei Gewebe eines sehr frühen Darmkrebses entdeckt, stellt sich die Frage, wie es nun weitergeht. „In einem Polypen können sich bereits Zellen eines frühen Karzinoms (pT-1) befinden“, so Dr. Wedi. „Wenn das der Fall ist, kann das Entfernen allein möglicherweise nicht ausreichen. Dann sollten in jedem Fall verschiedene weitere Risikofaktoren abgeklärt werden. Denn selbst in einem so frühen Stadium können bereits Lymphknotenmetastasen vorliegen.“</span></p><p><span>Gemäß der neuen S3-Leitlinie fließen heute eine Vielzahl von Faktoren in die Risikobeurteilung eines Polypen ein, was die pathologische Untersuchung wesentlich aufwendiger macht. „Bei der Beurteilung eines frühen Karzinoms ist nicht nur die Tiefe des Eindringens ausschlaggebend“, so Dr. Wedi. „Größe, Staging, also das Stadium der Ausbreitung, sowie das generelle Risikoprofil des Patienten bzw. der Patientin sind ebenso wichtig für das weitere Vorgehen. Rauchen erhöht ebenso das Risiko wie Darmkrebs in der näheren Verwandtschaft.“</span></p><p><span>Das weitere Polypen-Management hängt u.a. davon ab, welcher Darmabschnitt betroffen ist. „Wenn es um das Rektum geht, ist es in der Regel mit der endoskopischen Entfernung getan“, so Dr. Wedi. „An anderer Stelle im Darm muss man erst mal weiter schauen. Wenn keine Lymphknotenmetastasen vorliegen, genügen kurzfristige weitere Kontrollen. In der Regel findet die erste Kontrolle dann nach drei Monaten statt. Die Kontrollen sind abhängig von der Risikokonstellation und sehr genau auch in der Leitlinie so festgelegt.“ &nbsp;</span></p><p><span>Dank einer hochpräzisen pathologischen Diagnostik lässt sich das Risiko heute bei jedem entfernen Polypen individuell sehr genau einschätzen, wie der Experte sagt. Unnötige zusätzliche Eingriffe können damit vermieden werden. Dr. Wedi rät jedem eindringlich dazu, die Vorsorgemöglichkeit zu nutzen. Diese wird mittlerweile bereits ab 50 angeboten.</span></p><p><span>Terminanfrage für Koloskopien: </span><a href="mailto:Gastro-SOF@sana.de"><span>Gastro-SOF@sana.de</span></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a9d46ba2-43f2-4bb0-a7b0-d558c960ef39/1920__51a5315_ca_wedi_edris.jpg?10000"><p><i><span>PD Dr. med. Edris Wedi ist Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Gastrointestinale Onkologie und Interventionelle Endoskopie am Sana Klinikum Offenbach. Seine Klinik bietet das gesamte Behandlungsspektrum der Gastroenterologie an.&nbsp;</span></i> <a href="https://PD Dr. Edris Wedi ist Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Gastrointestinale Onkologie und Interventionelle Endoskopie am Sana Klinikum Offenbach. Seine Klinik bietet das gesamte Behandlungsspektrum der Gastroenterologie an. " target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 16:06:17 +0200</pubDate>
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                        <title>Informationstag „Leukämien, Lymphome &amp; Myelome“ am 18. April 2026 im Sana Klinikum Offenbach Anmeldung möglichst bis zum 3. April</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/informationstag-leukaemien-lymphome--myelome-am-18-april-2026-im-sana-klinikum-offenbach-anmeldung-moeglichst-bis-zum-3-april/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/informationstag-leukaemien-lymphome--myelome-am-18-april-2026-im-sana-klinikum-offenbach-anmeldung-moeglichst-bis-zum-3-april/</guid><pp:caseid>740264</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Am Samstag, den 18. April 2026 lädt das Sana Klinikum Offenbach zu einem Patienten-Informationstag rund ums Thema Leukämien, Lymphome und Myelome ein. Die Veranstaltung findet zwischen 9 und 16 Uhr im Helmut-Nier-Saal des Klinikums statt und ist eine Kooperation zwischen dem Onkologischen Centrum OCO des Sana Klinikums Offenbachs, der Leukämiehilfe Rhein-Main e.V., dem Agaplesion Bethanien Krankenhaus Frankfurt und dem Frankfurter Förderverein zur Bekämpfung von Tumorerkrankungen e.V.</span></p><p><span>Die bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems (lymphatische Tumore) präsentieren sich in ganz unterschiedlichen Formen und führen zu Störungen der Immunfunktion und der Blutbildung. Die verschiedenen Tumoren unterscheiden sich grundlegend nicht nur in ihrer Ausprägung, sondern auch in ihrer Therapie und Prognose. Daher ist eine fundierte Diagnostik von großer Bedeutung.<strong> </strong>In Diagnose und Therapie hat sich in den letzten Jahren enorm viel getan, so dass sich Heilungschancen, Lebenserwartung und Lebensqualität deutlich gebessert haben. Mit den modernen Therapiemöglichkeiten stehen heute sehr effektive Optionen mit deutlich geringeren Nebenwirkungen zur Verfügung.</span></p><p><span>Einen Überblick über die verschiedenen Krankheitsbilder sowie die modernen Möglichkeiten in Diagnostik und Therapie bietet der Patienten-Informationstag am 18. April im Sana Klinikum Offenbach. Hochkarätige Experten referieren über neueste Entwicklungen in der Behandlung der verschiedenen Krankheitsbilder. Nach jedem Vortrag besteht Zeit für Fragen und gegenseitigen Austausch.</span></p><p><span>Die Veranstaltung ist kostenlos. Die Teilnahme ist entweder persönlich vor Ort in Offenbach oder von zu Hause im Livestream möglich. Um Anmeldung bis möglichst 3. April wird gebeten unter </span><a href="https://Anmeldung.LHRM.de"><span>https://Anmeldung.LHRM.de</span></a><span> oder im Büro der Leukämiehilfe unter Tel. 06142/32240 oder per Mail unter </span><a href="mailto:Buero@LHRM.de"><span>Buero@LHRM.de</span></a><span> .</span></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 16:06:04 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[logo]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Zentraler Anlaufpunkt für Krebspatient:innen:  DKG-zertifiziertes Onkologisches Centrum Offenbach vereint acht Organzentren unter einem Dach</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zentraler-anlaufpunkt-fuer-krebspatientinnen--dkg-zertifiziertes-onkologisches-centrum-offenbach-vereint-acht-organzentren-unter-einem-dach/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zentraler-anlaufpunkt-fuer-krebspatientinnen--dkg-zertifiziertes-onkologisches-centrum-offenbach-vereint-acht-organzentren-unter-einem-dach/</guid><pp:caseid>739186</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Nach erfolgreicher Zertifizierung des Onkologischen Zentrums Offenbach (OCO) durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) verfügt das Sana Klinikum Offenbach jetzt über acht zertifizierte Organkrebszentren. Leiter des OCO ist Prof. Dr. med. Kai Uwe Chow, der auch Chefarzt der Klinik für Hämatologie und internistische Onkologie und Leiter des Zentrums für hämatologische Neoplasien ist.</span></p><p><span>„Die Krebstherapie befindet sich im Wandel“, so Prof. Chow. „Moderne Therapieansätze verbessern Prognose und Lebensqualität der Patient:innen. Insbesondere durch die molekularen Therapien eröffnen sich ständig neue Möglichkeiten, und laufend werden neue Medikamente entwickelt. Mit der Bündelung der verschiedenen Organkrebszentren im Onkologischen Centrum Offenbach sind wir in der Lage, Expertise für die gesamten molekularen Therapien an einem Ort anzubieten. Das bedeutet für die Krebspatient:innen möglichst optimale und wohnortnahe Versorgung – ganz so, wie es auch das Hessische Onkologie-Konzept fordert.“.</span></p><p><span>Prof. Chow verfügt über langjährige Erfahrung in der Durchführung moderner zielgerichteter und molekularer Therapien, darunter Antikörpertherapien, Immuntherapien und Therapien mit Signalweghemmern. Er gilt als anerkannter Experte auf dem Gebiet der Diagnostik und Therapie von Lymphomen und Leukämien sowie der personalisierten Medizin bei onkologischen Erkrankungen.</span></p><p><span>„Die moderne Diagnostik und Therapie onkologischer Erkrankungen setzt eine enge Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen voraus, um die individuell bestmögliche Behandlung zu erzielen“, so Prof. Chow. „Dies geschieht in wöchentlichen, organspezifischen und interdisziplinären Tumorkonferenzen. Hier wird gemeinsam das Therapiekonzept erstellt und laufend auf seine Wirksamkeit überprüft. Ein weiterer Vorteil ist unsere Studienzentrale, die in Zusammenarbeit mit den Organkrebszentren die Möglichkeit einer Teilnahme an einer der zahlreichen verfügbaren klinischen Studien überprüft und koordiniert. So können wir unseren Patient:innen den frühzeitigen Zugriff auf neue Therapieformen ermöglichen.“</span></p><p><span>Zentrale Anlaufstellung bei Verdacht auf eine Krebserkrankung ist das Ambulante Onkologische Zentrum (AOZ) des Klinikums, wo sich Patient:innen auf Überweisung durch den Hausarzt oder die Hausärztin vorstellen können. Zudem besteht die Möglichkeit einer direkten Vorstellung im zuständigen Organzentrum.</span></p><p><span><strong>Die Zentren im Überblick</strong></span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Brustkrebszentrum und Gynäkologisches Krebszentrum (PD Dr. Ahmet El-Balat)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Darmkrebszentrum (PD Dr. Edris Wedi, PD Dr. Benjamin Babic)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Lungenkrebszentrum (Dr. André Althoff, Prof. Dr. Peter Kleine)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Prostata-, Harnblasen- und Nierenkrebszentrum (Prof. Dr. Michael Lein)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Zentrum für Hämatologische Neoplasien und Onkologisches Zentrum Offenbach (Prof. Dr. Kai Uwe Chow)</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Zentrum für Kopf-Hals-Tumoren (Prof. Dr. Dr. Constantin Landes) befindet sich im Transit</span></p><p><span><strong>Kontakt für Patient:innen:</strong></span><br><span>Ambulantes Onkologisches Zentrum (AOZ)</span><br><span>Erich-Rebentisch-Zentrum</span><br><span>Tel: 069 8405-5533 | Fax: 069 8405-4659</span><br><a href="mailto:oco-sof@sana.de"><span>oco-sof@sana.de</span></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/15b71a93-7887-4f7d-920a-f1246afa19d0/1920_img_3078.jpg?10000"><p><i>Das Team des Onkologischen Centrum Offenbach<span>.</span></i> <a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/15b71a93-7887-4f7d-920a-f1246afa19d0/img_3078.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 24 Fachkliniken, 3 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 16:05:33 +0200</pubDate>
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                        <title>Weltnierentag: Warum gesunde Nieren lebenswichtig sind</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/weltnierentag-warum-gesunde-nieren-lebenswichtig-sind/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/weltnierentag-warum-gesunde-nieren-lebenswichtig-sind/</guid><pp:caseid>738722</pp:caseid><description><![CDATA[<p>In Deutschland leben etwa 10 Millionen Menschen mit einer chronischen Nierenkrankheit. Bei 100.000 Patientinnen und Patienten ist die Nierenfunktion nicht mehr ausreichend, so dass sie regelmäßig eine Dialysebehandlung benötigen. Am Sana Klinikum Offenbach behandeln Chefarzt PD Dr. med. Alexander Weidemann und sein Team von Nephrologinnen und Nephrologen gemeinsam mit dem KfH Nierenzentrum täglich Menschen, deren Nieren ihre lebenswichtige Arbeit nicht mehr leisten können. Für viele Patient:innen bedeutet das: mehrmals pro Woche vierstündige Dialysen in einem Zentrum oder Bauchfelldialyse mit mehreren Wechseln zu Hause – ein Leben lang oder bis zu einer Transplantation.</p><p>Volkskrankheiten wie Bluthochdruck oder schlecht eingestellter Diabetes können die Nieren schädigen, meist unbemerkt über viele Jahre. Oft ist es dann zu spät und eine signifikante Verbesserung der Nierenfunktion ist nicht mehr erreichbar. Unsere Nieren leisten jeden Tag Schwerstarbeit: Sie reinigen täglich etwa 180 Liter Blut, entfernen Stoffwechselgifte, regulieren den Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalt, wirken auf den Blutdruck und produzieren wichtige Hormone – unter anderem für die Blutbildung und den Knochenstoffwechsel.</p><p>„Deshalb ist die wichtigste Botschaft zum Weltnierentag: Nierenerkrankungen früh erkennen und verhindern, dass sie fortschreiten. Ein einfacher Blut- und Urintest kann entscheidend sein“, so PD Dr. Alexander Weidemann.</p><p>Den Weltnierentag möchte das Nephrologie-Team um PD Dr. Weidemann aber auch nutzen, um die Aufmerksamkeit auf die Organspende zu lenken: leider gibt es in Deutschland weiterhin viel zu wenige Spenderorgane für die Menschen auf den Wartelisten für Nieren, Leber, Lungen und Herzen. „Wir appellieren an jeden einzelnen, sich Gedanken zur Organspende zu machen und möglichst einen Organspendeausweis mitzuführen oder sich im Organspenderegister einzutragen. So kann jeder einen Beitrag leisten, den Organmangel zu vermindern. Um den Menschen auf den Wartelisten eine Hoffnung auf ein besseres Leben zu geben“, erklärt PD Dr. Weidemann.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/39d3ff86-3ae0-41b1-bc7c-d6e7af246454/1920_img_3161_auswahl.jpg?10000"><p><i>Das Nephrologie-Team am Sana Klinikum Offenbach mit einem Dialyse Patienten. </i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/39d3ff86-3a" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 16:05:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Warum Muskeln auch das Herz schützen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/warum-muskeln-auch-das-herz-schuetzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/warum-muskeln-auch-das-herz-schuetzen/</guid><pp:caseid>740498</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Muskelkraft spielt eine entscheidende Rolle für die Genesung im Krankenhaus – auch für Herzpatienten. Schon kurze Phasen eingeschränkter Mobilität können zu einem Muskelabbau führen und das Risiko für Komplikationen erhöhen. Warum Bewegung und Krafttraining genauso wichtig sind wie Medikamente, erklärt Kardiologe Professor Timm Bauer.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bei einem Krankenhausaufenthalt denken viele zunächst an aufwendige Untersuchungen, Operationen oder eine medikamentöse Behandlung. Ein entscheidender Faktor für die Genesung wird dabei oft übersehen: die eigene Muskelkraft. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, hat dieses Problem fast täglich vor Augen: “Schon kurze Phasen der Immobilisation im Krankenhausbett können die Muskulatur schwächen. Dies verlangsamt den Genesungsprozess und erhöht das Risiko für Komplikationen.” Zudem weisen viele ältere Menschen schon vor dem Krankenhausaufenthalt einen übermäßigen und krankhaften Verlust an Muskelmasse und -kraft auf. Der Fachbegriff hierfür ist Sarkopenie.</p><h2>Wenig Muskeln, hohes Risiko</h2><p>Studien zeigen, dass Menschen mit niedriger Muskelmasse ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schwere Komplikationen nach Operationen und sogar eine erhöhte Sterblichkeit haben. “Selbst jüngere Erwachsene können durch längere Immobilität Muskeln verlieren”, so der Experte. “Und das führt zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes und einer Verzögerung der Rekonvaleszenz."&nbsp;</p><p>Unsere Muskeln sind nicht nur für Bewegung wichtig, sondern wirken wie ein Schutzschild für Herz, Stoffwechsel und das Immunsystem. Sie helfen, den Blutdruck zu regulieren, die Blutfettwerte zu verbessern und entzündliche Prozesse im Körper zu senken. Wer Muskeln verliert, hat ein höheres Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Arteriosklerose, das heißt Gefäßverengung und -verkalkungen.</p><h2>Auch Herzpatienten brauchen Krafttraining</h2><p>Der Mythos, dass Krafttraining für Herzpatienten zu riskant sei, hält sich hartnäckig. Das führt dazu, dass viele Patienten sich schonen und genau das Gegenteil bewirken. Sie schützen ihr Herz nicht, sie schwächen es weiter durch zusätzliche Immobilität. Timm Bauer erklärt: “Natürlich reden wir hier nicht sofort von hoch-intensivem Training im Fitnessstudio. Ich empfehle meinen Patienten, zunächst mit regelmäßigen Kräftigungsübungen unter ärztlicher Kontrolle und mit professioneller Anleitung zu beginnen. Später ist dann auch oftmals ein klassisches Krafttraining möglich.”</p><h2>Medikamente alleine reichen nicht aus</h2><p>Für viele Patienten sind die kleinen oder großen Pillen immer noch der Weg zu einem gesunden Herzen. Auch wenn die medikamentöse Behandlung sehr wichtig ist, reicht sie für langfristige Effekte alleine nicht aus. “Das erkläre ich meinen Patienten immer wieder, denn das wissen die meisten nicht. Nur in Kombination mit ausreichender Bewegung und regelmäßigen Übungen zur Kräftigung der Muskulatur können wir optimale Effekte in Bezug auf Leistungsfähigkeit sowie Lebensqualität und -erwartung erreichen.”</p><h2>Kleine Schritte, große Wirkung</h2><p>Daher ist es schon im Krankenhaus wichtig, durch dosierte und angeleitete Übungen die Muskelkraft zu erhalten. Forschungsergebnisse belegen, dass regelmäßige, moderate Bewegung selbst bei älteren oder geschwächten Patienten den Muskelabbau verzögern, die Genesung nach Operationen verbessern und das Risiko für Stürze senken kann. Selbst kurze Übungen mehrmals täglich haben nachweislich positive Effekte auf Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinwerte. Timm Bauer legt daher viel Wert auf Physiotherapie: “Meinen Patienten verordne ich meist schon sehr frühzeitig Physiotherapie, insbesondere zur Förderung beziehungsweise Erhalt von Kraft und Beweglichkeit. Je eher die Patienten wieder aufstehen und gehen können, umso besser. Schon der tägliche, kurze Spaziergang auf dem Stationsflur kann den Unterschied machen.”</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p><strong>Unser Experte für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Professor Dr. med. Timm Bauer</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/professortimmbauer/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;"><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274"><span style="margin:0px;"><strong><u>Media Kits</u></strong></span></a><span style="margin:0px;">.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / filadendron von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Depression verstehen: Ein multiprofessioneller Blick auf eine komplexe Erkrankung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/depression-verstehen-ein-multiprofessioneller-blick-auf-eine-komplexe-erkrankung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/depression-verstehen-ein-multiprofessioneller-blick-auf-eine-komplexe-erkrankung/</guid><pp:caseid>734577</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Depression stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Eine patientenzentrierte Versorgung im Netzwerk bündelt viele Perspektiven, verbindet ambulante und stationäre Angebote, stärkt die Zusammenarbeit der Berufsgruppen und macht Gesundheitsnetzwerke zu einem entscheidenden Lösungsansatz.