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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Fri, 15 May 2026 11:17:54 +0200</pubDate>
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                        <title>Kann man ohne Schilddrüse leben?</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/weltschilddruesentag/</guid><pp:caseid>745088</pp:caseid><pp:subtitle>Chefarzt Sven Henne klärt anlässlich des Weltschilddrüsentages auf</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>2007 wurde er ins Leben gerufen, soll das Bewusstsein schärfen und über Symptome und Behandlungen aufklären. Die Rede ist vom Weltschilddrüsentag, welcher jährlich am 25. Mai stattfindet. Im Rahmen des Aktionstages beleuchtet Sven Henne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg, die Schilddrüse. Kann man ohne Schilddrüse leben? Wie merkt man eigentlich, dass mit der Hormondrüse etwas nicht stimmt und in welchen Fällen muss operiert werden?</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Schilddrüse ist eine Hormondrüse, die den Stoffwechsel, das Wachstum und die Energiebilanz des Körpers durch die Produktion von Hormonen reguliert. Konkret bedeutet dies, dass zum Beispiel Herzfrequenz, Körpertemperatur, Verdauungs- und Gehirnaktivität durch die Hormone gesteuert werden. Ein Experte in Sachen Schilddrüse ist Chefarzt Sven Henne vom Krankenhaus Rummelsberg. „Wenn Schilddrüsenhormone fehlen, verlangsamt sich der Stoffwechsel. Dies kann viele Körperfunktionen betreffen und ganz unterschiedliche Beschwerden auslösen. Die körperliche Leistungsfähigkeit kann abnehmen. Abgeschlagenheit, Müdigkeit, niedriger Puls oder vermehrtes Schwitzen können auftreten. Aber auch psychische Probleme sind möglich wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Teilnahmslosigkeit oder Depressionen.“ Auch zu körperlichen Veränderungen kann es kommen, wie trockene Haut, Haarausfall, Gewichtszunahme, Verstopfung oder veränderte Regelblutungen.</span></p><h2><span><strong>Wie die Diagnostik aussieht</strong></span></h2><p><span>Elementar wichtig sind eine grundlegende Anamnese, Bestimmung der Hormone und Antikörper im Blut und eine Ultraschalluntersuchung. „Wenn es bei der Befunderhebung zu Auffälligkeiten kommt, sollte eine bildgebende nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse, eine sogenannte Szintigrafie, erfolgen. Auf den Bildern zeigen sich – wenn vorhanden – kalte, blaue und/oder heiße, rote Knoten. Während die blauen Areale nicht mehr am Stoffwechsel-Prozess der Schilddrüse teilnehmen, entstehen die roten Bereiche durch zu hohe Hormonaktivität“, weiß Henne, der Mitte 2025 vom Klinikum Fürth nach Rummelsberg gewechselt ist. Während heiße Knoten meist medikamentös oder durch eine Radiojod-Therapie gut zu behandeln sind, erwägen die Mediziner oftmals, kalte Knoten wegen des – wenn auch geringen – Krebsrisikos zu entfernen.</span></p><h2><span><strong>Gute Nachricht vorab</strong></span></h2><p><span>Wann operiert werden muss, wie die Operation abläuft, wie die Nachsorge aussieht und was eine Radiojod-Therapie ist – auf all diese Fragen gibt der doppelte Facharzt für Viszeralchirurgie und Allgemeinchirurgie regelmäßig in Patienteninformationsveranstaltung Antworten. Die gute Nachricht gibt der Mediziner aber bereits im Vorfeld schon preis: „Grundsätzlich kann man ohne Schilddrüse leben – allerdings nicht ohne die von ihr produzierten Hormone. Wenn die Schilddrüse vollständig entfernt ist, ist eine lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormonen in Tablettenform zwingend notwendig, um den Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Das Positive daran: Bei guter Einstellung ist ein Leben ohne Einschränkung möglich.“</span></p><h2 style="text-align:justify;"><strong>Interview mit Sven Henne, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie:</strong></h2><h3><i><span><strong>Welche Aufgaben hat die Schilddrüse, wofür wird sie benötigt?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong> Die Schilddrüse ist eine zentrale Hormondrüse, die den Stoffwechsel, das Wachstum und die Energiebilanz des Körpers durch die Produktion von Hormonen reguliert. Ganz konkret: Herzfrequenz, Körpertemperatur, Verdauung, Gehirnaktivität werden gesteuert – das heißt, der gesamte Stoffwechselprozess und der Energiehaushalt des Menschen.</span></i></p><h3><i><span><strong>Kann man ohne Schilddrüse leben? Und wenn ja, welche Einschränkungen hat man bzw. welche Maßnahmen müssen getroffen werden?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong> Ja, kann man grundsätzlich – allerdings nicht ohne die von ihr produzierten Hormone. Wenn die Schilddrüse vollständig entfernt ist, ist eine lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormonen in Tablettenform zwingend notwendig, um den Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Die gute Nachricht: Bei korrekter Einstellung ist ein normales Leben ohne Einschränkung möglich.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wie merkt man eigentlich, dass mit der Schilddrüse etwas nicht stimmt?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Wenn Schilddrüsenhormone fehlen, verlangsamt sich der Stoffwechsel. Dies kann viele Körperfunktionen betreffen und ganz unterschiedliche Beschwerden auslösen. Die körperliche Leistungsfähigkeit kann abnehmen. Schwäche, Müdigkeit, veränderte Pulsfrequenz oder auch psychische Probleme sind möglich. Es kann zudem zu körperlichen Veränderungen kommen, wie unter anderem trockene Haut, Haarausfall, Gewichtszunahme, heisere Stimme, Verstopfung oder starken Regelblutungen.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wie sieht die Diagnostik im Vorfeld aus?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Eine bildgebende nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse, eine sogenannte Szintigrafie, ist notwendig, wenn in den Laboruntersuchungen und beim Ultraschall Auffälligkeiten bemerkt wurden. Auf den Bildern zeigen sich veränderte Areale, die vermehrt oder verringert am Stoffwechsel beteiligt sind. Während heiße Knoten meist medikamentös oder durch eine Radiojod-Therapie gut zu behandeln sind, erwägen die Mediziner oftmals, kalte Knoten wegen des – wenn auch geringen – Krebsrisikos zu entfernen.</span></i></p><h3><i><span><strong>Was ist eine Radiojod-Therapie und wann wird sie angewandt?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong> Eine Radiojod-Therapie ist ein nuklearmedizinisches Therapieverfahren zur Behandlung von autonomen Stoffwechselarealen in der Schilddrüse, des Morbus Basedow, einer Schilddrüsenvergrößerung und bestimmter Formen des Schilddrüsenkrebses. Bei der Radiojod-Therapie wird eine winzige Menge von radioaktivem Jod in Form einer Tablettenkapsel oral verabreicht. Welche Strahlendosis zur Therapie erforderlich ist, richtet sich nach der zu behandelnden Erkrankung. Das radioaktive Jod findet seinen Weg quasi „automatisch“, denn es wird im Körper nur von den Zellen aufgenommen, die Schilddrüsenhormone produzieren.</span></i></p><p><i><span>Durch die entsprechende Dosierung der Radioaktivität bleiben die gesunden Zellen mehr oder weniger unbeeinträchtigt zurück. In den Schilddrüsenzellen angekommen, gibt das radioaktive Jod Beta-Strahlen ab. Diese bewirken in den Schilddrüsenzellen Schäden, die zum programmierten Zelltod führen. Dadurch kann Schilddrüsengewebe zerstört und dieser Effekt auch zur Behandlung oben genannter Erkrankungen eingesetzt werden. Radioaktives Jod kann außerdem zur Zerstörung von Schilddrüsenkrebszellen eingesetzt werden.</span></i></p><p><i><span>Voraussetzung ist, dass die Krebszellen am Jodstoffwechsel teilnehmen. Das trifft in der Regel nur auf sogenannte differenzierte Karzinome zu. Auch als Adjuvanz nach Operation von Schilddrüsenkrebs ist die Radiojod-Therapie ein essentieller Baustein in der Therapie. Ob eine Radiojod-Therapie oder besser eine Operation infrage kommt, ist in jedem individuellen Fall gemeinsam mit dem Patienten zu entscheiden.