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                    <pubDate>Thu, 23 Jul 2026 10:03:07 +0200</pubDate>
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                        <title>Schlaganfall vermeiden</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfall-vermeiden/</guid><pp:caseid>763647</pp:caseid><pp:subtitle>Was moderne Gefäßmedizin im Klinikum Dahme-Spreewald heute leisten kann</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="eb3b94c3659884471776f531c788e4b1a"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><strong>Hohes Schlaganfallrisiko:</strong> Darum sind Verengungen der Halsschlagader so gefährlich</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="e0e84524da1331d293cfca2e359bbc9df"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><strong>Schmerzfreier Gefäßcheck:</strong> Carotis-Screening als Spiegel der Gefäßgesundheit</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:hsl(0, 0%, 60%);" data-list-item-id="ee060addc3b650e2ee1510b878c0f2f77"><span style="color:hsl(0, 0%, 60%);"><strong>Mit Quietsche-Entchen im OP:</strong> So operieren KDS-Gefäßexperten Patienten unter lokaler Betäubung</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Gefäßerkrankungen sind tückisch – denn sie entstehen oft schleichend und die ersten Beschwerden zeigen sich meist erst spät. Gerade deshalb spielt die Vorsorge eine entscheidende Rolle. Die Halsschlagadern sind dabei von doppelter Bedeutung: Zum einen lassen sich an ihnen viele Hinweise über den allgemeinen Zustand der Gefäße im Körper ablesen. Zum anderen sind sie die wichtigste Versorgungsleitung ins Gehirn – sind sie verengt, steigt das Risiko für folgenschwere Schlaganfälle. Mit schmerzfreier Diagnostik und moderner Chirurgie können die Gefäßspezialisten im Klinikum Dahme-Spreewald in vielen Fällen Warnzeichen erkennen und behandeln.</strong></p><p>Bis zu 19.000 Kilometer Länge messen die Blutgefäße, die den menschlichen Körper durchziehen. Sie sorgen dafür, dass der gesamte Organismus mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Doch durch Faktoren wie Rauchen und erhöhte Cholesterinwerte, Bluthochdruck und Diabetes, mit zunehmendem Lebensalter oder durch erbliche Vorbelastungen können die zarten Blutbahnen Schaden nehmen. So genannte Plaques, ein Gemisch aus Fetten, Kalk sowie Gewebe- und Zellresten, setzen sich an den Gefäßwänden ab und verengen sie Stück für Stück. Mediziner sprechen in solchen Fällen von Stenosen.</p><h2>Schmerzfreie Diagnostik. Bewährte Therapieansätze.</h2><p>„Bei einem schmerzfreien Ultraschall an der Halsschlagader bekommen wir einen aussagekräftigen Eindruck von dem Zustand der gesamten Gefäße, denn die Carotis ist ein guter Indikator“, erklärt Robert Junge, <span><strong>Gefäßchirurg und leitender Oberarz</strong>t </span>im Klinikum Dahme-Spreewald. Wenn sich bei einer solchen Sonographie Auffälligkeiten zeigen, heißt das nicht in jedem Fall, dass sofort operiert werden muss. „Wenn Gefäße einmal Schaden genommen haben, lässt sich das nicht wieder ungeschehen machen. Aber wir können heute viele Gefäßerkrankungen gut behandeln“, betont der Gefäßchirurg.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bb892562-c7f1-42b2-bb27-7b86b9d78e7e/1920_gefaumlszligchirurgie_4728.jpg?10000"><p><br /><i>Früh erkennen, gezielt behandeln: Gefäßchirurg Robert Junge erklärt, wie moderne Diagnostik und präzise Chirurgie helfen können, Schlaganfälle zu verhindern.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bb892562-c7f1-42b2-bb27-7b86b9d78e7e/gefaumlszligchirurgie_4728/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2>Warnsignale ernst nehmen</h2><p>Das gilt auch für die Halsschlagadern selbst. Wenn sie immer weiter verengt, sich also eine Stenose bildet, oder gar komplett verstopft, weil sich Plaque gelöst hat, droht ein Schlaganfall. Denn wenn die beiden wichtigsten Versorgungsleitungen nicht mehr intakt sind, ist die Versorgung des Gehirns eingeschränkt. Dann kann es passieren, dass plötzlich der Blick wie verschleiert wirkt, das Sprechen schwerfällt oder ein Arm taub wird. Meist sind die Symptome wenig später wieder verschwunden. Aber: Solche Warnsignale können Vorboten eines Schlaganfalls sein. „Etwa 20 Prozent aller Schlaganfälle entstehen, weil das Gehirn über die Halsschlagadern nicht mehr richtig mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird“, erklärt Robert Junge.</p><p><span>„Eine symptomatische Carotis-Stenose sollte in der Regel mit einem Stent oder einer Operation behandelt werden. Carotis-Stenosen, bei denen Patienten keine Beschwerden verspüren, gehören ab einem Stenosegrad von etwa 80 Prozent versorgt“, erklärt der Gefäßchirurg. Da es beispielsweise auch innerhalb weniger Monate dazukommen kann, dass die Verengungen stärker zunehmen, sollten Patienten mit diagnostizierten Stenosen regelmäßig kontrolliert werden, rät der Gefäßexperte. Solche Ultraschall-Untersuchungen können beispielsweise von Hausärzten, niedergelassenen Angiologen, Kardiologen oder Neurologen übernommen werden.</span></p><h2>Direkte Verbindung ins Gehirn</h2><p>Der Eingriff an der Halsschlagader ist deshalb so anspruchsvoll, weil die Gefäße eben die direkte Verbindung zum Gehirn sichern. Da muss jeder Handgriff sitzen. Die Gefäßexperten im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen arbeiten daher mit größter Präzision. Um die Verengung zu beseitigen, öffnen die Chirurgen die Schlagader direkt am Hals. <span>Die Plaque kann einerseits durch Ausstülpen des Gefäßes entfernt werden. Andererseits wird die Arterie längsseits eröffnet, die Plaque entfernt und ein Flicken aus Rinderperikard, also biologischem Material, eingenäht.</span></p><h2>Mit Quietsche-Entchen im OP</h2><p>Dabei spielt Zeit eine entscheidende Rolle, denn der Blutfluss muss für wenige Minuten unterbrochen werden. Die Versorgung des Gehirns übernimmt in den meisten Fällen die zweite Schlagader auf der anderen Körperseite. „Wir operieren Patienten in der Regel in wachem Zustand und erhalten nur eine lokale Betäubung am Hals. Das ermöglicht ein besseres Monitoring“, erklärt Robert Junge. Die Patienten erhalten ein Quietsche-Entchen, das sie regelmäßig mit der Hand drücken müssen. Außerdem checkt das OP-Team, ob die Patienten auf Ansprache reagieren. Falls das Gehirn nicht weiter über die parallele Blutbahn versorgt wird, überbrücken die Chirurgen das geöffnete Gefäß mit einem feinen Röhrchen, durch das das Blut weiterfließen kann, während die Ablagerungen an der natürlichen Gefäßwand beseitigt werden.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1507d8a4-481a-4010-92fe-d76017ebd5d7/1920_gefaumlszligchirurgie_3614.jpg?10000"><p><br /><i>Wenn jeder Handgriff zählt: Eingriffe an der Halsschlagader erfordern Erfahrung, Präzision und ein perfekt eingespieltes OP-Team – für mehr Sicherheit und eine wirksame Schlaganfallprävention.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1507d8a4-481a-4010-92fe-d76017ebd5d7/gefaumlszligchirurgie_3614/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2>Blutdruck im Blick</h2><p>Nach dem Eingriff werden die Betroffenen in der Regel für eine Nacht auf der Intensivstation überwacht. Im Fokus hat das Team dabei vor allem den Blutdruck, denn dieser hat nach dem Entfernen der Engstelle wieder freie Bahn und muss erst wieder neu eingestellt werden. Nach dem ersten engmaschigen Überwachen auf der Intensivstation bleiben die Patienten dann meist noch für einige Tage zur stationären Betreuung auf der regulären Station, bevor sie aus dem Krankenhaus entlassen werden.<span> </span></p><h2>Risiken früh erkennen</h2><p>Damit es nicht so weit kommt und das Schlaganfallrisiko sinkt, kann jeder langfristig etwas für die Gesundheit seiner Gefäße tun: <span>„Auf Rauchen sollte unter allen Umständen verzichtet werden. Gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung wie Spazierengehen, Radfahren und Schwimmen sind optimal. Bluthochdruckpatienten sollten ihren Blutdruck gut einstellen. Das Gleiche gilt für Diabetiker mit ihrem Zuckerwert. Empfehlenswert ist außerdem, die Cholesterinwerte regelmäßig checken zulassen“, rät Robert Junge.</span> <span> </span>Patienten, die keine Beschwerden haben oder familiär vorbelastet sind, sollten außerdem ab dem 65. Lebensjahr ihre Gefäße kontrollieren lassen. „Das geht völlig schmerzfrei. Die Ultraschallaufnahmen liefern ein sehr präzises Bild vom Zustand der Gefäße. Bei Bedarf können weitere Untersuchungen veranlasst oder Therapien begonnen werden“, sagt der Gefäßchirurg.</p><h2>Wohnortnahe Versorgung für Gefäßpatienten</h2><p>Die Abteilung im Achenbach-Krankenhaus ist eine wichtige Anlaufstelle für Patienten aus dem Raum Königs Wusterhausen und dem Spreewald. Das breite Leistungsspektrum umfasst sämtliche gefäßchirurgische Eingriffe an Arterien und Venen, bei denen keine Herz-Lungen-Maschine notwendig ist. Zu den medizinischen Schwerpunkten gehört neben der Versorgung von Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit auch die arterielle Rekonstruktion bei Verengungen der Bauch-, Becken- und Beinschlagadern. Außerdem profitieren die Patienten aus der Region davon, dass die Abteilung wohnortnah die offene und endovaskuläre Behandlung von Aneurysmen der Bauch-, Becken- und Beinschlagadern sowie Varizen- und Shunt-Chirurgie und septische Gefäßchirurgie anbietet.</p><p> </p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald </strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,halsschlagader,Schlaganfall,Gefaesschirurgie,Gefaesserkrankungen,gefäßmedizin,Sonografie]]></category>
            <pubDate>Wed, 22 Jul 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wenn jede Minute zählt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-jede-minute-zaehlt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-jede-minute-zaehlt/</guid><pp:caseid>744118</pp:caseid><pp:subtitle>Schlaganfall- und Bluthochdruck-Tag in den Sana Kliniken Niederlausitz</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e4b1a94ff1ac7a8e991eb2f8ff0d97bfa"><span style="color:#999999;"><strong>Aktionstag zeigt, wie Vorsorge Leben retten kann: </strong>Sana Kliniken Niederlausitz veranstalten Schlaganfall- und Hypertonietag am 20. Mai im Krankenhaus Senftenberg</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ed3f3de80de48cba5db29fd021db82919"><span style="color:#999999;"><strong>Moderne Medizin im Fokus: </strong>SKN-Experten informieren über innovative Therapien wie die renale Denervation und neue Entwicklungen in der Schlaganfallversorgung</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ec18e804683e33cdff248a3a98be3cb93"><span style="color:#999999;"><strong>Informieren, verstehen, vorbeugen: </strong>Chefarzt-Vorträge, Mitmach-Angebote, Präsentation von Medizintechnik</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Ein Schlaganfall verändert alles. Von einem Moment auf den anderen. Für Betroffene und Angehörige. Bluthochdruck gilt als einer der größten Risikofaktoren für Schlaganfälle. Wie beide Erkrankungen zusammenhängen und welche Möglichkeiten moderne Medizin bietet, um Patienten zu helfen, erfahren Interessierte beim Schlaganfall- und Hypertonie-Tag am 20. Mai im Krankenhaus Senftenberg. Neben Chefarzt-Vorträgen erwarten Besucher Mitmach-Angebote sowie Präsentationen von Medizintechnik und Untersuchungsverfahren.</strong></p><p>Bluthochdruck ist tückisch. Denn er bleibt oft lange unerkannt – und kann schwere Schäden in Gefäßen und Organen anrichten. Zu den gefährlichsten Folgen gehören Schlaganfälle. Wenn ein Blutgefäß im Gehirn plötzlich verstopft oder zerreißt, zählt jede Minute. „Nervenzellen sind extrem sensibel. Wenn sie nicht mehr richtig versorgt werden, drohen innerhalb kürzester Zeit irreversible Schäden“, erklärt Prof. Dr. Markus Reckhardt. Der Chefarzt der Klinik für Neurologie betreut mit seinem Team auch die Stroke Unit. Diese Spezialeinheit im Krankenhaus Senftenberg ist auf die komplexe Behandlung von Patienten mit einem akuten Schlaganfall ausgerichtet. Jedes Jahr werden hier rund 500 Patienten aus Südbrandenburg von einem hochprofessionellen Team versorgt. Ein wichtiger Rettungsanker für die Menschen in der Lausitz. Denn neben Cottbus ist Senftenberg der einzige Krankenhausstandort in der Region, der über eine zertifizierte Stroke Unit verfügt.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0e527b45-6784-4a0e-8a82-60091265d291/1920_markusreckhardt_0237.jpg?10000"><p><br><i>Prof. Dr. Markus Reckhardt, Chefarzt der Klinik für Neurologie und der Stroke Unit spricht am 20. Mai über die strukturierte Versorgung bei einem Schlaganfall in den Sana Kliniken Niederlausitz.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0e527b45-6784-4a0e-8a82-60091265d291/markusreckhardt_0237/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Neues aus der Schlaganfall-Behandlung</h2><p>Wie genau die strukturierte Versorgung im Krankenhaus Senftenberg abläuft und welche Fortschritte es in der Akutbehandlung gibt, darüber spricht Prof. Dr. Markus Reckhardt am 20. Mai in seinem Impulsvortrag unter dem Titel „Neue Entwicklungen in der Schlaganfallversorgung“. Im Anschluss steht der Chefarzt Teilnehmenden für Fragen zum Thema zur Verfügung.</p><h2>Hilfe bei schwereinstellbarem Bluthochdruck</h2><p>Der versierte Mediziner ist nicht der einzige Experte, der beim Aktionstag der Sana Kliniken Niederlausitz über moderne Behandlungsverfahren informiert. Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Senftenberger Klinik für Kardiologie und Rhythmologie, stellt in seinem Vortrag über die „Renale Denervation“ ein minimalinvasives Katheterverfahren vor, das bei Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck angewendet wird. Die Behandlung von Patienten mit Hypertonie bildet einen Schwerpunkt im kardiologischen Leistungsspektrum der Klinik. Der Experte ist unter anderem auf Hypertensiologie spezialisiert und bietet beispielsweise eine gesonderte Sprechstunde für betroffene Patienten sowie eine Vielzahl an innovativen Therapien zur Behandlung von Bluthochdruck. „Bluthochdruck ist keine Einbahnstraße. In unserer Klinik können wir dank präziser Diagnostik den Ursachen genau auf den Grund gehen und die Therapie sehr individuell anpassen“, betont der Chefkardiologe.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b21cd827-eb83-446f-afde-350e13c1ab79/1920_guidoa.matschuck_0081.jpg?10000"><p><br><i>Welche minimalinvasive Behandlung bei Patienten mit schwer einstellbarem Bluthochdruck angewendet wird, erklärt Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie zum Schlaganfall- und Hypertonietag.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b21cd827-eb83-446f-afde-350e13c1ab79/guidoa.matschuck_0081/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Therapeuten über die Schultern schauen</h2><p>Der Schlaganfall- und Hypertonietag bietet Patienten, Angehörigen und allen anderen Interessierten nicht nur die Möglichkeit, sich in den Chefarzt-Vorträgen über aktuelle medizinische Behandlungsmöglichkeiten zu informieren und Fragen zu stellen. Der Aktionstag ist auch eine gute Gelegenheit, um mit weiteren Experten ins Gespräch zu kommen. Das Therapeutenteam der Sana Kliniken Niederlausitz stellt beispielsweise vor, wie Logopädie und Physiotherapie Schlaganfallpatienten hilft, schneller wieder fit zu werden. An Infoständen zeigen die Profis Gleichgewichtsübungen, präsentieren verschiedene Kostformen und klären über Schluck- und Sprachstörungen auf.</p><h2>Infostände und Präsentationen</h2><p>Außerdem sind das Sanitätshaus Haas und die Senftenberger Rathaus-Apotheke mit Angeboten und Medizinprodukten vor Ort. Unterstützt wird der Aktionstag darüber hinaus von der regionalen Schlaganfall-Selbsthilfegruppe, die ein wichtiger Partner für viele Patienten und deren Familien ist.</p><p>Der Schlaganfall- und Hypertonietag soll vor allem eines erreichen: Das Bewusstsein für diese beiden Erkrankungen stärken und die Lausitzer dazu ermutigen, für ihre Gesundheit aktiv zu werden. Denn eine frühzeitige Diagnose und konsequente Therapie können das Risiko für einen Schlaganfall deutlich senken.</p><p><span style="color:#0069b4;"><strong>AUF EINEN BLICK</strong></span><br><br><strong>WAS:</strong> Schlaganfall- und Hypertonietag<br><strong>WANN:</strong> 20. Mai 2026, 14 – 17 Uhr<br><strong>WO:</strong> Krankenhaus Senftenberg, Barbara-Foyer<br><strong>WIE:</strong> kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,schlaganfall- und hypertonietag,Schlaganfall,Bluthochdruck,Stroke Unit,Kardiologe,Klinik für Kardiologie und Rhythmologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 06 May 2026 09:30:02 +0200</pubDate>
