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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 15:31:50 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Lebensretter werden – gewusst wie!</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/lebensretter-werden--gewusst-wie/</guid><pp:caseid>720962</pp:caseid><pp:subtitle>Gemeinsame Aktion von DRK und Sana Klinikum auf dem  Biberacher Wochenmarkt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Wenn das Herz plötzlich stehenbleibt, zählt jede Minute. Doch was tun im Notfall?</strong></span> <strong>Antworten darauf geben der </strong><a href="https://www.drk-bc.de/" target="_blank"><strong>DRK-Kreisverband Biberach</strong></a><strong> und das </strong><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></a><strong> im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“. Am Samstag, den 20. September, sind Klinikärzte und Mitarbeitende des DRK ab 8 Uhr mit einem Infostand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten. Dort erfahren Interessierte, wie im Ernstfall jeder zum Lebensretter werden kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ein plötzlicher Herzstillstand kommt oft ohne Vorwarnung: Menschen brechen beim Gehen, Sport oder im Alltag einfach zusammen – reagieren und atmen nicht mehr. Ab diesem Moment zählt jede Minute. Wird sofort mit der Wiederbelebung begonnen, steigen die Überlebenschancen deutlich. Jede Minute ohne Herzdruckmassage verringert die Überlebensrate hingegen um rund zehn Prozent. „Das ist insofern relevant zu wissen, da in Deutschland jährlich mehr als 60.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden. Rund 65 Prozent davon in den eigenen vier Wänden und in den meisten Fällen ohne medizinisch geschulte Person in der Nähe“, verdeutlicht PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Biberacher Sana Klinikum. Schätzungen zufolge sterben so etwa 65.000 Menschen jährlich am plötzlichen Herztod – viele davon könnten bei sofortiger Hilfe überleben.</p><p style="text-align:justify;">„Oft ist es das schnelle Handeln von Ersthelfern, das den Unterschied macht und wortwörtlich über Leben und Tod entscheidet“, betont Michael Mutschler, Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. Dennoch trauen sich viele Menschen im Notfall nicht, aktiv zu werden – aus Angst, Fehler zu machen. „Dabei gibt es nur einen Fehler, nämlich nichts zu machen.“</p><h2 style="text-align:justify;">Positive Entwicklung bei der Laienreanimationsquote&nbsp;</h2><p style="text-align:justify;">Positiv ist: Durch gezielte Aufklärungskampagnen steigt die Zahl der Helfenden in Deutschland kontinuierlich. Lag die Quote der Laienreanimation 2010 noch bei rund 16 Prozent, liegt sie heute bereits bei über 50 Prozent. Ein erfreulicher Fortschritt – doch fast die Hälfte der Bevölkerung ist damit immer noch nicht ausreichend vorbereitet. Auch im internationalen Vergleich besteht Verbesserungsbedarf: In Dänemark, Norwegen oder den Niederlanden liegt die Quote zwischen 70 und über 80 Prozent, da dort Kinder bereits in der Schule lernen, wie man im Ernstfall Leben rettet. „Da wollen wir hin – und dafür setzen wir uns ein“, sind sich die Experten von DRK und Sana einig.</p><h2 style="text-align:justify;">Praxisnahe Wissensvermittlung: PRÜFEN. RUFEN. DRÜCKEN.</h2><p style="text-align:justify;">Aufklärung und praxisnahe Wissensvermittlung sind entscheidend, um Hemmschwellen abzubauen und Menschen zum Handeln zu ermutigen: „Nach der positiven Resonanz im letzten Jahr nutzen wir die Woche der Wiederbelebung auch in diesem Jahr, um auf dem Wochenmarkt möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, zu sensibilisieren und zu informieren“, so Manfred Rommel, Kreisausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband Biberach. „Für uns ist es eine echte Herzensangelegenheit, den Menschen in der Region zu zeigen, dass Wiederbelebung gar nicht schwer ist“, ergänzt Hafner. <span>Interessierte erfahren am Infostand daher alles rund um das Thema Herzstillstand und Wiederbelebung – vom Erkennen der Symptome bis hin zu den richtigen Handgriffen im Notfall. </span>Dabei hilft die bewährte Formel:</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>PRÜFEN:</strong></span> Ist die Person bewusstlos? Reagiert sie? Atmet sie noch?<br><span><strong>RUFEN:</strong></span> Sofort den Notruf 112 wählen oder eine andere Person darum bitten.<br><span><strong>DRÜCKEN:</strong></span> <span>Die Rettungsleitstelle leitet telefonisch zur Reanimation an, während parallel die Hilfskräfte alarmiert werden. M</span>it beiden Händen fest und schnell in die Mitte des Brustkorbs drücken – mindestens 100 Mal pro Minute, solange bis der Rettungsdienst eintrifft. Bei mehreren Helfenden empfiehlt sich ein Wechsel nach circa zwei Minuten.</p><p style="text-align:justify;">Um das Vorgehen bei einer Herzdruckmassage im Gedächtnis zu verankern, wird es am Infostand praxisnah an einer Reanimationspuppe geübt. Durch dieses Üben werden gleichzeitig Hemmungen abgebaut, sodass sich Laienhelfer im Ernstfall sicherer fühlen und sofort handeln können.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/1920_250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie.jpg?10000"><p><i><span>DRK und Sana sind am Samstag, den 20. September ab 8 Uhr mit einem Stand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten und informieren ganz praktisch zum Thema plötzlicher Herzstillstand und Reanimation.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,informationsveranstaltung,Patienteninformation,Patienteninformationsveranstaltung,Aufklaerung,wochederwiederbelebung,Wiederbelebung,Wiederbelebungstraining,Laienreanimation,Reanimation,Reanimationstraining,Herzstillstand,ploetzlicher Herzstillstand,PlötzlicherHerztod,ploetzlicher Herztod,Erste Hilfe,erstehilfe,DRK]]></category>
            <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:22:18 +0200</pubDate>
