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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:34:14 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn der Darm den Tag bestimmt</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-der-darm-den-tag-bestimmt/</guid><pp:caseid>763789</pp:caseid><description><![CDATA[<h2><span>Im interdisziplinären Zusammenspiel werden Mastdarmstörungen seit einem Jahr vor Ort in Rummelsberg behandelt</span></h2><p><span><strong>Für Querschnittpatienten ist es ein Segen: seit gut einem Jahr können im Zusammenspiel der Klinik für Querschnittmedizin und der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Mastdarmstörungen vor Ort am Krankenhaus Rummelsberg behandelt werden. Eine für Patienten belastende und aufwändige Verlegung in externe Kliniken entfällt somit. Knapp 30 Patienten konnte schon geholfen werden – auch Franz Robl war seit Jahren auf der Suche – bis er durch einen Zufall vom Angebot in Rummelsberg erfahren hat.</strong></span></p><p>In der Folge eines Motorradunfalls 2012 erlitt Franz Robl aus Neuburg eine Querschnittlähmung. Zwar ist er Fußgänger, aber die Lähmung unterhalb des sechsten Brustwirbelkörpers ist allgegenwärtig und verursacht große Probleme – besonders mit dem Darm. „Stundenlang war ich mit der Entleerung meines Darms beschäftigt. Das Abführen hat nicht geklappt, ich hatte ständig ein Druckgefühl, aber es ist nichts gekommen. Ich habe mein Leben nur danach ausgerichtet“, so Robl. Die Diagnostik erbrachte die Diagnose eines sogenannten Sigma elongatums, d.h. dass ein Teil des Dickdarms krankhaft verlängert ist. „Man muss sich das wie mit einem verdrehten Gartenschlauch vorstellen“, bemüht Chefarzt Dr. Matthias Ponfick einen Vergleich. „Auch wenn ich mehr Druck auf den Schlauch gebe, wird am Ende nichts herauskommen, wenn er verdreht oder abgeknickt ist.“ Genau an dieser Stelle kommt seit einem Jahr Chefarzt Sven Henne ins Spiel. „Wir haben den chronisch überdehnten und beeinträchtigten Darmabschnitt minimalinvasiv entfernt“, erklärt Henne. Die Folge für Franz Robl: „Seitdem komme ich sehr gut zurecht und kann einmal am Tag abführen.“ Eine Odyssee wäre ihm erspart geblieben, hätte er früher von dem „Alles-unter-einem-Dach-Portfolio“ in Rummelsberg gehört.</p><h3><span><strong>Nicht nur Querschnittpatienten profitieren</strong></span></h3><p>Profitieren sollen aber nicht nur Patientinnen und Patienten mit Querschnittlähmung. Auch andere neurologische Krankheitsbildern wie Parkinson oder Multiple Sklerose können Blasen- und Mastdarmstörungen verursachen. „Bei Parkinson kann Verstopfung beispielsweise als Frühsymptom auftreten“, weiß Ponfick. Die Symptome bei einer neurogenen Darmentleerungsstörung sind vielfältig – von andauernder Verstopfung bis hin zum lebensbedrohlichen Darmverschluss. „Auch ungewollte Stuhlentleerungen sind ein Problem. Viele Patienten schämen sich in solchen Situationen und machen sich Gedanken über mögliche peinliche Gerüche und Geräusche“, weiß Henne. „Eine Zusatzbelastung, die nicht sein muss“, finden Henne und Ponfick unisono. Daher ist es das gemeinsame Ziel, für Betroffene einen regelmäßigen und planbaren Abführrhythmus zu etablieren. „Je nach zu Grunde liegender anatomischer oder funktioneller Störung kommen nach Ausschöpfen der konservativen Therapien verschiedene operative Strategien zum Einsatz. Für Patienten mit chronisch überdehntem Sigma – so heißt der Dickdarmabschnitt, der unmittelbar vor dem Mastdarm liegt, in der Fachsprache – kann eine Entfernung des Darmanteils zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führen. Andere profitieren von der Anlage eines kontinenten Stomas, das aus der Appendix, also dem Blinddarm geformt wird und zur Spülung und somit Entleerung des Dickdarms dient. Patienten, bei denen durch Erschlaffung des Beckenbodens und chronische Verstopfung Teile des Mastdarms nach außen fallen, ein sogenannter Rektumprolaps, gewinnen durch die Resektion und fixierende Nähte deutlich an Lebensqualität zurück“, erklärt Henne.</p><h3><span><strong>Schambehaftetes Thema</strong></span></h3><p><span>Den beiden Chefärzten ist bewusst, dass dies ein schambehaftetes Thema ist, über das man ungern spricht. Auch in anderen Fachgebieten sei das Thema nur wenig adressiert.  