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wann muss bzw. sollte operiert werden?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Operationen an der Schilddrüse werden zum Beispiel durchgeführt, wenn sogenannte kalte Knoten in der Schilddrüse entdeckt wurden, die auf Schilddrüsenkrebs hindeuten oder ein Risiko bergen, bösartig zu sein oder zu werden. Wir Chirurgen entfernen dann entweder nur einen Lappen oder die gesamte Schilddrüse, je nach Größe, Lokalisation und feingeweblichem Befund des Knotens.</span></i></p><p><i><span>Auch eine Vergrößerung der Schilddrüse, eine sogenannte Struma, kann eine Operation bedingen, wenn das Gewebe andere Organe einengt und dadurch das Schlucken oder Atmen behindert. Zudem lässt sich in manchen Fällen eine Überfunktion nicht durch Medikamente eindämmen und es kommt zu Entgleisungen des Stoffwechsels. Aus solchen lebensbedrohlichen Situationen kann nur noch eine Schilddrüsen-Operation herausführen. Es gibt aber auch Autoimmunerkrankungen, wie z.B. Morbus Basedow, bei dem, wenn keine medikamentöse Kontrolle zu erreichen ist, die Operation eine gute Behandlungsmöglichkeit darstellt.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wie läuft die Operation ab?</strong></span></i></h3><p style="margin-left:0cm;"><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Die Patientinnen und Patienten befinden sich in Vollnarkose. Nach Desinfektion des OP-Gebiets wird dies mit sterilen Tüchern abgedeckt. Dann erfolgt der quer verlaufende Hautschnitt vorne am Hals. Unter Kontrolle der Funktion des Stimmbandnervens (Neuromonitoring) wird die Schilddrüse dargestellt und ihre am oberen und unteren Pol des Organs einmündenden Gefäße unterbunden bevor sie entfernt wird. Hierbei arbeiten wir mit Lupenbrillen. Die Nebenschilddrüsen werden erhalten, sie sind am Kalziumstoffwechsel beteiligt und unabhängig von der Schilddrüse und ihren Hormonen. Nach Kontrolle der Bluttrockenheit wird die Wunde schichtweise verschlossen, die Haut wird mit Fäden vernäht, die sich auflösen, so dass kein Fadenzug notwendig ist und ein kosmetisch gutes Ergebnis erzielt werden kann.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wie ist die Rezidiv-Rate nach Operation?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Das ist so pauschal nicht zu beantworten, da die sogenannte Rückfallquote abhängig ist von der Grunderkrankung und der Operationsmethode. Bei gutartigen Knoten liegt die Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs im verbleibenden Gewebe nach fünf Jahren bei fünf bis zehn Prozent. Bei Schilddrüsenkrebs und optimaler Nachbehandlung ist das Risiko deutlich geringer. Bei Zweit-Operation an einer Schilddrüse benötigen Chirurgen viel Erfahrung und ein weitreichendes Können. Diese Eingriffe sind beispielsweise dann erforderlich, wenn erneut suspekte Knoten in dem Schilddrüsengewebe auftreten, das bei einer früheren Operation im Körper belassen wurde. Verwachsungen und Vernarbungen erschweren in solchen Fällen oftmals erheblich, die empfindlichen Strukturen in dieser Region zu identifizieren und zu schonen, weshalb das Risiko für Komplikationen höher ausfällt. Durch unsere umfassende Expertise können wir die Risiken jedoch auf ein Minimum herabsetzen.</span></i></p><h3><i><span><strong>Wie sieht die Nachsorge aus?</strong></span></i></h3><p><i><span><strong>Henne:</strong></span></i><span> </span><i><span>Unsere Patienten gehen stets mit einem konkreten Behandlungsplan, den wir noch während des Aufenthalts organisieren, nach Hause. Sollte eine Hormonsubstitution notwendig sein, weil wir die gesamte Schilddrüse oder sehr große Teile entfernt haben, dann halten wir unsere Empfehlung für den zuweisenden Hausarzt oder Endokrinologen in einem Arztbrief fest. Sobald das Ergebnis der Gewebeuntersuchung in unserer Pathologie vorliegt, besprechen wir die Befunde mit unseren Patienten. Falls sich Krebszellen gezeigt haben, empfehlen wir unter Umständen eine sich anschließende Radiojod-Therapie, bei der wir eng mit Nuklearmediziner zusammenarbeiten.</span></i></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bca9e35b-040d-452a-a056-40f0fde352dd/1920_260515_weltschilddruesentag.jpg?10000"><p><i><span>Sven Henne ist ein Experte in Sachen Schilddrüse und seit Juli 2025 in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg tätig.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bca9e35b-040d-452a-a056-40f0fde352dd/260515_weltschilddruesentag/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,schilddruese,Radiojod,Radiojodtherapie,Radiojod-Therapie,Knoten,Schilddrüsenknoten,Allgemein- und Viszeralchirurgie,viszeralchirurgie,Bauchchirurgie,Weltschilddrüsentag,Chefarzt Sven Henne]]></category>
            <pubDate>Fri, 15 May 2026 11:17:54 +0200</pubDate>
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                        <title>Kann man ohne Schilddrüse leben?</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kann-man-ohne-schilddruese-leben/</guid><pp:caseid>737322</pp:caseid><pp:subtitle>Oberärztin Dr. Maike Frick klärt auf</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Im Rahmen des kostenlosen Online-Gesundheitsforums am Mittwoch, 4. März 2026, beleuchtet Dr. Maike Frick, Oberärztin an der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg, die Schilddrüse. Kann man ohne Schilddrüse leben? Wie merkt man eigentlich, dass mit der Hormondrüse etwas nicht stimmt und in welchen Fällen muss operiert werden? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert das Gesundheitsforum. Los geht es um 17 Uhr. Die Veranstaltung findet ausschließlich online statt.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Schilddrüse ist eine zentrale Hormondrüse, die den Stoffwechsel, das Wachstum und die Energiebilanz des Körpers durch die Produktion von Hormonen reguliert. Ganz konkret bedeutet dies, dass zum Beispiel Herzfrequenz, Körpertemperatur, Verdauungs- und Gehirnaktivität durch die Hormone gesteuert werden. Eine Expertin in Sachen Schilddrüse findet sich mit Dr. Maike Frick im Team von Chefarzt Sven Henne am Krankenhaus Rummelsberg. „Wenn Schilddrüsenhormone fehlen, verlangsamt sich der Stoffwechsel. Dies kann viele Körperfunktionen betreffen und ganz unterschiedliche Beschwerden auslösen. Die körperliche Leistungsfähigkeit kann abnehmen. Schwäche, Müdigkeit, niedriger Puls oder Kurzatmigkeit können auftreten. Aber auch psychische Probleme sind möglich wie Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Teilnahmslosigkeit oder Depressionen“, weiß Frick. Auch zu körperlichen Veränderungen kann es kommen, wie unter anderem trockene Haut, Haarausfall, Gewichtszunahme, Verstopfung oder veränderte Regelblutungen.</span></p><h2><span><strong>Wie die Diagnostik aussieht</strong></span></h2><p><span>Elementar wichtig sind eine grundlegende Anamnese, Bestimmung der Hormone und Antikörper im Blut und eine Ultraschalluntersuchung. „Wenn es bei der Befunderhebung zu Auffälligkeiten kommt, sollte eine bildgebende nuklearmedizinische Untersuchung der Schilddrüse, eine sogenannte Szintigrafie, erfolgen. Auf den Bildern zeigen sich – wenn vorhanden – kalte, blaue und heiße, rote Knoten. Während die blauen Areale nicht mehr am Stoffwechsel-Prozess der Schilddrüse teilnehmen, entstehen die roten Bereiche durch zu hohe Hormonaktivität“, so Frick, die zusammen mit Chefarzt Sven Henne Mitte 2025 vom Klinikum Fürth nach Rummelsberg gewechselt ist. Während heiße Knoten meist medikamentös oder durch eine Radiojod-Therapie gut zu behandeln sind, erwägen die Mediziner oftmals, kalte Knoten wegen des – wenn auch geringen – Krebsrisikos zu entfernen.