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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 22:39:21 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 10:31:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Sana Klinikum Lichtenfels rüstet alle Bereiche mit Akkubrandtaschen aus</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-lichtenfels-ruestet-alle-bereiche-mit-akkubrandtaschen-aus/</guid><pp:caseid>737207</pp:caseid><pp:subtitle>Ein weiterer Meilenstein für die Sicherheit</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto"><strong>Innovative Brandschutzmaßnahme:</strong><span>&nbsp;</span>Das Sana Klinikum Lichtenfels stattet alle Klinikbereiche mit speziellen Akkubrandtaschen aus – eine Reaktion auf die steigende Nutzung von Geräten mit Lithium-Ionen-Akkus durch Mitarbeiter, Patienten und Besucher.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto"><strong>Wirksamer Schutz bei extremer Gefahr:</strong><span>&nbsp;</span>Die Akkubrandtaschen ermöglichen bei Akkubränden (die über 1000 Grad erreichen können) eine schnelle Isolierung und sicheren Transport aus dem Gebäude – herkömmliche Löschmittel versagen bei solchen Bränden oft.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;" dir="auto"><strong>Vorreiterrolle im Gesundheitswesen:</strong><span>&nbsp;</span>Mit dieser zeitgemäßen Brandschutzlösung zählt das Klinikum zu den Vorreitern, die das oft unterschätzte Risiko von Akkubränden ernst nehmen und konsequent in die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern investieren.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Das Sana Klinikum Lichtenfels hat seine Brandschutzmaßnahmen verstärkt: Ab sofort sind sämtliche Bereiche der Klinik mit speziellen Akkubrandtaschen ausgestattet. Mit dieser Maßnahme reagiert das Haus auf die steigende Nutzung akkubetriebener Geräte im klinischen Alltag und somit auf die besonderen Risiken, die der Einsatz von Lithium-Ionen-Akkus mit sich bringt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Akkubrände können sich rasant entwickeln und Temperaturen von über 1000 Grad erreichen, beschreibt Holger Knab, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzmanager des Sana Klinikums Lichtenfels, die potentielle Gefahr. Herkömmliche Löschmittel seien in solchen Fällen oft nicht wirksam, da Lithium-Ionen-Akkus bei einem sogenannten „Thermal Runaway" selbstständig weiterbrennen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Mit den Akkubrandtaschen schließen wir eine sicherheitsrelevante Lücke", betont Holger Knab. „Die Zahl akkubetriebener Geräte nimmt stetig zu – im Arbeitsalltag, und auch in den Besucherbereichen. Ebenso werden durch unsere Patienten vermehrt Geräte mit Akkus, wie Handys und Tablet, mitgebracht. Wir müssen daher auf mögliche Akkubrände vorbereitet sein und die neue Ausstattung gibt unseren Mitarbeitern ein wirksames Werkzeug an die Hand."</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die neu angeschafften Akkubrandtaschen ermöglichen es, im Gefahrenfall überhitzte Akkus schnell und sicher zu isolieren und aus dem Gebäude zu transportieren. In den Akkubrandtaschen ist ein sicheres Abbrennen des Akkugerätes möglich, damit wird die Ausbreitung des Feuers wirksam verhindert und der unmittelbare Gefahrenbereich entscheidend reduziert.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Geschäftsführung unterstützt diese Maßnahme ausdrücklich. „Sicherheit gehört zu unseren grundlegenden Verpflichtungen als Gesundheitsdienstleister“, betont Petra-Marié Rinsche-Förstel, Geschäftsführerin des Sana Helmut-G.-Walther Klinikum Lichtenfels. „Die Investition in zeitgemäße Brandschutzlösungen ist für uns daher selbstverständlich. Unser Anspruch ist es, Gefahren nicht nur frühzeitig zu identifizieren, sondern ihnen konsequent vorzubeugen. Insbesondere das Risiko von Akkubränden wird im Gesundheitsbereich oft unterschätzt. Mit der Einführung der Akkubrandtaschen unterstreichen wir unseren Anspruch, verantwortungsvoll mit moderner Technologie umzugehen und ein Höchstmaß an Sicherheit zu gewährleisten.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das Sana Klinikum Lichtenfels zählt somit zu den Krankenhäusern, die frühzeitig auf innovative Brandschutzlösungen setzen und damit sowohl Patienten als auch Mitarbeiter bestmöglich schützen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/43077659-145c-439c-8649-5b0aba1fe0f5/1920_brandschutztaschen_lif.jpg?20977"><p><i>Bild (von links): Klinikmanager Matthias Kohl, Andreas Naumann, <span style="text-align:start;">Holger Knab, </span>Geschäftsführerin Petra-Marié Rinsche-Förstel</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Patientensicherheit]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Feb 2026 10:10:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Sana Klinikum Coburg rüstet alle Bereiche mit Akkubrandtaschen aus</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-coburg-ruestet-alle-bereiche-mit-akkubrandtaschen-aus/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-klinikum-coburg-ruestet-alle-bereiche-mit-akkubrandtaschen-aus/</guid><pp:caseid>736525</pp:caseid><pp:subtitle>Ein weiterer Meilenstein für die Sicherheit</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="eb0ff4f02cc562db36ab4fc0bcf810487">Das <span>Sana Klinikum Coburg</span> hat alle Klinikbereiche mit speziellen Akkubrandtaschen ausgestattet, um auf die steigende Nutzung von Lithium-Ionen-Akkus und die damit verbundenen Brandrisiken zu reagieren.