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                        <title>Gemeinsam gegen den plötzlichen Herztod: DRK und Sana Klinikum stärken Ersthelfer-Netzwerk</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gemeinsam-gegen-den-ploetzlichen-herztod-drk-und-sana-klinikum-staerken-ersthelfer-netzwerk/</link>
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Durch den Einsatz der App kann das therapiefreie Intervall bei Reanimationen verkürzt werden – ein lebensrettender Vorteil, denn bei plötzlichem Herztod zählt jede Minute.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Das <a href="https://www.drk-bc.de/" target="_blank">DRK Biberach</a> setzt seit Mitte Dezember 2024 auf „corhelper“ und zieht eine erste positive Bilanz. „Seitdem wurden rund 70 Einsätze mit V.a. Reanimation mit „corhelper“ bedient“, sagt Michael Mutschler. „Wir freuen uns über das Engagement und die Unterstützung durch das Sana Klinikum in diesem Bereich. Dadurch gewinnen wir weitere qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer und stärken so die Notfallversorgung bei Reanimation im Flächenlandkreis Biberach.“ Aktuell gibt es knapp 400 registrierte Ersthelferinnen und Ersthelfer sowie 197 Defibrillatoren (AEDs).</p><p style="text-align:justify;">Und so funktioniert die App: Wenn die Integrierte Leitstelle einen Notfall erkennt, bei dem eine Reanimation notwendig ist, werden neben dem Rettungsdienst auch registrierte Ersthelfer über die App alarmiert. Die App ortet automatisch die nächstgelegenen qualifizierten Helfer und navigiert sie direkt zum Einsatzort. Darüber hinaus liefert die App Informationen zum AED-Kataster, das durch die Leitstelle Biberach geführt wird und in dem alle dem DRK gemeldeten automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs) aufgelistet sind.</p><p style="text-align:justify;">„corhelper“ ist ein bundesweites System, auch die Landkreise beziehungsweise Rettungsdienstbereiche Bodensee-Oberschwaben, Ulm, Heidenheim, Ostalb und Rems-Murr sind angebunden. Die Alarmierungsapp ist grundsätzlich offen für medizinisch qualifizierte Personen, darunter Pflegekräfte, Klinikpersonal, Mitglieder von Rettungsorganisationen und medizinisch geschulte Privatpersonen. Um „corhelper“ zu werden, braucht man mindestens einen Erste-Hilfe-Kurs oder eine höherwertige Qualifikation. Rettungssanitäter, Notfallsanitäter, Notärzte und alle mit vergleichbarer Qualifikation müssen kein zusätzliches Reanimationstraining absolvieren, alle anderen dagegen schon. Auf Wunsch kann auch ein Sanitätskurs über die DRK-Bereitschaften gemacht werden.</p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span>Biberacher Zentralkrankenhaus</span></a><span> unterstützt die Verbreitung und </span>Nutzung der Ersthelfer-Alarmierungs-App und wirbt auch innerhalb des Klinikums für die Registrierung: „Der <span>plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. </span>Jedes Jahr versterben etwa 65.000 Menschen daran“, <span>so PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie.</span> Dabei wäre das in vielen Fällen vermeidbar. <span>Die Voraussetzung ist eine schnelle Erste Hilfe. „Wenn die Blutzufuhr zum Gehirn und anderen lebenswichtigen Organen unterbrochen ist, sinkt die Überlebenschance mit jeder verstrichenen Minute um zehn Prozent.“ Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sofort mit der Herzdruckmassage gestartet wird. Solange, bis der Rettungsdienst eintrifft. „Die Alarmierungsapp ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Ersthelfer lokal zu bündeln und die Helferquote nachhaltig zu erhöhen. Im internationalen Vergleich ist diese nämlich alarmierend gering“, bekräftigt der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Schmidt. „Daher unterstützen wir die Verbreitung und legen es auch unseren Kolleginnen und Kollegen im Klinikum ans Herz, sich in der App als Ersthelfer zu registrieren.“</span></p><p style="text-align:justify;"><strong>Weitere Informationen:</strong><br><span>Die Ersthelfer-Alarmierungs-App „corhelper“ kann kostenlos über Apple und Android heruntergeladen werden. Interessierte können sich direkt beim DRK Biberach melden unter&nbsp;</span><a href="mailto:corhelper@drk-bc.de"><span>corhelper@drk-bc.de</span></a><span>.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/53495b6f-9168-4d2a-8a4a-f10a3bab29f4/1920_250415-pm-gemeinsamgegendenploumltzlichenherztod-drkundsanaklinikumstaumlrkenersthelfer-netzwerk.jpg?10000"><p><i><span>Das DRK Biberach und das Sana Klinikum Landkreis Biberach arbeiten gemeinsam an der Verbreitung der „corhelper“-App: Dr. Sebastian Hafner (Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Sana Klinikum), Mario Glaser (DRK-Präsident und Landrat), Dr. Thomas Schmidt (Ärztlicher Direktor Sana Klinikum), Beate Jörißen (Geschäftsführung Sana Klinikum), Andreas Braungardt (stv. Leitung Rettungsdienst) und Michael Mutschler (DRK-Geschäftsführung Rettungsdienst).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/53495b6f-9168-4d2a-8a4a-f10a3bab29f4/250415-pm-gemeinsamgegendenploumltzlichenherztod-drkundsanaklinikumstaumlrkenersthelfer-netzwerk/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,DRK,Wiederbelebung,Ersthelfer,corhelper,Reanimation,Rettungsdienst,Rettungskette,PlötzlicherHerztod]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 14:04:22 +0200</pubDate>
