<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
     xmlns:pp="http://www.presspage.com/rss/"
     version="2.0"
     xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
                <channel>
                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
                    <link>https://www.sana.de/newsroom/</link>
                    <description></description>
                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 22:01:58 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Mon, 29 Sep 2025 11:35:03 +0200</pubDate>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
                    <image>
                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
                        <url>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png</url>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/</link>
                        <width>144</width>
                    </image><item>
                        <title>Operationen am Dickdarm – schnellere Erholung durch Fast-Track</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/operationen-am-dickdarm--schnellere-erholung-durch-fast-track/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/operationen-am-dickdarm--schnellere-erholung-durch-fast-track/</guid><pp:caseid>704623</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ein Fast-Track-Team aus Chirurgie, Pflege, Physiotherapie, Ernährung und Anästhesie bereitet Patienten an den Sana Kliniken Leipziger Land in Borna gezielt auf eine Dickdarmoperation vor. Das Ergebnis: Schnellere Erholung, mehr Autonomie und mehr Lebensqualität.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p>Nancy Eberhardt kennt Schmerzen. Seit sechs Jahren lebt die 37-Jährige aus Grimma mit der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Morbus Crohn. Immer wiederkehrende Entzündungen, Durchfälle, Bauchkrämpfe – über Jahre hinweg hatte sie sich durchgekämpft. Doch vor zwei Jahren wurde ihr Zustand zunehmend schlechter. Medikamente halfen nicht mehr, ihr Körper war erschöpft.&nbsp;</p><p>Ende Februar wurde ihr daher in der Sana Klinik Borna ein Teil ihres entzündeten Dickdarms entfernt – dabei ist das Team nach dem Fast-Track-Konzept vorgegangen. Dabei handelt es sich um einen strukturierten Behandlungsansatz, der Patientinnen und Patienten nicht nur optimal auf einen Eingriff vorbereitet, sondern ihnen auch eine besonders rasche Erholung nach der OP ermöglicht. In Borna wird das Konzept seit rund einem Jahr bei Operationen am Dickdarm eingesetzt – mit Erfolg.</p><h2>Medizinisches Konzept mit viel Bewegung</h2><p>„Ich hätte nie gedacht, dass ich noch am Tag meiner Operation wieder aufstehen soll – aber genau das war der Plan. Und es hat geklappt“, erinnert sich Nancy Eberhardt. 15 Minuten Mobilisation sind bei Fast-Track schon am OP-Tag vorgesehen. Danach steigern sich die Gehstrecken und aktiven Zeiten täglich. Ein Mobilisationsrätsel, das die Patientinnen und Patienten spielerisch durch die Station führt, macht zusätzlich Mut zur Bewegung.</p><p>Doch Fast-Track beginnt nicht erst nach dem Eingriff. „Entscheidend ist, dass wir die Menschen schon vor der Operation gezielt vorbereiten“, sagt Thomas Rüth, Chirurg an der Sana Klinik in Borna. Das beginnt bei ausführlicher Aufklärung, schließt aber auch körperliche Aktivierung, eiweißreiche Ernährung und – kurz vor dem Eingriff – kalorienreiche Getränke ein. Ziel ist es, die individuellen Ressourcen der Patientinnen und Patienten zu stärken. Und das gilt unabhängig von Alter oder Fitnessgrad: „Fast Track eignet sich grundsätzlich für alle – auch ältere Menschen oder Patienten mit Vorerkrankungen können davon profitieren“, betont Rüth.