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Gerne unterstützen wir Sie bei weiterführenden Recherchen, koordinieren auf Wunsch Experten-Statements oder stellen für ein Interview den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</strong></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Früherkennung: Hausarztpraxis hat Schlüsselfunktion</span></h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/749a765c-9563-445a-b430-1d493e23bd65/800_260302claudiabitterlich.jpg?x=1772447337012" alt="Dr. med. Claudia Bitterlich, Allgemeinmedizinerin aus Altenburg" width="300" height="auto">Expertin:&nbsp;Dr. med. Claudia Bitterlich, Allgemeinmedizinerin aus Altenburg</strong></span></p><p><span>Hausärztinnen und Hausärzte sind oft die ersten, die seelische Veränderungen wahrnehmen. Als vertraute Ansprechpersonen übernehmen sie wichtige Funktionen: Sie hören zu, klären ab und begleiten ihre Patientinnen und Patienten Schritt für Schritt – bis hin zu Diagnostik und Therapie. Im Sana Netzwerk steht dabei immer der Mensch im Mittelpunkt, nicht nur das Krankheitsbild.&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/749a765c-9563-445a-b430-1d493e23bd65/260302claudiabitterlich/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Was, wenn es keine „klassische“ Depression ist?</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/800_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?x=1772206070727" alt="Dr. med. Alexander Reinshagen" width="300" height="auto"><span><strong>Experte:&nbsp;</strong></span><strong>Dr. med. Alexander Reinshagen, Neurologe aus Borna</strong></p><p>Anhaltende Müdigkeit, fehlender Antrieb und emotionale Tiefs können Anzeichen einer Depression sein. Doch nicht immer liegt die Ursache ausschließlich im seelischen Bereich. Gerade bei jüngeren Patientinnen können solche Symptome auch Ausdruck neurologischer oder internistischer Erkrankungen sein – etwa einer Hashimoto-Thyreoiditis oder entzündlicher Prozesse im Gehirn.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Was ist noch normal? Was ist krank?</h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:303/auto;width:303px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9994b946-81de-4261-b1eb-5c02a29e376f/800_lsk_noackmargrit_01-3.jpg?x=1772447351259" alt="Margrit Noack" width="303" height="auto">Expertin:&nbsp;</strong></span><strong>Margrit Noack, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie aus Hoyerswerda</strong></p><p>Depression macht Angst, nicht nur durch das Leiden selbst, sondern durch die Unsicherheit. Was ist noch normal? Was ist krank? Und was heißt das für mich? Die Psychiatrie setzt genau hier an. Sie ordnet ein, grenzt ab und schafft medizinische Klarheit, wo diffuse Symptome und Selbstzweifel dominieren. Medikamente sind dabei kein Allheilmittel, sondern Teil eines sorgfältigen Abwägens.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9994b946-81de-4261-b1eb-5c02a29e376f/lsk_noackmargrit_01-3/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Aus der Spur geraten: So finden Patienten wieder ins Leben</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:303/auto;width:303px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9b5f55c6-87cd-4b96-a937-cf5d29b6cf6d/800_img_3414-4.jpg?x=1772538170871" alt="Max Meiburg" width="303" height="auto"><span><strong>Experte:&nbsp;</strong></span><strong>Max Meiburg, Krankenhauspsychologe aus Hoyerswerda</strong></p><p>Psychotherapie unterstützt Menschen mit Depression dabei, Schritt für Schritt wieder handlungsfähig zu werden. Im Mittelpunkt stehen die therapeutische Beziehung, Struktur und das Wiederentdecken eigener Wirksamkeit. Unterschiedliche Therapieansätze helfen, Gedanken, Gefühle und Verhalten besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Belastungen zu entwickeln.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9b5f55c6-87cd-4b96-a937-cf5d29b6cf6d/img_3414-4/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Traurig, wütend, erschöpft: Wie zeigt sich Depression bei jungen Menschen?&nbsp;</h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/27625a67-1165-41d1-bb0c-186ac94c89ee/800_dsc-1297copyrobinkunz.jpg?x=1772206590164" alt="Symbolbild psychologische Beratung" width="300" height="auto">Expertin:&nbsp;Katy Burdack, Psychologin aus Borna</strong></span></p><p>Reizbarkeit, Leistungsabfall oder körperliche Beschwerden – Depression äußert sich im jungen Alter oft anders als bei Erwachsenen. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Diagnostik, die Entwicklungsphase, familiäres Umfeld und mögliche Begleiterkrankungen einbezieht. Es ist wichtig zu wissen, welche Warnsignale man ernst nehmen muss und warum es altersgerechte therapeutische Konzepte braucht.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/27625a67-1165-41d1-bb0c-186ac94c89ee/dsc-1297copyrobinkunz/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Mehr als nur Endorphine im Körper: Effekte von Sport und Bewegung</h2><p><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/526fc2b8-a7c3-46fd-a33d-a4a9c5af2a22/800_260306lukaskraemer.jpg?x=1772800050725" alt="Lukas Krämer, Sporttherapeut aus Borna" width="300" height="auto">Experte: Lukas Krämer, Sporttherapeut aus Borna</strong></p><p>Sport ist längst mehr als ein „guter Tipp“ bei Depressionen. Studien weisen darauf hin, dass regelmäßige körperliche Aktivität Prozesse im Gehirn anstößt, die Stimmung, Antrieb und Belastbarkeit positiv beeinflussen. Gleichzeitig erleben viele Betroffene, dass sich durch sportliche Aktivität ihre Selbstwirksamkeit verbessert und sie ein gestärktes Körpergefühl entwickeln.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/526fc2b8-a7c3-46fd-a33d-a4a9c5af2a22/260306lukaskraemer/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / RyanKing999</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Borna,Hoyerswerda,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 08:29:43 +0100</pubDate>
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                        <title>Rückenschmerzen: Fünf Gründe, die einer erfolgreichen Behandlung oft im Weg stehen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/</guid><pp:caseid>738042</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den Volkskrankheiten. Mehr als ein Drittel der Erwachsenen und ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen sind betroffen. Das führt zu Beunruhigung und Sorgen. Trotz zahlreicher neuer Erkenntnisse aus der Wissenschaft erfahren Betroffene häufig nicht die korrekte Behandlung. Dies sind die häufigsten Gründe dafür.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h2>1. Einfache Erklärungen für komplexe Gemengelagen</h2><p>Es gibt nicht die eine Erklärung für die Entstehung von Rückenschmerzen. Die häufigsten Ursachen von Rückenschmerzen sind nicht struktureller Natur - kein Bandscheibenvorfall, keine Nervenquetschungen, keine Instabilität. Viele Menschen setzen Schmerzen mit Schaden gleich und suchen die Ursache dort, wo es wehtut. Aus der Schmerzforschung ist jedoch längst bekannt, dass diese vermeintlich nachvollziehbare und einfache Erklärung nicht stimmt.&nbsp;</p><p>Rückenschmerzen entstehen im Normalfall nicht isoliert an der Wirbelsäule, sondern sind oftmals die Folge eines ungesunden und belastenden Lebensstils mit Stress, wenig Belastung und ungesunder Ernährung. Hinzu kommt, dass Befunde auf einem MRT-Bild häufig als sehr einfache Erklärung für langjährige Schmerzen dienen. Doch dies ist in vielen Fällen ein Irrtum. Auf einem MRT-Bild lassen sich auch bei beschwerdefreien Menschen Bandscheibenwölbungen, Bandscheibenvorfälle oder Abnutzungserscheinungen finden.</p><h2>2. Hartnäckige Gesundheitsmythen sorgen für falsches Sicherheitsgefühl</h2><p>Es gibt keine “falsche Haltung”. Auch Sitzen und Heben sind nicht per se schädlich. Es gibt kein ultimatives Übungsprogramm, das in allen Fällen hilft. Viele der Mythen, die sich seit Jahren hartnäckig halten, vermitteln jedoch genau diese Botschaften und damit ein falsches Gefühl von Sicherheit:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="ed5cc4dd829cc07f95da15c6eac354e2d">“Wenn ich meinen Rücken immer gerade halte, bleibe ich schmerzfrei.”</li><li data-list-item-id="ef672f6659262ea6c734d94ef0469b2f6">“Ich brauche nur eine Spritze, dann sind meine Schmerzen weg.”</li><li data-list-item-id="ee4f2ea03224f25d7d28412dea89d5ac3">“Wenn ich mich operieren lasse, ist meine Bandscheibe wieder gesund.”</li></ul><p>Der Fokus auf solche einfachen Erklärungen mit logischer Lösung und sicherem Effekt ist jedoch irreführend. Er lenkt ab von der Tatsache, dass es sich bei Rückenschmerzen um ein multifaktorielles Problem handelt, das sich mit der Zeit und in Abhängigkeit von vielen Faktoren stetig verändert.&nbsp;</p><h2>3. Alltagserfahrungen können täuschen</h2><p>Ein interessantes Phänomen ist auch die eindimensionale Wahrnehmung von Situationen im Alltag:</p><ul><li data-list-item-id="ed864966aa88734b2ff606a533422c507">“Sitzen ist schlecht für meinen Rücken. Das merke ich doch jeden Tag im Büro.”</li><li data-list-item-id="e0ab3d3c020bfe51bef66d18594d92cc7">“Ich darf nicht schwer heben, das spüre ich sofort im Kreuz.”</li></ul><p>In diesen Fällen sind Mythen in Kombination mit einseitig interpretierten Alltagserfahrungen irreführend.&nbsp;</p><p>Richtig ist, dass einseitige Haltung und Belastung, vor allem in Kombination mit Inaktivität, Unbeweglichkeit und Kraftdefiziten, zu muskulären Verspannungen und in der Folge auch zu Rückenschmerzen führen können. Falsch ist die Annahme, dass Rückenschmerzen durch eine bestimmte Sitzhaltung oder “falsches Heben” entstehen.&nbsp;</p><p>Die Ursachen sind in der Regel vielschichtig und vor allem individuell unterschiedlich:</p><ul><li data-list-item-id="ee2a73e592d4560b9ca874653cf16d8c8">Bei einigen Menschen hat beispielsweise die Psyche einen großen Einfluss auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von Rückenschmerzen.</li><li data-list-item-id="e9189ef7c1c8242ccf547c563dbfb6aad">Andere haben aufgrund ihres Lebensstils eine Fehlregulation des Stoffwechsels mit Auswirkungen auf Schmerzsymptome.</li><li data-list-item-id="e769aa938bbc26658d27da37577bc6e33">Bei Frauen in den Wechseljahren können sich Rückenschmerzen aufgrund von hormonellen Veränderungen verstärken.</li><li data-list-item-id="e3734ab0e531a75936e7e35699e047e92">Auch die mit einer Schwangerschaft verbundenen Veränderungen und Belastungen können zu Rückenbeschwerden führen.</li><li data-list-item-id="e790ec284fa07e84d4d800227c9ff5a5c">Und bei manchen Patienten kommen viele verschiedene Ursachen zusammen.&nbsp;</li></ul><h2>4. Neue Erkenntnisse haben es schwer</h2><p>Es dauert erstaunlich lange, bis neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit gelangen. Der Zusammenhang zwischen Hüftbeweglichkeit und Beschwerden in der Lendenwirbelsäule zum Beispiel ist wissenschaftlich bereits gut untersucht. In der breiten Öffentlichkeit sind diese Erkenntnisse aber noch lange nicht richtig angekommen. Die Kraftverteilung zwischen Hüfte und Rücken beeinflusst die Belastung des Rückens beim Heben und Tragen. Eine verminderte Beweglichkeit in der Hüfte wirkt sich also direkt auf die Kompensationsmuster in der Wirbelsäule aus. Auch die Kraft der hüftumgebenden Muskulatur und der Rückenstrecker beeinflussen die Funktion der Wirbelsäule.&nbsp;</p><p>Damit gibt es weitere positive Hebel für die Vermeidung und Reduzierung von Rückenschmerzen, die bislang wenig bekannt sind:</p><ul><li data-list-item-id="e45fa6f64a776d15365c030184052b0fc">Eine kräftige Hüftmuskulatur führt zu weniger Ausweichbewegungen in der Lendenwirbelsäule.</li><li data-list-item-id="ec1271b9521b8405eff2d689f8ca408c1">Ein starker Rückenstrecker in Kombination mit guter Bauch- und Flankenmuskulatur ermöglicht bessere Bewegungskontrolle und weniger strukturelle Belastung auf die Wirbelsäule im Alltag.</li><li data-list-item-id="e73b8c421b65da2ca8d0244591bce5b08">Ein koordiniertes Zusammenspiel zwischen Hüfte und Rücken ermöglicht effiziente und ökonomische Bewegungsabläufe.</li></ul><p>Aber auch hier gilt: Voraussetzung für eine effektive Behandlung ist die individuelle Untersuchung und ein auf die Befunde abgestimmtes Therapiekonzept. Das Verhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit ist letztendlich entscheidend.&nbsp;</p><h2>5. Verantwortung für sich selbst zu übernehmen ist unbequem</h2><p>Die umfassende Untersuchung mit konservativer Therapie und Umstellung eines ungesunden Lebensstils kostet Zeit und Energie. Viele Patienten scheuen diese Eigenverantwortung und verlassen sich lieber auf Konzepte oder operative Eingriffe, die eine einfache und schnelle Lösung versprechen, ohne eine Veränderung der Lebensgewohnheiten zu fordern.&nbsp;</p><p>Für eine Operation an der Wirbelsäule gibt es klare Indikationen, dazu gehören schwerwiegende neurologische Symptome wie Lähmungserscheinungen oder Blasenstörungen. In allen anderen Fällen sollte eine intensive konservative Therapie inklusive Schmerzmedikamenten, Physiotherapie, Training sowie das Erlernen von Schmerzbewältigungsstrategien an erster Stelle stehen. Wenn sich dadurch keine Linderung erzielen lässt und relevante Kompressionen von Rückenmark und Nerven oder Instabilitäten vorliegen, ist die erneute Prüfung einer OP-Indikation sinnvoll.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/1920_260302sebastiankatscher.jpg?99913"><p><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Dr. med. Sebastian Katscher</strong></p><p>Chefarzt Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum und Neurotraumatologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, Facharzt für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin, Orthopädie und Unfallchirurgie&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/260302sebastiankatscher/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c00438d3-a541-45fd-a40e-759315f0d085/1920_260302margitgroth.jpg?57807"><p><strong>Margit Groth</strong></p><p>Sportwissenschaftlerin (M.Sc.) der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, Schwerpunkte: Medizinische Trainingstherapie; Reha-Lizenz für Orthopädie, Neuroathletiktraining, Functional Training</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c00438d3-a541-45fd-a40e-759315f0d085/260302margitgroth/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026 bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><span><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274"><span><strong><u>Media Kits</u></strong></span></a><span>.</span></p><p><span>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;</span><br><span>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / JackF von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Orthopaedie,Borna]]></category>
            <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Zertifikatsübergabe Spine Pro: Sana Klinikum Offenbach setzt ERAS-Konzept für Patient:innen in der Wirbelsäulenchirurgie um</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zertifikatsuebergabe-spine-pro-sana-klinikum-offenbach-setzt-eras-konzept-fuer-alle-patientinnen-in-der-wirbelsaeulenchirurgie-um/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zertifikatsuebergabe-spine-pro-sana-klinikum-offenbach-setzt-eras-konzept-fuer-alle-patientinnen-in-der-wirbelsaeulenchirurgie-um/</guid><pp:caseid>738211</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Ab sofort kommt im Sana Klinikum Offenbach das ERAS-Konzept auch in der Wirbelsäulenchirurgie zum Einsatz - und dies selbst bei Patient:innen mit Vor- und Begleiterkrankungen. Das ist ein Novum, denn das Konzept, dessen Vorteile weniger Komplikationen, geringere Schmerzen und eine schnellere Mobilisation sind, wird in Deutschland bisher vor allem bei der Implantation von Hüft-, Knie- und Schultergelenken umgesetzt.</span></p><p><span>ERAS (Enhanced Recovery After Surgery) bedeutet übersetzt so viel wie „Pfad der schnelleren Genesung“. Dabei handelt es sich um eine Vielfalt von Maßnahmen, die vor, während und nach der Operation standardmäßig in den Behandlungsprozess miteinbezogen werden. Ziel dieser Maßnahmen ist es, den Krankenhausaufenthalt so angenehm und kurz wie möglich zu gestalten und den Patient:innen rasch die Rückkehr in ihr normales Leben zu ermöglichen. Dabei werden alle beteiligten Disziplinen des Klinikums einbezogen. Ein ganz wichtiger Faktor in diesem Konzept ist die Patient:innen selbst, das sie bereits lange vor der Operation aktiv zum eigenen Genesungsprozess beitragen können. Das geht jedoch nur, wenn eine umfassende Informiermation stattgefunden hat.&nbsp;</span></p><p><span>Der Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenorthopädie und Rekonstruktive Orthopädie des Sana Klinikums Offenbach, Prof. Dr. med. Michael Rauschmann hatte bereits in seiner Zeit an der Uniklinik Frankfurt erfolgreich damit begonnen, das ERAS-Konzept bei Operationen an der Wirbelsäule einzusetzen, allerdings nur bei ansonsten gesunden Patient:innen. Unter Begleitung der Firma B. Braun, Melsungen, ist es am Sana Klinikum Offenbach nun in einem anderthalbjährigen, aufwendigen Projekt mit dem Namen ‚Spine Pro‘ gelungen, das Konzept selbst bei schwerkranken Patient:innen mit degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen in den Behandlungsprozess zu integrieren. Mit der Zertifikatsübergabe am 5. März durch B. Braun kam das Spine Pro Projekt nun erfolgreich zum Abschluss und wird nun normaler Bestandteil des Regelbetriebs.</span></p><p><span>Die wesentlichen Bausteine des ERAS-Konzeptes sind eine umfassende Vorbereitung der Patient:innen auf den Eingriff (sorgfältige Abklärung des aktuellen Gesundheitszustandes und ggfs. optimale Einstellung von Risikofaktoren, genaue Infos, was die Patient:innen nach dem Eingriff erwartet und was sie zuhause vorbereiten müssen, spezielle Übungen vor der OP), schonende Operationstechniken, optimale Schmerztherapie mit zusätzlicher lokaler Betäubung, Mobilisation wenn irgend möglich noch am Tag des Eingriffs sowie ein detaillierter Plan für die Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt. Wie viel Verbesserung das für die Patient:innen bedeutet, bewies Prof. Rauschman bei der Zertifikatsübergabe anhand von drei Patient:innen, die am Vortag bzw. zwei Tage zuvor an der Wirbelsäule operiert worden waren. „Ich bin völlig überrascht, wie schnell es vorangeht“, so einer der Patienten, ein 76-jähriger Mann mit diversen Vor- und Begleiterkrankungen, der eine fast sechsstündige schwere Operation hinter sich hatte und nun ohne Hilfe selbständig in die Räume der Zertifikatsübergabe gegangen war. „Natürlich habe ich noch Wundschmerz, aber dass ich so schnell wieder auf die Beine komme, hätte ich nicht gedacht.“</span></p><p><span>„Die Umsetzung des ERAS-Konzepts in unserer Wirbelsäulenchirurgie bedeutet einen neuen Meilenstein“, so Prof. Rauschmann. „Es war viel Arbeit, insbesondere auch deswegen, weil bei einem Maximalversorger wie uns so viele Disziplinen mit einbezogen werden müssen. Aber wenn man die Patient:innen nach dem Eingriff sieht, weiß man, dass es sich gelohnt hat. Ich bedanke mich bei allen meinen Mitarbeiter:innen und Kolleg:innen für den großen Einsatz und bei B. Braun für die Unterstützung bei der Implementierung des Prozesses.