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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 21:28:38 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 17 Sep 2025 14:37:32 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Herzinsuffizienz: Telemedizin kann Leben retten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/herzinsuffizienz-telemedizin-kann-leben-retten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/herzinsuffizienz-telemedizin-kann-leben-retten/</guid><pp:caseid>706350</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Telemedizinische Mitbetreuung führt zu geringerer Sterblichkeit und weniger Einweisungen ins Krankenhaus. Zu dem Ergebnis kommen Studien bei Patienten mit chronischer Herzschwäche. Die Sana-Experten am Herzzentrum Dresden blicken mittlerweile auf mehr als zehn Jahre Erfahrung mit über 5.000 betreuten Patienten zurück.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Laut dem Statistischen Bundesamt&nbsp;<a href="https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Todesursachen/Tabellen/sterbefaelle-herz-kreislauf-erkrankungen-insgesamt.html" target="_blank">Destatis</a> verstarben im Jahr 2023 etwa 38.000 Menschen an Herzinsuffizienz. Diese Erkrankung rangiert mit einem Anteil von fast elf Prozent auf Platz drei der Todesursachen durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Der&nbsp;<a href="https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/publikationen-und-medien/herzbericht" target="_blank">Herzbericht</a> 2024 zeigt, dass Herzinsuffizienz nicht nur die häufigste Einzeldiagnose für stationäre Krankenhausbehandlungen in Deutschland ist, sondern auch eine Hauptursache für den plötzlichen Herztod darstellt.&nbsp;</p><h2>Ein schwaches Herz entwickelt sich über eine lange Zeit</h2><p>Chronische Herzinsuffizienz entwickelt sich nicht über Nacht, sondern ist oft die Folge von Vorerkrankungen wie verengten Herzkranzgefäßen (koronare Herzkrankheit), Herzinfarkt oder Herzklappenerkrankungen. Da eine Herzschwäche häufig schleichend beginnt, werden erste Anzeichen wie eine nachlassende Leistungsfähigkeit und Atemnot von vielen Menschen nicht ernstgenommen. Betroffene gehen häufig erst in einem fortgeschrittenen Stadium der Erkrankung zum Kardiologen. Patienten mit einer chronischen Herzinsuffizienz müssen oft ins Krankenhaus, ihre Lebensqualität ist in der Regel deutlich reduziert und die Sterblichkeit hoch.&nbsp;</p><p>Professor Axel Linke, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am Herzzentrum Dresden, Universitätsklinik an der Technischen Universität Dresden, sagt: „Viele unserer Patienten leiden bereits an einer chronischen Herzschwäche. Ist die Insuffizienz des Herzmuskels schon weit fortgeschritten und das Risiko hoch, können wir den Patienten ein telemedizinisches Monitoring anbieten. Damit lässt sich eine Verschlechterung des Gesundheitszustands frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Das kann Leben retten.“</p><h2>Versorgung von Risikopatienten</h2><p>Den Nutzen der Telemedizin für Patienten mit Herzerkrankungen belegte die&nbsp;<a href="https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/fontane_studie_telemedizin_rettet_leben_von_herzpatienten" target="_blank">Fontane-Studie</a> schon vor einigen Jahren. Aufgrund der Datenlage beschloss der <a href="https://www.g-ba.de/" target="_blank">Gemeinsame Bundesausschuss</a> G-BA Ende 2020, die telemedizinische Versorgung in die Regelversorgung von Hochrisikopatienten zu überführen. Der&nbsp;<a href="https://www.g-ba.de/beschluesse/4648/" target="_blank">Beschluss</a> trat zum 31. März 2021 in Kraft. Die