</p><h2>Schneller genesen, selbstbestimmt zurück ins Leben</h2><p>Ein weiterer zentraler Punkt: Die Patientinnen und Patienten sollen möglichst schnell wieder selbstbestimmt handeln. Sie tragen ihre eigenen Sachen, essen gemeinsam im Aufenthaltsraum – und auch das Essen ist von Beginn an erstaunlich „normal“. Jan Tschentschner, ebenfalls Chirurg in Borna, erklärt: „Natürlich gibt es am ersten Tag noch keinen Schweinebraten mit Klößen. Aber wir möchten, dass sich die Patienten zügig wieder an normale Mahlzeiten gewöhnen – und das beginnt zum Beispiel mit dem bewussten Kauen.“</p><p>Auch schmerzlindernde Maßnahmen orientieren sich an diesem Prinzip. Statt auf Katheter an der Wirbelsäule setzt das Team in Borna auf Nervenblockaden in der Bauchdecke. Das ermöglicht mehr Bewegung, reduziert Schläuche und Abhängigkeiten – und gibt den Menschen mehr Autonomie zurück. Schmerzmedikamente gibt es natürlich trotzdem – individuell angepasst.</p><h2>Interdisziplinär und datengestützt – mit Blick in die Zukunft</h2><p>Mehr als 100 Menschen wurden in Borna bereits nach dem Fast-Track-Konzept operiert. Die Ergebnisse und Daten sprechen für sich: Im Schnitt konnten die Patientinnen und Patienten 1,5 Tage früher entlassen werden – bei gleichzeitig schnellerer Rückkehr zu alltäglichen Aktivitäten. Das Konzept basiert auf einer engen, interdisziplinären Zusammenarbeit zwischen Chirurgie, Anästhesie, Pflege, Physiotherapie, Ernährungsberatung und weiteren Bereichen.</p><p>„Fast-Track funktioniert nur im Team“, sagt Thomas Rüth. „Am Anfang ist das für viele eine Umstellung, aber inzwischen erleben wir, dass auch Kolleginnen und Kollegen in der Pflege die Vorteile spüren. Die Patienten sind einfach schneller wieder autonom und benötigen weniger Betreuung.“</p><p>Ein Gesicht des Fast-Track-Teams ist Tina Braschoß. Die gelernte Krankenschwester ist als Fast-Track-Assistentin zentrale Ansprechpartnerin, Koordinatorin und Qualitätsmanagerin zugleich – und sie ist nah an den Menschen. „Ich sehe viele der Patienten zuerst beim Aufklärungsgespräch – und dann direkt wieder nach der OP. Die schnelle Erholung mancher Patienten zu sehen motiviert ungemein.“</p><p>Die Klinik bereitet sich aktuell auf die Zertifizierung des Konzepts vor, voraussichtlich noch in diesem Frühjahr. Doch das Team denkt schon weiter: Auch bei Operationen am Magen oder der Bauchspeicheldrüse könnte Fast-Track künftig zum Einsatz kommen.</p><h2>Zurück in den Alltag – schneller als gedacht</h2><p>Nancy Eberhardt ist dankbar – für die Unterstützung, für die medizinische Qualität, aber auch für das Vertrauen, das ihr entgegengebracht wurde: „Ich habe mich zu jedem Augenblick gut aufgehoben gefühlt. Ich sitze zwar auf einem Pulverfass, da die Erkrankung jederzeit wiederkommen kann – aber momentan bin ich einfach nur happy, dass es mir so schnell wieder so gut geht.“</p><p>Für Menschen wie Nancy Eberhardt ist das der entscheidende Unterschied – auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/87f397b4-af5d-4829-b391-247a2747f4f1/1920_250410fast-trackphysiotherapeutinundpatientin.jpg?50789"><p><i>Physiotherapeutin Silke Lohmann mit der Patientin Nancy Eberhardt.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/87f397b4-af5d-4829-b391-247a2747f4f1/250410fast-trackphysiotherapeutinundpatientin/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6adfe81d-8402-483a-a65b-a010bfb04603/1920_250410fast-track-team.jpg?38871"><p><i>Das Fast-Track-Team mit Patientin: Chirurg Thomas Rüth (l.), Fast-Track-Assistentin Tina Braschoß, Patientin Nancy Eberhardt, Chirurg Jan Tschentscher.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6adfe81d-8402-483a-a65b-a010bfb04603/250410fast-track-team/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Borna,Fast Track,Darm,Operation,Praevention,Rehabilitation]]></category>