Durch die Kooperation beider Abteilungen entsteht ein hoher Mehrwert für Patienten mit neurogenen Darmstörungen, was es so in der Region kein zweites Mal gibt. Das Beispiel von Franz Robl ist der Beleg dafür, wie segensreich so ein Eingriff sein kann. Lediglich fünf Tage musste er im Krankenhaus verweilen und hatte sich zuvor mehrere Jahre mit der Thematik herumgequält. Warum er nun so offen darüber spricht? „Damit anderen Betroffenen mein Leidensweg erspart bleibt.“ Er ist glücklich, dass er sein Leben nicht mehr nur noch nach seinem Darm ausrichten muss.</span></p><p><span>Am Krankenhaus Rummelsberg sind die ersten Anlaufstellen die Sekretariate von Chefarzt Henne (09128/50-43478) und Chefarzt Ponfick (09128/50-43280). Über das Medizinische Behandlungszentrum für Erwachsene mit Behinderung um den Ärztlichen Leiter Dr. Frank Kerling kann ebenfalls ein Sprechstundentermin vereinbart werden, wenn entsprechende Merkzeichen und ein Grad der Behinderung vorliegen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bfb91e81-b871-4bb9-bd1f-fbf8c4e505bb/1920_260720_neurogene_mastdarmstoerungen.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>Chefarzt Sven Henne (Bildmitte) bei einem Eingriff im Rummelsberger Operationsaal. Seit gut einem Jahr können im Zusammenspiel der Klinik für Querschnittmedizin von Chefarzt Dr. Ponfick und der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Mastdarmstörungen vor Ort behandelt werden.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bfb91e81-b871-4bb9-bd1f-fbf8c4e505bb/260720_neurogene_mastdarmstoerungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. </span><br /><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Darm,Mastdarmstörungen,Chefarzt Sven Henne,Chefarzt Dr. Matthias Ponfick,Querschnittzentrum,Allgemein- und Viszeralchirurgie,Dickdarm]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:29:15 +0200</pubDate>
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                        <title>„Zeigen, was alles machbar ist“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zeigen-was-alles-machbar-ist/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zeigen-was-alles-machbar-ist/</guid><pp:caseid>744904</pp:caseid><pp:subtitle>Mit Gerda Pamler war eine ehemalige deutsche Behindertensportlerin zu Gast im Querschnittzentrum Rummelsberg – seit 40 Jahren im Rollstuhl</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Sie war Mitglied in der Deutschen Behindertenskinationalmannschaft, wurde im Monoskifahren Weltmeisterin und Paralympicsgewinnerin und kann auf zahlreiche Medaillen im Wintersport zurückblicken: Gerda Pamler. Die 68-Jährige ist seit 40 Jahren in Folge eines Skiunfalls auf den Rollstuhl angewiesen. Aber gleichzeitig ein sehr gutes Beispiel, was trotz Querschnittlähmung möglich ist – und vor allem welchen Sportarten man trotz Querschnitt nachgehen kann. Unter Gleichgesinnten, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden, hielt Palmer im Querschnittzentrum am Krankenhaus Rummelsberg auf Einladung von Stationsleitung Melanie Sowa einen Vortrag. Das Thema: Sportmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Monoski, Bi-Ski, Langlauf, Wasserski, Paddeln, Segeln, Handbike, Wandern oder Kitesurfen – Gerda Pamler hat all diese Sportarten ausprobiert und großen Spaß daran. Grundsätzlich nichts Ungewöhnliches, wenn man jedoch seit 40 Jahren querschnittgelähmt ist, sind diese Sportarten und der Zugang oftmals eine echte Herausforderung. Ihr Credo dabei: „Wenn keine Action geboten ist, ist es für mich schnell langweilig“. 3.000 Kilometer pro Jahr legt sie mit dem Handbike zurück, heuer soll es unter anderem der Donau-Radweg von Passau nach Wien sein. Mit vielfältigen Bildern und kurzweiligen Videos machte Palmer Patienten aus dem Querschnittzentrum Rummelsberg Mut und zeigte Möglichkeiten und Anlaufstellen auf – und wie man so mancher Herausforderung Herr wird. „Es ist wichtig, dass man hartnäckig bleibt und sich nicht abweisen lässt“, betont Palmer und berichtet von einer Kanutour in Island, wo ihre Teilnahme vor Ort anfangs abgelehnt wurde. „Mit dem Guide bin ich dann doch zusammen in einem Kanu gesessen und wir waren immer weit voraus, da ich deutlich mehr Kraft im Oberkörper hatte als die anderen Touristen“, erzählt Pamler. Die Oberpfälzerin lässt sich nicht unterkriegen – und das seit 40 Jahren. „Ich kämpfe und möchte zeigen, was alles möglich ist“, entgegnet sie den Anwesenden in Rummelsberg und zeigt sofort praktische Tipps, wie das Liftfahren, das Skifahren mit Begleiter hinten drauf oder Langlauf mit einem Schlitten gelingen kann. Regelmäßig würden Camps für Querschnittgelähmte angeboten werden – beispielsweise auch bei der Wakeboard-Anlage am kleinen Brombachsee. Anlaufstellen wie der Deutsche Rollstuhl-Sportverband, der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern oder Mobilitätstrainings wie RoMoWo würden jedem Betroffenen weiterhelfen.