</li><li data-list-item-id="ebee8052cf39bf2e44d403dd17dca56a3">Die Taschen ermöglichen es, überhitzte oder brennende Akkus sicher zu isolieren und aus dem Gebäude zu transportieren, wodurch eine Brandausbreitung wirksam verhindert wird.</li><li data-list-item-id="e51dd7621b30dd2de418010f786782a6d">Die Klinikleitung betont, dass die Investition in moderne Brandschutztechnik ein wichtiger Beitrag zur Patientensicherheit und zum Schutz der Mitarbeitern ist.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Das Sana Klinikum Coburg hat seine Brandschutzmaßnahmen erneut verstärkt: Ab sofort sind sämtliche Bereiche der Klinik mit speziellen Akkubrandtaschen ausgestattet. Mit dieser Maßnahme reagiert das Haus auf die zunehmende Nutzung akkubetriebener Geräte im klinischen Alltag und die damit verbundenen besonderen Risiken, die der Einsatz von Lithium-Ionen-Akkus mit sich bringt.</p><p>Akkubrände können sich rasant entwickeln und Temperaturen von über 1.000 Grad erreichen, beschreibt Philipp Bernreuther, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragter des Sana Klinikums Coburg, die potenzielle Gefahr. Herkömmliche Löschmittel seien in solchen Fällen oft nicht wirksam, da Lithium-Ionen-Akkus bei einem sogenannten „Thermal Runaway“ selbstständig weiterbrennen. Die neu angeschafften Akkubrandtaschen ermöglichen es hingegen, überhitzte oder brennende Akkus schnell und sicher zu isolieren und aus dem Gebäude zu transportieren. So wird die Ausbreitung eines Feuers wirksam verhindert und der unmittelbare Gefahrenbereich deutlich reduziert.</p><p>„Mit den Akkubrandtaschen schließen wir eine sicherheitsrelevante Lücke. Die Zahl akkubetriebener Geräte nimmt stetig zu – im Arbeitsalltag, bei Patienten und auch in den Besucherbereichen. Wir müssen daher auf mögliche Akkubrände vorbereitet sein und die neue Ausstattung gibt unseren Mitarbeitern ein wirksames Werkzeug an die Hand.“</p><p>Auch die Klinikleitung begrüßt diesen Schritt ausdrücklich. Krankenhausdirektor Marco Zipfel erläutert: „Sicherheit ist ein zentraler Bestandteil unserer Verantwortung als Gesundheitsversorger. Investitionen in moderne Brandschutztechnik sind für uns selbstverständlich. Wir wollen Risiken nicht nur erkennen, sondern ihnen aktiv vorbeugen.“</p><p>Fridolin Rech, kaufmännischer Direktor des Hauses, ergänzt: „Das Thema Akkubrand wird im Gesundheitswesen häufig unterschätzt. Mit der Einführung der Akkubrandtaschen setzen wir ein klares Zeichen, dass wir uns den Herausforderungen moderner Technik stellen und höchste Sicherheitsstandards gewährleisten.“</p><p>Das Sana Klinikum Coburg zählt damit zu den Krankenhäusern, die frühzeitig auf innovative Brandschutzlösungen setzen und so sowohl Patienten als auch Mitarbeiter bestmöglich schützen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c70cbf1a-24fa-49f0-b572-e46f74c9f123/1920_akku-brandschutztaschen.jpeg?60644"><p><i>Bild (von links): kaufm. Direktor Fridolin Rech, Klinikmanager Marco Zipfel und Philipp Bernreuther, Fachkraft für Arbeitssicherheit und Brandschutzbeauftragter am Sana Klinikum Coburg (Copyright: SKOF)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Patientensicherheit]]></category>
            <pubDate>Tue, 17 Feb 2026 11:14:23 +0100</pubDate>
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                        <title>Klinikum Coburg setzt neue Maßstäbe in der Brandmeldetechnik</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/klinikum-coburg-setzt-neue-massstaebe-in-der-brandmeldetechnik/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/klinikum-coburg-setzt-neue-massstaebe-in-der-brandmeldetechnik/</guid><pp:caseid>714738</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Das Sana Klinikum Coburg hat erfolgreich einen digitalen Server für die Brandmeldeanlage in Betrieb genommen, der mit der Coburger Feuerwehr verbunden ist – ein einzigartiges Pilotprojekt in der Region.</li><li>Das neue System ermöglicht eine schnellere Einsatzreaktion, da die Feuerwehr Einsatzmittel gezielt planen und während der Anfahrt digitale Kartenmaterialien zur Einsatzvorbereitung abrufen kann.</li><li>Das Klinikum Coburg setzt auf innovative Technik und enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, um die Sicherheit von Patienten und Mitarbeitern nachhaltig zu verbessern.