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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:04:50 +0200</pubDate>
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                        <title>Der plötzliche Herztod lauert überall - auch an der Supermarktkasse</title>
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Oktober öffentliches Wiedebelebungstraining im Senftenberger Kaufland&nbsp;</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Prüfen. Rufen. Drücken. Mit diesen drei einfachen Schritten kann jeder zum Lebensretter werden, wenn das Herz eines betroffenen stillsteht. Doch dann muss jeder Handgriff sitzen. Der Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses steht auf Platz 3 der häufigsten Todesursachen in Deutschland.&nbsp;&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Mehr als 10.000 Menschenleben könnten jedes Jahr gerettet werden, wenn Laienhelfer wie Familienmitglieder, Freunde, Arbeitskollegen oder Passanten im Falle eines plötzlichen Herzstillstandes sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen helfen würden. Der World Restart a Heart Day rückt dieses wichtige Thema&nbsp;&nbsp;jedes Jahr erneut in den Fokus, um so viele Menschen wie möglich fit in der Reanimation zu machen.&nbsp;&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Leben retten kann so einfach sein</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Das Ziel ist klar: Leben retten – schnell, sicher und für jeden möglich. Genau das möchte auch das Team des Interdisziplinären Zentrums für Intensivmedizin und Anästhesie der Sana Kliniken Niederlausitz vermitteln. „Leben retten ist selbst für Laien kinderleicht, denn es braucht nicht mehr als drei Schritte: Prüfen. Rufen. Drücken. Man kann nichts falsch machen, außer nicht zu helfen“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Interdisziplinären Zentrums für Intensivmedizin und Anästhesie in Senftenberg.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Um das zu zeigen, wird das Team gemeinsam mit dem Rettungsdienst Niederlausitz und der DRK-Wasserwacht am 16. Oktober von 13 bis 17 Uhr im Kaufland Senftenberg aktiv sein. Ziel ist es, Passanten Mut zu machen, im Notfall beherzt zu handeln und Leben zu retten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f684a8bf-0984-4820-bc65-bf3488597d74/1920_projekttaggymnasium_5903.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Auch im Rahmen von Schulprojekttagen engagiert sich das Team der Sana Kliniken Niederlausitz: Weil es kinderleicht ist, ein Leben zu retten, werden die drei wichtigen Schritte - nämlich "Prüfen. Rufen. Drücken." nicht nur bei Aktionen wie im Senftenberger Kaufland, sondern auch im Rahmen von Projekttagen geübt, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f684a8bf-0984-4820-bc65-bf3488597d74/projekttaggymnasium_5903/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Drei Schritte sind einfach lebensrettend</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Wenn plötzlich jemand zusammenbricht, zählt jede Sekunde. Doch viele Menschen zögern aus Unsicherheit. Dabei kann jeder mit drei einfachen Handgriffen helfen – prüfen, ob eine Reaktion oder Atmung vorhanden ist, den Notruf wählen und sofort mit der Herzdruckmassage beginnen. „Wir erklären Passanten, wie sie prüfen können, ob jemand einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hat, wie sie schnell und effektiv Hilfe rufen und was bei einer Herzdruckmassage zu beachten ist“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. Am Aktionstag wird genau das praxisnah demonstriert – mitten im Alltag, zum Zuschauen und Mitmachen. Genau dort wo Senftenberger und Niederlausitzer Tag für Tag unterwegs sind.