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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 12:12:28 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Die beste Entscheidung für Ihr Herz</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/die-beste-entscheidung-fuer-ihr-herz/</guid><pp:caseid>743139</pp:caseid><pp:subtitle>Herzmedizin kompakt: Vorträge von Experten des Sana-Herzzentrum Cottbus rücken die Aortenklappe in den Fokus</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="edd21c41f34f3b496b577dc0249e154e7"><span style="color:#999999;"><span>Neues Veranstaltungsformat im Herzzentrum Cottbus: „Herzmedizin kompakt“ startet als geführter medizinscher Dialog am 7. Mai von 17 bis 19 Uhr mit Fragerunde</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e352af6076b272a4de36335be049fada0"><span style="color:#999999;">Im Fokus: die Aortenklappe - Erkrankungen, Warnsignale und hochmoderne Therapiemöglichkeiten</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e9cd2aeb7fdc1070c385624baf3c63888"><span style="color:#999999;">Begrenzte Plätze - kostenfreie Tickets über die Website erhältlich oder Teilnahme per Livestream</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>Wenn die Luft knapp wird, die Kraft nachlässt oder plötzlich Schwindel auftritt, steckt manchmal mehr dahinter als das Alter. Erkrankungen der Aortenklappe gehören zu den häufigsten Herzproblemen – und sie bleiben oft lange unentdeckt. Gleichzeitig gilt: Wer frühzeitig die richtige Diagnose bekommt, hat heute sehr gute Behandlungsmöglichkeiten. Genau hier setzt das Sana-Herzzentrum Cottbus mit einem neuen Veranstaltungsformat an. Unter dem Titel „Herzmedizin kompakt“ lädt das Team am 7. Mai 2026 von 17 bis 19 Uhr zu einem verständlichen, fundierten und gleichzeitig persönlichen Einblick in die moderne Herzmedizin ein – vor Ort mit bis zu 100 Gästen und parallel im Livestream.</strong></span></p><h2><span>Verstehen, was im Herzen wirklich passiert</span></h2><p><span>Im Mittelpunkt des Abends steht die Aortenklappe – nur wenige Millimeter groß, aber mit riesiger Wirkung. Sie reguliert den Blutfluss vom Herzen in den Körper. Ist sie verengt oder schließt nicht mehr richtig, kann das weitreichende Folgen haben. Der erste Teil der Veranstaltung nimmt sich deshalb bewusst Zeit für die Grundlagen: Dr. Ahmed Musa erklärt, welche Erkrankungen der Aortenklappe es gibt und woran sie erkannt werden können. Dabei beantwortet er auch die Frage, warum Warnzeichen oft zu spät ernst genommen werden. „Wer versteht, was mit seiner Aortenklappe passiert, kann Therapieentscheidungen besser einordnen und verliert ein Stück Unsicherheit“, sagt Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie am Sana-Herzzentrum Cottbus.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8c60e9ed-012f-4380-a50b-d8ee27774f18/1920_aaa_4984.jpg?10000"><p><br><i>Bei der interventionellen Klappentherapie wird die neue Aortenklappe auf wenige Millimeter Größe gekrümmt und dann über die Leiste bis ins Herz vorgeschoben und dort entfaltet. Seit kurzem gibt es auch ein Fast-Track-Programm, bei dem Patienten schon wenige Stunden nach Klappenimplantation wieder auf den Beinen sind.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/8c60e9ed-012f-4380-a50b-d8ee27774f18/aaa_4984/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Individuelle Behandlung</span></h2><p><span>Darauf aufbauend berichtet das erfahrene Team um die Kardiologen Dr. Axel Harnath, Dr. Kristin Rochor und die Herzchirurgen Dr. Volker Herwig und Dr. Tomasz Stankowski über verschiedene Wege der Therapie. Dabei wird bewusst mit einem verbreiteten Missverständnis aufgeräumt: Es gibt nicht die eine universelle Lösung für alle. Für jüngere Patienten nimmt die Herzchirurgie eine zentrale Rolle ein. „Die Operation ist heute hochpräzise, sicher, oft minimalinvasiv und für viele Patienten die beste und langfristig stabilste Lösung“, so Dr. Tomasz Stankowski. Moderne Verfahren ermöglichen planbare Eingriffe mit sehr guten Langzeitergebnissen – ein entscheidender Faktor, wenn es nicht nur um den Eingriff selbst, sondern um die Lebensqualität in den kommenden Jahren geht.</span></p><p><span>Gleichzeitig haben sich kathetergestützte Verfahren wie die TAVI etabliert, bei denen die neue Klappe minimalinvasiv über die Leiste eingesetzt wird. Gerade für ältere oder vorerkrankte Patienten kann das ein großer Vorteil sein. „Die TAVI ist ein hochwirksames Verfahren – aber eben nicht für jeden automatisch die beste Wahl“, ordnet Dr. Axel Harnath ein.