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                        <title>Notaufnahme am Sana Klinikum Coburg mit neuer Chefärztin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/notaufnahme-am-sana-klinikum-coburg-mit-neuer-chefaerztin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/notaufnahme-am-sana-klinikum-coburg-mit-neuer-chefaerztin/</guid><pp:caseid>692503</pp:caseid><pp:subtitle>Ein herzliches Willkommen für die neue Chefärztin der Notaufnahme</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Die Zentrale Notaufnahme des Sana Klinikums Coburg bekommt eine neue Chefärztin.</li><li>Dr. Franziska Groenen übernimmt die Funktion zum 1. April 2025</li><li>Sie will sich auch notwendigen strukturellen Veränderungen stellen.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Coburg – Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) des Sana Klinikums Coburg hat eine neue Chefärztin: Mit Wirkung vom 1. April hat Dr. Franziska Groenen die Leitung übernommen. Geschäftsführerin Melanie John freut sich über die Verstärkung: „Dr. Groenen ist eine erfahrene und hoch qualifizierte Notfallmedizinerin und eine wertvolle Bereicherung für unser Haus. Gemeinsam werden wir die Weichen für eine strukturelle Weiterentwicklung der Zentralen Notaufnahme der Klinik stellen.“. Sie nimmt damit auch Bezug auf die Kritik an den Wartezeiten in der Notaufnahme, die in den letzten Monaten in Situationen hohen Patientenaufkommens laut geworden waren. Das hat auch Dr. Groenen vor Antritt ihrer neuen Aufgabe verfolgt: „Das sogenannte Overcrowding, also eine regelrechte Patientenflut in Notaufnahmen, ist kein Coburger Problem, sondern bundesweit in zahlreichen Kliniken zu beobachten. Die Gründe dafür sind vielfältig, teils systemischer Natur, und reichen bis in den ambulanten Bereich. Wir wollen unser Möglichstes tun und unsere eigenen Prozesse weiter optimieren, um lange Wartezeiten, die es zuletzt in einzelnen gab, zu reduzieren.“. Dass die notwendigen strukturellen Anpassungen nicht sofort, sondern eher mittel- bis langfristig zum Tragen kommen, müsse dabei jedem bewusst sein, so Dr. Groenen weiter. Um diese anzugehen, will sie auch mit den niedergelassenen Ärzten der Region eng zusammenarbeiten.</p><p style="text-align:justify;">Dr. Franziska Groenen wechselt vom Medinos Klinikum in Sonneberg, an dem sie seit 2013 tätig war, zuletzt&nbsp;<span> </span>als Leiterin der Zentralen Notaufnahme. Sie besitzt zudem die Zusatzbezeichnung „Klinische Akut- und Notfallmedizin” - eine Qualifikation, die bislang bundesweit erst wenige Ärzte vorweisen können, die aber für die Aufrechterhaltung einer zukunftsorientierten Notfallversorgung unumgänglich ist.&nbsp;<span> &nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; &nbsp;</span></p><p style="text-align:justify;">Dr. Franziska Groenen hat sich im Rahmen ihrer berufspolitischen Verbandsarbeit stark für die Etablierung und Weiterentwicklung dieser recht jungen Zusatzqualifikation eingesetzt, sei es als Prüferin des Fachgebiets in der Landesärztekammer Thüringen, als auch als<span>&nbsp; </span>gewähltes Mitglied der Kammerversammlung der Thüringer Landesärztekammer und Delegierte für den Deutschen Ärztetag. Sie bringt eine umfassende Expertise in der Behandlung akut- und kritisch-kranker Patienten sowohl im präklinischen als auch im klinischen Bereich mit und ist mit den aktuellen gesundheitspolitischen Anforderungen der Notfallversorgung vertraut. Die Teamerweiterung der ZNA Coburg stellt einen weiteren wichtigen Schritt für eine hohe Qualität der medizinischen Versorgung der Patienten der Region dar.</p><p style="text-align:justify;">Durch ihr Engagement als stellvertretende Ärztliche Leiterin des Rettungsdienstes im Landkreis Sonneberg und als Notärztin im bodengebunden Rettungsdienst hat Groenen ein ausgeprägtes Verständnis von den ineinandergreifenden Prozessen der Notfallversorgung. Darüber hinaus liegt ihr auch die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses am Herzen. Zudem widmet sie sich im Ehrenamt potentiellen Ersthelfern: In einem eigens gegründeten Verein trägt Groenen das Thema Laienreanimation unter dem Motto „Jeder kann zum Lebensretter werden“ in die Schulen der Region.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dbf3a406-a4b2-40a9-9068-8edea024c0d3/1920_groenenzna.jpg?10000"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/dbf3a406-a4b2-40a9-9068-8edea024c0d3/groenenzna/" target="_blank"><i>Bild I</i></a><i>: der ärztliche Direktor am Sana Klinikum Coburg, Dr. Georg Breuer, Chefarzt PD Dr. Marcus Thieme, Geschäftsführerin Melanie John (v. l.)</i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/16b89a8a-26a4-4410-b570-a8dabcd2d376/1920_6-1.jpg?10000"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/16b89a8a-26a4-4410-b570-a8dabcd2d376/6-1/" target="_blank"><i>Bild II</i></a><i>: Wurden gemeinsam willkommen geheißen: Dr. Franziska Groenen (2. v. l.), Chefärztin der Zentralen Notaufnahme und PD Dr. Marcus Thieme (3. v. r.), Chefarzt der Klinik für Gefäßmedizin</i></p>]]></description><category><![CDATA[Notaufnahme,neue chefaerztin,Reanimationstraining,Reanimation,Rettungsdienst,Notarzt,Notfallmedizin,PM,Oberfranken]]></category>
            <pubDate>Tue, 01 Apr 2025 14:51:26 +0200</pubDate>
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                        <title>DRK-Kreisverband Biberach und Biberacher Sana Klinikum informieren auf dem Wochenmarkt</title>
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Dafür ist das Team aus Klinikärzten und DRK-Mitarbeitenden am Samstag, den 21. September ab 8 Uhr auf dem Biberacher Wochenmarkt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Ein gesundes Herz schlägt durchschnittlich 100.000 Mal pro Tag und bis zu drei Milliarden Mal im Laufe eines Lebens. Doch etwa alle sieben Minuten bleibt in Deutschland plötzlich ein Herz stehen. Experten schätzen, dass jedes Jahr etwa 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod sterben. Dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.