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                    <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 11:15:15 +0200</pubDate>
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                        <title>Zuckerwerte im Blick</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zuckerwerte-im-blick/</guid><pp:caseid>787043</pp:caseid><pp:subtitle>Wissenswertes zu Schwangerschaftsdiabetes verständlich erklärt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e3cf87dfea7e2a667560e181516f31bab">Kostenfreier Info-Abend am 2. September, 17.30 Uhr, in der Spreewaldklinik Lübben</li><li data-list-item-id="ee972e6e1303873470710398905d8dc39">Expertinnen der Abteilung für Geburtshilfe informieren über Ursachen, Risiken und Behandlungswege bei Schwangerschaftsdiabetes</li><li data-list-item-id="e72f21d2a559eb1cbdcd07f1c934a7618">Fragestunde mit Ärztinnen sowie einer <span>Hebamme und Stillberaterin</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Die Schwangerschaft ist eine Zeit voller Veränderungen, voller Fragen und manchmal auch Herausforderungen wie Schwangerschaftsdiabetes. In der kostenfreien Informationsveranstaltung „Zuckerwerte im Blick - Wissenswertes zu Schwangerschaftsdiabetes verständlich erklärt“ zeigt Assistenzärztin Nina Lehnert von der Abteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe am 2. September, 17.30 Uhr, in der Spreewaldklinik Lübben, warum eine möglichst frühzeitige Diagnostik wichtig ist, wie gut die Begleiterkrankung behandelt werden kann und was Frauen mit Kinderwunsch schon vorbeugend tun können. Im Anschluss stehen die Referentin, die Leitende Oberärztin Dr. Wenke Pomaska sowie eine Hebamme der Klinik für individuelle Fragen zum Thema zur Verfügung.</strong><br /> </p><p>„Gestationsdiabetes gehört zu den häufigsten Begleiterkrankungen während einer Schwangerschaft. Fast jede zehnte Schwangere ist betroffen – und die Tendenz ist steigend“, sagt Nina Lehnert, die als Assistenzärztin in der Spreewaldklinik viele Patientinnen vor, während und nach der Geburt begleitet. Für den Anstieg sind vor allem zwei Faktoren verantwortlich: Zum einen sind immer mehr Frauen übergewichtig beziehungsweise adipös und zum anderen sind werdende Mütter heute im Durchschnitt älter als noch vor einigen Jahren. „Das Tückische ist, dass es bei einem Schwangerschaftsdiabetes keine Frühwarnzeichen oder Symptome gibt. Deswegen ist eine möglichst frühzeitige Diagnostik so wichtig, um schwere Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt zu vermeiden und dafür zu sorgen, dass Mutter und Kind gesund bleiben“, betont die Ärztin.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e195c3a1-2507-49ea-8bba-16e718e092f4/1920_istock-1412653462.jpg?10000"><p><i>Regelmäßige Kontrolle der Blutzuckerwerte sind bei Schwangerschaftsdiabetes das A und O. Wie betroffene Schwangere begleitet werden und was Frauen mit Kinderwunsch vorbeugend tun können, erfahren Interessierte am 2. September bei einer kostenfreien Info-Veranstaltung mit Ärztinnen und einer Hebamme in der Spreewaldklinik Lübben. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/e195c3a1-2507-49ea-8bba-16e718e092f4/istock-1412653462/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2>Gut behandelbar</h2><p>Die gute Nachricht: Wenn der Diabetes erkannt ist, ist er gut behandelbar. „In den meisten Fällen hilft bereits eine Ernährungsberatung und Veränderungen des Lebensstils, die Zuckerwerte möglichst im Normbereich zu halten“, sagt Nina Lehnert. Engmaschige Kontrolle ist dabei das A und O – nicht nur dabei, was auf den Tisch kommt, sondern auch beim regelmäßigen Messen der Blutzuckerwerte durch die Patientin selbst und die begleitenden Gynäkologen sowie engmaschige Kontrollen, bei denen vor allem das Wachstum des Babys und das Gewicht der Mama im Blick behalten werden.</p><h2>Erfahrene Begleiter</h2><p>Diese beiden Faktoren sind entscheidend, denn Ungeborene, die durch zu viel Zucker zu schnell zu groß werden, haben häufig eine schwierigere Geburt, teilweise Probleme beim Atmen und leiden schneller an Unterzuckerung. Außerdem steigt das Risiko, dass die Kinder später selbst übergewichtig werden. Auch für die betroffenen Mütter ist eine Schwangerschaftsdiabetes riskant, weil sie unter anderem anfälliger für Infektionen und Bluthochdruck sind. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Patientinnen im Laufe ihres Lebens Diabetes Typ 2 oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen bekommen. Die Geburtshilfe der Spreewaldklinik steht Patientinnen mit Schwangerschaftsdiabetes dabei in enger Kooperation mit den ambulanten Praxen während der Schwangerschaft und nach der Geburt beratend, mit moderner Medizintechnik zur Diagnostik und mit Expertise zur Seite.</p><h2>Tipps für Frauen mit Kinderwunsch</h2><p>Mit einer guten Begleitung und engmaschigen Kontrolle lassen sich die Komplikationen während der Geburt und die Risiken für Folgeschäden deutlich reduzieren“, betont Nina Lehnert. In ihrem Vortrag geht die Ärztin am 2. September ausführlich auf Ursachen, Diagnostik und Therapie von Gestationsdiabetes ein. Außerdem gibt es Tipps, wie Frauen mit bestehendem Kinderwunsch schon vor einer Schwangerschaft aktiv werden können, um ihr Risiko für die Stoffwechselkrankheit zu reduzieren. Ergänzt wird der Infoabend durch Handlungsempfehlungen von einer Hebamme, die auch als Stillberaterin tätig ist. Sie gibt Tipps, wie bereits in der Schwangerschaft die Vormilch, das so genannte Kolostrum, gewonnen werden kann und für die erste Zeit nach der Geburt.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>Im Anschluss stehen die Leitende Oberärztin Dr. Wenke Pomaska, Nina Lehnert und die Hebamme für individuelle Fragen rund um das Thema zur Verfügung. Die Teilnahme an der Info-Veranstaltung ist kostenfrei und ohne vorherige Anmeldung möglich. Der Vortrag beginnt am 2. September, um 17.30 Uhr, im Raum Lubin in der Spreewaldklinik Lübben.</p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald </strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Gynäkologie und Geburtshilfe,Schwangerschaftsdiabetes,Schwangerschaft]]></category>
            <pubDate>Tue, 18 Aug 2026 11:15:15 +0200</pubDate>
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                        <title>Infoabend Geburt am Sana Klinikum Lichtenfels</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-am-sana-klinikum-lichtenfels-juli/</guid><pp:caseid>758698</pp:caseid><pp:subtitle>Werdende Eltern gut informiert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e6a646de39cf9c6283e5c2161d4fc76d9"><span style="margin:0px;text-align:left;">Die Geburtshilfe Lichtenfels lädt werdende Eltern zum Infoabend Geburt am 1. Juli 2026.</span></li><li data-list-item-id="eecbeb5e984f2ccc9b02ef86d45dfcb77"><span style="margin:0px;text-align:left;">Der nächste Infoabend Geburt findet am 2. September statt.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;text-align:left;">Das Sana Klinikum Lichtenfels lädt alle werdenden Mütter und Väter herzlich ein&nbsp;zum monatlichen&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Infoabend für werdende Eltern</strong><span style="margin:0px;"><strong>&nbsp;</strong></span>am<span style="margin:0px;">&nbsp;</span><strong>Mittwoch, 1. Juli 2026</strong><span style="margin:0px;">&nbsp;</span>.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Ab 18:00 Uhr informiert die geburtshilfliche Abteilung mit einer kurzen Präsentation über wichtige Themen rund um Schwangerschaft und Entbindung. Im Anschluss wird eine Kreißsaalführung angeboten, die einen anschaulichen Einblick in die Abläufe und Ausstattung gibt. Für Fragen steht ausreichend Zeit zur Verfügung.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die Teilnahme ist kostenfrei und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte werden gebeten, den Wegweisern ab dem Eingangsbereich zu folgen. Weitere Informationen sind auf der Webseite des Sana Klinikums Lichtenfels unter www.sana.de/lichtenfels zu finden. Der nächste Geburtsinfoabend findet nach der Sommerpause, am 2. September, statt.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/3a602652-a74c-4cbc-8762-951e99a98efd/1920_sanaklinikumlichtenfels.jpg?86510"><p><i>Bild: Außenaufnahme des Sana Klinikums Lichtenfels (Copyright: SKOF)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,baby,Geburt,Geburten,Geburtenstation,Geburtsinfoabend,Schwangerschaft]]></category>
