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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 09:53:44 +0200</pubDate>
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                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                        <title>Adipositas-Informationsabend am 17. September: Professionelle Hilfe bei starkem Übergewicht</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-informationsabend-am-17-september-professionelle-hilfe-bei-starkem-uebergewicht/</guid><pp:caseid>804049</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen regelmäßiger Informationsabende gibt das Team des Biberacher </strong><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/adipositaszentrum" target="_blank"><strong>Adipositaszentrums</strong></a><strong> um Zentrumsleiter Dr. Thomas Schmidt interessierten Besuchern sowie Betroffenen einen Einblick in das Krankheitsbild Adipositas. Zudem werden die operativen Behandlungsmöglichkeiten am Zentralklinikum vorgestellt. </strong><span><strong>Die nächste Veranstaltung findet am Donnerstag, den 17. September 2026, um 19 Uhr in den Veranstaltungsräumen des </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span><strong>Biberacher Sana Klinikums</strong></span></a><span><strong> statt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Adipositas betrifft immer mehr Menschen in Deutschland. Nach aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes weisen rund 15 Prozent der Frauen und fast 20 Prozent der Männer einen Body-Mass-Index (BMI) von über 30 auf und gelten damit als adipös. Auch im Landkreis Biberach nimmt die Zahl der Betroffenen nach Angaben der AOK Baden-Württemberg weiter zu. Waren es 2019 insgesamt 8.414 Versicherte, die in der Region aufgrund von Adipositas ärztlich behandelt werden mussten, stieg die Zahl im Jahr 2023 bereits auf 9.098 – darunter 453 Kinder und Jugendliche unter 20 Jahren.</span></p><p style="text-align:justify;">Als chronische Erkrankung wird Adipositas noch immer häufig unterschätzt und infolgedessen unzureichend behandelt. Dabei kann Übergewicht zahlreiche Folgeerkrankungen verursachen, darunter Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes mellitus Typ 2, eine Fettleber, Gallensteine oder Arthrose. <span>Im Adipositaszentrum am Biberacher Klinikum werden Betroffene durch ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegefachkräften und Therapeuten umfassend beraten, behandelt und begleitet. Das multimodale Therapiekonzept sowie die operativen Behandlungsmöglichkeiten werden im Rahmen des nächsten Adipositas-Informationsabends am Donnerstag, den 17. September 2026, ab 19 Uhr in den Veranstaltungsräumen (EG) des Biberacher Klinikums vorgestellt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt.<strong> </strong>Eine <strong>Anmeldung</strong> ist erforderlich. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen direkt an die Experten zu wenden.</span></p><p><span><strong>Anmeldung und weitere Informationen über den Veranstaltungskalender auf der Website: </strong>www.sana.de/biberach/veranstaltungen-fuer-patienten</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c1b1e789-387a-4f75-afd0-53376d25da36/1920_schmidtthomasdr2.jpg?89774"><p><i><span>Zentrumsleiter Dr. Thomas Schmidt informiert am 17. September über das Krankheitsbild Adipositas sowie die operativen Behandlungsmöglichkeiten am Biberacher Klinikum.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c1b1e789-387a-4f75-afd0-53376d25da36/schmidtthomasdr2/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p> </p><p> </p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach </strong></p><p style="text-align:justify;"><span style="padding:0cm;">Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. </span><span>Als #1 Partner für Gesundheit sowie attraktiver Arbeitgeber in der Region übernimmt das Klinikum Verantwortung – für eine verlässliche, sektorenübergreifende Versorgung im ländlichen Raum. </span><span style="padding:0cm;">Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Adipositaszentrum,Chefarztvortrag,Zentrumsleiter,Uebergewicht,Adipositas,Adipositas-Informationsabend,Chronische Erkrankung]]></category>