</span></p><h2><span><strong>Gute Nachricht vorab</strong></span></h2><p><span>Wann operiert werden muss, wie die Operation abläuft, wie die Nachsorge aussieht, was eine Radiojod-Therapie ist und wie die Rezidiv-Rate, also die Rückfallquote nach der OP, aussieht – all diese Fragen wird die doppelte Fachärztin für Viszeralchirurgie und Allgemeinchirurgie im Vortrag behandeln und beantworten. Die gute Nachricht gibt die Medizinerin bereits im Vorfeld schon preis: „Grundsätzlich kann man ohne Schilddrüse leben – allerdings nicht ohne die von ihr produzierten Hormone. Wenn die Schilddrüse vollständig entfernt ist, ist eine lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormonen in Tablettenform zwingend notwendig, um den Stoffwechsel aufrechtzuerhalten. Das Positive daran: Bei guter Einstellung ist ein Leben ohne Einschränkung möglich.“</span></p><p><span>Interessierte und Betroffene können sich um 17 Uhr zur Veranstaltung einwählen. Die Zugangsdaten sind auf der Homepage des Krankenhaus Rummelsberg unter </span><a href="https://www.sana.de/rummelsberg/gut-zu-wissen/veranstaltungen">https://www.sana.de/rummelsberg/gut-zu-wissen/veranstaltungen</a> veröffentlicht.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f6b30ece-0728-4a0e-9c86-9b844f0d6b62/1920_maike_frick_quer.jpg?10000"><p><i><span>Dr. Maike Frick ist eine Expertin in Sachen Schilddrüse und seit Juli 2025 in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus Rummelsberg tätig.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f6b30ece-0728-4a0e-9c86-9b844f0d6b62/maike_frick_quer/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;</span><br><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Schilddrüsenknoten,schilddruese,Knoten,Radiojodtherapie,Allgemein- udn Viszeralchirurgie,viszeralchirurgie,Stoffwechsel,Hormondrüse]]></category>
            <pubDate>Thu, 26 Feb 2026 08:56:26 +0100</pubDate>
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                        <title>Knotenpunkt Schilddrüse</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/knotenpunkt-schilddruese/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/knotenpunkt-schilddruese/</guid><pp:caseid>723851</pp:caseid><pp:subtitle>Erkrankungen erkennen, verstehen und behandeln</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span style="color:#999999;"><strong>Zusammenfassung</strong></span></p><ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eb2f1dc5578a7b3f7b8df4d9ff2c663d1"><span style="color:#999999;">Kostenfreie Patientenveranstaltung zu Erkrankungen der Schilddrüse am 29. Oktober im Krankenhaus Senftenberg</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ec42c94eee352ca6a19391e61aa0512d2"><span style="color:#999999;">Oberarzt Thomas Schwörig von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Sana Kliniken Niederlausitz informieren über Ursachen, Risiken und Therapieansätze</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ec905a4c3be1693f9f6a84156d98c023c"><span style="color:#999999;">Fragestunde mit den Experten</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Sie ist kaum größer als eine Walnuss – und doch steuert sie lebenswichtige Funktionen im Körper: die Schilddrüse. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, kann das weitreichende Folgen haben. Bei der kostenfreien Patientenveranstaltung „Knotenpunkt Schilddrüse – Erkrankungen erkennen, verstehen und handeln“ gibt es Wissenswertes zu der kleinen Drüse mit der großen Wirkung von Oberarzt Thomas Schwörig, Facharzt für Chirurgie.</strong></p><p>„Die Schilddrüse ist zwar ein kleines Organ, aber sie beeinflusst nahezu alle Stoffwechselprozesse im Körper“, erklärt Oberarzt Thomas Schwörig, Facharzt für Chirurgie in der der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Sana Kliniken Niederlausitz, und fügt hinzu: „Viele Beschwerden wie Antriebslosigkeit, Gewichtsschwankungen oder Nervosität werden zunächst anderen Ursachen zugeschrieben – dabei steckt nicht selten die Schilddrüse dahinter.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b664abf3-5ff3-49f1-8a3b-29bfd91e6b65/1920_istock-1496612580.jpg?10000"><p><i>Um Erkrankungen der Schilddrüse dreht sich die kostenfreie Patientenveranstaltung am 29. Oktober im Krankenhaus Senftenberg.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b664abf3-5ff3-49f1-8a3b-29bfd91e6b65/istock-1496612580/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Vielfältige Symptome</h2><p>In der Klinik am Krankenhaus-Standort Lauchhammer werden jedes Jahr zahlreiche Patienten mit Erkrankungen der Schilddrüse von Chefarzt Dr. Ahmad Oyais, Oberarzt Thomas Schwörig und weiteren erfahrenen Ärzten behandelt. Die Experten wissen: Schilddrüsen-Erkrankungen sind häufig komplex. Viele Betroffene mit einer Unterfunktion des Organs leiden unter Symptomen wie Müdigkeit, Gewichtszunahme, depressiver Stimmung oder Verstopfung. Eine Überfunktion hingegen kann Herzrasen, Nervosität, Gewichtsverlust und Hitzeintoleranz auslösen.</p><h2>Moderne Diagnostik. Schonende Therapie</h2><p>Ein einfacher Bluttest gibt Aufschluss über die Hormonproduktion der Schilddrüse. Ergänzend kann eine Ultraschalluntersuchung Veränderungen sichtbar machen. So lassen sich Funktionsstörungen sicher erkennen und zielgerichtet behandeln. Auch Knoten an der Schilddrüse stehen im Fokus des Vortrags. Betroffene verspüren häufig einen Kloß im Hals oder leiden unter Atembeschwerden. „Nicht jeder Knoten muss operiert werden. Wenn jedoch ein Eingriff notwendig ist, setzen wir moderne, minimalinvasive Verfahren mit kleinsten Schnitten ein und überwachen die Operation mit einem Neuromonitoring, um wichtige Nervenstrukturen im Hals zu schützen“, erklärt Chefchirurg Dr. Ahmad Oyais. Dank modernster Operationstechniken kommen die Chirurgen in Lauchhammer in der Regel mit einem wenige Zentimeter langen Schnitt am Halsbereich aus. Was zurückbleibt, ist eine nahezu unsichtbare Narbe.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>In der kostenfreien Patientenveranstaltung geht Schilddrüsen-Experte Thomas Schwörig nicht nur auf typische Symptome und Ursachen von Erkrankungen der Schilddrüse ein. Er stellt auch diagnostische Verfahren vor und informiert verständlich über moderne Behandlungswege. Der Vortrag beginnt am 29. Oktober, um 17 Uhr, im Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg. Im Anschluss stehen die Experten der Klinik für individuelle Fragen zum Thema beratend zur Verfügung. Die Teilnahme an dem Info-Abend ist kostenfrei und eine vorherige Anmeldung nicht notwendig.</p><p>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,schilddruese,Patientenveranstaltung,Allgemein- udn Viszeralchirurgie]]></category>
            <pubDate>Thu, 16 Oct 2025 13:38:54 +0200</pubDate>
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                        <title>Hilfe gegen den Kloß im Hals</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/hilfe-gegen-den-kloss-im-hals/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/hilfe-gegen-den-kloss-im-hals/</guid><pp:caseid>713566</pp:caseid><pp:subtitle>Hoffnung für Niederlausitzer Schilddrüsen-Patienten: Wenn die Schilddrüse nicht mehr richtig funktioniert, sind Experten gefragt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Dr. Ahmad Oyais, Chefchirurg der Sana Kliniken Niederlausitz, ist mit seinem Team auf die Behandlung von Schilddrüsenerkrankungen spezialisiert</li><li>Mit Fingerspitzengefühl, Lupenbrille und Neuromonitoring werden Patienten operiert</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Erleichterung und Freude stehen Günter Scholz ins Gesicht geschrieben. Anfang April wurde der 85-Jährige in den Sana Kliniken Niederlausitz an der Schilddrüse operiert. „Mir geht es gut. Ich habe die ganze Sache 100-prozentig überstanden“, erzählt der Lauchhammeraner. Die Operation sei ohne Komplikationen verlaufen und bereits nach drei Tagen habe er das Krankenhaus wieder verlassen können. Die schmale Narbe am Hals ist heute so gut wie nicht mehr zu sehen.