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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 15:29:02 +0200</pubDate>
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                        <title>Darum hilft weniger oxidativer Stress auch den Bandscheiben</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/darum-hilft-weniger-oxidativer-stress-auch-den-bandscheiben/</guid><pp:caseid>687727</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Weshalb kommt der Verschleiß der Bandscheiben bei manchen Menschen früher als bei anderen? Was hat oxidativer Stress damit zu tun? Und was kann jeder selbst für gesunde Bandscheiben tun? Dr. Petra Büchin, Chefärztin am Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Rückentherapie am Karl-Olga-Krankenhaus, erklärt aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft und was das für die Prävention und Therapie bedeutet.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Der Verschleiß von Bandscheiben kann viele unterschiedliche Ursachen haben, dazu gehören Entzündungsprozesse, genetische Veranlagung, Umweltfaktoren, Alter, mechanische Belastung, die Seneszenz – das heißt die biologische Alterung unserer Zellen – sowie oxidativer Stress.</span></p><h2><span>Oxidativer Stress hat negative Auswirkungen</span></h2><p><span>Kommt es im Organismus zu einem Ungleichgewicht zwischen freien Radikalen und Antioxidantien, entsteht oxidativer Stress. Bei freien Radikalen handelt es sich um Moleküle, die Zellen und Körpergewebe schädigen können. Antioxidantien sind die Gegenspieler und schützen den Organismus vor negativen Einflüssen durch freie Radikale. Wichtige Antioxidantien sind Enzyme, Vitamine und Spurenelemente.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/1920_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278"><p><span>„Für oxidativen Stress gibt es zahlreiche Ursachen“, erklärt Petra Büchin. „Darunter auch einige Faktoren, die wir selbst beeinflussen können, wie ungesunde Ernährung, extreme körperliche Belastung oder Rauchen. Und neben den negativen Einflüssen auf Herz, Kreislauf und Nervensystem wirkt sich oxidativer Stress auch direkt auf die Bandscheiben unserer Wirbelsäule aus.“ &nbsp;Kürzlich veröffentlichten Forschungsteams verschiedene Beiträge zu diesem Thema in den international bekannten Zeitschriften </span><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1568163724001417" target="_blank"><span>Ageing Research Reviews</span></a><span>, </span><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2452199X24004560" target="_blank"><span>Bioactive Materials</span></a><span> und </span><a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2214031X24001037" target="_blank"><span>Journal of Orthopaedic Translation</span></a><span>. Petra Büchin ordnet die Forschungsergebnisse für die Praxis ein: „Die Studien zeigen, dass oxidativer Stress im Zusammenhang steht mit Entzündungsvorgängen in den Bandscheiben, der Zellalterung und dem Abbau von Zellbestandteilen. All diese Mechanismen sind miteinander verbunden und verstärken sich gegenseitig. Dementsprechend haben alle Ansätze zur Verminderung des oxidativen Stresses auch eine positive Wirkung auf die Gesundheit der Bandscheiben.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/99459c78-8aa4-4a40-a7d7-c63e91aff3d2/1920_sana-infografik-oxidativerstress.jpg?11822"><p><i><span>Oxidativer Stress steht im Zusammenhang mit Entzündungsvorgängen in den Bandscheiben, der Zellalterung und dem Abbau von Zellbestandteilen.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/99459c78-8aa4-4a40-a7d7-c63e91aff3d2/sana-infografik-oxidativerstress/" target="_blank"><span>Download & Copyright</span></a></p><h2><span>Gesunder Stoffwechsel, gesunde Bandscheiben</span></h2><p><span>Der wichtigste Baustein zur Vermeidung von oxidativem Stress und den damit verbunden negativen Folgen ist ein gesunder Lebensstil und die Vermeidung von schädlichen Stoffen wie Zucker, Nikotin und Alkohol. Wichtig sind eine nährstoffreiche Ernährung, körperliche Aktivität und Sport, Entspannungszeiten sowie ausreichend Schlaf. Das metabolische Syndrom, das heißt die Kombination von Übergewicht, Bluthochdruck sowie Zucker- und Fettstoffwechselstörungen, wirkt sich ebenfalls negativ auf die Gesundheit der Bandscheiben aus. Daher sind ein gesunder Stoffwechsel und die Vermeidung von Übergewicht entscheidend.