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Das Sana Klinikum Coburg hat einen bedeutenden Schritt in der Modernisierung der Brandmeldetechnik vollzogen: Der neue digitale Server der Brandmeldeanlage wurde erfolgreich in Betrieb genommen und mit den Systemen der Coburger Feuerwehr verbunden. Das innovative System stellt ein Pilotprojekt in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Coburg dar und ist bislang einzigartig im Coburger Raum.</span><br><br><span>Mit der Einführung des digitalen Systems zur direkten Anbindung der Brandmeldetechnik an die Feuerwehr und deren Einsatzfahrzeuge wird eine erhebliche Reduzierung der Einsatzzeiten erzielt. Die Feuerwehr kann Einsatzmittel nun noch gezielter planen, was die Effizienz und Reaktionsgeschwindigkeit im Notfall deutlich erhöht.</span><br><br><span>Ein weiterer Vorteil des neuen Systems ist die Möglichkeit für die Einsatzkräfte, sich bereits während der Anfahrt zum Objekt digital über einen Server, Kartenmaterial des zu erkundenden Bereichs aufzurufen und sich so auf den Einsatz vor Ort vorzubereiten. Dies ermöglicht eine optimale Einsatzvorbereitung sowie eine auf den konkreten Ernstfall angepasste Ausrüstung.</span><br><br><span>„Wir sind stolz darauf, mit diesem Pilotprojekt einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter zu leisten“, so Melanie John, Geschäftsführerin des Sana Klinikums Coburg. „Die enge Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Coburg zeigt, wie moderne Technologie und Kooperationen im Bereich der Sicherheit Hand in Hand gehen können.“</span><br><br>„Wir setzen damit nicht nur auf innovative Technik, sondern verfolgen auch eine zukunftsorientierte Sicherheitsstrategie, bei welcher der Schutz aller Mitarbeiter, Patienten und Besucher im Mittelpunkt steht“, bekräftigt Philipp Bernreuther, Brandschutzbeauftragter und Sicherheitstechniker.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d34a52cd-0bf8-48ce-9451-fb3894e688dd/1920_img-20250721-113609.jpg?10000"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d34a52cd-0bf8-48ce-9451-fb3894e688dd/img-20250721-113609/" target="_blank"><span style="text-align:left;">Bild</span></a></p><p><span style="text-align:left;">Freuen sich über noch mehr Sicherheit für Mitarbeiter und Patienten:&nbsp;</span></p><p><span style="text-align:left;">Brandschutzbeauftragter Philipp Bernreuther (links im Bild), der technische Leiter des Klinikums Markus Lang (2.v.l.), der kaufmännische Direktor des Klinikums Fridolin Rech (2.v.r.) und die Kameraden der Freiwillige Feuerwehr Coburg</span></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Patientensicherheit]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Jul 2025 08:08:00 +0200</pubDate>
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                        <title>&quot;Room of Error&quot; eröffnete neue Perspektiven</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/room-of-error-eroeffnete-neue-perspektiven/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/room-of-error-eroeffnete-neue-perspektiven/</guid><pp:caseid>595176</pp:caseid><pp:subtitle>Welttag der Patientensicherheit</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Vermeidbare Gefährdungen erkennen und verhindern: Das war das Ziel eines Projekts, das die Sana Kliniken Leipziger Land im Rahmen des</strong><span><strong>&nbsp;</strong></span><a href="https://www.tag-der-patientensicherheit.de/" target="_blank"><strong>Welttags der Patientensicherheit</strong></a><span><strong>&nbsp;</strong></span><strong>&nbsp;in den vergangenen Tagen ins Leben gerufen hatten. Es ging darum, unterschiedlichste fehlerhafte Alltagssituationen und Risiken zu erkennen, &nbsp;die in einem sogenannten »Room of Error« (also Fehlerraum) künstlich hergestellt wurden – natürlich ohne echte Patienten. Beschäftigte mussten die konstruierten Gefahrensituationen dabei gezielt erkennen und auflösen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das Thema Patientensicherheit zieht sich durch sämtliche Gesundheitsbereiche – von der Klinik oder Arztpraxis bis zur Pflegeeinrichtung. Medizinisches und auch pflegerisches Personal wird daher regelmäßig geschult. Nicht zuletzt aufgrund der essenziellen Bedeutung des Themas hat die<span>&nbsp;</span><a href="https://www.who.int/" target="_blank">Weltgesundheitsorganisation (WHO)</a><span>&nbsp;</span>2019 den Welttag der Patientensicherheit ins Leben gerufen, der seitdem jedes Jahr in September begangen wird.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Schulung mit Abenteuereffekt&nbsp;</strong><br>"Gerade im Klinikbetrieb ist es unsere Pflicht, stets sensibel auf mögliche Patientengefährdungen zu reagieren, wachsam zu sein und unser Bewusstsein für bestehende Risiken zu schärfen“, sagt Silke Lebus, Pflegedeisntleiterin an den Sana Kliniken Leipziger Land in Borna."&nbsp;In diesem Jahr hatte sich die Klinik im Rahmen des Tages der Patientensicherheit etwas Besonderes einfallen lassen, um ihre Mitarbeitenden auf ungewöhnlich und einprägsame Weise für das Thema zu sensibilisieren und zu schulen: den »Room of Error«.