</strong></p><p>Günter Scholz ist einer von zahlreichen Patienten, die jährlich in den Sana Kliniken Niederlausitz an der Schilddrüse operiert werden. Die Behandlung von Erkrankungen an dieser kleinen, sensiblen Hormondrüse gehört zu den medizinischen Schwer-punkten von Chefarzt Dr. Ahmad Oyais und seinem Team von der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie. Erst Anfang diesen Jahres hat der Chefchirurg in einer kosten-freien Patientenveranstaltung umfangreich über Schilddrüsenunter- und -überfunktion sowie kalte und heiße Knoten informiert und darüber aufgeklärt, wie die Drüse im Halsbereich operiert werden kann.<span>&nbsp;</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/27e19ceb-f3a2-41b4-8b87-e51ee030b922/1920_20250630-dsc07705.jpg?96423"><p><br><br><i>Präzision im OP-Saal: Mit Lupenbrille für beste Sicht auf das Operationsgebiet und Neuromonitoring zur Überwachung des Stimmbandnervs operiert Dr. Ahmad Oyais mit seinem Team Patienten mit Schilddrüsen-Erkrankungen.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/27e19ceb-f3a2-41b4-8b87-e51ee030b922/20250630-dsc07705/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Klarheit durch Ultraschall</h2><p>Unter den Zuhörern in der Alten Cafeteria des Krankenhauses war damals auch Günter Scholz. Aus gutem Grund. Bei einem routinemäßigen Check habe seine Hausärztin festgestellt, dass einige Blutwerte nicht in Ordnung waren. Bei einer anschließenden Ultraschalluntersuchung wurden Knoten in der Schilddrüse gefunden, berichtet der Rentner. Die Schilddrüse, die normalerweise nur etwa so groß wie eine Walnuss ist, hatte sich stark vergrößert, war nach innen gewachsen und hatte sich um die Luftröhre gelegt. „In Dresden hat man mir gesagt, dass bei der Operation mein Brustkorb geöffnet werden muss. Das wollte ich auf keinen Fall“, blickt Günter Scholz zurück. In der Zeitung erfuhr er von der Patientenveranstaltung in Lauchhammer und nutze die Gelegenheit, sich gründlich zu informieren und mit dem Lauchhammeraner Chefarzt ins Gespräch zu kommen. „Ich war danach ambulant zur Untersuchung und hatte ein sehr gutes und aufschlussreiches Gespräch mit dem Chefarzt. Deshalb habe ich mich für die Operation in Lauchhammer entschieden“, erzählt der Rentner.</p><h2>Kleiner Schnitt. Große Wirkung.</h2><p>Dr. Ahmad Oyais gelingt es mit seinem erfahrenen Team, die Schilddrüse nur über einen wenige Zentimeter kleinen Schnitt am Hals zu entfernen. Der Chefchirurg hat in seiner Laufbahn als Arzt bereits mehrere hundert Patienten an der Schilddrüse operiert und ist ausgesprochener Experte auf diesem Gebiet.</p><p>„Wenn die Schilddrüse vergrößert ist, kann das Schluckbeschwerden oder eine Art Globus-Gefühl im Hals verursachen. Außerdem weiß man bei kalten Knoten nie, wie diese sich entwickeln“, erklärt der versierte Chirurg. Die Symptome für eine Erkrankung der Schilddrüse können ganz unterschiedlich sein. Patienten mit einer Unterfunktion fühlen sich beispielsweise oft schwach und erschöpft, beklagen eine mangelnde Leistungsfähigkeit oder sind depressiv. Zu den häufigen Symptomen gehören auch eine starke Gewichtszunahme, Verstopfungen und Bauchschmerzen sowie eine verminderte Schweißfähigkeit und eine Überempfindlichkeit gegenüber Kälte. Bei einer Überfunktion hingegen kann es zu einem erhöhten Puls und Herzrhythmusstörungen kommen, die Betroffenen lei-den unter Nervosität, verlieren häufig trotz gesteigertem Appetit an Gewicht und sind intolerant gegenüber Hitze.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8aee6e48-8574-4e22-bfdb-92fdfabf9edd/1920_img-1671.jpg?10000"><p><br><br><i>Glücklich über die gelungene Operation: Patient Günter Scholz ist froh, dass der Eingriff bei ihm über einen kleinen Schnitt am Hals erfolgen konnte. Dr. Ahmad Oyais wirft einen prüfenden Blick auf die Narbe und ist zufrieden mit dem Heilungsverlauf.</i> &nbsp;<a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/8aee6e48-8574-4e22-bfdb-92fdfabf9edd/img-1671/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Gründliche Diagnostik</h2><p>Patienten, die wegen einer Erkrankung der Schilddrüse ins Krankenhaus Lauchhammer kommen, werden zunächst noch einmal gründlich durchgecheckt. Die Ärzte führen unter anderem Ultraschalluntersuchungen durch, analysieren den Hormonspiegel über das Blut und setzen Tumormarker ein, die auf eventuell bösartige Erkrankungen hinweisen Können.</p><h2>Präzision gefragt</h2><p>Wenn eine Operation notwendig ist, kann diese in Lauchhammer sowohl über einen offenen Schnitt als auch endoskopisch erfolgen. „Für die spätere Narbenbildung spielt das keine Rolle, denn den Schnitt sieht man hinterher so gut wie gar nicht“, beruhigt Dr. Ahmad Oyais. Da im Halsbereich recht viele Gefäße und Nervenbahnen verlaufen, ist höchste Präzision gefragt. Die Niederlausitzer Chirurgen operieren mit speziellen Lupenbrillen, mit deren zigfacher Vergrößerung sie das Gewebe der Schilddrüse von anderen Strukturen wie Nerven gut unterscheiden können. Außerdem wird während des Eingriffs über ein Neuromonitoring immer der besonders sensible Stimmnerv überwacht, um ihn vor Beschädigungen zu schützen. Diese besondere Vorsicht ist für Betroffene ein Segen und ein Garant für beste Ergebnisse.</p><h2>Rasche Erholung</h2><p>Dank der schonenden Operationsverfahren, die mit kleinsten Schnitten, sehr blutungs-arm und gewebeschonend erfolgen, sowie einem ausgefeilten individuellen Schmerz- und Wundmanagement sind die Patienten bereits kurz nach dem Eingriff wieder fit und können nach wenigen Nächten im Krankenhaus wieder nach Hause entlassen werden. ERAS wird das multimodale Konzept abgekürzt, das in der Klinik mit Erfolg angewendet wird. Die vier Buchstaben stehen für „Enhanced Recovery after Surgery“, was übersetzt so viel bedeutet wie beschleunigte Erholung nach chirurgischen Eingriffen. Seit Dr. Ahmad Oyais im Oktober 2023 die ärztliche Leitung der Klinik übernommen hat, hat er das Konzept kontinuierlich auf der Station etabliert. Patienten profitieren durch das ERAS-Konzept in Lauchhammer enorm. Nachweislich treten weniger Komplikationen und Risiken auf und die Patienten sind nach einer Behandlung schneller wieder fit für den Alltag.&nbsp;</p><h2>Nachkontrolle im Blick</h2><p>Auch Svitlana Vlasenko ist m Krankenhaus Lauchhammer an der Schilddrüse operiert worden und kommt nun – rund&nbsp; ein Jahr nach dem Eingriff – zur Nachkontrolle. Thomas Schwörig, Facharzt für Chirurgie, schaut konzentriert auf den Monitor, während er den Schallkopf des Ultraschallgeräts vorsichtig über den Hals der Patientin gleiten lässt. Der Mediziner gehört seit 1998 zu den Sana Kliniken Niederlausitz und hat jahrzehntelange Erfahrung als Chirurg, auch in der Behandlung von Schilddrüsen-patienten.&nbsp; „Alles in Ordnung - der Bereich am Hals, wo die Schilddrüse einmal war, bevor sie entfernt wurde, ist völlig unauffällig“, erklärt der Oberarzt.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/64cc8a38-1163-4cb8-b57b-a84b095344e2/1920_img-1680.jpg?10000"><p><br><br><i>Nachkontrolle: Chirurg Thomas Schwörig und Dr. Ahmad Oyais untersuchen die Patientin nach der Operation an der Schilddrüse mit Ultraschall. Die Ärzte sind zufrieden: Alles ist bestens verheilt.&nbsp;</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/64cc8a38-1163-4cb8-b57b-a84b095344e2/img-1680/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>International unterwegs</h2><p>Dr. Ahmad Oyais übersetzt während der Untersuchung parallel für die aus der Ukraine stammende Patientin auf Russisch. Der international anerkannte Spezialist stammt aus dem Kaschmir, hat in Russland studiert und spricht die Sprache fließend.&nbsp; „Hier ist ein bisschen multikulti. Alle sind herzlich willkommen“, sagt er lachend. Nicht nur Patienten aus unterschiedlichen Herkunftsländern werden in der Klinik behandelt, auch das Team ist international aufgestellt – Kommunikation auf Deutsch, Englisch, Russisch, Rumänisch, Tschechisch Kasachisch und anderen Sprachen ist hier Alltag.