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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 21:28:09 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 15:27:28 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Daniel Busch folgt auf Dr. Holger Otto</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/daniel-busch-folgt-auf-dr-holger-otto/</guid><pp:caseid>675113</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Das Sana Klinikum Hof bekommt am 1. Februar 2025 einen neuen Geschäftsführer.</li><li>Sana setzt dabei auf eine konzerninterne Lösung.</li><li>Nachbesetzung in Stuttgart und am Quellenhof erfolgt zeitnah.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Daniel Busch wird zum 1. Februar kommenden Jahres neuer Geschäftsführer des Sana Klinikums Hof. Er tritt damit die Nachfolge von Dr. med. Holger Otto an, der sich entschlossen hatte, im kommenden Frühjahr eine neue berufliche Aufgabe außerhalb der Sana Kliniken zu übernehmen. Daniel Busch absolvierte sein Studium der Gesundheitsökonomie an der Universität Bayreuth. Seit sieben Jahren ist er in unterschiedlichen Funktionen bei Sana beschäftigt, aktuell als Geschäftsführer des Stuttgarter Karl-Olga-Krankenhauses sowie des Neurologischen Rehabilitationszentrums Quellenhof in Bad Wildbad. Mit der Übernahme der Geschäftsführung des Sana Klinikums Hof kehrt er nun in die Region Oberfranken zurück.</p><p>„Daniel Busch ist es in seiner Stuttgarter Zeit sehr gut gelungen, die Gesundheitsversorgung an neue Herausforderungen durch Patienten, medizinischen Fortschritt und geänderte Rahmenbedingungen anzupassen“, so Sana-Vorstand Dr. Jens Schick, Chief Operating Officer. „Er ist hervorragend geeignet, die neue Aufgabe in Hof zu übernehmen und das Haus in Zeiten von Krankenhausreform, Ambulantisierung und Digitalisierung weiter auf einem nachhaltigen Kurs zu führen.“ Holger Otto habe in seiner elfjährigen Tätigkeit für das Sana Klinikum Hof die Weichen für eine gute Entwicklung&nbsp;gestellt. „Wir danken Dr. Holger Otto für seinen großen Einsatz und sein Engagement“, sagt Jens Schick. „Wir wünschen ihm beruflich wie privat alles Gute für die Zukunft.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/42d112a8-9df8-492a-9e01-7d3f07127119/1920_ottobuschheadersd.jpg?10000"><p><i>Daniel Busch folgt auf Dr. med. Holger Otto als Geschäftsführer des Sana Klinikums Hof</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/42d112a8-9df8-492a-9e01-7d3f07127119/ottobuschheadersd/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>Die Nachfolge von Daniel Busch an den Standorten Karl-Olga-Krankenhaus und Quellenhof soll zeitnah geregelt werden. Das Karl-Olga-Krankenhaus ist Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und zählt rund 680 Mitarbeitende, 12.000 stationäre Patienten pro Jahr sowie 355 Akutbetten. Seit 1985 ist die Sana Kliniken AG mit 74 Prozent der Hauptträger der Karl-Olga-Krankenhaus GmbH. Als Akutkrankenhaus im Stuttgarter Osten mit einer Notaufnahme und dreizehn medizinischen Fachabteilungen stellt das Haus eine hochwertige und auf modernen Erkenntnissen basierende Medizin sicher. Die Klinikschwerpunkte sind die orthopädische Chirurgie, Innere Medizin und Kardiologie sowie die Allgemein- und Viszeralchirurgie. Das Rehabilitationszentrum Quellenhof in Bad Wildbad ist eine spezialisierte neurologische Fachklinik mit 160 Betten.</p><p>Das Sana Klinikum Hof gehört zu den größten somatischen Akutkrankenhäusern in Bayern, ist ein Haus der Schwerpunktversorgung und akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen. Jährlich werden etwa 19.000 Patientinnen und Patienten stationär behandelt. Weitere 32.000 Patienten werden ambulant versorgt. Das Klinikum verfügt über mehr als 15 Fachabteilungen sowie 465 Betten und beschäftigt 1.000 Mitarbeitende. Träger ist zu 100 Prozent die Sana Kliniken AG.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span>Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.&nbsp;</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom,Hof,Stuttgart,Quellenhof,Karl-Olga-Krankenhaus,daniel busch,holger otto,KOK]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Oct 2024 11:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Workshop für Angehörige von Schlaganfall-Patienten: Best-Practice-Beispiel</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/workshop-fuer-angehoerige-von-schlaganfall-patienten-best-practice-beispiel/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/workshop-fuer-angehoerige-von-schlaganfall-patienten-best-practice-beispiel/</guid><pp:caseid>630884</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Nach Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erleiden rund 270.