</span></p><h2><span>Gemeinsam entscheiden: Das Heart-Team</span></h2><p><span>Genau in der Suche nach dem geeigneten Therapieweg liegt die besondere Stärke des Sana-Herzzentrum Cottbus. Herzchirurgie, Kardiologie und Kardioanästhesie arbeiten nicht nebeneinander, sondern eng verzahnt zusammen. Therapieentscheidungen werden im sogenannten Heart Team getroffen – interdisziplinär, multiprofessionell und immer auf Basis aller relevanten Befunde, Risiken und Lebensumstände. „Wir entscheiden uns nicht für eine Methode, sondern für eine Therapie, die für den Patienten am geeignetsten ist“, bringt es Dr. Axel Harnath auf den Punkt. Das bedeutet konkret: keine vorschnellen Standardlösungen, sondern individuelle Empfehlungen. Für mehr Sicherheit und mehr Vertrauen.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/127bacb6-3153-49e1-b585-233d5de6e77f/1920_filmoliverpatient.00-02-24-00.standbild001.jpg?10000"><p><br><i>Eine mechanische Herzklappe setzen die Teams der Cottbuser Herzchirurgie mehr als 1000 mal pro Jahr ein. Die Implantation erfolgt dabei am offenen Brustkorb oder minimalinvasiv.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/127bacb6-3153-49e1-b585-233d5de6e77f/filmoliverpatient.00-02-24-00.standbild001/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Wissen fürs Herz</span></h2><p><span>Die Veranstaltung folgt dabei einem klaren Aufbau: verstehen, einordnen, behandeln, entscheiden. Besucher erleben keinen klassischen Vortragsabend, sondern einen geführten medizinischen Dialog – ergänzt durch eine Fragerunde, in der auch persönliche Anliegen Platz finden. Aufgrund der begrenzten Kapazitäten vor Ort ist eine Registrierung erforderlich.&nbsp; Kostenfreie Tickets sind über die Webseite des Sana-Herzzentrum Cottbus erhältlich. Sobald die Plätze vergeben sind, bleibt die Teilnahme weiterhin bequem über einen Livestream möglich. Ob vor Ort oder digital: „Herzmedizin kompakt“ will Angst nehmen, Wissen verständlich machen und zeigen, was moderne Herzmedizin heute leisten kann. Denn am Ende geht es nicht nur um eine Klappe. Es geht um die richtige Entscheidung – für ein gesundes Leben.</span></p><p><span style="color:#0069b4;"><span><strong>Herzwissen</strong></span></span></p><p><span><strong>Wann?</strong></span><br><span>7. Mai 2026 | 17 - 19 Uhr</span></p><p><span><strong>Wo?</strong></span><br><span>Sana Herzzentrum Cottbus</span><br><span>Leipziger Straße 50</span><br><span>03048 Cottbus</span></p><p><span>Infos, Livestream & Tickets: </span><a href="https://sana.de/cottbus" target="_blank"><span>sana.de/cottbus</span></a><br><br><strong>Themen:</strong></p><ul><li data-list-item-id="e75d2a5fd26d47be972d8c8d81ea398fd">Kleine Klappe, große Wirkung - die Aortenklappen verstehen</li><li data-list-item-id="efa55ef3c9b73c1de3b65f9a1746e327f">Wenn die Operation der beste Weg ist</li><li data-list-item-id="e6000c6a244c8af83f543147cc734342a">Neue Klappe, neues Leben - TAVI</li><li data-list-item-id="ed810c8e79294acc6c2137b53f89c7d60">Heart-Team für eine sichere Therapie</li></ul><p><span style="color:#999999;"><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen.<span> </span>Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><span style="color:#999999;"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,newsroom,Aortenklappe,TAVI]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Apr 2026 12:12:29 +0200</pubDate>
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                        <title>Eine Herzklappe verändert die Lausitz</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/eine-herzklappe-veraendert-die-lausitz/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/eine-herzklappe-veraendert-die-lausitz/</guid><pp:caseid>730365</pp:caseid><pp:subtitle>Schonend, präzise, lebensrettend: Sana-Herzzentrum Cottbus erreicht einen Meilenstein der modernen Herzmedizin</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e8fb2c95b5dd09d7291b5a37748652a17"><span style="color:#999999;"><strong>6.000. TAVI-Klappe implantiert:</strong><span>&nbsp;</span>Ein medizinischer Meilenstein für Brandenburg und ein Höhepunkt im Jubiläumsjahr des Sana-Herzzentrums Cottbus – mit beeindruckender Erfolgsbilanz und schnell erholtem Patienten.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e454692a6094b827ae5ab9b97a65f1724"><span style="color:#999999;"><strong>Modernste Herzmedizin:</strong><span>&nbsp;</span>Minimalinvasive TAVI ersetzt die belastende OP am offenen Herzen – präzise, schonend und mit jahrzehntelanger Expertise des interdisziplinären Teams.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e552f4d1f45d5015d3d187c0fc9a0a772"><span style="color:#999999;"><strong>Europäisches Spitzenzentrum:</strong><span>&nbsp;</span>Über 600 TAVI-Prozeduren pro Jahr, internationale Trainingsprogramme und eine Versorgungskette auf höchstem Niveau machen Cottbus zu einer führenden Adresse der modernen Herzmedizin.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>Es ist ein Meilenstein in der Geschichte der modernen Herzmedizin in Brandenburg: Im Sana-Herzzentrum Cottbus wurde jetzt die 6.000. TAVI-Klappe implantiert. Eine Leistung, der die führende Rolle des Hauses in der Herzgesundheit eindrucksvoll bestätigt.