&nbsp;</p><h2><br>„Jeder muss rausgehen und was machen!“&nbsp;</h2><p>Das Ankippen der Vorderräder des Rollstuhls sei neben dem selbstständigen Transfer das A und O, um mobil zu werden. Bei einem frischen Querschnitt sei dies mit das Wichtigste, was man zu Hause erst einmal lernen müsse, so Pamler. Ihre klare Botschaft lautete: „Jeder muss rausgehen und was machen! Es geht auf jeden Fall weiter, aber man muss auch lernen zu fragen oder jemanden um Hilfe zu bitten.“ Gleichzeitig dürfe man aber auch mal Nein sagen: „Oft fragen mich Leute, ob sie mir helfen können. Da darf man dann auch dankend ablehnen, weil bis ich erkläre, wie der Rollstuhl im Auto stehen muss, damit ich ihn später wieder allein herausbekomme, mache ich es lieber selber.“ Geschichten hat die reiselustige Seniorin viele erlebt. Ein Beispiel gefällig? Bei einer Übernachtung im Dschungel von Peru habe sie erlebt, dass man auf die Anforderungen von Querschnittpatienten nicht vorbereitet sei, aber schnell Lösungen gefunden werden. „Eine gebuchte Übernachtung im Dschungel war zwar barrierefrei – allerdings war auf dem Weg dorthin mit dem Schiff die Tür der Toilette nicht breit genug. Kurzerhand wurde die Holztüre mit der Säge so passend gemacht, dass ich reingekommen bin.“ Ein unkompliziertes Beispiel, das Mut macht. Genauso wie der gesamte Vortrag von Gerda Pamler.&nbsp;</p><p><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/32eb784a-5f25-45c8-9b92-a5e7660f36a3/1920_260505_gerda_pamler.jpg?10000"><p><i>Bei einer Tasse Kaffee stellte die ehemalige deutsche Behindertensportlerin Gerda Pamler (rechts im Bild) verschiedene Sportmöglichkeiten für Querschnittgelähmte im Querschnittzentrum am Krankenhaus Rummelsberg vor – und unterhielt die Patienten mit kurzweiligen Anekdoten.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/32eb784a-5f25-45c8-9b92-a5e7660f36a3/260505_gerda_pamler/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;<br>Mehr Informationen unter <a href="https://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a>.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Querschnittzentrum,querschnitt ,Behindertensportlerin,Gerda Pamler,Rollstuhl-Sportverband,RoMoWo,Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern,Mobilitätstraining]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 May 2026 10:08:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Vorzeigebeispiel für gelungene Integration</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/vorzeigebeispiel-fuer-gelungene-integration/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vorzeigebeispiel-fuer-gelungene-integration/</guid><pp:caseid>744899</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Im Querschnittzentrum am Krankenhaus Rummelsberg hat mit Roselma Dalces die erste Integrationsmitarbeiterin die Weiterbildung „Pflege Paraplegiologie“ erfolgreich absolviert. Roselma stammt von den Philippinen und ist seit August 2022 in der Klinik tätig. „Der Werdegang von Roselma Dalces zeigt, welcher Weg fernab des Heimatlandes eingeschlagen werden kann und wie gelungene Integration am Krankenhaus Rummelsberg aussieht. Herzlichen Glückwunsch im Namen der Klinik“, so Pflegedirektorin Ines Böhm.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Rund 700 Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis haben sich gelohnt. Mit Roselma Dacles bekommt das Querschnittzentrum die dritte Person, die nach dem Curriculum der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegiologie die Fachweiterbildung „Pflege Paraplegiologie“ vorweisen kann. „Die Pflege von Menschen mit Querschnittlähmung ist ein sehr komplexes Aufgabengebiet, welches zwar mit dem Eintritt ins Krankenhaus beginnt, jedoch nie endet. Betroffene haben das Recht einer lebenslangen Begleitung und Betreuung, was zur Entstehung langfristiger Beziehungen mit ihrem Querschnittgelähmtenzentrum führen kann. Das Arbeiten mit Querschnittgelähmten ist ein immerwährendes Lernen für beide Seiten: Querschnittgelähmte Personen lernen von der Pflege, die Pflege lernt gleichzeitig auch von den Erfahrungen der Betroffenen und das über Jahre hinweg“, so Stationsleitung Melanie Sowa.