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                        <title>Regionale Stroke Unit am Sana Klinikum Landkreis Biberach erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/regionale-stroke-unit-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/regionale-stroke-unit-am-sana-klinikum-landkreis-biberach-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>739601</pp:caseid><pp:subtitle>Hohe Qualität in der Schlaganfallversorgung erneut bestätigt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Das </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></span></a><span><strong> wurde kürzlich von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) erfolgreich als </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/neurologie-mit-regionaler-stroke-unit" target="_blank"><span><strong>Regionale Stroke Unit</strong></span></a><span><strong> rezertifiziert. Die erneute Auszeichnung bestätigt die herausragende medizinische Qualität und Leistungsfähigkeit des Klinikums in der Versorgung von Schlaganfallpatienten und unterstreicht seine zentrale Rolle in der regionalen Notfallversorgung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Plötzlich einsetzende Lähmungserscheinungen, Taubheitsgefühle, eine verwaschene Sprache oder Sehstörungen – das sind Warnzeichen, die auf einen Schlaganfall hinweisen können. Davon betroffen sind alleine in Deutschland jährlich rund 270.000 Menschen. Viele davon müssen mit langfristigen Folgen leben: Schlaganfälle sind der häufigste Grund für bleibende Einschränkungen und Behinderungen bei Erwachsenen und – auch wenn die Sterblichkeitsrate in den vergangenen 20 Jahren deutlich gesunken ist – nach wie vor die dritthäufigste Todesursache. Verursacht werden rund 80 Prozent aller Schlaganfälle nach Angaben der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft durch ein Blutgerinnsel, einen sogenannten Thrombus; oft aus dem Herzen oder aus einer hirnzuführenden Arterie im Halsbereich.</span></p><p style="text-align:justify;">Eine schnelle, spezialisierte medizinische Versorgung ist dann entscheidend, um Leben zu retten und bleibende Schäden zu minimieren. Dabei spielen Stroke Units eine zentrale Rolle. Am Biberacher Klinikum werden Schlaganfallpatienten bereits seit 2017 in der zertifizierten Regionalen Stroke Unit behandelt. Um bundesweit einheitlich hohe Qualitätsstandards in der Schlaganfallversorgung sicherzustellen, zertifiziert die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) gemeinsam mit der Deutschen Schlaganfall-Hilfe spezialisierte Stationen zur Behandlung von Schlaganfallpatienten. Die Zertifizierung – ebenso wie die regelmäßige Rezertifizierung – ist an strenge Anforderungen geknüpft und erfolgt im Rahmen externer, unabhängiger Audits. Geprüft werden unter anderem eine fachärztliche Versorgung rund um die Uhr, qualifiziertes Pflege- und Therapiefachpersonal, moderne diagnostische und therapeutische Verfahren sowie klar definierte Behandlungsabläufe und eine enge Vernetzung mit dem Rettungsdienst.</p><p style="text-align:justify;">Die Klinik für Neurologie am Biberacher Zentralkrankenhaus hat die Erfüllung dieser Anforderungen erneut erfolgreich unter Beweis gestellt und wurde als Regionale Stroke Unit rezertifiziert. Damit bestätigt die DSG die hohe medizinische Qualität und Leistungsfähigkeit des Klinikums in der Versorgung von Schlaganfallpatienten in der Region. „Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute – Time is Brain“, erklärt Chefarzt PD Dr. Siegfried Kohler. „Unser multiprofessionelles Team arbeitet Hand in Hand, um unsere Patientinnen und Patienten sicher und nach den aktuellsten Leitlinien zu behandeln.“ Moderne diagnostische und therapeutische Verfahren – einschließlich der Thrombektomie zur Behandlung schwerer Schlaganfälle – sowie klar strukturierte Behandlungsabläufe ermöglichen eine schnelle und zielgerichtete Versorgung vor Ort. Jede erfolgreiche Rezertifizierung ist dabei das Ergebnis einer exzellenten Teamleistung: „Ich danke allen Kolleginnen und Kollegen, die rund um die Uhr mit hoher Fachlichkeit, großer Sorgfalt und viel Einsatz für unsere Patienten da sind und tagtäglich einen wichtigen Beitrag zu dieser hochwertigen Versorgung leisten“, so Kohler.</p><p style="text-align:justify;">Weitere Informationen zur Klinik für Neurologie sind online unter www.sana.de/biberach sowie telefonisch unter Tel. 07351 55-7800 erhältlich.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ac73337-d4c2-4fe3-904e-730c71b4fdd3/1920_260318_pmsana_regionalestrokeunitamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert.jpg?10000"><p><i><span>Die Klinik für Neurologie unter der chefärztlichen Leitung von PD Dr. Siegfried Kohler (sechster von links) wurde erfolgreich als Regionale Stroke Unit rezertifiziert.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6ac73337-d4c2-4fe3-904e-730c71b4fdd3/260318_pmsana_regionalestrokeunitamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Klinik fuer Neurologie,Neurologie,Regionale Stroke Unit,Schlaganfall,notfallversorgung,Schlaganfallhilfe,Notfall,Zertifizierung,Rezertifizierung]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 09:48:37 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/6ac73337-d4c2-4fe3-904e-730c71b4fdd3/260318_pmsana_regionalestrokeunitamsanaklinikumlandkreisbiberacherfolgreichrezertifiziert.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Regionale Stroke Unit am Sana Klinikum Landkreis Biberach erfolgreich rezertifiziert]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Hohe Qualit&amp;auml;t in der Schlaganfallversorgung erneut best&amp;auml;tigt]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wenn wenige Augenblicke über das Leben entscheiden</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-wenige-augenblicke-ueber-das-leben-entscheiden/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-wenige-augenblicke-ueber-das-leben-entscheiden/</guid><pp:caseid>726308</pp:caseid><pp:subtitle>Zertifizierte Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz rettet Gehirne und damit Leben</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ec69b628d3d136e6ecfea4d5785288304"><span style="color:#999999;">Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober soll Bewusstsein für eine der häufigsten Todes- und Behinderungsursachen stärken.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e1ac371c7c15f782a8e26be4b7068c814"><span style="color:#999999;">In der zertifizierten Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz zählt jede Sekunde – schnelle Diagnose und Therapie retten Gehirnzellen und Leben.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e9f2d5482f82bd5725d19e0b2eb99b172"><span style="color:#999999;">Ein interdisziplinäres Expertenteam sichert höchste Versorgungsqualität von der Akutbehandlung bis zur Rehabilitation.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Wenn plötzlich ein Arm taub wird, die Sprache versagt oder das Gesicht sich einseitig verzieht, ist eines klar: Ab jetzt zählt jede Sekunde. Diagnose: Schlaganfall. Je schneller die Behandlung beginnt, desto größer sind die Chancen, das Leben und die Selbstständigkeit zu retten.&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Der Welt-Schlaganfalltag am 29. Oktober eines jeden Jahres soll international das Bewusstsein für eine der häufigsten Todes- und Behinderungsursachen schärfen. In Südbrandenburg gibt es nur zwei zertifizierte Stroke Units – eine davon in den Sana Kliniken Niederlausitz, die andere in Cottbus. Seit Jahren steht das Team in Senftenberg für höchste Qualität in der Akuttherapie von Schlaganfallpatienten.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Spezialisierte Versorgung - zertifiziert und vernetzt</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz erfüllt die hohen Anforderungen der Deutschen Schlaganfallgesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Für die Patienten bedeutet das: Die Versorgung erfolgt nach streng geprüften Qualitätsstandards, rund um die Uhr, mit hochqualifizierten Fachkräften und modernster Technik. „Unsere Zertifizierung ist das Versprechen an unsere Patienten, dass sie bei uns die bestmögliche Hilfe dank trainierten Abläufen erhalten“, erklärt Prof. Dr. Markus Reckhardt, Chefarzt der Klinik für Neurologie. Von der ersten Minute an arbeiten in Senftenberg eingespielte Teams Hand in Hand. Der Ablauf ist bis ins Detail abgestimmt: Vom Rettungsdienst wird der Schlaganfallverdacht bereits telefonisch angekündigt. Im Schockraum stehen die Teams bereit. „Time is Brain. Und schnelligkeit rettet Gehirnzellen“, betont Prof. Dr. Markus Reckhardt. „Ziel ist es, die Ursache für den Schlaganfall schnell zu erkennen und die Therapien ohne Zeitverlust einzuleiten.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b154f1cd-5e4f-4871-98a2-6b5f22a13c93/1920_adobestock_977631301.jpeg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i><span style="text-align:start;">Bei einem Schlaganfall zählt jede Minute. Die zertifizierte Schlaganfalleinheit in Senftenberg setzt auf moderne Bildgebung zur Erkennung der Ursache. Im Rahmen der Zertifizierung der Stroke Unit nehmen Spezialisten der Fachgesellschaften die Abläufe von Einlieferung über Diagnostik bis hin zur Therapie genauestens unter die Lupe.</span></i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b154f1cd-5e4f-4871-98a2-6b5f22a13c93/adobestock_977631301/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Hightech trifft Erfahrung</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Ein zentraler Baustein der Diagnostik ist die moderne Bildgebung. Die Radiologie in Senftenberg verfügt über leistungsstarke CT- und MRT-Technologie, die es ermöglicht, innerhalb weniger Minuten zwischen einem ischämischen und einem hämorrhagischen Schlaganfall zu unterscheiden. Diese Differenzierung ist lebenswichtig, denn sie entscheidet über die Behandlung. In die Qualität der Bildgebung hat die Klinik in den vergangenen Jahren investiert.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Alles aus einer Hand</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Behandlung eines Schlaganfall-Patienten endet in den Sana Kliniken Niederlausitz nicht nach der Akuttherapie. Auf der Stroke Unit kümmern sich speziell geschulte Pflegekräfte, Logopädinnen, Physio- und Ergotherapeuten um die frühe Rehabilitation. Viele Patienten machen hier ihre ersten Schritte in ein neues Leben – begleitet von einem interdisziplinären Team, das Erfahrung, Fachwissen und Menschlichkeit vereint. Auch Angehörige werden frühzeitig eingebunden, denn sie spielen eine entscheidende Rolle auf dem Weg der Genesung.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/907cad3c-6dbe-409e-a46e-e469a8844c10/1920_markus-reckhardt-caneurologieundschmerzbehandlung.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Prof. Dr. Markus Reckhardt ist Chefarzt der Klinik für Neurologie und gleichzeitig Leiter der zertifizierten Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz. Gemeinsam mit einem spezialisierten interdisziplinären Team aus Ärzten, Pflegekräften und Therapeuten behandeln die Sana Kliniken Niederlausitz jährlich mehr als 500 Schlaganfall-Patienten. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/907cad3c-6dbe-409e-a46e-e469a8844c10/markus-reckhardt-caneurologieundschmerzbehandlung/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Starkes Netzwerk im Süden von Brandenburg</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Als einzige zertifizierte Stroke Unit im Süden Brandenburgs – neben der Schlaganfalleinheit in Cottbus – ist die Einrichtung in Senftenberg ein zentraler Pfeiler der regionalen Notfallversorgung. Enge Kooperationen mit Rettungsdiensten, Hausärzten, Rehakliniken und dem SOS Schlaganfall-Netzwerk sichern eine flächendeckende Schlaganfallversorgung in der gesamten Lausitz. „Die Schlaganfallmedizin ist Teamarbeit auf höchstem Niveau – und sie funktioniert nur, wenn jeder Handgriff sitzt“, sagt Prof. Dr. Markus Reckhardt. „Dass das bei uns gelingt, ist das Ergebnis jahrelanger Zusammenarbeit, kontinuierlicher Weiterbildung und eines starken Engagements für die Menschen in unserer Region.“&nbsp;&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Ein Schlaganfall kann jeden treffen – jederzeit und ohne Vorwarnung. Typische Warnzeichen sind plötzlich auftretende Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen, Schwindel oder Bewusstseinsveränderungen. Wer diese Symptome bemerkt, sollte sofort den Notruf 112 wählen. Denn im Ernstfall zählt jede Minute. Mit ihrer zertifizierten Stroke Unit stehen die Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg für schnelle Hilfe, höchste medizinische Qualität und eine Versorgung, die Leben rettet – direkt hier in der Lausitz.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a3b6b0d5-397c-4bef-b1ac-ca3eefc60edc/1920_balance-2.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Mit dem international anerkannten FAST-Test können Ersthelfer wichtige Symptome eines Schlaganfalls identifizieren. &nbsp;Wenn diese Anzeichen auftreten, ist ein Schlaganfall sehr wahrscheinlich - dann gilt: Nicht zögern sondern sofort den Rettungsdienst unter der Notfallnummer 112 verständigen. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a3b6b0d5-397c-4bef-b1ac-ca3eefc60edc/balance-2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Schlaganfall,Klinik fuer Neurologie,Neurologie,Stroke Unit,StrokeUnit,Stroke,Notfall,Notfallmedizin]]></category>
            <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 09:26:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/e7a84b05-eeb9-42ab-8a35-f65759e43be6/adobestock_1165231257.jpeg?22954</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Schlaganfall]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Ein Schlaganfall kann jeden treffen. Jederzeit. &amp;Uuml;berall. Schon bei den ersten Warnzeichen gilt: Sofort handeln - Notruf 112 absetzen.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>&quot;Herzenssache Lebenszeit&quot;-Info-Bus hält in Hoyerswerda</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzenssache-lebenszeit-infobus-in-hoyerswerda/</guid><pp:caseid>708340</pp:caseid><pp:subtitle>Hilfreiche Informationen zur Prävention, Erkennung und Behandlung von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen</pp:subtitle><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f4b742e7-a3a6-4c47-b055-c8151ff75bab/1920_herzenssache-bilder.png?10000"><p><span>Im Rahmen der Aufklärungstour „Herzenssache Lebenszeit“ hält der rote Doppelstock-Info-Bus am 17. Juni 2025 auch in Hoyerswerda auf dem Lausitzer Platz. Informieren Sie sich über die Volkskrankheiten Diabetes mellitus, Schlaganfall sowie Herz- und Nierenschwäche!</span></p><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">“Wer sich seines persönlichen Risikos bewusst ist, kann Risikofaktoren für eine Erkrankung vermeiden, seine Lebenszeit verlängern und nicht zuletzt seine Lebensqualität erhöhen. Uns liegt daher am Herzen, Ihnen das notwendige Wissen sowie ein Risikobewusstsein und Gefährdungspotenzial von Diabetes, Herzschwäche oder Schlaganfall zu vermitteln. Und wir möchten Sie zum Handeln motivieren”, sagt der Medizinische Direktor des Lausitzer Seenland Klinikums und Chefarzt der Kardiologie, Dr. med. Olaf Altmann.&nbsp;</span></span></p><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Treffen Sie Fachärzte sowie Fachschwestern am</span></span></p><ul><li><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;"><strong>17. Juni 2025 von 10 bis 16 Uhr</strong></span></span><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;"><strong>Lausitzer Platz in Hoyerswerda</strong></span></span></li></ul><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">und stellen Sie ihnen Ihre Fragen. </span></span><span>Sie können Ihr persönliches Schlaganfall- und Diabetes-Risiko testen oder Sie können sich zeigen lassen, wie man richtig den Blutdruck oder Zucker misst und erhalten umfangreiches Infomaterial.</span></p><p>&nbsp;</p><h4>Aktion</h4><p>Unter dem Motto „Risikofaktoren vermeiden – Lebensqualität erhöhen“ touren die roten Infobusse die Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ quer durch Deutschland. In bis zu 100 Städten beraten Experten von regionalen Partnern wie Diabetologen, Kardiologen und Neurologen sowie Vertreter von Selbsthilfegruppen oder Krankenkassen die Besucher kostenlos. Mithilfe von Testbögen sowie Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinmessungen erhält jeder auf Wunsch Auskunft über seinen Gesundheitszustand und sein persönliches Risiko hinsichtlich Diabetes und kardiovaskulärer Erkrankungen. Zudem gibt es umfangreiches, kostenfreies Informationsmaterial und die Möglichkeit, sich über offene Fragen auszutauschen. Weitere Informationen unter <a href="https://www.herzenssache-lebenszeit.de/" target="_blank">www.herzenssache-lebenszeit.de</a>.&nbsp;</p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2024 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,Herzenssache,Lebenszeit,krankenhaus,Lausitzer Platz,Info-Bus,kardiologie,diabetes,Schlaganfall,Herzkreislauferkrankung]]></category>
            <pubDate>Wed, 04 Jun 2025 11:09:33 +0200</pubDate>
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                        <title>Schlaganfall: Wenn jede Minute zählt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfall-wenn-jede-minute-zaehlt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfall-wenn-jede-minute-zaehlt/</guid><pp:caseid>704905</pp:caseid><pp:subtitle>Experten der Sana Kliniken Oberfranken setzen auf Teamarbeit gegen die Volkskrankheit</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li><strong>Schnelle und interdisziplinäre Behandlung bei Schlaganfall:</strong><span>&nbsp;</span>Experten der Sana Kliniken Oberfranken betonen die Bedeutung der raschen Diagnostik und Behandlung, um bleibende Schäden zu vermeiden. Spezialisten wie Neurologen, Neuroradiologen und Kardiologen arbeiten eng zusammen, um die Ursachen eines Schlaganfalls zu erkennen und gezielt zu behandeln.</li><li><strong>Wichtige Prävention und Früherkennung:</strong><span>&nbsp;</span>Viele Schlaganfälle lassen sich durch die Behandlung von Risikofaktoren wie Vorhofflimmern, Bluthochdruck oder Engstellen an Halsschlagadern verhindern. Die Aufklärung über Warnzeichen ist entscheidend.</li><li><strong>Spezialisierte Stroke Units:</strong><span>&nbsp;</span>Die Kliniken in Coburg und Lichtenfels verfügen über zertifizierte Stroke Units, die eine intensive, interdisziplinäre Betreuung nach einem Schlaganfall bieten.&nbsp;</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Der Tod von Papst Franziskus infolge eines Schlaganfalls zeigt erneut, wie plötzlich und schwerwiegend diese Erkrankung sein kann. Ein Schlaganfall macht vor niemandem Halt. Anlässlich des Tags gegen den Schlaganfall am 10. Mai rücken Mediziner verschiedener Fachrichtungen der Sana Kliniken Oberfranken die Bedeutung der Aufklärung, Früherkennung und einer schnellen interdisziplinären Versorgung in den Fokus.</span></p><p><span>Jährlich erleiden in Deutschland rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall – für viele beginnt damit ein Kampf um Leben und Selbstständigkeit. Am diesjährigen Tag gegen den Schlaganfall, der jährlich am 10. Mai begangen wird, verdeutlichen vier Experten der Sana Kliniken Oberfranken, wie entscheidend eine enge Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen für die Versorgung von Schlaganfallpatienten ist.</span>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b1a7310d-c2af-4bf7-a7e8-865f4a50db44/1920_dr.christoph-bergmeier-5038-favorit.jpg?10000"><h3 style="text-align:justify;"><span>„Handeln Sie schnell – Time is brain“</span></h3><h4 style="text-align:justify;">&nbsp;</h4><p style="text-align:justify;"><span>Dr. Christoph Bergmeier, Chefarzt der Neurologie und Leiter der Stroke Unit am Sana Klinikum Coburg, ergänzt: „Wenn es zum Schlaganfall kommt, zählt jede Minute. Wir sind rund um die Uhr bereit, Patienten schnellstmöglich zu behandeln. Denn je früher die Therapie beginnt, desto größer sind die Chancen, bleibende Schäden zu vermeiden.“</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Dabei hilft aussagekräftige bildgebende Diagnostik.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7074d8fd-a4dd-4455-a92b-5a604f86b11c/1920_dr-zuumlhlke-1454-ok.jpg?42551"><h3><span>„Wir machen das Unsichtbare sichtbar“</span></h3><h3>&nbsp;</h3><p><span>Dr. Constantin J. Zühlke, Chefarzt der Neuroradiologie am Sana Klinikum Lichtenfels und zertifizierter Spezialist für interventionelle Neuroradiologie, ist für die Auswertung der bildgebenden Diagnostik zuständig, die meist schon wenige Minuten nach Eintreffen des Patienten stattfindet. Er erläutert: „Mit CT und MRT erkennen wir, ob ein Gefäß verschlossen ist und können die Ursache des Schlaganfalls lokalisieren. Gemeinsam mit den anderen Fachrichtungen wägen wir Therapieoptionen ab und nehmen diese vor. Dies kann beispielsweise eine Thrombektomie, also das Entfernen einen Gefäßverschlusses sein oder auch das Beseitigen einer Gefäßverengung mittels Ballondehnung oder Stent.”.</span></p><p><span>Doch was kann man tun, um einen Schlaganfall zu vermeiden?</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/30bc5d32-9984-4e97-897d-b004b387eb35/1920_dr.-schnupp-1595.jpg?10000"><h3><span>„Ein Schlaganfall beginnt oft im Herzen“</span></h3><h3>&nbsp;</h3><p><span>Dr. Steffen Schnupp, komm. Chefarzt der Kardiologie am Sana Klinikum Coburg erklärt: „Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Ursachen für einen Schlaganfall – und bleibt häufig unbemerkt. Mit gezielter Diagnostik und moderner medikamentöser Therapie können wir das Schlaganfallrisiko deutlich senken.“.