&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Patient dieser Jubiläums-OP ist der 74-jährige Hans Starick aus Werben. Nur wenige Stunden nach dem minimalinvasiven Eingriff war er wieder mobil und bereits nach drei Tagen so stabil, dass er nach Hause entlassen werden konnte. „Ich fühle mich gut“, sagt er mit sichtbar großer Erleichterung nur Augenblicke nach der Implantation.&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Warnsignale unterschätzt</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Wie viele Betroffene hatte Hans Starick die Symptome einer verengten und verkalkten Aortenklappe falsch eingeordnet. Atemnot, Leistungsknick und das Gefühl, schneller zu ermüden, schob er auf sein Alter und seinen bewegten Alltag als Taxifahrer. Erst eine verkehrsmedizinische Routineuntersuchung führte ihn zum Kardiologen – und direkt in das Sana-Herzzentrum Cottbus. Dort bestätigte sich die Diagnose: Die Aortenklappe schloss nicht mehr richtig. Das Blut floss zurück in die linke Herzkammer und das Risiko für eine Herzschwäche war bereits deutlich erhöht - so die Diagnose.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4cd3c19b-3052-468e-bfbf-145f237e9dbf/1920_dsc00104_bearb.jpg?86871"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Liebevoll und professionell bereitet das OP-Team Hans Starick auf die Implantation seiner neuen Herzklappe im Hybrid-OP des Sana-Herzzentrum Cottbus vor.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4cd3c19b-3052-468e-bfbf-145f237e9dbf/dsc00104_bearb/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>TAVI: 45 Millimeter, die das Leben verändern</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Früher bedeutete diese Diagnose: Operation am offenen Herzen - Austausch der Aortenklappe. Für viele ältere oder schwerkranke Patienten war dieses Verfahren kaum vertretbar. Zu hoch war das Risiko für Komplikationen. Die TAVI-Methode hat das grundlegend verändert. Über die Leistenarterie wird eine zusammengefaltete Ersatzklappe zum Herzen geführt und millimetergenau platziert – schonend, präzise und unter leichter Sedierung.&nbsp;</span><br><span>45 Millimeter – so groß ist die TAVI Klappe in der Regel – die im entscheidenden Moment über Lebensqualität und Zukunft entscheiden. &nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span><strong>15 Jahre Erfahrung</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Seit 2010 wird die TAVI-Methode in Cottbus angewendet. Chefarzt Dr. Axel Harnath lernte das Verfahren direkt beim Erfinder, Prof. Alain Cribier, und brachte das Wissen gemeinsam mit Herzchirurgen, OP-Pflege, Kardiotechnik und Kardioanästhesie nach Cottbus. Der erste Eingriff dauerte zweieinhalb Stunden, heute liegt die reine Implantationszeit bei 30 Minuten – und das Team führt bis zu vier dieser Prozeduren täglich&nbsp; durch.</span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Teamarbeit auf aller höchstem Niveau</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Die Jubiläums-OP ist ein Symbol für gelebte Spitzenmedizin. Im Hybrid-OP des Cottbuser Herzzentrums greifen alle Abläufe ineinander, jeder Handgriff sitzt. „6.000-mal TAVI schafft man nur gemeinsam“, sagt Chefarzt Dr. Axel Harnath und verweist auf das Zusammenspiel von Kardiologie, Herzchirurgie, Pflege, Kardiotechnik und Anästhesie. Auch das neue Fast-Track-Verfahren – von dem auch Hans Starick profitiert hat – zeigt, wie modern die Versorgung im Cottbuser Herzzentrum inzwischen ist: Direkte Rückverlegung auf die Normalstation, frühe Mobilisation, kürzere Liegezeiten, schnellere Erholung. In der Spitzenklinik fürs Herz gelebte Praxis.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/6ae86acc-eaf6-4e52-9d3d-30335aee44ad/1920_dsc00234_bearb.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><i>Ein finaler Blick, dann die Gewissheit: Die neue Klappe sitzt an Ort und Stelle. Mit geübten Handgriffen wird sie entfaltet und beginnt sofort mit ihrer Arbeit. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/6ae86acc-eaf6-4e52-9d3d-30335aee44ad/dsc00234_bearb/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Europas führendes Zentrum im Herzen der Lausitz</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Heute zählt das Sana-Herzzentrum Cottbus zu den leistungsstärksten TAVI-Zentren Europas. Mehr als 600 minimalinvasive Klappenimplantationen pro Jahr, jahrzehntelange Expertise, internationale Trainingsprogramme und eine Versorgungskette von Pflege, Therapie und Behandlung, die höchsten Qualitätsansprüchen folgt, zeichnen das Zentrum aus. „Die TAVI-Methode ist eine der bedeutendsten Entwicklungen der interventionellen Kardiologie dieses Jahrhunderts“, sagt der Chefkardiologe der gleichzeitig einer von nur 10 Ausbildern dieser Methode in Deutschland ist. „Dass Kollegen weltweit berichten, sie hätten die Methode bei uns in Cottbus gelernt, macht uns stolz.