            <pubDate>Tue, 06 May 2025 09:30:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/6adfe81d-8402-483a-a65b-a010bfb04603/500_250410fast-track-team.jpg?38871" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/6adfe81d-8402-483a-a65b-a010bfb04603/500_250410fast-track-team.jpg?38871</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/6adfe81d-8402-483a-a65b-a010bfb04603/250410fast-track-team.jpg?38871</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Fast-Track-Team mit Patientin in Borna]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Das Fast-Track-Team mit Patientin: Chirurg Thomas R&amp;uuml;th (l.), Fast-Track-Assistentin Tina Brascho&amp;szlig;, Patientin Nancy Eberhardt, Chirurg Jan Tschentscher.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>„Organspendebereitschaft ist eine Entscheidung für das Leben“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/organspendebereitschaft-ist-eine-entscheidung-fuer-das-leben/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/organspendebereitschaft-ist-eine-entscheidung-fuer-das-leben/</guid><pp:caseid>634585</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• <strong>Am 1. Juni ist bundesweiter Tag der Organspende.</strong></p><p>• <span><strong>Oberarzt Thomas Schneider vom Zentrum für interdisziplinäre Intensivmedizin und Anästhesie der Sana Kliniken Niederlausitz ist Transplantationsbeauftragter des Gesundheitsversorgers.</strong></span></p><p>• <span><strong>Intensivmediziner erklärt im Interview, was potenzielle Spender wissen sollten, wie man zum Spender werden kann und für welche Organe die Wartelisten besonders lang sind</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Herr Schneider, tausende Menschen in Deutschland benötigen dringend ein Spenderorgan. Wie und wo kann man sich registrieren lassen, wenn man selbst Organspender werden möchte?</strong><br>In Deutschland gilt die sogenannte „Entscheidungslösung“. Alle Menschen sollen sich also nach Möglichkeit selber entscheiden, ob sie nach dem festgestellten Tod spenden möchten oder nicht – und sollten dies auch dokumentieren. Das kann man z.B. mit dem Organspendeausweis, mit einer Registrierung im Organspenderegister, das seit März 2024 freigeschaltet ist,&nbsp;<span> </span>oder zumindest, indem man seinen nächsten Angehörigen den eigenen Wunsch äußert. Im Ausweis und im Register kann man auch sicher dokumentieren, dass man eben nicht spenden möchte. Dieser Wunsch ist verbindlich für die Ärzte.</p><p><strong>Wie wird man zum Organspender?</strong><br>Grundvoraussetzung für eine Organspende ist, dass man zuvor den irreversiblen – also unumkehrbaren - Ausfall aller Hirnfunktionen festgestellt hat. Dies gleicht der Feststellung des Todes, auch wenn Organfunktionen noch für eine gewisse Zeit durch Maschinen aufrechterhalten werden können. Ohne eine Zustimmung zur Organspende, wird es aber niemals zu einer Organentnahme kommen.</p><p><strong>Warum sind Organspenden wichtig?</strong><br>Es gibt in Deutschland weiterhin mehr Menschen, die ein Spenderorgan benötigen als Organe verfügbar sind. Annähernd 10 Prozent aller Wartenden versterben jedes Jahr, nur weil kein Organ für sie gefunden wird. Diejenigen, die weiter warten, haben meist eine deutlich reduzierte Lebensqualität und benötigen z.B. Organersatzverfahren wie die regelmäßige Dialyse (Nierenersatztherapie) oder müssen ein „Kunstherz“ mit sich tragen. Diesen Menschen könnte zeitnah geholfen werden, wenn man für sie rechtzeitig ein Spenderorgan findet.</p><p><strong>Was passiert nachdem Tod, wenn man sich für das&nbsp;</strong><span><strong> </strong></span><strong>Organspenden entschieden hat?</strong><br>Wenn der „irreversible Hirnfunktionsausfall“ sicher diagnostiziert wurde und eine klare Zustimmung zur Organspende vorliegt, dann wird geprüft, ob es wichtige Gründe gegen eine Organspende gibt – z.B. ein aktives Krebsleiden. Das Alter allein ist aber&nbsp;<span> </span>kein Gegengrund. Dann erfolgen einige Untersuchungen zur Funktion der Organe und zu Merkmalen im Blut und Abwehrsystem des Spenders, um spätere Abstoßungsreaktionen beim potenziellen Empfänger von vornherein zu vermeiden. Die Entnahme der Organe erfolgt dann im OP-Saal von spezialisierten Teams, die extra anreisen. Nach der Entnahme wird der Körper gut versorgt, sodass einer normalen Aufbahrung und Beerdigung nichts im Wege steht.