&nbsp;<br><br>Das Arbeiten mit Patienten, welche eine Querschnittlähmung haben, ist nicht auf ein Fachgebiet fixiert. Der Zentrumsgedanke führt dazu, dass Querschnittgelähmte mit unterschiedlichsten Problematiken unter anderem bei Verschlechterung der Blasen- und Mastdarmfunktion oder aber Spastiken und Schmerzen im Querschnittzentrum behandelt werden. „Kein Tag ist wie der andere, kein Patient, keine Querschnittlähmung gleicht der anderen – selbst bei Patienten mit gleicher Ursache und gleicher Querschnitthöhe kann der Verlauf und das Outcome ein völlig anderes sein. Und hier setzt die Fachweiterbildung an. Es ist Erfahrungswissen gefragt, bei dem die Individualität des Einzelnen nicht vergessen wird, sowie die Kontextfaktoren immer berücksichtigt werden. Unsere Hauptaufgabe besteht in einer therapeutisch-aktivierenden Pflege“, weiß Pflegedirektorin Ines Böhm. Dies berücksichtigt die Grund- und Behandlungspflege bis hin zur Intensivpflege, die Gesundheitsprävention, die Beratung, Information und Instruktion, Motivation, lebenslange Nach- und Versorgung zu Hause und das Finden von technischen Lösungen und entsprechenden Hilfsmitteln. Im Querschnittzentrum am Krankenhaus Rummelsberg wird in einem multi-professionellen Team gearbeitet – auch das muss gelernt sein. „Die fachweitergebildete Person ist Teil eines interprofessionellen Teams und als solche in der Lage, Komplikationen in Bezug auf Spastik, Schmerz, Blase und Darm zu erkennen, im Team zu reflektieren und professionell darauf zu reagieren. Die Tätigkeit ist somit nicht nur eine pflegerisch-therapeutische, sondern auch eine medizinisch-diagnostische, weshalb sie auf Grund ihrer Expertise eine tragende Funktion im Stationsalltag einnimmt“, betont Sowa.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/42517448-37a8-4fc2-b555-428b5132744b/1920_260513_vorzeigebeispiel_integration_paraplegiologie.jpg?10000"><p><i>Stationsleitung Melanie Sowa (links) freut sich mit Roselma Dalces (rechts). Die Gesundheits- und Krankenpflegerin stammt von den Philippinen und ist die erste Integrationsmitarbeiterin, welche die Fachweiterbildung Paraplegiologie am Krankenhaus Rummelsberg erfolgreich absolviert hat.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/42517448-37a8-4fc2-b555-428b5132744b/260513_vorzeigebeispiel_integration_paraplegiologie/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;<br>Mehr Informationen unter <a href="https://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a>.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,integration,Paraplegiologie,Querschnittzentrum,DMGP]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 May 2026 14:53:42 +0200</pubDate>
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                        <title>Querschnittmedizin in Rummelsberg wird weiter ausgebaut</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/querschnittmedizin-in-rummelsberg-wird-weiter-ausgebaut/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/querschnittmedizin-in-rummelsberg-wird-weiter-ausgebaut/</guid><pp:caseid>720637</pp:caseid><pp:subtitle>Tag der Querschnittlähmung – seit 2019 wurden 3600 Patienten im Rummelsberger Querschnittzentrum behandelt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Am 5. September 2025 ruft die Internationale Rückenmarkgesellschaft zum Internationalen Tag der Querschnittlähmung auf. Dr. Matthias Ponfick, Chefarzt des Querschnittzentrums am Krankenhaus Rummelsberg, ordnet die Erkenntnisse zu einer aktuellen Studie ein, welche die Deutschsprachige Gesellschaft für Paraplegiologie (DMGP) anlässlich des Aktionstages veröffentlicht hat.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Konkret geht es um die aktuelle Ergebnisse der German Spinal Cord Injury Survey, kurz GerSCI-Studie. Die von der Klinik für Paraplegiologie des Universitätsklinikums Heidelberg koordinierte Befragungsstudie liefert umfassende Einblicke in die Lebensrealität von Menschen mit Querschnittlähmung in Deutschland. An der nach 2017 zum zweiten Mal durchgeführten internationalen Studie nahmen 2023/2024 weltweit 32 Länder teil. In Deutschland beteiligten sich 15 Zentren der DMGP. Rund 23.600 betroffene Personen wurden kontaktiert, von denen 2.670 die 90 Fragen der Umfrage beantwortet haben. Rund 20% aller Querschnittlähmungen in Deutschland sind durch Stürze verursacht, die meisten führen zu Lähmungen an Armen und Beinen (Tetraplegie). Die Ergebnisse zeigen schwerwiegende Folgen der Querschnittlähmung auf, die weit über die allgemein bekannte Rollstuhlabhängigkeit hinausgehen: 1. Fast 50 Prozent aller Befragten leiden unter ausgeprägten bis extremen Schmerzen. 