<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
     xmlns:pp="http://www.presspage.com/rss/"
     version="2.0"
     xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
                <channel>
                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
                    <link>https://www.sana.de/newsroom/</link>
                    <description></description>
                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 21 Sep 2026 13:01:26 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:49:04 +0200</pubDate>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
                    <image>
                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
                        <url>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png</url>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/</link>
                        <width>144</width>
                    </image><item>
                        <title>Welt-Sepsis-Tag: Gemeinsam aufklären</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/welt-sepsis-tag-gemeinsam-aufklaeren/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/welt-sepsis-tag-gemeinsam-aufklaeren/</guid><pp:caseid>803336</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Infostand der Deutschen Sepsis-Initiative anlässlich des Aktionstages am 9. September im Krankenhaus Rummelsberg</span></p><p><span><strong>Sie hat eine Sepsis am eigenen Leib erfahren, die Ärzte hatten die Hoffnung schon aufgegeben und kämpft nun für andere Betroffene: Cornelia Sichermann. Anlässlich des Welt-Sepsis-Tages, der am 13. September weltweit stattfindet, informiert sie mit der Deutschen Sepsis Hilfe e.V. im Vorfeld am 9. September 2026 am Krankenhaus Rummelsberg mit einem Infostand. Im Hinblick auf die Aktion haben wir mit ihr und Dr. Erwin Lenz vom Krankenhaus Rummelsberg gesprochen. Das gemeinsame Ziel: anderen Betroffenen helfen und über die oft unterschätzte Erkrankung aufklären!</strong></span></p><p><span>Auch wenn Cornelia Sichermann bislang noch nie am Krankenhaus Rummelsberg behandelt worden ist, kennt Sie die Klinik. Mehrere Familienangehörige haben sich dort schon Behandlungen unterzogen. Sie selbst ist das Opfer einer zu spät entdeckten Sepsis nach einer Tumorentfernung, wo ein septischer Schock zu einem Herzstillstand geführt hat. Die Folge: Sie hat in dem Zuge unter anderem ihren rechten Oberarm, Teile der Finger an der linken Hand, den rechten Unterschenkel und die Zehen links sowie die Bauchdecke verloren. Die Ärzte dachten nicht, dass Sichermann es schafft, als sie im Koma lag, aber sie ist eine Kämpfernatur. „Ich wollte noch nicht sterben“, sagt sie. Allen Widerständen hat sie getrotzt und macht ihr Schicksal öffentlich, um andere Menschen vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren. „Eine Sepsis ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland“, betont Sichermann. Dr. Erwin Lenz, ehemaliger Chefarzt am Krankenhaus Rummelsberg und seit über 40 Jahren Chirurg für Wechsel- und Sonderendoprothetik an Hüfte und Knie, ergänzt: „Ein Infekt an einem Kunstgelenk ist die schlimmste Diagnose die es geben kann, weil es lebensgefährlich ist. Nach fünf Jahren leben leider nur noch 80 Prozent mit einem Protheseninfekt. Das letzte Mittel der Wahl ist in diesem Fall oftmals eine Amputation. Für die Betroffenen ist das keine Bankrotterklärung, sondern oftmals die letzte Lösung – mit der die Patienten dann mit etwas Abstand sehr glücklich sind.“ Genau dieses Szenario bestätigt Sichermann, die kürzlich ihren 50. Geburtstag feierte. Für sie ist es aber eigentlich der 4. Geburtstag nach ihrer Sepsis und den daraus resultierenden Amputationen.</span></p><p><span><strong>Was eine Sepsis ist</strong></span></p><p><span>Was eine Sepsis ist, erklärt der Mediziner: „Bakterien sind nicht nur an einer Stelle im Körper, wie beispielsweise an einem Knochen, sondern Sepsis ist eine Erkrankung, bei der die Bakterien über die Blutbahn den ganzen Körper befallen und sich mit massiven Auswirkungen zeigen. Das kann über Funktionseinschränkungen bis zum Tode führen. Mit einem Satz: Sepsis ist ein Bakterienbefall des Körpers, der massive Schäden anrichtet und immer lebensgefährlich ist.“ Bis zu ihrer eigenen Sepsis wusste Sichermann nichts über eine Blutvergiftung, wie die Sepsis im Volksmund genannt wird. „Die Aussage vom roten Strich, für die entzündete Lymphbahn, war mir bekannt, was aber damit eigentlich gar nichts zu tun hat“, so Sichermann. Daher ist ihr Credo nun „Symptome wahrnehmen, erkennen und handeln“. Was die wenigsten wissen: „Die Dunkelziffer ist extrem hoch“, betont Dr. Lenz. „Oft kommt es zu einem Multiorganversagen. Das ist aber nicht die Ursache, sondern die Folge der Sepsis. Wir glauben, dass in viel mehr als den bekannten Fällen, eine Sepsis zu Grunde liegt. Die Gründe, die vorausgegangen sind, können vielfältig sein, von der vorangegangenen Operation bis hin zum Kratzer am Zeh oder Mückenstich“, so Lenz. Sichermann ergänzt: „Jeder Grippe-Tote ist auch ein Sepsis-Toter“. Daher rücken die beiden die Symptome einer Sepsis in den Mittelpunkt, die es zu beachten gibt. „Verwirrtheit, Fieber, Schüttelfrost, Kurzatmigkeit, Herzrasen, Schmerzen und ein Unwohlsein, wie noch nie“, beschreibt Sichermann, die aus dem mittelfränkischen Heilsbronn stammt, ihre damaligen Symptome. Der Mediziner kann hier nur zustimmen und fasst zusammen: „Man ist sterbenskrank.“ Wenn Körperregionen schon schwarz werden, also nicht mehr durchblutet sind, ist es oftmals schon zu spät. Daher ist der Faktor Zeit, ähnlich wie beim Schlaganfall, extrem wichtig. „Wenn Patienten schnell kommen, sind die Chancen gut. Wenn jemand zusammen mit einem Kunstgelenk, Fieber oder Schüttelfrost hat, gehen bei uns immer die Alarmglocken an. Leider ist das nicht überall so“, so Lenz, der es in der Klinik für Wechsel-, Sonder- und septische Endoprothetik, spezielle Unfallchirurgie monatlich mit 10 bis 20 Sepsis-Patienten zu tun hat. Daher sein klarer Appell: „Sofort heißt in so einem Fall nicht nach dem Wochenende oder am übernächsten Tag, sondern sofort heißt sofort!“</span></p><p><span><strong>Informieren, aufklären und über das eigene Schicksal berichten</strong></span></p><p><span>Was Sichermann und Lenz unisono bekräftigen: Die wenigsten wissen, dass sie eine Sepsis haben oder daran sterben. Jeder Fremdkörper sei hier ein Einfallstor, wie ein Harnwegskatheter, ein Port oder ein Herzschrittmacher. Denn was die wenigsten Menschen wissen: 80 Prozent aller Sepsen entstehen zu Hause. Genau aus diesem Grund ziehen die Klinik und die Sepsis-Initiative an einem Strang und machen gemeinsame Sache. Am 9. September 2026 gibt es von 10 bis 15 Uhr einen Infostand im Eingangsbereich der Klinik. Cornelia Sichermann wird zusammen mit Astrid Wendlik, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Sepsis Hilfe e.V., informieren, aufklären und über ihr Schicksal berichten. „Auch die Spätfolgen, dürfen nicht außer Acht gelassen werden“, so Sichermann, die vor ihrer Erkrankung 30 Jahre lang in einem Kindergarten gearbeitet hat. Der Job fehlt ihr, sie ist durch die Sepsis ein Pflegefall. „Die Unterstützung der Familie hat mich am Leben gehalten. Ich werde nicht müde, über mich als schlechtes Beispiel zu reden. Ich zeige meine Prothesen offen und möchte ein warnendes Beispiel sein – auch wenn nicht jeder Betroffene eine Prothese hat. Viele sind durch ein Trauma geprägt, haben Depressionen, Fatigue, Polyneuropathie sowie kognitive Einschränkungen.“ Daher liegt auch ihr Lebensmotto auf der Hand: „Man muss jeden Tag genießen, welchen man überhaupt leben darf.“ Aus diesem Grund ist es ihr 4. und nicht der 50. Geburtstag, welchen Cornelia Sichermann Anfang August begangen hat. Ihr größter Wunsch: „Alt werden – und ein Bewusstsein für Sepsis säen“.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7860e419-6aa5-49ea-918f-7c51e945ec4c/1920_260902_welt-sepsis-tag.jpg?10000"><p><i><span>Machen gemeinsame Sache und informieren anlässlich des Welt-Sepsis-Tages 2026: Astrid Wendlik (links) und Cornelia Sichermann (rechts) von der Deutschen Sepsis Hilfe e.V. zusammen mit Dr. Erwin Lenz (Bildmitte), langjähriger Chefarzt am Krankenhaus Rummelsberg.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7860e419-6aa5-49ea-918f-7c51e945ec4c/260902_welt-sepsis-tag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. </span><br /><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,welt-sepsis-tag,Sepsis,Blutvergiftung,Amputation,Cornelia Sichermann,Dr. Erwin Lenz,Deutsche Sepsis Hilfe e.V.,Aktionstag,symptome]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:49:04 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/7860e419-6aa5-49ea-918f-7c51e945ec4c/500_260902_welt-sepsis-tag.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/7860e419-6aa5-49ea-918f-7c51e945ec4c/500_260902_welt-sepsis-tag.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/7860e419-6aa5-49ea-918f-7c51e945ec4c/260902_welt-sepsis-tag.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Welt-Sepsis-Tag: Gemeinsam aufkl&amp;auml;ren]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Machen gemeinsame Sache und informieren anl&amp;auml;sslich des Welt-Sepsis-Tages 2026: Astrid Wendlik (links) und Cornelia Sichermann (rechts) von der Deutschen Sepsis Hilfe e.V. zusammen mit Dr. Erwin Lenz (Bildmitte), langj&amp;auml;hriger Chefarzt am Krankenhaus Rummelsberg.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Made in Rummelsberg: Erfolgsgeschichte Alterstraumatologie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/made-in-rummelsberg-erfolgsgeschichte-alterstraumatologie/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/made-in-rummelsberg-erfolgsgeschichte-alterstraumatologie/</guid><pp:caseid>796779</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Vor über zehn Jahren hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie, kurz DGU, das Zertifizierungsverfahren AltersTraumaZentrum (ATZ) ins Leben gerufen. Das Krankenhaus Rummelsberg war mit der erfolgreichen Zertifizierung am 23. Februar 2016 damals eine der ersten Kliniken. In den zehn Jahren wurden bislang 1500 Patienten im ATZ versorgt. Der Grundgedanke: ein altersgerechter, ganzheitlicher Behandlungsansatz unter Einbeziehung einer Vielzahl an Fachbereichen und Disziplinen. Eine Erfolgsgeschichte made in Rummelsberg, wo die Weichen für den Bedarf einer altersgerechten Versorgung rechtzeitig gestellt wurden.</strong></span></p><p><span>Die Zertifizierung als „AltersTraumaRegister DGU“ ist ein vom Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen anerkanntes Qualitätssiegel und im Bundesklinikatlas gelistet. Einer der Gründungsmitglieder innerhalb der DGU und speziell am Krankenhaus Rummelsberg war Chefarzt und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Richard Stangl: "Warum haben wir uns damals als eine der ersten Kliniken zertifizieren und dann alle drei Jahre rezertifizieren lassen? Weil wir in unserer Klinik der demografischen Entwicklung entsprechend den Bedarf einer altersgerechten Versorgung erkannt haben und man speziell in der Medizin immer wieder über den eigenen Tellerrand hinausschauen sollte. Das Verfahren fördert die kritische Reflexion und schafft Verbindlichkeit, auf die sich unsere Patienten verlassen können – und wir können unsere Zahlen mit anderen Kliniken vergleichen.“ Zusammen mit der Klinik für Innere Medizin und Akutgeriatrie von Dr. Dietmar Geiger und der Klinik für chirurgische und konservative Wirbelsäulentherapie von PD Dr. Uwe Vieweg betreibt Stangl das ATZ am Krankenhaus Rummelsberg. Bis zu 200 Patienten werden hier jährlich versorgt. „Grundgedanke des Alterstraumatologiezentrums ist der erforderliche ganzheitliche Behandlungsansatz unter Einbeziehung von Unfallchirurgie, Orthopädie, Innere Medizin, Geriatrie, Psychologie, Pflege, Physio- und Ergotherapie, sowie Logopädie“, betont Dr. Christoph Seemüller, der zusammen mit Oberärztin Valentyna Pysarenko zu den Gründungsmitgliedern in Rummelsberg zählt und seit Anfang an das Zentrum leitet. „Nicht zuletzt ist ein wesentlicher Teil des Teams der Sozialdienst, der sich um die Einbeziehung der geriatrischen Rehabilitation, häusliche Versorgung oder stationäre Pflegeunterbringung sowie Unterstützung von Angehörigen bemüht“, so Seemüller.</span></p><p><span>Aus 33 Zentren (2016) sind mittlerweile 191 Zentren deutschlandweit geworden. Für die Erfassung von Patienten in einem ATZ sind klare Kriterien definiert. Die Patienten müssen über 70 Jahre alt sein, mindestens eine osteoporotische Fraktur vorliegen haben, wie beispielswiese eine Oberschenkelfraktur, und eine Multimorbidität muss gegeben sein, wie beispielsweise Herz-Kreislauferkrankungen, Demenz, Parkinsonerkrankung oder Diabetes. „Das Ziel ist dann nicht nur die operative Versorgung, sondern anschließend auch die interdisziplinare Frührehabilitation, um die Selbstständigkeit zu erhalten und zu verbessern“, führt Stangl aus. Dass dies vor Ort am Krankenhaus Rummelsberg sehr gut gelingt, zeigt ein Blick auf die Zahlen im jährlichen Jahresbericht der Sektion Alterstraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie. Zwei Drittel der behandelten Fälle sind Frauen. Das lässt sich darauf zurückführen, dass Frauen im Durchschnitt älter als Männer werden, was zur Folge hat, dass der Anteil an Männer mit einer hüftgelenksnahen Fraktur ab einer bestimmten Altersstufe geringer wird. Erfreulich ist bei den Rummelsberger Zahlen, dass eine Vollbelastung nach einer Fraktur-Operation in 99 Prozent der Fälle gegeben ist. Im Vergleich zum Durchschnitt liegt man damit vor allen anderen ATZs, da sind es nur 92 Prozent. Eine Mobilisation konnte am ersten Tag bei 94 Prozent der Patienten durchgeführt werden, im Vergleich zum Durchschnitt sind das acht Prozentpunkte mehr. „Auch was den Status der Gehfähigkeit am 7. Tag nach dem Eingriff betrifft, liegen wir vor dem Bundesdurchschnitt. Bei uns ist bei nur zehn Prozent der Patienten eine Gehfähigkeit nach einer Woche nicht gegeben, im Bundesdurchschnitt sind es 20 Prozent.“ Dass die Patienten besser aus der Klinik herausgehen als sie gekommen sind, lässt sich im wahrsten Sinne des Wortes belegen. „Die Gehfähigkeit konnte bei 15 Prozent der Betroffenen um eine Stufe verbessert werden. Zu dieser Erkenntnis kommen wir anhand unserer Abfragen nach 120 Tagen nach Entlassung. Der Bundesdurchschnitt liegt hier nur bei sechs Prozent. Um gleich zwei Stufen konnte die Gehfähigkeit bei fünf Prozent der Patienten verbessert werden, der Bundesdurchschnitt liegt bei zwei Prozent“, so Stangl. Unter „Stufe“ ist die Abstufung zwischen zwei Kategorien in der Gehfähigkeit gemeint. Hat sich bei einem Patienten die Gehfähigkeit von „außer Haus mit einem Gehstock oder Gehstützte“ zu „selbstständig ohne Hilfsmittel“ geändert, dann handelt es sich um eine Verbesserung von einer „Stufe“.</span></p><p><span><strong>Chancen auf eine Rückkehr ins häusliche Umfeld sollen steigen</strong></span></p><p><span>„Die Zahlen zeigen, dass unsere ATZ-Patienten im Vergleich zum Durchschnitt in einem verbesserten Zustand die Klinik verlassen. Das mehr als erfreuliche Fazit ist, dass somit mehr geriatrische Patienten überleben“, erklärt der Chefarzt die Bedeutung der Zahlen. In der Praxis läuft es so ab, dass die Patienten in der Akutklinik versorgt werden und anschließend für mindestens zwei Wochen eine geriatrische Rehabilitation durchlaufen. „So steigen die Chancen auf eine Rückkehr ins häusliche Umfeld deutlich.“</span></p><p><span>Die häufigsten Behandlungen in einem ATZ sind hüftgelenknahe Frakturen (bspw. Oberschenkelhalsbrüche), Brüche des oberarmkopfnahen Knochens, Wirbelkörperfrakturen, Handgelenksbrücke (bspw. Radiusfraktur), Beckenfrakturen und periprothetische Frakturen, also Brüche in unmittelbarer Nähe eines künstlichen Gelenkersatzes. Schaut man sich die vergangenen zehn Jahre ATZ am Krankenhaus Rummelsberg an, wurden hüftgelenksnahe Frakturen (Schenkelhalsbrüche und Brüche des hüftnahen Schenkels) in 1210 Fällen und Frakturen in unmittelbarer Nähe eines Kunstgelenkes in etwa 110 Fällen versorgt. „Wir setzen uns täglich für jeden einzelnen Patienten ein – und jeder Patient ist diese Mühen auch wert. Nach zehn Jahren ist es aber auch mal an der Zeit, danke zu sagen. Das interdisziplinäre Team ist großartig und macht jeden Tag aufs Neue einen super Job. Ohne engagierte Mitarbeitende könnten wir heute nicht Jubiläum feiern“, betont Stangl. Das Zentrum ist im Laurentiushaus der Klinik im ersten Stock beheimatet. Die beiden ATZ-Koordinatoren Oberarzt Dr. Christoph Seemüller und Oberärztin Valentyna Pysarenko leiten des Zentrum seit einem Jahrzehnt und sind zugleich für Angehörige und Betreuer Anlaufstelle Nummer eins. Einmal wöchentlich – nämlich immer dienstags – findet eine offene Sprechstunde auf der Station 1 Nord von 12 bis 13 Uhr statt. Hierzu ist keine Voranmeldung notwendig. Wöchentliche Teambesprechungen und zweimal in der Woche eine stattfindende Visite des gesamten Behandlungsteams gehören zum Alltag in Rummelsberg.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/86e7b4d3-d30a-4115-84fd-d7698494d341/1920_2608281_atz_made_in_rummelsberg.jpg?10000"><p><span>Alterstraumatologie made in Rummelsberg – und das seit zehn Jahren: Das Team des ATZ um Prof. Dr. Richard Stangl, Valentyna Pysarenko und Dr. Christoph Seemüller (v.r.n.l.) feiert zehn jähriges Jubiläum und hat über 1500 Patientinnen und Patienten in der Zeit versorgt.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/86e7b4d3-d30a-4115-84fd-d7698494d341/2608281_atz_made_in_rummelsberg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. </span><br /><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,ATZ,Alterstraumatologie,Alterstraumatologiezentrum,DGU,Chefarzt Prof. Dr. Richard Stangl]]></category>
            <pubDate>Fri, 28 Aug 2026 12:05:43 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/86e7b4d3-d30a-4115-84fd-d7698494d341/500_2608281_atz_made_in_rummelsberg.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/86e7b4d3-d30a-4115-84fd-d7698494d341/500_2608281_atz_made_in_rummelsberg.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/86e7b4d3-d30a-4115-84fd-d7698494d341/2608281_atz_made_in_rummelsberg.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Made in Rummelsberg: 10 Jahre Alterstraumatologie]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Alterstraumatologie made in Rummelsberg &amp;ndash; und das seit zehn Jahren: Das Team des ATZ um Prof. Dr. Richard Stangl, Valentyna Pysarenko und Dr. Christoph Seem&amp;uuml;ller (v.r.n.l.) feiert zehn j&amp;auml;hriges Jubil&amp;auml;um und hat &amp;uuml;ber 1500 Patientinnen und Patienten in der Zeit versorgt.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>1714 Ausbildungsstunden, die sich gelohnt haben</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/1714-ausbildungsstunden-die-sich-gelohnt-haben/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/1714-ausbildungsstunden-die-sich-gelohnt-haben/</guid><pp:caseid>784923</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Sie stammen aus Syrien, Ukraine, Deutschland, Libanon, Indonesien, Tunesien, Iran, Marokko, Indien und Kanada – die Rede ist von den 15 Auszubildenden, die erfolgreich die einjährige Ausbildung als Pflegefachhelfer am Krankenhaus Rummelsberg abgeschlossen haben. „Damit haben seit der Gründung der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe insgesamt 2026 Schülerinnen und Schüler erfolgreich die Ausbildung an unserer Schule abgelegt“, so Ulrike Lamberty, stellvertretende Schulleiterin.</strong></span></p><p><span>700 Theoriestunden und mindestens 850 Praxisstunden, davon 80 im ambulanten Dienst, sind laut Lehrplan für die einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer vorgegeben. Am Ende des aktuellen Ausbildungsjahres waren es für die 15 Absolventen sogar ein paar mehr. Ulrike Lamberty kam bei ihrer Rückschau auf 1714 Stunden, die angeboten wurden. Ganz am Anfang umfasste die Klasse 27 Personen, wobei acht von ihnen die Probezeit nicht überstanden haben. Vier aus der Klasse haben die Prüfung nicht geschafft, wovon zwei ab September wiederholen werden. Für die erfolgreichen Absolventen sind die Wege nach ihrer Ausbildung sehr unterschiedlich. „Manche lassen die dreijährige Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau folgen, möchten mit dem Anästhesietechnischen Assistent eine weitere Ausbildung angehen, einer nimmt sogar ein Medizinstudium auf – und für den Großteil geht es direkt ans Patientenbett und in die Pflege“, weiß Schulleiter David Weichselbaum. Pflegedirektorin Ines Böhm freut sich über sieben frisch ausgezeichnete Pflegefachhelfer, die dem Krankenhaus erhalten bleiben und direkt übernommen wurden: „Es zeigt sicher wieder einmal, dass die intensive, einjährige Ausbildung eine sehr gute Basis für den Start in die Pflege ist. Die weiteren Wege der Absolventen sind sehr unterschiedlich, aber genau dies macht das Ausbildungsangebot auch so attraktiv. Zum neuen Schuljahr haben wir schon 23 Anmeldungen.“ Und direkt an die Absolventen gerichtet, betonte Böhm: „Ihre Leistung verdient Respekt. Sie leisten einen wichtigen Beitrag für die Zukunft unserer Einrichtung. Die Herausforderungen im Gesundheitswesen nehmen nicht ab. Neben der fachlichen Expertise zeichnet sich die Pflege vor allem durch Menschlichkeit, durch Haltung und durch Mut aus, Verantwortung zu übernehmen. Gestalten Sie die Pflege von morgen mit Engagement und Herz!“</span></p><p><span>Wie bei allen Kursen bleibt die Sprachbarriere eine Herausforderung für die Beteiligten. „Alle Lehrerinnen und Lehrer motivierten die Auszubildenden täglich, Fragen zu stellen und die deutsche Sprache regelmäßig zu sprechen“, so Lamberty, die grundsätzlich auf einen sehr motivierten Kurs zurückblickt. „Es ist schön zu sehen, wenn sich Lerngruppen bilden und Schülerinnen und Schüler freiwillig länger bleiben und miteinander lernen.“ Der erfolgreiche Mix aus verschiedenen Nationen, Kulturen und Sprachen wird auch beim Blick auf das Alter in der Abschlussklasse deutlich. Von 18 bis 66 Jahren reicht die Altersspanne der Absolventen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/3db23ed5-523e-4a85-a781-651344ba77da/1920_260731_kph-abschluss_2026.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>Freuen sich über den erfolgreichen Abschluss als Pflegefachhelfer: die Absolventen der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe am Krankenhaus Rummelsberg.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/3db23ed5-523e-4a85-a781-651344ba77da/260731_kph-abschluss_2026/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. </span><br /><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Pflegefachhelfer,Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe,pflegeausbildung,Pflegedirektorin Ines Böhm,Krankenpflegehilfe,Berufsschule]]></category>
            <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 11:52:38 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/3db23ed5-523e-4a85-a781-651344ba77da/500_260731_kph-abschluss_2026.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/3db23ed5-523e-4a85-a781-651344ba77da/500_260731_kph-abschluss_2026.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/3db23ed5-523e-4a85-a781-651344ba77da/260731_kph-abschluss_2026.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Absolventen der Berufsfachschule f&amp;uuml;r Krankenpflegehilfe am Krankenhaus Rummelsberg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Freuen sich &amp;uuml;ber den erfolgreichen Abschluss als Pflegefachhelfer: die Absolventen der Berufsfachschule f&amp;uuml;r Krankenpflegehilfe am Krankenhaus Rummelsberg.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wenn der Darm den Tag bestimmt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-der-darm-den-tag-bestimmt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-der-darm-den-tag-bestimmt/</guid><pp:caseid>763789</pp:caseid><description><![CDATA[<h2><span>Im interdisziplinären Zusammenspiel werden Mastdarmstörungen seit einem Jahr vor Ort in Rummelsberg behandelt</span></h2><p><span><strong>Für Querschnittpatienten ist es ein Segen: seit gut einem Jahr können im Zusammenspiel der Klinik für Querschnittmedizin und der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Mastdarmstörungen vor Ort am Krankenhaus Rummelsberg behandelt werden. Eine für Patienten belastende und aufwändige Verlegung in externe Kliniken entfällt somit. Knapp 30 Patienten konnte schon geholfen werden – auch Franz Robl war seit Jahren auf der Suche – bis er durch einen Zufall vom Angebot in Rummelsberg erfahren hat.</strong></span></p><p>In der Folge eines Motorradunfalls 2012 erlitt Franz Robl aus Neuburg eine Querschnittlähmung. Zwar ist er Fußgänger, aber die Lähmung unterhalb des sechsten Brustwirbelkörpers ist allgegenwärtig und verursacht große Probleme – besonders mit dem Darm. „Stundenlang war ich mit der Entleerung meines Darms beschäftigt. Das Abführen hat nicht geklappt, ich hatte ständig ein Druckgefühl, aber es ist nichts gekommen. Ich habe mein Leben nur danach ausgerichtet“, so Robl. Die Diagnostik erbrachte die Diagnose eines sogenannten Sigma elongatums, d.h. dass ein Teil des Dickdarms krankhaft verlängert ist. „Man muss sich das wie mit einem verdrehten Gartenschlauch vorstellen“, bemüht Chefarzt Dr. Matthias Ponfick einen Vergleich. „Auch wenn ich mehr Druck auf den Schlauch gebe, wird am Ende nichts herauskommen, wenn er verdreht oder abgeknickt ist.“ Genau an dieser Stelle kommt seit einem Jahr Chefarzt Sven Henne ins Spiel. „Wir haben den chronisch überdehnten und beeinträchtigten Darmabschnitt minimalinvasiv entfernt“, erklärt Henne. Die Folge für Franz Robl: „Seitdem komme ich sehr gut zurecht und kann einmal am Tag abführen.“ Eine Odyssee wäre ihm erspart geblieben, hätte er früher von dem „Alles-unter-einem-Dach-Portfolio“ in Rummelsberg gehört.</p><h3><span><strong>Nicht nur Querschnittpatienten profitieren</strong></span></h3><p>Profitieren sollen aber nicht nur Patientinnen und Patienten mit Querschnittlähmung. Auch andere neurologische Krankheitsbildern wie Parkinson oder Multiple Sklerose können Blasen- und Mastdarmstörungen verursachen. „Bei Parkinson kann Verstopfung beispielsweise als Frühsymptom auftreten“, weiß Ponfick. Die Symptome bei einer neurogenen Darmentleerungsstörung sind vielfältig – von andauernder Verstopfung bis hin zum lebensbedrohlichen Darmverschluss. „Auch ungewollte Stuhlentleerungen sind ein Problem. Viele Patienten schämen sich in solchen Situationen und machen sich Gedanken über mögliche peinliche Gerüche und Geräusche“, weiß Henne. „Eine Zusatzbelastung, die nicht sein muss“, finden Henne und Ponfick unisono. Daher ist es das gemeinsame Ziel, für Betroffene einen regelmäßigen und planbaren Abführrhythmus zu etablieren. „Je nach zu Grunde liegender anatomischer oder funktioneller Störung kommen nach Ausschöpfen der konservativen Therapien verschiedene operative Strategien zum Einsatz. Für Patienten mit chronisch überdehntem Sigma – so heißt der Dickdarmabschnitt, der unmittelbar vor dem Mastdarm liegt, in der Fachsprache – kann eine Entfernung des Darmanteils zu einer deutlichen Besserung der Beschwerden führen. Andere profitieren von der Anlage eines kontinenten Stomas, das aus der Appendix, also dem Blinddarm geformt wird und zur Spülung und somit Entleerung des Dickdarms dient. Patienten, bei denen durch Erschlaffung des Beckenbodens und chronische Verstopfung Teile des Mastdarms nach außen fallen, ein sogenannter Rektumprolaps, gewinnen durch die Resektion und fixierende Nähte deutlich an Lebensqualität zurück“, erklärt Henne.</p><h3><span><strong>Schambehaftetes Thema</strong></span></h3><p><span>Den beiden Chefärzten ist bewusst, dass dies ein schambehaftetes Thema ist, über das man ungern spricht. Auch in anderen Fachgebieten sei das Thema nur wenig adressiert.  Durch die Kooperation beider Abteilungen entsteht ein hoher Mehrwert für Patienten mit neurogenen Darmstörungen, was es so in der Region kein zweites Mal gibt. Das Beispiel von Franz Robl ist der Beleg dafür, wie segensreich so ein Eingriff sein kann. Lediglich fünf Tage musste er im Krankenhaus verweilen und hatte sich zuvor mehrere Jahre mit der Thematik herumgequält. Warum er nun so offen darüber spricht? „Damit anderen Betroffenen mein Leidensweg erspart bleibt.“ Er ist glücklich, dass er sein Leben nicht mehr nur noch nach seinem Darm ausrichten muss.</span></p><p><span>Am Krankenhaus Rummelsberg sind die ersten Anlaufstellen die Sekretariate von Chefarzt Henne (09128/50-43478) und Chefarzt Ponfick (09128/50-43280). Über das Medizinische Behandlungszentrum für Erwachsene mit Behinderung um den Ärztlichen Leiter Dr. Frank Kerling kann ebenfalls ein Sprechstundentermin vereinbart werden, wenn entsprechende Merkzeichen und ein Grad der Behinderung vorliegen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bfb91e81-b871-4bb9-bd1f-fbf8c4e505bb/1920_260720_neurogene_mastdarmstoerungen.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>Chefarzt Sven Henne (Bildmitte) bei einem Eingriff im Rummelsberger Operationsaal. Seit gut einem Jahr können im Zusammenspiel der Klinik für Querschnittmedizin von Chefarzt Dr. Ponfick und der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie Mastdarmstörungen vor Ort behandelt werden.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bfb91e81-b871-4bb9-bd1f-fbf8c4e505bb/260720_neurogene_mastdarmstoerungen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. </span><br /><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Darm,Mastdarmstörungen,Chefarzt Sven Henne,Chefarzt Dr. Matthias Ponfick,Querschnittzentrum,Allgemein- und Viszeralchirurgie,Dickdarm]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Jul 2026 15:29:15 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/bfb91e81-b871-4bb9-bd1f-fbf8c4e505bb/500_260720_neurogene_mastdarmstoerungen.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/bfb91e81-b871-4bb9-bd1f-fbf8c4e505bb/500_260720_neurogene_mastdarmstoerungen.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/bfb91e81-b871-4bb9-bd1f-fbf8c4e505bb/260720_neurogene_mastdarmstoerungen.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Viszeralchirurgischer Eingriff]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Chefarzt Sven Henne bei einem Eingriff im Rummelsberger Operationsaal. Seit gut einem Jahr k&amp;ouml;nnen im Zusammenspiel der Klinik f&amp;uuml;r Querschnittmedizin von Chefarzt Dr. Ponfick und der Klinik f&amp;uuml;r Allgemein- und Viszeralchirurgie Mastdarmst&amp;ouml;rungen vor Ort behandelt werden.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Abbiegespur für Klinik-Logistik erfordert Straßensperrung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/abbiegespur-fuer-klinik-logistik-erfordert-strassensperrung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/abbiegespur-fuer-klinik-logistik-erfordert-strassensperrung/</guid><pp:caseid>762993</pp:caseid><pp:subtitle>Baumaßnahme führt zur Sperrung eines Teilbereichs der Staatstraße 2401 Schwarzenbruck-Pattenhofen – Kostenvolumen von 500.000 Euro</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Im Zuge des Ersatzneubaus am Krankenhaus Rummelsberg wird eine Abbiegespur für die Zulieferung des neuen Klinikgebäudes geschaffen – aus diesem Grund muss die Burgthanner Straße vom Ortsausgang von Schwarzenbruck Richtung Pattenhofen bis zur Abzweigung zur Fröschau für mehrere Wochen gesperrt werden. Die Sperrung startet ab 20. Juli 2026 und dauert voraussichtlich bis Mitte November. Eine Umleitung ist eingerichtet. Es wird empfohlen in Burgthann über Mimberg nach Schwarzenbruck über die Straße LAU 34 bzw. über die LAU 22 nach Pfeifferhütte zu fahren, um nach Schwarzenbruck zu kommen.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>In enger Abstimmung mit dem staatlichen Bauamt Nürnberg wird die unvermeidliche Baumaßnahme durch die Krankenhaus Rummelsberg GmbH in den Sommermonaten umgesetzt. Geplant ist eine Verbreiterung der Straße, um eine neue Abbiegespur zu ermöglichen, die künftig als Logistikzufahrt für das neue Klinikgebäude dient – und für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer sorgt. Aktuell gibt es noch keine Linksabbiegespur an der Zufahrt. „Wir stimmen uns dazu eng mit den Behörden ab, um einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen. Uns ist bewusst, dass die Maßnahme bei täglichen Pendlern für Unmut sorgt. Allerdings bauen wir das neue Krankenhausgebäude für die Region und die Menschen, die hier leben, so dass jeder im Landkreis Nürnberger Land davon profitieren wird. Langfristig wird die Maßnahme auch für eine Entlastung in Rummelsberg sorgen, da der Logistik-Verkehr somit nicht mehr in den Ortsteil hineinfahren muss“, betont Frank Stauch, Geschäftsführer der Klinik. Die Maßnahme wird komplett durch die Krankenhaus Rummelsberg GmbH getragen und hat zusammen mit der Erstellung einer neuen Zufahrt zum Klinikgebäude ein Kostenvolumen von 500.000 Euro. Die Verantwortlichen der Klinik hatten versucht, eine komplette Sperrung zu vermeiden, allerdings ist die Einhaltung des Arbeitsschutzes und der geltenden technischen Regeln für Arbeitsstätten bei laufendem oder einseitigem Verkehr nicht möglich. Durch die Abbiegespur wird die bestehende Straße von sechs auf zehn Meter verbreitert und der Überlauf aus dem Fröschauweiher unterhalb der Staatsstraße neu verlegt.</span></p><p><span>Eine Umleitung und Beschilderung ist eingerichtet und wird rechtzeitig ausgeschildert. Von Osten kommend soll über Burgthann und Mimberg nach Schwarzenbruck gefahren werden bzw. von Burgthann über Pfefferhütte auf die B8. Zurück geht es über die ausgeschilderte Umleitung. Die Baumaßnahme soll zum 20. Juli starten und umfasst eine Dauer von 17 Wochen. Allerdings kann erst gestartet werden, wenn offiziell das Verkehrsrecht für die Baumaßnahme in die Wege geleitet wurde. Hier warten die Verantwortlichen des Krankenhauses noch auf grünes Licht. Ausführende Firma für die Baumaßnahme wird die Hans Hirschmann KG aus Treuchtlingen sein.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6b4ee220-2f94-4ece-a19a-ed7e64d3f48b/1920_260713_baumassnahme_abbiegespur.jpg?10000"><p><i><span>Damit für die künftige Logistik-Zufahrt des Krankenhauses Rummelsberg beim Linksabbiegen nicht der gesamte Verkehr ausgebremst wird und die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gegeben ist, wird eine Abbiegespur geschaffen. Durch die Maßnahme muss die Staatsstraße auf Höhe des Wanderparkplatzes Fröschau für mehrere Wochen gesperrt werden.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6b4ee220-2f94-4ece-a19a-ed7e64d3f48b/260713_baumassnahme_abbiegespur/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/09ee4b4a-1554-4f1c-9a35-556f87d9a5e1/260713_uebersicht_knotenpunkte_umleitung/" target="_blank"><i>PDF | Übersicht der Knotenpunkte hinsichtlich Umleitung</i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p style="text-align:justify;"><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Baumassnahme,Klinikneubau,Straßensperrung,Abbiegespur,Umleitung,Logistik]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Jul 2026 11:46:52 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/6b4ee220-2f94-4ece-a19a-ed7e64d3f48b/500_260713_baumassnahme_abbiegespur.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/6b4ee220-2f94-4ece-a19a-ed7e64d3f48b/500_260713_baumassnahme_abbiegespur.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/6b4ee220-2f94-4ece-a19a-ed7e64d3f48b/260713_baumassnahme_abbiegespur.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Abbiegespur f&amp;uuml;r Klinik-Logistik erfordert Stra&amp;szlig;ensperrung]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Damit f&amp;uuml;r die k&amp;uuml;nftige Logistik-Zufahrt des Krankenhauses Rummelsberg beim Linksabbiegen nicht der gesamte Verkehr ausgebremst wird und die Sicherheit f&amp;uuml;r alle Verkehrsteilnehmer gegeben ist, wird eine Abbiegespur geschaffen. Durch die Ma&amp;szlig;nahme muss die Staatsstra&amp;szlig;e auf H&amp;ouml;he des Wanderparkplatzes Fr&amp;ouml;schau f&amp;uuml;r mehrere Wochen gesperrt werden.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Höchste Auszeichnung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schulterklinik/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schulterklinik/</guid><pp:caseid>762086</pp:caseid><pp:subtitle>Erneut hohe Fallzahlen und Expertise bescheinigt – Aktuell drei zertifizierte Schulter-Chirurgen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Zum vierten Male in Folge erhält die Klinik für Schulter- und Ellenbogenchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg die höchste Auszeichnung in der Schulter- und Ellenbogenchirurgie, nämlich Gold. Das sogenannte Prothesensiegel gibt es in Bronze, Silber und Gold – und wird jährlich von der D-A-CH Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie, kurz DVSE, verliehen. Das Siegel bescheinigt der Klink um Prof. Dr. Richard Stangl und Sektionsleiter PD Dr. Lars Eden Fallzahlen und Expertise auf allerhöchstem Niveau.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Das Gold-Siegel hatte die Klinik bereits in den Jahren zuvor erhalten. Voraussetzung dafür ist unter anderem, dass mindestens ein Operateur das Expertenzertifikat der DVSE für Schulter und Ellenbogen und somit eine hohe Expertise in diesem Bereich vorweisen können muss. Am Krankenhaus Rummelsberg sind es mittlerweile drei Experten, die dieses seltene Zertifikat innehaben. Insgesamt gibt es in Deutschland nur 130 Personen, die ein solches Zertifikat vorweisen können. Als zusätzliche Voraussetzung gelten mehr als 50 Schulter- und Ellenbogenprothesen pro Jahr, die in das Schulterendoprothesenregister der DVSE mit wissenschaftlichen Datensatz eingetragen werden müssen. Am Ende des Kalenderjahres 2025 wurden über 104 Prothesen implantiert und in das Register eingetragen. Auch die Fallzahl in der Schulter- und Ellenbogenklinik konnte nochmals um drei Prozent gesteigert werden. Insgesamt 773 Fälle wurden vor Ort in Rummelsberg an Schulter- und Ellenbogen operiert. Weiterhin nehmen die Eingriffe an der Schulter mit 654 Fällen den deutlich größeren Teil gegenüber dem Ellenbogen ein. „Die Klinik für Schulter- und Ellenbogenchirurgie erfährt weiterhin einen enormen überregionalen Zulauf. Unsere Operateure weisen mit dem Expertenzertifikat und dem Goldsiegel im Bereich der Endoprothesen das höchste Level auf, welches man im Bereich der Schulter- und Ellenbogenchirurgie deutschlandweit erreichen kann. Das spricht sich herum – regional und überregional“, so Frank Stauch, Geschäftsführer am Krankenhaus Rummelsberg.</span></p><h2><span><strong>Eine von deutschlandweit 27 Kliniken mit Gold-Zertifikat</strong></span></h2><p><span>Wie selten das Siegel bislang vergeben wurde, bestätigt die D-A-CH Vereinigung für Schulter- und Ellenbogenchirurgie in Person von Dr. Jens Kellinghaus, dem Vorsitzenden der DVSE Kommission des Schulter- und Endoprothesenregisters: „Zum aktuellen Zeitpunkt gibt es in Bayern acht weitere Kliniken mit einem DVSE-Siegel. Mit dem Krankenhaus Rummelsberg sind es sieben Kliniken mit Gold. Bundesweit gibt es in 2026 27 Kliniken, die mit Gold ausgezeichnet sind, neun tragen das Silber-Siegel und vier haben Bronze.“ Das Team der Klinik um die Hauptoperateure Prof. Dr. Stangl, PD Dr. Lars Eden und Oberarzt Dr. Tarek Maktabi wird von Assistenzarzt Artem Malchovetskii komplettiert. Gemeinsam wurde ein Nachbehandlungsschemata entwickelt, welches Patienten am Tag der Entlassung erhalten. Darin finden Patienten genaue Vorgaben zur idealen Genesung und verlässliche Hilfestellung für die Physiotherapie. Übrigens: Der häufigste Grund für eine Operation an der Schulter war im vergangenen Jahr in Rummelsberg eine Verletzung an der Rotatorenmanschette. Darunter versteht man eine Sehnenverletzung an der Muskelgruppe, die für die Bewegung der Schulter von größter Bedeutung ist.</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bce519df-b0bd-4c0e-8c59-0f3d3dfe270d/1920_260702_team_der_schulter_und_ellenbogenklinik.jpg?10000"><p><i><span>Das Team der Schulter- und Ellenbogenklinik am Krankenhaus Rummelsberg freut sich über das Gold-Siegel: Oberarzt Dr. Tarek Maktabi, Chefarzt Prof. Dr. Richard Stangl, Sektionsleiter PD Dr. Lars Eden und Assistenzarzt Artem Malchovetskii (v.l.n.r.).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bce519df-b0bd-4c0e-8c59-0f3d3dfe270d/260702_team_der_schulter_und_ellenbogenklinik/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;</span><br><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Schulter,schulterchirurgie,Schulterklinik,Chefarzt Prof. Dr. Richard Stangl,PD Dr. Lars Eden,Endoprothesenregister,DVSE]]></category>
