<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
     xmlns:pp="http://www.presspage.com/rss/"
     version="2.0"
     xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
                <channel>
                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
                    <link>https://www.sana.de/newsroom/</link>
                    <description></description>
                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 19:47:46 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 14:05:57 +0200</pubDate>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
                    <image>
                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
                        <url>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png</url>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/</link>
                        <width>144</width>
                    </image><item>
                        <title>Sana Klinikum Lichtenfels baut Expertise in Orthopädie und Unfallchirurgie aus</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-lichtenfels-baut-expertise-in-orthopaedie-und-unfallchirurgie-aus/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-lichtenfels-baut-expertise-in-orthopaedie-und-unfallchirurgie-aus/</guid><pp:caseid>787311</pp:caseid><pp:subtitle>Personelle Verstärkung mit Dr. med. Ronny Pfefferkorn (MHBA) und Dr. Mohammed Sulaiman</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e857b1e340fd575ffe90824d0e5dc84e1">Sana Klinikum Lichtenfels erweitert Orthopädie/Unfallchirurgie: Dr. med. Ronny Pfefferkorn leitet die neue Sektion „Schulter‑ und Ellenbogenchirurgie“; zusätzlich verstärkt seit Juli Dr. Mohammed Sulaiman das Endoprothetik‑Zentrum mit Schwerpunkt Hüft‑ und Knieendoprothetik.</li><li data-list-item-id="e946cbfa0f103643be1ad71dad9c8df0b">Dr. Pfefferkorn deckt das gesamte Spektrum der Schulter‑ und Ellenbogenchirurgie ab - offene und minimalinvasive Verfahren, operative Behandlung orthopädischer/traumatologischer Krankheitsbilder sowie primäre Endoprothetik inkl. Wechseloperationen.</li><li data-list-item-id="e97cc8c6587b2f65aa93edf24cc48a213">Strategischer Ausbau der orthopädischen Versorgung am Standort: breiteres Leistungsspektrum, gestärkte endoprothetische Expertise, strukturierte Behandlungswege, kürzere Wartezeiten und bessere Verzahnung von ambulanter und stationärer Behandlung.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Das Sana Klinikum Lichtenfels verstärkt seine Fachabteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Jörg Harrer personell und fachlich: Dr. med. Ronny Pfefferkorn übernimmt die Leitung der neu gegründeten Sektion „Schulter- und Ellenbogenchirurgie“. Der erfahrene Chirurg war zuletzt als Oberarzt und stellvertretender Leiter der Sektion Sportorthopädie/Schulterchirurgie in der Sozialstiftung Bamberg tätig. Seit Juli verstärkt zudem Mohammed Sulaiman das Team des Endoprothetik‑Zentrums. Der Facharzt für Allgemeinchirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie mit Zusatzweiterbildung „Spezielle Orthopädische Chirurgie“ bringt umfangreiche Erfahrung in der Hüft‑ und Knieendoprothetik ein.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Mit Dr. Pfefferkorn gewinnen wir einen hochqualifizierten Spezialisten, der unser Leistungsspektrum gezielt erweitert und die Versorgung unserer Patienten weiter verbessert“, so Petra‑Marié Rinsche‑Förstel, Geschäftsführerin des Sana Klinikums Lichtenfels. „Dieser Schritt unterstreicht unseren Anspruch an medizinische Exzellenz und Qualität – insbesondere im Bereich der Endoprothetik.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Als zertifizierter Schulter‑ und Ellenbogenchirurg (DVSE) deckt Dr. Pfefferkorn das gesamte Spektrum der Schulter‑ und Ellenbogenchirurgie ab. Schwerpunkte sind die operative Behandlung orthopädischer und traumatologischer Krankheitsbilder am Ellenbogen und der Schulter sowie deren Folgezustände. Zum Einsatz kommen sowohl bewährte offene als auch moderne minimalinvasive operative Verfahren. Einen weiteren Fokus bildet die primäre Endoprothetik der Schulter und des Ellenbogens inklusive Wechseloperationen, in ausgewählten Fällen auch unter Einsatz moderner KI‑Techniken bzw. Navigation.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die neue Sektion der Schulter‑ und Ellenbogenchirurgie ergänzt das bestehende Leistungsangebot strategisch – mit dem Ziel, die hochwertige, individuell zugeschnittene Versorgung auf höchstem Niveau am Standort weiter auszubauen. Mit der zusätzlichen Verstärkung durch Dr. Sulaiman baut das Sana Klinikum Lichtenfels seine endoprothetische Expertise konsequent aus.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Mit den personellen Verstärkungen profitieren Patienten von strukturierten Behandlungswegen, kurzen Wartezeiten und einer verbesserten Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7235495d-382c-494b-b782-84d5418ce929/1920_pfefferkorn_ronny_0097.jpg?55207"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7235495d-382c-494b-b782-84d5418ce929/pfefferkorn_ronny_0097/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i>Bild</i></a><i>: Dr. Ronny Pfefferkorn (Copyright SKOF) </i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Unfallchirurgie,Orthopaedie,schulterchirurgie,Ellenbogenchirurgie,Ellenbogen,schulterendoprothetik,schultererkrankungen,Schultergelenk,Endoprothetik]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Aug 2026 14:05:57 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/7235495d-382c-494b-b782-84d5418ce929/500_pfefferkorn_ronny_0097.jpg?55207" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/7235495d-382c-494b-b782-84d5418ce929/500_pfefferkorn_ronny_0097.jpg?55207</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/7235495d-382c-494b-b782-84d5418ce929/pfefferkorn_ronny_0097.jpg?55207</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Pfefferkorn_Ronny_]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. Ronny Pfefferkorn]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana Klinikum Lichtenfels: Arthrex Bus erneut zu Gast – praxisnahes Highlight im Modul „Orthopaedics“ der Sana Medical School</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-lichtenfels-arthrex-bus-erneut-zu-gast--praxisnahes-highlight-im-modul-orthopaedics-der-sana-medical-school/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-lichtenfels-arthrex-bus-erneut-zu-gast--praxisnahes-highlight-im-modul-orthopaedics-der-sana-medical-school/</guid><pp:caseid>763518</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="ea0a89212ab8c185e73430a73b82fe09a">Modul „Orthopaedics“ der Sana Medical School demonstriert Praxisnähe durch zwei aktuelle Termine: Arthrex Bus als mobiles Hightech-Schulungszentrum und begleitende Praxiseinheit im Sana Klinikum Lichtenfels unter Leitung von Dr. Jörg Harrer und Dr. Felix Ferner.</li><li data-list-item-id="e1d04f9607f7111dfb0f89899dedbd8a0">Im Arthrex Bus trainierten Studierende an Stationen reale OP-Workflows: Instrumente kennenlernen, arthroskopische Techniken und implantatgestützte Rekonstruktionen üben, Schrittfolgen und klinische Entscheidungen nachvollziehen; Fokus auf Gewebeschonung, Präzision und Teamkommunikation.</li><li data-list-item-id="ec9fe5223e147374d660dacc070012f13">In der Klinik-Einheit wurden an Kunstknochen Platten/Schrauben angewendet (präzises Bohren, Implantatwahl, platzierte Fixation) und Fälle diskutiert; das NC-freie, praxisorientierte Curriculum fördert früh klinisches Denken, manuelle Skills und interdisziplinäre Zusammenarbeit und schlägt eine verlässliche Brücke zwischen Theorie und Versorgung.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>„Praxisnah studieren – was bedeutet das eigentlich konkret?“ Die Sana Medical School stellt ihre Praxisnähe im Medizinstudium im Modul „Orthopaedics“ eindrucksvoll unter Beweis: Gleich zwei spannende Termine konnten die Studierenden im fünften Jahr kürzlich wahrnehmen und dabei ihre Kenntnisse und auch orthopädischen Fertigkeiten unter Beweis stellen und vertiefen.</p><p>Das Modul „Orthopaedics“ ist ein fester Bestandteil im Lehrplan der Sana Medical School. Am Sana Klinikum Lichtenfels wird es von Chefarzt Dr. Jörg Harrer und Dr. Felix Ferner mit Leben gefüllt. Der jährliche Besuch des Arthrex Busses ist dabei stets fest eingeplant. „Der Arthrex Bus ist immer ein Highlight in diesem Studienjahr“, betont Prof. Johannes Brachmann, Geschäftsführer der Sana Medical School. „Er ergänzt unser sehr praxisnahes Studium ideal – hier verbinden sich Anatomie, Biomechanik und OP-Workflows zu anschaulichen Lernerlebnissen.“</p><p>Der mobile Schulungsraum bringt modernste Medizintechnik mit: An den Trainingsstationen konnten die Studierenden Instrumente kennenlernen, operative Abläufe nachvollziehen und Handgriffe sicher einüben. Von arthroskopischen Techniken bis zu implantatgestützten Rekonstruktionen wurden Vorgehensweisen strukturiert erklärt, Schrittfolgen trainiert und klinische Entscheidungswege nachvollziehbar gemacht. Das Erlebnis im Arthrex Bus diente dabei nicht nur der Technikvermittlung, sondern vertiefte auch Grundprinzipien wie Gewebeschonung, Präzision und Teamkommunikation.</p><p>Eng verzahnt fand dazu eine begleitende Praxiseinheit im Sana Klinikum Lichtenfels statt. Unter der Federführung von Chefarzt Dr. Harrer und Dr. Ferner übten die Studierenden an Kunstknochen das Anbringen von Platten und Schrauben. Vom exakten Bohren über die Auswahl geeigneter Implantate bis zur kontrollierten Platzierung stand die sichere, systematische Vorgehensweise im Vordergrund. Anhand konkreter Fallbeispiele wurden Biomarker und OP-Techniken diskutiert und die Umsetzung unmittelbar erlebbar gemacht. Die direkte Anleitung durch erfahrene Operateure, praxisnahe Tipps und der intensive Austausch im Team machten den Lernfortschritt für die Teilnehmenden unmittelbar spürbar.</p><p>Das Modul „Orthopaedics“ steht exemplarisch für das Profil der Sana Medical School: ein NC-freies Medizinstudium mit klarer Praxisorientierung, das klinisches Denken, manuelle Fertigkeiten und interdisziplinäre Zusammenarbeit früh fördert. Simulationen, Skills-Trainings und Hospitationen schaffen eine verlässliche Brücke zwischen Theorie und Versorgungspraxis und bereitet die angehenden Mediziner bestens auf ihren Einsatz im klinischen Alltag vor. Der Besuch des Arthrex Busses und das hands-on Training am Sana Klinikum Lichtenfels zeigen, wie diese Brücke im Studienalltag konkret gelebt wird – zum Nutzen der Studierenden und letztlich der Patientinnen und Patienten.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5adc792a-4038-4f2f-969e-c3c8ff1af035/1920_photo-2026-06-30-13-31-58.jpg?10000"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/5adc792a-4038-4f2f-969e-c3c8ff1af035/photo-2026-06-30-13-31-58/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i>Bild</i></a><i>: Studierende der Sana Medical School bei der Praxiseinheit am Sana Klinikum Lichtenfels (Copyright SKOF)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Medizinstudium,Studium,nc-frei,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:11:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/9efef0fd-65d1-43f9-972b-32d6ff17e06b/500_img_1207.jpeg?94320" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/9efef0fd-65d1-43f9-972b-32d6ff17e06b/500_img_1207.jpeg?94320</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9efef0fd-65d1-43f9-972b-32d6ff17e06b/img_1207.jpeg?94320</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Arthrex Bus]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Sana Medical School - Modul Orthopaedics]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana MVZ Neustadt erweitert orthopädisches Angebot: Facharzt Riyadh Mahfoud verstärkt das Team ab 1. Juli</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-mvz-neustadt-erweitert-orthopaedisches-angebot-facharzt-riyadh-mahfoud-verstaerkt-das-team-ab-1-juli/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-mvz-neustadt-erweitert-orthopaedisches-angebot-facharzt-riyadh-mahfoud-verstaerkt-das-team-ab-1-juli/</guid><pp:caseid>759054</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="ecb7bf480267ffbb2fdda42494187e7f6">Das MVZ Neustadt erweitert sein orthopädisches Profil: Seit 1. Juli verstärkt Orthopäde und Unfallchirurg Riyadh Mahfoud das Team und spiegelt das vollständige Leistungsspektrum von ambulanter Sprechstunde bis OP und Nachsorge. Der Ausbau stärkt die wohnortnahe und interdisziplinäre Versorgung.</li><li data-list-item-id="e38b22e03aa7b7a6cd346b146cefccf25">Operative Schwerpunkte: Hüft- und Knie-Endoprothetik sowie Knie-Arthroskopien; zusätzlich handchirurgische Leistungen wie Karpaltunnel-OP, Behandlung des schnellenden Fingers, Entfernung von Ganglien und Metallentfernungen.</li><li data-list-item-id="e8999529f5f37ca1f0160d11870ae5d3b">Ambulante Angebote umfassen allgemeine Orthopädie, Endoprothetik-Nachsorge, unfallchirurgische Erstversorgung/Frakturbehandlung sowie Injektionen und Kniepunktionen; Sprechzeiten Mittwoch12:00 –16:00 Uhr, Freitag 8:00 –12:00 Uhr; Termine online oder telefonisch unter 09568 89710-0.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) Neustadt baut sein orthopädisches Profil weiter aus. Seit dem 1. Juli ergänzt der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Riyadh Mahfoud, das Team und übernimmt das vollständige vorgehaltene Leistungsspektrum der orthopädischen Praxis. Damit profitieren Patientinnen und Patienten der Region von einer umfassenden und ganzheitlichen Versorgung aus einer Hand – von der ambulanten Sprechstunde bis zur operativen Therapie und Nachsorge.</span></p><p><span>Zum operativen Schwerpunkt zählen insbesondere Eingriffe an Hüfte und Knie wie Hüft- und Knie-Endoprothesen sowie arthroskopische Behandlungen des Kniegelenks. Darüber hinaus deckt Riyadh Mahfoud auch handchirurgische Komponenten wie die Versorgung des Karpaltunnelsyndroms, die Behandlung des schnellenden Fingers (Digitus saltans), die Entfernung von Handgelenksganglien sowie Metallentfernungen nach Voroperationen ab.</span></p><p><span>In den ambulanten Sprechstunden werden die allgemeine Orthopädie, die Hüft- und Knieendoprothetik einschließlich radiologischer und klinischer Nachsorge sowie die unfallchirurgische Erstversorgung und Nachsorge inklusive Frakturbehandlungen angeboten. Ergänzend kommen diagnostisch-therapeutische Maßnahmen wie Kniepunktionen, intraartikuläre Injektionen an Knie- und Schultergelenken sowie Injektionen am Iliosakralgelenk hinzu; individuelle Gesundheitsleistungen mit Hyaluron runden das Portfolio ab.</span></p><p><span>Die Sprechzeiten von Riyadh Mahfoud sind mittwochs von 12:00 bis 16:00 Uhr und freitags von 08:00 bis 12:00 Uhr. Mit dem Ausbau der orthopädischen Expertise stärkt das MVZ Neustadt die wohnortnahe Versorgung, verkürzt Wege und sichert eine verlässliche, interdisziplinär eingebundene Nachbetreuung. Terminvereinbarungen sind online oder telefonisch unter 09568 89710-0 möglich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6c297d02-2bb1-478d-bc3b-847f88aad3dd/1920_20260703_begruumlszligungmahfoud.jpg?30584"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6c297d02-2bb1-478d-bc3b-847f88aad3dd/20260703_begruumlszligungmahfoud/" target="_blank"><i>Bild </i></a><i>(von links): </i>MFA <span>Diana Höfler, Verwaltungsmitarbeiterin Annette Koschwitz, </span>Riyadh Mahfoud, Klinikmanager Marco Zipfel und MVZ-Koordinatorin Nadine Diller <i>(Copyright SKOF)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,ambulante Angebote,mvz,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Fri, 03 Jul 2026 10:15:13 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/6c297d02-2bb1-478d-bc3b-847f88aad3dd/500_20260703_begruumlszligungmahfoud.jpg?30584" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/6c297d02-2bb1-478d-bc3b-847f88aad3dd/500_20260703_begruumlszligungmahfoud.jpg?30584</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/6c297d02-2bb1-478d-bc3b-847f88aad3dd/20260703_begruumlszligungmahfoud.jpg?30584</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[20260703_Begr&amp;uuml;&amp;szlig;ung Mahfoud]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[MVZ NEC Mahfoud]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana Klinikum Biberach baut Orthopädie und Endoprothetik mit neuer Sektionsleitung weiter aus</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-biberach-baut-orthopaedie-und-endoprothetik-mit-neuer-sektionsleitung-weiter-aus/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-biberach-baut-orthopaedie-und-endoprothetik-mit-neuer-sektionsleitung-weiter-aus/</guid><pp:caseid>757400</pp:caseid><pp:subtitle>Dr. Dirk Wernerus übernimmt ab Juli zentrale Leitungsfunktion</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span><strong>Sana Klinikum Biberach</strong></span></a><span><strong> baut den Bereich Orthopädie mit </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie/endoprothetikzentrum" target="_blank"><span><strong>Endoprothetik</strong></span></a><span><strong> innerhalb der </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie" target="_blank"><span><strong>Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</strong></span></a><span> <strong>unter chefärztlicher Leitung von Dr. Christoph Riepl</strong> <strong>strukturell und personell weiter aus: Zum 1. Juli 2026 übernimmt Dr. med. Dirk Wernerus die neu geschaffene Sektionsleitung Orthopädie. Damit reagiert das Klinikum auf die steigende Nachfrage.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie deckt ein breites Spektrum in der Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen der Extremitäten und Gelenke ab – einschließlich der Versorgung von Schwerverletzten (Polytrauma). Sie ist als Regionales Traumazentrum sowie als Alterstraumazentrum zertifiziert und zur Behandlung schwerer Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle im Verletzungsarten-Verfahren (VAV) der Berufsgenossenschaften zugelassen. Im Bereich der Endoprothetik ist die Klinik seit 2019 als<strong> </strong>Endoprothetikzentrum (EPZ) zertifiziert und führt sämtliche primären und sekundären Gelenkersatzverfahren an Schulter, Ellenbogen, Hüfte und Knie durch. Chefärztlich geleitet wird die Klinik seit April vergangenen Jahres von Dr. Christoph Riepl. Gemeinsam mit seinem Team hat er das orthopädisch-unfallchirurgische Leistungsspektrum in den vergangenen Monaten erweitert und weiterentwickelt. So können auch komplexe Fälle – etwa Frakturen an bereits implantierten Gelenkprothesen – vor Ort versorgt werden. Im vergangenen Jahr wurden in Biberach durch die am EPZ beteiligten Operateure über 1.100 Gelenkersatz- oder Wechseloperationen durchgeführt. Diese Entwicklung wird nun auch strukturell gestützt: „Das Feedback ist äußerst positiv und die Nachfrage groß. So groß, dass wir die Orthopädie personell weiter ausbauen möchten und müssen“, so Chefarzt Dr. Riepl. Vor diesem Hintergrund wird der Bereich um eine neu geschaffene Sektionsleitung ergänzt.</p><p style="text-align:justify;">Zum 1. Juli übernimmt Dr. Dirk Wernerus die neue Funktion. Der gebürtige Aachener absolvierte sein Medizinstudium an der Ludwig-Maximilians-Universität München und begann seine Laufbahn am Klinikum Rosenheim. Nach seiner Promotion im Jahr 1999 wechselte er an das Klinikum Kaufbeuren-Ostallgäu und war anschließend unter anderem als Oberarzt am Krankenhaus Berchtesgaden sowie an der Orthopädischen Universitätsklinik Ulm am RKU tätig. Dort wirkte er als Senior-Hauptoperateur im Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung (EPZmax). Seit Mai 2016 ist <span>der heute 57-Jährige Oberarzt </span>der Abteilung für Unfallchirurgie, Orthopädie und Handchirurgie am Klinikum Memmingen und Hauptoperateur des dortigen EPZ, dessen Leitung er im September 2024 übernahm. Im November 2025 wurde er zum Leitenden Oberarzt ernannt. Dr. Wernerus ist Facharzt für Chirurgie sowie für Orthopädie und <span>Unfallchirurgie und verfügt über die Zusatzbezeichnung Spezielle Orthopädische Chirurgie. Er bringt langjährige Erfahrung in der operativen und perioperativen Versorgung orthopädischer Patienten mit. Neben seiner klinischen Tätigkeit ist er wissenschaftlich aktiv und in Fachgesellschaften engagiert, wodurch aktuelle Entwicklungen und Standards in Diagnostik und Therapie kontinuierlich in die Praxis einfließen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Dr. Wernerus blickt seiner neuen Aufgabe mit klaren inhaltlichen Zielen entgegen: „Die Endoprothetik hat sich in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt – insbesondere bei Implantaten, OP-Techniken und Nachbehandlung. Mein Anspruch ist es, diese Fortschritte konsequent in die Versorgung in Biberach zu übertragen und weiter auszubauen. Entscheidend ist für mich dabei die individuelle, auf den Patienten abgestimmte Therapie und eine hohe Versorgungsqualität über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Chefarzt Dr. Riepl betont die strategische Bedeutung der Personalie: „Mit Dr. Wernerus gewinnen wir einen sehr erfahrenen Spezialisten für die Endoprothetik, der sowohl fachlich als auch strukturell wichtige Impulse setzen wird. Gerade vor dem Hintergrund steigender Patientenzahlen, Leistungsgruppen &nbsp;und zunehmend komplexer Eingriffe ist die gezielte Weiterentwicklung dieses Bereichs für uns ein zentraler Schritt, um die Versorgung in der Region nachhaltig zu stärken.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Mit der neuen Struktur baut das Biberacher Zentralkrankenhaus seine orthopädische Spezialisierung konsequent weiter aus und schafft die Voraussetzungen für eine moderne, zukunftsfähige sektorenübergreifende Versorgung. Perspektivisch wird Dr. Wernerus seine Expertise auch in den ambulanten Bereich einbringen </span>und so die Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung weiter stärken. Bereits heute findet mittwochs von 10.00 bis 13.30 Uhr eine spezialisierte Endoprothetiksprechstunde im Klinikum <span>statt. Ergänzend stehen Termine in der chirurgisch-orthopädischen Sana MVZ-Praxis im Ärztezentrum am Klinikum und in Bad Saulgau zur Verfügung.</span></p><p style="text-align:justify;">Weitere Informationen sind online unter www.sana.de/biberach sowie telefonisch unter 07351 55<span>-7100/-7101 </span>erhältlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d4d1e25a-3c3d-4cf6-b4d6-27aed7db2d9f/1920_wernerusdirkdr.jpg?10000"><p><i><span>Dr. Dirk Wernerus übernimmt ab 1. Juli die Sektionsleitung Orthopädie mit Endoprothetik.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d4d1e25a-3c3d-4cf6-b4d6-27aed7db2d9f/wernerusdirkdr/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Orthopaedie,Endoprothetik,Unfallchirurgie,Sporttraumatologie,Sektionsleitung,EPZ,gelenkersatz,Wechseloperationen]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 15:40:28 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/d4d1e25a-3c3d-4cf6-b4d6-27aed7db2d9f/500_wernerusdirkdr.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/d4d1e25a-3c3d-4cf6-b4d6-27aed7db2d9f/500_wernerusdirkdr.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/d4d1e25a-3c3d-4cf6-b4d6-27aed7db2d9f/wernerusdirkdr.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. med. Dirk Wernerus]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Sektionsleitung Orthop&amp;auml;die mit Endoprothetik]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wenn ein Sturz das Leben verändert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-ein-sturz-das-leben-veraendert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-ein-sturz-das-leben-veraendert/</guid><pp:caseid>757362</pp:caseid><pp:subtitle>Neu zertifiziertes Alterstraumazentrum in den Sana Kliniken Niederlausitz bringt Spezialisten an einen Tisch</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ea4f1022d212a6284b238029fd7c2538d"><span style="color:#999999;"><span><strong>Zertifiziertes Alterstraumazentrum:</strong> Sana Kliniken Niederlausitz bündeln die Expertise aus Unfallchirurgie, Orthopädie, Geriatrie und Therapie und stärken damit die spezialisierte Versorgung älterer Patienten in der Lausitz</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed3f3de80de48cba5db29fd021db82919"><span style="color:#999999;"><span><strong>Zurück in die Selbstständigkeit:</strong> Frühzeitige Mobilisation, enge interdisziplinäre Abstimmung und klare Behandlungsstrukturen fördern schnelle Rückkehr in ein eigenständiges Leben</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e6f2010e4426a3a7b69e9e3439e619f96"><span style="color:#999999;"><span><strong>Versorgung näher an den Menschen:</strong> Das neue Zentrum ergänzt die bestehenden Angebote in der Region und sorgt für kürzere Wege sowie eine wohnortnahe, abgestimmte Behandlung auf hohem Qualitätsniveau</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>Es klingt wie aus einem Drehbuch eines Spielfilms – und doch ist es Realität: Der Teppichrand, an dem man hängen bleibt. Die Stufe, die man übersieht. Ein falscher Schritt – und plötzlich ist nichts mehr wie vorher. Was wie ein alltäglicher Unfall beginnt, wird für viele ältere Menschen zum Wendepunkt. Denn mit dem Bruch eines Knochens verändert sich häufig weit mehr: Beweglichkeit geht verloren, Unsicherheit wächst, der Weg zurück in den selbstbestimmten Alltag wird zur Herausforderung.</strong></span></p><p><span>„Wir erleben das jeden Tag“, sagt Dr. Christian Schmidt, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie, Neurotraumatologie und Wirbelsäulenchirurgie. „Der Bruch ist oft nur der Anfang. Entscheidend ist, was danach passiert – und ob es gelingt, die Patienten wieder in ihr gewohntes Leben zurückzubringen.“ Aus genau dieser Erfahrung heraus haben die Sana Kliniken Niederlausitz ihre Strukturen weiterentwickelt und ein Alterstraumazentrum aufgebaut, das jetzt erfolgreich zertifiziert wurde.</span></p><h2><span>Wenn Medizin den ganzen Menschen sieht</span></h2><p><span>Die Bevölkerung in der Lausitz wird älter. Damit verändern sich auch die Anforderungen an die medizinische Versorgung. Ältere Patienten bringen häufig mehrere Erkrankungen gleichzeitig mit, nehmen unterschiedliche Medikamente ein und reagieren sensibler auf operative Eingriffe. Ein Knochenbruch ist deshalb selten ein isoliertes Ereignis. „Ein Unfall ist bei älteren Menschen immer auch eine komplexe medizinische Situation. Es geht nicht nur um die Verletzung selbst, sondern um den gesamten gesundheitlichen Zustand und die Lebenssituation“, erklärt Dr. Josef Nees, Chefarzt der Geriatrie. Die Altersmedizin nimmt genau diese Perspektive ein und denkt nicht in einzelnen Diagnosen, sondern in Zusammenhängen – mit dem Ziel, Selbstständigkeit zu erhalten und den Weg zurück in den Alltag so zielführend wie möglich zu gestalten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1627ff00-e292-4355-8070-3a5af2622a18/1920_adobestock_2015816253.jpeg?10000"><p><br><i><span style="margin:0px;padding:0px;text-align:start;" dir="ltr">Schritt für Schritt zurück zur Mobilität im eigenen Umfeld: Das ist das erklärte Ziel des zertifizierten Alterstraumazentrums der Sana Kliniken Niederlausitz.</span></i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7a114807-89bf-4f95-a0aa-66c822a03d26/christian-schmidt-6643/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Von der Erfahrung zur Struktur</span></h2><p><span>Dass diese Perspektiven heute so eng zusammengeführt werden, ist das Ergebnis einer bewussten Entscheidung. Die Beobachtungen aus dem klinischen Alltag haben gezeigt, dass ältere Patienten besonders dann profitieren, wenn Behandlungsschritte nicht nacheinander erfolgen, sondern ineinandergreifen. Im Alterstraumazentrum arbeiten deshalb Unfallchirurgie, Orthopädie, Traumatologie und Geriatrie von Beginn an eng zusammen. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen, Risiken frühzeitig erkannt und Therapien aufeinander abgestimmt. „Gerade bei älteren Patienten reicht es nicht aus, nur die Verletzung optimal zu versorgen. Der Behandlungserfolg hängt davon ab, wie gut alle Bereiche zusammenspielen“, so Dr. Christian Schmidt. Damit dieses Zusammenspiel im Alltag funktioniert, braucht es Menschen, die die verschiedenen Fachbereiche zusammenführen und den Überblick über den gesamten Behandlungsweg behalten. Eine zentrale Rolle übernimmt dabei Oberärztin Claudia Mehnert als Zentrumskoordinatorin des Alterstraumazentrums. Sie begleitet die enge Abstimmung zwischen Unfallchirurgie, Geriatrie, Pflege, Therapie und Sozialdienst und sorgt dafür, dass Entscheidungen schnell, strukturiert und gemeinsam getroffen werden.</span></p><p><span>„Gerade ältere Patienten benötigen keine isolierte Behandlung einzelner Diagnosen, sondern ein Team, das den gesamten Menschen im Blick behält. Entscheidend ist, dass alle Berufsgruppen eng miteinander arbeiten und gemeinsam Verantwortung übernehmen“, erklärt Claudia Mehnert.</span></p><h2><span>Therapie als Schlüssel zurück in den Alltag</span></h2><p><span>Ein zentraler Baustein auf diesem Weg ist die Arbeit der vielen Berufsgruppen, die Patienten nach einem Sturz Tag für Tag begleiten. Pflegekräfte, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Sozialdienst arbeiten im Alterstraumazentrum eng zusammen und bringen unterschiedliche Perspektiven in die Behandlung ein. Während die Therapie frühzeitig Mobilität und Selbstständigkeit fördert, unterstützt die Pflege dabei, Sicherheit im Alltag zurückzugewinnen. Gleichzeitig hilft der Sozialdienst, die Versorgung nach dem Krankenhausaufenthalt vorzubereiten und gemeinsam mit Angehörigen passende Lösungen für die Zeit danach zu finden.</span></p><p><span>„Gerade in dieser Phase entscheidet sich häufig, wie es nach dem Krankenhausaufenthalt weitergeht. Ob jemand wieder selbstständig leben kann oder dauerhaft Unterstützung benötigt, hängt maßgeblich davon ab, wie früh und wie gezielt die Mobilität gefördert wird. Unser Ziel ist nicht nur eine erfolgreiche Operation, sondern dass Menschen wieder möglichst selbstständig in ihren Alltag zurückfinden“, erklärt Zentrumkoordinatorin Claudia Mehnert. „Dafür braucht es Medizin, Pflege, Therapie und soziale Unterstützung gleichermaßen.“ Im Alterstraumazentrum ist diese multiprofessionelle Begleitung deshalb von Anfang an Teil des Behandlungsweges.</span></p><h2><span>Klare Abläufe für eine abgestimmte Behandlung</span></h2><p><span>Damit diese enge Zusammenarbeit im Alltag funktioniert, braucht es verlässliche Strukturen. Regelmäßige gemeinsame Visiten und strukturierte Fallbesprechungen sorgen dafür, dass alle beteiligten Fachbereiche – von der Medizin über die Pflege bis zur Therapie – einen ganzheitlichen Blick auf den Patienten haben.</span></p><p><span>Die Voraussetzungen für eine Zertifizierung als Alterstraumazentrum sind entsprechend klar definiert. Sie verlangen unter anderem, dass geriatrische und unfallchirurgische Expertise jederzeit verfügbar ist, dass Patienten frühzeitig interdisziplinär beurteilt werden und dass Therapie und Pflege eng in den Behandlungsprozess eingebunden sind. Ergänzt werden all diese Qualitätsanforderungen durch speziell qualifiziertes Personal, verbindliche Abläufe und eine kontinuierliche Überprüfung der Behandlungsqualität. Die Zusammenarbeit soll nicht vom Zufall abhängen, sondern im Alltag verlässlich funktionierten. Und das haben die Sana Kliniken Niederlausitz unter Beweis gestellt. Für die Patienten bedeutet das eine Versorgung, die durchgängig abgestimmt ist und sich an ihrer individuellen Situation orientiert.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/77537038-e76b-4c4f-beb0-35c6b39135ea/1920_adobestock_504675752.jpeg?10000"><p><br><i><span style="margin:0px;padding:0px;text-align:start;" dir="ltr">Ein Trauma kann gerade im Alter große Folgen haben. In den Sana Kliniken Niederlausitz gibt es jetzt ein zertifiziertes Alterstraumazentrum, in dem für Patienten ein individueller und interdisziplinärer Versorgungspfad festgelegt wird.</span></i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/media-library/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Sicherheit für Patienten – Orientierung für Angehörige</span></h2><p><span>Für die Patienten entsteht im zertifizierten Alterstraumazentrum der Niederlausitzer Kliniken eine Behandlung, die sie nicht allein auf ihre Verletzung reduziert. Sie werden begleitet – von der Aufnahme über die Operation bis hin zur Mobilisation und darüber hinaus. Risiken können früh erkannt werden, Fortschritte werden gemeinsam bewertet und der Blick richtet sich von Anfang an auf das Ziel: zurück in ein möglichst selbstständiges Leben.</span></p><p><span>Auch Angehörige erleben diese Struktur als entlastend. Sie finden feste Ansprechpartner und können sich darauf verlassen, dass alle Beteiligten eng miteinander arbeiten. „Unser Ziel ist es, dass unsere Patienten nach einem Unfall ihren Alltag möglichst wieder so wie bisher gewohnt bewältigen können. Dafür braucht es das Zusammenspiel aller Fachbereiche – von der ersten Stunde an“, so Dr. Josef Nees.</span></p><h2><span>Ein wichtiger Schritt für die Region</span></h2><p><span>Mit der Zertifizierung des Alterstraumazentrums stärken die Sana Kliniken Niederlausitz gezielt die Versorgung in der Lausitz. Sie reagieren damit auf die demografische Entwicklung und schaffen ein Angebot, das speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen ausgerichtet ist. „Wir entwickeln unsere Strukturen konsequent weiter, weil sich die Anforderungen verändern. Das Alterstraumazentrum ist ein wichtiger Baustein, um auch in Zukunft eine verlässliche Versorgung für die Menschen in der Region sicherzustellen“, betont Geschäftsführer Marc Bernstädt.</span></p><p><span>Das Alterstraumazentrum in den Sana Klinken Niederlausitz steht für eine Form der Medizin, die in Zusammenhängen denkt. Chirurgie, Altersmedizin, Pflege und Therapie greifen ineinander begleitet von einem eng abgestimmten multiprofessionellen Team – mit klaren Abläufen und einem gemeinsamen Ziel. So ist medizinische Hilfe im Ernstfall nicht nur schnell erreichbar, sondern die Versorgung auch so organisiert, dass sie vor allem ältere Lausitzer wieder auf die Beine bringt. Schritt für Schritt. Zurück in den Alltag.</span><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Alterstraumazentrum,Geriatrie,Unfallchirurgie,Orthopaedie,Physiotherapie,Zertifizierte Medizin]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Jun 2026 10:36:43 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/16eafd1c-5be1-4cce-8043-5d4d17fbbfdc/500_adobestock_20144030351.jpeg?18458" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/16eafd1c-5be1-4cce-8043-5d4d17fbbfdc/500_adobestock_20144030351.jpeg?18458</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/16eafd1c-5be1-4cce-8043-5d4d17fbbfdc/adobestock_20144030351.jpeg?18458</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Trauma]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Trauma]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>AUSGEBUCHT: Sana-Gesundheitsforum im April 2026</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-im-april-2026/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-im-april-2026/</guid><pp:caseid>739726</pp:caseid><pp:subtitle>Chefarzt Dr. Riepl und Oberarzt Dr. Föhrenbach informieren zum Thema Schulter</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Im Rahmen des „Sana-Gesundheitsforums“ informiert das interdisziplinäre Ärzte- und Expertenteam des </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span><strong>Biberacher Sana Klinikums</strong></span></a><span><strong> regelmäßig über aktuelle medizinische Themen. Am Donnerstag, den 2. April 2026, referieren Dr. Christoph Riepl, Chefarzt, und Dr. Felix Roman Föhrenbach, Oberarzt der </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie" target="_blank"><span><strong>Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</strong></span></a><span><strong>, ab 18.00 Uhr zum Thema „Die Schulter – klein, beweglich, anfällig“.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Das Biberacher Sana Klinikum ist Zentralkrankenhaus für den Landkreis und&nbsp; Akademisches Lehrkrankenhaus der Universtität Ulm. Es steht für eine umfassende medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung von der Geburt bis zur Altersmedizin. Mit dem Gesundheitsforum möchten die Veranstalter diese Expertise an Interessierte und Betroffene weitergeben. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen aktuelle medizinische Themen, Krankheitsbilder, Präventionsmaßnahmen sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Damit sind die Vorträge für Menschen in allen Lebensphasen interessant: Ob Patient, akut oder chronisch Erkrankter, Angehöriger oder Gesundheitsinteressierte. Im Anschluss an die Vorträge bleibt genügend Zeit für Fragen an die Referenten sowie den Austausch untereinander.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Umfassende Versorgung muskuloskelettaler Erkrankungen und Verletzungen</strong></span><br><span>Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie am Biberacher Zentralkrankenhaus hat ihre Schwerpunkte in der Versorgung von Verletzungen – einschließlich Polytraumata und BG-Unfällen – sowie von Erkrankungen der Extremitäten und Gelenke. Das Klinikum ist hierfür als </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie/regionales-traumazentrum" target="_blank"><span>Regionales Traumazentrum</span></a><span> sowie als </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie/alterstraumazentrum" target="_blank"><span>Alterstraumazentrum</span></a><span> zertifiziert. Im Bereich der Orthopädie bietet das zertifizierte </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie/endoprothetikzentrum" target="_blank"><span>Endoprothetikzentrum</span></a><span> sämtliche Gelenkersatzverfahren an Schulter, Ellenbogen, Hüfte und Knie sowie verschiedene konservative Behandlungsmethoden an. Neben dem Einsetzen neuer Prothesen umfasst das Leistungsspektrum auch Wechseloperationen bereits implantierter Gelenkprothesen sowie die komplexe Versorgung von Knochenbrüchen an künstlichen Gelenken. Ergänzend zur stationären Versorgung bietet Dr. Riepl ambulante Sprechstunden in der chirurgisch-orthopädischen MVZ-Praxis im Ärztezentrum am Klinikum sowie in der chirurgischen Zweigpraxis im ehemaligen Krankenhaus in Bad Saulgau an. Im Ambulatorium des Biberacher Sana Klinikums findet montags und freitags eine spezialisierte Schultersprechstunde von Dr. Föhrenbach statt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Vortrag im April: „Die Schulter – klein, beweglich, anfällig“</strong></span><br>Schulterschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden des Bewegungsapparates. Ursachen können unter anderem Verschleiß, Überlastung oder Verletzungen sein. Ein häufiges Krankheitsbild ist das sogenannte Impingement-Syndrom, auch Engpasssyndrom genannt. Dabei kommt es zu einer Einengung des Raums unter dem Schulterdach, wodurch die Sehnen der Rotatorenmanschette sowie der Schleimbeutel bei bestimmten Bewegungen gereizt werden. Typische Symptome sind Schmerzen beim seitlichen Anheben des Arms, eine eingeschränkte Beweglichkeit und ein Kraftverlust der betroffenen Schulter. „Viele Patienten nehmen Schulterschmerzen zunächst nicht ernst oder führen sie auf eine kurzzeitige Überlastung zurück“, erklärt Dr. Riepl. „Bleibt das Impingement jedoch bestehen, können die Sehnen dauerhaft geschädigt werden“, ergänzt Dr. Föhrenbach. Im weiteren Verlauf kann sich daraus eine Rotatorenmanschettenruptur entwickeln – ein Sehnenriss, der zu zunehmenden Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führt. Die Behandlung richtet sich nach Ursache und Ausprägung der Beschwerden. Häufig kommen zunächst konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, entzündungshemmende Medikamente oder gezielte Injektionen zum Einsatz. Bei anhaltenden Beschwerden oder einem bestehendem Sehnenriss kann ein arthroskopischer Eingriff sinnvoll sein. Ein weiterer Schwerpunkt des Vortrags ist die Arthrose des Schultergelenks, die sogenannte Omarthrose. Sie entsteht häufig als Folge langjährig unbehandelter Schultererkrankungen oder früherer Verletzungen. Betroffene berichten oft über Belastungs- und Nachtschmerzen sowie eine zunehmende Bewegungseinschränkung. In fortgeschrittenen Fällen kann eine endoprothetische Versorgung erforderlich werden. In ihrem Vortrag stellen die Referenten zudem moderne Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten vor und zeigen, welche Therapie je nach Ursache infrage kommt.</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Veranstaltungsdetails</strong></span><br><span><strong>Wann: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong>Donnerstag, 2. April 2026 | 18.00 Uhr</span><br><span><strong>Wo: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</span><br><span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;Veranstaltungsraum 1 (EG)</span><br><span>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Marie-Curie-Straße 4 | 88400 Biberach</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung per E-Mail an gesundheitsforum.bc@sana.de oder telefonisch unter 07351 55-9000 anmelden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4b527dfd-c8ed-42db-b445-05501e5e8e6d/1920_foumlhrenbachromanfelixrieplchristophdr.jpg?10000"><p><i><span>Chefarzt Dr. Riepl und Oberarzt Dr. Föhrenbach informieren am 2. April zum Thema Schulter.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4b527dfd-c8ed-42db-b445-05501e5e8e6d/foumlhrenbachromanfelixrieplchristophdr/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Chefarztvortrag,Orthopaedie,Unfallchirurgie,Sporttraumatologie,Alterstraumazentrum,Regionales Traumazentrum,Endoprothetikzentrum,Schulter,Impingement-Syndrom,Engpass-Syndrom,Schultergelenk,Omarthrose,Arthroskopie,Gesundheitsforum]]></category>
            <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 10:44:28 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/4b527dfd-c8ed-42db-b445-05501e5e8e6d/500_foumlhrenbachromanfelixrieplchristophdr.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/4b527dfd-c8ed-42db-b445-05501e5e8e6d/500_foumlhrenbachromanfelixrieplchristophdr.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/4b527dfd-c8ed-42db-b445-05501e5e8e6d/foumlhrenbachromanfelixrieplchristophdr.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sana-Gesundheitsforum im April]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Chefarzt Dr. Riepl und Oberarzt Dr. F&amp;ouml;hrenbach informieren zum Thema Schulter]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Rückenschmerzen: Fünf Gründe, die einer erfolgreichen Behandlung oft im Weg stehen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/</guid><pp:caseid>738042</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den Volkskrankheiten. Mehr als ein Drittel der Erwachsenen und ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen sind betroffen. Das führt zu Beunruhigung und Sorgen. Trotz zahlreicher neuer Erkenntnisse aus der Wissenschaft erfahren Betroffene häufig nicht die korrekte Behandlung. Dies sind die häufigsten Gründe dafür.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h2>1. Einfache Erklärungen für komplexe Gemengelagen</h2><p>Es gibt nicht die eine Erklärung für die Entstehung von Rückenschmerzen. Die häufigsten Ursachen von Rückenschmerzen sind nicht struktureller Natur - kein Bandscheibenvorfall, keine Nervenquetschungen, keine Instabilität. Viele Menschen setzen Schmerzen mit Schaden gleich und suchen die Ursache dort, wo es wehtut. Aus der Schmerzforschung ist jedoch längst bekannt, dass diese vermeintlich nachvollziehbare und einfache Erklärung nicht stimmt.&nbsp;</p><p>Rückenschmerzen entstehen im Normalfall nicht isoliert an der Wirbelsäule, sondern sind oftmals die Folge eines ungesunden und belastenden Lebensstils mit Stress, wenig Belastung und ungesunder Ernährung. Hinzu kommt, dass Befunde auf einem MRT-Bild häufig als sehr einfache Erklärung für langjährige Schmerzen dienen. Doch dies ist in vielen Fällen ein Irrtum. Auf einem MRT-Bild lassen sich auch bei beschwerdefreien Menschen Bandscheibenwölbungen, Bandscheibenvorfälle oder Abnutzungserscheinungen finden.</p><h2>2. Hartnäckige Gesundheitsmythen sorgen für falsches Sicherheitsgefühl</h2><p>Es gibt keine “falsche Haltung”. Auch Sitzen und Heben sind nicht per se schädlich. Es gibt kein ultimatives Übungsprogramm, das in allen Fällen hilft. Viele der Mythen, die sich seit Jahren hartnäckig halten, vermitteln jedoch genau diese Botschaften und damit ein falsches Gefühl von Sicherheit:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="ed5cc4dd829cc07f95da15c6eac354e2d">“Wenn ich meinen Rücken immer gerade halte, bleibe ich schmerzfrei.”</li><li data-list-item-id="ef672f6659262ea6c734d94ef0469b2f6">“Ich brauche nur eine Spritze, dann sind meine Schmerzen weg.”</li><li data-list-item-id="ee4f2ea03224f25d7d28412dea89d5ac3">“Wenn ich mich operieren lasse, ist meine Bandscheibe wieder gesund.”</li></ul><p>Der Fokus auf solche einfachen Erklärungen mit logischer Lösung und sicherem Effekt ist jedoch irreführend. Er lenkt ab von der Tatsache, dass es sich bei Rückenschmerzen um ein multifaktorielles Problem handelt, das sich mit der Zeit und in Abhängigkeit von vielen Faktoren stetig verändert.&nbsp;</p><h2>3. Alltagserfahrungen können täuschen</h2><p>Ein interessantes Phänomen ist auch die eindimensionale Wahrnehmung von Situationen im Alltag:</p><ul><li data-list-item-id="ed864966aa88734b2ff606a533422c507">“Sitzen ist schlecht für meinen Rücken. Das merke ich doch jeden Tag im Büro.”</li><li data-list-item-id="e0ab3d3c020bfe51bef66d18594d92cc7">“Ich darf nicht schwer heben, das spüre ich sofort im Kreuz.”</li></ul><p>In diesen Fällen sind Mythen in Kombination mit einseitig interpretierten Alltagserfahrungen irreführend.&nbsp;</p><p>Richtig ist, dass einseitige Haltung und Belastung, vor allem in Kombination mit Inaktivität, Unbeweglichkeit und Kraftdefiziten, zu muskulären Verspannungen und in der Folge auch zu Rückenschmerzen führen können. Falsch ist die Annahme, dass Rückenschmerzen durch eine bestimmte Sitzhaltung oder “falsches Heben” entstehen.&nbsp;</p><p>Die Ursachen sind in der Regel vielschichtig und vor allem individuell unterschiedlich:</p><ul><li data-list-item-id="ee2a73e592d4560b9ca874653cf16d8c8">Bei einigen Menschen hat beispielsweise die Psyche einen großen Einfluss auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von Rückenschmerzen.</li><li data-list-item-id="e9189ef7c1c8242ccf547c563dbfb6aad">Andere haben aufgrund ihres Lebensstils eine Fehlregulation des Stoffwechsels mit Auswirkungen auf Schmerzsymptome.</li><li data-list-item-id="e769aa938bbc26658d27da37577bc6e33">Bei Frauen in den Wechseljahren können sich Rückenschmerzen aufgrund von hormonellen Veränderungen verstärken.</li><li data-list-item-id="e3734ab0e531a75936e7e35699e047e92">Auch die mit einer Schwangerschaft verbundenen Veränderungen und Belastungen können zu Rückenbeschwerden führen.</li><li data-list-item-id="e790ec284fa07e84d4d800227c9ff5a5c">Und bei manchen Patienten kommen viele verschiedene Ursachen zusammen.&nbsp;</li></ul><h2>4. Neue Erkenntnisse haben es schwer</h2><p>Es dauert erstaunlich lange, bis neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit gelangen. Der Zusammenhang zwischen Hüftbeweglichkeit und Beschwerden in der Lendenwirbelsäule zum Beispiel ist wissenschaftlich bereits gut untersucht. In der breiten Öffentlichkeit sind diese Erkenntnisse aber noch lange nicht richtig angekommen. Die Kraftverteilung zwischen Hüfte und Rücken beeinflusst die Belastung des Rückens beim Heben und Tragen. Eine verminderte Beweglichkeit in der Hüfte wirkt sich also direkt auf die Kompensationsmuster in der Wirbelsäule aus. Auch die Kraft der hüftumgebenden Muskulatur und der Rückenstrecker beeinflussen die Funktion der Wirbelsäule.&nbsp;</p><p>Damit gibt es weitere positive Hebel für die Vermeidung und Reduzierung von Rückenschmerzen, die bislang wenig bekannt sind:</p><ul><li data-list-item-id="e45fa6f64a776d15365c030184052b0fc">Eine kräftige Hüftmuskulatur führt zu weniger Ausweichbewegungen in der Lendenwirbelsäule.</li><li data-list-item-id="ec1271b9521b8405eff2d689f8ca408c1">Ein starker Rückenstrecker in Kombination mit guter Bauch- und Flankenmuskulatur ermöglicht bessere Bewegungskontrolle und weniger strukturelle Belastung auf die Wirbelsäule im Alltag.</li><li data-list-item-id="e73b8c421b65da2ca8d0244591bce5b08">Ein koordiniertes Zusammenspiel zwischen Hüfte und Rücken ermöglicht effiziente und ökonomische Bewegungsabläufe.</li></ul><p>Aber auch hier gilt: Voraussetzung für eine effektive Behandlung ist die individuelle Untersuchung und ein auf die Befunde abgestimmtes Therapiekonzept. Das Verhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit ist letztendlich entscheidend.&nbsp;</p><h2>5. Verantwortung für sich selbst zu übernehmen ist unbequem</h2><p>Die umfassende Untersuchung mit konservativer Therapie und Umstellung eines ungesunden Lebensstils kostet Zeit und Energie. Viele Patienten scheuen diese Eigenverantwortung und verlassen sich lieber auf Konzepte oder operative Eingriffe, die eine einfache und schnelle Lösung versprechen, ohne eine Veränderung der Lebensgewohnheiten zu fordern.&nbsp;</p><p>Für eine Operation an der Wirbelsäule gibt es klare Indikationen, dazu gehören schwerwiegende neurologische Symptome wie Lähmungserscheinungen oder Blasenstörungen. In allen anderen Fällen sollte eine intensive konservative Therapie inklusive Schmerzmedikamenten, Physiotherapie, Training sowie das Erlernen von Schmerzbewältigungsstrategien an erster Stelle stehen. Wenn sich dadurch keine Linderung erzielen lässt und relevante Kompressionen von Rückenmark und Nerven oder Instabilitäten vorliegen, ist die erneute Prüfung einer OP-Indikation sinnvoll.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/1920_260302sebastiankatscher.jpg?99913"><p><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Dr. med. Sebastian Katscher</strong></p><p>Chefarzt Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum und Neurotraumatologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, Facharzt für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin, Orthopädie und Unfallchirurgie&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/260302sebastiankatscher/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c00438d3-a541-45fd-a40e-759315f0d085/1920_260302margitgroth.jpg?57807"><p><strong>Margit Groth</strong></p><p>Sportwissenschaftlerin (M.Sc.) der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, Schwerpunkte: Medizinische Trainingstherapie; Reha-Lizenz für Orthopädie, Neuroathletiktraining, Functional Training</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c00438d3-a541-45fd-a40e-759315f0d085/260302margitgroth/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026 bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><span><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274"><span><strong><u>Media Kits</u></strong></span></a><span>.</span></p><p><span>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;</span><br><span>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / JackF von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Orthopaedie,Borna]]></category>
            <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/4b92a263-527d-4975-bb33-a8cdc15baf4e/500_260302symbolbilduumlbunghuumlfteundruumlckengruppe.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/4b92a263-527d-4975-bb33-a8cdc15baf4e/500_260302symbolbilduumlbunghuumlfteundruumlckengruppe.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/4b92a263-527d-4975-bb33-a8cdc15baf4e/260302symbolbilduumlbunghuumlfteundruumlckengruppe.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild &amp;Uuml;bung f&amp;uuml;r H&amp;uuml;fte und R&amp;uuml;cken in der Gruppe]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild &amp;Uuml;bung f&amp;uuml;r H&amp;uuml;fte und R&amp;uuml;cken in der Gruppe]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Rückenschmerzen, Osteoporose und Arthrose: Was Frauen in den Wechseljahren wissen müssen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</guid><pp:caseid>737260</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Der Rückgang von Östrogen spielt eine wichtige Rolle bei Gelenk- und Rückenschmerzen von Frauen in der Peri- und Postmenopause. Wer die Zusammenhänge kennt, kann Beschwerden besser einordnen und gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal gezielte Maßnahmen ergreifen, um Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Sieben Fakten, die Frauen in den Wechseljahren kennen sollten!</strong></p><p><strong>1. Schmerzen nehmen </strong><span><strong>vor allem in der Menopause</strong></span><strong> zu</strong></p><p>Viele Frauen berichten, dass Rücken- und Gelenkschmerzen besonders in den Wechseljahren oder danach beginnen oder stärker werden. Das ist kein Zufall: In dieser Lebensphase sinkt der Östrogenspiegel deutlich, was den Bewegungsapparat beeinflussen kann.</p><p><strong>2. Östrogen schützt Gelenke und Bandscheiben</strong></p><p>Östrogen wirkt nicht nur auf den Zyklus, sondern auch auf Knorpel, Bandscheiben und Knochen. Es kann Entzündungen bremsen, den Gewebeabbau verlangsamen und Schmerzprozesse günstig beeinflussen. Deshalb gilt das Hormon als wichtiger Schutzfaktor für Gelenke und Rücken.</p><p><strong>3. Weniger Östrogen kann mehr Verschleiß bedeuten</strong></p><p>Nach der Menopause fehlen die schützenden Effekte teilweise. Studien zeigen, dass entzündliche Prozesse zunehmen und degenerative Veränderungen wie Arthrose oder Bandscheibenversch<span>lei</span>ß sowie Osteoporose&nbsp;schneller voranschreiten können. Das erklärt, warum Frauen häufiger betroffen sind als Männer gleichen Alters.</p><p><strong>4. Schmerzen sind nicht einfach „normal“</strong></p><p>Frauen sollten Gelenk- und Rückenschmerzen in oder nach den Wechseljahren nicht einfach hinnehmen. Die Beschwerden können mit hormonellen Veränderungen zusammenhängen und sollten ärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn sie anhalten oder den Alltag einschränken.</p><p><strong>5. Hormonersatztherapie kann helfen, ist aber kein Heilmittel für alle Frauen</strong></p><p>In bestimmten Fällen kann eine Hormonersatztherapie (HRT) Schmerzen lindern oder den Gelenkverschleiß verlangsamen. Sie ist jedoch nicht für jede Frau geeignet und muss individuell mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden, da sie in Einzelfällen auch&nbsp;Risiken haben kann.</p><p><strong>6. Bewegung ist ein zentraler Therapiebaustein</strong></p><p>Regelmäßige Bewegung, Muskelaufbau und Physiotherapie sind entscheidend, um Gelenke zu stabilisieren, Schmerzen zu reduzieren und beweglich zu bleiben. Schon moderates Training kann langfristig einen großen Unterschied machen.</p><p><strong>7. Der Lebensstil ist entscheidend</strong></p><p>Eine entzündungsarme Ernährung, ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium, gesunder Schlaf, Stressabbau und Gewichtskontrolle unterstützen die Gelenk- und Knochengesundheit zusätzlich und können Beschwerden positiv beeinflussen.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/1920_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278"><p><strong>Unsere Expertin für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Dr. med. Petra Büchin</strong></p><p>Chefärztin am Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Rückentherapie, Karl-Olga-Krankenhaus, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Fachärztin für Allgemeine Chirurgie, Mikronährstoffcoach, bioidentischer Hormoncoach und funktionelle Therapeutin</p><p><strong>Der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026 bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><i>Symbolbild: Canva / Prostock-studio</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Orthopaedie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/351965a3-4e30-4ccb-ac46-a8e1c180d942/500_symbolbildruumlckenschmerzen.jpg?29214" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/351965a3-4e30-4ccb-ac46-a8e1c180d942/500_symbolbildruumlckenschmerzen.jpg?29214</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/351965a3-4e30-4ccb-ac46-a8e1c180d942/symbolbildruumlckenschmerzen.jpg?29214</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild R&amp;uuml;ckenschmerzen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild R&amp;uuml;ckenschmerzen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Patientenveranstaltung: Das Kreuz mit dem Kreuz</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/patientenveranstaltung-das-kreuz-mit-dem-kreuz/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/patientenveranstaltung-das-kreuz-mit-dem-kreuz/</guid><pp:caseid>734499</pp:caseid><pp:subtitle>Experten berichtet von Bandscheibenvorfall bis Wirbelbruch – Medizinische und physiotherapeutische Hilfe bei Erkrankungen der Wirbelsäule</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e5fb4465b9a7eabe1c9f9063827254d94"><span style="color:#999999;">kostenfreie Patienteninformationsveranstaltung am 11. Februar, 17.30 Uhr, in der Spreewaldklinik Lübben</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ef49681f283886524bcde93223d92a956"><span style="color:#999999;">Chefarzt Dr. Carsten Johl informiert über Behandlungswege häufiger Erkrankungen der Wirbelsäule</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e0140bbd6370ec14be8f0c3ed94c6e319"><span style="color:#999999;">Yvonne Erler, Leiterin des<span>&nbsp;KDSD-Therapiezentrums</span>, stellt physiotherapeutische Maßnahmen zur Rehabilitation und Alltagsbewältigung vor</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><strong>Bandscheibenvorfälle und Wirbelbrüche gehören zu den häufigsten Erkrankungen der Wirbelsäule. Welche modernen Behandlungsmöglichkeiten und Wege zurück zu mehr Lebensqualität es gibt, darüber informieren Wirbelsäulenexperte Dr. Carsten Johl und Physiotherapeutin Yvonne Erler, Leiterin des Therapiezentrums im Klinikum Dahme-Spreewald, am 11. Februar, um</strong><span><strong>&nbsp;17.30 Uhr</strong></span><strong>, bei einer kostenfreien Patientenveranstaltung in der Spreewaldklinik Lübben.</strong></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Schmerzen im Nacken und Rücken, die bis in Arme und Beine ausstrahlen, Kribbeln, Taubheitsgefühl oder gar Lähmungserscheinungen – all das sind typische Symptome für einen Bandscheibenvorfall. Die Ursachen dafür, dass unsere „Stoßdämpfer“ zwischen den Wirbelkörpern verrutschen, sind vielfältig. „Häufigste Auslöser für einen Bandscheibenvorfall sind Fehlhaltungen wie zu schweres Heben oder zu langes Sitzen, Übergewicht und zu wenig Bewegung. Aber auch genetische Faktoren, das Alter und Nikotinkonsum können einen Bandscheibenvorfall begünstigen“, erklärt Dr. Carsten Johl. Der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie der Spreewaldklinik Lübben ist auf die Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule spezialisiert und bietet Patienten ein breites Leistungsspektrum.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d380e6c4-5ad1-4378-9316-b236a021bc86/1920_carsten-johl.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Chefarzt Dr. Carsten Johl wird gemeinsam mit Physiotherapeutie-Chefin Yvonne Erler über Erkrankungen des Rückens referieren. Patienten haben im Anschluss die Möglichkeit, individuelle Gesundheitsfragen zu stellen. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d380e6c4-5ad1-4378-9316-b236a021bc86/carsten-johl/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Moderne Therapien und OP-Technik</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Neben minimalinvasiven, mikroskopischen Operationen bei Bandscheibenvorfällen und Verengungen des Spinalkanals gehören auch Therapieverfahren bei Wirbelbrüchen, Tumorbefall und anderen Erkrankungen an der Wirbelsäule zu den Schwerpunkten der<span>&nbsp;Abteilung. Die Lübbener Experten arbeiten dabei mit modernen Technologien wie einem Operationsmikroskop, zementierbaren, kanülierten Schrauben und digitaler Radiologie im OP-Saal. Ganz neu ist eine spezieller Operationstisch extra für die Wirbelsäule und ein neues Navigationsgerät, welches insbesondere zum Einsatz kommt, wenn Stabilisierungsoperationen durchgeführt. Damit erhöht sich die Patientensicherheit und Präzision. In seinem Vortrag stellt der Mediziner nicht nur Therapieverfahren zur&nbsp;</span>Behandlung von Bandscheibenvorfällen vor, sondern informiert über das gesamte Spektrum häufiger Wirbelsäulenerkrankungen sowie konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten. Dabei unternimmt der Orthopäde und Unfallchirurg auch einen Exkurs in die Anatomie und erläutert den Aufbau der Wirbelsäule.<span>&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Physiotherapie als Brücke zur Medizin</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Im Anschluss an den Chefarztvortrag geht Yvonne Erler auf die physiotherapeutischen Maßnahmen ein, die nach Bandscheibenvorfällen oder Wirbelbrüchen zur Rehabilitation und Alltagsbewältigung beitragen. „Wir hören von Patienten nach einem Bandscheibenvorfall oder einem Wirbelbruch oft, dass sie verunsichert sind und ihrem Rücken nicht mehr trauen und Angst vor falschen Bewegungen haben“, berichtet die erfahrene Physiotherapeutin, die das multiprofessionelle Team des Therapiezentrums im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen und in der Spreewaldklinik leitet. Im Mittelpunkt des Vortrags von Yvonne Erler stehen Themen wie die Wiederherstellung von Beweglichkeit, Kraft und Stabilität, das Erlernen alltagsrelevanter Bewegungsabläufe sowie Strategien zur langfristigen Prävention.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b17e9e21-3afd-46c9-a5db-cc0c091fb705/1920_physiotherapie_8670.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Das Therapiezentrum des Klinikum Dahme-Spreewald ist erste Anlaufstelle für Patienten mit Rückenleiden. Die fachkompetenten Therapeuten begleiten Patienten auf dem Weg zurück zur Mobilität. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b17e9e21-3afd-46c9-a5db-cc0c091fb705/physiotherapie_8670/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Sicher und beschwerdefrei im Alltag</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Ziel der Veranstaltung ist es, Patientinnen und Patienten umfassend über ihre Möglichkeiten zu informieren und sie dabei zu unterstützen, ihren Alltag sicher und möglichst beschwerdefrei zu gestalten. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten, die sich über moderne Behandlungsmethoden und rehabilitative Maßnahmen bei Wirbelsäulenerkrankungen informieren möchten.</p><h2 style="margin-left:0cm;"><strong>Fragestunde mit den Experten</strong></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, Fragen an die beiden Experten zu richten. Die Teilnahme an der Veranstaltung, die am 11. Februar, um 17.30 Uhr, im Raum Lubin in der Spreewaldklinik beginnt, ist kostenfrei. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versordnungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Patienteninformation,Patienteninformationsveranstaltung,Orthopaedie,Orthopdaedie,Wirbelsaeulenchirurgie,Wirbelsaeule,Therapiezentrum,Therapie,Physiotherapie,physiotherapeutin,ambulante Therapie]]></category>
            <pubDate>Wed, 28 Jan 2026 09:20:14 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/d3c35bce-4b0b-4ad5-9403-6b6a4daf0e6c/500_adobestock-230415070.jpeg?87891" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/d3c35bce-4b0b-4ad5-9403-6b6a4daf0e6c/500_adobestock-230415070.jpeg?87891</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/d3c35bce-4b0b-4ad5-9403-6b6a4daf0e6c/adobestock-230415070.jpeg?87891</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[R&amp;uuml;ckenschmerzen durch sitzende T&amp;auml;tigkeit]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Regelm&amp;auml;&amp;szlig;ige Ver&amp;auml;nderung der Sitzposition ist wichtig f&amp;uuml;r einen gesunden R&amp;uuml;cken. Vor allem Menschen mit vorrangig sitzender T&amp;auml;tigkeit leiden oft unter R&amp;uuml;ckenschmerzen.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>„Besonders in dieser Welt“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/besonders-in-dieser-welt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/besonders-in-dieser-welt/</guid><pp:caseid>733099</pp:caseid><pp:subtitle>Orthopädentag mit über 100 Ärzten am Krankenhaus Rummelsberg durchgeführt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Der Orthopädentag am Krankenhaus Rummelsberg hat eine jahrzehntelange Tradition und ist ein fester Bestandteil zu Jahresbeginn im Kalender von Ärzten aus der Region. Über 100 Mediziner folgten der Einladung des Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Richard Stangl in ein Krankenhaus, welches „schon besonders ist in dieser Welt“. Davon zeugten die speziellen Fälle und Versorgungen, die vorgestellt wurden, auch wenn man nicht nur eine Fachklinik mehr sei, sondern mittlerweile das Leistungsspektrum auch darüber hinaus gehe, so Stangl.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Zusammen mit Dr. Stefan Klug, seines Zeichens stellvertretender Landesvorsitzender Bayerns des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V., begrüßte Stangl die Anwesenden, darunter Hausärzte, Fachärzte, Therapeuten und Pflegepersonal – aber auch Vertreter der Industrie. Klug thematisierte die Entwicklung in der Orthopädie und dass sich hier sehr viel getan habe. „Von minimalinvasiver Gelenkchirurgie, über Knorpelersatz bis hin zur Bildgebung hat sich in 100 Jahren sehr viel getan. Leider werden unsere Handlungsspielräume weniger, bewährte Medikamente fallen weg, die Wirtschaftlichkeit prägt uns und die IT sorgt für keinen Produktionsfortschritt. Im Gegenteil: Sie ist ein Zeitfresser“, so Klug. Dabei rechnete er vor, dass eine Arztpraxis von 250 Arbeitstagen im Jahr allein 65 Arbeitstage mit Dokumentationspflichten beschäftigt sei.</span></p><h2><span><strong>Steigende ambulante Zahlen werden kritisch gesehen</strong></span></h2><p><span>Geschäftsführer Frank Stauch stellte die Entwicklung der Klinik vor, wo 2025 insgesamt 13.266 stationäre Fälle versorgt wurden – davon allein 7.000 in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Auch die ambulanten Operationen nahmen zu. Im Vergleich zum Vorjahr um knapp 34 Prozent. „Eine Entwicklung, die von der Politik so gewollt ist, die wir aber kritisch sehen, da diese Fälle nicht wirtschaftlich erbracht werden können.“ Der Klinikchef thematisierte darüber hinaus die sektorengleiche Vergütung durch Hybrid-DRGs und zeigte auf, dass die Anzahl von 2024, wo es erst zwölf Hybrid-DRGs und 244 OPS-Codes waren, mittlerweile auf 69 bzw. 904 gestiegen ist. „Durch die Ausweitung möchte die Politik zwei Millionen Fälle ambulantisieren.“</span></p><h2><span><strong>Kontrolltermine bei Kindern in der Corona-Pandemie vernachlässigt</strong></span></h2><p><span>Im fachlichen Teil eröffnete Chefarzt Dr. Michael Wachowsky, der im Falle von X- und O-Beinen auf die Wachstumslenkung bei Kindern und Jugendlichen einging. Sein Credo: „Mädchen sollten im Alter von 11 und 12 Jahren vorstellig werden, Jungen wollen wir im Alter von 12 und 13 Jahren sehen.“ Der richtige OP-Zeitpunkt ist entscheidend für den Erfolg. In der Corona-Pandemie seien viele Kontrolltermine nicht wahrgenommen worden, was sich immer mehr zeige. Chefarzt-Kollege Prof. Dr. Dr. Wolf Drescher gab ein Update zur Knie-Endoprothetik. Die exakte Positionierung des Implantats sei von größter Bedeutung. In einer vorgestellten Studie aus Texas zeige sich, dass bei zu viel Innenrotation die Wahrscheinlichkeit auf Knieschmerzen nach Implantation deutlich zunehme und die Standzeiten, also die Halbwertszeit von Prothesen, abnehme. An der Klinik in Rummelsberg wirke man dagegen, in dem statt eines symmetrischen Tibia-Kopfes ein assymmetrischer eingebaut werde. Zudem soll es im neuen OP ein Robotik-System geben. „Die Robotik ist eine sinnvolle Weiterentwicklung der Knie-Navigation, benötigt aber neben einem finanziellen Investment auch Zeit.“ Dr. Alfred Tylla ging auf die Korrektur von Deformitäten beim Knie ein und betonte auch hier, dass die Winkel korrekt sein müssen bzw. exakt gemessen werden muss. Die Arthroskopie ermöglicht eine exakte Indikationsüberprüfung, dazu brauche es eine vollständige Deformitätenanalyse und eine ausführliche Planung.</span></p><h2><span><strong>Bei Hallux valgus: Nicht nur die Deformität korrigieren, auch den Knorpel ersetzen</strong></span></h2><p><span>PD Dr. Lars Eden widmete sich der Ruptur der Bizepssehne. Ein Phänomen, welches nahezu ausschließlich Männer im Durchschnittsalter von 47 Jahre treffe. Bei einem Riss sei eine Operation das Mittel der Wahl, auch wenn Komplikationen auftreten können und die Flexions- und Supinationskraft danach reduziert sei. „Da aber in der Regel der dominierende Arm betroffen ist und hier in der Regel die Kraft höher ist, kann das vernachlässigt werden“, so Eden. Den ersten Vortragsteil komplettierte Prof. Dr. Martinus Richter, der eine neue Leitlinie bei der Behandlung des Hallux valgus vorstellte. Gleichzeitig betonte Richter die Vorgehensweise in Rummelsberg, dass neben der Korrektur der Deformität auch der Knorpel ersetzt werde. „Knorpelersatz verbessert nachweislich die Gelenkfunktion. Die Arthrose wird durch die reine Korrektur nicht besser. Aus diesem Grund machen wir immer beide Schritte zusammen“, so Richter.</span></p><h2><span><strong>Knochenbrüche rund um ein künstliches Gelenk ein großes Problem im Gesundheitswesen</strong></span></h2><p><span>Warum Rummelsberg so besonders ist, wurde auch im Vortrag von Dr. Murat Yörük deutlich. Der leitende Oberarzt präsentierte Fälle, die keine normale Wechselendoprothetik mehr darstellen, sondern als Spezialfälle gelten. Hier wird nicht nur das Gelenk, sondern ganze Teile im Becken ersetzt. Die Klinik von Chefarzt Dr. Lenz ist in ihrem Bereich deutschlandweit führend und bei vielen Spezialimplantaten weltweit Hauptanwender. Prof. Dr. Mario Perl, Direktor der unfallchirurgischen Klinik und orthopädischen Chirurgie vom Universitätsklinikum Erlangen, präsentierte Neuerungen und Möglichkeiten der 3D-Bildgebung. Dabei stellte er einen selbstfahrenden 3D-Bildwandler im OP vor, der in Zusammenarbeit mit Siemens entwickelt wurde. „Dadurch gibt es wesentliche Vorteile. Zum einen ist es eine enorme Zeitersparnis, da auch das Reinbringen via Knopfdruck passiert, man spart sich das Personal für die Bedienung und das Gerät kommt mit weniger Strahlung aus“, so Perl. Chefarzt PD Dr. Uwe Vieweg nutzte die Veranstaltung zum Netzwerken und stellte sein Team und die Zugangswege zu seiner Klinik den niedergelassenen Ärzten vor und welche Indikationen von der Klinik für chirurgische und konservative Wirbelsäulentherapie behandelt werden. Zum Abschluss des Orthopädentages thematisierte Gastgeber Stangl die periprothetischen Frakturen, also Knochenbrüche rund um ein künstliches Gelenk. „Wir steuern hier auf eine große Katastrophe im Gesundheitswesen zu, da die Zahlen rasant steigen und nicht jede Klinik das abdecken kann“, so Stangl. Allein in den vergangenen zehn Jahren gäbe es einen deutschlandweiten Anstieg um 500 Prozent. Viele Faktoren wie Stabilität und Funktion vor der Fraktur, Co-Morbidität und Mobilität, Knochenqualität und Osteoporose-Management seien hier zu beachten. Zudem muss der Unfall im besten Fall innerhalb von drei Tagen versorgt werden. „Eine enge Zusammenarbeit zwischen Niedergelassenen und Klinik wäre hier wünschenswert. Insbesondere wenn es um Frakturen zwischen zwei im selben Knochen einliegenden Prothesen geht, ist ein osteoanaboles Management bei Osteporose zum Knochenaufbau dringlich geboten,“, so Stangl.</span></p><p><span>Zahlreiche Vertreter aus der Industrie präsentierten im Anschluss ihre Produkte rund um die Mobilität und den Mobilitätserhalt. Zudem wurden in einer Posterausstellung besondere Fälle dargestellt, die am Krankenhaus Rummelsberg versorgt wurden. Damit schloss sich auch der Kreis zu den eingangs erwähnten Worten von Prof. Stangl: „Ein Krankenhaus, das schon besonders ist in dieser Welt.“</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c66bab0c-9289-4906-895c-5c0530d08c87/1920_260110_orthopaedentag_2026.jpg?10000"><p><span>Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen: Die hohe Expertise im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg war beim Orthopädentag mit über 100 niedergelassenen Ärzten und Fachärzten allgegenwärtig.