            <pubDate>Mon, 22 Jun 2026 14:07:32 +0200</pubDate>
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                        <title>Infoabend Geburt am Sana Klinikum Coburg</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-sana-klinikum-coburg-juni/</guid><pp:caseid>758386</pp:caseid><pp:subtitle>Werdende Eltern gut informiert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e09bbc2b370167d290be491286ad53e38">Am 25. Juni 2026 findet ab 18:00 Uhr der monatliche Infoabend Geburt des Sana Klinikums Coburg statt.</li><li data-list-item-id="e4f2d0cde782ca3dfeb32655022fa86e5">Virtuell informiert die geburtshilfliche Abteilung zu Themen und Angeboten rund um Schwangerschaft und Geburt.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Das Sana Klinikum Coburg lädt alle werdenden Mütter und Väter herzlich ein&nbsp;zum monatlichen</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;"><strong>virtuellen Infoabend für werdende Eltern am Donnerstag, 25. Juni 2026.</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Ab 18:00 Uhr informiert die geburtshilfliche Abteilung online via Microsoft Teams über Schwangerschaft und Entbindung. Daneben sind auch die Ansprechpartner der Kinderklinik, des Perinatalzentrums und der Fachabteilung für Anästhesie mit von der Partie. Im Anschluss an eine kurze Präsentation können alle Fragen rund um die Geburt beantwortet werden.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Die Teilnahme ist kostenfrei. Allgemeine Informationen und die Einwahldaten für die Veranstaltung finden Sie auf&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/coburg"><span style="margin:0px;">www.sana.de/coburg</span></a><span style="margin:0px;">. Der nächste Infoabend Geburt findet am 27. August 2026 statt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/1920_klinikumcoburg.jpg?10000"><p><i>Bild: Außenaufnahme des Sana Klinikums Coburg (Copyright: SKOF)&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Geburt,Geburten,Geburtenstation,Geburtshilfe,Geburtsinfoabend,baby,Schwangerschaft]]></category>
            <pubDate>Thu, 18 Jun 2026 09:30:52 +0200</pubDate>
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                        <title>Kleine Kämpfer – große Verantwortung</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/kleine-kaempfer--grosse-verantwortung/</guid><pp:caseid>728022</pp:caseid><pp:subtitle>Die oft übersehene Gruppe der späten Frühgeborenen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e3f29a7abc61794e0ba2c7078c3501db0">Das Sana Klinikum Coburg bietet mit dem Perinatalzentrum Level 1o und dem neuen Eltern-Kind-Zentrum eine umfassende, wohnortnahe Versorgung von Mutter und Kind – von der Risikoschwangerschaft über die Geburt bis zur Nachsorge.</li><li data-list-item-id="ee0cb98db666a12600d04ebd39f2bd83d">Durch frühzeitige Risikoerkennung, interdisziplinäre Zusammenarbeit und gezielte Frühförderung können viele sehr frühe Frühgeburten verhindert und die langfristigen Gesundheitschancen später Frühgeborener deutlich verbessert werden.</li><li data-list-item-id="e353e3d8cfc97410b08deebe04aeb6d93">Rückgang sehr früher Frühgeburten, während zugleich mehr “späte Frühgeborene” (33.–37. SSW) zur Welt kommen, die trotz „fast termingerechter“ Geburt ein erhöhtes Risiko für Atem-, Stoffwechsel- und Entwicklungsprobleme haben und daher eine besondere medizinische Betreuung und Nachsorge benötigen.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der <strong>Weltfrühchentag </strong>wird jedes Jahr am 17. November begangen, um auf die Situation von Frühgeborenen und ihren Familien aufmerksam zu machen. Ziel ist es, das Bewusstsein der Öffentlichkeit für die besonderen Herausforderungen zu schärfen, die diese Kinder und ihre Angehörigen zu bewältigen haben. Weltweit werden an diesem Tag symbolisch Gebäude lila – der offiziellen Farbe für Frühgeborene – angestrahlt, so auch das Klinikum Coburg. Im Gespräch erläutern die Chefärzte der Pädiatrie, Prof. Dr. Peter Dahlem und Dr. Harald-Hans Altmann, die Versorgungssituation für werdende Mütter und Frühgeborene in der Region. Sie gehen auf mögliche Ursachen von Frühgeburten sowie auf gesundheitliche Risiken für Frühchen ein – und erklären, warum gerade die sogenannten „späten Frühgeborenen“ mehr Aufmerksamkeit verdienen.