            <pubDate>Thu, 02 Jul 2026 12:07:30 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/bce519df-b0bd-4c0e-8c59-0f3d3dfe270d/500_260702_team_der_schulter_und_ellenbogenklinik.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/bce519df-b0bd-4c0e-8c59-0f3d3dfe270d/500_260702_team_der_schulter_und_ellenbogenklinik.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/bce519df-b0bd-4c0e-8c59-0f3d3dfe270d/260702_team_der_schulter_und_ellenbogenklinik.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[H&amp;ouml;chste Auszeichnung f&amp;uuml;r das Team der Schulter- und Ellenbogenklinik]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Das Team der Schulter- und Ellenbogenklinik am Krankenhaus Rummelsberg freut sich &amp;uuml;ber das Gold-Siegel: Oberarzt Dr. Tarek Maktabi, Chefarzt Prof. Dr. Richard Stangl, Sektionsleiter PD Dr. Lars Eden und Assistenzarzt Artem Malchovetskii (v.l.n.r.).]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Rummelsberger Chefärzte mit ROSA im Operationssaal</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rummelsberger-chefaerzte-mit-rosa-im-operationssaal/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rummelsberger-chefaerzte-mit-rosa-im-operationssaal/</guid><pp:caseid>748105</pp:caseid><pp:subtitle>Ein Roboter-Operationsassistent hilft künftig beim Einsetzen von Knieprothesen – „Kombination aus präziser Technik und menschlicher Expertise“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die Chefärzte am Krankenhaus Rummelsberg erhalten Hightech-Unterstützung beim Einsetzen von Knie-Endoprothesen durch ROSA. ROSA ist eine Abkürzung für Robotic Surgical Assistent, was auf Deutsch mit „Roboter-Operationsassistent“ übersetzt werden kann. Dank der Robotertechnologie der Firma Zimmer Biomet können die erfahrenen Operateure aus dem Endoprothetikzentrum in Rummelsberg ihre ohnehin schon exzellenten Ergebnisse bei der Implantation von Kunstgelenken weiter perfektionieren.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Der Roboter-Operationsassistent ROSA fügt sich nahtlos in die Hightech-Ausstattung des Krankenhauses Rummelsberg ein, wo Patienten seit Jahren bei der Diagnostik von pedCAT, HiRise und Knienavigation profitieren. „Mit der roboterassistierten Knie-Operation setzen wir den eingeschlagenen Weg modernster Diagnose- und Behandlungs-Technologie am Krankenhaus Rummelsberg fort. Unsere Spezialisten können somit auf diese bewährte Unterstützung zurückgreifen und die optimale Passgenauigkeit des Knieimplantats sicherstellen, so dass unsere Patienten von einem bestmöglichen Ergebnis profitieren werden“, betont Geschäftsführer Frank Stauch. Zu den ersten Anwendern an der Fachklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie zählen die Senior- und Hauptoperateure im Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung, namentlich Chefarzt Prof. Dr. Dr. Wolf Drescher, Chefarzt Dr. Murat Yörük, Chefarzt Prof. Dr. Richard Stangl zusammen mit Dr. Alfred Tylla, Leiter des Kniezentrums. „Es ist wichtig zu verstehen, dass der Roboter nicht von selbst arbeitet. Das bedeutet, dass er sich nur bewegt, wenn der Operateur ihn dazu auffordert. Der Operateur ist die ganze Zeit über im Operationssaal und trifft alle Entscheidungen während des Eingriffs“, so Drescher, der sich begeistert von der Technologie zeigte.</span></p><h2><span><strong>Wie der Roboter arbeitet</strong></span></h2><p><span>Während des Eingriffs verwendet ROSA eine Kamera und am Bein befestigte optische Tracker, um die exakte Position des Knies im Operationssaal zu bestimmen. „Man kann sich das wie ein GPS-Gerät vorstellen, welches man aus dem Auto kennt. Wenn sich das Bein auch nur einen Bruchteil eines Zentimeters bewegt, kann der Roboter dies erkennen und sich entsprechend anpassen. Die Einhaltung des definierten Operationsplans wird somit sichergestellt. Der Roboter versorgt den Operateur mit einer Vielzahl an Daten. Diese Informationen, kombiniert mit der jahrelangen Erfahrungen des Operateurs, helfen dabei, das Implantat auf der Grundlage der menschlichen Anatomie möglichst präzise zu positionieren“, erklärt Drescher, der bislang auf die Knienavigation im OP mittels modernster Kameras zurückgegriffen hat und dem dieses System in Teilen somit schon bekannt war.</span></p><h2><span><strong>Wer von ROSA profitiert</strong></span></h2><p><span>Profitieren werden vor allem Patienten, bei denen die Arthritis Gelenkknorpel und Knochen zerstört hat. Die sogenannte Osteoarthritis entsteht nach Jahren ständiger Bewegung und Druck in den Gelenken. Mit fortschreitender Abnahme des Knorpels wird das Gelenk zunehmend unbeweglicher und die Schmerzen nehmen zu. Wenn konservative Behandlungsmöglichkeiten keine Linderung bringen, kann die Indikation zur Knie-TEP, also zur Knie-Totalendoprothese, durch den behandelnden Arzt gestellt werden. Ob die Implantation mittels ROSA für den einzelnen Patienten in Frage kommt, hängt von verschiedenen Faktoren ab, die in der Sprechstunde abgeklärt werden. „Es liegt in der Kompetenz des Arztes den Einsatz des Roboters zu bewerten“, betont Prof. Dr. Richard Stangl, der Ärztliche Direktor des Krankenhauses Rummelsberg. Seiner Meinung nach würden einseitige Arthrosen am ehesten von der Robotertechnik profitieren.</span></p><h2><span><strong>Vorteile der Technologie</strong></span></h2><p><span>Vorteile beim Einsatz der Technologie aus dem Hause Zimmer Biomet gibt es sowohl für den Chirurgen als auch für den Patienten. „Die Weichteile“, so Drescher, „werden vor allem geschont, weil durch die hochpräzise Planung und Ausführung der Schnitte noch weniger Muskeln, Bänder und Sehnen präpariert oder gelöst werden müssen. Das schont die umliegenden Strukturen.“ Zu den weiteren Vorteilen zählen der noch geringere Blutverlust, weniger postoperative Schmerzen und eine noch schnellere Genesung. „Das System hilft aber auch dabei, die Bänderbalance zu optimieren, so dass langfristig eine bessere Funktion und weniger Reizungen der Weichteile gegeben sind“, weiß Tylla. Für ihn als Operateur steigert der ROSA-Roboter die Sicherheit und Reproduzierbarkeit von Knieoperationen. Als Vorteile führt Tylla die höhere Präzision und Genauigkeit, die individuelle OP-Planung, die Echtzeit-Navigation und Kontrolle, sowie die verbesserte Stabilität und Balance auf. „Zudem erlaubt mir das System, die geplanten Knochenschnitte vor der tatsächlichen Ausführung zu simulieren und zu überprüfen – und auch ein haptisches Feedback ist gegeben. Wenn ich die Säge führe, begrenzt der Roboterarm den Arbeitsbereich, was wiederum das Weichteilgewebe schützt“, so Tylla. Sicherlich werde nicht jeder Knie-Patient in Rummelsberg künftig mit der Technologie operiert, aber derjenige, bei dem es einen echten Vorteil bringt – zum Beispiel aufgrund der gegebenen Weichteilsituation. Daher fasst Tylla zusammen: „Es ist die Kombination aus präziser Technik und menschlicher Expertise“, und betont: „Ich bin froh, dass wir nun auch diese Möglichkeit im Operationssaal haben und somit für unsere Patienten das bestmögliche Equipment bereithalten.“</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c8e88329-0c7c-4b36-8af2-95633e38a863/1920_260521_roboterassistierte_knieoperationen.jpg?10000"><p><i><span>Stehen künftig zusammen mit einem roboterassistierten System namens ROSA im OP. Die Senior- und Hauptoperateure des Endoprothetikzentrums am Krankenhaus Rummelsberg – hier bei der Einführung im Vortragssaal der Klinik. Mittlerweile ist der Roboter im Operationssaal beheimatet.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c8e88329-0c7c-4b36-8af2-95633e38a863/260521_roboterassistierte_knieoperationen/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;</span><br><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,ROSA,Roboter-Operationsassistent,Robotergestützte Chirurgie,OP-Roboter,Knie-Endoprothesen,Knie-TEP,Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung]]></category>
            <pubDate>Thu, 21 May 2026 16:45:43 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/c8e88329-0c7c-4b36-8af2-95633e38a863/500_260521_roboterassistierte_knieoperationen.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/c8e88329-0c7c-4b36-8af2-95633e38a863/500_260521_roboterassistierte_knieoperationen.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c8e88329-0c7c-4b36-8af2-95633e38a863/260521_roboterassistierte_knieoperationen.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Rummelsberger Chef&amp;auml;rzte mit ROSA im Operationssaal]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Stehen k&amp;uuml;nftig zusammen mit einem roboterassistierten System namens ROSA im OP. Die Senior- und Hauptoperateure des Endoprothetikzentrums am Krankenhaus Rummelsberg &amp;ndash; hier bei der Einf&amp;uuml;hrung im Vortragssaal der Klinik. Mittlerweile ist der Roboter im Operationssaal beheimatet.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Kooperation für weitere Pflegeausbildung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kooperation-fuer-weitere-pflegeausbildung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kooperation-fuer-weitere-pflegeausbildung/</guid><pp:caseid>746363</pp:caseid><pp:subtitle>Krankenhaus Rummelsberg und Neumarkter Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe machen gemeinsame Sache</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Mit einer Kooperation zwischen dem Krankenhaus Rummelsberg und der Neumarkter Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe gibt es an der Klinik in Rummelsberg eine zusätzliche Möglichkeit für den Einstieg in die dreijährige Ausbildung. Neu ist dabei nicht, dass man die Ausbildung zum Pflegefachmann bzw. zur Pflegefachfrau absolvieren kann. Neu ist aber der Zeitpunkt zum 1. April eines jeden Jahres. „Bislang war der Einstieg in die dreijährige Ausbildung immer nur zum 1. September möglich. Durch die Kooperation kann auch zum Halbjahr die Ausbildung gestartet werden“, weiß Julia Rabold, Leiterin der Pflegeausbildung am Krankenhaus Rummelsberg.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Seit April läuft die Kooperation, um vor Ort in Rummelsberg noch ein zusätzliches Startdatum für Bewerber zu ermöglichen. „Wir stellen uns damit noch breiter auf und ermöglichen auch unterm Jahr den Einstieg in die Pflege“, so Rabold. Bislang konnte man zum 1. September in die dreijährige Ausbildung starten und wahlweise zum September oder April auch in die einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer. Der erste Auszubildende, der im Rahmen des Pilot-Projektes in Rummelsberg Station macht ist Fikri Oualhaj. Der 26-jährige bekommt auf Station Unterstützung von einem Praxisanleiter und einer Auszubildenden im dritten Lehrjahr und hat seinen ersten Praxiseinsatz ab Ende Mai im Krankenhaus Rummelsberg. Die Pflege und die Klinik in Rummelsberg sind für ihn kein Neuland. An der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe am Krankenhaus Rummelsberg hat er erfolgreich die einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer absolviert. „Ich möchte nun den nächsten Schritt gehen und freue mich, dass der Einstieg auch zum Halbjahr möglich ist und ich keine Zeit verliere“, so Oualhaj.</span></p><p><span>Die Theoriestunden finden für ihn in der Neumarkter Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe in der Badstraße statt. Die Praxis absolviert er am Krankenhaus Rummelsberg auf der Azubi-Station „KOMPASS“. Auch für die Akademie der Neumarkter Gesundheits- und Sozialberufe ist die Kooperation eine runde Sache. „Eine solche Kooperation wie mit dem Krankenhaus Rummelsberg ist immer ein Benefit für den pflegepädagogischen Austausch. Künftig können auch Stationsleitungen und Praxisanleiter bei uns an der Akademie diverse Fortbildungen absolvieren“, betont Jens Nitschmann, Schulleiter der generalistischen Pflegeausbildung der Neumarkter Akademie. Darüber hinaus können die Rummelsberger Auszubildenden durch die Kooperation mit der Gynäkologie einen weiteren Bereich durchlaufen, der bislang nicht angeboten werden konnte. Insgesamt bestehen am Krankenhaus Rummelsberg nun drei Kooperationen für die Pflege. Namentlich sind dies die Berufsfachschule für Pflege und Altenhilfe der Rummelsberger Diakonie, die Diakonie Berufsfachschule für Pflege in Lauf an der Pegnitz und die Neumarkter Akademie für Gesundheits- und Sozialberufe.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/149548be-65e8-4ec2-a2fb-d0dd4cebfb40/1920_260518_kooperation_generalistik.jpg?58980"><p><i><span>Besiegelten die Kooperation auf der Azubi-Station des Krankenhauses: Sylvia Ehrnsberger-Reindl (Schulleitung Krankenpflegehilfe), Johann Schardt (stellv. Schulleitung), Tamara Schneemayer (Fort- und Weiterbildungsreferentin), Jens Nitschmann (Schulleitung Generalistik), Marie Lukas (Auszubildende Kauffrau für Büromanagement), Ines Böhm (Pflegedirektorin am Krankenhaus Rummelsberg), Julia Rabold (Leiterin Pflegeausbildung am Krankenhaus Rummelsberg) und Katerina Mochow (Stationsleitung der Azubi-Station „KOMPASS“ am Krankenhaus Rummelsberg).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/149548be-65e8-4ec2-a2fb-d0dd4cebfb40/260518_kooperation_generalistik/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;</span><br><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Pflege,Generalistik,pflegeausbildung,Pflegefachmann,Pflegefachfrau]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 May 2026 14:30:52 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/149548be-65e8-4ec2-a2fb-d0dd4cebfb40/500_260518_kooperation_generalistik.jpg?58980" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/149548be-65e8-4ec2-a2fb-d0dd4cebfb40/500_260518_kooperation_generalistik.jpg?58980</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/149548be-65e8-4ec2-a2fb-d0dd4cebfb40/260518_kooperation_generalistik.jpg?58980</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Kooperation f&amp;uuml;r weitere Pflegeausbildung]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Besiegelten die Kooperation auf der Azubi-Station des Krankenhauses: Sylvia Ehrnsberger-Reindl (Schulleitung Krankenpflegehilfe), Johann Schardt (stellv. Schulleitung), Tamara Schneemayer (Fort- und Weiterbildungsreferentin), Jens Nitschmann (Schulleitung Generalistik), Marie Lukas (Auszubildende Kauffrau f&amp;uuml;r B&amp;uuml;romanagement), Ines B&amp;ouml;hm (Pflegedirektorin am Krankenhaus Rummelsberg), Julia Rabold (Leiterin Pflegeausbildung am Krankenhaus Rummelsberg) und Katerina Mochow (Stationsleitung der Azubi-Station &amp;bdquo;KOMPASS&amp;ldquo; am Krankenhaus Rummelsberg).]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Zu viel, zu wenig, genau richtig: Was Patienten über Schmerzmittel wissen sollten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zu-viel-zu-wenig-genau-richtig-was-patienten-ueber-schmerzmittel-wissen-sollten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zu-viel-zu-wenig-genau-richtig-was-patienten-ueber-schmerzmittel-wissen-sollten/</guid><pp:caseid>745188</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Schmerz muss man nicht aushalten! Wir räumen mit fünf häufigen Vorurteilen über Schmerzmedikamente auf. Unsere Experten ordnen Risiken und Nutzen ein, erklären Irrtümer zu Wirkungseintritt sowie Einnahme und zeigen, warum fachgerechte, ärztlich gesteuerte Therapie Nebenwirkungen reduziert und Chronifizierung vorbeugen kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h2 style="text-align:justify;"><span>Die fünf größten Vorurteile über Schmerzmedikamente</span></h2><p style="text-align:justify;"><span><strong>Schmerz muss man aushalten</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die "Augen-zu-und-durch"-Haltung ist weit verbreitet, aber medizinisch problematisch. Unbehandelte oder falsch therapierte Schmerzen können chronisch werden. Es steigt das Risiko, dass sich ein Schmerzgedächtnis ausprägt. Das hat zur Folge, dass Schmerzen mittel- und langfristig zunehmen oder häufiger auftreten. Bei Rückenschmerzen können Schmerzen unter anderem auch zu kompensatorischen Muskelverspannungen führen, wodurch Schmerzrezeptoren in der Muskulatur selbst gereizt werden und so den Schmerz unterhalten – ein Teufelskreis ensteht. Schmerzmittel helfen, genau diesen zu unterbrechen beziehungsweise zu beenden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Medikamente sind nur bei starken Schmerzen sinnvoll</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das stimmt so nicht, denn auch bei anhaltenden und sich verstärkenden Schmerzen sind Medikamente sinnvoll.&nbsp;Viele Probleme entstehen durch Irrtümer über Wirkungseintritt, Wirkzeit, Einnahmefrequenz und Risiken. Genau hier hilft fachgerechte Beratung. Sie verhindert Fehleinnahmen, Unter- oder Überdosierung und damit unnötige Nebenwirkungen oder unzureichende Schmerzkontrolle.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Nebenwirkungen sind stark und schlecht in den Griff zu bekommen</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung sind mögliche&nbsp;Begleiterscheinungen, die beachtet werden müssen. Solche Nebenwirkungen lassen sich aber oft sehr gut beherrschen, wenn die Therapie gut gesteuert ist, beispielsweise durch:</span></p><ul><li data-list-item-id="e49920563a1b120a5dc2de846fa33e05f"><p style="text-align:justify;"><span>Einnahme nach Uhrzeit und Plan anstatt nur bei Bedarf,</span></p></li><li data-list-item-id="e2187e8058a3a16851b4153726118b495"><p style="text-align:justify;"><span>Begleitmedikation (z. B. gegen Übelkeit oder zur Vorbeugung von Verstopfung) sowie</span></p></li><li data-list-item-id="e5199fef79c3a0b9160ec6566958086df"><p style="text-align:justify;"><span>Monitoring und gegebenenfalls&nbsp;Anpassungen der Medikamente.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span><strong>Schmerzmittel machen schnell abhängig, vor allem Opioide</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Bei Opioiden besteht eine Suchtgefahr, das ist richtig. Bei fachlich korrekter Anwendung, das heißt klare Indikation, richtige Dosierung und Kontrolle, ist das Risiko jedoch in der Regel gering und beherrschbar. Entscheidend ist, dass die Einnahme ärztlich verordnet und kontrolliert wird.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Man gewöhnt sich sehr schnell daran</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der sogenannte Gewöhnungseffekt (Toleranz) wird häufig überschätzt. Er kann auftreten, insbesondere bei Opioiden, aber meist nur in begrenztem Umfang. Gerade deshalb ist eine korrekte, ärztlich gesteuerte Anwendung zentral, inklusive regelmäßiger Überprüfung. Braucht es das Medikament noch? In welcher Dosis? Gibt es Alternativen?</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Alternativen und ihre Grenzen</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Viele Beschwerden lassen sich sinnvoll begleitend oder, je nach Ursache, auch primär ohne Medikamente und schwerpunktmäßig mit aktiven Maßnahmen angehen, die zu einer Steigerung der Selbstwirksamkeit beitragen, zum Beispiel:</span></p><ul><li data-list-item-id="e5cd25b6d72d682ccdf6c48fefe77f587"><p style="text-align:justify;"><span>Physiotherapie und gezielte Übungen</span></p></li><li data-list-item-id="e3db708cb78e0c8d3e90519f623be20ac"><p style="text-align:justify;"><span>regelmäßige Bewegung, angepasst an die individuelle Belastbarkeit</span></p></li><li data-list-item-id="e4a96d59021d69bc72d21ea7ece0f29c5"><p style="text-align:justify;"><span>Entspannungsverfahren, wie Atemtechniken, Meditation, etc.</span></p></li><li data-list-item-id="ef010ef759c78a32023481bc65b9944bc"><p style="text-align:justify;"><span>antientzündliche Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Passive Maßnahmen können unterstützend hilfreich sein, jedoch nicht alleine, sondern in Kombination mit aktiver Therapie:</span></p><ul><li data-list-item-id="e0b43cf7f06365d3d0acea4e9f838ec68"><p style="text-align:justify;"><span>Wärme- und Kälteanwendungen</span></p></li><li data-list-item-id="e839177e22bb04cf27afdd8bf7ef27134"><p style="text-align:justify;"><span>je nach Indikation Akupunktur oder Kinesiotaping</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Ein wichtiger Grundsatz dabei: Bevor man „nur Alternativen“ ausprobiert oder Medikamente grundsätzlich ablehnt, braucht es bei anhaltenden oder starken Beschwerden eine fundierte Anamnese und körperliche Untersuchung, um ernsthafte Ursachen auszuschließen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, zumindest vorübergehend Medikamente einzusetzen. Entscheidend sind die richtige Dosierung und ärztliche Begleitung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Viel Diskussion gibt es auch zum Einsatz von Cannabis als Alternative zur Therapie von Schmerzen. Vor einem leichtfertigen Einsatz von Cannabinoiden ist ausdrücklich zu warnen. Sie kommen nur für sehr wenige Patienten überhaupt infrage und können lediglich für Einzelfälle nach strenger Indikationsstellung durch einen Arzt oder eine Ärztin verordnet werden. Weitere Informationen finden Interessierte zum Beispiel bei der </span><a href="https://www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/patienteninformationen/aktuelles/cannabis-in-der-schmerzbehandlung" target="_blank"><span>Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.&nbsp;</span></a></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Warum ist ein „zu viel“ nicht gut?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Ein Übermaß oder Fehlgebrauch von Schmerzmedikamenten kann mehr schaden als helfen. Die Risiken reichen von direkten Organschäden bis zur Verschlimmerung der Schmerzen, zum Beispiel:</span></p><ul><li data-list-item-id="e4d7dff0f9430d2835c064d8c580a612a"><p style="text-align:justify;"><span>Opiatinduzierte Hyperalgesie: Bei Über- oder Fehlgebrauch können Opioide paradoxerweise die Schmerzempfindlichkeit erhöhen.</span></p></li><li data-list-item-id="e359f3c3da25c7554f62dbcd40fff9279"><p style="text-align:justify;"><span>Übergebrauchskopfschmerz: Bei Migräne kann die häufige Einnahme bestimmter Schmerzmittel Kopfschmerzen mit verursachen beziehungsweise verstärken.</span></p></li><li data-list-item-id="e1f3707652470f8e7c4a33184751f25d1"><p style="text-align:justify;"><span>Organschäden: Häufig sind Nieren und Leber betroffen, beispielsweise bei unkritischer, häufiger Einnahme von NSAR (nicht steroidale Antirheumatika).</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Die weit verbreitete Einschätzung „Viel hilft viel“ gilt bei Schmerzmitteln nicht. Wirksam und sicher ist meist die kleinste sinnvolle Dosis für die passende Dauer, mit klarer und ärztlich gesteuerter Behandlungsstrategie.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Was ist das Problem am „zu wenig“?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Zu wenig oder falsch behandelte Schmerzen können chronifizieren. Besonders riskant sind:</span></p><ul><li data-list-item-id="e5f97d67a53b6fcb4f1d2f19a866fc596"><p style="text-align:justify;"><span>Verzicht aus Angst oder</span></p></li><li data-list-item-id="e5f328cd0822f2afa545719737345f6e8"><p style="text-align:justify;"><span>Fehleinnahme beziehungsweise Unterdosierung („nur halb“, „nur selten“, „ich halte noch durch“)</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Anhaltende Schmerzen fördern die Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses und machen eine spätere Behandlung oft schwieriger und langwieriger.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Warum kommt es zu den Extremen?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das eine Extrem ist der Griff zur Schmerztablette schon bei milden Beschwerden. Zu den typischen Treibern, oft auch eine Kombination daraus, gehören:</span></p><ul><li data-list-item-id="e403ad8b823eeee54bdd4cddea6ba6fac"><p style="text-align:justify;"><span>Zeitdruck und Leistungsgesellschaft: Viele sind der Meinung, in jeder Situation funktionieren zu müssen. Für Diagnostik, Physiotherapie und regenerative Maßnahmen ist keine Zeit.</span></p></li><li data-list-item-id="ebfab60dcc939e4e176dc540002956b7d"><p style="text-align:justify;"><span>Schnelle Verfügbarkeit: Insbesondere frei verkäufliche Schmerzmittel, sogenannte Over-the-Counter-Präparate, sind jederzeit und niederschwellig zu bekommen.</span></p></li><li data-list-item-id="efd62b48d33d45b91f4e9a493df633a3a"><p style="text-align:justify;"><span>Verharmlosung: Sehr häufig gehen Menschen auch davon aus, dass frei verkäufliche Präparate harmlos sind und keine negativen Effekte haben können.</span></p></li><li data-list-item-id="e6d4c3f7f20bbfb9495376f501cb278c4"><p style="text-align:justify;"><span>Informationsdefizite: Das Unwissen über Alternativen oder falsche Erwartungen an „die eine Tablette“ ist weit verbreitet. Die Gesundheitskompetenz vieler Menschen ist gering, häufig in Kombination mit einem niedrigen Bildungsniveau.</span></p></li><li data-list-item-id="e8f8f41a4dbd82adec8771215572f0d95"><p style="text-align:justify;"><span>Stress und psychische Belastung: niedrigere Schmerztoleranz, mehr Anspannung, schlechter Schlaf.</span></p></li><li data-list-item-id="e8a21bcff1091d30eb075addb26fac372"><p style="text-align:justify;"><span>Angst vor Arbeitsplatzverlust oder Ausfallzeiten: Symptome werden durch die Tablette einfach schnell „wegorganisiert“.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Zum anderen Extrem gehören Menschen, die Schmerzmedikamente vollständig ablehnen. Häufige Gründe für dieses Verhalten:</span></p><ul><li data-list-item-id="e506ab1c38e905695c95b5e8fc60203a0"><p style="text-align:justify;"><span>Angst vor Abhängigkeit, die pauschal auf alle Schmerzmittel übertragen wird,</span></p></li><li data-list-item-id="e4a976595271c7738f273a1695352249b"><p style="text-align:justify;"><span>Durchhalte-Ideal,</span></p></li><li data-list-item-id="e2ba3a8cc5af017c130cc7cdc01efb66a"><p style="text-align:justify;"><span>Schlechte Erfahrungen im Umfeld,</span></p></li><li data-list-item-id="ecf7d133b9c23fe929e850792017ad8ee"><p style="text-align:justify;"><span>Sorge vor Nebenwirkungen,</span></p></li><li data-list-item-id="e1316ba1a51408a346ee7b634760ffd0f"><p style="text-align:justify;"><span>Misstrauen gegenüber „Chemie“ und</span></p></li><li data-list-item-id="ecac2b8b46fabf6cd2adbc24709d136ba"><p style="text-align:justify;"><span>Wunsch nach „natürlichen“ Lösungen.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Beide Extreme sind kontraproduktiv und können zu Nebenwirkungen sowie zur Schmerzchronifizierung beitragen. Einen wichtigen Orientierungsrahmen gibt die </span><a href="https://www.schmerzgesellschaft.de/patienteninformationen/medizinische-schmerzbehandlung/schmerzmittel-und-ihre-gefahren" target="_blank"><span>Deutsche Schmerzgesellschaft</span></a><span>. Eine ärztlich abgestimmte Einnahme von Schmerzmitteln ist in der Regel nicht mit Abhängigkeit oder schweren Nebenwirkungen verbunden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Lesetipp: </strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/" target="_blank"><span>Rückenschmerzen: Fünf Gründe, die einer erfolgreichen Behandlung oft im Weg stehen</span></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0e6b4c0f-aca7-4c99-941a-15644f586d83/1920_ll-20150611-roensch-quer.jpg?67684"><p><span><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></span></p><p><span><strong>Dr. med. Brigitte Rönsch</strong></span></p><p><span>Fachärztin für Allgemeinmedizin, Anästhesiologie,&nbsp;Schmerztherapie und Palliativmedizin der Sana Kliniken Landkreis Leipzig</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0e6b4c0f-aca7-4c99-941a-15644f586d83/ll-20150611-roensch-quer/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/1920_260302sebastiankatscher.jpg?99913"><p><span><strong>Dr. med. Sebastian Katscher</strong></span></p><p><span>Chefarzt Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum und Neurotraumatologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/260302sebastiankatscher/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Der Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274" target="_blank"><strong><u>Media Kits</u></strong></a>.</p><p>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;<br>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</p><p><i>Symbolbild: Canva / R_Type von Getty Images</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Schmerzmedizin,Borna]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 08:40:19 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/078e0385-3978-4023-a539-984eca590ee4/500_260511symbolbildschmerzmedikamente.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/078e0385-3978-4023-a539-984eca590ee4/500_260511symbolbildschmerzmedikamente.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/078e0385-3978-4023-a539-984eca590ee4/260511symbolbildschmerzmedikamente.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Schmerzmedikamente]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Schmerzmedikamente]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Mit Virtual Reality das Schmerzgedächtnis durchbrechen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mit-virtual-reality-das-schmerzgedaechtnis-durchbrechen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-virtual-reality-das-schmerzgedaechtnis-durchbrechen/</guid><pp:caseid>745203</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Chronische Schmerzen sind für viele Menschen ein ständiger Begleiter und beeinflussen Schlaf, Stimmung, Leistungsfähigkeit sowie soziale Teilhabe. Betroffene geraten häufig in einen Teufelskreis. Wer Schmerzen erwartet, bewegt sich weniger, wird unsicherer und verliert Kraft. Die Folge: Der Schmerz wird immer präsenter, ein Schmerzgedächtnis entsteht. Genau hier setzen neue digitale Ansätze an.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Wissenschaftlichen Übersichtsarbeiten und Studien zeigen, dass Virtual Reality (VR) als vielversprechender Baustein in der Schmerztherapie gilt. Insbesondere wenn es um Alltagstauglichkeit, Motivation und das Zurückgewinnen von Kontrolle geht. Die immersive Technologie bekämpft chronische Schmerzen dort, wo sie sich verfestigt haben: im Schmerzgedächtnis des Gehirns. Indem Patienten in virtuellen Welten Bewegung ohne Schmerz erleben, lässt sich das Schmerzgedächtnis schrittweise abbauen. Die neu erlernten positiven Erfahrungen „überschreiben" quasi die alten Schmerzmuster. Der Schmerz wird dadurch weniger präsent – ein regelrechtes „Aha-Erlebnis" für viele Betroffene.&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Mehr als einfache Ablenkung</h2><p style="text-align:justify;">VR ist nicht einfach „Unterhaltung mit Brille“. Richtig eingesetzt kann VR den Betroffenen helfen, Stress und Anspannung zu senken, Angst vor Bewegung zu reduzieren und belastende Gedankenspiralen zu unterbrechen. Der große Praxisvorteil ist, dass VR eine Veränderung wirklich erlebbar macht. Patientinnen und Patienten müssen nicht nur „wissen“, dass Entspannung oder Bewegung hilfreich sind, sie können es durch VR direkt erfahren. Genau diesen Punkt bringt Dr. Klaus Post, Chefarzt der Schmerztagesklinik am Sana Klinikum Coburg, auf den Punkt: „Viele unserer Patientinnen und Patienten brauchen nicht noch eine Erklärung, warum sie Schmerzen haben. Sie brauchen die Erfahrung, dass sie wieder handlungsfähig sind. VR kann genau diese Erfahrung als ergänzender Baustein zur multimodalen Schmerztherapie ermöglichen.“</p><h2 style="text-align:justify;">Raus aus der Angstspirale</h2><p style="text-align:justify;">Gerade bei chronischen Rückenbeschwerden und muskuloskelettalen Schmerzen ist häufig nicht allein die Schmerzstärke ausschlaggebend, sondern die Frage: Traue ich meinem Körper noch? Viele Betroffene entwickeln aus Vorsicht eine Bewegungsangst und meiden Belastung. Das ist kurzfristig logisch, langfristig aber oft problematisch, weil Kraft, Kondition und Vertrauen weiter abnehmen.</p><p style="text-align:justify;">VR kann hier wie ein „geschützter Trainingsraum“ wirken. Übungen werden angeleitet, Fortschritte sind sichtbar, und die Aufmerksamkeit liegt auf einer konkreten Aufgabe statt auf der Sorge, etwas zu verschlimmern. Entscheidend ist, dass neue positive Erfahrungen möglich werden, und zwar ohne Überforderung.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Miriam Andrea Müller, Trainingstherapieleiterin der Coburger Tagesklinik, beschreibt den Nutzen: „Der große Vorteil ist, dass wir sichere Bewegungserlebnisse schaffen können, ohne die Patienten zu überfordern. Das hilft, Angst abzubauen und vorrangig den Transfer in den Alltag zu erleichtern.“ Studien und Übersichtsarbeiten zeigen, dass VR nicht nur Schmerzen senken kann, sondern vor allem die Verbesserung von Funktion, Aktivität und Bewegungssicherheit unterstützt. Für Betroffene ist das häufig der entscheidende Effekt: wieder einkaufen können, wieder besser schlafen, wieder mehr Alltagsaufgaben schaffen.</p><h2 style="text-align:justify;">Weniger Grübeln, mehr mentale Entlastung</h2><p style="text-align:justify;">Chronische Schmerzen sind eine Dauerbelastung, sowohl körperlich als auch psychisch. Viele Betroffene berichten von Gedankenschleifen: „Was, wenn es schlimmer wird?“ „Was, wenn ich damit leben muss?“ Solche Muster verstärken Stress, rauben Energie und machen den Schmerz im Kopf noch präsenter. VR setzt an dieser Stelle praktisch an, denn sie kann Aufmerksamkeit bündeln und beruhigend wirken, etwa über Entspannung, Atemübungen, Achtsamkeit oder geführte Stressreduktion.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Übersichtsarbeiten und Studien deuten darauf hin, dass VR auch negative Gedankenspiralen rund um den Schmerz günstig beeinflussen kann. Für Patientinnen und Patienten ist der Nutzen dabei sehr konkret. Wenn Anspannung sinkt, fällt es vielen leichter, wieder aktiv zu werden und andere Therapiebausteine zu absolvieren. Es geht weniger um „Hightech“, sondern um ein Werkzeug, das unterstützt, den Alltag besser zu bewältigen, die Selbstwirksamkeit steigert und Zuversicht vermittelt.&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Naturerlebnisse können Stress reduzieren</h2><p style="text-align:justify;">Zeit in der Natur kann beruhigen und Stress reduzieren. Doch gerade Menschen mit stark beeinträchtigenden chronischen Schmerzen haben oft große Hürden, regelmäßig in die Natur zu kommen. Eingeschränkte Mobilität, Entfernung, Kosten oder Erschöpfung bremsen aus. Immersive VR-Naturszenen können diese Barrieren überbrücken, indem sie Naturerlebnisse in die Klinik oder nach Hause bringen. Aus Studien ist bekannt, dass solche Anwendungen Entspannung fördern und Patientinnen und Patienten ein zusätzliches Werkzeug für die Selbststeuerung geben können, beispielsweise um abends besser zur Ruhe zu kommen oder Stressspitzen im Alltag abzufangen.</p><h2 style="text-align:justify;">Praxisbeispiel: VR-Schmerztherapie am Sana Klinikum Coburg</h2><p style="text-align:justify;">Wie VR in der Versorgung eingesetzt werden kann, zeigt die Schmerztagesklinik am Sana Klinikum Coburg. Dort wird VR als Baustein in einer fünfwöchigen ambulanten Schmerztherapie angeboten. Ziel ist, Patientinnen und Patienten neue, positive Erfahrungen zu ermöglichen und sie Schritt für Schritt wieder handlungsfähiger zu machen.</p><p style="text-align:justify;">Dr. Post erklärt: „Mit der VR-Therapie geben wir unseren Patienten ein effizientes Werkzeug an die Hand, um aus dem Teufelskreis chronischer Schmerzen auszubrechen. Das Besondere: Patienten erleben unmittelbar, dass schmerzfreie Bewegung möglich ist – und dieser Moment der Erkenntnis verändert alles. Das Gehirn lernt neu, kann etablierte Erfahrungen mit Neuen überschreiben und genau das ist der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg in der Schmerztherapie.“</p><p style="text-align:justify;">In der Regel ist VR gut verträglich, einzelne Patientinnen und Patienten können jedoch empfindlich reagieren, zum Beispiel mit Motion Sickness. Dann wird die VR-Anwendung angepasst oder es kommen andere Therapieoptionen zum Einsatz. VR ist somit kein Ersatz, sondern eine sinnvolle Ergänzung innerhalb eines multimodalen Programms.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f70ed87f-925e-4412-bbef-23e1dbc8e32c/1920_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen3.jpeg?87720"><p><i>Trainingstherapeutin Miriam Andrea Müller und die Patientin wählen das Setting für die VR-Therapie aus.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f70ed87f-925e-4412-bbef-23e1dbc8e32c/260513vr-therapiebeichronischenschmerzen3/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ddcf0af8-21eb-462e-a88b-9e667c432521/1920_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen2.jpeg?11571"><p><i>Durch den Einsatz von VR können Patienten positive Erfahrungen machen und wieder handlungsfähig werden.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ddcf0af8-21eb-462e-a88b-9e667c432521/260513vr-therapiebeichronischenschmerzen2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/af01e8fe-b4eb-4213-8e37-3de3b8baa25f/1920_250519klauspost.jpg?12446"><p><span><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></span></p><p><strong>Dr. med. Klaus Post</strong></p><p>Chefarzt am Schmerzzentrum der Sana Kliniken Oberfranken in Coburg</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/af01e8fe-b4eb-4213-8e37-3de3b8baa25f/250519klauspost/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0a046dac-4d72-48dd-9650-9c45722721ab/1920_260513miriamandreamuumlller.jpeg?12561"><p><strong>Miriam Andrea Müller</strong></p><p>Trainingstherapieleiterin der Coburger Tagesklinik</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0a046dac-4d72-48dd-9650-9c45722721ab/260513miriamandreamuumlller/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Der Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274" target="_blank"><strong><u>Media Kits</u></strong></a>.</p><p>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;<br>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Schmerzmedizin,Oberfranken]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 08:34:04 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/a0c0240e-037c-4709-b233-4477ec2c56f9/500_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen1.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/a0c0240e-037c-4709-b233-4477ec2c56f9/500_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen1.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a0c0240e-037c-4709-b233-4477ec2c56f9/260513vr-therapiebeichronischenschmerzen1.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Teaserbild VR-Therapie bei chronischen Schmerzen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Teaserbild VR-Therapie bei chronischen Schmerzen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Kann man ohne Schilddrüse leben?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/weltschilddruesentag/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/weltschilddruesentag/</guid><pp:caseid>745088</pp:caseid><pp:subtitle>Chefarzt Sven Henne klärt anlässlich des Weltschilddrüsentages auf</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>2007 wurde er ins Leben gerufen, soll das Bewusstsein schärfen und über Symptome und Behandlungen aufklären. Die Rede ist vom Weltschilddrüsentag, welcher jährlich am 25. Mai stattfindet. Im Rahmen des Aktionstages beleuchtet Sven Henne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg, die Schilddrüse. Kann man ohne Schilddrüse leben? Wie merkt man eigentlich, dass mit der Hormondrüse etwas nicht stimmt und in welchen Fällen muss operiert werden?</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Schilddrüse ist eine Hormondrüse, die den Stoffwechsel, das Wachstum und die Energiebilanz des Körpers durch die Produktion von Hormonen reguliert. Konkret bedeutet dies, dass zum Beispiel Herzfrequenz, Körpertemperatur, Verdauungs- und Gehirnaktivität durch die Hormone gesteuert werden. Ein Experte in Sachen Schilddrüse ist Chefarzt Sven Henne vom Krankenhaus Rummelsberg. „Wenn Schilddrüsenhormone fehlen, verlangsamt sich der Stoffwechsel. Dies kann viele Körperfunktionen betreffen und ganz unterschiedliche Beschwerden auslösen. Die körperliche Leistungsfähigkeit kann abnehmen. Abgeschlagenheit, Müdigkeit, niedriger Puls oder vermehrtes Schwitzen können auftreten. Aber auch psychische Probleme sind möglich wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Teilnahmslosigkeit oder Depressionen.“ Auch zu körperlichen Veränderungen kann es kommen, wie trockene Haut, Haarausfall, Gewichtszunahme, Verstopfung oder veränderte Regelblutungen.</span></p><h2><span><strong>Wie die Diagnostik aussieht</strong></span></h2><p><span>Elementar wichtig sind eine grundlegende Anamnese, Bestimmung der Hormone und Antikörper im Blut und eine Ultraschalluntersuchung. „Wenn es bei der Befunderhebung zu Auffälligkeiten kommt, sollte eine bildgebende nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse, eine sogenannte Szintigrafie, erfolgen. Auf den Bildern zeigen sich – wenn vorhanden – kalte, blaue und/oder heiße, rote Knoten. Während die blauen Areale nicht mehr am Stoffwechsel-Prozess der Schilddrüse teilnehmen, entstehen die roten Bereiche durch zu hohe Hormonaktivität“, weiß Henne, der Mitte 2025 vom Klinikum Fürth nach Rummelsberg gewechselt ist. Während heiße Knoten meist medikamentös oder durch eine Radiojod-Therapie gut zu behandeln sind, erwägen die Mediziner oftmals, kalte Knoten wegen des – wenn auch geringen – Krebsrisikos zu entfernen.</span></p><h2><span><strong>Gute Nachricht vorab</strong></span></h2><p><span>Wann operiert werden muss, wie die Operation abläuft, wie die Nachsorge aussieht und was eine Radiojod-Therapie ist – auf all diese Fragen gibt der doppelte Facharzt für Viszeralchirurgie und Allgemeinchirurgie regelmäßig in Patienteninformationsveranstaltung Antworten. Die gute Nachricht gibt der Mediziner aber bereits im Vorfeld schon preis: „Grundsätzlich kann man ohne Schilddrüse leben – allerdings nicht ohne die von ihr produzierten Hormone. Wenn die Schilddrüse vollständig entfernt ist, ist eine lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormonen in Tablettenform zwingend notwendig, um den Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Das Positive daran: Bei guter Einstellung ist ein Leben ohne Einschränkung möglich.“</span></p><h2 style="text-align:justify;"><strong>Interview mit Sven Henne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie:</strong></h2><h3><i><span><strong>Welche Aufgaben hat die Schilddrüse, wofür wird sie benötigt?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong> Die Schilddrüse ist eine zentrale Hormondrüse, die den Stoffwechsel, das Wachstum und die Energiebilanz des Körpers durch die Produktion von Hormonen reguliert. Ganz konkret: Herzfrequenz, Körpertemperatur, Verdauung, Gehirnaktivität werden gesteuert – das heißt, der gesamte Stoffwechselprozess und der Energiehaushalt des Menschen.</span></i></p><h3><i><span><strong>Kann man ohne Schilddrüse leben? Und wenn ja, welche Einschränkungen hat man bzw. welche Maßnahmen müssen getroffen werden?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong> Ja, kann man grundsätzlich – allerdings nicht ohne die von ihr produzierten Hormone. Wenn die Schilddrüse vollständig entfernt ist, ist eine lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormonen in Tablettenform zwingend notwendig, um den Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Die gute Nachricht: Bei korrekter Einstellung ist ein normales Leben ohne Einschränkung möglich.