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c66bab0c-9289-4906-895c-5c0530d08c87/260110_orthopaedentag_2026/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Orthopaedentag,Orthopaedie,Unfallchirurgie,Chefarzt Prof. Dr. Richard Stangl,Hybrid-DRGs,Corona-Pandemie,Hallux valgus,Frakturen]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 16:53:55 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/c66bab0c-9289-4906-895c-5c0530d08c87/500_260110_orthopaedentag_2026.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/c66bab0c-9289-4906-895c-5c0530d08c87/500_260110_orthopaedentag_2026.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c66bab0c-9289-4906-895c-5c0530d08c87/260110_orthopaedentag_2026.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Orthop&amp;auml;dentag 2026]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Besondere Situationen erfordern besondere Ma&amp;szlig;nahmen: Die hohe Expertise im Bereich der Orthop&amp;auml;die und Unfallchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg war beim Orthop&amp;auml;dentag mit &amp;uuml;ber 100 niedergelassenen &amp;Auml;rzten und Fach&amp;auml;rzten allgegenw&amp;auml;rtig.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Mit viel Geduld und großer Unterstützung die Amputation verhindert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mit-viel-geduld-und-grosser-unterstuetzung-die-amputation-verhindert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-viel-geduld-und-grosser-unterstuetzung-die-amputation-verhindert/</guid><pp:caseid>727029</pp:caseid><pp:subtitle>Patient vom Friedensdorf International - Sayed aus Afghanistan</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="ee9353cfc5a12f1996c73a2c30c7d1f5e">Sayed aus Afghanistan erhielt über 2,5 Jahre eine umfangreiche Behandlung, die Amputation seines Beines konnte so verhindert werden. Heute kann er wieder laufen und zu seiner Familie zurückkehren.</li><li data-list-item-id="e7bff110ae4efc3ae6b9cfc78b2846797">Dr. Felix Ferner und das Sana Klinikum Lichtenfels übernahmen die Behandlung der schwerwiegende Erkrankung des jungen Patienten.</li><li data-list-item-id="ea4ca969497c0019820f797c7235de23c">Das Friedensdorf International organisiert seit 1967 medizinische Versorgung für Kinder aus Krisenländern; die langjährige Kooperation mit der Klinik in Lichtenfels wird fortgeführt, um betroffenen Kindern weiter helfen zu können.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Es ist wohl sein letzter Besuch im oberfränkischen Lichtenfels mit seinem modernen Klinikum – und fast schleicht sich ein bisschen Wehmut ein. Über zweieinhalb Jahre war Sayed (</span><i><span>*Name geändert</span></i><span>), jetzt 14 Jahre alt und aus Afghanistan, immer wieder als Patient im Haus, zuerst am 24. März 2023. Zweieinhalb Jahre nahm die Behandlung seiner Osteomyelitis, einer Knocheneiterung im Oberschenkelknochen, in Anspruch. Eine Zeit, in der Dr. Felix Ferner, Sektionsleiter für Gelenkerhalt und -rekonstruktion am Sana Klinikum Lichtenfels den jungen Patienten begleitete und ihm mit viel Expertise und Feingefühl die dringend notwendige medizinische Behandlung zuteilwerden ließ.</span></p><p><span>„Patienten wie Sayed sind zumeist infolge einer Mangelernährung immungeschwächt. So kann sich aus einer einfachen bakteriellen Infektion, auch aufgrund des mangelnden Zugangs zu geeigneten Medikamenten wie Antibiotika, eine schmerzhafte Knochenentzündung entwickeln, die sich im Körper ausbreitet und auch die Weichteile, Muskeln und Gelenke befallen kann. Oder, wie im Falle von Sayed, die Hüfte – mit allen einhergehenden Folgen für seine Lebensqualität“, beschreibt Dr. Felix Ferner den Verlauf der sehr schmerzvollen Erkrankung. Sayeds Fall war dabei ein ganz besonderer: Seine Erkrankung war so schwer, dass viele Experten den Fall ablehnten. Dr. Felix Ferner aus dem Team von Chefarzt Dr. Jörg Harrer am Sana Klinikum Lichtenfels sprangen ein.</span></p><p><span>In Lichtenfels wurde Sayed mehrfach operiert, die entzündeten Bereiche sorgfältig gereinigt, teilweise entfernt und der Knochen anschließend aufwendig rekonstruiert. Flankierend hierzu kam Antibiotika zum Einsatz, direkt im Knochen und intravenös. Ohne diese Therapie hätte dem Jungen aus dem krisengeschüttelten Afghanistan die Amputation des Beines gedroht. Ein medizinischer Eingriff, der Sayed für sein Leben gezeichnet hätte, und zudem in seinem Heimatland mit einer starken Stigmatisierung einhergegangen wäre.</span></p><p><span>Nun, am Ende seiner Behandlung, steht fest: Das Bein konnte erhalten werden, ein leichtes Hinken wird zurückbleiben, aber einer Rückkehr in die Heimat steht nun nichts mehr entgegen. Es verbleiben zudem keine Implantate im Körper, die eine medizinische Nachsorge in der Heimat notwendig machen würden. Die Entzündung ist nun ausgeheilt. Ein großes Glück für den Teenager, der nun nach der langen Zeit zu seiner Familie zurückkehren kann.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Seit 1967 organisiert das Friedensdorf International die medizinische Behandlung von verletzten und kranken Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten in Europa. Gemeinsam mit Hilfsorganisationen vor Ort spürt das Team betroffene Kinder, die in ihrer Heimat keinen Zugang zu einer adäquaten medizinischen Versorgung haben, auf, regelt alles Organisatorische für einen Aufenthalt in Deutschland bzw. Europa und sucht Partnerkliniken im ganzen Bundesgebiet, die sich der Behandlung annehmen. Die Kinder erhalten für die Dauer der medizinischen Behandlung ein Visum – nach Abschluss der Behandlung kehren sie zu ihren Familien in ihrer Heimat zurück.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Kooperation mit der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie unter der Leitung von Chefarzt Dr. Jörg Harrer in Lichtenfels besteht schon viele Jahre. Dass sie auch unter der neuen Geschäftsführung Priorität genießt und eine Fortführung erfährt, freut alle Beteiligten: Die Mitarbeiter des Friedensdorf International, die behandelnden Ärzte im Haus und die betroffenen Kinder aus Krisen- und Kriegsgebieten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/05d002cc-e5ef-44f6-b314-340945169bee/1920_img_1289.jpeg?88173"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/05d002cc-e5ef-44f6-b314-340945169bee/img_1289/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i> (von links): Freuen sich über den erfolgreichen Behandlungsabschluss - Anja Zimmermann vom Friedensdorf Internation, Patient Sayed und der behandelnde Arzt Dr. Felix Ferner (Copyright: SKOF)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,friedensdorf,gesunde Kinder,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Mon, 10 Nov 2025 15:28:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/05d002cc-e5ef-44f6-b314-340945169bee/500_img_1289.jpeg?88173" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/05d002cc-e5ef-44f6-b314-340945169bee/500_img_1289.jpeg?88173</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/05d002cc-e5ef-44f6-b314-340945169bee/img_1289.jpeg?88173</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Friedensdorf International: Sudais]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Friedensdorf International: Patient Sudais]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Endoprothetikzentrum am Sana Klinikum Landkreis Biberach erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/endoprothetikzentrum-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/endoprothetikzentrum-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>726853</pp:caseid><pp:subtitle>Höchste Qualität in der Gelenkversorgung erneut bestätigt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie" target="_blank"><span><strong>Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</strong></span></a><span><strong> am Sana Klinikum Landkreis Biberach steht unter der Leitung von Chefarzt Dr. Christoph Riepl für eine leitliniengerechte und qualitativ hochwertige Versorgung im Bereich des künstlichen Gelenkersatzes. Nun wurde die Fachabteilung von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) erneut als </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie/endoprothetikzentrum" target="_blank"><span><strong>Endoprothetikzentrum</strong></span></a><span><strong> rezertifiziert.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>In Deutschland werden jährlich rund 188.000 Hüft- und 156.000 Kniegelenke implantiert. Etwa fünf Millionen Menschen leiden an Arthrose – einer der häufigsten Gelenkerkrankungen überhaupt. Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko, daran zu erkranken; Frauen sind häufiger betroffen als Männer. Doch auch jüngere Menschen können infolge von Verletzungen, Entzündungen oder chronischem Verschleiß an Arthrose leiden. </span>Während konservative Behandlungsmethoden den Verlauf verlangsamen können, ist bei vollständig zerstörtem Gelenkknorpel ein künstlicher Gelenkersatz meist die wirksamste Möglichkeit, Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit <span>wiederherzustellen</span>.</p><p style="text-align:justify;">Im Landkreis Biberach steht Patienten mit Gelenkerkrankungen eine spezialisierte Anlaufstelle zur Verfügung: Die Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie am Zentralkrankenhaus ist seit 2019 von der DGOOC als Endoprothetikzentrum zertifiziert. <span>Mit der erneuten Rezertifizierung wurde bestätigt, dass das Zentrum weiterhin die hohen Anforderungen und Qualitätskriterien der Fachgesellschaft erfüllt. </span>Grundlage dafür sind strenge Vorgaben an Struktur- und Prozessqualität. Ein zentraler Aspekt ist die operative Erfahrung, die durch eine festgelegte Mindestanzahl an Erstimplantationen und Wechseleingriffen pro Jahr nachgewiesen werden muss. Im Rezertifizierungsaudit überprüfen unabhängige Experten alle Abläufe – von der Erstberatung über Aufnahme und Operation bis hin zur Nachsorge.</p><p style="text-align:justify;">Für Zentrumsleiter Dr. Christoph Riepl, seit April dieses Jahres Chefarzt der Klinik, ist die Rezertifizierung ein erster gemeinsamer Erfolg in seinem neuen Wirkungskreis. Getragen wurde dieser durch die enge Zusammenarbeit mit Zentrumskoordinator Dr. M.D. Samer Abuamriah, dem Hauptoperateur Dr. Thomas Christ sowie den Kooperationspartnern und Hauptoperateuren Dr. Thomas Mattes, Dr. Harald Bitschnau, Raymund Bay, PD Dr. Peter Keppler und Dr. Sebastian Jung. Neu ist, dass die Zertifizierung erstmals auf alle in Biberach tätigen Operateure ausgeweitet wurde. Diese einheitliche Anwendung der Standards erhöht einerseits die Patientensicherheit und erleichtert zugleich die komplexen Abläufe. <span>„</span>Die Rezertifizierung bestätigt die großartige Arbeit aller Kolleginnen und Kollegen im Haus sowie der Partner, mit denen wir bereits seit Jahren vertrauensvoll zusammenarbeiten. Eine hervorragende Teamleistung, für die ich mich bei allen Verantwortlichen herzlich bedanke<span>“, betont Dr. Riepl.</span></p><p style="text-align:justify;">Im Endoprothetikzentrum arbeiten erfahrene Fachärzte Hand in Hand mit einem interdisziplinären Team aus Pflegekräften, Physiotherapeuten und dem Sozialdienst. <span>Ziel ist es, Patienten nicht nur operativ auf höchstem Niveau zu versorgen, sondern sie umfassend vor, während und nach dem Eingriff zu begleiten. Das Leistungsspektrum umfasst sämtliche primären und sekundären Gelenkersatzverfahren an Schulter, Ellenbogen, Hüfte und Knie. Dabei ist es für ein optimales Operationsergebnis entscheidend, „die natürliche Anatomie des Gelenks möglichst exakt wiederherzustellen und das umliegende Gewebe bestmöglich zu schonen“, </span>erklärt Dr. Riepl<span>.</span> Neu im Leistungsspektrum ist seit seiner Übernahme der chefärztlichen Leitung auch die hochspezialisierte Versorgung von Knochenbrüchen an bereits eingesetzten künstlichen Gelenken. Ergänzt wird das operative Angebot durch ganzheitliche konservative Behandlungsformen wie Chirotherapie, Infiltrationen oder Stoßwellentherapie im Rahmen der ambulanten Behandlung in den Medizinischen Versorgungszentren. „Jede Behandlung basiert auf einer präzisen Diagnostik und berücksichtigt die individuellen Bedürfnisse. Unser Anspruch ist es, für jeden Patienten den bestmöglichen Weg zu finden. Der Gelenkersatz bleibt dabei die letzte Option, wenn alle gelenkerhaltenden Maßnahmen ausgeschöpft sind.“</p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Weitere Informationen und Terminvereinbarungen</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das Biberacher Sana Klinikum bietet mittwochs von 10.00 bis 13.30 Uhr eine Endoprothetiksprechstunde an. Termine können unter Tel. 07351 55-7101 vereinbart werden. Montags und freitags stehen zudem Termine in der chirurgisch-orthopädischen MVZ-Praxis im Ärztezentrum am Klinikum zur Verfügung. Weitere Informationen unter </span><a href="http://www.sana.de/bc-mvz"><span>www.sana.de/bc-mvz</span></a><span>.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/60e4309d-9e03-43bd-883a-c2b142a43f80/1920_251030_pmsana_endoprothetikzentrumamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert.jpg?10000"><p><i><span>Im rezertifizierten Endoprothetikzentrum unter der Leitung von Dr. Christoph Riepl (dritter von rechts) profitieren Patienten von einer spezialisierten, leitliniengerechten Behandlung bei Gelenkverschleiß.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/60e4309d-9e03-43bd-883a-c2b142a43f80/251030_pmsana_endoprothetikzentrumamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Rezertifizierung,Zertifizierung,Audit,Endoprothetik,Endoprothetikzentrum,Orthopaedie,Gelenkchirurgie,gelenkersatz,hueftgelenk,kniegelenk,Kniegelenkersatz,hueftgelenkersatz,Schulter,schulterendoprothetik]]></category>
            <pubDate>Thu, 30 Oct 2025 12:50:23 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/60e4309d-9e03-43bd-883a-c2b142a43f80/500_251030_pmsana_endoprothetikzentrumamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/60e4309d-9e03-43bd-883a-c2b142a43f80/500_251030_pmsana_endoprothetikzentrumamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/60e4309d-9e03-43bd-883a-c2b142a43f80/251030_pmsana_endoprothetikzentrumamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Endoprothetikzentrum am Sana Klinikum Landkreis Biberach erfolgreich rezertifiziert]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[H&amp;ouml;chste Qualit&amp;auml;t in der Gelenkversorgung erneut best&amp;auml;tigt]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Hightech-Truck macht Station am Sana Klinikum Coburg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/hightech-truck-macht-station-am-sana-klinikum-coburg/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hightech-truck-macht-station-am-sana-klinikum-coburg/</guid><pp:caseid>725468</pp:caseid><pp:subtitle>Mobiles Trainingszentrum bietet praxisnahe Einblicke in moderne OP-Techniken</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e0eff14cb22f8582787ca8c035f535994">Der Stryker <i>Teach mobile Lab</i>- Truck bietet auf über 80 m² fünf OP-ähnliche Trainingsstationen für Neuro-, Wirbelsäulen- und Unfallchirurgie und ermöglicht praxisnahe Übungen außerhalb eines echten OP-Saals.</li><li data-list-item-id="efd74fbc02809c50add6fd1c85438992c">Das Angebot zog viele Ärzte, OP-Pflegekräfte und Medizinstudenten des Sana Klinikum Coburg an, insbesondere Studenten der Sana Medical School im Abschlussjahr profitieren von der praktischen Ergänzung zur klinischen Ausbildung.</li><li data-list-item-id="e9899ee0fe52df1098af791991170a945">Der Truck ist Teil einer europaweiten Stryker-Schulungsinitiative, zielt auf praxisnahe Fort- und Weiterbildung ab, stärkt den Austausch zwischen Anwendern und Herstellern und unterstützt die nachhaltige Qualität der Patientenversorgung.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Hochmoderne Medizintechnik zum Anfassen: In der vergangenen Woche machte der Stryker <i>Teach mobile Lab </i>Halt am Sana Klinikum Coburg. Das in einem großen LKW untergebrachte mobile Schulungszentrum des internationalen Medizintechnikherstellers Stryker, der u.a. in Deutschland und der Schweiz produziert, bietet auf über 80 Quadratmetern modernste Trainingsmöglichkeiten für Fachpersonal aus Neuro-, Wirbelsäulen- und Unfallchirurgie.</p><p>Herzstück des Trucks sind fünf OP-ähnliche Trainingsstationen mit voll ausgestatteten Workshop-Plätzen. Hier können Ärztinnen und Ärzte, OP-Fachkräfte sowie Studenten innovative Behandlungsmethoden praxisnah erlernen und direkt anwenden – fernab eines wirklich sterilen OP-Saals, aber in realitätsnaher Umgebung.</p><p>Der Truck-Stopp stieß auf reges Interesse: Zahlreiche Ärzte und OP-Pflegekräfte des Klinikums sowie Medizinstudenten der Sana Medical School nutzten die Gelegenheit, ihr Wissen zu vertiefen und ihre praktischen Fertigkeiten zu trainieren. Besonders für die Studenten im letzten Jahr ihres Medizinstudiums war der Besuch eine wertvolle Ergänzung zur klinischen Ausbildung – und ein weiterer Schritt auf dem Weg in die praktische Arbeit als Arzt.</p><p>„Moderne Medizin braucht nicht nur eine gute theoretische Ausbildung, sondern auch greifbare, praxisnahe Erfahrungen – direkt vor Ort und in professioneller Trainingsumgebung“, betont Professor Dr. Stefan Piltz, Chefarzt am Sana Klinikum Coburg. „Der Hightech-Truck bietet ideale Voraussetzungen, um OP-Techniken zu trainieren, neue Verfahren kennenzulernen und sich im Team auszutauschen, da mehrere Berufsgruppen eng zusammen arbeiten“.</p><p>So konnten Teilnehmer neue Implantate an einem Plastikknochen testen, chirurgische Techniken üben und im direkten Austausch mit Produktexperten der Herstellerfirma Fragen stellen – eine Gelegenheit, die Theorie und Praxis ideal verband. „Die ein oder andere sinnvolle Implantatverbesserung ist in so einem Dialog schon angestoßen worden“, berichtet Professor Piltz, „somit profitieren Anwender und auch Hersteller“.</p><p>Das sogenannte <i>Teach Mobile Lab</i> ist Teil einer europaweiten Schulungsinitiative von Stryker. Seit seiner Einführung im Mai 2022 tourt der Truck durch Kliniken und medizinische Einrichtungen in ganz Europa – mit dem Ziel, Fort- und Weiterbildung im medizinischen Bereich zu fördern und aktuelle Entwicklungen unmittelbar zugänglich zu machen, ohne den eigentlichen OP-Betrieb zu stören.</p><p>Für das Sana Klinikum Coburg ist der Besuch ein weiterer Baustein in der konsequenten Förderung von Aus- und Weiterbildung. „Wir setzen gezielt auf moderne, praxisorientierte Lernformate, um die Qualität der Patientenversorgung nachhaltig zu sichern – heute und in Zukunft“, so Professor Piltz.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c2106def-8232-4ebe-994c-de746b5a4354/1920_img_2204.jpeg?71683"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c2106def-8232-4ebe-994c-de746b5a4354/img_2204/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Praktische Erfahrungen - fachkundige Anleitung - Prof. Dr. Stefan Piltz im Gespräch mit Studenten der Sana Medical School</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Uebungs-Truck,sana medical school,Orthopaedie,Unfallchirurgie,Lehrpraxis]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Oct 2025 11:22:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/c2106def-8232-4ebe-994c-de746b5a4354/500_img_2204.jpeg?71683" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/c2106def-8232-4ebe-994c-de746b5a4354/500_img_2204.jpeg?71683</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c2106def-8232-4ebe-994c-de746b5a4354/img_2204.jpeg?71683</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Stryker Truck in Coburg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Prof. Piltz UCH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Media Kit Orthopädie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/media-kit-orthopaedie/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/media-kit-orthopaedie/</guid><pp:caseid>722551</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Hier finden Sie Presseinformationen unter anderem zu folgenden Themen: Gelenkersatz, Rückenschmerzen, und Operationen an der Wirbelsäule. Wir unterstützen Sie gerne bei Ihrer Berichterstattung. Sprechen Sie uns an!</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i>Alle Inhalte stehen zur freien Verwendung im Rahmen journalistischer Arbeit zur Verfügung.&nbsp;</i></p><p><strong>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;</strong></p><p><strong>Gerne stellen wir zur Unterstützung Ihrer redaktionellen Berichterstattung den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</strong></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,mediakit,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Thu, 25 Sep 2025 16:16:28 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/a101e5a8-0428-4be9-82de-d12a86dfde2b/500_240730-prof.hankemeiermitpatient.jpg?65399" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/a101e5a8-0428-4be9-82de-d12a86dfde2b/500_240730-prof.hankemeiermitpatient.jpg?65399</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a101e5a8-0428-4be9-82de-d12a86dfde2b/240730-prof.hankemeiermitpatient.jpg?65399</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Prof. Stefan Hankemeier mit Patient]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Prof. Stefan Hankemeier mit Patient]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neue Vortragsreihe &quot;gesund &amp; beweglich&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/neue-vortragsreihe-gesund--beweglich/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/neue-vortragsreihe-gesund--beweglich/</guid><pp:caseid>721603</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Oberfranken informieren zur Gelenkgesundheit</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Sana Kliniken Oberfranken starten neue Vortragsreihe “gesund & beweglich”</li><li><span>Erste Themenschwerpunkte sind künstliche Hüft- und Kniegelenke, verständlich erklärt von Chefarzt Dr. med. Jörg Harrer.</span></li><li><span>Termine: 18. September und 16. Oktober, die Vorträge finden im Hörsaal des Sana Klinikums Coburg statt, Beginn ist jeweils 18:00 Uhr.&nbsp;</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/64337ac9-9e1b-4257-952d-95b6e97462b1/1920_dr-harrerjoumlrg-0051-ok.jpg?10000"><p>Wer sich über moderne Behandlungsmöglichkeiten bei Gelenkerkrankungen informieren möchte, hat nun die Gelegenheit dazu: Mit einer neuen Vortragsreihe “gesund & beweglich” bieten die Sana Kliniken Oberfranken leicht verständliche Informationen rund um Orthopädie, Gelenkgesundheit- und Möglichkeiten des Gelenkersatzes.</p><p>Zum Auftakt stehe im Herbst künstliche Hüft- und Kniegelenke im Fokus. Chefarzt Dr. Jörg Harrer (Sana Klinikum Lichtenfels) erläutert moderne Gelenkersatzoptionen und welche Operationsverfahren zum Einsatz kommen.&nbsp;</p><p><strong>18. September: “Das künstliche Hüftgelenk - moderne Implantate und Mini-Schnitte”</strong></p><p><strong>16. Oktober: “Das künstliche Kniegelenk - Was gibt es Neues?”</strong></p><p>Die Vorträge beginnen jeweils 18:00 Uhr und finden im Hörsaal auf Ebene 3 des Sana Klinikums Coburg statt. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/1920_klinikumcoburg.jpg?10000"><p><i>Außenansicht des </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/klinikumcoburg/" target="_blank"><i>Sana Klinikums Coburg</i></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Orthopaedie,gelenkersatz,hueftgelenkersatz,Kniegelenkersatz,Endoprothetik,Endoprothetikzentrum,Vortragsreihe,Patientenvortrag]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Sep 2025 13:08:39 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/500_klinikumcoburg.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/500_klinikumcoburg.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/klinikumcoburg.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sana Klinikum Coburg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Au&amp;szlig;enaufnahme des Sana Klinikums Coburg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Blitzstart ins Berufsleben: Medizinstudenten trainieren im Hightech-OP-Bus</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/blitzstart-ins-berufsleben-medizinstudenten-trainieren-im-hightech-op-bus/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/blitzstart-ins-berufsleben-medizinstudenten-trainieren-im-hightech-op-bus/</guid><pp:caseid>713705</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Der Hightech-OP-Bus von Arthrex bietet Medizinstudenten der Sana Medical School in Lichtenfels die Möglichkeit, praktische chirurgische Erfahrungen unter realitätsnahen Bedingungen zu sammeln, was ihnen einen Vorsprung für den Berufseinstieg verschafft.</li><li>Das innovative Ausbildungsformat wird bereits zum fünften Mal durchgeführt und soll Nachwuchs für die Orthopädie begeistern, indem es technisches Know-how, Präzision und Teamgeist vermittelt.</li><li>Die Sana Medical School setzt auf solche praxisnahen Lehrmethoden, um gut ausgebildeten Nachwuchs zu sichern, der in der Region bleibt und somit aktiv zur Bekämpfung des Fachkräftemangels im ländlichen Raum beiträgt.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/590d5b11-fb9d-410d-80ee-d828bef65b0e/1920_img-0998.jpeg?10000"><p>Nur noch ein Jahr: Dann stehen die Studenten der Sana Medical School vor dem Abschluss ihres Studiums der Humanmedizin und treffen ihre Entscheidung für eine Facharztausbildung. Doch bevor sie ihre im Studium erworbenen Kenntnisse an echten Patienten erproben dürfen, steht das Sammeln praktischer Erfahrungen auf dem Stundenplan. Dafür macht auch in diesem Jahr der Hightech-OP-Bus von Arthrex am Sana Klinikum Lichtenfels Halt. Hier erhalten die angehenden Ärztinnen und Ärzte die einzigartige Gelegenheit, unter realitätsnahen Bedingungen chirurgische Eingriffe zu üben. Der Einsatz im Bus ermöglicht das Arthroskopieren und Operieren an Humanpräparaten in kleinen Gruppen und unter fachärztlicher Anleitung. Dabei steht auch der richtige Umgang mit echtem Operationsbesteck im Fokus. All das ermöglicht den Studenten im fünften Studienjahr einen echten Vorsprung für einen Blitzstart ins Berufsleben.</p><p>Was sich bereits in den vergangenen Jahren als Erfolg erwiesen hat, erfährt auch 2025 eine Fortführung – nicht als bloße Wiederholung, sondern als fester Bestandteil einer praxisnahen medizinischen Ausbildung. Bereits zum fünften Mal hat der Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Jörg Harrer, den mobilen OP nach Lichtenfels geholt. Er sieht in diesem Format eine wichtige Chance, Nachwuchs für sein Fachgebiet zu begeistern: „Wir müssen den Medizinstudentinnen und Studenten früh zeigen, wie faszinierend und vielfältig unser Fach ist. Die Orthopädie fordert nicht nur technisches Know-How, sondern auch Präzision und Teamgeist – all das können die Teilnehmer hier im OP-Bus erleben.“.</p><p>Auch die Geschäftsführung der Sana Medical School, Prof. Dr. Johannes Brachmann und Melanie John, sind von diesem Ansatz überzeugt: „Innovative Lehrmethoden wie diese unterscheiden unser Angebot von dem der staatlichen Hochschulen. Unsere Studenten sind mit Studienabschluss bestens auf den Beruf vorbereitet, menschlich und fachlich, in Theorie und Praxis!“.</p><p>Der Erfolg spricht für sich: Jedes Jahr entscheiden sich Absolventinnen und Absolventen der Sana Medical School für eine Facharztausbildung in den eigenen Einrichtungen und bleiben so der Region erhalten. Das weiß auch die Geschäftsführerin am Sana Klinikum Lichtenfels, Petra-Marié Rinsche-Förstel zu schätzen: „Der Fachkräftemangel auch im medizinischen Bereich bleibt eine Herausforderung, vor allem im ländlichen Raum. Dass wir mit der Sana Medical School eigenen Nachwuchs ausbilden können, ist ein entscheidender Baustein für die zukünftige Versorgung in der Region“.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6b2efae0-e738-4cb1-9f3a-2ea5b793c27d/1920_img-0974.jpeg?42690"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6b2efae0-e738-4cb1-9f3a-2ea5b793c27d/img-0974/" target="_blank"><i>Besuchten den Arthrex OP-Bus</i></a><i> und sammelten Live-Eindrücke: Verkaufsleiter Edin Tatarevic, Geschäftsführerin des Sana Klinikums Lichtenfels Petra-Marié Rinsche-Förstel, Chefarzt Dr. Jörg Harrer, Landrat Christian Meißner und die Geschäftsführung der Sana Medical School Prof. Dr. Johannes Brachmann und Melanie John (von rechts)</i></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></p><p><span>Unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken vereinen sich drei Kliniken an den Standorten Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg und zahlreiche Medizinische Versorgungszentren in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Mit 909 stationären Betten und 46 tagesklinischen Behandlungsplätzen bieten die Sana Kliniken Oberfranken ein breites Leistungsspektrum. Etwa 3.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau die Gesundheitsversorgung in der Region.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Orthopaedie,Medizinstudium,sana medical school]]></category>
            <pubDate>Thu, 10 Jul 2025 11:11:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/6b2efae0-e738-4cb1-9f3a-2ea5b793c27d/500_img-0974.jpeg?42690" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/6b2efae0-e738-4cb1-9f3a-2ea5b793c27d/500_img-0974.jpeg?42690</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/6b2efae0-e738-4cb1-9f3a-2ea5b793c27d/img-0974.jpeg?42690</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Arthrex Bus in Lichtenfels]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Arthrex Bus in Lichtenfels]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana-Gesundheitsforum im Juli 2025</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-im-juli-2025/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-im-juli-2025/</guid><pp:caseid>711275</pp:caseid><pp:subtitle>Chefarzt Dr. Christoph Riepl informiert über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Gelenkschmerzen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im Rahmen des „Sana-Gesundheitsforums“ informiert das interdisziplinäre Ärzte- und Expertenteam des Biberacher Sana Klinikums regelmäßig über aktuelle medizinische Themen. Am Donnerstag, den 3. Juli 2025, referiert Dr. Christoph Riepl, seit April dieses Jahres Chefarzt der </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie" target="_blank"><span><strong>Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</strong></span></a><span><strong>, ab 18.00 Uhr zum Thema „Das schmerzende Gelenk – aktuelle Behandlungsmöglichkeiten“.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Das Biberacher Sana Klinikum ist Zentralkrankenhaus für den Landkreis und&nbsp; Akademisches Lehrkrankenhaus der Universtität Ulm. Damit steht es für eine umfassende medizinische, therapeutische und pflegerische Versorgung von der Geburt bis zur Altersmedizin. Mit dem Gesundheitsforum möchten die Veranstalter diese Expertise an Interessierte und Betroffene weitergeben. Im Mittelpunkt der Vorträge stehen aktuelle medizinische Themen, Krankheitsbilder, Präventionsmaßnahmen sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Damit sind die Vorträge für Menschen in allen Lebens- und Gesundheitsphasen interessant: Ob Patient, akut oder chronisch Erkrankter, Angehöriger oder Gesundheitsinteressierte. Im Anschluss an die Vorträge bleibt darüber hinaus genügend Zeit für Fragen an die Referenten sowie den Austausch untereinander.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><strong>Zertifizierte Expertise für Gelenke, Prothesen und Traumaversorgung</strong></h2><p style="text-align:justify;">Dr. Christoph Riepl hat im April dieses Jahres die chefärztliche Leitung der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie am Biberacher Zentralkrankenhaus übernommen. <span>Die Schwerpunkte des Fachbereichs<strong> </strong>liegen in der Versorgung von Verletzungen – einschließlich Polytramata und BG-Unfällen – sowie Erkrankungen der Extremitäten und Gelenke. Hierfür ist das Klinikum als Regionales Traumazentrum sowie als Alterstraumazentrum zertifiziert. Im Bereich der Orthopädie bietet das zertifizierte Endoprothetikzentrum sämtliche </span>Gelenkersatzverfahren der Schulter, des Ellenbogens, der Hüfte und des Kniegelenks sowie verschiedene konservative Behandlungsmethoden.<span> Neben dem Einsatz neuer Prothesen, der sogenannten primären Endoprothetik, werden auch bereits eingesetzte Gelenke bei Bedarf gewechselt und repariert. Ein neuer Schwerpunkt ist die </span>komplexe Versorgung von Knochenbrüchen an einem bereits eingesetzten künstlichen Gelenk. <span>Neben der stationären Versorgung bietet Dr. Riepl in der chirurgisch-orthopädischen MVZ-Praxis im Ärztezentrum am Klinikum auch eine ambulante Sprechstunde </span>an.</p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Vortrag:</strong> <strong>„Das schmerzende Gelenk – aktuelle Behandlungsmöglichkeiten“</strong></span></h2><p style="text-align:justify;">Gelenkschmerzen zählen zu den häufigsten Gründen für einen Arztbesuch und betreffen Menschen aller Altersgruppen. Vor allem im höheren Alter nehmen Verschleißerscheinungen, sogenannte Arthrosen, an großen Gelenken deutlich zu. Frauen leiden häufiger darunter als Männer, was unter anderem mit hormonellen Veränderungen während der Menopause, einer höheren Prävalenz von Osteoporose sowie anatomischen Unterschieden zusammenhängt. Aber auch bei jüngeren Menschen treten Gelenkbeschwerden zunehmend auf – etwa durch Fehlstellungen, Sportverletzungen oder infolge einer genetischen Veranlagung. „Diese Beschwerden beeinträchtigen nicht nur die Beweglichkeit, sondern wirken sich oft erheblich auf die Lebensqualität aus“, erklärt Dr. Riepl. Medizinisch wird zwischen akuten Gelenkschmerzen, die weniger als sechs Wochen andauern, und langfristigen, chronischen Beschwerden unterschieden. Für beide Formen stehen heute vielfältige und effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Konservative Maßnahmen wie Physiotherapie, gezielte Injektionen und Medikamente lindern Schmerzen und verbessern die Gelenkfunktion bei vielen Patienten. In fortgeschrittenem Stadium kommen minimalinvasive Eingriffe sowie endoprothetische Gelenkersatzverfahren zum Einsatz, um Stabilität und Beweglichkeit wiederherzustellen. „Eine individuelle Therapie, die den Schweregrad der Erkrankung sowie die Lebenssituation des Betroffenen berücksichtigt, ist entscheidend für den Erfolg“, betont der Chefarzt. <span>Über die aktuellen Entwicklungen und Verfahren in der ganzheitlichen Behandlung von Gelenkschmerzen an Hüfte, Knie und Schulter wird Dr. Riepl im Rahmen seines Vortrags berichten. „Es ist mir dabei ein großes Anliegen, das Behandlungsspektrum sowie die Möglichkeiten im Biberacher Klinikum vorzustellen und im Dialog mit den Zuhörern offene Fragen zu klären“, so Dr. Riepl.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span><strong>Veranstaltungsdetails</strong></span></h2><p style="text-align:justify;"><span><strong>Wann: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong>Donnerstag, 3. Juli 2025 | 18.00 Uhr</span><br><span><strong>Wo: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</span><br><span>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Veranstaltungsraum 1 (EG)</span><br><span>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Marie-Curie-Straße 4 | 88400 Biberach</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung per E-Mail unter gesundheitsforum.bc@sana.de oder telefonisch unter 07351 55-9000 anmelden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/1920_rieplchristophdr..jpg?10000"><p><i><span>Chefarzt Dr. Christoph Riepl informiert am 3. Juli über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten bei Gelenkschmerzen.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/rieplchristophdr./" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Gesundheitsforum,Unfallchirurgie,Orthopaedie,Endoprothetik,Endoprothetikzentrum,Arthrose,gelenkersatz,hueftgelenkersatz,Kniegelenkersatz,Patientenveranstaltung,Patientenvortrag]]></category>