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d3e224b5-80c3-40a7-ad07-8ad9865f9437/1920_dsc-2062-thiememarcus.jpg?25186"><h3><span>„Vorsorge ist die beste Therapie“</span></h3><h3>&nbsp;</h3><p><span>Auch PD Dr. Marcus Thieme, Chefarzt der neu eröffneten Klinik für Gefäßmedizin am Sana Klinikum Coburg, sieht Prävention als Schlüssel: „Viele Schlaganfälle lassen sich verhindern – etwa durch die Behandlung von Engstellen an Halsschlagadern oder durch die gezielte Kontrolle von Risikofaktoren wie Bluthochdruck und Diabetes.“</span></p><p><span>Sowohl am Sana Klinikum Coburg als auch am Sana Klinikum Lichtenfels wird eine sogenannte Stroke Unit vorgehalten. In diesen spezialisierten Einrichtungen erfahren Patienten nach einem akuten Schlaganfall eine besonders intensive Betreuung. Sie werden insbesondere von Neurologen, Kardiologen und Radiologen sowie Neurochirurgen und Gefäßchirurgen interdisziplinär diagnostiziert und therapiert sowie nötigenfalls intensivmedizinisch betreut. Das Zusammenspiel aller Fachrichtungen ist insbesondere für die Ursachensuche wichtig.</span></p><p><span>Stroke Units müssen baulichen, technischen, strukturellen, personellen und fachlich-inhaltlichen Mindeststandards genügen. Sie werden alle drei Jahre von der Deutschen Schlaganfallgesellschaft zertifiziert.&nbsp;</span></p><h3>Hintergrund</h3><h4>&nbsp;</h4><p><span>Schlaganfälle zählen zu den häufigsten und gefährlichsten Erkrankungen in Deutschland, doch viele Menschen kennen weder die Warnzeichen noch ihre persönlichen Risikofaktoren. Daher setzen sich die Experten der Sana Kliniken Oberfranken gemeinsam dafür ein, über Ursachen, Symptome und modern Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären. Ihr Appell: Wer die Anzeichen kennt und im Notfall schnell handelt, kann Leben retten – auch das eigene!</span></p><p><span>Ein Schlaganfall entsteht meist durch ein Blutgerinnsel, das ein Hirngefäß verstopft. Erste Anzeichen sind plötzliche Lähmungen, Sprachstörungen oder Sehstörungen. Wer diese Symptome bemerkt – bei sich oder anderen – sollte sofort den Notruf 112 wählen. Zudem wird empfohlen, den FAST-Test durchzuführen. Der FAST-Test ist ein einfaches und effektives Mittel zur schnellen Identifikation möglicher Anzeichen eines Schlaganfalls. Er&nbsp;wurde für medizinisches Fachpersonal und Laienhelfer gleichermaßen entwickelt und konzentriert sich auf grundlegende motorische und sprachliche Fähigkeiten. So können Sie bei sich selbst oder einer anderen Person schnell und einfach die Zeichen eines Schlaganfalls identifizieren. „FAST“ steht für:</span></p><ul><li><span>Face (Gesicht): Die betroffene Person wird aufgefordert, zu lächeln oder die Stirn zu runzeln.</span></li><li><span>Arms (Arme):&nbsp;Die Person soll beide Arme ausstrecken und dann die Handflächen umdrehen.</span></li><li><span>Speech (Sprache):&nbsp;Die Person soll einen einfachen Satz nachsprechen.</span></li><li><span>Time (Zeit):&nbsp;Die Person oder Angehörige soll nach der Dauer der bestehenden Symptome gefragt werden.</span></li></ul><p><span>In den letzten Jahren wurde das FAST-Schema zum noch aussagekräftigerem “BE-FAST”&nbsp;erweitert:</span></p><ul><li><span>Balance (Gleichgewicht):&nbsp;Die Person soll auf einem Bein stehen</span></li><li><span>Eyes (Augen):&nbsp;Die Person wird nach Doppelbildern oder Sehstörungen befragt</span></li></ul><p>&nbsp;</p><p><i><span>"Es war einer dieser Schlaganfälle, die einen innerhalb einer Stunde dahinraffen. (...) Vielleicht hat sich ein Blutgerinnsel gebildet und ein Blutgefäß im Gehirn verschlossen. Vielleicht gab es auch eine Blutung. So etwas kann jedem passieren. Aber ältere Menschen sind stärker gefährdet - vor allem, wenn sie sich nicht viel bewegen.”</span></i></p><p style="text-align:right;"><span>Leibarzt von Papst Franziskus Sergio Alfieri&nbsp;</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></p><p><span>Unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken vereinen sich drei Kliniken an den Standorten Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg und zahlreiche Medizinische Versorgungszentren in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Mit 909 stationären Betten und 46 tagesklinischen Behandlungsplätzen bieten die Sana Kliniken Oberfranken ein breites Leistungsspektrum. Etwa 3.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau die Gesundheitsversorgung in der Region.</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Schlaganfall,Aktionstag]]></category>
            <pubDate>Wed, 07 May 2025 12:59:50 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[logo]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Mini-Schirm schützt vor Schlaganfall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mini-schirm-schuetzt-vor-schlaganfall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mini-schirm-schuetzt-vor-schlaganfall/</guid><pp:caseid>704719</pp:caseid><pp:subtitle>Herzzentrum Cottbus senkt mit Vorhofohrverschluss Schlaganfall-Risiko bei Herzrhythmusstörungen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai 2025</li><li>Herzzentrum Cottbus senkt mit Vorhofohrverschluss Schlaganfall-Risiko bei Herzrhythmusstörungen</li><li>Kardiologin Dr. Kristin Rochor ist Lausitzer Expertin für winzige Schirm-Implantate&nbsp;</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Jedes Jahr erleiden mehrere Hunderttausend Menschen in Deutschland ein Schlaganfall. Etwa ein Fünftel dieser schlimmen Notfälle werden durch Blutgerinnsel ausgelöst, die sich im Vorhofohr – einem kleinen Anhängsel am Herzen – bilden. Mit einem Mini-Schutzschirm helfen die erfahrenen Mediziner</strong><span><strong> </strong></span><strong>vom Sana-Herzzentrum Cottbus Patienten mit Vorhofflimmern, ihr Schlaganfall-Risiko deutlich zu senken.</strong></p><p><span>&nbsp;</span>Jeder vierte Mensch in Deutschland entwickelt im Laufe seines Lebens Vorhofflimmern – mit dieser Erkrankung steigt gleichzeitig die Gefahr, dass sich im Herzen Thromben bilden. Diese kleinen Blutgerinnsel sind eine der Hauptursachen für Schlaganfälle. Wenn plötzlich ein Thrombus eines der Blutgefäße im Kopf verstopft, wird das Gehirn schlagartig nicht mehr richtig versorgt. Dann zählt jede Sekunde, weil irreversible Schäden drohen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1f7571df-c16f-4323-9b32-60a1f6f94c0e/1920_kristin-rochor-6906.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Dr. Kristin Rochor ist im Sana-Herzzentrum Cottbus die Spezialistin für „Schirmchen“. Die kleinen Implantate werden über minimalinvasive Zugänge über die Blutgefäße in der Leiste und mit Hilfe von Kathetern eingesetzt. Sie helfen Patienten mit Vorhofflimmern, ihr Schlaganfall-Risiko zu senken.<span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1f7571df-c16f-4323-9b32-60a1f6f94c0e/kristin-rochor-6906/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>Damit es nicht so weit kommt, ist es wichtig, die Herzgesundheit immer im Blick zu behalten. Vorhofflimmern gehört weltweit zu den häufigsten Herzrhythmusstörungen. „Ein Teil der Patienten merkt gar nicht, dass er Vorhofflimmern hat. Andere spüren einen unregelmäßigen Herzschlag und fühlen sich nicht mehr so belastbar und leistungsfähig“, erklärt Dr. Kristin Rochor. Die Kardiologin engagiert sich seit mehr als 25 Jahren im Sana-Herzzentrum Cottbus und ist Spezialistin für winzige Schirmchen, die im Herzen implantiert werden.</p><h2>Gefahr lauert in einem kleinen Anhängsel</h2><p>Beim Vorhofflimmern funktioniert die Koordination zwischen der Vorkammer, den Vorhöfen des Herzens, und der Hauptkammer des Herzens nicht mehr richtig. Wenn sich der Vorhof nicht mehr synchron zusammenzieht, sondern nur noch flimmert, wird das Blut schlechter hindurchgeleitet. Dadurch kann es passieren, dass sich das Blut in unserem Vorhofohr sammelt, dort verdickt und gerinnt. Wenn das Herz dann plötzlich unkoordiniert wieder richtig schlägt und sich der Vorhof wieder normal zusammenzieht, kann sich das Blutgerinnsel aus dem Vorhofohr lösen und sich einen Weg durch den Blutkreislauf bahnen. „Es gibt ärztliche Meinungen, die besagen, dass das Vorhofohr eines der gefährlichsten Anhängsel ist, die der Körper hat, weil sich eben dort Gerinnsel entwickeln und Schaden im Körper anrichten. Wenn sich diese Gerinnsel lösen, landen sie häufig im Kopf. Sie können aber auch in den Herzkranzgefäßen einen Infarkt auslösen oder eine Embolie in Beinen, Armen, Nieren, der Lunge und allen anderen Organen“, macht Dr. Kristin Rochor die Gefahr deutlich. „Der Goldstandard in der Therapie von Menschen mit Vorhofflimmern sind daher Blutverdünner“, sagt die Kardiologin. Allerdings vertragen nicht alle Menschen solche Medikamente und mit zunehmendem Alter steigt nicht nur das Risiko für Gerinnselbildung, sondern auch für Blutungskomplikationen. Eine ungünstige Kombination.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e1703567-a221-4262-9ef3-befad4760810/1920_kristin-rochor-2606.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i><span>Gebannter Blick auf den Bildschirm: Mit einer 3D Konstruktion des später verschlossenen Vorhofohrs wird die lebensverändernde Prozedur vorbereitet.&nbsp;</span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/e1703567-a221-4262-9ef3-befad4760810/kristin-rochor-2606/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Kleines Schirmchen kann Leben retten</h2><p>Patienten, die an Vorhofflimmern leiden und keine blutverdünnenden Mittel einnehmen können, kann mit einem winzigen Schutzschirmchen geholfen werden. Seit mehr als 20 Jahren wird dieses Verfahren inzwischen angewendet. Dr. Kristin Rochor gehört im Team des Sana-Herzzentrum Cottbus zu denjenigen, die diese lebensrettende Prozedur bereits unzählige Male angewandt hat.</p><p>Bevor der eigentliche Eingriff, der mit Hilfe eines Katheters erfolgt, beginnen kann, schaut sich die erfahrene Ärztin unter Nutzung eines Schluckultraschalls an, wie das Vorhofohr gebaut ist und ob sich eventuell gerade ein Gerinnsel darin befindet. Während der Untersuchung wird digital auch eine dreidimensionale Rekonstruktion des Vorhofohrs erstellt, die Dr. Kristin Rochor bei der Vorbereitung des Eingriffs hilft. „Vorhofohren sind etwa ein bis vier Zentimeter groß und sehr variabel gebaut – mal erinnert ihre Form an Broccoli, mal an einen Windsack, einen Kaktus oder einen Hähnchenschenkel“, erklärt die Kardiologin.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d9d71844-e18a-4aff-8b24-dc725e8f4702/1920_kristin-rochor-2621.jpg?43026"><p>&nbsp;</p><p><br><i>Klein aber oho: Mit diesen Schirmchen sinkt das Schlagfanfallrisiko. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d9d71844-e18a-4aff-8b24-dc725e8f4702/kristin-rochor-2621/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Unter Ultraschallkontrolle bis zum Herzen</h2><p>Über die Blutgefäße in der Leiste wird während des Eingriffs ein Katheter zum Herzen geschoben und dann mit einer Punktionsnadel ein winziger Durchgang von der rechten zur linken Vorkammer geschaffen. Per Schluckultraschall und mithilfe von Kontrastmitteln sehen die Spezialisten im OP jederzeit, wo sie sich befinden. Mit gekonnten Griffen löst Dr. Kristin Rochor das Schirmchen aus dem Katheter und öffnet es am Eingang zum Vorhofohr. Winzige Häkchen verankern sich in dem Gewebe. „Damit ist das Vorhofohr sofort verschlossen und die Gefahr gebannt. Die Membran des Schirmchens wächst im Laufe der ersten Wochen zu“, erklärt die Herzspezialistin.</p><p>Der komplizierte Eingriff dauert etwa eine halbe bis eine ganze Stunde und ist für die Patienten dank der kleinen Zugänge an der Leiste sehr schonend. Nach ein bis zwei Tagen können sie bereits wieder nach Hause gehen – mit der Gewissheit, dass sie nun ein deutlich kleineres Schlaganfall-Risiko in sich tragen. „Ein solches Schirmchen ist ein Segen für Patienten mit Vorhofflimmern, die keine Blutverdünner nehmen können.“</p><p>&nbsp;</p><p><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></p><p><span>Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist ein modernes Krankenhaus, das auf die Versorgung von kardialen Erkrankungen spezialisiert ist. Die Klinik im Herzen der Lausitz bieten medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Niveau. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Dabei steht das Sana-Herzzentrum Cottbus für ausgezeichnete Herzmedizin und erreicht im Ranking Deutschlands beste Krankenhäuser bundesweit Platz 2. Die Klinik für Herzchirurgie ist im Jahr 2022 bereits das dritte Mal in Folge als beste Herzchirurgie Deutschlands vom FAZ-Institut auszeichnet worden. Bei der Anwendung der kathetergestützten Aortenklappenimplantation (TAVI) über die Leistenvene zählt die Cottbuser Spezialklinik mit mehr als 5.000 behandelten Patienten sogar zur Weltspitze.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,newsroom,Vorhofohrverschluss,Vorhofohr,Schlaganfall,Dr. Kristin Rochor]]></category>
            <pubDate>Wed, 07 May 2025 10:03:05 +0200</pubDate>
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                        <title>Wie ein Schlag aus heiterem Himmel</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wie-ein-schlag-aus-heiterem-himmel/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wie-ein-schlag-aus-heiterem-himmel/</guid><pp:caseid>704798</pp:caseid><pp:subtitle>Zum Tag gegen den Schlaganfall erklärt Chefneurologe Prof. Dr. Markus Reckhardt wissenswertes rund um diesen Notfall</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Tag gegen den Schlaganfall am 10 Mai 2025</li><li>Chefarzt Prof. Dr. Markus Reckhardt erklärt, warum bei einem Schlaganfall jede Sekunde zählt</li><li>In den Sana Kliniken <span>Niederlausitz erhalten Betroffene in der zertifizierten Stroke Unit professionelle Hilfe&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Hunderttausende Menschen erleiden jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Mehr als 500 Schlaganfallpatienten werden Jahr für Jahr in den Sana Kliniken Niederlausitz vom kompetenten Pflege-, Ärzte- und Therapeuten-Team behandelt. Der 10. Mai ist bundesweiter Aktionstag gegen den Schlaganfall – ein Anlass, um die Menschen für diese tückische Erkrankung zu sensibilisieren.</strong></p><p>Plötzliche halbseitige Lähmungen, Schwindel oder Schluckprobleme – all das können Hinweise auf einen Schlaganfall sein. Dann heißt es: Nicht warten, sondern den Notruf absetzen. Denn der Faktor Zeit spielt eine entscheidende Rolle. „Wir haben nur ein kleines Zeitfenster von wenigen Stunden, in dem wir wirklich gut helfen können“, betont Prof. Dr. Markus Reckhardt, Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Schmerzbehandlung in den Sana Kliniken Niederlausitz. Eindeutige Symptome für einen Schlaganfall gibt es nicht, aber sehr typische Anzeichen. „Achten Sie auf halbseitige Lähmungen oder Sensibilitätsstörungen, einen hängenden Mundwinkel, Sprechstörungen wie Wortfindungsstörungen, undeutliche Sprache oder Wortsalat, Gesichtsfeldausfälle, Schwindel oder Bewusstseinsstörungen. Entscheidend ist, dass die Symptome des Schlaganfalls in der Regel abrupt einsetzen. Es trifft einen wie ein Schlag“, erklärt der erfahrene Neurologe.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/cd862809-2652-4383-b3b3-5f13ea0db140/1920_adobestock-105281083.jpeg?89808"><p>&nbsp;</p><p><i>Je nach betroffenem Hirnareal sind die Folgen eines Schlaganfalls unterschiedlich stark. In den Sana Kliniken Niederlausitz erhalten Betroffene in der zertifizierten Stroke Unit professionelle Hilfe.<span>&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/cd862809-2652-4383-b3b3-5f13ea0db140/adobestock-105281083/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Eine Erkrankung, zwei Gesichter und Ursachen</h2><p>Es gibt im Wesentlichen zwei Hauptformen des Schlaganfalls. Der ischämische Schlaganfall, der etwa 80 Prozent aller Fälle ausmacht, entsteht durch eine Verstopfung eines Blutgefäßes im Gehirn, meist durch ein Blutgerinnsel. Dadurch wird die Durchblutung unterbrochen und das Gehirngewebe erhält nicht mehr genügend Sauerstoff und Nährstoffe. Der hämorrhagische Schlaganfall, auch Hirnblutung genannt, entsteht durch das Reißen eines Blutgefäßes im Gehirn, wodurch Blut in das umliegende Gewebe austritt und dieses schädigt. Beide Formen erfordern eine sofortige medizinische Behandlung, wobei die Therapie je nach Art des Schlaganfalls unterschiedlich ist.</p><h2>Vorboten ernst nehmen</h2><p>Manchmal sendet der Körper Warnzeichen in Form von kurzzeitigen Symptomen, einer sogenannten Transitorischen Ischämischen Attacke (TIA). Prof. Dr. Markus Reckhardt erklärt: „Das sind kurzzeitige Durchblutungsstörungen des Gehirns, die Vorboten eines schweren Schlaganfalls sein können.“ Auch wenn die Symptome rasch wieder verschwinden, sollte man umgehend ein Krankenhaus aufsuchen, denn diese Vorboten können sich wiederholen.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/907cad3c-6dbe-409e-a46e-e469a8844c10/1920_markus-reckhardt-caneurologieundschmerzbehandlung.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Prof. Dr. Markus Reckhardt, Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Schmerzbehandlung in den Sana Kliniken Niederlausitz. Gemeinsam mit seinem Team versorgt er jährlich mehr als 500 Patienten in der zertifizierten Stroke Unit - also der Schlaganfalleinheit der Sana Kliniken Niederlausitz. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/907cad3c-6dbe-409e-a46e-e469a8844c10/markus-reckhardt-caneurologieundschmerzbehandlung/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Schlaganfall tut nicht weh</h2><p>Ein wichtiger Unterschied zu anderen Notfällen, wie dem Herzinfarkt ist, dass ein Schlaganfall in der Regel nicht mit Schmerzen verbunden ist. „Da verschläft man gerne mal die halbseitige Lähmung und wacht morgens mit den Symptomen auf“, warnt Prof. Dr. Markus Reckhardt. Deshalb sollte jeder einzelne auf sich achten und Risikofaktoren minimieren. „Das Alter ist ein Risikofaktor, den wir nicht beeinflussen können. Gegen andere Faktoren kann man aber gut etwas tun. So lassen sich&nbsp; beispielsweise Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Fettstoffwechselstörung oder Diabetes mellitus behandeln und Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen vermeiden“, erklärt der Chefarzt.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a3b6b0d5-397c-4bef-b1ac-ca3eefc60edc/1920_balance-2.jpg?10000"><h2>&nbsp;</h2><p><i>Der FAST-Test bildet eine gute Eselsbrücke zur Erkennung von klassischen Symptomen eines Schlaganfalls und soll Beobachtern dabei helfen, einen Betroffenen zu erkennen. Das entscheidende ist, dass die Symptome wie aus heiterem Himmel auftreten und sich nicht ankündigen. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a3b6b0d5-397c-4bef-b1ac-ca3eefc60edc/balance-2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Schnelles Handeln ist extrem wichtig</h2><p>„Das Gehirngewebe ist extrem empfindlich, wenn es nicht durchblutet wird“, erklärt Prof. Dr. Markus Reckhardt. „Wenn Nervenzellen von der Durchblutung abgeschnitten sind, stellen sie innerhalb von Sekunden die Funktion ein und sind innerhalb von Minuten unwiederbringlich geschädigt. In der Fachwelt sagen wir gern: Time is Brain - also Zeit ist Hirn.“ Daher gilt: Wer eines oder mehrere der genannten Symptome bei sich oder anderen bemerkt, sollte sofort und ohne zu zögern die 112 rufen! „Gehen Sie nicht zum Hausarzt und warten Sie nicht auf eine Besserung der Symptome – auch wenn diese wieder rückläufig sind. Wir haben nur wenige Stunden, um im Krankenhaus dafür zu sorgen, dass sich Blutgerinnsel im Hirn wieder auflösen oder – im Falle einer Hirnblutung – die Blutung zu stoppen.“</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2dd17909-447a-45dd-8179-7cd98de4d121/1920_aaa-0736.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i><span>Eingespielte Abläufe in der Senftenberger Klinik für Neurologie sorgen für beste Behandlungsergebnisse nach einem Schlaganfall. Interdisziplinär arbeiten die Teams Seite an Seite, um Patienten nach einem Schlaganfall schnell wieder auf die Beine zu helfen.&nbsp; </span></i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2dd17909-447a-45dd-8179-7cd98de4d121/aaa-0736/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Schlaganfall,Stroke,Senftenberg]]></category>