Entscheidung für die telemedizinische Mitbetreuung liegt bei den primär behandelnden Ärzten, die mit einem kardiologisch geführten Telemedizinzentrum zusammenarbeiten. Weitere Hinweise für Ärztinnen und Ärzte zum Telemonitoring von Herzinsuffizienz gibt es auf der Seite der Kassenärztlichen Bundesvereinigung&nbsp;<a href="https://www.kbv.de/html/themen_57030.php" target="_blank">KBV</a>. Für folgende Patienten ist das Telemonitoring laut&nbsp;<a href="https://www.kbv.de/media/sp/QS-V_TmHi.pdf" target="_blank">Vereinbarung</a> zwischen der KBV und dem GKV-Spitzenverband zugelassen:</p><ul><li>Es liegt eine Herzinsuffizienz im Stadium zwei oder drei der NYHA-Klassifikation mit einer Auswurfleistung (Ejektionsfraktion) von weniger als 40 Prozent vor.</li><li>Der Patient ist Träger eines implantierten kardialen Aggregates oder ist im zurückliegenden Jahr wegen einer kardialen Dekompensation, das heißt einer Verschlechterung der Herzschwäche, stationär behandelt worden.</li><li>Die Herzinsuffizienz wird leitliniengerecht behandelt.</li><li>Es sind keine Faktoren erkennbar, die die Gewährleistung einer Übertragung der Monitoringdaten verhindern oder gefährden oder die das Selbstmanagement des Patienten behindern würden.</li></ul><p>Oberärztin Julia Mayer erklärt: „Wir arbeiten eng mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen zusammen. Uns ist es wichtig, die Behandlung und die telemedizinische Betreuung zusammen mit den ambulant tätigen Ärzten zu koordinieren.“</p><p>Für die telemedizinische Betreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz ist ein Team aus Spezialisten gefragt. Die Einrichtungen müssen neben einer einwandfreien technischen Funktionalität auch einheitliche Prozess- und Qualitätsstandards sicherstellen. Dafür hat die <a href="https://dgk.org/" target="_blank">Deutsche Gesellschaft für Kardiologie</a> DGK in einem&nbsp;<a href="https://leitlinien.dgk.org/files/2021_positionspapier_zertifizierung_telemedizinzentren.pdf" target="_blank">Positionspapier</a> die entsprechenden Kriterien festgelegt. Das Herzzentrum Dresden bereitet sich derzeit auf die Zertifizierung zum Telemedizinzentrum der DGK vor.&nbsp;</p><h2>Telemonitoring in der Praxis</h2><p>Im ersten Schritt müssen die Patienten im Umgang mit dem telemedizinischen Überwachungsgerät, Experten sprechen von einem Transmitter, eingewiesen und geschult werden. Die Datenübertragung an das Telemedizinzentrum erfolgt automatisch ohne Zutun des Patienten – in der Regel nachts sowie bei Bedarf zusätzlich durch den Patienten initiiert während des Tages. Der Vorteil ist die unmittelbare Analyse der Daten, die bei Auffälligkeiten oder Hinweisen auf ein ernstes Problem sofort ein Warnsignal melden. Die Spezialisten im Telemedizinzentrum können diese dann sichten hinsichtlich eines möglichen Handlungsbedarfs interpretieren sowie entsprechende Maßnahmen einleiten.</p><p>Die telemedizinische Funktionsanalyse bei Herzinsuffizienzpatienten erfolgt über implantierbare kardiale Aggregate oder externe Messgeräte zur Erfassung verschiedener Parameter, zum Beispiel Blutdruck, Körpergewicht, EKG sowie subjektiver Gesundheitszustand. So werden zahlreiche medizinische Daten erfasst, die in Kombination mit anderen Messungen und einem Fragebogen ein umfassendes Monitoring der Betroffenen ermöglichen.