&nbsp;Dabei handelte es sich um eine Art »Escape Room«, der in einem echten Patientenzimmer-Setting eingerichtet war. In diesem Zimmer waren zahlreiche Fehler und Risiken eingebaut, die die Teilnehmenden innerhalb von 45 Minuten gemeinsam mit ihren Teams finden mussten. Dafür durften sie alles kritisch betrachten, beobachten und anfassen.&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Interprofessionelle Teams auf Fehlersuche</strong><br>"Zwischen dem 18. und 26. September waren alle Mitarbeitenden aus den beiden Standorten Borna und Zwenkau eingeladen, interprofessionelle Teams aus Kliniken, Abteilungen oder Bereichen zu bilden, mit Pflegekräften, Ärzten, Medizinstudenten, Pflegeschülern, MFAs und Therapeuten", erklärt Lebus. Im gemeinsamen Lösen des »Rooms of Error« hatten die Teams dann die Möglichkeit, ihr Wissen auf die Probe zu stellen, ihre Sinne zu schärfen und voneinander zu lernen. "Über 30 Teams hatten sich gemeldet und sich der Herausforderung gestellt", freut sich Lebus im Nachhinein. "Es war toll zu beobachten, wie die Kolleginnen und Kollegen zusammengearbeitet haben, wer welchen Fehler entdeckt hat und wie damit umgegangen wurde. Und vor allem, wie viel Spaß sie trotz des ernsten Themas zusammen hatten."</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Preise für die Siegerteams</strong><br>Die Teams, die den »Room of Error« besten und schnellsten bewältigten, wurden mit Preisen wie mit einem gemeinsamen Restaurantbesuch, einem Grillgutschein oder einem Mitarbeiterfrühstück belohnt. "Patientensicherheit spielt in unserer täglichen Arbeit natürlich eine große Rolle“, erzählt eine der Teilnehmenden, die mit ihrem Team den Escape Room ebenfalls bewältigt hatte. "Aber der »Room of Error« bot uns auf eine richtig fetzige Art nochmal einen ganz anderen Blickwinkel auf das Thema. Uns ist allen nochmal bewusst geworden, dass wir uns immer kontrollieren und stets achtsam sein müssen.“</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Borna,Leipziger Land,Patientensicherheit]]></category>
            <pubDate>Wed, 27 Sep 2023 14:07:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Welttag der Patientensicherheit</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/welttag-der-patientensicherheit/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/welttag-der-patientensicherheit/</guid><pp:caseid>621409</pp:caseid><pp:subtitle>Klinikum informierte auf dem Biberacher Wochenmarkt über Maßnahmen rund um das Thema Sicherheit in der Patientenversorgung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Patientensicherheit hat viele Facetten und wird im Klinikbetrieb durch zahlreiche Vorkehrungen sichergestellt. Anlässlich des„Welttages der Patientensicherheit“am 17. September präsentierte sich das Klinikum vergangenen Samstag auf dem Biberacher Wochenmarkt und informierte interessierte Bürgerinnen und Bürger über Maßnahmen und Instrumente, die vorgehalten werden, um die Patientinnen und Patienten im Zentralkrankenhaus sicher zu versorgen.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Tagtäglich werden im Biberacher Klinikum zahlreiche Patienten medizinisch, pflegerisch und therapeutisch behandelt und versorgt. Ein Krankenhausaufenthalt stellt dabei immer auch eine Ausnahmesituation für jeden Patienten dar und ist zeitgleich oft auch mit Unsicherheiten verbunden. „Unser Ziel ist es, dass sich unsere Patienten in unserem Klinikum gut aufgehoben fühlen. Dabei möchten wir ihren medizinischen wie auch persönlichen Bedürfnissen gleichermaßen gerecht werden und den Aufenthalt im Krankenhaus sicher und so angenehm wie möglich gestalten. Dafür engagieren sich unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter jeden Tag rund um die Uhr“, so Sana-Geschäftsführerin Beate Jörißen.</p><p>Zu den Sicherheitsmaßnahmen gehören unter anderem ein umfassendes <a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/hygiene" target="_blank">Hygienemanagement</a>, der rationale Einsatz von <a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/hygiene/kontrollierter-antibiotikaeinsatz" target="_blank">Antibiotika</a>, welcher durch speziell geschulte antibiotikabeauftragte Fachärzte sichergestellt wird, Präventionsmaßnahmen zur Medikamentensicherheit und zur Sturzvermeidung oder auch der Einsatz eines Berichtssystems (CIRS), über das Mitarbeitende potenzielle Risiken und sicherheitsrelevante Ereignisse anonym melden können. „Dies dient in erster Linie dazu, mögliche Fehlerquellen zu identifizieren, zu analysieren und zu eliminieren, Mitarbeitende zu sensibilisieren und weitere Präventionsmaßnahmen abzuleiten“, erklärt der Ärztliche Direktor Dr. Ulrich Mohl. Dabei gilt es in jedem Behandlungsfall, Infektionen wirksam vorzubeugen, Stürze zu verhindern sowie Eingriffs-, Medikamenten- und Patientenverwechslungen zu vermeiden. „Gerade in Situationen, in denen es beispielsweise aufgrund der Einnahme sedierender Medikamente oder in Narkose nicht mehr möglich ist, mit dem Patienten zu sprechen, stellen beispielsweise Patientenidentifikationsarmbänder eine eindeutige Zuordnung sicher. Auf unserer Intensivstation gilt bei der Verabreichung bestimmter hochdosierter und stark wirkender Medikamente außerdem das Vier-Augen-Prinzip.