            <pubDate>Wed, 07 May 2025 09:51:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Schlaganfallrisiko durch Loch im Herzen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfallrisiko-durch-loch-im-herzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfallrisiko-durch-loch-im-herzen/</guid><pp:caseid>697749</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Vor der Geburt befindet sich zwischen den beiden Herzvorhöfen ein Loch, das Foramen Ovale. Normalerweise verschließt es sich bei der Geburt. Bei etwa jedem vierten Menschen ist dieser Verschluss nicht vollständig. In der Regel verursacht die Öffnung keine Beschwerden. Insbesondere bei jüngeren und ansonsten gesunden Menschen muss diese Öffnung als Schlaganfallursache in Erwägung gezogen werden.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c759b638-0e0f-4df0-ae90-8ebeb97abb18/1920_csm-sliwka-a9aff74999.jpg?10000"><p>Professor Ulrich Sliwka ist Chefarzt der Klinik für Neurologie sowie Ärztlicher Direktor am Sana-Klinikum Remscheid. Er erklärt, warum ein persistierendes, also anhaltendes, Foramen Ovale, kurz PFO, ein Schlaganfallrisiko darstellt: „Durch das Loch zwischen dem linken und rechten Vorhof des Herzens können Blutgerinnsel aus dem Venensystem leicht in das Arteriensystem und von dort ins Gehirn wandern und ein Gefäß blockieren. Wir nennen dies paradoxe Embolie.“&nbsp;</p><p>Heftiges Husten, Niesen oder Pressen kann diesen Vorgang möglicherweise auslösen. Gerade bei jüngeren Patienten ohne typische Gefäßrisikofaktoren lässt sich oftmals keine eindeutige Schlaganfallursache herausfinden. Experten sprechen in diesen Fällen von einem kryptogenen Schlaganfall. Nach derzeitigem Stand der Wissenschaft hängen etwa zehn Prozent der durch eine Minderdurchblutung (Ischämie) ausgelösten Schlaganfälle bei Patienten zwischen 18 und 60 Jahren mit einem PFO zusammen.</p><h2>Schnelle Diagnose und Therapie sind entscheidend</h2><p>Time is Brain – so lautet die bewährte Formel für die Behandlung von Schlaganfällen. Je schneller Patienten auf eine spezialisierte Station, eine Stroke Unit, kommen und die richtige Behandlung und Nachsorge mit Therapie möglicher Komplikationen bekommen, desto besser ist die Prognose. Ist die Ursache identifiziert, leiten die Ärzte darüber hinaus Maßnahmen zur Sekundärprävention ein, um weiteren Ereignissen, sogenannten Rezidiven, entgegenzuwirken.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4890e4fa-77c5-4277-b4d6-f30bc2770edc/1920_pfoimultraschall.jpg?10000"><p>Zur Vermeidung erneuter Schlaganfälle durch ein PFO ist es wichtig, diese Ursache zu erkennen. Dann können die Spezialisten untersuchen, ob der Patient beziehungsweise die Patientin für einen Eingriff mit PFO-Verschluss infrage kommt. Das hängt unter anderem vom Alter der Betroffenen und von der Größe des PFO ab. Die Größe und Gefährlichkeit des PFO können Ärzte durch eine kontrastmittelgestützte Ultraschalluntersuchung des Herzens und der Hirngefäße feststellen. Neurologen und Kardiologen arbeiten dabei eng zusammen.</p><p>Ulrich Sliwka erläutert: „Die Untersuchung und Therapie erfolgt in enger Abstimmung mit den Experten unseres Herzkatheterlabors Dr. Christian Schnickmann und Dr. Khalil Abi Haidar. Wir besprechen die Patientenbefunde gemeinsam und entscheiden im Team, ob ein Eingriff gemäß Leitlinienempfehlungen der richtige Weg ist.“ Ist dies der Fall, plant das interdisziplinäre Ärzteteam einen interventionellen Verschluss des PFO. Das bedeutet, dass der Eingriff minimalinvasiv unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden kann und somit für die Patienten sehr schonend ist.</p><h2>Ein kleines Schirmchen verschließt die Öffnung</h2><p>Um die Öffnung zwischen den beiden Vorhöfen im Herz zu verschließen, kommt ein Schirmchen, in der Fachsprache Occluder genannt, zum Einsatz. Um das Schirmchen an die richtige Stelle zu führen, ist nur ein kleiner Schnitt in der Leiste erforderlich. Über einen flexiblen Schlauch, den Katheter, schieben die Kardiologen das Schirmchen bis zum Herzen vor und platzieren es an der undichten Stelle der Wand zwischen den Vorhöfen. Zur Vermeidung von Blutgerinnseln am Schirmchen bekommen die Patienten nach dem Eingriff Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung. Innerhalb weniger Monate wächst das Schirmchen dann in die Vorhofwand ein und verhindert so weitere PFO-bedingte Schlaganfälle.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Remscheid,Schlaganfall,Neurologie,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 24 Apr 2025 07:37:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Wissenschaftspreis 2025 geht an Neuroradiologen aus dem Neurovaskulären Zentrum der Sana Kliniken Duisburg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wissenschaftspreis-2025-geht-an-neuroradiologen-aus-dem-neurovaskulaeren-zentrum-der-sana-kliniken-duisburg/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wissenschaftspreis-2025-geht-an-neuroradiologen-aus-dem-neurovaskulaeren-zentrum-der-sana-kliniken-duisburg/</guid><pp:caseid>691437</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Dr. Dominik Grieb und Dr. Frederik Boxberg erhielten den diesjährigen Sana Wissenschaftspreis.</li><li>Die Neuroradiologen wurden für ihre klinische Forschung zur Weiterentwicklung der mechanischen Entfernung von Blutgerinnseln aus Hirnarterien ausgezeichnet.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4410df2e-c2ae-430d-adbe-8ccd5c69abc1/1920_wissenschaftspreis25-gewinner.jpg?89914"><p><span>Zum Sana Strategieforum in Berlin wurde Dr. Dominik Grieb (r.), </span>leitender Oberarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie,<span> und Dr. Frederik Boxberg</span>, Oberarzt der Klinik für Radiologie und Neuroradiologie,<span> der diesjährige Wissenschaftspreis verliehen. Die Experten aus den Sana Kliniken Duisburg haben erforscht, inwiefern die mechanische Entfernung von Blutgerinnseln, die Thrombektomie, auch für Patienten mit Verschlüssen mittelgroßer und kleiner Hirnarterien sicher und effektiv ist. Für große Hirnarterienverschlüsse ist diese Methode seit vielen Jahren etabliert.&nbsp;</span></p><p><span>Durch ihre Forschung haben die Neuroradiologen einen großen Beitrag zur Datenlage der modernen Schlaganfalltherapie geleistet. Jedes Jahr erleiden rund 270.000 Menschen in Deutschland einen Schlaganfall. In 25 bis 40 Prozent der Fälle sind kleine oder mittelgroße Hirnarterien betroffen. Verschlüsse dieser Gefäße führen dennoch bei Patienten nicht selten zu erheblichen neurologischen Beeinträchtigungen. Somit können die Ergebnisse aus Duisburg einen großen Einfluss auf die Patientenversorgung und die Verbesserung der Selbstständigkeit sowie die Lebensqualität der Betroffenen nach einem Schlaganfall haben.</span></p><p><span>Chief Operating Officer Dr. Jens Schick beglückwünscht das diesjährige Gewinnerteam: „Mit dem Wissenschaftspreis möchten wir die Arbeit der forschenden Ärzte unterstützen und anerkennen. Das Forschungsprojekt der beiden Experten aus den Sana Kliniken Duisburg verbessert die Versorgung unserer Patientinnen und Patienten. Und das ist eines der wichtigsten Kriterien für die Auswahl durch unsere Jury.“</span></p><h2><span>Thrombektomie ist „Goldstandard“ für die Akuttherapie bei Schlaganfällen</span></h2><p><span>Die Effektivität und Zuverlässigkeit der Thrombektomie großer Hirnarterienverschlüsse ist wissenschaftlich bereits sehr gut belegt. Der Eingriff ist minimalinvasiv und somit schonend für die Patienten. Neuroradiologen bringen einen dünnen Schlauch – den Katheter – über den Arm oder die Leiste in das Gefäßsystem ein und führen diesen bis an den Thrombus heran. Je nach Lage und Größe des Gerinnsels kann dies dann entweder über den Katheter abgesaugt oder mit Hilfe eines Fangnetzes, Ärzte sprechen von einem Stent-Retriever, entfernt werden. Der Eingriff stellt so die Durchblutung des Gehirns wieder vollständig her.&nbsp;</span></p><p><span>Die Methode ist mittlerweile der „Goldstandard“, das heißt die Therapie der Wahl, für die Behandlung von Blutgerinnseln in Gehirngefäßen. Insbesondere die Kombination mit der Thrombolyse zur medikamentösen Auflösung eines Thrombus erzielt die bestmöglichen Wiedereröffnungsraten der verschlossenen Hirngefäße.</span></p><h2><span>Studien aus Duisburg belegen Nutzen für mehr Patienten</span></h2><p><span>Die Fachwelt beschäftigt sich seit einigen Jahren intensiv damit, wann und bei welchen Patienten die Thrombektomie effektiv ist. Daran knüpft die Arbeit aus dem Neurovaskulären Zentrum in Duisburg an. Schon frühzeitig wurden dort Patienten mit Verschlüssen mittelgroßer und kleiner Gefäße in ausgewählten Gehirnregionen minimalinvasiv behandelt. Dabei setzten die Neuroradiologen vorrangig die Technik der Aspirationsthrombektomie ein. Bei dieser Methode wird der Thrombus mithilfe einer Pumpe, die einen starken Unterdruck erzeugt, direkt an die Katheterspitze angesaugt (aspiriert) und mit dem Katheter aus der Hirnarterie gezogen. “Die Studien aus Duisburg zeigen, dass die Aspirationsthrombektomie kleiner und mittelgroßer Hirnarterienverschlüsse auch im hinteren Gefäßsystem des Gehirns technisch gut durchführbar, sicher und effektiv ist”, fassen </span>Dr. Grieb und Dr. Boxberg zusammen<span>. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Experten in mehreren renommierten internationalen Zeitschriften.</span></p><h2><span>Wichtige Kriterien: Fortschritt für die Patientenversorgung und Innovationskraft</span></h2><p><span>Der Wissenschaftspreis wird seit 2009 verliehen und ist mit 10.000 Euro dotiert. Für die Bewertung prüft das Expertengremium insbesondere den Fortschritt für die Patienten sowie für das Forschungsgebiet. Auch die Innovationskraft und die Einordnung des Projekts im internationalen Vergleich stehen auf der Bewertungsliste für die Gutachter. Sana würdigt damit Arbeiten aus klinischer Forschung, Versorgungs-, Pflege- oder Grundlagenforschung.</span></p><p><i><span>Die Gewinner danken Dr. Martin Schlunz-Hendann und dem gesamten Team der Radiologie und Neuroradiologie, Professor Friedhelm Brassel, Professor Wilhelm Nacimiento sowie Professor Martin Scholz.</span></i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7a77ae14-f5e0-4170-9915-90640cc24b97/1920_wissenschaftspreis25.jpg?10000"><p><em style="text-align:start;"><i>Auf dem Foto (v. l.):&nbsp;Dr. Susanne Eberl, Professor Andreas Halder, Dr. Frederik Boxberg,&nbsp;Dr. Dominik Grieb,&nbsp;Dr. Martin Schlunz-Hendann, Dr. Jens Schick, Thomas Lemke</i></em></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7a77ae14-f5e0-4170-9915-90640cc24b97/wissenschaftspreis25/" target="_blank">Download und Copyright Gruppenfoto</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4410df2e-c2ae-430d-adbe-8ccd5c69abc1/wissenschaftspreis25-gewinner/" target="_blank">Download und Copyright Gewinner</a></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Duisburg</strong></p><p>Die Sana Kliniken Duisburg sind ein Krankenhaus der Maximalversorgung und Lehrkrankenhaus der Universität Duisburg-Essen und behandeln jährlich zirka 22.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Weitere rund 60.000 Patienten werden ambulant versorgt. Das Klinikum verfügt über 17 Fachabteilungen, drei Institute und ein angeschlossenes Ärztezentrum sowie 550 Betten und beschäftigt 1.600 Mitarbeitende. Träger ist zu 99 Prozent die Sana Kliniken AG und zu einem Prozent die Stadt Duisburg.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom,Schlaganfall,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Tue, 25 Mar 2025 09:30:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Thrombektomie: Blutgerinnsel im Gehirn entfernen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/thrombektomie-blutgerinnsel-im-gehirn-entfernen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/thrombektomie-blutgerinnsel-im-gehirn-entfernen/</guid><pp:caseid>682054</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland. Rund 80 Prozent aller Betroffenen erleiden einen ischämischen Schlaganfall. Dabei kommt es meist durch Blutgerinnsel, so genannte Thromben, in einem Hirngefäß zu einer Mangeldurchblutung der Nervenzellen. Neben der medikamentösen Auflösung des Gerinnsels gibt es die Möglichkeit der Thrombektomie, das heißt die mechanische Entfernung mit einem Katheter-Eingriff.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die Thrombektomie hat die moderne Akuttherapie des Schlaganfalls revolutioniert. Mehrere Studien belegen die Effektivität und Zuverlässigkeit des Verfahrens. Der Eingriff ist minimal-invasiv und somit schonend für die Patienten. Neuroradiologen bringen einen dünnen Schlauch – den Katheter – über den Arm oder die Leiste in das Gefäßsystem ein und führen diesen bis an den Thrombus heran. Je nach Lage und Größe des Gerinnsels kann es dann entweder über den Katheter abgesaugt werden oder mit Hilfe eines Fangnetzes (Stent-Retriever) entfernt werden. Somit kann die Durchblutung des Gehirns wieder vollständig hergestellt werden. Die Fachwelt beschäftigt sich intensiv damit, wann und bei welchen Patienten die Methode effektiv ist.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5cc2cba0-1377-438c-8e43-2ccb8fda55ae/1920_dominik-grieb.jpg?85274"><h2><span>Therapiezeitpunkt</span></h2><p><span>Gemäß </span><a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/030-046" target="_blank"><span>Leitlinienempfehlung</span></a><span> soll die Thrombektomie bei Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall und klinisch relevanten neurologischen Symptomen möglichst innerhalb eines knappen Zeitfensters von sechs Stunden erfolgen. </span><a href="https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa1706442" target="_blank"><span>Forschungsergebnisse</span></a><span> der letzten Jahre legen jedoch nahe, dass die Thrombektomie auch bis zu 24 Stunden nach dem Ereignis in vielen Fällen noch zu besseren Ergebnissen führt als die herkömmliche Versorgung. Dr. Dominik Grieb, zertifizierter interventioneller Radiologe und Neuroradiologe sowie Leitender Oberarzt der Abteilung für Radiologie und Neuroradiologie an den Sana Kliniken Duisburg erklärt: „Wir wissen inzwischen, dass wir vielen Patienten auch nach mehr als sechs Stunden noch erfolgreich mit der Thrombektomie helfen können. Wir beurteilen in diesen Fällen die Erfolgsaussichten anhand erweiterter bildgebender Verfahren und der klinischen Symptome. Sofern sich Anhaltspunkte ergeben, dass noch Gewebe zu retten ist, kann die Durchführung einer Thrombektomie auch bei diesen längeren Zeitfenstern oder bei Patienten, bei denen der genaue Symptombeginn nicht bekannt ist, eine effektive Behandlung darstellen.“</span></p><h2><span>Infarktgröße und betroffener Gehirnbereich</span></h2><p><span>Früher waren Experten der Ansicht, dass die Thrombektomie nur bei Schlaganfällen mit kleinem Infarktbereich in der initialen Bildgebung nutzbar wäre. Zwei groß angelegte Studien mit den Namen </span><a href="https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMoa2214403" target="_blank"><span>SELECT2</span></a><span> und </span><a href="https://www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(23)02032-9/abstract" target="_blank"><span>TENSION</span></a><span> konnten jedoch zeigen, dass die Thrombektomie auch bei Schlaganfällen wirksam ist, bei denen bereits größere Bereiche des Hirngewebes geschädigt sind. Diese beiden Studien sowie vier weitere wissenschaftliche Untersuchungen wurden kürzlich auch im Rahmen einer </span><a href="https://jnis.bmj.com/content/early/2024/01/31/jnis-2023-021366" target="_blank"><span>Meta-Analyse</span></a><span>, das heißt einer systematischen Übersichtsarbeit mit statistischer Zusammenfassung, ausgewertet. Die Analysen bestätigen, dass die Thrombektomie im Vergleich zur herkömmlichen medizinischen Versorgung auch bei Betroffenen mit bereits ausgedehnter Gewebeschädigung zu signifikant besseren Ergebnissen führte. Die Patienten erreichten mehr Alltagsfunktionen und eine bessere Gehfähigkeit. „Diese Erkenntnis unterstreicht einmal mehr die starke Wirksamkeit der Thrombektomie in der modernen Schlaganfalltherapie“ so Dominik Grieb.</span></p><p><span>Die Thrombektomie wurde bislang vorwiegend bei Verschlüssen der großen und mittelgroßen Arterien eingesetzt. Man geht jedoch davon aus, dass 20 bis 40 Prozent aller Schlaganfälle auf Verschlüsse kleinerer Hirngefäße zurückzuführen sind. Der herausragende Erfolg der Thrombektomie und die stetige Weiterentwicklung der Methode ermöglichen heutzutage in ausgewählten Fällen auch die anspruchsvolle mechanische Entfernung von Gerinnseln aus sehr kleinen Hirngefäßen.</span></p><p><span>Entscheidend ist dabei ein routiniertes Zusammenspiel der hochspezialisierten Experten aus der Neurologie, der Anästhesie und natürlich insbesondere aus der interventionellen Neuroradiologie in einer spezialisierten Schlaganfalleinrichtung (Stroke Unit).</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/26c3e350-b462-4018-8775-aeb63ecd2ca0/1920_nolden-koch.jpg?98033"><h2><span>Verdacht auf Schlaganfall: Sofort handeln</span></h2><p><span>Je früher die Symptome eines Schlaganfalls erkannt werden, desto besser ist es. Für medizinische Laien gibt es einen ganz einfachen Schnelltest – FAST beziehungsweise BEFAST – mit dem Angehörige oder Freunde typische Warnzeichen schnell erkennen können. Dr. Martina Nolden-Koch, leitende Oberärztin der Stroke Unit, betont: „Sollte nur der geringste Verdacht auf einen Schlaganfall bestehen, ist unverzüglich der Notruf 112 zu wählen. Jede Sekunde zählt, denn das Gehirngewebe ist hochspezialisiert und vor allem sehr empfindlich, wenn es nicht durchblutet wird.“ Je eher die Betroffenen in eine spezialisierte Klinik mit Stroke Unit und Neuroradiologie gebracht werden, desto schneller kann die richtige Therapie eingeleitet werden. „Für die Patienten und deren Angehörigen ist die Verbesserung der Lebensqualität entscheidend. Sie wollen im Alltag wieder möglichst unabhängig oder mit wenig Hilfe zurechtkommen und sich im häuslichen Umfeld selbstständig bewegen können. Und diese Erfolge können wir mit der Thrombektomie in sehr vielen Fällen erreichen“, fassen Martina Nolden-Koch und Dominik Grieb die Fortschritte für Schlaganfall-Patienten zusammen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d1031de0-83b2-4ef6-949c-94f469f245ed/1920_240510-visualbefastschlaganfall.jpg?10000"><p><i>Mit dem Schnelltest – FAST beziehungsweise BEFAST – können Angehörige oder Freunde typische Warnzeichen schnell erkennen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d1031de0-83b2-4ef6-949c-94f469f245ed/240510-visualbefastschlaganfall/" target="_blank">Download & Copyright</a></p><h2><span>Thrombektomie ist Goldstandard</span></h2><p><span>Die Methode ist mittlerweile der Goldstandard, das heißt die Therapie der Wahl, für die Behandlung von Blutgerinnseln in Gehirngefäßen. Insbesondere die Kombination mit der Thrombolyse zur medikamentösen Auflösung eines Thrombus erzielt die bestmöglichen Wiedereröffnungsraten der verschlossenen Hirngefäße. Bei Sana gibt es in ganz Deutschland Kliniken mit spezialisierten Expertenteams und zertifizierten Stroke Units, in denen das gesamte Spektrum der Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit einem Schlaganfall zur Verfügung steht.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / Yuriy</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schlaganfall,Duisburg,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Jan 2025 09:52:12 +0100</pubDate>