</p><h2>Rundum gut betreut&nbsp;</h2><p>Vielfalt ist auch in anderer Hinsicht angesagt. Denn die Versorgung der Patienten beginnt und endet nicht mit dem Krankenhausaufenthalt. Bereits vor einem möglichen stationären Aufenthalt werden etliche Patienten im Medizinischen Versorgungszentrum in Lauchhammer ambulant von Thomas Schwörig und anderen Ärzten betreut. „Durch das MVZ ist die Vor- und Nachsorge gesichert. Außerdem müssen die Patienten nicht ewig auf einen Termin warten und unterschiedliche Orte aufsuchen“, erklärt der Chefarzt.</p><h2>Breites Leistungsspektrum</h2><p>Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie hat sich längst nicht nur bei Schilddrüsenpatienten herumgesprochen. Weitere Schwerpunkte bilden die Diagnose, Behandlung und Therapie von Erkrankungen der Bauchorgane, insbesondere Tumorerkrankungen sowie Erkrankungen der Leber-, Bauchspeicheldrüse-, Magen-, Darm-, Enddarmerkrankungen und Erkrankungen der Nebennieren.</p><h2>Multiprofessionelles Team</h2><p>Die Klinik setzt dabei auf multiprofessionelle und interdisziplinäre Teamarbeit: Mediziner, Funktionsdiagnostiker, Therapeuten oder Pflegekräfte engagieren sich Hand in Hand, um für jeden einzelnen Patienten den optimalen Behandlungsweg zu finden und ihn dabei zu begleiten. Dabei arbeitet das Team auch eng mit anderen Fachabteilungen der Sana Kliniken Niederlausitz zusammen.</p><h2>Klare Weiterempfehlung</h2><p>Günter Scholz ist froh, dass er sich für eine Behandlung in Lauchhammer entschieden hat: „Hier gibt es überhaupt keine Probleme. So hervorragend wie das Personal ist, muss man staunen - vom Chef angefangen über alle Mitarbeiter. Das kann man nur weiterempfehlen. Das hat keiner gedacht, dass Lauchhammer in der Lage ist, solche Operationen zu machen beziehungsweise solche Experten vor Ort&nbsp; hat.“</p><p>&nbsp;</p><h3>Kontakt zur Klinik</h3><p>Die Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Endokrine, Kolo-rektale und Onkologische Chirurgie am Krankenhausstandort Lauchhammer kann 32 Patienten auf-nehmen. Zusätzlich bieten fünf Intensiv-Überwachungs-Betten einen Ort zur Genesung.</p><p><strong>Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie</strong><br>Chefarzt Dr. Ahmad Oyais&nbsp;<br>Friedensstraße 18<br>01979 Lauchhammer</p><p><strong>Chefarztsekretariat&nbsp;</strong><br>Jana Heinze&nbsp;<br>Tel. 03573 . 75-2401&nbsp;<br><a href="mailto:skn.allgemeinchirurgie@sana.de" target="_blank">skn.allgemeinchirurgie@sana.de</a>&nbsp;<br>Termine: <a href="tel:+493573753333" target="_blank">03573 . 75 3333</a><br>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Allgemein- und Viszeralchirurgie,Allgemeinchirurgie,schilddruese,ERAS,Dr. Ahmad Oyais]]></category>
            <pubDate>Fri, 18 Jul 2025 08:12:00 +0200</pubDate>
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                        <title>„Ich hatte keine Beschwerden – und trotzdem war es Krebs“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ich-hatte-keine-beschwerden--und-trotzdem-war-es-krebs/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ich-hatte-keine-beschwerden--und-trotzdem-war-es-krebs/</guid><pp:caseid>713971</pp:caseid><pp:subtitle>Eine Patientengeschichte aus Oberfranken über Vorsorge, Vertrauen und interdisziplinäres Miteinander</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Bei einer Untersuchung wg. einer vergrößerten Schilddrüse wurden bei Bauunternehmer Johann Dornhöfer Metastasen in Halswirbelsäule und Lunge entdeckt, was eine schnelle und interdisziplinäre Behandlung zur Folge hatte.&nbsp;</li><li>Johann Dornhöfer ist heute tumorfrei und regelmäßig zur Nachsorge am Sana Klinikum Lichtenfels.</li><li>Die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen, die Möglichkeiten der modernen Medizin und herausragende Pflege haben maßgeblich zum positiven Verlauf beigetragen.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/97d724c6-f941-4bd7-b76d-ad71037ed884/1920_img-0953.jpeg?77990"><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Als der damals 72-jährige Bauunternehmer aus Oberfranken im Oktober 2023 seine Schilddrüse beim Hausarzt untersuchen ließ, rechnete er nicht mit einer schwerwiegenden Diagnose. „Ich hatte keinerlei Beschwerden – weder Schmerzen noch eine sichtbare Veränderung. Und trotzdem war meine Schilddrüse vergrößert“, erzählt Johann Dornhöfer heute. Die Empfehlung: eine Vorstellung in der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Sana Klinikum Lichtenfels.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Der Kontakt zum Klinikum war schnell hergestellt und das Team um Prof. Dr. med. Emilio Domínguez reagierte prompt – nur wenige Tage später fand die erste Untersuchung statt - ein CT des Halses zur Abklärung. Dabei wurde ebenfalls eine Veränderung an der Halswirbelsäule festgestellt, die metastasenverdächtig war. „Weitere bildgebende Verfahren bestätigen den Verdacht, ausgehend von der Schilddrüse hatten sich in der Halswirbelsäule und auch in der Lunge bereits Metastasen gebildet“, schildern die behandelnden Ärzte des Klinikums, Professor Emilio Domínguez und Dr. Heinz-Georg Bloß, die Entwicklung, die man durchaus als dramatisch bezeichnen kann.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Der konkrete Fall wurde indes von den Experten in der interdisziplinären Tumorkonferenz beraten und dort das weitere Vorgehen besprochen. Es folgten Eingriffe zur Entfernung der Schilddrüse, eine Tumorteilresektion und eine Dekompression des Rückenmarks– alle Operationen verliefen komplikationslos, der Patient konnte das Krankenhaus bereits nach drei Tagen verlassen. Im Anschluss erfolgte eine Strahlentherapie in Coburg.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Im April 2024 traten neue Symptome auf: neurologische Auffälligkeiten waren der Anlass für eine neuerlich MRT-Untersuchung – mit dem Ergebnis Hirntumor. Ein Schock für den Patienten. Wieder war Dr. Bloß zur Stelle. „Wir konnten den Tumor vollständig entfernen. Komplexe Fälle wie dieser zeigen, wie wichtig die enge Zusammenarbeit aller Fachabteilungen ist“, erläutert der Neurochirurg.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Auch diese Behandlung wurde von einer Strahlentherapie begleitet. Heute, rund anderthalb Jahre nach der Erstdiagnose, ist Johann Dornhöfer wieder aktiv im Familienbetrieb und blickt optimistisch auf die Zukunft. Die Tumormarker sind zwar noch nachweisbar, doch die Behandlung – eine Radiojodtherapie beim Kooperationspartner in der Nuklearmedizin in Bayreuth – läuft weiter. Die Empfehlung kam ebenfalls aus Lichtenfels. Die Bemühungen aller Beteiligten um die Gesundheit des Patienten haben sich gelohnt: Johann Dornhöfer ist inzwischen tumorfrei, auch wenn er sich noch in Behandlung befindet. Regelmäßig nimmt er zudem Nachsorgetermine am Sana Klinikum Lichtenfels wahr.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">„Ich habe mich in jeder Phase sicher und gut aufgehoben gefühlt“, sagt der Patient rückblickend. „Die Zusammenarbeit der Ärztinnen und Ärzte, das Pflegepersonal, die Organisation – das war einfach top. Ich bin sehr dankbar.“ Und Prof. Domínguez ergänzt: „Solche Fälle zeigen, wie wichtig Früherkennung und interdisziplinäre Zusammenarbeit sind. Gerade weil Erkrankungen der Schilddrüse oft lange unerkannt bleiben, ist die Aufklärung so entscheidend.“</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Auch wenn der Genesungsprozess von Johann Dornhöfer noch nicht vollständig abgeschlossen ist, zeigt seine Erfahrung, wie moderne Medizin, menschliche Zuwendung und eine gut funktionierende Vernetzung den entscheidenden Unterschied ausmachen können.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/97d724c6-f941-4bd7-b76d-ad71037ed884/1920_img-0953.jpeg?77990"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/97d724c6-f941-4bd7-b76d-ad71037ed884/img-0953/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Johann Dornhöfer (Mitte) und die behandelnden Ärzte Chefarzt Dr. Heinz-Georg Bloß (links im Bild) und Chefarzt Prof. Dr. Emilio Domínguez (rechts im Bild)</i></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></p><p><span>Unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken vereinen sich drei Kliniken an den Standorten Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg und zahlreiche Medizinische Versorgungszentren in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Mit 909 stationären Betten und 46 tagesklinischen Behandlungsplätzen bieten die Sana Kliniken Oberfranken ein breites Leistungsspektrum. Etwa 3.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau die Gesundheitsversorgung in der Region.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Allgemein- und Viszeralchirurgie,Neurochirurgie,schilddruese]]></category>