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Mit dem richtigen Rhythmus zum Reanimationserfolg</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Damit Interessierte das Gelernte direkt ausprobieren können, bringt das Aktionsteam Übungspuppen mit und auch der Rettungsdienst Niederlausitz wird einem Rettungswagen ganz praktisch zeigen, wie es in der Rettungskette weitergeht. So wird theoretisches Wissen schnell zu praktischer Routine. Und weil der richtige Takt entscheidend ist, setzen die Profis auf bekannte Songs als Taktgeber: „Stayin’ Alive“ von den Bee Gees, „Dancing Queen“ von ABBA oder „Biene Maja“ liefern den passenden Beat für die Herzdruckmassage. Der Rhythmus von 100 bis 120 Schlägen pro Minute hilft dabei, dass das Blut in Bewegung bleibt – bis die Profis des Rettungsdienstes Niederlausitz die Reanimation übernehmen können.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Reanimation trainieren und Hemmschwellen senken</span></h2><p><span style="text-align:start;">Der Aktionstag will mehr als Wissen vermitteln – er soll Hemmungen abbauen. Wer einmal selbst gedrückt hat, reagiert im Ernstfall schneller und sicherer. Gerade in einer Region, in der Notärzte oft längere Wege zurücklegen müssen, ist das Wissen um Erste Hilfe und Lebensrettende Sofortmaßnahmen entscheidend. Jede Minute zählt – und jede helfende Hand kann Leben retten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ca12f8c1-ed22-45e7-aeb5-8411071cdda4/1920_istock-1078162488.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Bevor die Profi-Retter des Rettungsdienstes die Reanimation übernehmen und den Betroffenen in ein Krankenhaus bringen können, ist es wichtig, dass Ersthelfer beherzt eingreifen. Nur mit ihrer Hilfe hat ein betroffener eines Herzstillstandes überhaupt eine Chance zu überleben. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ca12f8c1-ed22-45e7-aeb5-8411071cdda4/istock-1078162488/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Teamwork gegen den plötzlichen Herztod</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Das Team um Dr. Volkmar Hanisch und die Mitaussteller zeigt im Rahmen der Aktion am 16. Oktober 2025 eindrucksvoll, dass Lebensrettung keine Frage des Berufs, des Alters oder der Mobilität&nbsp;&nbsp;ist, sondern des Mutes. Wer am 16. Oktober im Kaufland Senftenberg vorbeikommt, kann selbst aktiv werden – und vielleicht schon morgen zum Lebensretter werden. Denn Leben retten kann jeder – jederzeit und überall. Dafür muss sich jeder nur diese Schritte merken: Prüfen. Rufen. Drücken.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Expertenteam für Gesundheit</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Sana Kliniken Niederlausitz sind die Experten rund um Gesundheit im Süden Brandenburgs. Von zertifiziertem Traumazentrum über Stroke Unit bis hin zu 24/7 Herzkatheter-Rufbereitschaft steht das Team für Notfälle jederzeit bereit.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Wiederbelebung,Wiederbelebungstraining,WorldRestartAHeartDay,Kardiologe,kardiologie,Herzdruckmassage,Herzinfarkt,Herzstillstand,ploetzlicher Herzstillstand,ploetzlicher Herztod,PlötzlicherHerztod,wissen fuer herz]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:04:50 +0200</pubDate>
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                        <title>Lebensretter werden – gewusst wie!</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/lebensretter-werden--gewusst-wie/</guid><pp:caseid>720962</pp:caseid><pp:subtitle>Gemeinsame Aktion von DRK und Sana Klinikum auf dem  Biberacher Wochenmarkt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Wenn das Herz plötzlich stehenbleibt, zählt jede Minute. Doch was tun im Notfall?</strong></span> <strong>Antworten darauf geben der </strong><a href="https://www.drk-bc.de/" target="_blank"><strong>DRK-Kreisverband Biberach</strong></a><strong> und das </strong><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></a><strong> im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“. Am Samstag, den 20. September, sind Klinikärzte und Mitarbeitende des DRK ab 8 Uhr mit einem Infostand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten. Dort erfahren Interessierte, wie im Ernstfall jeder zum Lebensretter werden kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ein plötzlicher Herzstillstand kommt oft ohne Vorwarnung: Menschen brechen beim Gehen, Sport oder im Alltag einfach zusammen – reagieren und atmen nicht mehr. Ab diesem Moment zählt jede Minute. Wird sofort mit der Wiederbelebung begonnen, steigen die Überlebenschancen deutlich. Jede Minute ohne Herzdruckmassage verringert die Überlebensrate hingegen um rund zehn Prozent. „Das ist insofern relevant zu wissen, da in Deutschland jährlich mehr als 60.