“</span></p><p><span>Für die Vorbereitung der Patient:innen wurden am Sana Klinikum Offenbach sehr informative und anschauliche Broschüren sowie Videos hergestellt, die auch auf der Website des Klinikums zu finden sind: </span><a href="https://www.sana.de/offenbach/medizin-pflege/wirbelsaeulenorthopaedie-und-rekonstruktive-orthopaedie/spine-pro-eras-konzept"><span>https://www.sana.de/offenbach/medizin-pflege/wirbelsaeulenorthopaedie-und-rekonstruktive-orthopaedie/spine-pro-eras-konzept</span></a>.</p><p>&nbsp;</p><p><span>Interessierte können sich in der Wirbelsäulensprechstunde (Montag, Dienstag und Donnerstag von 8.00 bis 14.00 Uhr) informieren. Terminvereinbarung unter Tel.: 069 8405-5832</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d8e496b0-6d72-43a0-be0d-ea179c08a6fc/1920_image_.jpg?10000"><p><i>Lena Herzog (Leitung Unternehmensentwicklung), Prof. Michael Rauschmann (Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenorthopädie und Rekonstruktive Orthopädie), Philipp Schlerkmann (Geschäftsführer), Christiane Mäder (Manager Processes and Services B. Braun), Jörg Stum (Vertriebsleiter B. Braun). </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0in;">Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 15:34:30 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/d8e496b0-6d72-43a0-be0d-ea179c08a6fc/image_.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Spne Pro Zertifikats&amp;uuml;bergabe Offenbach]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Spne Pro Zertifikats&amp;uuml;bergabe Offenbach]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Stabsübergabe in der Klinik für Nephrologie: Prof. Dr. Kirsten de Groot scheidet aus gesundheitlichen Gründen aus, neuer Chefarzt wird PD Dr. Alexander Weidemann</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/stabsuebergabe-in-der-klinik-fuer-nephrologie-prof-dr-kirsten-de-groot-scheidet-aus-gesundheitlichen-gruenden-aus-neuer-chefarzt-wird-pd-dr-alexander-weidemann/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/stabsuebergabe-in-der-klinik-fuer-nephrologie-prof-dr-kirsten-de-groot-scheidet-aus-gesundheitlichen-gruenden-aus-neuer-chefarzt-wird-pd-dr-alexander-weidemann/</guid><pp:caseid>737645</pp:caseid><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d96932d1-d81c-4634-ad70-42fa1328b985/1920_de_groot_06_2020.jpg?10000"><p style="margin-left:1.4pt;text-align:left;" align="left">Die renommierte Chefärztin der Medizinischen Klinik III für Nieren-, Bluthochdruck- und Rheumaerkrankungen am Sana Klinikum Offenbach, Prof. Dr. med. Kirsten de Groot ist zum 31.12.2025 vorzeitig aus gesundheitlichen Gründen ausgeschieden. Ihre Nachfolge tritt nun der Nephrologe PD Dr. med. Alexander Weidemann an, der über einen weiteren Schwerpunkt verfügt, die Internistische Intensivmedizin und Transplantationsmedizin.</p><p style="margin-left:1.4pt;text-align:left;" align="left">Prof. de Groot übernahm die Leitung der Klinik im Oktober 2005 und baute sie zu einem Schwerpunkt für Rheumatologie und immunologische Nephrologie aus, der deutschlandweit bekannt ist. Darüber hinaus blieb sie wissenschaftlich tätig und publizierte bis vor kurzem <span>in international führenden Fachzeitschriften. </span>Ihre Erfahrung als Expertin auf dem Gebiet der Rheumatologie und Nephrologie wurde nicht nur weltweit auf Kongressen geschätzt, sondern ging auch in die Erstellung mehrerer Therapieleitlinien ein. Zusammen mit Dr. Christian Burchardi leitet Prof. de Groot zudem seit Jahren das Nierenzentrum am KfH in Offenbach. „Leider habe ich mich von zahlreichen Kolleginnen und Kollegen und meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern nicht persönlich verabschieden können“, bedauert Prof. de Groot. „Ich möchte auf diesem Wege allen voran meiner Klinik für die überaus engagierte, fruchtbare und loyale Zusammenarbeit bedanken. Außerdem danke ich den ärztlichen und nichtärztlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Sana Klinikum Offenbach für eine konstruktive, zielorientierte und wertschätzende Zusammenarbeit zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten.“</p><p style="margin-left:0cm;text-align:left;" align="left">&nbsp;„Frau Prof. de Groot ist nicht nur eine führende Fachexpertin mit internationaler Reputation, sondern auch Ärztin aus Leidenschaft, für die&nbsp;die Sorge um das Wohl der Patientinnen und Patienten aber auch die Ausbildung und Förderung unserer jungen Ärztinnen und Ärzte stets &nbsp;im Mittelpunkt stand“, fasst der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Norbert Rilinger zusammen. „Dafür gebührt ihr unser größter Respekt und Anerkennung - sie hat sich damit um das Sana Klinikum Offenbach mehr als verdient gemacht!“<br><br>Der neue Leiter der Medizinischen Klinik III, PD Dr. Alexander Weidemann kommt aus Paderborn, wo er Chefarzt der Medizinischen Klinik III, Nephrologie und Dialyse sowie stellvertretender Ärztlicher Direktor an den St. Vincenz Kliniken war. Geboren in der Region Stuttgart, hat er nach dem Studium in Berlin zunächst an der Charité und dann an der Universität Erlangen gearbeitet. Er war zudem mehrere Jahre wissenschaftlich in den USA tätig, in Köln hat er das Nierentransplantationsprogramm verantwortet. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und die Zusammenarbeit mit einem tollen Team“, so PD Dr. Weidemann. „Prof. de Groot hat eine großartige Klinik aufgebaut, die weit über die Grenzen des Rhein-Main-Gebiets bekannt ist. Der Ruf dieser Klinik war auch einer der Gründe, die mich dazu bewogen haben, nach Offenbach zu kommen. Ich werde alles daransetzen, den immunologischen Schwerpunkt, den Prof. de Groot so erfolgreich etabliert hat, weiterzuentwickeln. Zudem möchte ich die Heim-Dialyseverfahren fördern und die verschiedenen Fachdisziplinen in unserem Haus weiter vernetzen, für eine optimale Versorgung komplex-kranker Patientinnen und Patienten.“</p><p style="margin-left:0cm;text-align:left;" align="left">&nbsp;„Wir danken Frau Prof. de Groot von Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz für unsere Patient:innen und die Entwicklung des Sana Klinikums Offenbach“, erklärt Geschäftsführer Philipp Schlerkmann.“Die Nephrologie ist ein überaus wichtiges Fachgebiet mit höchster Vernetzung im gesamten Haus, von dem alle Patient:innen profitieren. Daher freut es mich umso mehr, einen so erfahrenen Nachfolger für die Klinik gewonnen zu haben, der im Geiste von Frau Prof. de Groot die Klinik weiterentwickeln wird.“<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5fb12157-e100-40a0-b154-da3d73f71eaa/1920_img_2792_auswahl.jpg?10000"><p>v.l.: Martin Eberlein (Geschäftsführer), PD Dr. med. Alexander Weidemann (neuer Chefarzt der Klinik für Nieren-, Bluthochdruck- und Rheumaerkrankungen), Prof. Dr. med. Norbert Rilinger (Ärztlicher Direktor). <a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/5fb12157-e100-40a0-b154-da3d73f71eaa/img_2792_auswahl.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a>. <a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/d96932d1-d81c-4634-ad70-42fa1328b985/de_groot_06_2020.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright.&nbsp;</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 3.000 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 37.000 stationäre und 90.000 ambulante Patient:innen mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patient:innen nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeitende an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit abwechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie sowohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 11:15:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Rückenschmerzen, Osteoporose und Arthrose: Was Frauen in den Wechseljahren wissen müssen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</guid><pp:caseid>737260</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Der Rückgang von Östrogen spielt eine wichtige Rolle bei Gelenk- und Rückenschmerzen von Frauen in der Peri- und Postmenopause. Wer die Zusammenhänge kennt, kann Beschwerden besser einordnen und gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal gezielte Maßnahmen ergreifen, um Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Sieben Fakten, die Frauen in den Wechseljahren kennen sollten!</strong></p><p><strong>1. Schmerzen nehmen </strong><span><strong>vor allem in der Menopause</strong></span><strong> zu</strong></p><p>Viele Frauen berichten, dass Rücken- und Gelenkschmerzen besonders in den Wechseljahren oder danach beginnen oder stärker werden. Das ist kein Zufall: In dieser Lebensphase sinkt der Östrogenspiegel deutlich, was den Bewegungsapparat beeinflussen kann.</p><p><strong>2. Östrogen schützt Gelenke und Bandscheiben</strong></p><p>Östrogen wirkt nicht nur auf den Zyklus, sondern auch auf Knorpel, Bandscheiben und Knochen. Es kann Entzündungen bremsen, den Gewebeabbau verlangsamen und Schmerzprozesse günstig beeinflussen. Deshalb gilt das Hormon als wichtiger Schutzfaktor für Gelenke und Rücken.</p><p><strong>3. Weniger Östrogen kann mehr Verschleiß bedeuten</strong></p><p>Nach der Menopause fehlen die schützenden Effekte teilweise. Studien zeigen, dass entzündliche Prozesse zunehmen und degenerative Veränderungen wie Arthrose oder Bandscheibenversch<span>lei</span>ß sowie Osteoporose&nbsp;schneller voranschreiten können. Das erklärt, warum Frauen häufiger betroffen sind als Männer gleichen Alters.</p><p><strong>4. Schmerzen sind nicht einfach „normal“</strong></p><p>Frauen sollten Gelenk- und Rückenschmerzen in oder nach den Wechseljahren nicht einfach hinnehmen. Die Beschwerden können mit hormonellen Veränderungen zusammenhängen und sollten ärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn sie anhalten oder den Alltag einschränken.</p><p><strong>5. Hormonersatztherapie kann helfen, ist aber kein Heilmittel für alle Frauen</strong></p><p>In bestimmten Fällen kann eine Hormonersatztherapie (HRT) Schmerzen lindern oder den Gelenkverschleiß verlangsamen. Sie ist jedoch nicht für jede Frau geeignet und muss individuell mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden, da sie in Einzelfällen auch&nbsp;Risiken haben kann.</p><p><strong>6. Bewegung ist ein zentraler Therapiebaustein</strong></p><p>Regelmäßige Bewegung, Muskelaufbau und Physiotherapie sind entscheidend, um Gelenke zu stabilisieren, Schmerzen zu reduzieren und beweglich zu bleiben. Schon moderates Training kann langfristig einen großen Unterschied machen.</p><p><strong>7. Der Lebensstil ist entscheidend</strong></p><p>Eine entzündungsarme Ernährung, ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium, gesunder Schlaf, Stressabbau und Gewichtskontrolle unterstützen die Gelenk- und Knochengesundheit zusätzlich und können Beschwerden positiv beeinflussen.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/1920_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278"><p><strong>Unsere Expertin für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Dr. med. Petra Büchin</strong></p><p>Chefärztin am Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Rückentherapie, Karl-Olga-Krankenhaus, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Fachärztin für Allgemeine Chirurgie, Mikronährstoffcoach, bioidentischer Hormoncoach und funktionelle Therapeutin</p><p><strong>Der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026 bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><i>Symbolbild: Canva / Prostock-studio</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Orthopaedie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Adipositas in der Geburtshilfe: Darum haben übergewichtige Frauen mehr Risiken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-in-der-geburtshilfe-darum-haben-uebergewichtige-frauen-mehr-risiken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-in-der-geburtshilfe-darum-haben-uebergewichtige-frauen-mehr-risiken/</guid><pp:caseid>736195</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Etwa jede sechste schwangere Frau hat einen Body-Mass-Index von 30 oder darüber. Das hat Konsequenzen für die Geburtshilfe. Denn bei übergewichtigen Frauen gibt es zusätzliche Risiken, die bei der Betreuung der Schwangerschaft und der Geburt berücksichtigt zu berücksichtigen sind.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e8d86ee4-761d-4003-b123-1e6212e67dc7/1920_schmidtmarkus1.jpg?14731"><p>Prof. Dr. med. Markus Schmidt, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg, ist Experte für Adipositas in der Geburtshilfe. Er erklärt die Risiken: „Frauen mit Adipositas haben im Vergleich zu normalgewichtigen Frauen ein erhöhtes Risiko für Totgeburten, benötigen häufiger einen Kaiserschnitt und erleben öfter erfolglose Geburtseinleitungen. Das stellt für die betroffenen Frauen eine große körperliche und seelische Belastung dar.“</p><h2>Eingeschränkte Funktion der Plazenta</h2><p>Die Plazenta (Mutterkuchen) versorgt das ungeborene Baby mit Nährstoffen und Sauerstoff. Bei Frauen mit Adipositas ist der Mutterkuchen häufig nicht ausreichend leistungsfähig. Typischerweise besteht eine erhöhte Insulinresistenz. Das bedeutet, dass der Körper immer mehr Insulin benötigt, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Diese Stoffwechselveränderung kann die Entwicklung der Plazenta negativ beeinflussen. In Kombination mit weiteren Begleiterkrankungen, zunehmendem Alter und einem ungesunden Lebensstil kann sich dies ungünstig auf den Geburtsverlauf auswirken.</p><p>„Wichtig ist, dass wir niemanden ängstigen wollen“, betont Markus Schmidt. „Das Risiko ist zwar erhöht, insgesamt jedoch gering. Dennoch ist mir eine umfassende Aufklärung und die sorgfältige Dokumentation der Krankengeschichte sehr wichtig, damit keine Begleiterkrankungen übersehen werden. Auch dann nicht, wenn sie den Betroffenen zunächst für die Geburt unwichtig erscheinen.“ Auf Basis der individuellen Gesamtsituation empfiehlt der Spezialist manchen Frauen mit Adipositas eine aktive Geburtseinleitung.</p><h2>Geburtseinleitung dauert länger als üblich</h2><p>Übergewichtige Frauen benötigen in der Regel deutlich mehr Zeit bis zum Einsetzen der Wehen als normalgewichtige Frauen. Die übliche medizinische Definition einer erfolglosen Einleitung – in der Fachsprache als „Failed Induction“ bezeichnet – ist daher in diesen Fällen oft nicht anwendbar.</p><p>„Bei Frauen mit Adipositas sind drei bis vier Tage für eine Geburtseinleitung normal. Das erkläre ich im Gespräch mit den Patientinnen sehr genau, um unrealistischen Erwartungen vorzubeugen. Manche Frauen gehen davon aus, dass ihr Kind innerhalb eines Tages nach der Medikamentengabe geboren wird. So schnell verläuft dieser Prozess in der Regel nicht.“ Eine Geburtseinleitung ist ein Vorgang über Tage, nicht über Stunden. Erst wenn am Ende dennoch ein Kaiserschnitt notwendig wird, spricht man tatsächlich von einer erfolglosen Einleitung. Da aussagekräftige Studien fehlen, gibt es bislang keine eindeutige Empfehlung, welche Methoden der Geburtseinleitung für adipöse Schwangere am besten geeignet sind.</p><h2>Mehr Zeit statt höherer Dosierung</h2><p>Bei Frauen mit Adipositas ist meist Geduld der entscheidende Faktor für einen erfolgreichen Geburtsverlauf. Ärztinnen und Ärzte sollten nicht direkt mit einer höheren Medikamentendosierung beginnen, sondern zunächst die Standarddosierung anwenden. Führt diese nicht zum gewünschten Erfolg, kann die Dosis nach entsprechender Aufklärung der Patientin vorsichtig gesteigert werden. Voraussetzung dafür ist eine engmaschige medizinische Überwachung.</p><p><i>Symbolbild: Canva / Leandro Santiago von Getty Images</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:49:05 +0100</pubDate>
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                        <title>Warum sarkopene Adipositas ein unterschätztes Gesundheitsrisiko ist</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/warum-sarkopene-adipositas-ein-unterschaetztes-gesundheitsrisiko-ist/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/warum-sarkopene-adipositas-ein-unterschaetztes-gesundheitsrisiko-ist/</guid><pp:caseid>736224</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ein normales Körpergewicht gilt häufig als Zeichen guter Gesundheit. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass eine ungünstige Körperzusammensetzung aus niedriger Muskelmasse und erhöhtem Fettanteil, die sogenannte sarkopene Adipositas, mit erhöhten Gesundheitsrisiken verbunden ist.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p>Viele Menschen verlassen sich bei der Einschätzung ihrer Gesundheit auf eine einfache Zahl: das Körpergewicht. Liegt der Body-Mass-Index (BMI) im Normbereich, gilt man als gesund. Doch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Rechnung oft nicht aufgeht. Denn entscheidend ist nicht nur, wie viel wir wiegen, sondern woraus unser Körper besteht. Eine besonders riskante Konstellation ist die sarkopene Adipositas, das heißt wenig Muskelmasse bei gleichzeitig erhöhtem Fettanteil.</p><h2>Wenn die Waage trügt</h2><p>Sarkopene Adipositas ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Betroffene wirken häufig schlank oder allenfalls leicht übergewichtig. Der BMI liegt im grünen Bereich und doch fehlt dem Körper ein entscheidender Schutzfaktor: aktive Muskelmasse. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, erklärt: „Der BMI sagt oft wenig darüber aus, ob ein Körper leistungsfähig oder metabolisch gesund ist. Dieser Wert kann eine ungünstige Körperzusammensetzung komplett verschleiern.“</p><h2>Muskelabbau beginnt früher, als viele denken</h2><p>Muskelverlust ist kein Phänomen des hohen Alters. Schon ab dem mittleren Erwachsenenalter beginnt die Muskelmasse abzunehmen, in vielen Fällen geschieht dies unbemerkt. Gleichzeitig nimmt Fettgewebe leichter zu oder bleibt bestehen. Das Körpergewicht verändert sich kaum, doch die Zusammensetzung verschiebt sich zunehmend in eine ungünstige Richtung. „Viele Menschen glauben, Muskelabbau sei erst im Alter relevant“, so Timm Bauer. „Dabei beginnt dieser Prozess oft Jahrzehnte früher.“</p><h2>Warum fehlende Muskeln das Herz belasten</h2><p>Muskeln sind weit mehr als ein Teil des Bewegungsapparates. Sie spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, wirken entzündungshemmend und unterstützen die Regulation des Blutzuckers. Fehlen diese zusätzlichen Funktionen der Muskulatur, steigt die Belastung für Herz und Gefäße. Studien zeigen, dass Menschen mit niedriger Muskelmasse häufiger eine Arteriosklerose entwickeln. Dies ist ein wichtiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Besonders kritisch ist die Kombination aus Muskelarmut und erhöhtem Fettanteil. „Muskeln wirken wie ein Schutzorgan für das Herz“, betont der Kardiologe. „Gehen sie verloren, steigt das kardiovaskuläre Risiko deutlich.