            <pubDate>Thu, 03 Sep 2026 09:50:33 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c1b1e789-387a-4f75-afd0-53376d25da36/schmidtthomasdr2.jpg?89774</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. med. Thomas Schmidt]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[&amp;Auml;rztlicher Direktor und Chefarzt Klinik f&amp;uuml;r Allgemein- und Viszeralchirurgie mit Adipositaszentrum]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Adipositas-Informationsabend am 12. Dezember 2024</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-informationsabend-am-12-dezember-2024/</guid><pp:caseid>678930</pp:caseid><pp:subtitle>Professionelle Hilfe bei starkem Übergewicht</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die WHO bezeichnet Adipositas als die „Pandemie des 21. Jahrhunderts“ und prognostiziert, dass es bis zum Jahr 2030 mehr als eine Milliarde Patienten geben wird.</strong> <strong>Im Rahmen des nächsten Informationsabends am Donnerstag, den 12. Dezember 2024, geben die Verantwortlichen des </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/adipositaszentrum" target="_blank"><span><strong>Biberacher Adipositaszentrums</strong></span></a><span><strong> um Zentrumsleiter Dr. Thomas Schmidt Interessierten und Betroffenen ab 19 Uhr einen Einblick in das Krankheitsbild und informieren zudem über die operativen Behandlungsmethoden am Zentralklinikum.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">In Deutschland weisen etwa 15 Prozent der Frauen und fast 20 Prozent der Männer nach aktuellen Auswertungen des Statistischen Bundesamtes einen Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 30 auf und gelten damit als adipös.<strong> </strong><span>Als chronische Erkrankung wird Adipositas dabei immer noch häufig unterschätzt und in Folge dessen nur unzureichend therapiert.</span> <span>Im </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/adipositaszentrum" target="_blank"><span>Adipositaszentrum am Biberacher Klinikum</span></a><span> werden Betroffene daher durch ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegefachkräften und Therapeuten umfassend beraten, behandelt und begleitet. Das multimodale Therapiekonzept sowie die operativen Behandlungsmöglichkeiten werden im Rahmen des nächsten Adipositas-Informationsabends am <strong>Donnerstag, den 12. Dezember 2024</strong> ab 19 Uhr in den Veranstaltungsräumlichkeiten des Biberacher Klinikums vorgestellt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt.<strong> </strong>Interessierte können sich<strong> bis Montag, den 9. Dezember </strong>unter Tel. 07351 55-9820 oder per E-Mail an slb-fortbildung@sana.de anmelden. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen direkt an die Experten zu wenden.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c1b1e789-387a-4f75-afd0-53376d25da36/1920_schmidtthomasdr2.jpg?89774"><p><i>Dr. Thomas Schmidt, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Adipositaszentrums, gibt mit seinem Team am 12. Dezember einen Überblick über das multimodale Therapiekonzept und die operativen Behandlungsmöglichkeiten am Biberacher Klinikum.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c1b1e789-387a-4f75-afd0-53376d25da36/schmidtthomasdr2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,Adipositas,Adipositaszentrum,Uebergewicht,Veranstaltung,Vortrag,Informationsabend,adipositaschirurgie,bariatrische chirurgie]]></category>
            <pubDate>Thu, 21 Nov 2024 14:47:45 +0100</pubDate>