2. Über ein Drittel berichten über erhebliche Beeinträchtigungen der Blasen- und Darmfunktion. 3. Über 40 Prozent berichten über erhebliche Einschränkungen der sexuellen Funktionen. „Die GerSCI-Zahlen machen deutlich: Eine Querschnittlähmung bedeutet einen massiven Verlust an Selbständigkeit und Lebensqualität und stellt eine große Herausforderung hinsichtlich der medizinischen Versorgung, der Hilfsmittelversorgung und der gesellschaftlichen Teilhabe dar. Umso wichtiger sind öffentliche Präventionskampagnen zur Aufklärung über Sturzrisiken bei jungen (Kopfsprung in flaches Wasser) und über Maßnahmen zur Sturzvorbeugung bei älteren Menschen (Sturz im häuslichen Umfeld)“, betont PD. Dr. med. Andreas Badke, erster Vorsitzender der DMGP. Die Wiederholung der GerSCI-Erhebung ermöglicht erstmals Aussagen zu zeitlichen Trends als Grundlage für gezielte Verbesserungen der Versorgung und Inklusion. Der Vergleich mit anderen europäischen Ländern wird helfen, strukturelle Schwächen in der Versorgung von Menschen mit Querschnittlähmung in Deutschland zu identifizieren und politische Handlungsfelder aufzuzeigen.</span></p><h2><span><strong>Querschnittzentrum Rummelsberg wichtige Anlaufstelle in der Region</strong></span></h2><p><span>Die Ergebnisse der Studie liegen auch Chefarzt Dr. Matthias Ponfick vor, der das Zentrum im Herbst 2017 am Krankenhaus Rummelsberg gründete und seitdem medizinisch leitet. Damals war das Zentrum deutschlandweit das 28. seiner Art. Seit 2019 bis heute wurden bislang 3600 Patienten behandelt. Zu den Erkenntnissen der Studie sagt der Neurologe: „Die Studie ermöglicht einen seltenen Einblick in die Versorgungsrealität von Menschen mit Querschnittlähmung, der uns in der Klinik – trotz des Angebots der lebenslangen Nachsorge – häufig verwehrt bleibt. Zudem zeigt sich im Vergleich zu 2017, dass zehn Prozent weniger Teilnehmer einer bezahlten Arbeit nachgehen. Dies kann zum einen durch den demografischen Wandel bedingt sein, zum anderen auch die Schwierigkeit der aktuellen wirtschaftlichen Lage darstellen, mit welcher Menschen mit Behinderung auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert sind.“ Zwar seien die Unfälle erfreulicherweise rückgängig, von leerstehenden Betten kann jedoch keine Rede sein. „Durch den demographischen Wandel und das höhere Alter nimmt der Anteil der Querschnitte, welche erkrankungsbedingt sind, zu. Zusätzlich besitzen ältere Menschen bereits auch häufig schon mehrere Nebenerkrankungen, die ebenfalls behandelt werden müssen“, weiß Ponfick, dessen Zentrum von der DMGP als Querschnittgelähmten-Zentrum zertifiziert ist. Die Bedeutung für Menschen mit Behinderung hat man in Rummelsberg erkannt – und das wird auch im gerade entstehenden Neubau berücksichtigt, wie Ponfick erklärt: „Wir bekommen mehr Betten und mehr Ausstattung. Das ist ein klares Signal der Verantwortlichen und der Sana Kliniken AG, dass Medizin für Menschen mit Behinderung notwendig ist – und ein tolles Signal für den Standort Rummelsberg.“ Im Neubau der Klinik wird das Angebot von bislang 35 auf 44 Betten in der Querschnittmedizin erhöht. Durch die Leistungserweiterung um die Bereiche Gastroenterologie und Viszeralchirurgie hat sich seit Frühjahr das Angebot für Patienten mit Querschnittlähmung vor Ort nochmal erweitert. Eine regelhafte Darmkrebsvorsorge für Querschnittgelähmte ist möglich und zudem kann durch die beiden Abteilungen das Angebot an Maßnahmen zur Regulierung der Mastdarmtätigkeit und dadurch ein querschnittspezifisches, leitliniengerechtes Mastdarmmanagement angeboten werden.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9f447b2f-60f3-4819-b5f1-dc794a7f01c7/1920_250903_tag_der_querschnittlaumlhmung.jpg?10000"><p><i><span>Chefarzt Dr. Matthias Ponfick (dritter von links) lobt anlässlich des Internationalen Tages der Querschnittlähmung die Erkenntnisse der Studie und ist froh, dass das Behandlungsangebot und die Bettenzahl am Querschnittzentrum in Rummelsberg steigen. Allein seit 2019 bis heute wurden dort 3600 Patienten behandelt.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9f447b2f-60f3-4819-b5f1-dc794a7f01c7/250903_tag_der_querschnittlaumlhmung/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Querschnittzentrum,Ponfick,Querschnittlähmung,Dr. Matthias Ponfick]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Sep 2025 09:36:33 +0200</pubDate>