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wie merkt man eigentlich, dass mit der Schilddrüse etwas nicht stimmt?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Wenn Schilddrüsenhormone fehlen, verlangsamt sich der Stoffwechsel. Dies kann viele Körperfunktionen betreffen und ganz unterschiedliche Beschwerden auslösen. Die körperliche Leistungsfähigkeit kann abnehmen. Schwäche, Müdigkeit, veränderte Pulsfrequenz oder auch psychische Probleme sind möglich. Es kann zudem zu körperlichen Veränderungen kommen, wie unter anderem trockene Haut, Haarausfall, Gewichtszunahme, heisere Stimme, Verstopfung oder starken Regelblutungen.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wie sieht die Diagnostik im Vorfeld aus?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Eine bildgebende nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse, eine sogenannte Szintigrafie, ist notwendig, wenn in den Laboruntersuchungen und beim Ultraschall Auffälligkeiten bemerkt wurden. Auf den Bildern zeigen sich veränderte Areale, die vermehrt oder verringert am Stoffwechsel beteiligt sind. Während heiße Knoten meist medikamentös oder durch eine Radiojod-Therapie gut zu behandeln sind, erwägen die Mediziner oftmals, kalte Knoten wegen des – wenn auch geringen – Krebsrisikos zu entfernen.</span></i></p><h3><i><span><strong>Was ist eine Radiojod-Therapie und wann wird sie angewandt?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong> Eine Radiojod-Therapie ist ein nuklearmedizinisches Therapieverfahren zur Behandlung von autonomen Stoffwechselarealen in der Schilddrüse, des Morbus Basedow, einer Schilddrüsenvergrößerung und bestimmter Formen des Schilddrüsenkrebses. Bei der Radiojod-Therapie wird eine winzige Menge von radioaktivem Jod in Form einer Tablettenkapsel oral verabreicht. Welche Strahlendosis zur Therapie erforderlich ist, richtet sich nach der zu behandelnden Erkrankung. Das radioaktive Jod findet seinen Weg quasi „automatisch“, denn es wird im Körper nur von den Zellen aufgenommen, die Schilddrüsenhormone produzieren.</span></i></p><p><i><span>Durch die entsprechende Dosierung der Radioaktivität bleiben die gesunden Zellen mehr oder weniger unbeeinträchtigt zurück. In den Schilddrüsenzellen angekommen, gibt das radioaktive Jod Beta-Strahlen ab. Diese bewirken in den Schilddrüsenzellen Schäden, die zum programmierten Zelltod führen. Dadurch kann Schilddrüsengewebe zerstört und dieser Effekt auch zur Behandlung oben genannter Erkrankungen eingesetzt werden. Radioaktives Jod kann außerdem zur Zerstörung von Schilddrüsenkrebszellen eingesetzt werden.</span></i></p><p><i><span>Voraussetzung ist, dass die Krebszellen am Jodstoffwechsel teilnehmen. Das trifft in der Regel nur auf sogenannte differenzierte Karzinome zu. Auch als Adjuvanz nach Operation von Schilddrüsenkrebs ist die Radiojod-Therapie ein essentieller Baustein in der Therapie. Ob eine Radiojod-Therapie oder besser eine Operation infrage kommt, ist in jedem individuellen Fall gemeinsam mit dem Patienten zu entscheiden.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wann muss bzw. sollte operiert werden?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Operationen an der Schilddrüse werden zum Beispiel durchgeführt, wenn sogenannte kalte Knoten in der Schilddrüse entdeckt wurden, die auf Schilddrüsenkrebs hindeuten oder ein Risiko bergen, bösartig zu sein oder zu werden. Wir Chirurgen entfernen dann entweder nur einen Lappen oder die gesamte Schilddrüse, je nach Größe, Lokalisation und feingeweblichem Befund des Knotens.</span></i></p><p><i><span>Auch eine Vergrößerung der Schilddrüse, eine sogenannte Struma, kann eine Operation bedingen, wenn das Gewebe andere Organe einengt und dadurch das Schlucken oder Atmen behindert. Zudem lässt sich in manchen Fällen eine Überfunktion nicht durch Medikamente eindämmen und es kommt zu Entgleisungen des Stoffwechsels. Aus solchen lebensbedrohlichen Situationen kann nur noch eine Schilddrüsen-Operation herausführen. Es gibt aber auch Autoimmunerkrankungen, wie z.B. Morbus Basedow, bei dem, wenn keine medikamentöse Kontrolle zu erreichen ist, die Operation eine gute Behandlungsmöglichkeit darstellt.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wie läuft die Operation ab?</strong></span></i></h3><p style="margin-left:0cm;"><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Die Patientinnen und Patienten befinden sich in Vollnarkose. Nach Desinfektion des OP-Gebiets wird dies mit sterilen Tüchern abgedeckt. Dann erfolgt der quer verlaufende Hautschnitt vorne am Hals. Unter Kontrolle der Funktion des Stimmbandnervens (Neuromonitoring) wird die Schilddrüse dargestellt und ihre am oberen und unteren Pol des Organs einmündenden Gefäße unterbunden bevor sie entfernt wird. Hierbei arbeiten wir mit Lupenbrillen. Die Nebenschilddrüsen werden erhalten, sie sind am Kalziumstoffwechsel beteiligt und unabhängig von der Schilddrüse und ihren Hormonen. Nach Kontrolle der Bluttrockenheit wird die Wunde schichtweise verschlossen, die Haut wird mit Fäden vernäht, die sich auflösen, so dass kein Fadenzug notwendig ist und ein kosmetisch gutes Ergebnis erzielt werden kann.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wie ist die Rezidiv-Rate nach Operation?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Das ist so pauschal nicht zu beantworten, da die sogenannte Rückfallquote abhängig ist von der Grunderkrankung und der Operationsmethode. Bei gutartigen Knoten liegt die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs im verbleibenden Gewebe nach fünf Jahren bei fünf bis zehn Prozent. Bei Schilddrüsenkrebs und optimaler Nachbehandlung ist das Risiko deutlich geringer. Bei Zweit-Operation an einer Schilddrüse benötigen Chirurgen viel Erfahrung und ein weitreichendes Können. Diese Eingriffe sind beispielsweise dann erforderlich, wenn erneut suspekte Knoten in dem Schilddrüsengewebe auftreten, das bei einer früheren Operation im Körper belassen wurde. Verwachsungen und Vernarbungen erschweren in solchen Fällen oftmals erheblich, die empfindlichen Strukturen in dieser Region zu identifizieren und zu schonen, weshalb das Risiko für Komplikationen höher ausfällt. Durch unsere umfassende Expertise können wir die Risiken jedoch auf ein Minimum herabsetzen.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wie sieht die Nachsorge aus?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Unsere Patienten gehen stets mit einem konkreten Behandlungsplan, den wir noch während des Aufenthalts organisieren, nach Hause. Sollte eine Hormonsubstitution notwendig sein, weil wir die gesamte Schilddrüse oder sehr große Teile entfernt haben, dann halten wir unsere Empfehlung für den zuweisenden Hausarzt oder Endokrinologen in einem Arztbrief fest. Sobald das Ergebnis der Gewebeuntersuchung in unserer Pathologie vorliegt, besprechen wir die Befunde mit unseren Patienten. Falls sich Krebszellen gezeigt haben, empfehlen wir unter Umständen eine sich anschließende Radiojod-Therapie, bei der wir eng mit Nuklearmediziner zusammenarbeiten.</span></i></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bca9e35b-040d-452a-a056-40f0fde352dd/1920_260515_weltschilddruesentag.jpg?10000"><p><i><span>Sven Henne ist ein Experte in Sachen Schilddrüse und seit Juli 2025 in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg tätig.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bca9e35b-040d-452a-a056-40f0fde352dd/260515_weltschilddruesentag/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,schilddruese,Radiojod,Radiojodtherapie,Radiojod-Therapie,Knoten,Schilddrüsenknoten,Allgemein- und Viszeralchirurgie,viszeralchirurgie,Bauchchirurgie,Weltschilddrüsentag,Chefarzt Sven Henne]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 May 2026 11:17:54 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/bca9e35b-040d-452a-a056-40f0fde352dd/500_260515_weltschilddruesentag.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/bca9e35b-040d-452a-a056-40f0fde352dd/500_260515_weltschilddruesentag.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/bca9e35b-040d-452a-a056-40f0fde352dd/260515_weltschilddruesentag.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Chefarzt Sven Henne kl&amp;auml;rt anl&amp;auml;sslich des Weltschilddr&amp;uuml;sentages auf]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Sven Henne ist ein Experte in Sachen Schilddr&amp;uuml;se und seit Juli 2025 in der Klinik f&amp;uuml;r Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg t&amp;auml;tig.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>„Zeigen, was alles machbar ist“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zeigen-was-alles-machbar-ist/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zeigen-was-alles-machbar-ist/</guid><pp:caseid>744904</pp:caseid><pp:subtitle>Mit Gerda Pamler war eine ehemalige deutsche Behindertensportlerin zu Gast im Querschnittzentrum Rummelsberg – seit 40 Jahren im Rollstuhl</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Sie war Mitglied in der Deutschen Behindertenskinationalmannschaft, wurde im Monoskifahren Weltmeisterin und Paralympicsgewinnerin und kann auf zahlreiche Medaillen im Wintersport zurückblicken: Gerda Pamler. Die 68-Jährige ist seit 40 Jahren in Folge eines Skiunfalls auf den Rollstuhl angewiesen. Aber gleichzeitig ein sehr gutes Beispiel, was trotz Querschnittlähmung möglich ist – und vor allem welchen Sportarten man trotz Querschnitt nachgehen kann. Unter Gleichgesinnten, die sich in einer ähnlichen Lebenssituation befinden, hielt Palmer im Querschnittzentrum am Krankenhaus Rummelsberg auf Einladung von Stationsleitung Melanie Sowa einen Vortrag. Das Thema: Sportmöglichkeiten für Menschen mit Behinderung.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Monoski, Bi-Ski, Langlauf, Wasserski, Paddeln, Segeln, Handbike, Wandern oder Kitesurfen – Gerda Pamler hat all diese Sportarten ausprobiert und großen Spaß daran. Grundsätzlich nichts Ungewöhnliches, wenn man jedoch seit 40 Jahren querschnittgelähmt ist, sind diese Sportarten und der Zugang oftmals eine echte Herausforderung. Ihr Credo dabei: „Wenn keine Action geboten ist, ist es für mich schnell langweilig“. 3.000 Kilometer pro Jahr legt sie mit dem Handbike zurück, heuer soll es unter anderem der Donau-Radweg von Passau nach Wien sein. Mit vielfältigen Bildern und kurzweiligen Videos machte Palmer Patienten aus dem Querschnittzentrum Rummelsberg Mut und zeigte Möglichkeiten und Anlaufstellen auf – und wie man so mancher Herausforderung Herr wird. „Es ist wichtig, dass man hartnäckig bleibt und sich nicht abweisen lässt“, betont Palmer und berichtet von einer Kanutour in Island, wo ihre Teilnahme vor Ort anfangs abgelehnt wurde. „Mit dem Guide bin ich dann doch zusammen in einem Kanu gesessen und wir waren immer weit voraus, da ich deutlich mehr Kraft im Oberkörper hatte als die anderen Touristen“, erzählt Pamler. Die Oberpfälzerin lässt sich nicht unterkriegen – und das seit 40 Jahren. „Ich kämpfe und möchte zeigen, was alles möglich ist“, entgegnet sie den Anwesenden in Rummelsberg und zeigt sofort praktische Tipps, wie das Liftfahren, das Skifahren mit Begleiter hinten drauf oder Langlauf mit einem Schlitten gelingen kann. Regelmäßig würden Camps für Querschnittgelähmte angeboten werden – beispielsweise auch bei der Wakeboard-Anlage am kleinen Brombachsee. Anlaufstellen wie der Deutsche Rollstuhl-Sportverband, der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern oder Mobilitätstrainings wie RoMoWo würden jedem Betroffenen weiterhelfen.&nbsp;</p><h2><br>„Jeder muss rausgehen und was machen!“&nbsp;</h2><p>Das Ankippen der Vorderräder des Rollstuhls sei neben dem selbstständigen Transfer das A und O, um mobil zu werden. Bei einem frischen Querschnitt sei dies mit das Wichtigste, was man zu Hause erst einmal lernen müsse, so Pamler. Ihre klare Botschaft lautete: „Jeder muss rausgehen und was machen! Es geht auf jeden Fall weiter, aber man muss auch lernen zu fragen oder jemanden um Hilfe zu bitten.“ Gleichzeitig dürfe man aber auch mal Nein sagen: „Oft fragen mich Leute, ob sie mir helfen können. Da darf man dann auch dankend ablehnen, weil bis ich erkläre, wie der Rollstuhl im Auto stehen muss, damit ich ihn später wieder allein herausbekomme, mache ich es lieber selber.“ Geschichten hat die reiselustige Seniorin viele erlebt. Ein Beispiel gefällig? Bei einer Übernachtung im Dschungel von Peru habe sie erlebt, dass man auf die Anforderungen von Querschnittpatienten nicht vorbereitet sei, aber schnell Lösungen gefunden werden. „Eine gebuchte Übernachtung im Dschungel war zwar barrierefrei – allerdings war auf dem Weg dorthin mit dem Schiff die Tür der Toilette nicht breit genug. Kurzerhand wurde die Holztüre mit der Säge so passend gemacht, dass ich reingekommen bin.“ Ein unkompliziertes Beispiel, das Mut macht. Genauso wie der gesamte Vortrag von Gerda Pamler.&nbsp;</p><p><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/32eb784a-5f25-45c8-9b92-a5e7660f36a3/1920_260505_gerda_pamler.jpg?10000"><p><i>Bei einer Tasse Kaffee stellte die ehemalige deutsche Behindertensportlerin Gerda Pamler (rechts im Bild) verschiedene Sportmöglichkeiten für Querschnittgelähmte im Querschnittzentrum am Krankenhaus Rummelsberg vor – und unterhielt die Patienten mit kurzweiligen Anekdoten.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/32eb784a-5f25-45c8-9b92-a5e7660f36a3/260505_gerda_pamler/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;<br>Mehr Informationen unter <a href="https://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a>.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Querschnittzentrum,querschnitt ,Behindertensportlerin,Gerda Pamler,Rollstuhl-Sportverband,RoMoWo,Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Bayern,Mobilitätstraining]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 May 2026 10:08:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/32eb784a-5f25-45c8-9b92-a5e7660f36a3/500_260505_gerda_pamler.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/32eb784a-5f25-45c8-9b92-a5e7660f36a3/500_260505_gerda_pamler.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/32eb784a-5f25-45c8-9b92-a5e7660f36a3/260505_gerda_pamler.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Mit Gerda Pamler war eine ehemalige deutsche Behindertensportlerin zu Gast im Querschnittzentrum Rummelsberg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Bei einer Tasse Kaffee stellte die ehemalige deutsche Behindertensportlerin Gerda Pamler (rechts im Bild) verschiedene Sportm&amp;ouml;glichkeiten f&amp;uuml;r Querschnittgel&amp;auml;hmte im Querschnittzentrum am Krankenhaus Rummelsberg vor &amp;ndash; und unterhielt die Patienten mit kurzweiligen Anekdoten.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Vorzeigebeispiel für gelungene Integration</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/vorzeigebeispiel-fuer-gelungene-integration/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vorzeigebeispiel-fuer-gelungene-integration/</guid><pp:caseid>744899</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Im Querschnittzentrum am Krankenhaus Rummelsberg hat mit Roselma Dalces die erste Integrationsmitarbeiterin die Weiterbildung „Pflege Paraplegiologie“ erfolgreich absolviert. Roselma stammt von den Philippinen und ist seit August 2022 in der Klinik tätig. „Der Werdegang von Roselma Dalces zeigt, welcher Weg fernab des Heimatlandes eingeschlagen werden kann und wie gelungene Integration am Krankenhaus Rummelsberg aussieht. Herzlichen Glückwunsch im Namen der Klinik“, so Pflegedirektorin Ines Böhm.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Rund 700 Unterrichtsstunden in Theorie und Praxis haben sich gelohnt. Mit Roselma Dacles bekommt das Querschnittzentrum die dritte Person, die nach dem Curriculum der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegiologie die Fachweiterbildung „Pflege Paraplegiologie“ vorweisen kann. „Die Pflege von Menschen mit Querschnittlähmung ist ein sehr komplexes Aufgabengebiet, welches zwar mit dem Eintritt ins Krankenhaus beginnt, jedoch nie endet. Betroffene haben das Recht einer lebenslangen Begleitung und Betreuung, was zur Entstehung langfristiger Beziehungen mit ihrem Querschnittgelähmtenzentrum führen kann. Das Arbeiten mit Querschnittgelähmten ist ein immerwährendes Lernen für beide Seiten: Querschnittgelähmte Personen lernen von der Pflege, die Pflege lernt gleichzeitig auch von den Erfahrungen der Betroffenen und das über Jahre hinweg“, so Stationsleitung Melanie Sowa.&nbsp;<br><br>Das Arbeiten mit Patienten, welche eine Querschnittlähmung haben, ist nicht auf ein Fachgebiet fixiert. Der Zentrumsgedanke führt dazu, dass Querschnittgelähmte mit unterschiedlichsten Problematiken unter anderem bei Verschlechterung der Blasen- und Mastdarmfunktion oder aber Spastiken und Schmerzen im Querschnittzentrum behandelt werden. „Kein Tag ist wie der andere, kein Patient, keine Querschnittlähmung gleicht der anderen – selbst bei Patienten mit gleicher Ursache und gleicher Querschnitthöhe kann der Verlauf und das Outcome ein völlig anderes sein. Und hier setzt die Fachweiterbildung an. Es ist Erfahrungswissen gefragt, bei dem die Individualität des Einzelnen nicht vergessen wird, sowie die Kontextfaktoren immer berücksichtigt werden. Unsere Hauptaufgabe besteht in einer therapeutisch-aktivierenden Pflege“, weiß Pflegedirektorin Ines Böhm. Dies berücksichtigt die Grund- und Behandlungspflege bis hin zur Intensivpflege, die Gesundheitsprävention, die Beratung, Information und Instruktion, Motivation, lebenslange Nach- und Versorgung zu Hause und das Finden von technischen Lösungen und entsprechenden Hilfsmitteln. Im Querschnittzentrum am Krankenhaus Rummelsberg wird in einem multi-professionellen Team gearbeitet – auch das muss gelernt sein. „Die fachweitergebildete Person ist Teil eines interprofessionellen Teams und als solche in der Lage, Komplikationen in Bezug auf Spastik, Schmerz, Blase und Darm zu erkennen, im Team zu reflektieren und professionell darauf zu reagieren. Die Tätigkeit ist somit nicht nur eine pflegerisch-therapeutische, sondern auch eine medizinisch-diagnostische, weshalb sie auf Grund ihrer Expertise eine tragende Funktion im Stationsalltag einnimmt“, betont Sowa.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/42517448-37a8-4fc2-b555-428b5132744b/1920_260513_vorzeigebeispiel_integration_paraplegiologie.jpg?10000"><p><i>Stationsleitung Melanie Sowa (links) freut sich mit Roselma Dalces (rechts). Die Gesundheits- und Krankenpflegerin stammt von den Philippinen und ist die erste Integrationsmitarbeiterin, welche die Fachweiterbildung Paraplegiologie am Krankenhaus Rummelsberg erfolgreich absolviert hat.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/42517448-37a8-4fc2-b555-428b5132744b/260513_vorzeigebeispiel_integration_paraplegiologie/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;<br>Mehr Informationen unter <a href="https://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a>.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,integration,Paraplegiologie,Querschnittzentrum,DMGP]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 May 2026 14:53:42 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/42517448-37a8-4fc2-b555-428b5132744b/500_260513_vorzeigebeispiel_integration_paraplegiologie.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/42517448-37a8-4fc2-b555-428b5132744b/500_260513_vorzeigebeispiel_integration_paraplegiologie.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/42517448-37a8-4fc2-b555-428b5132744b/260513_vorzeigebeispiel_integration_paraplegiologie.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Vorzeigebeispiel f&amp;uuml;r gelungene Integration]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Stationsleitung Melanie Sowa (links) freut sich mit Roselma Dalces (rechts). Die Gesundheits- und Krankenpflegerin stammt von den Philippinen und ist die erste Integrationsmitarbeiterin, welche die Fachweiterbildung Paraplegiologie am Krankenhaus Rummelsberg erfolgreich absolviert hat.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>„Sich nicht das Leben von der Krankheit nehmen lassen“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sich-nicht-das-leben-von-der-krankheit-nehmen-lassen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sich-nicht-das-leben-von-der-krankheit-nehmen-lassen/</guid><pp:caseid>744128</pp:caseid><pp:subtitle>Zum 23. Mal fand ein Symposium zur Multiplen Sklerose in Rummelsberg statt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Wenn Chefarzt PD Dr. Martin Winterholler einlädt, folgen viele Patienten und Angehörige seinem Ruf. So auch beim Symposium zur Multiplen Sklerose, welches die Klinik für Neurologie bereits zum 23. Mal abgehalten hat. Unterschiedliche Therapieverläufe, die Bewertung von Medikamenten und Neuerungen bei der Diagnosestellung standen auf der Tagesordnung – sowie ein prominenter Abgang an der Klinik.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Multiple Sklerose, kurz MS, ist eine&nbsp;</span>chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, bei der das Immunsystem die Nervenhüllen angreift. <span>Dass Betroffene nicht alleine sind mit ihrer Krankheit, wird bei den Veranstaltungen der Klinik für Neurologie jedes Mal aufs Neue deutlich. Beim Parkinson-Symposium reichen die Stühle der Reichswaldhalle künftig nicht mehr aus, beim MS-Symposium war auch der letzte Platz im Vortragssaal der Klinik belegt.</span></p><p><span>Ein Zeichen dafür, dass das Format und die Themen auf großes Interesse stoßen. Chefarzt Winterholler lobte und appellierte an die Anwesenden: „Sie setzen sich mit Ihrer Krankheit aktiv auseinander, das ist ganz wichtig – auch um den Verlauf der Krankheit abzumildern. Man darf sich das Leben nicht von der Krankheit nehmen lassen!“ Die Kunst sei es nach wie vor, das richtige Medikament für den richtigen Patienten zu finden und zweigleisig zu fahren. Eine Schubtherapie mache nur während eines akuten Anfalls Sinn. „Den langfristigen Schutz vor einer Zunahme auch hinsichtlich Behinderung gibt die Immuntherapie“, so Winterholler. Studien würden zeigen, dass bei einer frühzeitigen Immuntherapie die Einschränkungen und Behinderungen viel weniger ins Gewicht fallen.</span></p><h2><span><strong>Unterschiedliche Behandlung je nach Lebensphase</strong></span></h2><p><span>Im Mittelpunkt des Symposiums standen neue Diagnose-Kriterien, mit denen MS früher und präziser erkannt werden kann. Dazu erklärte Dr. Heimo Stamm, leitender Oberarzt der Klinik für Neurologie und Leiter der MS-Ambulanz am Krankenhaus Rummelsberg: „Die Diagnosekriterien sind im Wandel. Wenn MS nur im MRT sichtbar war, gab es in den meisten Fällen früher keine Therapie oder Diagnose. Allerdings hat sich bei der Hälfte dieser Patienten nach zehn Jahren eine MS festgestellt. Künftig reicht ein zufälliger Befund aus, um die Diagnose stellen zu können – auch ohne Symptome. Mit der Therapie kann dann sofort gestartet werden, der Patient muss es nur wollen.“ Schlimmere Verläufe der Krankheit würden sich so verhindern lassen. Schließlich sei die Krankheit nicht heilbar, aber man kann, wenn man gut eingestellt ist, sehr gut damit leben – auch bis ins hohe Alter, so Stamm. Der Mediziner stellte die drei Verlaufsformen der Krankheit vor. Der schubförmige Verlauf sei dabei der häufigste, es gebe aber auch den schleichenden Verlauf und den chronischen, wo sich die neurologischen Symptome schleichend und kontinuierlich verschlechtern, meistens zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr. Die eine Therapie gebe es bei der Behandlung der „Krankheit mit den tausend Gesichtern“ nicht, so Stamm. „Die Therapieauswahl wird gemeinsam zwischen Patient und Arzt festgelegt – und dabei auch die Lebensphase berücksichtigt, in der sich der Betroffene befindet. Eine Patientin, die schwanger werden möchte, wird ganz anders behandelt. Es gibt auch Medikamente, die noch nicht freigegeben sind, die aber für manche Patienten eine Wirkung haben oder beispielsweise die Behinderung verhindern. Man muss hier gemeinsam abwägen, weil natürlich auch Nebenwirkungen eine Rolle spielen.“</span></p><h2><span><strong>„Ein austherapiert gibt es nicht bei Multipler Sklerose“</strong></span></h2><p><span>Allergisch zeigte sich Stamm gegenüber dem Satz „Ich bin austherapiert.“ Wenn Patienten mit diesem Satz zu ihm kommen, widerspricht Stamm vehement: „Was die Immuntherapie mit Medikamenten betrifft, mag das sein. Aber was ist mit Physiotherapie oder Blasenstörungen und Co.? Das macht ganz viel aus!“ Die Medikamente seien ein Behandlungsansatz. Aber es gibt viele weitere Faktoren wie das Nicht-Rauchen, die gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, Infektprävention, Blutdruckkontrolle oder Vitamin D3. Auch das Sonnenlicht habe deutliche Effekte auf messbare Parameter. „Ein austherapiert gibt es bei Multipler Sklerose nicht“, machte Stamm deutlich. Der leitende Oberarzt nahm an seinem zwölften Symposium aber auch mit einem weinenden Auge teil. Wie Chefarzt Winterholler erklärte, verlässt sein Oberarzt die Klinik. Mit Dr. Muslum Shahbazov ist sein Nachfolger seit einiger Zeit aber bereits am Krankenhaus Rummelsberg.</span></p><p><span>Im Anschluss an den Hauptvortrag bestand die Möglichkeit, in Kleingruppen verschiedenen Themen der Krankheit zu beleuchten. Chefarzt Winterholler thematisierte was im Umgang mit MS für mehr Lebensqualität sorgen kann, Oberarzt Stamm stellte das Thema Impfungen und MS vor, Martina Dismond und Sabine Tietjen von der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft, kurz DMSG, widmeten sich den Rechten bei MS und was das für Reha, Beruf und Unterstützung bedeutet und MS-Nurse Karin Schmid-Loehr beleuchtete, was bei Reisen in Bezug auf MS wichtig ist. Ein buntes Potpourri an Themen, wo sich jeder Teilnehmer zwei Workshops jeweils heraussuchen konnte. Und die gute Nachricht gab Chefarzt Winterholler am Ende allen mit: „Es wird auch im nächsten Jahr wieder ein MS-Symposium geben!“</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e989f90b-b605-4d66-8325-e168c2122bb9/1920_260427_ms-sympoisum_2026.jpg?10000"><p><i><span>Volles Haus bei der 23. Auflage des Symposiums zur Multiplen Sklerose am Krankenhaus Rummelsberg.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/e989f90b-b605-4d66-8325-e168c2122bb9/260427_ms-sympoisum_2026/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,ms,Multiple Sklerose,PD Dr. Martin Winterholler,Dr. Heimo Stamm,MS-Ambulanz,MS-Symposium]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 May 2026 08:52:21 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/e989f90b-b605-4d66-8325-e168c2122bb9/500_260427_ms-sympoisum_2026.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/e989f90b-b605-4d66-8325-e168c2122bb9/500_260427_ms-sympoisum_2026.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/e989f90b-b605-4d66-8325-e168c2122bb9/260427_ms-sympoisum_2026.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[MS-Sympoisum 2026]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Volles Haus bei der 23. Auflage des Symposiums zur Multiplen Sklerose am Krankenhaus Rummelsberg.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Ausbildung zum Pflegefachhelfer gestartet</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ausbildung-zum-pflegefachhelfer-gestartet/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ausbildung-zum-pflegefachhelfer-gestartet/</guid><pp:caseid>742968</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>22 neue Auszubildende haben die Verantwortlichen am Krankenhaus Rummelsberg im April begrüßt. Sie machen sich auf dem Weg zum Pflegefachhelfer. Die Anwärter kommen aus zwölf verschiedenen Ländern. Sieben von ihnen kennen die Klinik bereits.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>„Erfreulich ist, dass wir mehrere Schülerinnen und Schüler aufnehmen konnten, die bereits schon vorher am Krankenhaus Rummelsberg gearbeitet haben. Das erleichtert den Einstieg, weil man die Klinik kennt“, so Schulleiter David Weichselbaum. Insgesamt sieben Personen kennen das Haus aus vorherigen Tätigkeiten schon. Drei absolvierten ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Pflege, die übrigen Auszubildenden kommen aus dem Fahrdienst, dem Reinigungsdienst und aus dem Anerkennungsverfahren, um die Wartezeit zu überbrücken. Der Altersschnitt verteilt sich bei den Auszubildenden von 17 bis 53 Jahren, wobei die Mehrzahl der Frauen (15) deutlich überwiegt. Das Ziel ist für alle gleich: Nach einem Jahr wollen sie erfolgreich die Ausbildung zum Pflegefachhelfer mittels Zeugnis in den Händen halten. Pflegefachhelfer werden in Seniorenheimen oder Gesundheitseinrichtungen eingesetzt, um examinierte Pflegefachkräfte bei der Grundpflege, Mobilisation und Dokumentation in Kliniken, Heimen und ambulanter Pflege zu unterstützen. Die Ausbildung ist der ideale Einstieg in die Pflege mit guten Übernahmechancen und Weiterbildungsmöglichkeiten. Zweimal im Jahr startet am Krankenhaus Rummelsberg ein Kurs – sowohl im April als auch im September.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8355c378-7fac-41a7-86f5-4a4f7475d1ba/1920_260423_start_pflegefachhelfer_april.jpg?10000"><p><i><span>Gehen optimistisch an den Start und wollen in einem Jahr ihr Zeugnis zum Pflegefachhelfer in den Händen halten: die neuen Auszubildenden am Krankenhaus Rummelsberg.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/8355c378-7fac-41a7-86f5-4a4f7475d1ba/260423_start_pflegefachhelfer_april/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Pflegefachhelfer,Ausbildung,Pflege]]></category>
            <pubDate>Thu, 23 Apr 2026 08:57:36 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/8355c378-7fac-41a7-86f5-4a4f7475d1ba/500_260423_start_pflegefachhelfer_april.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/8355c378-7fac-41a7-86f5-4a4f7475d1ba/500_260423_start_pflegefachhelfer_april.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/8355c378-7fac-41a7-86f5-4a4f7475d1ba/260423_start_pflegefachhelfer_april.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Ausbildungsstart der Pflegefachhelfer, April 2026]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Gehen optimistisch an den Start und wollen in einem Jahr ihr Zeugnis zum Pflegefachhelfer in den H&amp;auml;nden halten: die neuen Auszubildenden am Krankenhaus Rummelsberg.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Im Notfall zählt jede Minute: Sana stärkt vernetzte Schlaganfallversorgung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/im-notfall-zaehlt-jede-minute-sana-staerkt-vernetzte-schlaganfallversorgung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/im-notfall-zaehlt-jede-minute-sana-staerkt-vernetzte-schlaganfallversorgung/</guid><pp:caseid>742325</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Europa stärkt die Schlaganfallstrategie und Sana setzt sie vor Ort um. Im Landkreis Leipzig etabliert sich ein Netzwerk aus Erstversorgung, Telemedizin sowie Stroke Unit und sorgt damit für schnelle, spezialisierte Hilfe auch in ländlichen Regionen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Im Januar 2026 wurde der Stroke Action Plan for Europe (SAP‑E 2018–2030) überprüft und weiterentwickelt. Dahinter steht ein europaweites Konsortium aus Fachleuten und Patientenvertretungen. Die Ziele sind nicht nur medizinisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant: Schlaganfälle verhindern, Folgeschäden reduzieren und die Versorgung gerechter gestalten.</p><p>Denn ein Schlaganfall ist weit mehr als ein akuter Notfall. Er gehört zu den häufigsten Ursachen für bleibende Behinderung und ist eine der führenden Ursachen für vorzeitige Todesfälle im höheren Alter. Der SAP‑E setzt daher an zwei entscheidenden Stellen an:</p><ul><li data-list-item-id="ef16d74d8b3c0a520f99da51341cb963a">Vorsorge: Risiken senken, Schlaganfälle verhindern, Informationsangebote für die Öffentlichkeit schaffen</li><li data-list-item-id="ecf461e0adf4efa8116528ccd891b0500">Versorgungskette: schnelle, spezialisierte Behandlung im Notfall sowie konsequente Rehabilitation und Nachsorge</li></ul><h2>Vorsorge</h2><p>Viele Schlaganfälle sind vermeidbar, wenn Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen und Bewegungsmangel früh erkannt und konsequent behandelt werden. Prävention bleibt oft „unsichtbar“, weil man den verhinderten Schlaganfall nicht sieht. Für Familien ist sie jedoch ganz konkret: weniger Pflegebedürftigkeit, mehr Selbstständigkeit und mehr Lebensqualität.</p><h2>Versorgungskette</h2><p>Treten aber Symptome auf, muss die Versorgung schnell und spezialisiert greifen. Die Einweisung muss notfallmäßig über den Rettungsdienst, möglichst in einer spezialisierten Klinik mit zertifizierter Stroke Unit erfolgen. Als Zielmarke gilt, dass mindestens 90 Prozent der Patientinnen und Patienten in der ersten Versorgungsstufe in einer Stroke Unit behandelt werden sollen. Diese organisierte Spezialversorgung reduziert nachweislich Komplikationen und erhöht die Chance, nach einem Schlaganfall wieder selbstständig zu werden.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><h2>Best Practice: Netzwerk im Landkreis Leipzig</h2><p>Im Landkreis Leipzig ist der Netzwerkansatz bei Sana bereits gelebte Realität. In den vergangenen Monaten ist hier eine interdisziplinäre, neuromedizinische Versorgungsstruktur zusammengewachsen, die wohnortnahe Erstversorgung, Telemedizin und spezialisierte Stroke‑Unit‑Behandlung so verbindet, dass Patientinnen und Patienten auch in ländlicheren Regionen schneller die passende Therapie erhalten.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Klinken Landkreis Leipzig, erklärt: „Der Aktionsplan thematisiert einen sehr grundlegenden Aspekt. Eine effektive Schlaganfallversorgung darf keine Frage der Postleitzahl sein. Schnelle Diagnostik und die Behandlung in einer Stroke Unit müssen aus einer Hand funktionieren, sonst verlieren wir Zeit und Chancen für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten.“</p><p><i>Symbolbild: Canva / Accountanz</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:27:05 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/500_250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/500_250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Netzwerk]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Netzwerk]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Stroke Unit, Reha, Nachsorge: Das Netzwerk fängt die Folgen auf</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/stroke-unit-reha-nachsorge-das-netzwerk-faengt-die-folgen-auf/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/stroke-unit-reha-nachsorge-das-netzwerk-faengt-die-folgen-auf/</guid><pp:caseid>742328</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Stroke Units bündeln Monitoring, Komplikationsprävention sowie Ursachenabklärung und stellen frühzeitig die Weichen für Rehabilitation und Nachsorge. Ziel des Stroke Action Plan for Europe: Mindestens 90 Prozent der Betroffenen sollen zuerst in einer Stroke Unit behandelt werden.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Eine Stroke Unit ist eine spezialisierte Behandlungseinheit für Menschen mit Schlaganfall. Hier arbeiten rund um die Uhr erfahrene Ärztinnen und Ärzte, darüber hinaus haben die Pflegekräfte eine Zusatzqualifikation zur sogenannten “Stroke Nurse”. Auch das Therapeutenteam ist auf die Behandlung der Symptome eines Schlaganfalls, wie Schluckstörungen und den Umgang mit akut aufgetretenen kognitiven Störungen, spezialisiert.&nbsp;</p><p>Weiter entscheidend sind die technische Ausstattung und die organisierte Struktur: Ein eingespieltes Team, klar definierte Abläufe und eine Versorgung, die rund um die Uhr darauf ausgerichtet ist, Komplikationen zu vermeiden, Ursachen zu klären und die nächsten Schritte frühzeitig zu planen. Für Betroffene und Angehörige bedeutet das vor allem Sicherheit, Tempo und Orientierung in einer Situation, in der jede Minute und jede Entscheidung zählt.</p><h2>Bausteine für eine erfolgreiche Therapie</h2><p>Auf einer zertifizierten Stroke Unit stehen rund um die Uhr Spezialisten aus allen erforderlichen Fachdisziplinen zur Verfügung, die ein Gerinnsel in einer Hirnarterie mittels Katheter schonend entfernen und so den blockierten Blutfluss schnellstmöglich wiederherstellen können.</p><p>In der Stroke Unit greifen also mehrere Bausteine ineinander. Dazu gehören engmaschiges Monitoring, die Prävention von Komplikationen, Arbeiten in interdisziplinären Teams und frühzeitige Therapie.</p><p><strong>Engmaschiges Monitoring:</strong> Vitalwerte und neurologischer Status werden regelmäßig und strukturiert überprüft. Verschlechterungen werden dadurch früh erkannt – und das Team kann schneller gegensteuern.</p><p><strong>Komplikationsprävention:</strong> Ein wesentlicher Teil der Schlaganfallmedizin ist, typische Risiken aktiv zu reduzieren – etwa durch frühzeitige Diagnostik und Therapie bei Schluckstörungen, Maßnahmen zur Infektions- und Thromboseprophylaxe sowie ein sicheres Mobilisationskonzept.</p><p><strong>Interdisziplinäres Arbeiten:</strong> Neurologie, Radiologie, Kardiologie und – je nach Befund – weitere Fachdisziplinen arbeiten in definierten Prozessen zusammen. Das reduziert Reibungsverluste und beschleunigt Entscheidungen.</p><p><strong>Frühe Therapie:</strong> Physio‑, Ergo‑ und Logopädie beginnen, sobald es medizinisch möglich ist. Das unterstützt Funktionen, beugt Folgeschäden vor und hilft, alltagsrelevante Einschränkungen früh zu erkennen.</p><h2>Ursachen klären, Rückfälle verhindern</h2><p>Ein zentraler Mehrwert der Stroke Unit ist die schnelle und konsequente Ursachenabklärung. Denn erst wenn klar ist, warum es zum Schlaganfall gekommen ist, lässt sich das Risiko für weitere Ereignisse wirksam senken. Entsprechend werden typische Auslöser systematisch geprüft:</p><ul><li data-list-item-id="e8f69c0f55d78a32a4c4203b0cfbf74f9">Herz und Herzrhythmus: Abklärung von Herzrhythmusstörungen, die Blutgerinnsel begünstigen können.</li><li data-list-item-id="e41c1a08fd097b16c6d7f5aa42446d75b">Gefäße: Untersuchung der hirnversorgenden Arterien, um Engstellen oder andere relevante Veränderungen zu erkennen.</li><li data-list-item-id="e90ee1f02ab9a1185eefe188761a22985">Gerinnung und individuelle Risiken: Je nach Konstellation werden Gerinnung, Begleiterkrankungen und Risikofaktoren bewertet – als Grundlage für eine passgenaue Sekundärprävention.</li><li data-list-item-id="e6db26d9a6402ba8c49d19cac0faa37df">Präventionsplan: Blutdruck, Blutzucker, Blutfette und Lebensstilfaktoren werden nicht nur angesprochen, sondern in einen konkreten, nachvollziehbaren Plan überführt.</li></ul><p>So wird aus der Akutversorgung ein präventives Gesamtpaket, das nicht nur stabilisiert, sondern auch Rezidive verhindert.</p><h2>Die Weichen stellen</h2><p>Die Stroke Unit organisiert den Behandlungsprozess entlang einer klaren Linie. In der Akutphase schnell und effektiv reagieren, Risiken senken, Frührehabilitation starten und die Überleitung in Rehabilitation und Nachsorge strukturiert vorbereiten. Gerade diese Übergänge sind entscheidend, damit wichtige Maßnahmen nicht „zwischen den Sektoren“ verloren gehen und Betroffene möglichst viel Selbstständigkeit zurückgewinnen.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie und Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, erklärt: „Die Stroke Unit verhindert nicht nur Komplikationen. Sie stellt die Weichen für alle wichtigen Schritte im Behandlungsprozess. Wir müssen die Ursachen finden, Rezidive verhindern und den Rehaprozess einleiten. Dann haben die Patienten die besten Erfolgsaussichten.“</p><p>Im Landkreisverbund ist daher nicht nur die Akutversorgung wichtig, sondern auch das, was danach kommt. Dazu gehören geregelte Übergänge, gemeinsame Fallbesprechungen, Rückverlegungsoptionen und ein Qualitätsmonitoring, das die Versorgung anhand des Behandlungserfolges messbar macht. Denn Qualität zeigt sich nicht in Strukturmerkmalen, sondern darin, ob Menschen nach einem Schlaganfall wieder selbstständig leben können.</p><h2>Europäische Zielmarke: 90 Prozent in die Stroke Unit</h2><p>Der kürzlich weiterentwickelte Stroke Action Plan for Europe (SAP‑E 2018–2030) setzt hier eine klare Zielmarke. Mindestens 90 Prozent der Betroffenen sollen als erste Versorgungsstufe in einer Stroke Unit behandelt werden. Dies reduziert nachweislich Komplikationen, verringert Behinderung und verbessert die Behandlungsergebnisse. Das Netzwerk rund um die Sana Kliniken im Landkreis Leipzig trägt maßgeblich zu diesem Ziel bei.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:25:08 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/500_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/500_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. med. Alexander Reinshagen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Chefarzt der Klinik f&amp;uuml;r Neurologie am Sana Klinikum Borna]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Stille Gefahr: Untypische Symptome bei Schlaganfall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/stille-gefahr-untypische-symptome-bei-schlaganfall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/stille-gefahr-untypische-symptome-bei-schlaganfall/</guid><pp:caseid>742326</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>BE‑FAST ergänzt den FAST‑Test um die Punkte Balance und Eyes. Damit wird deutlich, dass auch akut auftretende Sehstörungen oder Schwindel Ausdruck eines Schlaganfalls sein können. Ein Fallbeispiel zeigt: Trotz fehlender Lähmung oder Sprachstörung kann ein Infarkt im hinteren Stromgebiet durch ein spezialisiertes Netzwerk rechtzeitig erkannt und behandelt werden.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d1031de0-83b2-4ef6-949c-94f469f245ed/1920_240510-visualbefastschlaganfall.jpg?10000"><p>Viele Menschen kennen noch den FAST‑Test: Face, Arm, Speech, Time. Diese einfache Prüfung bleibt wichtig, aber sie ist nicht vollständig. Gerade Schlaganfälle im hinteren Stromgebiet beginnen häufig ungewöhnlich, mit Sehstörungen, Schwindel oder Koordinationsproblemen. Darum wird international zunehmend der BE‑FAST‑Ansatz empfohlen: Balance, Eyes, Face, Arm, Speech, Time.