</p><p><strong>Frage: Am 17. November ist Weltfrühgeborenentag. Sie richten in diesem Jahr die Aufmerksamkeit besonders auf die späten Frühgeborenen. Warum?</strong></p><p><strong>Dr. Altmann:</strong> Zunächst einmal ist es eine sehr positive Entwicklung, dass wir heute deutlich weniger Frühgeburten sehen als noch vor einigen Jahren – ganz unabhängig vom individuellen Geburtsgewicht und den unterschiedlichen Kategorien. Diese Entwicklung können wir international beobachten – die Zahl extrem früher Geburten ist rückläufig, weil Komplikationen in der Schwangerschaft heute früher erkannt und besser behandelt werden können. Das ist ein großer Erfolg der modernen Medizin, denn reif geborene Babys haben nun einmal die besten gesundheitlichen Startbedingungen, daher kämpfen wir gemeinsam um jeden Tag im Mutterleib.</p><p><strong>Prof. Dahlem:</strong> Gerade weil die extremen Frühgeburten sinken, wächst der Anteil der späten Frühgeborenen, die zwischen der vollendeten 33. &nbsp;und der vollendeten 37. Schwangerschaftswoche (SSW) auf die Welt kommen, und es lohnt sich, diese Gruppe in den Blick zu nehmen. Sie wird statistisch bislang kaum gesondert betrachtet, obwohl wir auch bei ihnen relevante Risiken sehen, denen man durch gute Betreuung und strukturierte Nachsorge begegnen kann. Dafür haben wir in Coburg beste Voraussetzungen.</p><p><strong>Frage: Welche Faktoren führen am häufigsten zu einer Frühgeburt?</strong></p><p><strong>Dr. Altmann</strong>: <span>Die Ursachen sind sehr vielfältig. Zu den bekanntesten Risikofaktoren zählen unter anderem Mehrlingsschwangerschaften, Schwangerschaftsbluthochdruck und andere Erkrankungen der Mutter. Aber auch so genannte Plazentationsstörungen, bei welchen der Mutterkuchen zu klein ist und es zu einem Versorgungsproblem für das Kind im Mutterleib &nbsp;kommt, zählen dazu. Auch Infektionen gelten als sehr relevante Risikofaktoren einer drohenden Frühgeburt, welche sich durch Verkürzung des Gebärmutterhalses oder auch vorzeitige Wehen, sowie einem Blasensprung führen können.</span> Aber auch hier zeigt sich der Fortschritt: Wir erkennen Risiken früher, behandeln gezielter und können dadurch immer häufiger eine Geburt vor der 34. Woche verhindern. Dass es insgesamt weniger Frühgeburten gibt, stärkt natürlich die Chancen der kleinen Kämpfer und entlastet das System.</p><p><strong>Frage: Coburg führt seit ca. einem Jahr den Status „Perinatalzentrum Level 1o“: Was bedeutet das konkret für werdende Eltern?</strong></p><p><strong>Prof. Dahlem</strong>: Der Status 1o ist für uns ein echter Vorteil: Er ermöglicht es uns, weiterhin Schwangere sehr früh, sehr flexibel und wohnortnah zu versorgen. Nur bei einem erwarteten Geburtsgewicht von unter 1.250 Gramm verlegen wir die Patientin innerhalb des Verbunds der Perinatalzentren Nordfranken, was dank der modernen Behandlungsmethoden immer seltener vorkommt. Nach der Entbindung können Mutter und Kind, wenn es die Situation erlaubt, wieder zu uns zurückverlegt werden. Für Familien der Region bedeutet das: kurze Wege, vertraute Strukturen und eine umfassende Versorgung aus einer Hand.</p><p><strong>Frage: Späte Frühgeborene gelten oft als „fast termingerecht“. Wie groß sind die gesundheitlichen Risiken tatsächlich?</strong></p><p><strong>Prof. Dahlem</strong>: Diese Gruppe hat nicht zu unterschätzende medizinische Risiken, so liegt beispielsweise ihre Krankheitslast mit 22 Prozent deutlich über der von reifgeborenen Kindern (3 Prozent). In unserer Neonatologie sehen wir vor allem Atemprobleme, Kreislaufinstabilität, Stoffwechselstörungen und Schwierigkeiten beim Stillen oder Trinken aus der Flasche. Auf all diese Themen können wir im Eltern-Kind-Zentrum noch besser eingehen, denn hier erfolgt künftig eine engmaschige Überwachung auf der Geburtsstation. Mutter und Kind bleiben, wenn es die Situation erlaubt, zusammen und haben bei bester medizinischer Versorgung Zugriff auf alle Angebote der Geburtshilfe, darunter auch die Still- und Laktationsberatung. Einzige Ausnahme sind natürlich kritische Fälle, die auf der Kinderintensivstation versorgt werden müssen.