“</p><h2>Höheres Sterberisiko trotz Normalgewicht</h2><p>Sarkopene Adipositas ist mit einer erhöhten Gesamtsterblichkeit verbunden. Und zwar unabhängig vom Körpergewicht. Entscheidend ist nicht, ob jemand dünn oder kräftig wirkt, sondern ob ausreichend Muskelmasse vorhanden ist. Die gute Nachricht dabei: Sarkopene Adipositas ist kein Schicksal. Muskelmasse lässt sich erhalten und aufbauen, auch im höheren Alter noch. Gezieltes Krafttraining, ausreichende Proteinzufuhr und frühzeitige Prävention können den Muskelabbau bremsen oder sogar umkehren. Timm Bauer fasst die aktuellen Erkenntnisse zusammen: „Die Muskelgesundheit ist einer der am stärksten beeinflussbaren Gesundheitsfaktoren. Wer rechtzeitig handelt, kann viel für Herz, Stoffwechsel und Lebensqualität tun.“</p><p><strong>Lesetipp: </strong><a href="https://www.sana.de/newsroom/hybridtraining-fuers-herz/" target="_blank">Hybridtraining fürs Herz</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:48:08 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c4062933-4ed0-45a4-87e6-bc5b9eca30ef/260219infografiksarkopeneadipositas.png?56448</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Infografik sarkopene Adipositas]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Infografik sarkopene Adipositas]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Eingriffe nach massivem Gewichtsverlust: Wann zahlt die Kasse?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/eingriffe-nach-massivem-gewichtsverlust-wann-zahlt-die-kasse/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/eingriffe-nach-massivem-gewichtsverlust-wann-zahlt-die-kasse/</guid><pp:caseid>736211</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Viele Menschen mit massiver Fettleibigkeit erleben nach einer erfolgreichen metabolischen Operation einen starken Gewichtsverlust. Dieser Erfolg kann das Leben deutlich verbessern. Gleichzeitig bleibt bei vielen Betroffenen überschüssige Haut zurück, die massive körperliche Probleme verursacht und auch das Wohlbefinden einschränkt.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die bariatrische Chirurgie, also operative Eingriffe an der Verdauungsstrecke, bietet eine wirksame Therapie für schwer betroffene Patienten mit klinischer Adipositas. Diese Eingriffe können zu einem großen Gewichtsverlust führen. Das hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit, da sich das Risiko für chronische Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen verringert.&nbsp;</p><h2>Lebensqualität verbessert sich</h2><p>Nach dem massiven Gewichtsverlust infolge dieser Operationen entstehen jedoch oft Hautfalten und -lappen, die zu umfangreichen Beschwerden führen. Zu den typischen Problemen gehören:</p><ul><li data-list-item-id="e6c5bb2d9a9a3f7fe3104654d75d1ef2f">wiederkehrende Hautentzündungen und Pilzinfektionen</li><li data-list-item-id="ef07edf9403e0bc7bf2210ba0a6b91ee2">Schmerzen durch Reibung</li><li data-list-item-id="ec1c7a774745a858b8a938529f384b338">Probleme bei der Körperhygiene</li><li data-list-item-id="e1b68c4e833876a2c2c8ef47f7c3c7248">Einschränkungen bei sportlichen Aktivitäten und im Alltag</li><li data-list-item-id="e4e455ebc0fad2f0c04dd8217f78554b7">psychische Belastungen durch verändertes Körperbild</li></ul><p>Die plastisch chirurgische Korrektur durch Wiederherstellungsoperationen kann diese Symptome sehr gut beseitigen oder mindestens stark lindern. Eine neue <a href="https://journals.lww.com/plasreconsurg/abstract/9900/patient_reported_outcome_measures_following.2852.aspx" target="_blank">Übersichtsarbeit</a> belegt, dass sich nach Beseitigung der funktionellen Beschwerden auch Lebensqualität und Zufriedenheit der Patienten verbessern. Die operativen Ergebnisse sind daher nicht nur unter funktionellen Gesichtspunkten, sondern auch in ästhetischer und psychosozialer Hinsicht relevant.&nbsp;</p><h2>Risiken</h2><p>Wie nach jedem operativen Eingriff kann es zu Störungen der Wundheilung oder Infektionen kommen. Schwere Komplikationen sind selten, treten aber häufiger auf bei höherem Body-Mass-Index, älteren Patienten, Nikotinkonsum oder <a href="https://journals.lww.com/prsgo/fulltext/2024/05005/21__complication_rates_following_body_contouring.31.aspx" target="_blank">Vitamindefiziten</a>.</p><h2>Kostenübernahme uneinheitlich</h2><p>Die Kostenübernahme für Wiederherstellungsoperationen durch die gesetzlichen Krankenversicherungen ist in Deutschland nicht klar geregelt. Die Entscheidung erfolgt in der Regel für den Einzelfall. Daher sollten Patienten die Erstattung durch ihre Versicherung vorab individuell klären lassen. Wichtig für die Kostenträger ist der Nachweis, dass es sich um eine medizinisch notwendige Operation handelt, denn rein ästhetisch motivierte&nbsp;Eingriffe werden nicht übernommen.&nbsp;</p><p>Nach eingehender Untersuchung durch Spezialisten ist eine schriftliche und fotografische Dokumentation erforderlich. Neben Größe und Gewicht sind auch spezifische Parameter wie Waist to Height Ratio sowie Waist to Hip Ratio relevant. Zudem muss angegeben werden, wie lange das Zielgewicht bisher gehalten wurde. All diese Befunde müssen dann für die Versicherung in einen ausführlichen Kostenübernahmeantrag zusammengefasst werden.&nbsp;</p><h2>Worauf Patienten achten sollten</h2><p>Die folgenden Empfehlungen können die Chancen auf eine erfolgreiche Kostenübernahme erhöhen:</p><ul><li data-list-item-id="e017248b0b78df681806ae8b8603d65e9">Professionelle ärztliche Begleitung und Antragstellung durch ein spezialisiertes Zentrum der Plastischen Chirurgie.</li><li data-list-item-id="e068cd90ec8497f64a4a117af42bbb281">Akte mit Befundberichten und Diagnosen, Fotodokumentation der betroffenen Regionen aus mehreren Perspektiven, Nachweisen über Gewichtsverlauf und Stabilität des erreichten Gewichts.</li><li data-list-item-id="e9ed3cd6a928cbc2c128db49f6b6be44c">Bei Ablehnung lässt sich Widerspruch einlegen. Patienten können sich zusätzlich auch an Patientenberatungsstellen und Selbsthilfegruppen wenden.</li></ul><p>Viele Betroffene empfinden die unklare Erstattungslage als belastend. Der Eindruck, dass die medizinische Notwendigkeit nicht anerkannt wird, ist frustrierend. Die Begleitung durch Spezialisten sowie der Austausch mit anderen Patienten kann unterstützen.</p><h2>Unsere Experten&nbsp;</h2><p><strong>Dr. med. Sixtus Allert</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Sana Klinikum Hameln-Pyrmont &nbsp;</p><p><strong>Prof. Dr. med. Christoph Andree</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Sana Krankenhaus Gerresheim</p><p><strong>PD Dr. med. Andreas Wolter&nbsp;</strong></p><p>Leitender Arzt am Zentrum für Postbariatrische Chirurgie und Liposuktion, Sana Krankenhaus Gerresheim</p><p><strong>PD Dr. med. Khaled Dastagir</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie | Zentrum für Schwerbrandverletzte, Sana Klinikum Offenbach</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:46:19 +0100</pubDate>
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                        <title>Gemeinsam gegen Krebs: Viszeralonkologie-Update in Offenbach stärkt klinikübergreifende Zusammenarbeit</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gemeinsam-gegen-krebs-viszeralonkologie-update-in-offenbach-staerkt-klinikuebergreifende-zusammenarbeit/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/gemeinsam-gegen-krebs-viszeralonkologie-update-in-offenbach-staerkt-klinikuebergreifende-zusammenarbeit/</guid><pp:caseid>735105</pp:caseid><description><![CDATA[<p>Das <span>Sana Klinikum Offenbach</span> hat mit dem „Jahresupdate Viszeralonkologie 2026“ erneut seine zentrale Rolle in der modernen Krebsmedizin verdeutlicht. <span>Auch die Teilnahme des Präsidenten der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) unterstrich die fachliche Relevanz der Veranstaltung und die Bedeutung des Standorts Offenbach in der onkologischen Versorgung.</span> Die Fortbildungsveranstaltung brachte führende Expertinnen und Experten aus Deutschland zusammen, um aktuelle Entwicklungen in der Behandlung gastrointestinaler Tumorerkrankungen zu diskutieren und die interdisziplinäre wie standortübergreifende Zusammenarbeit weiter auszubauen.</p><p>„Die Behandlung von Krebserkrankungen ist heute mehr denn je Teamarbeit – über Fachgrenzen und Klinikstandorte hinweg. Veranstaltungen wie diese fördern genau die Vernetzung, die Patientinnen und Patienten unmittelbar zugutekommt“, betont Prof. Dr. med. Michael Ghadimi, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG).</p><p>Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen neue therapeutische Strategien, innovative interventionelle Verfahren, Fortschritte in der Systemtherapie sowie der wachsende Einfluss künstlicher Intelligenz in der Radiologie. Auch psychoonkologische Aspekte und neue chirurgische Ansätze bei komplexen Tumorerkrankungen wurden beleuchtet. Das breite Themenspektrum spiegelte die zunehmende Vernetzung verschiedener Fachdisziplinen in der Krebsmedizin wider. Renommierte Referierende aus Offenbach, Frankfurt, Göttingen und Würzburg machten deutlich, wie wichtig die enge Verzahnung von universitären Zentren, spezialisierten Kliniken und onkologischen Schwerpunktversorgern für eine hochwertige Patientenversorgung ist. Gerade bei gastrointestinalen Malignomen, die oft komplexe Behandlungsstrategien erfordern, ist die Kooperation über Institutionsgrenzen hinweg ein entscheidender Erfolgsfaktor. Das Onkologische Centrum Offenbach zeigte sich dabei als wichtiger Knotenpunkt dieser Zusammenarbeit. Durch die Bündelung von Expertise aus Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, Viszeralonkologie, Radiologie und Psychoonkologie werden hier moderne, individualisierte Therapiekonzepte ermöglicht. Die Veranstaltung bot zudem Raum für fachlichen Austausch und Netzwerkbildung – ein zentraler Baustein für kontinuierliche Qualitätsentwicklung in der Krebsmedizin. Dass auch die Deutsche Krebsgesellschaft auf Leitungsebene vertreten war, verdeutlichte zusätzlich die überregionale Einbindung und Anerkennung der in Offenbach geleisteten onkologischen Arbeit.</p><p>„Das Sana Klinikum Offenbach hat sich als leistungsstarker Partner in der onkologischen Versorgung etabliert. Die enge Zusammenarbeit im Netzwerk mit niedergelassenen Ärzt:innen und kooperierenden Krankenhäusern ermöglicht es uns, moderne Krebsmedizin auf höchstem Niveau anzubieten“, erklärt Philipp Schlerkmann, Geschäftsführer des Sana Klinikums Offenbach.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b8750149-1406-4224-8672-44417c053f8d/1920_img_2348_auswahl.jpg?10000"><p><i>v.l. PD. Dr. med. Benjamin Babic </i><span>F.E.B.S</span><i>, Chefarzt der <span>Allgemein- Viszeral- und Tumorchirurgie am Sana Klinikum Offenbach, </span>Prof. Dr. med. Michael Ghadimi, Präsident der Deutschen Krebsgesellschaft, PD. Dr. med. Edis Wedi, Chefarzt der Klinik für <span>Gastroenterologie, Gastrointestinale Onkologie und Interventionelle Endoskopie am Sana Klinikum Offenbach.</span></i><span> </span><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/b8750149-1406-4224-8672-44417c053f8d/img_2348_auswahl.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach,Viszeralonkologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 14:24:17 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b8750149-1406-4224-8672-44417c053f8d/img_2348_auswahl.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Viszeralonkologisches Update 2026 Sana Klinikum Offenbach]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. Babic, Prof. Ghadimi, Dr. Wedi beim Viszeralonkologischen Update 2026]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neuer Applikator für Gebärmutterhalskrebs erstmals in Deutschland eingesetzt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/neuer-applikator-fuer-gebaermutterhalskrebs-erstmals-in-deutschland-eingesetzt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/neuer-applikator-fuer-gebaermutterhalskrebs-erstmals-in-deutschland-eingesetzt/</guid><pp:caseid>734830</pp:caseid><pp:subtitle>Neues Afterloader-System von Varian Medical Systems am Sana Klinikum erfolgreich installiert</pp:subtitle><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9a14ecfc-95fe-4082-abe0-26cdfcc96cb7/1920_img_8048.jpeg?10000"><p><span>Mit der erfolgreichen Installation eines modernen Afterloader-Systems von Varian Medical Systems und der erstmaligen Anwendung eines neu entwickelten Applikators für die Behandlung von Gebärmutterhalskrebs setzt das Sana Klinikum Offenbach einen bedeutenden Meilenstein in der regionalen Strahlentherapie. Der innovative Applikator kommt erstmals in Deutschland zum Einsatz und stellt einen wichtigen Fortschritt in der bildgestützten Brachytherapie dar.</span></p><p><span>Der speziell entwickelte Applikator ist sowohl CT- als auch MRT-kompatibel und erweitert bestehende Systeme um zusätzliche Variationsmöglichkeiten. Dadurch können Therapien noch individueller geplant und präziser durchgeführt werden. Die Kombination aus neuer Applikator-Technologie und modernem Afterloader-System markiert einen weiteren Schritt in der Weiterentwicklung der bildgestützten Brachytherapie bei Gebärmutterhalskrebs.</span></p><p><span><strong>Innovative Technologie für mehr Präzision und Sicherheit</strong></span></p><p><span>Das neue Afterloader-System ermöglicht eine nahtlose Integration in bestehende Behandlungsabläufe und sorgt für eine präzise Strahlenapplikation bei gleichzeitig beschleunigten Prozessen. Die optimierte Bildführung durch CT- und MRT-Kompatibilität erlaubt eine exakte Positionierung der Applikatoren sowie eine individuelle Anpassung der Strahlendosis.</span></p><p><span>Durch erweiterte Variationsmöglichkeiten in Form, Größe und Anordnung der Applikatoren kann die Therapie noch gezielter auf die anatomischen Gegebenheiten jeder Patientin oder Patient abgestimmt werden. Dies trägt zu einer höheren Behandlungsqualität und -sicherheit bei, da verbesserte Dosimetrie und Visualisierung eine effektive und schonende Therapie unterstützen.</span></p><p><span><strong>Brachytherapie als zentraler Baustein der Behandlung</strong></span></p><p><span>Die Brachytherapie gilt als eine der wirkungsvollsten Behandlungsformen bei Gebärmutterhalskrebs. Durch die direkte Platzierung der Strahlenquelle am Tumor kann eine hohe Dosis gezielt appliziert werden, während umliegendes gesundes Gewebe bestmöglich geschont wird. Dies reduziert Nebenwirkungen, erhöht die Heilungschancen und ermöglicht eine patientinnenzentrierte Therapie.</span></p><p><span>Mit der Einführung des neuen Applikators in Kombination mit dem Afterloader-System wird die individualisierte Behandlungsplanung weiter verfeinert und die Behandlungszeit für Patientinnen zusätzlich verkürzt. Die Brachytherapie wird auch sehr erfolgreich bei der Behandlung des Prostatakarzinoms als Altnerative zur operativen Prostataentfernung eingesetzt. Durch das neue installierte System können auch hier die Behandlungszeiten reduziert werden.</span></p><p><span>„Das Sana Klinikum Offenbach verfolgt das Ziel, die Behandlungsabläufe kontinuierlich weiterzuentwickeln und gezielt in innovative Technologien zu investieren, um Patient:innen eine möglichst effektive, sichere und schonende Therapie anbieten zu können. Fortschrittliche medizinische Verfahren und moderne technische Ausstattung sind für uns zentrale Bausteine, um die Qualität der Versorgung nachhaltig zu verbessern und den Patientennutzen konsequent in den Mittelpunkt zu stellen“, so Prof. Dr. Peter Niehoff, Chefarzt der Strahlenklinik am Sana Klinikum Offenbach.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6a641d63-348b-4643-bfbd-53fbb31fc115/1920_img_2318_auswahl.jpg?10000"><p><i>Prof. Niehoff, Chefarzt der Strahlenklinik und </i><span>Dr. Milickovic, </span><i><span>leitende Medizinphysikerin und Leiterin der Abteilung für Medizinphysik mit dem neuen </span>Afterloader-System von Varian Medical Systems. </i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/6a641d63-348b-4643-bfbd-53fbb31fc115/img_2318_auswahl.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach,strahlenklinik,brachytherapie]]></category>
            <pubDate>Fri, 30 Jan 2026 14:30:42 +0100</pubDate>
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                        <title>Prävention statt späterer Behandlung: Sana Klinikum Offenbach übernimmt Verantwortung für mehr Sicherheit junger Menschen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/praevention-statt-spaeterer-behandlung-sana-klinikum-offenbach-uebernimmt-verantwortung-fuer-mehr-sicherheit-junger-menschen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/praevention-statt-spaeterer-behandlung-sana-klinikum-offenbach-uebernimmt-verantwortung-fuer-mehr-sicherheit-junger-menschen/</guid><pp:caseid>734559</pp:caseid><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9019e9c5-7e24-4919-a3dd-d1881e6e67c3/1920__img_2266.jpg?10000"><p><span>Wie schnell ein einziger Moment das ganze Leben verändern kann, wurde beim Präventionsprogramm <strong>P.A.R.T.Y. – „Prevent Alcohol and Risk Related Trauma in Youth“</strong> am Sana Klinikum Offenbach eindrücklich deutlich. Schülerinnen und Schüler erhielten im Rahmen eines Klinikbesuchs realistische Einblicke in die Folgen von Alkohol- und risikobedingten Unfällen und in die Arbeit der Unfallchirurgie, die täglich mit den oft schwerwiegenden Konsequenzen solcher Ereignisse konfrontiert ist.</span></p><p><span>Das international etablierte Präventionskonzept verbindet medizinische Aufklärung mit persönlichen Erfahrungsberichten und dem direkten Kontakt zu Einsatzkräften wie Polizei, Rettungsdienst und Klinikpersonal. Nach einer Einführung und fachlichen Beiträgen, unter anderem durch die Polizei Frankfurt am Main, durchliefen die Jugendlichen in Gruppen verschiedene Stationen am Klinikum. Besonders eindrücklich war der Austausch mit ehemaligen Traumapatient:innen, die von ihren Lebenswegen nach schweren Unfällen berichteten.</span></p><p><span>Für das Sana Klinikum Offenbach ist dieses Engagement weit mehr als eine Einzelveranstaltung. Als Krankenhaus der Maximalversorgung trägt es eine besondere gesellschaftliche Verantwortung, nicht nur in der Behandlung schwerverletzter Menschen, sondern auch in der Prävention. Gerade die Unfallchirurgie erlebt täglich, welche langfristigen körperlichen und seelischen Folgen Verkehrsunfälle, Alkoholmissbrauch und riskantes Verhalten haben können.</span></p><p><span>„Wir sehen jeden Tag, wie einschneidend vermeidbare Unfälle das Leben junger Menschen und ihrer Familien verändern können. Präventionsarbeit ist deshalb für uns kein Zusatz, sondern Teil unseres medizinischen und gesellschaftlichen Auftrags“, betont Prof. Dr. med. Richard Sellei, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Offenbach.</span></p><p><span>Das P.A.R.T.Y.-Programm zeigt, wie medizinische Expertise, polizeiliche Präventionsarbeit und persönliche Erfahrungen wirkungsvoll zusammengeführt werden können. Ziel ist es, junge Menschen zu befähigen, Risiken bewusster einzuschätzen und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen bevor es zu einem Notfall kommt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/21be9b93-ebd5-4204-8c15-1252b53e8cc7/1920__img_2306.jpg?10000"><p><i>Vertreter:innen der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Offenbach und von der Polizei Frankfurt: (v.l.) Lore Bock, Prof. Dr. Richard Sellei, Ramona Börger, Elena Wagenleitner, Tanja Bachmann, Dr. Mario Gotta.&nbsp;</i><br><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/21be9b93-ebd5-4204-8c15-1252b53e8cc7/_img_2306.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright.</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 27 Fachkliniken, 13 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach,Praevention,Unfallchirurgie]]></category>