“</span></p><h2 style="margin-left:0px;"><span><strong>Jubiläum mit Strahlkraft</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:justify;"><span>Für Hans Starick bedeutet die 6.000. TAVI nicht nur eine neue Herzklappe – sondern neue Energie für seinen Alltag, seine Familie und seinen Beruf. Für das Cottbuser Herzzentrum ist sie ein Signal im 30. Jubiläumsjahr: Herzmedizin auf höchstem Niveau mitten in der Lausitz – zuverlässig, erfahren und menschlich.</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:justify;">&nbsp;</p><p><span style="color:#999999;"><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus im Herzen der Lausitz bietet medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Qualitätslevel. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Seit der ersten Operation am offenen Herzen am 7. Juni 1995 erbringt ein interdisziplinäres Team Tag für Tag Herzmedizin auf europaweitem Spitzenniveau.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span style="color:#999999;">Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist nicht nur ein Krankenhaus in der Versorgungslandschaft. Es ist der Geburtsort der modernen Herzmedizin in Brandenburg. Seit der ersten Operation am offenen Herzen im Land Brandenburg am 7. Juni 1995 haben interdisziplinäre Teams tausenden Patienten geholfen.<span> </span>Mehr als 100.000 behandelte Patienten, eines der leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa, mehrfach ausgezeichnet als beste Kardiologie im Land Brandenburg, ausgezeichnet als beste Herzchirurgie in Deutschland, höchste Weiterempfehlungsquote aller Herzzentren. Alle diese Fakten stehen für die außergewöhnliche Leistung, die hier seit mehr als 30 Jahren erbracht wird.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><span style="color:#999999;"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,newsroom,TAVI,minimalinvasiv,herz,Herzklappenersatz]]></category>
            <pubDate>Wed, 03 Dec 2025 14:17:19 +0100</pubDate>
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                        <title>Spitzenposition in Europa</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/spitzenposition-in-europa/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/spitzenposition-in-europa/</guid><pp:caseid>718497</pp:caseid><pp:subtitle>Durch die Leiste bis in Herz: Sana-Herzzentrum Cottbus ist inzwischen eines  der leistungsstärksten TAVI-Zentren in ganz Europa</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><span><strong>Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist heute eine der wichtigsten Adressen für die Behandlung von defekten Herzklappen. Bis vor wenigen Jahren war der Austausch einer degenerierten oder undichten Aortenklappe nur durch eine Operation am offenen Herzen möglich. Dabei wurde der Brustkorb geöffnet und der Patient an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen. Für viele ältere, schwerkranke Patienten kam dieses Verfahren nicht in Frage. Zu hoch war das Risiko für Komplikationen während des Eingriffs. Genau hier kommt eine besondere Methode ist Spiel: die TAVI.</strong></span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2885e8cd-a5b8-4498-854c-3da656a79560/1920_tavi-operationistteamwork.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i><span>Interdisziplinäres Teamwork im Hybrid-Saal: Kardiologe Dr. Axel Harnath (r.), Herzchirurg Dr. Volker Herwig (Mitte) und OP-Pflegerin Silva Brauer sorgen für beste Ergebnisse der Prozedur. Eine sprichwörtliche Millimeter-Arbeit.&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></i><span> &nbsp;</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2885e8cd-a5b8-4498-854c-3da656a79560/tavi-operationistteamwork/" target="_blank">Download und Copyright</a><span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p><h2>Chefarzt lernt vom Erfinder der Methode</h2><p><span>Bei dieser minimalinvasiven Methode wird eine neue Aortenklappe über einen Katheter durch die Leistenarterie zum Herzen geführt und dort in der körpereigenen Klappe platziert und verankert. Der Eingriff erfolgt unter leichter Sedierung und örtlicher Betäubung und ist für den Patienten deutlich schonender. Das Cottbuser Herzzentrum zählt zu den leistungsstärksten TAVI-Zentren in Europa. Mit der Erfahrung aus mehr als 5.600 dieser Prozeduren blickt das interdisziplinäre Team heute ruhiger, aber kein Stück gelassener auf das tägliche OP-Programm. Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der TAVI in Cottbus ist die Expertise von Dr. Axel Harnath, dem Chefarzt der Kardiologie. Frühzeitig erkannte er das Potenzial dieser Methode und reiste 2008 mit einem multiprofessionellen Team aus Herzchirurgen, OP-Pflegekräften, Kardiotechnikern und Kardioanästhesisten nach Frankreich, um von niemand Geringerem als dem Erfinder der Methode, Prof. Alain Cribier, persönlich zu lernen. „Ich bin stolz darauf, sagen zu können, dass ich die Methode vom Erfinder selbst gelernt habe“, betont der Cottbuser Chefkardiologe. Dieses Wissen und die Leidenschaft für innovative Behandlungsmethoden brachten er und sein Team mit nach Cottbus.</span></p><h2>Erste Klappe im Jahr 2010 in Cottbus implantiert</h2><p>Bereits zwei Jahre später – im Frühjahr 2010 - wurde die erste TAVI durchgeführt. „Ich war vor dem ersten Eingriff sehr aufgeregt. Wir haben uns Videos angesehen und hatten damals auch einen Proktor, also einen erfahrenen Kollegen, der uns zur Seite stand. Das ganze Team musste gut aufeinander abgestimmt sein“, erinnert sich Dr. Axel Harnath. Der gesamte Eingriff dauerte damals zweieinhalb Stunden. „Wir waren alle angespannt, wir waren durchgeschwitzt und glücklich über diesen Erfolg. Heute, 15 Jahre später, führen wir vier Prozeduren am Tag durch und die reine Implantationszeit liegt bei nur noch 30 Minuten.“ Kein Wunder also, dass das Herzzentrum im Jahr 2018 die Zertifizierung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zum TAVI-Zentrum mit Bravour meistert.</p><h2>Erfahrung und Expertise für Patienten</h2><p>Das Sana-Herzzentrum Cottbus hat sich zu einem der führenden TAVI-Zentren in Europa entwickelt. Bis zu 600 lebensrettende Prozeduren absolviert das interdisziplinäre Team Jahr für Jahr. Dr. Axel Harnath und sein Team geben ihr Wissen und ihre Erfahrung aber auch an andere Kardiologen weiter und tragen so zur Verbreitung dieses Behandlungsverfahrens bei. „Die TAVI-Methode ist die wohl bedeutendste Entwicklung auf dem Gebiet der interventionellen Kardiologie dieses Jahrhunderts“, so Dr. Axel Harnath. „Sie verhilft Patienten, denen bis vor wenigen Jahren nicht mehr geholfen werden konnte, zu neuer Lebensqualität. Ich bin stolz darauf zu wissen, dass Kolleginnen und Kollegen international berichten, dass sie die TAVI-Methode in Cottbus bei mir und meinem Team gelernt haben.“</p><h2>Seite an Seite</h2><p>Der Erfolg der TAVI in Cottbus ist eng mit dem Namen Dr. Axel Harnath verbunden. Sein Engagement, seine Expertise und seine Leidenschaft stehen beispielhaft für jeden im Team, der dazu beigetragen hat, dass das Herzzentrum Cottbus heute zu den führenden Kliniken auf diesem Gebiet zählt. „Eine solche Entwicklung hin zu einem europaweit anerkannten und etablierten Hochleistungszentrum ist Teamwork“, sagt der Chefarzt. Gemeinsam setzt sich die engagierte Profis täglich für die Gesundheit und Lebensqualität der Patienten des Sana-Herzzentrum Cottbus ein – ein wahrhaft herzliches Engagement!</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/12079396-f7f9-4423-8bb1-a2fe75086d39/1920_tavi-klappen.jpg?66037"><p>&nbsp;</p><p><i><span>45 Millimeter, die das Leben verändern: Die TAVI-Klappen sind eine der medizinischen Innovationen, von denen die Patienten des Cottbuser Herzzentrums profitieren.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/12079396-f7f9-4423-8bb1-a2fe75086d39/tavi-klappen/" target="_blank">Download und Copyright</a><span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p><h2><span>45 mm die ein Leben retten</span></h2><p><span>Seit dem Jahr 2010 profitieren Patienten im Herzzentrum Cottbus von der Erfindung der TAVI-Methode. Die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (kurz TAVI) ist heute ein etabliertes Verfahren der interventionellen Kardiologie. Mit der Methode gewinnen Herzpatienten mit verengten oder undichten Herzklappen wieder neue Lebensqualität. Bei einer TAVI wird unter örtlicher Betäubung der Leistengegend mit einer Punktion ein Zugang zur Leisten-Arterie geschaffen. Durch dieses Gefäß transportieren die Kardiologen mit Hilfe eines schmalen Schlauchs (Katheter) eine Ersatzklappe zum Herzen. In fünf Schritten wird aus einer defekten Herzklappe eine gesunde Herzklappe.&nbsp;</span></p><h3><span>So geht das TAVI-Team bei der Implantation der Aortenklappe über die Leiste vor:</span><br>&nbsp;</h3><p><span><strong>Vorbereitung</strong>&nbsp;</span><br><span>Der Patient erhält eine Lokalanästhesie an der Punktionsstelle in der Leiste und ein Beruhigungsmittel, das ihn in einen tiefen Schlaf versetzt. Über einen kleinen Schnitt wird die Oberschenkelarterie freigelegt.</span></p><p><span><strong>Katheter einführen</strong>&nbsp;</span><br><span>Ein dünner Schlauch, der Katheter, wird in die Leistenarterie eingeführt und bis zum Herzen vorgeschoben.</span></p><p><span><strong>Positionierung</strong>&nbsp;</span><br><span>Unter Röntgenkontrolle wird die neue Herzklappe, die sich zusammengefaltet am Ende des Katheters befindet, genau an der Position der alten Aortenklappe platziert.