</span></p><h2><span>Interdisziplinäre Zusammenarbeit</span></h2><p><span>Aus Sicht von Petra Büchin wird die Zusammenarbeit von Orthopäden mit anderen Fachdisziplinen zunehmend wichtiger und hat bei Sana daher einen hohen Stellenwert: „Wir empfehlen Patienten, die aufgrund von Rückenbeschwerden zu uns ins Wirbelsäulenzentrum kommen, zur Reduktion des oxidativen Stresses gegebenenfalls auch Nahrungsergänzungsmittel, zum Beispiel Kurkuma, Boswellia, Vitamin C oder Omega-3-Fettsäuren.“ Die Ärztin plädiert dafür, das Thema Rückenschmerzen ganzheitlich und interdisziplinär zu betrachten: „Wenn Stoffwechsel und Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht geraten, hat das auch einen Einfluss auf die Therapie von Beschwerden der Wirbelsäule. Das ist vielen meiner Patienten nicht bewusst.“</span></p><p><span>Bei metabolischem Syndrom oder Übergewicht können die Patienten zudem eine Notwendigkeitsbescheinigung für Ernährungstherapie bekommen. Für Menschen mit klinischer Adipositas ist es gegebenenfalls auch sinnvoll, sich an Spezialisten in einem Adipositaszentrum zu wenden. Gynäkologische Expertise ist bei Frauen während und nach der Menopause gefragt, da der Hormonmangel ebenfalls oxidativen Stress hervorruft und damit auch einen negativen Einfluss auf die Gesundheit der Bandscheiben hat.</span></p><h2><span>Ohne Eigenverantwortung geht es nicht</span></h2><p><span>Neben aller fachärztlichen Expertise und interdisziplinärer Zusammenarbeit sind aber insbesondere Eigeninitiative und -verantwortung wichtig. Petra Büchin meint: „Für einen gesunden Lebensstil zur Vermeidung von ernsten und chronischen Erkrankungen ist jeder selbst verantwortlich.“</span></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Ruecken,KOK,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 09:14:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Montagsvorlesung: &quot;Ich hab&#039; Rücken!&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/montagsvorlesung-ich-hab-ruecken-hoyerswerda/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/montagsvorlesung-ich-hab-ruecken-hoyerswerda/</guid><pp:caseid>655251</pp:caseid><pp:subtitle>Moderne Therapie bei Wirbelsäulenerkrankungen</pp:subtitle><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4efb4040-efac-4fc1-9783-4013fcf4be86/1920_csm-img-0112-2-3-e2f819ed5f.jpg?78852"><p>„Ich hab‘ Rücken“, ist in der Wirbelsäulen-Sprechstunde von Chefarzt Dr. Stefan Domanja ein oft gehörter Satz, der jedoch viel bedeuten kann. „So lang wie eine Wirbelsäule ist, so vielfältig sind auch die Symptome für ihre verschiedenen Erkrankungen.“ weiß der erfahrene Orthopäde und Unfallchirurg. „Man muss immer die individuelle Patientengeschichte betrachten. Ist es ein akutes Ereignis wie nach einem Sturz oder sind es chronisch bedingte Rückenschmerzen.“&nbsp;</p><p>Wie genau die Behandlungsverfahren funktionieren und wie man die richtige Behandlungsstrategie für jeden Patienten festlegt, erklärt Wirbelsäulenchirurg Dr. Stefan Domanja in dieser Montagsvorlesung.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Termin: &nbsp; Montag, 2. September 2024&nbsp;<br>Zeit: &nbsp; 17.00 bis ca. 18.30 Uhr<br>Ort: &nbsp; Lausitzer Seenland Klinikum, Konferenzraum „Lausitzer Seenland“<br>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Maria-Grollmuß-Str. 10, 02977 Hoyerswerda</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Eintritt frei!<br><strong>Anmeldung bitte bis 30. August 2024 unter Telefon 03571 44-5011</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,Wirbelsaeulenchirurgie,Rueckenerkrankung,Ruecken,Rueckenschmerzen,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Mon, 19 Aug 2024 11:07:19 +0200</pubDate>