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Mit den Folgen leben etwa fünf Millionen Menschen – die Patienten selbst, aber auch Angehörige, die sich um die Pflege der Betroffenen kümmern. Ein Schlaganfall geht mit sehr unterschiedlichen und vielfältigen Einschränkungen einher – je nachdem welcher Gehirnbereich betroffen ist, leiden die Patienten manchmal unter schweren Behinderungen und benötigen oftmals pflegerische Unterstützung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die Versorgung der Schlaganfallpatienten zuhause wird zum größten Teil von Familienangehörigen, insbesondere vom Lebenspartner und den Kindern übernommen. Dazu gehören die Unterstützung bei alltäglichen Tätigkeiten wie Körperpflege, Ernährung, Bewegung und die geistige Anregung. Angehörige sind dabei eine emotionale Stütze für den Patienten, stehen den behandelnden Therapeuten für Informationen zur Verfügung und kümmern sich um die weitere Versorgung.&nbsp;</span></p><p><span>Wie ein aktueller </span><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10109225/" target="_blank"><span>Beitrag</span></a><span> zu Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit bei pflegenden Angehörigen in Deutschland zeigt, sind Angehörige mittlerweile die tragende Säule der pflegerischen Versorgung in Deutschland. Viele müssen die Pflegeaufgaben mit beruflichen Verpflichtungen und der Erziehung minderjähriger Kinder unter einen Hut bringen. Das ist eine große Herausforderung, unter anderem für Familienmitglieder, die Menschen nach einem Schlaganfall betreuen.</span></p><h2><span><strong>Auch Angehörige haben Bedürfnisse</strong></span></h2><p><span>Prof. Dr. med. Peter Flachenecker ist Chefarzt am Neurologischen Rehabilitationszentrum </span><a href="https://www.sana.de/quellenhof-wildbad" target="_blank"><span>Quellenhof</span></a><span> in Bad Wildbad, Baden-Württemberg. Der Mediziner erklärt: „Die Betroffenen stehen im Fokus der medizinischen und rehabilitativen Versorgung – das ist auch nachvollziehbar. Die Bedürfnisse der Angehörigen werden aber leider häufig übersehen. Das müssen wir ändern, denn die Familien und Freunde der Patienten stehen selbst meist unter Strom und müssen die neue Lebenssituation bewältigen.“</span></p><p><span>Daher entwickelte ein interdisziplinäres Team aus den Fachbereichen Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Medizin sowie Psychologie vor rund acht Jahren ein besonderes Unterstützungsangebot für Angehörige: den Workshop „Pflegend leicht aktiv bleiben“. Grundlage für das Konzept war eine Bedarfsanalyse pflegender Angehöriger von Ergotherapeutin B.&nbsp;Sc. Nadine Raqué sowie die Empfehlungen aus dem Leitfaden „Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes. Schon damals zeigten die Auswertungen der Ergotherapeutin, dass die Entlassung der Patienten für die Angehörigen häufig mit Sorgen und Ängsten verbunden ist, die Familienmitglieder die neue Situation nur schwer überblicken können und sich zu wenig auf die kommende Lebensphase vorbereitet fühlen. Seit der Entwicklung findet das Angebot nun regelmäßig unter der Leitung von Physiotherapeutin B.&nbsp;A. Ann-Christin Weiland statt. Die Neuro-Expertin erklärt: „Unser Programm richtet sich an Angehörige von Schlaganfallpatienten der Phase C, also in der weiterführenden Rehabilitation, die sich nicht mehr selbstständig versorgen oder ihren Alltag nicht mehr unabhängig bewerkstelligen können.“</span></p><h2><span><strong>Bestmögliche Vorbereitung auf die neue Situation</strong></span></h2><p><span>Ziel des Programms „Pflegend leicht aktiv bleiben“ ist es, die Angehörigen bestmöglich auf die Pflege zuhause vorzubereiten und auch deren körperliche sowie psychische Leistungsfähigkeit zu erhalten. Dabei vermitteln die Neuro-Experten Tipps und Anregungen für einen reibungslosen Übergang in das häusliche Umfeld und erproben die Maßnahmen praktisch mit den Angehörigen. So lässt sich Schwierigkeiten direkt entgegenwirken.&nbsp;</span></p><p><span>Der mehrstündige Workshop umfasst verschiedenen Vorträge zu wichtigen Themen für Angehörige aus den Bereichen Physio- und Ergotherapie sowie Pflege, Medizin, Psychologie und Neuropsychologie. Angehörige und Patienten nehmen gemeinsam teil. Behandelnde Therapeuten und Fachärzte stehen den Teilnehmenden als Ansprechpartner zur Verfügung.