<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
     xmlns:pp="http://www.presspage.com/rss/"
     version="2.0"
     xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
                <channel>
                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
                    <link>https://www.sana.de/newsroom/</link>
                    <description></description>
                    <language>de</language>
                    <lastBuildDate>Mon, 07 Sep 2026 19:45:17 +0200</lastBuildDate>
                    <pubDate>Wed, 19 Aug 2026 09:06:41 +0200</pubDate>
<xhtml:meta xmlns:xhtml="http://www.w3.org/1999/xhtml" name="robots" content="noindex" />
                    <image>
                        <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
                        <url>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png</url>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/</link>
                        <width>144</width>
                    </image><item>
                        <title>Einfach mal führen – die zweite</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/einfach-mal-fuehren--die-zweite/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/einfach-mal-fuehren--die-zweite/</guid><pp:caseid>787194</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>In der f&w Kolumne "Vorstandsvorlage beschäftigt sich Sana CEO Thomas Lemke mit den Auswirkungen des GKV-Spargesetzes und unserem neuen Bundesgesundheitsminister <span>Dr. Carsten Linnemann</span>.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ed462de3-362f-4b2a-a395-748d652e4a17/1920_thomaslemke3.jpg?97864"><p>Die Realität holt uns oft schneller ein, als wir denken. So erging es mir beim Schreiben dieses Beitrags, als ich einen Blick auf meine Kolumne aus dem Frühjahr warf. Sie trug den Titel „Einfach mal führen“ – angelehnt an den Slogan des damaligen CDU-Generalsekretärs Dr. Carsten Linnemann im Bundestagswahlkampf 2025. Heute ist eben jener Linnemann Bundesgesundheitsminister.</p><p>Nach den „Vorarbeiten“ seiner beiden Vorgänger Karl Lauterbach und Nina Warken – Klinikreform, KH-Anpassungsgesetz, GKV-Spargesetz – könnte Linnemann nun die Gestaltungsspielräume seines Amtes nutzen und überfällige Strukturreformen anpacken. Bei der Amtsübergabe kündigte er an, das Gesundheitswesen besser und effizienter machen zu wollen.</p><p>Als Verantwortliche in den Kliniken hören wir das gerne. Entscheidend sind jetzt Taten. Mit dem GKV-Spargesetz und pauschalen Erlöskürzungen allein wird unser Gesundheitssystem nicht zukunftsfest. Effizienz bedeutet weniger Bürokratie und mehr Gestaltungsspielraum – nicht nur für den Minister, sondern vor allem für die Kliniken vor Ort. Auf dem Tisch liegen 50 Vorschläge der DKG zum Bürokratieabbau, insbesondere zu Vorgaben ohne nachgewiesenen medizinischen oder versorgungstechnischen Mehrwert.</p><p>Gestaltungsspielraum brauchen wir zurück, um unter den drastischen Sparvorgaben die Versorgung effizient, bedarfsgerecht und qualitativ hochwertig zu organisieren – idealerweise sektorübergreifend. Einfach nur Erlöse zu streichen, ohne gleichzeitig die notwendigen Instrumente zur effizienten Umsetzung in der Hand zu haben, wird nicht gelingen. Linnemann hat vollen Einsatz für ein effizientes Gesundheitswesen zugesagt. Nehmen wir ihn in den kommenden Monaten beim Wort.</p><p>Hoffnung macht auch dies: Ökonomische Prinzipien könnten an Gewicht gewinnen. Linnemann ist Betriebs- und Volkswirt, überzeugter Marktwirtschaftler. In einem System begrenzter Ressourcen sind ökonomisches Denken und Handeln unverzichtbar. Gerade dort, wo kleinteilige staatliche Vorgaben auf marktwirtschaftlich organisierte Bereiche wie Pharma, IT und MedTech treffen, besteht erheblicher Handlungsbedarf.</p><p>„Einfach mal machen“ – wir dürfen gespannt sein, wie Linnemann diesen Anspruch im Gesundheitswesen mit Leben füllt. Die nächsten regulatorischen Großprojekte stehen an: Notfallreform, Pflegereform, Strukturreform und Digitalisierung. Idealerweise werden sie an ein klares Zielbild für das Gesundheitssystem und die Versorgung der Zukunft geknüpft.</p><p>Seinen ersten Auftritt im Bundesgesundheitsministerium schloss Linnemann mit den Worten: „Ich bin motiviert und wir packen das, aber nur gemeinsam.“ Wenn dieses „Gemeinsam“ ausdrücklich Leistungserbringer und Kostenträger einschließt, dann: Herzlich willkommen im Gesundheitswesen, Herr Minister!</p><p><i><span style="margin:0px;">Dieser Beitrag ist im September 2026 im Fachmagazin </span></i><a href="https://www.bibliomedmanager.de/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span style="margin:0px;">f&w </span></i></a><i><span style="margin:0px;"> “führen wirtschaften im Krankenhaus” erschienen.</span></i></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Lemke]]></category>
            <pubDate>Mon, 07 Sep 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/ed462de3-362f-4b2a-a395-748d652e4a17/500_thomaslemke3.jpg?97864" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed462de3-362f-4b2a-a395-748d652e4a17/500_thomaslemke3.jpg?97864</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed462de3-362f-4b2a-a395-748d652e4a17/thomaslemke3.jpg?97864</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana Kliniken Lübeck stellen Management neu auf</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-luebeck-stellen-management-neu-auf/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-luebeck-stellen-management-neu-auf/</guid><pp:caseid>785493</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e166211f8586b6f149b4fc1f114c9c875">Angela Bartels übergibt die Geschäftsführung der Sana Kliniken Lübeck ab dem 1. September an Dr. Gunnar Pietzner.</li><li data-list-item-id="e16d7fd8d8a8fd4af9ed17ca02aab7e12">Sie konzentriert sich wieder auf ihre Aufgaben als Cluster-Geschäftsführerin der Sana Kliniken für Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Sana Kliniken Lübeck bekommen mit Dr. Gunnar Pietzner ab dem 1. September einen neuen Geschäftsführer. Er übernimmt die Klinikleitung von Angela Bartels, die diese parallel zu ihren Aufgaben als Cluster-Geschäftsführung übernommen hatte. Angela Bartels wird den Campus Lübeck auch in Zukunft strategisch und operativ begleiten, sich darüber hinaus aber wieder stärker auf ihre Rolle als Cluster-Geschäftsführung der Sana Kliniken für Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen konzentrieren.</p><p>Dr. Gunnar Pietzner ist Diplomkaufmann mit den Schwerpunkten Gesundheitsökonomie, Gesundheitsmanagement sowie Personal- und Organisationsökonomie. Der 51-Jährige greift auf eine langjährige Erfahrung im Krankenhausmanagement zurück, zuletzt war Dr. Gunnar Pietzner Geschäftsführer mehrerer Kliniken in Berlin.</p><h2>Großprojekt „Sana Lübeck 2030“ </h2><p>Mit dem Großprojekt „Sana Lübeck 2030“ wollen das Land Schleswig-Holstein und die Sana Kliniken Lübeck GmbH die Gesundheitsversorgung in der Region in und um Lübeck stärken. Geplant ist ein Ersatzneubau, mit dem die Sana Kliniken Lübeck die baulichen Voraussetzungen für eine moderne, leistungsfähige und zukunftssichere Gesundheitsversorgung in der Hansestadt und der Region erhält.</p><h2>Gesundheitsnetzwerke für die Versorgung</h2><p>Besonderer Baustein dieser regionalen Versorgung sind auch sektorübergreifende Angebote, die den Gesundheitspartnern vor Ort eine Medizin und Betreuung aus einer Hand ermöglichen. So bündelt beispielsweise das Zentrum Viszeralmedizin Süd der Sana Kliniken Lübeck relevante Versorgungsangebote auf dem Klinikcampus und setzt damit auf eine integrierte Behandlungsstrategie mit enger Verzahnung von Gastroenterologie und Viszeralchirurgie. Erfolgsfaktoren sind das sowohl in Praxis und Klinik tätige ärztliche Team und die damit verbundenen interdisziplinären Angebote.</p><p>Gunnar Pietzner freut sich auf die neuen Aufgaben: „Mir ist es wichtig, mit dem Team der Sana Kliniken Lübeck die Medizin, Pflege und Therapie bedarfsgerecht und dabei auf einem hohen qualitativen Niveau zu gestalten. Das ist die Grundlage für die erfolgreiche Umsetzung der neuen Krankenhausplanung des Landes Schleswig-Holstein. Auch das Großprojekt „Sana Lübeck 2030“ stellt dafür natürlich die Weichen. Darüber hinaus finde ich die strategische Ausrichtung auf den Ausbau von lokalen Gesundheitsnetzwerken sehr wichtig – dafür setze ich mich gerne ein.“</p><p>Dr. Jens Schick, COO bei Sana: „Mit Gunnar Pietzner gewinnen wir für die Sana Kliniken Lübeck eine versierte Führungskraft. Mit den aktuellen Gesundheitsreformen stehen wir vor großen Herausforderungen, die lokal auch bewältigt werden müssen. Ich freue mich von daher, dass wir Herrn Dr. Pietzner für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Sana-Campus Lübeck gewinnen konnten.“   </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2d0a0cec-9411-4a0b-a6f1-80e13f9b0e06/1920_260728gunnarpietznerpm_@parkklinikweiszligenseegmbh.jpg?75718"><p><i>Gunnar Pietzner übernimmt ab dem 1. September 2026 die Geschäftsführung der Sana Kliniken Lübeck.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2d0a0cec-9411-4a0b-a6f1-80e13f9b0e06/260728gunnarpietznerpm_%40parkklinikweiszligenseegmbh/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><p><span><strong>Zu den Sana Kliniken Lübeck</strong></span></p><p><span>Die Sana Kliniken Lübeck sind mit gut 18.600 stationären Fällen, mehr als 37.000 ambulanten Kontakten in der Notfallaufnahme und über 2.500 Fällen in der onkologischen Ambulanz einer der größten Anbieter medizinischer Akutversorgung im östlichen Schleswig-Holstein. 800 Mitarbeiter, davon 200 Ärzte und 450 in Pflege- und Funktionsbereichen, sind für die Patienten da. Das Krankenhaus der Lübecker steht für eine enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Medizin. Die Sana Kliniken Lübeck bieten eine hochqualitative wohnortnahe Versorgung mit zahlreichen Spezialisierungen, so z. B. in den Bereichen Kardiologie, Gastroenterologie, Pneumologie, Neurologie, Diabetologie, Palliativmedizin, Hämatologie und Onkologie sowie Bauchchirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie, Wirbelsäulenchirurgie, Gefäßmedizin, Anästhesie, Intensivmedizin, Schmerztherapie, Radiologie, Neuroradiologie und Urologie. Die KVSH Anlaufpraxis steht den Bürgerinnen und Bürgern am Wochenende und an Feiertagen von 09.00 bis 19.00 Uhr durchgehend zur Verfügung.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom,Luebeck]]></category>
            <pubDate>Wed, 12 Aug 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/2d0a0cec-9411-4a0b-a6f1-80e13f9b0e06/500_260728gunnarpietznerpm_@parkklinikweiszligenseegmbh.jpg?75718" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/2d0a0cec-9411-4a0b-a6f1-80e13f9b0e06/500_260728gunnarpietznerpm_@parkklinikweiszligenseegmbh.jpg?75718</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/2d0a0cec-9411-4a0b-a6f1-80e13f9b0e06/260728gunnarpietznerpm_@parkklinikweiszligenseegmbh.jpg?75718</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Gunnar Pietzner &amp;uuml;bernimmt ab dem 1. September die Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrung der Sana Kliniken L&amp;uuml;beck]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Gunnar Pietzner &amp;uuml;bernimmt ab dem 1. September die Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrung der Sana Kliniken L&amp;uuml;beck]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Ambulantisierung als Systemwandel: Sana schafft Leitplanken und Strukturen für die Umsetzung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ambulantisierung-als-systemwandel-sana-schafft-leitplanken-und-strukturen-fuer-die-umsetzung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ambulantisierung-als-systemwandel-sana-schafft-leitplanken-und-strukturen-fuer-die-umsetzung/</guid><pp:caseid>784902</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Bis 2030 sollen bundesweit rund zwei Millionen Fälle ambulant behandelt werden. Sana treibt die Ambulantisierung aktiv voran und baut dafür eigenständige ambulante Strukturen auf.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/edf4c53c-8469-4bd6-9915-533e868de1c4/1920_0440d93b-b284-495e-879e-6cbaa1b99538.jpg?81469"><p>Der Ausbau ambulanter Leistungen ist eine zentrale Transformationsaufgabe für Kliniken. Sana etabliert hierfür eigenständige Strukturen mit standardisierten Prozessen und spezialisierten Teams.</p><p>Die Ambulantisierung ist eine klare gesundheitspolitische Weichenstellung und verändert die Versorgung in Deutschland spürbar. Für Kliniken bedeutet das eine große Reorganisationsaufgabe. Prozesse müssen neu gedacht, Kapazitäten anders geplant und Teams gezielt weiterentwickelt werden. Für Patienten kann der Wandel erhebliche Vorteile bringen. Kürzere Wege, weniger Zeit im Krankenhaus und eine schnellere Rückkehr in das gewohnte Umfeld.</p><h2>Ambulante Settings weiterentwickeln</h2><p>Bei Sana setzen wir die geschaffenen Rahmenbedingungen aktiv um und entwickeln unsere ambulanten Settings konsequent weiter. Unser Ziel ist es, eine zunehmende Zahl an Leistungen, die bislang stationär erbracht wurden, ambulant und weitestgehend ohne Übernachtung zu ermöglichen. </p><p>Dazu bauen wir ein eigenständiges ambulantes Setting auf, das vom komplexen stationären Alltag entkoppelt ist. Im Mittelpunkt stehen klar definierte, schlanke Prozesse, passende Räume und Infrastruktur sowie spezialisierte Teams. </p><h2>Projektgruppe hat Leitplanken erarbeitet</h2><p>Eine interprofessionell besetzte Projektgruppe arbeitet seit rund zwei Jahren an zentralen Leitplanken, die dann standortspezifisch umgesetzt werden. Ambulantisierung gelingt nur mit regional passenden Strategien und Prozessen. </p><p>Entscheidend ist darüber hinaus auch die Verankerung in regionalen Gesundheitsnetzwerken, damit Versorgungsprozesse sektorenunabhängig nahtlos ineinandergreifen und Patienten am richtigen Ort zur richtigen Zeit versorgt werden.</p><p> </p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag]]></category>
            <pubDate>Tue, 04 Aug 2026 09:00:17 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/edf4c53c-8469-4bd6-9915-533e868de1c4/500_0440d93b-b284-495e-879e-6cbaa1b99538.jpg?81469" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/edf4c53c-8469-4bd6-9915-533e868de1c4/500_0440d93b-b284-495e-879e-6cbaa1b99538.jpg?81469</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/edf4c53c-8469-4bd6-9915-533e868de1c4/0440d93b-b284-495e-879e-6cbaa1b99538.jpg?81469</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Ambulantisierung: Gespr&amp;auml;ch mit Arzt, Patient und Angeh&amp;ouml;rigen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Ambulantisierung: Gespr&amp;auml;ch mit Arzt, Patient und Angeh&amp;ouml;rigen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Grundsatzerklärung: Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/grundsatzerklaerung-einsatz-von-kuenstlicher-intelligenz-in-der-presse--und-oeffentlichkeitsarbeit/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/grundsatzerklaerung-einsatz-von-kuenstlicher-intelligenz-in-der-presse--und-oeffentlichkeitsarbeit/</guid><pp:caseid>784514</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span><strong>Unser Grundsatz</strong></span></p><p><span>Wir nutzen KI-Anwendungen in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ausschließlich unter menschlicher Aufsicht. Die letzte Entscheidung über Inhalte, Tonalität und Veröffentlichung trifft immer ein Mensch. KI ersetzt keine fachliche Einordnung, keine redaktionelle Prüfung und keine Verantwortung.</span></p><p><span><strong>Wofür wir KI einsetzen</strong></span></p><ul><li><span>als Unterstützung bei der Strukturierung von Informationen und beim Erstellen von Entwürfen,</span></li><li><span>für sprachliche Optimierungen (z. B. Verständlichkeit, Kürzung, Variantenbildung),</span></li><li><span>für Zusammenfassungen und Formatadaptionen (z. B. aus einem Hintergrundtext wird ein Q&A).</span></li></ul><p><span><strong>Was wir nicht tun</strong></span></p><ul><li><span>Wir veröffentlichen keine redaktionellen Inhalte, die vollständig ohne menschliche Autorenschaft und Prüfung durch KI erzeugt wurden.</span></li><li><span>Wir übernehmen KI-Ausgaben nicht ungeprüft, insbesondere keine Fakten, Zahlen, Quellenangaben oder Zitate.</span></li></ul><p><span><strong>Qualitätssicherung und Validierung</strong></span></p><p><span>KI-Tools können Hinweise und Impulse liefern, sind jedoch nicht geeignet, Fakten abschließend zu verifizieren. Deshalb prüfen wir vor Veröffentlichung Inhalte auf Plausibilität und Belegbarkeit, gleichen Zahlen und Daten mit verlässlichen Quellen ab und stellen sicher, dass Aussagen korrekt wiedergegeben werden.</span></p><p><span><strong>Recht, Sicherheit und Schutz von Informationen</strong></span></p><p><span>Wir setzen KI nur im Rahmen geltender rechtlicher Vorgaben ein. Dazu zählen unter anderem Datenschutz, Urheberrecht und der Schutz vertraulicher Informationen. Zudem achten wir auf technisch robuste und sichere Anwendungen, um Risiken von Fehlern und Missbrauch zu minimieren. </span></p><p><span><strong>Bild- und Videoinhalte</strong></span></p><p><span>Für visuelle Inhalte gelten besonders hohe Anforderungen an Authentizität und Herkunft. Bild- und Videomaterial wird vor Veröffentlichung sorgfältig geprüft, um Manipulationen zu erkennen und Vertrauen zu schützen. Sollten selbst erstellte visuelle Inhalte mit KI bearbeitet werden, wird dies gemäß der geltenden Regeln kenntlich gemacht.</span></p><p><span><strong><sub>Stand:</sub></strong><sub> Juli 2026. Wir überprüfen diese Grundsätze regelmäßig und passen sie bei Bedarf an technologische und rechtliche Entwicklungen an.</sub></span></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol]]></category>
            <pubDate>Fri, 31 Jul 2026 14:16:04 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000" length="0" type="image/png" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[logo]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Daten, die Leben verändern: Sana-Führungskräfte im Podcast &quot;My Data Is Better Than Yours&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/daten-die-leben-veraendern-sana-fuehrungskraefte-im-podcast-my-data-is-better-than-yours/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/daten-die-leben-veraendern-sana-fuehrungskraefte-im-podcast-my-data-is-better-than-yours/</guid><pp:caseid>780396</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Wie gelingt digitale Transformation bei einem der größten Gesundheitsversorger Deutschlands – und welche Rolle spielen dabei Daten und Künstliche Intelligenz? Stefanie Kemp, Chief Transformation Officer, und Gunnar Hoffmann, Chief Data Officer der Sana Kliniken AG, waren zu Gast im Podcast „My Data Is Better Than Yours" von Jonas Rashedi und sprachen über Strategie, operative Herausforderungen und Zukunftspläne.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Datenmanagement ist längst kein rein technisches Thema mehr – es ist zur Grundlage moderner Gesundheitsversorgung geworden. Im Podcast „My Data Is Better Than Yours" von Host Jonas Rashedi sprechen Praktiker aus verschiedenen Branchen darüber, wie Unternehmen Daten wirklich nutzbar machen. Gleich in zwei aufeinanderfolgenden Folgen war die Sana Kliniken AG zu Gast: mit Stefanie Kemp, Chief Transformation Officer, und Gunnar Hoffmann, Chief Data Officer. Beide liefern aus unterschiedlichen Blickwinkeln ein ehrliches, unverstelltes Bild davon, was digitale Transformation im Krankenhausumfeld wirklich bedeutet.</p><p><img class="image_resized" style="width:800px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/147ff218-9379-4b71-ab69-90cd01fe36bb/header_newsroom_podcast_mdibty.jpg?x=1785330304043" alt="Header_Newsroom_Podcast_MDIBTY" width="800" /><br /> </p><h2><strong>Folge 1: Transformation beginnt mit dem Prozess – nicht mit der Technologie</strong></h2><p>Unsere CTO Stefanie Kemp erklärt, warum ihr erster Schritt bei Sana nicht die Einführung neuer Software war, sondern die nüchterne Bestandsaufnahme bestehender Prozesse. Ihr Credo: Wer einen schlechten Prozess digitalisiert, bekommt am Ende einen schlechten digitalen Prozess.</p><p>Wer Daten systemübergreifend nutzen möchte, benötigt zudem eine entsprechend vereinheitlichte Systemlandschaft. Diese muss ein durch Zukäufe gewachsenes Unternehmen wie Sana erst schaffen. Jede Klinik hat ihre eigene IT, ihre eigenen Systeme, ihre eigene Art, Daten zu erfassen. Das Ergebnis ist eine ausgeprägte Heterogenität, die sich auf Prozesse, Systeme und Datenstrukturen gleichermaßen erstreckt. Stefanie Kemp erklärt, wie der schwierige Wandel hin zu einer skalierbaren, einheitlichen Plattform gelingen kann. </p><p>Dazu kommt die Gründung der Sana Data Solutions GmbH, einer eigenen Gesellschaft für die Sekundärnutzung klinischer Daten in Forschung und Wissenschaft – ein Vorhaben, das Stefanie Kemp ebenso als strategische Weichenstellung beschreibt wie als gesellschaftliche Verantwortung.<br /> </p><h2><strong>Folge 2: Ohne Datengrundlage keine KI – ein ehrlicher Blick in die Praxis</strong></h2><p>Gunnar Hoffmann ist seit fast 17 Jahren bei Sana – und seit vier Jahren Chief Data Officer auf Konzernebene. Im Gespräch bricht er anschaulich die oben genannten Themen auf die operative Ebene herunter. </p><p>Sein Kernthema: das Clinical Data Repository (CDR) – eine standardisierte, konzernweite Datenbasis, die klinische Informationen aus unterschiedlichsten Quellsystemen zusammenführt. Er erklärt an Praxisbeispielen, welche Daten an welchen Stellen entstehen, warum branchenspezifische Standards wie HL7 oder FHIR dabei unverzichtbar sind, und warum der viel diskutierte KI-Einsatz im Gesundheitswesen ohne eine solide Datenbasis schlicht nicht funktionierten kann.</p><h2><strong>Jetzt reinhören</strong></h2><p>Beide Folgen sind auf allen gängigen Podcast-Plattformen sowie auf YouTube verfügbar:</p><p><strong>Folge mit Stefanie Kemp</strong> (Chief Transformation Officer): <a href="https://youtu.be/R93N1QOfhnw?is=E-FLKKGVJqjYllc1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube </a>| <a href="https://open.spotify.com/episode/3yKCMw0RD8te214HozRHqx?si=FnW6nuX9SR2ecN2O9yFyoA" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spotify</a> | <a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/was-bremst-ki-im-krankenhaus-wirklich-mit-stefanie/id1524294960?i=1000777128498" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Apple Podcasts</a></p><p><strong>Folge mit Gunnar Hoffmann</strong> (Chief Data Officer): <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8uGk2MNjPBk" target="_blank" rel="noreferrer noopener">YouTube</a> | <a href="https://open.spotify.com/episode/4Ng7toNrOakTKNd4bEGT1N?si=tpJuAV8USnGZOPAtwz45XQ" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Spotify</a> | <a href="https://podcasts.apple.com/us/podcast/wie-findet-man-einen-patienten-in-20-verschiedenen/id1524294960?i=1000778099556" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Apple Podcasts</a></p><p><i>„My Data Is Better Than Yours" erscheint jeden Freitag mit neuen Folgen zu Daten, Technologie und digitaler Transformation – mit Gästen aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen.</i></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag]]></category>