            <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 16:34:28 +0100</pubDate>
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                        <title>Unkontrollierbares Zittern: Mit Ultraschallwellen gezielt betroffene Gehirnzellen ausschalten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/unkontrollierbares-zittern-mit-ultraschallwellen-gezielt-betroffene-gehirnzellen-ausschalten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/unkontrollierbares-zittern-mit-ultraschallwellen-gezielt-betroffene-gehirnzellen-ausschalten/</guid><pp:caseid>732842</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der fokussierte Ultraschall ist eine schonende Therapiemöglichkeit gegen den sogenannten essenziellen Tremor. Die Betroffenen leiden unter unkontrollierbaren Muskelaktivitäten, schon der Griff zum Wasserglas ist oft eine Herausforderung. Mit der Therapiemethode werden nur die auslösenden Bereiche im Gehirn behandelt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der essenzielle Tremor ist eine neurologische Bewegungsstörung, bei der es zu rhythmischen, unwillkürlichen Muskelaktivitäten kommt, meist an Händen und Armen. Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt, eine genetische Veranlagung ist aber wahrscheinlich. Typisch ist, dass das Zittern bei gezielten Bewegungen oder beim Halten einer Position stärker wird (z. B. beim Schreiben oder beim Trinken). Der essenzielle Tremor ist gutartig, schreitet jedoch langsam fort und beeinträchtigt den Alltag.&nbsp;</p><p>Der Magnetresonanz-gesteuerte fokussierte Ultraschall, kurz MRgFUS, ist eine schonende Behandlungsmethode, die bisher nur an wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt wird. Dazu gehören die Sana Kliniken Duisburg, die dieses Hochpräzisionsverfahren anbieten und in Zusammenarbeit mit dem Neurologen und Neurowissenschaftler Professor Lars Wojtecki von der Universitätsklinik Düsseldorf sowie Privatdozent Dr. Haidar Dafsari aus der Universitätsklinik Köln evaluieren.</p><p>„MRgFUS eignet sich für Patienten mit schwerem Tremor, bei denen Medikamente nicht ausreichend wirken", erklärt Lars Wojtecki. „Als Alternative zur tiefen Hirnstimulation ist MRgFUS eine nicht-invasive Behandlungsoption, von der die Patienten profitieren können", ergänzt Haidar Dafsari.&nbsp;</p><p>Professor Wilhelm Nacimiento, Chefarzt der Neurologie der Sana Kliniken Duisburg, betont, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei dieser Therapie ist: „Unsere neurologische Abteilung begleitet die Patientinnen und Patienten vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge. Das neurochirurgische Team nimmt den Eingriff dann in der Abteilung für Neuroradiologie im MRT vor.”</p><h2>Zellen werden erhitzt</h2><p>Das Grundprinzip des Verfahrens ist einfach. Ärzte bündeln hochintensive Ultraschallwellen von außen gezielt auf einen Punkt im Gehirn.&nbsp;</p><p>Das Team der Radiologie und Neuroradiologie bereitet die Patienten vor. Chefarzt Dr. Martin Schlunz-Hendann, Facharzt für Radiologie mit dem Schwerpunkt Neuroradiologie, erklärt, wie wichtig die Vorbereitung vor dem eigentlichen Eingriff ist: „Unsere medizinischen Technologinnen der Radiologie (MTRs) müssen das Gerät auf den Millimeter genau einstellen, damit die Ultraschallwellen auch an der richtigen Stelle im Gehirn ankommen. Dies stellen wir durch unsere Bildgebung sicher.”</p><p>Professor Martin Scholz, Facharzt für Neurochirurgie und spezielle neurochirurgische Intensivmedizin bei Sana, erläutert die Vorgehensweise: „Um die richtige Stelle zu finden, die den Tremor, verursacht, setzen wir den Magnetresonanztomografen (MRT) zur Bildgebung ein. Der behandelte Bereich wird durch die Ultraschallwellen erhitzt. Dadurch sterben krankhafte Zellen ab, umliegende Gewebebereiche bleiben aber unberührt. Daher ist dieses Verfahren für die Patienten sehr schonend.”</p><p>Die Anwendung besteht aus mehreren Schritten:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e8f798bc5cd44204f6ff4a83481c44360">Ultraschallsender anbringen: Zunächst muss der Kopf rasiert und die Haut lokal betäubt werden. Danach verteilen die Ärzte mit einer Art Helm rund 1.000 kleine Ultraschallsender am Kopf.</li><li data-list-item-id="e5f8cb303ef7a116676f46a14d3d27fed">Den richtigen Bereich identifizieren: Danach erstellen die Mediziner im MRT eine exakte dreidimensionale Karte des betroffenen Bereichs im Gehirnbereich, der nur wenige Millimeter groß ist. Mit einer geringen Temperatur wird der fokussierte Ultraschall an der entsprechenden Stelle appliziert. Dadurch werden die Zellen nur kurzfristig lahmgelegt und nicht zerstört.</li><li data-list-item-id="ed042dc4d30e1965cf47e62a253a53f45">Testen, ob sich ein Erfolg einstellt: Die Patienten führen unter der Behandlung mit der niedrigen Temperatur eine Bewegung aus, die normalerweise zum bekannten Zittern führt. Nimmt der Tremor während der Testphase ab, haben die Mediziner den richtigen Punkt ermittelt.</li><li data-list-item-id="e53bb65b6af68881e76a1645e5b0e7c77">Behandlung mit Hitze: Sobald die Ärzte die richtige Stelle gefunden haben, werden die Nervenzellen mit gebündelten Schallwellen zerstört. Die Behandlung ist schmerzlos, dauert mehrere Stunden und wird in Intervallen eingesetzt. Die Kontrolle erfolgt mittels MRT.</li></ul><p>So können die Ärzte die Temperatur und Wirkung des Eingriffs in Echtzeit kontrollieren. Daher ist die Therapie sehr sicher und effektiv.</p><h2>Erfolg tritt sofort ein</h2><p>Sofort nach dem Eingriff bemerken die Patienten in der Regel bereits eine nahezu vollständige Reduzierung des Tremors. Sie können sich wieder mit größerer Sicherheit bewegen und Alltagstätigkeiten wie Schreiben oder Trinken sind plötzlich wieder ohne Probleme möglich. Das verbessert nicht nur die Selbstständigkeit, sondern auch die Lebensqualität enorm.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Erstgespräch vereinbaren!&nbsp;</strong></p><p>Sind Sie selbst oder ein Angehöriger von einem essenziellen Tremor betroffen und interessieren sich für die MRgFUS-Therapie?&nbsp;</p><p>Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir beraten Sie, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt. E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:MRgFUS@sana.de">MRgFUS@sana.de</a></p><p>Aufgrund der großen Nachfrage kann die Beantwortung der Anfragen aktuell etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und melden uns so bald wie möglich bei Ihnen!&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurologie" target="_blank">Neurologie | Duisburg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurochirurgie" target="_blank">Neurochirurgie | Duisburg</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/radiologie-und-neuroradiologie" target="_blank">Radiologie | Duisburg</a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-011l_S2k_Tremor_2022-08.pdf" target="_blank">Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Tremor</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:03:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Warum MRgFUS nur im Team funktioniert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/interdisziplinaere-zusammenarbeit-warum-mrgfus-nur-im-team-funktioniert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/interdisziplinaere-zusammenarbeit-warum-mrgfus-nur-im-team-funktioniert/</guid><pp:caseid>732840</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Einführung des Magnetresonanz-gesteuerten fokussierten Ultraschalls, kurz MRgFUS, zur Behandlung von Patienten mit essenziellem Tremor, eröffnet nicht nur neue Therapiemöglichkeiten, sondern verändert auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen. Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie bilden das interdisziplinäre Team. Unterstützt werden sie durch die Kollegen der Anästhesie.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bei der Behandlung mit MRgFUS – einer modernen, nicht-invasiven Methode zur Therapie ausgewählter Patienten mit essenziellem Tremor – arbeiten mehrere Fachrichtungen eng zusammen. Das bedeutet für die Patienten eine optimale Planung und eine umfassende Betreuung aus verschiedenen fachlichen Perspektiven.</p><h2>Neurologie: Erste Anlaufstelle</h2><p>Zu Beginn stellen sich die Patienten in der Neurologie vor. Die Fachärzte fragen die Beschwerden ab, führen Untersuchungen durch und prüfen, ob die Behandlung mit MRgFUS für den individuellen Fall die richtige Therapie ist. MRgFUS eignet sich für Patienten mit ausgeprägtem Tremor trotz Medikamenten und als Alternative zur tiefen Hirnstimulation. Die Neurologen begleiten die Patienten meist während des gesamten Prozesses.</p><h2>Neurochirurgie: Durchführung des Eingriffs</h2><p>Auch wenn MRgFUS keine Operation im klassischen Sinne ist, handelt es sich doch um einen neurochirurgischen Eingriff im Gehirn. Die Neurochirurgen definieren die zu behandelnde Stelle im Gehirn und leiten die Behandlung.</p><h2>Neuroradiologie: Exakte Bildgebung</h2><p>Der Eingriff ist nur mithilfe der MRT-Bilder aus der Neuroradiologie durchführbar. Die Spezialisten für die Bildgebung sorgen so dafür, den richtigen Bereich im Gehirn zu identifizieren. So können die Neurochirurgen den Eingriff auf den Millimeter genau durchführen.</p><h2>Eingriff als Teamleistung</h2><p>In der Praxis entsteht ein eng abgestimmter Arbeitsablauf, denn MRgFUS verlangt nicht nur Austausch, sondern klar definierte Prozesse. Auf eine gemeinsame Fallbesprechung folgt die präzise Planung, der eigentliche Eingriff wird im Team durchgeführt und die Nachsorge erfolgt erneut unter gemeinsamer Beobachtung. Jede Entscheidung wird im interdisziplinären Dialog getroffen. Damit erhalten die Patienten nicht nur eine innovative Therapie, sondern auch die optimale Betreuung mehrerer Fachrichtungen „aus einer Hand“.</p><p><strong>Erstgespräch vereinbaren!&nbsp;</strong></p><p>Sind Sie selbst oder ein Angehöriger von einem essenziellen Tremor betroffen und interessieren sich für die MRgFUS-Therapie?&nbsp;</p><p>Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir beraten Sie, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt. E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:MRgFUS@sana.de">MRgFUS@sana.de</a></p><p>Aufgrund der großen Nachfrage kann die Beantwortung der Anfragen aktuell etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und melden uns so bald wie möglich bei Ihnen!&nbsp;</p><p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurologie" target="_blank">Neurologie | Duisburg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurochirurgie" target="_blank">Neurochirurgie | Duisburg</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/radiologie-und-neuroradiologie" target="_blank">Radiologie | Duisburg</a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-011l_S2k_Tremor_2022-08.pdf" target="_blank">Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Tremor</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/1920_251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie.jpg?10000"><p><i>Die Behandlung mit MRgFUS erfordert Teamarbeit zwischen Spezialisten aus Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:02:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Fokussierter Ultraschall: Nach 60 Jahren endlich beschwerdefrei</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-nach-60-jahren-endlich-beschwerdefrei/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-nach-60-jahren-endlich-beschwerdefrei/</guid><pp:caseid>732839</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Sechs Jahrzehnte lang litt Brigitte F. unter unkontrollierbarem Zittern unklarer Ursache. Mediziner sprechen von essenziellem Tremor. Dank einer neuartigen, besonders schonenden Behandlung an den Sana Kliniken Duisburg ist sie heute nahezu beschwerdefrei.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Fast ihr ganzes Leben begleitete Brigitte F. ein Zittern, das sie nie kontrollieren konnte. Was mit 19 Jahren begann, entwickelte sich über sechs Jahrzehnte hinweg zu einer immer größeren Belastung. Die Hände zitterten unaufhörlich und auch am Kopf zeigten sich die Symptome. Ursache dafür war wahrscheinlich eine genetische Veranlagung, denn schon die Mutter der Patientin sowie ihre Geschwister und deren Mutter litten an einem Tremor. Für Brigitte F. bedeutete die Diagnose vor allem eines: zunehmende Einschränkung im Alltag.</p><h2>Einfache Dinge werden zur Herausforderung</h2><p>Mit den Jahren wurde das Zittern stärker. Besonders die linke Hand machte ihr zunehmend zu schaffen. „Ich konnte in den letzten Monaten kaum ein Glas halten, geschweige denn daraus trinken, ohne alles zu verschütten“, erinnert sich die heute 80-Jährige. Für eine Frau, die allein lebt und deren Kinder weit weg in Amerika leben, wurde selbst das scheinbar Selbstverständliche zur täglichen Herausforderung. Über viele Jahre hinweg versuchte die Patientin, mit Medikamenten wie Primidon Linderung zu finden, doch der Erfolg blieb aus. Nach mehr als 20 Jahren Therapie hatte sie sich schließlich damit abgefunden, dass sich ihr Zustand wohl nicht mehr verbessern würde.</p><h2>Wendepunkt durch fokussierte Ultraschall-Behandlung</h2><p>Dann kam der Wendepunkt – eher zufällig. In der Zeitung las Brigitte F. von einer neuartigen, besonders schonenden Behandlungsmethode: dem Magnetresonanz-gesteuerten fokussierten Ultraschall, kurz MRgFUS. Ihr Neurologe, Privatdozent Dr. med. Martin Winterholler vom Sana Krankenhaus Rummelsberg, organisierte zeitnah die Überweisung zu den Spezialisten der Sana Kliniken Duisburg. Mitte November 2025 war es schließlich so weit. Sie machte sich auf den Weg von ihrem Heimatort Nürnberg zur Therapie nach Duisburg.</p><h2>Plötzlich wieder Ruhe in den Händen</h2><p>Angst oder Sorgen hatte Brigitte F. nicht. „Ich hatte vollstes Vertrauen zu den Ärzten“, sagt sie. “Ich wurde über alle Schritte genau informiert, es war eine sehr gute Erfahrung mit dem Team der Sana Kliniken Duisburg. Wir haben sogar gelacht, während mir die Kanülen gesetzt wurden. Ich habe sehr schwer zu findende Venen, das weiß ich.” Daraufhin folgte die Therapie im MRT und das Vertrauen wurde belohnt.&nbsp;</p><p>“Obwohl sich alles sehr ungewohnt angefühlt und vier Stunden gedauert hat, hatte ich keinerlei Schmerzen oder Unwohlsein. Ich war die ganze Zeit wach und musste zum Beispiel mit der linken Hand Kreise malen. Zu Beginn habe ich gezittert wie immer, nach und nach wurde es besser und am Ende der Prozedur konnte ich ohne den Tremor mehrere große Kreise hintereinander zeichnen. Da lag ich noch in der Röhre. Danach wurde ich auf den Gang gebracht, die Experten standen um mich herum und wir haben zusammen geklatscht, weil alle sehr glücklich über den tollen Erfolg waren. Sogar das Zittern am Kopf wurde besser, wobei das Ziel der Therapie ja die linke Hand war”, berichtet Brigitte F. Nach Jahrzehnten des Zitterns plötzlich wieder Ruhe in der linken Hand und am Kopf, ein unglaubliches Gefühl nach so langer Zeit.</p><p>Die MRgFUS-Therapie gilt als besonders schonend und wird derzeit nur an wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt. Für Brigitte F. bedeutete sie nicht nur medizinischen Fortschritt, sondern vor allem ein neues Stück Lebensqualität im Alltag. Nach 60 Jahren Zittern kann sie heute wieder normal aus einem Glas trinken.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/1920_251218vorher-nachhertestmrgfus.jpg?10000"><p><i>Vor der Therapie ist das Zittern beim Zeichnen der Linie sehr deutlich. Nach der Behandlung mit MRgFUS an den Sana Kliniken Duisburg kann die Patientin die Spirale mit ruhiger Hand zeichnen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/251218vorher-nachhertestmrgfus/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:01:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Fokussierter Ultraschall: &quot;Ich habe mich wie ein neuer Mensch gefühlt&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-ich-habe-mich-wie-ein-neuer-mensch-gefuehlt/</link>
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            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Erstes interdisziplinäres Notfall-Forum Offenbach am Sana Klinikum Offenbach: Ein Abend für Austausch in der Notfallmedizin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/erstes-interdisziplinaeres-notfall-forum-offenbach-am-sana-klinikum-offenbach-ein-abend-fuer-austausch-in-der-notfallmedizin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/erstes-interdisziplinaeres-notfall-forum-offenbach-am-sana-klinikum-offenbach-ein-abend-fuer-austausch-in-der-notfallmedizin/</guid><pp:caseid>729209</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Am Montag, 17. November 2025, fand im Sana Klinikum Offenbach das erste interdisziplinäre Notfall-Forum statt, das sich dem Thema <strong>„Wenn dann kommt‘s dicke – Terror und Katastrophen“</strong> widmete. Rund 80 Fachkräfte aus Notfallmedizin, Anästhesie, OP, Rettungsdienst, Feuerwehr und Kindermedizin nahmen teil und nutzten die Gelegenheit, sich fachlich auszutauschen und voneinander zu lernen.</span></p><p><span>Christian Resch, Kriminaldirektor, erläuterte die enge Zusammenarbeit zwischen Polizei, Rettungsdienst und Krankenhaus in Ausnahmesituationen. Dabei zeigte er, wie die Polizei dem Krankenhaus „den Rücken frei hält“ – etwa beim Umgang mit Informationen nach außen, beim Weitergeben von Informationen von Patient:innen an Angehörige oder beim Aufnehmen von Spuren.</span></p><p><span>Prof. Dr. Felix Walcher, Direktor des IPHAM Magdeburg, berichtete über den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg und präsentierte daraus gewonnene Erkenntnisse für die Notfallplanung. Er zeigte auf, welche Notfallszenarien geübt sein sollten, welche Sonderpositionen innerhalb des Krankenhauses notwendig sind, beispielsweise für die Koordination von OPs und der Patientenverteilung, und erläuterte Vorgehensweisen in besonderen Situationen wie einem Blackout.</span></p><p><span>„Das Wichtigste ist: machen“, beendete Prof. Walcher eindrucksvoll seinen Vortrag und verdeutlichte damit noch einmal die Relevanz des Themas Krisenbewältigung in der aktuellen politischen Lage.</span></p><p><span>Das interdisziplinäre Notfall-Forum Offenbach verdeutlicht einmal mehr, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit, Vorbereitung und kontinuierlicher Austausch in der Notfallmedizin sind, um auch außergewöhnliche Krisensituationen bestmöglich zu meistern.</span></p><p><span>Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit sich fachlich zu vernetzen, Erfahrungen auszutauschen und Best Practices zu diskutieren. Ein kleiner Imbiss rundete den Abend ab.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/65e16a7f-a265-4f36-ab94-848ed5f8b7b9/1920_image9.jpg?10000"><p><i>Interdisziplinäres Notfall-Forum Offenbach 2025. </i><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/65e16a7f-a265-4f36-ab94-848ed5f8b7b9/image9.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 24 Fachkliniken, 3 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach,ZNA,Notfall]]></category>