</p><h2>Engagement in der Forschung</h2><p>Die Spezialisten am Herzzentrum Dresden engagieren sich zudem in der Forschung. Derzeit läuft die sogenannte&nbsp;<a href="https://www.g-ba.de/studien/erprobung/passport-hf-studie/" target="_blank">PASSPORT-HF</a> Studie, die sich mit der Frage beschäftigt, ob sich die Therapie von Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz im NYHA-Stadium III optimieren lässt, wenn der Blutdruck kontinuierlich über einen implantierten Sensor in der Lungenarterie gemessen und überwacht wird. Das Herzzentrum Dresden gehört aufgrund der hohen Expertise zu den Studienzentren, die die vom G-BA festgelegten Anforderungen für die Studie erfüllen. Für Geschäftsführer Oliver Wehner ist die Beteiligung an Forschungsprojekten eine Herzensangelegenheit: „Forschung trägt zur Verbesserung der Patientenversorgung bei. Das Herzzentrum Dresden leistet dazu einen wichtigen Beitrag.“</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/98076309-b717-4b54-8430-9648cb408d04/1920_250410telemedizinhzdzusammenarbeit.png?10000"><p><i>Niedergelassene Ärzte und Telemonitoringzentrum arbeiten zusammen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/98076309-b717-4b54-8430-9648cb408d04/250410telemedizinhzdzusammenarbeit/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2ef17f7f-f6e7-446a-b549-90d7b418ffe3/1920_250410telemedizinhzdablauf.png?10000"><p><i>Im Ernstfall erhalten die Herzspezialisten Warnmeldungen und können weitere Maßnahmen einleiten.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2ef17f7f-f6e7-446a-b549-90d7b418ffe3/250410telemedizinhzdablauf/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bb48f4b6-cb34-4296-91e8-960545e84d3e/1920_250410telemedizinhzderfassungderparameter.png?10000"><p><i>Beim Telemonitoring werden zahlreiche Parameter erfasst.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bb48f4b6-cb34-4296-91e8-960545e84d3e/250410telemedizinhzderfassungderparameter/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Dresden,herz,Telemedizin,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 20 May 2025 08:42:42 +0200</pubDate>
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                        <title>Digital verbunden – mit dem Herz</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/digital-verbunden--mit-dem-herz/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/digital-verbunden--mit-dem-herz/</guid><pp:caseid>706352</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Wenn Harald Rietschel morgens aufwacht, war sein kleiner Helfer längst aktiv. Still und zuverlässig hat der Transmitter auf dem Nachttisch über Nacht Rietschels Gesundheitsdaten an das Herzzentrum Dresden geschickt – noch bevor der 69-jährige Rentner aus dem ostsächsischen Sebnitz selbst spürt, wie es ihm geht. Das Gerät ist kaum größer als ein WLAN-Router und gibt ihm ein großes Stück Sicherheit zurück.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Kurz vor dem Ruhestand vor vier Jahren ging es los. Der Metzgermeister fühlte sich immer schwächer, weniger leistungsfähig und litt unter Atemnot. Die Diagnose im Herzzentrum Dresden: fortschreitende Herzschwäche und Herzrhythmusstörungen.&nbsp;Dem Sebnitzer wurde operativ zunächst eine neue Herzklappe eingesetzt, wenige Wochen später ein Herzschrittmacher.&nbsp;</p><h2>Wenn das Herz seine Kraft verliert</h2><p>„Eine Herzschwäche – Herzinsuffizienz genannt – ist oft gepaart mit Herzrhythmusstörungen“, erklärt Julia Mayer, kardiologische Oberärztin am Herzzentrum Dresden. „Das Herz schlägt dann nicht mehr synchron, vergrößert sich und verliert an Kraft –&nbsp;es wird überdehnt, was die Schwäche zusätzlich verstärkt“, so die Rhythmologin. Eine Herzinsuffizienz ist keine seltene Diagnose. Sie betrifft Millionen Menschen, besonders im höheren Alter. „Häufig ist die Herzschwäche erworben – etwa nach einem Herzinfarkt oder durch jahrelangen Bluthochdruck“, sagt Julia Mayer.