            <pubDate>Wed, 29 Jul 2026 15:07:58 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/147ff218-9379-4b71-ab69-90cd01fe36bb/500_header_newsroom_podcast_mdibty.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/147ff218-9379-4b71-ab69-90cd01fe36bb/500_header_newsroom_podcast_mdibty.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/147ff218-9379-4b71-ab69-90cd01fe36bb/header_newsroom_podcast_mdibty.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Header_Newsroom_Podcast_MDIBTY]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Stefanie Kemp (CTO) und Gunnar Hoffmann (CDO) zu Gast im Podcast &amp;quot;Ma Data Is Better Thn Yours&amp;quot;]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>RTL „Punkt 12“ berichtet über die MRgFUS-Behandlung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rtl-punkt-12-berichtet-ueber-die-mrgfus-behandlung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rtl-punkt-12-berichtet-ueber-die-mrgfus-behandlung/</guid><pp:caseid>762401</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Wir freuen uns sehr, dass RTL „Punkt 12“ über die MRgFUS-Behandlung in den Sana Kliniken Duisburg berichtet hat. Der Beitrag wurde in der Folge vom 6. Juli 2026 (ab Minute: 1:18:31) ausgestrahlt und kann hier angesehen werden: </span><a href="https://www.rtl.de/sendungen/punkt-12/ganze-folgen/" target="_blank"><span>Punkt 12&nbsp;</span></a></p><p>Auch <a href="https://www.rtl.de/rtl-west/ultraschall-therapie-aus-duisburg-hilft-patienten-bei-tremor-innovative-behandlung-ohne-operation-am-gehirn-id31059584.html" target="_blank">RTL West</a> berichtet über unser Team der Sana Kliniken Duisburg.</p><p><span><strong>Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, die beim Dreh mitgewirkt haben.</strong></span></p><p>&nbsp;</p><h2>MRgFUS kurz erklärt</h2><p>Der Magnetresonanz-gesteuerte fokussierte Ultraschall, kurz MRgFUS, ist eine schonende Therapiemöglichkeit gegen den essenziellen Tremor. Die Betroffenen leiden unter unkontrollierbaren Muskelaktivitäten, schon der Griff zum Wasserglas ist oft eine Herausforderung. Das Grundprinzip des Verfahrens ist einfach. Ärzte bündeln hochintensive Ultraschallwellen von außen gezielt auf einen Punkt im Gehirn. So werden nur die auslösenden Bereiche im Gehirn behandelt.</p><h2>Interdisziplinäres Team</h2><p>Bei der Behandlung mit MRgFUS arbeiten mehrere Fachrichtungen eng zusammen. Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie bilden das interdisziplinäre Team. Unterstützt werden sie durch die Kollegen der Anästhesie. <span style="text-align:left;">In der Praxis entsteht ein eng abgestimmter Arbeitsablauf, jede Entscheidung wird im interdisziplinären Dialog getroffen.</span></p><table><tr><td><p><strong>Weiterführende Informationen:</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/unkontrollierbares-zittern-mit-ultraschallwellen-gezielt-betroffene-gehirnzellen-ausschalten/" target="_blank">Ultraschallwellen gegen unkontrollierbares Zittern</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/interdisziplinaere-zusammenarbeit-warum-mrgfus-nur-im-team-funktioniert/" target="_blank">Interdisziplinäre Zusammenarbeit bei MRgFUS</a></p></td></tr></table><table><tr><td><p><strong>Patientengeschichten:</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-nach-60-jahren-endlich-beschwerdefrei/" target="_blank">Fokussierter Ultraschall: Nach 60 Jahre sind Beschwerden weg</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-ich-habe-mich-wie-ein-neuer-mensch-gefuehlt/" target="_blank">Fokussierter Ultraschall: Ein neues Lebensgefühl</a></p></td></tr></table><table><tr><td><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurologie" target="_blank">Neurologie | Duisburg&nbsp;</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurochirurgie" target="_blank">Neurochirurgie | Duisburg</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/radiologie-und-neuroradiologie" target="_blank">Radiologie | Duisburg</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-011l_S2k_Tremor_2022-08.pdf" target="_blank">Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Tremor</a></p></td></tr></table><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Duisburg,AM,uk-hol,Gastbeitrag]]></category>
            <pubDate>Tue, 07 Jul 2026 12:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/29930d38-900b-4037-bef6-d18959439f04/500_2_re.jpg?71467" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/29930d38-900b-4037-bef6-d18959439f04/500_2_re.jpg?71467</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/29930d38-900b-4037-bef6-d18959439f04/2_re.jpg?71467</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sana Kliniken Duisburg: RTL berichtet &amp;uuml;ber MRgFUS-Behandlung]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Sana Kliniken Duisburg: RTL berichtet &amp;uuml;ber MRgFUS-Behandlung]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana stellt das Management im Nordosten neu auf</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-stellt-das-management-im-nordosten-neu-auf/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-stellt-das-management-im-nordosten-neu-auf/</guid><pp:caseid>761823</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e60831d418ba7ce74a6a2e2a369092d70">Personelle Veränderungen erfolgen schrittweise in den kommenden Monaten.</li><li data-list-item-id="edcb07852ec5ccc667dad66ae8f757c34">Neue Geschäftsführer im Nordosten werden Kevin Struß und Christian Fastlabend.</li><li data-list-item-id="e51c85a77e26fef0665d33b3696688ecf">Michael Jürgensen bleibt weiterhin Cluster-Geschäftsführer.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>In den Sana Einrichtungen im Nordosten startet in den kommenden Monaten ein schrittweiser Veränderungsprozess im Management der Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren. Zum 30. September legt Michael Jürgensen seine Geschäftsführungen in den Kliniken und Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) in Mecklenburg-Vorpommern nieder. Die Sana Kliniken AG bündelt ihre Kliniken und ambulanten Einrichtungen in sogenannten Clustern, die über das gesamte Bundesgebiet verteilt sind. Michael Jürgensen bleibt Sana als Cluster-Geschäftsführer Nordost erhalten und wird für den Konzern darüber hinaus beratende Aufgaben übernehmen. „Nach 45 Jahren Gesundheitswesen und fast 25 Jahren Geschäftsführertätigkeit in diversen Kliniken ist es jetzt an der Zeit für einen Generationswechsel. Ich danke dem Vorstand und dem Geschäftsführungsteam, dass sie mir weiter das Vertrauen in meiner neuen Rolle schenken“, so Michael Jürgensen.</p><h2>Einrichtungen zukunftsfest aufstellen</h2><p>Kevin Struß übernimmt bereits ab dem 1. Juli 2026 die Geschäftsführung am Sana Krankenhaus Bad Doberan sowie der Sana MVZ Rostocker Land GmbH und leitet die Einrichtungen somit in den ersten drei Monaten mit Michael Jürgensen gemeinsam. Kevin Struß ist Betriebswirt sowie Controller und blickt auf mehr als zehn Jahre Erfahrung bei Sana zurück, unter anderem als Finanzcontroller am Sana Klinikum Offenbach und als Leiter Controlling der Sana Kliniken Lübeck. Zuletzt war der 36-Jährige kaufmännischer Leiter am Sana Krankenhaus Bad Doberan.&nbsp;Kevin Struß blickt zuversichtlich in die Zukunft: „Ich bin sehr dankbar für die vielen Jahre beruflicher Entwicklung und das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Ich fühle mich der Region seit jeher eng verbunden. Daher freue mich auf die neuen Aufgaben und die weitere Zusammenarbeit mit dem Führungsteam im Nordosten. Unsere Einrichtungen stehen in Anbetracht der anstehenden gesundheitspolitischen Umbrüche vor großen Herausforderungen. Ich setze mich dafür ein, dass wir unsere Patientinnen und Patienten auch in Zukunft optimal versorgen können. Da wir im Nordosten sehr gut vernetzt sind, sehe ich in den kommenden Entwicklungen durchaus auch Chancen für die Verbesserung der Versorgung in unserer Region.“</p><h2>Veränderung im Landkreis Nordwestmecklenburg</h2><p>Die Geschäftsführung am Sana HANSE-Klinikum Wismar bleibt bei Christian Fastlabend, der bereits zweiter Geschäftsführer war und zum 1. Oktober zusätzlich die Leitung der zugehörigen Medizinischen Versorgungszentren übernimmt.</p><p>Dr. Jens Schick, Chief Operating Officer bei Sana, freut sich über die Neuaufstellung des Managements im Cluster Nordost: „Michael Jürgensen hat die Entwicklung unserer Einrichtungen im Nordosten über viele Jahre geprägt und bleibt Sana weiterhin als Führungskraft und Experte verbunden. Dafür bin ich dankbar. Unsere Kliniken und MVZ bekommen hervorragende neue Geschäftsführungen. Es macht mich stolz, dass wir immer wieder langjährige Mitarbeitende in Führungspositionen weiterentwickeln können und so neue berufliche Perspektiven eröffnen.“<br>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d4ac631b-8e3c-4751-aba8-d93b56a318c0/1920_6c5bfd3a-5d38-4f1a-be23-3e2f674aef38.png?10000"><p><i>Das Führungsteam im Cluster Nordost stellt sich neu auf (v.l.): Kevin Struß, Christian Fastlabend und Michael Jürgensen </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/d4ac631b-8e3c-4751-aba8-d93b56a318c0/6c5bfd3a-5d38-4f1a-be23-3e2f674aef38/" target="_blank"><i>Download und Copyright</i></a></p><p>Download Einzelfotos:<a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/e0fd69c4-2965-40d5-bb1a-f16c7851dbaa/kevinstruszlig/" target="_blank"> Kevin Struß</a>, <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bf0985f4-0130-4bbc-b235-fbc1a8cf4abe/christianfastlabend/" target="_blank">Christian Fastlabend</a>, <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c6b0aa31-9342-400c-9ac9-67a0a5fc2f3e/juumlrgensenmichael-geschaumlftsfuumlhrer/" target="_blank">Michael Jürgensen</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom,Sana HANSE-Klinikum Wismar,bad-doberan,wismar]]></category>
            <pubDate>Wed, 01 Jul 2026 13:06:17 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/d4ac631b-8e3c-4751-aba8-d93b56a318c0/500_6c5bfd3a-5d38-4f1a-be23-3e2f674aef38.png?10000" length="0" type="image/png" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/d4ac631b-8e3c-4751-aba8-d93b56a318c0/500_6c5bfd3a-5d38-4f1a-be23-3e2f674aef38.png?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/d4ac631b-8e3c-4751-aba8-d93b56a318c0/6c5bfd3a-5d38-4f1a-be23-3e2f674aef38.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Das F&amp;uuml;hrungsteam im Cluster Nordost stellt sich neu auf]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Kevin Stru&amp;szlig;, Christian Fastlabend, Michael J&amp;uuml;rgensen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Klaus Holetschek: Krankenhäuser wie die Sana Kliniken sind Rückgrat und Stabilitätsanker</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/klaus-holetschek-krankenhaeuser-wie-die-sana-kliniken-sind-rueckgrat-und-stabilitaetsanker/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/klaus-holetschek-krankenhaeuser-wie-die-sana-kliniken-sind-rueckgrat-und-stabilitaetsanker/</guid><pp:caseid>756745</pp:caseid><pp:subtitle>Krankenhausreform</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p>Anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Sana Kliniken AG äußert sich Klaus Holetschek, CSU-Fraktionschef im bayerischen Landtag, im Interview zu aktuellen Herausforderungen in der Gesundheitspolitik und den Zukunftsaussichten für die Patientenversorgung.&nbsp;</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><i>Hinweis: Das Interview erschien erstmals im Frühjahr 2026 im Jubiläums-Buch der Sana Kliniken. Es spiegelt den Stand der Gesundheitspolitik gegen Ende des Jahres 2025 wider.</i></p><p>Im Gespräch mit Sana-CEO Thomas Lemke betont Klaus Holetschek die zentrale Rolle privater Klinikträger für eine verlässliche, wohnortnahe und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung. Seine zentrale Aussage: „Entscheidend ist die Qualität der Versorgung, nicht die Trägerform. Viele private Häuser – auch Sana – leisten hervorragende Arbeit, investieren in Infrastruktur, Digitalisierung und Personalentwicklung. Sie sind Rückgrat und Stabilitätsanker.“&nbsp;</p><p>Er fordert praxisnahe Reformen, weniger Bürokratie und mehr Investitionen in Resilienz, Digitalisierung und Kindergesundheit – mit klarer Unterstützung für föderale Planung und regionale Stärke.<br>&nbsp;</p><h2>Krankenhausreform pragmatisch neu ausrichten</h2><p>Die Krankenhausreform der Ampelregierung bewertet Holetschek als „kalten Strukturwandel“, der Kliniken – insbesondere im ländlichen Raum – faktisch in die Insolvenz gedrängt habe. Gefordert seien nun zügige, praktikable Lösungen mit starker Länderbeteiligung, eine ehrliche Überprüfung der Vorhaltevergütung und sofortige Schritte zum Bürokratieabbau, um Planungssicherheit für die Häuser herzustellen.<br>&nbsp;</p><h2>Föderal, regional und krisenfest planen</h2><p>Krankenhausplanung müsse Ländersache bleiben, weil nur die Länder den regionalen Bedarf realistisch einschätzen könnten. Kliniken seien Teil der nationalen Sicherheitsarchitektur. Notwendig seien klare gesetzliche Standards und gezielte Investitionen in Resilienz, etwa Bevorratung und Krisenlogistik – inklusive einer systematischen Einbindung leistungsfähiger privater Träger in Katastrophenschutzkonzepte.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h2>Versorgungslücken schließen: Land, Kinder, Pflege&nbsp;</h2><p>Zur Fachkräftesicherung setzt Holetschek auf mehr Studienplätze, Landarztquote, Niederlassungsprämien und EU-Stipendien mit Bindung an Bayern. Kindergesundheit definiert er als Zukunftsvorsorge: mehr Prävention, Gesundheitsbildung, Bewegung, psychologische Angebote und eine bedarfsgerechte Honoraranpassung – auch durch Korrekturen bei Hybrid-DRGs. In der Pflege plädiert er für verlässliche Dienstpläne, Digitalisierung, gezielte Fachkräftegewinnung und Modelle wie Springerpools zur Eindämmung von Leiharbeit.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h2>Finanzielle Nachhaltigkeit der Solidarsysteme sichern</h2><p>Um die GKV zukunftsfest zu machen, müssen Sozialabgaben stabil gehalten, Effizienzreserven gehoben, Doppelstrukturen abgebaut und Digitalisierung vorangetrieben werden. Versicherungsfremde Leistungen gehörten in den Bundeshaushalt, um Beitragszahler zu entlasten; zugleich seien verlässliche Bundeszuschüsse und Priorisierung in der Politik nötig, damit das Leistungsversprechen dauerhaft eingelöst werden kann.&nbsp;</p><p>Das gesamte Interview können Sie im untenstehenden pdf-Dokument nachlesen. Das Interview erschien erstmals im Frühjahr 2026 im Jubiläums-Buch der Sana Kliniken. Es spiegelt den Stand der Gesundheitspolitik gegen Ende des Jahres 2025 wider.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/50-jahre-innovation--das-sana-jubilaeumsbuch-ist-da/" target="_blank"><strong>Hier finden Sie weitere ausgewählte Beiträge aus dem Jubiläums-Buch der Sana.&nbsp;</strong></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/78fc998a-ecc0-49ae-80c8-b4671293b642/1920_coverjubilaumlumsbuch.jpg?10000"><p><a href="https://www.mwv-berlin.de/produkte/!/title/innovation-fuer-die-gesundheit/id/1150" target="_blank"><span style="margin:0px;">HIER</span></a><span style="margin:0px;text-align:left;">&nbsp;kann das Jubiläumsbuch erworben werden.</span></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Krankenhausreform,Thomas Lemke,Gastbeitrag,50jahre]]></category>
            <pubDate>Thu, 11 Jun 2026 14:44:03 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/a3520777-d81f-43d2-9748-767848d379d2/500_klausholetschek.jpg?33561" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/a3520777-d81f-43d2-9748-767848d379d2/500_klausholetschek.jpg?33561</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a3520777-d81f-43d2-9748-767848d379d2/klausholetschek.jpg?33561</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>„Dieses Finanzierungssystem ist auf Insolvenz angelegt.“</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/dieses-finanzierungssystem-ist-auf-insolvenz-angelegt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/dieses-finanzierungssystem-ist-auf-insolvenz-angelegt/</guid><pp:caseid>756620</pp:caseid><pp:subtitle>Krankenhausreform</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span style="text-align:start;">Sana-CEO Thomas Lemke erklärt im HealthCareBrain-Podcast, warum die Krankenhausreform als reines Sparprogramm zu kurz greift und welche Konsequenzen drohen.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>„Dieses Finanzierungssystem ist auf Insolvenz angelegt.“ Mit diesem Satz bringt</span><span style="padding:0cm;"> </span><span><strong>Thomas Lemke, CEO der Sana Kliniken und Vizepräsident der DKG Deutschen Krankenhausgesellschaft,</strong> die aktuelle Situation vieler deutscher Krankenhäuser auf den Punkt. Im Gespräch mit den Machern des Podcast </span><i><span style="padding:0cm;">HealthCareBrain</span></i><span style="padding:0cm;">, Dr. Kerstin Stachel und Lennart Eltzholtz, </span><span>hat er über die Realität hinter der Krankenhausreform gesprochen — und darüber, warum viele Akteure im Gesundheitswesen inzwischen nicht mehr von einer Reform, sondern vor allem von einem Sparprogramm sprechen.</span></p><p><span>Die Diskussion zeigt deutlich: Das Problem liegt längst nicht mehr nur in einzelnen Gesetzen oder Finanzierungsfragen. Es geht um grundlegende Strukturfragen unseres Gesundheitssystem.</span></p><p><span>Besonders eindrücklich war die Diskussion über das Thema „Disruption“: Was passiert eigentlich, wenn Krankenhäuser nicht geordnet transformiert werden, sondern wirtschaftlich scheitern.</span></p><p><span>Thomas Lemke beschreibt dabei sehr klar die Kettenreaktionen, die Insolvenzen im Gesundheitswesen auslösen können — von Personalabwanderung über Versorgungsprobleme bis hin zu Auswirkungen auf Kommunen, Banken und Versorgungssysteme.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1aeaf2bf-a0ce-45b1-ad14-3e33bafb1beb/1920_1779778155814.jpg?10000"><h2><span><strong>Zwischen Reformanspruch und Realität</strong></span></h2><p><span>Ein zentrales Thema der Podcast-Folge: Die zunehmende Komplexität des Systems — und die Frage, ob Politik, Verwaltung und Praxis aktuell noch ausreichend miteinander verbunden sind</span></p><p><span>Dabei wird deutlich: Viele Menschen im Gesundheitswesen sind hochmotiviert, Versorgung weiterzuentwickeln. Gleichzeitig erleben sie aber oft ein System, das durch Bürokratie, Detailsteuerung und fehlende Verlässlichkeit ausgebremst wird.</span></p><h2><span><strong>Was jetzt gebraucht wird</strong></span></h2><p><span>Aus Thomas Lemkes Sicht braucht das Gesundheitswesen vor allem drei Dinge:</span></p><ul><li data-list-item-id="e3495e601174a1ae18936b3d0e4982977"><span>Verlässliche politische Rahmenbedingungen</span></li><li data-list-item-id="ea973a44f08662860cd46dda2a0031a47"><span>Mehr integrierte Versorgung statt sektoraler Trennung</span></li><li data-list-item-id="e3b86580fd6c4ff7e043b7e49a5537537"><span>Intelligent gesetzte Anreize statt immer neuer Detailregulierung</span></li></ul><p><span>Denn Transformation gelingt nicht allein durch Kürzungen — sondern durch klare Ziele, Vertrauen und funktionierende Strukturen.</span><br><br><span>Die Podcast-Folge von </span><i><span style="padding:0cm;">HealthCareBrain</span></i><span style="padding:0cm;"> </span><span>mit dem Sana-CEO gibt es auf&nbsp;</span></p><ul><li data-list-item-id="ed1c125b23b0a04c0d6d4a56bb68696a9"><a href="https://open.spotify.com/episode/0RaN2otFwYhPRgZXnWqzH8" target="_blank"><span>Spotify</span></a></li><li data-list-item-id="ea1e97a1a882623a6674523167bc0253c"><a href="https://podcasts.apple.com/de/podcast/73-krankenhausreform-oder-sparprogramm-im-gespr%C3%A4ch/id1697013998?i=1000769594919" target="_blank"><span>Apple Podcasts</span><span style="padding:0cm;">&nbsp;</span></a></li></ul>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Krankenhausreform,Thomas Lemke,Lennart Eltzholtz,Gastbeitrag]]></category>
            <pubDate>Tue, 02 Jun 2026 09:06:01 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/1aeaf2bf-a0ce-45b1-ad14-3e33bafb1beb/500_1779778155814.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/1aeaf2bf-a0ce-45b1-ad14-3e33bafb1beb/500_1779778155814.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/1aeaf2bf-a0ce-45b1-ad14-3e33bafb1beb/1779778155814.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[HealthCareBrain Podcast]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. Kerstin Stachel und Lennart Eltzholtz im HealthCareBrain Podcast im Gespr&amp;auml;ch mit Sana-CEO Thomas Lemke (M.).]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Park-Klinik Weißensee wird Teil der Sana Kliniken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/park-klinik-weissensee-wird-teil-der-sana-kliniken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/park-klinik-weissensee-wird-teil-der-sana-kliniken/</guid><pp:caseid>745625</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="ea4c10d46cd27b2c8287484d3d61f6fac">Sana Gesundheitscluster Berlin-Brandenburg Nord wächst deutlich</li><li data-list-item-id="eb7b729f52d952af08035d92fa035fc60">Aktiver Beitrag zum Erhalt zukunftsweisender Versorgungsstrukturen für Patienten</li><li data-list-item-id="ecb536c7add12f65b70db8d4700d7b9c4">Nach Oberfranken, Sachsen und Duisburg: Vierte Übernahme durch Sana Kliniken innerhalb der letzten 18 Monate</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Die Sana Kliniken AG beabsichtigt, den Geschäftsbetrieb der Park-Klinik Weißensee und einiger Tochtergesellschaften mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zu übernehmen. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt ausstehender behördlicher Genehmigungen. Mit diesem Schritt wächst der bisherige leistungsfähige Sana-Medizinverbund in Berlin und Brandenburg, der insbesondere die Standorte Weißensee und Lichtenberg enger miteinander vernetzt und die regionale Gesundheitsversorgung nachhaltig stärkt.</p><p style="text-align:justify;">Die Park-Klinik Weißensee ist ein Krankenhaus der Akut- und Regelversorgung im Berliner Bezirk Pankow mit 350 Betten und 770 Mitarbeitenden. Seit 1997 versorgt sie als privat geführte Klinik ein Einzugsgebiet von über 400.000 Einwohnern im Nordosten Berlins und ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité. Gemeinsam mit dem Sana-Klinikstandort in Lichtenberg decken beide Einrichtungen aktuell über 42.000 stationäre Behandlungen von Patienten im Jahr in den Berliner Bezirken Lichtenberg und Pankow ab.</p><p style="text-align:justify;">Mit zehn Fachabteilungen sowie fünf zertifizierten Zentren, darunter das Darmzentrum und das Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung, stellt die Klinik eine zentrale Säule der medizinischen Versorgung in Pankow und darüber hinaus dar. Die Notaufnahme behandelt jährlich über 29.000 Notfälle.</p><p style="text-align:justify;">Zum Sana Gesundheitscluster Berlin-Brandenburg Nord zählen neben dem Klinikum Lichtenberg auch das Paulinenkrankenhaus in Berlin-Charlottenburg sowie drei weitere Brandenburger Klinikstandorte in Sommerfeld, Templin und Woltersdorf. Im ambulanten Bereich versorgen die Sana Gesundheitszentren mit über 80 Kassensitzen in Berlin und Brandenburg derzeit mehr als 300.000 ambulante Fälle pro Jahr.</p><h2>Aktiver Beitrag zur Transformation der Kliniklandschaft</h2><p style="text-align:justify;">Durch die Integration der Park-Klinik Weißensee in die Sana Kliniken werden bestehende Verbundstrukturen gestärkt. Ziel ist die Fortführung und sukzessive Weiterentwicklung des gesamten medizinischen Leistungsangebots der bisherigen Park-Klinik – dadurch wird die Gesundheitsversorgung der Patienten nicht nur gesichert, sondern auch schrittweise ausgebaut.</p><p style="text-align:justify;">„Mit der Integration der Park-Klinik Weißensee wächst die Sana-Familie im Gesundheitscluster Berlin-Brandenburg Nord weiter. Gleichzeitig bauen wir die regionale Vernetzung in der Gesundheitsversorgung aus und unterstützen damit aktiv die Transformation der Krankenhauslandschaft in der Hauptstadtregion“, erklärt Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG. „Mit dem Zusammenschluss setzt Sana seinen Wachstumskurs konsequent fort und unterstreicht den Anspruch, regionale Versorgungsstrukturen zukunftsfähig und patientenorientiert weiterzuentwickeln.“ In den vergangenen 18 Monaten hat Sana Krankenhäuser in Oberfranken, Sachsen und Duisburg übernommen und damit die Patientenversorgung gesichert.</p><p style="text-align:justify;">Im Rahmen der Zukunftsstrategie „Auf Kurs 2030“ der Sana Kliniken AG werden die bestehenden medizinischen Kernkompetenzen der künftigen Sana Park-Klinik Weißensee gezielt ausgebaut. Gleichzeitig ist es das Ziel, Synergien im regionalen Clusterverbund stärker zu nutzen und die sektorenübergreifende Zusammenarbeit zwischen ambulanten und stationären Versorgungsangeboten weiter zu intensivieren.</p><p style="text-align:justify;">Auch innerhalb des bundesweiten Verbunds der Sana Kliniken AG stellt die Integration einen bedeutenden Entwicklungsschritt dar: Mit der künftigen Sana Park-Klinik Weißensee wächst Sana als einer der führenden Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum auf über 50 Krankenhäuser an.</p><p style="text-align:justify;">„Mit unserer Medizinstrategie verzahnen wir die Bedarfe in der Hauptstadt gezielt mit den Anforderungen der Krankenhausreform und den Bedürfnissen der Patienten. Dazu gehören unter anderem die Voraussetzungen zu schaffen für einen langfristigen Klinikerhalt im Kontext der Krankenhausreform ebenso wie der Ausbau der ambulanten Versorgung angesichts sich verändernder Rahmenbedingungen“, sagt Jean Franke, Cluster-Geschäftsführerin der Sana Kliniken in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg Nord. „Zugleich entwickeln wir für die Mitarbeitenden der Park-Klinik Weißensee klare Zukunftsperspektiven und freuen uns, dass die Sana-Familie wächst!“</p><p style="text-align:justify;">Im Zuge der engeren Vernetzung der Standorte Lichtenberg und Weißensee werden auch Synergien in zentralen Versorgungs- und Verwaltungsbereichen genutzt. Dazu zählen insbesondere die Unterstützung bei der Sterilgut- und Apothekenversorgung sowie administrativen Aufgaben. Durch die Bündelung dieser Strukturen und Kompetenzen können Prozesse effizienter gestaltet und die Versorgungsqualität nachhaltig gestärkt werden.</p><h2>Mit Jean Franke übernimmt erfahrene Sana-Führungskraft die Geschäftsführung</h2><p style="text-align:justify;">Jean Franke übernimmt künftig die operative Geschäftsführung der künftigen Sana Park-Klinik Weißensee GmbH. Sie ist seit rund 20 Jahren in verschiedenen Führungsfunktionen innerhalb der Sana Kliniken tätig, unter anderem als Klinikdirektorin, Geschäftsführerin sowie zuletzt als Cluster-Geschäftsführerin, und hat in dieser Zeit gemeinsam mit ihren Teams die Weiterentwicklung verschiedenster Einrichtungen zu modernen und leistungsfähigen Klinikstandorten maßgeblich vorangetrieben.<span>&nbsp; </span>„Mit dieser personellen Kontinuität sichern wir auch ein Zusammenwachsen der Standorte in Lichtenberg und Weißensee“, so Dr. Jens Schick, COO und zuständiges Vorstandsmitglied der Sana Klinken AG.</p><p style="text-align:justify;">„Im Mittelpunkt dieses gesamten Prozesses stehen die Menschen, die hier täglich mit großem Engagement arbeiten. In meinen bisherigen Gesprächen habe ich ein sehr motiviertes und leistungsstarkes Team in der Park-Klinik Weißensee kennengelernt. Nach den Herausforderungen der vergangenen Monate ist es mir ein wichtiges Anliegen, den Standort gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen in eine erfolgreiche Zukunft zu führen“, sagt Jean Franke.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/85ab05eb-257d-4beb-8f12-e799e4496dd7/1920_260519pkw.jpg?77379"><p><i>Die Sana Kliniken AG beabsichtigt, den Geschäftsbetrieb der Park-Klinik Weißensee und einiger Tochtergesellschaften mit Wirkung zum 1. Juni 2026 zu übernehmen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/85ab05eb-257d-4beb-8f12-e799e4496dd7/260519pkw/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom,Lichtenberg]]></category>