            <pubDate>Mon, 14 Jul 2025 14:46:09 +0200</pubDate>
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                        <title>Kleine Drüse, große Wirkung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kleine-druese-grosse-wirkung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kleine-druese-grosse-wirkung/</guid><pp:caseid>685050</pp:caseid><pp:subtitle>Chefarzt-Fragestunde mit Chefchirurg Dr. Ahmad Oyais</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Kostenfreie Infoveranstaltung der Sana Kliniken Niederlausitz am 5. Februar 2025 im Krankenhaus Lauchhammer</li><li>Chefchirurg Dr. Ahmad Oyais informiert über Erkrankungen der Schilddrüse und Behandlungsoptionen</li><li>Fragestunde mit dem Experten für Betroffene</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Unsere Schilddrüse ist etwa nur so groß wie eine Walnuss. Aber wenn sie nicht richtig funktioniert, kann das Auswirkungen auf unseren gesamten Organismus haben. Unter dem Titel „Kleine Drüse, große Wirkung – Erkrankungen der Schilddrüse erkennen und behandeln“ klärt Dr. Ahmad Oyais, Chefchirurg der Sana Kliniken Niederlausitz, am 5. Februar bei einer kostenfreien Infoveranstaltung im Krankenhaus Lauchhammer über Schilddrüsenunter- und -überfunktion sowie kalte und heiße Knoten auf. Im Anschluss an den Vortrag gibt es eine Fragestunde mit dem Chefarzt.</strong></p><p>„Die Schilddrüse ist relativ klein. Aber sie spielt eine große Rolle im menschlichen Körper“, erklärt Dr. Ahmad Oyais und betont: „Oft wird bei verschiedensten körperlichen Problemen nicht oder erst sehr spät erkannt, dass die Ursache bei der Schilddrüse liegt.“ Patienten mit einer Schilddrüsen-Unterfunktion fühlen sich beispielsweise oft schwach und erschöpft, beklagen eine mangelnde Leistungsfähigkeit oder sind depressiv. „Häufige Symptome sind auch eine starke Gewichtszunahme, obwohl die Betroffenen wenig essen. Außerdem beklagen Patienten Verstopfungen und Bauchschmerzen, haben eine verminderte Schweißfähigkeit und reagieren sehr empfindlich auf Kälte“, zählt der Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Krankenhaus-Standort Lauchhammer klassische Symptome auf. Bei einer Überfunktion hingegen kann es zu einem erhöhten Puls und Herzrhythmusstörungen kommen, die Betroffenen leiden unter Nervosität, verlieren häufig trotz gesteigertem Appetit an Gewicht und sind intolerant gegenüber Hitze.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db3676a6-3af6-4f79-94b8-b76663fac2f6/1920_allg-7564.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Die Schilddrüse steht im Fokus der nächsten Patientenveranstaltung von Dr. Ahmad Oyais, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie der Sana Kliniken Niederlausitz, am Mittwoch, 5. Februar 2025 in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/db3676a6-3af6-4f79-94b8-b76663fac2f6/allg-7564/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Hormone aus dem Gleichgewicht</h2><p>„Mit einem einfachen Blutbild kann man sicher diagnostizieren, ob die Schilddrüse normal arbeitet oder ob der Hormonhaushalt gestört ist“, sagt Dr. Ahmad Oyais. In seiner Klinik behandelt er immer wieder Patienten, bei denen im Rahmen des Krankenhausaufenthaltes eine Über- oder Unterfunktion der Schilddrüse per Zufallsbefund festgestellt wurde. „Mit einer Ultraschalluntersuchung können wir die Diagnose ergänzen und die Patienten dann mit Medikamenten entsprechend behandeln, um den Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen“, erklärt der Chefchirurg.</p><h2>Kalte und heiße Knoten</h2><p>In seinem Vortrag am Mittwoch, 5. Februar, geht Dr. Ahmad Oyais nicht nur auf die Diagnostik und Behandlung einer Über- und Unterfunktion ein, sondern erläutert auch, wie Patienten mit Knoten an der Schilddrüse behandelt werden können. „Die Patienten spüren häufig einen Kloß im Hals oder haben Atembeschwerden. Nicht immer müssen Knoten an der Schilddrüse operiert werden, aber wenn ein Eingriff notwendig ist, arbeiten wir mit sehr kleinen Schnitten, die hinterher nahezu unsichtbar sind, und überwachen die Operation streng mit einem Neuromonitoring, um Verletzungen von Stimmbändern und anderen sensiblen Bereichen im Hals zu vermeiden“, beschreibt der Chefarzt, der in seinem Vortrag auch nähere Informationen rund um die Operation geben wird.</p><h2>Raum für individuelle Fragen</h2><p>Nach dem Vortrag haben die Teilnehmenden wieder die Möglichkeit, in einer Fragestunde mit Dr. Ahmad Oyais individuellen Rat zum Thema zu bekommen. Die Infoveranstaltung ist kostenfrei und beginnt um 17 Uhr in der Alten Cafeteria im Krankenhaus Lauchhammer. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,schilddruese,Allgemein- und Viszeralchirurgie,Chefarztvortrag,Vortrag,Vortragsreihe]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Jan 2025 09:06:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Chefchirurg zieht Patienten über hunderte Kilometer in die Lausitz</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/chefchirurg-zieht-patienten-ueber-hunderte-kilometer-in-die-lausitz/</guid><pp:caseid>617933</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>• <strong>Stammpatienten folgen neuem Chefchirurgen in die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p><span>• <strong>Chefarzt Dr. Ahmad Oyais bereichert Versorgungsqualität der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Endokrine und Onkologische Chirurgie und steht für höchste Patientenorientierung</strong></span></p><p><span>• &nbsp;<strong>Mehrmals tägliche Visiten und schnelle Mobilisierung nach Operationen sind Teil des neuen Behandlungskonzeptes</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i><span>Wenn es um einen Termin beim Arzt ihres Vertrauens geht, ist manchen Patienten kein Weg zu weit. Zwei Familien aus Hessen und Niedersachsen sind bis in die Sana Kliniken Niederlausitz gereist, um sich bei Dr. Ahmad Oyais, dem Chefchirurgen der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Endokrine und Onkologische Chirurgie in Lauchhammer, weiterbehandeln zu lassen. Der weite Weg hat sich für diese Patienten gelohnt.</span></i></p><p><span>Herbert Knopp ist erleichtert: Alle Werte sind top, alle Untersuchungsergebnisse ohne Auffälligkeiten. Dank Dr. Ahmad Oyais konnte der Hesse vor kurzem Weihnachten und den Jahreswechsel mit seiner Familie feiern. Zum zweiten Mal seit seiner schweren Operation. Die außergewöhnliche Patientengeschichte beginnt im August 2022. Herbert Knopp genießt damals seit wenigen Tagen seinen Urlaub, als er plötzlich Beschwerden im Unterbauch bekommt: Mit Problemen beim Wasserlassen und Schmerzen begibt er sich in eine Fuldaer Klinik in der Nähe seines Wohnortes. „Ich wurde den ganzen Tag von verschiedenen Ärzten untersucht, aber sie haben nichts gefunden und mich wieder nach Hause geschickt. Schließlich hat mich mein Hausarzt wegen der schlechten Blutwerte zu Dr. Oyais überwiesen“, erinnert sich der 56-Jährige.