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                        <title>Öffentliche Autorenlesung im Querschnittzentrum</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/oeffentliche-autorenlesung-im-querschnittzentrum/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/oeffentliche-autorenlesung-im-querschnittzentrum/</guid><pp:caseid>689968</pp:caseid><pp:subtitle>Bernd Mittenzwei liest aus seinem Roman im Krankenhaus Rummelsberg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der regional bekannte Autor Bernd Mittenzwei liest aus seinem Buch „Einer nur“ im Krankenhaus Rummelsberg – und kehrt dabei genau an die Stelle zurück, wo die Handlung seines Romans beginnt und auch endet. Begleitet wird diese Premierenvorstellung an der Klinik am 19. März 2025 durch einen Patientenvortrag im Vorfeld von Dr. Matthias Ponfick, Chefarzt für Querschnittmedizin in Rummelsberg. Zur öffentlichen Autorenlesung im Vortragssaal des Krankenhauses sind sowohl Besucher, Patienten als auch Interessierte herzlich eingeladen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Um 17:30 Uhr wird Chefarzt Dr. Ponfick einen Vortrag zum Thema „Querschnittlähmung – ein komplexes Syndrom“ im Vortragssaal der Klinik halten, ehe dann um 18 Uhr Bernd Mittenzwei das Mikrophon ergreift und aus seinem neuesten Buch „Einer nur“ lesen wird. Der regional bekannte Autor aus Altdorf kam auf die Verantwortlichen des Krankenhauses zu, ob es nicht möglich wäre, eine Lesung genau an dem Ort zu veranstalten, wo der Roman beginne – und auch ende. Schließlich beginnt die Hauptperson Ajnur seine Geschichte in der Cafeteria der Klinik zu erzählen – und damit auch von seiner schicksalshaften Begegnung und der daraus resultierenden Querschnittlähmung, die ihm auf seiner Radtour entlang des Oder-Neiße-Radwegs widerfährt. Genau aus diesem Grund passt der medizinische Vortrag im Vorfeld der Autorenlesung thematisch sehr gut. „Unfälle sind heutzutage gar nicht mehr die Hauptursache für eine Querschnittlähmung, sondern viel mehr sind es nicht-traumatische Ursachen. Bei uns spielt es aber keine Rolle, ob die Lähmung durch einen Unfall, Tumor, Entzündung oder Durchblutungsstörung bedingt ist“, erklärt Dr. Matthias Ponfick und führt aus: „Die Querschnittlähmung trifft die Betroffenen zumeist aus heiterem Himmel und zieht eine komplette und meist bleibende Umstellung des Lebens nach sich. Eine Querschnittlähmung kann nicht nur mit Lähmungen assoziiert sein, sondern auch mit Blasen- und Mastdarmstörungen, Schmerzen, Sensibilitätsstörungen und weiteren Symptomen, die in einem Querschnittzentrum behandelt werden sollten. Das Ziel von meinem interdisziplinären Team und mir ist es, den Patienten in die läsionsbedingte größtmögliche Selbstständigkeit zu bringen.“</span></p><p><span>Nach dem 30-minütigem Vortrag und dem ersten Teil der Lesung (Dauer ca. 45 Minuten) gibt es gegen 18:45 Uhr eine Pause und die Möglichkeit, zum gemeinsamen Austausch, dem Erwerb und der Signatur von Büchern. Um 19:15 Uhr liest Mittenzwei dann erneut für 30 Minuten aus seinem im Herbst 2024 erschienenem Werk vor. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht notwendig.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cce3cf33-0b10-4864-945c-eaaa7a4b6990/1920_250306-autorenlesung.jpg?10000"><p><i><span>Sorgen am 19. März 2025 für eine Premiere am Krankenhaus Rummelsberg: Autor Bernd Mittenzwei (links) und Dr. Matthias Ponfick. Im Vorfeld einer Autorenlesung hält der Mediziner einen Vortrag zur Querschnittmedizin. Schließlich widerfährt der Hauptperson in Mittenzweis Roman ein solcher Schicksalsschlag. Darüber hinaus hat die Geschichte ihren Anfang in der Cafeteria der Klinik.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/cce3cf33-0b10-4864-945c-eaaa7a4b6990/250306-autorenlesung/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 360 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie (180 Betten), Neurologie (60 Betten), Innere Medizin (60 Betten) und Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter <a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Querschnittzentrum,Chefarzt Dr. Ponfick,Autorenlesung,Querschnittmedizin,Querschnittlähmung,Bernd Mittenzwei]]></category>
            <pubDate>Thu, 06 Mar 2025 10:50:19 +0100</pubDate>