</span></p><h2><span><strong>Praktische Anleitung im Fokus</strong></span></h2><p><span>Nach den Vorträgen folgt die Arbeit in Kleingruppen mit praktischen Übungen sowie Anleitung und Beratung. Die Therapeuten stellen zum Beispiel verschiedene Hilfsmittel vor und die Patienten können diese Alltagshilfen mit ihren Angehörigen ausprobieren. Ebenso geben die Neuro-Experten Tipps für die Gestaltung des Raumes im häuslichen Umfeld. Physiotherapeutin Ann-Christin Weiland ergänzt: „Wir möchten dazu beitragen, dass der Übergang von der Reha nach Hause so reibungslos wie möglich verläuft. Die Situation ist sowieso schon belastend. Stress durch Unsicherheiten und fehlendes Know-how bei pflegenden Aufgaben lässt sich vermeiden, wenn die Familienmitglieder wissen, wie Pflege geht und wie sie sich ihre Kräfte gut einteilen können.“</span></p><p><span>Die Angehörigen haben außerdem die Möglichkeit, während des Rehabilitationsaufenthaltes an den verschiedenen Behandlungen teilzunehmen und damit als Co-Therapeuten zu fungieren. „Dieses Angebot trägt dazu bei, das in der Therapie Erlernte nachhaltig in den Alltag zu übertragen. Darüber hinaus haben wir im Quellenhof die Möglichkeit, Angehörige als Begleitperson mit aufzunehmen“, führt Chefarzt Prof. Dr. med. Peter Flachenecker weiter aus. Mit diesen Angeboten ist das Konzept im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof ein gelungenes Beispiel für die professionelle Betreuung und Anleitung pflegender Angehöriger.</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schlaganfall,Angehoerige,Quellenhof,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 10 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Rehabilitation nach Schlaganfall: Und was kommt danach?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rehabilitation-nach-schlaganfall-und-was-kommt-danach/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rehabilitation-nach-schlaganfall-und-was-kommt-danach/</guid><pp:caseid>627104</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Während des Aufenthalts in der Klinik und auch in der Rehabilitationsphase sind die Schlaganfall-Patientinnen und Patienten rund um die Uhr unter Beobachtung und medizinisch versorgt. Angehörige und nahestehende Personen haben in allen Phasen der Versorgung eine wichtige Rolle. Sie geben Halt, können helfen, sind als Vermittler da und übernehmen nach der Reha zuhause häufig auch pflegerische Aufgaben. Sana begleitet Patienten und Angehörige in jeder Phase.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span><strong>Mit Flexibilität zum Reha-Erfolg</strong></span></h2><p><span>Das Neurologische Rehabilitationszentrum Quellenhof gehört zur Sana Kliniken AG und versorgt unter anderem Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall. Angehörige können im Rahmen der Rehabilitation ebenfalls mit aufgenommen werden. Die Reha-Experten gehören mit ihrem innovativen Therapiekonzept bereits seit einigen Jahren zu den Vorreitern in der Neuroreha. Das Rehabilitationszentrum arbeitet zum Beispiel mit einem umfassenden Behandlungskonzept auf einer spezialisierten Station. Der große Vorteil dabei ist, dass das therapeutische Team sich nicht an starre Behandlungszeiten halten muss, sondern die Termine zeitlich flexibel für die Patienten planen kann.</span></p><p><span>Im Vergleich zur sonst üblichen Therapie führt die Schlaganfallbehandlung auf der spezialisierten Station zu besseren Ergebnissen. Das zeigte eine Vergleichsstudie, die im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof unter der Leitung von Prof. Dr. med. Peter Flachenecker mit insgesamt 258 Schlaganfall-Patienten durchgeführt wurde. 162 Patienten bekamen die Rehabilitation nach dem neuen Konzept, 96 Patienten waren einer Kontrollgruppe mit der herkömmlichen Versorgung zugewiesen.</span></p><p><span>Die Behandlung im Rahmen des neuen Schlaganfallkonzepts führte im Vergleich zur bisher üblichen Therapie zu einem größeren Zuwachs an alltagsrelevanten Fähigkeiten, etwa Nahrungsaufnahme, Ankleiden und Körperpflege. Die ständige Präsenz der Therapeuten auf der spezialisierten Station fördert somit nicht nur Interdisziplinarität und Wissenstransfer bei den beteiligten Berufsgruppen, sondern steigert in Verbindung mit der Möglichkeit einer individualisierten Behandlung auch die Alltagskompetenz nach einem&nbsp; Schlaganfall.