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                        <title>Wer High Heels tragen möchte, braucht einen starken Rücken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wer-high-heels-tragen-moechte-braucht-einen-starken-ruecken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wer-high-heels-tragen-moechte-braucht-einen-starken-ruecken/</guid><pp:caseid>621016</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Mehr als ein Drittel aller Frauen trägt regelmäßig High Heels. Sie sehen chic aus, gehören zu manchen Outfits einfach dazu und sind oft ein echter Hingucker. Das ist aber nur der Fall, wenn man damit auch aufrecht und risikofrei gehen kann. „Wer Schuhe mit hohen Absätzen tragen möchte, braucht nicht nur eine gute Balance, sondern auch eine ausreichende Beweglichkeit in den Sprung-, Knie- und Hüftgelenken sowie ein Gleichgewicht zwischen Bauch-, Rücken- und Flankenmuskulatur“, erklärt Dr. med. Sebastian Katscher, Chefarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie am interdisziplinären Wirbelsäulenzentrum der Sana Kliniken Leipziger Land.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/815f0219-7c00-4d5a-9e8d-da28b51e0b25/1920_231101-dr.med.sebastiankatscher-copyrobinkunz.jpg?55809"><p>Durch ein ausgewogenes Zusammenspiel der Rumpfmuskulatur kommt es zur Entlastung der Wirbelsäule. Gleichzeitig sorgt ein gutes und trainiertes dynamisches Muskelkorsett dafür, dass die Trägerin in Stöckelschuhen nicht nur im Sitzen gut aussieht, sondern mit dem schönen und zugleich wackeligen Schuhwerk auch elegant gehen kann. Wer regelmäßig High Heels tragen möchte, sollte definitiv dafür entsprechend trainieren. Übungen für Rücken-, Bauch- und seitliche Rumpfmuskulatur sind dabei genauso wichtig wie die Dehnung der oftmals verkürzten Wadenmuskeln.&nbsp;</p><h2>Auswirkungen auf Gelenke, Gangbild und Statik&nbsp;</h2><p>Welchen Einfluss haben die hohen Schuhe nun auf die Gelenke, das Gangbild und die Statik? Dieser Frage ging kürzlich ein Forschungsteam um Ziwei Zeng von der Shanghai University of Sport in einer systematischen <a href="https://bmcpublichealth.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12889-023-15641-8#Fig4" target="_blank">Übersichtsarbeit</a> auf den Grund. Die Wissenschaftler werteten 81 Studien mit insgesamt 1.501 Teilnehmerinnen aus. Es zeigte sich, dass es durch High Heels im Vergleich zum Gehen in flachen Schuhen zu sehr vielen objektiv messbaren Veränderungen kommt. Dazu gehören unter anderem eine Verringerung von Schrittlänge und Gehgeschwindigkeit sowie eine sehr hohe Druckbelastung unter dem Vorfuß. „Umso wichtiger ist es, diesen Veränderungen und Belastungen entgegenzuwirken – zum einen durch regelmäßiges Training und zum anderen durch Maßnahmen zur Regeneration nach einem langen Tag mit hohen Absätzen“, sagt der Mediziner. Und wie bei vielem im Leben ist es auch beim Tragen von High Heels eine Frage der Dosis.&nbsp;</p><h2>Abwechslung für Füße und Rumpf&nbsp;</h2><p>Wenn möglich, wechseln Sie die Schuhe tagsüber oder lassen sie temporär ganz weg! Unabhängig davon schenken Sie Ihren Füßen, Beinen, dem Rücken und sich selbst nachmittags oder abends Entspannung und eine Auszeit mit einem Fußbad sowie Barfuß- Laufen – idealerweise auf Gras oder Sand, gern aber auch auf dem kühlenden Fußboden oder dem Teppich in der Wohnung. Abwechslung tut den Füßen und dem Rumpf gut. Für Entspannung sorgen auch dehnende Übungen für den Rücken und die rückwärtige Beinmuskulatur. Yoga- Begeisterte wissen den „herabschauenden Hund“ dafür sehr zu schätzen.&nbsp;</p><h2>Einfluss von High Heels auf die Lendenwirbelsäule&nbsp;</h2><p>Forschende vom Institut für Biomechanik an der&nbsp;<a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7795698/" target="_blank"> ETH&nbsp;</a> Zürich beschäftigten sich mit der Frage, inwiefern hohe Schuhe zu einem verstärkten Hohlkreuz beitragen. Die Wissenschaftler untersuchten insgesamt 40 Teilnehmerinnen und teilten sie in zwei Gruppen ein: Frauen mit und ohne Erfahrung im Gehen mit dem hohen Schuhwerk. Alle Teilnehmerinnen mussten dann barfuß sowie mit niedrigen (4cm) und hohen (10cm) Absätzen laufen. Was dabei im Körper passiert, dokumentierten die Wissenschaftler über spezielle Messverfahren zur Erfassung und Aufzeichnung von Bewegungen (sogenannte Motion Capture Systeme). Ein Ergebnis dieser Auswertungen war unerwartet und erstaunlich: High Heels scheinen entgegen der landläufigen Meinung keinen negativen Einfluss auf das Hohlkreuz zu haben.&nbsp;</p><p>Eine weitere <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27206516/" target="_blank">Untersuchung</a> zum Einfluss hoher Schuhe auf die Wirbelsäule zeigt, dass High Heels sich auf unterschiedliche Bereiche des Bewegungsapparates auswirken können.