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                        <title>Unsere TOP 5 eines (herz- und hirn)gesunden Lebensstils</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/unsere-top-5-eines-herz--und-hirngesunden-lebensstils/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/unsere-top-5-eines-herz--und-hirngesunden-lebensstils/</guid><pp:caseid>676013</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Herz- und Hirninfarkte haben oftmals die gleiche Ursache: verkalkte Gefäße, die sogenannte Arteriosklerose, die Hirnarterien oder Herzkranzgefäße verengen. Mit einem gesunden Lebensstil können wir eine Menge tun, um gar nicht erst zu erkranken. Und das Beste daran: Wir beugen damit nicht nur Herzinfarkten und Schlaganfällen vor, sondern auch Diabetes, Demenz und vielen Krebserkrankungen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span>1 – Gesunde Gefäße – geringeres Risiko</span></h2><p><span>Bluthochdruck, erhöhtes Cholesterin, Diabetes: Neben dem Vorhofflimmern sind es vor allem diese Leiden, die die Bildung von Ablagerungen an den Gefäßwänden (Arteriosklerose) begünstigen, die das Risiko eines Herz- oder Hirninfarktes erhöhen: Die Ablagerungen können Blutgefäße direkt verstopfen oder sich lösen und als wanderndes Gerinnsel Herzkranzgefäße oder eine Hirnarterie verschließen.</span></p><h2><span>2 – Gesunde Ernährung</span></h2><p><span>Gesundes Essen, gesunde Gefäße, reduziertes Risiko: Zu einer gesunden Ernährung gehören viel frisches Gemüse und zuckerarmes Obst, Fisch statt Fleisch, hochwertige Pflanzenöle statt tierischer Fette und ballaststoffreiches Vollkorn statt Weißmehlprodukte. Vorsicht ist geboten bei Salz und Zucker. Für die Schlaganfallprävention stehen insbesondere Transfette im Fokus, die das „schlechte“ LDL-Cholesterin im Blut erhöhen. Transfette stecken vor allem in Fertiggerichten und in Frittiertem, Gebratenem und Gebackenem: also leider in beliebten Snacks wie Keksen, Croissants, Chips und Pommes.</span></p><h2><span>3 – Schluss mit Rauchen und Alkohol reduzieren</span></h2><p><span>Dem Verzicht auf den Glimmstängel wird ein besonders hoher Effekt zugeschrieben und zwar auch dann, wenn Sie schon sehr lange rauchen. Der World-Stroke-Organization zufolge reduziert sich das Risiko bereits nach zwei Jahren Rauchfreiheit wesentlich, nach fünf gleicht es dem eines Nichtrauchers. E-Zigaretten sind tatsächlich weniger schädlich, aber nicht ganz risikofrei. Ähnliches gilt für Alkohol: Vor allem regelmäßiger Konsum oder der gelegentliche Verzehr großer Mengen Alkohol steigert das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden.</span></p><h2><span>4 – Bauchfett: Birnenform gesünder als Apfelform</span></h2><p><span>Dass Übergewicht das Risiko für viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen und damit auch für einen Hirninfarkt steigert, ist weitläufig bekannt. Die spannende Frage aber lautet: Wo sitzt das Fett? Denn gefährdet sind vor allem Menschen, die dazu neigen, Fett am Bauch statt an Po und Beinen zu speichern. Das Bauchfett ist stoffwechselaktiv und setzt Stoffe frei, die Bluthochdruck, Insulinresistenz und Entzündungsprozesse fördern und darüber das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Wie aber bekommt man sein Bauchfett weg? Neben der Ernährung ist Bewegung am wichtigsten.</span></p><h2><span>5 – Bewegung</span></h2><p><span>Für die Gesundheit zählt jeder Schritt: Wer jedoch Bewegung gezielt zur Gesundheitsförderung einsetzten möchte, dem seien die WHO-Empfehlungen ans Herz gelegt: Sie sehen für Erwachsene 150 bis 300 Minuten moderate bis intensive Aktivität pro Woche vor oder 75 bis 150 Minuten Bewegung mit hoher Intensität. Menschen ab 65 Jahren empfehlen Expertinnen und Experten, in ihrem Bewegungsprogramm einen Fokus auf Gleichgewicht, Koordination und Muskelkraft zu legen.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / solidcolours von Getty Images Signature</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Bewegung,Schlaganfall,Borna,kardiologie,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 09:44:23 +0200</pubDate>
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                        <title>Vorhofflimmern erhöht das Risiko eines Schlaganfalls massiv</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/vorhofflimmern-erhoeht-das-risiko-eines-schlaganfalls-massiv/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vorhofflimmern-erhoeht-das-risiko-eines-schlaganfalls-massiv/</guid><pp:caseid>676011</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein Vorhofflimmern kann dazu führen, dass sich im linken Vorhofohr Gerinnsel bilden, die Schlaganfälle auslösen. Um das zu verhindern, setzen die Kardiologen aus Borna neben Medikamenten auf eine interventionelle Methode. Warum die Schlaganfallprävention so wichtig ist, welche Ansätze es gibt und für wen ein solcher Eingriff in Frage kommt, erklären Dr. Alexander Reinshagen, Chefarzt der Klinik für Neurologie mit zertifizierter Schlaganfall-Station und Dr. Uwe Müller, stellvertretender Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Sana Klinikum Borna.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><h2><span>Ganz generell, warum ist die Schlaganfall-Prophylaxe so wichtig?</span></h2><p><span>Alexander Reinshagen: </span><span style="background-color:white;"><span>Bei einem Schlaganfall − auch Hirninfarkt genannt − handelt es sich um eine plötzliche Durchblutungsstörung des Gehirns. Das ist </span></span><span>trotz Fortschritten in der akutmedizinischen Behandlung ein lebensbedrohendes Ereignis und führt häufig zu einer bleibenden Behinderung oder auch zum Tod. So kann der ersehnte Ruhestand zu einem Albtraum werden, der mit Lähmung, Sprachverlust, Gleichgewichtsstörung und gegebenenfalls sozialem Rückzug aus Scham über die eigenen Einschränkungen einhergeht. Aus diesem Grund ist es uns ein dringendes Anliegen, dafür zu sensibilisieren, alles zu tun, damit es gar nicht erst zu einem Schlaganfall kommt. Neben einem gesunden Lebensstil mit Bewegung und gesunder Ernährung spielt die Behandlung von Vorerkrankungen dabei eine entscheidende Rolle. Eine dieser Vorerkrankungen, die ein Schlaganfallrisiko deutlich erhöhen, ist das Vorhofflimmern.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4b76921b-7369-4624-807a-e60a7dd155b6/1920_ll-20210301-mueller-uwe-hochcopyrobinkunz.jpg?31732"><h2><span>Was ist ein Vorhofflimmern und was macht es so gefährlich?</span></h2><p><span>Uwe Müller:<strong> </strong>Das Vorhofflimmern ist eine Herzrhythmusstörung, bei der sich die Vorhöfe des Herzens nicht mehr koordiniert zusammenziehen und stattdessen nur noch „flimmern“. Das Herz schlägt dann unregelmäßig und zu schnell. Einfach erklärt kann man sich das so vorstellen: Unser Herzschlag wird durch einen Stromimpuls ausgelöst, der vom Sinusknoten durch das Herz bis zu den Herzkammern weitergeleitet wird. Ist das Herz gesund, bewegt sich der Impuls immer nur in diese eine Richtung. Im Laufe des Lebens kommt es aber zu Umbauprozessen und Bindegewebseinlagerungen im Herzen, die diesen linearen Rhythmus stören können. Wenn es ganz schlecht läuft, schießen die Stromimpulse dann erratisch, das heißt unvorhersehbar, durch den Vorhof, so dass dessen Muskelzellen nicht mit einem Kommando aktiv werden, sondern zu verschiedenen Zeiten durch startende und rückkehrende Impulse erregt werden. Für sich genommen ist das nicht lebensbedrohend. Betroffene spüren diese Form der Rhythmusstörung beispielsweise als Herzrasen oder Herzstolpern, oft begleitet von Schwindel oder Schwäche. Das ist zunächst lästig, aber für sich genommen nichts Dramatisches. Ein Vorhofflimmern kann aber zu einer Schwächung des Herzens und zu Schlaganfällen führen. Menschen mit Vorhofflimmern haben ein fünffach erhöhtes Schlaganfallrisiko.</span></p><h2><span>Wie genau erhöht das Vorhofflimmern das Schlaganfallrisiko?</span></h2><p><span>Uwe Müller:<strong> </strong>Durch die gestörte Kontraktion der Vorkammer können sich im Herzen, vor allem im sogenannten Vorhofohr – einem Anhängsel am linken Herzvorhof – Blutgerinnsel bilden, die Grund zur Sorge bereiten. Werden die Gerinnsel durch die Blutbahn in die Blutgefäße des Gehirns gespült, kommt es zum Schlaganfall. Mediziner gehen davon aus, dass der Löwenanteil solcher embolisch bedingter Schlaganfälle ihren Ursprung im Vorhofohr haben.</span></p><h2><span>Welche Rolle spielt diese Gefahr in der Therapie des Vorhofflimmerns?</span></h2><p><span>Uwe Müller: Eine wichtige Rolle: Die Therapie des Vorhofflimmerns zielt zunächst darauf ab, die Beschwerden zu lindern, die Zahl der Anfälle von Herzrasen und gegebenenfalls Schwindel zu verringern. Dafür gibt es zwei Optionen: Zum einen Medikamente, die den Puls verlangsamen und das Herz wieder in Takt bringen. Eine Behandlungsalternative ist die sogenannte Katheterablation. Dabei handelt es sich um einen minimalinvasiven Eingriff, bei dem gezielt Bereiche innerhalb der Herzvorhöfe verödet werden, die an der Entstehung des Vorhofflimmerns beteiligt sind. Neben der Behandlung der Erkrankung selbst ist es aber aus den genannten Gründen ebenso wichtig, das Schlaganfallrisiko als eine Folge des Vorhofflimmerns individuell einzuschätzen und gegebenenfalls präventiv einzugreifen. Die am häufigsten angewendete Therapie ist dabei die sogenannte orale Antikoagulation, also die Behandlung mit gerinnungshemmenden Medikamenten. Dabei können jedoch Komplikationen in Form von Blutungen auftreten. Zudem können wir bei einer Vielzahl von Begleiterkrankungen solche Medikamente nicht verordnen, zum Beispiel bei einer schweren Niereninsuffizienz und Erkrankungen mit hohem Blutungsrisiko wie Magen-/Darmgeschwüre und Krampfadern der Speiseröhre oder einer Hirnblutung in der Krankengeschichte des Patienten. Als Alternative zur medikamentösen Therapie besteht daher die Möglichkeit, das linke Vorhofohr minimalinvasiv mit einem Schirmchen zu verschließen. Dies gilt als sichere und einfache Methode. Der Schutz durch das Schirmchen ist vergleichbar mit dem durch gerinnungshemmende Medikamente.&nbsp;</span></p><h2><span>Wie funktioniert das genau?</span></h2><p><span>Uwe Müller: Wir implantierten einen sogenannten Vorhofohrokkluder. Vereinfacht gesagt handelt es sich dabei um eine Art Schirmchen, das aus einem Metallgerüst und einer Kunsstoffmembran besteht und das Vorhofohr dauerhaft verschließt. Der kathetergestützte Eingriff wird unter Narkose über die Leistenvene durchgeführt. Die Katheterspitze wird dabei unter Röntgen- und Ultraschallkontrolle in das linke Vorhofohr geschoben. Dort wird der Okkluder dann platziert und entfaltet. Er bildet dann eine Barriere zwischen dem Herzohr und dem Rest des Vorhofs. Gerinnsel können von dort nicht mehr in den Körperkreislauf gelangen.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Was, wenn es doch passiert. Woran erkenne ich einen Schlaganfall und wie reagiere ich im Notfall richtig?</span></h2><p><span>Alexander Reinshagen: </span><span style="background-color:white;"><span>Wenn es um einen Schlaganfall geht, ist Zeit gleich Gehirn und Leben. Das bedeutet, werden Sofortmaßnahmen nicht unverzüglich eingeleitet, sterben schnell mehr Teile des Gehirns ab, und es kann zum Tod oder zu Folgeschäden kommen. Um den Notfall zu erkennen, gibt es einen einfachen Test (FAST-Test): Lächeln, Sprechen, Arme heben: Sobald eines davon nicht mehr klappt, ist sofort der Notruf 112 zu rufen. Um es konkret zu machen, wenn beim Lächeln ein Mundwinkel herabhängt, wenn die Sprache verwaschen klingt oder ein einfacher Satz nicht mehr nachgesprochen werden kann, wenn ein Arm nicht mehr angehoben werden kann oder es nicht gelingt, die Handfläche nach oben zu drehen, oder auch wenn Sehstörungen auftreten, selten auch mal ein erster Schwindelanfall, rufen Sie sofort die 112 und lassen sich schnellstmöglich auf eine Schlaganfall-Spezialstation bringen. Und zwar auch dann, wenn es spät am Abend passiert oder die Beschwerden nach kurzer Zeit wieder </span></span><span>schwächer geworden oder verschwunden sind</span><span style="background-color:white;"><span>. Denn Ausfälle wie diese deuten auf einen Schlaganfall, also auf eine plötzliche Durchblutungsstörung im Gehirn, hin. Ein nächster, dann häufig bleibender Schlag kommt häufig in den nächsten Stunden oder Tagen. Also auch ein Schlaganfall, der sich ja eigentlich schnell zurückgebildet hat, ist ein akut lebensbedrohlicher Notfall. Deswegen noch einmal unser Appell: Rufen Sie die 112 an.</span></span></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / Olga355 von Getty Images</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,herz,Schlaganfall,Borna,kardiologie,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 25 Oct 2024 09:43:09 +0200</pubDate>
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                        <title>&quot;Herzenssache Lebenszeit&quot; Info-Bus hält in Hoyerswerda</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzenssache-lebenszeit-info-bus-haelt-in-hoyerswerda/</guid><pp:caseid>634332</pp:caseid><pp:subtitle>Hilfreiche Informationen zur Prävention, Erkennung und Behandlung von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen</pp:subtitle><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f4b742e7-a3a6-4c47-b055-c8151ff75bab/1920_herzenssache-bilder.png?10000"><p><span>Im Rahmen der Aufklärungstour „Herzenssache Lebenszeit“ hält der rote Doppelstock-Info-Bus am 13. Juni 2024 auch in Hoyerswerda auf dem Lausitzer Platz. Informieren Sie sich über die Volkskrankheiten Diabetes mellitus, Schlaganfall sowie Herz- und Nierenschwäche!</span></p><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">“Wer sich seines persönlichen Risikos bewusst ist, kann Risikofaktoren für eine Erkrankung vermeiden, seine Lebenszeit verlängern und nicht zuletzt seine Lebensqualität erhöhen. Uns liegt daher am Herzen, Ihnen das notwendige Wissen sowie ein Risikobewusstsein und Gefährdungspotenzial von Diabetes, Herzschwäche oder Schlaganfall zu vermitteln. Und wir möchten Sie zum Handeln motivieren”, sagt der Medizinische Direktor des Lausitzer Seenland Klinikums und Chefarzt der Kardiologie, Dr. med. Olaf Altmann.&nbsp;</span></span></p><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Treffen Sie ihn und weitere Fachärzte sowie Fachschwestern am</span></span></p><ul><li><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;"><strong>13. Juni 2024 von 10 bis 16 Uhr</strong></span></span><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;"><strong>Lausitzer Platz in Hoyerswerda</strong></span></span></li></ul><p><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">und stellen Sie ihnen Ihre Fragen. </span></span><span>Sie können Ihr persönliches Schlaganfall- und Diabetes-Risiko testen oder Sie können sich zeigen lassen, wie man richtig den Blutdruck oder Zucker misst und erhalten umfangreiches Infomaterial.</span></p><p>&nbsp;</p><h4>Aktion</h4><p>Unter dem Motto „Risikofaktoren vermeiden – Lebensqualität erhöhen“ touren die roten Infobusse die Aufklärungsinitiative „Herzenssache Lebenszeit“ quer durch Deutschland. In bis zu 100 Städten beraten Experten von regionalen Partnern wie Diabetologen, Kardiologen und Neurologen sowie Vertreter von Selbsthilfegruppen oder Krankenkassen die Besucher kostenlos. Mithilfe von Testbögen sowie Blutdruck-, Blutzucker- und Cholesterinmessungen erhält jeder auf Wunsch Auskunft über seinen Gesundheitszustand und sein persönliches Risiko hinsichtlich Diabetes und kardiovaskulärer Erkrankungen. Zudem gibt es umfangreiches, kostenfreies Informationsmaterial und die Möglichkeit, sich über offene Fragen auszutauschen. Weitere Informationen unter <a href="https://www.herzenssache-lebenszeit.de/" target="_blank">www.herzenssache-lebenszeit.de</a>.&nbsp;</p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,Herzenssache,Lebenszeit,krankenhaus,Lausitzer Platz,Info-Bus,kardiologie,diabetes,Schlaganfall,Herzkreislauferkrankung]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 May 2024 09:17:56 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/7721b3ca-2918-4bc2-96d3-df02e301a12c/londonbus-herz-road-small.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Londonbus - Herzenssache Lebenszeit]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Londonbus &amp;quot;Herzenssache Lebenszeit&amp;quot;]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Workshop für Angehörige von Schlaganfall-Patienten: Best-Practice-Beispiel</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/workshop-fuer-angehoerige-von-schlaganfall-patienten-best-practice-beispiel/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/workshop-fuer-angehoerige-von-schlaganfall-patienten-best-practice-beispiel/</guid><pp:caseid>630884</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Nach Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erleiden rund 270.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Mit den Folgen leben etwa fünf Millionen Menschen – die Patienten selbst, aber auch Angehörige, die sich um die Pflege der Betroffenen kümmern. Ein Schlaganfall geht mit sehr unterschiedlichen und vielfältigen Einschränkungen einher – je nachdem welcher Gehirnbereich betroffen ist, leiden die Patienten manchmal unter schweren Behinderungen und benötigen oftmals pflegerische Unterstützung.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p><span>Die Versorgung der Schlaganfallpatienten zuhause wird zum größten Teil von Familienangehörigen, insbesondere vom Lebenspartner und den Kindern übernommen. Dazu gehören die Unterstützung bei alltäglichen Tätigkeiten wie Körperpflege, Ernährung, Bewegung und die geistige Anregung. Angehörige sind dabei eine emotionale Stütze für den Patienten, stehen den behandelnden Therapeuten für Informationen zur Verfügung und kümmern sich um die weitere Versorgung.&nbsp;</span></p><p><span>Wie ein aktueller </span><a href="https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10109225/" target="_blank"><span>Beitrag</span></a><span> zu Vereinbarkeit von Pflege und Erwerbstätigkeit bei pflegenden Angehörigen in Deutschland zeigt, sind Angehörige mittlerweile die tragende Säule der pflegerischen Versorgung in Deutschland. Viele müssen die Pflegeaufgaben mit beruflichen Verpflichtungen und der Erziehung minderjähriger Kinder unter einen Hut bringen. Das ist eine große Herausforderung, unter anderem für Familienmitglieder, die Menschen nach einem Schlaganfall betreuen.