            <pubDate>Tue, 17 Jun 2025 14:46:45 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/500_rieplchristophdr..jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/500_rieplchristophdr..jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/rieplchristophdr..jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. med. Christoph Riepl]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Chefarzt Klinik f&amp;uuml;r Orthop&amp;auml;die, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Gender Pain Gap: Frauen und Männer gehen unterschiedlich mit Schmerzen um</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gender-pain-gap-frauen-und-maenner-gehen-unterschiedlich-mit-schmerzen-um/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/gender-pain-gap-frauen-und-maenner-gehen-unterschiedlich-mit-schmerzen-um/</guid><pp:caseid>705356</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Frauen sind wehleidig und starke Männer kennen keine Schmerzen – solche Klischees sind nach wie vor verbreitet. Die Forschung beschäftigt sich seit einigen Jahren mit geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Schmerzmedizin. Chefarzt Stephan Vinzelberg vom Sana Klinikum Lichtenberg erklärt, welche Unterschiede für die Therapie wichtig sind.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/909b2e2e-2d42-41b1-8c0d-cab93bd2059b/1920_250509stephanvinzelberg.jpg?10000"><p>Chronische Schmerzen treten bei Frauen deutlich häufiger auf als bei Männern. Etwa 70 Prozent der betroffenen Patienten sind weiblich. Zahlreiche Faktoren beeinflussen die Verarbeitung von Schmerzen im menschlichen Körper. Dazu gehören unter anderem die genetische Veranlagung, hormonelle Aspekte, soziale Faktoren und Schmerzerfahrungen in der Vergangenheit. All diese Faktoren beeinflussen auch die an der Verarbeitung von Schmerzen beteiligten Gehirnregionen.&nbsp;</p><p>Dr. Stephan Vinzelberg ist Chefarzt der Klinik und Tagesklinik für Manuelle Medizin am Sana Klinikum Lichtenberg. Er kennt die Forschungslage zur geschlechtersensiblen Schmerzmedizin sehr gut: „Aus Studien wissen wir, dass Frauen Druckschmerz beispielsweise stärker empfinden als Männer. Östrogen, das weibliche Hormon, führt zu einer Erhöhung der Schmerzempfindlichkeit, während das männliche Hormon Testosteron die Schmerzempfindlichkeit eher reduziert.“&nbsp;</p><p>In den Gehirnregionen, die für die Schmerzverarbeitung eine Rolle spielen, gibt es auch Rezeptoren, das heißt Andockstellen, für Östrogen. Somit wirkt sich die Konzentration des Hormons auch auf die Schmerzwahrnehmung aus. Besonders nach den Wechseljahren führen Schwankungen des Östrogens zu einer niedrigeren Schmerztoleranz bei Frauen, wie eine&nbsp;<a href="https://www.mdpi.com/1422-0067/24/3/1866" target="_blank">Übersichtsarbeit</a> amerikanischer Wissenschaftler zeigte.&nbsp;</p><h2>Schmerzmedikamente wirken bei Frauen und Männern unterschiedlich</h2><p>Schmerzmedikamente haben bei Frauen und Männern unterschiedliche Effekte. Die Ausscheidung von Paracetamol, einem bekannten Mittel zur Reduzierung von Schmerzen, ist bei Frauen um etwa 30 Prozent reduziert. Somit kann es bei Frauen schneller zu Nebenwirkungen kommen als bei Männern, wenn sie Paracetamol langfristig einnehmen oder überdosieren. Bei Opioiden, das heißt sehr stark wirkenden Schmerz- und Betäubungsmitteln mit hohem Suchtpotenzial, sind die Geschlechtsunterschiede sowohl bei der Effektivität als auch bei den Nebenwirkungen vorhanden. Frauen benötigen daher etwa 40 bis 50 Prozent geringere Opioid-Dosierungen. Es macht also einen großen Unterschied, ob ein Mensch mit Schmerzen weiblich oder männlich ist. Obwohl die Studien, die diese geschlechterabhängigen Unterschiede in der Wirksamkeit von Analgetika belegen, zum Teil schon zwischen zehn und 20 Jahre alt sind, ist die Durchdringung dieser Erkenntnisse in der Schmerztherapie noch unzureichend.</p><h2>Umgang mit Schmerzen</h2><p>Frauen neigen eher dazu, Schmerzen zu akzeptieren und einfach weiterzumachen. Männer sind diesbezüglich häufig anders gestrickt. Ein Forschungsteam aus Schweden hatte in seiner&nbsp;<a href="https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5404887/" target="_blank">Studie</a> mehr als 1300 Patienten einer auf Schmerzen spezialisierten Rehabilitationseinrichtung untersucht. Sie fragten verschiedene Aspekte ab, darunter Schmerzakzeptanz, Kinesiophobie, das heißt Angst vor Bewegung, den Einfluss des Schmerzes auf den Alltag, Angst, Depression sowie die Lebensqualität. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Frauen bei gleicher Schmerzintensität ein signifikant höheres Aktivitätslevel und eine größere Akzeptanz aufweisen. Männer gaben hingegen häufiger Angst vor Bewegung und Stimmungsprobleme an. Ihr Aktivitätslevel war geringer als das der Frauen in dieser Studie. Die größten Unterschiede fanden die Forschenden im Hinblick auf Schmerzakzeptanz und Bewegungsangst.</p><p>Stephan Vinzelberg erklärt: „Männer und Frauen gehen unterschiedlich mit Schmerzen um, das stelle ich auch in unserer Klinik immer wieder fest. Ausnahmen bestätigen die Regel, das ist klar. Die Forschungsergebnisse zeigen aber auf, dass es eine geschlechtsspezifische Tendenz gibt, die wir in der Therapie mit unseren Patientinnen und Patienten berücksichtigen sollten.“</p><h2>Vorurteile</h2><p>Eine&nbsp;<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S002210312300077X" target="_blank">Untersuchung</a> aus den USA beschäftigte sich darüber hinaus mit der Fragestellung, was Menschen über die Schmerzäußerungen von Männern und Frauen denken. Ein wichtiges Ergebnis: Menschen glauben, dass Frauen Schmerzen eher übertreiben und Männer Schmerzen eher verharmlosen. Dies könnte dazu führen, dass Frauen mit Schmerzerkrankungen weniger ernst genommen werden und dadurch erst spät oder gar keine Therapie erhalten.&nbsp;</p><p>„Zu Vorurteilen wie diesen müssen wir aufklären. Es ist sehr wichtig, Patienten mit chronischen Schmerzen so früh wie möglich zu identifizieren und die richtige Therapie einzuleiten. Wenn Frauen mit Schmerzerkrankungen weniger ernst genommen werden, erhalten sie die richtige Therapie womöglich erst spät oder gar nicht“, so der Schmerzexperte vom Sana Klinikum Lichtenberg.</p><p><i>Symbolbild: Canva / Magda Ehlers von Pexels</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Lichtenberg,Schmerz,Gendermedizin,Schmerzmedizin,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Wed, 14 May 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/7e87ed08-45c5-4759-811c-599efae059b2/500_250428symbolbildgenderpaingap.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/7e87ed08-45c5-4759-811c-599efae059b2/500_250428symbolbildgenderpaingap.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/7e87ed08-45c5-4759-811c-599efae059b2/250428symbolbildgenderpaingap.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Gender Pain Gap]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Gender Pain Gap]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Dr. Mai-Compter und Dr. Haringer verabschieden sich in den Ruhestand</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/dr-mai-compter-und-dr-haringer-verabschieden-sich-in-den-ruhestand/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/dr-mai-compter-und-dr-haringer-verabschieden-sich-in-den-ruhestand/</guid><pp:caseid>691592</pp:caseid><pp:subtitle>Nachfolge übernimmt der neue Klinik-Chefarzt Dr. Christoph Riepl</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im April 2021 ist die Praxisgemeinschaft von Dr. Anni Mai-Compter und Dr. Edgar Haringer vom Ärztehaus am Zeppelinring in neue Räumlichkeiten im Ärztezentrum am Klinikum auf dem Gesundheitscampus am Hauderboschen gezogen. Unter dem Dach der damals neu gegründeten Sana MVZ Stadt Biberach GmbH konnte das Spektrum der </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/sana-mvz-landkreis-biberach/chirurgisch-orthopaedische-praxis-biberach" target="_blank"><span><strong>chirurgisch-orthopädischen Praxis</strong></span></a><span><strong> in den vergangenen Jahren um weitere Schwerpunkte ergänzt und ausgebaut werden. Jetzt verabschieden sich Dr. Mai-Compter und Dr. Haringer in den Ruhestand. Die Nachfolge von Dr. Haringer wird der neue Klinik-Chefarzt, </strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom/neuer-chefarzt-am-biberacher-sana-klinikum/" target="_blank"><span><strong>Dr. Christoph Riepl</strong></span></a><span><strong>, übernehmen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Die MVZ-Praxen der Sana leisten seit neun Jahren einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der ambulanten Strukturen sowie der fachärztlichen Versorgung in der Region. Die Sana MVZ Landkreis Biberach GmbH wurde im Jahr 2016 gegründet und ist an zwischenzeitlich fünf Standorten im Landkreis mit Praxen vertreten. Die im Jahr 2021 gegründete Sana MVZ Stadt Biberach GmbH betreibt darüber hinaus zwei Praxen im Ärztehaus am Klinikum. Das Leistungsspektrum der beiden Gesellschaften umfasst derzeit die Allgemeinmedizin in Biberach, die Innere Medizin</span> in Riedlingen sowie die Innere Medizin mit den Schwerpunkten Gastroenterologie und Pneumologie in Biberach, die Chirurgie in Laupheim, Ochsenhausen und Biberach, die Gefäßchirurgie in Biberach, die Orthopädie in Laupheim und Biberach sowie die Gynäkologie in Bad Schussenried und Laupheim. Dr. <span>Mai-Compter und Dr. Haringer sind mit ihrer Praxisgemeinschaft im April 2021 vom Zeppelinring an den Hauderboschen gezogen und waren damit die erste Praxis unter dem Dach der damals neu gegründeten Sana MVZ Stadt Biberach GmbH. Unter ihrer fachlichen Leitung konnte Sana das Spektrum der Praxis in den darauffolgenden Jahren um weitere Schwerpunkte ergänzen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Heute arbeiten in der Praxis mehrere Fachärzte interdisziplinär eng zusammen und bieten den Patienten im Landkreis so ein breites chirurgisch-orthopädisches Leistungsspektrum unter einem Dach. Dieses reicht im Bereich der Chirurgie von der operativen und konservativen Behandlung von Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates über die Hernienchirurgie bis zur Behandlung von Erkrankungen des Enddarmes. Darüber hinaus werden ambulante Eingriffe in den Bereichen Allgemein-, Unfall- und Handchirurgie durchgehführt. Die Diagnostik und Behandlung von Gefäßerkrankungen aller Art, zu denen minimalinvasive endovaskuläre Therapien und Vorsorgescreenings ebenso zählen wie ambulante chirurgische Eingriffe, gehört ebenfalls zum Spektrum. Zudem bietet das Adipositaszentrum des Biberacher Klinikums eine Sprechstunde an und führt Beratungsgespräche, Voruntersuchungen sowie die Nachsorge nach einer bariatrischen Operation in der Praxis durch.</span> <span>Neben den chirurgischen Schwerpunkten bietet die Praxis auch eine umfassende orthopädische Versorgung. Hierzu gehört unter anderem die Behandlung sämtlicher akuter und chronischer Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates und der Wirbelsäule, einschließlich Skoliosediagnostik, konservativer Arthrosetherapie aller Gelenke, Fussdeformitäten und Osteoporose,&nbsp;die Diagnose und Behandlung aller Erkrankungen des Knochens einschließlich gut- und bösartiger Tumore.&nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Nach vier Jahren gemeinsamen Schaffens auf dem Hauderboschen verabschieden sich Frau </span>Dr. <span>Mai-Compter und Herr Dr. Haringer nun in den Ruhestand. Über die vergangenen Jahre hatten die beiden Mediziner bereits geplant nach und nach ihre Arbeitszeit reduziert. „Jetzt heißt es tatsächlich Abschied zu nehmen. Wir möchten uns an der Stelle ganz herzlich für die sehr gute Zusammenarbeit, sowohl fachlich als auch menschlich, bedanken. Gemeinsam konnten wir die Praxis in den vergangenen Jahren personell wie auch medizinisch weiter ausbauen. Sowohl Frau Dr. Mai-Compter als auch Herr Dr. Haringer sind in Biberach eine Institution. Sie werden fehlen. Im Kollegium ebenso wie unseren Patienten“, so MVZ-Geschäftsführerin Nataša Gneiding.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Erfreulich ist es da, dass mit Dr. Christoph Riepl, der ab 1. April die chefärztliche Leitung der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie<strong> </strong>am Biberacher Zentralkrankenhaus übernimmt, nahtlos eine Nachfolge für Dr. Haringer gefunden werden konnte. Dr. Riepl stammt aus der Region und verfügt über eine umfassende Expertise im gesamten orthopädisch-unfallchirurgischen Leistungsspektrum. Die Durchführung von</span> Primär- und Wechseloperationen im Bereich der Endoprothetik stellt <span>dabei einen wesentlichen Schwerpunkt seiner Arbeit dar. Zur fachlichen Versorgung von Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen verfügt Riepl über die Zulassung als Durchgangsarzt der Berufsgenossenschaften. Ein besonderer Schwerpunkt ist zudem die Versorgung von Verletzungen an Wirbelsäule, Becken und Hüftpfanne. Der Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie war langjährig am Universitätsklinikum Ulm beschäftigt, zuletzt als Leitender Oberarzt. Seit 2022 war Riepl Chefarzt bei der Kreisspitalstiftung, zu der die Stiftungsklinik Weißenhorn sowie die Donauklinik Neu-Ulm gehören. „Dr. Riepl wird mit seiner umfassenden Expertise künftig den Schwerpunkt Orthopädie mit Endoprothetik vollumfänglich in unserer Praxis abdecken. Die parallele Tätigkeit im Klinikum ermöglicht unseren Patienten dabei eine besonders ganzheitliche, sektorenübergreifende Versorgung. Von der ambulanten Vorstellung, über die stationäre oder ambulante Behandlung bis zur Nachsorge“, so die Geschäftsführerin. „Mit Nachdruck und Zuversicht arbeiten wir derzeit außerdem an der Nachbesetzung der noch vakanten Position von Frau Dr. Mai-Compter.“</span></p><p><span><strong>Sprechzeiten Herr Dr. Riepl:</strong></span></p><p style="text-align:justify;">Montag<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>09.30 – 14.30 Uhr</p><p style="text-align:justify;">Freitag<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span>09.30 – 14.30 Uhr</p><p><span>Weitere Informationen sowie eine Übersicht aller Sprechzeiten sind online unter www.sana.de/bc-mvz erhältlich. Terminvereinbarung unter Tel. 07351 55-5900 sowie über die Online-Plattform doctolib.de.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/64264df4-97b7-460e-9405-2a99dcdd0b8e/1920_bildfuumlrpresspage.jpg?10000"><p><span>MVZ-Geschäftsführerin Nataša Gneiding (rechts) dankt Frau Dr. Mai-Compter und Herrn Dr. Haringer für die gute Zusammenarbeit und das langjährige Engagement für die Patienten im Landkreis Biberach.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/64264df4-97b7-460e-9405-2a99dcdd0b8e/bildfuumlrpresspage/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,ruhestand,verabschiedung,Praxisgemeinschaft ,mvz,Praxis,ChirurgischePraxis,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Mon, 24 Mar 2025 11:29:40 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/64264df4-97b7-460e-9405-2a99dcdd0b8e/500_bildfuumlrpresspage.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/64264df4-97b7-460e-9405-2a99dcdd0b8e/500_bildfuumlrpresspage.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/64264df4-97b7-460e-9405-2a99dcdd0b8e/bildfuumlrpresspage.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. Anni Mai-Compter und Dr. Edgar Haringer verabschieden sich in den Ruhestand]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Nachfolge &amp;uuml;bernimmt der neue Klinik-Chefarzt Dr. Christoph Riepl]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neuer Chefarzt am Biberacher Sana Klinikum</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/neuer-chefarzt-am-biberacher-sana-klinikum/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/neuer-chefarzt-am-biberacher-sana-klinikum/</guid><pp:caseid>690534</pp:caseid><pp:subtitle>Dr. Christoph Riepl übernimmt die Leitung der Klinik für  Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Dr. med. Christoph Riepl übernimmt zum 1. April 2025 die chefärztliche Leitung der </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie" target="_blank"><span><strong>Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</strong></span></a><span><strong> am Biberacher Zentralkrankenhaus. Die Abteilung sichert mit ihren zertifizierten Zentren die qualifizierte Versorgung der gesamten Bandbreite muskuloskelettaler Erkrankungen und Verletzungen für den Landkreis Biberach.</strong>&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Die medizinischen Schwerpunkte der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie<strong> </strong>liegen unter anderem in der Versorgung von Verletzungen und Erkrankungen der Extremitäten und Gelenke sowie von schwerverletzten Patienten (Polytrauma). Hierfür ist das Klinikum als Regionales Traumazentrum sowie als Alterstraumazentrum zur spezialisierten Behandlung von betagten Unfallpatienten zertifiziert. Für die Versorgung schwerer Arbeits-, Schul- und Wegeunfälle ist das Biberacher Klinikum von den Berufsgenossenschaften zum Verletzungsarten-Verfahren (VAV) zugelassen. Im Bereich der Orthopädie bietet die Klinik im zertifizierten Endoprothetikzentrum ein umfangreiches Leistungsspektrum. </span>Sämtliche primäre und sekundäre Gelenkersatzverfahren der Schulter, des Ellenbogens, der Hüfte und des Kniegelenks werden durchgeführt.<span> Zum 1. April erhält der Fachbereich mit Dr. Riepl nun einen erfahrenen Mediziner aus der Region als neuen chefärztlichen Leiter.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Dr. Riepl stammt gebürtig aus dem Alb-Donau-Kreis, ist in Munderkingen und Rottenacker aufgewachsen, in Ehingen zur Schule gegangen und absolvierte sein Medizinstudium an der Universität Ulm. Seine berufliche Laufbahn startete der heute 53-Jährige als Arzt im Praktikum am damaligen Kreiskrankenhaus Biberach, bevor er nach der Promotion 2002 an die Uniklinik nach Ulm wechselte. Dort wurde er 2008 zum Oberarzt und 2013 zum Leitenden Oberarzt der Klinik für Unfallchirurgie, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie berufen. Gleichzeitig war der Facharzt für Chirurgie, Orthopädie und Unfallchirurgie mit den Zusatzbezeichnungen Spezielle Unfallchirurgie, Klinische Akut- und Notfallmedizin sowie Notfallmedizin über 12 Jahre als Notarzt an den Standorten Biberach und Ehingen im Einsatz, bevor er 2016 schließlich als Chefarzt an das Rems-Murr-Klinikum nach Winnenden wechselte. In dieser Funktion war er unter anderem </span>Hauptoperateur des dortigen Endoprothetikzentrums sowie Netzwerksprecher des Traumanetzwerks Nordwürttemberg. <span>Seit Januar 2022 ist der in Blaustein wohnhafte Familienvater Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfall- und Wiederherstellungschirurgie bei der Kreisspitalstiftung, zu der die Stiftungsklinik Weißenhorn sowie die Donauklinik Neu-Ulm gehören.</span></p><p><span>Dr. Riepl verfügt über eine umfassende Expertise im gesamten orthopädisch-unfallchirurgischen Leistungsspektrum. Die Durchführung von</span> Primär- und Wechseloperationen im Bereich der Endoprothetik stellt <span>dabei einen wesentlichen Schwerpunkt seiner Arbeit dar. Durch seine über achtjährige Zuständigkeit für den Schockraum der Uniklinik Ulm erlangte der ausgebildete ATLS-Provider zudem eine spezialisierte Expertise in der Versorgung von Traumata aller Art, einschließlich </span>der <span>Behandlung von Polytraumapatienten. ATLS steht für „Advanced Trauma Life Support“ und ist ein internationaler Standard zur Behandlung von Traumapatienten in der Notaufnahme. Zur fachlichen Versorgung von Arbeits-, Schul- und Wegeunfällen verfügt Riepl über die Zulassung als Durchgangsarzt der Berufsgenossenschaften. Ein besonderer Schwerpunkt ist zudem die chirurgische Versorgung von Verletzungen des Achsenskeletts (Wirbelsäule, Becken, Hüftpfanne). Durch Mitgliedschaften in verschiedenen Fachgesellschaften und Verbänden stellt er für seine Patienten die Umsetzung neuster wissenschaftlicher Standards und Verfahren sicher.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der neuen Herausforderung in Biberach blickt Dr. Riepl mit Freude entgegen: „Es ist für mich eine Art zurück zu „meinen Wurzeln“. Ich habe meine medizinische Laufbahn in Biberach gestartet und möchte nun hier als Chefarzt den Kreis schließen. Als gebürtiger Oberschwabe ist es für mich eine Herzensangelegenheit, in und für die Region zu arbeiten und für die Menschen vor Ort da zu sein, ihnen Lebensqualität zu schenken.“ Dabei ist es ihm ein besonderes Anliegen, das unfallchirurgisch-orthopädisches Leistungsspektrum, insbesondere im Bereich der Endoprothetik, gemeinsam mit seinem Team weiter auszubauen und zu stärken: „Mit den drei etablierten und zertifizierten Zentren verfügt das Klinikum bereits über beste Voraussetzungen und hervorragende medizinische Strukturen. Im Frühsommer steht als erstes großes Projekt dann bereits die Rezertifizierung des Endoprothetikzentrums an. Es ist schön, dass ich dabei auf ein eingespieltes und hochmotiviertes Team, allen voran den langjährigen Senior-Operateur Dr. Thomas Christ, sowie auf modernste infrastrukturelle Rahmenbedingungen im Klinikum bauen kann.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Dazu Sana-Geschäftsführerin Beate Jörißen: „Es freut mich sehr, dass wir mit Herrn Dr. Riepl einen sehr erfahrenen und vielseitigen Chirurgen für unser Zentralklinikum gewinnen konnten, der mit seinen Qualifikationen sowie seiner umfassenden Expertise sowohl den Bereich Unfallchirurgie als auch den Schwerpunkt Orthopädie mit Endoprothetik vollumfänglich für unsere Patienten abdeckt. Wir sehen der Zusammenarbeit mit ihm daher mit großer Freude entgegen und heißen ihn bereits heute ganz herzlich im Klinikum willkommen.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/1920_rieplchristophdr..jpg?10000"><p><i><span>Dr. Christoph Riepl übernimmt ab April 2025 die chefärztliche Leitung der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/rieplchristophdr./" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Chefarzt,Unfallchirurgie,Orthopaedie,Sporttraumatologie,Endoprothetik,Endoprothetikzentrum,Traumatologie,Traumazentrum,Alterstraumatologie,Alterstraumazentrum]]></category>
            <pubDate>Wed, 12 Mar 2025 09:53:28 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/500_rieplchristophdr..jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/500_rieplchristophdr..jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b34df805-e632-4d85-bf8f-97f4574ca38a/rieplchristophdr..jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. med. Christoph Riepl]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Chefarzt Klinik f&amp;uuml;r Orthop&amp;auml;die, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Fortgeschrittener Bandscheibenverschleiß – wann ein operativer Eingriff der richtige Weg ist</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/fortgeschrittener-bandscheibenverschleiss--wann-ein-operativer-eingriff-der-richtige-weg-ist/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/fortgeschrittener-bandscheibenverschleiss--wann-ein-operativer-eingriff-der-richtige-weg-ist/</guid><pp:caseid>689119</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein ausgeprägter Verschleiß der Bandscheiben – Osteochondrose – kann zu einer Entzündungsreaktion an den benachbarten Wirbelkörpern führen. Dadurch kann bei manchen Patienten eine Instabilität mit plötzlich eintretenden starken Schmerzen entstehen. Wenn die Stabilisierung durch Muskelaufbau nicht hilft und auch Infiltrationen an den Gelenken keine Besserung herbeiführen, kann eine operative Ruhigstellung die Beschwerden lindern. Wirbelsäulenexperte Professor Michael Rauschmann vom Sana Klinikum Offenbach klärt zu dieser Methode auf.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Ist der Verschleiß der Bandscheiben schon weit fortgeschritten, kann der Körper mit einer Entzündung an den sogenannten Grund- und Deckplatten der benachbarten Wirbelkörper reagieren. Dieser Prozess beginnt häufig mit einer Entwässerung des Bandscheibenkernes. Aufgrund des großen Flüssigkeitsverlustes erscheint diese Bandscheibe auf einem MRT-Bild schwarz. Daher sprechen Ärzte bei diesem Befund auch von einer “Black Disc”. Durch diese Veränderungen entsteht eine Höhenminderung im betroffenen Abschnitt der Wirbelsäule mit der Folge einer entzündlichen Reaktion der benachbarten Grund- und Deckplatte. Daraus kann sich eine Instabilität entwickeln.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c02a564f-7378-4589-8612-91ef1b828af4/1920_michaelrauschmann.jpg?54012"><h2><span>Durchbrechschmerzen im Rücken</span></h2><p><span>Michael Rauschmann ist Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Chefarzt der Klinik für Wirbelsäulenorthopädie und Rekonstruktive Orthopädie am Sana Klinikum Offenbach. Er sieht Patienten mit solchen Befunden häufiger: „Die Patienten haben meist belastungsabhängige Schmerzen, aber auch Beschwerden in Ruhe. Teilweise treten durch die Instabilität auch ganz plötzlich starke Schmerzen auf. Betroffene berichten typischerweise von Durchbrechschmerzen im Rücken. Ausstrahlende Schmerzen im Verlauf des Ischiasnervs sind bei diesem Krankheitsbild zu Beginn selten“, so der Experte. Das liegt daran, dass der Körper zunächst versucht, der Instabilität aus eigener Kraft entgegenzuwirken und zunächst zusätzlichen Knochen an den Wirbelkörpern anbaut. Die Natur erkauft sich mit dieser Art der „Stabilisierung“ jedoch eine Einengung der Austrittstellen der Nerven und ein Enge im Kanal der Wirbelsäule. Langfristig kann es dadurch zusätzlich zu einer Irritation der Nerven mit Schmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühl in den Beinen kommen.</span></p><h2><span>Stabilität schaffen</span></h2><p><span>Patienten mit diesem Befund brauchen eine Stabilisierung im betroffenen Wirbelsäulenabschnitt. In einem ersten Schritt besteht die Therapie meist aus Muskeltraining und Stabilisationsübungen, gefolgt von einer Infiltrationstherapie (Spritzen). Führt das Training, die konservative Therapie sowie die medikamentöse Begleitbehandlung allerdings nicht langfristig zur Beschwerdefreiheit, gibt es Erleichterung durch operative Methoden. Der Wirbelsäulenexperte erklärt die Optionen: „Um das instabile Segment wieder zu stabilisieren, setzen wir einen Platzhalter für die verschlissene Bandscheibe, einen sogenannten Cage, zwischen die beiden Wirbelkörper ein. Häufig wird dabei vom Rücken aus operiert. Das hat allerdings den Nachteil, dass wichtige Muskeln vom Knochen abgelöst und Nerven präpariert werden müssen. Das kann im Verlauf zu weiteren Problemen führen.“ Um dies zu vermeiden, nutzt Michael Rauschmann in ausgewählten Fällen den Zugangsweg von der Bauchseite aus. Mediziner sprechen bei diesem Eingriff vom ALIF-Verfahren. Die Abkürzung basiert auf der englischen Bezeichnung: Anterior Lumbar Interbody Fusion. Diese Methode ist die richtige Wahl, wenn ein hochgradiger Verschleiß der Bandscheibe vorliegt, jedoch keine Einengung der Nervenwurzel.</span></p><p><span>„Bei entsprechender Expertise des Operateurs halte ich die ALIF-Methode für sehr sinnvoll. Unserer Erfahrung nach gibt es dadurch weniger Probleme durch geschädigte Muskeln und Nerven“, führt der Wirbelsäulenexperte weiter aus und stützt sich dabei auf aktuelle wissenschaftliche Studien. Im Journal of Spine Surgery wurde Ende 2024 beispielsweise eine </span><a href="https://doi.org/10.21037/jss-24-88" target="_blank"><span>Übersichtsarbeit</span></a><span> veröffentlich, die sich unter anderem damit beschäftigt, für welche Patienten das ALIF-Verfahren der richtige Weg ist. Bei der Beurteilung sind verschiedene Kriterien wichtig, unter anderem Alter, Knochendichte, Body Mass Index, Rauchgewohnheiten und Zusatzerkrankungen.</span></p><h2><span>Nach zehn Jahren endlich schmerzfrei</span></h2><p><span>Als Ilka K. sich bei Michael Rauschmann in der Klinik vorstellte, litt sie bereits zehn Jahre unter Schmerzen im Rücken – sowohl bei Belastungen im Alltag als auch nachts in Ruhe. Physiotherapie, Schmerzmittel und Injektionen halfen nicht mehr. Die 50-Jährige erinnert sich: „Anfangs kam ich mit den Schmerzen im Rücken noch ganz gut zurecht und konnte die Probleme mit Schmerzmedikamenten, Fitnesstraining und Physiotherapie in Schach halten. Doch in den letzten zwei Jahren wurden die Schmerzen immer schlimmer und führten zunehmend zu Beeinträchtigungen. Ich konnte nicht mehr joggen oder auf die Skipiste – das hat meine Lebensqualität schon deutlich beeinträchtigt. Und zum Schluss konnte ich nicht einmal mehr Zähne putzen ohne mich abzustützen oder die Spülmaschine ausräumen. Ich hatte ständig das Gefühl, ein Messer im Rücken zu haben. Da war mir klar, jetzt muss etwas passieren.“</span></p><p><span>Der Wirbelsäulenexperte aus Offenbach untersuchte Ilka K. intensiv. Röntgenaufnahmen und das MRT zeigten, dass sich mittlerweile eine Entzündung entwickelt hatte. Aktivierte Osteochondrose mit subtotalem Aufbrauch des Bandscheibenfaches L5/S1 lautet die medizinische Diagnose. Das bedeutet, dass sich die Bandscheibe zwischen dem fünften Lenden- und dem ersten Steißbeinwirbel aufgrund von Verschleiß und Entzündung sozusagen fast aufgelöst hatte.</span></p><p><span>Michael Rauschmann war klar, dass die massiven Beschwerden von Ilka K. nicht mehr weiter konservativ in den Griff zu bekommen waren und dass die ALIF-Methode aufgrund des fortgeschrittenen Bandscheibenverschleißes ohne Beeinträchtigung der Nervenwurzel die Methode der Wahl für sie war: „Ich habe der Patientin alle Möglichkeiten erklärt und wir haben gemeinsam die Entscheidung für die Operation mit der ALIF-Methode getroffen.“ Der Eingriff mit Einsatz des Cages erfolgte somit vom Bauch aus. „Die Operation verlief komplikationslos, und wir konnten den Platzhalter mit einer Titanplatte und Schrauben befestigen“, so der Experte. Schon nach wenigen Tagen konnte Ilka K. die Klinik verlassen. Sie sagt: „Sogar direkt nach der Operation hatte ich kaum Schmerzen. Nach weniger als einer Woche war ich wieder zuhause und habe dann noch etwa drei Monate das Korsett getragen. Schmerzmittel brauchte ich nur wenig.“</span></p><p><span>Etwa zehn Wochen nach dem Eingriff erfolgte die Nachbehandlung mit Physiotherapie und stabilisierenden Übungen. Die Nachkontrolle nach drei Monaten zeigte, dass der operierte Bereich gut verknöchert war. Schritt für Schritt steigerte die Patientin ihren Aktivitätsradius, konnte wieder raus in die Natur, ihren Alltag bewältigen und nach etwa einem Jahr sogar wieder joggen gehen. Mit kontinuierlichem Gerätetraining hält sich die 50-Jährige bis heute fit.</span></p><p><span>Mit ihrer Geschichte möchte sie anderen Patienten Mut machen: „Die Sorge, nach so einem Eingriff unbeweglich zu sein, hat sich als unbegründet erwiesen. Ich wusste, dass ich bei Professor Rauschmann in guten Händen war. Somit hatte ich auch keine Angst vor der Operation und bin heute sehr glücklich, dass ich wieder mitten im Leben stehe.“</span></p><p><span>Weitere Informationen zur Klinik für Wirbelsäulenorthopädie und Rekonstruktive Orthopädie am Sana Klinikum Offenbach finden Sie hier: </span><a href="https://www.sana.de/offenbach/medizin-pflege/wirbelsaeulenorthopaedie-und-rekonstruktive-orthopaedie" target="_blank"><span>Wirbelsäulenorthopädie | Offenbach | Sana Kliniken AG</span></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/745498f9-2a10-4d8d-86d2-a30a6a9fb06c/1920_patientengeschichterauschmann-aufnahmenvorderoperation.jpg?98239"><p><i><span>Die Röntgenbilder zeigen den aufgebrauchten Bandscheibenraum zwischen dem fünften Lenden- und dem ersten Sakralwirbel. Im MRT (r.) ist darüber hinaus die Entzündung sichtbar.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/745498f9-2a10-4d8d-86d2-a30a6a9fb06c/patientengeschichterauschmann-aufnahmenvorderoperation/" target="_blank"><span>Download & Copyright</span></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ca962679-a1aa-4da2-8454-bff8078c5edf/1920_patientengeschichterauschmann-aufnahmennachderoperation.jpg?99828"><p><i><span>Drei Monate nach der Operation zeigen die Aufnahmen eine gute Korrektur der Bandscheibenhöhe durch den Platzhalter (Cage).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ca962679-a1aa-4da2-8454-bff8078c5edf/patientengeschichterauschmann-aufnahmennachderoperation/" target="_blank"><span>Download & Copyright</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Offenbach,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 09:20:56 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/c02a564f-7378-4589-8612-91ef1b828af4/500_michaelrauschmann.jpg?54012" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/c02a564f-7378-4589-8612-91ef1b828af4/500_michaelrauschmann.jpg?54012</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c02a564f-7378-4589-8612-91ef1b828af4/michaelrauschmann.jpg?54012</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Professor Michael Rauschmann, Chefarzt am Sana Klinikum Offenbach]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Professor Michael Rauschmann, Chefarzt der Klinik f&amp;uuml;r Wirbels&amp;auml;ulenorthop&amp;auml;die und Rekonstruktive Orthop&amp;auml;die am Sana Klinikum Offenbach]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Darum hilft weniger oxidativer Stress auch den Bandscheiben</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/darum-hilft-weniger-oxidativer-stress-auch-den-bandscheiben/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/darum-hilft-weniger-oxidativer-stress-auch-den-bandscheiben/</guid><pp:caseid>687727</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Weshalb kommt der Verschleiß der Bandscheiben bei manchen Menschen früher als bei anderen? Was hat oxidativer Stress damit zu tun? Und was kann jeder selbst für gesunde Bandscheiben tun? Dr. Petra Büchin, Chefärztin am Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Rückentherapie am Karl-Olga-Krankenhaus, erklärt aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft und was das für die Prävention und Therapie bedeutet.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Der Verschleiß von Bandscheiben kann viele unterschiedliche Ursachen haben, dazu gehören Entzündungsprozesse, genetische Veranlagung, Umweltfaktoren, Alter, mechanische Belastung, die Seneszenz – das heißt die biologische Alterung unserer Zellen – sowie oxidativer Stress.</span></p><h2><span>Oxidativer Stress hat negative Auswirkungen</span></h2><p><span>Kommt es im Organismus zu einem Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien, entsteht oxidativer Stress. Bei freien Radikalen handelt es sich um Moleküle, die Zellen und Körpergewebe schädigen können. Antioxidantien sind die Gegenspieler und schützen den Organismus vor negativen Einflüssen durch freie Radikale. Wichtige Antioxidantien sind Enzyme, Vitamine und Spurenelemente.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/1920_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278"><p><span>„Für oxidativen Stress gibt es zahlreiche Ursachen“, erklärt Petra Büchin. „Darunter auch einige Faktoren, die wir selbst beeinflussen können, wie ungesunde Ernährung, extreme körperliche Belastung oder Rauchen. Und neben den negativen Einflüssen auf Herz, Kreislauf und Nervensystem wirkt sich oxidativer Stress auch direkt auf die Bandscheiben unserer Wirbelsäule aus.“ &nbsp;Kürzlich veröffentlichten Forschungsteams verschiedene Beiträge zu diesem Thema in den international bekannten Zeitschriften </span><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1568163724001417" target="_blank"><span>Ageing Research Reviews</span></a><span>, </span><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2452199X24004560" target="_blank"><span>Bioactive Materials</span></a><span> und </span><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2214031X24001037" target="_blank"><span>Journal of Orthopaedic Translation</span></a><span>. Petra Büchin ordnet die Forschungsergebnisse für die Praxis ein: „Die Studien zeigen, dass oxidativer Stress im Zusammenhang steht mit Entzündungsvorgängen in den Bandscheiben, der Zellalterung und dem Abbau von Zellbestandteilen. All diese Mechanismen sind miteinander verbunden und verstärken sich gegenseitig. Dementsprechend haben alle Ansätze zur Verminderung des oxidativen Stresses auch eine positive Wirkung auf die Gesundheit der Bandscheiben.