</p><p><strong>Wo können sich Interessierte&nbsp;</strong><span><strong> </strong></span><strong>beraten lassen?</strong><br>Es gibt zahlreiche Möglichkeiten zur Beratung. Auch beim Hausarzt ist dies möglich. Wer sich online belesen möchte, dem kann man die Infoseite der „Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung“ (organspende-info.de) empfehlen, wo man sich auch Infomaterial für jeden Vorwissensstand zuschicken lassen kann. Die „Deutsche Stiftung Organtransplantation“ (dso.de) bietet auch umfängliche Infos und insbesondere für Interessierte mit Vorwissen tiefgehende Details.</p><p><strong>Wie viele Organtransplantationen gibt es jährlich in Deutschland?</strong><br>Im Jahr 2023 gab es in Deutschland 965 Organspender, die insgesamt 2877 Organe gespendet haben. Mehr als die Hälfte davon sind Nieren, dann folgt die Leber und zu gleichen Anteilen Lunge und Herz (jeweils etwa 300). Die Bauchspeicheldrüse und auch selten Darm werden zu geringen Anteilen gespendet.</p><p><strong>Für welche Organe sind die Wartelisten besonders lang?</strong><br>Die Vergabe der Organe erfolgt nach einem komplexen Ablaufschema -<span>&nbsp; </span>je nach Verfügbarkeit von Spenderorganen, Verträglichkeit der Blutgruppenmerkmale und Dringlichkeit kann es nach wenigen Tagen zur Spende kommen oder bis zu zehn Jahre dauern. Insbesondere Nieren werden wesentlich häufiger benötigt, als sie verfügbar sind. Mit einer Dialyse-Therapie kann man aber viele Jahre überleben. Auch die modernen Kunstherzen ermöglichen eine etwas längere Überbrückungszeit. Den akuten Ausfall der Leber- oder Lungenfunktion kann man nur kurzfristig überbrücken, sodass solche Patienten als sehr dringlich“ („high urgency“) gelistet werden und nach Möglichkeit zeitnah ein Organ erhalten. Aus der Gruppe der Wartenden auf eine Leber oder ein Herz versterben jährlich jedoch 15 bis 20 Prozent.</p><p><strong>Wie viele Organspenden gab es in den Sana Kliniken Niederlausitz in den vergangenen beiden Jahren?</strong><br>In den Jahren 2022 und 2023 gab es jeweils eine Organspende an den Sana Kliniken Niederlausitz. Potenzielle Spender hatten wir deutlich mehr. Bei mehr als fünf Patienten in jedem Jahr konnten wir den „irreversiblen Hirnfunktionsausfall“ diagnostizieren. Eine Spende erfolgte anschließend meistens nicht, weil der Wille des Verstorbenen nicht bekannt war.</p><p><strong>Was raten Sie Patientinnen und Patienten sowie Angehörigen?&nbsp;</strong><br>Jeder Mensch sollte zu Lebzeiten für sich eine Entscheidung treffen, ob er oder sie Organe nach dem Tod spenden möchte oder nicht und diesen Wunsch auch dokumentieren. Am besten schriftlich (Organspendeausweis, Patientenverfügung, …) oder im Organspenderegister. In jedem Fall sollte man mit seinen nächsten Angehörigen darüber reden. Diese müssen nämlich im Zweifel eine Entscheidung mittragen, was eine enorme Belastung darstellen kann.</p><p><strong>Warum ist eine bewusste Entscheidung aus Ihrer Sicht so wichtig?</strong><br>Eine Entscheidung zu Lebzeiten entlastet die Hinterbliebenen vom Druck, entscheiden zu müssen. Eine bewusste und fundierte Entscheidung gegen eine Spende ist besser als keine Entscheidung getroffen zu haben. Wir reduzieren die Anzahl derjenigen, die spenden würden, aber ihren Willen nicht dokumentiert oder an die Angehörigen weitergegeben haben. Und eines sollte jedem bewusst sein: Organspendebereitschaft ist eine Entscheidung für das Leben.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/eb0e83b0-2ac6-41f4-9f5e-1bd4c0af89d3/1920_thomasschneider.jpg?10000"><p><i><span>Oberarzt Thomas Schneider vom Zentrum für interdisziplinäre Intensivmedizin und Anästhesie der Sana Kliniken Niederlausitz ist Transplantationsbeauftragter des Gesundheitsversorgers.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/eb0e83b0-2ac6-41f4-9f5e-1bd4c0af89d3/thomasschneider/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,intensivmedizin,Operation,Transplantation,Organspende]]></category>