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden. Rund 65 Prozent davon in den eigenen vier Wänden und in den meisten Fällen ohne medizinisch geschulte Person in der Nähe“, verdeutlicht PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Biberacher Sana Klinikum. Schätzungen zufolge sterben so etwa 65.000 Menschen jährlich am plötzlichen Herztod – viele davon könnten bei sofortiger Hilfe überleben.</p><p style="text-align:justify;">„Oft ist es das schnelle Handeln von Ersthelfern, das den Unterschied macht und wortwörtlich über Leben und Tod entscheidet“, betont Michael Mutschler, Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. Dennoch trauen sich viele Menschen im Notfall nicht, aktiv zu werden – aus Angst, Fehler zu machen. „Dabei gibt es nur einen Fehler, nämlich nichts zu machen.“</p><h2 style="text-align:justify;">Positive Entwicklung bei der Laienreanimationsquote&nbsp;</h2><p style="text-align:justify;">Positiv ist: Durch gezielte Aufklärungskampagnen steigt die Zahl der Helfenden in Deutschland kontinuierlich. Lag die Quote der Laienreanimation 2010 noch bei rund 16 Prozent, liegt sie heute bereits bei über 50 Prozent. Ein erfreulicher Fortschritt – doch fast die Hälfte der Bevölkerung ist damit immer noch nicht ausreichend vorbereitet. Auch im internationalen Vergleich besteht Verbesserungsbedarf: In Dänemark, Norwegen oder den Niederlanden liegt die Quote zwischen 70 und über 80 Prozent, da dort Kinder bereits in der Schule lernen, wie man im Ernstfall Leben rettet. „Da wollen wir hin – und dafür setzen wir uns ein“, sind sich die Experten von DRK und Sana einig.</p><h2 style="text-align:justify;">Praxisnahe Wissensvermittlung: PRÜFEN. RUFEN. DRÜCKEN.</h2><p style="text-align:justify;">Aufklärung und praxisnahe Wissensvermittlung sind entscheidend, um Hemmschwellen abzubauen und Menschen zum Handeln zu ermutigen: „Nach der positiven Resonanz im letzten Jahr nutzen wir die Woche der Wiederbelebung auch in diesem Jahr, um auf dem Wochenmarkt möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, zu sensibilisieren und zu informieren“, so Manfred Rommel, Kreisausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband Biberach. „Für uns ist es eine echte Herzensangelegenheit, den Menschen in der Region zu zeigen, dass Wiederbelebung gar nicht schwer ist“, ergänzt Hafner. <span>Interessierte erfahren am Infostand daher alles rund um das Thema Herzstillstand und Wiederbelebung – vom Erkennen der Symptome bis hin zu den richtigen Handgriffen im Notfall. </span>Dabei hilft die bewährte Formel:</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>PRÜFEN:</strong></span> Ist die Person bewusstlos? Reagiert sie? Atmet sie noch?<br><span><strong>RUFEN:</strong></span> Sofort den Notruf 112 wählen oder eine andere Person darum bitten.<br><span><strong>DRÜCKEN:</strong></span> <span>Die Rettungsleitstelle leitet telefonisch zur Reanimation an, während parallel die Hilfskräfte alarmiert werden. M</span>it beiden Händen fest und schnell in die Mitte des Brustkorbs drücken – mindestens 100 Mal pro Minute, solange bis der Rettungsdienst eintrifft. Bei mehreren Helfenden empfiehlt sich ein Wechsel nach circa zwei Minuten.</p><p style="text-align:justify;">Um das Vorgehen bei einer Herzdruckmassage im Gedächtnis zu verankern, wird es am Infostand praxisnah an einer Reanimationspuppe geübt. Durch dieses Üben werden gleichzeitig Hemmungen abgebaut, sodass sich Laienhelfer im Ernstfall sicherer fühlen und sofort handeln können.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/1920_250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie.jpg?10000"><p><i><span>DRK und Sana sind am Samstag, den 20. September ab 8 Uhr mit einem Stand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten und informieren ganz praktisch zum Thema plötzlicher Herzstillstand und Reanimation.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,informationsveranstaltung,Patienteninformation,Patienteninformationsveranstaltung,Aufklaerung,wochederwiederbelebung,Wiederbelebung,Wiederbelebungstraining,Laienreanimation,Reanimation,Reanimationstraining,Herzstillstand,ploetzlicher Herzstillstand,PlötzlicherHerztod,ploetzlicher Herztod,Erste Hilfe,erstehilfe,DRK]]></category>