</p><p>Bei einer fortgeschrittenen Herzschwäche, wie im Fall von Harald Rietschel, kann die sogenannte kardiale Resynchronisationstherapie helfen. Mithilfe eines speziellen Schrittmachers erhält das vergrößerte und geschwächte Herz notwendige Impulse, um gleichmäßig und synchron zu schlagen, was die Pumpleistung sowie die Leistungsfähigkeit verbessert. Der Schrittmacher selbst ist meist nur so groß wie eine Streichholzschachtel, wird unterhalb des Schlüsselbeins implantiert und mit Sonden, die über die Schlüsselbeinvene geführt werden, mit dem Herz verbunden. Gerät das Herz aus dem Takt, gibt der Schrittmacher einen elektrischen Impuls ab, um die Herzkammern wieder in einen Gleichtakt zu bringen – wie ein Dirigent, der das Orchester zusammenhält. „Die Patienten bemerken es meistens gar nicht, wenn der Schrittmacher aktiv wird“, erklärt Julia Mayer.&nbsp;</p><h2>Medizinische Betreuung rund um die Uhr – aus der Ferne</h2><p>Doch mit der Implantation allein ist es nicht getan. Entscheidend ist eine kontinuierliche Nachsorge. Und genau hier kommt die Telemedizin ins Spiel. Patientinnen und Patienten, die ein kardiales Implantat wie einen Herzschrittmacher erhalten, können so unkompliziert aus der Ferne überwacht werden.<br>&nbsp;<br>Das funktioniert ganz einfach. Die Patienten erhalten einen Transmitter für zu Hause. Die Betroffenen sollen das Gerät dann an einem festen Ort aufstellen, an dem sie sich regelmäßig zu einer bestimmten Uhrzeit aufhalten – oft im Schlafzimmer. Das Implantat verbindet sich nachts automatisch mit dem Transmitter und tauscht Daten über die Herzaktivität und technische Daten zur Implantatfunktion aus. Der Transmitter wiederum sendet diese Daten verschlüsselt direkt an das Herzzentrum Dresden.&nbsp;</p><p>„Gerade bei chronischer Herzschwäche kann sich der Zustand von einem Tag auf den anderen dramatisch verschlechtern“, sagt Julia Mayer. „Durch das kontinuierliche Monitoring erkennen wir frühzeitig, wenn Werte entgleisen – bevor es zu einem Notfall kommt.“ Etwa 150 bis 200 auffällige Übertragungen gehen pro Tag im Herzzentrum ein. Sie werden durch eine spezielle Software vorsortiert, anschließend direkt von erfahrenen Medizinerinnen und Medizinern bewertet und im Zweifel wird der Patient unmittelbar kontaktiert und einbestellt.</p><p>Wie gut das funktioniert, hat sich auch bei Harald Rietschel erst vor ein paar Wochen gezeigt: Die Telemedizin-Daten wiesen darauf hin, dass eine der Sonden den Impuls des Schrittmachers offenbar nicht mehr richtig steuern konnte. Auch Rietschel selbst spürte, dass etwas nicht stimmte. „Ich war schlapp und nicht mehr leistungsfähig“, erzählt er.&nbsp;Der Anruf aus dem Herzzentrum ließ nicht lange auf sich warten: Man habe Auffälligkeiten festgestellt, er solle bitte zur Kontrolle kommen. Im Rahmen eines ambulanten Termins wurde das Gerät neu programmiert – mit Erfolg. „Die Verbesserung kam schnell und ich war sehr erleichtert“, so der Patient.</p><h2>Kein Ersatz, sondern kluge Ergänzung</h2><p>Wichtig ist jedoch zu wissen, dass das telemedizinische System kein Notfallsystem ist. „Wir können Veränderungen zwar früh erkennen, aber wir können die Implantate nicht fernsteuern und zum Beispiel einen Impuls auslösen“, erklärt Julia Mayer. „Eine neue Programmierung oder Anpassung des Implantats muss immer hier vor Ort geschehen.“&nbsp;</p><p>Unabhängig davon haben die Patientinnen und Patienten jederzeit die Möglichkeit, auch selbst aktiv Daten zu übertragen, wenn sie das Gefühl haben, etwas sei nicht in Ordnung. Julia Mayer berichtet von einem sehr eindrücklichen Beispiel: „Eine Patientin meldete sich selbst bei uns, weil sie sich unwohl fühlte. Ihre übertragenen Daten waren auffällig und es stellte sich heraus, dass sie eine neue, akute Herzrhythmusstörung hatte. Wir konnten sofort reagieren und ihr helfen.