            <pubDate>Wed, 20 May 2026 14:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/85ab05eb-257d-4beb-8f12-e799e4496dd7/500_260519pkw.jpg?77379" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/85ab05eb-257d-4beb-8f12-e799e4496dd7/500_260519pkw.jpg?77379</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/85ab05eb-257d-4beb-8f12-e799e4496dd7/260519pkw.jpg?77379</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[PKW]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[PKW]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Zu viel, zu wenig, genau richtig: Was Patienten über Schmerzmittel wissen sollten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/zu-viel-zu-wenig-genau-richtig-was-patienten-ueber-schmerzmittel-wissen-sollten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zu-viel-zu-wenig-genau-richtig-was-patienten-ueber-schmerzmittel-wissen-sollten/</guid><pp:caseid>745188</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Schmerz muss man nicht aushalten! Wir räumen mit fünf häufigen Vorurteilen über Schmerzmedikamente auf. Unsere Experten ordnen Risiken und Nutzen ein, erklären Irrtümer zu Wirkungseintritt sowie Einnahme und zeigen, warum fachgerechte, ärztlich gesteuerte Therapie Nebenwirkungen reduziert und Chronifizierung vorbeugen kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h2 style="text-align:justify;"><span>Die fünf größten Vorurteile über Schmerzmedikamente</span></h2><p style="text-align:justify;"><span><strong>Schmerz muss man aushalten</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Die "Augen-zu-und-durch"-Haltung ist weit verbreitet, aber medizinisch problematisch. Unbehandelte oder falsch therapierte Schmerzen können chronisch werden. Es steigt das Risiko, dass sich ein Schmerzgedächtnis ausprägt. Das hat zur Folge, dass Schmerzen mittel- und langfristig zunehmen oder häufiger auftreten. Bei Rückenschmerzen können Schmerzen unter anderem auch zu kompensatorischen Muskelverspannungen führen, wodurch Schmerzrezeptoren in der Muskulatur selbst gereizt werden und so den Schmerz unterhalten – ein Teufelskreis ensteht. Schmerzmittel helfen, genau diesen zu unterbrechen beziehungsweise zu beenden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Medikamente sind nur bei starken Schmerzen sinnvoll</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Das stimmt so nicht, denn auch bei anhaltenden und sich verstärkenden Schmerzen sind Medikamente sinnvoll.&nbsp;Viele Probleme entstehen durch Irrtümer über Wirkungseintritt, Wirkzeit, Einnahmefrequenz und Risiken. Genau hier hilft fachgerechte Beratung. Sie verhindert Fehleinnahmen, Unter- oder Überdosierung und damit unnötige Nebenwirkungen oder unzureichende Schmerzkontrolle.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Nebenwirkungen sind stark und schlecht in den Griff zu bekommen</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Übelkeit, Erbrechen oder Verstopfung sind mögliche&nbsp;Begleiterscheinungen, die beachtet werden müssen. Solche Nebenwirkungen lassen sich aber oft sehr gut beherrschen, wenn die Therapie gut gesteuert ist, beispielsweise durch:</span></p><ul><li data-list-item-id="e49920563a1b120a5dc2de846fa33e05f"><p style="text-align:justify;"><span>Einnahme nach Uhrzeit und Plan anstatt nur bei Bedarf,</span></p></li><li data-list-item-id="e2187e8058a3a16851b4153726118b495"><p style="text-align:justify;"><span>Begleitmedikation (z. B. gegen Übelkeit oder zur Vorbeugung von Verstopfung) sowie</span></p></li><li data-list-item-id="e5199fef79c3a0b9160ec6566958086df"><p style="text-align:justify;"><span>Monitoring und gegebenenfalls&nbsp;Anpassungen der Medikamente.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span><strong>Schmerzmittel machen schnell abhängig, vor allem Opioide</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Bei Opioiden besteht eine Suchtgefahr, das ist richtig. Bei fachlich korrekter Anwendung, das heißt klare Indikation, richtige Dosierung und Kontrolle, ist das Risiko jedoch in der Regel gering und beherrschbar. Entscheidend ist, dass die Einnahme ärztlich verordnet und kontrolliert wird.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Man gewöhnt sich sehr schnell daran</strong></span></p><p style="text-align:justify;"><span>Der sogenannte Gewöhnungseffekt (Toleranz) wird häufig überschätzt. Er kann auftreten, insbesondere bei Opioiden, aber meist nur in begrenztem Umfang. Gerade deshalb ist eine korrekte, ärztlich gesteuerte Anwendung zentral, inklusive regelmäßiger Überprüfung. Braucht es das Medikament noch? In welcher Dosis? Gibt es Alternativen?</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Alternativen und ihre Grenzen</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Viele Beschwerden lassen sich sinnvoll begleitend oder, je nach Ursache, auch primär ohne Medikamente und schwerpunktmäßig mit aktiven Maßnahmen angehen, die zu einer Steigerung der Selbstwirksamkeit beitragen, zum Beispiel:</span></p><ul><li data-list-item-id="e5cd25b6d72d682ccdf6c48fefe77f587"><p style="text-align:justify;"><span>Physiotherapie und gezielte Übungen</span></p></li><li data-list-item-id="e3db708cb78e0c8d3e90519f623be20ac"><p style="text-align:justify;"><span>regelmäßige Bewegung, angepasst an die individuelle Belastbarkeit</span></p></li><li data-list-item-id="e4a96d59021d69bc72d21ea7ece0f29c5"><p style="text-align:justify;"><span>Entspannungsverfahren, wie Atemtechniken, Meditation, etc.</span></p></li><li data-list-item-id="ef010ef759c78a32023481bc65b9944bc"><p style="text-align:justify;"><span>antientzündliche Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Nikotin</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Passive Maßnahmen können unterstützend hilfreich sein, jedoch nicht alleine, sondern in Kombination mit aktiver Therapie:</span></p><ul><li data-list-item-id="e0b43cf7f06365d3d0acea4e9f838ec68"><p style="text-align:justify;"><span>Wärme- und Kälteanwendungen</span></p></li><li data-list-item-id="e839177e22bb04cf27afdd8bf7ef27134"><p style="text-align:justify;"><span>je nach Indikation Akupunktur oder Kinesiotaping</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Ein wichtiger Grundsatz dabei: Bevor man „nur Alternativen“ ausprobiert oder Medikamente grundsätzlich ablehnt, braucht es bei anhaltenden oder starken Beschwerden eine fundierte Anamnese und körperliche Untersuchung, um ernsthafte Ursachen auszuschließen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, zumindest vorübergehend Medikamente einzusetzen. Entscheidend sind die richtige Dosierung und ärztliche Begleitung.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Viel Diskussion gibt es auch zum Einsatz von Cannabis als Alternative zur Therapie von Schmerzen. Vor einem leichtfertigen Einsatz von Cannabinoiden ist ausdrücklich zu warnen. Sie kommen nur für sehr wenige Patienten überhaupt infrage und können lediglich für Einzelfälle nach strenger Indikationsstellung durch einen Arzt oder eine Ärztin verordnet werden. Weitere Informationen finden Interessierte zum Beispiel bei der </span><a href="https://www.schmerzgesellschaft.de/topnavi/patienteninformationen/aktuelles/cannabis-in-der-schmerzbehandlung" target="_blank"><span>Deutschen Schmerzgesellschaft e.V.&nbsp;</span></a></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Warum ist ein „zu viel“ nicht gut?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Ein Übermaß oder Fehlgebrauch von Schmerzmedikamenten kann mehr schaden als helfen. Die Risiken reichen von direkten Organschäden bis zur Verschlimmerung der Schmerzen, zum Beispiel:</span></p><ul><li data-list-item-id="e4d7dff0f9430d2835c064d8c580a612a"><p style="text-align:justify;"><span>Opiatinduzierte Hyperalgesie: Bei Über- oder Fehlgebrauch können Opioide paradoxerweise die Schmerzempfindlichkeit erhöhen.</span></p></li><li data-list-item-id="e359f3c3da25c7554f62dbcd40fff9279"><p style="text-align:justify;"><span>Übergebrauchskopfschmerz: Bei Migräne kann die häufige Einnahme bestimmter Schmerzmittel Kopfschmerzen mit verursachen beziehungsweise verstärken.</span></p></li><li data-list-item-id="e1f3707652470f8e7c4a33184751f25d1"><p style="text-align:justify;"><span>Organschäden: Häufig sind Nieren und Leber betroffen, beispielsweise bei unkritischer, häufiger Einnahme von NSAR (nicht steroidale Antirheumatika).</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Die weit verbreitete Einschätzung „Viel hilft viel“ gilt bei Schmerzmitteln nicht. Wirksam und sicher ist meist die kleinste sinnvolle Dosis für die passende Dauer, mit klarer und ärztlich gesteuerter Behandlungsstrategie.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Was ist das Problem am „zu wenig“?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Zu wenig oder falsch behandelte Schmerzen können chronifizieren. Besonders riskant sind:</span></p><ul><li data-list-item-id="e5f97d67a53b6fcb4f1d2f19a866fc596"><p style="text-align:justify;"><span>Verzicht aus Angst oder</span></p></li><li data-list-item-id="e5f328cd0822f2afa545719737345f6e8"><p style="text-align:justify;"><span>Fehleinnahme beziehungsweise Unterdosierung („nur halb“, „nur selten“, „ich halte noch durch“)</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Anhaltende Schmerzen fördern die Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses und machen eine spätere Behandlung oft schwieriger und langwieriger.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Warum kommt es zu den Extremen?</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Das eine Extrem ist der Griff zur Schmerztablette schon bei milden Beschwerden. Zu den typischen Treibern, oft auch eine Kombination daraus, gehören:</span></p><ul><li data-list-item-id="e403ad8b823eeee54bdd4cddea6ba6fac"><p style="text-align:justify;"><span>Zeitdruck und Leistungsgesellschaft: Viele sind der Meinung, in jeder Situation funktionieren zu müssen. Für Diagnostik, Physiotherapie und regenerative Maßnahmen ist keine Zeit.</span></p></li><li data-list-item-id="ebfab60dcc939e4e176dc540002956b7d"><p style="text-align:justify;"><span>Schnelle Verfügbarkeit: Insbesondere frei verkäufliche Schmerzmittel, sogenannte Over-the-Counter-Präparate, sind jederzeit und niederschwellig zu bekommen.</span></p></li><li data-list-item-id="efd62b48d33d45b91f4e9a493df633a3a"><p style="text-align:justify;"><span>Verharmlosung: Sehr häufig gehen Menschen auch davon aus, dass frei verkäufliche Präparate harmlos sind und keine negativen Effekte haben können.</span></p></li><li data-list-item-id="e6d4c3f7f20bbfb9495376f501cb278c4"><p style="text-align:justify;"><span>Informationsdefizite: Das Unwissen über Alternativen oder falsche Erwartungen an „die eine Tablette“ ist weit verbreitet. Die Gesundheitskompetenz vieler Menschen ist gering, häufig in Kombination mit einem niedrigen Bildungsniveau.</span></p></li><li data-list-item-id="e8f8f41a4dbd82adec8771215572f0d95"><p style="text-align:justify;"><span>Stress und psychische Belastung: niedrigere Schmerztoleranz, mehr Anspannung, schlechter Schlaf.</span></p></li><li data-list-item-id="e8a21bcff1091d30eb075addb26fac372"><p style="text-align:justify;"><span>Angst vor Arbeitsplatzverlust oder Ausfallzeiten: Symptome werden durch die Tablette einfach schnell „wegorganisiert“.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Zum anderen Extrem gehören Menschen, die Schmerzmedikamente vollständig ablehnen. Häufige Gründe für dieses Verhalten:</span></p><ul><li data-list-item-id="e506ab1c38e905695c95b5e8fc60203a0"><p style="text-align:justify;"><span>Angst vor Abhängigkeit, die pauschal auf alle Schmerzmittel übertragen wird,</span></p></li><li data-list-item-id="e4a976595271c7738f273a1695352249b"><p style="text-align:justify;"><span>Durchhalte-Ideal,</span></p></li><li data-list-item-id="e2ba3a8cc5af017c130cc7cdc01efb66a"><p style="text-align:justify;"><span>Schlechte Erfahrungen im Umfeld,</span></p></li><li data-list-item-id="ecf7d133b9c23fe929e850792017ad8ee"><p style="text-align:justify;"><span>Sorge vor Nebenwirkungen,</span></p></li><li data-list-item-id="e1316ba1a51408a346ee7b634760ffd0f"><p style="text-align:justify;"><span>Misstrauen gegenüber „Chemie“ und</span></p></li><li data-list-item-id="ecac2b8b46fabf6cd2adbc24709d136ba"><p style="text-align:justify;"><span>Wunsch nach „natürlichen“ Lösungen.</span></p></li></ul><p style="text-align:justify;"><span>Beide Extreme sind kontraproduktiv und können zu Nebenwirkungen sowie zur Schmerzchronifizierung beitragen. Einen wichtigen Orientierungsrahmen gibt die </span><a href="https://www.schmerzgesellschaft.de/patienteninformationen/medizinische-schmerzbehandlung/schmerzmittel-und-ihre-gefahren" target="_blank"><span>Deutsche Schmerzgesellschaft</span></a><span>. Eine ärztlich abgestimmte Einnahme von Schmerzmitteln ist in der Regel nicht mit Abhängigkeit oder schweren Nebenwirkungen verbunden.</span></p><p style="text-align:justify;"><span><strong>Lesetipp: </strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/" target="_blank"><span>Rückenschmerzen: Fünf Gründe, die einer erfolgreichen Behandlung oft im Weg stehen</span></a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0e6b4c0f-aca7-4c99-941a-15644f586d83/1920_ll-20150611-roensch-quer.jpg?67684"><p><span><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></span></p><p><span><strong>Dr. med. Brigitte Rönsch</strong></span></p><p><span>Fachärztin für Allgemeinmedizin, Anästhesiologie,&nbsp;Schmerztherapie und Palliativmedizin der Sana Kliniken Landkreis Leipzig</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0e6b4c0f-aca7-4c99-941a-15644f586d83/ll-20150611-roensch-quer/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/1920_260302sebastiankatscher.jpg?99913"><p><span><strong>Dr. med. Sebastian Katscher</strong></span></p><p><span>Chefarzt Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum und Neurotraumatologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/260302sebastiankatscher/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Der Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274" target="_blank"><strong><u>Media Kits</u></strong></a>.</p><p>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;<br>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</p><p><i>Symbolbild: Canva / R_Type von Getty Images</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Schmerzmedizin,Borna]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 08:40:19 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/078e0385-3978-4023-a539-984eca590ee4/500_260511symbolbildschmerzmedikamente.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/078e0385-3978-4023-a539-984eca590ee4/500_260511symbolbildschmerzmedikamente.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/078e0385-3978-4023-a539-984eca590ee4/260511symbolbildschmerzmedikamente.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Schmerzmedikamente]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Schmerzmedikamente]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Mit Virtual Reality das Schmerzgedächtnis durchbrechen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/mit-virtual-reality-das-schmerzgedaechtnis-durchbrechen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/mit-virtual-reality-das-schmerzgedaechtnis-durchbrechen/</guid><pp:caseid>745203</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Chronische Schmerzen sind für viele Menschen ein ständiger Begleiter und beeinflussen Schlaf, Stimmung, Leistungsfähigkeit sowie soziale Teilhabe. Betroffene geraten häufig in einen Teufelskreis. Wer Schmerzen erwartet, bewegt sich weniger, wird unsicherer und verliert Kraft. Die Folge: Der Schmerz wird immer präsenter, ein Schmerzgedächtnis entsteht. Genau hier setzen neue digitale Ansätze an.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Wissenschaftlichen Übersichtsarbeiten und Studien zeigen, dass Virtual Reality (VR) als vielversprechender Baustein in der Schmerztherapie gilt. Insbesondere wenn es um Alltagstauglichkeit, Motivation und das Zurückgewinnen von Kontrolle geht. Die immersive Technologie bekämpft chronische Schmerzen dort, wo sie sich verfestigt haben: im Schmerzgedächtnis des Gehirns. Indem Patienten in virtuellen Welten Bewegung ohne Schmerz erleben, lässt sich das Schmerzgedächtnis schrittweise abbauen. Die neu erlernten positiven Erfahrungen „überschreiben" quasi die alten Schmerzmuster. Der Schmerz wird dadurch weniger präsent – ein regelrechtes „Aha-Erlebnis" für viele Betroffene.&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Mehr als einfache Ablenkung</h2><p style="text-align:justify;">VR ist nicht einfach „Unterhaltung mit Brille“. Richtig eingesetzt kann VR den Betroffenen helfen, Stress und Anspannung zu senken, Angst vor Bewegung zu reduzieren und belastende Gedankenspiralen zu unterbrechen. Der große Praxisvorteil ist, dass VR eine Veränderung wirklich erlebbar macht. Patientinnen und Patienten müssen nicht nur „wissen“, dass Entspannung oder Bewegung hilfreich sind, sie können es durch VR direkt erfahren. Genau diesen Punkt bringt Dr. Klaus Post, Chefarzt der Schmerztagesklinik am Sana Klinikum Coburg, auf den Punkt: „Viele unserer Patientinnen und Patienten brauchen nicht noch eine Erklärung, warum sie Schmerzen haben. Sie brauchen die Erfahrung, dass sie wieder handlungsfähig sind. VR kann genau diese Erfahrung als ergänzender Baustein zur multimodalen Schmerztherapie ermöglichen.“</p><h2 style="text-align:justify;">Raus aus der Angstspirale</h2><p style="text-align:justify;">Gerade bei chronischen Rückenbeschwerden und muskuloskelettalen Schmerzen ist häufig nicht allein die Schmerzstärke ausschlaggebend, sondern die Frage: Traue ich meinem Körper noch? Viele Betroffene entwickeln aus Vorsicht eine Bewegungsangst und meiden Belastung. Das ist kurzfristig logisch, langfristig aber oft problematisch, weil Kraft, Kondition und Vertrauen weiter abnehmen.</p><p style="text-align:justify;">VR kann hier wie ein „geschützter Trainingsraum“ wirken. Übungen werden angeleitet, Fortschritte sind sichtbar, und die Aufmerksamkeit liegt auf einer konkreten Aufgabe statt auf der Sorge, etwas zu verschlimmern. Entscheidend ist, dass neue positive Erfahrungen möglich werden, und zwar ohne Überforderung.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Miriam Andrea Müller, Trainingstherapieleiterin der Coburger Tagesklinik, beschreibt den Nutzen: „Der große Vorteil ist, dass wir sichere Bewegungserlebnisse schaffen können, ohne die Patienten zu überfordern. Das hilft, Angst abzubauen und vorrangig den Transfer in den Alltag zu erleichtern.“ Studien und Übersichtsarbeiten zeigen, dass VR nicht nur Schmerzen senken kann, sondern vor allem die Verbesserung von Funktion, Aktivität und Bewegungssicherheit unterstützt. Für Betroffene ist das häufig der entscheidende Effekt: wieder einkaufen können, wieder besser schlafen, wieder mehr Alltagsaufgaben schaffen.</p><h2 style="text-align:justify;">Weniger Grübeln, mehr mentale Entlastung</h2><p style="text-align:justify;">Chronische Schmerzen sind eine Dauerbelastung, sowohl körperlich als auch psychisch. Viele Betroffene berichten von Gedankenschleifen: „Was, wenn es schlimmer wird?“ „Was, wenn ich damit leben muss?“ Solche Muster verstärken Stress, rauben Energie und machen den Schmerz im Kopf noch präsenter. VR setzt an dieser Stelle praktisch an, denn sie kann Aufmerksamkeit bündeln und beruhigend wirken, etwa über Entspannung, Atemübungen, Achtsamkeit oder geführte Stressreduktion.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Übersichtsarbeiten und Studien deuten darauf hin, dass VR auch negative Gedankenspiralen rund um den Schmerz günstig beeinflussen kann. Für Patientinnen und Patienten ist der Nutzen dabei sehr konkret. Wenn Anspannung sinkt, fällt es vielen leichter, wieder aktiv zu werden und andere Therapiebausteine zu absolvieren. Es geht weniger um „Hightech“, sondern um ein Werkzeug, das unterstützt, den Alltag besser zu bewältigen, die Selbstwirksamkeit steigert und Zuversicht vermittelt.&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Naturerlebnisse können Stress reduzieren</h2><p style="text-align:justify;">Zeit in der Natur kann beruhigen und Stress reduzieren. Doch gerade Menschen mit stark beeinträchtigenden chronischen Schmerzen haben oft große Hürden, regelmäßig in die Natur zu kommen. Eingeschränkte Mobilität, Entfernung, Kosten oder Erschöpfung bremsen aus. Immersive VR-Naturszenen können diese Barrieren überbrücken, indem sie Naturerlebnisse in die Klinik oder nach Hause bringen. Aus Studien ist bekannt, dass solche Anwendungen Entspannung fördern und Patientinnen und Patienten ein zusätzliches Werkzeug für die Selbststeuerung geben können, beispielsweise um abends besser zur Ruhe zu kommen oder Stressspitzen im Alltag abzufangen.</p><h2 style="text-align:justify;">Praxisbeispiel: VR-Schmerztherapie am Sana Klinikum Coburg</h2><p style="text-align:justify;">Wie VR in der Versorgung eingesetzt werden kann, zeigt die Schmerztagesklinik am Sana Klinikum Coburg. Dort wird VR als Baustein in einer fünfwöchigen ambulanten Schmerztherapie angeboten. Ziel ist, Patientinnen und Patienten neue, positive Erfahrungen zu ermöglichen und sie Schritt für Schritt wieder handlungsfähiger zu machen.</p><p style="text-align:justify;">Dr. Post erklärt: „Mit der VR-Therapie geben wir unseren Patienten ein effizientes Werkzeug an die Hand, um aus dem Teufelskreis chronischer Schmerzen auszubrechen. Das Besondere: Patienten erleben unmittelbar, dass schmerzfreie Bewegung möglich ist – und dieser Moment der Erkenntnis verändert alles. Das Gehirn lernt neu, kann etablierte Erfahrungen mit Neuen überschreiben und genau das ist der Schlüssel zu nachhaltigem Erfolg in der Schmerztherapie.“</p><p style="text-align:justify;">In der Regel ist VR gut verträglich, einzelne Patientinnen und Patienten können jedoch empfindlich reagieren, zum Beispiel mit Motion Sickness. Dann wird die VR-Anwendung angepasst oder es kommen andere Therapieoptionen zum Einsatz. VR ist somit kein Ersatz, sondern eine sinnvolle Ergänzung innerhalb eines multimodalen Programms.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f70ed87f-925e-4412-bbef-23e1dbc8e32c/1920_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen3.jpeg?87720"><p><i>Trainingstherapeutin Miriam Andrea Müller und die Patientin wählen das Setting für die VR-Therapie aus.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f70ed87f-925e-4412-bbef-23e1dbc8e32c/260513vr-therapiebeichronischenschmerzen3/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ddcf0af8-21eb-462e-a88b-9e667c432521/1920_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen2.jpeg?11571"><p><i>Durch den Einsatz von VR können Patienten positive Erfahrungen machen und wieder handlungsfähig werden.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ddcf0af8-21eb-462e-a88b-9e667c432521/260513vr-therapiebeichronischenschmerzen2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/af01e8fe-b4eb-4213-8e37-3de3b8baa25f/1920_250519klauspost.jpg?12446"><p><span><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></span></p><p><strong>Dr. med. Klaus Post</strong></p><p>Chefarzt am Schmerzzentrum der Sana Kliniken Oberfranken in Coburg</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/af01e8fe-b4eb-4213-8e37-3de3b8baa25f/250519klauspost/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/0a046dac-4d72-48dd-9650-9c45722721ab/1920_260513miriamandreamuumlller.jpeg?12561"><p><strong>Miriam Andrea Müller</strong></p><p>Trainingstherapieleiterin der Coburger Tagesklinik</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/0a046dac-4d72-48dd-9650-9c45722721ab/260513miriamandreamuumlller/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Der Aktionstag gegen den Schmerz am 2. Juni bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274" target="_blank"><strong><u>Media Kits</u></strong></a>.</p><p>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;<br>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Schmerz,Schmerzmedizin,Oberfranken]]></category>