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/99459c78-8aa4-4a40-a7d7-c63e91aff3d2/1920_sana-infografik-oxidativerstress.jpg?11822"><p><i><span>Oxidativer Stress steht im Zusammenhang mit Entzündungsvorgängen in den Bandscheiben, der Zellalterung und dem Abbau von Zellbestandteilen.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/99459c78-8aa4-4a40-a7d7-c63e91aff3d2/sana-infografik-oxidativerstress/" target="_blank"><span>Download & Copyright</span></a></p><h2><span>Gesunder Stoffwechsel, gesunde Bandscheiben</span></h2><p><span>Der wichtigste Baustein zur Vermeidung von oxidativem Stress und den damit verbunden negativen Folgen ist ein gesunder Lebensstil und die Vermeidung von schädlichen Stoffen wie Zucker, Nikotin und Alkohol. Wichtig sind eine nährstoffreiche Ernährung, körperliche Aktivität und Sport, Entspannungszeiten sowie ausreichend Schlaf. Das metabolische Syndrom, das heißt die Kombination von Übergewicht, Bluthochdruck sowie Zucker- und Fettstoffwechselstörungen, wirkt sich ebenfalls negativ auf die Gesundheit der Bandscheiben aus. Daher sind ein gesunder Stoffwechsel und die Vermeidung von Übergewicht entscheidend.</span></p><h2><span>Interdisziplinäre Zusammenarbeit</span></h2><p><span>Aus Sicht von Petra Büchin wird die Zusammenarbeit von Orthopäden mit anderen Fachdisziplinen zunehmend wichtiger und hat bei Sana daher einen hohen Stellenwert: „Wir empfehlen Patienten, die aufgrund von Rückenbeschwerden zu uns ins Wirbelsäulenzentrum kommen, zur Reduktion des oxidativen Stresses gegebenenfalls auch Nahrungsergänzungsmittel, zum Beispiel Kurkuma, Boswellia, Vitamin C oder Omega-3-Fettsäuren.“ Die Ärztin plädiert dafür, das Thema Rückenschmerzen ganzheitlich und interdisziplinär zu betrachten: „Wenn Stoffwechsel und Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten, hat das auch einen Einfluss auf die Therapie von Beschwerden der Wirbelsäule. Das ist vielen meiner Patienten nicht bewusst.“</span></p><p><span>Bei metabolischem Syndrom oder Übergewicht können die Patienten zudem eine Notwendigkeitsbescheinigung für Ernährungstherapie bekommen. Für Menschen mit klinischer Adipositas ist es gegebenenfalls auch sinnvoll, sich an Spezialisten in einem Adipositaszentrum zu wenden. Gynäkologische Expertise ist bei Frauen während und nach der Menopause gefragt, da der Hormonmangel ebenfalls oxidativen Stress hervorruft und damit auch einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Bandscheiben hat.</span></p><h2><span>Ohne Eigenverantwortung geht es nicht</span></h2><p><span>Neben aller fachärztlichen Expertise und interdisziplinärer Zusammenarbeit sind aber insbesondere Eigeninitiative und -verantwortung wichtig. Petra Büchin meint: „Für einen gesunden Lebensstil zur Vermeidung von ernsten und chronischen Erkrankungen ist jeder selbst verantwortlich.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Ruecken,KOK,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 09:14:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/500_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/500_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. med. Petra B&amp;uuml;chin, Karl-Olga-Krankenaus Stuttgart]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Portr&amp;auml;tfoto Dr. med. Petra B&amp;uuml;chin, Chef&amp;auml;rztin des Zentrums f&amp;uuml;r Wirbels&amp;auml;ulenchirurgie und R&amp;uuml;ckentherapie am Karl-Olga-Krankenaus in Stuttgart]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Lebensqualität zurück: Wirbelsäulen-Versteifung als Lösung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/lebensqualitaet-zurueck-wirbelsaeulen-versteifung-als-loesung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/lebensqualitaet-zurueck-wirbelsaeulen-versteifung-als-loesung/</guid><pp:caseid>656242</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Neu gewonnene Freiheit: Nach 16 Jahren Schmerzen erlangt Jane Gonschior durch eine Wirbelsäulen-Versteifung unter Dr. Sebastian Katschers Leitung endlich ihre Lebensqualität zurück. Lesen Sie hier über ihre bewegende Geschichte und die Möglichkeiten der modernen Medizin.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p>Die Frühlingssonne genießen, im Garten werkeln, mit der Familie spazieren gehen, ja selbst arbeiten – für Jane Gonschior ist das alles ein Geschenk. Denn die 43-Jährige kann sich nach 16 Jahren endlich wieder schmerzfrei bewegen. “Dr. Katscher hat mir mein Leben zurückgegeben. Ich kann nur immer wieder Danke sagen”, strahlt die junge Frau aus Lissa. Begonnen hat ihre Leidensgeschichte nach der Geburt des zweiten Sohnes. “Ich hatte keine leichten Schwangerschaften, dazu einen Notkaiserschnitt”, erzählt die zweifache Mutter. Fortan begleiteten sie Rückenschmerzen. Mal mehr, mal weniger.&nbsp;</p><p>Einen Hausarzt hatte die Patientin nicht. “Ich war Mitte 20 und bin, wenn wirklich notwendig, gleich zum Facharzt gegangen”, erzählt sie. Mit Schmerzmitteln habe sie sich geholfen. “Es gab damals noch Monate, in denen ich schmerzfrei war. Dann habe ich das Problem verdrängt”, erinnert sich Jane Gonschior. Mann, Kinder, Haus, beruflich stark eingebunden – Stress lautete die Diagnose ihres Umfeldes. “Jeder hatte eine Meinung. Ich war total verunsichert, habe viel gegrübelt und bin mental immer öfter in ein Loch gefallen, weil mir der Alltag immer schwerer fiel”, berichtet die Patientin.&nbsp;</p><h2>Sechs Jahre im Schmerz gefangen: Jane Gonschiors Leidensweg&nbsp;</h2><p>Ein Osteopath stellte fest, dass ihre Beine unterschiedlich lang sind. Sport sollte helfen, viele Sportarten probierte sie aus, ohne Erfolg. Stattdessen wurden die Schmerzen zum ständigen Begleiter. Vor acht Jahren hatte sie dann ein einschneidendes Erlebnis: “Ich wollte im Garten Rindenmulch mit der Schubkarre verteilen und konnte vor Schmerzen nicht mehr gehen. Da war mir klar, ich muss zu einem Spezialisten.” In der Wirbelsäulen-Sprechstunde eines Krankenhauses erhielt sie nach dem MRT erstmals die Diagnose »Wirbelgleiten mit Bogenschluss-Störung«. “Ich war traurig und glücklich zugleich. Froh, endlich zu wissen, was es ist und ratlos, wie mein Leben weitergehen soll”, berichtet Jane Gonschior. Nur noch 20 Stunden pro Woche arbeiten, Hilfe für Haus und Garten engagieren, hatte der Orthopäde ihr geraten. Eine OP käme erst in Frage, wenn sie den Urin nicht mehr halten könne. “Da war ich noch nicht mal 35, hatte Familie und ein eigenes Unternehmen”, ist sie noch heute entsetzt.&nbsp;</p><p>Mental ging es ihr so schlecht, wie noch nie. “Ich fühlte mich nicht ernst genommen. Die Schmerzphasen wurden immer länger, auch körperlich war an Sport oder lange Spaziergänge gar nicht mehr zu denken. Ich hatte nicht mal die Kraft, eine zweite Meinung einzuholen”, gesteht sie. Am Tiefpunkt angekommen, suchte sie sich wenigstens einen Hausarzt. Sie brauchte ja auch immer stärkere Schmerzmittel, um über den Tag zu kommen. “Dr. Sebastian Mehlhorn in Delitzsch war der erste Arzt, der mir wirklich zugehört hat und wissen wollte, wie es mir geht”, sagt Jane Gonschior. Der Hausarzt überwies sie an die Uniklinik Leipzig und zu Neurochirurg Dr. Jörg Döhnert, der schließlich den Kontakt zu Dr. Sebastian Katscher im Sana Klinikum Borna herstellte. Zu diesem Zeitpunkt hatte sie bereits ein Wirbelgleiten Grad 2 bis 3 nach Meyerding, das heißt eine etwa 50-prozentige Verschiebung der Wirbel.&nbsp;</p><h2>Dr. Katscher: Die Rettung bei schwerem Wirbelgleiten&nbsp;</h2><p>“Als sich Frau Gonschior 2020 bei mir vorgestellt hat, lag ihr Schmerzempfinden auf der VAS-Skala bei 9 von 10 (0 = kein Schmerz, 10 = unerträglicher Schmerz). Sie klagte über Rückenschmerzen in der unteren Lendenwirbelsäule beim Laufen, die rechtsbetont, im Bein außen und über die Rückseite bis in den Fuß zogen”, erklärt Dr. Sebastian Katscher, Chefarzt des Interdisziplinären Wirbelsäulenzentrums und Neurotraumatologie. “Der fünfte Lendenwirbel war am Übergang zum Kreuzbein fast 1,5 Zentimeter nach vorn versetzt. Ursächlich war durch eine sogenannte Spondylolyse die Verbindung zwischen fünftem Lendenwirbelkörper und Wirbelbogen praktisch nicht vorhanden. Dadurch ist das Wirbelgleiten entstanden und wurden die Nerven in diesem Bereich gequetscht”, erläutert der Spezialist anhand des damals erstellten MRTs. Zudem hatte sich ihr Zustand im letzten Jahr deutlich verschlechtert. “Ihr Lebensradius war schmerzbedingt erheblich eingeschränkt und damit die Indikation für eine OP gegeben”, so Dr. Sebastian Katscher.&nbsp;</p><h2>Zunehmende Beschwerden und erfolglose konservative Maßnahmen&nbsp;</h2><p>“Beim angeborenen Wirbelgleiten ist der Wirbelbogen nicht knöchern fest mit dem Wirbelkörper verbunden. Meist zeigt sich das schon im Jugendalter mit wiederholten Rückenschmerzen, die sich oft konservativ mit rumpfmuskelstabilisierender Krankengymnastik behandeln lassen”, erläutert Dr. Sebastian Katscher. Die Verläufe seien aber sehr unterschiedlich. “Es gibt Patienten, wo das Wirbelgleiten zum Stillstand kommt oder nur langsam voranschreitet und zu geringen Beschwerden führt. Dann reichen konservative Methoden wie Physiotherapie und Schmerzmittel aus”, betont er.&nbsp;</p><p>Für Jane Gonschior war das aufgrund der zunehmenden Beschwerden und erfolglosen konservativen Maßnahmen keine Option mehr. Sie hatte neben den Schmerzen inzwischen schon Gefühlsstörungen im Bein. “Zu Dr. Katscher hatte ich gleich Vertrauen. Er hat mich als Mensch gesehen, nicht als Nummer. Das war mir bei so einer großen Operation an der Wirbelsäule sehr wichtig.” Der OP-Termin war vereinbart, Jane Gonschior hatte nun endlich ein Ziel vor Augen. Dann kam wieder ein Corona-Lockdown für geplante Operationen im Krankenhaus. Die OP musste verschoben werden. Wieder warten, wieder ein mentales Loch. Dann der ersehnte Anruf aus der Sana Klinik: OP-Termin am 12. Januar 2022.&nbsp;</p><h2>Entscheidung für die OP: Dr. Katschers Empfehlung&nbsp;</h2><p>Bis zu vier Stunden dauert eine Versteifungsoperation, medizinisch Spondylodese genannt, je nach Art und Ausprägung des Wirbelgleitens, Zustand der Bandscheibe und angrenzender Wirbelkörper sowie Alter und Aktivität des Patienten. „Der Wirbel wird in seine eigentliche Position zurückgeholt. Eingeengte Nervenwurzeln, die oft im eingeengten Nervenabgangsloch aus der Wirbelsäule verklebt und verwachsen sind, werden freigelegt. Außerdem wird die kaputte Bandscheibe entfernt und durch Platzhalter, sogenannte Cage-Implantate, und Knochen, gewonnen aus dem lockeren Wirbelbogen, ersetzt. Das Ganze wird mit einem Fixateur interne, bestehend aus Titanschrauben und Stäben fixiert“, erklärt Dr. Sebastian Katscher die aufwendige Operation.&nbsp;</p><h2>Der Heilungsprozess: Von der Reha zur vollständigen Genesung&nbsp;</h2><p>“Fünf Tage später war ich wieder zuhause. Nur leider nicht, wie erhofft, schmerzfrei. Die ersten zwei, drei Wochen waren die Hölle. Ich konnte nicht schlafen, bin nur durchs Haus gelaufen“, erzählt Jane Gonschior. Dr. Sebastian Katscher begleitete sie auch durch diese schwere Phase: „Die frei gelegten Nerven mussten sich an die neue Situation gewöhnen. Sie hatten plötzlich einen Tanzsaal zur Verfügung.“ Sechs Wochen nach der OP ging es zur ambulanten Reha. „Mit der Erfahrung würde ich heute jedem zu einer stationären Reha raten. Die Behandlung ist doch sehr anstrengend“, betont Jane Gonschior. Sie brauchte viel Geduld. Bis sie wieder fit war, dauerte es ein Jahr.&nbsp;</p><p>Aber jede Mühe habe sich gelohnt: „Mir geht es heute super. Ich habe keine Rückenschmerzen, kann Sport treiben, den Alltag mit Arbeit und Familie ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen meistern.” Das hat sie Dr. Katscher, bei dem sie in größer werdenden Intervallen in der Sprechstunde war, zur geplanten Zwei-Jahres-Kontrolle nach der OP im Januar 2024 erzählt. Die Freude darüber und das Lächeln war nicht nur auf ihrer Seite! “Das gute klinische und funktionelle Ergebnis passt zu den durchgeführten Röntgenkontrollen, die neben einer sehr guten Stellung der operierten Region auch eine stabile Lage der Implantate ergaben”, sagt Dr. Katscher. Mit ihrer Geschichte möchte Jane Gonschior anderen Betroffenen helfen.&nbsp;</p><p>Hier finden Interessierte Übungsvideos für einen gesunden Rücken: <a href="https://www.sana.de/leipzigerland/medizin-pflege/interdisziplinaeres-wirbelsaeulenzentrum-und-neurotraumatologie/uebungen-fuer-einen-gesunden-ruecken" target="_blank">Rumpfchallenge - 7 Minuten, &nbsp;7 Übungen&nbsp;</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Wirbelsaeule,Wirbelsaeulenchirurgie,Borna,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Sep 2024 08:00:24 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/acda7cb4-6031-4165-a050-6a731ca485f7/500_dsc-0320copyrobinkunz.jpg?33768" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/acda7cb4-6031-4165-a050-6a731ca485f7/500_dsc-0320copyrobinkunz.jpg?33768</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/acda7cb4-6031-4165-a050-6a731ca485f7/dsc-0320copyrobinkunz.jpg?33768</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[R&amp;uuml;ckenpatientin Jane Gonschior 02]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Jane Gonschior bekam 2022 eine eine Wirbels&amp;auml;ulen-Versteifung im Sana Klinikum Borna. Seitdem kann sie endlich wieder schmerzfrei radfahren.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wirbelgleiten – was ist das?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wirbelgleiten--was-ist-das/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wirbelgleiten--was-ist-das/</guid><pp:caseid>657099</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Rückenschmerzen sind weit verbreitet. Oft ist die Ursache unspezifisch. Manchmal steckt jedoch ein Wirbelgleiten (med. “Spondylolisthesis”) dahinter. Was das ist, verrät Dr. Sebastian Katscher, Chefarzt des Interdisziplinären Wirbelsäulenzentrums am Sana Klinikum Borna.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p>Beim Wirbelgleiten verrutschen ein oder mehrere Wirbel – meist nach vorn, Richtung Körpermitte. Das kann den Wirbelkanal verengen. Werden dabei Nerven gequetscht, kann dies unter anderem zu Schmerzen und Taubheitsgefühlen führen. Fünf bis sechs Prozent der europäischen Bevölkerung, leiden – <a href="https://www.sana.de/newsroom/lebensqualitaet-zurueck-wirbelsaeulen-versteifung-als-loesung/preview/08e3b1595bf4fa093bf368587c47067e2137ab3c" target="_blank">so wie Jane Gonschior aus Lissa bei Leipzig</a> – an einem angeborenen Wirbelgleiten. Viel häufiger ist das durch degenerativen Verschleiß bedingte Wirbelgleiten. Das sehen Orthopäden in der Regel bei Patienten ab 55 Jahren. Kein Wunder, kurz vor dem Kreuzbein ist der Druck am größten.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/910eac80-e010-4e4a-98c0-9fa8b1a1b6a7/1920_katscher.png?10000"><h2>Was passiert beim Wirbelgleiten im Körper?&nbsp;</h2><p>Verschieben sich einzelne Wirbelkörper gegeneinander, spricht man von Wirbelgleiten. Gleichzeitig können dadurch der Wirbelkanal (Spinalkanal) und aus diesem abgehende Nervenwurzel eingeengt werden. Die Folge des Wirbelgleitens können aufgrund der Instabilität Rückenschmerzen sein. Die zusätzlich resultierende Einengung der Nervenabgänge führt nicht selten zu typischen Beinschmerzen bis hin zu neurologischen Funktionsausfällen, wie Bewegungseinschränkungen bis hin zu Lähmungen, Taubheit und Gefühlsstörungen. Die Überbeweglichkeit der Wirbelsäule belastet auch die angrenzenden Wirbelgelenke und kann sekundär zu Arthrose und Bandscheibenvorfällen führen. Meist betrifft das Wirbelgleiten die stark beanspruchte Lendenwirbelsäule.&nbsp;</p><h2>Kann man Wirbelgleiten vorbeugen?&nbsp;</h2><p>Nein – nicht wirklich. Selbst Menschen, die ganz schlank sind, gesund leben, sich viel bewegen, sportlich aktiv sind und keinen körperlich anstrengenden Beruf ausüben, kann es treffen. Man kann jedoch sagen, dass Übergewicht und schlechte Muskulatur generell nicht gut für den Rücken sind und bei Tendenz zum Wirbelgleiten dieses beschleunigen und verschlimmern können. Und so gilt: Gesund ernähren und die unsere Wirbelsäule stabilisierende Bauch-, Rücken- und seitliche Flankenmuskulatur gezielt trainieren.&nbsp;</p><h2>Wann muss Wirbelgleiten operiert werden?&nbsp;</h2><p>Ein Muss gibt es nicht. Die Operation ist eine Option, wenn der Leidensdruck groß ist, die Lebensqualität gering und alle konservativen Methoden bereits ausgeschöpft sind. Ziel der OP ist es, dass die Patienten wieder möglichst deutlich schmerzgelindert und besser am Alltag teilnehmen können.&nbsp;</p><h2>Welche Risiken birgt die Operation?&nbsp;</h2><p>Gefühlsstörungen, Taubheitsgefühle und Kraftminderung sind kurz nach der OP möglich, aber selten. Dank moderner, minimalinvasiver Verfahren und navigationsgestützter Schraubenplatzierung ist die Komplikationsrate äußerst gering. Die Patienten werden im Vorfeld umfassend aufgeklärt.&nbsp;</p><h2>Gibt es alternative Behandlungsmethoden?&nbsp;</h2><p>Selbstverständlich gibt es die konservative Behandlung. Dazu zählen Physiotherapie, rumpfstabilisierende Krankengymnastik, manuelle Therapie, Osteopathie, Pilates, Yoga sowie gezielte bildgestützte Spritzenhandlung, sogenannte Infiltrationsbehandlung, und Schmerzmittel. Medikamente beheben allerdings nicht die Ursache.&nbsp;</p><h2>Welche Aktivitäten sind nach der Operation erlaubt?&nbsp;</h2><p>In der Regel empfehlen wir Patienten, je nach Stärke des vorherigen Wirbelgleitens und der Knochenqualität, sechs bis zwölf Monate mit intensivem Sport zu warten. Wenn der versteifte Wirbelsäulenbereich ausgeheilt ist, das heißt knöchern zu einem Block verwachsen, ist wieder vieles möglich. Auf Extremsportarten sollte jedoch verzichtet werden. Kontrolliert wird der Heilungsprozess vom jeweiligen Orthopäden, Unfall- oder Neurochirurgen nach gezielten Zeitintervallen, zum Beispiel drei, sechs, zwölf und 24 Monaten nach der OP.</p><p><i>Symbolbild: Canva / Vintage Medical</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Wirbelsaeule,Wirbelsaeulenchirurgie,Borna,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Sep 2024 08:00:09 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/72509c85-637b-4ea6-89a6-61d452837758/500_symbolbildwirbelsaumlule.png?10000" length="0" type="image/png" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/72509c85-637b-4ea6-89a6-61d452837758/500_symbolbildwirbelsaumlule.png?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/72509c85-637b-4ea6-89a6-61d452837758/symbolbildwirbelsaumlule.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Wirbels&amp;auml;ule]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Wirbels&amp;auml;ule]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Montagsvorlesung: &quot;Ich hab&#039; Rücken!&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/montagsvorlesung-ich-hab-ruecken-hoyerswerda/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/montagsvorlesung-ich-hab-ruecken-hoyerswerda/</guid><pp:caseid>655251</pp:caseid><pp:subtitle>Moderne Therapie bei Wirbelsäulenerkrankungen</pp:subtitle><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4efb4040-efac-4fc1-9783-4013fcf4be86/1920_csm-img-0112-2-3-e2f819ed5f.jpg?78852"><p>„Ich hab‘ Rücken“, ist in der Wirbelsäulen-Sprechstunde von Chefarzt Dr. Stefan Domanja ein oft gehörter Satz, der jedoch viel bedeuten kann. „So lang wie eine Wirbelsäule ist, so vielfältig sind auch die Symptome für ihre verschiedenen Erkrankungen.“ weiß der erfahrene Orthopäde und Unfallchirurg. „Man muss immer die individuelle Patientengeschichte betrachten. Ist es ein akutes Ereignis wie nach einem Sturz oder sind es chronisch bedingte Rückenschmerzen.“&nbsp;</p><p>Wie genau die Behandlungsverfahren funktionieren und wie man die richtige Behandlungsstrategie für jeden Patienten festlegt, erklärt Wirbelsäulenchirurg Dr. Stefan Domanja in dieser Montagsvorlesung.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Termin: &nbsp; Montag, 2. September 2024&nbsp;<br>Zeit: &nbsp; 17.00 bis ca. 18.30 Uhr<br>Ort: &nbsp; Lausitzer Seenland Klinikum, Konferenzraum „Lausitzer Seenland“<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Maria-Grollmuß-Str. 10, 02977 Hoyerswerda</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Eintritt frei!<br><strong>Anmeldung bitte bis 30. August 2024 unter Telefon 03571 44-5011</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,Wirbelsaeulenchirurgie,Rueckenerkrankung,Ruecken,Rueckenschmerzen,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Mon, 19 Aug 2024 11:07:19 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/500_lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/500_lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Lausitzer Seenland Klinikum]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Knorpelchirurgie an Fuß und Sprunggelenk: Pionierarbeit made in Rummelsberg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/knorpelchirurgie-an-fuss-und-sprunggelenk-pionierarbeit-made-in-rummelsberg/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/knorpelchirurgie-an-fuss-und-sprunggelenk-pionierarbeit-made-in-rummelsberg/</guid><pp:caseid>653679</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das zertifizierte Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie der Maximalversorgung am Krankenhaus Rummelsberg leistet seit vielen Jahren Pionierarbeit. Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Martinus Richter ist das Zentrum heute unter anderem in der Knorpelchirurgie führend.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Ein paar Beispiele in Sachen Pionierarbeit gefällig? 2013 etwa wurde das PedCAT (Digitale Volumentomografie, kurz DVT), eine Methode zur dreidimensionalen Röntgenbildgebung, standardmäßig in der Klinik für Fuß- und Sprunggelenk eingeführt. Damit war die Klinik die erste in Europa.</span></p><p><span>2017 wurde die Klinik deutschlandweit als erste ihrer Art als Zentrum für Fußchirurgie der Maximalversorgung (ZFSmax) zertifiziert. Maßgeblichen Anteil daran hat Chefarzt Prof. Martinus Richter, der sich im Bereich der Forschung zur Behandlung von Knorpeldefekten im Großzehengrundgelenk oder oberen Sprunggelenk international einen Namen gemacht hat. 2008 nahm sein Zentrum die weltweit erste Matrix-assoziierte Stammzellentransplantation vor. Mittlerweile hat der Mediziner das Verfahren weiterentwickelt und wissenschaftlich untersucht.</span></p><h2><span>Körpereigene Stammzellen für das Gelenk</span></h2><p><span>Bei der Matrix-assoziierten Stammzellentransplantation (MAST) handelt es sich um eine Methode, bei der während der Operation über eine Blutentnahme aus dem Beckenkamm körpereigene allgemeine Zellen, sogenannte Stammzellen, des Patienten gewonnen, aufbereitet und dann sofort im betroffenen Gelenk wieder eingepflanzt werden. Heute kommt eine Weiterentwicklung der Methode zum Einsatz, bei der das Blut nicht aus dem Beckenkamm, sondern aus den peripheren Venen entnommen wird. Dieses neue Verfahren nennen Spezialisten “Autologe Matrixinduzierte Chondrogenese mit Peripherem Blutkonzentrat“(AMIC+PBC).</span></p><h2><span>Planung mit dreidimensionaler Röntgenbildgebung und Pedographie</span></h2><p><span>Für die Planung des Eingriffs führen die Experten aus Rummelsberg eine dreidimensionale Röntgenbildgebung mit Belastung und im Stehen im sogenannten PedCAT (DVT) durch. Auf diese Weise lassen sich vorliegende Fehlbildungen inklusive der korrekten Gradanzahl bei Fehlstellungen viel besser analysieren als mit konventionellen Röntgenbildern. Hinzu kommen die objektive Messung, Analyse und Dokumentation der biomechanischen Funktion des Fußes mittels Pedographie, das heißt der digitalen Darstellung der Druckbelastung des Fußes.</span></p><p><span>Diese Informationen sind die Basis für den chirurgischen Eingriff. Chefarzt Richter: „Mit dem PedCAT schließen wir die diagnostische Lücke und dank digitaler Volumentomographie ist eine dreidimensionale Darstellung unter Belastung möglich.” Vorher sei entweder eine zweidimensionale Darstellung mittels konventionellem Röntgen mit Belastung oder eine dreidimensionale Darstellung ohne Belastung mittels CT im Liegen der Standard gewesen.</span></p><p><span>Richter weiter: “Bei uns an der Klinik in Rummelsberg ist das PedCAT aus dem medizinischen Alltag nicht mehr wegzudenken: Mehr als 20.000 Scans wurden bislang bei stationären und ambulanten Patienten durchgeführt. Innerhalb von 60 Sekunden können beide Füße komplett geröntgt werden.”.</span></p><p><span>Im Zentrum für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie der Maximalversorgung (ZFSmax) am Krankenhaus Rummelsberg ist die DVT seit 2013 Standard. Konventionelle Röntgenaufnahmen finden nur noch unmittelbar postoperativ statt. Richter: “Somit ist die Anwendung in unserem Zentrum eindeutig der Goldstandard. Dies trifft jedoch nicht allgemein zu, da viele Einrichtungen eben kein DVT zur Verfügung haben.”</span></p><p><span>Die Unterschiede zwischen den Standards beschreibt Richter so: “Wir haben in mehreren Studien untersucht, welche Auswirkungen der Ersatz dieses allgemeinen Standards durch unseren Goldstandard bedeutet, insbesondere hinsichtlich Strahlenbelastung. Hierbei zeigt sich, dass sich die Strahlenbelastung durch Vermeidung von konventioneller Computertomografie und zusätzlicher zweidimensionaler Röntgenbildgebung für unsere Patientengruppe verringert. Außerdem werden die Kosten reduziert, da insbesondere die Computertomografie in unserem Bereich hohe Kosten verursacht.“</span></p><h2><span>Annähernd normaler Knorpel durch Bewegung und dosierte Belastung</span></h2><p><span>Während der Operation wird die Kollagenmatrix in die AMIC-PBC eingelegt. So vorbereitet, lässt sich die Kollagenmatrix dann mit einem Spezialkleber in den defekten Gelenkbereich einkleben. Die in Rummelsberg eingesetzte Technik ermöglicht dabei eine hohe Stabilität, sodass die Patienten das Gelenk sofort bewegen können. Das ist für den weiteren Verlauf und die Entwicklung der Knorpelzellen sehr wichtig, denn durch Bewegung und dosierte Belastung entsteht annähernd normaler Knorpel.</span></p><h2><span>Weniger Schmerzen, bessere Funktion</span></h2><p><span>Martinus Richter forscht auf diesem Gebiet schon seit vielen Jahren. Zahlreiche wissenschaftliche Studien mit den Langzeitergebnissen zur Effektivität dieser Methode bei Knorpeldefekten im </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35803836/" target="_blank"><span>oberen Sprunggelenk</span></a><span> und </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35850950/" target="_blank"><span>Großzehengrundgelenk</span></a><span> wurden im renommierten Journal Foot and Ankle Surgery und anderen veröffentlicht. Sowohl nach zwei als auch nach fünf Jahren Nachbeobachtungszeit erreichten die mittels AMIC+PBC operierten Patienten sehr gute Behandlungsergebnisse. Die Betroffenen hatten weniger Schmerzen und eine bessere Funktionsfähigkeit.</span></p><p><span>Beim Hallux valgus, einer Fehlstellung der Großzehe, wird neben der Korrektur der Fehlbildung auch der Knorpel ersetzt, um dem frühzeitigen Verschleiß (Präarthrose) entgegen zu wirken, damit der Zustand sich nicht verschlechtert. Während die Rezidiv-Rate weltweit bei zehn Prozent liegt, konnten die Untersuchungen am Krankenhaus Rummelsberg zeigen, dass sich diese Rate durch die Vorgehensweise auf ein bis zwei Prozent verringert.</span></p><p><span>„Mich fragen die Patienten immer, ob man erst kommen soll, wenn es schon weh tut. Die Antwort ist klar: Je früher, desto besser. Allein beim Hallux valgus ist bei einem Winkel von über 40 Grad keine gelenkerhaltende Korrektur mehr möglich. Hier hilft dann nur eine Arthrodese, also eine Gelenkversteifung weiter“, erklärt Richter. Durch die Hallux valgus-Fehlstellung könne nämlich auch das wichtige Großzehengrundgelenk unter Arthrose (Gelenkverschleiß) leiden, was Mediziner dann als Hallux rigidus bezeichnen.</span></p><p><span>Mehr Informationen zur Methode gibt es auf der Seite des </span><a href="https://www.deutsches-fusszentrum-richter.de/medizinische-schwerpunkte/knorpelchirurgie/matrixassoziierte-stammzelltransplantation-mast-bzw-autologe-matrixinduzierte-chondrogenese-mit-peripherem-blutkonzentrat-amic-pbc" target="_blank"><span>Zentrums für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie der Maximalversorgung</span></a><span> am Krankenhaus Rummelsberg.</span><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,sprunggelenkchirurgie,knorpel,Rummelsberg,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Wed, 07 Aug 2024 06:41:57 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/ffa7c66f-92a7-4f18-8597-31972158935f/500_240805-reparaturdesknorpeldefektes.jpg?86446" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/ffa7c66f-92a7-4f18-8597-31972158935f/500_240805-reparaturdesknorpeldefektes.jpg?86446</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ffa7c66f-92a7-4f18-8597-31972158935f/240805-reparaturdesknorpeldefektes.jpg?86446</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Blick ins Gelenk: Reparatur des Knorpeldefektes]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Blick ins Gelenk: Reparatur des Knorpeldefektes]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Künstliches Knie- oder Hüftgelenk: Mit personalisierter Endoprothetik zu mehr Lebensqualität</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kuenstliches-knie--oder-hueftgelenk-mit-personalisierter-endoprothetik-zu-mehr-lebensqualitaet/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kuenstliches-knie--oder-hueftgelenk-mit-personalisierter-endoprothetik-zu-mehr-lebensqualitaet/</guid><pp:caseid>652481</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Bei fortschreitendem Gelenkverschleiß, auch Arthrose genannt, kann nach Ausschöpfen der nicht-operativen Therapie die Implantation eines künstlichen Gelenks in Knie oder Hüfte die Beschwerden verbessern. Mittlerweile spielt die auf den einzelnen Patienten abgestimmte, das heißt personalisierte, Versorgung eine entscheidende Rolle. Prof. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, ist Spezialist auf diesem Gebiet und verhilft Patienten wieder zu mehr Lebensqualität – und darauf kommt es an.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Durchschnittlich 90 Prozent der Patienten mit einer Totalendoprothese (TEP) des Kniegelenks sind zufrieden oder sehr zufrieden. Dies zeigte eine systematische </span><a href="https://linkinghub.elsevier.com/retrieve/pii/S0883-5403(22)00931-7" target="_blank"><span>Übersichtsarbeit</span></a><span> aus dem Journal for Arthroplasty mit mehr als 20 Studien. Bei den Patienten mit einer Hüft-TEP liegt der Wert für die Zufriedenheit nach dem Eingriff noch höher. Wichtig für ein gutes Operationsergebnis sind eine optimale Vorbereitung auf die Operation, die personalisierte Planung des Eingriffs sowie eine zielgerichtete Rehabilitation.</span></p><p><span>Im besten Fall vergessen die Patienten nach vier bis sechs Monaten, dass sie ein künstliches Gelenk haben. In der Medizin hat sich für dieses positive Phänomen der Begriff „Forgotten Joint“ etabliert. Aus Sicht von Sana-Experte Stefan Hankemeier sind zwei Bausteine für die rasche Genesung essentiell: Die personalisierte Positionierung der Prothese und der Einsatz des Rapid Recovery Konzepts.</span></p><h2><span>Personalisierte Positionierung der Implantate</span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/15837c33-8322-4fbb-9ba8-efa47458f942/1920_hameln-stefanhankemeier.jpg?11562"><p><span>Eine der wichtigsten Entwicklungen der letzten Jahre in der Endoprothetik ist die personalisierte Positionierung der Prothesenimplantate, gerade am Kniegelenk. Diese beginnt mit einer digitalen radiologischen Vermessung des Gelenkes und der Achsen. Im nächsten Schritt erfolgt eine individuelle Planung der Gelenkrekonstruktion, um die individuelle Anatomie vor der Arthrose wiederherzustellen.&nbsp;</span></p><p><span>Stefan Hankemeier erklärt: „Ein zentrales Ziel ist es, durch die Operation den präarthrotischen Zustand wiederherzustellen. Jeder Patient erhält somit ein personalisiertes Alignment, das heißt seine persönlich angepasste Implantat-Position beziehungsweise Beinachsenstellung. Der große Vorteil dabei ist, dass die natürliche Spannung der Bänder und der Gelenkkapsel erhalten bleibt. Es sind keine Einkerbungen der Weichteile nötig, es kommt zu weniger Blutungen und die Patienten haben geringere Schmerzen sowie eine bessere Stabilität. Das ist für die schnelle Rehabilitation und eine besonders gute Funktion ein sehr wichtiger Fortschritt.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9bec94ad-6489-49c7-9104-4b2e4c14a742/1920_240730-personalisiertetotalendoprothesekniemitgelenklinien.jpg?25795"><p><span>Anhand der Daten entscheiden die Mediziner für jeden Patienten über den adäquaten Prothesentyp, die passende Größe, die richtige Stellung und die Art der Knochenresektion, das heißt der chirurgischen Entfernung von Knochenabschnitten. Der Zugangsweg zum Operationsgebiet ist weichteilschonend und trägt damit ebenfalls zu einer schnelleren Regeneration bei. Das kinematische Alignment, das heißt die Prothesenpositionierung anhand der Drehachsen des natürlichen Knies, ist im Vergleich zur herkömmlichen Vorgehensweise des Kniegelenkersatzes mit horizontaler Gelenklinie und einer exakt geraden Beinachse für jeden Patienten ein großer Fortschritt.&nbsp;</span></p><p><span>Mit der neuen Methode erreichen wesentlich mehr Patienten den Zustand des „Forgotten Joint“ als mit der konventionellen Technik, bei der mehr Weichteile verletzt werden, die Patienten häufiger Blutergüsse bekommen und oftmals keine perfekte Stabilität des Gelenks erreicht wird. Das Spezialisten-Team in Hameln hat sich bereits bundesweit einen Namen gemacht und die international entwickelte Methode noch einmal verbessert. Die Sana-Experten bilden mittlerweile Mediziner darin aus.</span></p><h2><span>Mit Rapid Recovery zum Erfolg</span></h2><p><span>Das </span><a href="https://www.rapid-recovery.de/" target="_blank"><span>Rapid Recovery</span></a><span> Konzept wurde von Zimmer Biomet standardisiert und spielt vor allem in der Orthopädie und Unfallchirurgie eine wichtige Rolle. Der Schwerpunkt liegt auf der Knie- und Hüftendoprothetik. Der Ansatz ist wissenschaftlich fundiert und kombiniert die Prinzipien der Fast-Track Chirurgie – einem Konzept zur schnelleren und komplikationsärmeren Genesung nach einer OP – mit der aktiven Einbindung der Patienten. Der Leiter des zertifizierten Endoprothetikzentrums in Hameln weiß: „Durch Rapid Recovery verbessern sich die Operationsergebnisse enorm, die Qualität der Behandlung ist sehr gut und die Patienten sind nach dem Eingriff schneller wieder fit. Außerdem kommt es zu weniger Komplikationen.“</span></p><p><span>Ziel der Rapid Recovery Methode ist die frühestmögliche Mobilisierung der Patienten nach orthopädischen Operationen wie der Implantation eines künstlichen Gelenks. Zur Effektivität des Konzeptes gibt es verschiedene </span><a href="https://www.rapid-recovery.de/informationen-fur-medizinische-fachkrafte.html" target="_blank"><span>wissenschaftliche Studien</span></a><span>, die unter anderem zeigen, dass sich die Lebensqualität verbessert, die Schmerzen nach der Entlassung zurückgehen, die Sterblichkeit gering ist und sich die Ergebnisse im Hinblick auf die Funktionsfähigkeit im Alltag verbessern. Neben den vielen positiven Effekten auf die klinischen Ergebnisse steigt nachweislich auch die Patientenzufriedenheit.</span></p><p><span>Kernbestandteile des Konzepts:</span></p><ul><li><span>intensive Vorbereitung auf die Operation mit detaillierten Informationen</span></li><li><span>Besprechung der Möglichkeiten nach dem Aufenthalt im Krankenhaus</span></li><li><span>Patienten, die am selben Tag operiert werden, durchlaufen das Programm als Gruppe und können sich gegenseitig unterstützen</span></li><li><span>Schmerzmanagement</span></li><li><span>frühestmögliche Mobilisation und Anleitung zum eigenständigen Üben</span></li><li><span>Entlassung nach Hause beziehungsweise in die Nachsorge anhand definierter Kriterien</span></li></ul><h2><span>„Ja“ zu Sport mit künstlichem Knie- und Hüftgelenk</span></h2><p><span>Früher war die Fachwelt noch der Meinung, dass Patienten mit einem künstlichen Gelenk ihr Leben lang aufpassen müssten und sich gar nicht oder nur sehr zurückhaltend sportlich betätigen dürften. Das ist nicht mehr zeitgemäß. Die meisten Sportarten können nach der Reha mit dem künstlichen Gelenk auch ausgeübt werde. Einzige Einschränkung: Von Sportarten mit hoher Sturz- und Verletzungsgefahr ist abzuraten. „Niemand muss sich wegen eines künstlichen Gelenks schonen. Im Gegenteil, wir motivieren die Patienten ausdrücklich zu Aktivität und Sport, denn das trägt zu einem positiven Lebensgefühl und einer besseren Lebensqualität bei“, erklärt der Orthopäde und Unfallchirurg.