</p><p>Das ist mehr als eine Merkhilfe, es ist eine Lebensversicherung. Denn wenn sich Sehen oder Gleichgewicht plötzlich verändern, wird der Schlaganfall häufig nicht erkannt oder unterschätzt.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Klinken Landkreis Leipzig kennt das Problem aus der Praxis: “Viele warten erst einmal ab oder fahren sogar noch selbst mit dem Auto in die Klinik. Aber: Time is brain! Dieser Merksatz ist nach wie vor aktuell. Wer den Rettungsdienst ruft, und auch den Verdacht auf einen Schlaganfall äußert, bringt die Versorgungskette in Gang, inklusive Voranmeldung in der Spezialklinik, schneller Bildgebung und Zugang zur spezialisierten Versorgung. Das rettet im Ernstfall Leben.”</p><p>Wie wichtig schnelles Handeln ist, zeigt der Fall eines 56-jährigen Patienten.&nbsp;</p><h2>Unterschätzer Vorbote: Sehstörung</h2><p>Als Herr K. sich am Abend gegen 22 Uhr nach dem Fernsehen ins Bett legte, war noch alles in Ordnung. Um 2:00 Uhr nachts wurde der 56-Jährige plötzlich wach und stellte fest, dass er nicht mehr richtig sehen konnte, alles rechts im Raum nahm er nicht mehr wahr. Auch wenn sich Unbehagen ausbreitete, hatte Herr K. den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Vor der Fahrt in die Klinik ging er sogar noch einmal unter die Dusche. Nur durch die engagierte Reaktion der Ehefrau, die darauf bestanden hatte, ihren Mann trotz Fehlen der klassischen Symptome eines Schlaganfalls mit dem Auto in die Klinik zu fahren, ließ sich Schlimmeres verhindern.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/756c0346-0ee0-4732-8470-73ff7c759347/1920_260410patientmitaumlrztin.jpg?78597"><p>In dieser Nacht stellte sich der 56-jährige Patient somit wegen einer plötzlichen Sehstörung in der Klinik vor. Typische Schlaganfallsymptome wie Lähmungen oder Sprachstörungen fehlten. Auch sein Alter sprach nicht für einen Verdacht auf Hirninfarkt. Aufgrund der versierten Anamnese und Untersuchung in der erstversorgenden Klinik wurde der Patient trotz zunächst unauffälliger Bildgebung im Sinn eines Schlaganfalls behandelt und am Folgemorgen umgehend in die überregionale Stroke Unit des Verbundes im Schwerpunktversorgungskrankenhaus Borna verlegt. Die Diagnose: Hirninfarkt im hinteren Stromgebiet.&nbsp;</p><p>Als wahrscheinliche Ursache für den Schlaganfall wurde ein sogenanntes offenes Foramen ovale identifiziert. Dabei handelt es sich um ein kleines Loch zwischen dem linken und rechten Vorhof des Herzens. Dadurch können Blutgerinnsel aus dem Venensystem leicht in das Arteriensystem und von dort ins Gehirn wandern und ein Gefäß blockieren.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><p>Den Neurologen war schnell klar, dass auch Gedächtnis und Aufmerksamkeit bei dem Patienten betroffen waren. Neue Dinge konnte sich der Patient nicht merken, Erinnerungen aus der Zeit vor dem Schlaganfall waren jedoch nicht beeinträchtigt. Experten sprechen bei diesen Symptomen von einer anterograden Amnesie. Auch diese Einschränkung gehört nicht zu den klassischen Symptomen eines Schlaganfalls. Daher wirken die Betroffenen für Außenstehende „fast wie immer“, doch im Alltag können solche Probleme zu enormen Einschränkungen führen. Im Netzwerk stehen für Betroffene mit neuropsychologischen Problemen ebenfalls Spezialisten bereit und können sofort eine effektive Therapie veranlassen.</p><h2>Stark im Team</h2><p>Bei Fällen wie diesen zeigt sich der große Vorteil des Netzwerks rund um die Sana Kliniken im Landkreis Leipzig. Durch die schnelle Reaktion der Eheau und die professionelle Diagnose und Therapie bei den Spezialisten im Netzwerk ist die Prognose für Herrn K. sehr gut: “Ich gehe davon aus, dass unser Patient nach der Rehabilitation im Alltag wieder selbstständig zurechtkommt und die kognitive Störung sich durch die neuropsychologische Therapie zurückbilden wird”, so Alexander Reinshagen.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:25:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/756c0346-0ee0-4732-8470-73ff7c759347/500_260410patientmitaumlrztin.jpg?78597" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/756c0346-0ee0-4732-8470-73ff7c759347/500_260410patientmitaumlrztin.jpg?78597</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/756c0346-0ee0-4732-8470-73ff7c759347/260410patientmitaumlrztin.jpg?78597</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patient mit &amp;Auml;rztin]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Patient mit &amp;Auml;rztin im Gespr&amp;auml;ch]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Warum Muskeln auch das Herz schützen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/warum-muskeln-auch-das-herz-schuetzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/warum-muskeln-auch-das-herz-schuetzen/</guid><pp:caseid>740498</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Muskelkraft spielt eine entscheidende Rolle für die Genesung im Krankenhaus – auch für Herzpatienten. Schon kurze Phasen eingeschränkter Mobilität können zu einem Muskelabbau führen und das Risiko für Komplikationen erhöhen. Warum Bewegung und Krafttraining genauso wichtig sind wie Medikamente, erklärt Kardiologe Professor Timm Bauer.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bei einem Krankenhausaufenthalt denken viele zunächst an aufwendige Untersuchungen, Operationen oder eine medikamentöse Behandlung. Ein entscheidender Faktor für die Genesung wird dabei oft übersehen: die eigene Muskelkraft. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, hat dieses Problem fast täglich vor Augen: “Schon kurze Phasen der Immobilisation im Krankenhausbett können die Muskulatur schwächen. Dies verlangsamt den Genesungsprozess und erhöht das Risiko für Komplikationen.” Zudem weisen viele ältere Menschen schon vor dem Krankenhausaufenthalt einen übermäßigen und krankhaften Verlust an Muskelmasse und -kraft auf. Der Fachbegriff hierfür ist Sarkopenie.</p><h2>Wenig Muskeln, hohes Risiko</h2><p>Studien zeigen, dass Menschen mit niedriger Muskelmasse ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schwere Komplikationen nach Operationen und sogar eine erhöhte Sterblichkeit haben. “Selbst jüngere Erwachsene können durch längere Immobilität Muskeln verlieren”, so der Experte. “Und das führt zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes und einer Verzögerung der Rekonvaleszenz."&nbsp;</p><p>Unsere Muskeln sind nicht nur für Bewegung wichtig, sondern wirken wie ein Schutzschild für Herz, Stoffwechsel und das Immunsystem. Sie helfen, den Blutdruck zu regulieren, die Blutfettwerte zu verbessern und entzündliche Prozesse im Körper zu senken. Wer Muskeln verliert, hat ein höheres Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Arteriosklerose, das heißt Gefäßverengung und -verkalkungen.</p><h2>Auch Herzpatienten brauchen Krafttraining</h2><p>Der Mythos, dass Krafttraining für Herzpatienten zu riskant sei, hält sich hartnäckig. Das führt dazu, dass viele Patienten sich schonen und genau das Gegenteil bewirken. Sie schützen ihr Herz nicht, sie schwächen es weiter durch zusätzliche Immobilität. Timm Bauer erklärt: “Natürlich reden wir hier nicht sofort von hoch-intensivem Training im Fitnessstudio. Ich empfehle meinen Patienten, zunächst mit regelmäßigen Kräftigungsübungen unter ärztlicher Kontrolle und mit professioneller Anleitung zu beginnen. Später ist dann auch oftmals ein klassisches Krafttraining möglich.”</p><h2>Medikamente alleine reichen nicht aus</h2><p>Für viele Patienten sind die kleinen oder großen Pillen immer noch der Weg zu einem gesunden Herzen. Auch wenn die medikamentöse Behandlung sehr wichtig ist, reicht sie für langfristige Effekte alleine nicht aus. “Das erkläre ich meinen Patienten immer wieder, denn das wissen die meisten nicht. Nur in Kombination mit ausreichender Bewegung und regelmäßigen Übungen zur Kräftigung der Muskulatur können wir optimale Effekte in Bezug auf Leistungsfähigkeit sowie Lebensqualität und -erwartung erreichen.”</p><h2>Kleine Schritte, große Wirkung</h2><p>Daher ist es schon im Krankenhaus wichtig, durch dosierte und angeleitete Übungen die Muskelkraft zu erhalten. Forschungsergebnisse belegen, dass regelmäßige, moderate Bewegung selbst bei älteren oder geschwächten Patienten den Muskelabbau verzögern, die Genesung nach Operationen verbessern und das Risiko für Stürze senken kann. Selbst kurze Übungen mehrmals täglich haben nachweislich positive Effekte auf Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinwerte. Timm Bauer legt daher viel Wert auf Physiotherapie: “Meinen Patienten verordne ich meist schon sehr frühzeitig Physiotherapie, insbesondere zur Förderung beziehungsweise Erhalt von Kraft und Beweglichkeit. Je eher die Patienten wieder aufstehen und gehen können, umso besser. Schon der tägliche, kurze Spaziergang auf dem Stationsflur kann den Unterschied machen.”</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p><strong>Unser Experte für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Professor Dr. med. Timm Bauer</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/professortimmbauer/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;"><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274"><span style="margin:0px;"><strong><u>Media Kits</u></strong></span></a><span style="margin:0px;">.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / filadendron von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/9b443f49-2d0e-4f80-a1a7-705bf4b92819/500_260225symbolbildkraftsenioren.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/9b443f49-2d0e-4f80-a1a7-705bf4b92819/500_260225symbolbildkraftsenioren.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9b443f49-2d0e-4f80-a1a7-705bf4b92819/260225symbolbildkraftsenioren.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Kraft Senioren]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Kraft Senioren]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wenn aus Fremden Freunde werden</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-aus-fremden-freunde-werden/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-aus-fremden-freunde-werden/</guid><pp:caseid>740355</pp:caseid><pp:subtitle>14 Auszubildende haben einjährige Ausbildung am Krankenhaus Rummelsberg zum Pflegefachhelfer absolviert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>14 Pflegefachhelfer haben in der Berufsfachschule für Krankenpflegehilfe am Krankenhaus Rummelsberg ihre Ausbildung nach einem Jahr erfolgreich abgeschlossen. Während der jüngste 16 Jahre alt ist, ist die älteste Absolventin 52 Jahre alt. Aus elf Nationen stammen die Pflegefachhelfer, die innerhalb des Jahres zu Freunden geworden sind.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Aus Syrien, dem Irak, Algerien, Marokko, Indien, Pakistan, Indonesien, Kolumbien, Polen, Rumänien und Bosnien-Herzegowina stammen die Pflegefachhelfer, die durch Schulleiter David Weichselbaum und Klassenlehrerin Ulrike Lamberty die Zeugnisse feierlich überreicht bekommen haben. Von anfänglich 20 Teilnehmern ist ihnen der Startschuss in die Pflege geglückt. Während fünf Teilnehmer aus dem Universitätsklinikum in Erlangen stammen und dort übernommen werden, kommt eine Person aus der Klinik am Birkenwald und für sechs von ihnen geht der Weg an ihrer Ausbildungsklinik am Krankenhaus Rummelsberg als Pflegefachhelfer weiter. Eine Person wechselt in den Anerkennungsprozess und eine Person lässt vor Ort die dreijährige Ausbildung zur Pflegefachfrau folgen – und zeigt damit, welcher Weg nach der einjährigen Ausbildung möglich ist. Nach der Ausbildung ist in Rummelsberg aber auch vor der Ausbildung: Laut Schulleiter David Weichselbaum sind aktuell 23 Personen für den nächsten Ausbildungsstart zum 1. April 2026 vorgemerkt. Zweimal im Jahr startet die einjährige Ausbildung zum Pflegefachhelfer an der Klinik in Rummelsberg.</span></p><h2><span><strong>Abschlussprüfung als besonders schwer empfunden</strong></span></h2><p><span>Bei der feierlichen Examensfeier blickte Pflegedirektorin Ines Böhm auch zurück. „Am Anfang der Ausbildung hat es sich wie ein ausgeschütteter Karton voller Puzzleteile angefühlt. Auf der Verpackung stand ,Pflegefachhelfer‘ aber wie das im Detail zusammenpasst, war sicher oft ein Rätsel.“ Jedes Teil hätten die Auszubildenden in den letzten Monaten in der Hand gehabt, gelernt welche Farben zusammenpassen und wie man mit Ecken und Kanten umgeht. „Ein Puzzle ist aber erst dann fertig, wenn jedes Stück an seinem richtigen Platz ist. Sie rücken nun an Ihren Platz im Berufsleben und sind nicht nur Einzelteile, sondern ein Gesamtbild, auf das sich unsere Patienten verlassen können. Ich bin stolz, dass dieses gemeinsame Puzzle gelöst wurde“, so Böhm. Auch die Klassensprecher und einzelne Schüler ergriffen das Mikrophon, bedankten sich und hielten Rückschau. Schüler Shirzat Karo betonte: „Es ist nicht nur ein Zeugnis, sondern ein Zeichen für Durchhaltevermögen, Mut und Fleiß. Endlich haben wir es geschafft und ganz nebenbei sind aus Fremden nun Freunde geworden!“ Dass das erfolgreiche Bestehen der Prüfung kein Selbstläufer in diesem Jahr war, zeigt die Einschätzung von Schulleiter David Weichselbaum: „Sowohl Schüler als auch Lehrer haben die Abschlussprüfung in diesem Jahr als besonders schwer empfunden.“ Eine Einschätzung, die den erfolgreichen Abschluss der 14 Pflegefachhelfer noch mehr hervorhebt.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d11a95bd-0a05-4ab0-9a2c-da02ac1b8b95/1920_260326_wenn_aus_fremden_freunde_werden.jpg?10000"><p><i><span>Der Startschuss in die Pflege ist geglückt: 14 Pflegefachhelfer haben erfolgreich die einjährige Ausbildung am Krankenhaus Rummelsberg absolviert.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d11a95bd-0a05-4ab0-9a2c-da02ac1b8b95/260326_wenn_aus_fremden_freunde_werden/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Pflegeabschluss,Pflege,Ausbildung,Krankenpflegehilfe,Pflegefachhelfer,Ines Böhm,David Weichselbaum]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Mar 2026 07:52:01 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/d11a95bd-0a05-4ab0-9a2c-da02ac1b8b95/500_260326_wenn_aus_fremden_freunde_werden.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/d11a95bd-0a05-4ab0-9a2c-da02ac1b8b95/500_260326_wenn_aus_fremden_freunde_werden.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/d11a95bd-0a05-4ab0-9a2c-da02ac1b8b95/260326_wenn_aus_fremden_freunde_werden.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Abschluss Pflegefachhelfer 2026]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Der Startschuss in die Pflege ist gegl&amp;uuml;ckt: 14 Pflegefachhelfer haben erfolgreich die einj&amp;auml;hrige Ausbildung am Krankenhaus Rummelsberg absolviert.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Depression verstehen: Ein multiprofessioneller Blick auf eine komplexe Erkrankung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/depression-verstehen-ein-multiprofessioneller-blick-auf-eine-komplexe-erkrankung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/depression-verstehen-ein-multiprofessioneller-blick-auf-eine-komplexe-erkrankung/</guid><pp:caseid>734577</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Depression stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Eine patientenzentrierte Versorgung im Netzwerk bündelt viele Perspektiven, verbindet ambulante und stationäre Angebote, stärkt die Zusammenarbeit der Berufsgruppen und macht Gesundheitsnetzwerke zu einem entscheidenden Lösungsansatz.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Gerne unterstützen wir Sie bei weiterführenden Recherchen, koordinieren auf Wunsch Experten-Statements oder stellen für ein Interview den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</strong></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Früherkennung: Hausarztpraxis hat Schlüsselfunktion</span></h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/749a765c-9563-445a-b430-1d493e23bd65/800_260302claudiabitterlich.jpg?x=1772447337012" alt="Dr. med. Claudia Bitterlich, Allgemeinmedizinerin aus Altenburg" width="300" height="auto">Expertin:&nbsp;Dr. med. Claudia Bitterlich, Allgemeinmedizinerin aus Altenburg</strong></span></p><p><span>Hausärztinnen und Hausärzte sind oft die ersten, die seelische Veränderungen wahrnehmen. Als vertraute Ansprechpersonen übernehmen sie wichtige Funktionen: Sie hören zu, klären ab und begleiten ihre Patientinnen und Patienten Schritt für Schritt – bis hin zu Diagnostik und Therapie. Im Sana Netzwerk steht dabei immer der Mensch im Mittelpunkt, nicht nur das Krankheitsbild.&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/749a765c-9563-445a-b430-1d493e23bd65/260302claudiabitterlich/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Was, wenn es keine „klassische“ Depression ist?</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/800_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?x=1772206070727" alt="Dr. med. Alexander Reinshagen" width="300" height="auto"><span><strong>Experte:&nbsp;</strong></span><strong>Dr. med. Alexander Reinshagen, Neurologe aus Borna</strong></p><p>Anhaltende Müdigkeit, fehlender Antrieb und emotionale Tiefs können Anzeichen einer Depression sein. Doch nicht immer liegt die Ursache ausschließlich im seelischen Bereich. Gerade bei jüngeren Patientinnen können solche Symptome auch Ausdruck neurologischer oder internistischer Erkrankungen sein – etwa einer Hashimoto-Thyreoiditis oder entzündlicher Prozesse im Gehirn.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Was ist noch normal? Was ist krank?</h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:303/auto;width:303px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9994b946-81de-4261-b1eb-5c02a29e376f/800_lsk_noackmargrit_01-3.jpg?x=1772447351259" alt="Margrit Noack" width="303" height="auto">Expertin:&nbsp;</strong></span><strong>Margrit Noack, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie aus Hoyerswerda</strong></p><p>Depression macht Angst, nicht nur durch das Leiden selbst, sondern durch die Unsicherheit. Was ist noch normal? Was ist krank? Und was heißt das für mich? Die Psychiatrie setzt genau hier an. Sie ordnet ein, grenzt ab und schafft medizinische Klarheit, wo diffuse Symptome und Selbstzweifel dominieren. Medikamente sind dabei kein Allheilmittel, sondern Teil eines sorgfältigen Abwägens.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9994b946-81de-4261-b1eb-5c02a29e376f/lsk_noackmargrit_01-3/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Aus der Spur geraten: So finden Patienten wieder ins Leben</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:303/auto;width:303px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9b5f55c6-87cd-4b96-a937-cf5d29b6cf6d/800_img_3414-4.jpg?x=1772538170871" alt="Max Meiburg" width="303" height="auto"><span><strong>Experte:&nbsp;</strong></span><strong>Max Meiburg, Krankenhauspsychologe aus Hoyerswerda</strong></p><p>Psychotherapie unterstützt Menschen mit Depression dabei, Schritt für Schritt wieder handlungsfähig zu werden. Im Mittelpunkt stehen die therapeutische Beziehung, Struktur und das Wiederentdecken eigener Wirksamkeit. Unterschiedliche Therapieansätze helfen, Gedanken, Gefühle und Verhalten besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Belastungen zu entwickeln.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9b5f55c6-87cd-4b96-a937-cf5d29b6cf6d/img_3414-4/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Traurig, wütend, erschöpft: Wie zeigt sich Depression bei jungen Menschen?&nbsp;</h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/27625a67-1165-41d1-bb0c-186ac94c89ee/800_dsc-1297copyrobinkunz.jpg?x=1772206590164" alt="Symbolbild psychologische Beratung" width="300" height="auto">Expertin:&nbsp;Katy Burdack, Psychologin aus Borna</strong></span></p><p>Reizbarkeit, Leistungsabfall oder körperliche Beschwerden – Depression äußert sich im jungen Alter oft anders als bei Erwachsenen. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Diagnostik, die Entwicklungsphase, familiäres Umfeld und mögliche Begleiterkrankungen einbezieht. Es ist wichtig zu wissen, welche Warnsignale man ernst nehmen muss und warum es altersgerechte therapeutische Konzepte braucht.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/27625a67-1165-41d1-bb0c-186ac94c89ee/dsc-1297copyrobinkunz/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Mehr als nur Endorphine im Körper: Effekte von Sport und Bewegung</h2><p><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/526fc2b8-a7c3-46fd-a33d-a4a9c5af2a22/800_260306lukaskraemer.jpg?x=1772800050725" alt="Lukas Krämer, Sporttherapeut aus Borna" width="300" height="auto">Experte: Lukas Krämer, Sporttherapeut aus Borna</strong></p><p>Sport ist längst mehr als ein „guter Tipp“ bei Depressionen. Studien weisen darauf hin, dass regelmäßige körperliche Aktivität Prozesse im Gehirn anstößt, die Stimmung, Antrieb und Belastbarkeit positiv beeinflussen. Gleichzeitig erleben viele Betroffene, dass sich durch sportliche Aktivität ihre Selbstwirksamkeit verbessert und sie ein gestärktes Körpergefühl entwickeln.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/526fc2b8-a7c3-46fd-a33d-a4a9c5af2a22/260306lukaskraemer/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / RyanKing999</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Borna,Hoyerswerda,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 08:29:43 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/b1cf3732-dfac-4b95-b351-f515d31efce2/500_260227symbolbilddepression.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/b1cf3732-dfac-4b95-b351-f515d31efce2/500_260227symbolbilddepression.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b1cf3732-dfac-4b95-b351-f515d31efce2/260227symbolbilddepression.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Depression]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Depression]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Rückenschmerzen: Fünf Gründe, die einer erfolgreichen Behandlung oft im Weg stehen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/</guid><pp:caseid>738042</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den Volkskrankheiten. Mehr als ein Drittel der Erwachsenen und ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen sind betroffen. Das führt zu Beunruhigung und Sorgen. Trotz zahlreicher neuer Erkenntnisse aus der Wissenschaft erfahren Betroffene häufig nicht die korrekte Behandlung. Dies sind die häufigsten Gründe dafür.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h2>1. Einfache Erklärungen für komplexe Gemengelagen</h2><p>Es gibt nicht die eine Erklärung für die Entstehung von Rückenschmerzen. Die häufigsten Ursachen von Rückenschmerzen sind nicht struktureller Natur - kein Bandscheibenvorfall, keine Nervenquetschungen, keine Instabilität. Viele Menschen setzen Schmerzen mit Schaden gleich und suchen die Ursache dort, wo es wehtut. Aus der Schmerzforschung ist jedoch längst bekannt, dass diese vermeintlich nachvollziehbare und einfache Erklärung nicht stimmt.&nbsp;</p><p>Rückenschmerzen entstehen im Normalfall nicht isoliert an der Wirbelsäule, sondern sind oftmals die Folge eines ungesunden und belastenden Lebensstils mit Stress, wenig Belastung und ungesunder Ernährung. Hinzu kommt, dass Befunde auf einem MRT-Bild häufig als sehr einfache Erklärung für langjährige Schmerzen dienen. Doch dies ist in vielen Fällen ein Irrtum. Auf einem MRT-Bild lassen sich auch bei beschwerdefreien Menschen Bandscheibenwölbungen, Bandscheibenvorfälle oder Abnutzungserscheinungen finden.</p><h2>2. Hartnäckige Gesundheitsmythen sorgen für falsches Sicherheitsgefühl</h2><p>Es gibt keine “falsche Haltung”. Auch Sitzen und Heben sind nicht per se schädlich. Es gibt kein ultimatives Übungsprogramm, das in allen Fällen hilft. Viele der Mythen, die sich seit Jahren hartnäckig halten, vermitteln jedoch genau diese Botschaften und damit ein falsches Gefühl von Sicherheit:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="ed5cc4dd829cc07f95da15c6eac354e2d">“Wenn ich meinen Rücken immer gerade halte, bleibe ich schmerzfrei.”</li><li data-list-item-id="ef672f6659262ea6c734d94ef0469b2f6">“Ich brauche nur eine Spritze, dann sind meine Schmerzen weg.”</li><li data-list-item-id="ee4f2ea03224f25d7d28412dea89d5ac3">“Wenn ich mich operieren lasse, ist meine Bandscheibe wieder gesund.”</li></ul><p>Der Fokus auf solche einfachen Erklärungen mit logischer Lösung und sicherem Effekt ist jedoch irreführend. Er lenkt ab von der Tatsache, dass es sich bei Rückenschmerzen um ein multifaktorielles Problem handelt, das sich mit der Zeit und in Abhängigkeit von vielen Faktoren stetig verändert.&nbsp;</p><h2>3. Alltagserfahrungen können täuschen</h2><p>Ein interessantes Phänomen ist auch die eindimensionale Wahrnehmung von Situationen im Alltag:</p><ul><li data-list-item-id="ed864966aa88734b2ff606a533422c507">“Sitzen ist schlecht für meinen Rücken. Das merke ich doch jeden Tag im Büro.”</li><li data-list-item-id="e0ab3d3c020bfe51bef66d18594d92cc7">“Ich darf nicht schwer heben, das spüre ich sofort im Kreuz.”</li></ul><p>In diesen Fällen sind Mythen in Kombination mit einseitig interpretierten Alltagserfahrungen irreführend.&nbsp;</p><p>Richtig ist, dass einseitige Haltung und Belastung, vor allem in Kombination mit Inaktivität, Unbeweglichkeit und Kraftdefiziten, zu muskulären Verspannungen und in der Folge auch zu Rückenschmerzen führen können. Falsch ist die Annahme, dass Rückenschmerzen durch eine bestimmte Sitzhaltung oder “falsches Heben” entstehen.&nbsp;</p><p>Die Ursachen sind in der Regel vielschichtig und vor allem individuell unterschiedlich:</p><ul><li data-list-item-id="ee2a73e592d4560b9ca874653cf16d8c8">Bei einigen Menschen hat beispielsweise die Psyche einen großen Einfluss auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von Rückenschmerzen.</li><li data-list-item-id="e9189ef7c1c8242ccf547c563dbfb6aad">Andere haben aufgrund ihres Lebensstils eine Fehlregulation des Stoffwechsels mit Auswirkungen auf Schmerzsymptome.</li><li data-list-item-id="e769aa938bbc26658d27da37577bc6e33">Bei Frauen in den Wechseljahren können sich Rückenschmerzen aufgrund von hormonellen Veränderungen verstärken.</li><li data-list-item-id="e3734ab0e531a75936e7e35699e047e92">Auch die mit einer Schwangerschaft verbundenen Veränderungen und Belastungen können zu Rückenbeschwerden führen.</li><li data-list-item-id="e790ec284fa07e84d4d800227c9ff5a5c">Und bei manchen Patienten kommen viele verschiedene Ursachen zusammen.&nbsp;</li></ul><h2>4. Neue Erkenntnisse haben es schwer</h2><p>Es dauert erstaunlich lange, bis neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit gelangen. Der Zusammenhang zwischen Hüftbeweglichkeit und Beschwerden in der Lendenwirbelsäule zum Beispiel ist wissenschaftlich bereits gut untersucht. In der breiten Öffentlichkeit sind diese Erkenntnisse aber noch lange nicht richtig angekommen. Die Kraftverteilung zwischen Hüfte und Rücken beeinflusst die Belastung des Rückens beim Heben und Tragen. Eine verminderte Beweglichkeit in der Hüfte wirkt sich also direkt auf die Kompensationsmuster in der Wirbelsäule aus. Auch die Kraft der hüftumgebenden Muskulatur und der Rückenstrecker beeinflussen die Funktion der Wirbelsäule.&nbsp;</p><p>Damit gibt es weitere positive Hebel für die Vermeidung und Reduzierung von Rückenschmerzen, die bislang wenig bekannt sind:</p><ul><li data-list-item-id="e45fa6f64a776d15365c030184052b0fc">Eine kräftige Hüftmuskulatur führt zu weniger Ausweichbewegungen in der Lendenwirbelsäule.</li><li data-list-item-id="ec1271b9521b8405eff2d689f8ca408c1">Ein starker Rückenstrecker in Kombination mit guter Bauch- und Flankenmuskulatur ermöglicht bessere Bewegungskontrolle und weniger strukturelle Belastung auf die Wirbelsäule im Alltag.</li><li data-list-item-id="e73b8c421b65da2ca8d0244591bce5b08">Ein koordiniertes Zusammenspiel zwischen Hüfte und Rücken ermöglicht effiziente und ökonomische Bewegungsabläufe.</li></ul><p>Aber auch hier gilt: Voraussetzung für eine effektive Behandlung ist die individuelle Untersuchung und ein auf die Befunde abgestimmtes Therapiekonzept. Das Verhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit ist letztendlich entscheidend.&nbsp;</p><h2>5. Verantwortung für sich selbst zu übernehmen ist unbequem</h2><p>Die umfassende Untersuchung mit konservativer Therapie und Umstellung eines ungesunden Lebensstils kostet Zeit und Energie. Viele Patienten scheuen diese Eigenverantwortung und verlassen sich lieber auf Konzepte oder operative Eingriffe, die eine einfache und schnelle Lösung versprechen, ohne eine Veränderung der Lebensgewohnheiten zu fordern.&nbsp;</p><p>Für eine Operation an der Wirbelsäule gibt es klare Indikationen, dazu gehören schwerwiegende neurologische Symptome wie Lähmungserscheinungen oder Blasenstörungen. In allen anderen Fällen sollte eine intensive konservative Therapie inklusive Schmerzmedikamenten, Physiotherapie, Training sowie das Erlernen von Schmerzbewältigungsstrategien an erster Stelle stehen. Wenn sich dadurch keine Linderung erzielen lässt und relevante Kompressionen von Rückenmark und Nerven oder Instabilitäten vorliegen, ist die erneute Prüfung einer OP-Indikation sinnvoll.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/1920_260302sebastiankatscher.jpg?99913"><p><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Dr. med. Sebastian Katscher</strong></p><p>Chefarzt Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum und Neurotraumatologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, Facharzt für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin, Orthopädie und Unfallchirurgie&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/260302sebastiankatscher/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c00438d3-a541-45fd-a40e-759315f0d085/1920_260302margitgroth.jpg?57807"><p><strong>Margit Groth</strong></p><p>Sportwissenschaftlerin (M.Sc.) der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, Schwerpunkte: Medizinische Trainingstherapie; Reha-Lizenz für Orthopädie, Neuroathletiktraining, Functional Training</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c00438d3-a541-45fd-a40e-759315f0d085/260302margitgroth/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026 bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><span><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274"><span><strong><u>Media Kits</u></strong></span></a><span>.</span></p><p><span>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;</span><br><span>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / JackF von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Orthopaedie,Borna]]></category>
            <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/4b92a263-527d-4975-bb33-a8cdc15baf4e/500_260302symbolbilduumlbunghuumlfteundruumlckengruppe.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/4b92a263-527d-4975-bb33-a8cdc15baf4e/500_260302symbolbilduumlbunghuumlfteundruumlckengruppe.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/4b92a263-527d-4975-bb33-a8cdc15baf4e/260302symbolbilduumlbunghuumlfteundruumlckengruppe.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild &amp;Uuml;bung f&amp;uuml;r H&amp;uuml;fte und R&amp;uuml;cken in der Gruppe]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild &amp;Uuml;bung f&amp;uuml;r H&amp;uuml;fte und R&amp;uuml;cken in der Gruppe]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Ein Jahr Gastroenterologie in Rummelsberg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ein-jahr-gastroenterologie-in-rummelsberg/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-jahr-gastroenterologie-in-rummelsberg/</guid><pp:caseid>738076</pp:caseid><pp:subtitle>Medizinische Heimat des Teams um Chefarzt Dr. Vizireanu liegt mittlerweile am Krankenhaus Rummelsberg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Ein Jahr ist es her, dass das Team um Dr. Adrian Vizireanu von Altdorf nach Rummelsberg wechselte, eine Gastroenterologie aufgebaut und die Technik revolutioniert hat. „Mit KI-gestützten Endoskopietürmen und High-end-Sonografie bieten wir eine Diagnosesicherheit, die weit über den alten Standard hinausgeht“, so Dr. Adrian Vizireanu, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie. Eine Rückschau, was sich seitdem getan hat.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Gut ein Jahr nachdem die Arbeit am Krankenhaus Rummelsberg aufgenommen wurde, wird in der Gastroenterologie in drei Eingriffsräumen gleichzeitig gearbeitet. „Das ist auch der Grund, warum wir Vorsorgeuntersuchungen innerhalb von vier Wochen realisieren können“, so Vizireanu, der mit seinem Team 30 Untersuchungen pro Tag vor Ort im Laurentiushaus durchführen kann. Dass sein Team nahezu geschlossen von Altdorf nach Rummelsberg gewechselt ist, war und ist für ihn „der größte Vertrauensbeweis, welchen man sich als Chefarzt vorstellen kann“. Und weiter: „Mein Vorgänger in Altdorf war Dr. Herbert Muschweck. Er hat den Grundstein für eine exzellente Versorgung hier im Landkreis Nürnberger Land gelegt. Seine Tradition führe ich mittlerweile mit modernsten Mitteln hier in Rummelsberg fort. Für unsere Patienten ändert sich nur der Weg, die Qualität und Ausstattung ist nochmal deutlich gestiegen“. Umso mehr freute sich Vizireanu kürzlich als sein Vorgänger Dr. Muschweck zur Stippvisite in Rummelsberg vorbeischaute. „Es ist beachtlich, was hier in kürzester Zeit geschaffen wurde und aus Patientensicht ist das Wichtigste, dass die Versorgung aufrechterhalten wurde. Dabei spielt es auch keine Rolle, dass manche Patienten nun acht Kilometer mehr fahren müssen“, so Muschweck. Über 1.500 Magen- und Darmspiegelungen hat Vizireanu im ersten Jahr zusammen mit seinem Team durchgeführt. Eine Zahl, die nur sehr kurz Bestand haben wird, wenn es nach dem Chefarzt geht. Die Warteliste ist gut gefüllt und das Team wächst stetig. Allerdings macht Vizireanu bei den steigenden Patientenzahlen auch gleich ein Versprechen: „Unsere Leidenschaft für Patienten und die Medizin haben wir mit nach Rummelsberg genommen. Die Gesichter, die Menschlichkeit und die Qualität, welche die Patienten von Dr. Muschweck und mir seit über 25 Jahren kennen, sind im Landkreis geblieben. Innerhalb von vier Wochen bekommt jeder einen Termin, das garantiere ich. Patienten sind bei uns nach wie vor gut aufgehoben, weil wir sie seit Jahren kennen – und sie können sich auf uns verlassen.“</span></p><h2><span><strong>„Krebs verhindern, bevor er entsteht“</strong></span></h2><p><span>Die langjährige Erfahrung bei den Eingriffen sei die eine Sache, darauf dürfe man sich aber nicht nur verlassen. Mittels Künstlicher Intelligenz wird die Darmwand in Echtzeit gescannt und markiert selbst kleinste, flache Polypen, die das menschliche Auge bei einer herkömmlichen Spiegelung übersehen könnte. „Der große Vorteil ist, dass die KI nicht müde wird und nicht schläft. Sie unterstützt uns dabei, Vorstufen von Darmkrebs mit einer Präzision zu finden, die früher undenkbar war. Damit alle Patienten davon profitieren, haben wir mittlerweile zwei KI-Türme im Einsatz“, so Vizireanu. Die klare Marschroute: „Krebs verhindern, bevor er entsteht.“ Zusammen mit der Kontrastmittel-Sonografie und der Endosonografie werden am Krankenhaus Rummelsberg Diagnose-Pakete angeboten, die die Treffsicherheit wesentlich erhöhen. So werden Dinge gefunden, die früher erst deutlich später entdeckt wurden. Zum Diagnosespektrum gehören auch Manometrie, Impedanzmessung und pH-Metrie, um Störungen in der Dynamik der Speiseröhre präzise feststellen zu können. Diese Diagnostik ist für weitere operative Verfahren unabdingbar. Wenn es zur Operation kommt, übernimmt Chefarzt-Kollege Sven Henne von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. „Komplettiert wird unsere Diagnostik durch eine Kapselendoskopie, wobei der Patient eine Kamera schluckt. Diese macht Bilder vom Dünndarm um Blutungen oder andere pathologische Veränderungen sichtbar zu machen. Ausgeschieden wir die Kamera auf natürlichem Wege“, so Vizireanu, der im rumänischen Pitesti geboren ist und 1996 seine medizinische Karriere am Klinikum Nürnberg startete. Besonders froh ist der Mediziner, dass vor Ort in Rummelsberg eine autarke Notaufnahme mit Chefarzt Dr. Carsten Kopschina etabliert wurde. Was das für den Patienten bedeutet? „Wenn Sie mit akuten Bauchschmerzen oder internistischen Problemen zu uns kommen, steht sofort ein spezialisiertes Team bereit. Wir verwalten keine Mangelzustände, wir garantieren Akutversorgung auf höchstem Niveau – direkt verzahnt mit unseren internistischen Betten und einer etablierten Intensivstation“. Gründe und Perspektiven, die Vizireanu in Altdorf nicht mehr gesehen hat. Insofern ist er froh, damals das Gespräch mit Klinikgeschäftsführer Frank Stauch am Krankenhaus Rummelsberg proaktiv gesucht zu haben und das dieser das Wagnis eingegangen ist. „Das Wagnis hat sich gelohnt und für Patienten bieten wir Sicherheit rund um die Uhr – ohne Kompromisse.“</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c25dbba5-821e-4adb-a6a3-ba6f05bb3d76/1920_260305_ein_jahr_gastroenterologie_in_rummelsberg_zugeschnitten.png?10000"><p><i><span>Geballte Expertise und ein starkes Team für die Gastroenterologie. 16 Personen wechselten mit Chefarzt Dr. Adrian Vizireanu von Altdorf nach Rummelsberg.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c25dbba5-821e-4adb-a6a3-ba6f05bb3d76/260305_ein_jahr_gastroenterologie_in_rummelsberg_zugeschnitten/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;</span><br><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Chefarzt Dr. Adrian Vizireanu,gastroenterologie,Magenspiegelung,Darmspiegelung,Altdorf,Muschweck]]></category>