&nbsp;zufolge entspricht das ungefähr 20 Prozent aller durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachten Todesfälle. Dabei ist das Krankheitsbild keineswegs einheitlich. Die häufigste Ursache ist eine koronare Herzkrankheit, aber auch Erkrankungen des Herzmuskels, der Herzklappen oder angeborene Herzfehler können zum plötzlichen Herztod führen. Oftmals bleiben diese Erkrankungen lange Zeit unbemerkt, sodass der Herztod nicht selten ohne Vorwarnung auftritt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Zur Vorbeugung sind daher regelmäßige Untersuchungen wichtig, um möglicherweise unentdeckte Erkrankungen frühzeitig zu identifizieren und eine entsprechende Therapie einzuleiten. Zudem ist es hilfreich, die Risikofaktoren im Blick zu haben. </span><span style="background-color:white;"><span>Prinzipiell kann ein plötzlicher Herztod Menschen jeglichen Alters treffen: von jung, etwa bei einem erblichen Risiko, bis alt, wenn zum Beispiel eine koronare Herzkrankheit vorliegt. Allerdings steigt das Risiko mit zunehmenden Lebensjahren und mit dem Vorhandensein anderer Erkrankungen oder Faktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Adipositas, Rauchen oder Bewegungsmangel. Männer haben zudem ein insgesamt höheres Risiko als Frauen.</span></span></p><p style="text-align:justify;"><span style="background-color:white;">Ein plötzlicher Herztod kommt, so lässt es der Namen bereits vermuten, schnell. So fallen scheinbar gesunde Menschen ohne ersichtlichen Grund mitten im Gehen, Stehen oder beim Sport einfach um oder sinken im Stuhl zusammen. Betroffene reagieren nicht mehr auf Ansprache und atmen nicht mehr. </span><span>Ab dann zählt jede Minute. Denn wenn die Blutzufuhr zum Gehirn und anderen lebenswichtigen Organen unterbrochen ist, sinkt die Überlebenschance mit jeder verstrichenen Minute um 10 Prozent. „Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sofort mit der Herzdruckmassage gestartet wird. Solange, bis der Rettungsdienst eintrifft“, so Michael Mutschler, Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Biberacher Sana Klinikum, ergänzt: „Viele Menschen haben Bedenken, dass sie dabei etwas falsch machen oder die bewusstlose Person möglicherweise verletzen. Solche Sorgen sind jedoch völlig unbegründet. Wirklich problematisch ist es nur, wenn nichts getan wird.“</span></p><p style="text-align:justify;">Aus diesem Grund haben sich Klinikum und DRK im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ zusammengeschlossen mit dem Ziel, auf dem Wochenmarkt möglichst viele Menschen zu erreichen, über lebensentscheidende Sofortmaßnahmen zu informieren, Kenntnisse wiederaufzufrischen und Hemmschwellen abzubauen. „Für uns ist das eine echte Herzensangelegenheit. Denn, obwohl der plötzliche Herztod eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland ist, ist die Helferquote im internationalen Vergleich alarmierend gering“, so die Experten von DRK und Sana. Dabei sind die Maßnahmen relativ einfach. <span>Mit der bewährten Formel PRÜFEN, RUFEN, DRÜCKEN kann jeder Laienhelfer engagiert eingreifen und den Betroffenen vor möglichen Folgeschäden oder gar vor dem Tod retten. Die Rettungskette läuft wie folgt ab:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p><ol><li style="text-align:justify;"><span><strong>PRÜFEN:</strong> Ist die Person noch bei Bewusstsein? Atmet sie noch?</span></li><li style="text-align:justify;"><span><strong>RUFEN: </strong>Der Ersthelfende erkennt einen Herzkreislaufstillstand und wählt den Notruf (112) oder bittet eine andere Person darum.</span></li><li style="text-align:justify;"><span><strong>DRÜCKEN: </strong>Die Rettungsleitstelle leitet telefonisch zur Reanimation an, während sie parallel die Hilfskräfte alarmiert. Die Herzdruckmassage muss fest in die Mitte des Brustkorbs, mindestens 100-mal pro Minute durchgeführt werden – solange, bis der Notarzt eingetroffen ist.</span><br><br><a href="https://open.spotify.com/playlist/7LMSTBGhkmltBGZqyiEHJ0?si=9d3ca4052ad048cf&nd=1"><span>Playlist für den „richtigen Takt“</span></a></li></ol><p style="text-align:justify;"><span>Ein automatisierter externer Defibrillator (AED) sollte nach Empfehlung der Deutschen Herzstiftung zum Einsatz kommen, wenn mindestens zwei Helfer anwesend sind und bekannt ist, wo sich in unmittelbarer Umgebung ein Gerät befindet. Die Rettungsleitstelle verfügt über ein sogenanntes AED-Kataster, indem alle ihr gemeldeten Geräte aufgelistet sind. So sind beispielsweise viele öffentliche Plätze und Gebäude mit AEDs ausgestattet. Der genaue Ort ist durch ein grünes Hinweisschild mit Herz-Symbol gekennzeichnet. Es ist sehr wichtig, dass ein Helfer die Herzdruckmassage weiter durchführt, während der andere den AED holt. Ansonsten wird über die Rettungsleitstelle das „Team der Lebensretter“ über das Smartphone alarmiert. Einer der Lebensretter holt dann, falls noch nicht geschehen, den nächstgelegenen AED.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a747938b-5c19-4813-9ee2-763dc7b44a49/1920_240916-pm-wochederwiederbelebung-drkundsanainformierenaufdemwochenmarkt.jpg?10000"><p><i><span>DRK und Sana sind am Samstag, den 21. September ab 8 Uhr gemeinsam auf dem Wochenmarkt vertreten und informieren rund um das Thema plötzlicher Herzstillstand und Reanimation.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a747938b-5c19-4813-9ee2-763dc7b44a49/240916-pm-wochederwiederbelebung-drkundsanainformierenaufdemwochenmarkt/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,DRK,Reanimation,Wiederbelebung,Aufklaerung,wochederwiederbelebung]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Sep 2024 08:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Plötzlicher Herzstillstand: Leben retten in drei Schritten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ploetzlicher-herzstillstand-leben-retten-in-drei-schritten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ploetzlicher-herzstillstand-leben-retten-in-drei-schritten/</guid><pp:caseid>652545</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein gesundes Herz schlägt durchschnittlich 100.000 Mal pro Tag und bis zu drei Milliarden Mal im Laufe des gesamten Lebens. Doch etwa alle sieben Minuten bleibt in Deutschland plötzlich ein Herz stehen. Etwa 65.000 Menschen in Deutschland sterben jedes Jahr am plötzlichen Herztod. Dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. </strong></span><a href="https://dzhk.de/erkrankungen/ueberblick/ploetzlicher-herztod" target="_blank"><span><strong>DZHK</strong></span></a><span><strong> zufolge entspricht das ungefähr 20 Prozent aller durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachten Todesfälle.