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/hameln/medizin-pflege/orthopaedie-und-unfallchirurgie" target="_blank"><span>Mehr Informationen zur Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Mit zwei künstlichen Kniegelenken über die Alpen</span></h2><p><span>Horst Müller-Wülcknitz ist 73 Jahre alt und hat gleich zwei Knieendoprothesen auf einmal bekommen. Neun Monate nach dem beidseitigen, simultanen Eingriff radelt er mal eben in sechs Tagen über die Alpen (420 km Strecke / 5.000 Höhenmeter). Mit Horst Müller-Wücknitz und Stefan Hankemeier gibt es einen Podcast von “Gesund nachgefragt” für die </span>Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont: <a href="https://open.spotify.com/episode/2HrRO1k6EuczDlM0Fmfwyn?go=1&sp_cid=99c26f8d39e6755ad77e8ec6dcd8ea63&utm_source=embed_player_p&utm_medium=desktop&nd=1&dlsi=aa8298c156234146" target="_blank">Vom OP-Tisch zum Berggipfel: Ein Erfahrungsbericht</a></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Mit künstlichem Hüftgelenk zum olympischen Triathlon</span></h2><p><span>Andreas Pusch ist knapp 51 Jahre alt. Zehn Jahre war er bereits nicht mehr in der Lage, Laufsport auszuüben. Das Problem bei ihm war eine schwere Arthrose aufgrund einer angeborenen Hüftfehlstellung. Bereits ein Jahr nach Hüftgelenksersatz absolviert er einen olympischen Triathlon (1.5 km Schwimmen / 40 km Radfahren / 10 km Laufen).</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,gelenkersatz,Schmerz,hameln,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Mon, 05 Aug 2024 09:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/a101e5a8-0428-4be9-82de-d12a86dfde2b/500_240730-prof.hankemeiermitpatient.jpg?65399" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/a101e5a8-0428-4be9-82de-d12a86dfde2b/500_240730-prof.hankemeiermitpatient.jpg?65399</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a101e5a8-0428-4be9-82de-d12a86dfde2b/240730-prof.hankemeiermitpatient.jpg?65399</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Prof. Stefan Hankemeier mit Patient]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Prof. Stefan Hankemeier mit Patient]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Gelenkinfektion nach Kreuzband-OP: Effektive Prävention durch neue Therapie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gelenkinfektion-nach-kreuzband-op-effektive-praevention-durch-neue-therapie/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/gelenkinfektion-nach-kreuzband-op-effektive-praevention-durch-neue-therapie/</guid><pp:caseid>651126</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die Häufigkeit von Infektionen nach operativen Eingriffen am vorderen Kreuzband beträgt bis zu 4,4 Prozent.&nbsp; Dr. Christoph Offerhaus, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Sportmediziner am Sana Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln, forscht seit einigen Jahren zur effektiven Prävention dieser Komplikation.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/938e5851-0b42-496f-b8f7-744a77934f98/1920_240718-dr.christophofferhaus.png?65735"><p>Der Sportmediziner weiß: „Die Folgen einer Infektion sind schwerwiegend. Es kann zum Beispiel zu einer Gelenksteife, Instabilität und frühzeitigem Gelenkverschleiß kommen. Daher ist die wirksame Prävention von Infektionen ein wichtiges Ziel – sowohl für die Patienten als auch aus gesundheitsökonomischer Perspektive. Die Folgekosten für die Behandlung der Komplikationen sind erheblich.“</p><h2><span>Antibiotikum direkt aufs Transplantat</span></h2><p><span>Bislang verabreichen Mediziner das Antibiotikum zur Vermeidung einer Infektion in eine der größeren Körpervenen. Dieses Procedere ist für eine wirksame Vermeidung von Infektionen im Gelenk allerdings nicht effektiv genug. Das Forschungsteam um Christoph Offerhaus untersuchte über die letzten Jahre daher eine neue Methode zur Verabreichung des Antibiotikums direkt am Kreuzband-Transplantat. Im Rahmen einer groß angelegten </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30666370/" target="_blank"><span>Studie</span></a><span>, die der Sportmediziner im Rahmen seiner Tätigkeit an der Sportsclinic Cologne durchführte, beobachteten die Wissenschaftler 1.779 Patientinnen und Patienten mit Ruptur des vorderen Kreuzbandes und deren Genesungsverlauf. Alle Patienten bekamen die herkömmliche intravenöse Antibiotikatherapie. Bei etwa der Hälfte der Teilnehmenden legten die Forschenden das Transplantat zusätzlich in eine Lösung mit dem Antibiotikum </span><a href="https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Vancomycin_21606#:~:text=Vancomycin%20ist%20ein%20Antibiotikum%20zur,resistenten%20Staphylococcus%20aureus%20verursacht%20wird." target="_blank"><span>Vancomycin</span></a><span> ein. Nach sechs Wochen erfolgte die Dokumentation möglicher aufgetretener Infektionen.&nbsp;</span></p><p><span>Christoph Offerhaus fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen: „In der Gruppe mit dem neuen Verfahren kam es in keinem einzigen Fall zu einer Infektion, in der Kontrollgruppe mit herkömmlicher Therapie erlitten zwei Prozent der Patienten eine Infektion. Die Auswertungen zeigen außerdem, dass die Therapie auch ökonomisch sinnvoll ist. Patienten können also künftig enorm von dieser neuen Methode profitieren, da wir Infektionen viel besser vorbeugen können.“</span></p><h2><span>Weniger erneute Rupturen</span></h2><p><span>Die Forschenden fanden zudem einen interessanten Nebeneffekt: Durch den Einsatz des neuen Verfahrens reduzierte sich langfristig auch die Rate der erneuten Rupturen. In der Gruppe mit der herkömmlichen Therapie waren fast zehn Prozent der Patienten betroffen, in der Gruppe mit der neuen Antibiotikatherapie nur rund drei Prozent. Die in der Fachwelt diskutierte Schwächung des Transplantats durch die direkte Antibiotikatherapie konnte das Team um Christoph Offerhaus damit widerlegen. Aufgrund der vielversprechenden Ergebnisse empfehlen auch Fachgesellschaften das neuartige Verfahren mittlerweile. „Die Methode führt nicht nur zu weniger Infektionen, sondern hat auch einen positiven Effekt auf die Rate an erneuten Rupturen“, erklärt der Sportmediziner die Vorteile.</span></p><h2><span>Schleichende Infektionen begünstigen erneute Rupturen</span></h2><p><span>In weiteren wissenschaftlichen Untersuchungen beschäftigte sich das Forschungsteam um Christoph Offerhaus mit der Frage nach der </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37437788/" target="_blank"><span>Häufigkeit</span></a><span> und den Auswirkungen von schleichenden Infektionen, sogenannten Low-Grade-Infektionen, sowie möglichen </span><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10598102/" target="_blank"><span>Infektionswegen</span></a><span>. Der Mediziner erklärt: „Low-Grade-Infektionen verursachen häufig keine Probleme oder nur gering ausgeprägte Symptome. Das ist insofern problematisch, als dass Ärzte diese schleichenden Infektionen gar nicht oder nicht rechtzeitig erkennen.“</span></p><p><span>Die Wissenschaftler untersuchten 389 Gewebeproben – zum einen von Patienten, deren operiertes Kreuzband-Transplantat erneut gerissen war und zum anderen von Betroffenen, die eine primäre vordere Kreuzbandruptur hatten, also noch nicht operiert worden waren. Bei fast zehn Prozent der Patienten mit erneuter Ruptur des ersetzten vorderen Kreuzbandes konnten die Wissenschaftler in den Gewebeproben des Transplantats das Wachstum von Bakterien nachweisen. In der nicht operierten Gruppe war dies nur bei rund drei Prozent der Fall. Möglicherweise können diese stummen, bakteriellen Infekte das Versagen des Transplantats nach einer Operation des vorderen Kreuzbandes begünstigen. Eine besonders hohe Kontamination, das heißt Verunreinigung, zeigte sich bei der Semitendinosus-Sehne – rund 34 Prozent der Proben waren auffällig. Die nachgewiesenen Erreger waren typisch für die Hautflora.&nbsp;</span></p><p><span>Christoph Offerhaus kommentiert dies wie folgt: „Diese Ergebnisse sind aus meiner Sicht für die weitere Forschung auf diesem Gebiet richtungsweisend, da sie eine weitere mögliche Ursache für ein Versagen von Transplantaten nach vorderem Kreuzbandersatz liefern und damit auch neuen Behandlungsmöglichkeiten den Weg ebnen.“</span></p><h2><span>Podcast&nbsp;</span></h2><p><span>Zum Thema gibt es darüber hinaus einen Podcast:</span><a href="https://open.spotify.com/episode/05FwGzwmFxYR7827NEgEBm?si=a36cd2107fe04d38&nd=1&dlsi=19ed33b9a2eb4ee3" target="_blank"><span> &nbsp;Episode 243</span></a><span>: Evidence of Bacterial Metabolism in Synovial Fluid of Patients With Graft Failure After ACL Reconstruction. A Microbiological Comparison of Primary ACL and Hamstring Tendon Autograft Ruptures - Arthroscopy Podcast | Podcast on Spotify</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Knie,Kreuzband,Infektion,koeln,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Jul 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/7f69559b-7836-4658-9512-b2975c71878b/500_240718-einblickindenop.jpg?94829" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/7f69559b-7836-4658-9512-b2975c71878b/500_240718-einblickindenop.jpg?94829</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/7f69559b-7836-4658-9512-b2975c71878b/240718-einblickindenop.jpg?94829</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Einblick in die Operation zur Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Einblick in die Operation zur Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Hilfe, brauche ich ein neues Gelenk?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/hilfe-brauche-ich-ein-neues-gelenk/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hilfe-brauche-ich-ein-neues-gelenk/</guid><pp:caseid>637188</pp:caseid><pp:subtitle>Gesundheit im Fokus - eine Veranstaltungsreihe im Mehrgenerationenhaus Bernsdorf</pp:subtitle><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/345b66e8-f894-46ca-96c7-8c5a8ee65954/1920_adobestock-163828118-denissimonov.jpeg?51221"><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Ob Schmerzen in Knie, Hüfte oder Schulter - Gelenkschmerzen sind vor allem für viele ältere Menschen ein ständiger Begleiter.&nbsp; </span></span>An diesem Gesundheitsnachmittag spricht Chefarzt Dr. Thomas-Peter Ranke, Leiter des <span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">zertifizierten EndoProthetikZentrums® Hoyerswerda, </span></span>über Symptome, Behandlungsmöglichkeiten und die fachübergreifende Zusammenarbeit mit&nbsp;Institutionen wie Physiotherapie, Rehabilitation&nbsp;und Hilfsmittelverwendung. Im Fokus stehen dabei die gelenkerhaltenden Methoden. Ebenso ausführlich wird über die mögliche Versorgung mittels künstlichem Gelenkersatz gesprochen.&nbsp;</p><p>Ergänzend sind lokale Anbieter von Rehatechnik und Orthopädiebedarf mit vor Ort und beantworten Ihre Fragen.</p><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Wir laden Sie recht herzlich zu dieser zweiten Veranstaltung der Reihe in Kooperation mit der Stadt Bernsdorf und dem Mehrgenerationenhaus Bernsdorf ein.</span></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Hilfe, brauche ich ein neues Gelenk?</strong></p><ul><li>Mittwoch, 10. Juli 2024, 16:00 bis ca. 18:00 Uhr<br>Mehrgenerationenhaus Bernsdorf<br>Eisenwerkstraße 1d, 02994 Bernsdorf</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;text-align:left;">Der Eintritt ist kostenfrei.<strong>&nbsp;Bitte melden Sie Ihre Teilnahme vorab unter 0152-6551469 an. </strong>Für einen barrierefreien Zugang ist Hilfe vor Ort.</span></p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,Endoprothetikzentrum,Orthopaedie,kniegelenk,hueftgelenk,gelenkersatz,Sanitaetshaus]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Jun 2024 11:06:38 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/500_lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/500_lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Lausitzer Seenland Klinikum]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Ausgezeichnete Qualität im EndoProthetikZentrum® Hoyerswerda</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ausgezeichnete-qualitaet-im-endoprothetikzentrum-hoyerswerda/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ausgezeichnete-qualitaet-im-endoprothetikzentrum-hoyerswerda/</guid><pp:caseid>634563</pp:caseid><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Ende Mai 2024 fand das jährliche Audit - die Überprüfung einer Vielzahl von Kriterien - für die Bestätigung des Zertifikats der EndoCert GmbH als &nbsp;EndoProthetikZentrum®&nbsp; (EPZ) Hoyerswerda statt. &nbsp;Dabei wurden die 7 Hauptoperateure sowie 340 der mehr als 600 im letzten Jahr in Knie- oder Hüftgelenk eingesetzten Endoprothesen-Fälle begutachtet. Im Rahmen des Audits </span><span style="padding:0cm;">wurde die reibungslose und patientenorientierte Zusammenarbeit überprüft. In die Bewertung flossen außerdem das hohe fachliche und standardisierte Niveau für die ganzheitliche Versorgung mit ein. Ebenso zählten die Implantatsicherheit, die schnelle Wiederherstellung und langfristige Erhaltung der Mobilität und Lebensqualität der Patienten sowie die Kompetenz der Operateure dazu. </span><span>Im von der Prüfungsgesellschaft übermittelten Ergebnis konnten keine Abweichungen festgestellt werden. Das Zertifikat als EndoProthetikZentrum® wurde somit für ein weiteres Jahr erteilt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ca344c01-c599-4b56-892a-94b0a7635f8a/1920_lsk-rankethomas-peter-01.jpg?70149"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Einer der Chefärzte der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Handchirurgie und Leiter des EndoProthetikZentrums®&nbsp;Hoyerswerda, Dr. med. Thomas-Peter Ranke,&nbsp;blickt anlässlich des erneuten Zertifikats auf die jahrelange Tradition in Hoyerswerda zurück: “Bereits im Jahr 2017 haben wir erstmalig das Zertifikat als EPZ erhalten. Damals noch mit Chefarzt Dr. Dietrich Lorenz, dem großer Dank für den Aufbau des Zentrums gebührt. Inzwischen sind wir mit dem gesamten interprofessionellen Team das achte Jahr in Folge zertifiziert und freuen uns, &nbsp;diese Expertise an unsere Patienten weitergeben zu können. Patienten können sich bei uns darauf verlassen, dass jede OP unter Mitwirkung eines so genannten Hauptoperateurs erfolgt. Dieser ist ein überprüfter Facharzt mit mindestens 50 nachgewiesenen Operationen innerhalb von 12 Monaten, nachgewiesenem aktuellem Ausbildungsstand und manueller Fertigkeit. Zudem führen wir gerade das Konzept der möglichst raschen Wiederherstellung nach Endoprothesenimplantation ("Fast Track” oder “Rapid Recovery”) ein, welches in Übereinstimmung mit dem Gedanken des zertifizierten Endoprothesenzentrums steht und so unseren Patienten signalisiert, dass sie sich in unserer Klinik in eine sichere Betreuung mit bestmöglicher Versorgung begeben."</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ddebe32e-a4d9-4fe6-8a59-d0c6d7d6c47c/1920_lausitzer-seenland-klinikum-gf-juliane-kirfe.jpg?70734"><p style="margin-left:0cm;text-align:justify;"><span>Über die exzellente Qualität freut sich auch Geschäftsführerin Juliane Kirfe: “Durch die hervorragend eingespielten Prozesse, das hohe fachliche Niveau des gesamten Teams und die Einführung des ”Rapid Recovery"-Programms können wir unseren Patienten höchste Behandlungsqualität bieten und dies auch mit dem Zertifikat belegen. Ich bin sehr stolz auf die guten Leistungen des Teams, zu dem nicht nur die Hauptoperateure zählen, sondern auch Anästhesisten, OP-Schwestern, Pflegekräfte in der Anmeldung und auf Station, Physiotherapeuten und nicht zuletzt das Entlassmanagement."</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><h5 style="text-align:justify;"><span><u>Hintergrund:</u></span></h5><p style="text-align:justify;"><span>Im Jahre 2009 wurde durch die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC) eine Arbeitsgruppe aus Experten gebildet, die auf Basis der aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse Kriterien aufgestellt hat, die zu einer Verbesserung der Versorgungsqualität und Erhöhung der Patientensicherheit bei der Implantation von Endoprothesen (künstlicher Gelenkersatz) führen. Bei der Konzeptionierung wurden Erfahrungen, die beim Aufbau ähnlicher Zertifizierungsverfahren in der Medizin gesammelt wurden, berücksichtigt. Die Anbindung an die zuständige Fachgesellschaft und die enge Bezugnahme auf aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse stellen sicher, dass für die Patientenversorgung relevante Aspekte berücksichtigt werden. Dazu trägt auch die Tatsache bei, dass die Auditierungen durch besonders geschulte und auf dem Gebiet der Endoprothetik langjährig tätige Ärztinnen und Ärzte erfolgt. Ein wesentliches Element der EndoCert Initiative ist die ständige Weiterentwicklung im Sinne eines lernenden Systems. Hierfür ist in Abstimmung mit der Fachgesellschaft die Zertifizierungskommission verantwortlich.</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,Endoprothetikzentrum,EPZ,Hueftprothese,Knieprothese,TEP,HEP,endocert,Orthopaedie,Unfallchirurgie]]></category>
            <pubDate>Fri, 07 Jun 2024 14:15:53 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/500_lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/500_lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Lausitzer Seenland Klinikum]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Aktiv trotz Schmerzen: Mit kleinen Gewohnheiten zum Erfolg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/aktiv-trotz-schmerzen-mit-kleinen-gewohnheiten-zum-erfolg/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/aktiv-trotz-schmerzen-mit-kleinen-gewohnheiten-zum-erfolg/</guid><pp:caseid>632460</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Einmal ist keinmal“ besagt eine Redewendung. Das ist aus Sicht von Jan Geishendorf, Abteilungsleiter des Instituts für Therapeutische Medizin an der Sana Klinik Leipziger Land in Borna, allerdings nicht ganz richtig. Einmal etwas Kleines zu tun ist auf alle Fälle besser als gar nichts zu tun und ein guter Anfang. Gerade Patienten mit chronischen Schmerzen ziehen sich häufig zurück. Der Sportwissenschaftler erklärt im Interview, wie Betroffene schon mit kleinen Veränderungen der Gewohnheit Erfolg erreichen können.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/eafe151c-6e62-4bf7-8f50-a24a35ae75c7/1920_180918-jangeishendorf.jpg?10000"><p><strong>Herr Geishendorf, Sie arbeiten mit vielen Patientinnen und Patienten mit unterschiedlichen Diagnosen und Beschwerden. Was ist das Besondere bei Schmerzpatienten?&nbsp;</strong></p><p>In der Regel ist es so, dass bei den meisten Patientinnen und Patienten die Ursache ihrer Beschwerden durch eine Therapie oder einen Eingriff behoben werden kann. Jemanden, dem zum Beispiel der Blinddarm entfernt wurde, geht es nach der Operation in der Regel wieder besser, und seine Beschwerden werden weniger und verschwinden. Bei Schmerzpatienten ist das leider oft anders, denn hier finden Ärzte manchmal gar keine organische Ursache für den andauernden Schmerz. Das ist für viele Patientinnen und Patienten schwer nachzuvollziehen.&nbsp;</p><p>Übrigens haben auch viele Mediziner für dieses Phänomen keine ausreichende Erklärung: Warum hat der eine Patient mit Gelenkverschleiß kaum Beschwerden, während sie bei anderen Patienten offenbar starke und andauernde Schmerzen verursachen? Man weiß nur, dass sehr verschiedene Faktoren für die Schmerzchronifizierung eine Rolle spielen – unter anderem auch die psychische Konstitution eines Menschen.&nbsp;</p><p>Schmerzpatienten suchen meist lange nach einem rationalen Grund für ihre Beschwerden und sind manchmal jahrelang auf der Suche nach der richtigen Diagnose, die ihre chronischen Schmerzen begründet. Dass der Schmerz da meist schon längst zu einer selbständigen Erkrankung geworden ist, die Lebensqualität, Wohlbefinden, psychische Stabilität und Aktivität in Mitleidenschaft zieht, fällt vielen schwer zu akzeptieren.&nbsp;<br><br><strong>Chronische Schmerzen führen bei vielen Betroffenen dazu, dass sie ihre Aktivitäten – sei es sportlicher oder sozialer Natur – immer weiter einschränken, weil der Schmerz ihr Leben beherrscht. Was raten Sie Schmerzpatienten, um diesen Teufelskreis zu durchbrechen?&nbsp;</strong></p><p>Bei einer multimodalen Schmerztherapie, wie wir sie auch in unserem interdisziplinären Schmerzzentrum in Borna verfolgen, kommt es darauf an, dass die Patientinnen und Patienten ihre Motivation zurückerlangen und wieder aktiv sind. Es ist bekannt, dass dies wichtige Faktoren für das Wohlbefinden und das Schmerzempfinden sind. Der schwierigste Punkt ist tatsächlich das „Anfangen“. Problem ist, dass viele ihre Ziele und Erwartungen einfach zu hochstecken. Damit ist ein Scheitern programmiert.&nbsp;</p><p>Das ist wiederum für die Psyche nicht gut und löst eine negative Spirale aus. Das kennen wir alle, wenn wir zum Beispiel an unsere immer wiederkehrenden Neujahrsvorsätze denken und wir uns große Dinge vornehmen: 15 Kilo abnehmen in zwei Monaten, fünf Mal die Woche joggen gehen, gesünder essen et cetera. Und dann scheitern wir aus unterschiedlichen Gründen bereits in den ersten Tagen unseres Vorhabens und unsere Motivation ist dahin. Daher rate ich jedem – und das gilt nicht nur für Schmerzpatienten – sich sehr, sehr kleine Ziele zu setzen. Diese Ziele dürfen sogar so klein sein, dass sie fast lächerlich wirken. So könnte das Ziel für den Patienten mit chronischen Schmerzen zum Beispiel sein, sich einmal täglich die Sporthose anzuziehen.&nbsp;<br><br><strong>Das hört sich tatsächlich etwas ulkig an. Können Sie näher beschreiben, was Sie damit meinen?&nbsp;</strong></p><p>Im Prinzip geht es darum, diesen einen Mini-Schritt erst einmal einfach zu machen. Das zieht zwei Effekte nach sich: Haben Patienten dieses kleine Ziel erreicht, ist das zum einen eine positive Bestärkung für den Kopf. Und zum anderen: Hat man die Sporthose dann erst einmal an, ist der nächste Schritt – eine einfache Übung oder eine Entspannungseinheit – gar nicht mehr so groß. Ein anderes Beispiel: Das Mini-Ziel einer Schmerzpatientin oder eines Schmerzpatienten könnte es auch sein, täglich den Extra-Gang zum Briefkasten zu gehen oder die Extra-Runde durch den Garten zu drehen. Ist das geschafft, erscheint die etwas längere Extra-Runde um das ganze Haus dann gar nicht mehr so unwahrscheinlich.&nbsp;<br><br><strong>Das hört sich an, als ob es eigentlich leicht umzusetzen wäre. Warum ist es dann besonders für Schmerzpatientinnen und -patienten so schwierig, „dranzubleiben"?&nbsp;</strong></p><p>Es ist generell eine Herausforderung, selbst kleine Veränderungen nachhaltig zu etablieren. Und das ist bei Menschen, die unter chronischen Schmerzen leiden, oft sogar noch schwieriger. Meist haben sie mit ihrer Erkrankung zu viele negative Erfahrungen gemacht und zu viele Rückschläge erlebt. Daher benötigen sie viel mehr Motivation und vor allem Willenskraft als Nicht-Schmerzgeplagte, um überhaupt wieder in Bewegung zu kommen.&nbsp;</p><p>Daher gilt ganz besonders für sie: Alles, was sie zusätzlich machen – und sei es die eine zusätzliche Kniebeuge am Tag, der eine Gang zum Briefkasten mehr – ist richtig und wichtig. Die Redewendung „Einmal ist keinmal“ gilt in diesen Fällen nicht, denn das „eine Mal“ ist schon der richtige Weg.&nbsp;<br><br><strong>Haben Sie vielleicht ein paar Tipps, wie es generell gelingen kann, dass mehr Bewegung zur Gewohnheit wird und dass es vielleicht nicht nur bei „einmal“ bleibt?&nbsp;</strong></p><p>Dazu müssen die Patienten sich bewusst machen, dass jede Veränderung, die sie umsetzen und sich zur Gewohnheit machen wollen, zusätzliche Zeit in Anspruch nimmt. Der Tag hat nur 24 Stunden, und wir verbringen durchschnittlich acht Stunden mit Arbeiten, sechs bis acht Stunden mit Schlaf, wir müssen einkaufen, Essen machen, Kinder betreuen, soziale Kontakte pflegen usw. Das bedeutet, besonders wenn es um sportliche Aktivitäten geht, sollte man die benötigte Zeit in den Tagesablauf ganz bewusst einplanen.&nbsp;</p><p>Manchmal hilft es auch, sich die kleinen Vorhaben zu visualisieren indem man sich zum Beispiel kleine Klebezettel an die Kühlschranktür heftet, die erinnern und motivieren „Hey, du hast dir das und das vorgenommen …“ Und nochmal: Stecken Sie Ihre Ziele nicht zu hoch! Es ist viel besser, jeden Tag ein bisschen was zusätzlich zu tun, als einmal die Woche ganz viel. Dann hat das Ganze auch eine gute Chance, eine Gewohnheit zu werden. Und das ist erreicht, wenn die Aktivität den Menschen plötzlich fehlt, wenn sie sie nicht mehr regelmäßig ausüben.&nbsp;</p><p><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Borna,Aktivitaet,Schmerzmedizin,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Tue, 04 Jun 2024 10:21:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/f61eff92-8faa-4cde-8fd7-8d19e12a6436/500_240604-chronischeschmerzenbewegungindergruppe.jpg?42290" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/f61eff92-8faa-4cde-8fd7-8d19e12a6436/500_240604-chronischeschmerzenbewegungindergruppe.jpg?42290</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/f61eff92-8faa-4cde-8fd7-8d19e12a6436/240604-chronischeschmerzenbewegungindergruppe.jpg?42290</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Bewegung in der Gruppe ist f&amp;uuml;r Menschen mit chronischen Schmerzen  motivierend]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Bewegung in der Gruppe ist f&amp;uuml;r Menschen mit chronischen Schmerzen  motivierend]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Chronische Schmerzen: Mit Bewegung und Manueller Therapie gegen das Chaos im Hirn</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/chronische-schmerzen-mit-bewegung-und-manueller-therapie-gegen-das-chaos-im-hirn/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/chronische-schmerzen-mit-bewegung-und-manueller-therapie-gegen-das-chaos-im-hirn/</guid><pp:caseid>630242</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Dauern Schmerzen länger als drei bis sechs Monate, gelten sie als chronisch. Dabei handelt es sich um ein eigenständiges Krankheitsbild, das eine Therapie durch ein Team von Schmerzspezialisten mit verschiedenen Maßnahmen erfordert. Experten sprechen daher von einem interdisziplinären, multimodalen Konzept. Körperliche Bewegung und Manuelle Therapie sind dabei wichtige Bausteine.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d72d0751-77ee-4e37-8949-813eb433e462/1920_240604-dr.med.stephanvinzelberg.jpg?49134"><p>„Aus der Schmerzforschung wissen wir, dass die Verarbeitung von Reizen im Körper nicht mehr richtig funktioniert, erklärt Dr. med. Stephan Vinzelberg, Chefarzt der Klinik und Tagesklinik für Manuelle Medizin am Sana Klinikum Lichtenberg: „Bei den Betroffenen kommt es zum Beispiel zu einer verminderten körpereigenen Schmerzhemmung. Das kann so weit gehen, dass Patienten schon durch leichte Berührungen oder Bewegungsreize Schmerzen erleiden.“&nbsp;</p><p>Chronische Schmerzen sind das Ergebnis eines langen Krankheitsverlaufs mit vielen Einflussfaktoren. Dazu gehören zum Beispiel Verletzungen, Schmerzerfahrungen, frühere körperliche Aktivität, das individuelle Schmerzerleben, die eigene Bewertung der Beschwerden, das aktuelle Bewegungsverhalten, Strategien zur Schmerzbewältigung und vieles mehr. &nbsp;Das Gesundheitsproblem “Schmerz” ist komplex, daher gibt es keine einfache Lösung dafür.&nbsp;</p><h2>Die Kombination ist der Schlüssel zum Erfolg&nbsp;</h2><p>Bewegung und Sport sind nicht nur gut fürs Herz und für die Skelettmuskeln, sondern wirken sich zum Beispiel auch positiv auf die Gehirnaktivität aus, unter anderem auf die körpereigene Schmerzhemmung. Dr. med. Stephan Vinzelberg hat sich intensiv mit aktuellen Forschungsergebnissen auseinandergesetzt und hebt hervor: „Es ist wichtig, aktive und passive Behandlungsformen sinnvoll miteinander zu kombinieren. Manuelle Therapie oder Massage gänzlich aus dem Behandlungsplan zu streichen, ist nicht zielführend und entspricht auch nicht dem aktuellen Stand der Wissenschaft.&nbsp;</p><p>Wichtig ist, dass die aktive Therapie sowie die Begleitung hin zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil im Vordergrund stehen. Passive Maßnahmen sollten dabei zur Vorbereitung auf Übungen beziehungsweise begleitend zu körperlicher Aktivität zum Einsatz kommen.“&nbsp;</p><h2>Weniger Angst vor Bewegung&nbsp;</h2><p>Neue Forschungsergebnisse unterstützen diesen Ansatz. US-Wissenschaftler untersuchten beispielsweise in einer aktuellen <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35753883/" target="_blank">Studie</a> 176 Patienten mit chronischen Kreuzschmerzen im Durchschnittsalter von 71 Jahren über einen Zeitraum von drei Monaten. Die Patienten füllten vor und nach einer zwölfwöchigen Therapiephase verschiedene Fragebögen zu körperlichen Einschränkungen, Bewegungsangst und zum Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, also zur Selbstwirksamkeit aus. Das Forschungsteam fand heraus, dass gezielte Übungen in Kombination mit manueller Therapie zur Verbesserung von Selbstwirksamkeit und Bewegungsangst wirksamer sind, als Übungen in Kombination mit anderen nicht-medikamentösen Behandlungen.&nbsp;</p><p>Eine weitere wissenschaftliche <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30392530/" target="_blank">Untersuchung</a> beschäftigte sich mit der Frage, inwiefern sich eine manualtherapeutische Behandlung bei Menschen mit chronischen Kreuzschmerzen auf erwartete Schmerzen und Bewegungsangst auswirkt. Dazu wurden 15 Patienten und 16 gesunde Personen in die Studie aufgenommen. Die Wissenschaftler nutzten die funktionelle Magnetresonanztomographie (fMRT) zur Bildgebung und schauten den Gehirnen der Studienteilnehmer quasi bei der Arbeit zu.&nbsp;</p><p>Die Studienleiter zeigten den Patienten und den Gesunden Videos mit rückenbelastenden oder neutralen Übungen und erklärten, dass diese Übungen hinterher aktiv durchgeführt werden müssten. Dieses Procedere wurde dann in einem weiteren Termin nach der Anwendung manualtherapeutischer Maßnahmen noch einmal wiederholt. Interessant war, dass manuelle Therapie – unabhängig von der angewandten Technik – nicht nur zu einer Schmerzreduktion bei den Patienten führte, sondern auch die Schmerzerwartung und die Angst vor Bewegung abnahmen. Zudem zeigte der Blick in den Kopf der Probanden, dass die Therapie positive Auswirkungen auf die Aktivität in verschiedenen Gehirnbereichen hat.&nbsp;</p><p>Sana-Schmerzexperte Stephan Vinzelberg fasst zusammen: „Bewegung ist kein Grund für Angst vor Schmerz, sondern insbesondere in Kombination mit Manueller Therapie ein wirksames Mittel gegen den Teufelskreis aus Inaktivität und Schmerz. Das müssen wir unseren Patienten immer wieder vor Augen führen.“&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Bewegung,Lichtenberg,Schmerzmedizin,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Tue, 04 Jun 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/e583cf3b-c0d5-450d-9b67-81e82dbc221c/500_240604-chronischeschmerzenrumpftraining.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/e583cf3b-c0d5-450d-9b67-81e82dbc221c/500_240604-chronischeschmerzenrumpftraining.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/e583cf3b-c0d5-450d-9b67-81e82dbc221c/240604-chronischeschmerzenrumpftraining.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patienten mit chronischen Schmerzen profitieren von einem Training der Rumpfmuskulatur]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Patienten mit chronischen Schmerzen profitieren von einem Training der Rumpfmuskulatur]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Chronische Schmerzen: Teamarbeit und multimodale Therapie gefragt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/chronische-schmerzen-teamarbeit-und-multimodale-therapie-gefragt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/chronische-schmerzen-teamarbeit-und-multimodale-therapie-gefragt/</guid><pp:caseid>629185</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die meisten Menschen kennen das: Ein Schnitt in den Finger oder der versehentliche Griff auf die heiße Herdplatte sind sehr schmerzhaft. Dabei handelt es sich um akute Schmerzen, die nach Heilung des verletzten Bereichs von selbst wieder vergehen. Davon abzugrenzen sind chronische Schmerzen, die länger als drei Monate andauern und bestehen bleiben, obwohl es im Körper gar keine akute Verletzung oder Schädigung mehr gibt beziehungsweise bestehende Schädigungen den Schmerz nicht mehr hinlänglich erklären.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2>Nervensystem im Alarmzustand&nbsp;</h2><p>Aus der Schmerzforschung ist bekannt, dass die Verarbeitung von Reizen bei Patienten mit chronischen Schmerzen aus dem Ruder gelaufen ist. Das Nervensystem ist in einem permanenten Alarmzustand. Das kann sich zum Beispiel durch eine extreme Überempfindlichkeit gegenüber leichten Berührungen bemerkbar machen. Mediziner sprechen in diesem Fall von einer Allodynie. Manche Patienten empfinden schon beim Aufliegen der Bettdecke unerträgliche Schmerzen.&nbsp;</p><p>Ursache für diese Art von Beschwerden sind Sensibilisierungsvorgänge im zentralen Nervensystem. Die Patienten müssen verstehen, dass ihr Schmerz die normale akute Warnfunktion verloren hat und eben nicht auf eine ernste Schädigung hindeutet. Betroffene brauchen daher effektive Bewältigungsstrategien, um mit dieser Art von Schmerzen umzugehen und den oft entstehenden Teufelskreis aus Inaktivität und Bewegungsangst zu durchbrechen.&nbsp;</p><h2>Schmerzbehandlung bei Sana&nbsp;</h2><p>Die Diagnose und Therapie subakuter, chronifizierungsgefährdeter oder chronischer Schmerzen sollte durch ein Team aus Gesundheitsexperten mit sich ergänzenden Kompetenzen erfolgen und aus mehreren Maßnahmen bestehen. Daher sprechen Fachleute von einem interdisziplinären multimodalen Therapiekonzept für Menschen mit chronischen Schmerzen. Bei Sana gibt es in ganz Deutschland Schmerzkliniken, die sich auf dieses Konzept spezialisiert haben. &nbsp;Bevor die einzelnen Maßnahmen geplant werden, steht für jeden Patienten und für jede Patientin ein umfassendes Schmerz-Assessment, also eine Einstufung, auf dem Plan. Das ist wichtig, um eine befundgerechte Therapie zu sichern.&nbsp;</p><p>Zum Schmerz-Assessment gehören bei Sana das ärztliche Aufnahmegespräch und die klinische Untersuchung, einschließlich der manualmedizinischen Prüfung von Muskeln, Gelenken, Faszien und Bewegungsabläufen sowie der orthopädischen, neurologischen und rheumatologischen Diagnose. Hinzu kommt die apparative Funktionsuntersuchung des Bewegungssystems.&nbsp;</p><p>Darüber hinaus erfolgen die Analyse psychischer und sozialer Einflüsse im Krankheitsgeschehen, die Prüfung von vegetativen Funktionsstörungen, bildgebende Untersuchungen sowie Labordiagnose. In interdisziplinären Teamsitzungen besprechen die Sana-Experten die Befunde, leiten daraus gemeinsam Ziele und Schwerpunkte für die Therapie ab und besprechen die Ergebnisse mit den Patienten.&nbsp;</p><h2>Leben ist Bewegung, Bewegung ist Leben&nbsp;</h2><p>Für viele Betroffene ist körperliche Aktivität zunächst mit Angst vor einer Zunahme der Schmerzen verbunden. Wer keine professionelle Aufklärung und Therapie erhält, läuft Gefahr, aus Sorge vor einer Verschlimmerung Bewegung zu vermeiden. Schonung und langfristige Inaktivität sind kontraproduktiv und verschlimmern die Problematik nur, anstatt sie zu lindern. Daher spielen die Sporttherapie und die gezielte Anleitung zu körperlicher Aktivität im Rahmen der multimodalen Therapie eine wichtige Rolle.&nbsp;</p><p>In einem neuen <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ejp.2278" target="_blank">Positionspapier</a> der European Pain Federation EFIC heben die Experten die Bedeutung von körperlicher Aktivität hervor und betonen, dass Bewegung die primäre Maßnahme für Menschen mit chronischen Schmerzen sein sollte.