            <pubDate>Thu, 30 May 2024 17:57:04 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/eb0e83b0-2ac6-41f4-9f5e-1bd4c0af89d3/500_thomasschneider.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/eb0e83b0-2ac6-41f4-9f5e-1bd4c0af89d3/500_thomasschneider.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/eb0e83b0-2ac6-41f4-9f5e-1bd4c0af89d3/thomasschneider.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Thomas Schneider]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Thomas Schneider ist Leitender Oberarzt des Interdisziplin&amp;auml;ren Zentrums f&amp;uuml;r An&amp;auml;sthesie- und Notfallmedizin]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Unnötige Wirbelsäulenoperationen vermeiden: Jeden Fall genau prüfen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/unnoetige-wirbelsaeulenoperationen-vermeiden-jeden-fall-genau-pruefen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/unnoetige-wirbelsaeulenoperationen-vermeiden-jeden-fall-genau-pruefen/</guid><pp:caseid>631839</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Wirbelsäulenoperationen gehören in Deutschland zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Aus Sicht von Sana-Medizinerin und Wirbelsäulenchirurgin Dr. Petra Büchin ist allerdings längst nicht jeder Eingriff notwendig. Sie plädiert – wann immer fachlich gerechtfertigt – primär für präventive und nicht-operative Maßnahmen sowie eine OP-Entscheidung auf Basis von klaren und wissenschaftlich fundierten Kriterien.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Einer aktuellen </span><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s00940-022-3381-9#:~:text=%C3%9Cberall%20wies%20darauf%20hin%2C%20dass,ist%2C%20gefolgt%20von%20580.000%20Gelenksoperationen." target="_blank"><span>Auswertung</span></a><span> zufolge führten Chirurgen im Jahr 2020 in Deutschland rund 735.000 Eingriffe an der Wirbelsäule durch. Dabei gibt es regionale Unterschiede, die sich medizinisch nicht erklären lassen. Eine kürzlich publizierte </span><a href="https://www.tk.de/presse/themen/medizinische-versorgung/krankenhausversorgung/zweitmeinung-ruecken-2171180" target="_blank"><span>Analyse</span></a><span> der Techniker Krankenkasse weist außerdem darauf hin, dass wahrscheinlich viel zu viele Patienten vorschnell operiert werden. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Vorgehensweise eindeutig: Vor jedem Eingriff an der Wirbelsäule müssen zunächst jegliche nicht-operativen, das heißt konservative, Maßnahmen ausgeschöpft werden. Für die Bewertung alternativer Therapieoptionen haben Betroffene die Möglichkeit, sich eine Zweitmeinung einzuholen. Seit November 2021 haben sie laut </span><a href="https://www.g-ba.de/service/fachnews/71/" target="_blank"><span>Angaben</span></a><span> des Gemeinsamen Bundesausschuss G-BA darauf sogar ein Recht.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/1920_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278"><h2><span>OP-Empfehlung ohne eindeutige Indikation? Das darf nicht sein!</span></h2><p><span>Dr. Petra Büchin ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Fachärztin für Allgemeine Chirurgie sowie Chefärztin des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Rückentherapie am Karl-Olga-Krankenhaus in Stuttgart. Die Medizinerin kennt das Problem, denn sie sieht immer wieder Patienten, die eine unnötige Operation an der Wirbelsäule erhalten haben oder kurz vor einem Eingriff stehen und sich von ihr zusätzlich beraten lassen.