“&nbsp;</p><p>Aber nicht nur im Ernstfall profitieren Patientinnen und Patienten von der telemedizinischen Überwachung.&nbsp;Viele Wege in die Klinik lassen sich durch das Monitoring vermeiden. Für viele Menschen mit Herzinsuffizienz bedeutet das: weniger Krankenhausaufenthalte, mehr Sicherheit im Alltag. Routinekontrollen vor Ort gibt es natürlich weiterhin – je nach Krankheitsbild alle sechs oder zwölf Monate. Auch Hausärztinnen und Hausärzte bleiben wichtige Ansprechpersonen. „Die Telemedizin ersetzt niemanden“, betont Mayer. „Sie erweitert das Netz der Versorgung – besonders für chronisch kranke Menschen.“</p><h2>Innovation bringt Entlastung&nbsp;</h2><p>Gerade in Regionen mit ausgedünnter medizinischer Infrastruktur ist das ein echter Fortschritt. „Wir sehen uns als Herzzentrum in der Verantwortung, innovative Versorgungskonzepte nicht nur zu erforschen, sondern auch in die Fläche zu bringen“, sagt Oliver Wehner, Geschäftsführer des Herzzentrums Dresden. „Die Telemedizin hilft uns, Menschen dort zu erreichen, wo es keine wohnortnahe Fachversorgung mehr gibt.“ Ein Großteil der mittlerweile 1.500 Patientinnen und Patienten, die am Herzzentrum Dresden telemedizinisch überwacht werden, lebt im ländlichen Raum. Manche wohnen 100 Kilometer oder weiter entfernt, andere kommen gar nicht mehr selbstständig in die Stadt. Für sie ist die digitale Anbindung ein Gewinn an Lebensqualität und eine Brücke zu spezialisierter Medizin.</p><h2>Blick in die Zukunft: smarter, schneller, vorausschauender</h2><p>Die Perspektiven sind vielversprechend: Künstliche Intelligenz könnte künftig noch schneller Auffälligkeiten in den Daten erkennen und dabei helfen, Risikoprofile individueller zu bewerten. Neue Sensoren zur Gewichtskontrolle oder zur Erfassung von Atemmustern könnten weitere Einblicke geben. Sogar die Stimme eines Menschen – ihre Klangfarbe, das Atemtempo und der Sprechfluss – wird derzeit als Frühindikator für Herzprobleme erforscht. „Wir stehen erst am Anfang“, sagt Julia Mayer. „Aber das Potenzial ist riesig. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten möglichst lange stabil zu halten und Krankenhausaufenthalte zu vermeiden.“</p><h2>Fazit: Mehr Kontrolle, weniger Angst</h2><p>Für Menschen wie Harald Rietschel bedeutet das: mehr Kontrolle, weniger Angst. Und ein Alltag, der wieder Alltag sein darf. „Ich muss nicht ständig an meine Krankheit denken“, sagt er. „Ich weiß: Da ist jemand, der aufpasst.“&nbsp;</p><p>Mehr Informationen zur Abteilung für Rhythmologie am Herzzentrum Dresden:&nbsp; <a class="ck-anchor" id="https://www.sana.de/herzzentrum-dresden/medizin-pflege/rhythmologie" name="https://www.sana.de/herzzentrum-dresden/medizin-pflege/rhythmologie" href="https://www.sana.de/herzzentrum-dresden/medizin-pflege/rhythmologie" target="_blank">https://www.sana.de/herzzentrum-dresden/medizin-pflege/rhythmologie</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2530219f-c388-432f-8d55-749daa114ba0/1920_250505telemedizinhzdaumlrztinklaumlrtpatientauf.jpg?10000"><p><i>Telemedizin am Herzzentrum Dresden: Patientenaufklärung und -beratung.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2530219f-c388-432f-8d55-749daa114ba0/250505telemedizinhzdaumlrztinklaumlrtpatientauf/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/17c8ed22-5e8a-4311-9929-5b90998a15fc/1920_250505telemedizinhzdaumlrztinuntersuchtpatient.jpg?10000"><p><i>Oberärztin Julia Mayer untersucht den Patienten.