</p><p>Die Effekte von körperlicher Aktivität sind weitreichender, als vielen Menschen bewusst ist. Wer seine Muskeln trainiert, beeinflusst auch die Gehirnaktivität positiv. Bewegung führt zu einer Hemmung von Schmerzen. Zudem wirkt insbesondere Ausdauertraining antidepressiv und angstlindernd. Aktuelle Forschungsergebnisse legen nahe, dass gezielte Übungen in Kombination mit manueller Therapie für Patienten mit chronischen Schmerzen zur Verbesserung von Selbstwirksamkeit, das heißt dem Vertrauen in die eigen Fähigkeiten, und Reduktion von Bewegungsangst effektiver sind, als Übungen in Kombination mit anderen nicht medikamentösen Behandlungen.&nbsp;</p><p>Hinweise darauf brachte eine Studie an 176 Patienten mit chronischen Rückenschmerzen über einen Zeitraum von drei Monaten. In der multimodalen interdisziplinären Therapie kombinieren die Behandler daher aktive und passive Verfahren in der richtigen Mischung, vermitteln Übungen für zuhause und passen Hilfsmittel an. Hinzu kommen die medikamentöse Behandlung und die Vermittlung eines verständlichen Krankheitsmodells. &nbsp;</p><h2>Ergänzende Methoden&nbsp;</h2><p>Im Bedarfsfall kann der ergänzende Einsatz von sogenannten interventionellen Verfahren der Schmerztherapie sinnvoll sein, zum Beispiel ultraschallgeführte oder Bildwandler gestützte Injektionen (Spritzen), gepulste Radiofrequenztherapie (Wärmebehandlung) oder die Stimulation von Rückenmark oder peripheren Nerven (z. B. an Arm oder Bein) mit einem „Schmerzschrittmacher“.&nbsp;</p><p>Die Wirksamkeit der Methoden zur Neurostimulation, das heißt die Reizung von Nerven mittels Stromimpulsen, wurde kürzlich in einer systematischen Übersichtsarbeit mit insgesamt 24 einzelnen Studien untersucht. Die Auswertungen des Forschungsteams weisen darauf hin, dass die Neurostimulation als ergänzende Therapie für Menschen mit chronischen Schmerzen effektiv ist. Nach aktuellem Stand der Forschung sollten diese Verfahren aber nicht alleine, sondern als Teil des multimodalen Therapiekonzepts eingesetzt werden.&nbsp;</p><p>Ausgewählte Verfahren der Interventionellen Schmerztherapie im Überblick</p><table><tr><td><strong>Methode</strong></td><td><strong>Erklärung</strong></td></tr><tr><td>Ultraschallgeführte oder Bildwandler gestützte Injektionen</td><td>Durch die Bildgebung können Ärzte die richtige Stelle für die Platzierung der Spritze sehr genau bestimmen. Die Injektionen können zum Beispiel an die Gelenke der Wirbelsäule, an Nervenwurzeln oder an peripheren Nerven (z. B. an Armen oder Beinen) erfolgen.</td></tr><tr><td>Gepulste Radiofrequenztherapie</td><td>Die gepulste Radiofrequenztherapie gehört zu den Methoden der Neurostimulation. Dabei platzieren Ärzte unter örtlicher Betäubung eine Nadel an einzelnen Nerven oder Nervenwurzeln. Die Kontrolle erfolgt durch bildgebende Verfahren wie Röntgen oder Ultraschall. Danach erfolgt eine kurzzeitige Stimulation (ca. 8 Minuten) mit hochfrequentem Strom – ähnlich wie in der Mikrowelle. Um Nebenwirkungen zu vermeiden, wird das Gewebe jedoch nur bis maximal 42 Grad erwärmt. Die gepulste Radiofrequenztherapie kann zu einer Reduzierung der chronischen Schmerzsymptome beitragen.</td></tr><tr><td>Schmerzschrittmacher</td><td>Auch der Schmerzschrittmacher gehört zu den Methoden der Neurostimulation. Das Gerät ist etwa so groß wie eine Handstoppuhr und kann nach einer positiv verlaufenden Testphase in den Körper der Patienten implantiert werden. Das System besteht aus einem elektronischen Impulsgeber und damit verbundenen Elektroden, die schwache elektrische Signale in die Nähe des Rückenmarks senden und so die Weiterleitung der Schmerzsignale hemmen. &nbsp;Schmerzschrittmacher an peripheren Nerven bestehen ebenfalls aus einem Impulsgeber und einer Elektrode. Jedoch wird häufig nur die Elektrode implantiert, und der Impulsgeber (Schrittmacher) befindet sich außerhalb des Körpers.&nbsp;</td></tr></table><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,chronisch,multimodal,Schmerzmedizin,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/a0c09960-cce6-47ce-ae2e-e9baec5c53db/500_240604-chronischeschmerzeninformation.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/a0c09960-cce6-47ce-ae2e-e9baec5c53db/500_240604-chronischeschmerzeninformation.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a0c09960-cce6-47ce-ae2e-e9baec5c53db/240604-chronischeschmerzeninformation.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Aufkl&amp;auml;rung und Beratung von Patienten mit chronischen Schmerzen  tr&amp;auml;gt zu einem besseren Krankheitsverst&amp;auml;ndnis bei]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Aufkl&amp;auml;rung und Beratung von Patienten mit chronischen Schmerzen  tr&amp;auml;gt zu einem besseren Krankheitsverst&amp;auml;ndnis bei]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Schmerz ist nicht gleich Schmerz: Welche Arten gibt es?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schmerz-ist-nicht-gleich-schmerz-welche-arten-gibt-es/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schmerz-ist-nicht-gleich-schmerz-welche-arten-gibt-es/</guid><pp:caseid>630886</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Schmerzen gehören zum Leben dazu. Sie können unter anderem stechend, brennend, elektrisierend, dumpf, spitz oder quälend sein. Die Vielzahl der gebräuchlichen Adjektive für die Wahrnehmung von Schmerzen deutet drauf hin, dass auch deren Ursachen sehr unterschiedlich sind. Dieser Beitrag konzentriert sich auf die wichtigsten Schmerzarten, die Mediziner in der Praxis häufig behandeln.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Eine Arbeitsgruppe der Internationalen Schmerzgesellschaft </span><a href="https://www.iasp-pain.org/" target="_blank"><span>IASP</span></a><span> (International Assosiation for the Study of Pain) einigte sich vor wenigen Jahren auf eine </span><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7680716/" target="_blank"><span>neue Definition</span></a><span> von Schmerzen, die in einem </span><a href="https://www.thieme-connect.de/products/ejournals/abstract/10.1055/a-1327-0282" target="_blank"><span>Expertenkommentar</span></a><span> wie folgt übersetzt wurde: </span><i><span>„Schmerz ist eine unangenehme sensorische und emotionale Erfahrung, die mit tatsächlichem oder drohenden Gewebeschaden verbunden ist oder dieser ähnelt.“</span></i></p><p><span>Die Klassifikation der verschiedenen Schmerzarten beschäftigt Forschungsteams weltweit. Ein kürzlich im renommierten Journal Frontiers in Pain Research veröffentlichter </span><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10958789/"><span>Artikel</span></a><span> trägt aktuelle Forschungsergebnisse zu Schmerzformen im Zusammenhang mit Erkrankungen des Bewegungsapparats zusammen und leitet Schlussfolgerungen für die Praxis ab. Die Wissenschaftler beschreiben vier wesentliche Schmerzmechanismen.</span></p><h2><span>Schmerz durch Gewebeschädigung</span></h2><p><span>Schmerzen, die nach einer Schädigung von Gewebe wie Muskeln, Gelenken oder auch inneren Organen auftreten, heißen in der Fachsprache nozizeptive Schmerzen. Nozizeptoren sind freie Nervenendigungen im menschlichen Körpergewebe, die auf thermische, chemische oder mechanische Reize – zum Beispiel Hitze oder Kälte, Verätzung und starke Druckeinwirkung – reagieren können. Nozizeptorschmerzen treten bei drohender oder akuter Schädigung von Gewebe auf, beispielsweise bei einem Schnitt in den Finger, bei einer Verletzung im Sport oder nach operativen Eingriffen. Diese Art von Schmerz geht zeitlich mit der Gewebeschädigung einher und schützt den verletzten Bereich vor weiterer Überlastung. Nach Abheilung der Verletzung verschwinden auch die Schmerzen in der Regel wieder vollständig.</span></p><h2><span>Schmerz durch Entzündungsvorgänge</span></h2><p><span>Bei akuten Schmerzen kommt es meist auch zur Ausschüttung von Endzündungsfaktoren, die zu den weiteren typischen Entzündungszeichen Rötung, Schwellung und Überwärmung beitragen. Zudem strömen Entzündungszellen in das geschädigte Gewebe, um den Heilungsprozess in Gang zu setzen. Diese Abläufe sind anfangs normal und klingen mit der Genesung ab. Ist das nicht der Fall, können chronische Schmerzen entstehen.</span></p><h2><span>Schmerzen nach Nervenschädigung</span></h2><p><span>Schmerzen, die nach einer Schädigung oder im Zusammenhang mit einer Erkrankung des Nervensystems einhergehen, nennen Mediziner neuropathische Schmerzen. Sie fühlen sich meist brennend, stechend oder elektrisierend an. Diese Art von Schmerzen hat keine schützende Funktion und wird deshalb von Experten als maladaptiv bezeichnet.</span></p><h2><span>Schmerzen durch Veränderungen der Reizverarbeitung</span></h2><p><span>Von noziplastischen Schmerzen sprechen Experten, wenn die Beschwerden durch eine Veränderung der Reizverarbeitung im zentralen Nervensystem entstehen und es keine Hinweise auf eine aktuelle oder drohende Gewebeschädigung gibt. Die dahinterliegenden Mechanismen sind immer noch nicht komplett erklärt. Daran arbeiten Forschungsteams weltweit. Wahrscheinlich liegt die Ursache in einer Veränderung der Schmerzmodulation, Betroffene können zum Beispiel ein Defizit im Bereich der körpereigenen Schmerzhemmung haben. Von </span><a href="https://www.sana.de/newsroom/chronische-schmerzen-teamarbeit-und-multimodale-therapie-gefragt/preview/d33b003993df853b53adcac03f0ff9073149ffb9" target="_blank"><span>chronischen Schmerzen</span></a><i><span> </span></i><span>sprechen Mediziner, wenn die Symptome länger als drei Monate andauern.</span></p><h2><span>Therapieansätze</span></h2><p><span>Für die effektive Therapie ist es wichtig, den im Einzelfall vorliegenden primären Schmerzmechanismus zu finden und auch Faktoren zu identifizieren, die einen Einfluss auf den weiteren Verlauf haben können, beispielsweise das Vorliegen psychologischer Probleme wie Depression oder Angst. Die Einschätzung erfolgt durch die klinische Untersuchung und den Einsatz von spezifischen Fragebögen. Je nach Ursache sind verschiedene Ansätze und Konzepte wirksam.</span></p><p><span>Neben der ursächlichen Therapie bei Schmerzen nach Schädigung von Geweben, beispielsweise der medizinischen Versorgung einer Verletzung, sind die Kontrolle der Entzündung sowie die Behandlung mit Schmerzmedikamenten zielführend. Dabei gilt ganz grundsätzlich: Soviel wie nötig und so wenig wie möglich. Die </span><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK554435/" target="_blank"><span>Empfehlungen</span></a><span> der Weltgesundheitsorganisation WHO zur Schmerztherapie wurde letztes Jahr aktualisiert und stehen Medizinern für die Verordnung der im Einzelfall adäquaten Schmerztherapie als Leitfaden zur Verfügung.</span></p><p><span>Ein wichtiges Ziel des akuten Schmerzmanagements, das nach chirurgischen Eingriffen nach festen </span><a href="https://www.g-ba.de/beschluesse/4461/" target="_blank"><span>Vorgaben</span></a><span> des Gemeinsamen Bundesausschuss G-BA erfolgen muss, ist die Vermeidung von chronischen Schmerzen nach Operationen.</span></p><p><span>Für die Diagnose und nicht interventionelle Therapie neuropathischer Schmerzen gibt es eine </span><a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/030-114" target="_blank"><span>Leitlinie</span></a><span> der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften AWMF, die derzeit aktualisiert wird.</span></p><p><span>Falls Patienten bereits chronische Schmerzen entwickelt haben, ist eine multimodale Therapie erforderlich. Die Behandlung erfolgt dann durch ein Team verschiedener auf dieses eigenständige Krankheitsbild spezialisierter Gesundheitsexperten und besteht aus mehreren Maßnahmen. Zur Therapie chronischer nicht tumorbedingter Schmerzen gibt es aktualisierte </span><a href="https://www.degam.de/files/Inhalte/Leitlinien-Inhalte/Dokumente/DEGAM-S1-Handlungsempfehlung/053-036-chronische-nicht-tumorbedingte-schmerzen/oeffentlich/degam_ll_chron_schmerz_s1_lang_12_2023.pdf" target="_blank"><span>Handlungsempfehlungen</span></a><span> der Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin e.V. DEGAM.</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,akut,chronisch,Schmerzmedizin,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/61ba73e6-782b-42ad-8080-aac2b8155003/500_-dsc9523.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/61ba73e6-782b-42ad-8080-aac2b8155003/500_-dsc9523.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/61ba73e6-782b-42ad-8080-aac2b8155003/-dsc9523.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Wirbels&amp;auml;ule / R&amp;uuml;cken mit Dr. Biren Desai]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild zur Wirbels&amp;auml;ulentherapie mit Chefarzt Dr. Biren Desai]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Überdosis Ibuprofen: Wie viele Tabletten sind zu viel?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ueberdosis-ibuprofen-wie-viele-tabletten-sind-zu-viel/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ueberdosis-ibuprofen-wie-viele-tabletten-sind-zu-viel/</guid><pp:caseid>630887</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Gelenkschmerzen – viele Menschen haben keine Zeit für lästige Beschwerden und greifen gerne auf das vermeintliche Wundermittel Ibuprofen zurück. Doch so harmlos, wie manche glauben, ist die kleine, in Apotheken frei erhältliche Tablette nicht. Im Gegenteil: Wer regelmäßig und unkontrolliert zum Schmerzmittel greift, kann sich ernste Probleme einhandeln.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Das Schmerzmittel Ibuprofen gehört zu den meistverkauften, rezeptfreien Medikamenten in Deutschland. Der Wirkstoff gehört zur Gruppe der sogenannten nichtsteroidalen Antirheumatika NSAR und lindert nicht nur Schmerzen, sondern wirkt sich auch positiv auf Entzündungszeichen und Fiebersymptome aus. Im </span><a href="https://www.gelbe-liste.de/wirkstoffe/Ibuprofen_289" target="_blank"><span>Arzneimittelverzeichnis</span></a><span> für Deutschland ist der Wirkstoff mit Hinweisen zur korrekten Anwendung, Neben- und Wechselwirkungen, Dosierungsangaben und Gegenanzeigen genau beschrieben. Ibuprofen gibt es in verschiedenen Formen, dazu gehören unter anderem Tabletten, Zäpfchen, Sirup, Brausegranulaten und Cremes.</span></p><h2><span>Entzündungsfaktoren werden gestoppt</span></h2><p><span>Ibuprofen entfaltet seine Wirkung mitten im Entzündungsgeschehen des Körpers und hemmt spezielle Botenstoffe aus Zellen und Geweben (Prostaglandine), die die Entzündung und die Entstehung von Schmerzen befeuern. Da Prostaglandine jedoch auch die schützende Magenschleimhaut aufbauen, kann es bei der Einnahme von Ibuprofen zu Beschwerden wie Sodbrennen, Übelkeit und Magenschmerzen kommen.</span></p><h2><span>Bei Selbstmedikation gelten angepasste Höchstmengen</span></h2><p><span>Es ist ein Unterschied, ob Menschen Ibuprofen ohne Verordnung kaufen und selbstverantwortlich einnehmen oder ob die Einnahme des Medikaments ärztlich verordnet wird. Bei Kindern richtet sich die Dosierung nach dem Körpergewicht. Säuglinge bis sechs Kilogramm sollten zum Beispiel auf keinen Fall mehr als 50 Milligramm alle acht Stunden bekommen. Bei Kindern zwischen 30 und 39 Kilogramm sind 200 Milligramm alle acht Stunden in Ordnung. Ab 40 Kilogramm gilt die Empfehlung für Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene, die bei 400 Milligramm Ibuprofen alle acht Stunden liegt. Ärzte können nach Untersuchung und Diagnose natürlich auch höhere Dosierungen verordnen. Die maximale Einzeldosis für Erwachsene sollte trotzdem höchstens 800 Milligramm betragen. Die Nebenwirkungen hängen unter anderem ab von der Dosis und Dauer der Einnahme und können zusätzlich durch Organvorschädigungen und Begleitmedikation begünstigt werden. Magen-Darm-Beschwerden treten bei bis zu jedem zehnten Menschen auf, während Nierenschädigungen bis hin zu Nierenversagen und damit gegebenenfalls die Notwendigkeit der Dialyse bei bis zu jedem hundertsten Patienten vorkommen.</span></p><h2><span>Kennzeichen einer Überdosierung</span></h2><p><span>Wer kurzfristig zu viel des Wirkstoffs eingenommen hat, muss nicht sofort zum Arzt. War die Tagesdosis jedoch sehr viel höher als empfohlen oder wurde das Medikament langfristig in größeren Mengen eingenommen, können auch ernste Nebenwirkungen, wie eine Schädigung der Nieren oder der Leber, Magengeschwüre oder Herzprobleme, auftreten. Dann sollten Betroffene oder deren Angehörigen die Symptome keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen und ärztlichen Rat einholen. Bei Anzeichen einer Vergiftung kann das Giftinformationszentrum kontaktiert werden. Auf dessen </span><a href="https://www.ggiz-erfurt.de/ibuprofen.html" target="_blank"><span>Internetseite</span></a><span> gibt es auch weitere Informationen zum richtigen Verhalten für Laienhelfer. Sollte es zum Atemstillstand oder Bewusstlosigkeit kommen, ist sofort der Notruf 112 zu wählen.</span></p><h2><span>Rote Blutkörperchen werden zu stacheligen Kugeln</span></h2><p><a href="https://www.scinexx.de/news/medizin/wie-ibuprofen-rote-blutkoerperchen-verformt/" target="_blank"><span>Wissenschaftler</span></a><span> beschäftigen sich seit einiger Zeit auch mit den Auswirkungen des Wirkstoffs auf unsere roten Blutkörperchen. Der menschliche Körper hat eine schwindelerregend große Anzahl dieser winzigen, lebensnotwendigen Zellen, es sind etwa 25 Billionen. Da die roten Blutkörperchen sich sehr gut verformen können, kommen sie fast überall hin und können selbst durch die kleinsten Gefäße zu den Körpergeweben gelangen. In den roten Blutkörperchen befindet sich Hämoglobin. Dabei handelt es sich um ein Eiweißmolekül, das Eisen enthält und die Bindung von Sauerstoff ermöglichst. Durch Hämoglobin bekommt unser Blut die rote Farbe.</span></p><p><span>Wenn sich allerdings die Form der roten Blutkörperchen verändert, kann es zu einer Einschränkung der normalen Funktion kommen. Normalerweise sind die Blutkörperchen flach, wenn sie sich zu einer Kugel zusammenziehen, sehen sie eher aus wie ein Igel oder eine stachelige Kastanie. Dann kommen sie nicht mehr durch die Engstellen – die sogenannten Kapillaren – im Blutkreislauf. Zudem wird der Gasaustausch gestört.</span></p><p><span>Ein internationales Forschungsteam aus Irland und der Schweiz veröffentlichte kürzlich eine neue </span><a href="https://pubs.acs.org/doi/10.1021/acsnanoscienceau.3c00004" target="_blank"><span>Studie</span></a><span> in der Zeitschrift Nanoscience. Die Wissenschaftler konnten nachweisen, dass Ibuprofen schon nach wenigen Minuten zu einer Bildung von „Stacheln“ auf der Außenschicht der Blutzellen führt. Bei niedrigen Dosierungen lässt sich die Verformung rückgängig machen, bei höheren Mengen jedoch nicht mehr. Laut Angaben der Wissenschaftler war die Veränderung bereits ab einer Einzeldosis von 800 Milligramm unveränderbar.</span></p><p><span>Diese Ergebnisse zeigen, wie wichtig es ist, die Einnahme von Ibuprofen nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Nur weil ein Medikament frei verkäuflich ist, heißt es nicht, dass die Wirkungen immer unbedenklich sind. Wer sich in der Apotheke mit Schmerzmitteln versorgt, sollte also immer die Dosierungsempfehlungen für die Selbstmedikation beherzigen. Wer langfristig Schmerzen und Beschwerden hat, sollte sich unbedingt ärztlich untersuchen lassen, um die Ursache für die Beschwerden zu finden und zu behandeln.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / AndreyCherkasov von Getty Images</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Tabletten,Dosierung,Schmerzmedizin,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Fri, 24 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/060c4006-0328-40f4-810a-838346675a64/500_symbolbildschmerztabletten.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/060c4006-0328-40f4-810a-838346675a64/500_symbolbildschmerztabletten.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/060c4006-0328-40f4-810a-838346675a64/symbolbildschmerztabletten.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Schmerztabletten]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Schmerztabletten]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Montagsvorlesung: Wo drückt der Schuh?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/montagsvorlesung-wo-drueckt-der-schuh/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/montagsvorlesung-wo-drueckt-der-schuh/</guid><pp:caseid>632357</pp:caseid><pp:subtitle>Hammerzehe, Krallenzehe &amp; Co.</pp:subtitle><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b6132305-bf93-48d5-9bb5-c9b942175971/1920_lsk-rajtmajer-ouc.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Gehen und Stehen, insbesondere in geschlossenem&nbsp;Schuhwerk, können unerträglich&nbsp;werden. Während einige Erkrankungen des&nbsp;Fußes mit Einlagen und Fußgymnastik therapiert&nbsp;werden können, ist bei anderen mitunter&nbsp;eine Operation unumgänglich.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">MUDr. Jan Rajtmajer, Oberarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Handchirurgie, wird in seiner Montagsvorlesung&nbsp;über die verschiedenen&nbsp;konservativen und chirurgischen Methoden&nbsp;informieren. Er&nbsp;wird erläutern, wie es durch<br>Fehlstellungen zu falscher Belastung und zu&nbsp;Verschleiß kommen kann.&nbsp;Wer sollte Einlagen tragen? Was zeigt die&nbsp;Fußdruckmessung? Wann ist eine Operation&nbsp;sinnvoll?&nbsp;Aus seiner langjährigen Erfahrung beantwortet der Oberarzt alle Fragen rund um den Fuß.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">MONTAGSVORLESUNG</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Montag, 27. Mai 2024 |&nbsp;17.00 bis ca. 18.30 Uhr</strong><br>Lausitzer Seenland Klinikum<br>Maria-Grollmuß-Str. 10, 02977 Hoyerswerda<br>Konferenzraum „Lausitzer Seenland“</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Eintritt frei!<br><strong>Anmeldung bitte bis 24. Mai 2024 unter Telefon 03571 44-5011</strong></p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,Fuss,Hammerzehe,Krallenzehe,Orthopaedie,fusschirurgie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 May 2024 15:40:19 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/500_lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/500_lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Lausitzer Seenland Klinikum]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Unnötige Wirbelsäulenoperationen vermeiden: Jeden Fall genau prüfen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/unnoetige-wirbelsaeulenoperationen-vermeiden-jeden-fall-genau-pruefen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/unnoetige-wirbelsaeulenoperationen-vermeiden-jeden-fall-genau-pruefen/</guid><pp:caseid>631839</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Wirbelsäulenoperationen gehören in Deutschland zu den häufigsten chirurgischen Eingriffen. Aus Sicht von Sana-Medizinerin und Wirbelsäulenchirurgin Dr. Petra Büchin ist allerdings längst nicht jeder Eingriff notwendig. Sie plädiert – wann immer fachlich gerechtfertigt – primär für präventive und nicht-operative Maßnahmen sowie eine OP-Entscheidung auf Basis von klaren und wissenschaftlich fundierten Kriterien.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Einer aktuellen </span><a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s00940-022-3381-9#:~:text=%C3%9Cberall%20wies%20darauf%20hin%2C%20dass,ist%2C%20gefolgt%20von%20580.000%20Gelenksoperationen." target="_blank"><span>Auswertung</span></a><span> zufolge führten Chirurgen im Jahr 2020 in Deutschland rund 735.000 Eingriffe an der Wirbelsäule durch. Dabei gibt es regionale Unterschiede, die sich medizinisch nicht erklären lassen. Eine kürzlich publizierte </span><a href="https://www.tk.de/presse/themen/medizinische-versorgung/krankenhausversorgung/zweitmeinung-ruecken-2171180" target="_blank"><span>Analyse</span></a><span> der Techniker Krankenkasse weist außerdem darauf hin, dass wahrscheinlich viel zu viele Patienten vorschnell operiert werden. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Vorgehensweise eindeutig: Vor jedem Eingriff an der Wirbelsäule müssen zunächst jegliche nicht-operativen, das heißt konservative, Maßnahmen ausgeschöpft werden. Für die Bewertung alternativer Therapieoptionen haben Betroffene die Möglichkeit, sich eine Zweitmeinung einzuholen. Seit November 2021 haben sie laut </span><a href="https://www.g-ba.de/service/fachnews/71/" target="_blank"><span>Angaben</span></a><span> des Gemeinsamen Bundesausschuss G-BA darauf sogar ein Recht.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/1920_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278"><h2><span>OP-Empfehlung ohne eindeutige Indikation? Das darf nicht sein!</span></h2><p><span>Dr. Petra Büchin ist Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Fachärztin für Allgemeine Chirurgie sowie Chefärztin des Zentrums für Wirbelsäulenchirurgie und Rückentherapie am Karl-Olga-Krankenhaus in Stuttgart. Die Medizinerin kennt das Problem, denn sie sieht immer wieder Patienten, die eine unnötige Operation an der Wirbelsäule erhalten haben oder kurz vor einem Eingriff stehen und sich von ihr zusätzlich beraten lassen.&nbsp;</span></p><p><span>Die Ärztin erklärt: „Ich bin immer wieder irritiert darüber, wie häufig Patientinnen oder Patienten eine Operation empfohlen wird, obwohl es gar keine eindeutige Indikationsstellung für einen Eingriff gibt. Mich überrascht, wie gerne sich manche Patienten operieren lassen, weil eine konservative Therapie langwierig und mühsam ist und nur durch regelmäßige Übungen über einen längeren Zeitraum zu Besserung führt. Die meisten Rückenschmerzen sind unspezifisch und durch Verklebungen der feinen Schicht um unsere Muskeln, der Faszien, sowie Verkürzungen der Muskeln bedingt, die zu einem Ungleichgewicht führen. In diesen Fällen hilft keine Operation. Rückenschmerzen sind zudem oft eingebettet in ein systemisches Krankheitsbild, zum Beispiel metabolisches Syndrom, Adipositas, Hormondefizite, Depression, das es zu erkennen und konsequent zu behandeln gilt.“</span></p><h2><span>Interdisziplinäre Untersuchung und Therapie reduzieren OP-Häufigkeit</span></h2><p><span>Wie eine aktuelle </span><a href="https://www.springermedizin.de/rueckenschmerzen/rueckenschmerzen/zweitmeinung-vor-operationen-an-der-wirbelsaeule/23236584" target="_blank"><span>Studie</span></a><span> eines Forschungsteams aus Deutschland zeigt, müssen Ärzte bei der Einschätzung verschiedene Befunde der Patienten berücksichtigen, unter anderem auch Schmerzdauer und psychosoziale Risikofaktoren, denn sie sind mitentscheidend für den Erfolg operativer Eingriffe. Vor einer anstehenden Operation sollten die Patienten ein Assessment, das heißt eine umfassende Untersuchung, durch Experten verschiedener Fachrichtungen erhalten, dazu gehören zum Beispiel Ärzte, Physiotherapeuten und manchmal auch Psychologen. Es ist mittlerweile bekannt, dass die interdisziplinäre Untersuchung und Therapie dazu führt, dass sich die Anzahl der Operationen reduziert.&nbsp;</span></p><p><span>Die Orthopädin aus Stuttgart erklärt: „Die neuen Forschungsdaten zeigen, dass es den meisten Patienten schon besserging, wenn sie eine begründete alternative Therapieempfehlung bekamen. Das zeigt aus meiner Sicht, wie wichtig es ist, sich jeden Einzelfall genau anzuschauen und zu beraten. Die Befunde auf dem Röntgen- oder MRT-Bild sagen ohne gezielte Anamnese und gründliche körperliche Untersuchung meistens nichts über die Notwendigkeit für eine Operation aus. Bei vielen Patienten sind im MRT ein oder mehrere Bandscheibenvorfälle sichtbar, die jedoch keine spezifischen Symptome und Beschwerden verursachen.“ Akute Rückenschmerzen ohne schwerwiegende neurologische Symptome wie Lähmungserscheinungen oder Blasenstörungen sind nicht nur auf Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule zurückzuführen. Die Ursachen sind vielschichtig und gehen häufig auf mangelnde Bewegung mit den bekannten Folgen wie Muskelschwäche, Haltungsveränderungen sowie Verkürzung und Verklebung der Faszien zurück.</span></p><h2><span>Intensive nicht-operative Therapie vor jedem Eingriff</span></h2><p><span>Die </span><a href="https://www.springermedizin.de/lumbalsyndrome/zervikalsyndrome/injektionstherapie-bei-zervikal-und-lumbalsyndromen-grundlagen-i/26502306" target="_blank"><span>Empfehlungen</span></a><span> für Ärztinnen und Ärzte sind eindeutig: Sofern keine absoluten Operationsindikationen bestehen, sollte vor jedem Eingriff an der Wirbelsäule zunächst eine intensive nicht-operative Therapie erfolgen, dazu gehören zum Beispiel Trainingstherapie, Physiotherapie sowie das Erlernen von Schmerzbewältigungsstrategien. Injektionsbehandlungen können sinnvoll sein, wenn andere konservative Maßnahmen nicht greifen und die Schmerzstärke einen definierten Schwellenwert übersteigt. Im Idealfall ist die Injektionstherapie in ein umfassendes Therapiekonzept eingebettet. Korrekt eingesetzt kann sie zu einer kurzzeitigen Schmerzlinderung oder -freiheit beitragen.</span></p><h2><span>Sprechstunde für konservative Rückentherapie</span></h2><p><span>Am Karl-Olga-Krankenhaus bietet das Team um Petra Büchin neben einer Indikationssprechstunde auch eine Sprechstunde für konservative Rückentherapie an. Die Medizinerin erklärt die Vorgehensweise: „Wir erheben durch ein ausführliches Anamnesegespräch und körperliche Untersuchung einen Befund, den wir dann mit den Ergebnissen der bildgebenden Diagnostik abgleichen. Sehen wir die konservative Therapie noch nicht vollständig ausgeschöpft, können wir den Patienten in unserer konservativen Rückentherapie weitere diagnostische Schritte und Therapieoptionen anbieten, wie eine Haltungsanalyse mittels strahlungsfreiem Rückenscan sowie auch eine Bioimpedanzanalyse zur Messung der Muskel- und Fettverteilung.&nbsp;</span></p><p><span>Was viele nicht wissen: Durch Inaktivität kommt es sehr häufig zu Fetteinlagerungen in den Muskeln der Lendenwirbelsäule. Das können wir mit den genannten Untersuchungen messen und den Patienten in ausdruckbaren Befunden objektiv zeigen. Verlaufsuntersuchungen im Rahmen einer intensiven Trainingstherapie, die bei vielen Patienten eine Lebensumstellung bedeutet, können für den Patienten sehr motivationsfördernd sein.“ Zudem gibt es am Karl-Olga-Krankenhaus die Möglichkeit für eine genaue Nährstoffanalyse sowie ambulante Ernährungstherapie. Zu den wichtigen Zielen für Prävention und Therapie gehören eine gute Rumpfstabilität, ein gutes muskuläres Gleichgewicht sowie Koordination und Flexibilität. So lassen sich die meisten unspezifischen Schmerzen verbessern.</span></p><h2><span>Use it or lose it: Eigeninitiative gefragt</span></h2><p><span>Wer sich viele Jahre wenig bewegt hat, kann nicht erwarten, dass sich Beschwerden mit ein paar Therapieeinheiten in Luft auflösen. Die Leistungen der Krankenkassen zur Physiotherapie reichen in der Regel nicht aus. Daher ist auch die Eigeninitiative der Patienten gefragt. Jeder kann und muss etwas für seine eigene Gesundheit tun und Verantwortung für einen gesunden Lebensstil übernehmen. Für körperliche und geistige Fitness ist es niemals zu spät. Im Optimalfall sollte man Muskeln und Herz-Kreislaufsystem täglich belasten.</span></p><p><span>Petra Büchin resümiert: „Patienten müssen für ihren Rücken und ihre Gesundheit Verantwortung übernehmen. Die Ärzteschaft muss dies sowohl konservativ als auch durch eine gute Indikationsstellung zur Operation unterstützen. Es braucht eine enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachbereichen und auch einen intensiven Austausch zwischen Klinik und den niedergelassenen Kollegen. Ich rate Patientinnen und Patienten mit therapieresistenten Rückenschmerzen dazu, sich an ein Wirbelsäulenzentrum zu wenden, das zum einen das komplette Spektrum der Wirbelsäulenchirurgie anbietet, zum anderen den Patienten aber auch Therapievorschläge für eine konservative Therapie machen kann. Die Sana Kliniken AG bietet in vielen ihrer Häuser in ganz Deutschland genau dieses Vorgehen an. Eine strenge Indikationsstellung zur Operation mit guter Ausführung sollte der Standard sein. Mindestmengen vorausgesetzt, kommt Qualität im Sinne von leitliniengerechtem Handeln durch Ärzte mit hoher Fachexpertise auf jeden Fall vor Quantität. Die beste Versorgung für den einzelnen Patienten muss immer im Mittelpunkt stehen. “</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Rueckenschmerzen,Operation,KOK,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/b26d581e-bbe5-4add-a0f8-4c576f017534/500_240517-op-teamimeinsatz.jpg?31070" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/b26d581e-bbe5-4add-a0f8-4c576f017534/500_240517-op-teamimeinsatz.jpg?31070</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b26d581e-bbe5-4add-a0f8-4c576f017534/240517-op-teamimeinsatz.jpg?31070</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Chirurgieteam des Zentrums f&amp;uuml;r Wirbels&amp;auml;ulenchirurgie am Karl-Olga-Krankenhaus  im Einsatz]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Chirurgieteam des Zentrums f&amp;uuml;r Wirbels&amp;auml;ulenchirurgie am Karl-Olga-Krankenhaus  im Einsatz]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana Gesundheitsforum im April</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-im-april/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-gesundheitsforum-im-april/</guid><pp:caseid>626447</pp:caseid><pp:subtitle>Medizinische Vortragsreihe für Interessierte und Betroffene im Biberacher Klinikum</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im Rahmen des „Sana Gesundheitsforums“ informiert das interdisziplinäre Ärzte- und Expertenteam des Biberacher Klinikums über aktuelle medizinische Themen. Am Donnerstag, den 11. April 2024, referiert Dr. Ali Akbayir, Chefarzt der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie, ab 18 Uhr über die konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten bei einem Oberarmkopfbruch – der sogenannten Humeruskopffraktur.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Das Biberacher Zentralkrankenhaus steht für eine umfassende medizinische Versorgung in<strong> </strong>zertifizierten Zentren und Abteilungen. Gleichzeitig profitieren die Patienten von kurzen Wegen, moderner Medizintechnik sowie umfangreichen diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten vor Ort. Als Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm ist das Klinikum zudem eng mit Lehre und Forschung verbunden. Mit dem Gesundheitsforum möchten die Veranstalter diese Expertise im Rahmen von regelmäßigen Vorträgen an Interessierte und Betroffene weitergeben. Die Ärzte informieren dabei über aktuelle medizinische Themen, Krankheitsbilder, Präventionsmaßnahmen sowie Diagnose- und Therapiemöglichkeiten. Damit sind die Vorträge für Menschen in allen Lebens- und Gesundheitsphasen interessant: Ob Patient, akut oder chronisch Erkrankter, Angehöriger oder auch Gesundheitsinteressierte. Im Anschluss an die Vorträge bleibt darüber hinaus genügend Zeit für Fragen an die Referenten sowie den Dialog untereinander.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Vortrag: Die Humeruskopffraktur – Einblicke in konservative und operative Therapiemöglichkeiten</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Die Humeruskopffraktur, auch bekannt als Oberarmkopfbruch, zählt zu den häufigsten Frakturen bei Erwachsenen. Vor allem Menschen über 60 Jahre, die oftmals aufgrund von Osteoporose eine verminderte Knochendichte aufweisen, sind davon betroffen – Frauen etwa dreimal häufiger als Männer. Aber auch bei jüngeren Menschen kann, meist infolge von Stürzen, sportlichen Aktivitäten oder Verkehrsunfällen, ein Oberarmkopfbruch auftreten.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Mithilfe von bildgebenden Verfahren wie Röntgen, CT und MRT wird initial der Umfang und die Art des Bruches diagnostiziert. Die Therapie wird anschließend bei jedem Patienten individuell festgelegt und ist abhängig von verschiedenen Faktoren: „Der Schweregrad der Verletzung, Alter, Knochenqualität, Lebensumstände sowie der generelle Gesundheitszustand und die allgemeine körperliche Fitness spielen dabei eine entscheidende Rolle“, erklärt Chefarzt Dr. Ali Akbayir. In vielen Fällen ist eine konservative Behandlung möglich. "Bei nicht-dislozierten oder geringfügigen Frakturen ist eine konservative Therapie in der Regel das Mittel der Wahl.