<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
     xmlns:pp="http://www.presspage.com/rss/"
     version="2.0"
     xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
                <channel>
                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
                    <link>https://www.sana.de/newsroom/</link>
                    <description></description>
                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 20:12:33 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Thu, 15 Aug 2024 13:10:05 +0200</pubDate>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
                    <image>
                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
                        <url>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png</url>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/</link>
                        <width>144</width>
                    </image><item>
                        <title>Standards, Einbindung der Mitarbeitenden, Praxisnähe - das sind die Erfolgsfaktoren</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/standards-einbindung-der-mitarbeitenden-praxisnaehe---das-sind-die-erfolgsfaktoren/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/standards-einbindung-der-mitarbeitenden-praxisnaehe---das-sind-die-erfolgsfaktoren/</guid><pp:caseid>636479</pp:caseid><pp:subtitle>Gastbeitrag von Stefanie Kemp, Vorständin, Chief Transformation Officer in ku Gesundheitsmanagement</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Die digitale Transformation des Gesundheitswesens schreitet unaufhaltsam voran, angetrieben von Technologien wie Künstlicher Intelligenz. In diesem Zusammenhang spielt die Rolle der Krankenhausinformationssysteme (KIS) eine zentrale Rolle. Die Sana Kliniken führen mit ihrem intersektoralen Managementsystem (SIMS) eine Plattform ein, die die ambulante und stationäre Versorgung enger miteinander verzahnt. Durch Pilotprojekte und eine schrittweise Entwicklung mit den Nutzern streben wir eine Akzeptanz und effektive Integration an. Der Erfolg von SIMS beruht auf standardisierten Prozessen, der Einbindung der Mitarbeitenden und einem praxisnahen Testlauf. Dieser ganzheitliche Ansatz verspricht nicht nur eine Steigerung der Effizienz, sondern auch eine Verbesserung der Versorgungsqualität und der Mitarbeiterzufriedenheit.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Das Gesundheitswesen in Deutschland befindet sich unter einem nie dagewesenen Veränderungsdruck. Wir arbeiten in einem System, das einerseits Spitzenleistungen hervorbringt und international angesehen ist, das in der Breite eine Versorgung bietet, die weltweit seines Gleichen sucht. Andererseits sind die Menschen hierzulande nicht gesünder als in vergleichbaren Staaten. Wir produzieren mit viel materiellem und finanziellen Aufwand eine Gesundheitsversorgung, die sehr viel effizienter sein müsste. Und alle Akteure wissen doch: Ein Weiter-so kann es nicht geben – weder werden künftig die finanziellen Ressourcen dafür zur Verfügung stehen, noch die Fachkräfte.</p><p>Gleichzeitig erleben wir atemberaubende technologische Fortschritte: Künstliche Intelligenz in Wissenschaft, Forschung, Diagnostik, Medizin Pflege … personalisierte Medizin, Robotik, Telemedizin, Ambulantisierung und intersektorale Zusammenarbeit, zunehmende Bedeutung von Prävention und des Themas Gesundheit insgesamt. Bis zum Ende des Jahrzehnts – und das sind nur wenige Jahre – wird sich die Gesundheitsversorgung deutlich ändern und auch ändern müssen.&nbsp;</p><p>Diese Transformation wird oft mit Digitalisierung gleichgesetzt. Dies greift meines Erachtens allerdings zu kurz. Am Anfang steht der Gedanke: Wir stellen den Mensch in den Mittelpunkt – ob als Patient oder Beschäftigter. Die Erwartungen der Patienten haben sich verändert. Sie fordern einen bequemen Zugang zu medizinischer Versorgung, eine unkomplizierte Terminbuchung und die Möglichkeit zur Online-Beratung von zu Hause aus. Und auch die Beschäftigten erwarten von Digitalisierung Unterstützung bei ihren Prozessen und nicht, dass sie ihre Prozesse der Technik anpassen.