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                        <title>Förderverein des Krankenhauses: neuer Vorstand gewählt</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/foerderverein-des-krankenhauses-neuer-vorstand-gewaehlt/</guid><pp:caseid>686402</pp:caseid><pp:subtitle>Klinikseelsorgerin Yvonne Jacoby folgt auf Walter Pfeufer</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der Vorstand des Fördervereins des Krankenhauses Rummelsberg hat sich neuformiert. Walter Pfeufer scheidet aus dem Vorstand aus und gibt sein Amt des Vorsitzenden an Yvonne Jacoby ab, die auch in der Klinik seine Aufgaben übernommen hat. Gemeinsam mit Barbara Zimmermann bildet sie den Vorstand. Zudem hat der bisherige Kassier Bruno Schuhmacher sein Amt an Gerald Meier abgegeben. Das haben die kürzlich durchgeführten Wahlen ergeben.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Im Jahr 2012 nachdem die Übernahme des Krankenhauses durch die Sana Kliniken AG abgeschlossen war, wurde der Förderverein des Krankenhauses Rummelsberg e.V. gegründet. Zwar umfasst der Förderverein aktuell nur 21 Mitglieder, aber die in 13 Jahren gespendeten Gelder können sich sehen lassen: 32.000 Euro Geldspenden und 1.600 Euro Sachspenden. „Mit dem Verein haben wir damals eine Möglichkeit geschaffen, um auch Spendengelder annehmen zu können“, erinnert sich Walter Pfeufer, der jahrelang als Klinikseelsorger am Krankenhaus Rummelsberg tätig gewesen ist. Mittlerweile genießt der Diakon seinen Ruhestand und hat im Herbst 2022 an der Klinik bereits an Diakonin Yvonne Jacoby übergeben. Auch in Sachen Vorstandsamt folgt Yvonne Jacoby ihm nun nach. Sie wurde als neue Vorsitzende von den Mitgliedern gewählt. „Ich werde dem Verein weiterhin als Mitglied erhalten bleiben“, so Pfeufer, der das Amt seit Gründung zusammen mit Barbara Zimmermann, langjährige Betriebsrätin am Krankenhaus Rummelsberg, innehatte.&nbsp;</span></p><h2>Spende für das Querschnittzentrum überreicht</h2><p><span>Im Zuge des Wechsels von Vorstand und Kassier wurde auch eine Spende des Fördervereins übergeben, welche der neue Vorstand initiiert hat. Das Querschnittzentrum in Person von Chefarzt Dr. Matthias Ponfick und Stationsleitung Melanie Sowa erhielt einen Duschstuhl im Wert von 800 Euro. „Hilfsmittel für Patienten, ein Aquarium für die Kinderstation, ein Wandbild für das Alterstraumatologiezentrum, ein Kicker auf Station 3 – das Engagement unseres Vereins ist vielfältig“, betont Yvonne Jacoby. Wer das Krankenhaus in Form einer Spende unterstützen möchte oder sich für eine Mitgliedschaft interessiert, darf sich jederzeit bei Yvonne Jacoby melden – entweder per E-Mail unter </span><a href="mailto:yvonne.jacoby@sana.de"><span>yvonne.jacoby@sana.de</span></a><span> oder per Telefon unter 09128/50434444.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bd96464d-815f-43c5-afe8-b18d7e1ee397/1920_250128-foerderverein-vorstand-und-spende.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>Walter Pfeufer (rechts im Bild) gibt seinen Vorstandsposten an Yvonne Jacoby (Zweite von rechts) ab. Zusammen mit Barbara Zimmermann (Zweite von links) bildet sie künftig den Vorstand des Fördervereins des Krankenhauses Rummelsberg. Als letzte Amtshandlung übergab Pfeufer einen Duschstuhl an Chefarzt Dr. Matthias Ponfick (Vierter von links) und Stationsleitung Melanie Sowa (Vierte von rechts).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bd96464d-815f-43c5-afe8-b18d7e1ee397/250128-foerderverein-vorstand-und-spende/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 360 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie (180 Betten), Neurologie (60 Betten), Innere Medizin (60 Betten) und Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter <a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Förderverein,Krankenhaus Rummelsberg,Querschnittzentrum]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 Jan 2025 11:29:41 +0100</pubDate>
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                        <title>Conterganstiftung zu Gast am Krankenhaus Rummelsberg</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/conterganstiftung-zu-gast-am-krankenhaus-rummelsberg/</guid><pp:caseid>677677</pp:caseid><pp:subtitle>Netzwerk für bessere Versorgung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Im Rahmen einer Besichtigungsreihe besuchten Vertreter der Conterganstiftung das Krankenhaus Rummelsberg. Ziel der Veranstaltung war es, das Versorgungsangebot für Menschen mit Conterganschädigung vor Ort kennenzulernen und sich über Fortschritte im Projekt auszutauschen. Darüber hinaus wurden gemeinsame Ziele zur Verbesserung der Versorgung der Patienten diskutiert. Diese Zusammenkunft bot nicht nur eine Plattform für den Austausch von Informationen, sondern auch die Gelegenheit, sich besser kennenzulernen und das Netzwerk zu stärken.