</p><p>„Wenngleich High Heels sicher <a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7795698/" target="_blank">Attraktivität</a>, gefühlte Eleganz und Selbstvertrauen steigern können, sind es keine Schuhe, die für die Gesundheit förderlich und zu empfehlen sind. Wer regelmäßig Schuhe mit hohen Absätzen tragen möchte, sollte in jedem Fall ein ausgewogenes Übungsprogramm für Koordination, Beweglichkeit und Kraft durchführen“, fasst Dr. med. Katscher die aktuellen Erkenntnisse zusammen. Eine Möglichkeit für ein einfach in den Alltag zu integrierendes Training ist beispielsweise unsere 7-Minuten <a href="https://www.sana.de/leipzigerland/medizin-pflege/interdisziplinaeres-wirbelsaeulenzentrum-und-neurotraumatologie/uebungen-fuer-einen-gesunden-ruecken" target="_blank">Rumpfchallenge</a>.&nbsp;</p><p><i>Dieser Beitrag ist in BUNTE Gesundheit Ausgabe 3 2024 erschienen.</i></p><h2>&nbsp;</h2><h2>Die Belastung beim Tragen von hohen Absätzen beginnt schon im Fuß</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/81c0a401-465b-4450-b44f-9618e35a4037/1920_highheel.jpg?10000"><p><i>High Heel in der 3D-Röntgenaufnahme: Darstellung mittels digitaler Volumentomographie (PedCAT, CurveBeam) am Sana Krankenhaus Rummelsberg</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/81c0a401-465b-4450-b44f-9618e35a4037/highheel/" target="_blank">Copyright & Download</a></p><p>&nbsp;</p><h2>&nbsp;</h2><h2>Das Video zeigt die Veränderung der Fußstatik in verschiedenen Ansichten</h2><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Ruecken,Training,Borna,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wenn Sorgen und Stress den Rücken belasten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-sorgen-und-stress-den-ruecken-belasten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-sorgen-und-stress-den-ruecken-belasten/</guid><pp:caseid>622977</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Haben wir Rückenschmerzen, suchen wir meist schnell nach körperlichen Ursachen. Doch auch unsere Psyche spielt dabei eine große Rolle, wie wir Schmerzen wahrnehmen und mit ihnen umgehen. Katy Burdack, Psychologin bei den Sana Kliniken Leipziger Land, erklärt im Interview, wie sich Körper und Seele gegenseitig beeinflussen und wie wichtig diese Verbindung für das Verständnis und den Umgang mit Rückenschmerzen ist.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Einseitige Belastung und wenig Bewegung sind oft Auslöser für Rückenschmerzen. Aber auch der Faktor Stress spielt eine bedeutende Rolle. Wie kommt es dazu?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Stress ist per se nichts Negatives, sondern ein uralter Mechanismus zum Schutz vor Gefahren. Stress versetzt unseren Körper in erhöhte Alarmbereitschaft. Der Körper schüttet Adrenalin aus, der Blutdruck steigt und wir atmen schneller, so dass die Muskeln besser mit Sauerstoff versorgt werden, um im Ernstfall schnell fliehen zu können. Doch während unsere Urahnen den Stress durch Flucht oder Kampf auflösen konnten, haben wir in unserer modernen Lebenswelt oft wenig Gelegenheit, dem Zustand der ständigen Alarmbereitschaft etwas entgegen zu setzen. Dabei muss der Stress gar nicht immer mit dem Job zu tun haben. Auch Probleme in der Familie, Streit oder Sorgen können uns stressen. Nicht zuletzt spielt auch unsere psychische Grundeinstellung eine Rolle. Eine positive oder negative Lebensperspektive hat auch einen Einfluss darauf, wie wir auf Stress reagieren.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Welche Folgen hat ständiger Stress auf den Körper?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unsere Muskeln verspannen und verhärten sich, die Nerven werden gereizt. Um dem Schmerz zu entkommen, nehmen wir Schonhaltungen ein, was die Muskulatur noch mehr aus dem Gleichgewicht bringt. Kommt dann noch eine unachtsame Bewegung hinzu, kann es zu akuten Schmerzen im Rücken kommen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span style="background-color:white;"><strong>Was passiert mit unser Psyche bei dauerhaften Schmerzen?</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>In vielen Fällen bekommen wir akute Rückenschmerzen gut in den Griff. Es gibt aber auch Menschen, bei denen die Schmerzen nicht so schnell vorbeigehen. Halten Rückenschmerzen länger als drei Monate an oder treten immer wieder auf, sprechen Medizinerinnen und Mediziner von chronischen Schmerzen. Natürlich werden dauerhafte Rückenschmerzen auch durch körperliche Faktoren ausgelöst, wie zum Beispiel einen Bandscheibenvorfall oder Entzündungen. Solch ein Dauerschmerz führt aber auch zu einem komplexen Zusammenspiel zwischen Körper und Seele mit Belastung der Psyche. Betroffenen können depressive Symptome entwickeln, werden antriebslos, ziehen sich zurück, grübeln, haben Ängste und schlafen schlecht. Das wiederum führt zu einer geringeren Leistungsfähigkeit und schlägt sich negativ auf das Selbstwertgefühl nieder. Das ist besonders für Berufstätige ein großes Problem.