            <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:22:18 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn das Herz plötzlich zu schlagen aufhört…</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-das-herz-ploetzlich-zu-schlagen-aufhoert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-das-herz-ploetzlich-zu-schlagen-aufhoert/</guid><pp:caseid>602586</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• Bornaer Mittwochsvorlesung im Rahmen des Herzmonats der Deutschen Herzstiftung</p><p>• Kardiologe beleuchtet am 01. November das Thema »Plötzlicher Herztod«</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Fußball-EM 2021: Kurz vor der Halbzeit des Spiels Dänemark gegen Finnland bricht der Spieler Christian Eriksen plötzlich auf dem Spielfeld zusammen und bleibt reglos liegen. Sofort beginnen Notärzte mit der Reanimation, er wird dann vom Platz getragen. Nach langem Bangen dann die erlösende Nachricht: Eriksen hat Glück und überlebt. Und dennoch: Etwa 20 Prozent aller Sterbefälle in Deutschland sind auf den </strong><a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/fakten-ploetzlicher-herztod" target="_blank"><strong>plötzlichen Herztod</strong></a><strong> zurückzuführen. Dr. Uwe Müller, Kardiologe am Sana Klinikum Borna, spricht in der 106. Bornaer Mittwochsvorlesung darüber, wie man sich vor dem plötzlichen Herztod schützen kann.&nbsp;&nbsp;</strong><br><br>Jahr für Jahr erleiden etwa 65.000 Menschen in Deutschland einen plötzlichen Herztod. Unmittelbar eingeleitet wird dieser überwiegend durch Kammerflimmern, das das Herz von einem Moment auf den anderen komplett aus dem Takt bringt. Es hört auf zu schlagen, der Blutdruck sinkt auf »Null«. Betroffene verspüren nach etwa vier Sekunden eine »Leere« im Kopf. Nach zirka acht Sekunden brechen sie bewusstlos zusammen. Nach zwei bis drei Minuten hören sie auf zu atmen. Nach zehn Minuten sind Wiederbelebungsmaßnahmen in aller Regel erfolglos. Das Tückische: der Herztod kommt ohne Vorwarnung, äußere Anzeichen gibt es in den allermeisten Fällen nicht.<br><br><strong>Infoveranstaltung am 01. November im Bornaer Auditorium</strong><br>In einer <a href="https://www.sana.de/leipzigerland/gut-zu-wissen/veranstaltungen?tx_calendarize_calendar%5Baction%5D=detail&tx_calendarize_calendar%5Bcontroller%5D=Calendar&tx_calendarize_calendar%5Bindex%5D=41420&cHash=2de5e3407f8d2764ae7353b286e9e833" target="_blank">Veranstaltung am 01. November</a> möchte der Kardiologe Dr. Uwe Müller, Stv. Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Sana Klinikum Borna, daher informieren und sensibilisieren, wie Vorbeugung, frühzeitiges Erkennen und die konsequente Behandlung von Herzerkrankungen helfen, das Risiko eines plötzlichen Herztods auf ein Minimum zu reduzieren. Welche Patienten sind gefährdet, einen plötzlichen Herztod zu erleiden? Welche Risikofaktoren gibt es? Wie kann vorgebeugt werden? Was ist im Notfall zu tun? Und welche Maßnahmen können Leben retten? Diese und andere Fragen beantwortet Dr. Müller am 01. November im Auditorium des Sana Kinikums Borna. Beginn ist um 16:30 Uhr, der Eintritt ist frei.&nbsp;</p><p><strong>Hintergrund: Bornaer Mittwochsvorlesung&nbsp;</strong><br>»Bornaer Mittwochsvorlesung« − so heißt die Reihe medizinischer Vorträge, die seit Anfang 2009 von Ärzten der Sana Kliniken Leipziger Land populärwissenschaftlich für Patienten, Besuchende und Interessierte gestaltet wird. Die Vorlesungen sollen den Zuhörern unterschiedliche medizinische Themen verständlich näherbringen sowie über den aktuellen Stand der medizinischen Entwicklungen informieren. Innerhalb der etwa eineinhalbstündigen Veranstaltung sprechen Spezialisten zu einem ausgewählten medizinischen Thema. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, ganz persönliche Fragen an die Referenten zu richten.&nbsp;<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4b76921b-7369-4624-807a-e60a7dd155b6/1920_ll-20210301-mueller-uwe-hochcopyrobinkunz.jpg?31732"><p>Der Kardiologe Dr. Uwe Müller spricht am 01. November zum Thema “Plötzlicher Herztod”&nbsp;<br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4b76921b-7369-4624-807a-e60a7dd155b6/ll-20210301-mueller-uwe-hochcopyrobinkunz/" target="_blank">Fotodownload</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Borna,Leipziger Land,Bornaer Mittwochsvorlesung,ploetzlicher Herzstillstand,Herzstillstand,Herzerkrankung,herzmedizin,Infoveranstaltung,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Oct 2023 10:24:01 +0200</pubDate>
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                        <title>Plötzlicher Herzstillstand: Jeder kann ein Leben retten!</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/themendienst-ploetzlicher-herzstillstand/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/themendienst-ploetzlicher-herzstillstand/</guid><pp:caseid>590708</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ein gesundes Herz schlägt durchschnittlich 100.000 Mal pro Tag und bis zu drei Milliarden Mal im Laufe des gesamten Lebens. Doch etwa alle sieben Minuten bleibt in Deutschland ganz plötzlich ein Herz stehen. Rund 65.000 Menschen in Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie </strong><a href="https://dgk.org/pressemitteilungen/2021-ht-pm/2021-ht-aktuelle-pm/2021-ht-aktuelle-pm-tag2/ploetzlicher-herzstillstand-65-000-menschen-pro-jahr-in-deutschland-betroffen/?_sm_au_=iVVD6S0N6qfbbL46288MJK6s3VH3c" target="_blank"><strong>DGK</strong></a><strong> jedes Jahr vom plötzlichen Herztod betroffen, etwa 60.000 sterben daran. Das sind dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. &nbsp;(</strong><a href="https://dzhk.de/herz-kreislauf-erkrankungen/herz-kreislauf-erkrankungen/ploetzlicher-herztod/?_sm_au_=iVVD6S0N6qfbbL46288MJK6s3VH3c" target="_blank"><strong>DZHK</strong></a><strong>) zufolge ungefähr 20 Prozent aller durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachten Todesfälle.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2>Notfall tritt ohne Vorwarnung ein&nbsp;</h2><p>Wie die <a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/fakten-ploetzlicher-herztod" target="_blank">Deutsche Herzstiftung</a> erklärt, handelt es sich beim plötzlichen Herztod um eine Notfallsituation, die ohne Vorwarnung bei Personen auftritt, die 24 Stunden vorher vermeintlich noch gesund waren. Das Krankheitsbild ist dabei keineswegs einheitlich. Viele Herzleiden können die Ursache für das Kammerflimmern sein, das dem Kreislaufkollaps mit Herzstillstand vorausgeht. Die häufigste Ursache ist eine koronare Herzkrankheit (KHK), aber auch Erkrankungen der Herzklappen oder angeborene Herzfehler können zum plötzlichen Herztod führen.&nbsp;</p><h2>Prävention durch regelmäßige Untersuchungen&nbsp;</h2><p>Um dem plötzlichen Herztod vorzubeugen, sind regelmäßige Untersuchungen wichtig. So lassen sich möglicherweise unentdeckte Erkrankungen frühzeitig identifizieren. Das Risiko steigt mit dem Alter, da Senioren auch häufiger unter Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems leiden. Männer sind gefährdeter als Frauen. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Erst im Januar verstarb die 54-jährige Sängerin Lisa Marie Presley <a href="https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/es-kann-auch-junge-menschen-betreffen-ploetzlicher-herztod-wer-in-gefahr-ist-wie-sie-sich-schuetzen-und-was-sie-im-notfall-tun-sollten_id_11289104.html?_sm_au_=iVVD6S0N6qfbbL46288MJK6s3VH3c" target="_blank">Medienberichten</a> zufolge aus unbekannten Gründen an einem Herzstillstand. Auch im Sport kommt es immer wieder zu Fällen von plötzlichem Herzstillstand. 