&nbsp;</span></p><p><span>Die Ärztin erklärt: „Ich bin immer wieder irritiert darüber, wie häufig Patientinnen oder Patienten eine Operation empfohlen wird, obwohl es gar keine eindeutige Indikationsstellung für einen Eingriff gibt. Mich überrascht, wie gerne sich manche Patienten operieren lassen, weil eine konservative Therapie langwierig und mühsam ist und nur durch regelmäßige Übungen über einen längeren Zeitraum zu Besserung führt. Die meisten Rückenschmerzen sind unspezifisch und durch Verklebungen der feinen Schicht um unsere Muskeln, der Faszien, sowie Verkürzungen der Muskeln bedingt, die zu einem Ungleichgewicht führen. In diesen Fällen hilft keine Operation. Rückenschmerzen sind zudem oft eingebettet in ein systemisches Krankheitsbild, zum Beispiel metabolisches Syndrom, Adipositas, Hormondefizite, Depression, das es zu erkennen und konsequent zu behandeln gilt.“</span></p><h2><span>Interdisziplinäre Untersuchung und Therapie reduzieren OP-Häufigkeit</span></h2><p><span>Wie eine aktuelle </span><a href="https://www.springermedizin.de/rueckenschmerzen/rueckenschmerzen/zweitmeinung-vor-operationen-an-der-wirbelsaeule/23236584" target="_blank"><span>Studie</span></a><span> eines Forschungsteams aus Deutschland zeigt, müssen Ärzte bei der Einschätzung verschiedene Befunde der Patienten berücksichtigen, unter anderem auch Schmerzdauer und psychosoziale Risikofaktoren, denn sie sind mitentscheidend für den Erfolg operativer Eingriffe. Vor einer anstehenden Operation sollten die Patienten ein Assessment, das heißt eine umfassende Untersuchung, durch Experten verschiedener Fachrichtungen erhalten, dazu gehören zum Beispiel Ärzte, Physiotherapeuten und manchmal auch Psychologen. Es ist mittlerweile bekannt, dass die interdisziplinäre Untersuchung und Therapie dazu führt, dass sich die Anzahl der Operationen reduziert.&nbsp;</span></p><p><span>Die Orthopädin aus Stuttgart erklärt: „Die neuen Forschungsdaten zeigen, dass es den meisten Patienten schon besserging, wenn sie eine begründete alternative Therapieempfehlung bekamen. Das zeigt aus meiner Sicht, wie wichtig es ist, sich jeden Einzelfall genau anzuschauen und zu beraten. Die Befunde auf dem Röntgen- oder MRT-Bild sagen ohne gezielte Anamnese und gründliche körperliche Untersuchung meistens nichts über die Notwendigkeit für eine Operation aus. Bei vielen Patienten sind im MRT ein oder mehrere Bandscheibenvorfälle sichtbar, die jedoch keine spezifischen Symptome und Beschwerden verursachen.“ Akute Rückenschmerzen ohne schwerwiegende neurologische Symptome wie Lähmungserscheinungen oder Blasenstörungen sind nicht nur auf Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule zurückzuführen. Die Ursachen sind vielschichtig und gehen häufig auf mangelnde Bewegung mit den bekannten Folgen wie Muskelschwäche, Haltungsveränderungen sowie Verkürzung und Verklebung der Faszien zurück.</span></p><h2><span>Intensive nicht-operative Therapie vor jedem Eingriff</span></h2><p><span>Die </span><a href="https://www.springermedizin.de/lumbalsyndrome/zervikalsyndrome/injektionstherapie-bei-zervikal-und-lumbalsyndromen-grundlagen-i/26502306" target="_blank"><span>Empfehlungen</span></a><span> für Ärztinnen und Ärzte sind eindeutig: Sofern keine absoluten Operationsindikationen bestehen, sollte vor jedem Eingriff an der Wirbelsäule zunächst eine intensive nicht-operative Therapie erfolgen, dazu gehören zum Beispiel Trainingstherapie, Physiotherapie sowie das Erlernen von Schmerzbewältigungsstrategien. Injektionsbehandlungen können sinnvoll sein, wenn andere konservative Maßnahmen nicht greifen und die Schmerzstärke einen definierten Schwellenwert übersteigt. Im Idealfall ist die Injektionstherapie in ein umfassendes Therapiekonzept eingebettet. Korrekt eingesetzt kann sie zu einer kurzzeitigen Schmerzlinderung oder -freiheit beitragen.