            <pubDate>Thu, 05 Mar 2026 14:39:03 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/c25dbba5-821e-4adb-a6a3-ba6f05bb3d76/500_260305_ein_jahr_gastroenterologie_in_rummelsberg_zugeschnitten.png?10000" length="0" type="image/png" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/c25dbba5-821e-4adb-a6a3-ba6f05bb3d76/500_260305_ein_jahr_gastroenterologie_in_rummelsberg_zugeschnitten.png?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c25dbba5-821e-4adb-a6a3-ba6f05bb3d76/260305_ein_jahr_gastroenterologie_in_rummelsberg_zugeschnitten.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Ein Jahr Gastroenterologie in Rummelsberg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Geballte Expertise und ein starkes Team f&amp;uuml;r die Gastroenterologie. 16 Personen wechselten mit Chefarzt Dr. Adrian Vizireanu von Altdorf nach Rummelsberg.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Rückenschmerzen, Osteoporose und Arthrose: Was Frauen in den Wechseljahren wissen müssen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</guid><pp:caseid>737260</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Der Rückgang von Östrogen spielt eine wichtige Rolle bei Gelenk- und Rückenschmerzen von Frauen in der Peri- und Postmenopause. Wer die Zusammenhänge kennt, kann Beschwerden besser einordnen und gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal gezielte Maßnahmen ergreifen, um Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Sieben Fakten, die Frauen in den Wechseljahren kennen sollten!</strong></p><p><strong>1. Schmerzen nehmen </strong><span><strong>vor allem in der Menopause</strong></span><strong> zu</strong></p><p>Viele Frauen berichten, dass Rücken- und Gelenkschmerzen besonders in den Wechseljahren oder danach beginnen oder stärker werden. Das ist kein Zufall: In dieser Lebensphase sinkt der Östrogenspiegel deutlich, was den Bewegungsapparat beeinflussen kann.</p><p><strong>2. Östrogen schützt Gelenke und Bandscheiben</strong></p><p>Östrogen wirkt nicht nur auf den Zyklus, sondern auch auf Knorpel, Bandscheiben und Knochen. Es kann Entzündungen bremsen, den Gewebeabbau verlangsamen und Schmerzprozesse günstig beeinflussen. Deshalb gilt das Hormon als wichtiger Schutzfaktor für Gelenke und Rücken.</p><p><strong>3. Weniger Östrogen kann mehr Verschleiß bedeuten</strong></p><p>Nach der Menopause fehlen die schützenden Effekte teilweise. Studien zeigen, dass entzündliche Prozesse zunehmen und degenerative Veränderungen wie Arthrose oder Bandscheibenversch<span>lei</span>ß sowie Osteoporose&nbsp;schneller voranschreiten können. Das erklärt, warum Frauen häufiger betroffen sind als Männer gleichen Alters.</p><p><strong>4. Schmerzen sind nicht einfach „normal“</strong></p><p>Frauen sollten Gelenk- und Rückenschmerzen in oder nach den Wechseljahren nicht einfach hinnehmen. Die Beschwerden können mit hormonellen Veränderungen zusammenhängen und sollten ärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn sie anhalten oder den Alltag einschränken.</p><p><strong>5. Hormonersatztherapie kann helfen, ist aber kein Heilmittel für alle Frauen</strong></p><p>In bestimmten Fällen kann eine Hormonersatztherapie (HRT) Schmerzen lindern oder den Gelenkverschleiß verlangsamen. Sie ist jedoch nicht für jede Frau geeignet und muss individuell mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden, da sie in Einzelfällen auch&nbsp;Risiken haben kann.</p><p><strong>6. Bewegung ist ein zentraler Therapiebaustein</strong></p><p>Regelmäßige Bewegung, Muskelaufbau und Physiotherapie sind entscheidend, um Gelenke zu stabilisieren, Schmerzen zu reduzieren und beweglich zu bleiben. Schon moderates Training kann langfristig einen großen Unterschied machen.</p><p><strong>7. Der Lebensstil ist entscheidend</strong></p><p>Eine entzündungsarme Ernährung, ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium, gesunder Schlaf, Stressabbau und Gewichtskontrolle unterstützen die Gelenk- und Knochengesundheit zusätzlich und können Beschwerden positiv beeinflussen.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/1920_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278"><p><strong>Unsere Expertin für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Dr. med. Petra Büchin</strong></p><p>Chefärztin am Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Rückentherapie, Karl-Olga-Krankenhaus, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Fachärztin für Allgemeine Chirurgie, Mikronährstoffcoach, bioidentischer Hormoncoach und funktionelle Therapeutin</p><p><strong>Der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026 bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><i>Symbolbild: Canva / Prostock-studio</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Orthopaedie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/351965a3-4e30-4ccb-ac46-a8e1c180d942/500_symbolbildruumlckenschmerzen.jpg?29214" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/351965a3-4e30-4ccb-ac46-a8e1c180d942/500_symbolbildruumlckenschmerzen.jpg?29214</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/351965a3-4e30-4ccb-ac46-a8e1c180d942/symbolbildruumlckenschmerzen.jpg?29214</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild R&amp;uuml;ckenschmerzen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild R&amp;uuml;ckenschmerzen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Kann man ohne Schilddrüse leben?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kann-man-ohne-schilddruese-leben/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kann-man-ohne-schilddruese-leben/</guid><pp:caseid>737322</pp:caseid><pp:subtitle>Oberärztin Dr. Maike Frick klärt auf</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Im Rahmen des kostenlosen Online-Gesundheitsforums am Mittwoch, 4. März 2026, beleuchtet Dr. Maike Frick, Oberärztin an der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg, die Schilddrüse. Kann man ohne Schilddrüse leben? Wie merkt man eigentlich, dass mit der Hormondrüse etwas nicht stimmt und in welchen Fällen muss operiert werden? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert das Gesundheitsforum. Los geht es um 17 Uhr. Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Schilddrüse ist eine zentrale Hormondrüse, die den Stoffwechsel, das Wachstum und die Energiebilanz des Körpers durch die Produktion von Hormonen reguliert. Ganz konkret bedeutet dies, dass zum Beispiel Herzfrequenz, Körpertemperatur, Verdauungs- und Gehirnaktivität durch die Hormone gesteuert werden. Eine Expertin in Sachen Schilddrüse findet sich mit Dr. Maike Frick im Team von Chefarzt Sven Henne am Krankenhaus Rummelsberg. „Wenn Schilddrüsenhormone fehlen, verlangsamt sich der Stoffwechsel. Dies kann viele Körperfunktionen betreffen und ganz unterschiedliche Beschwerden auslösen. Die körperliche Leistungsfähigkeit kann abnehmen. Schwäche, Müdigkeit, niedriger Puls oder Kurzatmigkeit können auftreten. Aber auch psychische Probleme sind möglich wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Teilnahmslosigkeit oder Depressionen“, weiß Frick. Auch zu körperlichen Veränderungen kann es kommen, wie unter anderem trockene Haut, Haarausfall, Gewichtszunahme, Verstopfung oder veränderte Regelblutungen.</span></p><h2><span><strong>Wie die Diagnostik aussieht</strong></span></h2><p><span>Elementar wichtig sind eine grundlegende Anamnese, Bestimmung der Hormone und Antikörper im Blut und eine Ultraschalluntersuchung. „Wenn es bei der Befunderhebung zu Auffälligkeiten kommt, sollte eine bildgebende nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse, eine sogenannte Szintigrafie, erfolgen. Auf den Bildern zeigen sich – wenn vorhanden – kalte, blaue und heiße, rote Knoten. Während die blauen Areale nicht mehr am Stoffwechsel-Prozess der Schilddrüse teilnehmen, entstehen die roten Bereiche durch zu hohe Hormonaktivität“, so Frick, die zusammen mit Chefarzt Sven Henne Mitte 2025 vom Klinikum Fürth nach Rummelsberg gewechselt ist. Während heiße Knoten meist medikamentös oder durch eine Radiojod-Therapie gut zu behandeln sind, erwägen die Mediziner oftmals, kalte Knoten wegen des – wenn auch geringen – Krebsrisikos zu entfernen.</span></p><h2><span><strong>Gute Nachricht vorab</strong></span></h2><p><span>Wann operiert werden muss, wie die Operation abläuft, wie die Nachsorge aussieht, was eine Radiojod-Therapie ist und wie die Rezidiv-Rate, also die Rückfallquote nach der OP, aussieht – all diese Fragen wird die doppelte Fachärztin für Viszeralchirurgie und Allgemeinchirurgie im Vortrag behandeln und beantworten. Die gute Nachricht gibt die Medizinerin bereits im Vorfeld schon preis: „Grundsätzlich kann man ohne Schilddrüse leben – allerdings nicht ohne die von ihr produzierten Hormone. Wenn die Schilddrüse vollständig entfernt ist, ist eine lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormonen in Tablettenform zwingend notwendig, um den Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Das Positive daran: Bei guter Einstellung ist ein Leben ohne Einschränkung möglich.“</span></p><p><span>Interessierte und Betroffene können sich um 17 Uhr zur Veranstaltung einwählen. Die Zugangsdaten sind auf der Homepage des Krankenhaus Rummelsberg unter </span><a href="https://www.sana.de/rummelsberg/gut-zu-wissen/veranstaltungen">https://www.sana.de/rummelsberg/gut-zu-wissen/veranstaltungen</a> veröffentlicht.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f6b30ece-0728-4a0e-9c86-9b844f0d6b62/1920_maike_frick_quer.jpg?10000"><p><i><span>Dr. Maike Frick ist eine Expertin in Sachen Schilddrüse und seit Juli 2025 in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg tätig.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f6b30ece-0728-4a0e-9c86-9b844f0d6b62/maike_frick_quer/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;</span><br><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Schilddrüsenknoten,schilddruese,Knoten,Radiojodtherapie,Allgemein- udn Viszeralchirurgie,viszeralchirurgie,Stoffwechsel,Hormondrüse]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 08:56:26 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/f6b30ece-0728-4a0e-9c86-9b844f0d6b62/500_maike_frick_quer.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/f6b30ece-0728-4a0e-9c86-9b844f0d6b62/500_maike_frick_quer.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/f6b30ece-0728-4a0e-9c86-9b844f0d6b62/maike_frick_quer.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Ober&amp;auml;rztin Dr. Maike Frick]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. Maike Frick ist eine Expertin in Sachen Schilddr&amp;uuml;se und seit Juli 2025 in der Klinik f&amp;uuml;r Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg t&amp;auml;tig.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Adipositas in der Geburtshilfe: Darum haben übergewichtige Frauen mehr Risiken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-in-der-geburtshilfe-darum-haben-uebergewichtige-frauen-mehr-risiken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-in-der-geburtshilfe-darum-haben-uebergewichtige-frauen-mehr-risiken/</guid><pp:caseid>736195</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Etwa jede sechste schwangere Frau hat einen Body-Mass-Index von 30 oder darüber. Das hat Konsequenzen für die Geburtshilfe. Denn bei übergewichtigen Frauen gibt es zusätzliche Risiken, die bei der Betreuung der Schwangerschaft und der Geburt berücksichtigt zu berücksichtigen sind.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e8d86ee4-761d-4003-b123-1e6212e67dc7/1920_schmidtmarkus1.jpg?14731"><p>Prof. Dr. med. Markus Schmidt, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg, ist Experte für Adipositas in der Geburtshilfe. Er erklärt die Risiken: „Frauen mit Adipositas haben im Vergleich zu normalgewichtigen Frauen ein erhöhtes Risiko für Totgeburten, benötigen häufiger einen Kaiserschnitt und erleben öfter erfolglose Geburtseinleitungen. Das stellt für die betroffenen Frauen eine große körperliche und seelische Belastung dar.“</p><h2>Eingeschränkte Funktion der Plazenta</h2><p>Die Plazenta (Mutterkuchen) versorgt das ungeborene Baby mit Nährstoffen und Sauerstoff. Bei Frauen mit Adipositas ist der Mutterkuchen häufig nicht ausreichend leistungsfähig. Typischerweise besteht eine erhöhte Insulinresistenz. Das bedeutet, dass der Körper immer mehr Insulin benötigt, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Diese Stoffwechselveränderung kann die Entwicklung der Plazenta negativ beeinflussen. In Kombination mit weiteren Begleiterkrankungen, zunehmendem Alter und einem ungesunden Lebensstil kann sich dies ungünstig auf den Geburtsverlauf auswirken.</p><p>„Wichtig ist, dass wir niemanden ängstigen wollen“, betont Markus Schmidt. „Das Risiko ist zwar erhöht, insgesamt jedoch gering. Dennoch ist mir eine umfassende Aufklärung und die sorgfältige Dokumentation der Krankengeschichte sehr wichtig, damit keine Begleiterkrankungen übersehen werden. Auch dann nicht, wenn sie den Betroffenen zunächst für die Geburt unwichtig erscheinen.“ Auf Basis der individuellen Gesamtsituation empfiehlt der Spezialist manchen Frauen mit Adipositas eine aktive Geburtseinleitung.</p><h2>Geburtseinleitung dauert länger als üblich</h2><p>Übergewichtige Frauen benötigen in der Regel deutlich mehr Zeit bis zum Einsetzen der Wehen als normalgewichtige Frauen. Die übliche medizinische Definition einer erfolglosen Einleitung – in der Fachsprache als „Failed Induction“ bezeichnet – ist daher in diesen Fällen oft nicht anwendbar.</p><p>„Bei Frauen mit Adipositas sind drei bis vier Tage für eine Geburtseinleitung normal. Das erkläre ich im Gespräch mit den Patientinnen sehr genau, um unrealistischen Erwartungen vorzubeugen. Manche Frauen gehen davon aus, dass ihr Kind innerhalb eines Tages nach der Medikamentengabe geboren wird. So schnell verläuft dieser Prozess in der Regel nicht.“ Eine Geburtseinleitung ist ein Vorgang über Tage, nicht über Stunden. Erst wenn am Ende dennoch ein Kaiserschnitt notwendig wird, spricht man tatsächlich von einer erfolglosen Einleitung. Da aussagekräftige Studien fehlen, gibt es bislang keine eindeutige Empfehlung, welche Methoden der Geburtseinleitung für adipöse Schwangere am besten geeignet sind.</p><h2>Mehr Zeit statt höherer Dosierung</h2><p>Bei Frauen mit Adipositas ist meist Geduld der entscheidende Faktor für einen erfolgreichen Geburtsverlauf. Ärztinnen und Ärzte sollten nicht direkt mit einer höheren Medikamentendosierung beginnen, sondern zunächst die Standarddosierung anwenden. Führt diese nicht zum gewünschten Erfolg, kann die Dosis nach entsprechender Aufklärung der Patientin vorsichtig gesteigert werden. Voraussetzung dafür ist eine engmaschige medizinische Überwachung.</p><p><i>Symbolbild: Canva / Leandro Santiago von Getty Images</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:49:05 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/45e785db-7370-4128-a572-72a91c750c61/500_260126symbolbildgeburt.jpg?30513" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/45e785db-7370-4128-a572-72a91c750c61/500_260126symbolbildgeburt.jpg?30513</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/45e785db-7370-4128-a572-72a91c750c61/260126symbolbildgeburt.jpg?30513</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Geburt]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Geburt]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Warum sarkopene Adipositas ein unterschätztes Gesundheitsrisiko ist</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/warum-sarkopene-adipositas-ein-unterschaetztes-gesundheitsrisiko-ist/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/warum-sarkopene-adipositas-ein-unterschaetztes-gesundheitsrisiko-ist/</guid><pp:caseid>736224</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ein normales Körpergewicht gilt häufig als Zeichen guter Gesundheit. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass eine ungünstige Körperzusammensetzung aus niedriger Muskelmasse und erhöhtem Fettanteil, die sogenannte sarkopene Adipositas, mit erhöhten Gesundheitsrisiken verbunden ist.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p>Viele Menschen verlassen sich bei der Einschätzung ihrer Gesundheit auf eine einfache Zahl: das Körpergewicht. Liegt der Body-Mass-Index (BMI) im Normbereich, gilt man als gesund. Doch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Rechnung oft nicht aufgeht. Denn entscheidend ist nicht nur, wie viel wir wiegen, sondern woraus unser Körper besteht. Eine besonders riskante Konstellation ist die sarkopene Adipositas, das heißt wenig Muskelmasse bei gleichzeitig erhöhtem Fettanteil.</p><h2>Wenn die Waage trügt</h2><p>Sarkopene Adipositas ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Betroffene wirken häufig schlank oder allenfalls leicht übergewichtig. Der BMI liegt im grünen Bereich und doch fehlt dem Körper ein entscheidender Schutzfaktor: aktive Muskelmasse. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, erklärt: „Der BMI sagt oft wenig darüber aus, ob ein Körper leistungsfähig oder metabolisch gesund ist. Dieser Wert kann eine ungünstige Körperzusammensetzung komplett verschleiern.“</p><h2>Muskelabbau beginnt früher, als viele denken</h2><p>Muskelverlust ist kein Phänomen des hohen Alters. Schon ab dem mittleren Erwachsenenalter beginnt die Muskelmasse abzunehmen, in vielen Fällen geschieht dies unbemerkt. Gleichzeitig nimmt Fettgewebe leichter zu oder bleibt bestehen. Das Körpergewicht verändert sich kaum, doch die Zusammensetzung verschiebt sich zunehmend in eine ungünstige Richtung. „Viele Menschen glauben, Muskelabbau sei erst im Alter relevant“, so Timm Bauer. „Dabei beginnt dieser Prozess oft Jahrzehnte früher.“</p><h2>Warum fehlende Muskeln das Herz belasten</h2><p>Muskeln sind weit mehr als ein Teil des Bewegungsapparates. Sie spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, wirken entzündungshemmend und unterstützen die Regulation des Blutzuckers. Fehlen diese zusätzlichen Funktionen der Muskulatur, steigt die Belastung für Herz und Gefäße. Studien zeigen, dass Menschen mit niedriger Muskelmasse häufiger eine Arteriosklerose entwickeln. Dies ist ein wichtiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Besonders kritisch ist die Kombination aus Muskelarmut und erhöhtem Fettanteil. „Muskeln wirken wie ein Schutzorgan für das Herz“, betont der Kardiologe. „Gehen sie verloren, steigt das kardiovaskuläre Risiko deutlich.“</p><h2>Höheres Sterberisiko trotz Normalgewicht</h2><p>Sarkopene Adipositas ist mit einer erhöhten Gesamtsterblichkeit verbunden. Und zwar unabhängig vom Körpergewicht. Entscheidend ist nicht, ob jemand dünn oder kräftig wirkt, sondern ob ausreichend Muskelmasse vorhanden ist. Die gute Nachricht dabei: Sarkopene Adipositas ist kein Schicksal. Muskelmasse lässt sich erhalten und aufbauen, auch im höheren Alter noch. Gezieltes Krafttraining, ausreichende Proteinzufuhr und frühzeitige Prävention können den Muskelabbau bremsen oder sogar umkehren. Timm Bauer fasst die aktuellen Erkenntnisse zusammen: „Die Muskelgesundheit ist einer der am stärksten beeinflussbaren Gesundheitsfaktoren. Wer rechtzeitig handelt, kann viel für Herz, Stoffwechsel und Lebensqualität tun.“</p><p><strong>Lesetipp: </strong><a href="https://www.sana.de/newsroom/hybridtraining-fuers-herz/" target="_blank">Hybridtraining fürs Herz</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:48:08 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/c4062933-4ed0-45a4-87e6-bc5b9eca30ef/500_260219infografiksarkopeneadipositas.png?56448" length="0" type="image/png" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/c4062933-4ed0-45a4-87e6-bc5b9eca30ef/500_260219infografiksarkopeneadipositas.png?56448</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c4062933-4ed0-45a4-87e6-bc5b9eca30ef/260219infografiksarkopeneadipositas.png?56448</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Infografik sarkopene Adipositas]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Infografik sarkopene Adipositas]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Eingriffe nach massivem Gewichtsverlust: Wann zahlt die Kasse?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/eingriffe-nach-massivem-gewichtsverlust-wann-zahlt-die-kasse/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/eingriffe-nach-massivem-gewichtsverlust-wann-zahlt-die-kasse/</guid><pp:caseid>736211</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Viele Menschen mit massiver Fettleibigkeit erleben nach einer erfolgreichen metabolischen Operation einen starken Gewichtsverlust. Dieser Erfolg kann das Leben deutlich verbessern. Gleichzeitig bleibt bei vielen Betroffenen überschüssige Haut zurück, die massive körperliche Probleme verursacht und auch das Wohlbefinden einschränkt.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die bariatrische Chirurgie, also operative Eingriffe an der Verdauungsstrecke, bietet eine wirksame Therapie für schwer betroffene Patienten mit klinischer Adipositas. Diese Eingriffe können zu einem großen Gewichtsverlust führen. Das hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit, da sich das Risiko für chronische Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen verringert.&nbsp;</p><h2>Lebensqualität verbessert sich</h2><p>Nach dem massiven Gewichtsverlust infolge dieser Operationen entstehen jedoch oft Hautfalten und -lappen, die zu umfangreichen Beschwerden führen. Zu den typischen Problemen gehören:</p><ul><li data-list-item-id="e6c5bb2d9a9a3f7fe3104654d75d1ef2f">wiederkehrende Hautentzündungen und Pilzinfektionen</li><li data-list-item-id="ef07edf9403e0bc7bf2210ba0a6b91ee2">Schmerzen durch Reibung</li><li data-list-item-id="ec1c7a774745a858b8a938529f384b338">Probleme bei der Körperhygiene</li><li data-list-item-id="e1b68c4e833876a2c2c8ef47f7c3c7248">Einschränkungen bei sportlichen Aktivitäten und im Alltag</li><li data-list-item-id="e4e455ebc0fad2f0c04dd8217f78554b7">psychische Belastungen durch verändertes Körperbild</li></ul><p>Die plastisch chirurgische Korrektur durch Wiederherstellungsoperationen kann diese Symptome sehr gut beseitigen oder mindestens stark lindern. Eine neue <a href="https://journals.lww.com/plasreconsurg/abstract/9900/patient_reported_outcome_measures_following.2852.aspx" target="_blank">Übersichtsarbeit</a> belegt, dass sich nach Beseitigung der funktionellen Beschwerden auch Lebensqualität und Zufriedenheit der Patienten verbessern. Die operativen Ergebnisse sind daher nicht nur unter funktionellen Gesichtspunkten, sondern auch in ästhetischer und psychosozialer Hinsicht relevant.&nbsp;</p><h2>Risiken</h2><p>Wie nach jedem operativen Eingriff kann es zu Störungen der Wundheilung oder Infektionen kommen. Schwere Komplikationen sind selten, treten aber häufiger auf bei höherem Body-Mass-Index, älteren Patienten, Nikotinkonsum oder <a href="https://journals.lww.com/prsgo/fulltext/2024/05005/21__complication_rates_following_body_contouring.31.aspx" target="_blank">Vitamindefiziten</a>.</p><h2>Kostenübernahme uneinheitlich</h2><p>Die Kostenübernahme für Wiederherstellungsoperationen durch die gesetzlichen Krankenversicherungen ist in Deutschland nicht klar geregelt. Die Entscheidung erfolgt in der Regel für den Einzelfall. Daher sollten Patienten die Erstattung durch ihre Versicherung vorab individuell klären lassen. Wichtig für die Kostenträger ist der Nachweis, dass es sich um eine medizinisch notwendige Operation handelt, denn rein ästhetisch motivierte&nbsp;Eingriffe werden nicht übernommen.&nbsp;</p><p>Nach eingehender Untersuchung durch Spezialisten ist eine schriftliche und fotografische Dokumentation erforderlich. Neben Größe und Gewicht sind auch spezifische Parameter wie Waist to Height Ratio sowie Waist to Hip Ratio relevant. Zudem muss angegeben werden, wie lange das Zielgewicht bisher gehalten wurde. All diese Befunde müssen dann für die Versicherung in einen ausführlichen Kostenübernahmeantrag zusammengefasst werden.&nbsp;</p><h2>Worauf Patienten achten sollten</h2><p>Die folgenden Empfehlungen können die Chancen auf eine erfolgreiche Kostenübernahme erhöhen:</p><ul><li data-list-item-id="e017248b0b78df681806ae8b8603d65e9">Professionelle ärztliche Begleitung und Antragstellung durch ein spezialisiertes Zentrum der Plastischen Chirurgie.</li><li data-list-item-id="e068cd90ec8497f64a4a117af42bbb281">Akte mit Befundberichten und Diagnosen, Fotodokumentation der betroffenen Regionen aus mehreren Perspektiven, Nachweisen über Gewichtsverlauf und Stabilität des erreichten Gewichts.</li><li data-list-item-id="e9ed3cd6a928cbc2c128db49f6b6be44c">Bei Ablehnung lässt sich Widerspruch einlegen. Patienten können sich zusätzlich auch an Patientenberatungsstellen und Selbsthilfegruppen wenden.</li></ul><p>Viele Betroffene empfinden die unklare Erstattungslage als belastend. Der Eindruck, dass die medizinische Notwendigkeit nicht anerkannt wird, ist frustrierend. Die Begleitung durch Spezialisten sowie der Austausch mit anderen Patienten kann unterstützen.</p><h2>Unsere Experten&nbsp;</h2><p><strong>Dr. med. Sixtus Allert</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Sana Klinikum Hameln-Pyrmont &nbsp;</p><p><strong>Prof. Dr. med. Christoph Andree</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Sana Krankenhaus Gerresheim</p><p><strong>PD Dr. med. Andreas Wolter&nbsp;</strong></p><p>Leitender Arzt am Zentrum für Postbariatrische Chirurgie und Liposuktion, Sana Krankenhaus Gerresheim</p><p><strong>PD Dr. med. Khaled Dastagir</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie | Zentrum für Schwerbrandverletzte, Sana Klinikum Offenbach</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:46:19 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/307a6f75-01b8-4d75-9c30-c40b372eed72/500_visitebeieinermadipositas-patienten.jpg?82887" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/307a6f75-01b8-4d75-9c30-c40b372eed72/500_visitebeieinermadipositas-patienten.jpg?82887</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/307a6f75-01b8-4d75-9c30-c40b372eed72/visitebeieinermadipositas-patienten.jpg?82887</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Visite bei einer Adipositas-Patientin]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Das interdisziplin&amp;auml;re Team kl&amp;auml;rt bei der Visite die Fragen der Adipositas-Patientin]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Nach 18 Jahren: Staffelstabübergabe innerhalb der Klinik</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/nach-18-jahren-staffelstabuebergabe-innerhalb-der-klinik/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/nach-18-jahren-staffelstabuebergabe-innerhalb-der-klinik/</guid><pp:caseid>736970</pp:caseid><pp:subtitle>Dr. Murat Yörük übernimmt planmäßig den Chefarztposten von Dr. Erwin Lenz</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>An der Klinik für Wechsel-, Sonder- und septische Endoprothetik am Krankenhaus Rummelsberg gibt es altersbedingt einen geplanten Chefarztwechsel. Zum offiziellen Renteneintritt rückt Chefarzt Dr. Erwin Lenz ins zweite Glied und übergibt die Geschäfte an Dr. Murat Yörük, der zum 1. März 2026 übernimmt. Auf die jahrzehntelange Expertise von Lenz muss die Klinik und ihre Patienten aber nicht verzichten, er bleibt der Klinik auch weiterhin erhalten.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Für die geregelte Staffelstabübergabe hatte Geschäftsführer Frank Stauch schon im Juli 2023 die Weichen gestellt, in dem mit Dr. Murat Yörük ein leitender Oberarzt verpflichtet wurde, der fachlich auf dem gleich hohen Level wie Dr. Lenz operieren kann. Durch das offizielle Erreichen des Rentenalters von Chefarzt Lenz tauschen die beiden nun die Rollen. Der 66-jährige Lenz übergibt die Amtsgeschäfte nun an den 21 Jahre jüngeren Yörük. „Für die Patienten ändert sich erst einmal gar nichts, da wir nach wie vor auf die enorme Expertise von Dr. Lenz bauen können. Er reduziert seine Arbeitszeit um die Hälfte, wird aber nach wie vor mit Rat und Tat zur Seite stehen – auch im Operationssaal“, so Geschäftsführer Frank Stauch. Der gebürtige Kemptener Lenz wechselte 2008 von der Frankenwaldklinik Kronach, wo er Chefarzt war, nach Rummelsberg als leitender Oberarzt in die Klinik von Prof. Rudolf Ascherl. Zwei Jahre später übernahm er dann die Chefarztstelle und hatte diese insgesamt 18 Jahre inne. Unter seiner Leitung wurde die Klinik zu einer der führenden für Wechsel-, Sonder- und septische Endoprothetik in Deutschland und gehört bundesweit zu den größten ihrer Art. Jährlich werden über 600 Patienten versorgt. Davon sind über 400 von einer Wechseloperation betroffen, bei fast einem Drittel liegt ein Infekt im Kunstgelenk vor, bei vielen sogar eine Sepsis. „Dr. Lenz war und ist ein anerkannter Spezialist für Lockerungen, Infekte oder andere Komplikationen am Kunstgelenk an Hüfte oder Knie, der seinesgleichen sucht. Seit Jahren kommen Patienten aus dem gesamten Bundesgebiet ans Krankenhaus Rummelsberg, wo eine besondere Expertise für Revisionseingriffen besteht, die nur in ganz wenigen Kliniken vorhanden ist“, betont Stauch und ergänzt: „Dr. Lenz ist eine Koryphäe auf seinem Gebiet und hat vielen Patienten, die anderswo weggeschickt wurden, wieder Hoffnung und Lebensqualität zurückgegeben. Ich danke ihm herzlich für die hervorragende Arbeit in all den Jahren und bin sehr froh, dass er uns nach wie vor erhalten bleibt und seine Expertise an die nächste Generation weitergibt.“</span></p><p><span><strong>Leuchtturm-Klinik in Sachen Wechselendoprothetik</strong></span></p><p><span>Mit Dr. Murat Yörük übernimmt jemand, der wie Lenz von Prof. Dr. Rudolf Ascherl geprägt wurde. Er wechselte als Chefarzt von der Helios Klinik Überlingen im April 2023 nach Rummelsberg. Der gebürtige Deutsche hat türkische Wurzeln und setzt vor allem auf einen loyalen Umgang, auf Menschlichkeit und Fairness. Er beherrscht das gesamte Repertoire der Primär- und Wechselendoprothetik aus dem Effeff, ist Senior-Hauptoperateur am Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung in Rummelsberg und bringt eine hohe Expertise in Sonderendoprothetik mit 3D-Druckverfahren, Traumaendoprothetik und Hüft- und Beckenchirurgie mit. „Auch wenn die Fußstapfen meines geschätzten Chefs sehr groß sind, freue ich mich auf diese neue Aufgabe an vorderster Front. Wir sind in Sachen Wechselendoprothetik eine Leuchtturm-Klinik in der Bundesrepublik und es ist mein Anspruch, dass sich daran auch in Zukunft nichts ändern wird“, so Yörük. Bei vielen Spezialimplantaten sei man weltweit Hauptanwender und Fälle, bei denen keine normale Wechselendoprothetik möglich ist, gehören zur Tagesordnung. „Wir ersetzen, wenn es sein muss, nicht nur das Gelenk, sondern ganze Teile im Becken, um die Lebensqualität der Betroffenen zurück zu gewinnen und ihnen eine Perspektive zu gehen. Oftmals auch dann, wenn andere Kliniken schon aufgegeben haben.“</span></p><p><span>Die Änderung tritt zum 1. März 2026 in Kraft. Das Team um Chefarzt Yörük und Dr. Lenz wird seit Jahren von Oberarzt Dr. Markus Kollaschinski komplettiert und unterstützt, der als ausgewiesener Experte – speziell für die Antibiotika-Therapie bei Infekten – gilt.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/77ffa9db-0c08-422b-b37f-1932c0bbc2f3/1920_260223_staffelstabuebegabe_lenz_yoeruek.jpg?10000"><p><i>An der Klinik für Wechsel-, Sonder- und septische Endoprothetik am Krankenhaus Rummelsberg gibt es altersbedingt einen geplanten Chefarztwechsel. Zum offiziellen Renteneintritt rückt Chefarzt Dr. Erwin Lenz (rechts im Bild) ins zweite Glied und übergibt die Geschäfte an Dr. Murat Yörük (links im Bild), der zum 1. März 2026 übernimmt.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/77ffa9db-0c08-422b-b37f-1932c0bbc2f3/260223_staffelstabuebegabe_lenz_yoeruek/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Dr. Erwin Lenz,Dr. Murat Yörük,Wechselendoprothetik,Sonderendoprothetik,septische Endoprothetik,Chefarztwechsel,Hueftersatz,Huefte,Knie,Knieendoprothesenversorgung,Kniegelenkersatz,Knieprothese,Hueftprothese]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 09:53:11 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/77ffa9db-0c08-422b-b37f-1932c0bbc2f3/500_260223_staffelstabuebegabe_lenz_yoeruek.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/77ffa9db-0c08-422b-b37f-1932c0bbc2f3/500_260223_staffelstabuebegabe_lenz_yoeruek.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/77ffa9db-0c08-422b-b37f-1932c0bbc2f3/260223_staffelstabuebegabe_lenz_yoeruek.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Staffelstabuebegabe: Dr. Murat Y&amp;ouml;r&amp;uuml;k &amp;uuml;bernimmt von Dr. Erwin Lenz]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[An der Klinik f&amp;uuml;r Wechsel-, Sonder- und septische Endoprothetik am Krankenhaus Rummelsberg gibt es altersbedingt einen geplanten Chefarztwechsel. Zum offiziellen Renteneintritt r&amp;uuml;ckt Chefarzt Dr. Erwin Lenz (rechts im Bild) ins zweite Glied und &amp;uuml;bergibt die Gesch&amp;auml;fte an Dr. Murat Y&amp;ouml;r&amp;uuml;k (links im Bild), der zum 1. M&amp;auml;rz 2026 &amp;uuml;bernimmt.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>FOCUS-Ärzteliste 2026: Geballte Expertise in Rummelsberg bestätigt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/focus-aerzteliste-2026-geballte-expertise-in-rummelsberg-bestaetigt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/focus-aerzteliste-2026-geballte-expertise-in-rummelsberg-bestaetigt/</guid><pp:caseid>735789</pp:caseid><pp:subtitle>Erneut acht Mediziner aus dem Krankenhaus Rummelsberg auf der renommierten Ärzteliste – Krankenhaus gehört zu den 100 besten Kliniken in Deutschland</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die geballte Expertise an der Fachklinik in Rummelsberg wird Jahr für Jahr vom Nachrichtenmagazin FOCUS bestätigt. Zum Jahreswechsel wurden erneut die Fachbereiche Hüftchirurgie, Parkinson, Fußchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Multiple Sklerose und Geriatrie für 2026 ausgezeichnet. Auf der nun vom FOCUS veröffentlichten Ärzteliste stehen die TOP-Mediziner für ihren jeweiligen Bereich für das Kalenderjahr 2026. Insgesamt acht Ärzte aus dem Krankenhaus Rummelsberg finden sich darauf wieder. Und damit nicht genug: Die Klinik zählt auch zu den 100 besten Krankenhäusern in Deutschland.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Für die Ärzte Prof. Dr. Martinus Richter, Dr. Frank Kerling, Dr. Michael Wachowsky, Prof. Dr. Richard Stangl, PD Dr. Uwe Vieweg, PD Dr. Lars Eden, Prof. Dr. Dr. Wolf Drescher und PD Dr. Martin Winterholler ist es die Bestätigung für ihre Expertise. Schließlich waren sie alle auch schon zuvor auf der renommierten FOCUS-Ärzteliste vertreten. „Acht Mediziner mit elf Siegeln in der begehrten Liste für Mediziner zu haben, macht uns stolz und ist ein deutliches Zeichen, dass hier nach wie vor Spitzenmedizin unmittelbar vor den Toren Nürnbergs angeboten wird – und wir kontinuierlich diese hohe Expertise halten können“, betont Geschäftsführer Frank Stauch. Bescheinigt wird den genannten Ärzten eine besondere Expertise in den Bereichen Fußchirurgie, Diabetische Polyneuropathie, Epilepsie, Kinderorthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Schulterchirurgie (2x), Ellenbogenchirurgie (2x), Hüftchirurgie und Parkinson. Ärzte, die zu den empfehlenswertesten ihrer Zunft gehören, dürfen dadurch das Siegel „Top-Mediziner 2026“ tragen. Das ist das Ergebnis der Studie, welche die Spezialisten von FOCUS-Gesundheit mit dem Rechercheinstitut FactField durchgeführt haben. Das Münchner Unternehmen ist verantwortlich für die Datenbasis, führt die Erhebung der Primärdaten durch, recherchiert Daten aus öffentlichen Quellen, wertet die Daten aus und liefert die aufbereiteten Ergebnisse. Mehr zur Methodik und detaillierte Informationen finden sich unter </span><a href="https://urldefense.proofpoint.com/v2/url?u=https-3A__www.focus-2Dgesundheit.de_top-2Dmediziner_methodik&d=DwMFAw&c=2Nzgziem5RnM0F-ehybklw&r=D9TGz-D5xfzEPG5lhyvyjVUMl5i8c-rNMEeD-stZiu4&m=0z7ieJLzPF3WgFGg2kZeM5TbeXCfEN7Cq_jBBIPzAIrvizXxviEBSppWkneq5CT_&s=ceUEfUQicP5bNDfUxYzF6nzroDpOy1rZUnySHUzDofQ&e="><span><u>https://www.focus-gesundheit.de/top-mediziner/methodik</u></span></a><span>.</span></p><h2><span><strong>Liste ist wichtiger Wegweiser für Patienten</strong></span></h2><p><span>In die Empfehlung fließen Informationen zu Behandlungsleistung, Reputation, Qualifikation, wissenschaftliches Engagement und Serviceangeboten ein, die sich aus einer großen Ärztebefragung und öffentlich verfügbaren Daten ergeben. Aufgrund der positiven Bewertung sind deutschlandweit 3.881 Mediziner von insgesamt 437.000 praktizierenden Ärzten berechtigt, das Siegel „TOP-Mediziner 2026“ zu führen. Die Liste ist für viele Patienten ein wichtiger Wegweiser bei der Wahl eines Experten. „Auch wenn jede Liste und Methodik Schwächen hat: Für uns ist diese Listung Jahr für Jahr besonders und zeigt, dass am Krankenhaus Rummelsberg eine hohe Expertise vorgehalten wird und Patienten sich guten Gewissens hier behandeln lassen können“, betont Stauch.</span></p><h2><span><strong>Eine der 100 besten Klinken Deutschlands</strong></span></h2><p><span>Stolz ist der Klinik-Chef auch auf die Tatsache, dass das Krankenhaus zu den 100 besten Kliniken in Deutschland gehört: „Obwohl sich in den TOP-100 hauptsächlich Unikliniken und Maximalversorger wiederfinden, sind wir bundesweit auf Platz 80 gelandet und zählen zu den besten Klinken hierzulande. Das ist eine tolle Momentaufnahme und super Mannschaftsleistung aller Mitarbeitenden – und für die Öffentlichkeit mehr als nur ein Ausrufezeichen.“ Durch diese Auszeichnung, die ebenfalls vom FOCUS vergeben wird, darf sich das Krankenhaus Rummelsberg als „Top-Nationales-Krankenhaus“ bezeichnen.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4d4855fc-f5c7-4359-9f4a-eb9249a02527/1920_260209_focus_top-mediziner_top-klinik.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>Arbeiten in einer der 100 besten Kliniken Deutschlands und zählen zu den Besten ihrer Zunft: Martinus Richter, Frank Kerling, Michael Wachowsky, Uwe Vieweg, Richard Stangl, Lars Eden, Wolf Drescher und Martin Winterholler (v.l.n.r.).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4d4855fc-f5c7-4359-9f4a-eb9249a02527/260209_focus_top-mediziner_top-klinik/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;</span><br><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Focus,Ärzteliste,Top-Mediziner,Klinikliste,Gesundheitsmagazin,Auszeichnung,Geschäftsführer Frank Stauch,fusschirurgie,sprunggelenkchirurgie,Hueftchirurgie,schulterchirurgie,Ellenbogenchirurgie,Kinderorthopädie,Parkinson,Wirbelsaeulenchirurgie,Diabetische Polyneuropathie,Epilepsie,Krankenhaus Rummelsberg]]></category>
            <pubDate>Tue, 10 Feb 2026 11:30:52 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/4d4855fc-f5c7-4359-9f4a-eb9249a02527/500_260209_focus_top-mediziner_top-klinik.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/4d4855fc-f5c7-4359-9f4a-eb9249a02527/500_260209_focus_top-mediziner_top-klinik.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/4d4855fc-f5c7-4359-9f4a-eb9249a02527/260209_focus_top-mediziner_top-klinik.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[FOCUS-Top-Mediziner 2026 aus dem Krankenhaus Rummelsberg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Arbeiten in einer der 100 besten Kliniken Deutschlands und z&amp;auml;hlen zu den Besten ihrer Zunft: Martinus Richter, Frank Kerling, Michael Wachowsky, Uwe Vieweg, Richard Stangl, Lars Eden, Wolf Drescher und Martin Winterholler (v.l.n.r.).]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Nürnberger Land schockt: weitere Helfer registriert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/nuernberger-land-schockt-weitere-helfer-registriert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/nuernberger-land-schockt-weitere-helfer-registriert/</guid><pp:caseid>735110</pp:caseid><pp:subtitle>Notaufnahme des Krankenhauses Rummelsberg unterstützt das Projekt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Zuwachs für das Projekt „Nürnberger Land schockt“. Zwölf Mitarbeitende der Notaufnahme aus dem Krankenhaus Rummelsberg haben sich erfolgreich als Ersthelfer in der zugehörigen App registriert. „Damit stärken wir die schnelle und qualifizierte Hilfe bei Reanimationen im Landkreis Nürnberger Land“, so Dr. Carsten Kopschina, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Für die erfolgreiche Registrierung muss neben einem Nachweis hinsichtlich eines medizinischen Berufs auch ein aktueller Basic-Life-Support-Kurs vorliegen, welcher dem Ersthelfer nachgewiesene Kenntnisse in lebensrettender Basisanimation bestätigt. Die Maßnahme zielt darauf an, bei Herz-Kreislauf-Stillstand die Durchblutung lebenswichtiger Organe aufrechtzuerhalten. Beide Nachweise gepaart mit einer Schulung für das Projekt „Nürnberger Land schockt“ sorgen für eine erfolgreiche Registrierung. Die zwölf neuen Ersthelfer aus dem Krankenhaus Rummelsberg stammen allesamt aus der Zentralen Notaufnahme. Dank einer großzügigen Spende von Brigitte Kummerer und der Firma Atlas Taktik by B.U.K. GmbH aus Neunkirchen am Sand konnten alle neu registrierten Helfer mit speziellen Taschen ausgestattet werden. Diese enthalten eine persönliche Schutzausrüstung für den Ernstfall sowie einen Beatmungsbeutel – und ermöglichen den Ersthelfern ein sicheres und effektives Eingreifen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dr. Carsten Kopschina, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin, betont die Wichtigkeit dieses Engagements: „Jeder zusätzlich registrierte Ersthelfer kann im Ernstfall Leben retten. Unser Ziel ist es, weitere Mitarbeitende für das Projekt zu gewinnen und damit die Versorgung bei Reanimation im gesamten Landkreis Nürnberger Land nachhaltig zu verbessern.“ Im Ernstfall werden registrierte Helfer, die sich in Nähe des Notfalls befinden, über eine App informiert, umso schneller vor Ort zu sein und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. „Prüfen, rufen, drücken und schocken“, sagt Kopschina, „lautet das Motto. Zuerst das Bewusstsein und die normale Atmung kontrollieren, dann einen Notruf absetzen und dann 100 bis 120 Mal pro Minute 5 bis 6 cm tief in der Mitte des Brustkorbs drücken. Falls ein Defibrillator zur Verfügung steht, kann auch dieser zum Schocken eingesetzt werden. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Herzdruckmassage durchgeführt wird und diese auch nicht unterbrochen wird.“</span></p><p><span>Das Projekt „Nürnberger Land schockt“ vernetzt medizinisch geschulte Ersthelfer über eine Smartphone-App, um bei Herz-Kreislauf-Stillständen wertvolle Minuten zu überbrücken. Die jüngsten Registrierungen und die Unterstützung durch regionale Spender unterstreichen den starken Zusammenhalt und das gemeinsame Ziel, die Notfallversorgung in der Region weiter auszubauen. Insgesamt sind 400 Helfer in der App registriert. 15 davon entstammen dem Krankenhaus Rummelsberg.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/094ac002-1e8d-4969-aa58-3d5f7366e42f/1920_260203_nbgland_schockt_neue_helfer.jpg?10000"><p><i><span>Ein Teil der neu registrierten Helfer für das Projekt „Nürnberger Land schockt“ am Krankenhaus Rummelsberg um Chefarzt Dr. Carsten Kopschina (rechts im Bild). 15 der 400 registrierten Helfer kommen aus der Rummelsberger Klinik.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/094ac002-1e8d-4969-aa58-3d5f7366e42f/260203_nbgland_schockt_neue_helfer/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;</span><br><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,ZNA,Dr. Carsten Kopschina,Akut- und Notfallmedizin,Zentrale Notaufnahme,Herzstillstand,Ersthelfer]]></category>