            <pubDate>Tue, 19 May 2026 08:34:04 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/a0c0240e-037c-4709-b233-4477ec2c56f9/500_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen1.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/a0c0240e-037c-4709-b233-4477ec2c56f9/500_260513vr-therapiebeichronischenschmerzen1.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a0c0240e-037c-4709-b233-4477ec2c56f9/260513vr-therapiebeichronischenschmerzen1.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Teaserbild VR-Therapie bei chronischen Schmerzen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Teaserbild VR-Therapie bei chronischen Schmerzen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Im Notfall zählt jede Minute: Sana stärkt vernetzte Schlaganfallversorgung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/im-notfall-zaehlt-jede-minute-sana-staerkt-vernetzte-schlaganfallversorgung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/im-notfall-zaehlt-jede-minute-sana-staerkt-vernetzte-schlaganfallversorgung/</guid><pp:caseid>742325</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Europa stärkt die Schlaganfallstrategie und Sana setzt sie vor Ort um. Im Landkreis Leipzig etabliert sich ein Netzwerk aus Erstversorgung, Telemedizin sowie Stroke Unit und sorgt damit für schnelle, spezialisierte Hilfe auch in ländlichen Regionen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Im Januar 2026 wurde der Stroke Action Plan for Europe (SAP‑E 2018–2030) überprüft und weiterentwickelt. Dahinter steht ein europaweites Konsortium aus Fachleuten und Patientenvertretungen. Die Ziele sind nicht nur medizinisch, sondern auch gesellschaftlich hochrelevant: Schlaganfälle verhindern, Folgeschäden reduzieren und die Versorgung gerechter gestalten.</p><p>Denn ein Schlaganfall ist weit mehr als ein akuter Notfall. Er gehört zu den häufigsten Ursachen für bleibende Behinderung und ist eine der führenden Ursachen für vorzeitige Todesfälle im höheren Alter. Der SAP‑E setzt daher an zwei entscheidenden Stellen an:</p><ul><li data-list-item-id="ef16d74d8b3c0a520f99da51341cb963a">Vorsorge: Risiken senken, Schlaganfälle verhindern, Informationsangebote für die Öffentlichkeit schaffen</li><li data-list-item-id="ecf461e0adf4efa8116528ccd891b0500">Versorgungskette: schnelle, spezialisierte Behandlung im Notfall sowie konsequente Rehabilitation und Nachsorge</li></ul><h2>Vorsorge</h2><p>Viele Schlaganfälle sind vermeidbar, wenn Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Vorhofflimmern, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Rauchen und Bewegungsmangel früh erkannt und konsequent behandelt werden. Prävention bleibt oft „unsichtbar“, weil man den verhinderten Schlaganfall nicht sieht. Für Familien ist sie jedoch ganz konkret: weniger Pflegebedürftigkeit, mehr Selbstständigkeit und mehr Lebensqualität.</p><h2>Versorgungskette</h2><p>Treten aber Symptome auf, muss die Versorgung schnell und spezialisiert greifen. Die Einweisung muss notfallmäßig über den Rettungsdienst, möglichst in einer spezialisierten Klinik mit zertifizierter Stroke Unit erfolgen. Als Zielmarke gilt, dass mindestens 90 Prozent der Patientinnen und Patienten in der ersten Versorgungsstufe in einer Stroke Unit behandelt werden sollen. Diese organisierte Spezialversorgung reduziert nachweislich Komplikationen und erhöht die Chance, nach einem Schlaganfall wieder selbstständig zu werden.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><h2>Best Practice: Netzwerk im Landkreis Leipzig</h2><p>Im Landkreis Leipzig ist der Netzwerkansatz bei Sana bereits gelebte Realität. In den vergangenen Monaten ist hier eine interdisziplinäre, neuromedizinische Versorgungsstruktur zusammengewachsen, die wohnortnahe Erstversorgung, Telemedizin und spezialisierte Stroke‑Unit‑Behandlung so verbindet, dass Patientinnen und Patienten auch in ländlicheren Regionen schneller die passende Therapie erhalten.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Klinken Landkreis Leipzig, erklärt: „Der Aktionsplan thematisiert einen sehr grundlegenden Aspekt. Eine effektive Schlaganfallversorgung darf keine Frage der Postleitzahl sein. Schnelle Diagnostik und die Behandlung in einer Stroke Unit müssen aus einer Hand funktionieren, sonst verlieren wir Zeit und Chancen für die bestmögliche Versorgung unserer Patienten.“</p><p><i>Symbolbild: Canva / Accountanz</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:27:05 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/500_250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/500_250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Netzwerk]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Netzwerk]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Stroke Unit, Reha, Nachsorge: Das Netzwerk fängt die Folgen auf</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/stroke-unit-reha-nachsorge-das-netzwerk-faengt-die-folgen-auf/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/stroke-unit-reha-nachsorge-das-netzwerk-faengt-die-folgen-auf/</guid><pp:caseid>742328</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Stroke Units bündeln Monitoring, Komplikationsprävention sowie Ursachenabklärung und stellen frühzeitig die Weichen für Rehabilitation und Nachsorge. Ziel des Stroke Action Plan for Europe: Mindestens 90 Prozent der Betroffenen sollen zuerst in einer Stroke Unit behandelt werden.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Eine Stroke Unit ist eine spezialisierte Behandlungseinheit für Menschen mit Schlaganfall. Hier arbeiten rund um die Uhr erfahrene Ärztinnen und Ärzte, darüber hinaus haben die Pflegekräfte eine Zusatzqualifikation zur sogenannten “Stroke Nurse”. Auch das Therapeutenteam ist auf die Behandlung der Symptome eines Schlaganfalls, wie Schluckstörungen und den Umgang mit akut aufgetretenen kognitiven Störungen, spezialisiert.&nbsp;</p><p>Weiter entscheidend sind die technische Ausstattung und die organisierte Struktur: Ein eingespieltes Team, klar definierte Abläufe und eine Versorgung, die rund um die Uhr darauf ausgerichtet ist, Komplikationen zu vermeiden, Ursachen zu klären und die nächsten Schritte frühzeitig zu planen. Für Betroffene und Angehörige bedeutet das vor allem Sicherheit, Tempo und Orientierung in einer Situation, in der jede Minute und jede Entscheidung zählt.</p><h2>Bausteine für eine erfolgreiche Therapie</h2><p>Auf einer zertifizierten Stroke Unit stehen rund um die Uhr Spezialisten aus allen erforderlichen Fachdisziplinen zur Verfügung, die ein Gerinnsel in einer Hirnarterie mittels Katheter schonend entfernen und so den blockierten Blutfluss schnellstmöglich wiederherstellen können.</p><p>In der Stroke Unit greifen also mehrere Bausteine ineinander. Dazu gehören engmaschiges Monitoring, die Prävention von Komplikationen, Arbeiten in interdisziplinären Teams und frühzeitige Therapie.</p><p><strong>Engmaschiges Monitoring:</strong> Vitalwerte und neurologischer Status werden regelmäßig und strukturiert überprüft. Verschlechterungen werden dadurch früh erkannt – und das Team kann schneller gegensteuern.</p><p><strong>Komplikationsprävention:</strong> Ein wesentlicher Teil der Schlaganfallmedizin ist, typische Risiken aktiv zu reduzieren – etwa durch frühzeitige Diagnostik und Therapie bei Schluckstörungen, Maßnahmen zur Infektions- und Thromboseprophylaxe sowie ein sicheres Mobilisationskonzept.</p><p><strong>Interdisziplinäres Arbeiten:</strong> Neurologie, Radiologie, Kardiologie und – je nach Befund – weitere Fachdisziplinen arbeiten in definierten Prozessen zusammen. Das reduziert Reibungsverluste und beschleunigt Entscheidungen.</p><p><strong>Frühe Therapie:</strong> Physio‑, Ergo‑ und Logopädie beginnen, sobald es medizinisch möglich ist. Das unterstützt Funktionen, beugt Folgeschäden vor und hilft, alltagsrelevante Einschränkungen früh zu erkennen.</p><h2>Ursachen klären, Rückfälle verhindern</h2><p>Ein zentraler Mehrwert der Stroke Unit ist die schnelle und konsequente Ursachenabklärung. Denn erst wenn klar ist, warum es zum Schlaganfall gekommen ist, lässt sich das Risiko für weitere Ereignisse wirksam senken. Entsprechend werden typische Auslöser systematisch geprüft:</p><ul><li data-list-item-id="e8f69c0f55d78a32a4c4203b0cfbf74f9">Herz und Herzrhythmus: Abklärung von Herzrhythmusstörungen, die Blutgerinnsel begünstigen können.</li><li data-list-item-id="e41c1a08fd097b16c6d7f5aa42446d75b">Gefäße: Untersuchung der hirnversorgenden Arterien, um Engstellen oder andere relevante Veränderungen zu erkennen.</li><li data-list-item-id="e90ee1f02ab9a1185eefe188761a22985">Gerinnung und individuelle Risiken: Je nach Konstellation werden Gerinnung, Begleiterkrankungen und Risikofaktoren bewertet – als Grundlage für eine passgenaue Sekundärprävention.</li><li data-list-item-id="e6db26d9a6402ba8c49d19cac0faa37df">Präventionsplan: Blutdruck, Blutzucker, Blutfette und Lebensstilfaktoren werden nicht nur angesprochen, sondern in einen konkreten, nachvollziehbaren Plan überführt.</li></ul><p>So wird aus der Akutversorgung ein präventives Gesamtpaket, das nicht nur stabilisiert, sondern auch Rezidive verhindert.</p><h2>Die Weichen stellen</h2><p>Die Stroke Unit organisiert den Behandlungsprozess entlang einer klaren Linie. In der Akutphase schnell und effektiv reagieren, Risiken senken, Frührehabilitation starten und die Überleitung in Rehabilitation und Nachsorge strukturiert vorbereiten. Gerade diese Übergänge sind entscheidend, damit wichtige Maßnahmen nicht „zwischen den Sektoren“ verloren gehen und Betroffene möglichst viel Selbstständigkeit zurückgewinnen.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie und Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, erklärt: „Die Stroke Unit verhindert nicht nur Komplikationen. Sie stellt die Weichen für alle wichtigen Schritte im Behandlungsprozess. Wir müssen die Ursachen finden, Rezidive verhindern und den Rehaprozess einleiten. Dann haben die Patienten die besten Erfolgsaussichten.“</p><p>Im Landkreisverbund ist daher nicht nur die Akutversorgung wichtig, sondern auch das, was danach kommt. Dazu gehören geregelte Übergänge, gemeinsame Fallbesprechungen, Rückverlegungsoptionen und ein Qualitätsmonitoring, das die Versorgung anhand des Behandlungserfolges messbar macht. Denn Qualität zeigt sich nicht in Strukturmerkmalen, sondern darin, ob Menschen nach einem Schlaganfall wieder selbstständig leben können.</p><h2>Europäische Zielmarke: 90 Prozent in die Stroke Unit</h2><p>Der kürzlich weiterentwickelte Stroke Action Plan for Europe (SAP‑E 2018–2030) setzt hier eine klare Zielmarke. Mindestens 90 Prozent der Betroffenen sollen als erste Versorgungsstufe in einer Stroke Unit behandelt werden. Dies reduziert nachweislich Komplikationen, verringert Behinderung und verbessert die Behandlungsergebnisse. Das Netzwerk rund um die Sana Kliniken im Landkreis Leipzig trägt maßgeblich zu diesem Ziel bei.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:25:08 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/500_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/500_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. med. Alexander Reinshagen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Chefarzt der Klinik f&amp;uuml;r Neurologie am Sana Klinikum Borna]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Stille Gefahr: Untypische Symptome bei Schlaganfall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/stille-gefahr-untypische-symptome-bei-schlaganfall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/stille-gefahr-untypische-symptome-bei-schlaganfall/</guid><pp:caseid>742326</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>BE‑FAST ergänzt den FAST‑Test um die Punkte Balance und Eyes. Damit wird deutlich, dass auch akut auftretende Sehstörungen oder Schwindel Ausdruck eines Schlaganfalls sein können. Ein Fallbeispiel zeigt: Trotz fehlender Lähmung oder Sprachstörung kann ein Infarkt im hinteren Stromgebiet durch ein spezialisiertes Netzwerk rechtzeitig erkannt und behandelt werden.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/d1031de0-83b2-4ef6-949c-94f469f245ed/1920_240510-visualbefastschlaganfall.jpg?10000"><p>Viele Menschen kennen noch den FAST‑Test: Face, Arm, Speech, Time. Diese einfache Prüfung bleibt wichtig, aber sie ist nicht vollständig. Gerade Schlaganfälle im hinteren Stromgebiet beginnen häufig ungewöhnlich, mit Sehstörungen, Schwindel oder Koordinationsproblemen. Darum wird international zunehmend der BE‑FAST‑Ansatz empfohlen: Balance, Eyes, Face, Arm, Speech, Time.</p><p>Das ist mehr als eine Merkhilfe, es ist eine Lebensversicherung. Denn wenn sich Sehen oder Gleichgewicht plötzlich verändern, wird der Schlaganfall häufig nicht erkannt oder unterschätzt.</p><p>Dr. med. Alexander Reinshagen, Facharzt für Neurologie, Chefarzt der Klinik für Neurologie der Sana Klinken Landkreis Leipzig kennt das Problem aus der Praxis: “Viele warten erst einmal ab oder fahren sogar noch selbst mit dem Auto in die Klinik. Aber: Time is brain! Dieser Merksatz ist nach wie vor aktuell. Wer den Rettungsdienst ruft, und auch den Verdacht auf einen Schlaganfall äußert, bringt die Versorgungskette in Gang, inklusive Voranmeldung in der Spezialklinik, schneller Bildgebung und Zugang zur spezialisierten Versorgung. Das rettet im Ernstfall Leben.”</p><p>Wie wichtig schnelles Handeln ist, zeigt der Fall eines 56-jährigen Patienten.&nbsp;</p><h2>Unterschätzer Vorbote: Sehstörung</h2><p>Als Herr K. sich am Abend gegen 22 Uhr nach dem Fernsehen ins Bett legte, war noch alles in Ordnung. Um 2:00 Uhr nachts wurde der 56-Jährige plötzlich wach und stellte fest, dass er nicht mehr richtig sehen konnte, alles rechts im Raum nahm er nicht mehr wahr. Auch wenn sich Unbehagen ausbreitete, hatte Herr K. den Ernst der Lage noch nicht erkannt. Vor der Fahrt in die Klinik ging er sogar noch einmal unter die Dusche. Nur durch die engagierte Reaktion der Ehefrau, die darauf bestanden hatte, ihren Mann trotz Fehlen der klassischen Symptome eines Schlaganfalls mit dem Auto in die Klinik zu fahren, ließ sich Schlimmeres verhindern.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/756c0346-0ee0-4732-8470-73ff7c759347/1920_260410patientmitaumlrztin.jpg?78597"><p>In dieser Nacht stellte sich der 56-jährige Patient somit wegen einer plötzlichen Sehstörung in der Klinik vor. Typische Schlaganfallsymptome wie Lähmungen oder Sprachstörungen fehlten. Auch sein Alter sprach nicht für einen Verdacht auf Hirninfarkt. Aufgrund der versierten Anamnese und Untersuchung in der erstversorgenden Klinik wurde der Patient trotz zunächst unauffälliger Bildgebung im Sinn eines Schlaganfalls behandelt und am Folgemorgen umgehend in die überregionale Stroke Unit des Verbundes im Schwerpunktversorgungskrankenhaus Borna verlegt. Die Diagnose: Hirninfarkt im hinteren Stromgebiet.&nbsp;</p><p>Als wahrscheinliche Ursache für den Schlaganfall wurde ein sogenanntes offenes Foramen ovale identifiziert. Dabei handelt es sich um ein kleines Loch zwischen dem linken und rechten Vorhof des Herzens. Dadurch können Blutgerinnsel aus dem Venensystem leicht in das Arteriensystem und von dort ins Gehirn wandern und ein Gefäß blockieren.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/1920_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?52023"><p>Den Neurologen war schnell klar, dass auch Gedächtnis und Aufmerksamkeit bei dem Patienten betroffen waren. Neue Dinge konnte sich der Patient nicht merken, Erinnerungen aus der Zeit vor dem Schlaganfall waren jedoch nicht beeinträchtigt. Experten sprechen bei diesen Symptomen von einer anterograden Amnesie. Auch diese Einschränkung gehört nicht zu den klassischen Symptomen eines Schlaganfalls. Daher wirken die Betroffenen für Außenstehende „fast wie immer“, doch im Alltag können solche Probleme zu enormen Einschränkungen führen. Im Netzwerk stehen für Betroffene mit neuropsychologischen Problemen ebenfalls Spezialisten bereit und können sofort eine effektive Therapie veranlassen.</p><h2>Stark im Team</h2><p>Bei Fällen wie diesen zeigt sich der große Vorteil des Netzwerks rund um die Sana Kliniken im Landkreis Leipzig. Durch die schnelle Reaktion der Eheau und die professionelle Diagnose und Therapie bei den Spezialisten im Netzwerk ist die Prognose für Herrn K. sehr gut: “Ich gehe davon aus, dass unser Patient nach der Rehabilitation im Alltag wieder selbstständig zurechtkommt und die kognitive Störung sich durch die neuropsychologische Therapie zurückbilden wird”, so Alexander Reinshagen.</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 20 Apr 2026 11:25:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/756c0346-0ee0-4732-8470-73ff7c759347/500_260410patientmitaumlrztin.jpg?78597" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/756c0346-0ee0-4732-8470-73ff7c759347/500_260410patientmitaumlrztin.jpg?78597</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/756c0346-0ee0-4732-8470-73ff7c759347/260410patientmitaumlrztin.jpg?78597</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patient mit &amp;Auml;rztin]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Patient mit &amp;Auml;rztin im Gespr&amp;auml;ch]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Forschungspreis Herzmedizin 2026: Bessere Diagnostik bei akuten Herzerkrankungen durch prämiertes Projekt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/forschungspreis-herzmedizin-2026-bessere-diagnostik-bei-akuten-herzerkrankungen-durch-praemiertes-projekt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/forschungspreis-herzmedizin-2026-bessere-diagnostik-bei-akuten-herzerkrankungen-durch-praemiertes-projekt/</guid><pp:caseid>742171</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e24de76661d6842f9d60eb778ed7490ba">Gemeinsam mit der Sektion eCardiology der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie und der Deutschen Herzstiftung fördert die Sana Kliniken AG innovativer Ansätze zur Verbesserung der Versorgung von Herzpatienten.</li><li data-list-item-id="e470b8ad7d5571be7664e7de8691523d5">In diesem Jahr wurde ein Projekt für eine schnellere und effizientere Diagnostik bei Verengungen der Herzkranzgefäße prämiert.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bei einem Herzinfarkt zählt jede Minute. Deshalb müssen Ärztinnen und Ärzte sehr schnell entscheiden, welche Behandlung nötig ist. In manchen Fällen sind die üblichen Untersuchungen nicht eindeutig, zum Beispiel das Elektrokardiogramm (EKG) oder ein spezieller Bluttest, die sogenannte Troponinbestimmung. In diesen Fällen ist es von Vorteil, eine schnell verfügbare und weitere sichere Entscheidungshilfe in der Notaufnahme zu haben.</p><h2>Künstliche Intelligenz kann Gefäßverengungen erkennen</h2><p>Die in diesem Jahr aus den Einreichungen ausgewählte und ausgezeichnete Forschungsarbeit wurde von Dr. med. Antonius Büscher von der Klinik für Kardiologie II (Rhythmologie) und dem Institut für Medizinische Informatik Universitätsklinikum Münster (UKM) eingereicht und wird von der Sana Kliniken AG mit 10.000 Euro gefördert. Das Forschungsprojekt hat für die Diagnostik ein neues, auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierendes Verfahren entwickelt. Das Modell wurde gezielt darauf trainiert, Verengungen der Koronararterien anhand von EKG-Analysen zu erkennen.</p><p>In der Studie erwies sich die neue Methode im Vergleich zur herkömmlichen EKG-Auswertung als genauer – sowohl bei der Frage, ob ein Eingriff erforderlich ist, zum Beispiel ein Stent oder eine Bypass-Operation, als auch bei der Erkennung eines akuten Herzinfarktes. Zudem sind die Ergebnisse nahezu so aussagekräftig wie der spezielle Bluttest, der heute als Standard zur Herzinfarkt-Diagnostik eingesetzt wird.</p><p>Professor Dr. med. Thorsten Dill, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie am Sana Krankenhaus Düsseldorf-Benrath ist einer der Initiatoren des Forschungspreises und Mitglied der Gutachterkommission. Er ordnet die Relevanz der Ergebnisse ein: „Die schnelle Beseitigung eines Verschlusses oder einer Engstelle in einem Herzkranzgefäß ist bei einem Herzinfarkt für das Überleben und den weiteren Verlauf entscheidend. Die frühe und zuverlässige Risikoeinschätzung wird durch die in der Forschungsarbeit entwickelte KI-basierte EKG-Analyse weiter verbessert. Diese Diagnostik ist in der Notaufnahme eine sehr sinnvolle Ergänzung und sollte breiten Einsatz finden“.</p><h2>Unnötige Eingriffe vermeiden</h2><p>Ein wesentlicher Vorteil der neuen Methode: Sie konnte häufiger korrekt anzeigen, wenn kein akuter Notfall vorlag. Das kann helfen, unnötige Eingriffe zu vermeiden. Tests in mehreren Notaufnahmen zeigten außerdem, dass das Verfahren standortunabhängig in verschiedenen Kliniken zuverlässig funktioniert.</p><p>Die neuen diagnostischen Möglichkeiten könnten Ärztinnen und Ärzte in der Notaufnahme künftig dabei unterstützen, schneller und sicherer die richtige Entscheidung zu treffen und so die Behandlung von Menschen mit Herzinfarkt weiter verbessern.</p><h2>Kontinuierliche Forschung für eine bessere KI-Diagnostik</h2><p>Schon die im vergangenen Jahr ausgezeichnete KI-Lösung von Dr. Betül Toprak und ihrer Arbeitsgruppe hatte gezeigt, wie moderne Datenanalyse die Herzinfarkt-Diagnostik beschleunigen kann. Die diesjährige Forschung geht den nächsten Schritt. Sie hilft dabei, kritische Gefäßverengungen frühzeitig und zuverlässig anhand von EKG-Messungen zu erkennen.</p><p>Dr. Jens Schick, Chief Operating Officer der Sana Kliniken AG, hebt die Bedeutung hervor: Neue Methoden, insbesondere die rasante Entwicklung digitaler Methoden in der Herzmedizin, führen zu einer besseren Versorgung der Patienten. KI-basierte Verfahren können künftig eine effizientere Diagnostik und Therapiesteuerung ermöglichen. Insbesondere für die Versorgung in ländlichen Regionen ohne spezialisierte Kliniken sind diese Fortschritte sehr wichtig. Daher engagieren wir uns bei Sana für die Forschungsförderung.“</p><p>Matthias Bescherer, kommissarischer Leiter des Bereichs Medizin und Prozesse bei Sana fügt hinzu: “Die beiden prämierten Projekte beweisen, dass Künstliche Intelligenz den klinischen Blick nicht ersetzt, sondern entscheidend schärfen kann. Somit werden medizinische Prozesse nicht nur schneller, sondern schlichtweg auch besser.”</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5d178e5c-e524-4a24-ae7b-c5d7a78bb1c6/1920_260410forschungspreisherzmedizin2026.png?51756"><p><i>v. l.: Matthias Bescherer, kommissarischer Leiter des Bereichs Medizin und Prozesse, Sana Kliniken AG; Prof. Armin Welz, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Stiftung für Herzforschung; Preisträger Dr. Antonius Büscher Universitätsklinikum Münster, Klinik für Kardiologie II; Prof. Dr. Benjamin Meder, stellv. Ärztlicher Direktor der Klinik für Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universitätsklinikum Heidelberg, Sprecher Sektion eCardiology, DGK; Prof. Dr. Thorsten Dill, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Kardiologie, Sana Krankenhaus Benrath.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/5d178e5c-e524-4a24-ae7b-c5d7a78bb1c6/260410forschungspreisherzmedizin2026/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><a href="https://herzstiftung.de/service-und-aktuelles/presse/pressemitteilungen/ki-diagnostik-herzinfarkt-forschungspreis-digitiale-innovationen-herzmedizin" target="_blank">Hier finden Sie die Pressemitteilung der Deutschen Herzstiftung.