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>In ihren einführenden Worten stellten Dr. Frank Kerling, Ärztlicher Leiter des Medizinischen Zentrum für Erwachsene mit Behinderung, kurz MZEB, und Maximilian Hermanns, Referent der Geschäftsführung am Krankenhaus Rummelsberg, den Anwesenden, darunter der Vorstand der Conterganstiftung, Vertreter des Stiftungsbeirats sowie Angestellte der Geschäftsstelle, das Contergan-Kompetenzzentrum in Rummelsberg vor. Sie erläuterten das umfassende medizinische Leistungsspektrum, welches im ambulanten und stationären Setting für Personen mit Conterganschädigung angeboten wird. Ein Blick in die Zukunft wurde mit der Vorstellung des Ersatzneubaus Wichernhaus geworfen, in dem die Integration eines Querschnittzentrums mit 44 Betten, Therapieräumen sowie speziell ausgestatteten Patientenzimmern für Conterganbetroffene vorgesehen ist. "Dieser Schritt stellt eine wesentliche Erweiterung der bestehenden Kapazitäten des Querschnittzentrums dar und stellt sicher, dass die medizinischen Bedürfnisse der Patienten auch in Zukunft umfassend vor Ort abgedeckt werden können", so Herrmanns.</span></p><p><span>Im Anschluss daran gab es eine Führung durch die Klinik. Ein besonderer Fokus lag auf dem MZEB, dessen Behandlungskonzept die Erfassung bestehender Problematiken beim Patienten vor dem Termin vorsieht, um eine gezielte Planung von Zeit und Expertise sicherzustellen. Dr. Gebhard Weber, Sektionsleiter im Querschnittzentrum, präsentierte den Bereich der Neurourologie. Er zeigte den Funktionsraum zur Untersuchung sowie Geräte zur nicht-invasiven Messung urologischer Parameter. Vor dem Hintergrund des voraussichtlich steigenden Versorgungsbedarfs im urologischen Bereich bestand großes Interesse an den Ausführungen. Die Führung endete im Querschnittzentrum, wo Chefarzt Dr. Matthias Ponfick zusammen mit Stationsleitung Melanie Sowa das Zentrum und die Patientenzimmer vorstellte. Hier wurden projektspezifisch beschaffte Einrichtungsgegenstände und Hilfsmittel präsentiert, die die Wichtigkeit der Berücksichtigung individueller Bedürfnisse unterstreichen.</span></p><p><span>Hervorgehoben wurde beim Besuch in Rummelsberg das breite Versorgungsangebot im Krankenhaus Rummelsberg sowie das Engagement in der Netzwerkarbeit. Für die Zukunft wurden zentrale Themen angesprochen, wie die Verbesserung der Zugangswege zur Versorgung im MZEB und Krankenhaus. Außerdem soll die Bekanntheit der Kompetenzzentren generell weiter ausgebaut werden. Ein geplanter Newsletter mit Fachbeiträgen soll dabei helfen.</span></p><h2><span><strong>Zum Hintergrund</strong></span></h2><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg zählt zu den bundesweit zehn Anlaufstellen für Contergangeschädigte. Im bestehenden Medizinischen Zentrum für Menschen mit Behinderung unter der Ärztlichen Leitung von Dr. Frank Kerling ist seit Ende 2023 ein Contergan-Kompetenzzentrum entstanden, das von der Conterganstiftung mit Sitz in Köln gefördert wird. Für den stationären Aufenthalt stehen am Krankenhaus Rummelsberg in unmittelbarer Nähe des Querschnittzentrums umgebaute Patientenzimmer zur Verfügung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4622ed67-df82-4c08-b09d-40897268c39c/1920_241111-conterganstiftung-zu-besuch-1.jpg?10000"><p><i><span>Eine Delegation der Conterganstiftung lauschte den Worten von Dr. Frank Kerling (Dritter von rechts) und machte sich ein Bild vom Krankenhaus und der Versorgungssituation vor Ort in Rummelsberg. Foto: Eva Doberer / KRU</span></i></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/4622ed67-df82-4c08-b09d-40897268c39c/241111-conterganstiftung-zu-besuch-1.jpg?10000" target="_blank"><i><span>Download</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 360 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie (210 Betten), Neurologie (60 Betten), Innere Medizin (30 Betten) und Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 12.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter <a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:left;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich mehr als drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.&nbsp;</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Contergan,conterganstiftung,kompetenzzentrum,MZEB,Kerling,Querschnittzentrum]]></category>
            <pubDate>Mon, 11 Nov 2024 10:56:45 +0100</pubDate>
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