</span></p><h2><span><strong>Auch Angehörige haben Bedürfnisse</strong></span></h2><p><span>Prof. Dr. med. Peter Flachenecker ist Chefarzt am Neurologischen Rehabilitationszentrum </span><a href="https://www.sana.de/quellenhof-wildbad" target="_blank"><span>Quellenhof</span></a><span> in Bad Wildbad, Baden-Württemberg. Der Mediziner erklärt: „Die Betroffenen stehen im Fokus der medizinischen und rehabilitativen Versorgung – das ist auch nachvollziehbar. Die Bedürfnisse der Angehörigen werden aber leider häufig übersehen. Das müssen wir ändern, denn die Familien und Freunde der Patienten stehen selbst meist unter Strom und müssen die neue Lebenssituation bewältigen.“</span></p><p><span>Daher entwickelte ein interdisziplinäres Team aus den Fachbereichen Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Medizin sowie Psychologie vor rund acht Jahren ein besonderes Unterstützungsangebot für Angehörige: den Workshop „Pflegend leicht aktiv bleiben“. Grundlage für das Konzept war eine Bedarfsanalyse pflegender Angehöriger von Ergotherapeutin B.&nbsp;Sc. Nadine Raqué sowie die Empfehlungen aus dem Leitfaden „Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes. Schon damals zeigten die Auswertungen der Ergotherapeutin, dass die Entlassung der Patienten für die Angehörigen häufig mit Sorgen und Ängsten verbunden ist, die Familienmitglieder die neue Situation nur schwer überblicken können und sich zu wenig auf die kommende Lebensphase vorbereitet fühlen. Seit der Entwicklung findet das Angebot nun regelmäßig unter der Leitung von Physiotherapeutin B.&nbsp;A. Ann-Christin Weiland statt. Die Neuro-Expertin erklärt: „Unser Programm richtet sich an Angehörige von Schlaganfallpatienten der Phase C, also in der weiterführenden Rehabilitation, die sich nicht mehr selbstständig versorgen oder ihren Alltag nicht mehr unabhängig bewerkstelligen können.“</span></p><h2><span><strong>Bestmögliche Vorbereitung auf die neue Situation</strong></span></h2><p><span>Ziel des Programms „Pflegend leicht aktiv bleiben“ ist es, die Angehörigen bestmöglich auf die Pflege zuhause vorzubereiten und auch deren körperliche sowie psychische Leistungsfähigkeit zu erhalten. Dabei vermitteln die Neuro-Experten Tipps und Anregungen für einen reibungslosen Übergang in das häusliche Umfeld und erproben die Maßnahmen praktisch mit den Angehörigen. So lässt sich Schwierigkeiten direkt entgegenwirken.&nbsp;</span></p><p><span>Der mehrstündige Workshop umfasst verschiedenen Vorträge zu wichtigen Themen für Angehörige aus den Bereichen Physio- und Ergotherapie sowie Pflege, Medizin, Psychologie und Neuropsychologie. Angehörige und Patienten nehmen gemeinsam teil. Behandelnde Therapeuten und Fachärzte stehen den Teilnehmenden als Ansprechpartner zur Verfügung.</span></p><h2><span><strong>Praktische Anleitung im Fokus</strong></span></h2><p><span>Nach den Vorträgen folgt die Arbeit in Kleingruppen mit praktischen Übungen sowie Anleitung und Beratung. Die Therapeuten stellen zum Beispiel verschiedene Hilfsmittel vor und die Patienten können diese Alltagshilfen mit ihren Angehörigen ausprobieren. Ebenso geben die Neuro-Experten Tipps für die Gestaltung des Raumes im häuslichen Umfeld. Physiotherapeutin Ann-Christin Weiland ergänzt: „Wir möchten dazu beitragen, dass der Übergang von der Reha nach Hause so reibungslos wie möglich verläuft. Die Situation ist sowieso schon belastend. Stress durch Unsicherheiten und fehlendes Know-how bei pflegenden Aufgaben lässt sich vermeiden, wenn die Familienmitglieder wissen, wie Pflege geht und wie sie sich ihre Kräfte gut einteilen können.“</span></p><p><span>Die Angehörigen haben außerdem die Möglichkeit, während des Rehabilitationsaufenthaltes an den verschiedenen Behandlungen teilzunehmen und damit als Co-Therapeuten zu fungieren. „Dieses Angebot trägt dazu bei, das in der Therapie Erlernte nachhaltig in den Alltag zu übertragen. Darüber hinaus haben wir im Quellenhof die Möglichkeit, Angehörige als Begleitperson mit aufzunehmen“, führt Chefarzt Prof. Dr. med. Peter Flachenecker weiter aus. Mit diesen Angeboten ist das Konzept im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof ein gelungenes Beispiel für die professionelle Betreuung und Anleitung pflegender Angehöriger.</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schlaganfall,Angehoerige,Quellenhof,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Fri, 10 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Doppelte Gefahr: Aktionstag zu Schlaganfall und Bluthochdruck in Senftenberg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/doppelte-gefahr-aktionstag-zu-schlaganfall-und-bluthochdruck-in-senftenberg/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/doppelte-gefahr-aktionstag-zu-schlaganfall-und-bluthochdruck-in-senftenberg/</guid><pp:caseid>631113</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• <span><strong>Aktionstag „Schlaganfall und Bluthochdruck – Lebensbedrohliche Risiken frühzeitig erkennen“ am 16. Mai 2024 in den Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p>• <span><strong>Vorträge mit dem SKN-Expertenteam, Ratgeber für Angehörige, Versorgungsangebote für Betroffene, Risiko-Tests</strong></span></p><p>• <strong>Kostenfreie Informationsveranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte ohne Voranmeldung</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i><strong>Bluthochdruck ist einer der größten Risikofaktoren für einen Schlaganfall. Die Sana Kliniken Niederlausitz veranstalten daher am 16. Mai 2024 einen Aktionstag „Schlaganfall und Bluthochdruck – Lebensbedrohliche Risiken frühzeitig erkennen“. Im Krankenhaus Senftenberg erwartet Patienten, Angehörige und Interessierte von 14 bis 17 Uhr ein interessantes Programm rund um die beiden weitverbreiteten Erkrankungen.</strong></i></p><p>Bei einem Schlaganfall zählt jede Sekunde. Denn wenn im Gehirn ein Blutgefäß verstopft oder reißt und die Nervenzellen deswegen nicht mehr richtig versorgt werden können, drohen irreversible Schäden. Einer der bedeutendsten Faktoren, die das Risiko für einen Schlaganfall erhöhen, ist zu hoher Blutdruck. Die Sana Kliniken Niederlausitz veranstalten deshalb am 16. Mai 2024 einen kostenfreien Aktionstag mit dem Expertenteam um Chefkardiologen Prof. Dr. Guido Matschuck und Prof. Dr. Markus Reckhardt, Chefarzt der Schlaganfall-Einheit. In kurzen Impulsvorträgen werden die beiden erfahrenen Spezialisten über Risikofaktoren, Vorsorge, diagnostische Möglichkeiten und Therapieoptionen bei Schlaganfällen und Hypertonie informieren. Parallel stehen die beiden Chefärzte in Fragestunden für individuelle Beratungen zur Verfügung.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7f19bfa7-b130-446b-9bdb-b841227ce016/1920_markusreckhardtcaneurologieundschmerzbehandlung.jpg?10000"><p><i>Informiert zum Aktionstag “Schlaganfall und Bluthochdruck” mit Impulsvorträgen und steht für Fragen zur Verfügung: Prof. Dr. Markus Reckhardt, Chefarzt der Klinik für Neurologie und der Stroke Unit der Sana Kliniken Niederlausitz&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7f19bfa7-b130-446b-9bdb-b841227ce016/markusreckhardtcaneurologieundschmerzbehandlung/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>Expertenwissen bekommen Besucher beim Aktionstag im und rund um das Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg auch von verschiedenen Therapeuten, die mit Tipps zur Betreuung durch Angehörige vor Ort sind. Außerdem präsentieren Apotheken und Sanitätshäuser Angebote für die Versorgung von Betroffenen. Beratung gibt es ebenso von einer regionalen Selbsthilfegruppe.</p><p>Besucher können vor Ort unter anderem auch kostenfrei Blutdruck messen und ihr persönliches Schlaganfall-Risiko per Test ermitteln.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/33005388-d401-4f21-8635-b27872386119/1920_guidomatschuck.jpg?10000"><p><i>Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie steht mit Kurzvorträgen und als Ansprechpartner für Interessierte zum Aktionstag in den Sana Kliniken Niederlausitz Rede und Antwort.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/33005388-d401-4f21-8635-b27872386119/guidomatschuck/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>Die Versorgung von Schlaganfall-Patienten und Menschen mit Bluthochdruck gehört zu den medizinischen Schwerpunkten der Sana Kliniken Niederlausitz. Der Gesundheitsdienstleister verfügt über eine von nur zwei zertifizierten Stroke Units im Süden Brandenburgs. Auf dieser speziellen Schlaganfall-Einheit unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Markus Reckhardt ist das interdisziplinäre Team aus Neurologen, Angiologen, Kardiologen, Pflegekräften und Therapeuten rund um die Uhr einsatzbereit. Rund 500 Patienten werden hier im Jahr versorgt. Sie kommen überwiegend aus der Niederlausitz und dem Elbe-Elster-Land. Unter der Leitung von Chefarzt Prof. Dr. Guido Matschuck hat sich die Kardiologie der Sana Kliniken Niederlausitz in den vergangenen Monaten auch als Adresse für Bluthochdruck-Patienten etabliert. Der Facharzt für Innere Medizin, Kardiologie und Intensivmedizin ist ausgewiesener Experte für Hypertensiologie und bietet Patienten mit zu hohem Blutdruck neben einer versierten Diagnostik auch zeitgemäße Therapieoptionen. Neben der leitliniengerechten Versorgung von Patienten mit akuten Diagnosen wie einem Schlaganfall sind die Sana Kliniken Niederlausitz auch ein versierter Partner für die Menschen der Region, wenn es um Prävention und die langfristige Gesundheit von Herz und Gefäßen geht.</p><p><strong>Was:</strong> Aktionstag „Schlaganfall und Bluthochdruck – Lebensbedrohliche Risiken frühzeitig erkennen“<br><strong>Wann:</strong> Donnerstag, 16. Mai 2024; 14 bis 17 Uhr<br><strong>Wo:</strong> Sana Kliniken Niederlausitz, Krankenhaus Senftenberg, Barbara-Foyer<br><strong>Wer:</strong> Patienten, Angehörige und alle Interessierten<br><strong>Wie:</strong> Kostenfrei und ohne Voranmeldung</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Schlaganfall,Hypertonie,Bluthochdruck,kardiologie,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 May 2024 13:21:16 +0200</pubDate>
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                        <title>Nach einem Schlaganfall ist das Leben plötzlich völlig anders</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/nach-einem-schlaganfall-ist-das-leben-ploetzlich-voellig-anders/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/nach-einem-schlaganfall-ist-das-leben-ploetzlich-voellig-anders/</guid><pp:caseid>631095</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Rund fünf Millionen Menschen leben mit den Folgen eines Schlaganfalls – sowohl Patienten, als auch deren Angehörige</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es gibt einen einfachen Schnelltest für Laien, den jeder kennen sollte</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Nach Angaben der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erleiden rund 270.000 Menschen jedes Jahr in Deutschland einen Schlaganfall. Mit den Folgen leben jedoch etwa fünf Millionen Menschen – die Patienten selbst, aber auch nahestehende Angehörige, die sich um die Pflege der Betroffenen kümmern. Ein Schlaganfall geht mit sehr unterschiedlichen und vielfältigen Einschränkungen einher – je nachdem welcher Gehirnbereich betroffen ist, leiden die Patienten teilweise unter schweren Behinderungen und benötigen oftmals pflegerische Unterstützung. Zum Tag gegen den Schlaganfall am 10. Mai<span> klärt Dr. med. Jens Schaumberg, Chefarzt der </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/neurologie" target="_blank"><span>Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck</span></a><span> auf, wie man frühe Anzeichen eines Schlaganfalls erkennen kann und welche Folgen in vielen Fällen nach einem Schlaganfall auftreten.</span></p><p><span><strong>Frühe Zeichen erkennen</strong></span></p><p><span>Je früher die Symptome eines Schlaganfalls erkannt werden, desto besser ist es. Meist sind es die Angehörigen oder Freunde, die Warnzeichen als Erste erkennen können. Daher ist es wichtig, die typischen Zeichen regelmäßig in Erinnerung zu rufen. Mit FAST steht ein einfacher Schnelltest zur Verfügung, der auch für Laien verständlich ist. Die Abkürzung steht für Face (Gesicht), Arms (Arme), Speech (Sprache) und Time (Zeit). Mittlerweile gibt es die Erweiterung zu BEFAST. Hinzugekommen sind Tests für Balance (Gleichgewicht) sowie Augen (Eyes) (siehe Grafik).</span></p><p><span>Sofort Notruf wählen! - „Werden vom Betroffenen oder Angehörigen Anzeichen eines Schlaganfalls erkannt, warten Sie auf keinen Fall ab, sondern rufen unverzüglich die 112 und schildern der Leitstelle Ihren Verdacht!“, appelliert Dr. Schaumberg. „Jede Sekunde zählt, denn das Gehirngewebe ist hochspezialisiert und vor allem sehr empfindlich, wenn es nicht durchblutet wird“, so der Mediziner.</span></p><p><span><strong>Häufige Symptome und Einschränkungen</strong></span></p><p><span>Obwohl das Krankheitsbild sehr unterschiedlich sein kann, gibt es bei einem Schlaganfall jedoch einige Symptome, die sehr häufig auftreten. Dazu gehören unter anderem eine Halbseitenlähmung, Sprachstörungen und Konzentrations- oder Aufmerksamkeitsprobleme. Je nach Größe und Lokalisation der Schädigung können die Einschränkungen leicht oder sehr schwerwiegend sein. Angehörige stehen vor einer herausfordernden Situation, müssen aber zugleich stark sein und wichtige Entscheidungen treffen, wie Chefarzt, Dr. Schaumberg berichtet: „Wir lassen die Angehörigen unserer Patienten mit ihren Sorgen und Ängsten nicht alleine. Wir informieren und beraten in Abhängigkeit von der individuellen Situation der Betroffenen. Unsere speziell ausgebildeten Ärzte, Pflegefachkräfte, Neuropsychologen und Therapeuten stehen ihnen dabei zur Seite“, versichert Dr. Schaumberg.</span></p><p><span><strong>Wichtige Tipps für Angehörige</strong></span></p><p><span>Ein Schlaganfall führt manchmal zu massiven Einschränkungen der Lebensqualität der Betroffenen und ihrer Angehörigen. Die Pflege findet langfristig meist durch Familienmitglieder oder Partner zu Hause statt. Da der Schlaganfall in der Regel aus heiterem Himmel kommt, haben die Angehörigen keine Zeit, sich auf die neue Lebenssituation vorzubereiten. Die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe rät Angehörigen vor allem zu drei Dingen:</span></p><p><span>1.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Informieren Sie sich ausführlich über den Schlaganfall und seine Folgen, um besser auf die betroffene Person eingehen zu können und sie gut zu fördern.</span></p><p><span>2.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Achten Sie bei allem Einsatz auch auf sich selbst, gönnen Sie sich Auszeiten und gehen Sie weiter eigenen Interessen nach.</span></p><p><span>3.&nbsp;&nbsp;&nbsp; Nehmen Sie Kontakt zu anderen Betroffenen und Angehörigen auf, um Erfahrungen auszutauschen und sich gegenseitig zu unterstützen.</span></p><p><span>Darüber hinaus bietet die </span><a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/start" target="_blank"><span>Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe</span></a><span> zahlreiche Informationen auf ihrer Internetseite.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/07ee9608-8345-4348-a926-bd4521f99dee/1920_schaumberg-jens-web.jpg?23155"><p><i>Dr. med. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/07ee9608-8345-4348-a926-bd4521f99dee/schaumberg-jens-web/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Zu den Sana Kliniken Lübeck</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Sana Kliniken Lübeck sind mit gut 20.100 stationären Fällen, mehr als 25.000 ambulanten Kontakten in der Notfallaufnahme und über 2.500 Fällen in der onkologischen Ambulanz einer der größten Anbieter medizinischer Akutversorgung im östlichen Schleswig-Holstein. 800 Mitarbeiter, davon 200 Ärzte und 450 in Pflege- und Funktionsbereichen, sind für die Patienten da. Das Krankenhaus der Lübecker steht für eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin. Die Sana Kliniken Lübeck bieten eine hochqualitative wohnortnahe Versorgung mit zahlreichen Spezialisierungen, so z. B. in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Neurologie, Diabetologie, Palliativmedizin, Hämatologie und Onkologie sowie Bauchchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Gefäßmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Radiologie, Neuroradiologie und Urologie. Die KVSH Anlaufpraxis steht den Bürgerinnen und Bürgern am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 19.00 Uhr durchgehend zur Verfügung.</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[Luebeck,PM,Luebeck-PM,Neurologie,Schlaganfall]]></category>