“</p><p>Eine weitere Maßnahme zur Erhöhung der Patientensicherheit im Klinikum sind sogenannte Simulationstrainings: „Sie dienen dazu, die Vorgehensweise und die Teamkommunikation in kritischen Situationen zu üben. Schließlich müssen im Falle eines medizinischen Notfalls schnell drei bis zehn Personen unter Zeitdruck Hand in Hand zusammenarbeiten“, führt der Ärztliche Direktor weiter fort. In praktischen Übungen werden daher verschiedene Notfallkonstellationen simuliert und die Verhaltensweisen im Team beobachtet, analysiert und optimiert.</p><p>Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Krankenhaushygiene, die im Biberacher Klinikum von einem erfahrenen Hygieneteam überwacht und sichergestellt wird. „Dabei geht es in erster Linie darum, durch eine Vielzahl präventiver Maßnahmen und Kontrollmechanismen eine Gefährdung des Patienten durch die Übertragung von Krankheitserregern auszuschließen oder diese zu minimieren“, so Krankenhaushygieniker Dr. Peter Keith. „Die bezieht sich sowohl auf die Übertragung von Mensch zu Mensch, wie beispielsweise bei Corona oder Influenza, oder die Übertragung über Oberflächen, wie beispielsweise im Patientenzimmer oder über medizinische Gerätschaften etwa auf der Intensivmedizin oder im OP.“</p><p>Für das Sana Klinikum Landkreis Biberach nimmt die Sicherheit der Patienten somit eine zentrale Rolle ein. Den jährlich stattfindenden Welttag der Patientensicherheit hat der Klinikbetreiber daher zum Anlass genommen, um zu informieren, aufzuklären und mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. „Es freut uns sehr, dass uns so viele Menschen aus Biberach und der Region an unserem Infostand auf dem Wochenmarkt besucht haben und die Angebote und Infomaterialien so gut angenommen wurden“, so Beate Jörißen abschließend.</p><p>Weitere Informationen rund um das Thema Patientensicherheit im Biberacher Sana Klinikum erhalten Sie <a href="https://www.sana.de/biberach/ueber-uns/gute-gruende-fuer-uns" target="_blank">hier</a>.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e4d87d26-7007-43d9-9291-fbc8f77d74b2/1920_welttagderpatientensicherheit2023ambiberachersanaklinikum.jpg?40782"><p><i>Klinikmitarbeitende aus Ärzteschaft, Pflege sowie Krankenhaushygiene waren vergangenen Samstag auf dem Biberacher Wochenmarkt mit einem Infostand rund um das Thema Patientensicherheit vertreten.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/e4d87d26-7007-43d9-9291-fbc8f77d74b2/welttagderpatientensicherheit2023ambiberachersanaklinikum/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich circa 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Rund 32.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,Patientensicherheit]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 Sep 2023 09:36:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/e4d87d26-7007-43d9-9291-fbc8f77d74b2/welttagderpatientensicherheit2023ambiberachersanaklinikum.jpg?40782</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Welttag der Patientensicherheit 2023 am Biberacher Sana Klinikum]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Klinikmitarbeitende aus &amp;Auml;rzteschaft, Pflege sowie Krankenhaushygiene waren vergangenen Samstag auf dem Biberacher Wochenmarkt mit einem Infostand rund um das Thema Patientensicherheit vertreten.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Welttag der Patientensicherheit - „Stimme der Patientinnen und Patienten stärken!&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/welttag-der-patientensicherheit---stimme-der-patientinnen-und-patienten-staerken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/welttag-der-patientensicherheit---stimme-der-patientinnen-und-patienten-staerken/</guid><pp:caseid>595109</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Neben vielen anderen Akteuren beteiligt sich auch das Lausitzer Seenland Klinikum am „Welttag der Patientensicherheit“ am 17. September.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">Der Welttag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Mehr Sicherheit. Für und mit Patientinnen und Patienten. Stimme der Patientinnen und Patienten stärken“ und soll das Bewusstsein für die Beteiligung von Patient:innen in der Gesundheitsversorgung schärfen und setzt sich für mehr Sicherheit für und mit Patient:innen ein.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Um auf diesen Tag aufmerksam zu machen, wird der Eingangsbereich des Lausitzer Seenland Klinikum von Freitag bis Sonntag mit orangem Licht angestrahlt und entsprechende Plakate platziert. Zudem hat unsere Klinische Risikomanagerin, Sylvia Dürlich, ein Quiz für alle Mitarbeiter ertellt, mit dem die Kolleginnen und Kollegen ihr Wissen testen und auffrischen können.