</span></p><h2><span>Sprechstunde für konservative Rückentherapie</span></h2><p><span>Am Karl-Olga-Krankenhaus bietet das Team um Petra Büchin neben einer Indikationssprechstunde auch eine Sprechstunde für konservative Rückentherapie an. Die Medizinerin erklärt die Vorgehensweise: „Wir erheben durch ein ausführliches Anamnesegespräch und körperliche Untersuchung einen Befund, den wir dann mit den Ergebnissen der bildgebenden Diagnostik abgleichen. Sehen wir die konservative Therapie noch nicht vollständig ausgeschöpft, können wir den Patienten in unserer konservativen Rückentherapie weitere diagnostische Schritte und Therapieoptionen anbieten, wie eine Haltungsanalyse mittels strahlungsfreiem Rückenscan sowie auch eine Bioimpedanzanalyse zur Messung der Muskel- und Fettverteilung.&nbsp;</span></p><p><span>Was viele nicht wissen: Durch Inaktivität kommt es sehr häufig zu Fetteinlagerungen in den Muskeln der Lendenwirbelsäule. Das können wir mit den genannten Untersuchungen messen und den Patienten in ausdruckbaren Befunden objektiv zeigen. Verlaufsuntersuchungen im Rahmen einer intensiven Trainingstherapie, die bei vielen Patienten eine Lebensumstellung bedeutet, können für den Patienten sehr motivationsfördernd sein.“ Zudem gibt es am Karl-Olga-Krankenhaus die Möglichkeit für eine genaue Nährstoffanalyse sowie ambulante Ernährungstherapie. Zu den wichtigen Zielen für Prävention und Therapie gehören eine gute Rumpfstabilität, ein gutes muskuläres Gleichgewicht sowie Koordination und Flexibilität. So lassen sich die meisten unspezifischen Schmerzen verbessern.</span></p><h2><span>Use it or lose it: Eigeninitiative gefragt</span></h2><p><span>Wer sich viele Jahre wenig bewegt hat, kann nicht erwarten, dass sich Beschwerden mit ein paar Therapieeinheiten in Luft auflösen. Die Leistungen der Krankenkassen zur Physiotherapie reichen in der Regel nicht aus. Daher ist auch die Eigeninitiative der Patienten gefragt. Jeder kann und muss etwas für seine eigene Gesundheit tun und Verantwortung für einen gesunden Lebensstil übernehmen. Für körperliche und geistige Fitness ist es niemals zu spät. Im Optimalfall sollte man Muskeln und Herz-Kreislaufsystem täglich belasten.</span></p><p><span>Petra Büchin resümiert: „Patienten müssen für ihren Rücken und ihre Gesundheit Verantwortung übernehmen. Die Ärzteschaft muss dies sowohl konservativ als auch durch eine gute Indikationsstellung zur Operation unterstützen. Es braucht eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen und auch einen intensiven Austausch zwischen Klinik und den niedergelassenen Kollegen. Ich rate Patientinnen und Patienten mit therapieresistenten Rückenschmerzen dazu, sich an ein Wirbelsäulenzentrum zu wenden, das zum einen das komplette Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie anbietet, zum anderen den Patienten aber auch Therapievorschläge für eine konservative Therapie machen kann. Die Sana Kliniken AG bietet in vielen ihrer Häuser in ganz Deutschland genau dieses Vorgehen an. Eine strenge Indikationsstellung zur Operation mit guter Ausführung sollte der Standard sein. Mindestmengen vorausgesetzt, kommt Qualität im Sinne von leitliniengerechtem Handeln durch Ärzte mit hoher Fachexpertise auf jeden Fall vor Quantität. Die beste Versorgung für den einzelnen Patienten muss immer im Mittelpunkt stehen. “</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Rueckenschmerzen,Operation,KOK,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/b26d581e-bbe5-4add-a0f8-4c576f017534/500_240517-op-teamimeinsatz.jpg?31070" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/b26d581e-bbe5-4add-a0f8-4c576f017534/500_240517-op-teamimeinsatz.jpg?31070</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b26d581e-bbe5-4add-a0f8-4c576f017534/240517-op-teamimeinsatz.jpg?31070</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Chirurgieteam des Zentrums f&amp;uuml;r Wirbels&amp;auml;ulenchirurgie am Karl-Olga-Krankenhaus  im Einsatz]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Chirurgieteam des Zentrums f&amp;uuml;r Wirbels&amp;auml;ulenchirurgie am Karl-Olga-Krankenhaus  im Einsatz]]></pp:imageDescription></item></channel>
                    </rss>