</span></p><p><span><strong>Wie lassen sich diese Zusammenhänge erklären?</strong></span></p><p><span>Negative Gefühle, Stress und Schmerzen werden in den gleichen Hirnarealen verarbeitet. Somit können Schmerzen zu Stress und negativen Gefühlen beitragen. Und umgekehrt ist es möglich, dass sich negative Gefühle in Schmerzen niederschlagen. Der Schmerz verselbständigt sich quasi und wird permanent aufrechterhalten, auch wenn er körperlich und medizinisch manchmal gar nicht mehr zu begründen ist. Für die Betroffenen ist die Schmerzwahrnehmung jedoch immer noch da. Angehörige, Freunde und Arbeitskollegen können das meist nur schwer nachvollziehen. Chronische Schmerzpatienten hören dann oft Sätze wie „das bildest du dir nur ein“ oder „das kann nach dieser langen Zeit doch nicht mehr so schlimm sein“. Betroffene fühlen sich in der Folge unverstanden und zunehmend belastet. Alles bedingt einander und kann in einen Kreislauf führen, der für die Betroffenen nicht leicht zu durchbrechen ist.</span></p><p><span><strong>Wie können Patienten diesem Kreislauf entkommen?</strong></span></p><p><span>Um aus dem Teufelskreis auszubrechen, gibt es unter anderem die Möglichkeit einer multimodalen Schmerztherapie aus verschiedenen Therapiebestandteilen. Die Schmerzpatienten brauchen neben der medizinischen Versorgung durch unterschiedliche Fachärzte wie Orthopäden oder Narkoseärzte (Anästhesisten) auch eine umfassende psychologische Betreuung. Die Patientinnen und Patienten erlernen darüber hinaus Techniken, wie Entspannungs- und Atemübungen, mit denen sie den körperlichen Reaktionen auf Stress besser begegnen können. Hinzu kommen Angebote wie Bewegungstherapie oder Ernährungsberatung. Patienten haben oft einen langen Weg vor sich. Wir müssen bei den Betroffenen sozusagen eine „Umprogrammierung“ erreichen, damit sie die Zusammenhänge zwischen Körper und Psyche besser verstehen und den Schmerzen dadurch anders begegnen können.</span></p><p><span><strong>Was können wir jeden Tag selbst tun, um langandauernde Rückenbeschwerden und psychische Belastungen zu vermeiden?</strong></span></p><p><span>Sicher werden wir nie ganz schmerzfrei durchs Leben gehen können. Dennoch haben wir – wie bei so vielem – auch unsere Rückengesundheit selbst in der Hand. Wer sorgsam mit sich umgeht, in Bewegung bleibt und eine positive Einstellung hat, ist geschützter als inaktive, negativ gestimmte Personen. Natürlich sind alle Menschen individuell und haben ihre eigene Einstellung. Aber man kann durchaus lernen, positiver auf das Leben zu blicken, indem man sich zum Beispiel bewusst gute Erlebnisse verschafft und genießt. Das können Kleinigkeiten sein, wie eine kurze Auszeit mit einer Tasse Tee, ein gutes Buch, Sport mit Freunden oder ein schöner Spaziergang.</span></p><p><i><span>Publiziert am 1. Juli 2024 im dpv-Verlag: </span></i><a href="https://dp-verlag.de/wenn-sorgen-und-stress-den-ruecken-belasten/"><i>Wenn Sorgen und Stress den Rücken belasten - DPV (dp-verlag.de)</i></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5b18913c-fac3-408d-b719-23cb4a2c9178/1920_ll-20200116-burdack-katy-hochcopyrobinkunz.jpg?10000"><p><i>Kathy Burdack ist Psychologin und Resilienzexpertin am Sana Klinikum Borna.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/5b18913c-fac3-408d-b719-23cb4a2c9178/ll-20200116-burdack-katy-hochcopyrobinkunz/" target="_blank">Download & Copyright</a></p><h2>Tipps für mehr Resilienz in Krisenzeiten</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9a1c2439-090c-4902-8269-2d9fce2f2f5d/1920_5tippsfuumlrmehrresilienz.jpg?10000"><p><i>Wir können die eigene Resilienz stärken, um mit Krisensituationen besser zurechtzukommen. Die American Psychological Association </i><a href="https://www.apa.org/topics/resilience/building-your-resilience" target="_blank"><i>APA</i></a><i> gibt dafür wichtige Tipps.