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                        <title>Adipositas-Informationsabend am 19. September 2024</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-informationsabend-am-19-september-2024/</guid><pp:caseid>656858</pp:caseid><pp:subtitle>Professionelle Hilfe bei starkem Übergewicht</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet Adipositas als die „Pandemie des 21. Jahrhunderts“ und prognostiziert, dass es bis zum Jahr 2030 mehr als eine Milliarde Patienten geben wird.</strong> <strong>Im Rahmen des nächsten Informationsabends am Donnerstag, den 19. September 2024, geben die Verantwortlichen des </strong><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/adipositaszentrum"><strong>Biberacher Adipositaszentrums</strong></a><strong> Interessierten und Betroffenen ab 19 Uhr einen Einblick in das Krankheitsbild und informieren zudem über die operativen Behandlungsmethoden am Zentralklinikum.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>In Deutschland weisen etwa 15 Prozent der Frauen und fast 20 Prozent der Männer nach aktuellen Auswertungen des Statistischen Bundesamtes einen Body-Mass-Index (BMI) von mehr als 30 auf und gelten damit als adipös.<strong> </strong><span>Als chronische Erkrankung wird Adipositas dabei immer noch häufig unterschätzt und in Folge dessen nur unzureichend behandelt.</span> <span>Die Ursachen können indes ganz unterschiedlicher Natur sein: Neben bestimmten Ess- und Bewegungsgewohnheiten können auch der Stoffwechsel, die Einnahme bestimmter Medikamente sowie eine genetische Veranlagung eine Rolle spielen</span>. Crash-Diäten und einseitige Ernährungsempfehlungen versprechen dabei zwar rasch Hilfe, sind aber nicht von Dauer und aus medizinischer Sicht nicht zu empfehlen.</p><p style="text-align:justify;"><span>Im </span><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/adipositaszentrum" target="_blank"><span>Adipositaszentrum am Biberacher Klinikum</span></a><span> werden Betroffene durch ein multiprofessionelles Team, bestehend aus Ärzten, Pflegefachkräften und Therapeuten, intensiv beraten, behandelt und begleitet. Am <strong>Donnerstag, den 19. September 2024</strong>, lädt das Team um Zentrumsleiter Dr. Thomas Schmidt ab 19 Uhr zum nächsten Adipositas-Informationsabend in das Biberacher Klinikum ein. Dabei werden unter anderem das multimodale Therapiekonzept sowie die operativen Behandlungsmöglichkeiten vorgestellt. Diese werden, bei passender Indikation, am Biberacher Klinikum auch robotergestützt mit dem Assistenzsystem „Da Vinci“ durchgeführt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei; die Teilnehmerzahl ist begrenzt.<strong> </strong>Interessierte können sich<strong> bis Montag, den 16. September 2024 </strong>telefonisch unter 07351 55-9820 oder per E-Mail unter slb-fortbildung@sana.de anmelden. Nach dem Vortrag besteht die Möglichkeit, sich mit Fragen direkt an die Experten zu wenden.</span><br>&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">NEU: Treffen Adipositas Selbsthilfegruppe Biberach</h2><p style="text-align:justify;"><span>Darüber hinaus trifft sich die Adipositas Selbsthilfegruppe Biberach jetzt neu <strong>jeden ersten Donnerstag im Monat</strong> (nicht an Feiertagen) in den Veranstaltungsräumlichkeiten des Biberacher Klinikums. </span>Im Rahmen dieser Kooperation erhalten Betroffene und Angehörige einen zusätzlichen Raum zum Austausch von Erfahrungen und Erkenntnissen, die über den medizinischen Bereich hinausgehen.&nbsp;Das Angebot richtet sich an Betroffene, die bereits eine Gewichtsreduktion geschafft haben, bereits Operierte und alle, die übergewichtig sind und/oder über eine Magenoperation nachdenken. Im Mittelpunkt steht der Erfahrungsaustausch zu verschiedenen operativen Maßnahmen sowie der Umgang mit der Ernährungsumstellung. Um vorherige Anmeldung wird unter Tel. 0176 76776384 gebeten. Ansprechpartnerin ist Frau Gül Rutz.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c1b1e789-387a-4f75-afd0-53376d25da36/1920_schmidtthomasdr2.jpg?89774"><p><span style="background-color:white;"><i>Dr. Thomas Schmidt, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Adipositaszentrums, gibt mit seinem Team am 19. September einen Überblick über das multimodale Therapiekonzept und die operativen Behandlungsmöglichkeiten am Biberacher Klinikum.</i></span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c1b1e789-387a-4f75-afd0-53376d25da36/schmidtthomasdr2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,Adipositas,Uebergewicht,information,Veranstaltung,adipositaschirurgie,bariatrie]]></category>