</a></p><p><strong>Lesen Sie auch: </strong><a href="https://www.sana.de/newsroom/forschungspreis-herzmedizin-sana-unterstuetzt-wissenschaftliche-arbeit-zur-verbesserung-der-herzinfarktdiagnostik/" target="_blank">Forschungspreis Herzmedizin 2025: Sana unterstützt wissenschaftliche Arbeit zur Verbesserung der Herzinfarktdiagnostik</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 14:19:49 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/5d178e5c-e524-4a24-ae7b-c5d7a78bb1c6/500_260410forschungspreisherzmedizin2026.png?51756" length="0" type="image/png" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/5d178e5c-e524-4a24-ae7b-c5d7a78bb1c6/500_260410forschungspreisherzmedizin2026.png?51756</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/5d178e5c-e524-4a24-ae7b-c5d7a78bb1c6/260410forschungspreisherzmedizin2026.png?51756</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Forschungspreis Herzmedizin 2026]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Forschungspreis Herzmedizin 2026: v. l.  Matthias Bescherer, kommissarischer Leiter des Bereichs Medizin und Prozesse, Sana Kliniken AG; Prof. Armin Welz, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Stiftung f&amp;uuml;r Herzforschung; Preistr&amp;auml;ger Dr. Antonius B&amp;uuml;scher, MD, Universit&amp;auml;tsklinikum M&amp;uuml;nster, Klinik f&amp;uuml;r Kardiologie II; Prof. Dr. Benjamin Meder, stellv. &amp;Auml;rztlicher Direktor der Klinik f&amp;uuml;r Kardiologie, Angiologie, Pneumologie, Universit&amp;auml;tsklinikum Heidelberg (UKHD), Sprecher Sektion eCardiology, DGK; Prof. Dr. Thorsten Dill, Chefarzt der Medizinischen Klinik und Kardiologie im Sana - Krankenhaus D&amp;uuml;sseldorf-Benrath]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana Kliniken: Thomas Lemke weitere fünf Jahre CEO</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-thomas-lemke-weitere-fuenf-jahre-ceo/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-thomas-lemke-weitere-fuenf-jahre-ceo/</guid><pp:caseid>742121</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e22afc186311e09b3c111554e253b42e2">Aufsichtsrat verlängert Mandat bis Ende 2031</li><li data-list-item-id="e59c52bbdcdf28cdc6a7c2b18a745c742">Verlängerung als wichtiges Zeichen für Kontinuität in Zeiten großer Herausforderungen</li><li data-list-item-id="e09f5989ab7cd206c7990ebdbd2e1e74a">Mit Strategieprogramm „Auf Kurs 2030“ Weichen für erfolgreiche Zukunft gestellt</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Der Aufsichtsrat der Sana Kliniken AG hat den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Lemke um weitere fünf Jahre bis Ende 2031 verlängert. Der 56-jährige Diplom-Kaufmann und Wirtschaftsprüfer steht seit 2017 an der Spitze eines der führenden Gesundheitsdienstleister Deutschlands, nachdem er zuvor zehn Jahre im Vorstand des Unternehmens als Finanzvorstand fungierte.</p><p style="text-align:justify;">Der Aufsichtsratsvorsitzende Ulrich Leitermann wertet die Verlängerung als wichtiges Signal für Kontinuität, sowohl personell als auch inhaltlich: „Der Aufsichtsrat der Sana Kliniken AG hat sich in seiner heutigen Sitzung nicht nur mit den Herausforderungen im und für das Unternehmen beschäftigt, sondern setzt mit der Vertragsverlängerung zugleich ein wichtiges Zeichen für Stabilität und Vertrauen in die Führung des Unternehmens.“ Das Gesundheitswesen in Deutschland befinde sich in einem dramatischen Wandel. Dieser rufe nicht nur ein hohes Maß an Unsicherheit bei Patienten und Mitarbeitern hervor, sondern böte auch Chancen für eine zukunftsgerichtete Versorgung. Mit der Fortsetzung von Lemkes Mandat setze der Aufsichtsrat als auch die Privaten Krankenversicherungen (PKV) als Anteilseigner der Sana zugleich auf die weitere konsequente Neuausrichtung des Unternehmens. „Gerade dieser Prozess der Neuaufstellung ist eng mit Thomas Lemke verbunden. In Zeiten des Umbruchs und der Unsicherheit braucht es Orientierung und Führung, insbesondere an der Spitze der Sana“, so Ulrich Leitermann weiter. „Daher hat der Aufsichtsrat heute einstimmig für die weitere Zusammenarbeit mit Thomas Lemke als Chief Executive Officer über das Jahr 2026 hinaus votiert.“&nbsp;</p><h2 style="text-align:justify;">Strategieprogramm „Auf Kurs 2030": Den eingeschlagenen Weg konsequent weitergehen</h2><p>Der gesamte Aufsichtsrat dankt Thomas Lemke und dem Vorstandsteam für die bisher geleistete Arbeit und unterstützt mit dieser Entscheidung die konsequente Fortsetzung des eingeschlagenen Weges. Der Sana-Vorstand hat unter Lemkes Führung das Strategieprogramm „Auf Kurs 2030“ aufgelegt. Damit will der ganzheitliche Gesundheitsdienstleister erste Wahl für Patienten in der medizinischen Versorgung und Qualität sein, sich als attraktiver Arbeitgeber positionieren und die nächsten Jahre wirtschaftlich erfolgreich gestalten.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Thomas Lemke bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und sieht in der Verlängerung eine große Verantwortung. „Gemeinsam mit unseren Führungskräften und Mitarbeitern will Sana einen Beitrag dazu leisten, dass Versorgung in Deutschland sowohl im urbanen, aber auch im ländlichen Raum in den nächsten Jahren aufrechterhalten bleibt. Es braucht daher Mut, Innovationsfähigkeit und ein klares Bekenntnis zu effizienten Strukturen, um die enormen ökonomischen und demographischen Herausforderungen in unserem Gesundheitssystem und Land aktiv zu meistern. Dieser Verantwortung möchte ich mich auch in den nächsten fünf Jahren als CEO der Sana Kliniken mit Freude und Tatkraft stellen.“&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Neben der stationären Versorgung mit 50 Kliniken im gesamten Bundesgebiet versorgt Sana mit 42.000 Mitarbeitern Patienten im ambulanten Sektor, Unternehmen im Bereich Corporate Health und gesundheitsbewusste Menschen mit Angeboten in der Gesundheitsprävention, Patienten in 50 eigenen Sanitätshäusern und unterstützt externe Krankenhäuser mit Beratungs- und Managementleistungen im Klinikgeschäft.&nbsp;</p><p style="text-align:justify;">Neben seiner Tätigkeit als CEO der Sana Kliniken engagiert sich Thomas Lemke zudem als Vizepräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft e.V. (DKG) für die Belange der Kliniken in Deutschland und fungiert als Aufsichtsratschef des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden. Neben Thomas Lemke als CEO wird das Vorstandsteam der Sana Kliniken AG komplettiert durch Stefanie Kemp (CTO – Chief Transformation Officer), Dr. Jens Schick (COO – Chief Operating Officer), Irmgard Wübbeling (CFO – Chief Financial Officer) und Dr. Ralph Wiechers (CPO – Chief People Officer).&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5dff0e9d-df42-4dad-9911-61e6709e04c6/1920_thomaslemke.jpg?90222"><p><i>Der Aufsichtsrat der Sana Kliniken AG hat den Vertrag mit dem Vorstandsvorsitzenden Thomas Lemke um weitere fünf Jahre bis Ende 2031 verlängert.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/1eec2650-86aa-4b6d-b7c7-cd374d7b9a19/thomaslemkeceosanaklinkenag/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 10:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/5dff0e9d-df42-4dad-9911-61e6709e04c6/500_thomaslemke.jpg?90222" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/5dff0e9d-df42-4dad-9911-61e6709e04c6/500_thomaslemke.jpg?90222</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/5dff0e9d-df42-4dad-9911-61e6709e04c6/thomaslemke.jpg?90222</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Seit 50 Jahren auf Zukunftskurs:  Die Geschichte der Sana Kliniken AG</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/seit-50-jahren-auf-zukunftskurs--die-geschichte-der-sana-kliniken-ag/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/seit-50-jahren-auf-zukunftskurs--die-geschichte-der-sana-kliniken-ag/</guid><pp:caseid>741770</pp:caseid><pp:subtitle>Ulrich Leitermann</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Es war der Wunsch der Herausgeber dieses Jubiläumsbandes, die 50-jährige Geschichte der Sana Kliniken AG durch ihren derzeitigen Aufsichtsratsvorsitzenden darstellen zu lassen. Ich habe diesem Wunsch sehr gern entsprochen. Die anspruchsvolle Rolle einer Aufsichtsperson im Sinne des Aktienrechts ist in meinen Augen nur von denjenigen erfüllbar, die sich eingehend mit der „historischen DNA“ des zu beaufsichtigenden Unternehmens befasst haben. Nur durch tiefe Einsichtnahme in die Gründungsgeschichte und die sich daraus ergebenden Entwicklungslinien erschließen sich letztlich die Motive, Strategien und Entscheidungen der verantwortlich Handelnden im Konzern – auf jeder Etappe des Weges, bis ins aktuelle Geschehen hinein.&nbsp;</p><p>Als ich 2017 meinen geschätzten Vorgänger Dr. h.c. Josef Beutelmann als Vorsitzender des Aufsichtsrats der Sana Kliniken AG ablöste, geschah dies aus der Überlegung der Aktionäre heraus, ein aktives Vorstandsmitglied des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV) mit diesem Mandat zu betrauen, sind es doch die PKV-Mitgliedsunternehmen, die als Gesellschafter der Sana Kliniken AG einer besonders intensiven Rückkopplung zu ihrer Unternehmung bedürfen. Ich freue mich, im Folgenden auch über die historische Entwicklung dieser Wechselbeziehung von PKV und Sana Kliniken AG über ein halbes Jahrhundert hinweg berichten zu dürfen.&nbsp;</p><h2>Gründungsgeschichte und Anfangsjahre: 18 private Krankenversicherer realisieren ein besseres Krankenhaus&nbsp;</h2><p>Damit etwas Innovatives und Erfolgreiches entwickelt werden kann, muss häufig zunächst ein Notstand herrschen: Erst hinreichender Problemdruck führt oft die besten Köpfe zusammen, um endlich den Knoten zu lösen. Solch ein Notstand ließ sich zu Beginn der 1970er-Jahre in der bundesdeutschen Krankenhauslandschaft betrachten: Wohl gab es ein ausgebautes Versorgungsnetz von rund 3.600 Kliniken in kommunaler oder freigemeinnütziger Trägerschaft mit insgesamt mehr als 650.000 Betten. Doch diese Häuser machten jedes Jahr in Summe rund zwei Milliarden Mark Minus, und sie schoben mangels finanzieller Möglichkeiten einen Investitionsstau von 13 Milliarden Mark vor sich her. Ihre medizintechnische Ausstattung war somit häufig veraltet und taugte höchstens für Routine-Behandlungen. Bettensäle oder Notbetten auf Fluren waren keine Seltenheit.&nbsp;</p><p>Die sozialliberale Koalition hatte 1969 die bis dahin den Krankenkassen überlassene Klinikfinanzierung zur Aufgabe des „Sozialstaats“ gemacht, also der öffentlichen Hand. In einem neuen Finanzierungsgesetz legte die Bundesregierung dann 1972 fest, dass nur noch die laufenden Betriebskosten der Kliniken von den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen zu tragen seien. Die Investitionskosten würden fortan Bund und Länder aufbringen, deren Steuerkassen damals noch gut gefüllt waren. Aus dem politisch linken Lager kamen sogar noch deutlich weitergehende Forderungen nach einer „klassenlosen“ und „sozialisierten“ Medizin, deren Versorgungsstandards keinen Unterschied mehr zwischen gesetzlich und privat Versicherten kennen sollten. Der Zeitgeist schien dieser Utopie ebenfalls zuzuneigen. Die PKV sah sich in eine existenzielle Defensive gedrängt.&nbsp;</p><p>Nur noch ein Befreiungsschlag konnte das Fortbestehen privater Versicherungen und Kliniken sichern: ein überzeugendes Konzept, das die höhere wirtschaftliche Effizienz und die überlegene medizinisch-therapeutische Qualität der Privaten unter Beweis zu stellen versprach. Und an genau diesem Konzept arbeitete ein Experte bereits seit 1971: Der Innsbrucker Ökonom Dr. Herbert Weissenböck war als Kenner europäischer und amerikanischer Gesundheitssysteme überzeugt, dass Krankenhäuser unternehmerisch geführt werden müssten, nämlich als Dienstleistungsbetriebe. Erstmals in Europa wollte er eine private Klinikkette nach US-Vorbild aufbauen – mit eng verzahnten stationären und ambulanten Bereichen nach dem Belegarztprinzip. Patienten sollten als „Kunden“ betrachtet werden, Ressourcen würden im gemeinsamen Pool bewirtschaftet, Leistungen vereinheitlicht, Daten untereinander ausgetauscht.&nbsp;</p><p>Es gelang Weissenböck, die politisch unter Zugzwang geratenen deutschen PKV-Unternehmen als Investoren für solch ein Zukunftsmodell zu gewinnen. Am 17.11.1972 hoben 18 private Krankenversicherer in München den Verein zur Planung und Förderung privater Krankenhäuser e.V. aus der Taufe. Weissenböck selbst sollte als Leiter des Vereins das Modell konkret durchkalkulieren und die neue Klinikkette aufbauen. Niemand ahnte zu dem Zeitpunkt, dass die in zwei Zimmern der Süddeutschen Krankenversicherung mit nur einer weiteren Verwaltungskraft begonnene Arbeit einen der größten und erfolgreichsten integrierten Gesundheitsdienstleister Deutschlands hervorbringen würde.&nbsp;</p><p>Doch zunächst kam das Projekt kaum voran. Von der Idee, in Großstädten neue Krankenhäuser zu errichten, musste man sich bald wieder verabschieden – die Finanzierung passte nicht zur Gesetzeslage, und es gab ohnehin schon zu viele Kliniken. Schon eher versprach es Erfolg, bestehende Krankenhäuser zu übernehmen und in jeder Weise zu modernisieren, auch in kaufmännischer Hinsicht. So ließ sich vorführen, dass ein Klinikum zugleich wirtschaftlich, medizinisch und pflegerisch überzeugen konnte – und zwar im Dienste aller Patienten, nicht nur privat versicherter.&nbsp;</p><p>Diese Erkenntnis hätte nun endlich den Startschuss des Großvorhabens auslösen können, doch die Weltlage vereitelte ihn zunächst. Die Ölkrise im Herbst 1973 führte schnell auch in Deutschland zu einer Wirtschaftsflaute, die letztlich einen Regierungswechsel begünstigte: Helmut Schmidt übernahm 1974 als neuer Kanzler die Geschäfte von Willy Brandt. Aus der Krise heraus kam das Land zunächst dennoch nicht: Erstmals in der Nachkriegsgeschichte herrschte Rezession – und das bei galoppierender Geldentwertung. Die Begriffe „Kostenexplosion“ und „Kostendämpfung“ vergifteten das Investitionsklima.&nbsp;</p><p>Nichtsdestotrotz ließen die 18 Gesellschafter des Vereins ihren Planungen schlussendlich Taten folgen: Am 11.03.1976 gründeten sie in München die mit fünf Millionen Mark Stammkapital ausgestattete Kliniken GmbH, deren Firmenname wenig später zu Sana Kliniken GmbH komplettiert wurde. Das lateinische „Sana“ stand für Eigenschaften wie gesund, heil, vernünftig. Zum Markenkern gehörte aber ebenso von Anfang an, bei angemessener Kapitalverzinsung für die Anteilseigner nicht dem Ziel der Gewinnmaximierung hinterherzujagen. Sana sollte laut Unternehmensmission vielmehr „Vorbild sein für andere und zeigen, dass medizinische und pflegerische Höchstleistungen mit wirtschaftlicher Betriebsführung vereinbar sind“.&nbsp;</p><p>Das Gründungsjahr 1976 war noch nicht vergangen, als die Sana Kliniken GmbH bereits ihr erstes Klinikum übernommen hatte. Sie war nun Hauptgesellschafterin des Tabea-Krankenhauses im Hamburger Stadtteil Blankenese, eines Diakonissenhauses mit 125 Betten. Was wollte ein privater Betreiber mit solch einem Haus? Wie würde er mit dem Personal umgehen? Das fragten sich andere Klinikbetreiber und Ärzte angesichts dieser Privatisierungs-Premiere – und voller Skepsis kamen sie von nah und fern, um die Folgen in Augenschein zu nehmen. Von skandalösen Zuständen konnte indes niemand berichten.&nbsp;</p><p>Es war jedoch kein Zufall, dass es sich bei der Übernahme nicht um ein kommunales Krankenhaus gehandelt hatte. Dort kam Sana anfangs nicht als Partner zum Zuge. Was hätte der Anreiz für einen kommunalen Träger sein sollen? Das Geld aus Krankenkassen- oder Steuersäckeln floss ja in solchen Kliniken garantiert, selbst bei grob unwirtschaftlicher Arbeitsweise. Nach dem Krankenhausfinanzierungsgesetz von 1972 erhielt eine Klinik pro Patiententag einen Festbetrag. Wie der Fall und seine spezielle Behandlung gelagert waren, spielte dabei keine Rolle. Etwa angefallene Mehrkosten wurden nachträglich aus dem stets sprudelnden Füllhorn vergütet. Verblieb also ein Patient möglichst lange im Krankenbett und wurde unterdessen möglichst kostengünstig behandelt, erzielte eine Klinik den maximalen Erlös. So durfte es aus Sicht der allermeisten Städte und Gemeinden bleiben.&nbsp;</p><p>Nur Kliniken mit wirklich fundamentalen Mängeln machten Sana in diesen ersten Jahren das Angebot zum Einstieg – und diese kamen dann oft aus Sana-Perspektive nicht infrage, weil sie bereits jedes Sanierungspotenzial verspielt hatten. So kam die zweite Übernahme, eine Klinik in Bad Wildbad, erst 1980 unter Dach und Fach. Im Laufe der folgenden Jahre baute Sana sie dann zu einem renommierten Gelenk- und Rheumazentrum aus. Auch eine dritte Klinik, die Sana 1982 in München-Solln übernahm, wurde langfristig zu einem führenden Kompetenzzentrum in einem Spezialbereich ausgebaut: als Sana Kliniken Solln und Sendling, konzentriert auf orthopädische Therapien. Trotz schleppenden Beginns – die ersten Duftmarken waren weithin wahrnehmbar gesetzt.&nbsp;</p><h2>Akquisitionen, Neubauten und Kapitalerhöhungen: Ausgewählte Beispiele illustrieren die innere Logik der Sana-Expansionsstrategien&nbsp;</h2><p>Es ist hier aus Platzgründen unmöglich, alle Expansionsschritte und Krankenhausübernahmen der heutigen Sana Kliniken AG während ihrer 50-jährigen Geschichte zu dokumentieren. Einige ausgewählte Ereignisse veranschaulichen aber, worauf diese erfolgreiche Strategie aufbaute und was sie begünstigte.&nbsp;<br>Einen Durchbruch bei ihrem anfangs mühsamen Wachstumskurs erzielte die junge Klinikgruppe im Jahr 1984: Das erste kommunale Krankenhaus konnte privatisiert werden. Veräußert wurde es von der 50.000-Einwohner-Gemeinde Hürth bei Köln, die mit dem Betrieb des 140-Betten-Hauses finanziell überfordert war. Defizite und angestauter Modernisierungsbedarf hatten bei den Bürgern der Stadt geradezu ein Vermeidungsverhalten ausgelöst: Sie ließen sich lieber in Köln behandeln als direkt vor Ort. Mit dem Beschluss zur Veräußerung an Sana vermied der Stadtrat in letzter Minute die Schließung des defizitären Klinikums. Sana stattete das Hürther Klinikum mit moderner Medizintechnik aus, stockte das Personal auf und führte ein professionelles Management ein. Inklusive eines Umbaus wurden 23 Millionen Mark investiert. Zehn Jahre später, 1994, waren 50% mehr Ärzte und 40% mehr Pflegepersonal in dem Akutversorgungs-Krankenhaus tätig. Die Patientenzahl war von 2.200 auf weit über 4.000 pro Jahr gewachsen – alles Zahlen, die den Bedenken von Privatisierungsgegnern eindrucksvoll entgegenstanden. So machte der Modellfall Hürth bald Schule, und Sana wurde zur zunehmend gefragten Anlaufstelle für veräußerungswillige kommunale Krankenhausträger.&nbsp;</p><p>Auch auf sich bietende politische und gesellschaftliche Opportunitäten reagierte Sana stets frühzeitig – als eine Art Seismograph, der Chancen sensibler als andere registrierte und im Sinne der Expansion realisierte. Eine massive Verwerfung des politischen Umfeldes war die Wiedervereinigung Deutschlands 1990, eine unverhoffte und beispiellose Ausweitung des deutschen Krankenhausmarktes. Doch anders als andere Unternehmen agierte Sana nicht rein opportunistisch. Die infrage kommenden Objekte mussten schon zum Charakter der Gruppe, zur angepeilten regionalen Versorgungsstruktur und den sonstigen strategischen Zielen passen. So schieden viele ostdeutsche Kliniken als Übernahmekandidaten von vornherein aus – zu heruntergekommen und substanzlos waren sie für ambitionierte Erneuerungsvorhaben. „Fässer ohne Boden“ wollte sich Sana nicht ans Bein binden.&nbsp;</p><p>Fündig wurde die Gruppe schließlich aber auf der Insel Rügen: Das Krankenhaus in der Kommune Bergen passte als Akutklinik genau ins Akquisitionsprogramm. Sowohl die Größe des Hauses mit seinem schon vor der Wende begonnenen Neubau als auch sein Einzugsgebiet in einer zunehmend touristischen Region hatten Potenzial. Eine gut einjährige Übergangsphase, in der Sana für die kommunalen Träger bereits das Management des Hauses führte und die Ausgestaltung des Erweiterungsbaus zum modernen Bettenhaus nach West-Standard plante, überzeugte den zuständigen Kreistag: Im September 1991 übertrug er Sana das Klinikum – als erstes Haus der Gruppe in den neuen Bundesländern, dem viele weitere folgen würden.&nbsp;</p><p>Auch im alten Bundesgebiet machte Sana nun zunehmend nicht nur mit dem Aufkauf bestehender Kliniken, sondern auch mit Neubauten von sich reden. So initiierte, plante und errichtete Sana 1992 die neue Herzchirurgie Stuttgart mit anfangs 54 Betten. Die ersten Patienten wurden 1995 operiert. Damit hatte der private Betreiber eine empfindliche Versorgungslücke geschlossen, denn die Wartelisten für kardiologische Operationen waren in ganz Deutschland lang. Nicht wenige Erkrankte hatten gar ins Ausland ausweichen müssen, um einen Eingriff vornehmen lassen zu können. Als zweite herzchirurgische Spezialklinik schloss sich fünf Jahre später, im April 2000, das erst 1998 eröffnete Herzzentrum Cottbus dem Sana-Verbund an.&nbsp;</p><p>Eine weitere Disruption der Planungsgrundlagen für alle deutschen Kliniken brachte die schwere Weltfinanzkrise nach dem Zusammenbruch amerikanischer Investmentbanken ab Herbst 2008: Das robuste deutsche Wirtschaftswachstum schlug innerhalb von zwei Jahren in eine Schrumpfung von 5% um. Steuerfinanzierte Rettungspakete für den Bankensektor ließen die Schulden der öffentlichen Haushalte in die Höhe schnellen und erzwangen scharfe Sparprogramme, die zahlreiche kommunale Klinikbetreiber vor unlösbare Aufgaben stellten. Angebote zur Privatisierung strömten nun deutlich verstärkt auf Sana ein, die 2007 in eine nicht börsennotierte AG umgewandelt worden war. Schon 2009, als die Krise vielerorts erst richtig spürbar wurde, entschied der Konzern die bundesweit größte Klinikprivatisierung des Jahres für sich: Zum 01.01.2010 gliederte Sana die norddeutsche Regio-Klinikgruppe ein. Das bedeutete auf einen Schlag 2.300 Mitarbeitende und jährlich 72.000 Patienten mehr. Eine weitere Klinik folgte noch im Laufe desselben Jahres. Gesteuert wurde diese Offensive inzwischen von Ismaning bei München aus. Dorthin war die Sana-Konzernverwaltung im Juli 2009 umgezogen.&nbsp;</p><p>Der erreichte Umfang des Sana-Klinikkonzerns und die Akquisitions-Dynamik, die sich in der Folge der Wirtschaftskrise etabliert hatte, machten 2011 die bis dahin größte Kapitalerhöhung der Unternehmensgeschichte notwendig: Die PKV-Aktionäre genehmigten 160 Millionen Euro für die weitere Expansionsstrategie. Denn längst waren die nächsten Zielobjekte auf dem Radar aufgetaucht: die Krankenhäuser des Landkreises Cham, das Hanse-Klinikum Wismar, das Krankenhaus Radevormwald sowie Mehrheitsanteile an den Kliniken Biberach, Riedlingen und Laupheim.&nbsp;</p><p>Eine mit 100 Millionen Euro ähnlich massive Ausweitung des Kapitals nahm Sana auch fast ein Jahrzehnt später, 2020, wieder vor – diesmal unter meinem Aufsichtsratsvorsitz. Damit verbunden war die Ermächtigung für weitere 100 Millionen Euro bis 2025. Wieder war eine Situation eingetreten, in der Sana damit rechnen konnte, dass zahlreiche in Schieflage geratene Kliniken auf den Markt kommen würden: Die Corona-Pandemie hatte die Krankenhauslandschaft erneut in ihren Fundamenten erschüttert. In dieser ungemein schwierigen Situation wollte und musste sich Sana bereit zeigen, Verantwortung für das deutsche Gesundheitswesen zu übernehmen – durch eine behutsame und strukturkonforme Privatisierung erhaltenswerter Kliniken, die ohne privates Kapital womöglich zur Schließung verurteilt gewesen wären.&nbsp;</p><p>Erste Früchte trug die jüngste Kapitalerhöhung dann bereits im November 2024, als Sana den fränkischen Teil der bisherigen Regiomed-Kliniken aus einem Insolvenzverfahren heraus übernehmen konnte. Neben den drei Kliniken in Coburg, Lichtenfels und Neustadt waren das mehrere Medizinische Versorgungszentren (MVZ), die Medical School zur universitären Medizinerausbildung sowie die Zentralverwaltung, insgesamt 3.200 Mitarbeitende. Die Sana Kliniken Oberfranken betreuten nunmehr rund 145.000 Patienten pro Jahr stationär oder ambulant.&nbsp;</p><p>Aber auch teils spektakuläre Neubauvorhaben spiegelten die weiter gewachsene Kapitalstärke der Sana Kliniken AG. Mit dem symbolischen Spatenstich wurde im Mai 2025 ein Leuchtturmprojekt der kardiovaskulären Medizin in Angriff genommen: das neue Herzzentrum Dresden, Teil des Sana-Gesundheitsclusters Sachsen. Insgesamt sicherten Sana und der Freistaat Sachsen dort Investitionen von rund 300 Millionen Euro zu – für modernste Medizintechnik, ein hochspezialisiertes Versorgungskonzept und exzellente Forschungsbedingungen. Wie immer bei Sana ging es dabei nicht um kurzfristige Gewinnziele, sondern um eine mit Weitsicht umgesetzte Versorgungsstrategie für die Menschen einer Region und das deutsche Gesundheitssystem als Ganzes.