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Im Achtelfinale der Fußball-EM 2024 spielte Deutschland gegen Dänemark. Mit von der Partie war </span><a href="https://www.swp.de/sport/fussball-em-2024-erst-herzstillstand-jetzt-em-achtelfinale-die-unglaubliche-geschichte-des-christian-eriksen-74099827.html" target="_blank"><span>Christian Eriksen</span></a><span>, der erst vor drei Jahren während eines Spiels einen Herzstillstand erlitten hatte und wiederbelebt werden musste. Am 16. Juni 2024 sprintete der Däne über den Platz als sei dieser lebensbedrohliche Vorfall nie passiert. Das Beispiel zeigt zum einen, dass auch junge und sportliche Menschen aus dem Nichts einen Herzstillstand erleiden können. Zum anderen belegt der Fall Eriksen, wie wichtig die sofortige Reanimation ist.</span></p><h2><span>Notfall tritt ohne Vorwarnung ein</span></h2><p><span>Beim plötzlichen Herztod handelt es sich um eine Notfallsituation, die ohne Vorwarnung bei Personen auftritt, die 24 Stunden vorher vermeintlich noch gesund waren. Das Krankheitsbild ist dabei keineswegs einheitlich. Viele Herzleiden können die Ursache für das Kammerflimmern sein, das dem Kreislaufkollaps mit Herzstillstand vorausgeht. Die häufigste Ursache ist eine koronare Herzkrankheit (KHK), aber auch Erkrankungen der Herzklappen oder angeborene Herzfehler können zum plötzlichen Herztod führen.</span></p><p><span>Zur Vorbeugung sind regelmäßige Untersuchungen wichtig. So lassen sich möglicherweise unentdeckte Erkrankungen frühzeitig identifizieren. Das Risiko steigt mit dem Alter, da Senioren auch häufiger unter Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems leiden. Männer sind gefährdeter als Frauen.</span></p><h2><span>Bei Herzstillstand zählt jede Minute</span></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a9213614-0041-4292-82ed-0574c11c83d6/1920_infografikherzinfarkt.jpg?18200"><p><span>Nicht in allen Fällen, aber oft lässt sich der Herztod durch frühzeitige Diagnose und Therapie vermeiden. Die folgenden </span><a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/fakten-ploetzlicher-herztod" target="_blank"><span>Symptome</span></a><span> muss jeder ernst nehmen:</span></p><ul><li><span>Brustschmerzen (Angina pectoris) und/oder Luftnot</span></li><li><span>Herzrasen mit Einschränkung der Belastbarkeit</span></li><li><span>Hartnäckiges Herzstolpern</span></li><li><span>Kurze Bewusstlosigkeit</span></li><li><span>Schwindelanfälle, drohende Bewusstlosigkeit</span></li></ul><p><span>Bei plötzlich einsetzenden starken Schmerzen – im Brustkorb, hinter dem Brustbein, zwischen den Schulterblättern, im Oberbauch, Ausstrahlung in Arm, Hals oder Kiefer –, die länger als fünf Minuten anhalten und sich in Ruhe nicht bessern, muss sofort der Notarzt (112) alarmiert werden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5fe44de9-27c2-4e56-a127-bcb87e0595eb/1920_infografikprufen-rufen-drucken.jpg?20659"><p><span>Bricht die Person bewusstlos zusammen, sind drei Dinge wichtig: </span><a href="https://www.einlebenretten.de/" target="_blank"><span>PRÜFEN, RUFEN, DRÜCKEN</span></a><span>. Ein Automatisierter Externer Defibrillator (AED) kann zum Einsatz kommen, wenn mindestens zwei Helfer anwesend sind und bekannt ist, wo sich in unmittelbarer Umgebung ein Gerät befindet. Es ist sehr wichtig, dass ein Helfer die Herzdruckmassage weiter durchführt, während der andere den AED holt und anbringt. Das Gerät analysiert die Herztätigkeit des Patienten und gibt an, ob ein Schock notwendig ist. Ist dies der Fall, stellt der AED den Sinusrhythmus des Herzens durch die Elektroschocks wieder her. Weiterführende </span><a href="https://www.gesundheitsinformation.de/wie-benutzt-man-einen-automatisierten-externen-defibrillator-aed.html" target="_blank"><span>Erklärungen</span></a><span> zum richtigen Einsatz von AEDs bietet zum Beispiel das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf der Seite Gesundheitsinformationen.de. Viele öffentliche Plätze und Gebäude sind mit AEDs ausgestattet. Der genaue Ort ist durch ein grünes Hinweisschild mit Herz-Symbol gekennzeichnet. Der Verein </span><a href="http://definetz.online/1" target="_blank"><span>Definetz</span></a><span> stellt eine Karte mit AED-Standorten zur Verfügung, die regelmäßig aktualisiert wird.</span></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Herzstillstand,Herzinfarkt,Reanimation,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Sep 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b58d4398-4c14-4547-80e2-abce5e557c15/gettyimages-1422012262reanimationtraining-microgen-istock-gettyimagesplus.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Reanimationstraining]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Reanimationstraining]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Erste Hilfe für die Kleinsten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/erste-hilfe-fuer-die-kleinsten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/erste-hilfe-fuer-die-kleinsten/</guid><pp:caseid>658045</pp:caseid><pp:subtitle>&quot;Kinderunfälle und Reanimation&quot; - Infoveranstaltung für Eltern im Krankenhaus Senftenberg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Kostenfreie Infoveranstaltung „Kinderunfälle und Reanimation“ am 19. September 2024, 17 Uhr, im Krankenhaus Senftenberg<span>&nbsp;</span></li><li><span>D</span>r. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, klärt auf: Das sind die größten Gefahrenquellen für Kinder</li><li>Tipps für Erste Hilfe und Reanimations-Training an Dummy-Puppen</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Wo lauern die größten Gefahren für Kinder? Was sind die häufigsten Ursachen für Unfälle? Und wie können Eltern im Notfall helfen? Um diese Fragen dreht sich die kostenfreie Infoveranstaltung „Kinderunfälle und Reanimation“ am 19. September 2024, 17 Uhr, im Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg. Nach einem kurzen Vortrag von Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, können Teilnehmende an Dummy-Puppen die wichtigsten Schritte der Wiederbelebung unter Profi-Anleitung üben.