            <pubDate>Fri, 21 Nov 2025 13:11:07 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/65e16a7f-a265-4f36-ab94-848ed5f8b7b9/image9.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Interdisziplin&amp;auml;res Notfall-Forum Offenbach]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Interdisziplin&amp;auml;res Notfall-Forum Offenbach]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Purple for Premies – das Sana Klinikum Offenbach erstrahlt zum Weltfrühgeborenentag in lila</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/purple-for-premies--das-sana-klinikum-offenbach-erstrahlt-zum-weltfruehgeborenentag-in-lila/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/purple-for-premies--das-sana-klinikum-offenbach-erstrahlt-zum-weltfruehgeborenentag-in-lila/</guid><pp:caseid>728926</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Am 17. November haben wir am Sana Klinikum Offenbach den Weltfrühgeborenentag gefeiert – eingeladen waren alle ehemaligen Frühgeborenen und deren Familien, aber auch Eltern und Angehörige von Frühgeborenen, die aktuell noch bei uns auf der Kinderintensivstation liegen. Es gab selbstgebackenen Kuchen, Spiele, kleine Geschenke und vor allem Zeit zum Austausch und dem Teilen gemeinsamer Erinnerungen. Viele Familien brachten Fotos mit, machten einander Mut und erzählten von den Fortschritten ihrer Kinder.</span></p><p><span>Das Datum ist bewusst gewählt: 2008 wurde der 17. November bei einem europäischen Treffen von Elterninitiativen festgelegt, inspiriert von<strong> </strong>Jürgen Popp, Gründer der EFCNI. Nach dem Verlust seiner Drillinge wurde er an diesem Tag Vater einer gesunden Tochter – ein Symbol für Hoffnung, Glück und Kraft für Familien. Die Farbe<strong> </strong>Lila steht dabei als Symbol für die „Kleinsten“. Darum leuchtete unser Klinikum die ganze Nacht hindurch lila.</span></p><p><span>Frühgeborene sind die größte Kinderpatient:innengruppe Deutschlands – jedes Jahr werden etwa 60.000 Kinder zu früh geboren. Mit unserem Perinatalzentrum Level 1 bieten wir die höchste Versorgung rund um die Uhr, damit Kinder und Eltern trotz frühem Start hoffnungsvoll in die Zukunft blicken können.</span></p><p><span>Unser Weltfrühgeborenentag zeigt einmal mehr: Gemeinschaft, Austausch und Hoffnung sind genauso wichtig wie medizinische Versorgung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/416e6389-7f4b-4c78-9baa-a76b2f8645db/1920_image8.jpg?10000"><p><i>Das Sana Klinikum Offenbach erstrahlt in der Farbe lila, der Farbe der Frühgeborenen.</i> <a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/416e6389-7f4b-4c78-9baa-a76b2f8645db/image8.jpg?10000" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 24 Fachkliniken, 3 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach,Weltfrühgeborenentag,Frühchen]]></category>
            <pubDate>Wed, 19 Nov 2025 12:25:25 +0100</pubDate>
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                        <title>Schlaganfallversorgung im ländlichen Raum: Sana ist Partner in bundesweit spezialisierten Netzwerken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfallversorgung-im-laendlichen-raum-sana-ist-partner-in-bundesweit-spezialisierten-netzwerken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfallversorgung-im-laendlichen-raum-sana-ist-partner-in-bundesweit-spezialisierten-netzwerken/</guid><pp:caseid>726214</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Rund 270.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall. Viele Betroffene leben in ländlichen Regionen, in denen eine spezialisierte Versorgung nicht unmittelbar verfügbar ist. Sana Kliniken in ganz Deutschland sind in mehreren überregionalen Schlaganfallnetzwerken aktiv, um die Versorgung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten zu verbessern.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e792a7b6-43ab-4924-82d7-b9d21e0507d2/1920_newfile3.jpg?10000"><p>Der Innovationsausschuss des G-BA will die <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/schlaganfallversorgung-innovationsausschuss-hat-landlichen-raum-im-blick-997a0a01-b6e4-4df3-8017-e5bdd4ff931a" target="_blank">Schlaganfallversorgung</a> im ländlichen Raum verbessern. Neue Konzepte wie Telemedizin sollen helfen, Patienten auch fernab von spezialisierten Zentren schnell und gut zu behandeln. So sollen Unterschiede in der Versorgung zwischen Stadt und Land verringert werden.</p><p>Für Sana ist das Engagement in überregionalen Schlaganfallnetzwerken mehr als medizinische Pflicht, es unterstützt die strategische Ausrichtung als integrierter Gesundheitsdienstleister.</p><p>Dr. Jens Schick, Chief Operating Officer der Sana Kliniken AG, erklärt: „Wir übernehmen Verantwortung für eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung. Insbesondere in ländlichen Regionen, in denen der Fachkräftemangel und große Entfernungen Herausforderungen mit sich bringen. Nicht jede Klinik muss alles leisten können, aber die Krankenhäuser sollten vernetzt sein. Netzwerke ermöglichen eine auf die regionalen Rahmenbedingungen abgestimmte medizinische Versorgung im unmittelbaren Lebensumfeld der Patienten vor Ort.“</p><p>Mit diesem Ansatz unterstützt Sana auch zentrale Ziele der aktuellen Gesundheitspolitik, zum Beispiel den Ausbau der sektorenübergreifenden Versorgung und die Sicherung der medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten.</p><h2>Teleneurologie sichert Versorgung&nbsp;</h2><p>Die Akutversorgung der Patienten funktioniert grundsätzlich in allen Netzwerken nach einem ähnlichen Schema. Nach Aufnahme in einer regionalen Klinik, können die Ärzte vor Ort sich bei Bedarf über eine Videokonferenz mit Spezialisten im Netzwerk verbinden. Über verschlüsselte Netze lassen sich CT- oder MRT-Bilder für die gemeinsame Besprechung übertragen.&nbsp;</p><p>Innerhalb weniger Minuten kann dann auch in ländlichen Regionen ohne spezialisierte Teams die Therapie mittels Thrombolyse, das heißt die medikamentöse Auflösung des Blutgerinnsels im Gehirn, beginnen. Falls der Patient oder die Patientin ein Fall für die mechanische Entfernung des Thrombus mittels Thrombektomie ist, erfolgt die sofortige Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum.</p><h2>Zukunft gemeinsam mit Partnern gestalten</h2><p>Die überregionale Schlaganfallversorgung zeigt, wie träger- und standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen Klinikverbünden, Fachgesellschaften und Telemedizinzentren funktionieren kann. Der Ausbau von Netzwerken spielt für die künftige Versorgungslandschaft in Deutschland im Hinblick auf Patientenorientierung, Qualität und Wirtschaftlichkeit eine bedeutende Rolle.</p><p>„Wichtig ist der Nutzen der medizinischen und pflegerischen Versorgung für die Gesundheit jedes Einzelnen. Eine gute Ergebnisqualität erreichen wir am besten gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern“, so Schick.</p><h2>Die Netzwerke im Überblick</h2><p>Die Sana Kliniken arbeiten mit mehreren überregionalen Netzwerken zusammen, die je nach regionalem Bedarf und Versorgungsstruktur unterschiedliche Konzepte umsetzen. Diese Kooperationen ermöglichen unter anderem eine 24/7-telemedizinische Befundung durch neurologische Spezialzentren, abgestimmte Behandlungspfade und gemeinsame Qualitätsstandards.</p><h3>TEMPiS</h3><p>Das Sana Klinikum Cham ist Teil des Netzwerks <a href="https://tempis.de/netzwerkpartner/" target="_blank">TEMPiS</a>, das auf telemedizinische Diagnostik durch neurologische Expertenzentren, strukturierte Protokolle und standardisierte Qualitätssicherung setzt. TEMPiS bedeutet Telemedizinisches Projekt zur integrierten Schlaganfallversorgung in der Region Südostbayern.</p><h3>STENO</h3><p>Die Sana Kliniken in Hof, Oberfranken und Rummelsberg sind aktive Mitglieder im Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern, kurz <a href="https://www.steno-netz.de/versorgungsregion/" target="_blank">STENO</a>. STENO vereint Kliniken unterschiedlicher Versorgungsstufen, vom Grundversorger bis zur spezialisierten Stroke Unit, und optimiert Diagnostik sowie Therapie über abgestimmte Behandlungspfade.&nbsp;</p><h3>SOS-NET</h3><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum in Hoyerswerda sowie die Sana Kliniken Niederlausitz sind Kooperationspartner im Neurovaskulären Netzwerk Ostsachsen/Südbrandenburg <a href="https://www.sos-net.de/das-netzwerk/struktur/sos-net-kooperationskliniken" target="_blank">SOS-NET</a>, das eine eng abgestimmte Notfallversorgung mit strukturierter Nachsorge verbindet.</p><h3>ANNOTeM</h3><p>In Nordostdeutschland ist <a href="https://www.annotem.de/netzwerk/kooperationspartner/" target="_blank">ANNOTeM</a> aktiv. Die Abkürzung steht für Akutneurologische Versorgung in Nordostdeutschland mit telemedizinischer Unterstützung. Die Sana Kliniken auf Rügen und in Templin sind Teil dieses Netzwerks, das telemedizinische Betreuung und regionale Expertise in einer versorgungsstrukturell herausfordernden Region in Deutschland sicherstellt.</p><h3>Schlaganfallnetzwerk Nord-Ost</h3><p>Das Sana Klinikum Lübeck ist im Schlaganfallnetzwerk Nord-Ost aktiv, das die Patientenversorgung der Region durch Telekonsile, Fortbildungsprogramme und abgestimmte Qualitätsstandards sichert.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 07:59:28 +0100</pubDate>
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                        <title>Sana Kliniken Lübeck stärken Patientenbegleitung mit Schlaganfall-Helferin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-luebeck-staerken-patientenbegleitung-mit-schlaganfall-helferin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-luebeck-staerken-patientenbegleitung-mit-schlaganfall-helferin/</guid><pp:caseid>726217</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Auf der Stroke Unit der Sana Kliniken Lübeck hat eine neue, besondere Form der Unterstützung Einzug gehalten. Mit Andrea Eißer steht den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen nun eine ausgebildete Schlaganfall-Helferin zur Seite.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/eea63b23-9baf-4d92-982c-a1124482d5fd/1920_img-8554.jpg?51632"><p>Ein Schlaganfall verändert das Leben von einer Sekunde auf die andere. Neben der medizinischen Akutversorgung entstehen viele Fragen, Sorgen und Unsicherheiten. Angehörige und Betroffene stehen vor neuen Herausforderungen: Wie geht es weiter? Welche Unterstützung gibt es im Alltag? Wie gelingt die Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben?</p><p>Hier setzt die Arbeit von Andrea Eißer an. Sie nimmt sich Zeit für Gespräche, vermittelt Sicherheit und begleitet Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zurück in den Alltag. Dabei unterstützt sie bei organisatorischen Fragen, erklärt Abläufe, hilft bei Formularen und vernetzt mit passenden Angeboten.</p><p>Andrea Eißer weiß aus eigener Erfahrung, was Betroffene bewegt. Sie hatte selbst vor mehr als 20 Jahren einen Schlaganfall. Einige Jahre später lernte sie Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck, als Referent in ihrer Selbsthilfegruppe kennen. Danach hat Andrea Eißer sich bewusst entschieden, anderen auf diesem Weg beizustehen. Diese wichtige Aufgabe übernimmt sie zusätzlich zu ihrer Tätigkeit beim Kinderschutzbund an einer Grundschule.</p><p>„Mir ist wichtig, dass niemand mit seinen Ängsten oder Fragen allein bleibt“, sagt sie. „Ein Schlaganfall ist nicht das Ende, sondern kann der Anfang eines neuen Weges sein. Ich möchte Mut machen und zeigen, dass man auch mit den Folgen wieder Lebensfreude finden kann.“</p><h2>Ergänzung der Versorgung</h2><p>Das Konzept kommt an. Patientinnen, Patienten und Angehörige empfinden die persönliche und individuell abgestimmte Begleitung als wertvolle Ergänzung zur medizinischen und pflegerischen Versorgung. Gleichzeitig entlastet die neue Rolle das Klinikteam. Zweimal in der Woche ist die Schlaganfall-Helferin nachmittags in der Klinik im Einsatz.</p><p>„Frau Eißer bringt die Perspektive einer Betroffenen mit. Das schafft Vertrauen und eröffnet neue Zugänge in der Kommunikation mit unseren Patienten“, betont Dr. Jens Schaumberg. Auch Marcus Ohlrich, leitender Oberarzt, bestätigt: „Die Rückmeldungen sind durchweg positiv. Viele Angehörige schätzen es sehr, dass sie über die Akutphase hinaus eine feste Ansprechpartnerin haben.“</p><h2>Betroffene langfristig stärken</h2><p>Mit der Einführung der Schlaganfall-Helferin beschreiten die Sana Kliniken Lübeck einen innovativen Weg: medizinische Exzellenz trifft auf empathische Begleitung. Ziel ist es, Betroffene und ihre Familien langfristig zu stärken und auf ihrem individuellen Weg in ein neues Gleichgewicht zu begleiten.</p><p>Andrea Eißer wünscht sich, dass es künftig noch viel mehr Schlaganfall-Helferinnnen und -Helfer in Deutschland gibt, die in Kliniken gehen und den Betroffenen sowie deren Familien Unterstützung anbieten können.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen zum Konzept der Schlaganfall-Helferinnen und -Helfer gibt es bei der <a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/das-tun-wir/aktivitaeten/schlaganfall-helfer#0" target="_blank">Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe</a>.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 07:59:16 +0100</pubDate>
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                        <title>Herzinfarkt vermeiden: Prävention hat zu wenig Priorität in Deutschland</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herzinfarkt-vermeiden-praevention-hat-zu-wenig-prioritaet-in-deutschland/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzinfarkt-vermeiden-praevention-hat-zu-wenig-prioritaet-in-deutschland/</guid><pp:caseid>725642</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland liegt im internationalen Vergleich zu führenden Industrienationen zurück. Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Daher kommt der Prävention eine große Bedeutung zu. Sowohl für die Gesundheit jedes Einzelnen als auch für die Gesellschaft insgesamt.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/13555111-6e05-4624-b8e9-7d67000c58a3/1920_251020dr.brunildaalushipraumlventionundkardiologie.jpg?27111"><p>Herzerkrankungen gelten gemeinhin als Problem älterer Menschen. Zwar steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen tatsächlich mit zunehmendem Alter, doch auch Jüngere können betroffen sein. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig um die eigene Herzgesundheit zu kümmern. Idealerweise ab dem 40. Lebensjahr bei Männern und ab etwa 50 Jahren bei Frauen, mit Beginn der Wechseljahre.</p><h2>Warum ist die Lebenserwartung in Deutschland vergleichsweise niedrig?</h2><p>Mit dieser Frage beschäftigte sich ein <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10654-023-00995-5" target="_blank">Forschungsteam</a> aus Deutschland. Die Wissenschaftler verglichen die Daten aus Deutschland mit den Ergebnissen aus sechs anderen Industrieländern, darunter die Schweiz und Frankreich. Deutschland schneidet sehr schlecht ab, nur in den USA ist die Lebenserwartung noch niedriger. Dr. Brunilda Alushi, Kardiologin bei Conradia Medical Prevention der Sana Gesundheit GmbH, erklärt: “Diese Ergebnisse sind selbst für mich als Kardiologin eine negative Überraschung. Kardiovaskuläre Risikofaktoren stehen im Fokus. Wir tun in Deutschland zu wenig für die Prävention, das zeigt diese Analyse deutlich auf.”&nbsp;</p><p>An dieser Stelle setzt das Geschäftsfeld “Sana Gesundheit” an. Es gibt bereits <a href="https://sana-praevention.de/" target="_blank">Präventionszentren</a> in einigen Großstädten, zum Beispiel in München und Hamburg, die Check-ups für Unternehmen, aber auch für Privatkunden anbieten.</p><h2>Rechtzeitig vorsorgen, regelmäßig zum Check-up</h2><p>Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die häufigste Todesursache. Die Risikofaktoren sind weitgehend bekannt. Neben genetischen Einflüssen zählen Alter, Geschlecht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und ein erhöhter LDL-Cholesterinspiegel – das sogenannte „schlechte Cholesterin“ – zu den Hauptursachen. Doch auch Menschen, die sich gesund ernähren, regelmäßig Sport treiben und keine Beschwerden haben, können von kardiovaskulären Erkrankungen betroffen sein. Eine Früherkennungsuntersuchung kann helfen, solche Erkrankungen rechtzeitig zu diagnostizieren und erfolgreich zu behandeln.</p><p>Kernelement einer gezielten Prävention ist daher die Untersuchung des Herz-Kreislauf-Risikoprofils. Gerade bei Herz-Kreislauferkrankungen lässt sich präventiv viel erreichen.&nbsp;</p><p>Die folgenden Untersuchungen und Tests gehören in der Regel zu einem ausführlichen kardiovaskulären Check:</p><ul><li data-list-item-id="e66d7315d760527700d9a4a0960aecf65">Eigenanamnese: Vorerkrankungen, aktuelle Beschwerden, Medikamenteneinnahme, Lebensstil mit Angaben zu Ernährung, Alkoholkonsum, Rauchverhalten, sportlichen Aktivitäten und Schlafqualität.</li><li data-list-item-id="eb5cf37544021be08d3f18bfc83377ca6">Familienanamnese: Relevante Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei nahestehenden Verwandten.</li><li data-list-item-id="e155a596e961fa3339a6df66d9ee25295">Körperliche Untersuchung: Auskultation (Abhören) des Herzens und der Lunge, Blutdruckmessung, Überprüfung des peripheren Pulsstatus, Messung des Körpergewichtes inklusive Körperfett und Muskelmasse.</li><li data-list-item-id="ec5d5ac13286721d236ff1ac539b1b885">Blutuntersuchungen: Analyse des Fett- und Zuckerstoffwechsels.</li><li data-list-item-id="e8c035a677271625d042ddc927b518b95">Ruhe-EKG: Ausschluss von Herzrhythmusstörungen und Untersuchung der Herzfunktion.</li><li data-list-item-id="e3e4bf1be54e5a6e446f1afe15a0a018a">Echokardiografie (Herz-Ultraschall): Beurteilung der Herzmuskelfunktion, Ausschluss oder Diagnose von Herzklappenerkrankungen.</li><li data-list-item-id="e5052a5bafa9d243b2fa0067755f398d2">Spiroergometrie (Belastungs-EKG mit Atemgasanalyse): Untersuchung der Herzkranzgefäße, Beurteilung der Ausdauerleistungsfähigkeit, Bestimmung der individuellen Trainingsbereiche zur optimalen Steuerung für regelmäßigen Ausdauersport.</li></ul><p>Brunilda Alushi erklärt: “Neben unseren Unternehmenskunden kommen auch zunehmend Privatpersonen zu uns, die einen Check-up wünschen. Manche privaten Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten. Dies ist aber immer individuell zu klären.”