            <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 14:20:31 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/094ac002-1e8d-4969-aa58-3d5f7366e42f/500_260203_nbgland_schockt_neue_helfer.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/094ac002-1e8d-4969-aa58-3d5f7366e42f/500_260203_nbgland_schockt_neue_helfer.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/094ac002-1e8d-4969-aa58-3d5f7366e42f/260203_nbgland_schockt_neue_helfer.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Neue Helfer f&amp;uuml;r das Projekt &amp;quot;N&amp;uuml;rnberger Land schockt&amp;quot;]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Ein Teil der neu registrierten Helfer f&amp;uuml;r das Projekt &amp;bdquo;N&amp;uuml;rnberger Land schockt&amp;ldquo; am Krankenhaus Rummelsberg um Chefarzt Dr. Carsten Kopschina (rechts im Bild). 15 der 400 registrierten Helfer kommen aus der Rummelsberger Klinik.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>„Besonders in dieser Welt“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/besonders-in-dieser-welt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/besonders-in-dieser-welt/</guid><pp:caseid>733099</pp:caseid><pp:subtitle>Orthopädentag mit über 100 Ärzten am Krankenhaus Rummelsberg durchgeführt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Der Orthopädentag am Krankenhaus Rummelsberg hat eine jahrzehntelange Tradition und ist ein fester Bestandteil zu Jahresbeginn im Kalender von Ärzten aus der Region. Über 100 Mediziner folgten der Einladung des Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Richard Stangl in ein Krankenhaus, welches „schon besonders ist in dieser Welt“. Davon zeugten die speziellen Fälle und Versorgungen, die vorgestellt wurden, auch wenn man nicht nur eine Fachklinik mehr sei, sondern mittlerweile das Leistungsspektrum auch darüber hinaus gehe, so Stangl.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Zusammen mit Dr. Stefan Klug, seines Zeichens stellvertretender Landesvorsitzender Bayerns des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V., begrüßte Stangl die Anwesenden, darunter Hausärzte, Fachärzte, Therapeuten und Pflegepersonal – aber auch Vertreter der Industrie. Klug thematisierte die Entwicklung in der Orthopädie und dass sich hier sehr viel getan habe. „Von minimalinvasiver Gelenkchirurgie, über Knorpelersatz bis hin zur Bildgebung hat sich in 100 Jahren sehr viel getan. Leider werden unsere Handlungsspielräume weniger, bewährte Medikamente fallen weg, die Wirtschaftlichkeit prägt uns und die IT sorgt für keinen Produktionsfortschritt. Im Gegenteil: Sie ist ein Zeitfresser“, so Klug. Dabei rechnete er vor, dass eine Arztpraxis von 250 Arbeitstagen im Jahr allein 65 Arbeitstage mit Dokumentationspflichten beschäftigt sei.</span></p><h2><span><strong>Steigende ambulante Zahlen werden kritisch gesehen</strong></span></h2><p><span>Geschäftsführer Frank Stauch stellte die Entwicklung der Klinik vor, wo 2025 insgesamt 13.266 stationäre Fälle versorgt wurden – davon allein 7.000 in der Orthopädie und Unfallchirurgie. Auch die ambulanten Operationen nahmen zu. Im Vergleich zum Vorjahr um knapp 34 Prozent. „Eine Entwicklung, die von der Politik so gewollt ist, die wir aber kritisch sehen, da diese Fälle nicht wirtschaftlich erbracht werden können.“ Der Klinikchef thematisierte darüber hinaus die sektorengleiche Vergütung durch Hybrid-DRGs und zeigte auf, dass die Anzahl von 2024, wo es erst zwölf Hybrid-DRGs und 244 OPS-Codes waren, mittlerweile auf 69 bzw. 904 gestiegen ist. „Durch die Ausweitung möchte die Politik zwei Millionen Fälle ambulantisieren.“</span></p><h2><span><strong>Kontrolltermine bei Kindern in der Corona-Pandemie vernachlässigt</strong></span></h2><p><span>Im fachlichen Teil eröffnete Chefarzt Dr. Michael Wachowsky, der im Falle von X- und O-Beinen auf die Wachstumslenkung bei Kindern und Jugendlichen einging. Sein Credo: „Mädchen sollten im Alter von 11 und 12 Jahren vorstellig werden, Jungen wollen wir im Alter von 12 und 13 Jahren sehen.“ Der richtige OP-Zeitpunkt ist entscheidend für den Erfolg. In der Corona-Pandemie seien viele Kontrolltermine nicht wahrgenommen worden, was sich immer mehr zeige. Chefarzt-Kollege Prof. Dr. Dr. Wolf Drescher gab ein Update zur Knie-Endoprothetik. Die exakte Positionierung des Implantats sei von größter Bedeutung. In einer vorgestellten Studie aus Texas zeige sich, dass bei zu viel Innenrotation die Wahrscheinlichkeit auf Knieschmerzen nach Implantation deutlich zunehme und die Standzeiten, also die Halbwertszeit von Prothesen, abnehme. An der Klinik in Rummelsberg wirke man dagegen, in dem statt eines symmetrischen Tibia-Kopfes ein assymmetrischer eingebaut werde. Zudem soll es im neuen OP ein Robotik-System geben. „Die Robotik ist eine sinnvolle Weiterentwicklung der Knie-Navigation, benötigt aber neben einem finanziellen Investment auch Zeit.“ Dr. Alfred Tylla ging auf die Korrektur von Deformitäten beim Knie ein und betonte auch hier, dass die Winkel korrekt sein müssen bzw. exakt gemessen werden muss. Die Arthroskopie ermöglicht eine exakte Indikationsüberprüfung, dazu brauche es eine vollständige Deformitätenanalyse und eine ausführliche Planung.</span></p><h2><span><strong>Bei Hallux valgus: Nicht nur die Deformität korrigieren, auch den Knorpel ersetzen</strong></span></h2><p><span>PD Dr. Lars Eden widmete sich der Ruptur der Bizepssehne. Ein Phänomen, welches nahezu ausschließlich Männer im Durchschnittsalter von 47 Jahre treffe. Bei einem Riss sei eine Operation das Mittel der Wahl, auch wenn Komplikationen auftreten können und die Flexions- und Supinationskraft danach reduziert sei. „Da aber in der Regel der dominierende Arm betroffen ist und hier in der Regel die Kraft höher ist, kann das vernachlässigt werden“, so Eden. Den ersten Vortragsteil komplettierte Prof. Dr. Martinus Richter, der eine neue Leitlinie bei der Behandlung des Hallux valgus vorstellte. Gleichzeitig betonte Richter die Vorgehensweise in Rummelsberg, dass neben der Korrektur der Deformität auch der Knorpel ersetzt werde. „Knorpelersatz verbessert nachweislich die Gelenkfunktion. Die Arthrose wird durch die reine Korrektur nicht besser. Aus diesem Grund machen wir immer beide Schritte zusammen“, so Richter.</span></p><h2><span><strong>Knochenbrüche rund um ein künstliches Gelenk ein großes Problem im Gesundheitswesen</strong></span></h2><p><span>Warum Rummelsberg so besonders ist, wurde auch im Vortrag von Dr. Murat Yörük deutlich. Der leitende Oberarzt präsentierte Fälle, die keine normale Wechselendoprothetik mehr darstellen, sondern als Spezialfälle gelten. Hier wird nicht nur das Gelenk, sondern ganze Teile im Becken ersetzt. Die Klinik von Chefarzt Dr. Lenz ist in ihrem Bereich deutschlandweit führend und bei vielen Spezialimplantaten weltweit Hauptanwender. Prof. Dr. Mario Perl, Direktor der unfallchirurgischen Klinik und orthopädischen Chirurgie vom Universitätsklinikum Erlangen, präsentierte Neuerungen und Möglichkeiten der 3D-Bildgebung. Dabei stellte er einen selbstfahrenden 3D-Bildwandler im OP vor, der in Zusammenarbeit mit Siemens entwickelt wurde. „Dadurch gibt es wesentliche Vorteile. Zum einen ist es eine enorme Zeitersparnis, da auch das Reinbringen via Knopfdruck passiert, man spart sich das Personal für die Bedienung und das Gerät kommt mit weniger Strahlung aus“, so Perl. Chefarzt PD Dr. Uwe Vieweg nutzte die Veranstaltung zum Netzwerken und stellte sein Team und die Zugangswege zu seiner Klinik den niedergelassenen Ärzten vor und welche Indikationen von der Klinik für chirurgische und konservative Wirbelsäulentherapie behandelt werden. Zum Abschluss des Orthopädentages thematisierte Gastgeber Stangl die periprothetischen Frakturen, also Knochenbrüche rund um ein künstliches Gelenk. „Wir steuern hier auf eine große Katastrophe im Gesundheitswesen zu, da die Zahlen rasant steigen und nicht jede Klinik das abdecken kann“, so Stangl. Allein in den vergangenen zehn Jahren gäbe es einen deutschlandweiten Anstieg um 500 Prozent. Viele Faktoren wie Stabilität und Funktion vor der Fraktur, Co-Morbidität und Mobilität, Knochenqualität und Osteoporose-Management seien hier zu beachten. Zudem muss der Unfall im besten Fall innerhalb von drei Tagen versorgt werden. „Eine enge Zusammenarbeit zwischen Niedergelassenen und Klinik wäre hier wünschenswert. Insbesondere wenn es um Frakturen zwischen zwei im selben Knochen einliegenden Prothesen geht, ist ein osteoanaboles Management bei Osteporose zum Knochenaufbau dringlich geboten,“, so Stangl.</span></p><p><span>Zahlreiche Vertreter aus der Industrie präsentierten im Anschluss ihre Produkte rund um die Mobilität und den Mobilitätserhalt. Zudem wurden in einer Posterausstellung besondere Fälle dargestellt, die am Krankenhaus Rummelsberg versorgt wurden. Damit schloss sich auch der Kreis zu den eingangs erwähnten Worten von Prof. Stangl: „Ein Krankenhaus, das schon besonders ist in dieser Welt.“</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c66bab0c-9289-4906-895c-5c0530d08c87/1920_260110_orthopaedentag_2026.jpg?10000"><p><span>Besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen: Die hohe Expertise im Bereich der Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg war beim Orthopädentag mit über 100 niedergelassenen Ärzten und Fachärzten allgegenwärtig.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c66bab0c-9289-4906-895c-5c0530d08c87/260110_orthopaedentag_2026/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Orthopaedentag,Orthopaedie,Unfallchirurgie,Chefarzt Prof. Dr. Richard Stangl,Hybrid-DRGs,Corona-Pandemie,Hallux valgus,Frakturen]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 16:53:55 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/c66bab0c-9289-4906-895c-5c0530d08c87/500_260110_orthopaedentag_2026.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/c66bab0c-9289-4906-895c-5c0530d08c87/500_260110_orthopaedentag_2026.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c66bab0c-9289-4906-895c-5c0530d08c87/260110_orthopaedentag_2026.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Orthop&amp;auml;dentag 2026]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Besondere Situationen erfordern besondere Ma&amp;szlig;nahmen: Die hohe Expertise im Bereich der Orthop&amp;auml;die und Unfallchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg war beim Orthop&amp;auml;dentag mit &amp;uuml;ber 100 niedergelassenen &amp;Auml;rzten und Fach&amp;auml;rzten allgegenw&amp;auml;rtig.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Unkontrollierbares Zittern: Mit Ultraschallwellen gezielt betroffene Gehirnzellen ausschalten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/unkontrollierbares-zittern-mit-ultraschallwellen-gezielt-betroffene-gehirnzellen-ausschalten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/unkontrollierbares-zittern-mit-ultraschallwellen-gezielt-betroffene-gehirnzellen-ausschalten/</guid><pp:caseid>732842</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der fokussierte Ultraschall ist eine schonende Therapiemöglichkeit gegen den sogenannten essenziellen Tremor. Die Betroffenen leiden unter unkontrollierbaren Muskelaktivitäten, schon der Griff zum Wasserglas ist oft eine Herausforderung. Mit der Therapiemethode werden nur die auslösenden Bereiche im Gehirn behandelt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der essenzielle Tremor ist eine neurologische Bewegungsstörung, bei der es zu rhythmischen, unwillkürlichen Muskelaktivitäten kommt, meist an Händen und Armen. Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt, eine genetische Veranlagung ist aber wahrscheinlich. Typisch ist, dass das Zittern bei gezielten Bewegungen oder beim Halten einer Position stärker wird (z. B. beim Schreiben oder beim Trinken). Der essenzielle Tremor ist gutartig, schreitet jedoch langsam fort und beeinträchtigt den Alltag.&nbsp;</p><p>Der Magnetresonanz-gesteuerte fokussierte Ultraschall, kurz MRgFUS, ist eine schonende Behandlungsmethode, die bisher nur an wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt wird. Dazu gehören die Sana Kliniken Duisburg, die dieses Hochpräzisionsverfahren anbieten und in Zusammenarbeit mit dem Neurologen und Neurowissenschaftler Professor Lars Wojtecki von der Universitätsklinik Düsseldorf sowie Privatdozent Dr. Haidar Dafsari aus der Universitätsklinik Köln evaluieren.</p><p>„MRgFUS eignet sich für Patienten mit schwerem Tremor, bei denen Medikamente nicht ausreichend wirken", erklärt Lars Wojtecki. „Als Alternative zur tiefen Hirnstimulation ist MRgFUS eine nicht-invasive Behandlungsoption, von der die Patienten profitieren können", ergänzt Haidar Dafsari.&nbsp;</p><p>Professor Wilhelm Nacimiento, Chefarzt der Neurologie der Sana Kliniken Duisburg, betont, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei dieser Therapie ist: „Unsere neurologische Abteilung begleitet die Patientinnen und Patienten vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge. Das neurochirurgische Team nimmt den Eingriff dann in der Abteilung für Neuroradiologie im MRT vor.”</p><h2>Zellen werden erhitzt</h2><p>Das Grundprinzip des Verfahrens ist einfach. Ärzte bündeln hochintensive Ultraschallwellen von außen gezielt auf einen Punkt im Gehirn.&nbsp;</p><p>Das Team der Radiologie und Neuroradiologie bereitet die Patienten vor. Chefarzt Dr. Martin Schlunz-Hendann, Facharzt für Radiologie mit dem Schwerpunkt Neuroradiologie, erklärt, wie wichtig die Vorbereitung vor dem eigentlichen Eingriff ist: „Unsere medizinischen Technologinnen der Radiologie (MTRs) müssen das Gerät auf den Millimeter genau einstellen, damit die Ultraschallwellen auch an der richtigen Stelle im Gehirn ankommen. Dies stellen wir durch unsere Bildgebung sicher.”</p><p>Professor Martin Scholz, Facharzt für Neurochirurgie und spezielle neurochirurgische Intensivmedizin bei Sana, erläutert die Vorgehensweise: „Um die richtige Stelle zu finden, die den Tremor, verursacht, setzen wir den Magnetresonanztomografen (MRT) zur Bildgebung ein. Der behandelte Bereich wird durch die Ultraschallwellen erhitzt. Dadurch sterben krankhafte Zellen ab, umliegende Gewebebereiche bleiben aber unberührt. Daher ist dieses Verfahren für die Patienten sehr schonend.”</p><p>Die Anwendung besteht aus mehreren Schritten:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e8f798bc5cd44204f6ff4a83481c44360">Ultraschallsender anbringen: Zunächst muss der Kopf rasiert und die Haut lokal betäubt werden. Danach verteilen die Ärzte mit einer Art Helm rund 1.000 kleine Ultraschallsender am Kopf.</li><li data-list-item-id="e5f8cb303ef7a116676f46a14d3d27fed">Den richtigen Bereich identifizieren: Danach erstellen die Mediziner im MRT eine exakte dreidimensionale Karte des betroffenen Bereichs im Gehirnbereich, der nur wenige Millimeter groß ist. Mit einer geringen Temperatur wird der fokussierte Ultraschall an der entsprechenden Stelle appliziert. Dadurch werden die Zellen nur kurzfristig lahmgelegt und nicht zerstört.</li><li data-list-item-id="ed042dc4d30e1965cf47e62a253a53f45">Testen, ob sich ein Erfolg einstellt: Die Patienten führen unter der Behandlung mit der niedrigen Temperatur eine Bewegung aus, die normalerweise zum bekannten Zittern führt. Nimmt der Tremor während der Testphase ab, haben die Mediziner den richtigen Punkt ermittelt.</li><li data-list-item-id="e53bb65b6af68881e76a1645e5b0e7c77">Behandlung mit Hitze: Sobald die Ärzte die richtige Stelle gefunden haben, werden die Nervenzellen mit gebündelten Schallwellen zerstört. Die Behandlung ist schmerzlos, dauert mehrere Stunden und wird in Intervallen eingesetzt. Die Kontrolle erfolgt mittels MRT.</li></ul><p>So können die Ärzte die Temperatur und Wirkung des Eingriffs in Echtzeit kontrollieren. Daher ist die Therapie sehr sicher und effektiv.</p><h2>Erfolg tritt sofort ein</h2><p>Sofort nach dem Eingriff bemerken die Patienten in der Regel bereits eine nahezu vollständige Reduzierung des Tremors. Sie können sich wieder mit größerer Sicherheit bewegen und Alltagstätigkeiten wie Schreiben oder Trinken sind plötzlich wieder ohne Probleme möglich. Das verbessert nicht nur die Selbstständigkeit, sondern auch die Lebensqualität enorm.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Erstgespräch vereinbaren!&nbsp;</strong></p><p>Sind Sie selbst oder ein Angehöriger von einem essenziellen Tremor betroffen und interessieren sich für die MRgFUS-Therapie?&nbsp;</p><p>Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir beraten Sie, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt. E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:MRgFUS@sana.de">MRgFUS@sana.de</a></p><p>Aufgrund der großen Nachfrage kann die Beantwortung der Anfragen aktuell etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und melden uns so bald wie möglich bei Ihnen!&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurologie" target="_blank">Neurologie | Duisburg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurochirurgie" target="_blank">Neurochirurgie | Duisburg</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/radiologie-und-neuroradiologie" target="_blank">Radiologie | Duisburg</a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-011l_S2k_Tremor_2022-08.pdf" target="_blank">Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Tremor</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:03:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/44b244ee-008b-492c-b97e-f768c2b9c3c5/500_251210patientmitteamdersanaklinikenduisburg.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/44b244ee-008b-492c-b97e-f768c2b9c3c5/500_251210patientmitteamdersanaklinikenduisburg.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/44b244ee-008b-492c-b97e-f768c2b9c3c5/251210patientmitteamdersanaklinikenduisburg.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patient mit Team der Sana Kliniken Duisburg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Patient Norbert R. mit essenziellem Tremor nach der Therapie mit fokussiertem Ultraschall und Sana-Team. Hintere Reihe (v.l.): Prof. Wilhelm Nacimiento, Dr. Martin Wettig, Prof. Martin Scholz; zweite Reihe (v.l.): Prof. Lars Wojtecki, Rebecca Riewer, Joana Jansen, Sabrina Otrzonsek .]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Warum MRgFUS nur im Team funktioniert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/interdisziplinaere-zusammenarbeit-warum-mrgfus-nur-im-team-funktioniert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/interdisziplinaere-zusammenarbeit-warum-mrgfus-nur-im-team-funktioniert/</guid><pp:caseid>732840</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Einführung des Magnetresonanz-gesteuerten fokussierten Ultraschalls, kurz MRgFUS, zur Behandlung von Patienten mit essenziellem Tremor, eröffnet nicht nur neue Therapiemöglichkeiten, sondern verändert auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen. Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie bilden das interdisziplinäre Team. Unterstützt werden sie durch die Kollegen der Anästhesie.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bei der Behandlung mit MRgFUS – einer modernen, nicht-invasiven Methode zur Therapie ausgewählter Patienten mit essenziellem Tremor – arbeiten mehrere Fachrichtungen eng zusammen. Das bedeutet für die Patienten eine optimale Planung und eine umfassende Betreuung aus verschiedenen fachlichen Perspektiven.</p><h2>Neurologie: Erste Anlaufstelle</h2><p>Zu Beginn stellen sich die Patienten in der Neurologie vor. Die Fachärzte fragen die Beschwerden ab, führen Untersuchungen durch und prüfen, ob die Behandlung mit MRgFUS für den individuellen Fall die richtige Therapie ist. MRgFUS eignet sich für Patienten mit ausgeprägtem Tremor trotz Medikamenten und als Alternative zur tiefen Hirnstimulation. Die Neurologen begleiten die Patienten meist während des gesamten Prozesses.</p><h2>Neurochirurgie: Durchführung des Eingriffs</h2><p>Auch wenn MRgFUS keine Operation im klassischen Sinne ist, handelt es sich doch um einen neurochirurgischen Eingriff im Gehirn. Die Neurochirurgen definieren die zu behandelnde Stelle im Gehirn und leiten die Behandlung.</p><h2>Neuroradiologie: Exakte Bildgebung</h2><p>Der Eingriff ist nur mithilfe der MRT-Bilder aus der Neuroradiologie durchführbar. Die Spezialisten für die Bildgebung sorgen so dafür, den richtigen Bereich im Gehirn zu identifizieren. So können die Neurochirurgen den Eingriff auf den Millimeter genau durchführen.</p><h2>Eingriff als Teamleistung</h2><p>In der Praxis entsteht ein eng abgestimmter Arbeitsablauf, denn MRgFUS verlangt nicht nur Austausch, sondern klar definierte Prozesse. Auf eine gemeinsame Fallbesprechung folgt die präzise Planung, der eigentliche Eingriff wird im Team durchgeführt und die Nachsorge erfolgt erneut unter gemeinsamer Beobachtung. Jede Entscheidung wird im interdisziplinären Dialog getroffen. Damit erhalten die Patienten nicht nur eine innovative Therapie, sondern auch die optimale Betreuung mehrerer Fachrichtungen „aus einer Hand“.</p><p><strong>Erstgespräch vereinbaren!&nbsp;</strong></p><p>Sind Sie selbst oder ein Angehöriger von einem essenziellen Tremor betroffen und interessieren sich für die MRgFUS-Therapie?&nbsp;</p><p>Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir beraten Sie, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt. E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:MRgFUS@sana.de">MRgFUS@sana.de</a></p><p>Aufgrund der großen Nachfrage kann die Beantwortung der Anfragen aktuell etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und melden uns so bald wie möglich bei Ihnen!&nbsp;</p><p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurologie" target="_blank">Neurologie | Duisburg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurochirurgie" target="_blank">Neurochirurgie | Duisburg</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/radiologie-und-neuroradiologie" target="_blank">Radiologie | Duisburg</a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-011l_S2k_Tremor_2022-08.pdf" target="_blank">Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Tremor</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/1920_251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie.jpg?10000"><p><i>Die Behandlung mit MRgFUS erfordert Teamarbeit zwischen Spezialisten aus Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:02:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/500_251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/500_251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sana Kliniken Duisburg: MRgFUS-Therapie funktioniert nur im Team]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die Behandlung mit MRgFUS erfordert Teamarbeit zwischen Spezialisten aus Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Fokussierter Ultraschall: Nach 60 Jahren endlich beschwerdefrei</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-nach-60-jahren-endlich-beschwerdefrei/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-nach-60-jahren-endlich-beschwerdefrei/</guid><pp:caseid>732839</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Sechs Jahrzehnte lang litt Brigitte F. unter unkontrollierbarem Zittern unklarer Ursache. Mediziner sprechen von essenziellem Tremor. Dank einer neuartigen, besonders schonenden Behandlung an den Sana Kliniken Duisburg ist sie heute nahezu beschwerdefrei.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Fast ihr ganzes Leben begleitete Brigitte F. ein Zittern, das sie nie kontrollieren konnte. Was mit 19 Jahren begann, entwickelte sich über sechs Jahrzehnte hinweg zu einer immer größeren Belastung. Die Hände zitterten unaufhörlich und auch am Kopf zeigten sich die Symptome. Ursache dafür war wahrscheinlich eine genetische Veranlagung, denn schon die Mutter der Patientin sowie ihre Geschwister und deren Mutter litten an einem Tremor. Für Brigitte F. bedeutete die Diagnose vor allem eines: zunehmende Einschränkung im Alltag.</p><h2>Einfache Dinge werden zur Herausforderung</h2><p>Mit den Jahren wurde das Zittern stärker. Besonders die linke Hand machte ihr zunehmend zu schaffen. „Ich konnte in den letzten Monaten kaum ein Glas halten, geschweige denn daraus trinken, ohne alles zu verschütten“, erinnert sich die heute 80-Jährige. Für eine Frau, die allein lebt und deren Kinder weit weg in Amerika leben, wurde selbst das scheinbar Selbstverständliche zur täglichen Herausforderung. Über viele Jahre hinweg versuchte die Patientin, mit Medikamenten wie Primidon Linderung zu finden, doch der Erfolg blieb aus. Nach mehr als 20 Jahren Therapie hatte sie sich schließlich damit abgefunden, dass sich ihr Zustand wohl nicht mehr verbessern würde.</p><h2>Wendepunkt durch fokussierte Ultraschall-Behandlung</h2><p>Dann kam der Wendepunkt – eher zufällig. In der Zeitung las Brigitte F. von einer neuartigen, besonders schonenden Behandlungsmethode: dem Magnetresonanz-gesteuerten fokussierten Ultraschall, kurz MRgFUS. Ihr Neurologe, Privatdozent Dr. med. Martin Winterholler vom Sana Krankenhaus Rummelsberg, organisierte zeitnah die Überweisung zu den Spezialisten der Sana Kliniken Duisburg. Mitte November 2025 war es schließlich so weit. Sie machte sich auf den Weg von ihrem Heimatort Nürnberg zur Therapie nach Duisburg.</p><h2>Plötzlich wieder Ruhe in den Händen</h2><p>Angst oder Sorgen hatte Brigitte F. nicht. „Ich hatte vollstes Vertrauen zu den Ärzten“, sagt sie. “Ich wurde über alle Schritte genau informiert, es war eine sehr gute Erfahrung mit dem Team der Sana Kliniken Duisburg. Wir haben sogar gelacht, während mir die Kanülen gesetzt wurden. Ich habe sehr schwer zu findende Venen, das weiß ich.” Daraufhin folgte die Therapie im MRT und das Vertrauen wurde belohnt.&nbsp;</p><p>“Obwohl sich alles sehr ungewohnt angefühlt und vier Stunden gedauert hat, hatte ich keinerlei Schmerzen oder Unwohlsein. Ich war die ganze Zeit wach und musste zum Beispiel mit der linken Hand Kreise malen. Zu Beginn habe ich gezittert wie immer, nach und nach wurde es besser und am Ende der Prozedur konnte ich ohne den Tremor mehrere große Kreise hintereinander zeichnen. Da lag ich noch in der Röhre. Danach wurde ich auf den Gang gebracht, die Experten standen um mich herum und wir haben zusammen geklatscht, weil alle sehr glücklich über den tollen Erfolg waren. Sogar das Zittern am Kopf wurde besser, wobei das Ziel der Therapie ja die linke Hand war”, berichtet Brigitte F. Nach Jahrzehnten des Zitterns plötzlich wieder Ruhe in der linken Hand und am Kopf, ein unglaubliches Gefühl nach so langer Zeit.</p><p>Die MRgFUS-Therapie gilt als besonders schonend und wird derzeit nur an wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt. Für Brigitte F. bedeutete sie nicht nur medizinischen Fortschritt, sondern vor allem ein neues Stück Lebensqualität im Alltag. Nach 60 Jahren Zittern kann sie heute wieder normal aus einem Glas trinken.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/1920_251218vorher-nachhertestmrgfus.jpg?10000"><p><i>Vor der Therapie ist das Zittern beim Zeichnen der Linie sehr deutlich. Nach der Behandlung mit MRgFUS an den Sana Kliniken Duisburg kann die Patientin die Spirale mit ruhiger Hand zeichnen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/251218vorher-nachhertestmrgfus/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:01:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/500_251218vorher-nachhertestmrgfus.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/500_251218vorher-nachhertestmrgfus.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/251218vorher-nachhertestmrgfus.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sana Kliniken Duisburg: Therapieerfolg nach MRgFUS-Therapie]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Vor der Therapie ist das Zittern beim Zeichnen der Linie sehr deutlich. Nach der Behandlung mit MRgFUS an den Sana Kliniken Duisburg kann die Patientin die Spirale mit ruhiger Hand zeichnen.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Fokussierter Ultraschall: &quot;Ich habe mich wie ein neuer Mensch gefühlt&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-ich-habe-mich-wie-ein-neuer-mensch-gefuehlt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-ich-habe-mich-wie-ein-neuer-mensch-gefuehlt/</guid><pp:caseid>732836</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Als Norbert R. das erste Mal das unkontrollierbare Zittern seiner Hände bemerkte, war er noch im Polizeidienst. Das ist mittlerweile 20 Jahre her. Direkt nach der Behandlung mit fokussiertem Ultraschall in den Sana Klinken Duisburg konnte er wieder Trinken und Schreiben. &nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal bemerkte Norbert R. das Zittern während eines einhändigen Schießtrainings. Die Waffe lag ruhig in der linken Hand, doch die rechte gehorchte ihm nicht mehr. „Ich konnte sie einfach nicht stillhalten“, erinnert sich der ehemalige Polizist. „In dem Moment habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Es war ein beunruhigendes Gefühl, besonders in einem Beruf, in dem Kontrolle und Präzision selbstverständlich sind."</p><p>Die Unsicherheit blieb. Auch im Alltag zitterte die Hand immer wieder, zunächst kaum wahrnehmbar, dann zunehmend deutlicher. Mehrere ärztliche Untersuchungen folgten, doch eine klare Ursache ließ sich nicht finden. Schließlich lautete die Diagnose essenzieller Tremor. Verschiedene medikamentöse Therapieversuche, unter anderem mit Propranolol und Primidon, brachten keine spürbare Besserung. Stattdessen traten Nebenwirkungen auf, die eine zusätzliche Belastung darstellten.</p><p>„Irgendwann habe ich mich damit abgefunden, dass sich daran wohl nichts mehr ändern würde“, sagt er. Über Jahre lernte er, mit dem Zittern zu leben – oft still, manchmal frustriert. Doch in den vergangenen fünf Jahren nahmen die Symptome erneut zu. Dinge, die früher selbstverständlich waren, wurden mühsam: ein Glas sicher halten, sauber essen, ruhig schreiben.</p><h2>Durch Zufall zur wirksamen Therapie</h2><p>Dass sich daran doch noch etwas ändern sollte, war reiner Zufall. Eigentlich befand er sich wegen anderer Beschwerden in ärztlicher Behandlung. Im Gespräch erwähnte er beiläufig auch das Zittern seiner Hände. Sein Arzt reagierte sofort und erzählte ihm von einer neuartigen Therapiemethode mit fokussiertem Ultraschall an den Sana Klinken Duisburg. „Es war genau der richtige Moment“, sagt der Patient. „Zum ersten Mal hatte ich wieder Hoffnung.“</p><p>Er informierte sich intensiv, sah Erfahrungsberichte anderer Betroffener und sprach mit einem ehemaligen Kollegen, der diese Behandlung selbst erlebt hatte. Dessen positive Erfahrungen gaben schließlich den Ausschlag. „Ich war überzeugt, dass ich es versuchen muss.“ Mitte August erhielt er seinen Termin in den Sana Kliniken Duisburg.</p><h2>Neuanfang mit 75 Jahren</h2><p>Schon kurz nach der Behandlung spürte Norbert R. die positive Veränderung. „Ich habe mich wie ein neuer Mensch gefühlt“, sagt er glücklich. Vor allem die kleinen Dinge machten für ihn den Unterschied: in Ruhe essen, ein Glas Wasser ohne Zittern zum Mund führen. „Für mich sind die Symptome vollständig verschwunden“, so der Patient.</p><p>Mit 75 Jahren hat Norbert R. seine Selbstständigkeit im Alltag zurückgewonnen. „Ich bin dem gesamten Team um Professor Nacimiento unendlich dankbar“, sagt er. Und mit einem Augenzwinkern fügt er noch hinzu: "Nacimiento ist ja auch das spanische Wort für Geburt.”&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2f4b3e67-04d3-441f-9e45-46b2234aa3ee/1920_251218mrgfuspatient.jpg?10000"><p><i>Nach der MRgFUS-Therapie sind Patient und das Team der Sana Kliniken Duisburg glücklich über den Behandlungserfolg.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2f4b3e67-04d3-441f-9e45-46b2234aa3ee/251218mrgfuspatient/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/2f4b3e67-04d3-441f-9e45-46b2234aa3ee/500_251218mrgfuspatient.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/2f4b3e67-04d3-441f-9e45-46b2234aa3ee/500_251218mrgfuspatient.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/2f4b3e67-04d3-441f-9e45-46b2234aa3ee/251218mrgfuspatient.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patient und Team der Sana Kliniken Duisburg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Nach der MRgFUS-Therapie sind Patient und das Team der Sana Kliniken Duisburg gl&amp;uuml;cklich &amp;uuml;ber den Behandlungserfolg.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>1.000 Patientin in der Gastroenterologie in Rummelsberg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/1000-patientin-in-der-gastroenterologie-in-rummelsberg/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/1000-patientin-in-der-gastroenterologie-in-rummelsberg/</guid><pp:caseid>728744</pp:caseid><pp:subtitle>Knapp ein halbes Jahr nach Eröffnung wird das ambulante Angebot für Magen- und Darmspiegelungen gut genutzt – und weiter ausgebaut</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Fast exakt sechs Monate nach der Eröffnung der Klinik für Gastroenterologie am Krankenhaus Rummelsberg hat Chefarzt Dr. Adrian Vizireanu den 1.000 ambulanten Patienten begrüßt. „Ich freue mich, dass dieses Angebot an unserer Klinik sich in so kurzer Zeit etabliert hat. Wir haben aber weiterhin freie Kapazitäten für ambulante Magen- und Darmspiegelungen und bauen unser Angebot weiter aus“, so Geschäftsführer Frank Stauch.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Zahlen sprechen für sich: 350 stationären Endoskopien für den oberen und unteren Verdauungstrakt stehen 1.000 ambulante Koloskopien und Gastroskopien gegenüber. Wenn Mediziner von Koloskopie sprechen, meinen sie damit eine Darmspiegelung, bei einer Gastroskopie ist eine Magenspiegelung gemeint. Bei den stationären Endoskopien sind die Organe des oberen Verdauungstraktes, also Speiseröhre, Magen und Dünndarm, häufiger in Rummelsberg gespiegelt worden, als die Organe im unteren Verdauungstrakt, namentlich Dickdarm, Rectum, Anus. Bei den ambulanten Fällen ist bei den Darmspiegelungen ein deutliches Übergewicht festzustellen. Aber auch die Kombination aus Magen- und Darmspiegelung wird in der Klinik für Gastroenterologie um Chefarzt Dr. Adrian Vizireanu angeboten und wahrgenommen. Der Mediziner ist zufrieden, wenn er auf die ersten sechs Monate seines Wirkens zurückblickt. „Wir haben hier eine eigene Klinik in Rekordzeit aus der Taufe gehoben. Selbstverständlich haben wir noch mehr Kapazitäten, aber unser ambulantes und stationäres Angebot an der Klinik in Rummelsberg muss sich noch weiter herumsprechen – sowohl bei den Patienten als auch bei den niedergelassenen Kollegen“, betont Vizireanu.</span></p><h2><span><strong>Zwei Endoskopie-Türme mit KI im Einsatz</strong></span></h2><p><span>Knapp eine Million Euro hat das Krankenhaus Rummelsberg für die Leistungserweiterung in den Bereich der Gastroenterologie im Frühjahr 2025 investiert. Im Eingangsbereich des Laurentiushauses wurden mehrere Räume umgebaut, so dass eine hochmoderne Endoskopieabteilung entstanden ist. Nachdem zum Start einer der angeschafften Endoskopie-Türme mit einem Künstliche-Intelligenz-Modul ausgestattet war, sind es mittlerweile beide. Dazu Dr. Vizireanu: „Bei der Untersuchung weist das Modul den Arzt auf kleinste Veränderungen der Schleimhäute hin. So können Veränderungen auch dann entdeckt werden, wenn Sie für den Arzt aufgrund der Anatomie des Darms oder der geringen Größe nur schwer zu erkennen sind. Die Nachfrage der Patienten war so groß, dass die Geschäftsführung auch den zweiten Turm mit KI ausgestattet hat.“</span></p><h2><span><strong>Bei neun von zehn Patienten wird Darmkrebs gänzlich vermieden</strong></span></h2><p><span>1.000 Patienten haben seit der Eröffnung Mitte April das ambulante Angebot an der Klinik für Gastroenterologie bislang wahrgenommen. Vizireanu wünscht sich, dass seine Klinik noch mehr Zulauf erhält, denn: „Mit einer Darmspiegelung kann Krebs schnell aufgespürt und auch verhindert werden. Vorformen können frühzeitig erkannt und entfernt werden. Damit können wir bei neun von zehn Patienten Darmkrebs sogar gänzlich verhindern. Ab dem 50. Lebensjahr haben gesetzlich Versicherte sogar einen Anspruch auf eine solche Maßnahme. Nehmen Sie dieses Angebot wahr und sprechen Sie mit ihrem Hausarzt, der Sie dann an uns überweist!“ Sollten Vorerkrankungen in der Familie bekannt sein, wird die Untersuchung auch vor dem 50. Lebensjahr von der Krankenkasse übernommen. Hier gilt laut Vizireanu die Devise: „Zehn Lebensjahre vor dem Bekanntwerden der Erkrankung des Angehörigen sollte eine Untersuchung durchgeführt werden. Das heißt, wenn jemand aus der Familie mit 45 Jahren erkrankt ist, sollte mit 35 Jahren der Gastroenterologe aufgesucht werden. Diese Untersuchungen werden dann von der Kasse auch übernommen.“</span></p><h2><span><strong>Bis zu 15 Patienten am Tag</strong></span></h2><p><span>Bei einer Darmspieglung wird der gesamte Dickdarm begutachtet und auf Polypen oder krebsverdächtiges Gewebe untersucht. Dazu wird ein flexibler Schlauch über den After in den Darm eingebracht. Dieser Schlauch, auch Koloskop genannt, ist mit einer Lichtquelle und einer Kamera ausgestattet, mit der das Darminnere betrachtet werden kann. Für den Fall, dass verdächtige Schleimhautstellen entdeckt werden, kann eine Probe entnommen werden, die anschließend untersucht wird. Bis zu 15 Patienten kann das Team um Vizireanu pro Tag untersuchen. Dass man sich im Vorfeld der Untersuchungen mehr Gedanken macht, als eigentlich notwendig, das kann auch Patientin Carola Stöhr bestätigen. Sie wurde nach Ihrer Spiegelung mit einem Blumenstrauß überrascht – schließlich war sie die 1.000 ambulante Person am Krankenhaus Rummelsberg, die eine Spiegelung erhalten hat. „Es ist ein unangenehmes Thema, worüber man nicht gerne spricht. Aber mit so einer kurzen Untersuchung kann Schlimmeres vermieden werden – und man hat danach Gewissheit. Ich kann diese Vorsorgeuntersuchung nur wärmstens empfehlen. Das Team um Dr. Vizireanu ist sehr einfühlsam“, so Stöhr, die in Henfenfeld wohnt.</span></p><h2><span><strong>Gastroenterologisches Angebot wird kontinuierlich erweitert – Zentrum angestrebt</strong></span></h2><p><span>Was das gastroenterologische Angebot betrifft, ist es erst der Anfang an der Klinik. Um Bewegungsstörungen im Verdauungstrakt zu diganostizieren, wird eine gastrointestinale Manomentrie angeboten. Sie wird eingesetzt, wenn organische Ursachen für Schluck- und Stuhlentleerungsstörungen ausgeschlossen sind. In Sachen Reflux, wenn also Magensäure zurück in die Speiseröhre fließt und chronisches Sodbrennen, saueres Aufstoßen oder Beschwerden wie Husten, Heiserkeit und Schluckbeschwerden verursacht, gibt es ebenfalls Untersuchungsmöglichkeiten. „Hier steht uns eine Impedanzmessung zur Verfügung, mit der wir sowohl saure als auch nicht-saure Rückflüsse erkennen können, aber auch eine pH-Metrie, um den pH-Wert in der Speiseröhre über einen Zeitraum von 24 Stunden zu erfassen“, so Vizireanu. Eine Kapselendoskopie, wo eine Minikamera in Pillenform verschluckt wird und den Magen-Darm-Trakt durchquert, gehört ebenfalls zum diagnostischen Repertoire der Klinik. Diese Methode wird für eine Untersuchung des Dünndarms angewandt, da dieser mit herkömmlichen Endoskopen nur schwer zu erreichen ist. „Blutungsquellen können dadurch entdeckt werden oder auch Wucherungen wie Polypen oder Tumor“, erklärt Vizireanu. 50.000 bis 60.000 Bilder von der Darmwand werden übertragen, bis die Kapsel auf natürlichem Wege ausgeschieden wird. „Wir finden für jeden Patienten die richtige Untersuchungsmethode. Eine Kapseldendoskopie wird allerdings erst durchgeführt, wenn eine Magen- oder Darmspiegelung negativ ausfällt“, so der Gastroenterologe. Eine endoskopisch-retrograde Cholangio Pankreatikographie (ERCP) zur Untersuchung von Gallen- und Bauchspeicheldrüsengängen und eine Endosonografie zur Generierung von hochauflösenden Bildern von inneren Organen komplettieren das derzeitige Angebot der Klinik für Gastroenterologie in Rummelsberg. Wenn es nach Chefarzt Vizireanu geht, soll Rummelsberg künftig ein Zentrum für chronisch entzündliche Darmerkrankungen werden. Aktuell absolvieren die Rummelsberger Ärzte aus seiner Klinik an der Universitätsklinik in Großhadern die Munich Masterclass of Gastroenterology, ein Fortbildungsangebot für fortgeschrittene Weiterbildungsassistenten in der Gastroenterologie.</span></p><h2><span><strong>Informationsveranstaltung im Dezember</strong></span></h2><p><span>Für Patienten und Interessierte gibt es am Mittwoch, 3. Dezember um 17 Uhr die Möglichkeit zu einer Informationsveranstaltung mit dem Thema „Vor- und Nachsorge in der Gastroenterologie“ im Krankenhaus Rummelsberg. Dabei wird Chefarzt Dr. Adrian Vizireanu die neuesten Studienergebnisse präsentieren, die kürzlich veröffentlicht wurden.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ea5bc082-fe1c-42a1-a535-4927e554720d/1920_251120_1000_patientin_in_der_gastroenterologie.jpg?10000"><p><i><span>Weil sie die 1.000 ambulante Person war, die eine Spiegelung in der Klinik für Gastroenterologie am Krankenhaus Rummelsberg durchführen hat lassen, wurde Carola Stöhr mit einem Blumenstrauß überrascht. Überreicht wurde der Strauß von Chefarztsekretärin Sandra Krella (links) und Chefarzt Dr. Adrian Vizireanu (rechts im Bild).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ea5bc082-fe1c-42a1-a535-4927e554720d/251120_1000_patientin_in_der_gastroenterologie/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Gastroentereologie,Chefarzt Dr. Adrian Vizireanu,Darmspiegelung,Magenspiegelung,Koloskopie,Gastroskopie,ambulant]]></category>
            <pubDate>Thu, 20 Nov 2025 14:50:49 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/ea5bc082-fe1c-42a1-a535-4927e554720d/500_251120_1000_patientin_in_der_gastroenterologie.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/ea5bc082-fe1c-42a1-a535-4927e554720d/500_251120_1000_patientin_in_der_gastroenterologie.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ea5bc082-fe1c-42a1-a535-4927e554720d/251120_1000_patientin_in_der_gastroenterologie.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[1000 Patientin in der Gastroenterologie]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Weil sie die 1.000 ambulante Person war, die eine Spiegelung in der Klinik f&amp;uuml;r Gastroenterologie am Krankenhaus Rummelsberg durchf&amp;uuml;hren hat lassen, wurde Carola St&amp;ouml;hr mit einem Blumenstrau&amp;szlig; &amp;uuml;berrascht.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Krankenhaus Rummelsberg ganz vorne mit dabei</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/krankenhaus-rummelsberg-ganz-vorne-mit-dabei/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/krankenhaus-rummelsberg-ganz-vorne-mit-dabei/</guid><pp:caseid>728745</pp:caseid><pp:subtitle>Sechs Kliniken aus Schwarzenbruck auf der FOCUS-Klinikliste 2026</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Alle Jahre wieder bringt das Nachrichtenmagazin FOCUS die Klinikliste heraus, auf der bundesweit ausgezeichnete Kliniken aufgeführt sind. Alle Jahre wieder ganz vorne mit dabei ist das Krankenhaus Rummelsberg mit sechs Auszeichnungen.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Seit 2013 ununterbrochen ist das Krankenhaus Rummelsberg für den Bereich Hüftchirurgie ausgezeichnet – so auch in der Klinikliste 2026. Ebenfalls weiterhin mit dabei sind die Bereiche „Parkinson“ (seit 2017), „Fußchirurgie“ (seit 2021), „Wirbelsäulenchirurgie“ (seit 2022), „Multiple Sklerose“ (seit 2023) und „Geriatrie“ (seit 2025). „Wir freuen uns über diese erneute Listung, die ein Beleg dafür ist, dass wir nach wie vor hier Spitzenmedizin vor den Toren Nürnbergs anbieten“, so Geschäftsführer Frank Stauch.</span></p><p><span>Im Bereich der Hüftchirurgie wurden insgesamt 111 Kliniken deutschlandweit ausgezeichnet. Bei Parkinson sind es zusammen mit Rummelsberg 51. Deutlich weniger sind es im Bereich der Fuß- und Sprunggelenkchirurgie, wo lediglich 30 Kliniken aufgeführt sind. Im Bereich Wirbelsäule sind es 66 Kliniken, im Bereich Multiple Sklerose 54 und bei der Geriatrie 49 Kliniken.</span></p><h2><span><strong>Über die Klinikliste von FOCUS</strong></span></h2><p><span>Nach geprüften Kriterien bringt ein unabhängiges Institut Klarheit für Patienten und Angehörige hinsichtlich der richtigen Krankenhauswahl. In die Bewertung gehen unter anderem Daten zu Fallzahlen, Behandlungsergebnissen und Komplikationsraten, ausführliche Interviews mit renommierten Ärzten sowie wissenschaftliche Publikationen ein. In diesem Jahr wurden 1.516 Krankenhäuser mit 14.417 Kliniken und 428.500 einweisende Ärzte befragt. „In der Regel ist die Krankenhauslandschaft für Patienten nicht ganz leicht zu durchschauen. Bewertungsplattformen, Qualitätssiegel und Auszeichnungen wie vom Magazin FOCUS schaffen hier Transparenz, fungieren als Wegweiser und ermöglichen einen Vergleich“, erklärt Stauch, der auch betont: „Der Verdienst für diese serienmäßigen Auszeichnungen gilt in erster Line unseren Mitarbeitenden in Medizin, Pflege und Therapie, die tagtäglich daran arbeiten, dass Patienten die optimale Versorgung am Krankenhaus Rummelsberg erhalten.“</span></p><p><span>Knapp 13.500 Patienten werden jährlich stationär am Krankenhaus Rummelsberg behandelt. Knapp zwei Drittel entfallen auf den größten Bereich, die Orthopädie. Weiterführende Informationen zum Siegel und der dahinterstehenden Erhebungsmethodik finden Sie im Internet unter: </span><a href="https://www.focus-gesundheit.de/top-kliniken/methodik" target="_blank">https://www.focus-gesundheit.de/top-kliniken/methodik</a><span>.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f86ce707-0e32-4256-90ef-097e0c3c5f3f/1920_251118_focus_klinikliste_2026.jpeg?10000"><p><i>Das Krankenhaus Rummelsberg ist auch 2026 wieder auf der FOCUS-Klinikliste zahlreich vertreten.</i></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/f86ce707-0e32-4256-90ef-097e0c3c5f3f/251118_focus_klinikliste_2026.jpeg?10000" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Focus,Klinikliste,Auszeichnung,Spitzenmedizin,Schwarzenbruck,fusschirurgie,Parkinson,Multiple Sklerose,Wirbelsaeulenchirurgie,Geriatrie,Hueftchirurgie]]></category>