            <pubDate>Wed, 04 Sep 2024 14:11:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Frei von Vorurteilen – Adipositas verstehen lernen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/frei-von-vorurteilen--adipositas-verstehen-lernen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/frei-von-vorurteilen--adipositas-verstehen-lernen/</guid><pp:caseid>622159</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>• <span>Betroffene leiden an einer chronischen Stoffwechselerkrankung</span></p><p>• O<span>peration erfolgt erst nach erfolgloser konservativer Therapie</span></p><p>• P<span>atienten müssen ihr Verhalten umstellen – ein Leben lang</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span><strong>Stuttgart, 28.02.2024</strong>.</span> Am 4. März ist Welt-Adipositas-Tag. Das <span>Team des Adipositaszentrums Stuttgart am Karl-Olga-Krankenhaus informiert über das Krankheitsbild und räumt mit hartnäckigen Vorurteilen auf. „Übergewicht kommt schleichend - die Begleiterkrankungen auch! Spätestens bei einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 kg/m<sup>2</sup> sollte die Notbremse gezogen werden, auch wenn gesundheitliche Probleme noch nicht erkennbar sind. Ab einem BMI von 35 kg/m<sup>2</sup> ist es höchste Zeit, etwas für sich zu tun. Diäten helfen erfahrungsgemäß nur bedingt.“, erklärt Dr. med. Matthias Raggi, der seit 10 Jahren als Facharzt für Chirurgie, Viszeralchirurgie und Spezielle Viszeralchirurgie in einer speziellen Sprechstunde bei allen Fragen rund um das Thema „Adipositas“ zur Verfügung steht. Zusammen mit seinem Team möchte er Betroffene aus der Gefahrenzone Adipositas helfen.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Am </span><a href="https://www.adipositaszentrum-stuttgart.de" target="_blank"><span>Adipositaszentrum Stuttgart</span></a><span> erfahren Interessierte, was wirklich hilft. Neben konservativer Therapie im Rahmen des multimodalen Konzeptes (MMK) und individualisierter ambulanter Ernährungstherapie wird auch eine psychologische Evaluation angeboten. Dies dient als Einstieg in die operative Behandlung. Interessierte können ein persönliches Beratungsgespräch vereinbaren, in dem die Möglichkeiten der konservativen und operativen Therapie besprochen werden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unterstützung bietet auch die Selbsthilfegruppe SHG Stuttgart (claudia@bw-adipositas.de), mit der das Adipositaszentrum am Karl-Olga-Krankenhaus eng kooperiert. Diese bietet eine wichtige Informationsplattform für Betroffene und Patienten, zum Erfahrungsaustausch und zur Knüpfung von Kontakten.</span></p><p>Die Weltgesundheitsorganisation WHO bezeichnet Adipositas als die „Pandemie des 21. Jahrhunderts“ und prognostiziert, dass es bis zum Jahr 2030 mehr als eine Milliarde Patienten geben wird. In Deutschland weisen etwa 15 Prozent der Frauen und fast 20 Prozent der Männer nach aktuellen Auswertungen des Statistischen Bundesamtes einen BMI von mehr als 30 <span>kg/m<sup>2</sup> </span>auf und gelten damit als adipös. Die Rede ist hier also nicht von Menschen, die ein paar Pfunde zu viel auf den Rippen haben. Es geht um Patienten, die an einer chronischen Stoffwechselerkrankung leiden und somit eine interdisziplinäre medizinische Versorgung benötigen.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Vorurteil 1: Übergewichtige Menschen sind doch einfach nur faul und schwach</strong></p><p><span>Ein besonders häufig geäußertes Vorurteil ist, dass übergewichtige Menschen einfach nur faul und schwach seien. Dies ist falsch. Bei krankhafter Adipositas liegt eine Störung des Stoffwechsels im Körper vor. „Darüber hinaus ist es wichtig zu wissen, dass zusätzlich zur Adipositas häufig weitere Erkrankungen vorliegen“, erklärt Dr. Raggi. Dazu gehören unter anderem Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit), Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck und koronare Herzkrankheit, Fettstoffwechselstörungen und Nierenerkrankungen. „Aufgrund des belastenden Gesundheitszustandes leiden Betroffene oft auch noch unter Depressionen oder anderen psychischen Störungen“, so der Mediziner.</span></p><p><span>Dass krankhaft adipöse Menschen oftmals unreflektiert als willensschwach und faul abgestempelt werden, ist eine große psychische Belastung, die die Situation nur noch verschlimmert.