2021 hatte beispielsweise der Zusammenbruch des dänischen Fußballspielers <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/fussball-herzstillstand-100.html?_sm_au_=iVVD6S0N6qfbbL46288MJK6s3VH3c#:~:text=Den%20d%C3%A4nischen%20Fu%C3%9Fballspieler%20Christian%20Eriksen,und%20Defibrillator%20erfolgreich%20wiederbelebt%20werden." target="_blank">Christian Eriksen</a> bei der Fußball-Europameisterschaft weltweit für Bestürzung gesorgt. Der erst 29-jährige Sportler konnte durch Herzdruckmassage und Defibrillator jedoch zum Glück erfolgreich wiederbelebt werden.&nbsp;</p><h2>Jede Minute zählt&nbsp;</h2><p>Nicht in allen Fällen, aber oft, lässt sich der Herztod durch frühzeitige Diagnose und Therapie vermeiden, betont die <a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/fakten-ploetzlicher-herztod" target="_blank">Deutsche Herzstiftung</a>. Die folgenden Symptome muss jeder ernst nehmen:&nbsp;</p><ul><li>Brustschmerzen (Angina pectoris) und/oder Luftnot&nbsp;</li><li>Herzrasen mit Einschränkung der Belastbarkeit&nbsp;</li><li>Hartnäckiges Herzstolpern&nbsp;</li><li>Kurze Bewusstlosigkeiten&nbsp;</li><li>Schwindelanfälle, drohende Bewusstlosigkeit&nbsp;<br>&nbsp;</li></ul><p>Bei plötzlich einsetzenden starken Schmerzen – im Brustkorb, hinter dem Brustbein, zwischen den Schulterblättern, im Oberbauch, Ausstrahlung in Arm, Hals oder Kiefer –, die länger als fünf Minuten anhalten und sich in Ruhe nicht bessern, muss SOFORT der Notarzt (112) alarmiert werden.&nbsp;</p><p>Bricht die Person bewusstlos zusammen, sind <a href="https://www.einlebenretten.de/" target="_blank">drei Dinge</a> wichtig: PRÜFEN, RUFEN, DRÜCKEN&nbsp;</p><p>Sofern ein automatisierter externer Defibrillator (<a href="https://www.sana.de/newsroom/themendienst-aed/" target="_blank">AED</a>) verfügbar ist und mindestens zwei Helfer vor Ort sind, sollte das Gerät nach Empfehlung der <a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/fakten-ploetzlicher-herztod" target="_blank">Deutschen Herzstiftung</a> unbedingt zum Einsatz kommen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b58d4398-4c14-4547-80e2-abce5e557c15/1920_gettyimages-1422012262reanimationtraining-microgen-istock-gettyimagesplus.jpg?10000"><h2>Reanimationsunterricht an Schulen: Chance wieder vertan&nbsp;</h2><p>Auch Kindern und Jugendlichen komme als Ersthelfern eine Schlüsselrolle zu, dies betonte die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erneut in einer <a href="https://www.divi.de/presse/pressemeldungen/pm-zum-start-des-neuen-schuljahres-wieder-fehlt-der-wiederbelebungsunterricht-flaechendeckend-im-lehrplan" target="_blank">Pressemitteilung</a> Ende August 2023. Seit Jahren fordere die DIVI schon die flächendeckende Einführung von Wiederbelebungsunterricht für jedes Kind spätestens ab der siebten Klasse. Doch der Blick in die Lehrpläne für das neue Schuljahr zeige, dass die Chance auch in diesem Jahr wieder vertan werde. Und das, obwohl aus anderen Ländern bereits bekannt sei, dass ein Wiederbelebungsunterricht für Schulkinder effektiv ist. In Dänemark ist der Wiederbelebungsunterricht für Schüler seit 2005 gesetzlich festgeschrieben. Dadurch habe sich die Überlebensrate bei einem Stillstand des Herz-Krauslaufsystems verdreifacht. Dies könne Deutschland auch schaffen – davon sei Univ.-Prof. Bernd Böttiger, Präsidiumsmitglied der DIVI, Vorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung und Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes, überzeugt.&nbsp;</p><p>Auch wenn es bisher keine Verpflichtung gibt, können Schulen aktiv werden. Mit „Schüler retten Leben“ steht Lehrkräften eine informative <a href="https://www.schuelerrettenleben.de/" target="_blank">Plattform</a> zur Verfügung. Dort gibt es nicht nur zahlreiche Hintergrundinformationen zum Thema, sondern auch konkrete Materialien für die Vorbereitung des Unterrichtes zum Thema Wiederbelebung.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Reanimation,ploetzlicher Herzstillstand,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 13:39:21 +0200</pubDate>
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