&nbsp;</p><h2>Managementverträge und Public Private Partnerships: Sana steigert die Effizienz von Kliniken&nbsp;</h2><p>Komplementär zum beschriebenen Akquisitions- und Expansionspfad verfolgte die heutige Sana Kliniken AG noch eine zweite Strategie, die zu ihrem stetigen Wachstum und zur Sicherung regionaler Gesundheitsversorgung beitrug. Unter den Stichwörtern Public Private Partnership, Managementvertrag und Managementberatung ergänzte oder ersetzte sie den primären Wachstumspfad der Klinikübernahmen.&nbsp;</p><p>Den Anfang machte bereits 1985 eine neuartige Symbiose: Sana wurde von der Stadt Ulm gebeten, sich als gleichberechtigter Mitgesellschafter am Rehabilitationskrankenhaus Ulm (RKU) zu beteiligen und dessen Management zu übernehmen. Universitätsklinken wie das RKU haben in Deutschland eine komplexe öffentlich-rechtliche Struktur, Forschung und Lehre sind betroffen, neben Kommunen sind auch Bundesländer involviert. Das stellt Hürden für die Beteiligung privater Klinikbetreiber dar. Anders in den USA: Dort war die Finanzpartnerschaft zwischen staatlichen Universitäten und Privaten schon in den 1980er-Jahren Normalität (Public Private Partnership, PPP).&nbsp;</p><p>In Ulm kam es 1985 zu einer der ersten deutschen PPP, weil sie gegenseitigen Vorteil versprach: Mit Sana war ein Akteur gefunden worden, der Finanzierung und Optimierung der Patientenversorgung sicherstellte, während sich die staatliche Seite auf die Funktionen als Forschungs- und Lehrkrankenhaus konzentrieren konnte. Sana kam auf diese Weise zudem in Kontakt mit akademischen Vordenkern, die dem Unternehmen frühzeitig wertvolle Impulse im Hinblick auf die Medizin der Zukunft vermittelten.&nbsp;</p><p>Abgesehen von diesem Sonderfall einer gleichberechtigten Partnerschaft im Uniklinik-Bereich wurde 1991 der erste „reine“ Managementvertrag mit einem kommunalen Krankenhaus geschlossen. Dahinter stand die Idee des Sana-Gründungsgeschäftsführers Herbert Weissenböck, auch solchen Kliniken ein Angebot machen zu können, die vorerst nicht an einer Übernahme interessiert waren. Viele Betreiber waren froh, wenn ihnen ein kompetenter Anbieter das Management der immer komplexer werdenden betriebswirtschaftlichen Teile eines Krankenhauses abnahm – einschließlich der Servicebereiche von der Wäscherei über die Küche bis hin zum Einkauf.&nbsp;</p><p>So übertrug die Stadt Stuttgart am 01.07.1991 die Verwaltung ihres Katharinenhospitals, des größten Krankenhauses der Region mit rund 1.000 Betten, an Sana. Der Geschäftsführer wurde von Sana bestellt und vom Klinikum erfolgsabhängig vergütet. Die Stadt hatte die Option, weitere Dienstleistungen von Sana hinzu zu buchen. Und schon bald wendete sich sowohl die angeschlagene finanzielle Lage des Klinikums als auch sein ramponierter Ruf, der bei den Patienten bis dahin ebenso schlecht war wie bei den Beschäftigten. Denn nun konnten sich beide Seiten – die medizinische wie die verwaltende – ganz auf das konzentrieren, was sie jeweils am besten beherrschten. Die Angst der Beschäftigten vor Jobverlust und Arbeitsüberlastung wich. Es wurden sogar Pflegekräfte hinzugewonnen, und die Bettenauslastung stieg. Bereits zwei Jahre nach Abschluss des Managementvertrags schrieb die Klinik wieder schwarze Zahlen.&nbsp;</p><p>Das blieb in Deutschland nicht unregistriert. Die 1990er-Jahre wurden zu einem Siegeszug dieses „Stuttgarter Modells“: Rund drei Dutzend Häuser schlossen Managementverträge mit Sana, neben Kliniken erstmals auch Alten- und Pflegeheime. Es hatte sich erwiesen, dass ein per Managementvertrag an Sana gebundenes Haus wesentlich flexibler und effizienter mit seinen Ressourcen wirtschaftete.&nbsp;</p><p>Dennoch war es immer auch eine Frage des zum Zeitpunkt X herrschenden Umfelds, ob ein Managementvertrag mit den Eigentümern oder der Erwerb eines Krankenhauses im Einzelfall die bessere Option war. Mindestens hatte Sana mit jedem neu abgeschlossenen Managementvertrag bei kommunalen oder freigemeinnützigen Krankenhauseignern einen „Fuß in der Tür“. Diese Tür konnte – beiderseitiges Interesse vorausgesetzt – bei erwiesenem Erfolg später weiter aufgestoßen werden. Die vorherrschende Neigung zu einem der beiden Modelle erlebte wechselnde Phasen. So traten die Managementverträge zum Ende des Jahrtausends zunehmend in den Hintergrund. Nun dominierten wieder klassische Klinikübernahmen. Unter dem Motto „Wachstum durch Akquisitionen“ verschob sich der Schwerpunkt wie in der Anfangszeit zum aktiven Unternehmertum.&nbsp;</p><p>Um 2020 schließlich begann die Nachfrage nach Managementleistungen im Krankenhaus wieder zuzunehmen. Die Ursachen hierfür waren ein steigender finanzieller Druck und eine zunehmend komplexe Gesetzeslage mit hohen regulatorischen Anforderungen an das Krankenhausmanagement. Sana stellte sich darauf ein und erweiterte seine Geschäftsbereiche um die Managementberatung von Krankenhäusern. Dabei wurde den Kunden nicht nur ein erfahrener Klinikmanager zur Seite gestellt, sondern sie erhielten Zugang zum gesamten Spektrum der Managementstrukturen eines großen Gesundheitsdienstleisters. Damit verfügte Sana über eine ausdifferenzierte, ganzheitliche, praxisnahe Fortentwicklung des langjährig erprobten Modells.&nbsp;</p><h2>Ausdifferenzierung und Internationalisierung: Sana gründet Tochterfirmen für Dienstleistungen und expandiert schließlich ins Ausland&nbsp;</h2><p>In der zweiten Hälfte der 1980er-Jahre war der Sana-Verbund auf neun Kliniken angewachsen und hatte auch bereits eine erste Dienstleistungsgesellschaft gegründet, die sich auf die Wartung der Medizintechnik spezialisierte. Zu einer starken Ausweitung und Ausdifferenzierung dieser Dienstleistungsbereiche kam es im folgenden Jahrzehnt. Die Vorteile lagen auf der Hand: Bei der Materialbeschaffung zum Beispiel verfügten die Kliniken des Verbunds bzw. unter Sana-Management über die geballte Einkaufsmacht eines Absatzmarktes in der Dimension mehrerer zehntausend Betten. Dies sicherte Sana die bestmöglichen Konditionen.&nbsp;</p><p>Durch die gemeinsame Beschaffung kamen auch die kleineren Häuser in den Genuss günstiger Preise, sei es für Tupfer oder für Herzschrittmacher. Ging es um größere Investitionsgüter wie OP-Tische, Krankenbetten oder Diagnostiksysteme, trat bei den Verhandlungen mit Anbietern die Konzerntochter Hospitalia auf den Plan. Eingekauft wurde indes nicht in erster Linie mit dem Blick auf Preisvorteile: Die Qualität der Waren und Güter und der Service der Hersteller standen zugunsten der Patienten im Mittelpunkt. Die selbstständigen Sana-Dienstleistungstöchter konnten darüber hinaus auch für Krankenhäuser außerhalb des Sana-Verbunds tätig werden, sofern sie sich dort im Preiswettbewerb durchsetzten. Dieser Mechanismus gewährleistete die Fokussierung auf die eigene Konkurrenzfähigkeit und trug wesentlich zum Erfolg der Servicegesellschaften von Sana bei.&nbsp;</p><p>Zur Jahrtausendwende zählte der Verbund bereits elf eigene Dienstleistungsunternehmen. Die Bandbreite ihrer Spezialisierungen war vielfältig: unter anderem Speisenversorgung, Reinigungsarbeiten, Datenverarbeitung, medizintechnischer Service, Fort- und Weiterbildung, Einkauf sowie Logistik. Gerade die Gründung der Logistiktochter Clinic.log im Jahr 2000 war ein Vorgriff auf eines der zentralen Zukunftsthemen: Es galt, die lückenlose Versorgung der Kliniken mit medizinischen Verbrauchsgütern sicherzustellen. Die neue Tochtergesellschaft sollte dazu Logistikzentren in den einzelnen Regionen betreiben und maßgeschneiderte Logistiklösungen anbieten – den eigenen Häusern im Sana-Verbund ebenso wie Kunden von außerhalb.&nbsp;</p><p>Ob Logistik oder andere Spezialgebiete: Die Dienstleistungs-Töchter der Sana entlasteten die Krankenhäuser von allen Tätigkeiten, die nicht zu ihren medizinischen und pflegerischen Kernaufgaben zählten. Diese Ausdifferenzierung der organisatorischen Struktur von Sana ermöglichte eine verbesserte Wirtschaftlichkeit ihrer Kliniken – bei gleichzeitig intensivierter Patientenbetreuung.&nbsp;</p><p>An der zunehmend komplexen Struktur der Servicebereiche wurde daher in den folgenden Jahren weiter gefeilt. So gliederten die Sana Kliniken ihren Einkauf im Juli 2015 aus der AG aus und überführten ihn mitsamt den Mitarbeitenden in die Sana Klinik Einkauf GmbH. Dort war nun die Beschaffung sowohl für die Sana-Standorte als auch für mittlerweile mehr als 600 externe Partnereinrichtungen konzentriert. Rund um die Service-Sparten wurde fast zeitgleich ein eigenes Vorstandsressort etabliert. Die Weiterentwicklung des eminent wichtigen Unternehmenssektors Einkauf und Logistik mündete schließlich im September 2019 in die Fusion dieser beiden ohnehin ineinandergreifenden Teilgebiete: Aus Sana Klinik Einkauf und Clinic.log wurde die Tochtergesellschaft Sana Einkauf & Logistik GmbH.&nbsp;</p><p>Diese Konzerntochter zeichnete sich bald durch weiter optimierte Beschaffung und Distribution für die Sana-eigenen Kliniken und ihre Kooperationspartner aus: Im Zuge ihres Portfolio-Managements trieb sie die Standardisierung voran, jedoch differenziert nach den spezifischen Anforderungen der einzelnen Kliniken. Dabei wurden Warengruppen kundenorientiert gebündelt. Im Bereich Einkauf und Logistik war Sana damit so attraktiv aufgestellt, dass die Tochtergesellschaft 2019 eine Kooperation mit der Schweizer Privatklinikgruppe Hirslanden begann – die erste Aktivität der Sana außerhalb der deutschen Grenzen. Um die Marktposition auf diesem Auslandsmarkt weiter zu stärken, wurde 2021 die Sana Suisse Med AG gegründet. Aus der erfolgreichen Ausdifferenzierung war mithin die Internationalisierung der Sana Kliniken AG hervorgegangen.&nbsp;</p><h2>Qualitätssicherung und Exzellenz: Die Konzernkultur begünstigt medizinische Meilensteine und Weltpremieren bei Sana&nbsp;</h2><p>Schon bei der Gründung 1976 hatte sich Sana der Mission einer doppelten Beweisführung verschrieben: Ein privatwirtschaftlicher Klinikverbund, so wollte man zeigen, konnte effizienter wirtschaften als öffentliche oder freigemeinnützige Träger. Insbesondere aber sollte dies ohne qualitative Einbußen bei medizinischen und pflegerischen Leistungen gelingen – ja sogar auf einem höheren Durchschnittsniveau. Diesem doppelten Grundgedanken folgend, war im Unternehmenskonzept das Prinzip der „kollegialen Führung“ verankert worden. Es gewährte neben den kaufmännischen Führungskräften auch denjenigen auf ärztlicher und pflegerischer Ebene in den einzelnen Kliniken ein hohes Maß an Autonomie in ihren Bereichen, um die beste Strategie im Sinne ihrer Patienten verfolgen zu können.&nbsp;</p><p>Im Verlauf der Jahre und Jahrzehnte jedoch trafen diese Freiheiten auf eine deutsche und europäische Gesundheits-Gesetzgebung, die immer stärker normativ sowie regulierend auf die Belange medizinischer Qualität einwirkte. Zugleich suchten sich zunehmend anspruchsvolle Patienten die Klinik ihres Vertrauens immer stärker nach qualitativen Kriterien aus. Um seine führende medizinisch-pflegerische Position dauerhaft abzusichern und Regulierungserfordernissen zuvorzukommen, schuf Sana daher 1998 den Unternehmensbereich Medizin und Qualitätsmanagement. Fast zeitgleich wurde der Konzern als erster deutscher Klinikverbund Mitglied in der European Foundation for Quality Management. Diese europäische Plattform versammelte Unternehmen, die ein umfassendes Qualitätsmanagement in ihrer Kultur zu verankern suchten. Von der Einführung eines systematischen Qualitätsmanagements bei gleichzeitigem Austausch und Einblick in die Arbeit anderer Klinikbetreiber versprach sich Sana zweierlei: Klarheit über den Status quo im eigenen Verbund, in der Folge aber auch ein besseres Herausstellen der Stärken der einzelnen Kliniken unter Wettbewerbsgesichtspunkten.&nbsp;</p><p>Zusätzlich bereitete dieser Ansatz in den folgenden Jahren einen fruchtbaren Boden für medizinisch-technologische Höchstleistungen, Exzellenzinitiativen und sogar Weltpremieren bei Sana. Teilweise aufsehenerregende Erfolge führten zu einem entsprechenden Echo in Fach- und Publikumsmedien. Einmal mehr reicht der Platz eines Buchkapitels nicht aus, um alle Spitzenleistungen auch nur erwähnen zu können. Stellvertretend jedoch seien einige der schlagzeilenträchtigsten Meilensteine in der jüngeren Sana-Geschichte erwähnt.&nbsp;</p><p>In den Jahren nach dem Millennium machte die Endoprothetik international große Fortschritte. Ein Belegarzt am Sana-Klinikum München-Sendling steuerte zu diesem Höhenflug im Jahr 2003 eine Innovation bei, die Ärzte aus aller Welt zu Anschauungszwecken nach München reisen ließ: die minimalinvasive Hüftgelenks-Operation, bei der die gesamte Muskulatur intakt bleibt. Das neue Verfahren ersparte den Patienten hohe Blutverluste und lange Krankenhausaufenthalte. Schon nach knapp einer Woche konnten sie nun zumeist schmerzfrei entlassen werden.&nbsp;</p><p>Ebenfalls weltweit Furore machte im Jahr 2009 eine neuartige Prothese für beinamputierte Patienten, erfunden von einem Chefarzt der Sana Kliniken Lübeck in Kooperation mit einer Lübecker Orthopädiefirma. Die sogenannte Exo-Endo-Femurprothese verschaffte Beinamputierten mehr Bewegungsfreiheit und Lebensqualität. Ähnlich wie bei einem Zahnimplantat wurde die Prothese fest mit dem Oberschenkelknochen verbunden, wobei die dreidimensional strukturierte Titanoberfläche innerhalb einiger Wochen mit dem Knochengewebe verwuchs. Dies erleichterte Prothesentragenden nicht nur die Bewegungsabläufe und verlieh ihnen dadurch mehr Sicherheit, sondern ließ sie förmlich wieder den Boden unter den Füßen spüren – etwas bis dahin kaum für möglich Gehaltenes.&nbsp;</p><p>Auch im Bereich der Interventionellen Kardiologie hatte Sana teils spektakuläre Fortschritte zu vermelden. So im Jahr 2012, als in der Sana Herzchirurgie Stuttgart eine Weltpremiere erfolgte: Erstmals wurde ein Patient, der unter Herzklappeninsuffizienz litt, mit einem neuartigen Mitralklappenring versorgt. Nach dem Eingriff konnte das Implantat am schlagenden Herzen unter Ultraschallkontrolle von außen justiert werden, um das Operationsergebnis zu optimieren. Falls die Insuffizienz später erneut auftrat, konnte der Mitralklappenring über zwei Elektroden neu eingestellt werden – von außen, ohne weitere Operation.&nbsp;</p><p>Das Fundament solcher weithin wahrgenommenen Glanzlichter der Medizin blieb allerdings die Optimierung aller Klinikabläufe und -prozesse. Zu diesem Zweck initiierte Sana 2013 das Projekt „Krankenhaus neu denken“. Durchleuchtet wurden dabei alle Stationen einer Klinikbehandlung, von der Zentralen Notaufnahme über den stationären Aufenthalt bis hin zu Diagnostik und Interventionen. Dabei wurde z.B. ein Triage-Verfahren erprobt, mit dem überfüllte Notaufnahmen von solchen Fällen entlastet werden sollten, in denen keine wirkliche Dringlichkeit gegeben war. Da letztlich das Feedback der Betroffenen entscheidend war, führte Sana Ende 2015 einheitliche Patientenbefragungen in allen Kliniken des Verbundes ein. Die Führungskräfte diskutierten die Ergebnisse ihres jeweiligen Hauses nicht nur intern, sondern veröffentlichten sie quartalsweise im Internet – ein souveränes Signal an Patienten auf der Suche nach dem für sie optimalen Krankenhaus.&nbsp;</p><p>Zugleich war diese deutlich sichtbare Qualitätsoffensive auch eine Botschaft der Sana an medizinische Spitzenkräfte: Hier wird Höchstleistung nicht nur erwünscht, sondern strukturell begünstigt. Entsprechende Erfolge stellten sich weiter in dichter Folge ein. Bereits im Jahr 2014 war am Herzzentrum Dresden erstmals einem Patienten ein neuartiger EKG-Chip implantiert worden. Das treffendere Wort lautet „injiziert“, denn dank seines winzigen Formats war der Chip per Spritze unter die Haut befördert worden. Von dort aus zeichnete er pausenlos den Herzrhythmus auf und übertrug diese Daten auch nach Entlassung des Patienten über eine Sendestation auf dem häuslichen Nachttisch an das Herzzentrum: Nachsorge per Telemonitoring. Bei Übermittlung auffälliger Werte – von der Herzfrequenz bis hin zu Anzeichen für ein entstehendes Lungenödem – stellten die automatisch vorgewarnten Kardiologen kurzfristige Untersuchungstermine bereit.&nbsp;</p><p>Eine weitere Premiere, diesmal europaweit, fand im Juli 2016 am Krankenhaus Rummelsberg statt, als ein bis dahin einmaliges, mit High-Speed-Kameras ausgerüstetes Ganglabor eingeweiht wurde: Im Unterschied zu herkömmlichen Ganganalysen mittels Infrarottechnik zeichneten die eingesetzten Hochfrequenzkameras jede Bewegung der untersuchten Person auf und stellten in Echtzeit die Körperachsen als dreidimensionale Rekonstruktion dar. In Zeiten eines massiven Mehrbedarfs an psychotherapeutischer Betreuung in Deutschland zählt auch Folgendes zu den Ausnahmeleistungen bei Sana: Auf einer Station der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin in Lauchhammer konnten sich im Jahr 2025 ganze Familien fünf Tage lang stationär in die Familienzentrierte Interaktionstherapie begeben – eine Chance, unter multiprofessioneller Betreuung ihr Zusammenleben zu reflektieren und in Ansätzen neu zu gestalten. Das stark nachgefragte Angebot hatte bereits früher am Klinikum existiert und war eine Zeitlang personalbedingt unterbrochen gewesen. Ein deutschlandweit einmaliges Projekt wurde damit reaktiviert.&nbsp;</p><h2>Gesundheitspolitik: Herausforderungen des Klinikverbunds durch politische Reformen und Kurswenden&nbsp;</h2><p>Als Unternehmen ist die Sana Kliniken AG die manifestierte Reaktion auf eine Vorgabe der Gesundheitspolitik, nämlich auf das Krankenhausfinanzierungsgesetz der sozialliberalen Koalition von 1972. Solch ein Reagieren, aber auch das Antizipieren von politischen Kurswechseln und Regulierungen des Gesundheitssystems sollte zu einem Leitmotiv bei Sana werden. Kaum ein Unternehmen brachte es über die Jahrzehnte hinweg zu solcher Meisterschaft darin, durch die wechselnden und sich bisweilen drastisch verschärfenden Rahmenbedingungen zu navigieren, die von Bonn, Berlin und zunehmend auch Brüssel gesetzt wurden. Es war eine Kunst, die Sana im eigenen Überlebensinteresse perfektionieren musste – und im Sinne der ihr anvertrauten Patienten.&nbsp;<br>Zum ersten Mal politischen Rückenwind erhielt Sana, als mit dem Krankenhaus-Neuordnungsgesetz von 1985 der grundsätzliche Webfehler des alten Systems beseitigt wurde: das Prinzip der retrospektiven Selbstkostendeckung durch den Staat. Es war eine Art Freibrief für Budgetüberschreitungen der Kliniken. Stattdessen mussten die Krankenhausverwaltungen ihre Selbstkosten nun vorauskalkulieren. An die Stelle staatlich fixierter Pflegesätze traten Verhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen. Jedes Krankenhaus bekam die Chance, Überschüsse zu erwirtschaften, musste aber auch das Risiko von Verlusten tragen. Der Gewinn- und Verlustausgleich fiel weg. All dies war gewollter politischer Druck auf die Kliniken, wirtschaftlich verantwortlicher und effizienter zu agieren. Er sorgte für eine erste Welle von Anfragen kommunaler oder freigemeinnütziger Träger an Sana, bei ihren Kliniken als Partner oder gleich neuer Eigentümer einzusteigen. Von nun an war die Expertise eines privatwirtschaftlichen Klinikbetreibers gefragt, der sich auf budgetäre und qualitative Zieleinhaltung unter Marktbedingungen verstand.&nbsp;</p><p>Das Gesundheitsstrukturgesetz, das zu Jahresbeginn 1993 in Kraft trat, schien diesen Rückenwind für ein marktwirtschaftlich geführtes Krankenhaus noch zu verstärken. Geplant war unter anderem eine nahezu revolutionäre Zäsur im deutschen Gesundheitssystem: die Einführung erster pauschaler Entgelte für die stationäre Behandlung. Jeder Behandlungsfall sollte mit einem Festbetrag vergütet werden, unabhängig von der Aufenthaltsdauer der Patienten und von den im Einzelnen entstandenen Kosten. Ohne weiteren Risikoausgleich waren die Betreiber nun frei, Gewinne oder Verluste zu erwirtschaften. Hinzu kamen neue Dokumentations- und Qualitätssicherungspflichten, also mehr Datenverarbeitungsaufwand.&nbsp;</p><p>Sana hatte sich auf diese Zäsur gut vorbereitet. Schon 1992 war ein zentrales Controlling in der Gruppe nach einheitlichen Standards eingeführt worden. Die Ausgabenpositionen für die Anpassung an festgelegte Fallpauschalen wurden detailliert durchgerechnet, möglichst bis auf die einzelne Tablette genau. Und um rechtzeitig Praxiserfahrung mit dem neuen Entgeltsystem von Fallpauschalen, Sonderentgelten und Basispflegesätzen zu sammeln, begannen erste Sana-Kliniken bereits 1994 mit seiner Einführung. Doch im Jahr 1996 vollzog die Bundespolitik unter dem Primat der Kostendämpfung eine abrupte Kehrtwende: Die Fallpauschalen waren vorerst wieder vom Tisch. Die Krankenhausbudgets blieben für die kommenden drei Jahre nicht nur „gedeckelt“, sondern wurden auch noch um je 1% gesenkt. Als außerplanmäßig auch noch ein viertes Jahr der Deckelung folgte, stürzte dies viele deutsche Kliniken endgültig in akute Finanznot – und schuf damit viele neue Übernahme-Optionen für einen auf wirtschaftliche und medizinisch-pflegerische Leistungsfähigkeit getrimmten Anbieter wie Sana.&nbsp;<br>Mit mehr als zehnjähriger Verspätung wurden die Fallpauschalen, nun unter dem Namen Diagnosis Related Groups (DRG), dann doch noch eingeführt. Ab 2003 sollte es damit losgehen, doch wegen Schwierigkeiten vieler Kliniken bei der Umstellung auf das komplizierte DRG-System mit seinen Fallgruppen zog sich der offizielle Startschuss bis Herbst 2005 hin. Erneut war Sana gut präpariert: Schon seit der Jahrtausendwende war im Verbund der Umgang mit den DRG in Arbeitskreisen eingeübt worden. Und erneut hatten viele Sana-Kliniken von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, bereits vorzeitig auf die neue Abrechnungsmethode umzusteigen.&nbsp;</p><p>Der Vorsprung sollte sich auszahlen, zumal die nächste Reform schon in der Umsetzung war: das Gesundheitsmodernisierungsgesetz von 2004. Es eröffnete Krankenhäusern zwei neue Freiheiten. Erstens durften sie nun auch im ambulanten Bereich hochspezialisierte fachärztliche Leistungen wie etwa Strahlentherapie anbieten. Zweitens wurde die Einrichtung Medizinischer Versorgungszentren (MVZ) fortan ausdrücklich gefördert. Was in Westdeutschland stets tabu, doch in der ehemaligen DDR üblich gewesen war, nämlich die enge Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung in sogenannten Polikliniken, tauchte nun im vereinigten Deutschland unter marktwirtschaftlichen Vorzeichen wieder auf. Sana reagierte als einer der ersten Klinikverbünde und rief integrierte Versorgungsmodelle ins Leben. Sie führten schnell zu einer besseren medizinischen Betreuung, insbesondere auf dem Land.&nbsp;</p><p>Es gab aber auch politische Reformen im Krankenhausbereich, die Sana weniger betrafen: Sie führten Standards erst allgemeinverbindlich ein, die hier längst aus freien Stücken etabliert waren. So etwa die Krankenhausfinanzierungsreform von 2015 mit dem Ziel, qualitativ hochwertige Kliniken finanziell zu belohnen, solche mit Mängeln indes zu sanktionieren – bis hin zur möglichen Schließung. Wie bereits geschildert, hatte der Sana-Verbund bereits 1998 ein eigenes Qualitätsmanagement eingerichtet und dann ständig verfeinert. Seit 2012 war dieses System in allen Sana-Kliniken nach dem strengen ISO-Standard zertifiziert. Auch ein Fehlermeldeverfahren oder Critical Incident Reporting System, das die Politik erst 2014 verpflichtend eingeführt hatte, existierte bei Sana bereits fast zwei Jahre früher.&nbsp;</p><p>In wiederum anders gelagerten Fällen politischen Handelns war Sana ähnlich negativ betroffen wie alle anderen privaten, kommunalen oder freigemeinnützigen Klinikbetreiber. In guter Absicht erließ die Berliner Bundesregierung etwa das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz, das Anfang 2019 in Kraft trat. Doch was gegen den inzwischen akuten Fachkräftemangel im Pflegebereich helfen sollte, ging nach hinten los: Die Einführung von Pflegepersonal-Untergrenzen verschärfte den latenten Mangel im Gesamtmarkt der Kliniken noch. Sie führte sogar zu Stationsschließungen durch Träger, die teils drastische finanziellen Bußen für die Nichterfüllung der Mindestpersonalstärken nicht zahlen konnten oder wollten. Stattdessen verringerten diese Kliniken ihre Versorgungsangebote und Kapazitäten. Sana konnte hier nur durch eine intensivierte und innovative Recruiting-Strategie im Pflegebereich gegensteuern, von der im nächsten Abschnitt ausführlicher die Rede sein wird.&nbsp;</p><p>Nicht zuletzt versuchte der Gesetzgeber mit dem Krankenhauszukunftsgesetz von 2020, die Kliniken im Bereich der Digitalisierung wie den sprichwörtlichen Hund zum Jagen zu tragen. Hier war Sana wieder schneller gewesen: Bereits 2016 war die Bedeutung der digitalen Transformation erkannt und der konzernweite Bereich Sana Digital geschaffen worden. So entstanden in Zusammenarbeit mit digitalen Start-ups und Beratungsunternehmen wie dem Flying Health Incubator neuartige Lösungen, Pilotprojekte und Anwendungen. Die Bandbreite reichte von der Vernetzung ambulanter und stationärer Medizin bis zur Umsetzung und Erfüllung regulatorischer Vorgaben. Doch die Notwendigkeit des Reagierens (und Antizipierens) mit Blick auf politische Vorgaben war damit keineswegs an ein Ende gekommen. Nach der Reform ist im deutschen Gesundheitswesen stets vor der Reform.