</span></p><p><span><strong>Vorurteil 2:</strong> <strong>Es wird viel zu schnell operiert</strong></span></p><p><span>Ein weiteres Vorurteil lautet, dass bei Adipositas zu schnell operiert würde. Auch diese Behauptung ist falsch. Die Indikationsstellung für einen operativen Eingriff erfolgt nach strengen Kriterien der Leitlinie der chirurgischen Arbeitsgemeinschaft für Adipositastherapie DGAV, die in Zusammenarbeit mit Expertinnen und Experten weiterer Disziplinen wie Psychosomatik und Ernährungsmedizin regelmäßig aktualisiert wird. In bestimmten Fällen ab einem BMI von über 50 kg/m<sup>2</sup> kann nur die chirurgische Therapie helfen, dann entfällt der Vorbereitungszeitraum von sechs Monaten.</span><i><span> </span></i><span>„Bevor wir einen operativen Eingriff planen, müssen die Patienten zunächst ein konservatives, multimodales Therapieprogramm absolvieren. Erst wenn die Betroffenen konservativ austherapiert sind, sprechen wir über chirurgische Möglichkeiten“, betont Dr. Raggi.</span></p><p><span><strong>Vorurteil 3: Wer sich operieren lässt, braucht seinen Lebensstil nicht ändern.</strong></span></p><p><span>Wer denkt, dass eine Operation das Problem lösen würde, liegt falsch. Für den langfristigen Erfolg müssen die Patienten ihre Ess- und Bewegungsgewohnheiten dauerhaft ändern – die Umstellung fängt bereits vor der Operation an und ist dann ein Leben lang wichtig. „Ohne eine Veränderung alter Verhaltensmuster geht es nicht. Nach der Operation ist es wichtig, dass man es schafft, seine Essgewohnheiten dauerhaft umzustellen. Nur wer gesünder lebt, wird auch langfristig Erfolg haben“, betont Nele Meins, Leiterin der Ernährungstherapie des Adipositaszentrums.</span></p><p><span>Es gibt klare Ernährungsempfehlungen für die Zeit nach der Operation:</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Etwa die Hälfte jeder Mahlzeit sollte aus eiweißreicher Nahrung bestehen.</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Optimal sind drei bis vier regelmäßige Mahlzeiten im Abstand von etwa vier bis sechs Stunden.</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es ist wichtig, langsam zu essen und sehr gut zu kauen.</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Wenn ein Sättigungsgefühl eintritt, nicht mehr weiteressen.</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Patienten profitieren von einem festen Mahlzeitenrhythmus und sollten keine zuckerhaltigen Zwischenmahlzeiten einnehmen.</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Während des Essens nicht trinken.</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Hauptgetränk sollte still und zuckerfrei sein.</span></p><p><span><strong>Vorurteil 4: Nach der Operation ist auch die psychische Balance wiederhergestellt</strong></span></p><p><span>Oftmals gehen mit Adipositas auch psychische Erkrankungen einher. Diese sind mit einer Operation nicht verschwunden. Betroffene mit krankhafter Adipositas haben meist einen langen Leidensweg hinter sich. Daher ist auch die psychologische Begleitung fester Bestandteil der interdisziplinären Versorgung der Patienten.</span></p><p><span>„Wir helfen den Patienten auf allen Ebenen, geben ihnen Rückhalt und verhelfen ihnen wieder zu mehr Lebensqualität“, so Dr. Raggi.</span></p><p><span>Menschen mit krankhafter Adipositas brauchen nicht nur einen guten Operateur, sondern die Begleitung durch ein ganzes Team aus unterschiedlichen Professionen. Diese Hilfe finden Betroffene im Adipositaszentrum Stuttgart am Karl-Olga-Krankenhaus.