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                    <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 09:36:33 +0200</pubDate>
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                        <title>Querschnittmedizin in Rummelsberg wird weiter ausgebaut</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/querschnittmedizin-in-rummelsberg-wird-weiter-ausgebaut/</guid><pp:caseid>720637</pp:caseid><pp:subtitle>Tag der Querschnittlähmung – seit 2019 wurden 3600 Patienten im Rummelsberger Querschnittzentrum behandelt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Am 5. September 2025 ruft die Internationale Rückenmarkgesellschaft zum Internationalen Tag der Querschnittlähmung auf. Dr. Matthias Ponfick, Chefarzt des Querschnittzentrums am Krankenhaus Rummelsberg, ordnet die Erkenntnisse zu einer aktuellen Studie ein, welche die Deutschsprachige Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP) anlässlich des Aktionstages veröffentlicht hat.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Konkret geht es um die aktuelle Ergebnisse der German Spinal Cord Injury Survey, kurz GerSCI-Studie. Die von der Klinik für Paraplegiologie des Universitätsklinikums Heidelberg koordinierte Befragungsstudie liefert umfassende Einblicke in die Lebensrealität von Menschen mit Querschnittlähmung in Deutschland. An der nach 2017 zum zweiten Mal durchgeführten internationalen Studie nahmen 2023/2024 weltweit 32 Länder teil. In Deutschland beteiligten sich 15 Zentren der DMGP. Rund 23.600 betroffene Personen wurden kontaktiert, von denen 2.670 die 90 Fragen der Umfrage beantwortet haben. Rund 20% aller Querschnittlähmungen in Deutschland sind durch Stürze verursacht, die meisten führen zu Lähmungen an Armen und Beinen (Tetraplegie). Die Ergebnisse zeigen schwerwiegende Folgen der Querschnittlähmung auf, die weit über die allgemein bekannte Rollstuhlabhängigkeit hinausgehen: 1. Fast 50 Prozent aller Befragten leiden unter ausgeprägten bis extremen Schmerzen. 2. Über ein Drittel berichten über erhebliche Beeinträchtigungen der Blasen- und Darmfunktion. 3. Über 40 Prozent berichten über erhebliche Einschränkungen der sexuellen Funktionen. „Die GerSCI-Zahlen machen deutlich: Eine Querschnittlähmung bedeutet einen massiven Verlust an Selbständigkeit und Lebensqualität und stellt eine große Herausforderung hinsichtlich der medizinischen Versorgung, der Hilfsmittelversorgung und der gesellschaftlichen Teilhabe dar. Umso wichtiger sind öffentliche Präventionskampagnen zur Aufklärung über Sturzrisiken bei jungen (Kopfsprung in flaches Wasser) und über Maßnahmen zur Sturzvorbeugung bei älteren Menschen (Sturz im häuslichen Umfeld)“, betont PD. Dr. med. Andreas Badke, erster Vorsitzender der DMGP. Die Wiederholung der GerSCI-Erhebung ermöglicht erstmals Aussagen zu zeitlichen Trends als Grundlage für gezielte Verbesserungen der Versorgung und Inklusion. Der Vergleich mit anderen europäischen Ländern wird helfen, strukturelle Schwächen in der Versorgung von Menschen mit Querschnittlähmung in Deutschland zu identifizieren und politische Handlungsfelder aufzuzeigen.</span></p><h2><span><strong>Querschnittzentrum Rummelsberg wichtige Anlaufstelle in der Region</strong></span></h2><p><span>Die Ergebnisse der Studie liegen auch Chefarzt Dr. Matthias Ponfick vor, der das Zentrum im Herbst 2017 am Krankenhaus Rummelsberg gründete und seitdem medizinisch leitet. Damals war das Zentrum deutschlandweit das 28. seiner Art. Seit 2019 bis heute wurden bislang 3600 Patienten behandelt. Zu den Erkenntnissen der Studie sagt der Neurologe: „Die Studie ermöglicht einen seltenen Einblick in die Versorgungsrealität von Menschen mit Querschnittlähmung, der uns in der Klinik – trotz des Angebots der lebenslangen Nachsorge – häufig verwehrt bleibt. Zudem zeigt sich im Vergleich zu 2017, dass zehn Prozent weniger Teilnehmer einer bezahlten Arbeit nachgehen. Dies kann zum einen durch den demografischen Wandel bedingt sein, zum anderen auch die Schwierigkeit der aktuellen wirtschaftlichen Lage darstellen, mit welcher Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert sind.