            <pubDate>Wed, 08 May 2024 11:07:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Angst, Sorge, Verzweiflung: Angehörige von Schlaganfall-Patienten im Ausnahmezustand</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/angst-sorge-verzweiflung-angehoerige-von-schlaganfall-patienten-im-ausnahmezustand/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/angst-sorge-verzweiflung-angehoerige-von-schlaganfall-patienten-im-ausnahmezustand/</guid><pp:caseid>627106</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Ein Schlaganfall kommt meist unerwartet. Das bisherige Leben ist ganz plötzlich vorbei, alles ist anders, die Zukunft ungewiss. Die Aufmerksamkeit der Beteiligten richtet sich zunächst natürlich auf die Patienten und deren medizinische Versorgung. Doch auch für die Angehörigen der Patienten beginnt eine schwere Zeit voller Angst, Sorge und Verzweiflung. Sana berücksichtigt daher ebenso die Bedürfnisse der Familien und nahestehenden Menschen.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span><strong>Symptome und Einschränkungen können sehr unterschiedlich sein</strong></span></h2><p><span>Unter dem Begriff Schlaganfall verstehen Mediziner eine akute Schädigung von Gewebe im Gehirn – entweder durch einen Gefäßverschluss, der die Durchblutung in den betroffenen Gehirnregionen reduziert beziehungsweise ganz unterbindet, oder durch Platzen eines Blutgefäßes mit nachfolgender Gehirnblutung. In beiden Fällen wird das betroffene Gewebe im Gehirn geschädigt. Für Angehörige ist es wichtig zu wissen, dass die Symptome und Einschränkungen nach einem Schlaganfall sehr unterschiedlich sein können. Manche Patienten weisen nur geringe Einschränkungen auf, andere hingegen ringen mit dem Tod oder müssen langfristig mit schwersten Behinderungen leben lernen. Das Spektrum an möglichen Einschränkungen und Behinderungen ist also riesig und hängt maßgeblich von der betroffenen Region im Gehirn ab.</span></p><p><span>Häufige Folgen nach einem Schlaganfall, die Patienten und Angehörige kennen sollten:</span></p><table><tr><td><strong>Folgen</strong></td><td><strong>Erläuterung</strong></td></tr><tr><td>Halbseitenlähmung</td><td>Bei einer Halbseitenlähmung (Hemiplegie) können die Betroffenen eine Körperhälfte nicht mehr richtig spüren und bewegen. Hier helfen insbesondere Experten aus Physio- und Ergotherapie mit Übungen und Alltagstraining sowie Sanitätshäuser mit der richtigen Hilfsmittelversorgung.</td></tr><tr><td>Sprachstörung</td><td>Eine Sprachstörung (Aphasie) äußert sich auf vielfältige Weise, unter anderem durch Schwierigkeiten in Bezug auf Sprachverständnis, Wortfindung, Lese-Sinn-Verständnis oder Schreiben. Bei Vorliegen einer Sprachstörung ist die logopädische Versorgung elementar.</td></tr><tr><td>Schluckstörung</td><td>Bei einer Schluckstörung (Dysphagie) kommt es zu Problemen beim Schluckvorgang mit häufigem Verschlucken, Hustenanfällen oder sogar Atemnot. Auch bei Schluckstörungen sind Logopädinnen und Logopäden die richtigen Ansprechpersonen.</td></tr><tr><td>Kognitive Einschränkungen</td><td>Zu den kognitiven Einschränkungen gehören zum Beispiel Störungen in den Bereichen Konzentration, Aufmerksamkeit, Erinnerungsfähigkeit oder Orientierung. In diesen Fällen ist die Hilfe von Neuropsychologinnen und -psychologen gefragt.</td></tr><tr><td>Persönlichkeits- und Wesensveränderungen</td><td>Manche Patienten scheinen nach dem Schlaganfall nicht mehr sie selbst zu sein. Häufige Veränderungen sind depressive Verstimmungen, Distanzlosigkeit oder Zurückgezogenheit. Diese Veränderungen sind eine Folge der Erkrankung und stellen eine große Stressbelastung dar. Angehörige sollten mit Psychologen und / oder Neuropsychologen darüber sprechen.</td></tr></table><h2><span><strong>Stark sein und Fassung bewahren – wie soll das gehen?</strong></span></h2><p><span>Angesichts der bedrohlichen Situation wird den Angehörigen oft viel abverlangt. Familienmitglieder und nahestehende Menschen sind emotionalen und psychischen Belastungen ausgesetzt, müssen aber zugleich stark sein, Ruhe ausstrahlen und aus dem Effeff wichtige Entscheidungen treffen. Wir bei Sana lassen die Angehörigen mit dieser Last nicht alleine. Die auf solche Situationen geschulten Teams auf den Stroke Units – das sind Spezialstationen für Schlaganfall-Patienten – ermöglichen zum Beispiel Gespräche oder bei Bedarf auch eine gezielte psychotherapeutische Unterstützung für Familienmitglieder und nahestehende Personen. Angehörige sollten sich nicht scheuen, ihre Bedürfnisse anzusprechen.</span></p><h2><span><strong>Das Konzept der Familiaren Pflege bietet Unterstützung</strong></span></h2><p><span>Pflege im häuslichen Umfeld erfordert Mut und Kraft. Damit Angehörige nach der Entlassung mit der Pflegesituation zuhause nicht alleine stehen, bieten einige Sana-Kliniken das Konzept der Familialen Pflege an. Dazu gehören Beratung zu den verschiedensten Fragen sowie praktisches Pflegetraining zu allen wichtigen Kompetenzen, die pflegende Angehörige brauchen.</span></p><p><span>Beispiele aus dem Spektrum der Beratungsthemen:</span></p><ul><li><span>Hilfestellungen bei wichtigen Entscheidungen</span></li><li><span>Soziale Unterstützung</span></li><li><span>Aufgabenteilung in Familie und sozialem Umfeld</span></li><li><span>Unterstützungs- und Entlastungsangebote</span></li><li><span>Leistungen der Pflegeversicherung</span></li><li><span>Fragen zu Verfügungen und Vollmachten</span></li><li><span>Pflege bei körperlichen Einschränkungen und Demenz</span></li><li><span>Medizinische Themen, z. B. Druckgeschwür (Dekubitus), Atmung, Herz und Kreislauf, künstliche Ernährung etc.</span></li></ul><p><span>Mögliche Inhalte des Pflegetrainings:</span></p><ul><li><span>Auswahl und Einrichtung des Pflegezimmers</span></li><li><span>Hilfsmittel und deren Anwendung</span></li><li><span>Sturzvermeidung</span></li><li><span>Körperpflege</span></li><li><span>Mobilisation und Lagerungstechniken</span></li><li><span>Umgang mit Injektionen</span></li><li><span>Medikamente und Verbände</span></li><li><span>Vorbereitung von MDK-Begutachtungen</span></li></ul><p><span>Diese Kurse bieten die Pflegekassen der AOK NordWest und der AOK Rheinland/Hamburg gemeinsam mit den teilnehmenden Krankenhäusern an – sowohl am Krankenhausbett als auch in Form von Gruppenpflegekursen und Individualpflegekursen im häuslichen Bereich der Pflegebedürftigen.</span></p><p><span>In Biberach wurde bereits 2013 ein Förderverein zur Unterstützung von Patienten nach stationärer Behandlung e.V. gegründet. Der Verein „Unsere Brücke“ setzt sich für Patienten ein, die nach stationärer Behandlung aus der Klinik entlassen werden und Unterstützung zum Erhalt ihrer häuslichen Selbständigkeit benötigen. Die Beratung übernehmen dabei Sana-Pflegefachkräfte. Wichtige Adressen für Informationen und Beratungsstellen in ganz Deutschland hat die Deutsche Schlaganfall-Hilfe in einer </span><a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/fuer-betroffene/alltag-mit-schlaganfall/angehoerige/adressen-fuer-angehoerige" target="_blank"><span>Übersicht</span></a><span> zusammengefasst.</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schlaganfall,Angehoerige,Pflege,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Rehabilitation nach Schlaganfall: Und was kommt danach?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rehabilitation-nach-schlaganfall-und-was-kommt-danach/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rehabilitation-nach-schlaganfall-und-was-kommt-danach/</guid><pp:caseid>627104</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Während des Aufenthalts in der Klinik und auch in der Rehabilitationsphase sind die Schlaganfall-Patientinnen und Patienten rund um die Uhr unter Beobachtung und medizinisch versorgt. Angehörige und nahestehende Personen haben in allen Phasen der Versorgung eine wichtige Rolle. Sie geben Halt, können helfen, sind als Vermittler da und übernehmen nach der Reha zuhause häufig auch pflegerische Aufgaben. Sana begleitet Patienten und Angehörige in jeder Phase.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><h2><span><strong>Mit Flexibilität zum Reha-Erfolg</strong></span></h2><p><span>Das Neurologische Rehabilitationszentrum Quellenhof gehört zur Sana Kliniken AG und versorgt unter anderem Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall. Angehörige können im Rahmen der Rehabilitation ebenfalls mit aufgenommen werden. Die Reha-Experten gehören mit ihrem innovativen Therapiekonzept bereits seit einigen Jahren zu den Vorreitern in der Neuroreha. Das Rehabilitationszentrum arbeitet zum Beispiel mit einem umfassenden Behandlungskonzept auf einer spezialisierten Station. Der große Vorteil dabei ist, dass das therapeutische Team sich nicht an starre Behandlungszeiten halten muss, sondern die Termine zeitlich flexibel für die Patienten planen kann.</span></p><p><span>Im Vergleich zur sonst üblichen Therapie führt die Schlaganfallbehandlung auf der spezialisierten Station zu besseren Ergebnissen. Das zeigte eine Vergleichsstudie, die im Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof unter der Leitung von Prof. Dr. med. Peter Flachenecker mit insgesamt 258 Schlaganfall-Patienten durchgeführt wurde. 162 Patienten bekamen die Rehabilitation nach dem neuen Konzept, 96 Patienten waren einer Kontrollgruppe mit der herkömmlichen Versorgung zugewiesen.</span></p><p><span>Die Behandlung im Rahmen des neuen Schlaganfallkonzepts führte im Vergleich zur bisher üblichen Therapie zu einem größeren Zuwachs an alltagsrelevanten Fähigkeiten, etwa Nahrungsaufnahme, Ankleiden und Körperpflege. Die ständige Präsenz der Therapeuten auf der spezialisierten Station fördert somit nicht nur Interdisziplinarität und Wissenstransfer bei den beteiligten Berufsgruppen, sondern steigert in Verbindung mit der Möglichkeit einer individualisierten Behandlung auch die Alltagskompetenz nach einem&nbsp; Schlaganfall.</span></p><h2><span><strong>Aktivierende Pflege</strong></span></h2><p><span>Die “aktivierende Pflege” ist fester Bestandteil der Reha nach einem Schlaganfall. Dabei handelt es sich um ein Konzept, das den Patienten zahlreiche Handlungs- und Teilhabemöglichkeiten eröffnet. Durch die aktivierende Pflege sollen sämtliche zur Verfügung stehenden Ressourcen – geistig sowie körperlich – ausgeschöpft werden. Langfristiges Ziel ist die größtmögliche Selbstständigkeit im Alltag. Die Sana-Pflegefachkräfte berücksichtigen daher die individuellen Bedürfnisse der Betroffenen und beziehen sie aktiv in die Pflege ein. Auch die Angehörigen erhalten eine fundierte Anleitung und Beratung, damit sie im Alltag nicht zu viel Hilfestellung geben. Denn es gilt: Gut gemeint, ist noch längst nicht gut gemacht.</span></p><p><span>Eine besonders intensive Unterstützung bekommen Angehörige in einem speziellen Workshop, den ein interdisziplinäres Team entwickelt hat. Er findet seit einigen Jahren regelmäßig am Neurologischen Rehabilitationszentrum Quellenhof statt. Das Ziel des Programms „Pflegend leicht aktiv bleiben“ ist es, die Angehörigen bestmöglich auf die Pflege zuhause vorzubereiten. Dabei vermitteln die Experten Tipps und Anregungen für einen reibungslosen Übergang in das häusliche Umfeld und erproben die Maßnahmen praktisch mit den Angehörigen. So lässt sich Schwierigkeiten direkt entgegenwirken.</span></p><h2><span><strong>Virtuelle Realität für die Reha</strong></span></h2><p><span>Neue Verfahren ergänzen das etablierte Reha-Angebot bei Sana, dazu gehört beispielsweise die Therapie in Virtueller Realität zur Verbesserung von sogenannten Neglect-Symptomen mit einer speziellen </span><a href="https://www.negami.de/de" target="_blank"><span>App</span></a><span>, deren Anwendbarkeit und Wirksamkeit in einer </span><a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/36848215/" target="_blank"><span>Pilotstudie</span></a><span> wissenschaftlich untersucht wurde. Bei Neglect handelt es sich um eine Aufmerksamkeitsstörung mit Vernachlässigung einer Körperhälfte, die nach einem Schlaganfall auftreten kann. Die Patienten nehmen Sinnesinformationen auf der betroffenen Seite nicht mehr wahr, obwohl Augen und andere Sinnesorgane noch funktionieren. Mit einem mobilen Endgerät können die Patienten in der App den Raum erkunden und einem virtuellen Origami-Vogel folgen. Auf diese Weise lässt sich Neglect spielend korrigieren. Die Therapie mit der digitalen Anwendung gewann 2023 den Forschungspreis der Deutschen Hirnstiftung.</span></p><h2><span><strong>Raus aus dem psychischen Loch nach der Reha</strong></span></h2><p><span>Spätestens nach der Entlassung aus der Reha fallen die Betroffenen und ihre Familien oftmals in ein großes Loch und wissen nicht, wie es langfristig weitergehen soll. Mit diesen Sorgen steht niemand alleine da. Für die langfristige Unterstützung und Nachsorge gibt es in vielen Regionen Selbsthilfegruppen. Auf der </span><a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/fuer-betroffene/alltag-mit-schlaganfall/selbsthilfe" target="_blank"><span>Internetseite</span></a><span> der Stiftung Deutsche Schlaganfallhilfe gibt es zum Beispiel Informationen zu bestehenden Angeboten. Zudem bietet die Stiftung auch Unterstützung an, wenn jemand eine neue Gruppe gründen möchte.</span></p><p><span>Eine weitere Möglichkeit für langfristige Aktivität bietet der Rehasport für Schlaganfall-Patienten. Rehasport ist dabei Hilfe zur Selbsthilfe. Patienten können gemeinsam mit anderen ihre Funktionsfähigkeit durch Bewegung, Spiel und Sport positiv beeinflussen. Insbesondere die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft ist für viele Patienten und deren Familie elementar zur Verbesserung der Lebensqualität. Rehasport ist eine ergänzende Leistung zur medizinischen Rehabilitation, die ärztlich verordnet werden kann. Rehabilitationsträger finanzieren die Angebote, Sportvereine mit eigens dafür ausgebildeten Übungsleitern bieten die Gruppen mit maximal 15 Teilnehmenden an. Eine Einheit dauert mindestens 45 Minuten.</span></p><p><span>Wichtig zu wissen: Rehasport steht den Patienten zu, denn es handelt sich um eine zuzahlungsfreie Sachleistung, die die Krankenkasse nach Verordnung vom Arzt übernehmen muss. Diese Angebote tragen dazu bei, dass die in der Reha erreichte Selbstständigkeit der Patienten erhalten bleibt oder sich sogar noch weiter verbessert. Patienten sollten ihren Arzt oder ihre Ärztin darauf ansprechen und in Erfahrung bringen, welche Möglichkeiten es in der Region gibt.</span></p><p>___________________________________________</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schlaganfall,Rehabilitation,Quellenhof,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 May 2024 08:00:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Überregionale Stroke Unit der Sana Kliniken Lübeck erneut erfolgreich rezertifiziert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ueberregionale-stroke-unit-der-sana-kliniken-luebeck-erneut-erfolgreich-rezertifiziert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ueberregionale-stroke-unit-der-sana-kliniken-luebeck-erneut-erfolgreich-rezertifiziert/</guid><pp:caseid>627178</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Die Schlaganfalleinheit der Sana Kliniken Lübeck wurde von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe erneut als überregionale Stroke Unit zertifiziert. Diese Auszeichnung bescheinigt zum wiederholten Male der Abteilung für Neurologie und ihren Kooperationspartnern eine kontinuierliche hohe Versorgungsqualität für Schlaganfallpatienten.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Die Einheit zur Behandlung von Schlaganfällen (auch Stroke Unit genannt) der Sana Kliniken Lübeck wurde von der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe als </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/neurologie/stroke-unit" target="_blank"><span>überregionale Stroke Unit</span></a><span> erneut zertifiziert. Aufgrund des hohen Niveaus der Schlaganfallversorgung und der hervorragenden abteilungsübergreifenden Zusammenarbeit eines Spezialistenteams bestehend aus Neurologen, Neuroradiologen, Gefäßchirurgen, Kardiologen, spezialisierten Pflegekräften, Physiotherapeuten, Logopäden und Ergotherapeuten sowie modernster Technik, wie zum Beispiel KI-basierter Schlaganfalldiagnostik, konnte die Stroke Unit der Sana Kliniken Lübeck erneut das Zertifikat für weitere drei Jahre erhalten.</span></p><h2><span>Bei Schlaganfällen gilt grundsätzlich “time is brain”!</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Im zusammenfassenden Bericht zur Zertifizierung wurde das hohe Engagement und die sehr gut organisierten Abläufe für Schlaganfallpatienten besonders hervorgehoben. Neben der Auszeichnung der hohen Qualität und Expertise wurden außerdem das umfassende Fortbildungsangebot für die Mitarbeitenden und die von den Sana Kliniken Lübeck eingeführten Qualitätssicherungsstandards hervorgehoben. „Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unserer Arbeit. Ich danke dem gesamten Team für die gute Arbeit sowie der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe für die Rezertifizierung </span><a href="https://www.sana.de/luebeck/medizin-pflege/neurologie/stroke-unit" target="_blank"><span>als überregionale Stroke Unit</span></a><span>“, so Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie. Die Abläufe der Klinik sind für schnellstes Handeln bei Schlaganfällen ausgelegt und erfüllen somit die für Patientinnen und Patienten immerwährende und überlebenswichtige Anforderung „Time is Brain“.</span></p><h2 style="text-align:justify;">Sana Kliniken Lübeck Mitglied im Schlaganfallnetzwerk Schleswig-Holstein Süd</h2><p style="text-align:justify;"><span>Als Mitglied im Schlaganfallnetzwerk Schleswig-Holstein Süd sind die Sana Kliniken Lübeck bekannt für ihre schnelle Diagnostik und unmittelbare Therapie beim akuten Schlaganfall. „Egal ob systemische Thrombolyse oder intrakranielle Thrombektomie: die Schlaganfallexperten an den Sana Kliniken Lübeck arbeiten eng zusammen, um die Patientinnen und Patienten möglichst schnell und therapeutisch effektiv zu versorgen – mit großem Erfolg, wie die Rezertifizierung der Stroke Unit beweist“, schlussfolgert Dr. Jens Schaumberg.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bfb8915b-f027-4094-a914-38758c098a5f/1920_freudeuumlbererfolgreicherezertifizerungstrokeunit.jpg?10000"><p><i>(v.l.n.r.) Dr. med. Christian Dyzmann, Sektionsleiter Neuroradiologie, Maya Brand, QM-Beauftragte, Janina Stein, Bereichsleitung Pflege, Birgit Massur, Stationsleitung Stroke Unit und Geschäftsführer, Dr. Christian Frank, freuen sich sehr mit Dr. med. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie, über die erfolgreiche Rezertifizierung der überregionalen Stroke Unit an den Sana Kliniken Lübeck.</i></p><p>Hier den Link zum entsprechenden Bild im Asset Manager einfügen: <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bfb8915b-f027-4094-a914-38758c098a5f/freudeuumlbererfolgreicherezertifizerungstrokeunit/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Zu den Sana Kliniken Lübeck</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Sana Kliniken Lübeck sind mit gut 20.100 stationären Fällen, mehr als 25.000 ambulanten Kontakten in der Notfallaufnahme und über 2.500 Fällen in der onkologischen Ambulanz einer der größten Anbieter medizinischer Akutversorgung im östlichen Schleswig-Holstein. 800 Mitarbeiter, davon 200 Ärzte und 450 in Pflege- und Funktionsbereichen, sind für die Patienten da. Das Krankenhaus der Lübecker steht für eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin. Die Sana Kliniken Lübeck bieten eine hochqualitative wohnortnahe Versorgung mit zahlreichen Spezialisierungen, so z. B. in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Neurologie, Diabetologie, Palliativmedizin, Hämatologie und Onkologie sowie Bauchchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Gefäßmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Radiologie, Neuroradiologie und Urologie. Die KVSH Anlaufpraxis steht den Bürgerinnen und Bürgern am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 19.00 Uhr durchgehend zur Verfügung.</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[Luebeck,PM,Luebeck-PM,Schlaganfall,Stroke Unit]]></category>
            <pubDate>Tue, 09 Apr 2024 09:34:51 +0200</pubDate>