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/19dc6450-5752-4742-984d-3f0d0783f247/1920_raggi-dr.matthias-ll-210702-7944.jpg?10000"><p><i>Dr. med. Matthias Raggi, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Karl-Olga-Krankenhaus</i></p><p>&nbsp;https://www.sana.de/newsroom/asset/19dc6450-5752-4742-984d-3f0d0783f247/raggi-dr.matthias-ll-210702-7944/</p><p><strong>Über das Karl-Olga-Krankenhaus</strong></p><p>Das Karl-Olga-Krankenhaus stellt mit seinen 355 vollstationären Betten einen wichtigen Grundpfeiler der medizinischen Versorgung für den Stuttgarter Osten und angrenzende Gebiete dar. Als Akutkrankenhaus mit einer vollumfänglichen Notaufnahme und 13 medizinischen Fachabteilungen, unterstützt durch kompetentes Pflege- und Therapiefachpersonal, stellen wir eine hochwertige, auf modernen Erkenntnissen basierende Medizin sicher. Unser Klinikschwerpunkt liegt in der Kardiologie, der Allgemein- und Viszeralchirurgie und insbesondere der orthopädischen Chirurgie zur umfassenden Patientenversorgung rund um den Herz- und Bewegungsapparat. Das Karl-Olga-Krankenhaus blickt mit seinem diakonischen Profil auf eine über 125-jährige Tradition zurück, gleichzeitig nehmen wir die dynamischen Entwicklungen in unserem Umfeld proaktiv auf. Auf dieser Grundlage entwickeln wir uns stetig weiter, um heute und auch in Zukunft die bestmögliche Versorgung unserer Patientinnen und Patienten anbieten zu können</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br>Die Sana Kliniken AG ist führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Neben B2B-Services in Einkauf und Logistik bietet Sana Beratung, Implementierung und Instandhaltung in den Bereichen Medizintechnik und Medizinprodukte sowie Managementleistungen für externe Kliniken an. 2022 erwirtschafteten die rund 34.500 Beschäftigten einen Umsatz von drei Milliarden Euro. Zur Sana Kliniken AG zählen mehr als 120 Gesundheitseinrichtungen, darunter Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und 44 Krankenhäuser, in denen jährlich rund zwei Millionen Patientinnen und Patienten behandelt werden, sowie mehr als 50 Sanitätshäuser. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 private Krankenversicherungen. Sitz der Unternehmenszentrale ist Ismaning bei München.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,KOK,Stuttgart,Karl-Olga-Krankenhaus,Adipositaszentrum Stuttgart,Adipositas,Uebergewicht,Dr. Raggi,Adipositaszentrum]]></category>
            <pubDate>Mon, 04 Mar 2024 08:00:00 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/19dc6450-5752-4742-984d-3f0d0783f247/raggi-dr.matthias-ll-210702-7944.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. med. Matthias Raggi, MBA]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Chefarzt der Klinik f&amp;uuml;r Allgemein- und Viszeralchirurgie]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Adipositas ist eine Krankheit und keine Wahl: Betroffene werden zu Unrecht ausgegrenzt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/menschen-mit-krankhafter-adipositas-werden-zu-unrecht-ausgegrenzt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/menschen-mit-krankhafter-adipositas-werden-zu-unrecht-ausgegrenzt/</guid><pp:caseid>619935</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Sind stark übergewichtige beziehungsweise mehrgewichtige Menschen nicht schlicht und ergreifend selbst schuld an ihrer gesundheitlichen Situation? Patienten mit krankhafter Adipositas wird oftmals fehlende Willensschwäche oder gar Faulheit vorgeworfen. Völlig zu Unrecht, denn die krankhafte Adipositas ist eine chronisch entzündliche Stoffwechselerkrankung. Das ist seit vielen Jahren bekannt. Trotzdem halten sich die Vorurteile hartnäckig. Betroffene werden angegriffen, stigmatisiert und dadurch häufig ausgegrenzt.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p>Chirurgische Eingriffe bei Patienten mit krankhafter Adipositas werden in der Medizin auch als metabolisch-bariatrische Operationen bezeichnet. Zu den etablierten Standardverfahren gemäß der geltenden <a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/088-001l_S3_Chirurgie-Adipositas-metabolische-Erkrankugen_2018-02.pdf" target="_blank">Leitlinie</a> der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften AWMF zur Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen gehören der Schlauchmagen und der Magenbypass. Bevor ein solcher Eingriff infrage kommt, müssen die Patienten laut der Leitlinie zunächst ein konservatives, das heißt nicht-operatives, Programm mit mehreren Maßnahmen durchlaufen. Dieses Programm dauert ein halbes Jahr und umfasst Ernährungs- und Bewegungstherapie sowie eine psychologisch/psychiatrische Stellungnahme.