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9a1c2439-090c-4902-8269-2d9fce2f2f5d/5tippsfuumlrmehrresilienz/" target="_blank">Copyright & Download</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Ruecken,Stress,Borna,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 Mar 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Was gegen Rückenschmerzen hilft: Mehr Bewegung, weniger Stress</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/was-gegen-rueckenschmerzen-hilft-mehr-bewegung-weniger-stress/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/was-gegen-rueckenschmerzen-hilft-mehr-bewegung-weniger-stress/</guid><pp:caseid>631538</pp:caseid><pp:subtitle>Freudebetonte Bewegung und Sport sind die beste Vorsorge und Therapie bei Rückenschmerzen – Tag der Rückengesundheit am 15. März</pp:subtitle><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Rummelsberg. Nahezu jeder dritte Erwachsene und jedes fünfte Kind in Deutschland leiden unter Rückenschmerzen. Das hat das Statistische Bundesamt jüngst ermittelt. Die jährlichen Krankheitskosten liegen laut aktuellen Berechnungen bei 3,8 Milliarden Euro. Zum Tag der Rückengesundheit am 15. März klärt PD Dr. Uwe Vieweg auf: Woher kommt der Rückenschmerz, was hilft und wie beugen wir vor.</strong></span></p><p><span>Die gute Nachricht: „Rückenschmerzen sind meistens unspezifisch, das heißt sie haben keine eindeutige körperliche Ursache, und lassen sich mit konservativen Maßnahmen in den Griff kriegen“, betont PD. Dr. med. Uwe Vieweg, Chefarzt der Klinik für konservative und operative Wirbelsäulentherapie am Krankenhaus Rummelsberg. Bewegung, die Spaß bereitet, und Sport sind immer noch die beste Prophylaxe und Therapie bei Rückenschmerzen.</span></p><p><span><strong>Zehn einfache Empfehlungen</strong></span></p><p><span>Der Bundesverband deutscher Rückenschulen (BdR e. V.) und die Aktion Gesunder Rücken (AGR e. V.) haben für dieses Jahr zehn „goldene“ Empfehlungen in den Mittelpunkt des Aktionstages gestellt. Regelmäßige Bewegung, Ausgeglichenheit und eine ergonomische Gestaltung von Arbeitsplatz und häuslichem Umfeld stehen dabei im Fokus.</span></p><table border="1" cellpadding="0" cellspacing="0"><tr><td style="border:1pt solid windowtext;vertical-align:top;width:461.55pt;" width="615"><p><span>10 "goldene" Empfehlungen</span><br><br>&nbsp;</p><p><span>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Vertraue deinem eigenen Gefühl – du kennst deinen Rücken am besten</span></p><p><span>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bewege dich täglich ausreichend</span></p><p><span>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Halte dein Becken und deinen Kopf in Balance</span></p><p><span>4.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Trainiere regelmäßig und gezielt deine Rumpfmuskulatur</span></p><p><span>5.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bleibe auch bei Rückenbeschwerden möglichst körperlich aktiv</span></p><p><span>6.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Fördere deine psychische Balance – Stress verstärkt Rückenschmerzen</span></p><p><span>7.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Pflege die Beziehungen zu Personen, die dir wichtig sind</span></p><p><span>8.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gestalte deinen Arbeitsplatz und dein häusliches Umfeld ergonomisch</span></p><p><span>9.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Ernähre dich bewusst vollwertig</span></p><p><span>10. Sorge für gesunden Schlaf</span></p></td></tr></table><p><span><strong>Bewegung ist Heilung</strong></span></p><p><span>Und alles, was Heilung bedeutet, ist auch gut für die Vorbeugung. Körperliche Aktivität geht dabei schon beim Spazieren oder Walken los, entspannt in stressigen Zeiten die Psyche, ist gut für den Kreislauf und wirkt sich positiv auf unser Muskel- und Skelettsystem aus. Das trägt auch zur Rückengesundheit bei. „Für einen gesunden Rücken sind Übungen mit Dehnung und Kraftaufbau für Arme, Beine und Rumpf zu empfehlen. Speziell für die Wirbelsäule ist es hierbei wichtig, ein Gleichgewicht von Bauch-, Flanken- und Rückenmuskulatur zu erzielen, da diese in ihrem Zusammenspiel unsere Wirbelsäule entlasten und stabilisieren. Die Bauchmuskeln stellen dabei einen wichtigen Gegenpart und gleichzeitig Mitspieler der Rückenmuskeln dar“, so Vieweg.