</strong></p><p>Kinderunfälle sind leider keine Seltenheit – das zeigt ein Blick auf die Statistik: Allein im vergangenen Jahr sind mehr als 167.000 verletzte Kinder deutschlandweit in Krankenhäusern behandelt worden, 163 Kinder erlitten tödliche Unfälle.<span>&nbsp; </span>„Bis zum Alter von etwa vier Jahren passieren Unfälle vor allem zu Hause, wenn die Kleinen mit kindlicher Neugier und Bewegungsdrang ihre Umgebung erkunden. Ganz typische Unfälle sind bei kleineren Kindern leider vor allem Vergiftungen, Verätzungen, Verbrühungen und Stürze“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. Im Vorschulalter verletzen sich Kinder hingegen vorwiegend in der Freizeit und beim Sport, meistens aus Unkenntnis, Übermut, Selbstüberschätzung oder Überforderung. „Einer der Bereiche, in denen die meisten Unfälle passieren, ist der Straßenverkehr“, warnt die erfahrene Kinderärztin und verweist auf Zahlen aus dem Jahr 2021, wonach etwa alle 24 Minuten ein Kind unter 15 Jahren in Deutschland zu Schaden kam.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/410f7466-42e4-44e5-a43b-64375b674a0a/1920_aaa-1633-bea.jpg?10000"><p><i>Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, zeigt an einem Dummy, wie Reanimation bei Kindern richtig geht. Am 19. September 2024 bietet das Team der Kinderklinik von 17 bis 18 Uhr im Krankenhaus Senftenberg eine kostenfreie Infoveranstaltung zum Thema “Kinderunfälle und Reanimation” an.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/410f7466-42e4-44e5-a43b-64375b674a0a/aaa-1633-bea/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Für Gefahren sensibilisieren</h2><p>In ihrem Vortrag am 19. September möchte die Chefärztin Teilnehmende dafür sensibilisieren, wo Gefahren für den Nachwuchs lauern. Aus ihrer jahrelangen Praxiserfahrung hat Dr. Carolin Stegemann dabei zahlreiche Beispielfälle zur Hand und setzt potenzielle Gefahren in Bezug zu alterstypischem Verhalten und dem jeweiligen Entwicklungsstand von Kindern. Außerdem geht die Kinderärztin ohne erhobenen Zeigefinger darauf ein, an welchen Stellen Erwachsene Situationen teilweise über- oder unterschätzen. „Es geht nicht darum, Eltern zu belehren, sondern darauf aufmerksam zu machen, wo Unfallrisiken im Alltag lauern und wie wir vorbeugen können, um unsere Kinder zu schützen, ohne sie in ihrer Entwicklung auszubremsen“, erklärt die Medizinerin.</p><h2>Reanimationstraining mit Profis</h2><p>In ihrem Impulsvortrag gibt Dr. Carolin Stegemann auch wertvolle Tipps und Hinweise, wie Eltern im Notfall ihren Schützlingen helfen können. Bei der Infoveranstaltung erfahren Teilnehmende, wie sie bei Stürzen, Verbrennungen, Verbrühungen und Co. Erste Hilfe leisten können. Zum Abschluss darf geübt werden: Das Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zeigt an Reanimationspuppen in der Größe von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen wie Reanimation richtig geht. Danach können Teilnehmende selbst die Wiederbelebung üben und sich wertvolle Tipps von den Profis holen, damit sie im Ernstfall sicherer handeln können.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>Die etwa einstündige Informationsveranstaltung im Rahmen der bundesweiten Woche der Wiederbelebung beginnt am 19. September um 17 Uhr im Barbara-Foyer im Erdgeschoss des Senftenberger Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>AUF EINEN BLICK</strong><br><br><strong>Was:</strong> Informationsveranstaltung „Kinderunfälle & Reanimation“</p><p><strong>Wann:</strong> 19.9.2024, 17 bis 18 Uhr</p><p><strong>Wo:</strong> Sana Kliniken Niederlausitz, Krankenhaus Senftenberg, Barbara-Foyer</p><p><strong>Wie:</strong> Voranmeldung nicht nötig, Eintritt frei</p><p>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Reanimation,Wiederbelebung,Kinderklinik,Lauchhammer,stegemann]]></category>
            <pubDate>Fri, 13 Sep 2024 07:25:12 +0200</pubDate>
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                        <title>Tausende Herz-Tote wären vermeidbar – doch jeder Vierte hat keine Ahnung von Erster Hilfe</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/tausende-herz-tote-waeren-vermeidbar--doch-jeder-vierte-hat-keine-ahnung-von-erster-hilfe/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/tausende-herz-tote-waeren-vermeidbar--doch-jeder-vierte-hat-keine-ahnung-von-erster-hilfe/</guid><pp:caseid>603907</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Sana Umfrage zu den Herzwochen 2023</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Der letzte Erste-Hilfe-Kurs liegt bei vielen Menschen lange zurück</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Jeder zweite Laien-Ersthelfer macht keine Herzdruckmassage</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Fast alle acht Minuten hört in Deutschland plötzlich und ohne jede Vorwarnung ein Herz auf zu schlagen. Diagnose: plötzlicher Herzstillstand. Das entspricht mehr als 65.000 Fällen pro Jahr. Vielen könnte eine schnelle Reanimation das Leben retten. Doch rund 26 Prozent der Deutschen wissen nicht, was in so in einem Fall zu tun ist. Jeder Vierte hat somit keine ausreichenden Erste-Hilfe-Kenntnisse. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben, die das Meinungsforschungsinstitut Civey im Auftrag der Sana Kliniken AG unter 5.000 Bundesbürgern durchgeführt hat. Ebenfalls keine gute Nachricht: Mehr als die Hälfte der Bevölkerung hat in den letzten zehn Jahren keinen oder sogar noch nie einen Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung absolviert.&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/86982b41-3f14-4588-abea-074cf5677932/1920_usm-gebhardvoncossel.jpg?10000"><p><span>„Das zeigt, dass wir in Deutschland mehr Aufklärungsarbeit leisten müssen“, erklärt Dr. med. Gebhard von Cossel, Kardiologe und Bereichsleiter Unternehmensstrategie Medizin bei den Sana Kliniken. „Das Wissen um ein paar einfache Handgriffe kann tausende Leben retten.