</p><table><tr><td><strong>Body Mass Index (BMI)</strong></td><td><strong>Klassifikation</strong></td></tr><tr><td>18,5 bis 24,9</td><td>Normalgewicht</td></tr><tr><td>25 bis 29,9</td><td>Übergewicht</td></tr><tr><td>30 bis 34,9</td><td>Adipositas Grad I</td></tr><tr><td>35 bis 39,9</td><td>Adipositas Grad II</td></tr><tr><td>> 40</td><td>Adipositas Grad III (krankhafte Adipositas)</td></tr></table><p>Kommt es durch den konservativen Ansatz zu einer anhaltenden Gewichtsreduktion wird dieses Therapieregime fortgesetzt. Erst bei Erschöpfung der konservativen Therapie und nach umfassender Aufklärung ist eine adipositaschirurgische Operation der richtige Weg. Darüber hinaus ist es wichtig, dass andere Ursachen der Adipositas ausgeschlossen werden. Erfolgt die Empfehlung und Planung des Eingriffs nach Vorgabe der Leitlinie übernehmen die Krankenkassen in der Regel die Kosten.&nbsp;</p><h2>Effekte sind wissenschaftlich überprüft&nbsp;</h2><p>Die Wirksamkeit der operativen Eingriffe im Rahmen der Adipositas-Chirurgie für Patienten mit leitliniengerechter Indikationsstellung ist in zahlreichen wissenschaftlichen Arbeiten überprüft worden. 2021 veröffentlichte das renommierte Journal The Lancet eine <a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33965067/" target="_blank">Übersichtsarbeit</a>, die mehr als 1.000 Studien mit insgesamt fast 175.000 Patientinnen und Patienten aus verschiedenen Ländern zusammenfasst. Die Forschenden verglichen operative Ansätze der metabolisch-bariatrischen Chirurgie mit konservativer Therapie und konnten feststellen, dass es durch die Operation zu einer Reduzierung der Sterblichkeit um fast 50 Prozent kommt. Darüber hinaus wirkt sich ein operativer Eingriff positiv auf die Lebenserwartung aus. Die Patienten leben durchschnittlich rund sechs Jahre länger, bei Patienten mit Diabetes sind es sogar neun Jahre.&nbsp;</p><h2>Warum kommt es nach der Operation zu einer Verbesserung des Diabetes?&nbsp;</h2><p>Eine wichtige mit krankhafter Adipositas einhergehende Erkrankung ist Diabetes mellitus Typ 2 (Zuckerkrankheit). Nach einer metabolisch-bariatrischen Operation kommt es in vielen Fällen zu einer vorübergehenden oder sogar dauerhaften Verbesserung der Diabetes-Symptome. Warum ist das so?&nbsp;</p><p>Eine entscheidende Rolle spielen die sogenannten Inkretine. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Hormonen im Darm, die die Bildung von Insulin – einem körpereigenen Hormon, das in der Bauchspeicheldrüse gebildet wird – bei der Aufnahme von Nahrung bedarfsabhängig reguliert. Eines dieser Inkretine heißt im Fachjargon Glucagon-like-Peptide 1 (GLP-1) und führt zu zahlreichen positiven Wirkungen, dazu gehören unter anderem eine erhöhte Aufnahme von Glukose (ein natürlich vorkommendes Kohlenhydrat) in der Muskulatur, ein frühes Sättigungsgefühl sowie die Reduzierung entzündlicher Prozesse im Körper.&nbsp;&nbsp;</p><p>Diese Wirkungen sind sehr positiv für Menschen mit krankhafter Adipositas. Durch einen Magenbypass steigt unter anderem der Spiegel des Hormons GLP-1 deutlich an, bei einer reinen Diät ist das hingegen nicht der Fall. So lassen sich die beobachtbaren Erfolge im Zusammenhang mit einer Reduzierung der Diabetessymptome erklären. Auch neue Medikamente nutzen diese physiologischen Zusammenhänge.&nbsp;</p><h2>Eine Operation ist keine Standard-Lösung für alle Fälle&nbsp;</h2><p>Eine bariatrische Operation ist keine einfache und generelle Lösung für Menschen mit Übergewicht und schwachem Willen. Patienten werden niemals leichtfertig auf den OP-Tisch gelegt. Für Menschen mit chronischer Stoffwechselstörung und krankhafter Adipositas können die etablierten und schonenden (minimal-invasiven) Verfahren jedoch einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität beitragen. Wichtig ist darüber hinaus auch die lebenslange Nachsorge durch Ärzte sowie Bewegungs- und Ernährungsexperten.&nbsp;</p><h2>Betroffene brauchen Verständnis und Rückhalt&nbsp;</h2><p>Menschen mit krankhafter Adipositas sind nicht „selbst schuld“ an ihrer Situation. Adipositas ist eine chronische Erkrankung und keine Wahl. Betroffene brauchen Verständnis sowie Rückhalt durch Familie und Freunde. Unsere Sana-Experten schaffen für die Patientinnen und Patienten eine vertrauensvolle Basis und bieten so Hilfesuchenden eine kompetente und interdisziplinäre Versorgung.