</span></p><h2><span><strong>Aktivierende Pflege</strong></span></h2><p><span>Die “aktivierende Pflege” ist fester Bestandteil der Reha nach einem Schlaganfall. Dabei handelt es sich um ein Konzept, das den Patienten zahlreiche Handlungs- und Teilhabemöglichkeiten eröffnet. Durch die aktivierende Pflege sollen sämtliche zur Verfügung stehenden Ressourcen – geistig sowie körperlich – ausgeschöpft werden. Langfristiges Ziel ist die größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag. Die Sana-Pflegefachkräfte berücksichtigen daher die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen und beziehen sie aktiv in die Pflege ein. Auch die Angehörigen erhalten eine fundierte Anleitung und Beratung, damit sie im Alltag nicht zu viel Hilfestellung geben. Denn es gilt: Gut gemeint, ist noch längst nicht gut gemacht.</span></p><p><span>Eine besonders intensive Unterstützung bekommen Angehörige in einem speziellen Workshop, den ein interdisziplinäres Team entwickelt hat. Er findet seit einigen Jahren regelmäßig am Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof statt. Das Ziel des Programms „Pflegend leicht aktiv bleiben“ ist es, die Angehörigen bestmöglich auf die Pflege zuhause vorzubereiten. Dabei vermitteln die Experten Tipps und Anregungen für einen reibungslosen Übergang in das häusliche Umfeld und erproben die Maßnahmen praktisch mit den Angehörigen. So lässt sich Schwierigkeiten direkt entgegenwirken.</span></p><h2><span><strong>Virtuelle Realität für die Reha</strong></span></h2><p><span>Neue Verfahren ergänzen das etablierte Reha-Angebot bei Sana, dazu gehört beispielsweise die Therapie in Virtueller Realität zur Verbesserung von sogenannten Neglect-Symptomen mit einer speziellen </span><a href="https://www.negami.de/de" target="_blank"><span>App</span></a><span>, deren Anwendbarkeit und Wirksamkeit in einer </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36848215/" target="_blank"><span>Pilotstudie</span></a><span> wissenschaftlich untersucht wurde. Bei Neglect handelt es sich um eine Aufmerksamkeitsstörung mit Vernachlässigung einer Körperhälfte, die nach einem Schlaganfall auftreten kann. Die Patienten nehmen Sinnesinformationen auf der betroffenen Seite nicht mehr wahr, obwohl Augen und andere Sinnesorgane noch funktionieren. Mit einem mobilen Endgerät können die Patienten in der App den Raum erkunden und einem virtuellen Origami-Vogel folgen. Auf diese Weise lässt sich Neglect spielend korrigieren. Die Therapie mit der digitalen Anwendung gewann 2023 den Forschungspreis der Deutschen Hirnstiftung.</span></p><h2><span><strong>Raus aus dem psychischen Loch nach der Reha</strong></span></h2><p><span>Spätestens nach der Entlassung aus der Reha fallen die Betroffenen und ihre Familien oftmals in ein großes Loch und wissen nicht, wie es langfristig weitergehen soll. Mit diesen Sorgen steht niemand alleine da. Für die langfristige Unterstützung und Nachsorge gibt es in vielen Regionen Selbsthilfegruppen. Auf der </span><a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/fuer-betroffene/alltag-mit-schlaganfall/selbsthilfe" target="_blank"><span>Internetseite</span></a><span> der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe gibt es zum Beispiel Informationen zu bestehenden Angeboten. Zudem bietet die Stiftung auch Unterstützung an, wenn jemand eine neue Gruppe gründen möchte.</span></p><p><span>Eine weitere Möglichkeit für langfristige Aktivität bietet der Rehasport für Schlaganfall-Patienten. Rehasport ist dabei Hilfe zur Selbsthilfe. Patienten können gemeinsam mit anderen ihre Funktionsfähigkeit durch Bewegung, Spiel und Sport positiv beeinflussen. Insbesondere die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ist für viele Patienten und deren Familie elementar zur Verbesserung der Lebensqualität. Rehasport ist eine ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation, die ärztlich verordnet werden kann. Rehabilitationsträger finanzieren die Angebote, Sportvereine mit eigens dafür ausgebildeten Übungsleitern bieten die Gruppen mit maximal 15 Teilnehmenden an. Eine Einheit dauert mindestens 45 Minuten.</span></p><p><span>Wichtig zu wissen: Rehasport steht den Patienten zu, denn es handelt sich um eine zuzahlungsfreie Sachleistung, die die Krankenkasse nach Verordnung vom Arzt übernehmen muss. Diese Angebote tragen dazu bei, dass die in der Reha erreichte Selbstständigkeit der Patienten erhalten bleibt oder sich sogar noch weiter verbessert. Patienten sollten ihren Arzt oder ihre Ärztin darauf ansprechen und in Erfahrung bringen, welche Möglichkeiten es in der Region gibt.</span></p><p>___________________________________________</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schlaganfall,Rehabilitation,Quellenhof,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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