</p><p><strong>Frage: Welche Herausforderungen treten für späte Frühgeborene nach der Entlassung auf:</strong></p><p><strong>Prof. Dahlem</strong>: Auch nach der Entlassung benötigen späte Frühgeborene eine besonders sorgfältige Nachsorge, denn es gibt ein gewisses Risiko für neurologische Auffälligkeiten oder behandlungsbedürftige Entwicklungsstörungen. Wichtig ist daher, dass Kinderärzte in den Vorsorgeuntersuchungen sehr genau hinschauen und bei Bedarf zum Spezialisten überweisen. Viele dieser Kinder profitieren in den ersten Lebensjahren von gezielter Förderung. Langzeitstudien zeigen zudem, dass sich manche Auffälligkeiten bis ins Erwachsenenalter fortsetzen können. Das kann medizinische, soziale und wirtschaftliche Belastungen zur Folge haben, die sich durch eine gute Frühförderung deutlich reduzieren lassen.</p><p>Ich möchte in diesem Zusammenhang auch auf unsere hervorragende sozialmedizinische Versorgung in Coburg hinweisen: Hier arbeiten viele Stellen, darunter Harl.e.kin und auch Cojuki, dem Förderverein der Kinderklinik, eng zusammen, um Familien in besonderen Situationen zu unterstützen. Beispielsweise ist das monatliche Frühchen-Café ein echter Gewinn für betroffene Familien.</p><p><strong>Frage: Wie stellt sich das Sana Klinikum Coburg auf diese wachsende Gruppe ein?</strong></p><p><strong>Prof. Dahlem</strong>: Mit unserem neu strukturierten Eltern-Kind-Zentrum schaffen wir die Voraussetzung, Mutter und Kind als Einheit zu betrachten und zu versorgen. So können wir sie von der Geburt über die ersten Lebenswochen begleiten und unterstützen.</p><p><strong>Dr. Altmann</strong>: Mit dem Level 1o Status des Perinatalzentrums führen wir die enge Zusammenarbeit der Fachbereiche und auch den Fokus auf die Prävention fort. So können wir viele sehr frühe Frühgeburten vermeiden und gleichzeitig späte Frühgeborene optimal versorgen. Für die Familien der Region ist das ein großer Gewinn an Sicherheit und Lebensqualität.</p><p>Anlässlich des Weltfrühgeborenentags lädt das Sana Klinikum Coburg ehemalige Patientinnen und Patienten sowie Netzwerkpartner, Unterstützer und Interessierte am 17. November ab 16:00 Uhr zu einem Wiedersehen. Bei Kaffee, Kuchen und einem bunten Rahmenprogramm mit Kinderschminken, Laternenbasteln und Überraschungsgästen für die Kleinen bleibt viel Zeit für den Austausch und das gemeinsame Erinnern. Höhepunkt wird der gemeinsame Laternenumzug im Außengelände des Klinikums um 17:30 Uhr.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9b1225c7-3cf5-4331-b869-8556072de3ef/1920_dr._dahlem_peter_3492_ok.jpg?10000"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9b1225c7-3cf5-4331-b869-8556072de3ef/dr._dahlem_peter_3492_ok/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Chefarzt der Kinderklinik Ass. Prof. Dr. Dr. Peter Dahlem (Copyright: SKOF)</i></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d05507e8-3542-4cab-864c-7fd4935b5ba6/1920_dr._altmann_harald_5400.jpg?52669"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9b1225c7-3cf5-4331-b869-8556072de3ef/dr._dahlem_peter_3492_ok/" target="_blank">Bild</a>: Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe, Dr. Harald-Hans Altmann <i>(Copyright: SKOF)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Frühchen,Fruehgeburt,Fruehgeborene,Schwangerschaft,Kinderklinik,paediatrie,klinik für gynaekologie und geburtshilfe,Geburtshilfe,Eltern- &amp; Kind Zentrum]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 15:42:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Infoabend Geburt am Sana Klinikum Coburg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-coburg-juli/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt-coburg-juli/</guid><pp:caseid>714719</pp:caseid><pp:subtitle>Werdende Eltern gut informiert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Am 24. Juli findet ab 18:00 Uhr der monatliche Infoabend Geburt des Sana Klinikums Coburg statt.