&nbsp;</p><h2>Anlaufstellen in ganz Deutschland&nbsp;</h2><p>Bei Sana finden Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland ein vernetztes <a href="https://www.sana.de/adipositaschirurgie" target="_blank">Angebot</a> an spezialisierten Einrichtungen für Menschen mit krankhafter Adipositas. Viele der Sana-Adipositaszentren sind nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie <a href="https://www.dgav.de/" target="_blank">DGAV</a> zertifiziert.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Adipositas,Uebergewicht,diabetes,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 04 Mar 2024 07:48:01 +0100</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a23433f4-56b5-4ee7-965c-824b42ac175b/adipositas-patientinbeiderpsychologin.jpg?49603</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Adipositas-Patientin bei der Psychologin]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[F&amp;uuml;r Patienten mit Adipositas ist auch die psychologische Begleitung wichtig]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Regio Kliniken beraten am 31. Januar online zu Behandlungsmöglichkeiten bei starkem Übergewicht</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/regio-kliniken-beraten-am-31-januar-online-zu-behandlungsmoeglichkeiten-bei-starkem-uebergewicht/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/regio-kliniken-beraten-am-31-januar-online-zu-behandlungsmoeglichkeiten-bei-starkem-uebergewicht/</guid><pp:caseid>619514</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Starkes Übergewicht, in der Medizin Adipositas genannt, ist oft – aber nicht immer – eine Folge von zu viel Essen und zu wenig Bewegung. Zahlreiche Faktoren können zu einer Gewichtszunahme beitragen und Folgeerkrankungen auslösen. Die Kosten für eine Adipositas-Behandlung werden häufig von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;text-align:left;">Fachkräfte für Ernährung, Psychologie und Adipositas-Chirurgie am Regio Adipositaszentrum in Pinneberg geben in einer kostenlosen Onlineveranstaltung am 31. Januar 2024 einen Überblick zu den Behandlungsmöglichkeiten von starkem Übergewicht (Adipositas). Zudem berichtet eine Patientin von ihren Erfahrungen mit der Therapie.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Die Expert:innen und Themen im Überblick</strong></p><ul><li>Sandra Loddo, Ernährungsberaterin: Gemeinsam mit einer Betroffenen spricht sie über die Fallstricke einer gesunden Lebensmittelauswahl und des Essverhaltens – vor und nach der OP.&nbsp;</li><li>Dr. Rahul Sarkar, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik: Verhaltenstherapie ist Teil einer umfassenden, nachhaltigen Adipositasbehandlung. Dr. Sarkar thematisiert die Stigmatisierung, die Adipositaspatienten häufig erleiden, sowie Kontraindikationen für die Operation.</li><li>Dr. Peter Pick , Oberarzt im Regio Adipositaszentrum: Der erfahrene Chirurg erklärt anschaulich die möglichen Operationsmethoden bei Adipositas.</li><li>Durch die Veranstaltung führt PD Dr. Hamid Mofid, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Leiter des Adipositaszentrums.</li></ul><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Nach jedem Abschnitt nehmen sich die Expert:innen ausführlich Zeit für individuelle Fragen der Teilnehmer:innen. Die Teilnahme, auch anonym, an der Info-Veranstaltung ist kostenlos und mit jedem internetfähigen Smartphone, Tablet, Laptop oder PC möglich.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.sana.de/regiokliniken/gut-zu-wissen/veranstaltungen?tx_calendarize_calendar%5Baction%5D=detail&tx_calendarize_calendar%5Bcontroller%5D=Calendar&tx_calendarize_calendar%5Bindex%5D=44506&cHash=8660298d0424428ce8779673da6f2505">Zur Veranstaltung</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Regio,RegioKliniken,Elmshorn,Pinneberg,Uebergewicht,Adipositas]]></category>
            <pubDate>Wed, 24 Jan 2024 12:39:00 +0100</pubDate>
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