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/17c8ed22-5e8a-4311-9929-5b90998a15fc/250505telemedizinhzdaumlrztinuntersuchtpatient/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/62cb0766-0e61-44c7-b2cb-37790f0ef5c0/1920_250505telemedizinhzdaumlrztinundpatientvordemmonitor.jpg?10000"><p><i>Die Ärztin erklärt dem Patienten die Vorgehensweise am Monitor.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/62cb0766-0e61-44c7-b2cb-37790f0ef5c0/250505telemedizinhzdaumlrztinundpatientvordemmonitor/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dcc6a841-3e32-4428-9205-2079acf8c3f6/1920_250505telemedizinhzdgeraumltfuumlrpatient.jpg?10000"><p><i>Der Patient bekommt ein Gerät für zu Hause.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/dcc6a841-3e32-4428-9205-2079acf8c3f6/250505telemedizinhzdgeraumltfuumlrpatient/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Dresden,herz,Telemedizin,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 20 May 2025 08:41:14 +0200</pubDate>
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                        <title>Landespolitiker informieren sich zur Digitalisierung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/landespolitiker-informieren-sich-zur-digitalisierung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/landespolitiker-informieren-sich-zur-digitalisierung/</guid><pp:caseid>651219</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Das Sana-Krankenhaus Hürth hatte den CDU-Fraktionsvorsitzenden Thorsten Schick und den Landtagsabgeordneten Thomas Okos zu Gast. Das Haus ist auf dem Weg, zu einer der digitalsten Kliniken in Deutschland zu werden.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Der Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag NRW, Thorsten Schick, und Thomas Okos, Mitglied des Landtags für die CDU, besuchten Anfang Juli das Sana-Krankenhaus Hürth, um sich über die Digitalisierungsprojekte des Hauses zu informieren. Die kaufmännischen Direktorin Hannah Kador und Geschäftsführer Michael Weckmann wurden bei dem bereits zu Jahresbeginn abgesprochenen Termin durch Chefärzte und Leitende Ärzte sowie Sana-Vorständin und Chief Transformation Officer (CTO) Stefanie Kemp unterstützt.</span></p><p><span>Zentrale Aspekte waren das Telemedizin- und Patientendatenmanagement-System (PDMS) „Mona“ auf der Intensivstation und die derzeitige Entwicklungsarbeit mit dem Start-Up „Avelios“ für ein komplett neues Krankenhaus-Arbeitsplatz-System (KAS). In beiden Projekten ist das Sana-Krankenhaus Hürth Pilothaus und mit seinen Mitarbeitenden maßgeblich an den Fortschritten beteiligt. Zunächst erläuterten Professor Dr. Gisbert Knichwitz, Chefarzt der Anästhesie und Intensivmedizin, und Georg Griesemann vom Hersteller clinomic das System „Mona“. An jedem der zwölf Intensivbettenplätze ist ein Monitor installiert, über den eine Direktschaltung zu externen Experten aufgebaut werden kann und der Austausch von Patientendaten möglich ist. Thomas Okos und Thorsten Schick konnten sich vor Ort von der Funktionalität des Systems überzeugen. In der telemedizinischen Videoschaltung zu Dr. Arne Peine in Aachen wurde ihm Einblick in bestimmte Daten zu einem fiktiven Patienten gewährt. „Wir können jederzeit die Expertise eines Maximalversorgers hinzuziehen, ohne den Arzt hierher holen zu müssen“, erklärte Professor Knichwitz. „Das spart wertvolle Zeit und erhöht Behandlungsqualität und Sicherheit für unsere Patientinnen und Patienten.“ Außerdem unterstützt „Mona“ Ärzte und Pflegekräfte durch Künstliche Intelligenz (KI).