“&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/86982b41-3f14-4588-abea-074cf5677932/usm-gebhardvoncossel/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span><strong>Gerade bei Risikogruppe liegt Erste-Hilfe-Kurs oft lange zurück</strong></span></h2><p><span>Bei den unter 40-Jährigen geben noch die meisten an, innerhalb der letzten zehn Jahre einen Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung absolviert zu haben. Dieser Anteil sinkt bei denjenigen, die 65 Jahre oder älter sind, jedoch auf unter ein Viertel – obwohl genau diese Altersgruppe am häufigsten von kardialen Ereignissen betroffen ist und zur Risikogruppe für den plötzlichen Herzstillstand zählt.</span></p><h2><span><strong>Richtige Reanimation: Trügerische Sicherheit</strong></span></h2><p><span>Die Umfrage zeigt darüber hinaus, dass in der Altersgruppe von 18 bis 29 Jahren etwa jeder Dritte nach eigener Einschätzung nicht weiß, was zu tun ist, wenn eine Person plötzlich bewusstlos wird. Bei den über 65-Jährigen trifft dies auf jede vierte Person zu. Die Mehrheit der Befragten ist allerdings davon überzeugt, im Ernstfall richtig handeln zu können. Die Zahlen zur Realität der Reanimation durch Laien zeichnet jedoch ein anderes Bild: Aus dem Ende September 2023 vom Deutschen Reanimationsregister veröffentlichten Jahresbericht zur außerklinischen Reanimation geht hervor, dass die Wiederbelebungsquote durch Laienersthelfer bei etwa 50 Prozent liegt. Das heißt auch: Fast jeder Zweite weiß im Ernstfall nicht, was zu tun ist beziehungsweise handelt nicht danach und führt keine Maßnahmen zur Wiederbelebung durch.</span></p><h2><span><strong>Mehr als 10.000 Menschenleben könnten jedes Jahr gerettet werden</strong></span></h2><p><span>Die Mehrheit der Herz-Kreislauf-Stillstände passiert im häuslichen Umfeld, rund 19 Prozent in der Öffentlichkeit. Damit sind häufig Familie und Freunde oder Passanten die ersten Personen, die im Notfall helfen müssen. Wenn alle Menschen, die eine bewusstlose Person auffinden, sofort eingreifen würden, könnten laut Schätzungen jährlich mehr als 10.000 Menschenleben in Deutschland gerettet werden.</span></p><h2><span><strong>Sana bietet erstklassige Herzmedizin</strong></span></h2><p><span>In den Bereichen Kardiologie und Herzchirurgie ist die Sana Kliniken AG in Deutschland führend und fachlich breit aufgestellt. Eine Besonderheit ist die Vernetzung von Spitzenmedizin in den Herzzentren und spezialisierten Kliniken mit hochwertiger Versorgung in der Fläche. Hinzu kommen ambulante medizinische Versorgungszentren mit kardiologischem Schwerpunkt und Präventionsangebote inklusive Herz-Check über unsere Tochtergesellschaft Sana Praevention. Mit den vielfältigen und vernetzten stationären und ambulanten Einrichtungen ermöglicht Sana sektorenübergreifende Dienstleistungen zur Prävention, Therapie und Rehabilitation von Herz-Kreislauferkrankungen aus einer Hand.&nbsp;</span></p><p><span>Die Sana Kliniken AG nimmt die Herzwochen zum Anlass, die Öffentlichkeit für diese Themen zu sensibilisieren.</span></p><p><i><span>Anmerkung: Die Online-Umfrage von Civey ist repräsentativ und wurde zwischen dem 20. und 23. Oktober durchgeführt. Befragt wurden 5.010 Bundesbürgerinnen und Bundesbürger ab 18 Jahren.</span></i></p><p>&nbsp;</p><h2>Grafiken zu den Umfrageergebnissen</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a4b279f5-0d19-4715-9ae7-5138d8e31163/1920_civeyumfrage2023schulungauswertungnachalter.png?10000"><p><i><span>Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG 2023: Bei vielen Menschen liegt der letzte Erste-Hilfe-Kurs mit Schulung der Wiederbelebung lange zurück (Darstellung nach Altersgruppen). </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a4b279f5-0d19-4715-9ae7-5138d8e31163/civeyumfrage2023schulungauswertungnachalter/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d458ac48-ebc2-44dd-b181-be5bf9fc42f7/1920_civeyumfrage2023verhaltenimnotfallauswertungnachalter.png?10000"><p><i><span>Civey-Umfrage im Auftrag der Sana Kliniken AG 2023: Trügerische Sicherheit. Die Mehrheit der Befragten glaubt, im Ernstfall richtig handeln zu können (Darstellung nach Altersgruppen). </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d458ac48-ebc2-44dd-b181-be5bf9fc42f7/civeyumfrage2023verhaltenimnotfallauswertungnachalter/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,Notfall,herz,Herzstillstand,Reanimation]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Nov 2023 13:16:38 +0100</pubDate>
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                        <title>Plötzlicher Herzstillstand: Jeder kann ein Leben retten!</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/themendienst-ploetzlicher-herzstillstand/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/themendienst-ploetzlicher-herzstillstand/</guid><pp:caseid>590708</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ein gesundes Herz schlägt durchschnittlich 100.000 Mal pro Tag und bis zu drei Milliarden Mal im Laufe des gesamten Lebens. Doch etwa alle sieben Minuten bleibt in Deutschland ganz plötzlich ein Herz stehen. Rund 65.000 Menschen in Deutschland sind nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie </strong><a href="https://dgk.org/pressemitteilungen/2021-ht-pm/2021-ht-aktuelle-pm/2021-ht-aktuelle-pm-tag2/ploetzlicher-herzstillstand-65-000-menschen-pro-jahr-in-deutschland-betroffen/?_sm_au_=iVVD6S0N6qfbbL46288MJK6s3VH3c" target="_blank"><strong>DGK</strong></a><strong> jedes Jahr vom plötzlichen Herztod betroffen, etwa 60.000 sterben daran. Das sind dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. &nbsp;(</strong><a href="https://dzhk.de/herz-kreislauf-erkrankungen/herz-kreislauf-erkrankungen/ploetzlicher-herztod/?