&nbsp;</li><li>Virtuell informiert die geburtshilfliche Abteilung über Schwangerschaft und Geburt.&nbsp;</li><li>Der nächste virtuelle Infoabend findet nach der Sommerpause am 25. September 2025 statt.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Das Sana Klinikum Coburg lädt alle werdenden Mütter und Väter herzlich ein&nbsp;</span><br><span style="margin:0px;">zum monatlichen</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;"><strong>virtuellen Infoabend für werdende Eltern am Donnerstag, 24. Juli 2025</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Ab 18:00 Uhr informiert die geburtshilfliche Abteilung online via Microsoft Teams über Schwangerschaft und Entbindung. Daneben sind auch die Ansprechpartner der Kinderklinik, des Perinatalzentrums und der Fachabteilung für Anästhesie mit von der Partie. Im Anschluss an eine kurze Präsentation können alle Fragen rund um die Geburt beantwortet werden.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span style="margin:0px;">Die Teilnahme ist kostenfrei. Allgemeine Informationen und die Einwahldaten für die Veranstaltung finden Sie auf&nbsp;</span><a href="https://www.sana.de/coburg"><span style="margin:0px;">www.sana.de/coburg</span></a><span style="margin:0px;">.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;">Der nächste virtuelle Infoabend findet am 25. September statt</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/1920_klinikumcoburg.jpg?10000"><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/klinikumcoburg/" target="_blank"><i>Bild</i></a><i>: Außenansicht des Sana Klinikums Coburg (SKOF)</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-oberfranken/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Geburtshilfe,baby,Gynaekologie,Kinderklinik,Schwangerschaft,Geburten,Geburtenstation]]></category>
            <pubDate>Mon, 21 Jul 2025 09:55:36 +0200</pubDate>
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                        <title>Infoabend Geburt am Sana Klinikum Coburg</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/infoabend-geburt/</guid><pp:caseid>706019</pp:caseid><pp:subtitle>Werdende Eltern gut informiert</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Am 22. Mai 2025 findet ab 18:00 Uhr der monatliche Infoabend Geburt des Sana Klinikums Coburg statt.&nbsp;</li><li>Virtuell informiert die geburtshilfliche Abteilung über Schwangerschaft und Geburt.&nbsp;</li><li>Der nächste virtuelle Infoabend findet am 26. Juni2025 statt.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Das Sana Klinikum Coburg lädt alle werdenden Mütter und Väter herzlich ein&nbsp;</span><br><span>zum monatlichen</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>virtuellen Infoabend für werdende Eltern am Donnerstag, 22. Mai 2025</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Ab 18:00 Uhr informiert die geburtshilfliche Abteilung online via Microsoft Teams über Schwangerschaft und Entbindung. Daneben sind auch die Ansprechpartner der Kinderklinik, des Perinatalzentrums und der Fachabteilung für Anästhesie mit von der Partie. Im Anschluss an eine kurze Präsentation können alle Fragen rund um die Geburt beantwortet werden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die Teilnahme ist kostenfrei. Allgemeine Informationen und die Einwahldaten für die Veranstaltung finden Sie auf </span><a href="https://www.sana.de/coburg"><span>www.sana.de/coburg</span></a><span>.</span></p><p><span>Der nächste virtuelle Infoabend findet am 26. Juni 2025 statt</span></p><p><strong>Über die Sana Kliniken Oberfranken</strong></p><p><span>Unter dem Dach der Sana Kliniken Oberfranken vereinen sich drei Kliniken an den Standorten Coburg, Lichtenfels und Neustadt bei Coburg und zahlreiche Medizinische Versorgungszentren in den Landkreisen Coburg und Lichtenfels. Mit 909 stationären Betten und 46 tagesklinischen Behandlungsplätzen bieten die Sana Kliniken Oberfranken ein breites Leistungsspektrum. Etwa 3.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern auf hohem medizinischem und pflegerischem Niveau die Gesundheitsversorgung in der Region.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/1920_klinikumcoburg.jpg?10000"><p><i>Bild: </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9778a835-23d7-4672-a2f7-4609458662c9/klinikumcoburg/" target="_blank"><i>Außenansicht des Klinikums Coburg</i></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Oberfranken,newsroom,Geburtshilfe,Geburt,klinik für gynaekologie und geburtshilfe,baby,Schwangerschaft]]></category>
