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                    <pubDate>Thu, 21 May 2026 16:45:43 +0200</pubDate>
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                        <title>Rummelsberger Chefärzte mit ROSA im Operationssaal</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rummelsberger-chefaerzte-mit-rosa-im-operationssaal/</guid><pp:caseid>748105</pp:caseid><pp:subtitle>Ein Roboter-Operationsassistent hilft künftig beim Einsetzen von Knieprothesen – „Kombination aus präziser Technik und menschlicher Expertise“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die Chefärzte am Krankenhaus Rummelsberg erhalten Hightech-Unterstützung beim Einsetzen von Knie-Endoprothesen durch ROSA. ROSA ist eine Abkürzung für Robotic Surgical Assistent, was auf Deutsch mit „Roboter-Operationsassistent“ übersetzt werden kann. Dank der Robotertechnologie der Firma Zimmer Biomet können die erfahrenen Operateure aus dem Endoprothetikzentrum in Rummelsberg ihre ohnehin schon exzellenten Ergebnisse bei der Implantation von Kunstgelenken weiter perfektionieren.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Der Roboter-Operationsassistent ROSA fügt sich nahtlos in die Hightech-Ausstattung des Krankenhauses Rummelsberg ein, wo Patienten seit Jahren bei der Diagnostik von pedCAT, HiRise und Knienavigation profitieren. „Mit der roboterassistierten Knie-Operation setzen wir den eingeschlagenen Weg modernster Diagnose- und Behandlungs-Technologie am Krankenhaus Rummelsberg fort. Unsere Spezialisten können somit auf diese bewährte Unterstützung zurückgreifen und die optimale Passgenauigkeit des Knieimplantats sicherstellen, so dass unsere Patienten von einem bestmöglichen Ergebnis profitieren werden“, betont Geschäftsführer Frank Stauch. Zu den ersten Anwendern an der Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie zählen die Senior- und Hauptoperateure im Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung, namentlich Chefarzt Prof. Dr. Dr. Wolf Drescher, Chefarzt Dr. Murat Yörük, Chefarzt Prof. Dr. Richard Stangl zusammen mit Dr. Alfred Tylla, Leiter des Kniezentrums. „Es ist wichtig zu verstehen, dass der Roboter nicht von selbst arbeitet. Das bedeutet, dass er sich nur bewegt, wenn der Operateur ihn dazu auffordert. Der Operateur ist die ganze Zeit über im Operationssaal und trifft alle Entscheidungen während des Eingriffs“, so Drescher, der sich begeistert von der Technologie zeigte.</span></p><h2><span><strong>Wie der Roboter arbeitet</strong></span></h2><p><span>Während des Eingriffs verwendet ROSA eine Kamera und am Bein befestigte optische Tracker, um die exakte Position des Knies im Operationssaal zu bestimmen. „Man kann sich das wie ein GPS-Gerät vorstellen, welches man aus dem Auto kennt. Wenn sich das Bein auch nur einen Bruchteil eines Zentimeters bewegt, kann der Roboter dies erkennen und sich entsprechend anpassen. Die Einhaltung des definierten Operationsplans wird somit sichergestellt. Der Roboter versorgt den Operateur mit einer Vielzahl an Daten. Diese Informationen, kombiniert mit der jahrelangen Erfahrungen des Operateurs, helfen dabei, das Implantat auf der Grundlage der menschlichen Anatomie möglichst präzise zu positionieren“, erklärt Drescher, der bislang auf die Knienavigation im OP mittels modernster Kameras zurückgegriffen hat und dem dieses System in Teilen somit schon bekannt war.</span></p><h2><span><strong>Wer von ROSA profitiert</strong></span></h2><p><span>Profitieren werden vor allem Patienten, bei denen die Arthritis Gelenkknorpel und Knochen zerstört hat. Die sogenannte Osteoarthritis entsteht nach Jahren ständiger Bewegung und Druck in den Gelenken. Mit fortschreitender Abnahme des Knorpels wird das Gelenk zunehmend unbeweglicher und die Schmerzen nehmen zu. Wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten keine Linderung bringen, kann die Indikation zur Knie-TEP, also zur Knie-Totalendoprothese, durch den behandelnden Arzt gestellt werden. Ob die Implantation mittels ROSA für den einzelnen Patienten in Frage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die in der Sprechstunde abgeklärt werden. „Es liegt in der Kompetenz des Arztes den Einsatz des Roboters zu bewerten“, betont Prof. Dr. Richard Stangl, der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Rummelsberg. Seiner Meinung nach würden einseitige Arthrosen am ehesten von der Robotertechnik profitieren.</span></p><h2><span><strong>Vorteile der Technologie</strong></span></h2><p><span>Vorteile beim Einsatz der Technologie aus dem Hause Zimmer Biomet gibt es sowohl für den Chirurgen als auch für den Patienten. „Die Weichteile“, so Drescher, „werden vor allem geschont, weil durch die hochpräzise Planung und Ausführung der Schnitte noch weniger Muskeln, Bänder und Sehnen präpariert oder gelöst werden müssen. Das schont die umliegenden Strukturen.“ Zu den weiteren Vorteilen zählen der noch geringere Blutverlust, weniger postoperative Schmerzen und eine noch schnellere Genesung. „Das System hilft aber auch dabei, die Bänderbalance zu optimieren, so dass langfristig eine bessere Funktion und weniger Reizungen der Weichteile gegeben sind“, weiß Tylla. Für ihn als Operateur steigert der ROSA-Roboter die Sicherheit und Reproduzierbarkeit von Knieoperationen. Als Vorteile führt Tylla die höhere Präzision und Genauigkeit, die individuelle OP-Planung, die Echtzeit-Navigation und Kontrolle, sowie die verbesserte Stabilität und Balance auf. „Zudem erlaubt mir das System, die geplanten Knochenschnitte vor der tatsächlichen Ausführung zu simulieren und zu überprüfen – und auch ein haptisches Feedback ist gegeben. Wenn ich die Säge führe, begrenzt der Roboterarm den Arbeitsbereich, was wiederum das Weichteilgewebe schützt“, so Tylla. Sicherlich werde nicht jeder Knie-Patient in Rummelsberg künftig mit der Technologie operiert, aber derjenige, bei dem es einen echten Vorteil bringt – zum Beispiel aufgrund der gegebenen Weichteilsituation. Daher fasst Tylla zusammen: „Es ist die Kombination aus präziser Technik und menschlicher Expertise“, und betont: „Ich bin froh, dass wir nun auch diese Möglichkeit im Operationssaal haben und somit für unsere Patienten das bestmögliche Equipment bereithalten.“</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c8e88329-0c7c-4b36-8af2-95633e38a863/1920_260521_roboterassistierte_knieoperationen.jpg?10000"><p><i><span>Stehen künftig zusammen mit einem roboterassistierten System namens ROSA im OP. Die Senior- und Hauptoperateure des Endoprothetikzentrums am Krankenhaus Rummelsberg – hier bei der Einführung im Vortragssaal der Klinik. Mittlerweile ist der Roboter im Operationssaal beheimatet.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c8e88329-0c7c-4b36-8af2-95633e38a863/260521_roboterassistierte_knieoperationen/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;</span><br><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,ROSA,Roboter-Operationsassistent,Robotergestützte Chirurgie,OP-Roboter,Knie-Endoprothesen,Knie-TEP,Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 21 May 2026 16:45:43 +0200</pubDate>
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