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                        <title>Logopädische Hilfe für ein großes Stück Lebensqualität</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/logopaedische-hilfe-fuer-ein-grosses-stueck-lebensqualitaet/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/logopaedische-hilfe-fuer-ein-grosses-stueck-lebensqualitaet/</guid><pp:caseid>622331</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• <i><strong>Europäischer Tag der Logopädie am 6. März 2024 dreht sich um logopädische Diagnostik und Therapie</strong></i></p><p>• <i><strong>Logopädin Kristin Hande verstärkt seit kurzem das Therapeutenteam der Sana Kliniken Niederlausitz</strong></i></p><p>• <i><strong>Logopäden in Lauchhammer und Senftenberg unterstützen stationäre Patienten mit Schluck-, Sprech-, Sprach- und Stimmstörungen</strong></i></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i><strong>Wenn das Sprechen oder Schlucken nicht mehr funktionieren, wenn nach einem Schlaganfall plötzlich die eigene Muttersprache zur Fremdsprache wird oder nach einer Operation die Stimme versagt, dann helfen Logopäden. Der europäische Tag der Logopädie am 6. März 2024 dreht sich rund um logopädische Diagnostik und Therapie. Eine Logopädin, die stationären Patienten in den Sana Kliniken Niederlausitz mit Können und Geduld wieder ein Stück Lebensqualität zurückgibt, ist Kristin Hande.</strong></i></p><p>Kristin Hande ist überall dort im Krankenhaus Senftenberg unterwegs, wo ihre Hilfe dringend gebraucht wird. Seit Anfang dieses Jahres gehört sie zum Therapeutenteam der Sana Kliniken Niederlausitz, in dem insgesamt vier Logopädinnen beschäftigt sind – zwei am Standort Senftenberg und zwei im Krankenhaus Lauchhammer. „Täglich werde ich auf die Stroke Unit gerufen und kümmere mich dort um Schlaganfallpatienten. Aber auch in der Neurologie, auf der Intensivstation, in der Kardiologie und Unfallchirurgie war ich schon im Einsatz“, sagt Kristin Hande, die vor ihrem Engagement in der Niederlausitz rund zehn Jahre in einer sächsischen Reha-Klinik gearbeitet hat. Viele Patienten begleitet die Logopädin nur wenige Tage, manche auch ein, zwei Wochen – je nach dem, wie lange der stationäre Aufenthalt im Krankenhaus dauert. Doch jede Therapie-Einheit zählt. „Je schneller wir nach einem Schlaganfall, einem Unfall oder einer Operation mit der Therapie beginnen, desto bessere Ergebnisse können wir erzielen. Davon profitieren die Patienten langfristig“, erklärt die Logopädin.&nbsp;<span> &nbsp;</span></p><p><strong>Schnelle Hilfe bei Schluckstörungen</strong></p><p>Wo auch immer Kristin Hande im Einsatz ist: Bevor sie mit der eigentlichen Therapie beginnt, führt sie mit jedem Patienten eine Diagnostik durch, um zu analysieren, wo genau die Störungen vorliegen. „Bei Schlaganfallpatienten muss das besonders zeitnah passieren, denn hier liegen oft auch Schluckstörungen vor. <span>Wenn sich der Patient beim Essen oder Trinken stets verschluckt, </span>kann das lebensgefährlich werden. Deshalb klären wir immer zuerst die Ernährung, <span>um entscheiden zu können, ob oder wie und welche Nahrung der Patient aufnehmen kann</span>“, betont die Logopädin. Bei Betroffenen mit besonders schweren Schluckstörungen kommt die Therapeutin dann sogar zweimal täglich zum Üben.</p><p><strong>Vielfältige Störungsbilder</strong></p><p>Gerade Schlaganfallpatienten haben nicht selten neben Schluckstörungen auch <span>Stimmstörungen (Dysphonie), Schwierigkeiten mit der Aussprache (Dysarthrie) oder eine Sprachstörung (Aphasie). Dabei kann u.a. das Sprachverständnis, das Benennen, die Satzbildung, das Lesen aber auch das Schreiben beeinträchtigt sein</span>. „Bei manchen Patienten ist das Sprachverständnis so gestört, dass es ihnen vorkommt, als würde man in einer fremden Sprache mit ihnen reden. <span>Hierbei beginne ich damit, erst einmal eine Basis für die Kommunikation zu schaffen</span>“, sagt Kristin Hande. Andere können bestimmte Laute nicht mehr bilden oder wissen nicht mehr, wie bestimmte Dinge heißen. <span>„Dann verwende ich in der Therapie auch reale Gegenstände. Diese Dinge zu berühren und ihre Verwendung zu testen, kann einen Wortabruf begünstigen.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dfa70f27-16e3-4626-b0c0-7d03c374077f/1920_kristinhandepatient.jpg?59583"><p><i>Logopädin Kristin Hande &nbsp;zeigt während der Therapie-Übung ein geschriebenes Wort, welches der Patient dem passenden Bild zuordnen soll.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/dfa70f27-16e3-4626-b0c0-7d03c374077f/kristinhandepatient/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Hilfsmittel im Gepäck</strong></p><p>Im Gepäck hat die Logopädin auch andere Hilfsmittel wie Eisspray, das bei Störungen im Mundraum hilft, die Sensibilität zu steigern, oder Lax-Vox-Schläuche zur Stimmtherapie. Bei Patienten mit Schluckstörungen hilft sie auch mit einfachen Tricks wie Andickungsmitteln, mit denen Getränke angedickt werden können, damit Patienten sich nicht so leicht verschlucken.</p><p><strong>Kommunikation mit Umwelt verbessern</strong></p><p>Oft stehen Kristin Hande und ihre Kolleginnen vom Therapeutenteam der Sana Kliniken Niederlausitz nur am Anfang eines langen Therapieweges, den die Patienten nach ihrem Krankenhausaufenthalt in ambulanten Logopädie-Praxen oder in Reha-Kliniken fortsetzen. „Ich mag die Arbeit mit Menschen sehr und es ist schön, den Patienten dabei zu helfen, wieder besser mit ihrer Umwelt kommunizieren zu können und ihre Lebensqualität zu verbessern.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1c3b1108-beb6-40c7-b0d6-fa8c97eede40/1920_kristinhandespiegeluumlbung.jpg?56266"><p><i>Der Spiegel ist einer der Hilfsmittel, die Logopädin Kristin Hande während der Therapie mit den Patienten nutzt.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1c3b1108-beb6-40c7-b0d6-fa8c97eede40/kristinhandespiegeluumlbung/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Logopaedie,Schlaganfall,Sprechuebungen,Sprachuebungen,Schluckuebungen,Tag der Logopaeden]]></category>
            <pubDate>Thu, 29 Feb 2024 16:49:27 +0100</pubDate>
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                        <title>Kliniken gründen neurovaskuläres Netzwerk Bayern</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/kliniken-gruenden-neurovaskulaeres-netzwerk-bayern/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kliniken-gruenden-neurovaskulaeres-netzwerk-bayern/</guid><pp:caseid>621163</pp:caseid><pp:subtitle>Für eine nachhaltige Optimierung der Versorgung von Schlaganfallpatienten</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Erkrankungen der Blutgefäße in Gehirn und Rückenmark erfordern eine schnelle Erstversorgung und umfassende Nachsorge. Das am vergangenen Mittwoch gegründete Neurovaskuläre Netzwerk Ostbayern (NeuNOb) verbessert nachhaltig die flächendeckende Betreuung von Patienten mit akuten Schlaganfällen und anderen neurovaskulären Erkrankungen. Einheitliche Standards, innovative Therapiekonzepte und enge Interaktion zwischen Wissenschaft und Patientenbehandlung stehen im Fokus des Netzwerkes, in dem sieben Kliniken aus Niederbayern und der Oberpfalz, u.a. die Sana Kliniken des Landkreises Cham, ihre Expertise bündeln.&nbsp;</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Jährlich erleiden in Deutschland rund 270.000 Patienten einen Schlaganfall, Tendenz steigend. Eine exzellente Versorgung der betroffenen Menschen ist entscheidend für deren Überleben und Lebensqualität. Um dem wachsenden Bedarf noch besser gerecht werden zu können, haben sich sieben Kliniken aus der Region zusammengeschlossen und das „Neurovaskuläre Netzwerk Ostbayern“ (NeuNOb) gegründet. Federführend initiiert und koordiniert wird das Projekt von der Klinik und Poliklinik für Neurologie des Universitätsklinikums Regensburg und der Klinik für Neurologie der Universität Regensburg am medbo Bezirksklinikum.&nbsp;</p><p>„Bei Schlaganfällen und anderen Erkrankungen der hirnversorgenden Gefäße geht es um eine schnelle und hochprofessionelle Erstversorgung. Aber auch nach der stationären Therapie und Rehabilitation brauchen die Betroffenen langfristig eine gute ambulante Versorgung, und das möglichst wohnortnah“, erläutert Professor Dr. Ralf Linker, Direktor der Klinik und Poliklinik für Neurologie des UKR sowie der Klinik für Neurologie am medbo Bezirksklinikum Regensburg. „Unser Ziel ist es, sowohl die Erstversorgung als auch die langfristige Nachsorge für unsere Patienten in Ostbayern auf der Basis einheitlicher Therapiestandards zu etablieren und weiter auszubauen. Hierfür kooperieren unterschiedliche Fachbereiche mehrerer Klinika miteinander, denn viele neurovaskuläre Krankheitsbilder können nur interdisziplinär diagnostiziert und behandelt werden“, so Professor Linker.&nbsp;</p><p>So vereint das Netzwerk unter anderem die medbo Bezirksklinikum Regensburg (Neurologie, Neuroradiologie), die Universitätsklinikum Regensburg (Neurologie, Neuroradiologie, Neurochirurgie, Innere Medizin ll / Kardiologie, Gefäßchirurgie) das Krankenhaus Barmherzige Brüder Regensburg (Neurologie) mit den Sana Kliniken Cham (Neurologie). Darüber hinaus bestehen Kooperationen mit dem TEMPiS-Netzwerk, dem Verein Zweites Leben e.V. und der Schlaganfallinitiative Regensburg e.V., um den Betroffenen und ihren Angehörigen in allen Phasen der Erkrankung nicht nur medizinisch, sondern auch mit Begleitmaßnahmen zur Seite stehen zu können.&nbsp;</p><p>„Eine Ausweitung exzellenter Patientenversorgung auf ganz Ostbayern, liegt uns allen sehr am Herzen, denn in unserer eher ländlich geprägten Region darf es niemandem zum Nachteil werden, dass er nicht in unmittelbarer Nähe zu einem großen Schlaganfallzentrum wohnt“, führt Franz Löffler, Bezirkstagspräsident der Oberpfalz und Verwaltungsratsvorsitzender der medbo, aus. „Das heute ins Leben gerufene Netzwerk ist deshalb ein Meilenstein in der medizinischen Versorgung Ostbayerns. Denn hierdurch bringen wir modernste Medizin und die Wissenschaft noch stärker in die gesamte Region“, so Löffler.&nbsp;</p><p>Die überregionale und fächerübergreifende Ausrichtung des Netzwerkes soll dazu beitragen, Patienten mit häufigen, aber auch mit seltenen neurovaskulären Erkrankungen ganzheitlich und auf der Basis neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse zu behandeln. Dabei kommen vielfältige Versorgungstechniken zum Einsatz, etwa aus den Bereichen der Neurologie, Neurochirurgie, Neuroradiologie, Gefäß- und endovaskulären Chirurgie sowie der Kardiologie bis hin zur neurologischen, neurochirurgischen und neurorehabilitativen Intensivmedizin und der Neurorehabilitation. Zudem eröffnen sich durch die Kooperation mehr Chancen für die Patienten, an klinischen Studien teilzunehmen. „Die Universitätsmedizin bringt neueste wissenschaftliche Erkenntnisse schnell und direkt zu den Patienten. Umgekehrt fließen aber auch Erfahrungen aus der Patientenbehandlung unmittelbar in die Forschungsarbeit der im Netzwerk kooperierenden Fachbereiche ein, wovon alle Beteiligten profitieren“ beschreibt Professor Dr. Oliver Kölbl, Ärztlicher Direktor des Universitätsklinikums Regensburg, die Bedeutung der Wissenschaft im NeuNOb.&nbsp;</p><h2>Hohe Qualitätsstandards als täglicher Anspruch&nbsp;</h2><p>Die Arbeit des Neurovaskulären Netzwerkes Ostbayern basiert auf den Vorgaben der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) und erfüllt damit hohe Qualitätsstandards. Es garantiert eine qualitätsgesicherte Struktur, um das gesamte Spektrum der neurovaskulären Medizin in der ganzen Region anzubieten. Dabei profitieren die Partner im Netzwerk von der interdisziplinären Zusammenarbeit genauso wie die Patienten von einer verstärkt wohnortnahen Spitzenversorgung. „Mit dem heutigen Tag der Netzwerkgründung gehen wir einen bedeutenden Schritt, stehen aber erst am Anfang, denn unser Netzwerk soll zeitnah zertifiziert werden, weiterwachsen und sich zum Wohl unserer Patienten auch an nationalen und internationalen Forschungskooperationen beteiligen“, blickt Professor Linker in die Zukunft.<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/376b3714-a9c9-4537-9f76-97334bd6f8b9/1920_neunobverbessertbetreuungvonpatienten.jpg?10000"><p>Das Neurovaskuläre Netzwerk Ostbayern (NeuNOb) verbessert nachhaltig die flächendeckende Betreuung von Patienten mit akuten Schlaganfällen und anderen neurovaskulären Erkrankungen.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/376b3714-a9c9-4537-9f76-97334bd6f8b9/neunobverbessertbetreuungvonpatienten/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über die Sana Kliniken des Landkreises Cham</strong></p><p>Die Sana Kliniken des Landkreises Cham sind eine Einrichtung der Sana Kliniken AG und sie engagieren sich im Landkreis Cham vor allem für das Wohl der Patienten. Daneben fühlen wir uns aber auch unseren Mitarbeitern verpflichtet. Und nicht zuletzt haben wir gegenüber unseren Gesellschaftern die Verantwortung zu einer wirtschaftlichen Unternehmensführung. Das alles haben wir in unserem Leitbild verankert, wobei es sich inhaltlich am Leitbild des Sana Konzerns orientiert. Allerdings kann das Leitbild nicht die gewünschte Wirklichkeit herstellen. Es ist vielmehr ein Aufruf, in Ergänzung zum Verhaltenskodex die eigene Verantwortung wahrzunehmen.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cham,Schlaganfall,Netzwerk,Bayern]]></category>
            <pubDate>Tue, 12 Dec 2023 09:13:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Wenn das Blut dick wird – Thrombose in Kopf, Brust und Bein</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-das-blut-dick-wird--thrombose-in-kopf-brust-und-bein/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-das-blut-dick-wird--thrombose-in-kopf-brust-und-bein/</guid><pp:caseid>596089</pp:caseid><pp:subtitle>Weltthrombosetag: Sana Kliniken Niederlausitz klären über Risiken, Behandlungsmethoden und vorbeugende Maßnahmen auf</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>• &nbsp;Ursachen und Vorbeugung von Beinvenen-Thrombosen</span></p><p><span>• &nbsp;neue Behandlungsmethode bei Herz-Lungen-Embolie</span></p><p><span>• &nbsp;Schlaganfall - Thrombose im Kopf</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Senftenberg/Lauchhammer, 12. Oktober 2023. <strong>Am 13. Oktober ist Weltthrombosetag. Wenn das Blut dick wird und Gerinnsel entstehen, kann das gefährlich werden: Beinvenenthrombosen, Herz-Lungen-Embolien oder Schlaganfälle drohen. Die Sana Kliniken Niederlausitz stehen Betroffenen mit modernsten Diagnostikmethoden und Behandlungsverfahren zur Seite und klären präventiv auf, damit es im besten Fall gar nicht erst zu schweren Erkrankungen kommt.</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Bewegungsmangel als größter Risikofaktor</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Gemeinhin gerinnt das Blut in den Beinvenen, so dass diese verstopfen und das Blut aus dem betroffenen Bein nicht mehr abfließen kann. Daher wird das Bein bei einer tiefen Beinvenenthrombose schmerzhaft dick und fest“, erklärt Tom Hammermüller, Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie der Sana Kliniken Niederlausitz. Eine solche Thrombose kann vor allem dann gefährlich werden, wenn Teile des geronnenen Blutes abgeschwemmt werden und sich in den Lungenarterien festsetzen. Dann droht eine Lungenembolie. „Jeder Verdacht einer tiefen Beinvenenthrombose sollte sofort durch eine schmerzfreie Ultraschalluntersuchung abgeklärt werden“, rät der Senftenberger Gefäßspezialist.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Häufigste Ursache für eine tiefe Beinvenenthrombose ist zu wenig Bewegung, so dass die Muskelpumpe, also die normale Bewegung der Muskeln in den Beinen, das Blut in den Beinvenen nicht mehr bewegt oder der Blutfluss behindert wird. Das kann beispielsweise auch schon durch eine anhaltend ungünstige Position während einer Bus- oder Flugreise passieren. Auch zu wenig Flüssigkeitsaufnahme erhöht die Thromboseneigung, weil das Blut dickflüssiger wird. Zu den Risikofaktoren zählen außerdem Übergewicht, Gerinnungsstörungen, bösartige Tumorerkrankungen, entzündete Krampfadern, Hormontherapien, eine familiäre Veranlagung, Nikotinsucht oder ein Alter über 60 Jahre.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Schon kurze Spaziergänge und Bewegung bei längeren Fahrten können Beinvenenthrombosen vorbeugen. Wer viel sitzt oder steht, sollte regelmäßig Beinübungen machen“, rät Tom Hammermüller. Menschen, die aufgrund einer Erkrankung nicht mobil sind, erhalten präventiv gerinnungshemmende Medikamente und Kompressionsstrümpfe.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Modernste Therapie bei Herz-Lungen-Embolie in Senftenberg</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Wandern Blutgerinnsel von der Beinvene in Richtung Herz, verursachen diese häufig eine Herz-Lungen-Embolie. Betroffene erleiden dann meist plötzlich Luftnot, Herzrasen, Schwindel und Brustschmerzen. Im schlimmsten Fall kommt es zu einem Kreislaufstillstand, der ohne das schnelle Eingreifen von Ersthelfern zum Tod führt. Je größer das Areal in der Lunge ist, das nicht mehr mit Blut versorgt wird, desto schwerwiegender sind die Symptome.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>„Früher war einzige Therapiemöglichkeit der Herz-Lungen-Embolie die Lysetherapie - also die Behandlung mit einem Medikament, das die Blutklumpen auflöst. Dadurch wurde jedoch nicht nur das Gerinnsel aufgelöst, welches die Lungenembolie verursacht, sondern alle im Körper befindlichen Blutklumpen, was wiederum eine schwere Blutungsgefahr darstellte. Zudem gibt es auch Patienten, die aufgrund verschiedener Kriterien keine Lyse bekommen können“, erläutert Prof. Dr. med. Guido Matschuck, Chefkardiologe der Klinik. Die Sana Kliniken Niederlausitz wenden deshalb seit kurzem eine moderne, minimalinvasive Behandlungsmethode an. Dabei werden die Blutgerinnsel von den Kardiologen der Klinik mechanisch aus der Blutbahn entfernt. „Die Premiere mit dem neuen Behandlungssystem war erfolgreich, dem Patienten ging es sofort besser“, betont der Herzspezialist.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0f013c11-7c08-4bc3-8d10-1782dbfa54ae/1920_lunge-5030.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>Erstmals hat Prof. Dr. Guido Matschuck, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin / Kardiologie, in den Sana Kliniken Niederlausitz ein modernes, minimalinvasives Verfahren zur Entfernung gefährlicher Thrombosen angewandt. Der Eingriff unter Leitung des erfahrenen Herzspezialisten verlief erfolgreich. Der Patient verspürte sofort eine Verbesserung des Herz-Kreislauf-Systems. <strong>Foto: Sana Kliniken Niederlausitz</strong>&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0f013c11-7c08-4bc3-8d10-1782dbfa54ae/lunge-5030/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Schnelle Hilfe bei Schlaganfall durch Stroke Unit</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Eine der schwerwiegendsten Folgen von Thrombosen können auch Schlaganfälle sei. In Deutschland erleiden jährlich mehr als 150.000 Menschen einen Schlaganfall. „In 85 Prozent der Fälle liegt eine Durchblutungsstörung vor. Das heißt, ein Blutgefäß, das normalerweise das Gehirn mit Blut versorgt, ist verstopft und es kommt zu einem Absterben des dahinter liegenden Gewebes“, erklärt Dr. med. Markus Reckhardt, Chefarzt des Zentrums für Neurologie und Schmerzbehandlung, wie ein Schlaganfall entsteht. Bei plötzlich auftretenden, typischen Symptomen wie Sprechstörungen, Asymmetrie des Gesichtes, einsetzender Sehschwäche, Kraftlosigkeit, Bewegungseinschränkung bis hin zu Lähmung eines Armes, Beines oder Körperhälfte, hat sofortiges Handeln oberste Priorität. Mit ihrer zertifizierten Stroke Unit und einem kompetenten Team aus Medizinern und Pflegefachkräften sind die Sana Kliniken Niederlausitz bestens für die Behandlung von Betroffenen aufgestellt. „Es ist wichtig, dass die Patienten schnell ins Krankenhaus kommen, denn wir haben nur ein Zeitfenster von wenigen Stunden, in denen wir wirklich gut helfen können“, betont Aline Christen, Leitende Oberärztin im Zentrum für Neurologie und Schmerzbehandlung. Nur kurz nach einem Schlaganfall können Betroffene zum Beispiel mit hochdosierten Blutverdünnern behandelt oder die Blutgerinnsel in Spezialkliniken mit Hilfe eines Katheters aus dem Blutgefäß entfernt werden.</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,Thrombose,Schlaganfall,Herz-Lungen-Embolie]]></category>
            <pubDate>Thu, 12 Oct 2023 10:51:21 +0200</pubDate>
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