            <pubDate>Thu, 15 May 2025 09:41:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Auswirkungen von Adipositas auf Fruchtbarkeit und Schwangerschaft</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/auswirkungen-von-adipositas-auf-fruchtbarkeit-und-schwangerschaft/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/auswirkungen-von-adipositas-auf-fruchtbarkeit-und-schwangerschaft/</guid><pp:caseid>687400</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Krankhafte Fettleibigkeit, Adipositas, hat nicht nur Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem und den Bewegungsapparat. Starkes Übergewicht kann auch zu hormonellen Störungen führen. Adipöse Frauen können dadurch einen sehr unregelmäßigen Zyklus und variablen Eisprung haben. Eine Gewichtsreduktion wirkt sich oft positiv auf die Fruchtbarkeit aus.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e8d86ee4-761d-4003-b123-1e6212e67dc7/1920_schmidtmarkus1.jpg?14731"><p><span>Professor Markus Schmidt, Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe und Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg, ist verantwortlicher Koordinator und einer der Autoren der </span><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/015-081p_S3_Adipositas-Schwangerschaft_2020_02.pdf" target="_blank"><span>S3-Leitlinie</span></a><span> „Adipositas und Schwangerschaft“. Adipösen Frauen mit Kinderwunsch rät der Mediziner zu einer Veränderung des Lebensstils: „Frauen mit starkem Übergewicht müssen zuerst ihre Verhaltensweisen ändern. Bewegung spielt dabei eine genauso große Rolle wie die gesunde Ernährung. Wenn konservative Maßnahmen über einen längeren Zeitraum nicht zum Erfolg führen, kann es ratsam sein, sich von einem Facharzt oder einer Fachärztin für Adipositas-Chirurgie beraten zu lassen.“</span></p><h2><span>Schwangerschaft direkt nach bariatrischen Eingriffen vermeiden</span></h2><p><span>Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, dass eine Schwangerschaft direkt nach bariatrischen Eingriffen, zum Beispiel einer Magenverkleinerung, vermieden werden sollte. Experten empfehlen daher eine Empfängnisverhütung über einen Zeitraum von zwei Jahren nach dem Eingriff, da sich durch die Gewichtsabnahme nach der Operation meist auch die Fruchtbarkeit wieder erhöht und manche Frauen dann schneller schwanger werden, als ihnen lieb ist. Eine überraschende Schwangerschaft kann auch nach Einnahme von Abnehmpillen eintreten – das ist vielen Frauen nicht bewusst.</span></p><h2><span>Schwangerschaftskomplikationen durch Adipositas</span></h2><p><span>Da Adipositas häufig mit chronischen Begleiterkrankungen und der Einnahme von Medikamenten einhergeht, ist auch das Risiko für Komplikationen in der Schwangerschaft höher als bei normalgewichtigen Frauen. Vor einer Schwangerschaft sollten adipöse Frauen daher ihren Medikamentenplan mit ihrem Arzt oder ihrer Ärztin besprechen und gegebenenfalls anpassen lassen.</span></p><p><span>Adipositas ist ein Risikofaktor für das Auftreten einer Präeklampsie. Dabei handelt es sich um eine Erkrankung, die nur in der Schwangerschaft oder im Wochenbett auftritt und mit einem erhöhten Blutdruck sowie Schädigungen der Niere oder der Leber einhergeht. Dadurch kommt es zu einer vermehrten Ausscheidung von Eiweiß über den Urin oder zu erhöhten Leberwerten. Markus Schmidt erklärt: „Bei einem Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 30 ist das Risiko für eine Präeklampsie um das Drei- bis Fünffache erhöht. Hier spielt die Früherkennung eine wichtige Rolle. In vielen Fällen kann auch eine vorbeugende Behandlung mit Aspirin sinnvoll sein. Ob diese Therapie im Einzelfall der richtige Weg ist, entscheidet der Arzt oder die Ärztin.