</span></p><p><span><strong>Implantation</strong>&nbsp;</span><br><span>Die neue Klappe wird entfaltet und verankert sich selbst in der alten Klappe. Diese wird dabei zur Seite gedrückt und verbleibt im Körper.</span></p><p><span><strong>Kontrolle</strong>&nbsp;</span><br><span>Nach der Implantation wird die Funktion der neuen Klappe mittels Röntgensicht überprüft. Der Katheter wird entfernt und der Zugang in der Leiste verschlossen.</span></p><p><span><strong>Über das Sana-Herzzentrum Cottbus</strong></span></p><p><span>Das Sana-Herzzentrum Cottbus ist ein modernes Krankenhaus, das auf die Versorgung von kardialen Erkrankungen spezialisiert ist. Die Klinik im Herzen der Lausitz bieten medizinisch-pflegerische Leistungen auf höchstem Niveau. Jährlich lassen sich mehr als 4.500 Patienten herzchirurgisch und kardiologisch stationär durch die versierten Mediziner behandeln. Moderne Technik und innovative Therapiekonzepte für den Patienten gewährleisten größtmögliche Sicherheit und beste Langzeitergebnisse. Dabei steht das Sana-Herzzentrum Cottbus für ausgezeichnete Herzmedizin und erreicht im Ranking Deutschlands beste Krankenhäuser bundesweit Platz 2. Die Klinik für Herzchirurgie ist im Jahr 2022 bereits das dritte Mal in Folge als beste Herzchirurgie Deutschlands vom FAZ-Institut auszeichnet worden. Bei der Anwendung der kathetergestützten Aortenklappenimplantation (TAVI) über die Leistenvene zählt die Cottbuser Spezialklinik mit mehr als 5.000 behandelten Patienten sogar zur Weltspitze.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,herzchirurgie,wissen fuer herz,Herzzentrum,newsroom,TAVI,Dr. Axel Harnath,Aortenklappe]]></category>
            <pubDate>Wed, 13 Aug 2025 11:01:27 +0200</pubDate>
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                        <title>Klappe die Dritte! Behandlung bei Herzklappenerkrankungen</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/klappe-die-dritte-behandlung-bei-herzklappenerkrankungen/</guid><pp:caseid>583956</pp:caseid><pp:subtitle>Warum Patienten mit Herzklappenerkrankungen im Sana-Herzzentrum Cottbus gut aufgehoben sind</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Um zu erklären, warum das Sana-Herzzentrum Cottbus heute eine der besten Kliniken für die Behandlung von defekten Herzklappen ist, müssen wir ein paar Jahre zurückreisen, nach Nordfrankreich. Im April 2002 gelang dem französischen Mediziner Alain Cribier in Rouen erstmals die Implantation einer Herzklappe über die Leistenaterie. Er hatte sich jahrelang auf den Eingriff vorbereitet, der damals in der Fachwelt als sehr gewagt, wenn nicht gar verrückt galt. Doch Cribiers Wagemut zahlte sich aus. Er rettete nicht nur dem damaligen Patienten das Leben, er ermöglichte hochbetagten Patienten erstmals die Chance auf eine neue Herzklappe, die bisher aufgrund ihres altersbedingten hohen OP-Risikos, als nicht behandelbar galten.</strong></p><p><span style="text-align:left;">Das Verfahren, das heute unter dem Kürzel TAVI (siehe Infokasten) bekannt ist, gilt als Goldstandard bei der Aortenklappen-Behandlung von Risikopatienten. Bis zu Alain Cribiers Pionierleistung war ein Ersatz der Herzklappe ausschließlich über einen chirurgischen Eingriff mit Öffnung des Brustkorbs und Einsatz der Herz-Lungen-Maschine möglich. Für hochbetagte Patienten und solche mit schweren Begleiterkrankungen war das Risiko für diese Operation zu groß. Dank des schonenden TAVI-Verfahrens, bei dem die neue Herzklappe über einen Katheter in örtlicher Betäubung eingesetzt wird, kann ihnen nun geholfen werden.</span></p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</h3><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Klappe, die erste: Vom Pionier gelernt</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Den Großteil der TAVIs am Cottbuser Herzzentrum verantwortet Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie gemeinsam mit Oberarzt Dr. Volker Herwig. 2008 reiste der Chefarzt gemeinsam mit ihm und weiteren Kollegen nach Frankreich, um vom Pionier Alain Cribier das Verfahren zu erlernen. Mit Erfolg: Schon 2010 wurde die erste TAVI am Herzzentrum in Cottbus durchgeführt. „Ich bin stolz darauf, dass ich behaupten kann, die Methode vom Erfinder selbst gelernt zu haben,“ blickt Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie, zurück. Mittlerweile ist er selbst Lehrer für angehende Mediziner, weist sie in die hohe Kunst der Kardiologie ein. Zudem gibt er seine Expertise national und international auf Kongressen weiter: „Ich bin stolz auf mein gesamtes Team im Sana-Herzzentrum Cottbus, dass wir heute diejenigen sind, die andere interventionelle Kardiologen in der minimalinvasiven Klappentherapie ausbilden. Damit leistet unser interdisziplinäres Team – jeder mit seiner Expertise – zum einen wichtige medizinische Arbeit für die Patienten, die sich bei uns in Cottbus behandeln lassen, gleichzeitig aber auch für Menschen in der gesamten Bundesrepublik.