“ Zwar seien die Unfälle erfreulicherweise rückgängig, von leerstehenden Betten kann jedoch keine Rede sein. „Durch den demographischen Wandel und das höhere Alter nimmt der Anteil der Querschnitte, welche erkrankungsbedingt sind, zu. Zusätzlich besitzen ältere Menschen bereits auch häufig schon mehrere Nebenerkrankungen, die ebenfalls behandelt werden müssen“, weiß Ponfick, dessen Zentrum von der DMGP als Querschnittgelähmten-Zentrum zertifiziert ist. Die Bedeutung für Menschen mit Behinderung hat man in Rummelsberg erkannt – und das wird auch im gerade entstehenden Neubau berücksichtigt, wie Ponfick erklärt: „Wir bekommen mehr Betten und mehr Ausstattung. Das ist ein klares Signal der Verantwortlichen und der Sana Kliniken AG, dass Medizin für Menschen mit Behinderung notwendig ist – und ein tolles Signal für den Standort Rummelsberg.“ Im Neubau der Klinik wird das Angebot von bislang 35 auf 44 Betten in der Querschnittmedizin erhöht. Durch die Leistungserweiterung um die Bereiche Gastroenterologie und Viszeralchirurgie hat sich seit Frühjahr das Angebot für Patienten mit Querschnittlähmung vor Ort nochmal erweitert. Eine regelhafte Darmkrebsvorsorge für Querschnittgelähmte ist möglich und zudem kann durch die beiden Abteilungen das Angebot an Maßnahmen zur Regulierung der Mastdarmtätigkeit und dadurch ein querschnittspezifisches, leitliniengerechtes Mastdarmmanagement angeboten werden.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9f447b2f-60f3-4819-b5f1-dc794a7f01c7/1920_250903_tag_der_querschnittlaumlhmung.jpg?10000"><p><i><span>Chefarzt Dr. Matthias Ponfick (dritter von links) lobt anlässlich des Internationalen Tages der Querschnittlähmung die Erkenntnisse der Studie und ist froh, dass das Behandlungsangebot und die Bettenzahl am Querschnittzentrum in Rummelsberg steigen. Allein seit 2019 bis heute wurden dort 3600 Patienten behandelt.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9f447b2f-60f3-4819-b5f1-dc794a7f01c7/250903_tag_der_querschnittlaumlhmung/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Querschnittzentrum,Ponfick,Querschnittlähmung,Dr. Matthias Ponfick]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 09:36:33 +0200</pubDate>
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                        <title>Premiere in der Klinik</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/premiere-in-der-klinik/</guid><pp:caseid>692274</pp:caseid><pp:subtitle>Bernd Mittenzwei las aus seinem Buch „Einer nur“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Chefarzt Dr. Matthias Ponfick und Autor Bernd Mittenzwei sorgten für eine Premiere am Krankenhaus Rummelsberg. Dass ein Chefarzt einen Vortrag hält, in dem Fall zur Querschnittmedizin, ist nichts Ungewöhnliches – in Kombination mit einer Autorenlesung am Krankenhaus allerdings schon. Zu dieser Premiere kam es im Krankenhaus Rummelsberg. Der Autor kehrte dabei genau an die Stelle zurück, wo die Handlung seines Romans beginnt und auch endet. Die überwiegende Zahl der Zuhörer kam aus dem Querschnittzentrum und lauschte für gut 90 Minuten der Stimme des Altdorfer Buchautors.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Dr. Matthias Ponfick, Chefarzt des Querschnittzentrums, stellte mit der Querschnittlähmung ein komplexes Syndrom vor, was sich aus vielen unterschiedlichen Symptomen zusammensetzt. Dabei ging er auf Sensibilitätsstörungen, Blasen- und Mastdarmstörung, auf Schmerzen aber auch auf die Lähmung selbst ein. Gleichzeitig stellte er besondere Hilfsmittel wie das Exoskelett vor, einen Roboter der zum Gehen verhilft, der aber nicht für jedermann geeignet ist – und hierzulande auch nicht alleine verwendet werden darf. Es müsse immer eine Person zur Sicherheit dabei sein. Allerdings