“</span></p><p><span>Darüber hinaus haben schwangere Frauen mit Übergewicht ein höheres Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, sogenannten Gestationsdiabetes. Daher ist es wichtig, dies schon frühzeitig in der Schwangerschaft klären zu lassen und eine Behandlung einzuleiten. Auch das Risiko für Probleme in der späten Phase der Schwangerschaft und Frühgeburten ist bei krankhafter Fettleibigkeit erhöht. „Bei einem BMI von 40 oder mehr sollten ab der 36. Schwangerschaftswoche wöchentliche Kontrollen erfolgen, um sich anbahnende Probleme so schnell wie möglich zu identifizieren und die Behandlung einzuleiten“, erklärt der Facharzt.</span></p><h2><span>Bewegung und Ernährung in der Schwangerschaft</span></h2><p><span>Aufgrund des höheren Risikos für verschiedene Komplikationen sind viele Frauen der Meinung, dass Bewegung ihnen oder ihrem ungeborenen Kind möglicherweise schaden könnte. Doch das Gegenteil ist der Fall. Experten empfehlen regelmäßige körperliche Aktivität in der Schwangerschaft und raten darüber hinaus dazu, den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu folgen.</span></p><p><span>Mehr Informationen zur Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg finden Sie </span><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/frauenheilkunde-und-geburtshilfe" target="_blank"><span>hier</span></a><span>.</span></p><h2><span>Lesen Sie auch!</span></h2><p><span>Anfang des Jahres stellte eine internationale Expertenkommission einen neuen, nuancierten Ansatz zur Diagnose der Adipositas vor. Mehr dazu lesen sie hier.&nbsp;</span></p><p><i><span><strong>(Verlinkung auf TD mit Dr. Weiner, der noch in Arbeit ist)</strong></span></i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Adipositas,Schwangerschaft,Duisburg,Adipositastherapie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Feb 2025 08:18:00 +0100</pubDate>
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                        <title>500. Geburt im Lausitzer Seenland Klinikum</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/500-geburt-im-lausitzer-seenland-klinikum/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/500-geburt-im-lausitzer-seenland-klinikum/</guid><pp:caseid>612819</pp:caseid><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/16c4a5c0-c86d-412a-8059-32c063f3cd39/1920_lsk-500geburt2023.jpg?10000"><p><span>Am Freitag, &nbsp;den 1. Dezember 2023 war es soweit: wir konnten die 500. Geburt in diesem Jahr zählen und der kleine Liron hat um 20:49 Uhr das Licht der Welt erblickt.</span></p><p><span>Mit 4.380 g und 55 cm Länge hat er alles, was er für einen guten Start ins Leben braucht. Mutter Merita aus Hoyerswerda freut sich indes über die Blumen, die ihr Geschäftsführerin Juliane Kirfe überbracht hat. Wie jedes Baby im Lausitzer Seenland Klinikum bekam auch Liron einen Baby-Schlafsack als Willkommensgeschenk, eine Gemeinschaftsaktion vom Klinikum mit dem Wochenkurier.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Für alle werdenden Eltern gibt es regelmäßig die Eltern-Info-Abende. Diese finden jeden 2. Montag im Monat statt. Die Ärzte und Hebammen der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe informieren dabei über die Geburtsangebote im Lausitzer Seenland Klinikum und die Abläufe auf der Wochenstation. Los geht es immer um 19.00 Uhr und endet gegen 20.30 Uhr. Bereits ab 18 Uhr stehen die Fotografen von „BabySmile“ im Konferenzraum „Krabat“, einem sichtgeschützten Bereich, zur Verfügung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Nächster Termin ist der<strong> 11. Dezember 2023</strong>. Der Eintritt ist selbstverständlich kostenfrei.</span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,Geburtshilfe,Kreisssaal,500. Geburt,Hebamme,Schwangerschaft,Entbindung,Elterninfo-Abend]]></category>
            <pubDate>Mon, 04 Dec 2023 14:45:07 +0100</pubDate>
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