“</p><p><span style="text-align:left;">Da das Herzzentrum zu den führenden Häusern bei der Behandlung von Herzklappenfehlern gehört, kommen immer wieder Kardiologen in die Lausitz, um hier von den Experten zu lernen. Denn es dürfte nur wenige Kliniken in Europa mit mehr Erfahrung geben.&nbsp; Vor wenigen Wochen erfolgte ein besonderes Jubiläum: die 4.000. TAVI-Prozedur. „Dafür gilt mein herzlicher Dank allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die maßgeblich mit dazu beigetragen haben, dass unser Herzzentrum diese tolle Leistung heute erreichen konnte und zurecht zu den Spitzenkliniken in der gesamten Bundesrepublik und sogar europaweit zählt. Meinen herzlichen Glückwunsch dem Team und uns allen. Wieder einmal zeigt sich: Im Sana-Herzzentrum Cottbus sind die Herzen unserer Patienten in den besten Händen!“, gratuliert Geschäftsführerin Jean Franke dem Team. Das Cottbuser Haus ist das einzige zertifizierte TAVI-Zentrum der Lausitz, die nächsten Kliniken mit Zertifizierung finden sich in Berlin und Leipzig. Cottbus war 2016 eines der ersten Häuser bundesweit, das die Zertifizierung erhielt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4f5334dc-425a-47a8-86a2-a7bb442b4ad5/1920_img-99812.jpg?10000"><p><span style="text-align:left;">Das minimalinvasive Verfahren zum Ersatz der größten Herzklappe, der Aortenklappe, das heute unter dem Kürzel TAVI (siehe Infokasten) bekannt ist, gilt als Goldstandard bei der Aortenklappen-Behandlung von Risikopatienten. Mit geübten Handgriffen implantiert das TAVI Team den oftmals Hochrisikopatienten innerhalb weniger Minuten eine neue Hertklappe und sorgt so für schnelle Hilfe bei Herzbeschwerden.&nbsp;</span></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/4f5334dc-425a-47a8-86a2-a7bb442b4ad5/img-99812.jpg?10000" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download</span></a></p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</h3><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Klappe, die zweite: Jubiläum und Zertifikat</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Im August dieses Jahres kam eine weitere Auszeichnung durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie hinzu: die Zertifizierung als Mitralklappenzentrum. Geschäftsführerin Jean Franke: „Das Zertifikat ist Ausdruck der hohen Qualitätsansprüche und des großen Erfahrungsschatzes unserer Ärzte- und Pflegeteams. Sie alle machen ihre tägliche Arbeit nicht für Zertifikate und Urkunden – aber diese Auszeichnungen sind eine tolle Wertschätzung ihrer Arbeit.“ Die Kriterien der Zertifizierungen seien unheimlich hoch gesteckt, so Franke: „Deshalb freut es mich umso mehr, dass der Zertifizierungsbericht so anerkennend und objektiv ist. Sie alle machen eine wunderbare Arbeit und leisten großartiges für unsere Patienten. Dabei verkörpern sie Tag für Tag, dass multiprofessionelle Teams für unsere Patienten das beste Behandlungsergebnis erreichen.“</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Neben der Aortenklappe ist die Mitralklappe am häufigsten von einem Defekt betroffen. Bis vor wenigen Jahren war zwingend ein chirurgischer Eingriff notwendig, um eine undichte Mitralklappe zu rekonstruieren. Mittlerweile können ausgewählte Patienten mit dem sogenannten MitraClip-Verfahren versorgt werden. Dabei wird eine zwölf Millimeter kleine Metallklammer über einen Katheter von der Leistenvene zum Herzen geführt und an der undichten Herzklappe befestigt. Die Klammer verbindet die beiden Segel der Mitralklappe so, dass diese wieder richtig schließen. Das Verfahren erfolgt bei schlagendem Herzen. Für das Team um die leitende Oberärztin Dr. Kristin Rochor und Oberarzt Dr. Volker Herwig braucht es daher Fingerspitzengefühl und Erfahrung. Anfang 2022 konnte das Herzteam das 500. Herz mit einem MitraClip versorgen.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Das interdisziplinäre Team ist sozusagen das Herzstück der Klappenversorgung. Hier entscheiden Kardiologen, Herzchirurgen und Kardioanästhesisten gemeinsam, welche Behandlung für den Patienten optimal ist. Denn während bei Risikopatienten die interventionelle Versorgung über den Venenzugang der Goldstandard ist, ist für jüngere Patienten oft der chirurgische Ersatz oder die Rekonstruktion der schwächelnden Herzklappe die bessere Wahl.