“ Dabei wird der betroffene Arm für eine bestimmte Zeit immobilisiert, um so die Heilung zu unterstützen. „Durch eine sorgfältige Immobilisierung und eine darauffolgende physiotherapeutische Behandlung können wir bei den meisten Patienten gute Ergebnisse erzielen.“ Eine operative Therapie mittels Platten- und Nagelosteosynthesen kann erforderlich sein, wenn die Fraktur disloziert ist, Nerven oder Blutgefäße betroffen sind oder die konservative Therapie keine ausreichende Stabilität bietet.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Bei Brüchen mit schlechter Knochenqualität oder Beteiligung der Gelenkfläche kann als letzte operative Therapieoption der Einsatz einer Prothese als künstlicher Gelenkersatz in Betracht gezogen werden. Um anschließend die Funktionalität des Arms wiederherzustellen und Komplikationen vorzubeugen, ist, unabhängig von der gewählten Behandlungsmethode, eine Rehabilitation von entscheidender Bedeutung. Dabei spielt die Physiotherapie eine wichtige Rolle, um die Mobilität und Kraft des Arms schrittweise wieder zu verbessern, sodass die Patienten möglichst schnell wieder in ihren Alltag zurückkehren können.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Chefarzt der </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/orthopaedie-unfallchirurgie-und-sporttraumatologie" target="_blank"><span>Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sporttraumatologie</span></a><span> Dr. Ali Akbayir informiert am <strong>Donnerstag, den 11. April, ab 18.00 Uhr</strong> im Biberacher Sana Klinikum über die konservativen und operativen Therapiemöglichkeiten der Humeruskopffraktur.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Veranstaltungsdetails:</strong></span><br><span><strong>Wann: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong>Donnerstag, 11. April 2024 | 18.00 Uhr</span><br><span><strong>Wo: &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></span><span style="background-color:rgb(255,255,255);">Sana Klinikum Landkreis Biberach | Veranstaltungsraum (EG) | Marie-Curie-Straße 4 | 88400 Biberach</span></p><p><span>Veranstaltungen finden unter Einhaltung der im Klinikum geltenden </span><a href="https://www.sana.de/biberach/gut-zu-wissen/informationen-rund-um-corona" target="_blank"><span>Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen</span></a><span> statt. Es gilt im Klinikum derzeit keine allgemeine Maskenpflicht, das Tragen eines Mundschutzes wird jedoch empfohlen. Besucher werden zudem gebeten, sich beim Betreten der Klinik die Hände zu desinfizieren. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Interessierte können sich bis zum Vortag der Veranstaltung telefonisch unter 07351 55-9820 oder per E-Mail unter slb-fortbildung@sana.de anmelden.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/1920_?"><p><i><span>Chefarzt Dr. Ali Akabyir referiert im Rahmen des Gesundheitsforums über die Therapiemöglichkeiten bei einer Humeruskopffraktur.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/71a93062-6509-4f23-b224-7297ac195fe6/akbayiralidr/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,Gesundheitsforum,Veranstaltung,Vortrag,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Tue, 02 Apr 2024 11:09:21 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000" length="0" type="image/png" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[logo]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Wenn Sorgen und Stress den Rücken belasten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-sorgen-und-stress-den-ruecken-belasten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-sorgen-und-stress-den-ruecken-belasten/</guid><pp:caseid>622977</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Haben wir Rückenschmerzen, suchen wir meist schnell nach körperlichen Ursachen. Doch auch unsere Psyche spielt dabei eine große Rolle, wie wir Schmerzen wahrnehmen und mit ihnen umgehen. Katy Burdack, Psychologin bei den Sana Kliniken Leipziger Land, erklärt im Interview, wie sich Körper und Seele gegenseitig beeinflussen und wie wichtig diese Verbindung für das Verständnis und den Umgang mit Rückenschmerzen ist.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Einseitige Belastung und wenig Bewegung sind oft Auslöser für Rückenschmerzen. Aber auch der Faktor Stress spielt eine bedeutende Rolle. Wie kommt es dazu?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Stress ist per se nichts Negatives, sondern ein uralter Mechanismus zum Schutz vor Gefahren. Stress versetzt unseren Körper in erhöhte Alarmbereitschaft. Der Körper schüttet Adrenalin aus, der Blutdruck steigt und wir atmen schneller, so dass die Muskeln besser mit Sauerstoff versorgt werden, um im Ernstfall schnell fliehen zu können. Doch während unsere Urahnen den Stress durch Flucht oder Kampf auflösen konnten, haben wir in unserer modernen Lebenswelt oft wenig Gelegenheit, dem Zustand der ständigen Alarmbereitschaft etwas entgegen zu setzen. Dabei muss der Stress gar nicht immer mit dem Job zu tun haben. Auch Probleme in der Familie, Streit oder Sorgen können uns stressen. Nicht zuletzt spielt auch unsere psychische Grundeinstellung eine Rolle. Eine positive oder negative Lebensperspektive hat auch einen Einfluss darauf, wie wir auf Stress reagieren.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Welche Folgen hat ständiger Stress auf den Körper?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unsere Muskeln verspannen und verhärten sich, die Nerven werden gereizt. Um dem Schmerz zu entkommen, nehmen wir Schonhaltungen ein, was die Muskulatur noch mehr aus dem Gleichgewicht bringt. Kommt dann noch eine unachtsame Bewegung hinzu, kann es zu akuten Schmerzen im Rücken kommen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span style="background-color:white;"><strong>Was passiert mit unser Psyche bei dauerhaften Schmerzen?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>In vielen Fällen bekommen wir akute Rückenschmerzen gut in den Griff. Es gibt aber auch Menschen, bei denen die Schmerzen nicht so schnell vorbeigehen. Halten Rückenschmerzen länger als drei Monate an oder treten immer wieder auf, sprechen Medizinerinnen und Mediziner von chronischen Schmerzen. Natürlich werden dauerhafte Rückenschmerzen auch durch körperliche Faktoren ausgelöst, wie zum Beispiel einen Bandscheibenvorfall oder Entzündungen. Solch ein Dauerschmerz führt aber auch zu einem komplexen Zusammenspiel zwischen Körper und Seele mit Belastung der Psyche. Betroffenen können depressive Symptome entwickeln, werden antriebslos, ziehen sich zurück, grübeln, haben Ängste und schlafen schlecht. Das wiederum führt zu einer geringeren Leistungsfähigkeit und schlägt sich negativ auf das Selbstwertgefühl nieder. Das ist besonders für Berufstätige ein großes Problem.</span></p><p><span><strong>Wie lassen sich diese Zusammenhänge erklären?</strong></span></p><p><span>Negative Gefühle, Stress und Schmerzen werden in den gleichen Hirnarealen verarbeitet. Somit können Schmerzen zu Stress und negativen Gefühlen beitragen. Und umgekehrt ist es möglich, dass sich negative Gefühle in Schmerzen niederschlagen. Der Schmerz verselbständigt sich quasi und wird permanent aufrechterhalten, auch wenn er körperlich und medizinisch manchmal gar nicht mehr zu begründen ist. Für die Betroffenen ist die Schmerzwahrnehmung jedoch immer noch da. Angehörige, Freunde und Arbeitskollegen können das meist nur schwer nachvollziehen. Chronische Schmerzpatienten hören dann oft Sätze wie „das bildest du dir nur ein“ oder „das kann nach dieser langen Zeit doch nicht mehr so schlimm sein“. Betroffene fühlen sich in der Folge unverstanden und zunehmend belastet. Alles bedingt einander und kann in einen Kreislauf führen, der für die Betroffenen nicht leicht zu durchbrechen ist.</span></p><p><span><strong>Wie können Patienten diesem Kreislauf entkommen?</strong></span></p><p><span>Um aus dem Teufelskreis auszubrechen, gibt es unter anderem die Möglichkeit einer multimodalen Schmerztherapie aus verschiedenen Therapiebestandteilen. Die Schmerzpatienten brauchen neben der medizinischen Versorgung durch unterschiedliche Fachärzte wie Orthopäden oder Narkoseärzte (Anästhesisten) auch eine umfassende psychologische Betreuung. Die Patientinnen und Patienten erlernen darüber hinaus Techniken, wie Entspannungs- und Atemübungen, mit denen sie den körperlichen Reaktionen auf Stress besser begegnen können. Hinzu kommen Angebote wie Bewegungstherapie oder Ernährungsberatung. Patienten haben oft einen langen Weg vor sich. Wir müssen bei den Betroffenen sozusagen eine „Umprogrammierung“ erreichen, damit sie die Zusammenhänge zwischen Körper und Psyche besser verstehen und den Schmerzen dadurch anders begegnen können.</span></p><p><span><strong>Was können wir jeden Tag selbst tun, um langandauernde Rückenbeschwerden und psychische Belastungen zu vermeiden?</strong></span></p><p><span>Sicher werden wir nie ganz schmerzfrei durchs Leben gehen können. Dennoch haben wir – wie bei so vielem – auch unsere Rückengesundheit selbst in der Hand. Wer sorgsam mit sich umgeht, in Bewegung bleibt und eine positive Einstellung hat, ist geschützter als inaktive, negativ gestimmte Personen. Natürlich sind alle Menschen individuell und haben ihre eigene Einstellung. Aber man kann durchaus lernen, positiver auf das Leben zu blicken, indem man sich zum Beispiel bewusst gute Erlebnisse verschafft und genießt. Das können Kleinigkeiten sein, wie eine kurze Auszeit mit einer Tasse Tee, ein gutes Buch, Sport mit Freunden oder ein schöner Spaziergang.</span></p><p><i><span>Publiziert am 1. Juli 2024 im dpv-Verlag: </span></i><a href="https://dp-verlag.de/wenn-sorgen-und-stress-den-ruecken-belasten/"><i>Wenn Sorgen und Stress den Rücken belasten - DPV (dp-verlag.de)</i></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5b18913c-fac3-408d-b719-23cb4a2c9178/1920_ll-20200116-burdack-katy-hochcopyrobinkunz.jpg?10000"><p><i>Kathy Burdack ist Psychologin und Resilienzexpertin am Sana Klinikum Borna.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/5b18913c-fac3-408d-b719-23cb4a2c9178/ll-20200116-burdack-katy-hochcopyrobinkunz/" target="_blank">Download & Copyright</a></p><h2>Tipps für mehr Resilienz in Krisenzeiten</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9a1c2439-090c-4902-8269-2d9fce2f2f5d/1920_5tippsfuumlrmehrresilienz.jpg?10000"><p><i>Wir können die eigene Resilienz stärken, um mit Krisensituationen besser zurechtzukommen. Die American Psychological Association </i><a href="https://www.apa.org/topics/resilience/building-your-resilience" target="_blank"><i>APA</i></a><i> gibt dafür wichtige Tipps.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9a1c2439-090c-4902-8269-2d9fce2f2f5d/5tippsfuumlrmehrresilienz/" target="_blank">Copyright & Download</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Ruecken,Stress,Borna,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/cf189200-b49d-4129-8306-c407e22bb6b2/500_istock-1322351329copypheelingsmedia.jpg?81967" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/cf189200-b49d-4129-8306-c407e22bb6b2/500_istock-1322351329copypheelingsmedia.jpg?81967</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/cf189200-b49d-4129-8306-c407e22bb6b2/istock-1322351329copypheelingsmedia.jpg?81967</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Stress, Entspannung R&amp;uuml;ckenschmerzen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Eine Frau streckt sich vor unscharfer Naturkulisse im Hintergrund]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Mit Aktivität und innerer Stärke gegen chronische Rückenschmerzen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mit-aktivitaet-und-innerer-staerke-gegen-chronische-rueckenschmerzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-aktivitaet-und-innerer-staerke-gegen-chronische-rueckenschmerzen/</guid><pp:caseid>621027</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Jeder Sechste in Deutschland ist von chronischen Schmerzen betroffen, leidet also unter Beschwerden, die länger als drei Monate andauern, so die Deutsche </strong><a href="https://www.schmerzgesellschaft.de/patienteninformationen/herausforderung-schmerz/chronische-schmerzen" target="_blank"><strong>Schmerzgesellschaft</strong></a><strong> e. V. Das sind umgerechnet mehr als 12 Millionen Betroffene. Ist die Schwelle zur Chronifizierung erst einmal überschritten, dauert die Leidensgeschichte der Patienten im Durchschnitt sieben Jahre. Bei jedem Fünften sind es sogar mehr als 20 Jahre.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5e1d6366-25f3-4627-b6c6-34a571b966d1/1920_240205-pddr.med.uwevieweg-copyuweniklas.jpg?10000"><p>„Wir müssen unbedingt verhindern, dass Patienten mit akuten, unspezifischen Rückenschmerzen ohne eindeutige körperliche Ursache chronische Schmerzverläufe entwickeln“, erklärt Privatdozent Dr. med. Uwe Vieweg, Chefarzt der Klinik für chirurgische und konservative Wirbelsäulentherapie mit interdisziplinärem Wirbelsäulendeformitätenzentrum am Krankenhaus Rummelsberg.&nbsp;</p><p>„Chronische Schmerzen sind nicht nur für die Patienten und deren Familien eine große Belastung, sondern auch für das Gesundheitssystem“, so der Mediziner. „Deshalb müssen wir viel früher ansetzen und das hat jeder selbst in der Hand“, erklärt der Chefarzt. Dabei spielen Bewegung und Aktivität schon sehr früh im Krankheitsverlauf eine entscheidende Rolle.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h2>Zauberwort „Resilienz“&nbsp;</h2><p>Menschen aller Altersstufen – Kinder, Erwachsene, Senioren, Hochbetagte – können Beschwerden aktiv den Kampf ansagen bevor sie chronisch werden. Die Resilienz, also die seelische Widerstandsfähigkeit beziehungsweise die innere Stärke des Organismus gegenüber belastenden Situationen, dazu gehören zum Beispiel auch akute Rückenschmerzen, findet in der heutigen Betrachtungsweise chronischer Krankheitsverläufe noch zu wenig Beachtung.&nbsp;</p><p>PD Dr. med. Vieweg betont: „Gerade zu Beginn und bei leichten, unspezifischen Problemen kann und muss jeder Einzelne durch einen gesunden Lebensstil selbst die Verantwortung für den Genesungsverlauf übernehmen“. Dazu gehören ein gesundheitsförderndes Essverhalten, regelmäßiger Sport, eine ausgeglichene psychische Balance, ein gesundes Medienverhalten, bewegungsfördernde Freizeitaktivitäten und eine positive Gestaltung des Berufsalltags. „Wer dem Körper zu viele belastende Reize zumutet, beeinfluss den Verlauf von anfangs unspezifischen Rückenschmerzen negativ.&nbsp;</p><p>Diese Zusammenhänge sind viel zu wenigen Menschen wirklich bewusst“, erklärt Dr. Vieweg weiter. „Unser Gesundheitssystem mit ambulanten und stationären Versorgungsangeboten leistet einen wichtigen Beitrag zur Vermeidung chronischer Verläufe – das ist gut und richtig. Viel wichtiger ist es aber, dass jeder Mensch selbst die richtigen Entscheidungen für seine Gesundheit trifft.“&nbsp;</p><h2>Nur ein Zehntel der Betroffenen sucht Spezialisten auf&nbsp;</h2><p>Fatal ist, dass chronische Schmerzen häufig zu spät oder gar nicht erkannt werden. Wie die Deutsche Schmerzgesellschaft mitteilt, dauert es bei etwa der Hälfte der Betroffenen länger als zwei Jahre, bis eine wirksame multimodale Schmerztherapie mit einer Kombination verschiedener Therapiebestandteile beginnt. Nur ein Zehntel der Betroffenen geht zu einem Spezialisten.&nbsp;</p><p>„Wir wissen aus der Forschung, dass chronische Schmerzen durch ein komplexes Zusammenspiel organischer, psychischer und kontextualer (z. B. Lebensumstände, Umweltbelastung) Faktoren entstehen – je früher wir Patienten mit Risikofaktoren für chronische Verläufe erkennen, desto besser ist die Prognose“, erklärt PD Dr. med. Uwe Vieweg.&nbsp;</p><h2>Risikofaktoren bei Angestellten mittleren Alters&nbsp;</h2><p>Eine neue <a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/ejp.2209" target="_blank">Untersuchung</a> zu dieser Fragestellung wurde kürzlich im renommierten European Journal of Pain veröffentlicht und kommt von einem Forschungsteam der Universitäten Halle-Wittenberg und Lübeck. Die Forschungsgruppe konzentrierte sich in ihrer Studie auf eine für die tägliche Praxis sehr wichtige Gruppe: Angestellte im mittleren Alter mit zu Beginn starken und einschränkenden Rückenschmerzen. Fast die Hälfte der 1.215 Befragten litt auch zwei Jahre später noch unter Schmerzen.&nbsp;</p><p>Es zeigte sich, dass insbesondere die folgenden Faktoren mit langandauernden Beschwerden zusammenhingen: Alter, schlechter allgemeiner Gesundheitszustand, Begleiterkrankungen, depressive Symptome, Belastung durch pflegerische Aufgaben, eine geringe Selbstwirksamkeit im Umgang mit Schmerzen und bewegungsbezogene Ängste.&nbsp;</p><p>Es liegt nahe, dass Patienten mit den genannten Risikofaktoren auch eine schlechte Resilienz aufweisen. Das erklärt unter anderem, warum die Betroffenen nach zwei Jahren immer noch unter starken Schmerzen litten.&nbsp;<br>„Wir sind bei Sana im Bereich der Prävention und Versorgung von Patienten mit Rückenschmerzen breit aufgestellt und können komplexe Konstellationen von Risikofaktoren frühzeitig identifizieren und auch interdisziplinär behandeln. Je nach zugrundeliegender Problematik brauchen wir unterschiedliche Therapiestrategien“, betont PD Dr. med. Uwe Vieweg „und die gibt es bei uns aus einer Hand.“&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h2>Tipps für mehr Resilienz in Krisenzeiten</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9a1c2439-090c-4902-8269-2d9fce2f2f5d/1920_5tippsfuumlrmehrresilienz.jpg?10000"><p><i>Wir können die eigene Resilienz stärken, um mit Krisensituationen besser zurechtzukommen. Die American Psychological Association </i><a href="https://www.apa.org/topics/resilience/building-your-resilience" target="_blank"><i>APA</i></a><i> gibt dafür wichtige Tipps.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9a1c2439-090c-4902-8269-2d9fce2f2f5d/5tippsfuumlrmehrresilienz/" target="_blank">Copyright & Download</a></p><h2>Übungen und Aktivität stärken den Rücken und die Resilienz</h2><p>&nbsp;</p><h2>Podcast&nbsp;</h2><p>Mit PD Dr. med. Uwe Vieweg gibt es eine neue Wirbelsäulen-Podcast-Serie zu wichtigen Fragen rund um die Wirbelsäule und mögliche Erkrankungen. Der erste Teil der Serie ist im Januar auf <a href="https://open.spotify.com/show/2jdc8dwEghj0pC6jd0y0aP" target="_blank">Spotify</a>, <a href="https://www.deezer.com/de/show/1000572642" target="_blank">Deezer</a> und anderen gängigen Podcast-Portalen erschienen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Stress,Rummelsberg,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/9a1c2439-090c-4902-8269-2d9fce2f2f5d/500_5tippsfuumlrmehrresilienz.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/9a1c2439-090c-4902-8269-2d9fce2f2f5d/500_5tippsfuumlrmehrresilienz.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9a1c2439-090c-4902-8269-2d9fce2f2f5d/5tippsfuumlrmehrresilienz.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[5 Tipps f&amp;uuml;r mehr Resilienz]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[5 Tipps f&amp;uuml;r mehr Resilienz: Jeder kann selbst etwas f&amp;uuml;r die innere St&amp;auml;rke tun]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wer High Heels tragen möchte, braucht einen starken Rücken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wer-high-heels-tragen-moechte-braucht-einen-starken-ruecken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wer-high-heels-tragen-moechte-braucht-einen-starken-ruecken/</guid><pp:caseid>621016</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Mehr als ein Drittel aller Frauen trägt regelmäßig High Heels. Sie sehen chic aus, gehören zu manchen Outfits einfach dazu und sind oft ein echter Hingucker. Das ist aber nur der Fall, wenn man damit auch aufrecht und risikofrei gehen kann. „Wer Schuhe mit hohen Absätzen tragen möchte, braucht nicht nur eine gute Balance, sondern auch eine ausreichende Beweglichkeit in den Sprung-, Knie- und Hüftgelenken sowie ein Gleichgewicht zwischen Bauch-, Rücken- und Flankenmuskulatur“, erklärt Dr. med. Sebastian Katscher, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am interdisziplinären Wirbelsäulenzentrum der Sana Kliniken Leipziger Land.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/815f0219-7c00-4d5a-9e8d-da28b51e0b25/1920_231101-dr.med.sebastiankatscher-copyrobinkunz.jpg?55809"><p>Durch ein ausgewogenes Zusammenspiel der Rumpfmuskulatur kommt es zur Entlastung der Wirbelsäule. Gleichzeitig sorgt ein gutes und trainiertes dynamisches Muskelkorsett dafür, dass die Trägerin in Stöckelschuhen nicht nur im Sitzen gut aussieht, sondern mit dem schönen und zugleich wackeligen Schuhwerk auch elegant gehen kann. Wer regelmäßig High Heels tragen möchte, sollte definitiv dafür entsprechend trainieren. Übungen für Rücken-, Bauch- und seitliche Rumpfmuskulatur sind dabei genauso wichtig wie die Dehnung der oftmals verkürzten Wadenmuskeln.&nbsp;</p><h2>Auswirkungen auf Gelenke, Gangbild und Statik&nbsp;</h2><p>Welchen Einfluss haben die hohen Schuhe nun auf die Gelenke, das Gangbild und die Statik? Dieser Frage ging kürzlich ein Forschungsteam um Ziwei Zeng von der Shanghai University of Sport in einer systematischen <a href="https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12889-023-15641-8#Fig4" target="_blank">Übersichtsarbeit</a> auf den Grund. Die Wissenschaftler werteten 81 Studien mit insgesamt 1.501 Teilnehmerinnen aus. Es zeigte sich, dass es durch High Heels im Vergleich zum Gehen in flachen Schuhen zu sehr vielen objektiv messbaren Veränderungen kommt. Dazu gehören unter anderem eine Verringerung von Schrittlänge und Gehgeschwindigkeit sowie eine sehr hohe Druckbelastung unter dem Vorfuß. „Umso wichtiger ist es, diesen Veränderungen und Belastungen entgegenzuwirken – zum einen durch regelmäßiges Training und zum anderen durch Maßnahmen zur Regeneration nach einem langen Tag mit hohen Absätzen“, sagt der Mediziner. Und wie bei vielem im Leben ist es auch beim Tragen von High Heels eine Frage der Dosis.&nbsp;</p><h2>Abwechslung für Füße und Rumpf&nbsp;</h2><p>Wenn möglich, wechseln Sie die Schuhe tagsüber oder lassen sie temporär ganz weg! Unabhängig davon schenken Sie Ihren Füßen, Beinen, dem Rücken und sich selbst nachmittags oder abends Entspannung und eine Auszeit mit einem Fußbad sowie Barfuß- Laufen – idealerweise auf Gras oder Sand, gern aber auch auf dem kühlenden Fußboden oder dem Teppich in der Wohnung. Abwechslung tut den Füßen und dem Rumpf gut. Für Entspannung sorgen auch dehnende Übungen für den Rücken und die rückwärtige Beinmuskulatur. Yoga- Begeisterte wissen den „herabschauenden Hund“ dafür sehr zu schätzen.&nbsp;</p><h2>Einfluss von High Heels auf die Lendenwirbelsäule&nbsp;</h2><p>Forschende vom Institut für Biomechanik an der&nbsp;<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7795698/" target="_blank"> ETH&nbsp;</a> Zürich beschäftigten sich mit der Frage, inwiefern hohe Schuhe zu einem verstärkten Hohlkreuz beitragen. Die Wissenschaftler untersuchten insgesamt 40 Teilnehmerinnen und teilten sie in zwei Gruppen ein: Frauen mit und ohne Erfahrung im Gehen mit dem hohen Schuhwerk. Alle Teilnehmerinnen mussten dann barfuß sowie mit niedrigen (4cm) und hohen (10cm) Absätzen laufen. Was dabei im Körper passiert, dokumentierten die Wissenschaftler über spezielle Messverfahren zur Erfassung und Aufzeichnung von Bewegungen (sogenannte Motion Capture Systeme). Ein Ergebnis dieser Auswertungen war unerwartet und erstaunlich: High Heels scheinen entgegen der landläufigen Meinung keinen negativen Einfluss auf das Hohlkreuz zu haben.&nbsp;</p><p>Eine weitere <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27206516/" target="_blank">Untersuchung</a> zum Einfluss hoher Schuhe auf die Wirbelsäule zeigt, dass High Heels sich auf unterschiedliche Bereiche des Bewegungsapparates auswirken können.</p><p>„Wenngleich High Heels sicher <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7795698/" target="_blank">Attraktivität</a>, gefühlte Eleganz und Selbstvertrauen steigern können, sind es keine Schuhe, die für die Gesundheit förderlich und zu empfehlen sind. Wer regelmäßig Schuhe mit hohen Absätzen tragen möchte, sollte in jedem Fall ein ausgewogenes Übungsprogramm für Koordination, Beweglichkeit und Kraft durchführen“, fasst Dr. med. Katscher die aktuellen Erkenntnisse zusammen. Eine Möglichkeit für ein einfach in den Alltag zu integrierendes Training ist beispielsweise unsere 7-Minuten <a href="https://www.sana.de/leipzigerland/medizin-pflege/interdisziplinaeres-wirbelsaeulenzentrum-und-neurotraumatologie/uebungen-fuer-einen-gesunden-ruecken" target="_blank">Rumpfchallenge</a>.&nbsp;</p><p><i>Dieser Beitrag ist in BUNTE Gesundheit Ausgabe 3 2024 erschienen.</i></p><h2>&nbsp;</h2><h2>Die Belastung beim Tragen von hohen Absätzen beginnt schon im Fuß</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/81c0a401-465b-4450-b44f-9618e35a4037/1920_highheel.jpg?10000"><p><i>High Heel in der 3D-Röntgenaufnahme: Darstellung mittels digitaler Volumentomographie (PedCAT, CurveBeam) am Sana Krankenhaus Rummelsberg</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/81c0a401-465b-4450-b44f-9618e35a4037/highheel/" target="_blank">Copyright & Download</a></p><p>&nbsp;</p><h2>&nbsp;</h2><h2>Das Video zeigt die Veränderung der Fußstatik in verschiedenen Ansichten</h2><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Ruecken,Training,Borna,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/56b5ff19-6891-4381-9759-7aaa80614871/500_highheelheader.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/56b5ff19-6891-4381-9759-7aaa80614871/500_highheelheader.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/56b5ff19-6891-4381-9759-7aaa80614871/highheelheader.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[High Heel in der 3D-R&amp;ouml;ntgenaufnahme]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[High Heel in der 3D-R&amp;ouml;ntgenaufnahme am Krankenhaus Rummelsberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Rückgrat stärken: Einfache Übungen und geeignete Sportarten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckgrat-staerken-einfache-uebungen-und-geeignete-sportarten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckgrat-staerken-einfache-uebungen-und-geeignete-sportarten/</guid><pp:caseid>619352</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Unser Rücken hält uns nicht nur aufrecht und trägt einen Großteil unseres Gewichtes, sondern sorgt auch gleichzeitig für Stabilität sowie Beweglichkeit. Zudem haben wir über unsere Haltung eine Wirkung auf die Ausstrahlung. Viele Menschen machen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal, viele auch mehrmals, Bekanntschaft mit Rückenschmerzen. In der Regel ist dies kein Grund zur Besorgnis. Die meisten Rückenbeschwerden sind unspezifisch und deuten nicht auf einen strukturellen Schaden hin. Durch Bewegung, Sport und einen gesunden Lebensstil kann jeder täglich etwas für die Rückengesundheit tun.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2>Training muss Spaß machen und einfach umsetzbar sein&nbsp;</h2><p>Körperliche und konsequente Aktivität beziehungsweise regelmäßiges Training helfen – das ist wissenschaftlich erwiesen. Erfahrungsgemäß gelingt die Umsetzung im Alltag am ehesten, wenn die Übungen Spaß machen und einfach umsetzbar sind. &nbsp;Eine Möglichkeit ist beispielsweise die 7-Minuten <a href="https://www.sana.de/leipzigerland/medizin-pflege/interdisziplinaeres-wirbelsaeulenzentrum-und-neurotraumatologie/uebungen-fuer-einen-gesunden-ruecken" target="_blank">Rumpfchallenge</a> des Sana-Expertenteams aus Borna bei Leipzig. Unter dem Motto „7 Minuten, 7 Übungen“ haben die Physiotherapeuten ein Kurzprogramm in zwei Schwierigkeitsstufen für einen starken Rücken entwickelt. Alle wichtigen Muskelgruppen werden durch das Programm aktiviert. Die Übungen lassen sich ohne Geräte durchführen und sind somit leicht in den Tagesablauf zu integrieren.</p><h2>Welche Sportarten sind geeignet?&nbsp;</h2><p>Besonders gut eignen sich als eher „sanft“ bekannte Sportarten wie Nordic Walking oder Wandern. Auch Joggen auf weichem Boden mit ordentlichen Laufschuhen ist eine gute Möglichkeit für regelmäßige körperliche Aktivität – vorausgesetzt, man hat Spaß daran. Wer gerne mit dem Fahrrad fährt, sollte darauf achten, dass der Lenker nicht zu tief eingestellt ist. Zudem kann eine dämpfende Sattelstütze hilfreich sein – insbesondere, wenn schon leichte Beschwerden im unteren Rücken vorhanden sind. Weiterhin zu empfehlen sind ganzkörperbetonte Sportarten wie Pilates, Yoga oder Tanz. Anspruchsvoll, aber sehr effektiv, sind kraftvolle und koordinative Sportarten wie Klettern und Bouldern. Nicht zu empfehlen bei Rückenbeschwerden sind Sportarten oder Aktivitäten mit abrupten Bewegungen unter hoher Muskelanspannung und häufiger Überstreckung des Rückens, zum Beispiel Kampfsportarten, Squash, Badminton und Tennis.&nbsp;</p><h2>Schmerzen nach sportlicher Anstrengung sind kein Grund zur Sorge.</h2><p>Wer sportlich aktiv ist, kennt Muskelkater. Und der kann natürlich auch in der Rumpfmuskulatur auftreten. Dies ist eine normale Reaktion des Körpers auf eine noch unbekannte Trainingsbelastung und sollte kein Grund sein, gut gefasste Vorsätze wieder an den Nagel zu hängen. Damit der Einstieg in ein rückengesundes Leben gelingt, ist es wichtig, die Belastung und Dauer schrittweise zu steigern. Wer eine längere Trainingspause eingelegt hat, sollte nicht gleich beim ursprünglichen Level starten, sondern langsam einsteigen, zum Beispiel mit leichteren Gewichten, weniger Wiederholungen oder kürzeren Trainingseinheiten.&nbsp;</p><h2>Anlaufstellen in ganz Deutschland&nbsp;</h2><p>Bei ausstrahlenden Schmerzen, Gefühlsstörungen oder Kraftminderung ist eine ärztliche Untersuchung der richtige und vor allem wichtige Schritt. Bei Kontinenzverlust (Halten von Urin und/oder Stuhl ist nicht möglich) handelt es sich um einen Notfall. Bei Sana finden Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland ein vernetztes <a href="https://www.sana.de/orthopaedie-und-unfallchirurgie#tab-2" target="_blank">Angebot</a> mit zertifizierten Wirbelsäulenzentren und orthopädischen Fachkliniken, an die sich Menschen mit Rückenbeschwerden wenden können.&nbsp;<br><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Ruecken,Bewegung,Aktivitaet,Rueckengesundheit 2024,Borna,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Fri, 08 Mar 2024 11:21:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/715655a5-fda1-4c93-9ea9-bf5e0752e032/500_220126-uebunggleichgewicht-sanaklinikenag.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/715655a5-fda1-4c93-9ea9-bf5e0752e032/500_220126-uebunggleichgewicht-sanaklinikenag.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/715655a5-fda1-4c93-9ea9-bf5e0752e032/220126-uebunggleichgewicht-sanaklinikenag.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[&amp;Uuml;bung zur Verbesserung der Balance]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Ein gutes Gleichgewicht tr&amp;auml;gt zur R&amp;uuml;ckengesundheit bei]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>PRESSEEINLADUNG: Ärzte-Training im OP-Saal auf Rädern</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/presseeinladung-aerzte-training-im-op-saal-auf-raedern/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/presseeinladung-aerzte-training-im-op-saal-auf-raedern/</guid><pp:caseid>612516</pp:caseid><pp:subtitle>Unfallchirurgen des Lausitzer Seenland Klinikums trainieren im &quot;Stryker Teach mobile lab&quot; die Abläufe im OP.</pp:subtitle><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cf28030d-20f9-4c03-9696-c510eef098fd/1920_lsk-stryker-01.jpg?10000"><p style="text-align:left;">Eine Fortbildung der besonderen Art steht für die Mitarbeitenden im Lausitzer Seenland Klinikum am 6. Dezember 2023 an. &nbsp;Ein Truck wird <span>im Wirtschaftshof des Klinikums als mobiler OP-Saal für Schulungszwecke zur Verfügung stehen.</span> Hier können Ärzte, das OP-Personal und Pflegekräfte, aber auch nichtmedizinisches Personal nach belieben Instrumente testen, &nbsp;Längenmessungen üben oder Implantate in Kunstknochen einbringen. &nbsp;Die Unfallchirurgen werden vor allem das Implantieren von Nägeln, Platten und Schrauben üben.</p><p style="text-align:left;">Der LKW der Firma Stryker misst 15,4 Meter in der Länge, ist aufgebaut 6,14 Meter breit und bietet acht Übungstische. Durch das Training sollen die Prozesse im OP optimiert und der Umgang mit den neusten Medizinprodukten zur Routine werden.</p><p style="text-align:left;">„Das Training gibt uns zusätzliche Sicherheit, die vor allem unseren Patienten zu Gute kommt“, sagt der Leitende Oberarzt, Jan Witczak, Leiter der Unfallchirurgie der Klinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Handchirurgie und Initiator der Fortbildung. „Neben den Ärzten steht der Truck auch allen anderen interessierten Mitarbeitern offen. Beispielsweise können sich auch die Kolleginnen aus dem Einkauf die Implantate in natura anschauen.“</p><p style="text-align:left;"><strong>Sehr geehrte Medienvertreter,</strong><br>wir laden Sie recht herzlich ein, diesen Schulungstruck aus der Nähe kennenzulernen.&nbsp;</p><p style="text-align:left;">Termin: &nbsp;Mittwoch, 6. Dezember 2023<br>Zeit: &nbsp;11:00 Uhr<br>Ort: Wirtschaftshof, Lausitzer Seenland Klinikum, Maria-Grollmuß-Straße 10, 02977 Hoyerswerda</p><p style="text-align:left;">Interessenten melden sich bitte vorab per E-Mail an hoy.presse@sana.de oder per Telefon unter 03571 44-3666 an.</p><p style="text-align:left;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,stryker,Unfallchirurgie,OP-Schulung,Uebungs-Truck,Orthopaedie,Endoprothetik]]></category>
            <pubDate>Thu, 30 Nov 2023 14:42:42 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/cf28030d-20f9-4c03-9696-c510eef098fd/500_lsk-stryker-01.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/cf28030d-20f9-4c03-9696-c510eef098fd/500_lsk-stryker-01.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/cf28030d-20f9-4c03-9696-c510eef098fd/lsk-stryker-01.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[LSK - Fa Stryker]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[OP-Schulungstruck der Fa. Stryker]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Neuer Patientenfilm der Klinik für Operative Orthopädie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/neuer-patientenfilm-der-klinik-fuer-operative-orthopaedie/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/neuer-patientenfilm-der-klinik-fuer-operative-orthopaedie/</guid><pp:caseid>651492</pp:caseid><pp:subtitle>Eine Patientin berichtet von ihren Erfahrungen und Operation in Sommerfeld - von der Aufnahme bis zur Entlassung.</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Klinik für Operative Orthopädie der Sana Kliniken Sommerfeld ist seit 1987 spezialisiert auf den künstlichen Ersatz erkrankter Gelenke. Mit mehr als 3100 Gelenkersatzoperationen pro Jahr sind wir die größte Klinik in Berlin/Brandenburg auf diesem Gebiet und zählen zu den führenden orthopädischen Kliniken Deutschlands.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken Sommerfeld</strong></p><p>Die Sana Kliniken Sommerfeld sind ein Kompetenzzentrum für Orthopädie mit den Fachkliniken für Operative Orthopädie und Nichtoperative Orthopädie, Manuelle Medizin, Wirbelsäulenchirurgie sowie direkt angeschlossener Rehabilitationsklinik.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Sommerfeld,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Nov 2023 16:28:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/9e4816c5-da1b-4ac7-87e2-fdf915e5f137/500_kap-sd-01425-dina4.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/9e4816c5-da1b-4ac7-87e2-fdf915e5f137/500_kap-sd-01425-dina4.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9e4816c5-da1b-4ac7-87e2-fdf915e5f137/kap-sd-01425-dina4.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sana Kliniken Sommerfeld]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Sana Kliniken Sommerfeld  Luftaufnahme]]></pp:imageDescription></item></channel>
                    </rss>