&nbsp;</span></p><p><span>Es gibt viele Sportarten, die sich auch für Menschen eignen, die schon Beschwerden haben, zum Beispiel Nordic Walking, Wandern, Radfahren oder Schwimmen. Am wichtigsten dabei ist die Freude an der Bewegung, denn nur dann lassen sich Trainingsroutinen finden und regelmäßig umsetzen.</span></p><p><span><strong>Sorgen und Stress vermeiden</strong></span></p><p><span>Wichtig ist auch das psychische Gleichgewicht, denn Sorgen, Angst, Konflikte, Stress und eine passive, leidende Einstellung können zu Rückenschmerzen beitragen oder Beschwerden verstärken. Zu den bewährten Entspannungsmethoden gehören Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training, Yoga oder Meditation. „Jeder muss für sich herausfinden, auf welche Weise eine Entspannung in stressigen Alltagssituationen möglich ist. Wichtig für die Rückengesundheit ist ein achtsamer Lebensstil mit Entspannung und Gelassenheit“, betont Vieweg, und ergänzt: „Der klassische Wirbelsäulenpatient hat eine Leidensgeschichte zu erzählen und oftmals auch diverse Voroperationen. Die Macht der Gedanken und die Psyche spielen bei der Genesung eine entscheidende Rolle. Insofern kümmern wir uns nicht nur um das körperliche Problem an der Wirbelsäule, sondern pflegen auch die Psyche.“</span></p><p><span><strong>Wann ist ärztliche Expertise gefragt?</strong></span></p><p><span>Bei unspezifischen Rückenschmerzen liegt in der Regel kein struktureller Schaden zugrunde. Eine Ärztin oder ein Arzt sollte konsultiert werden, wenn die Schmerzen innerhalb einer Woche nicht besser werden, wenn eine Schmerzausstrahlung vom Nacken bis in Arme und Hände oder von der Lendenwirbelsäule bis in die Beine und Füße hinzukommt – „Ischiasschmerz“ genannt – oder gar, wenn neue Gefühlsstörungen, Kraftminderungen in den Armen oder Beinen auftreten. In diesen Fällen ist eine gezielte ärztliche Befragung und Untersuchung der richtige Schritt. Wenn der Rücken akut schmerzt und Sie Urin oder Stuhl nicht halten können, gehen Sie bitte sofort zum Arzt und lassen Sie die Ursache klären.</span></p><p><span><strong>Zweitmeinungsverfahren und Informationsveranstaltungen nutzen</strong></span></p><p><span>PD Dr. Uwe Vieweg ist seit Januar 2023 als erster Wirbelsäulenchirurg für das Zweitmeinungsverfahren in Bayern zugelassen. Konkret bedeutet dies für Patienten, dass Sie sich bei einer anstehenden Wirbelsäulenoperation eine Zweitmeinung beim Chefarzt der Klinik für konservative und operative Wirbelsäulenchirurgie als Kassenleistung einholen können. Der behandelnde Orthopäde ist gesetzlich dazu verpflichtet, eine Überweisung mit dem Vermerk Zweitmeinungsverfahren auszustellen, wenn der Patient das wünscht. Im Rahmen der Sprechstunde wird dann die gestellte Indikation und Therapie auf den Prüfstand gestellt. Der Chefarzt informiert regelmäßig im Rahmen von Informationsveranstaltungen – konkret am 17. April online zum Thema „Volkskrankheit Rückenschmerzen: Das Kreuz mit dem Kreuz“ und am 8. Mai zum Thema „Bandscheibenvorfall der Lendenwirbelsäule – Was ein Patient wissen sollte“. Beginn ist jeweils um 17 Uhr. Den Link zur Teilnahme finden Sie hier: </span><a href="https://www.sana.de/rummelsberg/gut-zu-wissen/veranstaltungen"><span><u>https://www.sana.de/rummelsberg/gut-zu-wissen/veranstaltungen</u></span></a><span>.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b0ab4202-f823-44e8-9b69-7f9217e9192d/1920_240314-tag-der-rueckengesundheit-wirbelsaeulen-op.jpg?10000"><p><span><strong>Das Bild zeigt PD Dr. Uwe Vieweg (rechts im Bild) bei der Arbeit im OP. Der Tag der Rückengesundheit will auf das Thema aufmerksam machen und sensibilisieren, damit sich eine Operation an der Wirbelsäule womöglich vermeiden lässt. (Foto: Uwe Niklas)</strong></span></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p style="text-align:justify;"><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 360 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie (210 Betten), Neurologie (60 Betten), Innere Medizin (30 Betten) und Geriatrische Rehabilitation (60 Betten) weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 12.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,Ruecken,Wirbelsaeule,Chefarzt PD Dr. Uwe Vieweg,KRU]]></category>