            <pubDate>Tue, 18 Nov 2025 16:38:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/f86ce707-0e32-4256-90ef-097e0c3c5f3f/500_251118_focus_klinikliste_2026.jpeg?10000" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/f86ce707-0e32-4256-90ef-097e0c3c5f3f/500_251118_focus_klinikliste_2026.jpeg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/f86ce707-0e32-4256-90ef-097e0c3c5f3f/251118_focus_klinikliste_2026.jpeg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Focus-Klinikliste 2026]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Gleich sechsmal auf der FOCUS-Klinikliste 2026 vertreten: das Krankenhaus Rummelsberg.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Auf die Herausforderungen in der Notfallmedizin vorbereiten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/auf-die-herausforderungen-in-der-notfallmedizin-vorbereiten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/auf-die-herausforderungen-in-der-notfallmedizin-vorbereiten/</guid><pp:caseid>728615</pp:caseid><pp:subtitle>Klinik für Akut- und Notfallmedizin richtete einen Rettungs- und Notfalltag aus</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die Herausforderungen in der Notfall- und Katastrophenmedizin nehmen zu – gesellschaftlich, politisch und medizinisch. Aus diesem Grund wurde erstmalig ein Tag im Zeichen der Rettungs- und Notfallmedizin am Krankenhaus Rummelsberg abgehalten. Das Ziel: den Austausch und die Vernetzung aller Akteure in der Notfallversorgung zu verbessern.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Dass die Notfallmedizin sowohl regional als auch überregional im Wandel ist, da waren sich alle Teilnehmer einig. Während bundesweit der Rettungsdienst mit mehr Einsätzen konfrontiert wird, sind die Notaufnahmen oftmals überfüllt. „Dies passiert oft durch Fehlinanspruchnahme“, sagt Dr. Carsten Kopschina, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin am Krankenhaus Rummelsberg und Initiator des Rescue & Emergency Days, kurz RED. „Überregional gewinnt die Digitalisierung und Telemedizin an Bedeutung. Der Personalmangel und Klinikschließungen verschärfen die Lage – vor allem im ländlichen Raum“, betont Kopschina. Auch vor Ort in Mittelfranken stellt der Mediziner Veränderungen fest: „Die Reform der Klinikstrukturen führt zu zentraleren, aber auch weniger Notaufnahmen, was für den einzelnen Bürger längere Wege bedeuten kann. Es ist wichtig durch Ersthelfer-Apps oder Initiativen wie </span><i><span>Nürnberger Land schockt!</span></i><span> die Bevölkerung einzubinden, um bei Reanimation und Defibrillation entscheidende Minuten zu gewinnen“, so Kopschina. In der Klinik in Rummelsberg habe man die Weichen frühzeitig gestellt und dementsprechend entgegengewirkt: „Wir bauen Schritt für Schritt die Notfallversorgung an der Klinik aus, so dass aus der Notaufnahme eine eigenständige Abteilung mit wachsenden Patientenzahlen geworden ist. Wir können nicht erst aktiv werden, wenn andere Notaufnahmen oder Kliniken endgültig schließen.“</span></p><h2><span><strong>Steuerung der Notfallpatienten wird zentrales Thema</strong></span></h2><p><span>Die Zukunft des Rettungsdienstes beleuchtete Christian Frieß, seines Zeichens Sprecher der Sektion Bildung der Deutschen Gesellschaft für Rettungswissenschaften. Neben der Digitalisierung und Versorgung im ländlichen Raum sei das zentrale Thema die Steuerung der Notfallpatienten. „Durch den Wegfall der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum sind sogenannte Low-Code- oder Low-Level-Einsätze die zentrale Herausforderung. Der Rettungsdienst muss dafür speziell aus- und fortgebildet werden“, so Frieß. Niederschwellige Einsätze werden in Fachkreisen als „Low-Code“ oder „Low-Level“ bezeichnet. Was dahinter steckt? Der Rettungsdienst rückt zu häufig aus, obwohl er eigentlich nicht erforderlich ist oder das Ereignis nicht seinen primären Aufgaben entspricht. Der Grund dafür: Außer dem Rettungsdienst und den Notaufnahmen der Kliniken gibt es keine durchgängig funktionierende und von der Bevölkerung akzeptierte Anlaufstelle für Hilfesuchende, die an sieben Tagen und 24 Stunden erreichbar ist. Zum einen brauche es eine Patientensteuerung in der Leitstelle anstelle der bloßen Entsendung des Rettungswagens bei Low-Level-Ereignissen und auf der anderen Seite muss der Rettungsdienst künftig auch fallabschließend behandeln können.</span></p><h2><span><strong>Auf Katastrophen vorbereitet sein</strong></span></h2><p><span>Für die vielfältig möglichen Katastrophenfälle rüstet man sich vor Ort in Rummelsberg. Grundsätzlich seien alle Formen von Katastrophenfällen denkbar, so Kopschina, der klarstellt: „Auch wenn wir nicht wollen, dass der Katastrophenfall eintritt, bereiten wir uns aktiv darauf vor, halten Pläne auf dem aktuellsten Stand und führen Übungen mit beteiligten Partnern des Katastrophenschutzes durch.“ Zunehmend sind bundesweit Übergriffe auf Mitarbeitende in Notaufnahmen zu verzeichnen. Im Rahmen des RED ging es auch in einem Workshop darum, bei Angriffen, insbesondere mit einem Messer, deeskalierend einzugreifen. Dazu wurde sowohl im Rettungswagen als auch in nachgestellten Situationen trainiert. „Ziel ist es, die Mitarbeitenden durch Deeskalationstrainings auf solche Situationen vorzubereiten“, so Joachim Zach, Einsatztrainer von Offensive Fighting Dynamics System. Der praktische Teil in Form von Workshops kam bei den rund 100 Teilnehmern gut an. „Tod und Trauer“, „POCUS-Sonografie“ und „Taktische Medizin“ ergänzten das Angebot vor Ort.</span></p><h2><span><strong>Initiativen wie </strong></span><i><span><strong>Nürnberger Land schockt!</strong></span></i><span><strong> ermöglichen professionelle Erste Hilfe</strong></span></h2><p><span>Das Projekt „Nürnberger Land schockt“ wurde ebenfalls thematisiert und gelobt, auch wenn sich noch viel mehr Ersthelfer in das Projekt einbringen können. „Unser Ziel muss es sein, Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand in kurzer Zeit eine professionelle Erste Hilfe zu ermöglichen“, so Kopschina. Mit seiner Klinik möchte er noch stärker in die Versorgung von Notfallpatienten im Nürnberger Land integriert werden – und in die Köpfe der Landkreis-Bürger. Dem pflichtet auch Klinik-Geschäftsführer Frank Stauch bei: „Auch wenn wir an unseren historisch gewachsenen Kern-Schwerpunkten Orthopädie, Unfallchirurgie und Neurologie nichts ändern, wandelt sich das Krankenhaus Rummelsberg. Durch die Leistungserweiterungen und das Wachstum von Akutabteilungen sind wir ein wichtiger Versorger von Notfallpatienten. Das klassische Beispiel: Nicht nur beim Oberschenkelhalsbruch, sondern auch bei undefinierten Unterbauchschmerzen sind wir eine zentrale Anlaufstelle. Das darf bei der Landkreis-Bevölkerung noch bekannter werden. Wir werden auch künftig die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen suchen und fördern.“ Aus diesem Grund soll es auch 2026 einen Rescue- und Emergency-Day geben.&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dc7e9e6d-426e-49f3-a532-10e13039e4e0/1920_251117_rescue_und_emergency-day.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>In Workshops wurde am Nachmittag praktisch gearbeitet. Hier mit Joachim Zach (Bildmitte, grünes Shirt), wo das richtige Verhalten bei körperlichen Angriffen geübt wurde.</span></i></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/dc7e9e6d-426e-49f3-a532-10e13039e4e0/251117_rescue_und_emergency-day.jpg?10000" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Notfallmedizin,Rettungsdienst,Rescue- und Emergency-Day,Katastrophenmedizin,notfallversorgung,Notaufnahme,Dr. Carsten Kopschina,Zentrale Notaufnahme,Nürnberger Land schockt]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 14:20:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/dc7e9e6d-426e-49f3-a532-10e13039e4e0/500_251117_rescue_und_emergency-day.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/dc7e9e6d-426e-49f3-a532-10e13039e4e0/500_251117_rescue_und_emergency-day.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/dc7e9e6d-426e-49f3-a532-10e13039e4e0/251117_rescue_und_emergency-day.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Rescue- und Emergency-Day 2025]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[In Workshops wurde am Nachmittag praktisch gearbeitet. Hier mit Joachim Zach (Bildmitte, gr&amp;uuml;nes Shirt), wo das richtige Verhalten bei k&amp;ouml;rperlichen Angriffen ge&amp;uuml;bt wurde.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Schlaganfallversorgung im ländlichen Raum: Sana ist Partner in bundesweit spezialisierten Netzwerken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfallversorgung-im-laendlichen-raum-sana-ist-partner-in-bundesweit-spezialisierten-netzwerken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfallversorgung-im-laendlichen-raum-sana-ist-partner-in-bundesweit-spezialisierten-netzwerken/</guid><pp:caseid>726214</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Rund 270.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall. Viele Betroffene leben in ländlichen Regionen, in denen eine spezialisierte Versorgung nicht unmittelbar verfügbar ist. Sana Kliniken in ganz Deutschland sind in mehreren überregionalen Schlaganfallnetzwerken aktiv, um die Versorgung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten zu verbessern.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e792a7b6-43ab-4924-82d7-b9d21e0507d2/1920_newfile3.jpg?10000"><p>Der Innovationsausschuss des G-BA will die <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/schlaganfallversorgung-innovationsausschuss-hat-landlichen-raum-im-blick-997a0a01-b6e4-4df3-8017-e5bdd4ff931a" target="_blank">Schlaganfallversorgung</a> im ländlichen Raum verbessern. Neue Konzepte wie Telemedizin sollen helfen, Patienten auch fernab von spezialisierten Zentren schnell und gut zu behandeln. So sollen Unterschiede in der Versorgung zwischen Stadt und Land verringert werden.</p><p>Für Sana ist das Engagement in überregionalen Schlaganfallnetzwerken mehr als medizinische Pflicht, es unterstützt die strategische Ausrichtung als integrierter Gesundheitsdienstleister.</p><p>Dr. Jens Schick, Chief Operating Officer der Sana Kliniken AG, erklärt: „Wir übernehmen Verantwortung für eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung. Insbesondere in ländlichen Regionen, in denen der Fachkräftemangel und große Entfernungen Herausforderungen mit sich bringen. Nicht jede Klinik muss alles leisten können, aber die Krankenhäuser sollten vernetzt sein. Netzwerke ermöglichen eine auf die regionalen Rahmenbedingungen abgestimmte medizinische Versorgung im unmittelbaren Lebensumfeld der Patienten vor Ort.“</p><p>Mit diesem Ansatz unterstützt Sana auch zentrale Ziele der aktuellen Gesundheitspolitik, zum Beispiel den Ausbau der sektorenübergreifenden Versorgung und die Sicherung der medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten.</p><h2>Teleneurologie sichert Versorgung&nbsp;</h2><p>Die Akutversorgung der Patienten funktioniert grundsätzlich in allen Netzwerken nach einem ähnlichen Schema. Nach Aufnahme in einer regionalen Klinik, können die Ärzte vor Ort sich bei Bedarf über eine Videokonferenz mit Spezialisten im Netzwerk verbinden. Über verschlüsselte Netze lassen sich CT- oder MRT-Bilder für die gemeinsame Besprechung übertragen.&nbsp;</p><p>Innerhalb weniger Minuten kann dann auch in ländlichen Regionen ohne spezialisierte Teams die Therapie mittels Thrombolyse, das heißt die medikamentöse Auflösung des Blutgerinnsels im Gehirn, beginnen. Falls der Patient oder die Patientin ein Fall für die mechanische Entfernung des Thrombus mittels Thrombektomie ist, erfolgt die sofortige Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum.</p><h2>Zukunft gemeinsam mit Partnern gestalten</h2><p>Die überregionale Schlaganfallversorgung zeigt, wie träger- und standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen Klinikverbünden, Fachgesellschaften und Telemedizinzentren funktionieren kann. Der Ausbau von Netzwerken spielt für die künftige Versorgungslandschaft in Deutschland im Hinblick auf Patientenorientierung, Qualität und Wirtschaftlichkeit eine bedeutende Rolle.</p><p>„Wichtig ist der Nutzen der medizinischen und pflegerischen Versorgung für die Gesundheit jedes Einzelnen. Eine gute Ergebnisqualität erreichen wir am besten gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern“, so Schick.</p><h2>Die Netzwerke im Überblick</h2><p>Die Sana Kliniken arbeiten mit mehreren überregionalen Netzwerken zusammen, die je nach regionalem Bedarf und Versorgungsstruktur unterschiedliche Konzepte umsetzen. Diese Kooperationen ermöglichen unter anderem eine 24/7-telemedizinische Befundung durch neurologische Spezialzentren, abgestimmte Behandlungspfade und gemeinsame Qualitätsstandards.</p><h3>TEMPiS</h3><p>Das Sana Klinikum Cham ist Teil des Netzwerks <a href="https://tempis.de/netzwerkpartner/" target="_blank">TEMPiS</a>, das auf telemedizinische Diagnostik durch neurologische Expertenzentren, strukturierte Protokolle und standardisierte Qualitätssicherung setzt. TEMPiS bedeutet Telemedizinisches Projekt zur integrierten Schlaganfallversorgung in der Region Südostbayern.</p><h3>STENO</h3><p>Die Sana Kliniken in Hof, Oberfranken und Rummelsberg sind aktive Mitglieder im Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern, kurz <a href="https://www.steno-netz.de/versorgungsregion/" target="_blank">STENO</a>. STENO vereint Kliniken unterschiedlicher Versorgungsstufen, vom Grundversorger bis zur spezialisierten Stroke Unit, und optimiert Diagnostik sowie Therapie über abgestimmte Behandlungspfade.&nbsp;</p><h3>SOS-NET</h3><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum in Hoyerswerda sowie die Sana Kliniken Niederlausitz sind Kooperationspartner im Neurovaskulären Netzwerk Ostsachsen/Südbrandenburg <a href="https://www.sos-net.de/das-netzwerk/struktur/sos-net-kooperationskliniken" target="_blank">SOS-NET</a>, das eine eng abgestimmte Notfallversorgung mit strukturierter Nachsorge verbindet.</p><h3>ANNOTeM</h3><p>In Nordostdeutschland ist <a href="https://www.annotem.de/netzwerk/kooperationspartner/" target="_blank">ANNOTeM</a> aktiv. Die Abkürzung steht für Akutneurologische Versorgung in Nordostdeutschland mit telemedizinischer Unterstützung. Die Sana Kliniken auf Rügen und in Templin sind Teil dieses Netzwerks, das telemedizinische Betreuung und regionale Expertise in einer versorgungsstrukturell herausfordernden Region in Deutschland sicherstellt.</p><h3>Schlaganfallnetzwerk Nord-Ost</h3><p>Das Sana Klinikum Lübeck ist im Schlaganfallnetzwerk Nord-Ost aktiv, das die Patientenversorgung der Region durch Telekonsile, Fortbildungsprogramme und abgestimmte Qualitätsstandards sichert.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 07:59:28 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/500_250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/500_250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Netzwerk]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Netzwerk]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana Kliniken Lübeck stärken Patientenbegleitung mit Schlaganfall-Helferin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-luebeck-staerken-patientenbegleitung-mit-schlaganfall-helferin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-luebeck-staerken-patientenbegleitung-mit-schlaganfall-helferin/</guid><pp:caseid>726217</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Auf der Stroke Unit der Sana Kliniken Lübeck hat eine neue, besondere Form der Unterstützung Einzug gehalten. Mit Andrea Eißer steht den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen nun eine ausgebildete Schlaganfall-Helferin zur Seite.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/eea63b23-9baf-4d92-982c-a1124482d5fd/1920_img-8554.jpg?51632"><p>Ein Schlaganfall verändert das Leben von einer Sekunde auf die andere. Neben der medizinischen Akutversorgung entstehen viele Fragen, Sorgen und Unsicherheiten. Angehörige und Betroffene stehen vor neuen Herausforderungen: Wie geht es weiter? Welche Unterstützung gibt es im Alltag? Wie gelingt die Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben?</p><p>Hier setzt die Arbeit von Andrea Eißer an. Sie nimmt sich Zeit für Gespräche, vermittelt Sicherheit und begleitet Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zurück in den Alltag. Dabei unterstützt sie bei organisatorischen Fragen, erklärt Abläufe, hilft bei Formularen und vernetzt mit passenden Angeboten.</p><p>Andrea Eißer weiß aus eigener Erfahrung, was Betroffene bewegt. Sie hatte selbst vor mehr als 20 Jahren einen Schlaganfall. Einige Jahre später lernte sie Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck, als Referent in ihrer Selbsthilfegruppe kennen. Danach hat Andrea Eißer sich bewusst entschieden, anderen auf diesem Weg beizustehen. Diese wichtige Aufgabe übernimmt sie zusätzlich zu ihrer Tätigkeit beim Kinderschutzbund an einer Grundschule.</p><p>„Mir ist wichtig, dass niemand mit seinen Ängsten oder Fragen allein bleibt“, sagt sie. „Ein Schlaganfall ist nicht das Ende, sondern kann der Anfang eines neuen Weges sein. Ich möchte Mut machen und zeigen, dass man auch mit den Folgen wieder Lebensfreude finden kann.“</p><h2>Ergänzung der Versorgung</h2><p>Das Konzept kommt an. Patientinnen, Patienten und Angehörige empfinden die persönliche und individuell abgestimmte Begleitung als wertvolle Ergänzung zur medizinischen und pflegerischen Versorgung. Gleichzeitig entlastet die neue Rolle das Klinikteam. Zweimal in der Woche ist die Schlaganfall-Helferin nachmittags in der Klinik im Einsatz.</p><p>„Frau Eißer bringt die Perspektive einer Betroffenen mit. Das schafft Vertrauen und eröffnet neue Zugänge in der Kommunikation mit unseren Patienten“, betont Dr. Jens Schaumberg. Auch Marcus Ohlrich, leitender Oberarzt, bestätigt: „Die Rückmeldungen sind durchweg positiv. Viele Angehörige schätzen es sehr, dass sie über die Akutphase hinaus eine feste Ansprechpartnerin haben.“</p><h2>Betroffene langfristig stärken</h2><p>Mit der Einführung der Schlaganfall-Helferin beschreiten die Sana Kliniken Lübeck einen innovativen Weg: medizinische Exzellenz trifft auf empathische Begleitung. Ziel ist es, Betroffene und ihre Familien langfristig zu stärken und auf ihrem individuellen Weg in ein neues Gleichgewicht zu begleiten.</p><p>Andrea Eißer wünscht sich, dass es künftig noch viel mehr Schlaganfall-Helferinnnen und -Helfer in Deutschland gibt, die in Kliniken gehen und den Betroffenen sowie deren Familien Unterstützung anbieten können.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen zum Konzept der Schlaganfall-Helferinnen und -Helfer gibt es bei der <a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/das-tun-wir/aktivitaeten/schlaganfall-helfer#0" target="_blank">Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe</a>.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 07:59:16 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/eea63b23-9baf-4d92-982c-a1124482d5fd/500_img-8554.jpg?51632" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/eea63b23-9baf-4d92-982c-a1124482d5fd/500_img-8554.jpg?51632</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/eea63b23-9baf-4d92-982c-a1124482d5fd/img-8554.jpg?51632</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Schlaganfall-Helferin]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Marcus Ohlrich, ltd. Oberarzt (links) und Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik f&amp;uuml;r Neurologie, freuen sich sehr &amp;uuml;ber die Unterst&amp;uuml;tzung der Schlaganfall-Helferin, Andrea Ei&amp;szlig;er]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Klare Regeln fürs Herz: Neue Standards für den Herzultraschall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/klare-regeln-fuers-herz-neue-standards-fuer-den-herzultraschall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/klare-regeln-fuers-herz-neue-standards-fuer-den-herzultraschall/</guid><pp:caseid>725499</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Wenn das Herz stolpert, zu schnell schlägt oder schwach wirkt, ist sie die wichtigste Untersuchungsmethode: die Echokardiografie, also der Herzultraschall. Sie ermöglicht Ärztinnen und Ärzten, in Echtzeit zu sehen, wie gut das Herz arbeitet, zum Beispiel ob die Klappen richtig schließen, die Herzkammern ausreichend pumpen oder sich Flüssigkeit um das Herz angesammelt hat.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bislang wurde diese Untersuchung in vielen Praxen und Kliniken unterschiedlich durchgeführt. Jetzt sorgt eine neue <a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/085-004" target="_blank">Leitlinie</a> der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) für einheitliche Qualitätsstandards. Ziel ist es, die Diagnosequalität zu verbessern und die Patientensicherheit zu erhöhen.</p><h2>Klare Standards, gemeinsame Sprache</h2><p>„Wir schaffen erstmals klare Standards, damit Herzultraschall-Untersuchungen überall nach denselben hohen Qualitätsmaßstäben ablaufen“, erklärt Privatdozent Dr. Jan Knierim, Koordinator der Leitlinie und Chefarzt für Innere Medizin und Kardiologie am Sana Paulinenkrankenhaus Berlin. „Das kommt direkt den Patientinnen und Patienten zugute, denn die Diagnosen werden sicherer und besser vergleichbar.“ Die neue Leitlinie legt genau fest, welche Bildaufnahmen, Messungen und Dokumentationen bei einer Echokardiografie verpflichtend sind. Sie definiert außerdem, wie Untersuchende vorgehen müssen, um die Funktion des Herzens korrekt zu beurteilen, sowohl in der Routineversorgung als auch in Notfallsituationen.</p><p>Jan Knierim weiß aus Erfahrung, wie unterschiedlich die Qualität solcher Untersuchungen bislang war: „Ich habe schon zahlreiche Herzultraschalle gesehen. Manche waren perfekt dokumentiert, andere erwiesen sich als lückenhaft oder schwer zu interpretieren. Das kann im Zweifel gravierende Folgen haben. Mit der neuen Leitlinie schaffen wir eine gemeinsame Sprache in der Herzdiagnostik.“</p><h2>Neue Leitlinie kann Leben retten</h2><p>Die Standardisierung soll nicht nur für erfahrene Kardiologinnen und Kardiologen gelten, sondern auch für Hausärztinnen, Internisten und Intensivmediziner, die Herzultraschall in ihrem Alltag einsetzen. Besonders in Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, Kreislaufversagen oder Verdacht auf eine Herzbeuteltamponade, kann das neue strukturierte Vorgehen Zeit sparen und Leben retten. „Mit einem Herzultraschall können Ärzte im Prinzip innerhalb von Sekunden klären, ob das Herz zu schwach pumpt oder ein Klappenfehler vorliegt,“ so der Experte. „Solche Informationen sind in der Notfallmedizin Gold wert.“</p><p>Für Patientinnen und Patienten bringt die Leitlinie gleich mehrere Vorteile:</p><ul><li data-list-item-id="e995f19d3a3addb832e899b5280b9c678">Verlässlichere Befunde: Egal, ob die Untersuchung in der Hausarztpraxis, im Krankenhaus oder in einer Fachklinik erfolgt – die Ergebnisse sollen künftig besser vergleichbar sein.</li><li data-list-item-id="e4ac8fbaac65a07a440f05031cec9f702">Mehr Transparenz: Durch klar definierte Bild- und Messvorgaben können Patientinnen und Patienten besser nachvollziehen, wie ihre Werte zustande kommen.</li><li data-list-item-id="e7d48a7087a5b4f92ca4a19161d19521d">Höhere Sicherheit: Standardisierte Abläufe reduzieren das Risiko, dass Herzprobleme übersehen oder falsch eingeschätzt werden.</li><li data-list-item-id="e0120a44d5e29c3715861d388cf67e919">Bessere Ausbildung: Künftige Ärztinnen und Ärzte lernen schon im Studium und in der Weiterbildung nach den neuen Vorgaben zu untersuchen – die Qualität steigt also langfristig weiter.</li></ul><p><a href="https://www.sana.de/paulinenkrankenhaus/medizin-und-pflege" target="_blank">Mehr Informationen zum Sana Paulinenkrankenhaus finden Sie hier.</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/745022ea-8ddb-4a95-adf5-0720dcd5be5d/500_251008herzultraschallknierim.jpg?78610" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/745022ea-8ddb-4a95-adf5-0720dcd5be5d/500_251008herzultraschallknierim.jpg?78610</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/745022ea-8ddb-4a95-adf5-0720dcd5be5d/251008herzultraschallknierim.jpg?78610</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Privatdozent Dr. Jan Knierim, Kardiologe am Sana Paulinenkrankenhaus Berlin.]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Privatdozent Dr. Jan Knierim, Chefarzt f&amp;uuml;r Innere Medizin und Kardiologie am Sana Paulinenkrankenhaus Berlin.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wenn Sport das Herz belastet: Zu viel Ausdauertraining kann das Risiko erhöhen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-sport-das-herz-belastet-zu-viel-ausdauertraining-kann-das-risiko-erhoehen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-sport-das-herz-belastet-zu-viel-ausdauertraining-kann-das-risiko-erhoehen/</guid><pp:caseid>725502</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Im April 2024 berichteten die Medien über den tragischen Tod des Schweizer Marathonläufers Adrian Lehmann, der mit nur 34 Jahren einen Herzinfarkt erlitt. Im September 2025 starb die äthiopische Marathonläuferin Shewarge Alene nach einer Trainingseinheit. Solche Fälle werfen die Frage auf: Wie kann das passieren? Sportler gelten doch als gesund, weil sie regelmäßig trainieren. Sollte man meinen. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass zu intensiver Ausdauersport dem Herzen langfristig schaden kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p>Zu wenig Bewegung ist ungesund, zu viel Sport, insbesondere sehr intensive Ausdauerbelastung, kann aber ebenfalls Risiken bergen.</p><h2>Wann wird Ausdauerbelastung problematisch?</h2><p>Schon 2008 zeigte eine <a href="https://academic.oup.com/eurheartj/article-abstract/29/15/1903/509365?redirectedFrom=fulltext" target="_blank">Studie</a> mit mehr als 100 gesunden, sportlichen Männern über 50 Jahren, dass selbst langjährige Marathonläufer Verkalkungen in den Herzkranzgefäßen entwickeln können. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, erklärt: “Interessanterweise hatten die Sportler dieser Studie trotz eines eigentlich niedrigen Risikoprofils ähnlich viele Verkalkungen wie gleichaltrige Menschen. In manchen Fällen sogar mehr als Personen mit bekannten Risikofaktoren.”</p><p>Zunächst dachte man, dass sehr viel Ausdauersport lediglich zu „harmlosen“ Verkalkungen führt, die die Gefäße stabilisieren. Neuere Studien in den letzten Jahren konnten aber zeigen, dass intensiver und umfangreicher Ausdauersport zu bedeutsamen Verengungen und somit zu einer koronaren Herzerkrankung (KHK) führen kann. In der <a href="https://www.masteratheart.be/" target="_blank">Master@Heart Studie</a> aus dem Jahr 2023 hatten lebenslang aktive Ausdauerathleten ein doppelt so hohes Risiko für eine mindestens 50-prozentige Verengung in einem Herzkranzgefäß im Vergleich zu Kontrollpersonen, die nur wenig Sport trieben.</p><p>Besonders intensive und langjährige Trainingsbelastung erhöhen das Risiko. Neben den klassischen Risikofaktoren wie Alter, Rauchen, genetische Veranlagung, Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte spielen bei Sportlern möglicherweise zwei Faktoren eine zusätzliche Rolle: zum einen die sehr hohe mechanische Belastung der Gefäße durch das umfangreiche Training und zum anderen eine chronische Entzündungsreaktion im Körper, wenn nicht auf eine ausreichende Regeneration geachtet wird.</p><p>“Wir wissen aus der Forschung, dass ein sehr umfangreiches Ausdauertraining über viele Jahre eine KHK begünstigen kann, interessanterweise gilt das nur für Männer”, so der Kardiologe. “Über Gründe kann man im Moment nur spekulieren. Hormonelle Faktoren spielen hier aber sicherlich eine Rolle.“</p><h2>Wie viel Training ist gesund?</h2><p>Ein internationales Forschungsteam um <a href="https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/CIRCULATIONAHA.121.058162" target="_blank">Dong Hoon Lee</a> wertete über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren Daten von über 116.000 Erwachsenen aus und untersuchte, wie sich langfristige körperliche Aktivität (moderate vs. intensive) auf die Sterblichkeit auswirkt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bereits moderate Bewegung das Sterberisiko für Herzkreislauf-Erkrankungen deutlich senkt.&nbsp;</p><p>“Der größte Nutzen zeigt sich bei 150 bis 300 Minuten intensiver oder 300 bis 600 Minuten moderater Bewegung pro Woche. Mehr Aktivität brachte zumindest in Bezug auf den Tod durch Herzkreislauferkrankungen eher Nachteile. Dennoch darf man nicht unterschlagen, dass Menschen, die sehr viel Ausdauersport machen, die geringste Gesamtsterblichkeit aufwiesen. Sie haben zwar ein etwas höheres Herzrisiko als Gesundheitssportler, jedoch ein deutlich niedrigeres Risiko, an anderen Erkrankungen (z.B. Krebs) zu versterben. Das weitaus größere Problem ist jedoch der Bewegungsmangel. Das allergrößte Sterberisiko haben die Sportmuffel”, so Timm Bauer.</p><h2>Welches Training ist gesund?</h2><p>Der Experte sagt: “Wer inaktiv ist, sollte sich unbedingt eine Bewegungsform suchen, die Spaß macht und sich regelmäßig in den Alltag integrieren lässt.” Bereits zehn Minuten Spazierengehen pro Tag erhöht das Wohlbefinden und reduziert das Sterberisiko – besonders bei älteren und kranken Menschen.” Die Kombination aus Ausdauerbelastung und Kraftübungen, sogenanntes Hybridtraining, ist besonders effektiv.</p><h2>Regelmäßiger Herz-Check für Extremsportler</h2><p>Regelmäßige Bewegung stärkt das Herz. Extremes, jahrzehntelanges Ausdauertraining scheint jedoch nicht automatisch vor einer koronaren Herzkrankheit (KHK) zu schützen, es birgt sogar Risiken.</p><p>Hobbysportlern erklärt der Kardiologe: “Bewegung ist sehr gut, langjährige, extreme Trainingsbelastungen können bei Männern aber das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen.” Ambitionierte Ausdauersportler sollten ihr Herz deshalb regelmäßig ärztlich kontrollieren lassen.&nbsp;</p><p><strong>Lesen Sie auch: </strong><a href="https://www.sana.de/newsroom/hybridtraining-fuers-herz/" target="_blank">Hybridtraining fürs Herz</a></p><p style="margin-left:0px;"><a href="https://www.sana.de/offenbach/medizin-pflege/kardiologie-internistische-intensivmedizin-und-allgemeine-innere-medizin" target="_blank"><span style="margin:0px;">Mehr Informationen zur Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach finden Sie hier</span></a>.</p><p><i>Symbolbild: Canva / Maridav</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/733e22db-caa4-44f7-9494-a8c45b1b51cd/500_250929symbolbildausdauer_1.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/733e22db-caa4-44f7-9494-a8c45b1b51cd/500_250929symbolbildausdauer_1.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/733e22db-caa4-44f7-9494-a8c45b1b51cd/250929symbolbildausdauer_1.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Ausdauer]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Ausdauer]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Herzinfarkt vermeiden: Prävention hat zu wenig Priorität in Deutschland</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herzinfarkt-vermeiden-praevention-hat-zu-wenig-prioritaet-in-deutschland/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzinfarkt-vermeiden-praevention-hat-zu-wenig-prioritaet-in-deutschland/</guid><pp:caseid>725642</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Lebenserwartung der Menschen in Deutschland liegt im internationalen Vergleich zu führenden Industrienationen zurück. Herz-Kreislauf-Erkrankungen spielen dabei eine entscheidende Rolle. Daher kommt der Prävention eine große Bedeutung zu. Sowohl für die Gesundheit jedes Einzelnen als auch für die Gesellschaft insgesamt.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/13555111-6e05-4624-b8e9-7d67000c58a3/1920_251020dr.brunildaalushipraumlventionundkardiologie.jpg?27111"><p>Herzerkrankungen gelten gemeinhin als Problem älterer Menschen. Zwar steigt das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen tatsächlich mit zunehmendem Alter, doch auch Jüngere können betroffen sein. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig um die eigene Herzgesundheit zu kümmern. Idealerweise ab dem 40. Lebensjahr bei Männern und ab etwa 50 Jahren bei Frauen, mit Beginn der Wechseljahre.</p><h2>Warum ist die Lebenserwartung in Deutschland vergleichsweise niedrig?</h2><p>Mit dieser Frage beschäftigte sich ein <a href="https://link.springer.com/article/10.1007/s10654-023-00995-5" target="_blank">Forschungsteam</a> aus Deutschland. Die Wissenschaftler verglichen die Daten aus Deutschland mit den Ergebnissen aus sechs anderen Industrieländern, darunter die Schweiz und Frankreich. Deutschland schneidet sehr schlecht ab, nur in den USA ist die Lebenserwartung noch niedriger. Dr. Brunilda Alushi, Kardiologin bei Conradia Medical Prevention der Sana Gesundheit GmbH, erklärt: “Diese Ergebnisse sind selbst für mich als Kardiologin eine negative Überraschung. Kardiovaskuläre Risikofaktoren stehen im Fokus. Wir tun in Deutschland zu wenig für die Prävention, das zeigt diese Analyse deutlich auf.”&nbsp;</p><p>An dieser Stelle setzt das Geschäftsfeld “Sana Gesundheit” an. Es gibt bereits <a href="https://sana-praevention.de/" target="_blank">Präventionszentren</a> in einigen Großstädten, zum Beispiel in München und Hamburg, die Check-ups für Unternehmen, aber auch für Privatkunden anbieten.</p><h2>Rechtzeitig vorsorgen, regelmäßig zum Check-up</h2><p>Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind in Deutschland die häufigste Todesursache. Die Risikofaktoren sind weitgehend bekannt. Neben genetischen Einflüssen zählen Alter, Geschlecht, Bluthochdruck, Diabetes mellitus und ein erhöhter LDL-Cholesterinspiegel – das sogenannte „schlechte Cholesterin“ – zu den Hauptursachen. Doch auch Menschen, die sich gesund ernähren, regelmäßig Sport treiben und keine Beschwerden haben, können von kardiovaskulären Erkrankungen betroffen sein. Eine Früherkennungsuntersuchung kann helfen, solche Erkrankungen rechtzeitig zu diagnostizieren und erfolgreich zu behandeln.</p><p>Kernelement einer gezielten Prävention ist daher die Untersuchung des Herz-Kreislauf-Risikoprofils. Gerade bei Herz-Kreislauferkrankungen lässt sich präventiv viel erreichen.&nbsp;</p><p>Die folgenden Untersuchungen und Tests gehören in der Regel zu einem ausführlichen kardiovaskulären Check:</p><ul><li data-list-item-id="e66d7315d760527700d9a4a0960aecf65">Eigenanamnese: Vorerkrankungen, aktuelle Beschwerden, Medikamenteneinnahme, Lebensstil mit Angaben zu Ernährung, Alkoholkonsum, Rauchverhalten, sportlichen Aktivitäten und Schlafqualität.</li><li data-list-item-id="eb5cf37544021be08d3f18bfc83377ca6">Familienanamnese: Relevante Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei nahestehenden Verwandten.</li><li data-list-item-id="e155a596e961fa3339a6df66d9ee25295">Körperliche Untersuchung: Auskultation (Abhören) des Herzens und der Lunge, Blutdruckmessung, Überprüfung des peripheren Pulsstatus, Messung des Körpergewichtes inklusive Körperfett und Muskelmasse.</li><li data-list-item-id="ec5d5ac13286721d236ff1ac539b1b885">Blutuntersuchungen: Analyse des Fett- und Zuckerstoffwechsels.</li><li data-list-item-id="e8c035a677271625d042ddc927b518b95">Ruhe-EKG: Ausschluss von Herzrhythmusstörungen und Untersuchung der Herzfunktion.</li><li data-list-item-id="e3e4bf1be54e5a6e446f1afe15a0a018a">Echokardiografie (Herz-Ultraschall): Beurteilung der Herzmuskelfunktion, Ausschluss oder Diagnose von Herzklappenerkrankungen.</li><li data-list-item-id="e5052a5bafa9d243b2fa0067755f398d2">Spiroergometrie (Belastungs-EKG mit Atemgasanalyse): Untersuchung der Herzkranzgefäße, Beurteilung der Ausdauerleistungsfähigkeit, Bestimmung der individuellen Trainingsbereiche zur optimalen Steuerung für regelmäßigen Ausdauersport.</li></ul><p>Brunilda Alushi erklärt: “Neben unseren Unternehmenskunden kommen auch zunehmend Privatpersonen zu uns, die einen Check-up wünschen. Manche privaten Krankenkassen übernehmen einen Teil der Kosten. Dies ist aber immer individuell zu klären.”</p><p>Anlaufstelle für umfangreiche Chek-ups wie diese sind spezialisierte Zentren: <a href="https://sana-praevention.de/" target="_blank">Sana Praevention</a></p><h2>Jeder Tag zählt</h2><p>Zusätzlich zu einem Herz-Check lässt sich jeden Tag viel für die Herzgesundheit tun. Hier die wichtigsten Empfehlungen der Kardiologin:</p><ul><li data-list-item-id="ee3d85815819c48b5f76de465082eb5bc">Gesunde Ernährung: Die Mehrheit der Menschen in Deutschland ernährt sich ungesund. Das trägt wesentlich zur Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen bei. Ein großes Problem sind hoch verarbeitete Lebensmittel, wie Fertigpizza und Co.</li><li data-list-item-id="e8835672192a2b47cc4ea36df9c18ae63">Bewegung, Bewegung, Bewegung: Inaktivität hat viele negative Folgen, auch auf das Herz. Eine Kombination aus Kraftübungen und Ausdauerbelastung ist nach heutigen Wissensstand gut für die Herzgesundheit. Niemand muss deswegen ins Fitnesscenter gehen oder “Sportler” werden. Treppe anstatt Aufzug, mit dem Rad in die Arbeit, Kniebeugen beim Zähneputzen. Es gibt viele gute Möglichkeiten, Aktivitäten in den Tagesablauf zu integrieren.</li><li data-list-item-id="e83d69cbeb607728bbeb1554a44d914f2">Versteckte Probleme finden: Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Cholesterin und Diabetes erkennen und behandeln.</li><li data-list-item-id="e889ef35d65cb284307c1021b96bf12f0">Rauchstopp: Wer regelmäßig raucht, schädigt Gefäße und Herz. Es ist nie zu spät, Nichtraucher zu werden. Wem das schwerfällt, kann sich professionelle Hilfe suchen und zum Beispiel an einem Raucherentwöhnungsprogramm teilnehmen.</li></ul>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie,Praevention]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/13555111-6e05-4624-b8e9-7d67000c58a3/500_251020dr.brunildaalushipraumlventionundkardiologie.jpg?27111" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/13555111-6e05-4624-b8e9-7d67000c58a3/500_251020dr.brunildaalushipraumlventionundkardiologie.jpg?27111</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/13555111-6e05-4624-b8e9-7d67000c58a3/251020dr.brunildaalushipraumlventionundkardiologie.jpg?27111</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. med. Brunilda Alushi, Conradia Medical Prevention M&amp;uuml;nchen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. Brunilda Alushi, &amp;Auml;rztliche Leitung Pr&amp;auml;vention und Kardiologie, Conradia Medical Prevention M&amp;uuml;nchen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Richtfest für das Wichernhaus 3.0</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/richtfest-fuer-das-wichernhaus-30/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/richtfest-fuer-das-wichernhaus-30/</guid><pp:caseid>725455</pp:caseid><pp:subtitle>Gesundheitsministerin Judith Gerlach: „Neues Kapitel in der Spitzenmedizin“</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>729 Tage nach dem offiziellen Spatenstich zum Ersatzneubau ist mit dem fertigen Rohbau der nächste Meilenstein am Krankenhaus Rummelsberg erreicht. Zusammen mit Judith Gerlach, der Bayerischen Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention wurde Richtfest gefeiert. Im Jahr 2025, in dem das erste Wichernhaus in Altdorf sein 100-jähriges Bestehen feiert, hat das dritte Wichernhaus ein großes Etappenziel erreicht. Die Baumaßnahme wird vom Freistaat Bayern mit 93 Millionen Euro gefördert, 47 Millionen steuert die Sana Kliniken AG aus Eigenmitteln dazu bei.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit Jahrzehnten eine der ersten Adressen für Orthopädie und Chirurgie in Deutschland. Mit dem Neubau des Wichernhauses wird hier ein neues Kapitel in der Spitzenmedizin aufgeschlagen – modern, leistungsfähig und patientenorientiert. Wir fördern diese Baumaßnahme mit rund 93 Millionen Euro“, so die Botschaft der bayerischen Gesundheitsministerin beim Richtfest am Krankenhaus Rummelsberg. Dass die Klinik auch in Zukunft eine der ersten Adressen bleiben soll, wird mit dem umfangreichen, modernen und lichtdurchfluteten Neubau deutlich, welcher im Rahmen des Richtfestes besichtigt werden konnte. Das hochmodernes Klinikgebäude, welches im Frühjahr 2027 bezogen wird, umfasst 158 Betten, die sich auf 88 Allgemeinbetten, 44 Betten für das Querschnittzentrum, 16 Betten für die Intensivstation und zehn Betten für die zentrale Notaufnahme aufteilen. 8 OP-Säle mit der Option auf einen weiteren, zwei Untergeschosse, ein Erdgeschoss und drei Obergeschosse beinhaltet das neue, dritte Wichernhaus.</span></p><h2><span><strong>Erstes Wichernhaus feiert heuer 100-jähriges Jubiläum</strong></span></h2><p><span>Durch den Rohbau wird nun klar sichtbar, wo der Ersatzneubau seinen Platz zwischen den zwei bestehenden Baukörpern Laurentiushaus und Wichernhaus gefunden hat. Das erste Wichernhaus wurde seinerzeit im Jahr 1925 als Heim- und Ausbildungsstätte für Körperbehinderte und Kranke in Altdorf in Betrieb genommen – und feiert in diesem Jahr das 100-jährige Jubiläum. Das zweite wurde im Jahr 1980 bereits am heutigen Krankenhaus-Standort eröffnet – und ist anhand der markanten grünen Fassade erkennbar.</span></p><h2><span><strong>„Medizinische Versorgung am Standort Rummelsberg ist auch in Zukunft gesichert“</strong></span></h2><p><span>Geschäftsführer Frank Stauch bedankte sich stellvertretend bei Judith Gerlach für die Aufnahme ins Jahreskrankenhausprogramm, wodurch der Freistaat Bayern das Vorhaben überhaupt erst möglich gemacht hat, und für die tatkräftige finanzielle Unterstützung. „Gerade in unsicheren Zeiten in denen viele Krankenhäuser ums Überleben kämpfen, setzen wir mit dem Richtfest ein starkes Zeichen für die Menschen in der Region. Aber auch für unsere Mitarbeitenden ist es ein klares Signal, dass die medizinische Versorgung am Standort Rummelsberg auch in Zukunft gesichert ist.“ Seinen Dank sprach der Klinikchef auch an allen am Bau beteiligten Firmen und Mitarbeitende aus und erinnerte an den Ursprung der Tradition für Richtfeste, welcher ins 14. Jahrhundert zurückreicht: „Damals diente es der Bezahlung der Handwerker. Mit dem Aufstellen des Richtbaumes sollten böse Geister abgeschreckt werden. Auch wenn heute niemand mehr an böse Geister glaubt und Speisen und Getränke nicht mehr zu den üblichen Zahlungsmitteln für Handwerkerleistungen gehören, ist die Tradition des Richtfestes auch heute noch wichtig. Es bringt die am Bau beteiligten Menschen zusammen und verbindet, weil es die Möglichkeit gibt, danke zu sagen.“ Ein spezieller Dank ging an die Firma Mauss Bau, welche für den Rohbau verantwortlich zeichnet. Der Polier der Firma Mauss, Christian Postler, war es dann auch, der die offizielle Richtfest-Zeremonie durchführte und gemäß der Tradition Gläser hinabwarf, dessen Scherben Glück bringen sollen.</span></p><h2><span><strong>Seit 2017: Wachstum bei den Patientenzahlen von 44 Prozent</strong></span></h2><p><span>Irmgard Wübbeling, Aufsichtsratsvorsitzende und Mitglied des Vorstandes der Sana Kliniken AG, stellte das Wachstum der Rummelsberger Klinik bei ihrer Rede in den Mittelpunkt: „Die Zahlen dieses Standorts sprechen für sich: Allein im Jahr 2024 wurden im Krankenhaus Rummelsberg rund 13.200 Patientinnen und Patienten stationär versorgt – ein Zuwachs von knapp 44 Prozent im Vergleich zum Jahr 2017.“ Wübbeling betonte, dass die Planung eines solchen Bau-Projekts kein Sprint, sondern ein Langstreckenlauf gewesen sei: „Bereits im Jahr 2016 haben wir mit den ersten Planungen und Umsetzungen begonnen. Und heute stehen wir hier – gemeinsam – und feiern den Fortschritt und das Erreichen eines Etappenziels. Das erfüllt mich mit Stolz und mit Zuversicht. Doch dieses Projekt wäre ohne die Unterstützung und Förderung des Landes Bayern nicht möglich. Deshalb geht mein großer Dank im Namen der Sana Kliniken AG an den Freistaat Bayern – für die Fördermittel, für die Unterstützung und für die Wertschätzung, die unserem Projekt und der Gesundheitsversorgung hier entgegengebracht werden.“</span></p><p><span>Die gegenseitige Wertschätzung war beim Richtfest spürbar. Gerlach lobte im Gegenzug die Zusammenarbeit mit den Sana Kliniken und betonte: „Wir brauchen eine kontinuierliche Optimierung und Modernisierung unserer Versorgungsstrukturen, damit Kliniken auch künftig hoch qualifizierte Leistungen erbringen können. Dieser Neubau schafft beste Bedingungen Patienten und Beschäftigte.“ Bayernweit gäbe es bereits eine ausgezeichnete und flächendeckende Krankenhausversorgung – von der Grundversorgung bis zu spezialisierten Krankenhäusern. Der demografische Wandel bringe aber auch eine stetig ansteigende Zahl orthopädischer Leiden mit sich. „Das Krankenhaus Rummelsberg ist eine der größten und angesehensten Fachkliniken für Orthopädie und Neurologie in Bayern und genießt auch über die Grenzen des Freistaates hinaus einen hervorragenden Ruf“, so Gerlach. Um das ausgezeichnete Niveau der Krankenhausversorgung zu halten und weiter auszubauen, investiert der Freistaat zusammen mit den Kommunen kontinuierlich in Klinikgebäude und ihre Ausstattung. Im Schwarzenbrucker Ortsteil Rummelsberg werden die Patienten ab Frühjahr 2027 davon profitieren, dann ist der Neubau bezugsfertig. Sicherlich wird auch dann die Freude bei den Verantwortlichen groß sein und ein weiteres Bier-Fass angestochen.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bd035a7f-ea1e-491d-9100-a56386435057/1920_251016_kru_richtfest.jpg?10000"><p><i>Richtfest für das Wichernhaus 3.0 am Krankenhaus Rummelsberg mit der bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bd035a7f-ea1e-491d-9100-a56386435057/251016_kru_richtfest/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Richtfest,Neubau,Wichernhaus 3.0,Wichernhaus,Gerlach,Gesundheitsministerin Judith Gerlach,Geschäftsführer Frank Stauch,Sana,Sana Kliniken AG,Irmgard Wuebbeling]]></category>