&nbsp;</p><h2>Strategien gegen den Pflegenotstand: Familienfreundlichkeit, Employer Branding und andere Maßnahmen für mehr Fachkräfte&nbsp;</h2><p>Der Pflegenotstand, also der verschärfte Mangel an qualifiziertem Pflegepersonal, begleitet und beeinträchtigt den deutschen Krankenhaussektor inzwischen schon viele Jahre lang. Die ersten Prägungen dieses heute fest etablierten Begriffs fanden sich zu Anfang des Jahres 2010 in den Presseschlagzeilen. Damals hatten bereits rund drei Viertel aller Kliniken Probleme, offene Stellen in der Pflege zu besetzen.&nbsp;</p><p>Eine damalige Empfehlung der Bundespolitik lautete, die Kliniken sollten für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie sorgen. Sana, mit fast 22.500 Mitarbeitenden damals der viertgrößte Arbeitgeber im deutschen Gesundheitswesen, hatte schon zu Beginn des Jahres 2010 eine umfassende Initiative unter dem Leitbild des „familienfreundlichen Krankenhauses“ gestartet. Hauptsächlich aufgrund der Beschäftigung in der Pflege waren mehr als 75% des gesamten Personals im Konzern weiblich – nebenbei war aber auch der Frauenanteil von 12% in chefärztlichen Positionen bei Sana überdurchschnittlich hoch. Gleich in welchem Bereich: Unter den Neueinsteigenden in Krankenhausberufen aus der jungen Generation hatte ein tiefgreifender Wertewandel begonnen. Sie zu finden und zu binden gelang Arbeitgebern nur, wenn sich Beruf und Privatleben unter einen Hut bringen ließen.&nbsp;</p><p>Das Thema Familienfreundlichkeit wurde daher bei Sana umfassend und für alle Lebensphasen angegangen: mit individuell zugeschnittenen Teilzeitmodellen, Wiedereinstiegsprogrammen nach der Babypause und Vermittlung von Tagesmüttern oder Kita-Plätzen. Hinzu kamen Angebote zur Gesundheitsförderung und Stressbewältigung. Auch für Mitarbeitende, die zuhause kranke oder alte Angehörige betreuen mussten, sollte es passende Unterstützungsmaßnahmen geben. Als erster großer Krankenhausträger begann Sana bereits 2011, alle seine Kliniken im Rahmen des Audits Beruf und Familie der Hertie-Stiftung zertifizieren zu lassen – ein Qualitätssiegel, das bis Ende 2012 allen Sana-Kliniken verliehen wurde.&nbsp;</p><p>Gleichfalls 2011 traten die ersten 19 Absolventen des Ausbildungsgangs Physician Assistant ihren Dienst als Arztassistenten in Sana-Kliniken an. Das neuartige Berufsbild hatte Sana bereits 2009 initiiert – auch als Antwort auf den Personalmangel im Klinikbereich. Zu den Tätigkeiten von Physician Assistants zählen Funktionsdiagnostik, Dokumentation und DRG-Verschlüsselung ebenso wie kleinere chirurgische Eingriffe, Wundversorgung oder technische Untersuchungen. Damit baute das neue Berufsbild eine Brücke zwischen Ärzteschaft und Pflege, wobei es dem Fachpflegepersonal attraktive Möglichkeiten zur beruflichen Weiterbildung bot.&nbsp;</p><p>Ebenfalls noch 2011 startete bei Sana das Programm 50+ für ältere Arbeitnehmende, die angesichts des Fachkräftemangels mehr denn je gebraucht wurden. Ihnen bot das Unternehmen flexible Arbeitszeitmodelle, ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze, Gesundheits- und Ernährungsberatung sowie gezielte Aus- und Weiterbildungsgänge. In Kooperation mit dem pme Familienservice führte Sana zudem im Sommer 2012 das Angebot Sana & Familie für alle Mitarbeitenden ein: umfangreiche Beratungs- und Vermittlungsleistungen in der Kinderbetreuung, bei der Pflege von Angehörigen und in kritischen Lebenslagen.&nbsp;<br>Doch was auch immer die Klinikbetreiber in Deutschland sich einfallen ließen: Auch ein Jahrzehnt später hatte sich am Pflegekräftenotstand insgesamt kaum etwas geändert. Denn die Kluft zwischen Pflegebedarf und verfügbarem Personal im Land hatte sich sogar noch vertieft – aufgrund der Alterung der Gesamtgesellschaft und zunehmender Multimorbidität, aber auch durch gut gemeinte politische Initiativen wie das im Januar 2019 eingeführte Pflegepersonal-Stärkungsgesetz. Dieses Gesetz verschärfte mit seinen Untergrenzen für Pflegepersonalausstattung den Kampf um die wenigen verfügbaren Fachkräfte am Arbeitsmarkt sogar noch. Sana reagierte unter anderem, indem der Konzern – neben massiver eigener Ausbildung von im Schnitt rund 1.500 Gesundheits- und Krankenpflege-Fachleuten – verstärkt auf Auslandsmärkten tätig wurde. Fachlich spezialisierte Personaldienstleister rekrutierten für Sana Pflegefachkräfte aus Mexiko, den Philippinen, Tunesien, Brasilien, Bosnien-Herzegowina und anderen Nationen.&nbsp;</p><p>Ab Oktober 2022 förderte Sana als Ergänzungsinitiative auf Konzernebene jährlich sieben Mitarbeitende der Pflege, die ein berufsbegleitendes Erststudium absolvieren wollten. So unterstützte das Unternehmen die persönliche Weiterentwicklung von Pflegenden mit besonderem Potenzial, wobei die Stipendiaten in den Regionen ermittelt wurden. Der Anteil von Menschen, die ausschließlich online nach einem Arbeitgeber suchten, stieg kontinuierlich. Daher nutzte Sana für seine Personalmarketing-Maßnahmen konsequent digitale Kanäle, fokussierte sie darüber hinaus aber auch regional: In der Region Nord etwa gab es die Kampagne „Wir – pflegen Lübeck“. Die Berlin-Brandenburger Regionalkampagne „Aber bitte mit Sana“ wurde mit dem Klinik Award 2022 für die beste Employer-Branding-Kampagne im deutschsprachigen Raum ausgezeichnet.&nbsp;</p><p>Noch wichtiger als gutes Employer Branding und nachhaltiger als jede Imagekampagne war und blieb indes auch in den Folgejahren die sogenannte Mundpropaganda. Hier konnte Sana darauf vertrauen, dass potenziellen Arbeitsplatzsuchenden aus dem Pflegesektor eine Besonderheit der Sana-Unternehmenskultur vielfach schon zu Ohren gekommen war: Gerade als privatwirtschaftlicher Klinikbetreiber stand der Konzern bundesweit in dem Ruf, Effizienzsteigerungen nicht zu Lasten und auf Kosten des Personals zu erwirtschaften. Dazu dienten andere Stellschrauben wie die Optimierung der Prozesse oder der Einkaufskonditionen. Dies war auch bei den Tarifpartnern der Sana Kliniken AG bekannt – und es sprach sich herum. Ein immenser Vorteil im Ringen um die besten Fachkräfte am Markt.&nbsp;</p><h2>Der Ausnahmezustand der Corona-Pandemie: Dank Resilienz und Rettungsschirm kommt Sana unbeschadet durch die Krise&nbsp;</h2><p>Das Jahr 2020 stellte viele Gewissheiten auf den Prüfstand – wie in den meisten Nationen weltweit, so auch in Deutschland. Insbesondere jedoch das Gesundheitswesen wurde durch die sich rasant ausbreitende Corona-Pandemie auf seine wohl härteste Probe nach Kriegsende gestellt. Auch für die Sana Kliniken AG sollte sich nun und in den Folgejahren unter Extrembedingungen zeigen, wie resilient Strukturen, Management und Mitarbeitende tatsächlich waren.&nbsp;<br>Dabei hatten noch zu Jahresbeginn 2020 eher die bekannten, latent aktuellen Themen die Agenda bestimmt. Diskutiert wurden etwa regulatorische und gesetzliche Neuerungen wie die Ausgliederung der Personalpflegekosten aus dem DRG-System, die erstmals die Ermittlung und Vereinbarung eines Pflegebudgets auf Klinikebene zur Folge hatte. Auch die Weiterentwicklung der gesetzlichen Untergrenzen beim Pflegepersonal schien einige der drängendsten Fragen aufzuwerfen.&nbsp;<br>Doch schon ab dem zweiten Quartal des Jahres rückten die Pandemie und ihre Auswirkungen ins Zentrum aller Überlegungen bei Sana: Wie konnte den zahlreichen Betroffenen bestmögliche medizinische Hilfe zuteilwerden? Wie ließ sich ein Höchstmaß an Hygiene in allen Bereichen sicherstellen? Und wie war der Arbeitsalltag mit geregelter Versorgung der Patienten unter den zahlreichen einschränkenden Notstandsmaßnahmen überhaupt noch organisierbar? Immerhin ging es um fast 36.000 Mitarbeitende in bundesweit 51 Akut- und Fachkrankenhäusern, 28 Medizinischen Versorgungszentren, drei Rehabilitationskliniken und vier Pflegeheimen.&nbsp;</p><p>Größere Sorgen bereiteten den Sana-Beschäftigten vor allem die Versorgungsengpässe bei Schutzausrüstung, Arzneimitteln und Medizinprodukten. Damit hatten die Fachleute von Sana Einkauf & Logistik zwar schon seit Jahren zu kämpfen gehabt, doch in der Pandemie spitzten sich der Mangel an den Märkten nun massiv zu. Indem Sana Einkauf & Logistik frühzeitig den Austausch mit den Kooperationskliniken und Geschäftspartnern der Industrie suchte, konnte die materialwirtschaftliche Klinikversorgung jedoch trotz erhöhter Anforderungen sichergestellt werden: Zur Gewährleistung von Planungssicherheit wurden große Mengen an Waren in versorgungskritischen Produktgruppen bei der Industrie erworben und eingelagert. Durch die Einrichtung einer Corona-Hotline und neuer Logistikprozesse gelang es, auch Kooperationspartner und sogar noch weitere Einrichtungen des Gesundheitswesens kurzfristig mit benötigtem Schutzmaterial zu versorgen.&nbsp;</p><p>Die Zahlen am Ende des Geschäftsjahres mögen manchen überrascht haben: Im Corona-Jahr 2020 wurden bei Sana insgesamt gut 1,8 Millionen stationäre und ambulante Patienten versorgt – gut 380.000 weniger als im Vorjahr, damals noch ohne den akuten Behandlungsbedarf aufgrund der Pandemie. Ein Grund dafür war, dass Tausende geplanter Klinikaufenthalte, Eingriffe und Operationen aufgrund von COVID-19 nicht stattfinden konnten und aufgeschoben werden mussten. Damit sank auch das wirtschaftliche Ergebnis des Konzerns, trotz des „Rettungsschirms“ der Bundesregierung für die deutschen Krankenhäuser, deren Kalkulationen und Planungen sich vielfach als hinfällig erwiesen hatten. Ohne Schutzschirme indes hätte die ökonomische Lage im Land weitaus verheerender ausgesehen.&nbsp;</p><p>Dennoch gehörten die als „systemrelevant“ eingestuften Strukturen des Gesundheitswesens zu den wenigen Bereichen der deutschen Wirtschaft, die im ersten Corona-Jahr nicht von einem Beschäftigungsrückgang betroffen waren. Aufgrund des pandemiebedingt enorm erhöhten Pflegebedarfs stiegen bei Sana die Beschäftigungsdaten in der Dienstart Pflege sogar um 20%. Und in den beiden folgenden Jahren bis zum Abebben der Pandemie stabilisierte sich mit der steigenden Anzahl versorgter Patienten auch das wirtschaftliche Ergebnis wieder.&nbsp;</p><p>Zu allem Überfluss trat jedoch im Februar 2022 zur immer noch herrschenden Corona-Krise eine weitere hinzu, sodass sich nun zwei Ausnahmesituationen überlagerten. Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine sorgte als massiver exogener Schock für weitere Erschütterungen in der deutschen Wirtschaft – und damit auch im Gesundheitswesen: humanitäre Herausforderungen, weitere Disruptionen der Lieferketten und nunmehr auch der Energieversorgung, begleitet von einer drastischen Inflationsentwicklung, führten zu emotionalen und ökonomischen Belastungen in nie gekanntem Ausmaß.&nbsp;</p><p>Es ist ein Beleg der Krisenfestigkeit der Sana Kliniken AG, dass das Management im Verlauf des Jahres 2022 trotz der Doppelkrise Corona/Ukraine die strategische Weiterentwicklung des Konzerns vorantreiben konnte. Davon zeugen zahlreiche abgeschlossene Transaktionen, die das Sana-Portfolio weiter ergänzten und den Klinikverbund so auf seinem Weg zum integrierten Gesundheitsdienstleister (s. unten) voranbrachten. So konnten gleich zu Jahresbeginn die Sana Kliniken Niederlausitz gGmbH in den Konzern eingegliedert werden. Das Paulinenkrankenhaus in Berlin kam im Sinne der regionalen Stärkung von Gesundheitsangeboten zum Sana-Verbund. Und die Integration der Sanitätshausgruppe ots Schadock erweiterte das Angebot im Bereich Heil- und Hilfsmittel.&nbsp;</p><p>Im Sommer 2025, zur Zeit der Texterstellung für diese Jubiläumsschrift, war zwar die Corona-Krise aus dem Blickfeld der Aktualität gerückt und ins Reich der Geschichtsschreibung übergegangen. Doch ein Ende des Ukraine-Konflikts war noch immer nicht konkret in Sicht. Ungeachtet dessen hatte selbst der doppelte Ausnahmezustand eindrucksvoll gezeigt, wie resilient die Strukturen der Sana im Zweifelsfall waren.&nbsp;</p><h2>Der Weg zum integrierten Gesundheitsdienstleister: Aufbau ambulanter Dienste, Medizinischer Versorgungszentren und digitaler Netzwerke&nbsp;</h2><p>Das bereits angesprochene Gesundheitsmodernisierungsgesetz von 2004 hatte erstmals in Gesamtdeutschland die Möglichkeit einer Verzahnung von stationärer und ambulanter Versorgung eröffnet. Dies bot zwei attraktive Chancen: Zum einen wurde eine ganzheitliche Gesundheitsbetreuung denkbar. Dabei nahmen sich nicht länger nur Klinik, Haus- oder Facharzt isoliert der Patienten an, sondern es konnten im Zusammenspiel unterschiedlichster Akteure alle Betrachtungswinkel zu einem umfassenden Bild von Diagnostik und Therapie zusammengesetzt werden. Zum anderen eröffnete dies die Aussicht auf spürbare ökonomische Effizienzgewinne für einen Gesundheitsdienstleister wie Sana: Je gezielter und differenzierter die Einwirkung spezialisierter Versorger auf den Patienten desto höher die Passgenauigkeit der Behandlung – und desto weniger Effizienzverluste.&nbsp;</p><p>Noch im selben Jahr 2004 war Sana daher mit dem Modellprojekt Gesundheitsinsel Rügen an den Start gegangen – nicht zufällig auf dem Gebiet der ehemaligen DDR, wo integrierte Gesundheitsstrukturen in Form von „Polikliniken“ schon seit Jahrzehnten etabliert gewesen waren. Auf Rügen zählten zum neuen Sana-Netzwerk nun neben Akut- und Reha-Krankenhäusern auch niedergelassene Ärzte, Apotheken und das Deutsche Rote Kreuz.&nbsp;</p><p>Das Konzept vernetzter und integrierter Gesundheitsdienstleistungen bewährte sich in der jahrelangen Erprobung. Nachdrücklich Schub für einen bundesweiten Roll-out erhielt es bei Sana ab Mitte der 2010er-Jahre. Dabei kam ein differenzierter Ansatz zum Tragen: In den Ballungszentren wurde der Campus-Gedanke vorangetrieben, der ein umfassendes und hochspezialisiertes Medizinangebot auf vergleichsweise engem Raum vorsah. In ländlichen Gebieten hingegen mussten zentrale Anlaufstellen geschaffen werden, die eine breit aufgefächerte Versorgung aller Bevölkerungsschichten ermöglichten. Dabei wurden nicht nur beispielsweise lokale Fachärzte einbezogen, sondern auch neue, sektorenübergreifende, ambulant-stationäre Versorgungsformen geschaffen.&nbsp;</p><p>Naturgemäß unabdingbar für die entstehenden integrierten Gesundheitsdienstleistungen bei Sana war die Weiterentwicklung der digitalen Vernetzung. Die Zusammenarbeit mit dem Berliner Unternehmen Flying Health Incubator führte über zahlreiche Modellprojekte zu einer regelrechten Explosion des Einsatzes digitaler Plattformen und Anwendungen, die auf mindestens eines von drei strategischen Zielen einzahlten:&nbsp;</p><ol><li data-list-item-id="e39cacddba24e8049f483f607847ead02">verbesserte Passgenauigkeit von Medizin und Pflege zu den Bedürfnissen der Patienten;</li><li data-list-item-id="ed3619464a3e293ef6e4aeecc5e712881">Entlastung der Sana-Beschäftigten bei administrativen und sonstigen Arbeitsvorgängen;</li><li data-list-item-id="e26990ff68cf5038c3ec61b67ca0f1a78">Unterstützung beim Erweitern des klassischen Geschäftsfeldes der Sana-Kliniken in Richtung integrierter Angebote.&nbsp;&nbsp;</li></ol><p>Früher als andere arbeitete Sana daran, sich als starker Partner bei Themen des Wissens- und Datenmanagements sowie der Künstlichen Intelligenz zu positionieren. Eine breit angelegte Erfassung und Auswertung medizinischer Datenströme von allen Kontaktpunkten eines vernetzten Gesundheitsdienstleisters mit seinen Patienten – so die Erwartung – würde beispielsweise Verhaltensmuster besser erkennbar machen, die zu bestimmten Erkrankungen oder Störungen führen. Das so erworbene medizinische Wissen konnte umgekehrt, datenschutzadäquat aufbereitet, über digitale Netzwerke allen Akteuren im Gesundheitswesen zugutekommen.&nbsp;</p><p>Auf die zunehmende Ambulantisierung ursprünglich stationärer Leistungen reagierte der Sana-Konzern frühzeitig, indem er sich 2018 an der Leverkusener Med 360° AG beteiligte. Dies eröffnete neue strategische Potenziale: einerseits durch die Herstellung und Gewährleistung von Versorgungssicherheit im Bereich bildgebender Diagnostik für die Kliniken des Konzerns, andererseits aber auch durch den Ausbau ambulanter Behandlungsmodelle. Den Patienten wurde so die Möglichkeit einer umfassenden sektorenübergreifenden Versorgung eröffnet.&nbsp;</p><p>Der Ausbau der Sana Kliniken AG zum integrierten Gesundheitsdienstleister konnte, wie bereits dargestellt, selbst während der Jahre der Corona-Pandemie ab 2020 nahezu planmäßig vorangetrieben werden. Auch nach dem Abklingen der Pandemie kamen weitere wichtige Bausteine hinzu, die vor allem auch den ambulanten Aspekt der integrierten Versorgungslösungen im Wege einer Plattformstrategie stärkten. So übernahm Sana zum 01.07.2023 die Aktien- und Kontrollmehrheit an der Med 360°, bei der bereits fünf Jahre zuvor der Einstieg erfolgt war.&nbsp;</p><p>Im Jahr 2025 wurde auf diesem systematisch beschrittenen Pfad ein weiterer Meilenstein passiert: Zum 2. Mai dieses Jahres übernahm Sana die Muldentalkliniken-Gruppe mit Standorten in Grimma und Wurzen sowie die Servicegesellschaft Muldental gGmbH und die Soziale Dienste Muldental gGmbH. Dies erhöhte die Kapazitäten im Konzern auf einen Schlag um 800 Mitarbeitende, zwei Akutkliniken mit über 290 Planbetten sowie ein Medizinisches Versorgungszentrum mit drei Standorten und zwölf Arztsitzen – all dies als Grundlage zur Versorgung von 43.000 zusätzlichen Patienten im Jahr. Mit der Übernahme entstand ein leistungsfähiger Medizinverbund im Landkreis Leipzig, der die vier Klinikstandorte in Borna, Zwenkau, Grimma und Wurzen verbindet, langfristig sichert und weiterentwickelt. Im Landkreis Leipzig sind damit rund 2.400 Mitarbeitende von Sana tätig, was die Sana Kliniken AG zu einem der größten Arbeitgeber der Region macht.&nbsp;</p><p>Damit waren zur Jahresmitte 2025 deutschlandweit 48 Krankenhäuser und 58 Medizinische Versorgungszentren mit 562 Arztsitzen Teil des führenden integrierten Gesundheitsdienstleisters Sana. Und im deutschsprachigen Raum arbeiteten mehr als 42.000 Menschen für die Sana Kliniken AG – gemeinsam auf dem Weg in Richtung einer zukunftsweisenden Transformation der deutschen Krankenhauslandschaft und einer weiteren Internationalisierung des erfolgreichen Sana-Modells.&nbsp;</p><h2>Ausblick: Ein guter Wunsch für die nächsten 50 Jahre&nbsp;</h2><p>Es ist nicht Aufgabe eines Aufsichtsrats, Visionen für die weitere Entwicklung eines Unternehmens zu entwickeln. Dies fällt in die originäre Verantwortlichkeit der Führungsebene und des Vorstands. Die Funktion des Aufsichtsrats ist es dabei, diese Visionen zu „erden“, sie also auf Operationalität und Mehrwertstiftung hin zu prüfen. Im Falle der Sana Kliniken AG war und ist es in meiner Zeit als Aufsichtsratsvorsitzender höchst erfreulich festzustellen, wie die Balance zwischen Ideen und Zielen der Transformation einerseits und ihrer Implementierung zum Wohl der Patienten andererseits jederzeit gefunden wurde.&nbsp;</p><p>In meine Amtszeit im Aufsichtsrat fällt auch eine deutlich intensivierte Zusammenarbeit zwischen der Sana Kliniken AG und den Unternehmen der PKV als ihren Aktionären. Dies war mir ein besonderes Anliegen. Heute kooperieren einzelne Private Krankenversicherer mit der Sana in gezielten bilateralen Projekten. Mein Wunsch für die weiterhin so erfolgreiche Entwicklung der Sana Kliniken AG wäre es, diese Verzahnung mit der PKV in Zukunft noch enger zu gestalten. Wo immer wir unsere Erfahrungsschätze als Gesundheitsversicherer und Gesundheitsversorger gemeinsam in die Waagschale werfen, wird das privat und gesetzlich Versicherten im dualen System, in der Stadt wie auf dem Land, gleichermaßen zugutekommen.&nbsp;<br>&nbsp;</p><table><tr><td><p><i><strong>Vordenker: Dr. Herbert Weissenböck&nbsp;</strong></i></p><p><i>Er gilt als der konzeptionelle Gründervater der Sana Kliniken AG: der Innsbrucker Ökonom Dr. Herbert Weissenböck. Bereits im Studium hatte sich Weissenböck wissenschaftlich mit den Effizienz-Unterschieden amerikanischer und europäischer Gesundheitssysteme befasst. Im Auftrag der führenden privaten Krankenversicherer der Bundesrepublik verfasste er das Konzept, wie ein besseres und wirtschaftlicheres Krankenhaus auch in Deutschland entstehen könnte.&nbsp;</i><br><i>In einem Positionspapier für die Versicherer schrieb er 1971, es bedürfe eines radikalen Umdenkens bei der privaten Bereitstellung von Gesundheitsdienstleistungen: „Diese kann in Zukunft nurmehr dann bestehen, wenn sie ganz offensichtlich medizinisch und ökonomisch effizienter ist als die staatlich dirigierte Medizin.“ Weissenböck leitete daraufhin den 1972 gegründeten Verein zur Planung und Förderung privater Krankenhäuser e.V.&nbsp;</i><br><i>Nach Gründung der heutigen Sana Kliniken AG am 11.03.1976 verhandelte er als Hauptgeschäftsführer unter anderem die erste Privatisierung eines kommunalen Krankenhauses, nach der Wiedervereinigung dann im Jahr 1991 auch die Übernahme des ersten Klinikums im Gebiet der ehemaligen DDR. Ende 1992 verließ Weissenböck die Sana, um in seiner Tiroler Heimat neue Aufgaben zu übernehmen.&nbsp;</i></p><p><i><strong>Zusammenführer: Dr. Paul Wolf&nbsp;</strong></i></p><p><i>Als Diplom-Mathematiker war der gebürtige Berliner Dr. Paul Wolf nach eigenen Worten „durch Zufall“ in die Versicherungsbranche geraten – und dort schnell aufgestiegen. Wolf war bereits Vorstandsmitglied der Hallesche Krankenversicherung, als er zu einem der Pioniere der Sana wurde: im Vorstand des 1972 gegründeten Vereins zur Planung und Förderung privater Krankenhäuser e.V. Damit war er prädestiniert für die Position des ersten Aufsichtsratsvorsitzenden der Sana Kliniken GmbH, die 1976 aus dem Verein hervorging. Zu diesem Zeitpunkt war Wolf bereits Vorstandsvorsitzender der Hallesche.&nbsp;</i></p><p><i>Im Aufsichtsrat sah er seine Hauptfunktion darin, für möglichst einstimmige Beschlüsse – etwa bezüglich der Übernahme einer weiteren Klinik – zu sorgen. So sollte sich keiner der privaten Krankenversicherer in seiner Gesellschafterrolle bei der Sana benachteiligt oder übergangen fühlen. Wolfs Stil war meinungsstark, „aber das auf konziliante Weise und auch kompromissbereit, wo es notwendig war“, wie er nach seinem Ausscheiden aus dem Amt 1993 gegenüber dem damaligen Unternehmensmagazin Sana Aktuell rückblickend sagte. Dr. Paul Wolf, der seit 1990 mit einem Nierentransplantat lebte, verstarb am 7. November 2006 im Alter von 78 Jahren.&nbsp;</i></p><p><i><strong>Kliniksanierer: Dr. Reinhard Schwarz&nbsp;</strong></i></p><p><i>Am 01.07.1991 wirkte Dr. Reinhard Schwarz an einer Premiere in der Sana-Geschichte mit: Im Rahmen des ersten Managementvertrags des Unternehmens mit der Stadt Stuttgart wurde er als Krankenhausdirektor ans kommunale Katharinenhospital berufen. Dort leitete Schwarz die schonende Sanierung des Hauses ein. Entgegen mancher Ängste vor privatwirtschaftlichem Management ging sie nicht zu Lasten des Personals, sondern steigerte Zufriedenheit von Beschäftigten und Patienten gleichermaßen. Das Stuttgarter Modell der Managementverträge machte daraufhin bundesweit Schule.&nbsp;</i><br><i>Gemeinsam mit Ulrich Bosch übernahm Schwarz am 01.01.1993 zusätzlich die Geschäftsführung von Sana. Dabei kümmert er sich von Stuttgart aus schwerpunktmäßig um Sana-Standorte im Südwesten Deutschlands und war überregional für die Themen Managementvertrag, Controlling und Rechnungswesen zuständig. Nachdem Sana im November 2007 zur AG umfirmiert hatte, wurde Schwarz zu ihrem ersten Vorstandsvorsitzenden – bis zum Eintritt in den Ruhestand gegen Ende des Jahres 2008. Als einer der ersten Krankenhausmanager Deutschlands hatte er den tiefgreifenden Wandel in der Gesundheitswirtschaft mitgeprägt. In seiner Ära war die Sana zu einem der großen und bedeutenden Krankenhausbetreiber in Deutschland aufgestiegen.&nbsp;</i></p><p><i><strong>Erweiterer: Prof. Dr. Michael Philippi&nbsp;</strong></i></p><p><i>Der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Michael Philippi stieg 1995 bei der in München ansässigen Klinikgruppe Sana ein. Nach verschiedenen Führungsfunktionen trat er 2004 neben Dr. Reinhard Schwarz und Ulrich Bosch in die Sana-Geschäftsführung ein. Die folgenden Jahre waren von einer deutlichen Beschleunigung auf dem Weg vom Verbund zum Konzern geprägt. Nachdem Sana im November 2007 zur AG umfirmiert hatte, wurde Philippi in deren Vorstand berufen und verantwortete dort den Bereich Personal. Auch Medizin- und Qualitätsmanagement sowie die IT gehörten zu seinen Ressorts. Für Philippi waren Transparenz und Qualität in den Leistungsprozessen der Kliniken die Schlüsselkriterien der künftigen Ausrichtung von Sana.&nbsp;</i><br><i>Ende 2008 wurde Philippi als Nachfolger von Schwarz zum Vorstandsvorsitzenden der Sana Kliniken AG berufen. Diese Position übte er bis zu seinem Ausscheiden am 31.12.2016 aus. In Philippis Wirkungszeit bei Sana fielen zahlreiche Zukäufe in den Jahren ab 2000. Er hatte damit maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Sana Kliniken AG zum drittgrößten privaten Krankenhausbetreiber in Deutschland. Professor Dr. Michael Philippi, der an der Apollon Hochschule Gesundheitsökonomie lehrte, verstarb am 09.09.2018 im Alter von 61 Jahren.&nbsp;</i><br><i>&nbsp;</i></p></td></tr></table><p>&nbsp;</p><h2>Autor</h2><h2>Ulrich Leitermann</h2><p>Ulrich Leitermann, Jahrgang 1959, ist seit 2017 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Sana Kliniken AG. Bis Mitte 2025 war er Vorsitzender der Vorstände der SIGNAL IDUNA, als deren Aufsichtsratsvorsitzender er seit Januar 2026 amtiert. Zudem gehörte Leitermann bis Mitte 2025 dem Vorstand des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) an.</p><p>&nbsp;</p><p>__________________________________</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,50jahre,buch]]></category>