_sm_au_=iVVD6S0N6qfbbL46288MJK6s3VH3c" target="_blank"><strong>DZHK</strong></a><strong>) zufolge ungefähr 20 Prozent aller durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachten Todesfälle.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2>Notfall tritt ohne Vorwarnung ein&nbsp;</h2><p>Wie die <a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/fakten-ploetzlicher-herztod" target="_blank">Deutsche Herzstiftung</a> erklärt, handelt es sich beim plötzlichen Herztod um eine Notfallsituation, die ohne Vorwarnung bei Personen auftritt, die 24 Stunden vorher vermeintlich noch gesund waren. Das Krankheitsbild ist dabei keineswegs einheitlich. Viele Herzleiden können die Ursache für das Kammerflimmern sein, das dem Kreislaufkollaps mit Herzstillstand vorausgeht. Die häufigste Ursache ist eine koronare Herzkrankheit (KHK), aber auch Erkrankungen der Herzklappen oder angeborene Herzfehler können zum plötzlichen Herztod führen.&nbsp;</p><h2>Prävention durch regelmäßige Untersuchungen&nbsp;</h2><p>Um dem plötzlichen Herztod vorzubeugen, sind regelmäßige Untersuchungen wichtig. So lassen sich möglicherweise unentdeckte Erkrankungen frühzeitig identifizieren. Das Risiko steigt mit dem Alter, da Senioren auch häufiger unter Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems leiden. Männer sind gefährdeter als Frauen. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel. Erst im Januar verstarb die 54-jährige Sängerin Lisa Marie Presley <a href="https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/herz/es-kann-auch-junge-menschen-betreffen-ploetzlicher-herztod-wer-in-gefahr-ist-wie-sie-sich-schuetzen-und-was-sie-im-notfall-tun-sollten_id_11289104.html?_sm_au_=iVVD6S0N6qfbbL46288MJK6s3VH3c" target="_blank">Medienberichten</a> zufolge aus unbekannten Gründen an einem Herzstillstand. Auch im Sport kommt es immer wieder zu Fällen von plötzlichem Herzstillstand. 2021 hatte beispielsweise der Zusammenbruch des dänischen Fußballspielers <a href="https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/fussball-herzstillstand-100.html?_sm_au_=iVVD6S0N6qfbbL46288MJK6s3VH3c#:~:text=Den%20d%C3%A4nischen%20Fu%C3%9Fballspieler%20Christian%20Eriksen,und%20Defibrillator%20erfolgreich%20wiederbelebt%20werden." target="_blank">Christian Eriksen</a> bei der Fußball-Europameisterschaft weltweit für Bestürzung gesorgt. Der erst 29-jährige Sportler konnte durch Herzdruckmassage und Defibrillator jedoch zum Glück erfolgreich wiederbelebt werden.&nbsp;</p><h2>Jede Minute zählt&nbsp;</h2><p>Nicht in allen Fällen, aber oft, lässt sich der Herztod durch frühzeitige Diagnose und Therapie vermeiden, betont die <a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/fakten-ploetzlicher-herztod" target="_blank">Deutsche Herzstiftung</a>. Die folgenden Symptome muss jeder ernst nehmen:&nbsp;</p><ul><li>Brustschmerzen (Angina pectoris) und/oder Luftnot&nbsp;</li><li>Herzrasen mit Einschränkung der Belastbarkeit&nbsp;</li><li>Hartnäckiges Herzstolpern&nbsp;</li><li>Kurze Bewusstlosigkeiten&nbsp;</li><li>Schwindelanfälle, drohende Bewusstlosigkeit&nbsp;<br>&nbsp;</li></ul><p>Bei plötzlich einsetzenden starken Schmerzen – im Brustkorb, hinter dem Brustbein, zwischen den Schulterblättern, im Oberbauch, Ausstrahlung in Arm, Hals oder Kiefer –, die länger als fünf Minuten anhalten und sich in Ruhe nicht bessern, muss SOFORT der Notarzt (112) alarmiert werden.&nbsp;</p><p>Bricht die Person bewusstlos zusammen, sind <a href="https://www.einlebenretten.de/" target="_blank">drei Dinge</a> wichtig: PRÜFEN, RUFEN, DRÜCKEN&nbsp;</p><p>Sofern ein automatisierter externer Defibrillator (<a href="https://www.sana.de/newsroom/themendienst-aed/" target="_blank">AED</a>) verfügbar ist und mindestens zwei Helfer vor Ort sind, sollte das Gerät nach Empfehlung der <a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/fakten-ploetzlicher-herztod" target="_blank">Deutschen Herzstiftung</a> unbedingt zum Einsatz kommen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b58d4398-4c14-4547-80e2-abce5e557c15/1920_gettyimages-1422012262reanimationtraining-microgen-istock-gettyimagesplus.jpg?10000"><h2>Reanimationsunterricht an Schulen: Chance wieder vertan&nbsp;</h2><p>Auch Kindern und Jugendlichen komme als Ersthelfern eine Schlüsselrolle zu, dies betonte die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) erneut in einer <a href="https://www.divi.de/presse/pressemeldungen/pm-zum-start-des-neuen-schuljahres-wieder-fehlt-der-wiederbelebungsunterricht-flaechendeckend-im-lehrplan" target="_blank">Pressemitteilung</a> Ende August 2023. Seit Jahren fordere die DIVI schon die flächendeckende Einführung von Wiederbelebungsunterricht für jedes Kind spätestens ab der siebten Klasse. Doch der Blick in die Lehrpläne für das neue Schuljahr zeige, dass die Chance auch in diesem Jahr wieder vertan werde. Und das, obwohl aus anderen Ländern bereits bekannt sei, dass ein Wiederbelebungsunterricht für Schulkinder effektiv ist. In Dänemark ist der Wiederbelebungsunterricht für Schüler seit 2005 gesetzlich festgeschrieben. Dadurch habe sich die Überlebensrate bei einem Stillstand des Herz-Krauslaufsystems verdreifacht. Dies könne Deutschland auch schaffen – davon sei Univ.-Prof. Bernd Böttiger, Präsidiumsmitglied der DIVI, Vorsitzender des Deutschen Rates für Wiederbelebung und Bundesarzt des Deutschen Roten Kreuzes, überzeugt.&nbsp;</p><p>Auch wenn es bisher keine Verpflichtung gibt, können Schulen aktiv werden. Mit „Schüler retten Leben“ steht Lehrkräften eine informative <a href="https://www.schuelerrettenleben.de/" target="_blank">Plattform</a> zur Verfügung. Dort gibt es nicht nur zahlreiche Hintergrundinformationen zum Thema, sondern auch konkrete Materialien für die Vorbereitung des Unterrichtes zum Thema Wiederbelebung.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Reanimation,ploetzlicher Herzstillstand,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 13:39:21 +0200</pubDate>
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