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Sana Kliniken AG setzt sich seit vielen Jahren intensiv für das Thema Patientensicherheit ein. „Wir haben bei Sana viele Methoden und Instrumente eingeführt, mit denen wir Behandlungsrisiken in den Kliniken frühzeitig erkennen und beheben können. Jede unserer Kliniken überprüft jährlich mehr als 200 Präventionsmaßnahmen zur Patientensicherheit“, sagt Dr. Susanne Eberl, Bereichsleiterin Qualitätsmanagement und Klinisches Risikomanagement der Sana Kliniken AG. „Aktuell arbeiten wir daran, eine Sana-weit integrierte IT-Lösung einzuführen, um die Ergebnisse aus Beschwerden, Risiken, Beinahe-Fehlern und Audits, Schaden und Patientensicherheit zusammenzuführen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und noch bessere Maßnahmen daraus abzuleiten“, so Dr. Susanne Eberl.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Beispiele für Präventionsmaßnahmen zur Patientensicherheit</p><ul><li>Patientenidentifikationsarmband</li><li>Checkliste für operative Eingriffe</li><li>Teilnahme an der Aktion „Saubere Hände im Krankenhaus“</li><li>Schulungen und Fortbildungen zur Krankenhaushygiene und zum Infektionsschutz</li><li>Sana Sepsis-Initiative 2.0</li><li>Minimierung des Sturzrisikos, zum Beispiel durch Beseitigung von Hindernissen, Kennzeichnung von rutschigen Bodenbereichen und Einschätzung des individuellen Sturzrisikos für jeden Patienten</li><li>Prävention von Druckgeschwüren, zum Beispiel durch regelmäßige Hautkontrollen, professionelles Wundmanagement</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Weiterführende Informationen und Beispiele finden Interessierte in der Publikation „Sicher im Krankenhaus –<span>&nbsp;</span><a href="https://www.aps-ev.de/Projekte/sicher-im-krankenhaus/" target="_blank">Ein Ratgeber für Patienten</a>“ vom Aktionsbündnis Patientensicherheit.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Der Welttag im Überblick</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ruft jedes Jahr zwölf Aktionstage zu unterschiedlichen Gesundheitsthemen aus. Einer davon ist der 17. September, der Welttag der Patientensicherheit. Dieser Tag soll das Bewusstsein für die Bedeutung von Patientensicherheit in der Gesundheitsversorgung schärfen und dieses Jahr die Beteiligung von Patient:innen in den Fokus nehmen. Der Welttag der Patientensicherheit wurde 2019 erstmals von der WHO ausgerufen, nachdem er vom Aktionsbündnis Patientensicherheit in Deutschland initiiert wurde. Das APS koordiniert die Aktivitäten zum Welttag der Patientensicherheit in Deutschland und orientiert sich dabei an dem Motto der WHO für 2023: „Engaging Patients for Patient Safety. Elevate the voice of patients!“.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,Patientensicherheit]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Sep 2023 16:46:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9c8491e3-5d09-4017-ad8d-e6c1222f8b6e/lsk-presspage-01-header-cgernotmenzel.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Lausitzer Seenland Klinikum]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Was Sana für die Patientensicherheit tut</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/themendienst-patientensicherheit/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/themendienst-patientensicherheit/</guid><pp:caseid>590434</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Sana setzt sich seit vielen Jahren intensiv für das Thema Patientensicherheit ein. „Wir haben bei Sana viele Methoden und Instrumente eingeführt, mit denen wir Behandlungsrisiken in den Kliniken frühzeitig erkennen und beheben können. Jede unserer Kliniken überprüft jährlich mehr als 200 Präventionsmaßnahmen zur Patientensicherheit“, sagt Dr. Susanne Eberl, Bereichsleiterin Qualitätsmanagement und Klinisches Risikomanagement der Sana Kliniken AG.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a700b5e9-3c9e-49d3-865e-6f839f1fe5da/1920_30039-42921.jpg?10000"><p><span>&nbsp;„Aktuell arbeiten wir daran, eine Sana-weit integrierte IT-Lösung einzuführen, um die Ergebnisse aus Beschwerden, Risiken, Beinahe-Fehlern und Audits, Schaden und Patientensicherheit zusammenzuführen, neue Erkenntnisse zu gewinnen und noch bessere Maßnahmen daraus abzuleiten“, so Dr. Susanne Eberl.</span></p><h2><span>Beispiele für Präventionsmaßnahmen zur Patientensicherheit</span></h2><ul><li><span>Patientenidentifikationsarmband</span></li><li><span>Checkliste für operative Eingriffe</span></li><li><span>Teilnahme an der Aktion „Saubere Hände im Krankenhaus“</span></li><li><span>Schulungen und Fortbildungen zur Krankenhaushygiene und zum Infektionsschutz</span></li><li><a href="https://www.sana.de/newsroom/themendienst-sepsis"><span>Sana Sepsis-Initiative 2.0</span></a></li><li><span>Minimierung des Sturzrisikos, zum Beispiel durch Beseitigung von Hindernissen, Kennzeichnung von rutschigen Bodenbereichen und Einschätzung des individuellen Sturzrisikos für jeden Patienten</span></li><li><span>Prävention von Druckgeschwüren, zum Beispiel durch regelmäßige Hautkontrollen, professionelles Wundmanagement</span></li></ul><p><span>Weiterführende Informationen und Beispiele finden Interessierte in der Publikation „Sicher im Krankenhaus – Ein </span><a href="https://www.aps-ev.de/Projekte/sicher-im-krankenhaus/" target="_blank"><span>Ratgeber</span></a><span> für Patienten“ vom Aktionsbündnis Patientensicherheit.