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bfc6e87b-5d0e-451e-9658-97b887569c80/1920_img-0859.jpeg?10000"><p>Die User Centricity ist entscheidend für die Akzeptanz neuer Technik. Nur dann kann es gelingen, innovative Technik zu nutzen, um Pflege und Medizin in eine neue Ära in der Gesundheitsversorgung zu transformieren. Davon ausgehend betrachten wir die Prozesse von der Terminvereinbarung, über die Anamnese, das Onboarding, die medizinische und pflegerische Versorgung bis hin zur Nachsorgen und Weiterbehandlung – und dies auch über die unterschiedlichen Sektoren hinweg.&nbsp;</p><h2><strong>Die Rolle der Digitalisierung und des Krankenhausinformationssystems (KIS)</strong></h2><p>Die Ausgangslage ist allerdings ist allerdings nicht günstig. Letztlich muss man konstatieren, dass der Stand der Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens zwei Jahrzehnte dem der Industrie hinterherhängt. Eine DVD mit Patientendaten ist zwar digital, spiegelt aber eben auch den Stand der Technik zur Jahrtausendwende.&nbsp;</p><p>Bisherige Diskussionen in Zusammenhang mit der Digitalisierung des Gesundheitswesens kreisten oft um Themen wie die elektronische Patientenakte oder das Gesundheitsdatennutzungsgesetz. Dabei wurde darüber hinweg gesehen, dass die grundlegende Infrastruktur in den allermeisten Kliniken und Praxen auf einem Stand ist, der nicht annähernd die aktuellen Möglichkeiten ausschöpft. Damit sind vor allem in die Jahre gekommene Praxisverwaltungssysteme (PVS) und Krankenhausinformationssysteme (KIS) gemeint. Erst vor Kurzem zeigte eine Umfrage, dass nur etwas mehr als ein Viertel der niedergelassenen Ärzte mit ihren PVS zufrieden sind. Und auch die KIS spiegeln einen technologischen Stand wieder, der nicht zu unseren aktuellen und zukünftigen Anforderungen passt.&nbsp;</p><h2><strong>Digitalisierung bei den Sana Kliniken: Das neue Sana intersektorale Managementsystem (SIMS)</strong></h2><p>In diesem Kontext haben wir uns dazu entschieden, eine neue Strategie zu verfolgen. Wir haben beschlossen, ein neues Sana intersektorales Managementsystem (SIMS) einzuführen. Dieses auf mehrere Jahre angelegte Projekt soll die ambulante und stationäre Versorgung enger miteinander verzahnen und mittelfristig Klinisches Arbeitsplatzsystem (KAS), KIS und PVS ablösen. Geplant ist zunächst eine Pilotierung in drei der über 40 Krankenhäuser, gefolgt von einem konzernweiten Rollout voraussichtlich ab dem Jahr 2025.</p><p>Sana versteht sich als integrierter Gesundheitsdienstleister. Dies erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Das Sana Intersektorale Managementsystem (SIMS) ist als zentrale Plattform konzipiert, die nicht nur die technischen Anforderungen erfüllt, sondern auch die Bedürfnisse von Patienten und Mitarbeitenden in den Mittelpunkt stellt. Die Vision von SIMS umfasst eine zukunftsfähige State-of-the-Art-Software mit einer Plattform-Architektur, die die Sektorengrenzen überwindet und die Patientenreise unterstützt.</p><h2><strong>Die Umsetzung: Ein genetisches Alphaprodukt und schrittweise Entwicklung</strong></h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2e226724-e80d-4cc8-8da6-e8d0220a4e29/1920_img-0881.jpeg?10000"><p>Um diese Vision zu realisieren, pilotiert Sana ein genetisches Alphaprodukt – also etwas komplett Neues. Zusammen mit Partnern entwickeln wir entlang der von unseren klinischen Experten definierten Kriterien die Prozesse, die dann digital abgebildet werden. Der Ansatz besteht nicht darin, bei Null anzufangen, sondern auf einer bestehenden Plattform aufzubauen und Stück für Stück ein eigenes intersektorales Managementsystem zu entwickeln. Durch die schrittweise Integration von eigenen Modulen für Patientenadministration und -abrechnungen sowie für den ambulanten Sektor wird SIMS kontinuierlich erweitert und verbessert.</p><h2><strong>Die Zukunft: Ein ganzheitlicher Ansatz für eine umfassende Transformation</strong></h2><p>SIMS ist nicht nur ein IT-Projekt, sondern Teil einer umfassenderen Transformation, die viele Arbeitsprozesse tangieren wird. Dies erfordert nicht nur technische Anpassungen, sondern auch eine Vereinheitlichung von Prozessen und eine stärkere Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Patienten und Mitarbeitenden. Sana erwartet, dass diese Transformation nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch die Qualität der Versorgung verbessert und die Zufriedenheit der Mitarbeitenden erhöht.