</span></p><p><span><strong>Gründliche Untersuchung bestätigt Tumor-Verdacht</strong></span></p><p><span>Der Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie, spezielle Viszeralchirurgie, Proktologie und Notfallmedizin arbeitete damals noch in einer Klinik in Nähe von Fulda und untersuchte Herbert Knopp erneut. Sein erster Verdacht, dass der Patient an einem Tumor und einem Darmverschluss leiden könnte, bestätigte sich innerhalb kürzester Zeit auch mit Hilfe einer Computertomographie. „Wir haben den Patienten innerhalb weniger Tage stabilisiert, um ihn so schnell wie möglich operieren zu können. Bei der Operation haben mein Team und ich ihm dann einen rund 16 bis 18 Zentimeter großen Tumor entfernt“, erklärt Dr. Ahmad Oyais. Bei dieser schwierigen und nicht ganz alltäglichen Operation mussten auch Teile des Darms, der Harnblase, des Bauchfellgewebes und der Bauchwand abgetragen und übergangsweise künstliche Darmausgänge und Harnwege gelegt werden. Herbert Knopp hat den schweren Eingriff sehr gut überstanden und die anschließende Chemotherapie erfolgreich hinter sich gebracht. Vor wenigen Tagen war er nun zu einer weiteren Nachkontrolle in der Klinik für Allgemein, Viszeral-, Endokrine und Onkologische Chirurgie in Lauchhammer. Gemeinsam mit seiner Ehefrau, die ebenfalls einige Untersuchungen bei Dr. Ahmad Oyais vornehmen ließ, hat Herbert Knopp den weiten Weg über 400 Kilometer in die Lausitz gern auf sich genommen. „Die Ärzte in der Fuldaer Klinik haben mir damals gesagt, dass es kaum eine vollständige Heilungschance gebe. Eine Chemo wäre aufgrund der schlechten Blutwerte nicht ohne hohes Risiko möglich, und es hieß, dass ein so großer Tumor nicht sauber operiert werden könne. Aber ich lebe, und alle Werte sind in bester Ordnung“, blickt der Hesse zurück und ist dankbar, dass Dr. Ahmad Oyais diese herausfordernde Operation vorgenommen und ihm damit wahrscheinlich das Leben gerettet hat.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7df8a91c-fd8c-47fd-802e-bff6ecb21f3d/1920_oyais-knopp.jpg?10000"><p>Herbert Knopp geht es heute gut. Für die halbjährlichen Kontrolluntersuchungen nimmt er gern die 400 Kilometer aus Hessen in Kauf, um von Dr. Ahmad Oyais in den Sana Kliniken Niederlausitz behandelt zu werden.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7df8a91c-fd8c-47fd-802e-bff6ecb21f3d/oyais-knopp/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><span><strong>Intensive persönliche Betreuung und mehrere Visiten täglich</strong></span></p><p><span>„Der Zustand des Patienten war damals so schlecht, dass wir keine Zeit mehr verlieren konnten und so schnell wie möglich operieren mussten“, erklärt Dr. Ahmad Oyais, der im Oktober 2023 die Leitung der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Endokrine und Onkologische Chirurgie der Sana Kliniken Niederlausitz übernommen hat, den damaligen Zustand des Patienten. Der renommierte und fachkompetente Spezialist für Chirurgie hat die Abteilung auf eine besondere Art und Weise bereichert. Sein hoher Anspruch an die Patientenorientierung zeigt sich im Klinikalltag ganz eindrücklich: „Jeder Patient wird täglich persönlich besucht, und wenn wir vormittags operieren, dann schaue ich am Nachmittag und manchmal auch am Abend noch einmal nach den Patienten, frage sie, wie es ihnen geht und ob sie bereits aufgestanden sind“, erklärt der Chefchirurg, der stolz auf sein kompetentes Fachärzteteam und die enge Kooperation mit der Gastrologie und anderen Fachabteilungen der Sana Kliniken Niederlausitz ist. Der Schwerpunkt der Klinik liegt auf der Diagnose, Behandlung und Therapie von Erkrankungen der Bauchorgane. Vor allem Tumorerkrankungen und Erkrankungen von Leber, Bauchspeicheldrüse, Magen-, Darm-, Schilddrüsen- und endokrinen Erkrankungen stehen im Fokus. „In der Region rund um Lauchhammer und Senftenberg ist auffällig, dass überdurchschnittlich viele Tumorerkrankungen auftreten. Es ist wichtig, dass die Betroffenen wissen, dass sie hier wohnortnah in guten Händen sind und die beste Versorgung auf dem modernsten Stand der Medizin bekommen. Sie müssen nicht nach Berlin oder Dresden fahren, um bestmöglich versorgt zu werden. Das ist auch hier in Lauchhammer möglich“, sagt der bekannte Mediziner.</span></p><p><span><strong>Seit Jahren in Behandlung beim Chefarzt</strong></span></p><p><span>Die hervorragende medizinische Versorgung durch das Ärzteteam, Pflegekräfte und Therapeuten hat auch Nasret Gashi, seine Frau Hidajete Vokshi und Tochter Alina Vokshi überzeugt. Die Familie ist seit mehreren Jahren in Behandlung bei Dr. Ahmad Oyais – und gehörte bereits zu seinem Patientenstamm, als der Chefarzt noch in Niedersachsen sowie in Hessen praktizierte. Hidajete Vokshi ist vor mehreren Jahren sogar selbst erfolgreich durch Dr. Ahmad Oyais operiert worden. Wegen diverser Beschwerden im Bauchraum sowie erheblicher Schilddrüsenbeschwerden kamen sie nun extra aus Oldenburg in die Lausitz, um sich vom Chefarzt durchchecken und behandeln zu lassen. „Wir haben den Weg nach Lauchhammer auf uns genommen, weil wir wissen, er macht das 100-prozentig, er achtet auf die kleinsten Details und hat einen Riecher für die richtigen Diagnosen. Wir haben großes Vertrauen in Dr. Oyais – es geht hier um unsere Gesundheit“, erklärt Nasret Gashi, warum er extra aus Oldenburg in die Lausitz gereist ist. Das Fazit der Familie nach dem kürzlichen Klinikaufenthalt in Lauchhammer: „Man ist hier in den Sana Kliniken Niederlausitz in guten Händen, man kümmert sich. Die Ärzte und Schwestern sind alle ganz liebevoll im Umgang mit uns als Patienten.“</span></p><p><span>Die Geschichten von Herbert Knopp und der Familie Gashi zeigen eindrucksvoll, dass die hohe Patientenorientierung und medizinische Kompetenz von Dr. Ahmad Oyais in den Sana Kliniken Niederlausitz nicht nur lokale, sondern auch überregionale Anerkennung und Beachtung finden. Die Bereitschaft der Patienten, hunderte Kilometer für eine qualitativ hochwertige medizinische Versorgung zurückzulegen, unterstreicht die Wirkung, die der neue Chefchirurg und sein Team aus erfahrenen Operateuren deutschlandweit, ausstrahlen.</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Allgemein- udn Viszeralchirurgie,schilddruese,Tumor,Baucherkrankungen]]></category>
            <pubDate>Tue, 23 Jan 2024 13:04:36 +0100</pubDate>
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                        <title>Telefonaktion Schilddrüse und Nebenschilddrüse</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/telefonaktion-schilddruese-und-nebenschilddruese/</guid><pp:caseid>612194</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Rund jeder dritte Deutsche ist von Schilddrüsen- oder Nebenschilddrüsenproblemen betroffen. Die Experten des Sana-Krankenhauses Hürth informieren am 13. Dezember per Telefon.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Die Experten der Klinik für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie im Sana-Krankenhaus Hürth stehen am Mittwoch, 13. Dezember, zwischen 15.30 Uhr und 17.30 Uhr im Rahmen einer Telefonaktion für Fragen und persönliche Anliegen rund um das kleine Hochleistungsorgan am Hals zur Verfügung. Sie werden unter 02233 594-700 erreichbar sein.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>In der Spezialklinik für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie des Sana-Krankenhauses Hürth operieren mit Professor Dr. Hans Udo Zieren und Dr. Marc Goebel ausschließlich sehr erfahrene und renommierte Schilddrüsenchirurgen. Ihnen zur Seite steht ein kompetentes ärztliches und pflegerisches Team. So sind Schilddrüsenpatientinnen und -patienten optimal betreut und können die Klinik meist bereits 48 Stunden nach der Operation wieder verlassen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Aufgrund der exzellenten personellen und strukturellen Voraussetzungen ist das Sana-Krankenhaus Hürth Referenzklinik des Schilddrüsenzentrums Köln und Teil des überregionalen Deutschen Schilddrüsenzentrums mit entsprechenden Zugängen zu den fächerübergreifenden Netzwerken.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ob bei von Schilddrüsenproblemen Betroffenen überhaupt eine Notwendigkeit zur Operation besteht, wird in einer vorhergehenden Schilddrüsen-Sprechstunde ausführlich besprochen. Dabei wird auch genau geprüft, inwieweit minimal-invasive Operationsmethoden wie zum Beispiel eine Thermoablation in Frage kommen.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Eingriffe an den Nebenschilddrüsen bedürfen aufgrund ihrer Lage und Nähe zum Stimmbandnerv einer noch höheren Expertise auf Seiten der Operateure. Auch hier haben Professor Dr. Zieren und Dr. Goebel langjährige Erfahrung und verfügen über modernste technische Möglichkeiten.</span></p><p><span><strong>Telefonaktion</strong>: Mittwoch, 13. Dezember 2023, 15.30 bis 17.30 Uhr unter 02233 594-700. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/68e6a72f-89b4-44b5-bdea-08b851361298/1920_4076a-zierengoebel.jpg?10000"><p><span>Professor Dr. Hans Udo Zieren (links) und Dr. Marc Goebel informieren am Telefon über die operativen Behandlungsmöglichkeiten an Schilddrüse und Nebenschilddrüse. &nbsp;(Foto: Stephan Hubrich)</span><br><span>Foto </span><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/68e6a72f-89b4-44b5-bdea-08b851361298/4076a-zierengoebel/" target="_blank"><span>herunterladen</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Huerth,Telefonaktion,schilddruese,Nebenschilddruese]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Nov 2023 10:43:55 +0100</pubDate>