</p><p>Anlaufstelle für umfangreiche Chek-ups wie diese sind spezialisierte Zentren: <a href="https://sana-praevention.de/" target="_blank">Sana Praevention</a></p><h2>Jeder Tag zählt</h2><p>Zusätzlich zu einem Herz-Check lässt sich jeden Tag viel für die Herzgesundheit tun. Hier die wichtigsten Empfehlungen der Kardiologin:</p><ul><li data-list-item-id="ee3d85815819c48b5f76de465082eb5bc">Gesunde Ernährung: Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ernährt sich ungesund. Das trägt wesentlich zur Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen bei. Ein großes Problem sind hoch verarbeitete Lebensmittel, wie Fertigpizza und Co.</li><li data-list-item-id="e8835672192a2b47cc4ea36df9c18ae63">Bewegung, Bewegung, Bewegung: Inaktivität hat viele negative Folgen, auch auf das Herz. Eine Kombination aus Kraftübungen und Ausdauerbelastung ist nach heutigen Wissensstand gut für die Herzgesundheit. Niemand muss deswegen ins Fitnesscenter gehen oder “Sportler” werden. Treppe anstatt Aufzug, mit dem Rad in die Arbeit, Kniebeugen beim Zähneputzen. Es gibt viele gute Möglichkeiten, Aktivitäten in den Tagesablauf zu integrieren.</li><li data-list-item-id="e83d69cbeb607728bbeb1554a44d914f2">Versteckte Probleme finden: Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Cholesterin und Diabetes erkennen und behandeln.</li><li data-list-item-id="e889ef35d65cb284307c1021b96bf12f0">Rauchstopp: Wer regelmäßig raucht, schädigt Gefäße und Herz. Es ist nie zu spät, Nichtraucher zu werden. Wem das schwerfällt, kann sich professionelle Hilfe suchen und zum Beispiel an einem Raucherentwöhnungsprogramm teilnehmen.</li></ul>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie,Praevention]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn Sport das Herz belastet: Zu viel Ausdauertraining kann das Risiko erhöhen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-sport-das-herz-belastet-zu-viel-ausdauertraining-kann-das-risiko-erhoehen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-sport-das-herz-belastet-zu-viel-ausdauertraining-kann-das-risiko-erhoehen/</guid><pp:caseid>725502</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Im April 2024 berichteten die Medien über den tragischen Tod des Schweizer Marathonläufers Adrian Lehmann, der mit nur 34 Jahren einen Herzinfarkt erlitt. Im September 2025 starb die äthiopische Marathonläuferin Shewarge Alene nach einer Trainingseinheit. Solche Fälle werfen die Frage auf: Wie kann das passieren? Sportler gelten doch als gesund, weil sie regelmäßig trainieren. Sollte man meinen. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass zu intensiver Ausdauersport dem Herzen langfristig schaden kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p>Zu wenig Bewegung ist ungesund, zu viel Sport, insbesondere sehr intensive Ausdauerbelastung, kann aber ebenfalls Risiken bergen.</p><h2>Wann wird Ausdauerbelastung problematisch?</h2><p>Schon 2008 zeigte eine <a href="https://academic.oup.com/eurheartj/article-abstract/29/15/1903/509365?redirectedFrom=fulltext" target="_blank">Studie</a> mit mehr als 100 gesunden, sportlichen Männern über 50 Jahren, dass selbst langjährige Marathonläufer Verkalkungen in den Herzkranzgefäßen entwickeln können. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, erklärt: “Interessanterweise hatten die Sportler dieser Studie trotz eines eigentlich niedrigen Risikoprofils ähnlich viele Verkalkungen wie gleichaltrige Menschen. In manchen Fällen sogar mehr als Personen mit bekannten Risikofaktoren.”</p><p>Zunächst dachte man, dass sehr viel Ausdauersport lediglich zu „harmlosen“ Verkalkungen führt, die die Gefäße stabilisieren. Neuere Studien in den letzten Jahren konnten aber zeigen, dass intensiver und umfangreicher Ausdauersport zu bedeutsamen Verengungen und somit zu einer koronaren Herzerkrankung (KHK) führen kann. In der <a href="https://www.masteratheart.be/" target="_blank">Master@Heart Studie</a> aus dem Jahr 2023 hatten lebenslang aktive Ausdauerathleten ein doppelt so hohes Risiko für eine mindestens 50-prozentige Verengung in einem Herzkranzgefäß im Vergleich zu Kontrollpersonen, die nur wenig Sport trieben.</p><p>Besonders intensive und langjährige Trainingsbelastung erhöhen das Risiko. Neben den klassischen Risikofaktoren wie Alter, Rauchen, genetische Veranlagung, Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte spielen bei Sportlern möglicherweise zwei Faktoren eine zusätzliche Rolle: zum einen die sehr hohe mechanische Belastung der Gefäße durch das umfangreiche Training und zum anderen eine chronische Entzündungsreaktion im Körper, wenn nicht auf eine ausreichende Regeneration geachtet wird.</p><p>“Wir wissen aus der Forschung, dass ein sehr umfangreiches Ausdauertraining über viele Jahre eine KHK begünstigen kann, interessanterweise gilt das nur für Männer”, so der Kardiologe. “Über Gründe kann man im Moment nur spekulieren. Hormonelle Faktoren spielen hier aber sicherlich eine Rolle.“</p><h2>Wie viel Training ist gesund?</h2><p>Ein internationales Forschungsteam um <a href="https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/CIRCULATIONAHA.121.058162" target="_blank">Dong Hoon Lee</a> wertete über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren Daten von über 116.000 Erwachsenen aus und untersuchte, wie sich langfristige körperliche Aktivität (moderate vs. intensive) auf die Sterblichkeit auswirkt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bereits moderate Bewegung das Sterberisiko für Herzkreislauf-Erkrankungen deutlich senkt.&nbsp;</p><p>“Der größte Nutzen zeigt sich bei 150 bis 300 Minuten intensiver oder 300 bis 600 Minuten moderater Bewegung pro Woche. Mehr Aktivität brachte zumindest in Bezug auf den Tod durch Herzkreislauferkrankungen eher Nachteile. Dennoch darf man nicht unterschlagen, dass Menschen, die sehr viel Ausdauersport machen, die geringste Gesamtsterblichkeit aufwiesen. Sie haben zwar ein etwas höheres Herzrisiko als Gesundheitssportler, jedoch ein deutlich niedrigeres Risiko, an anderen Erkrankungen (z.B. Krebs) zu versterben. Das weitaus größere Problem ist jedoch der Bewegungsmangel. Das allergrößte Sterberisiko haben die Sportmuffel”, so Timm Bauer.</p><h2>Welches Training ist gesund?</h2><p>Der Experte sagt: “Wer inaktiv ist, sollte sich unbedingt eine Bewegungsform suchen, die Spaß macht und sich regelmäßig in den Alltag integrieren lässt.” Bereits zehn Minuten Spazierengehen pro Tag erhöht das Wohlbefinden und reduziert das Sterberisiko – besonders bei älteren und kranken Menschen.” Die Kombination aus Ausdauerbelastung und Kraftübungen, sogenanntes Hybridtraining, ist besonders effektiv.</p><h2>Regelmäßiger Herz-Check für Extremsportler</h2><p>Regelmäßige Bewegung stärkt das Herz. Extremes, jahrzehntelanges Ausdauertraining scheint jedoch nicht automatisch vor einer koronaren Herzkrankheit (KHK) zu schützen, es birgt sogar Risiken.</p><p>Hobbysportlern erklärt der Kardiologe: “Bewegung ist sehr gut, langjährige, extreme Trainingsbelastungen können bei Männern aber das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen.” Ambitionierte Ausdauersportler sollten ihr Herz deshalb regelmäßig ärztlich kontrollieren lassen.&nbsp;</p><p><strong>Lesen Sie auch: </strong><a href="https://www.sana.de/newsroom/hybridtraining-fuers-herz/" target="_blank">Hybridtraining fürs Herz</a></p><p style="margin-left:0px;"><a href="https://www.sana.de/offenbach/medizin-pflege/kardiologie-internistische-intensivmedizin-und-allgemeine-innere-medizin" target="_blank"><span style="margin:0px;">Mehr Informationen zur Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach finden Sie hier</span></a>.</p><p><i>Symbolbild: Canva / Maridav</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Klare Regeln fürs Herz: Neue Standards für den Herzultraschall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/klare-regeln-fuers-herz-neue-standards-fuer-den-herzultraschall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/klare-regeln-fuers-herz-neue-standards-fuer-den-herzultraschall/</guid><pp:caseid>725499</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Wenn das Herz stolpert, zu schnell schlägt oder schwach wirkt, ist sie die wichtigste Untersuchungsmethode: die Echokardiografie, also der Herzultraschall. Sie ermöglicht Ärztinnen und Ärzten, in Echtzeit zu sehen, wie gut das Herz arbeitet, zum Beispiel ob die Klappen richtig schließen, die Herzkammern ausreichend pumpen oder sich Flüssigkeit um das Herz angesammelt hat.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bislang wurde diese Untersuchung in vielen Praxen und Kliniken unterschiedlich durchgeführt. Jetzt sorgt eine neue <a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/085-004" target="_blank">Leitlinie</a> der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) für einheitliche Qualitätsstandards. Ziel ist es, die Diagnosequalität zu verbessern und die Patientensicherheit zu erhöhen.</p><h2>Klare Standards, gemeinsame Sprache</h2><p>„Wir schaffen erstmals klare Standards, damit Herzultraschall-Untersuchungen überall nach denselben hohen Qualitätsmaßstäben ablaufen“, erklärt Privatdozent Dr. Jan Knierim, Koordinator der Leitlinie und Chefarzt für Innere Medizin und Kardiologie am Sana Paulinenkrankenhaus Berlin. „Das kommt direkt den Patientinnen und Patienten zugute, denn die Diagnosen werden sicherer und besser vergleichbar.“ Die neue Leitlinie legt genau fest, welche Bildaufnahmen, Messungen und Dokumentationen bei einer Echokardiografie verpflichtend sind. Sie definiert außerdem, wie Untersuchende vorgehen müssen, um die Funktion des Herzens korrekt zu beurteilen, sowohl in der Routineversorgung als auch in Notfallsituationen.</p><p>Jan Knierim weiß aus Erfahrung, wie unterschiedlich die Qualität solcher Untersuchungen bislang war: „Ich habe schon zahlreiche Herzultraschalle gesehen. Manche waren perfekt dokumentiert, andere erwiesen sich als lückenhaft oder schwer zu interpretieren. Das kann im Zweifel gravierende Folgen haben. Mit der neuen Leitlinie schaffen wir eine gemeinsame Sprache in der Herzdiagnostik.“</p><h2>Neue Leitlinie kann Leben retten</h2><p>Die Standardisierung soll nicht nur für erfahrene Kardiologinnen und Kardiologen gelten, sondern auch für Hausärztinnen, Internisten und Intensivmediziner, die Herzultraschall in ihrem Alltag einsetzen. Besonders in Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, Kreislaufversagen oder Verdacht auf eine Herzbeuteltamponade, kann das neue strukturierte Vorgehen Zeit sparen und Leben retten. „Mit einem Herzultraschall können Ärzte im Prinzip innerhalb von Sekunden klären, ob das Herz zu schwach pumpt oder ein Klappenfehler vorliegt,“ so der Experte. „Solche Informationen sind in der Notfallmedizin Gold wert.“</p><p>Für Patientinnen und Patienten bringt die Leitlinie gleich mehrere Vorteile:</p><ul><li data-list-item-id="e995f19d3a3addb832e899b5280b9c678">Verlässlichere Befunde: Egal, ob die Untersuchung in der Hausarztpraxis, im Krankenhaus oder in einer Fachklinik erfolgt – die Ergebnisse sollen künftig besser vergleichbar sein.</li><li data-list-item-id="e4ac8fbaac65a07a440f05031cec9f702">Mehr Transparenz: Durch klar definierte Bild- und Messvorgaben können Patientinnen und Patienten besser nachvollziehen, wie ihre Werte zustande kommen.</li><li data-list-item-id="e7d48a7087a5b4f92ca4a19161d19521d">Höhere Sicherheit: Standardisierte Abläufe reduzieren das Risiko, dass Herzprobleme übersehen oder falsch eingeschätzt werden.</li><li data-list-item-id="e0120a44d5e29c3715861d388cf67e919">Bessere Ausbildung: Künftige Ärztinnen und Ärzte lernen schon im Studium und in der Weiterbildung nach den neuen Vorgaben zu untersuchen – die Qualität steigt also langfristig weiter.</li></ul><p><a href="https://www.sana.de/paulinenkrankenhaus/medizin-und-pflege" target="_blank">Mehr Informationen zum Sana Paulinenkrankenhaus finden Sie hier.</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/745022ea-8ddb-4a95-adf5-0720dcd5be5d/251008herzultraschallknierim.jpg?78610</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Privatdozent Dr. Jan Knierim, Kardiologe am Sana Paulinenkrankenhaus Berlin.]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Privatdozent Dr. Jan Knierim, Chefarzt f&amp;uuml;r Innere Medizin und Kardiologie am Sana Paulinenkrankenhaus Berlin.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>19. Weiterbildungskurs zur Gefäß- und Endovaskulären Assistenz startet in Offenbach</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/19-weiterbildungskurs-zur-gefaess--und-endovaskulaeren-assistenz-startet-in-offenbach/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/19-weiterbildungskurs-zur-gefaess--und-endovaskulaeren-assistenz-startet-in-offenbach/</guid><pp:caseid>724296</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Herz-Kreislauferkrankungen gehören nach wie vor zu den häufigsten Todesursachen. Entsprechend groß ist der Bedarf an qualifiziertem Fachpersonal in der Gefäßchirurgie. Um dem entgegenzuwirken, hat die Deutsche Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin e.V. (DGG) eine zweijährige, modulare und berufsbegleitende Weiterbildung entwickelt, die nicht-ärztliches Fachpersonal zur Gefäß- und Endovaskulären Assistenz qualifiziert.</span></p><p><span>Als geprüfte Gefäß- und Endovaskularassistent:innen übernehmen die Absolvent:innen fachspezifische ärztliche Aufgaben und entlasten damit die Chirurg:innen in den Kliniken. Das Aufgabenspektrum reicht von der Organisation der Gefäßsprechstunde und Gefäßstation über die Durchführung nicht-invasiver Untersuchungen bis hin zur vorläufigen Bewertung der Ergebnisse. Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der aktiven Mitarbeit im Operationssaal, sowohl bei offenen Eingriffen als auch bei endovaskulären Verfahren.</span></p><p><span>In der vergangenen Woche startete nun der 19. Weiterbildungskurs mit einem einwöchigen Blockpraktikum in Offenbach. Unter der Leitung von Chefarzt PD Dr. Dr. Thomas Schmandra nahmen 36 hochmotivierte Teilnehmer:innen aus ganz Deutschland teil und legten damit den Grundstein für ihre Qualifikation zur Gefäß- und Endovaskulären Assistenz.</span></p><p><span>„Die Weiterbildung ist ein wichtiger Beitrag zur Qualitätssicherung und zur interdisziplinären Zusammenarbeit in der Gefäßchirurgie“, betont Dr. Schmandra. „Durch die gezielte Qualifikation des nicht-ärztlichen Personals können Prozesse effizienter gestaltet und die Patient:innenversorgung nachhaltig verbessert werden.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/3cc627ad-da3c-4a1e-b791-908389a73519/1920_img_0247_auswahl.jpg?10000"><p><i>Teilnehmende des <span>19. Weiterbildungskurses zur Gefäß- und Endovaskulären Assistenz in Offenbach.</span></i> <a href="https://19. Weiterbildungskurs zur Gefäß- und Endovaskulären Assistenz startet in Offenbach" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 24 Fachkliniken, 3 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach]]></category>
            <pubDate>Mon, 06 Oct 2025 16:33:33 +0200</pubDate>
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                        <title>Ganzheitlich versorgt: Case-Management bei Brustkrebs</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ganzheitlich-versorgt-case-management-bei-brustkrebs/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ganzheitlich-versorgt-case-management-bei-brustkrebs/</guid><pp:caseid>723622</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Krebsfrei“ – ein kraftvolles Wort für Patientin Stefanie L. und Case-Managerin Gundi Jakob. Beide strahlen, auch wenn die Patientin noch etwas geschwächt wirkt. Soeben wurde ihr im Ambulanten Operationszentrum am Sana Klinikum Coburg der Port entfernt, über den sie monatelang Chemotherapie erhalten hatte. Mit diesem letzten Schritt der Behandlung richtet sie den Blick hoffnungsvoll nach vorn. Es folgen nun Nachsorge und eine antihormonelle Therapie.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/681d33fd-a628-48bd-b666-078a297f9bf6/1920_250924patientinmitcasemanagerincoburg.jpg?61030"><p style="text-align:justify;">Die Diagnose Brustkrebs ist ein Schock für Betroffene. Während die medizinische Versorgung wie eine gut geölte Maschine anläuft und in zertifizierten Brustkrebszentren wie dem am Sana Klinikum Coburg ein Rädchen ins andere greift, nimmt das sogenannte Case-Management andere Dinge in den Fokus: Wie kann der Alltag organisiert werden, von Kinderbetreuung bis zum Haushalt? Welche Rechte stehen mir zu und wie komme ich zur Anerkennung eines Grads der Behinderung (GdB)?</p><h2 style="text-align:justify;">Dolmetscherin für Patienten&nbsp;</h2><p style="text-align:justify;">Stefanie L. aus einer kleinen Gemeinde bei Coburg kennt all diese Fragestellungen. Vor ziemlich genau einem Jahr bekam die damals 36-jährige Mutter einer kleinen Tochter die Diagnose Brustkrebs. Sie hatte zuvor selbst eine Auffälligkeit ertastet und sich zügig um Abklärung bemüht. Die folgende Diagnose war die Bestätigung des Bauchgefühls, das sich zu dem Zeitpunkt bereits eingestellt hatte. „Es ging eigentlich alles sehr schnell, das war sicher auch gut so“, erläutert sie im Rückblick.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Dennoch stürmte infolge der Diagnose einiges auf sie ein. Bereits am ersten Tag nach der operativen Entfernung des Tumors lernte sie Case-Managerin Gundi Jakob kennen, die ihr direkt ihre Durchwahl an die Hand gab. Gundi Jakob ist die Case-Managerin an der Frauenklinik am Sana Klinikum Coburg für Patientinnen mit Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen. „Man muss ja auch die Informationen aus einem Arztgespräch erst einmal verarbeiten. Oft kann man in diesem Moment gar nicht alles erfassen und meistens kommen die Fragen erst im Nachgang“, erläutert Gundi Jakob. Sie fungiert nicht selten als Dolmetscherin zwischen Ärzten und Patienten, als Mittlerin und Vertraute, gibt Rückhalt und ordnet ein.</p><p style="text-align:justify;">„Für mich war die Begleitung mindestens genauso wichtig, wie die medizinische Behandlung“, gibt Stefanie L. freimütig zu. Ich hatte immer eine Ansprechpartnerin und wertvolle Unterstützung bei allen Fragen. So konnte ich mich voll und ganz auf meine Genesung konzentrieren.“</p><h2 style="text-align:justify;">In Netzwerken denken</h2><p style="text-align:justify;">Neben Empathie und Fachwissen ist eine ausgeprägte “Netzwerkdenke” Grundlage der Arbeit von Gundi Jakob. Sie kennt die Ansprechpartner an den wichtigen Stellen und ist zudem Teil des psychosozialen Netzwerkes im Haus. Oft und gern verlinkt sie auch Patientinnen miteinander. Gundi Jakob vertraut dabei auf ihr Bauchgefühl, ob es „matcht“. „Eine Patientin, die wie Stefanie L. schon weit in der Therapie fortgeschritten ist, kann einer Leidensgenossin, die gerade erst die Diagnose bekommen hat, Ängste nehmen und Mut machen. Und zwar auf einer ganz anderen Ebene als es beratende Stellen oder Ärzte tun können“, weiß sie aus Erfahrung.