</span></p><h2><span><strong>Digitale Innovation im Gesundheitswesen</strong></span></h2><p><span>Ein weiterer Meilenstein im Digitalisierungsfortschritt wird ein neues Krankenhaus-Arbeitsplatz-System (KAS) sein, das die Arbeit erheblich vereinfachen und bisherige Schnittstellenprobleme beheben soll. „In Verbindung mit einer App haben nicht nur unsere Patientinnen und Patienten Zugriff auf ihre eigenen Daten, sie können diese auch für andere Player im Gesundheitswesen freigeben“, sagt Stefanie Kemp, die vorstandsseitig die Digitalisierung bei Sana verantwortet. Dr. Andre Moussa, Sektionsleiter Gastroenterologie und im Projekt einer der Key-User, erklärt: „Zurzeit drucken wir Arztbriefe und schicken sie per Fax in die Praxis eines niedergelassenen Kollegen, damit diese dort eingescannt und digital abgelegt werden.“ Noch in diesem Jahr soll die Test- und Entwicklungsphase beendet werden und das KAS in Hürth und im Sana Dreifaltigkeits-Krankenhaus Köln implementiert sein. Die beiden Politiker zeigten sich erfreut über so hohe Technologiefreundlichkeit in einer Branche, die aktuell noch mit Papier und CD hantiert.</span></p><p><span>Angesichts der aktuellen Entwicklungen war auch die Krankenhausplanung NRW Thema des Gesprächs mit den Landespolitikern. Michael Weckmann lobte zunächst den grundsätzlichen Ansatz für die Reform, kritisierte aber die konkrete Umsetzung im Rhein-Erft-Kreis. „Dem Sana-Krankenhaus Hürth soll mit der Kardiologie eine Abteilung komplett gestrichen werden und mit der Endoprothetik zusätzlich ein wesentlicher Teil der Orthopädie“, so der Geschäftsführer. „Offenbar ist das Ministerium in seiner Bewertung aber von falschen Datengrundlagen ausgegangen.“ Er erläuterte die konkreten Punkte und stieß auch dabei auf offene Ohren.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ee6295c2-28d7-4005-8b96-da570c5064d8/1920_rso240701-01-0206.jpg?10000"><p><i>Professor Dr. Gisbert Knichwitz und Michael Weckmann (rechts) demonstrieren für Thomas Okos (links) und Thorsten Schick eine Live-Schaltung mit dem Patientendatenmanagement-System (PDMS) und Telemedizinmodul “Mona” zu Dr. Arne Peine nach Aachen. (Foto: Ralph Sondermann/CDU NRW)</i></p><p>Bild in hoher Auflöung <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ee6295c2-28d7-4005-8b96-da570c5064d8/rso240701-01-0206/" target="_blank">herunterladen</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ed5bc4c0-6e53-4ca0-9efb-8ab2fd066404/1920_rso240701-01-0244.jpg?10000"><p><i>Dr. &nbsp;Andre Moussa, Stefanie Kemp, Michael Weckmann, Thorsten Schick und Thomas Okos (v.l.) im Gespräch über das Digitalisierungsprojekt mit dem Start-Up “Avelios”. (Foto: Ralph Sondermann / CDU NRW)</i></p><p>Foto in hoher Auflösung <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ed5bc4c0-6e53-4ca0-9efb-8ab2fd066404/rso240701-01-0244/" target="_blank">herunterladen</a></p><p style="margin-left:0cm;"><span><strong>Über das Sana Krankenhaus Hürth</strong></span></p><p>Das Sana-Krankenhaus Hürth ist ein hochmodernes Haus der gehobenen Grund- und Regelversorgung in der Metropolregion Köln-Bonn, das die medizinische Versorgung der Bevölkerung in Hürth und dem Rhein-Erft-Kreis mit seinen Fachabteilungen für Innere Medizin, Chirurgie und Anästhesie sicherstellt.<span> Rund 350 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kümmern sich jährlich um über 20.000 Patientinnen und Patienten im stationären und ambulanten Bereich.</span><br>Das Hürther Krankenhaus wurde 1984 durch Sana übernommen und war damals deutschlandweit das erste kommunale Haus, das privatisiert wurde. Die Übernahme war mit einer mindestens 20-jährigen Bestandszusage verbunden. Seitdem wurde das Sana-Krankenhaus Hürth mehrfach erweitert, saniert und (medizinisch) modernisiert. Mit seinen zukunftsfähigen Voraussetzungen für die qualifizierte medizinische Versorgung der Bevölkerung gewinnt es zunehmend an Bedeutung für die gesamte Region.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Huerth,Digitalisierung,pdms,Telemedizin,cdunrw]]></category>