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Für den Ernstfall immer gerüstet</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Wenn sich erst auf dem OP-Tisch herausstellt, dass zwischen kardiologischem und chirurgischem Eingriff geswitcht werden muss, ist das innerhalb kürzester Zeit möglich. Denn das Herzzentrum verfügt über mittlerweile zwei Hybridsäle mit entsprechender Ausstattung und ist dank hochqualifiziertem und erfahrenem Ärzte- und Pflegeteam jederzeit in der Lage die Methode zum Wohl des Patienten zu ändern. Die Herz-Lungen-Maschine steht für den Notfall bei jeder Prozedur bereit. Die Zusammenarbeit mit OP-Pflege, Kardiotechnik, erfahrenen Echokardiografen und Kardioanästhesisten ist das Erfolgsrezept im Cottbus Herzzentrum.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Diese vertrauensvolle Teamarbeit über Fachdisziplinen hinweg und die Bereitschaft, stets neueste medizinische Verfahren auszuprobieren, macht das Sana-Herzzentrum Cottbus zu einem der führenden Häuser der Herzmedizin. Das bestätigen übrigens auch die Patienten selbst. In Online-Foren, erhält das Haus regelmäßig sehr gute Bewertungen, die Weiterempfehlungsrate liegt bei fast 100 Prozent. Erst im Frühjahr hat die Herzchirurgie zum dritten Mal in Folge den Spitzenplatz beim FAZ-Ranking der besten Krankenhäuser Deutschlands erhalten.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Klappe, die dritte: Innovation im Stillen</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Und von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt hat man am Haus eine weitere medizinische Innovation etabliert. Seit 2021 können über das Clip-Verfahren undichte Trikuspidalklappen versorgt werden. Das Verfahren ist erst vor Kurzem für den regulären Betrieb zugelassen worden. „Wir in Cottbus haben aufgrund unserer langjährigen Erfahrung mit dem MitraClip-System bereits während der Entwicklungsphase die ersten Prozeduren durchführen können“, berichtet Dr. Kristin Rochor. So ist das Sana-Herzzentrum Cottbus heute eines der Krankenhäuser mit der höchsten Kompetenz auf diesem Gebiet.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Damit können in der Cottbuser Spezialklinik drei von vier Herzklappen interventionell behandelt werden. Mehr geht nicht. Denn eine Schädigung der vierten Herzklappe – der Pulmonalklappe – ist in der Regel auf einen angeborenen Herzfehler zurückzuführen und wird schon im Kindesalter operiert. Die Behandlung von Kinderherzen allerdings ist neben der Herztransplantation das Einzige, was die Spezialisten in Cottbus den Kollegen mit mehr Erfahrung auf diesem Gebiet überlassen. Als Erwachsener mit Herzklappen-Fehler aber ist man im Herzzentrum in den wohl erfahrensten Händen Brandenburgs.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;"><strong>Zu den Verfahren</strong></span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#00AEC2;"><strong>TAVI: Durch die Hüfte zum Herzen</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Ein undichte (Insuffizienz) oder verengte (Stenose) Herzklappe gehört zu den häufigsten Herzerkrankungen. Ein gängiges Verfahren der interventionellen Kardiologie ist die Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI). Unter örtlicher Betäubung und Röntgensicht wird die Ersatzklappe über einen kleinen Zugang an der Leiste durch die Oberschen­kel-Arterie zum Herzen transportiert und in die verkalkte Herzklappe implantiert. Diese schonende OP-Methode erspart hochbetagten Risikopa­tienten eine große, konventionelle Operation, bei der das Brustbein geöffnet werden müsste und der Anschluss an eine Herz-Lungen-Maschine nötig wäre.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#00AEC2;"><strong>Dreifach ausgezeichnet: Der Weg zur Zertifizierung</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bereits drei Prüfverfahren der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie hat das Sana-Herzzentrum Cottbus erfolgreich gemeistert und ist jetzt zertifiziert: als Stätte der Zusatzqualifikation interventionelle Kardiologie, als TAVI-Zentrum und als Mitralklappenzentrum. Die Leitlinien sehen strenge Kriterien und Standards für die Zertifizierung vor, die von unabhängigen Gutachtern vor Ort überprüft werden. Dazu gehören eine Mindestanzahl an jährlichen Eingriffen, ein Herz-Team aus Kardiologen, Herzchirurgen, Spezialisten im Bereich Echokradiographie und Kardioanästhesisten, Erfahrung bei der Behandlung von Risikopatienten und das Vorhandensein eines Hybridsaals. Im jüngsten DGK-Zertifizierungsbericht heißt es über das Herzzentrum anerkennend: „Es gibt im Hause eine Vergleichsweise hohe Zahl befähigter Mitarbeiter mit interventionellen Echokenntnissen. Die interne Qualitätssicherung und Analyse der Interventionsergebnisse ist sehr gut umgesetzt, die präsentierte Krankenhausmortalität des Zentrums ist vergleichsweise niedrig.“</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,herzmedizin,kardiologie,TAVI,Aortenklappe,Herzzentrum,Mitralklappe,MitraClip,TriClip,Trikuspidalklappe]]></category>
            <pubDate>Sun, 23 Oct 2022 21:32:00 +0200</pubDate>
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