            <pubDate>Thu, 14 Mar 2024 14:17:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Rückgrat stärken: Einfache Übungen und geeignete Sportarten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckgrat-staerken-einfache-uebungen-und-geeignete-sportarten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckgrat-staerken-einfache-uebungen-und-geeignete-sportarten/</guid><pp:caseid>619352</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Unser Rücken hält uns nicht nur aufrecht und trägt einen Großteil unseres Gewichtes, sondern sorgt auch gleichzeitig für Stabilität sowie Beweglichkeit. Zudem haben wir über unsere Haltung eine Wirkung auf die Ausstrahlung. Viele Menschen machen im Laufe ihres Lebens mindestens einmal, viele auch mehrmals, Bekanntschaft mit Rückenschmerzen. In der Regel ist dies kein Grund zur Besorgnis. Die meisten Rückenbeschwerden sind unspezifisch und deuten nicht auf einen strukturellen Schaden hin. Durch Bewegung, Sport und einen gesunden Lebensstil kann jeder täglich etwas für die Rückengesundheit tun.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2>Training muss Spaß machen und einfach umsetzbar sein&nbsp;</h2><p>Körperliche und konsequente Aktivität beziehungsweise regelmäßiges Training helfen – das ist wissenschaftlich erwiesen. Erfahrungsgemäß gelingt die Umsetzung im Alltag am ehesten, wenn die Übungen Spaß machen und einfach umsetzbar sind. &nbsp;Eine Möglichkeit ist beispielsweise die 7-Minuten <a href="https://www.sana.de/leipzigerland/medizin-pflege/interdisziplinaeres-wirbelsaeulenzentrum-und-neurotraumatologie/uebungen-fuer-einen-gesunden-ruecken" target="_blank">Rumpfchallenge</a> des Sana-Expertenteams aus Borna bei Leipzig. Unter dem Motto „7 Minuten, 7 Übungen“ haben die Physiotherapeuten ein Kurzprogramm in zwei Schwierigkeitsstufen für einen starken Rücken entwickelt. Alle wichtigen Muskelgruppen werden durch das Programm aktiviert. Die Übungen lassen sich ohne Geräte durchführen und sind somit leicht in den Tagesablauf zu integrieren.</p><h2>Welche Sportarten sind geeignet?&nbsp;</h2><p>Besonders gut eignen sich als eher „sanft“ bekannte Sportarten wie Nordic Walking oder Wandern. Auch Joggen auf weichem Boden mit ordentlichen Laufschuhen ist eine gute Möglichkeit für regelmäßige körperliche Aktivität – vorausgesetzt, man hat Spaß daran. Wer gerne mit dem Fahrrad fährt, sollte darauf achten, dass der Lenker nicht zu tief eingestellt ist. Zudem kann eine dämpfende Sattelstütze hilfreich sein – insbesondere, wenn schon leichte Beschwerden im unteren Rücken vorhanden sind. Weiterhin zu empfehlen sind ganzkörperbetonte Sportarten wie Pilates, Yoga oder Tanz. Anspruchsvoll, aber sehr effektiv, sind kraftvolle und koordinative Sportarten wie Klettern und Bouldern. Nicht zu empfehlen bei Rückenbeschwerden sind Sportarten oder Aktivitäten mit abrupten Bewegungen unter hoher Muskelanspannung und häufiger Überstreckung des Rückens, zum Beispiel Kampfsportarten, Squash, Badminton und Tennis.&nbsp;</p><h2>Schmerzen nach sportlicher Anstrengung sind kein Grund zur Sorge.</h2><p>Wer sportlich aktiv ist, kennt Muskelkater. Und der kann natürlich auch in der Rumpfmuskulatur auftreten. Dies ist eine normale Reaktion des Körpers auf eine noch unbekannte Trainingsbelastung und sollte kein Grund sein, gut gefasste Vorsätze wieder an den Nagel zu hängen. Damit der Einstieg in ein rückengesundes Leben gelingt, ist es wichtig, die Belastung und Dauer schrittweise zu steigern. Wer eine längere Trainingspause eingelegt hat, sollte nicht gleich beim ursprünglichen Level starten, sondern langsam einsteigen, zum Beispiel mit leichteren Gewichten, weniger Wiederholungen oder kürzeren Trainingseinheiten.&nbsp;</p><h2>Anlaufstellen in ganz Deutschland&nbsp;</h2><p>Bei ausstrahlenden Schmerzen, Gefühlsstörungen oder Kraftminderung ist eine ärztliche Untersuchung der richtige und vor allem wichtige Schritt. Bei Kontinenzverlust (Halten von Urin und/oder Stuhl ist nicht möglich) handelt es sich um einen Notfall. Bei Sana finden Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland ein vernetztes <a href="https://www.sana.de/orthopaedie-und-unfallchirurgie#tab-2" target="_blank">Angebot</a> mit zertifizierten Wirbelsäulenzentren und orthopädischen Fachkliniken, an die sich Menschen mit Rückenbeschwerden wenden können.&nbsp;<br><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Ruecken,Bewegung,Aktivitaet,Rueckengesundheit 2024,Borna,Orthopaedie]]></category>
            <pubDate>Fri, 08 Mar 2024 11:21:00 +0100</pubDate>
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