</p><h2 style="text-align:justify;">Kleine Stellschrauben, große Wirkung</h2><p style="text-align:justify;">Stefanie L. verbindet mit dem Status „krebsfrei“ die Rückkehr in ihr altes Leben. Dieses wird aber nicht unbedingt so aussehen, wie vor der Diagnose, weiß sie bereits heute. Nicht zuletzt hat die Erkrankung auch für eine neue Priorisierung gesorgt. „Stress ist mein einziger Risikofaktor und hier setze ich auch an“, erläutert die junge Frau, die andere bekannte Risikofaktoren wie Übergewicht, familiäre Vorbelastung, Rauchen et cetera für sich ausschließen kann. Sie will künftig mehr auf sich achten, der Familienzeit Priorität einräumen und beruflich etwas kürzertreten. Dazu gehört auch, einen Kaffee in Ruhe zu trinken und nicht direkt aufzuspringen, wenn sie gerufen wird. Kleine Stellschrauben mit großer Wirkung.&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Case Management reduziert Ängste</h2><p style="text-align:justify;">An der Frauenklinik und dem onkologischen Zentrum am Sana Klinikum Coburg steht den Patienten das Case Management mit einem starken Netzwerk aus Ärzten, onkologischen Fachschwestern, Psychoonkologen, Sozialdienst, Seelsorge und Ernährungsberatung sowie Wundschwestern aber auch Selbsthilfegruppen, Hospizverein und Palliativmedizinern bei. Das Case Management sorgt dafür, dass Patientinnen während Diagnosestellung, Therapie und Nachsorge optimal begleitet und unterstützt werden – medizinisch, organisatorisch und psychosozial. Es ist somit ein effektives Instrument zur Verbesserung der Versorgung von Brustkrebspatientinnen.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Mehrere wissenschaftliche Studien belegen, dass ein effektives Case Management die Therapietreue verbessert, Ängste und Depressionen bei Patientinnen verringert und zugleich ihre Zufriedenheit erhöht. Nicht die Alltagssorgen, sondern der Kampf gegen die Erkrankung sollen im Fokus stehen. Das strukturierte Case Management umfasst eine individuelle Bedarfserhebung und Planung, die Koordination von Behandlungen und Leistungen, die Beratung von Patienten und auch Angehörigen sowie die Organisation der Nachsorge und Entlassung.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Oberfranken]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:26:45 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/681d33fd-a628-48bd-b666-078a297f9bf6/250924patientinmitcasemanagerincoburg.jpg?61030</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patientin und Case-Managerin Gundi Jakob am Brustkrebszentrum des Sana Klinikums Coburg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Patientin und Case-Managerin Gundi Jakob am Brustkrebszentrum des Sana Klinikums Coburg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Brustkrebs behandeln, Lebensqualität stärken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-behandeln-lebensqualitaet-staerken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-behandeln-lebensqualitaet-staerken/</guid><pp:caseid>723621</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Viele Betroffene sind zunächst überwältigt von den Informationen und Behandlungsmöglichkeiten, die plötzlich auf sie zukommen. Gleichzeitig hat die Forschung in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1600cf38-dd4f-403c-87cc-7e4916ba9241/1920_250925mariahufnagellichtenberg.jpg?19890"><p>Heute sind die Therapien oft schonender und individueller abgestimmt. Neben den medizinischen Maßnahmen können Patientinnen selbst viel tun, um ihren Körper und die Seele zu unterstützen, vor allem durch Bewegung und ausgewählte komplementäre Verfahren.</p><h2>Schonendere Operationen im Frühstadium</h2><p>Wenn Brustkrebs in einem frühen Stadium entdeckt wird, ist eine brusterhaltende Operation in vielen Fällen möglich, bei der nur der Tumor entfernt wird. Dr. Maria Hufnagel, Chefärztin des Brustzentrums am Sana Klinikum Lichtenberg, erklärt: „Neue Untersuchungen wie die <a href="https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/fullarticle/2809872" target="_blank">SOUND</a>- oder <a href="https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2412063" target="_blank">INSEMA-</a>Studie zeigen, dass bei Frauen über 50 mit sehr kleinen Tumoren und günstigen Eigenschaften manchmal auf eine Operation der Lymphknoten in der Achsel verzichtet werden kann. Voraussetzung ist, dass moderne Untersuchungen wie Ultraschall keinen Hinweis auf befallene Lymphknoten ergeben.“ Der Vorteil: weniger Belastung, kleinere Eingriffe und ein geringeres Risiko für Spätfolgen wie Lymphödeme.</p><p>Natürlich gilt das nicht für jede Patientin. Bei größeren Tumoren, mehreren Tumorherden oder bei bestimmten Vorstufen kann eine Brustentfernung notwendig sein. Das klingt im ersten Moment drastisch, aber auch hier gibt es gute Möglichkeiten. Der Brustaufbau erfolgt entweder mit eigenem Gewebe oder mit einem Implantat.</p><h2>Bewegung: Schlüssel für Gesundheit und Lebensqualität</h2><p>Neben der medizinischen Behandlung können Patientinnen selbst viel tun, um aktiv zu ihrer Genesung beizutragen. Besonders wirksam ist körperliche Aktivität. Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegung nicht nur die allgemeine Fitness verbessert, sondern sich auch direkt auf den Verlauf der Erkrankung auswirkt.</p><p>„Frauen, die nach ihrer Brustkrebsdiagnose sportlich aktiv bleiben, berichten von weniger Müdigkeit, besserer Stimmung und mehr Energie im Alltag“, erklärt die Expertin aus Lichtenberg. „Bewegung stärkt Herz und Lunge, erhält die Muskulatur und kann Nebenwirkungen von Chemo- oder Hormontherapien abmildern.“</p><p>Darüber hinaus belegen große Übersichtsarbeiten aus <a href="https://www.ejoncologynursing.com/article/S1462-3889(22)00070-9/fulltext" target="_blank">Spanien</a> und vom „<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ijc.34324" target="_blank">Global Cancer Update Programme</a>“, dass körperliche Aktivität sogar das Rückfallrisiko senken und die Überlebenschancen verbessern kann. Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen oder leichtes Krafttraining. Jede Aktivität zählt und macht einen Unterschied. Es geht dabei nicht um Höchstleistungen. Wichtig ist, die Bewegung fest in den Tagesablauf zu integrieren.</p><p>Praktische Tipps für den Alltag:</p><ul><li data-list-item-id="e1e80fbb6eaae7e02192cede311ce38a2">Bewegung an fünf Tagen in der Woche mindestens 30 Minuten einplanen, die Zeit kann auch aufgeteilt werden, zum Beispiel auf zwei Spaziergänge am Tag.</li><li data-list-item-id="ed26ee03cfbc67d246a3ad41f0a6f8e1a">Ausdauer (Gehen, Radfahren, Schwimmen) mit leichtem Krafttraining kombinieren, um Muskeln und Knochen zu stärken.</li><li data-list-item-id="ecd5b9441a2095dd22f5f1a7a00b42eb2">Bewegungsarten suchen, die Freude machen. Mit Musik, in einer Gruppe oder in der Natur fällt es leichter, dranzubleiben.</li><li data-list-item-id="ef4f8e211c4db7ed5a8be70215edb7e7c">Auch sanfte Bewegungsformen wie Yoga oder Qigong eignen sich sehr gut, denn sie fördern nicht nur die Beweglichkeit, sondern auch Entspannung und innere Ruhe.</li></ul><p>Viele Kliniken, Reha-Einrichtungen oder Sportvereine bieten spezielle Programme für Krebspatientinnen an.&nbsp;</p><h2>Komplementärmedizin sinnvoll ergänzen</h2><p>Neben Bewegung interessieren sich viele Betroffene für ergänzende, sogenannte komplementäre Verfahren. Wichtig ist hier die klare Abgrenzung. Komplementärmedizin ersetzt niemals die bewährte Krebstherapie, sie kann diese aber sinnvoll unterstützen.&nbsp;</p><p>Gut untersucht sind körper- und achtsamkeitsorientierte Verfahren wie Yoga, Meditation oder Achtsamkeitstraining (MBSR). Sie helfen, Stress zu reduzieren, verbessern die Schlafqualität und können Ängste lindern. Viele Patientinnen berichten außerdem von einem besseren Körpergefühl und mehr innerer Ruhe. Auch bestimmte pflanzliche Mittel können begleitend zum Einsatz kommen. Wichtig ist jedoch, pflanzliche Präparate niemals auf eigene Faust einzunehmen, sondern immer Rücksprache mit dem Behandlungsteam zu halten, denn manche Substanzen können die Wirkung von Medikamenten beeinflussen.</p><p>Weitere Informationen gibt es in der <a href="https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Patientenleitlinien/Patientenleitlinie_Komplementaermedizin_199_0012.pdf" target="_blank">Patientenleitlinie</a> Komplementärmedizin für Patienten mit einer Krebserkrankung.</p><p>Maria Hufnagel betont: „Es ist gut, wenn die Patienten offen für die Möglichkeiten sind. Es ist aber auch wichtig, kritisch zu bleiben und sich an gesicherten Empfehlungen zu orientieren. Komplementärmedizinische Verfahren können eine Ergänzung sein, kein Ersatz.“</p><h2>Selbstvertrauen stärken, Heilungschancen verbessern</h2><p>Die Diagnose Brustkrebs bringt viele Veränderungen mit sich – medizinisch, körperlich und seelisch. Die moderne Brustkrebstherapie ist heute individueller und oft schonender als früher. Neben der medizinischen Behandlung können die Betroffenen selbst viel dazu beitragen, ihr Wohlbefinden zu steigern, das Selbstvertrauen zu stärken und die Heilungschancen zu verbessern.</p><p><i>Symbolbild: Canva / FatCamera von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Lichtenberg]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:10:56 +0200</pubDate>
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                        <title>Brustkrebs: Gemeinsam mehr erreichen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-gemeinsam-mehr-erreichen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-gemeinsam-mehr-erreichen/</guid><pp:caseid>723620</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das Ertasten eines Knotens in der Brust ist eine einschneidende Erfahrung, die bei vielen Betroffenen Angst auslöst und Fragen aufwirft: Ist das gefährlich? Wo bekomme ich schnell Hilfe? Was passiert jetzt mit mir? Der beste Behandlungserfolg lässt sich erreichen, wenn Experten in Netzwerken zusammenarbeiten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. “Sicher verhindern lässt sich die Erkrankung nicht. Aktuelle Untersuchungen zeigen jedoch: Wer sich regelmäßig bewegt, ein gesundes Gewicht hält und weitgehend auf Alkohol verzichtet, kann das Risiko senken. Auch Stillen hat einen gewissen Schutzeffekt", erklärt Andrea Hasse, Leiterin des Brustzentrums Lübeck Süd in der Sana Klinik. Fachgesellschaften betonen daher, dass die Prävention ein zentraler Baustein der Strategie gegen Brustkrebs ist. Seit Juli 2024 können in Deutschland auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren alle zwei Jahre am Mammographie-Screening teilnehmen. Das Ziel: Knoten oder bösartige Veränderungen so früh wie möglich zu erkennen, dann sind die Heilungschancen am besten.&nbsp;</p><p>Mehr Informationen zum Mammographie-Screening vom gemeinsamen Bundesausschuss gibt es hier: <a href="https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/erwachsene/krebsfrueherkennung/mammographie-screening/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank">Mammographie-Screening-Programm</a></p><h2>Ängste abbauen</h2><p>„Wenn Patienten mit einer spürbaren Veränderung an der Brust zu uns kommen, ist das oft mit Angst verbunden. Wir möchten dann in erster Linie zuhören, erklären und gemeinsam den nächsten Schritt finden“, sagt Andrea Hasse. „In der Sprechstunde erfolgt zunächst ein ausführliches Gespräch zur Krankengeschichte. Danach untersuchen wir Brust und Achselhöhle, meist ergänzt durch einen Brustultraschall (Mammasonografie). Liegen bereits Bilder aus einer Mammografie vor, werden diese berücksichtigt. Falls nicht, organisieren wir die erforderliche Diagnostik.“&nbsp;</p><p>Je nach Befund kann eine Gewebeprobe notwendig sein, zum Beispiel durch eine sonografisch gestützte Stanzbiopsie oder durch eine sogenannte Vakuumbiopsie in Zusammenarbeit mit einer radiologischen Praxis. Die Untersuchung der Proben erfolgt durch Experten in der Pathologie. Auf Basis der Ergebnisse entwickeln Andrea Hasse und ihre Kollegin Dr. Julia Stockfisch-Altmann gemeinsam mit den betroffenen Patienten das weitere Vorgehen.</p><h2>Therapie muss individuell geplant werden</h2><p>Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von mehreren Aspekten ab. Wichtig sind unter anderem die Größe und der genaue Ort des Tumors. Zudem ist wichtig, wie aggressiv der Knoten wächst. Außerdem spielen das Alter, der allgemeine Gesundheitszustand und auch die persönlichen Wünsche der Betroffenen eine Rolle. Um den Tumor genauer einzuordnen, nutzen Fachleute die sogenannte TNM-Klassifikation. Dabei steht T für den Tumor selbst, N für die befallenen Lymphknoten (Nodes) und M für Metastasen, also Ableger in anderen Körperregionen. Mit dieser Einteilung lässt sich beschreiben, wie groß der Tumor ist, ob Lymphknoten betroffen sind und ob sich die Krankheit schon ausgebreitet hat.</p><p>“Diese Einstufung hilft uns dabei, den möglichen Krankheitsverlauf besser einzuschätzen und eine passende Behandlung zu planen. Meist besteht die Therapie aus einer Kombinationsbehandlung mit Operation, Bestrahlung und Medikamenten”, führt Julia Stockfisch-Altmann aus.</p><h2>Netzwerk für eine bessere Versorgung</h2><p>Die Expertinnen des Brustzentrums Lübeck Süd in der Sana Klinik arbeiten eng mit den niedergelassenen Kollegen zusammen und engagieren sich im Netzwerk Onkologischer Zentren in Schleswig-Holstein, dem <a href="https://www.noz-sh.de/" target="_blank">NOZ</a>. Das NOZ ist ein Zusammenschluss onkologischer Fachärzte aus Lübeck und Umgebung. Ziel ist es, eine ganzheitliche und qualitativ hochwertige Krebsversorgung in den ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins sicherzustellen.&nbsp;</p><p>“Durch die Vernetzung verschiedener Disziplinen erhalten die Patienten eine wohnortnahe Betreuung in allen Krankheitsphasen. Und zwar von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachsorge”, so Julia Stockfisch-Altmann.</p><p>Tumorkonferenzen, interdisziplinärer Austausch und Zweitmeinungen sorgen für objektive, qualitätsgesicherte Behandlungskonzepte. Dies ist insbesondere bei komplexen Fällen sehr wichtig. Zudem gehören enge Kooperationen mit Hausärzten, Sozialdiensten und Palliativmedizinern zum Netzwerk. So lassen sich Informationsverluste vermeiden und Behandlungen besser koordinieren.&nbsp;</p><p>Das ambulante Konzept stellt die Möglichkeit zur Versorgung im häuslichen Umfeld in den Mittelpunkt, ergänzt durch stationäre Versorgung bei Bedarf. Dieser Ansatz kommt am Brustzentrum Lübeck Süd in der Sana Klinik zum Einsatz. Das Zentrum bietet unter anderem interdisziplinäre Betreuung, psychosoziale Unterstützung und Einbindung in Screeningprogramme.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2742db73-142e-4cfd-8557-95a7ec37cdd5/1920_hasse-stockfisch-altmann-5x7-df.jpg?77300"><p><i>Dr. Julia Stockfisch-Altmann (l.) und Andrea Hasse vom Brustzentrum Lübeck Süd in der Sana Klinik engagieren sich im Netzwerk Onkologischer Zentren in Schleswig-Holstein.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2742db73-142e-4cfd-8557-95a7ec37cdd5/hasse-stockfisch-altmann-5x7-df/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Luebeck]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 07:58:03 +0200</pubDate>
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                        <title>Meilenstein für die Geburtshilfe</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/meilenstein-fuer-die-geburtshilfe/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/meilenstein-fuer-die-geburtshilfe/</guid><pp:caseid>723086</pp:caseid><pp:subtitle>1000. Geburt am Sana Klinikum Offenbach</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span>Herzlich willkommen kleine Yuna! Am 19. September um 06:56 Uhr kam sie zur Welt und ist damit die 1.000. Geburt in diesem Jahr am Sana Klinikum Offenbach.</span></p><p><span>Mit 3490 Gramm und 51 Zentimetern entzückt Yuna nicht nur Mutter Julia und Vater Thanh Dat, sondern auch das gesamte Team der Geburtshilfe. „Wir freuen uns sehr, dass so viele Familien uns ihr Vertrauen schenken“, sagt Stefanie Niebauer, Bereichsleitung des Kreißsaals und der Geburtshilfe am Sana Klinikums Offenbach. „Unser Ziel ist es, werdende Eltern von Anfang an umfassend zu begleiten. Von der ersten Information bis hin zur Nachbetreuung nach der Geburt möchten wir ihnen und ihrer Familie ein sicheres, respektvolles Umfeld bieten.“</span></p><p><span>Die Geburtshilfe des Sana Klinikums Offenbach gehört zu den größten der Region: Mehr als 1.400 Kinder werden hier jährlich geboren, von unkomplizierten Entbindungen bis hin zu Mehrlings- und Risikoschwangerschaften. „Dank der engen Zusammenarbeit von Frauenklinik, Kinderklinik und Kinderchirurgie im Perinatalzentrum Level I können wir auch in komplexen Situationen die bestmögliche Versorgung für Mutter und Kind gewährleisten“, erklärt PD. Dr. Ahmed El-Balat, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. „Dabei verbinden wir moderne Medizin mit individueller und familienorientierter Betreuung.“</span></p><p><span>Zum umfassenden Angebot gehören regelmäßige Infoabende zur Geburt, bei denen werdende Eltern das Team kennenlernen und ihre Fragen stellen können, sowie eine professionelle Stillberatung nach der Entbindung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/814483d4-6b3b-48e1-ad55-c1dc23de69f1/1920_img_0188_bearbeitet.jpg?10000"><p><i>(v.l.) PD Dr. med. Ahmed El-Balat, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Céline Johnson, Hebamme, unser 1000. Baby Yuna und ihre Eltern Julia und <span>Thanh Dat.</span></i> <a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/814483d4-6" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Offenbach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Offenbach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und zählt zu den größten Klinikeinrichtungen der Rhein-Main-Region. Als Krankenhaus der Maximalversorgung mit über 900 Planbetten verfügt das Klinikum über 24 Fachkliniken, 3 Institute und zertifizierte Fachzentren sowie die größte Notaufnahme Hessens. Etwa 2.300 Beschäftigte sorgen dafür, dass jährlich rund 39.000 stationäre und 74.000 ambulante Patienten mit den neuesten medizinischen Diagnose- und Therapiemethoden optimal versorgt werden. Unsere Beschäftigten erbringen ausgezeichnete Spitzenleistungen, arbeiten in effektiven und patientenorientierten Prozessen und mit modernster Medizintechnik. Als einer der größten Gesundheitsdienstleister in Deutschland verfügt Sana über verschiedene Business Units (Gesundheitsversorgung, Krankenhaus-Services und Gesundheit) und versorgt jährlich rund 2,2 Millionen Patienten nach höchsten Qualitätsansprüchen. Mehr als 35.500 Mitarbeiter an über 54 Standorten vertrauen bereits auf uns. Sie alle profitieren von einem Arbeitsumfeld mit ab-wechslungsreichen Herausforderungen und viel Raum für Eigeninitiative. Bei Sana können Sie so-wohl eigene Schwerpunkte entwickeln als auch ein interdisziplinäres Netzwerk aufbauen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Offenbach,Geburtshilfe,1000. Geburt,Sana Klinikum Offenbach]]></category>
            <pubDate>Wed, 24 Sep 2025 10:39:43 +0200</pubDate>
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