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                    <pubDate>Fri, 15 May 2026 13:58:20 +0200</pubDate>
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                        <title>„Zeigen, was alles machbar ist“</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zeigen-was-alles-machbar-ist/</guid><pp:caseid>744904</pp:caseid><pp:subtitle>Mit Gerda Pamler war eine ehemalige deutsche Behindertensportlerin zu Gast im Querschnittzentrum Rummelsberg – seit 40 Jahren im Rollstuhl</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Sie war Mitglied in der Deutschen Behindertenskinationalmannschaft, wurde im Monoskifahren Weltmeisterin und Paralympicsgewinnerin und kann auf zahlreiche Medaillen im Wintersport zurückblicken: Gerda Pamler. Die 68-Jährige ist seit 40 Jahren in Folge eines Skiunfalls auf den Rollstuhl angewiesen. Aber gleichzeitig ein sehr gutes Beispiel, was trotz Querschnittlähmung möglich ist – und vor allem welchen Sportarten man trotz Querschnitt nachgehen kann. Unter Gleichgesinnten, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden, hielt Palmer im Querschnittzentrum am Krankenhaus Rummelsberg auf Einladung von Stationsleitung Melanie Sowa einen Vortrag. Das Thema: Sportmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Monoski, Bi-Ski, Langlauf, Wasserski, Paddeln, Segeln, Handbike, Wandern oder Kitesurfen – Gerda Pamler hat all diese Sportarten ausprobiert und großen Spaß daran. Grundsätzlich nichts Ungewöhnliches, wenn man jedoch seit 40 Jahren querschnittgelähmt ist, sind diese Sportarten und der Zugang oftmals eine echte Herausforderung. Ihr Credo dabei: „Wenn keine Action geboten ist, ist es für mich schnell langweilig“. 3.000 Kilometer pro Jahr legt sie mit dem Handbike zurück, heuer soll es unter anderem der Donau-Radweg von Passau nach Wien sein. Mit vielfältigen Bildern und kurzweiligen Videos machte Palmer Patienten aus dem Querschnittzentrum Rummelsberg Mut und zeigte Möglichkeiten und Anlaufstellen auf – und wie man so mancher Herausforderung Herr wird. „Es ist wichtig, dass man hartnäckig bleibt und sich nicht abweisen lässt“, betont Palmer und berichtet von einer Kanutour in Island, wo ihre Teilnahme vor Ort anfangs abgelehnt wurde. „Mit dem Guide bin ich dann doch zusammen in einem Kanu gesessen und wir waren immer weit voraus, da ich deutlich mehr Kraft im Oberkörper hatte als die anderen Touristen“, erzählt Pamler. Die Oberpfälzerin lässt sich nicht unterkriegen – und das seit 40 Jahren. „Ich kämpfe und möchte zeigen, was alles möglich ist“, entgegnet sie den Anwesenden in Rummelsberg und zeigt sofort praktische Tipps, wie das Liftfahren, das Skifahren mit Begleiter hinten drauf oder Langlauf mit einem Schlitten gelingen kann. Regelmäßig würden Camps für Querschnittgelähmte angeboten werden – beispielsweise auch bei der Wakeboard-Anlage am kleinen Brombachsee. Anlaufstellen wie der Deutsche Rollstuhl-Sportverband, der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern oder Mobilitätstrainings wie RoMoWo würden jedem Betroffenen weiterhelfen.&nbsp;</p><h2><br>„Jeder muss rausgehen und was machen!“&nbsp;</h2><p>Das Ankippen der Vorderräder des Rollstuhls sei neben dem selbstständigen Transfer das A und O, um mobil zu werden. Bei einem frischen Querschnitt sei dies mit das Wichtigste, was man zu Hause erst einmal lernen müsse, so Pamler. Ihre klare Botschaft lautete: „Jeder muss rausgehen und was machen! Es geht auf jeden Fall weiter, aber man muss auch lernen zu fragen oder jemanden um Hilfe zu bitten.“ Gleichzeitig dürfe man aber auch mal Nein sagen: „Oft fragen mich Leute, ob sie mir helfen können. Da darf man dann auch dankend ablehnen, weil bis ich erkläre, wie der Rollstuhl im Auto stehen muss, damit ich ihn später wieder allein herausbekomme, mache ich es lieber selber.“ Geschichten hat die reiselustige Seniorin viele erlebt. Ein Beispiel gefällig? Bei einer Übernachtung im Dschungel von Peru habe sie erlebt, dass man auf die Anforderungen von Querschnittpatienten nicht vorbereitet sei, aber schnell Lösungen gefunden werden. „Eine gebuchte Übernachtung im Dschungel war zwar barrierefrei – allerdings war auf dem Weg dorthin mit dem Schiff die Tür der Toilette nicht breit genug. Kurzerhand wurde die Holztüre mit der Säge so passend gemacht, dass ich reingekommen bin.“ Ein unkompliziertes Beispiel, das Mut macht. Genauso wie der gesamte Vortrag von Gerda Pamler.&nbsp;</p><p><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/32eb784a-5f25-45c8-9b92-a5e7660f36a3/1920_260505_gerda_pamler.jpg?10000"><p><i>Bei einer Tasse Kaffee stellte die ehemalige deutsche Behindertensportlerin Gerda Pamler (rechts im Bild) verschiedene Sportmöglichkeiten für Querschnittgelähmte im Querschnittzentrum am Krankenhaus Rummelsberg vor – und unterhielt die Patienten mit kurzweiligen Anekdoten.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/32eb784a-5f25-45c8-9b92-a5e7660f36a3/260505_gerda_pamler/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;<br>Mehr Informationen unter <a href="https://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a>.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Querschnittzentrum,querschnitt ,Behindertensportlerin,Gerda Pamler,Rollstuhl-Sportverband,RoMoWo,Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern,Mobilitätstraining]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 May 2026 10:08:00 +0200</pubDate>
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