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                        <title>Sana-Krankenhaus Hürth erweitert das medizinische Spektrum</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-krankenhaus-huerth-erweitert-das-medizinische-spektrum/</guid><pp:caseid>602903</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Unter der Leitung von Chefarzt Professor Dr. Hans Udo Zieren und dem Leitenden Oberarzt Dr. Marc Goebel ist am 1. April die Spezialklinik für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie gestartet.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Zum 1. April 2022 hat das Sana-Krankenhaus Hürth sein medizinisches Spektrum weiter ausgebaut. Nach den bariatrisch-endoskopischen Operationen (2019) und der Schulterchirurgie/-endoprothetik (2021) kam nun mit der Klinik für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie ein weiterer spezialisierter Bereich hinzu. Der renommierte Klinikleiter Professor Dr. Hans Udo Zieren leitet die Klinik als Chefarzt gemeinsam mit dem Leitenden Oberarzt Dr. Marc Goebel. Beide zusammen haben bereits an ihrer bisherigen Klinik in Köln das Schilddrüsenzentrum ausgebaut und bringen diese langjährige Expertise aus weit über 10.000 Operationen nun mit nach Hürth und in den Rhein-Erft-Kreis.</p><p>Neben allen Arten konventioneller Operationsverfahren bei gut- und bösartigen Erkrankungen bieten die Experten auch neuartige minimal-invasive Behandlungsmethoden wie die Knotenzerstörung durch Thermoablation an. Professor Zieren ist zudem Gründer und Vorsitzender des fächerübergreifenden Schilddrüsenzentrums Köln. Damit stehen den Patientinnen und Patienten im Sana-Krankenhaus Hürth auch die Vorteile dieses Experten-Netzwerks zur Verfügung.</p><p>„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, derartige Spezialisten ans Sana-Krankenhaus Hürth zu holen und damit unser Behandlungsangebot weiter auszubauen“, sagt Geschäftsführer Sebastian Haeger. „Das ist nicht nur eine Bereicherung für die Gesundheitsversorgung im Rhein-Erft-Kreis, sondern für unseren Standort auch eine Aufwertung mit überregionaler Ausstrahlung.“</p><p>Professor Zieren und Dr. Goebel freuen sich, in Hürth ein professionelles und leistungsfähiges Operationsumfeld gefunden zu haben. „Wir sind hier vor Ort in der Lage, an allen fünf Wochentagen zu operieren und nachmittags unsere Sprechstunden anzubieten“, sagt Professor Zieren. „Schon vor unserer Ankunft wurden die Rahmenbedingungen geschaffen, dass wir vom ersten Tag eine professionelle Patientenversorgung gewährleisten konnten. Die Mitgliedschaft im Deutschen Schilddrüsenzentrum und die Anbindung an das Schilddrüsenzentrum binden die neue Klinik zudem direkt in das strukturierte Qualitätsmanagement ein.“</p><p>Die Gründung der neuen Klinik für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie ist Teil eines umfangreichen Erweiterungskonzepts der medizinischen Kompetenz des Sana-Krankenhauses Hürth. So wurde bereits 2019 die bariatrisch-endoskopische Chirurgie mit Dr. Christine Stier etabliert, 2021 folgte die Schulterchirurgie und Schulterendoprothetik unter Leitung von Dr. Jens Kellinghaus, die im April dieses Jahres mit Oberarzt Dr. Stephan Schnorbach weiter verstärkt wurde. Für die Bewältigung des steigenden Operationsaufkommens wurde der OP-Bereich umfangreich saniert und um einen Operationssaal erweitert und das Personal für Anästhesie und OP aufgestockt. In den vergangenen Monaten wurden unter anderem mehrere Oberärzte in der Anästhesie neu angestellt und diese Abteilung mit Chefarzt Professor Dr. Gisbert Knichwitz gestärkt.</p><p>„Unsere Erweiterungspläne sind bisher aufgegangen und ich freue mich sehr, dass wir viele neue Kolleginnen und Kollegen gewinnen konnten – nicht nur im ärztlichen Bereich“, sagt Geschäftsführer Sebastian Haeger. „Insbesondere im Pflegebereich suchen wir weiter nach gut ausgebildeten Fachkräften, um das vorhandene Personal weiter zu entlasten. Aber auch im medizinischen Bereich sind unsere Pläne noch nicht ganz vollendet.“ So soll noch im Laufe des Jahres das Zentrum für Innere Medizin ausgebaut werden. Neben der größten Kardiologie im Kreis soll hier die Gastroenterologie gestärkt werden. Dazu wird demnächst mit Dr. Andre Moussa ein neuer Sektionsleiter erwartet.</p><p><strong>Professor Dr. Hans Udo Zieren</strong><br>Chefarzt Professor Dr. Hans Udo Zieren wurde 1960 in Köln geboren und absolvierte sein Medizinstudium zwischen 1979 und 1985 in der Domstadt. Die folgenden neun Jahre verbrachte er an der Universitätsklinik Köln, wo er seine Facharztausbildung absolvierte und seine Habilitation im Jahr 1994 erfolgreich abschloss. Danach wechselte er in die Bundeshauptstadt Berlin, wo er als Oberarzt und stellvertretender Klinikdirektor der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Unfallchirurgie der Humboldt-Universität (Charité) tätig war. Seine erste Chefarztstelle führte ihn zurück in die Heimat, wo er am Kölner Agatha-Krankenhaus die Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie leitete und ab 2006 das Schilddrüsenzentrum aufbaute. Im April wechselte für den Aufbau der Klinik für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie ans Sana-Krankenhaus Hürth.</p><p><strong>Dr. Marc Goebel</strong><br>Der Leitende Oberarzt Dr. Marc Goebel wurde 1970 in Düsseldorf geboren. Er absolvierte sein Medizinstudium zwischen 1990 und 1998 in der Landeshauptstadt, promovierte 1999 während seiner ersten beruflichen Station in Düsseldorf-Benrath. Es folgten sechs Jahre in Erkelenz, ehe er von 2006 an gemeinsam mit Professor Zieren das Schilddrüsenzentrum am Kölner Agatha-Krankenhaus aufbaute. Im April 2022 wechselte gemeinsam mit seinem langjährigen Chef ans Sana-Krankenhaus Hürth.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1569a1c2-94f3-4615-8477-4b29aae826fd/1920_4067a-profdrhansudozieren.jpg?10000"><p>Professor Dr. Hans Udo Zieren ist Chefarzt der neuen Spezialklinik für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie im Sana-Krankenhaus Hürth (Foto: Stephan Hubrich).</p><p>Foto <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1569a1c2-94f3-4615-8477-4b29aae826fd/4067a-profdrhansudozieren/" target="_blank">herunterladen</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dae69ebb-5136-44b9-b8e8-e9b75b990a4a/1920_4054a-drmarcgoebel.jpg?52028"><p>Dr. Marc Goebel ist Leitender Oberarzt der neuen Spezialklinik für Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenchirurgie im Sana-Krankenhaus Hürth (Foto: Stephan Hubrich).</p><p>Foto <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/dae69ebb-5136-44b9-b8e8-e9b75b990a4a/4054a-drmarcgoebel/" target="_blank">herunterladen</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Huerth,schilddruese]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 Apr 2022 17:56:00 +0200</pubDate>
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