</span></p><h2><span>Risiken im Vorfeld beheben</span></h2><p><span>Für eine hohe Patientensicherheit ist es wichtig, mögliche Schwachstellen und Problembereiche so früh wie möglich zu identifizieren. Das Aktionsbündnis Patientensicherheit stellt ausführliche </span><a href="https://www.aps-ev.de/wp-content/uploads/2016/10/160913_CIRS-Broschuere_WEB.pdf" target="_blank"><span>Handlungsempfehlungen</span></a><span> zur Einführung von Berichts- und Lernsystemen – sogenannten Critical Incident Reporting Systemen (CIRS) – zur Verfügung. Bei CIRS handelt es sich um ein Instrument des klinischen Risikomanagements zur Analyse von systembezogenen Fehlern, kritischen Ereignissen und Beinahe-Schäden im Gesundheitswesen. CIRS kommt auch bei der Sana Klinken AG zum Einsatz. Mitarbeitende können Vorfälle dadurch anonym beziehungsweise vertraulich berichten. Die so gewonnenen Ergebnisse dienen der Identifizierung von Risiken sowie der Verbesserungen und Planung präventiver Maßnahmen.</span></p><h2><span>Monitoring der Behandlungsqualität</span></h2><p><span>Ein zentrales Instrument zur Überwachung der Behandlungsqualität und Patientensicherheit ist das Monitoring der medizinischen Behandlungsqualität. „Wir arbeiten Komplikationen in systematischen Analysen auf, damit sich vermeidbare Fehler nicht wiederholen“, so Dr. Susanne Eberl. Erst Anfang 2023 wurde für die Durchführung von speziellen Konferenzen zur Analyse und Besprechung von besonderen Behandlungsverläufen oder unerwünschten Ereignissen ein konzernweiter Standard eingeführt.</span></p><p><span>Komplikationen und unerwartete Heilverläufe werden bei Sana in systematischen Analysen wie M&M-Konferenzen, Peer Reviews und EriKA-Fallanalysen analysiert und aufgearbeitet.</span></p><p><i><span>M&M-Konferenzen</span></i></p><p><span>Für die Durchführung von hausinternen interdisziplinären M&M-Konferenzen stellt die Initiative Qualitätsmedizin (IQM) einen </span><a href="https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/qualitaetsmethodik/qualitaetsmanagement" target="_blank"><span>Leitfaden</span></a><span> zur Verfügung. Bei M&M-Konferenzen handelt es sich laut Definition der IQM um „eine berufsgruppen- und disziplinübergreifende, regelmäßige, strukturierte Besprechung von Todesfällen und besonders schweren Krankheitsverläufen mit dem Ziel der Sicherstellung eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses“. Wichtig ist eine feste Terminierung für die Besprechung aktueller Fälle. Nach der Fallpräsentation erfolgt die Diskussion und Analyse der Ergebnisse auf wissenschaftlicher Basis (evidenzbasiert). Ziel ist die Ableitung von Verbesserungsmaßnahmen. Wichtig ist auch die Kontrolle der Umsetzung.</span></p><p><i><span>Peer Reviews</span></i></p><p><span>Im Rahmen des </span><a href="https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/qualitaetsmethodik/peer-review"><span>IQM-Peer Reviews</span></a><span> werden ausgewählte Patientenakten geprüft. Ziel ist die Identifizierung von Schwachstellen in Abläufen, Strukturen und Schnittstellen. Die Ergebnisse werden im kollegialen Austausch zwischen Mitarbeitenden der Klinik und dem Peer Team besprochen. Auch hier werden die gefundenen Potenziale zur Verbesserung gemeinsam diskutiert und Lösungsvorschläge entwickelt. Wichtig ist dabei eine offene Lern- und Sicherheitskultur. Weiterführende Informationen zum Ablauf gibt es auf der Web-Seite der IQM. Dort steht auch ein </span><a href="https://www.initiative-qualitaetsmedizin.de/fileadmin/downloads/qualiaetsmethodik/peer-review/230220_IQM_Poster_Peerreview_A4.pdf"><span>Poster</span></a><span> zur Verfügung.</span></p><p><i><span>EriKA-Fallanalysen</span></i></p><p><span>Die Abkürzung </span><a href="https://www.aps-ev.de/wp-content/uploads/2016/09/WS33_Jahn.pdf" target="_blank"><span>EriKA</span></a><span> steht für Ereignis-, Risiko-und Kommunikations-Analyse. Dabei handelt es sich um interne Fallanalysen nach einer definierten Vorgehensweise. Bei dieser Methode wird ein konkreter Fall aus verschiedenen Perspektiven – zum Beispiel von Patienten und Mitarbeitenden – analysiert, reflektiert und beurteilt.</span></p><h2><span>Training für Mitarbeitende</span></h2><p><span>Auch Trainingsangebote für Mitarbeitende tragen zur Gewährleistung der Patientensicherheit bei. In Simulationstrainings üben Mitarbeitende beispielsweise lebensrettende Maßnahmen bei Herz-Kreislauf-Stillstand und die Kommunikation im Team. Die Abstimmung ist in Notfallsituationen besonders wichtig und jeder Griff muss sitzen. In diesem Kontext findet das aus der Luftfahrt bekannte und für besondere Sicherheit eingesetzte Crew Ressource Management (CRM) Anwendung. Nach jedem Training werden die Behandlungsschritte im Team (Debriefing) besprochen und Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet.</span></p><p><span>„Das ist insbesondere für die Kollegen in Hochrisikobereichen wichtig“, betont Dr. Susanne Eberl. „Dazu gehören beispielsweise die zentralen Notaufnahmen, Stroke Units, Geburtshilfe-Stationen oder Herzkatheter-Labore.“ Notfallsituationen werden dort in festen Teams simuliert. Nach jedem Training erfolgt die Besprechung von Verbesserungsmaßnahmen. „Auch hier sind wir ständig mit der Optimierung der bestehenden Maßnahmen beschäftigt“, erklärt Dr. Susanne Eberl die geplanten Weiterentwicklungen.</span></p><p><i><span>CRM verbessert System- und Teamsicherheit</span></i></p><p><span>Nach Angaben des </span><a href="https://inpass.de/de-de/crew-resource-management-crm/"><span>Instituts für Patientensicherheit</span></a><span> zeigen Studien, dass CRM zur Verbesserung der System- und Teamsicherheit beiträgt. Wichtige Aspekte des Trainings sind die Verbesserung von Kooperation, situativer Aufmerksamkeit, Führungsverhalten und Entscheidungsfindung. Zudem liegt der Fokus auf einer effektiven Kommunikation im Team. Darüber hinaus steht auch die Stärkung persönlicher Kompetenzen wie effektive Delegation und zielgerichtete Priorisierung im Fokus.</span></p><p><i><span>Mehr Sicherheit, weniger Ressourcenverbrauch</span></i></p><p><span>Ein positiver Zusatzeffekt ist außerdem die langfristige Einsparung von Kosten. CRM trägt nicht nur zu einer verbesserten Sicherheit für die Patienten bei, sondern steigert auch die Effektivität und Effizienz und verringert damit die Kosten.</span></p><h2><span>Sana-interne Projekte für mehr Patientensicherheit</span></h2><p><span>Projektbeispiele &nbsp;für mehr Patientensicherheit sind der Einsatz des Statistik- und Analysesystems HyBASE sowie das Fortbildungsprogramm „Antibiotic Stewardship“ (ABS)&nbsp;</span></p><p><i><span>Krankenhaushygiene – Projekt zu HyBASE</span></i></p><p><span>Die Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention (</span><a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Kommission/kommission_node.html" target="_blank"><span>KRINKO</span></a><span>) erstellt Empfehlungen zur Prävention nosokomialer Infektionen sowie zu betrieblich-organisatorischen und baulich-funktionellen Maßnahmen der Hygiene in Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen. Dazu gehören unter anderem die 2023 als Update publizierten </span><a href="https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Krankenhaushygiene/Kommission/Downloads/Rili_Hygmanagement.pdf?__blob=publicationFile" target="_blank"><span>Empfehlungen</span></a><span> zu personellen und organisatorischen Voraussetzungen zur Prävention nosokomialer Infektionen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d500259a-bc88-4240-afa1-bd3bde52e490/1920_20230913-markusdettenkofer.jpg?59324"><p><span>Darauf sowie auf den wissenschaftlichen und rechtlichen Grundlagen basieren die Maßnahmen des Bereichs Hygiene und Infektiologie bei Sana. Eine bedeutende Rolle kommt der Erhebung von Hygienekennzahlen zu (Surveillance). Ziel ist die Einführung einer einheitlichen, schnittstellenbasierten Lösung in allen Kliniken sowie die Vereinheitlichung des Meldeprozesses der hygienerelevanten Daten. Dafür kommt das Statistik- und Analysesystem </span><a href="https://epinet.de/hybase-klinik/?_sm_au_=iVVNwH6rFnvPST05288MJK6s3VH3c" target="_blank"><span>HyBASE</span></a><span> (Fa. EpiNet AG) zum Einsatz, das verschiedene interne Informationsquellen mit den Infektionsmeldungen aus dem Labor verbindet. Dies ermöglicht eine detaillierte Auswertung. „Mit HyBASE können wir Problembereiche frühzeitig erkennen und einen hohen Hygiene-Standard sichern“, erklärt Prof. Dr. Markus Dettenkofer, Leiter des Bereichs Hygiene und Infektiologie. Derzeit läuft bei Sana der Rollout von HyBASE, der Abschluss des Projekts ist für Ende 2024 geplant.</span></p><p><i><span>Antibiotic Stewardship</span></i></p><p><span>Im Rahmen des Fortbildungsprogramms „Antibiotic Stewardship“ (ABS) setzt Sana sich intensiv für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Antibiotika ein. Die Maßnahmen haben dabei insbesondere häufige Anwendungsgebiete von Antibiotika im Blick, dazu gehören unter anderem die perioperative Antibiotika-Prophylaxe sowie Krankheitsbilder, bei denen Antibiotika zum Einsatz kommen oder die einen lang andauernden Einsatz von Antibiotika erfordern. Die ABS-Kernstrategien folgen den Empfehlungen der </span><a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/092-001" target="_blank"><span>S3-Leitlinie</span></a><span> "Strategien zur Sicherung rationaler Antibiotika-Anwendung im Krankenhaus”, dazu gehören zum Beispiel lokale Behandlungsleitlinien sowie Freigaberegelungen, ABS-Visiten und spezifische Fortbildungsmaßnahmen (auch das Sana-eigene ABS Kursprogramm).</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Qualitaet,Patientensicherheit,Praevention]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 Sep 2023 09:31:22 +0200</pubDate>
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