</p><h2><strong>Umsetzung von SIMS: Erfolgsfaktoren für eine effektive Integration</strong></h2><p>Um sicherzustellen, dass das Sana intersektorale Managementsystem erfolgreich implementiert wird, setzen die Sana Kliniken auf eine Reihe von Schritten, um die User Centricity zu gewährleisten:</p><p>1. Standardisierte Prozesse und strukturierte Daten:</p><p>Im Rahmen des Pilotprojektes werden sämtliche verfügbaren Daten strukturiert und workflow-basiert zur Verfügung gestellt. Dies ermöglicht eine bessere Steuerung der Arbeitsabläufe und eine qualitative Verbesserung der Patientenversorgung. Ziel ist es, dass sich die standardisierte Datenstruktur über alle Einrichtungen von Sana erstreckt und den Austausch von Best Practices sowie evidenzbasierte Entscheidungsprozesse fördert.</p><p>2. Der Mensch im Mittelpunkt:</p><p>SIMS ist darauf ausgerichtet, alle Mitarbeitenden bei ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen und die Patientenversorgung durch kontinuierliche Innovationen zu verbessern. Die Einbindung der Mitarbeitenden in den Entwicklungsprozess sowie ein innovatives Schulungskonzept stellen sicher, dass die Plattform praxisnah gestaltet und zukunftsfähig ist.</p><p>3. Dry Run:</p><p>Vor dem geplanten ersten Go-Live-Termin haben wir einen innovativen Ansatz gewählt und einen Dry Run durchgeführt, also einen Trocken-Durchlauf, um den aktuellen Stand der Klinikplattform in einer realitätsnahen Umgebung zu testen. Die zukünftigen Nutzer aus den Pilothäusern spielten dabei unter möglichst praxisnahen Bedingungen verschiedene Szenarien von der Aufnahme bis zur Entlassung durch. Dies ermöglichte direktes Feedback der Endanwender und unterstützt eine kontinuierliche Verbesserung der Plattform.</p><p>4. Pilotprojekte</p><p>In drei fachlich und von der Größe her unterschiedlichen Kliniken wird SIMS in diesem Sommer eingeführt. Durch diese Streuung werden etwa 80 Prozent aller in den Sana Kliniken anfallenden Prozesse abgedeckt, so dass wir vor dem weiteren Rollout auch dadurch Erfahrungen der Nutzenden – auf Seiten der Beschäftigten, wie auch auf Patientenseite – in die weitere Entwicklung einfließen lassen können.&nbsp;</p><h2><strong>Ein Ausblick&nbsp;</strong></h2><p>Durch diese strategischen Maßnahmen streben die Sana Kliniken an, SIMS erfolgreich in ihre Organisation zu integrieren und&nbsp;<span style="background-color:white;">damit eine Data Workflow Engine zu kreieren, also eine Maschine, die in der Lage ist, alles an Daten, die wir am Patienten und in der Verwaltung erheben bzw. erarbeiten, über einen ordentlichen Ablauf funktional umzusetzen. Meine Vision ist, dass es zugleich eine technologische Plattform ist, an die wir alles anschließen können, was wir für spezifische Bereiche brauchen. Eine zusätzliche Vision ist: Wir werden der modernste und innovativste, technologie-bestausgestattete Arbeitgeber im Gesundheitswesen."</span></p><p>Mit dem SIMS-Projekt betritt Sana Neuland in der deutschen Gesundheitsbranche. Es ist ein Schritt nicht ohne Risiken, der jedoch notwendig ist, um den aktuellen Herausforderungen zu begegnen und die Gesundheitsversorgung nachhaltig zu verbessern. Durch eine konsequente Ausrichtung auf die Bedürfnisse von Patienten und Mitarbeitenden sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung und Innovation wird Sana weiterhin eine führende Rolle in der deutschen Gesundheitslandschaft einnehmen.</p><p><i>Der Text ist zuerst erschienen in ku Gesundheitsmanagement am 2. Juli 2024</i></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Stefanie Kemp,Digitalisierung,Standardisierung,Kemp]]></category>
            <pubDate>Tue, 02 Jul 2024 08:31:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/6cbb303c-29a2-474f-af78-44a7274b385e/500_img-0728.jpeg?10000" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/6cbb303c-29a2-474f-af78-44a7274b385e/500_img-0728.jpeg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/6cbb303c-29a2-474f-af78-44a7274b385e/img-0728.jpeg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[2404024 Impetus Dry run]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[2404024 Impetus Dry run]]></pp:imageDescription></item></channel>
                    </rss>