            <pubDate>Fri, 17 Oct 2025 10:43:22 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/bd035a7f-ea1e-491d-9100-a56386435057/500_251016_kru_richtfest.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/bd035a7f-ea1e-491d-9100-a56386435057/500_251016_kru_richtfest.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/bd035a7f-ea1e-491d-9100-a56386435057/251016_kru_richtfest.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Richtfest am Krankenhaus Rummelsberg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Richtfest f&amp;uuml;r das Wichernhaus 3.0 am Krankenhaus Rummelsberg mit der bayerischen Gesundheitsministerin Judith Gerlach]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>27. Parkinson- Symposium: Hilfe für Betroffene</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/27-parkinson--symposium-hilfe-fuer-betroffene/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/27-parkinson--symposium-hilfe-fuer-betroffene/</guid><pp:caseid>724985</pp:caseid><pp:subtitle>Neue Therapieansätze, Alltagsstrategien und Pflegekonzepte standen im  Mittelpunkt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Rummelsberg/Feucht. Rund 190 Gäste kamen zum 27. Rummelsberger Parkinson-Symposium, das seit vielen Jahren fester Bestandteil im Kalender vieler Betroffener und Angehöriger ist. In diesem Jahr rückten vor allem der Alltag mit der Krankheit, psychische Begleiterscheinungen und neue Therapieansätze in den Mittelpunkt. Die Reichswaldhalle in Feucht wurde dabei erneut zum Ort des Austauschs zwischen Medizin, Forschung, Pflege und den Menschen, die mit der Krankheit leben oder sie begleiten.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Zum Auftakt begrüßte PD Dr. Martin Winterholler, Chefarzt der Klinik für Neurologie am Krankenhaus Rummelsberg, die Gäste und gab gleich einen ehrlichen Ausblick zum Stand der Forschung: „Der große Durchbruch in der Therapie der Krankheit lässt weiter auf sich warten“, sagte der Gastgeber der traditionellen Veranstaltung. Umso wichtiger sei es, die bestehenden Möglichkeiten bestmöglich zu nutzen. Entsprechend breit war das Themenspektrum des diesjährigen Symposiums: von medizinischen Entwicklungen über psychologische Aspekte bis hin zu praxisnahen Workshops.</p><p>Neben einer Übersicht zu bewährten Medikamenten wie L-Dopa, Enzymhemmer und Dopaminagonisten, ging der Chefarzt in seinem Vortrag auch auf aktuelle Entwicklungen wie die Pumpentherapie und neue Wirkstoffe wie Crexont und Tavapadon ein. Letztere könnten in Zukunft durch längere Wirkdauer und bessere Verträglichkeit den Alltag der Patienten spürbar erleichtern. Auch zur lang diskutierten Stammzellenforschung gab es vorsichtig optimistische Nachrichten. Erste Studien würden laufen, ob daraus eine praktikable Therapie entsteht, bleibt abzuwarten. Dennoch, so Winterholler, dürfe man sich nicht allein auf Medikamente verlassen: „Das beste Medikament hilft wenig, wenn die Bewegung fehlt“, so seine zentrale Botschaft.</p><h2>Wenn Parkinson auf die Seele schlägt</h2><p>Einen oft vernachlässigten Aspekt griff Dr. Harald Erxleben Rester in seinem Vortrag auf: die psychischen Begleiterscheinungen der Parkinson-Krankheit. Er sprach offen über Themen, über die Betroffene lieber schweigen: Depression, Halluzinationen, Angst oder Wahnvorstellungen. „Viele scheuen sich, über psychische Symptome zu sprechen, dabei ist genau das so wichtig. Wer versteht, was passiert, kann gezielter damit umgehen“, so Erxleben Rester. Der Oberarzt stellte nicht nur medikamentöse Möglichkeiten vor, sondern plädierte auch für mehr Offenheit im Umgang mit psychischer Belastung. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Resilienz, also die Fähigkeit, mit Belastungen gut umzugehen. „Es geht nicht darum, die Krankheit zu leugnen. Sondern darum, sich nicht von ihr unterkriegen zu lassen.“&nbsp;</p><h2>Mit Bewegung gegen die Krankheit&nbsp;</h2><p>Praxisnah gestaltete sich der gemeinsame Beitrag von Logopäde Andreas Wenzel und Therapeutin Anja Hauk. Die Teilnehmenden waren eingeladen mit einfachen Bewegungsübungen, Haltung, Atmung und Stimme zu schulen. Dabei zeigte sich: Regelmäßiges Üben kann spürbare Fortschritte bringen. Als effektive Übung für den Alltag empfahl Wenzel das Singen: „Es kräftigt nicht nur die Stimme, sondern kann auch helfen, Schluckstörungen vorzubeugen.“</p><h2>Autofahren mit Parkinson: was Betroffene wissen sollten</h2><p>Ein weiteres Thema mit hoher Alltagsrelevanz war die Frage der Fahrtüchtigkeit bei Parkinson. Chefarzt Dr. Winterholler und Psychologin Mareike Gick machten deutlich, dass es darauf keine pauschale Antwort gibt. Parkinson und manche Medikamente können die Fahrtüchtigkeit etwa durch plötzliche Müdigkeit oder verlangsamte Reaktion beeinträchtigen. „Das heißt aber nicht, dass Betroffene automatisch nicht mehr Auto fahren dürfen“, so Gick. Entscheidend sei eine ehrliche, tägliche Selbstreflexion: „Man muss sich jeden Tag aufs Neue fragen, ob man sich in der Lage fühlt, zu fahren,“ so Winterholler. Wer sich unsicher ist, kann eine sogenannte Fahreignungsuntersuchung machen. Dabei werden unter anderem Konzentration, Reaktionsvermögen und Belastbarkeit getestet.&nbsp;</p><h2>Patienten zu mehr Selbstständigkeit ermutigen&nbsp;</h2><p>Wie Pflege auf der Parkinson-Station am Krankenhaus Rummelsberg gelebt wird, machte Stationsleitung Colette Fingerhut in ihrem Vortrag deutlich. Sie schilderte anschaulich, wie der Alltag für die Patienten dort aussieht und was das Pflegepersonal neben der körperlichen Unterstützung leistet. „Wir sind nicht nur zum Waschen oder Anziehen da“, erklärte Fingerhut. „Wir hören zu, nehmen uns Zeit für Gespräche und begleiten die Menschen.“ Dabei sei das wichtigste Ziel, die Patienten zu ermutigen, wieder selbst aktiv zu werden und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu gewinnen. Das Pflegeteam unterstützt die Betroffenen beim Training alltäglicher Fähigkeiten vom Gangtraining bis zum gemeinsamen Essen. Es wird täglich geübt, damit die Patienten möglichst viel Selbstständigkeit zurückgewinnen können. „Wir wollen, dass sich die Menschen trauen, wieder Dinge selbst zu machen. Das stärkt das Selbstbewusstsein und hilft, den Alltag zu meistern.“</p><p>Zum Abschluss des Symposiums standen die Experten in kleinen Gesprächsrunden für individuelle Fragen zur Verfügung. Diskutiert wurden dabei auch technische Innovationen wie Hirnschrittmacher, Vagusnervstimulation und MRg-FUS – ein modernes Verfahren mit fokussiertem Ultraschall zur Behandlung von Bewegungsstörungen.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/966fba26-9322-447f-bca0-f635a12e21f2/1920_251013_parkinson-symposium.jpeg?10000"><p><i>Voller Saal beim Parkinson-Symposium in der Reichswaldhalle: Rund 190 Gäste folgten der Einladung von Chefarzt PD Dr. Martin Winterholler aus dem Krankenhaus Rummelsberg.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/966fba26-9322-447f-bca0-f635a12e21f2/251013_parkinson-symposium/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p style="text-align:justify;">Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter <a href="https://www.krankenhaus-rummelsberg.de">www.krankenhaus-rummelsberg.de</a>.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Parkinson,Chefarzt PD Dr. Winterholler,Klinik fuer Neurologie,Neurologie,Parkinson-Station]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:26:53 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/966fba26-9322-447f-bca0-f635a12e21f2/500_251013_parkinson-symposium.jpeg?10000" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/966fba26-9322-447f-bca0-f635a12e21f2/500_251013_parkinson-symposium.jpeg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/966fba26-9322-447f-bca0-f635a12e21f2/251013_parkinson-symposium.jpeg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Parkinson-Symposium 2025]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Voller Saal beim Parkinson-Symposium in der Reichswaldhalle: Rund 190 G&amp;auml;ste folgten der  Einladung von Chefarzt PD Dr. Martin Winterholler aus dem Krankenhaus Rummelsberg.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Ganzheitlich versorgt: Case-Management bei Brustkrebs</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ganzheitlich-versorgt-case-management-bei-brustkrebs/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ganzheitlich-versorgt-case-management-bei-brustkrebs/</guid><pp:caseid>723622</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>„Krebsfrei“ – ein kraftvolles Wort für Patientin Stefanie L. und Case-Managerin Gundi Jakob. Beide strahlen, auch wenn die Patientin noch etwas geschwächt wirkt. Soeben wurde ihr im Ambulanten Operationszentrum am Sana Klinikum Coburg der Port entfernt, über den sie monatelang Chemotherapie erhalten hatte. Mit diesem letzten Schritt der Behandlung richtet sie den Blick hoffnungsvoll nach vorn. Es folgen nun Nachsorge und eine antihormonelle Therapie.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/681d33fd-a628-48bd-b666-078a297f9bf6/1920_250924patientinmitcasemanagerincoburg.jpg?61030"><p style="text-align:justify;">Die Diagnose Brustkrebs ist ein Schock für Betroffene. Während die medizinische Versorgung wie eine gut geölte Maschine anläuft und in zertifizierten Brustkrebszentren wie dem am Sana Klinikum Coburg ein Rädchen ins andere greift, nimmt das sogenannte Case-Management andere Dinge in den Fokus: Wie kann der Alltag organisiert werden, von Kinderbetreuung bis zum Haushalt? Welche Rechte stehen mir zu und wie komme ich zur Anerkennung eines Grads der Behinderung (GdB)?</p><h2 style="text-align:justify;">Dolmetscherin für Patienten&nbsp;</h2><p style="text-align:justify;">Stefanie L. aus einer kleinen Gemeinde bei Coburg kennt all diese Fragestellungen. Vor ziemlich genau einem Jahr bekam die damals 36-jährige Mutter einer kleinen Tochter die Diagnose Brustkrebs. Sie hatte zuvor selbst eine Auffälligkeit ertastet und sich zügig um Abklärung bemüht. Die folgende Diagnose war die Bestätigung des Bauchgefühls, das sich zu dem Zeitpunkt bereits eingestellt hatte. „Es ging eigentlich alles sehr schnell, das war sicher auch gut so“, erläutert sie im Rückblick.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Dennoch stürmte infolge der Diagnose einiges auf sie ein. Bereits am ersten Tag nach der operativen Entfernung des Tumors lernte sie Case-Managerin Gundi Jakob kennen, die ihr direkt ihre Durchwahl an die Hand gab. Gundi Jakob ist die Case-Managerin an der Frauenklinik am Sana Klinikum Coburg für Patientinnen mit Brustkrebs und gynäkologischen Krebserkrankungen. „Man muss ja auch die Informationen aus einem Arztgespräch erst einmal verarbeiten. Oft kann man in diesem Moment gar nicht alles erfassen und meistens kommen die Fragen erst im Nachgang“, erläutert Gundi Jakob. Sie fungiert nicht selten als Dolmetscherin zwischen Ärzten und Patienten, als Mittlerin und Vertraute, gibt Rückhalt und ordnet ein.</p><p style="text-align:justify;">„Für mich war die Begleitung mindestens genauso wichtig, wie die medizinische Behandlung“, gibt Stefanie L. freimütig zu. Ich hatte immer eine Ansprechpartnerin und wertvolle Unterstützung bei allen Fragen. So konnte ich mich voll und ganz auf meine Genesung konzentrieren.“</p><h2 style="text-align:justify;">In Netzwerken denken</h2><p style="text-align:justify;">Neben Empathie und Fachwissen ist eine ausgeprägte “Netzwerkdenke” Grundlage der Arbeit von Gundi Jakob. Sie kennt die Ansprechpartner an den wichtigen Stellen und ist zudem Teil des psychosozialen Netzwerkes im Haus. Oft und gern verlinkt sie auch Patientinnen miteinander. Gundi Jakob vertraut dabei auf ihr Bauchgefühl, ob es „matcht“. „Eine Patientin, die wie Stefanie L. schon weit in der Therapie fortgeschritten ist, kann einer Leidensgenossin, die gerade erst die Diagnose bekommen hat, Ängste nehmen und Mut machen. Und zwar auf einer ganz anderen Ebene als es beratende Stellen oder Ärzte tun können“, weiß sie aus Erfahrung.</p><h2 style="text-align:justify;">Kleine Stellschrauben, große Wirkung</h2><p style="text-align:justify;">Stefanie L. verbindet mit dem Status „krebsfrei“ die Rückkehr in ihr altes Leben. Dieses wird aber nicht unbedingt so aussehen, wie vor der Diagnose, weiß sie bereits heute. Nicht zuletzt hat die Erkrankung auch für eine neue Priorisierung gesorgt. „Stress ist mein einziger Risikofaktor und hier setze ich auch an“, erläutert die junge Frau, die andere bekannte Risikofaktoren wie Übergewicht, familiäre Vorbelastung, Rauchen et cetera für sich ausschließen kann. Sie will künftig mehr auf sich achten, der Familienzeit Priorität einräumen und beruflich etwas kürzertreten. Dazu gehört auch, einen Kaffee in Ruhe zu trinken und nicht direkt aufzuspringen, wenn sie gerufen wird. Kleine Stellschrauben mit großer Wirkung.&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Case Management reduziert Ängste</h2><p style="text-align:justify;">An der Frauenklinik und dem onkologischen Zentrum am Sana Klinikum Coburg steht den Patienten das Case Management mit einem starken Netzwerk aus Ärzten, onkologischen Fachschwestern, Psychoonkologen, Sozialdienst, Seelsorge und Ernährungsberatung sowie Wundschwestern aber auch Selbsthilfegruppen, Hospizverein und Palliativmedizinern bei. Das Case Management sorgt dafür, dass Patientinnen während Diagnosestellung, Therapie und Nachsorge optimal begleitet und unterstützt werden – medizinisch, organisatorisch und psychosozial. Es ist somit ein effektives Instrument zur Verbesserung der Versorgung von Brustkrebspatientinnen.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Mehrere wissenschaftliche Studien belegen, dass ein effektives Case Management die Therapietreue verbessert, Ängste und Depressionen bei Patientinnen verringert und zugleich ihre Zufriedenheit erhöht. Nicht die Alltagssorgen, sondern der Kampf gegen die Erkrankung sollen im Fokus stehen. Das strukturierte Case Management umfasst eine individuelle Bedarfserhebung und Planung, die Koordination von Behandlungen und Leistungen, die Beratung von Patienten und auch Angehörigen sowie die Organisation der Nachsorge und Entlassung.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Oberfranken]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:26:45 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/681d33fd-a628-48bd-b666-078a297f9bf6/500_250924patientinmitcasemanagerincoburg.jpg?61030" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/681d33fd-a628-48bd-b666-078a297f9bf6/500_250924patientinmitcasemanagerincoburg.jpg?61030</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/681d33fd-a628-48bd-b666-078a297f9bf6/250924patientinmitcasemanagerincoburg.jpg?61030</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patientin und Case-Managerin Gundi Jakob am Brustkrebszentrum des Sana Klinikums Coburg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Patientin und Case-Managerin Gundi Jakob am Brustkrebszentrum des Sana Klinikums Coburg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Brustkrebs behandeln, Lebensqualität stärken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-behandeln-lebensqualitaet-staerken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-behandeln-lebensqualitaet-staerken/</guid><pp:caseid>723621</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Viele Betroffene sind zunächst überwältigt von den Informationen und Behandlungsmöglichkeiten, die plötzlich auf sie zukommen. Gleichzeitig hat die Forschung in den letzten Jahren enorme Fortschritte gemacht.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1600cf38-dd4f-403c-87cc-7e4916ba9241/1920_250925mariahufnagellichtenberg.jpg?19890"><p>Heute sind die Therapien oft schonender und individueller abgestimmt. Neben den medizinischen Maßnahmen können Patientinnen selbst viel tun, um ihren Körper und die Seele zu unterstützen, vor allem durch Bewegung und ausgewählte komplementäre Verfahren.</p><h2>Schonendere Operationen im Frühstadium</h2><p>Wenn Brustkrebs in einem frühen Stadium entdeckt wird, ist eine brusterhaltende Operation in vielen Fällen möglich, bei der nur der Tumor entfernt wird. Dr. Maria Hufnagel, Chefärztin des Brustzentrums am Sana Klinikum Lichtenberg, erklärt: „Neue Untersuchungen wie die <a href="https://jamanetwork.com/journals/jamaoncology/fullarticle/2809872" target="_blank">SOUND</a>- oder <a href="https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2412063" target="_blank">INSEMA-</a>Studie zeigen, dass bei Frauen über 50 mit sehr kleinen Tumoren und günstigen Eigenschaften manchmal auf eine Operation der Lymphknoten in der Achsel verzichtet werden kann. Voraussetzung ist, dass moderne Untersuchungen wie Ultraschall keinen Hinweis auf befallene Lymphknoten ergeben.“ Der Vorteil: weniger Belastung, kleinere Eingriffe und ein geringeres Risiko für Spätfolgen wie Lymphödeme.</p><p>Natürlich gilt das nicht für jede Patientin. Bei größeren Tumoren, mehreren Tumorherden oder bei bestimmten Vorstufen kann eine Brustentfernung notwendig sein. Das klingt im ersten Moment drastisch, aber auch hier gibt es gute Möglichkeiten. Der Brustaufbau erfolgt entweder mit eigenem Gewebe oder mit einem Implantat.</p><h2>Bewegung: Schlüssel für Gesundheit und Lebensqualität</h2><p>Neben der medizinischen Behandlung können Patientinnen selbst viel tun, um aktiv zu ihrer Genesung beizutragen. Besonders wirksam ist körperliche Aktivität. Studien zeigen, dass regelmäßige Bewegung nicht nur die allgemeine Fitness verbessert, sondern sich auch direkt auf den Verlauf der Erkrankung auswirkt.</p><p>„Frauen, die nach ihrer Brustkrebsdiagnose sportlich aktiv bleiben, berichten von weniger Müdigkeit, besserer Stimmung und mehr Energie im Alltag“, erklärt die Expertin aus Lichtenberg. „Bewegung stärkt Herz und Lunge, erhält die Muskulatur und kann Nebenwirkungen von Chemo- oder Hormontherapien abmildern.“</p><p>Darüber hinaus belegen große Übersichtsarbeiten aus <a href="https://www.ejoncologynursing.com/article/S1462-3889(22)00070-9/fulltext" target="_blank">Spanien</a> und vom „<a href="https://onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/ijc.34324" target="_blank">Global Cancer Update Programme</a>“, dass körperliche Aktivität sogar das Rückfallrisiko senken und die Überlebenschancen verbessern kann. Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen oder leichtes Krafttraining. Jede Aktivität zählt und macht einen Unterschied. Es geht dabei nicht um Höchstleistungen. Wichtig ist, die Bewegung fest in den Tagesablauf zu integrieren.</p><p>Praktische Tipps für den Alltag:</p><ul><li data-list-item-id="e1e80fbb6eaae7e02192cede311ce38a2">Bewegung an fünf Tagen in der Woche mindestens 30 Minuten einplanen, die Zeit kann auch aufgeteilt werden, zum Beispiel auf zwei Spaziergänge am Tag.</li><li data-list-item-id="ed26ee03cfbc67d246a3ad41f0a6f8e1a">Ausdauer (Gehen, Radfahren, Schwimmen) mit leichtem Krafttraining kombinieren, um Muskeln und Knochen zu stärken.</li><li data-list-item-id="ecd5b9441a2095dd22f5f1a7a00b42eb2">Bewegungsarten suchen, die Freude machen. Mit Musik, in einer Gruppe oder in der Natur fällt es leichter, dranzubleiben.</li><li data-list-item-id="ef4f8e211c4db7ed5a8be70215edb7e7c">Auch sanfte Bewegungsformen wie Yoga oder Qigong eignen sich sehr gut, denn sie fördern nicht nur die Beweglichkeit, sondern auch Entspannung und innere Ruhe.</li></ul><p>Viele Kliniken, Reha-Einrichtungen oder Sportvereine bieten spezielle Programme für Krebspatientinnen an.&nbsp;</p><h2>Komplementärmedizin sinnvoll ergänzen</h2><p>Neben Bewegung interessieren sich viele Betroffene für ergänzende, sogenannte komplementäre Verfahren. Wichtig ist hier die klare Abgrenzung. Komplementärmedizin ersetzt niemals die bewährte Krebstherapie, sie kann diese aber sinnvoll unterstützen.&nbsp;</p><p>Gut untersucht sind körper- und achtsamkeitsorientierte Verfahren wie Yoga, Meditation oder Achtsamkeitstraining (MBSR). Sie helfen, Stress zu reduzieren, verbessern die Schlafqualität und können Ängste lindern. Viele Patientinnen berichten außerdem von einem besseren Körpergefühl und mehr innerer Ruhe. Auch bestimmte pflanzliche Mittel können begleitend zum Einsatz kommen. Wichtig ist jedoch, pflanzliche Präparate niemals auf eigene Faust einzunehmen, sondern immer Rücksprache mit dem Behandlungsteam zu halten, denn manche Substanzen können die Wirkung von Medikamenten beeinflussen.</p><p>Weitere Informationen gibt es in der <a href="https://www.leitlinienprogramm-onkologie.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Patientenleitlinien/Patientenleitlinie_Komplementaermedizin_199_0012.pdf" target="_blank">Patientenleitlinie</a> Komplementärmedizin für Patienten mit einer Krebserkrankung.</p><p>Maria Hufnagel betont: „Es ist gut, wenn die Patienten offen für die Möglichkeiten sind. Es ist aber auch wichtig, kritisch zu bleiben und sich an gesicherten Empfehlungen zu orientieren. Komplementärmedizinische Verfahren können eine Ergänzung sein, kein Ersatz.“</p><h2>Selbstvertrauen stärken, Heilungschancen verbessern</h2><p>Die Diagnose Brustkrebs bringt viele Veränderungen mit sich – medizinisch, körperlich und seelisch. Die moderne Brustkrebstherapie ist heute individueller und oft schonender als früher. Neben der medizinischen Behandlung können die Betroffenen selbst viel dazu beitragen, ihr Wohlbefinden zu steigern, das Selbstvertrauen zu stärken und die Heilungschancen zu verbessern.</p><p><i>Symbolbild: Canva / FatCamera von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Lichtenberg]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 08:10:56 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/b2579437-e3da-4a68-a8c1-5946148aa39c/500_250926-Symbolbild-Brustkrebs-Yoga.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/b2579437-e3da-4a68-a8c1-5946148aa39c/500_250926-Symbolbild-Brustkrebs-Yoga.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b2579437-e3da-4a68-a8c1-5946148aa39c/250926-Symbolbild-Brustkrebs-Yoga.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Brustkrebs Yoga]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Brustkrebs Yoga]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Brustkrebs: Gemeinsam mehr erreichen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-gemeinsam-mehr-erreichen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/brustkrebs-gemeinsam-mehr-erreichen/</guid><pp:caseid>723620</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Das Ertasten eines Knotens in der Brust ist eine einschneidende Erfahrung, die bei vielen Betroffenen Angst auslöst und Fragen aufwirft: Ist das gefährlich? Wo bekomme ich schnell Hilfe? Was passiert jetzt mit mir? Der beste Behandlungserfolg lässt sich erreichen, wenn Experten in Netzwerken zusammenarbeiten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. “Sicher verhindern lässt sich die Erkrankung nicht. Aktuelle Untersuchungen zeigen jedoch: Wer sich regelmäßig bewegt, ein gesundes Gewicht hält und weitgehend auf Alkohol verzichtet, kann das Risiko senken. Auch Stillen hat einen gewissen Schutzeffekt", erklärt Andrea Hasse, Leiterin des Brustzentrums Lübeck Süd in der Sana Klinik. Fachgesellschaften betonen daher, dass die Prävention ein zentraler Baustein der Strategie gegen Brustkrebs ist. Seit Juli 2024 können in Deutschland auch Frauen zwischen 70 und 75 Jahren alle zwei Jahre am Mammographie-Screening teilnehmen. Das Ziel: Knoten oder bösartige Veränderungen so früh wie möglich zu erkennen, dann sind die Heilungschancen am besten.&nbsp;</p><p>Mehr Informationen zum Mammographie-Screening vom gemeinsamen Bundesausschuss gibt es hier: <a href="https://www.g-ba.de/themen/methodenbewertung/erwachsene/krebsfrueherkennung/mammographie-screening/?utm_source=chatgpt.com" target="_blank">Mammographie-Screening-Programm</a></p><h2>Ängste abbauen</h2><p>„Wenn Patienten mit einer spürbaren Veränderung an der Brust zu uns kommen, ist das oft mit Angst verbunden. Wir möchten dann in erster Linie zuhören, erklären und gemeinsam den nächsten Schritt finden“, sagt Andrea Hasse. „In der Sprechstunde erfolgt zunächst ein ausführliches Gespräch zur Krankengeschichte. Danach untersuchen wir Brust und Achselhöhle, meist ergänzt durch einen Brustultraschall (Mammasonografie). Liegen bereits Bilder aus einer Mammografie vor, werden diese berücksichtigt. Falls nicht, organisieren wir die erforderliche Diagnostik.“&nbsp;</p><p>Je nach Befund kann eine Gewebeprobe notwendig sein, zum Beispiel durch eine sonografisch gestützte Stanzbiopsie oder durch eine sogenannte Vakuumbiopsie in Zusammenarbeit mit einer radiologischen Praxis. Die Untersuchung der Proben erfolgt durch Experten in der Pathologie. Auf Basis der Ergebnisse entwickeln Andrea Hasse und ihre Kollegin Dr. Julia Stockfisch-Altmann gemeinsam mit den betroffenen Patienten das weitere Vorgehen.</p><h2>Therapie muss individuell geplant werden</h2><p>Welche Behandlung sinnvoll ist, hängt von mehreren Aspekten ab. Wichtig sind unter anderem die Größe und der genaue Ort des Tumors. Zudem ist wichtig, wie aggressiv der Knoten wächst. Außerdem spielen das Alter, der allgemeine Gesundheitszustand und auch die persönlichen Wünsche der Betroffenen eine Rolle. Um den Tumor genauer einzuordnen, nutzen Fachleute die sogenannte TNM-Klassifikation. Dabei steht T für den Tumor selbst, N für die befallenen Lymphknoten (Nodes) und M für Metastasen, also Ableger in anderen Körperregionen. Mit dieser Einteilung lässt sich beschreiben, wie groß der Tumor ist, ob Lymphknoten betroffen sind und ob sich die Krankheit schon ausgebreitet hat.</p><p>“Diese Einstufung hilft uns dabei, den möglichen Krankheitsverlauf besser einzuschätzen und eine passende Behandlung zu planen. Meist besteht die Therapie aus einer Kombinationsbehandlung mit Operation, Bestrahlung und Medikamenten”, führt Julia Stockfisch-Altmann aus.</p><h2>Netzwerk für eine bessere Versorgung</h2><p>Die Expertinnen des Brustzentrums Lübeck Süd in der Sana Klinik arbeiten eng mit den niedergelassenen Kollegen zusammen und engagieren sich im Netzwerk Onkologischer Zentren in Schleswig-Holstein, dem <a href="https://www.noz-sh.de/" target="_blank">NOZ</a>. Das NOZ ist ein Zusammenschluss onkologischer Fachärzte aus Lübeck und Umgebung. Ziel ist es, eine ganzheitliche und qualitativ hochwertige Krebsversorgung in den ländlichen Regionen Schleswig-Holsteins sicherzustellen.&nbsp;</p><p>“Durch die Vernetzung verschiedener Disziplinen erhalten die Patienten eine wohnortnahe Betreuung in allen Krankheitsphasen. Und zwar von der Diagnose über die Therapie bis zur Nachsorge”, so Julia Stockfisch-Altmann.</p><p>Tumorkonferenzen, interdisziplinärer Austausch und Zweitmeinungen sorgen für objektive, qualitätsgesicherte Behandlungskonzepte. Dies ist insbesondere bei komplexen Fällen sehr wichtig. Zudem gehören enge Kooperationen mit Hausärzten, Sozialdiensten und Palliativmedizinern zum Netzwerk. So lassen sich Informationsverluste vermeiden und Behandlungen besser koordinieren.&nbsp;</p><p>Das ambulante Konzept stellt die Möglichkeit zur Versorgung im häuslichen Umfeld in den Mittelpunkt, ergänzt durch stationäre Versorgung bei Bedarf. Dieser Ansatz kommt am Brustzentrum Lübeck Süd in der Sana Klinik zum Einsatz. Das Zentrum bietet unter anderem interdisziplinäre Betreuung, psychosoziale Unterstützung und Einbindung in Screeningprogramme.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2742db73-142e-4cfd-8557-95a7ec37cdd5/1920_hasse-stockfisch-altmann-5x7-df.jpg?77300"><p><i>Dr. Julia Stockfisch-Altmann (l.) und Andrea Hasse vom Brustzentrum Lübeck Süd in der Sana Klinik engagieren sich im Netzwerk Onkologischer Zentren in Schleswig-Holstein.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2742db73-142e-4cfd-8557-95a7ec37cdd5/hasse-stockfisch-altmann-5x7-df/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Luebeck]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Sep 2025 07:58:03 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/91223d20-d5a7-4a6f-829a-822e9f9ff16a/500_2501001sprechstundebrustzentrumluumlbeck.jpg?78344" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/91223d20-d5a7-4a6f-829a-822e9f9ff16a/500_2501001sprechstundebrustzentrumluumlbeck.jpg?78344</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/91223d20-d5a7-4a6f-829a-822e9f9ff16a/2501001sprechstundebrustzentrumluumlbeck.jpg?78344</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sprechstunde im Brustzentrum L&amp;uuml;beck an der Sana Klinik]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Sprechstunde im Brustzentrum L&amp;uuml;beck an der Sana Klinik]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Bewusstsein schaffen für gesunde Atemwege</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/bewusstsein-schaffen-fuer-gesunde-atemwege/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/bewusstsein-schaffen-fuer-gesunde-atemwege/</guid><pp:caseid>722383</pp:caseid><pp:subtitle>Rummelsberger Lungentag stand im Zeichen der Prävention</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Ein gesunder Lebensstil kann Lungenerkrankungen vorbeugen und moderne Medizin hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen. Bei der zweiten Auflage des Rummelsberger Lungentages drehte sich alles um das Thema Prävention. Fachpublikum, Patienten, Angehörige und Interessierte folgten der Einladung von Dr. Dietmar Geiger, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin, Pneumologie und Akutgeriatrie, ans Krankenhaus Rummelsberg.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Erkrankungen wie chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Asthma oder Lungenkrebs nehmen weltweit zu. Deshalb betonte Chefarzt Geiger in seiner Begrüßung die Wichtigkeit von vorbeugenden Maßnahmen. Für ihn steht fest: „Neben der medizinischen Versorgung muss der Fokus stärker auf frühzeitige Aufklärung und Gesundheitsförderung gerichtet werden. Genau deshalb gibt es den Lungentag am Krankenhaus Rummelsberg.“ Ein Schwerpunkt lag dabei auf Bewegung als präventiv wirksame Maßnahme. Sabine Koch, Therapieleitung der Klinik, machte deutlich, dass es keine großen sportlichen Ambitionen braucht: „Es muss nicht gleich Sport im Fitnessstudio sein. Tägliches Spazierengehen kann die Lebenserwartung um drei Jahre erhöhen.“</span></p><h2><span><strong>Praktische Impulse für die Lebensführung</strong></span></h2><p><span>Einen nachdrücklichen Impuls setzte Dr. Stefan Meißner mit seinem Vortrag zur Raucherentwöhnung. Mit dem provokanten Titel „Rauchen Sie weiter. Sie entlasten die Rentenkasse““ gelang es ihm zum Nachdenken anzuregen. Hinter der überspitzten Formulierung steckte eine klare Botschaft: Rauchen ist tödlich – nicht nur für die Lunge. Was Essverhalten mit der Lunge zu tun hat, machte Beate Stadtländer von n:aip in ihrem Vortrag deutlich. Eine unausgewogene Ernährung führt nicht nur zu Übergewicht und Diabetes, sondern wirkt sich direkt negativ auf das Lungenkreislaufsystem aus. Auch Mangelernährung oder Vitamindefizit können die Immunabwehr schwächen und die Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen erhöhen.</span></p><h2><span><strong>Früherkennung, Allergiebehandlung und Impfschutz</strong></span></h2><p><span>Wie Allergien gezielt behandelt werden können, zeigte Dr. Kristina Benedict von der Firma ALK-Abelló Arzneimittel in ihrem Vortrag zur spezifischen Immuntherapie. Anders als viele Medikamente, die lediglich Symptome lindern, setzt diese Behandlung direkt an der Ursache an und kann bei konsequenter Anwendung die Beschwerden langfristig deutlich reduzieren. Besondere Herausforderungen sieht Benedict im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Da viele Pflanzen inzwischen früher blühen, verschiebt sich auch die Pollensaison, was es für Allergiker schwieriger macht.</span></p><p><span>Dr. Stephan Ellmann vom Radiologischen Zentrum Nürnberg widmete sich in seinem Vortrag der Früherkennung von Lungenkrebs. Etwa 57.000 Menschen erkranken hierzulande jedes Jahr neu, rund 45.000 sterben jährlich an den Folgen. Der Grund: „In den meisten Fällen wird der Tumor erst in einem späten Stadium entdeckt, wenn die Heilungschancen bereits gering sind,“ so Ellmann, der eine mögliche Lösung im sogenannten Low-Dose-CT sieht, einer bildgebenden Untersuchung mit geringer Strahlenbelastung. Tumoren können damit frühzeitig sichtbar gemacht werden – noch bevor Symptome auftreten.</span></p><p><span>Mechthild Gimlik-Brös, Netzwerkpartnerin des Christlichen Jugenddorfwerks Deutschlands, stellte das zertifizierte Asthmacamp in Berchtesgaden vor. Die zweiwöchige Schulung für Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren findet auf 1.000 Höhenmetern statt. Ziel ist es, den Teilnehmenden medizinisches Wissen zu vermitteln, den Umgang mit Medikamenten und Inhalationshilfen zu festigen und sie im Alltag sicherer im Umgang mit ihrer Erkrankung zu machen.</span></p><p><span>Ein eher unbekanntes Thema sprach Logopäde Felix Jandausch an: Die Aspirationspneumonie, eine Lungenentzündung, die durch das versehentliche Einatmen von Nahrung, Flüssigkeiten oder Speichel entsteht. Besonders gefährdet sind ältere Menschen sowie Patienten mit neurologischen Erkrankungen, bei denen die Schluckfunktion eingeschränkt ist. Jandausch verdeutliche anschaulich, wie durch gezielte logopädische Maßnahmen das Risiko einer Aspiration gesenkt werden kann. Dazu gehören unter anderem Schlucktherapien, Muskelaufbauübungen, eine angepasste Lagerung beim Essen sowie individuell abgestimmte Kostformen.</span><br><br><span>Zum Abschluss richtete sich der Blick auf den Schutz vor Infektionskrankheiten. Tina Schmitt vom Pharmaunternehmen GlaxoSmithKline gab in ihrem Vortrag „6 Richtige plus Zusatzzahl“ einen Überblick über die aktuellen Impfempfehlungen der Ständigen Impfkommission. Schmitt erklärte anschaulich, wie Impfungen funktionieren und warum sie neben gesunder Ernährung, Bewegung und Rauchverzicht ein wichtiger Bestandteil der Gesundheitsprävention sind. Gastgeber Geiger ergänzte den Vortrag mit Hinweisen zur individuellen Impfplanung für Patienten mit Lungenerkrankungen. „Natürlich sind Impfungen nie völlig risikofrei – aber der Nutzen überwiegt deutlich, besonders bei Menschen mit erhöhtem Risiko.“ Für ihn gehört Impfschutz daher ebenso zur Prävention wie Bewegung, Ernährung und Aufklärung.</span></p><h2><span><strong>Therapie zum Anfassen</strong></span></h2><p><span>Im praktischen Teil des Lungentags konnten Besucher ihr Wissen vertiefen und sich Atemtechniken und bestimmte Körperhaltungen aneignen, die bei einem Asthmaanfall Erleichterung bringen. Die Sportvereine ATV 1873 Frankonia Nürnberg und Post SV Nürnberg waren mit aktivierenden Mitmachangeboten ebenfalls vor Ort. Bewegung im Atemrhythmus, Mobilisation der Brustkorbmuskulatur und gezielte Lungensportübungen konnten hier aktiv ausprobiert werden.</span></p><p><span>Neben den Fachvorträgen und interaktiven Workshops gab es parallel eine umfangreiche Messeausstellung. Zu den teilnehmenden Firmen zählten Hans Müller HMP Medizintechnik, IfM GmbH, Löwenstein Medical SE & Co. KG, Medigroba GmbH, n:aip Deutschland GmbH, ResMed Healthcare, TNI medical, Vivisol Deutschland GmbH, Berlin-Chemie AG, CHIESI GmbH und GlaxoSmithKline GmbH & Co. KG. Die Firmen präsentierten Technologien zur Diagnose und Behandlung von Atemwegserkrankungen. Technisch interessierte Gäste konnten am Bronchoskopie-Modell das Innenleben der Lunge erkunden oder sich mithilfe von Augmented Reality über Veränderungen an der Lunge durch COPD informieren.</span><br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a4cc1531-e9d4-4f89-b9e8-d88ce14996ab/1920_250917_lungentag.jpeg?10000"><p><i><span>Wie moderne Technik zur Gesundheitsvorsorge beiträgt, zeigte sich beim Rummelsberger Lungentag: Besucher konnten Atemtherapiehilfen wie eine Vollgesichtsmaske testen und sich über Möglichkeiten der Früherkennung und Behandlung von Atemwegserkrankungen informieren.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a4cc1531-e9d4-4f89-b9e8-d88ce14996ab/250917_lungentag/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.000 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 150 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Lungentag,Lunge,Atemwegserkrankungen,COPD,Dr. Dietmar Geiger,Pneumonie]]></category>
            <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 09:48:08 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/a4cc1531-e9d4-4f89-b9e8-d88ce14996ab/500_250917_lungentag.jpeg?10000" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/a4cc1531-e9d4-4f89-b9e8-d88ce14996ab/500_250917_lungentag.jpeg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a4cc1531-e9d4-4f89-b9e8-d88ce14996ab/250917_lungentag.jpeg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[2. Rummelsberger Lungentag]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Wie moderne Technik zur Gesundheitsvorsorge beitr&amp;auml;gt, zeigte sich beim Rummelsberger Lungentag: Besucher konnten Atemtherapiehilfen wie eine Vollgesichtsmaske testen und sich &amp;uuml;ber M&amp;ouml;glichkeiten der Fr&amp;uuml;herkennung und Behandlung von Atemwegserkrankungen informieren.]]></pp:imageDescription></item></channel>
                    </rss>