            <pubDate>Thu, 04 Jul 2024 15:13:26 +0200</pubDate>
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                        <title>Sana beauftragt Doctolib mit digitalen Patientenservices</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-beauftragt-doctolib-mit-digitalen-patientenservices/</guid><pp:caseid>565326</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span>• </span><strong>34 Krankenhäuser nutzen künftig digitale Lösungen von Doctolib</strong></p><p><span>• </span><strong>Vorteile bei Aufnahme, Behandlung und Entlassung</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9a912ab5-336c-46ea-97fb-90b0fd323f31/1920_schick-kolev-ismaning.jpg?10000"><p>Krankenhäuser der Sana Kliniken AG weiten ihre digitalen Services mit Lösungen der Doctolib GmbH aus. Patienten können ihre Termine rund um die Uhr online buchen und Videosprechstunden wahrnehmen. Darüber hinaus erhalten Patienten die Möglichkeit, vorab wichtige Informationen mit dem Krankenhaus zu teilen. Zuweiser – etwa niedergelassene Ärzte – können stationäre Aufnahmen buchen, die Termine mithilfe von Anamnesebögen und Dokumenten-Uploads vorbereiten und alle relevanten Informationen während und nach der Behandlung teilen und darauf zugreifen.</p><p>Der Auftrag von Sana an Doctolib ist Ergebnis einer Ausschreibung im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG), mit dem Digitalprojekte im Gesundheitswesen gefördert werden. Die ersten von insgesamt 34 Krankenhäusern werden im zweiten Quartal dieses Jahres auf die neue Lösung umgestellt. Die weiteren Standorte folgen schrittweise bis Ende 2024.&nbsp;</p><h2><strong>Schnellere Prozesse – mehr Zeit für Patientinnen und Patienten</strong></h2><p>„Das Zusammenspiel der digitalen Lösungen soll die Organisation, den administrativen Aufwand und die Abläufe in unseren Krankenhäusern vereinfachen“, sagt Dr. Jens Schick, Chief Operating Officer der Sana Kliniken AG. „Doctolib hat auch in der Vergangenheit große Expertise bei der Begleitung komplexer Prozesse bewiesen. Das Unternehmen versteht unsere Herausforderungen und unterstützt uns, die Digitalisierung unserer Häuser weiter voranzutreiben und deren Wirtschaftlichkeit zu steigern. Durch die Prozessverbesserungen bleibt dem Krankenhauspersonal mehr Zeit für die Behandlung unserer Patientinnen und Patienten.“</p><p>In Deutschland nutzen bereits mehr als 250 Krankenhäuser, rund 25.000 niedergelassene Ärzte und Therapeuten sowie mehr als 13 Millionen Patienten Doctolib. „<span>Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit und darüber, das Gesundheitswesen gemeinsam zu transformieren", sagt Nikolay Kolev, Managing Director Germany von Doctolib. Martin Eberhart, Vice President Hospital, ergänzt: </span>„Sana ist in Deutschland Vorreiter bei dem Vorhaben, Patienten mit digitalen Lösungen dabei zu unterstützen, ihre Gesundheit bestmöglich zu managen.“ Das zum Einsatz kommende Produkt Doctolib Hospital erfüllt alle Muss- und 90 Prozent der Kann-Kriterien für den Fördertatbestand 2 des KHZG und darüber hinaus auch die individuellen Anforderungen der Sana Kliniken AG.</p><h5>&nbsp;</h5>]]></description><category><![CDATA[PM,Doctolib,Jens Schick,Digitalisierung,Telemedizin,uk-hol,Nachhaltigkeit]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Mar 2023 10:00:00 +0100</pubDate>
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