kann man mit dem vorgestellten System Treppensteigen, was einen entscheidenden Vorteil für die Anwender bietet. Zwischendrin machte der Mediziner auch klar, dass bei vielen positiven Entwicklungen die Querschnittlähmung nicht heilbar ist. Vor einer Vielzahl an Betroffenen ging der Facharzt für Neurologie auf das Darmmanagement ein, die Wichtigkeit der Schultern „als Motor des Rollstuhlfahrers“ und auch auf das Entleeren der Blase mittels sterilen Einmalkathetern. Sollte dies selbstständig nicht möglich sein, ist in seltenen Fällen dies durch Angehörige möglich, allerdings sollte man sich den Konsequenzen dieser Entscheidung bewusst sein, da man damit jemand anderen dauerhaft an die eigene Blasenfunktion bindet. Durch das Querschnittzentrum in Rummelsberg ist ein lebenslanges Begleiten möglich und die Behandlung erfolge im interdisziplinären und interprofessionellen Zusammenspiel. Erfreulich ist hierbei auch die Entwicklung im Krankenhaus. Durch die neuen Abteilungen für Viszeralchirurgie und Gastroenterologie kann den Querschnittgelähmten zukünftig ein noch breiteres Behandlungsangebot wie z.B. Dickdarmspiegelungen im Rahmen der Krebsvorsorge angeboten werden. Ponfick schloss mit den Worten von Richard Weizäcker: „Nicht behindert zu sein, ist kein Verdienst, sondern ein Geschenk, was einem jeden Tag genommen werden kann“. Die perfekte Überleitung für den zweiten Teil der Veranstaltung um Bernd Mittenzwei. Schließlich erfährt der Hauptperson „Ajnur“ ein eben solcher Schicksalsschlag.</span></p><p><span>Mittenzwei freute sich über die Zuhörerschaft im für ihn ungewohnten Ambiente: „Ich empfinde es als großes Geschenk, dass Sie gekommen sind und mir zuhören“. Er nahm die Zuhörer mit auf die Radtour von Nürnberg nach Usedom. Das tat er in leidenschaftlicher Art und Weise, sodass das Auditorium schnell merkte, dass hier jemand nicht seinem Beruf, sondern seiner Leidenschaft nachgeht. Mit Soundeffekten wie Vogelgezwitscher oder Regentropfen nahm er die Zuhörer, die Hauptperson Ajnur – bosnisch für Mondlicht – und den Hund Heinrich mit auf die Reise über Städte, Zeltplätze und Begegnungen. Mit kurzweiligen Passagen hatte man das Gefühl, gar nicht in der Klinik, sondern unterwegs auf dem Rad zu sein und mit jedem Kilometer, welcher auf dem Rad zurückgelegt wird, wächst die Sympathie für die Hauptperson und den Autor, der geschickt autobiografische Erlebnisse einfließen lässt. Wobei der Zuhörer und Leser am Ende gar nicht mehr weiß, was davon autobiografisch und was erfunden ist. Zum Vorschein kommen dabei die Liebe zur deutschen Sprache, das Faible für Goethes Faust und der warnende Fingerzeig für Klima und Umwelt. Nicht belehrend, aber Eindruck erweckend, gelang es Mittenzwei nachhaltig in den Köpfen anzukommen und das ein oder andere Thema zu platzieren, zum Beispiel dass man nicht durch den Vornamen auf den Charakter schließen sollte. In vielen Situationen fanden sich Querschnittpatienten und Menschen mit Behinderung wieder, so dass die Autorenlesung für eine willkommene Abwechslung im Klinikalltag sorgte.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a82e8780-e64e-457e-94a7-e4f407838664/1920_250331-autorenlesung.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>Im Vortragssaal des Krankenhauses Rummelsberg las Autor Bernd Mittenzwei (vorne stehend) aus seinem Roman „Einer nur“.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a82e8780-e64e-457e-94a7-e4f407838664/250331-autorenlesung/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 360 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie (180 Betten), Neurologie (60 Betten), Innere Medizin (60 Betten) und Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter <a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Autorenlesung,Mittenzwei,Querschnittmedizin,Querschnittlähmung,Ponfick]]></category>
            <pubDate>Mon, 31 Mar 2025 11:40:55 +0200</pubDate>
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