            <pubDate>Fri, 10 Apr 2026 17:19:31 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/d0abc004-a418-42b3-a16f-e2b2f75b9adf/500_konzernzentralesanaklinikenag.jpeg?73211" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/d0abc004-a418-42b3-a16f-e2b2f75b9adf/500_konzernzentralesanaklinikenag.jpeg?73211</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/d0abc004-a418-42b3-a16f-e2b2f75b9adf/konzernzentralesanaklinikenag.jpeg?73211</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Konzernzentrale Sana Kliniken AG]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Konzernzentrale Sana Kliniken AG]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Warum Muskeln auch das Herz schützen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/warum-muskeln-auch-das-herz-schuetzen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/warum-muskeln-auch-das-herz-schuetzen/</guid><pp:caseid>740498</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Muskelkraft spielt eine entscheidende Rolle für die Genesung im Krankenhaus – auch für Herzpatienten. Schon kurze Phasen eingeschränkter Mobilität können zu einem Muskelabbau führen und das Risiko für Komplikationen erhöhen. Warum Bewegung und Krafttraining genauso wichtig sind wie Medikamente, erklärt Kardiologe Professor Timm Bauer.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bei einem Krankenhausaufenthalt denken viele zunächst an aufwendige Untersuchungen, Operationen oder eine medikamentöse Behandlung. Ein entscheidender Faktor für die Genesung wird dabei oft übersehen: die eigene Muskelkraft. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, hat dieses Problem fast täglich vor Augen: “Schon kurze Phasen der Immobilisation im Krankenhausbett können die Muskulatur schwächen. Dies verlangsamt den Genesungsprozess und erhöht das Risiko für Komplikationen.” Zudem weisen viele ältere Menschen schon vor dem Krankenhausaufenthalt einen übermäßigen und krankhaften Verlust an Muskelmasse und -kraft auf. Der Fachbegriff hierfür ist Sarkopenie.</p><h2>Wenig Muskeln, hohes Risiko</h2><p>Studien zeigen, dass Menschen mit niedriger Muskelmasse ein höheres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schwere Komplikationen nach Operationen und sogar eine erhöhte Sterblichkeit haben. “Selbst jüngere Erwachsene können durch längere Immobilität Muskeln verlieren”, so der Experte. “Und das führt zu einer Verschlechterung des Gesundheitszustandes und einer Verzögerung der Rekonvaleszenz."&nbsp;</p><p>Unsere Muskeln sind nicht nur für Bewegung wichtig, sondern wirken wie ein Schutzschild für Herz, Stoffwechsel und das Immunsystem. Sie helfen, den Blutdruck zu regulieren, die Blutfettwerte zu verbessern und entzündliche Prozesse im Körper zu senken. Wer Muskeln verliert, hat ein höheres Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall sowie Arteriosklerose, das heißt Gefäßverengung und -verkalkungen.</p><h2>Auch Herzpatienten brauchen Krafttraining</h2><p>Der Mythos, dass Krafttraining für Herzpatienten zu riskant sei, hält sich hartnäckig. Das führt dazu, dass viele Patienten sich schonen und genau das Gegenteil bewirken. Sie schützen ihr Herz nicht, sie schwächen es weiter durch zusätzliche Immobilität. Timm Bauer erklärt: “Natürlich reden wir hier nicht sofort von hoch-intensivem Training im Fitnessstudio. Ich empfehle meinen Patienten, zunächst mit regelmäßigen Kräftigungsübungen unter ärztlicher Kontrolle und mit professioneller Anleitung zu beginnen. Später ist dann auch oftmals ein klassisches Krafttraining möglich.”</p><h2>Medikamente alleine reichen nicht aus</h2><p>Für viele Patienten sind die kleinen oder großen Pillen immer noch der Weg zu einem gesunden Herzen. Auch wenn die medikamentöse Behandlung sehr wichtig ist, reicht sie für langfristige Effekte alleine nicht aus. “Das erkläre ich meinen Patienten immer wieder, denn das wissen die meisten nicht. Nur in Kombination mit ausreichender Bewegung und regelmäßigen Übungen zur Kräftigung der Muskulatur können wir optimale Effekte in Bezug auf Leistungsfähigkeit sowie Lebensqualität und -erwartung erreichen.”</p><h2>Kleine Schritte, große Wirkung</h2><p>Daher ist es schon im Krankenhaus wichtig, durch dosierte und angeleitete Übungen die Muskelkraft zu erhalten. Forschungsergebnisse belegen, dass regelmäßige, moderate Bewegung selbst bei älteren oder geschwächten Patienten den Muskelabbau verzögern, die Genesung nach Operationen verbessern und das Risiko für Stürze senken kann. Selbst kurze Übungen mehrmals täglich haben nachweislich positive Effekte auf Blutdruck, Blutzucker und Cholesterinwerte. Timm Bauer legt daher viel Wert auf Physiotherapie: “Meinen Patienten verordne ich meist schon sehr frühzeitig Physiotherapie, insbesondere zur Förderung beziehungsweise Erhalt von Kraft und Beweglichkeit. Je eher die Patienten wieder aufstehen und gehen können, umso besser. Schon der tägliche, kurze Spaziergang auf dem Stationsflur kann den Unterschied machen.”</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p><strong>Unser Experte für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Professor Dr. med. Timm Bauer</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/professortimmbauer/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="margin:0px;"><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274"><span style="margin:0px;"><strong><u>Media Kits</u></strong></span></a><span style="margin:0px;">.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / filadendron von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 30 Mar 2026 09:30:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/9b443f49-2d0e-4f80-a1a7-705bf4b92819/500_260225symbolbildkraftsenioren.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/9b443f49-2d0e-4f80-a1a7-705bf4b92819/500_260225symbolbildkraftsenioren.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9b443f49-2d0e-4f80-a1a7-705bf4b92819/260225symbolbildkraftsenioren.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Kraft Senioren]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Kraft Senioren]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana verlängert erfolgreich syndizierten Kredit über 175 Millionen Euro</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-verlaengert-erfolgreich-syndizierten-kredit-ueber-175-millionen-euro/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-verlaengert-erfolgreich-syndizierten-kredit-ueber-175-millionen-euro/</guid><pp:caseid>740503</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e71e0ebd22e4c313965be99d200a15e7b">Die Kreditlinie ermöglicht der Sana Kliniken AG eine verlässliche Liquiditätsreserve und damit den finanziellen Spielraum, flexibel auf Veränderungen im Markt zu reagieren.</li><li data-list-item-id="ec8009acf2fca5fe58b1b57176166c88d">Der integrierte Gesundheitsdienstleister sendet ein klares Signal für Stabilität und Zukunftsfähigkeit.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Sana Kliniken AG hat erfolgreich ihre syndizierte Kreditfazilität in Höhe von 175 Millionen Euro verlängert. Dabei stand im Mittelpunkt, die Finanzierungsdokumentation an aktuelle Marktstandards anzupassen und zugleich ausreichende Handlungsspielräume für das geplante Wachstum zu schaffen. Die Kreditvereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren und bietet zusätzlich zwei Verlängerungsoptionen um jeweils ein weiteres Jahr.</p><p>Die Kreditlinie ermöglicht, die Finanzierungsstruktur des Konzerns breiter aufzustellen und gleichzeitig eine verlässliche Liquiditätsreserve zu schaffen. Dadurch entsteht der notwendige finanzielle Spielraum, um flexibel auf Innovationen und Veränderungen im Markt zu reagieren.</p><p>Die Arrangierung und Syndizierung erfolgte unter Führung der Commerzbank AG und der UniCredit Bank GmbH als gemeinsame Koordinatoren und der DZ-Bank als weiteren Bookrunner. Darüber hinaus haben sich wieder alle Kernbanken der Sana als Mandated Lead Arranger engagiert.</p><p>Sanas Finanzvorständin Irmgard Wübbeling (CFO) betont die Bedeutung der erfolgreichen Transaktion für den Gesundheitsdienstleister: „Die erneute Bestätigung durch unsere Bankpartner zeigt, dass unsere strategische Ausrichtung und unsere wirtschaftliche Entwicklung großes Vertrauen genießen. Die attraktive Struktur der Kreditlinie gibt uns finanzielle Sicherheit und ist ein zentraler Baustein unserer langfristigen Finanzierungsstrategie.“</p><p>Mit Abschluss der syndizierten Finanzierung setzt Sana ein deutliches Signal für Stabilität und Zukunftsfähigkeit. Das Unternehmen stellt damit sicher, dass seine geplanten Projekte verlässlich umgesetzt und strategische Chancen im Markt aktiv genutzt werden können.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom]]></category>
            <pubDate>Fri, 27 Mar 2026 10:07:38 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/d7043c77-dffe-48dc-b107-99ce84e783f1/500_260301_fassade_sana-gebaumlude_neu.jpg?53580" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/d7043c77-dffe-48dc-b107-99ce84e783f1/500_260301_fassade_sana-gebaumlude_neu.jpg?53580</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/d7043c77-dffe-48dc-b107-99ce84e783f1/260301_fassade_sana-gebaumlude_neu.jpg?53580</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Konzernzentrale Sana Kliniken AG]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Konzernzentrale Sana Kliniken AG]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>50 Jahre Innovation – das Sana-Jubiläumsbuch ist da!</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/50-jahre-innovation--das-sana-jubilaeumsbuch-ist-da/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/50-jahre-innovation--das-sana-jubilaeumsbuch-ist-da/</guid><pp:caseid>739527</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Diese Ausgabe lässt fünf Jahrzehnte Sana lebendig werden – von visionären Anfängen bis hin zu wegweisenden Innovationen.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;"><span><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:200/auto;width:200px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/78fc998a-ecc0-49ae-80c8-b4671293b642/500_coverjubilaumlumsbuch.jpg?x=1774349389865" alt="Cover Jubiläumsbuch" width="200" height="auto">Zum 50-jährigen Bestehen des Gesundheitsdienstleisters Sana Kliniken AG ist bei der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft das Jubiläumsbuch „Innovation für die Gesundheit. Versorgung gestalten, Zukunft sichern“ erschienen. Es zeigt, wie konsequent sich das Unternehmen über die fünf Jahrzehnte weiterentwickelt hat – und welche Innovationen die Zukunft der Gesundheitsversorgung prägen werden.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Neben Rückblicken auf ein halbes Jahrhundert Wandel umfasst der Band Beiträge von Sana-Fachleuten und -Vorstandsmitgliedern, Partnern aus der Gesundheitsbranche und externen Experten. Themen sind die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen sowie Exzellenz in Führung, Strategie, Organisation, Behandlung und Pflege. Weitere Kapitel widmen sich der sektorübergreifenden Versorgung, Arbeitgeberattraktivität, Partnerschaften und der Übersetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis.</span></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Herausgeber ist der Vorstand der Sana Kliniken AG. Das Jubiläumsbuch ist ein besonderes Werk: Es vereint Geschichte, Gegenwart und Zukunft in einer Weise, die zeigt, wie verantwortungsvoll und vorausschauend Sana handelt. „Innovation für die Gesundheit“ ist dabei nicht nur der Titel des Buches, sondern der Leitgedanke, der jedes Kapitel prägt.</span></p><p><a href="https://www.mwv-berlin.de/produkte/!/title/innovation-fuer-die-gesundheit/id/1150" target="_blank"><span>HIER</span></a><span>&nbsp;kann das Jubiläumsbuch erworben werden.</span></p><p>&nbsp;</p><p>__________________________________</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,50jahre]]></category>
            <pubDate>Wed, 25 Mar 2026 15:28:16 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/f14a435e-de95-4369-823a-451f9eae3949/500_coverjubilaumlumsbuch.jpg?68706" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/f14a435e-de95-4369-823a-451f9eae3949/500_coverjubilaumlumsbuch.jpg?68706</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/f14a435e-de95-4369-823a-451f9eae3949/coverjubilaumlumsbuch.jpg?68706</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Cover Jubil&amp;auml;umsbuch quer]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Cover Jubil&amp;auml;umsbuch quer]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Die strategische Ausrichtung der Sana Kliniken AG: Zukunft gestalten mit einer klaren Wertorientierung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/die-strategische-ausrichtung-der-sana-kliniken-ag-zukunft-gestalten-mit-einer-klaren-wertorientierung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/die-strategische-ausrichtung-der-sana-kliniken-ag-zukunft-gestalten-mit-einer-klaren-wertorientierung/</guid><pp:caseid>739538</pp:caseid><pp:subtitle>Thomas Lemke, Jens Schick, Irmgard Wübbeling, Stefanie Kemp und Ralph Wiechers</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Die Gesellschaft sieht sich im Spannungsfeld tiefgreifender globaler Veränderungen einem zunehmenden Anpassungsdruck ausgesetzt. Diese tiefgreifenden Veränderungen, verbunden mit einem beschleunigten technologischen Wandel, stellen nicht nur hohe Anforderungen an die strategische Steuerung und Resilienz von Organisationen, sondern auch an die Orientierung der dort tätigen Menschen. Der ursprünglich im militärischen Kontext geprägte Begriff der <span>VUCA-Welt</span> (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity), beschreibt ein Umfeld, das sich durch Unsicherheit, Mehrdeutigkeit und eine kaum vorhersehbare Dynamik auszeichnet. Er trifft damit auch das derzeitige Stimmungsbild im Gesundheitswesen. Neben externen Herausforderungen wie politischen Reformen, steigenden Kosten und Fachkräftemangel kommen zunehmend auch interne Spannungsfelder hinzu. Dazu zählen generationsspezifische Erwartungen an Führung, partizipative Entscheidungsprozesse und der Wunsch nach einer sinnstiftenden Arbeitswelt.</p><p>Die <span>Vision</span> richtet den Blick in die Zukunft und beschreibt einen angestrebten Zustand, der Orientierung bietet und strategische Ambitionen bündelt. Die <span>Mission</span> definiert den Auftrag und Zweck des Unternehmens, das „Warum“ seines Handelns und schafft damit eine stabile Basis für Identifikation sowie Leitplanken für strategische Entscheidungen. Besonders in Zeiten erhöhter Komplexität fungieren Vision und Mission als konzeptioneller Anker und „Nordstern“. Sie helfen dabei, strategische Entscheidungen kohärent auszurichten, Mitarbeiter zu motivieren und trotz äußerer Volatilität eine innere Handlungslogik aufrechtzuerhalten. Studien zeigen, dass Organisationen mit einem klar kommunizierten und authentisch gelebten <span>Purpose</span>&nbsp;– neudeutsch für Vision und Mission&nbsp;– resilienter agieren und schneller auf Veränderungen reagieren können.</p><p>Insbesondere im Gesundheitswesen und bei der Sana Kliniken AG, wo Mitarbeiter täglich im beruflichen Alltag unter hohem Druck agieren und über ihre Grenzen hinausgehen, spielt die intrinsische Motivation und Identifikation mit der beruflichen Tätigkeit eine elementare Rolle.</p><p>Vor dem Hintergrund eines neu aufgesetzten Strategieprozesses wurde als Basis die gemeinsame Erarbeitung einer tragfähigen Vision und Mission initiiert. Hervorzuheben ist das Bewusstsein für den normativen Charakter dieser Elemente. Einerseits spiegeln sie die Legitimität der Organisation wider und anderseits bilden sie den Ausgangspunkt für alle weiteren strategischen Überlegungen. Die Erarbeitung einer neuen Vision und Mission erfolgte daher nicht als Top-down-Initiative, sondern in einem kollaborativen Prozess mit Führungskräften und Mitarbeitern.</p><p>Die Ausarbeitung einer Vision und Mission aus dem Ursprung des täglichen Handelns heraus war die Intention und die treibende Kraft hinter dem Prozess. In diversen Workshops diskutierten Vertreter verschiedener Berufsgruppen wie Pflege, Ärzte, Dienstleister, Verwaltung, Geschäftsführer, Vorstände, aber auch junge Talente leidenschaftlich. Das Resultat ist eine gemeinsame, verbindende Vorstellung von der <span>Vision</span> und der Wirkung der täglichen Arbeit:</p><table><tr><td><p style="text-align:center;"><span>„Für das Wichtigste im Leben: die Gesundheit jedes Einzelnen.“</span></p></td></tr></table><p>Gesundheit ist nur so lange selbstverständlich, wie sie gegeben ist. Oft wird ihre Bedeutung erst bewusst, wenn gesundheitliche Einschränkungen eintreten. In vielen Teilen der Welt ist eine individuelle Betreuung keineswegs garantiert. Für dieses wertvolle Gut arbeitet die gesamte Sana-Organisation tagtäglich in ihren regionalen Gebieten und wirkt als Kollektiv gesamthaft darauf ein.</p><p>Zweck der Sana ist es, diesen Zustand in die Realität zu tragen. Daher wird in der <span>Mission</span> sowohl die gemeinsame Aufgabe als auch der gemeinschaftliche Beitrag zu ihrer Erfüllung formuliert:</p><table><tr><td><p style="text-align:center;"><span>„Gemeinsam sorgen wir für Gesundheit und Lebensqualität&nbsp;– kompetent, menschlich und verlässlich aus einer Hand.“</span></p></td></tr></table><p><span>Die wahre Bedeutung dieser in vielen Iterationen ausgearbeiteten Aussage wird erst bei genauerer Betrachtung jedes einzelnen Elements und dessen zugrundeliegender Ratio ersichtlich. So ist die Lebensqualität beispielsweise in Zeiten nicht heilbarer Krankheitsbilder ein ebenso wichtiges Gut und Ziel des täglichen Handelns. Kontinuierliche Weiterbildung und Entwicklung führen zu Kompetenz und gewährleisten den hohen internen Qualitätsanspruch. Menschlichkeit spiegelt das Grundbedürfnis der Begegnung auf Augenhöhe wider, sei es aus der Perspektive der Mitarbeiter oder der Patienten. Die Behandlung aus einer Hand stellt die Patientenzentrierung in den Vordergrund und betont die gesamtstrategische Ausrichtung der Sana als integrierter Gesundheitsdienstleister. Als Resultat dieser Besinnung auf den wesentlichen Kern der Organisation sind wichtige strategische Leitplanken und Orientierung für mehr als 40.000&nbsp;Mitarbeiter in über 150&nbsp;Gesellschaften entstanden.</span></p><p><span>Die entstandenen Statements dienen als Basis für alle strategischen Entscheidungen und wurden zur Konkretisierung systematisch in strategische Zieldimensionen überführt. Dieses Vorgehen schafft nicht nur strategische Klarheit, sondern ermöglicht auch eine spätere Kaskadierung auf operative Einheiten.</span></p><p><span>In Anlehnung an die bewährte Methodik der Balanced Scorecard wurden speziell für das Gesundheitswesen und die Sana vier zentrale Zieldimensionen definiert:</span></p><ul><li data-list-item-id="ea18d2089ff2bd4f6c33e8c8b5fb9c082"><span>#1 Partner für Gesundheit (Kunden- und Patientenperspektive)</span></li><li data-list-item-id="e7fc578ce626807241044ee361ef77487"><span>Gesundes Wirtschaften (Finanzperspektive)</span></li><li data-list-item-id="e24309bf348fdc6b5218dbcd80a4fb7f0"><span>Attraktiver Arbeitgeber (Personalperspektive)</span></li><li data-list-item-id="eab07ee047686309c4c644c1bcad844f7"><span>Soziale Verantwortung (nachhaltige Gesundheitsversorgung)</span></li></ul><p><span>Aufgrund des besonderen Fokus auf eine nachhaltige Gesundheitsversorgung ersetzt die Zieldimension der sozialen Verantwortung die klassische Prozessperspektive der Balanced Scorecard. Die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse wird bei Sana prioritär als Querschnittsfunktion in diversen Digitalisierungs- und Transformationsprojekten etabliert und wirkt sich in der Konsequenz auf alle vier Zieldimensionen aus.</span></p><p><span>Im Folgenden werden die Überlegungen hinter den vier Zieldimensionen näher erläutert.</span></p><p>&nbsp;</p><h2>#1 Partner für Gesundheit&nbsp;</h2><h3>Gesundheitsversorgung aus einer Hand als qualitativer Wachstumsfaktor&nbsp;</h3><p>Das deutsche Gesundheitswesen ist geprägt von historisch gewachsenen Strukturen, die mit den neuen Versorgungsrealitäten zunehmend nicht Schritt halten können. Neue Technologien, veränderte Patientenbedürfnisse sowie regulatorische und wirtschaftliche Anforderungen erhöhen die Komplexität und machen eine strategische Neuausrichtung sowie die Anpassung von Geschäftsmodellen und -prozessen notwendig. Um in einem immer anspruchsvolleren und sich wandelnden Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, sind innovative Ansätze und eine stärkere Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung erforderlich – ein Trend, den Sana aktiv aufgreift, um Qualität und Effizienz in der Patientenversorgung nachhaltig zu sichern.&nbsp;</p><p>Bereits vor einigen Jahren hat die Sana den Wandel vom klassischen Krankenhausbetreiber hin zum führenden integrierten Gesundheitsdienstleister eingeleitet und damit die strategische Basis für die Zukunft geschaffen. Auf dieser Grundlage baut sie ihr Leistungsportfolio in den vier Geschäftsfeldern – stationäre Versorgung, ambulante Versorgung, Gesundheit und Services – kontinuierlich aus und stärkt so ihre Position im Gesundheitswesen. Die Eigentümer, 24 private Krankenversicherer, gestalten seit der Gründung im Jahr 1976 die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens aktiv mit.&nbsp;</p><p>Der Kern des Unternehmens ist die stationäre Versorgung mit aktuell 47 Kliniken unterschiedlicher Größe und Versorgungsstufe. Dieses Angebot wird durch ein bundesweites Netzwerk ambulanter Medizin mit über 600 Arztsitzen sowie durch ein Pathologienetzwerk mit sechs ambulant-stationären Einheiten ergänzt. Letzteres versorgt sowohl eigene Kliniken als auch niedergelassene Ärzte und externe Kliniken. Entlang des gesamten Patientenpfads ist Sana horizontal in vor- und nachgelagerten Versorgungsbereichen engagiert, etwa mit Leistungen der Prävention sowie der Heil- und Hilfsmittelversorgung, und vertikal in verschiedensten Dienstleistungsbereichen und Unterstützungsfunktionen. Alle relevanten Krankenhausdienstleistungen werden über eigene Tochtergesellschaften erbracht und vielfach auch externen Partnern angeboten. Mit einem Einkaufsvolumen von über 4 Mrd. Euro zählt die Sana Einkauf & Logistik zu den führenden Dienstleistern für den Klinikeinkauf in Deutschland und in der Schweiz. Abgerundet wird das externe Leistungsspektrum durch Dienstleistungen rund um die Medizintechnik – von Wartung, Reparatur und Instandhaltung bis zur Sterilgutaufbereitung. Darüber hinaus stellt Sana ihre Kompetenz und ihr Management-Knowhow im Rahmen von Managementverträgen auch externen Kliniken zur Verfügung. Diese profitieren so von der Erfahrung eines großen Krankenhauskonzerns, ohne ihre Eigentümerstruktur zu verändern.&nbsp;</p><p>Die Sana betrachtet ihren ganzheitlichen Versorgungsansatz als Verpflichtung gegenüber den Patienten und als Chance für ihre zukünftige Positionierung im Gesundheitsmarkt. Zentraler Anspruch ist dabei eine durchgängige, bedarfsgerechte Versorgung entlang des gesamten Behandlungspfads. Auch wenn die stationäre Versorgung das Kerngeschäft bleibt, gilt es neue Versorgungsformen zu integrieren und alte Versorgungsstrukturen aufzulösen bzw. anzupassen.&nbsp;</p><p>Eine zentrale Herausforderung ist dabei die enge Verzahnung von ambulanter und stationärer Versorgung. Eine effektive Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Sektoren ist entscheidend, um eine nahtlose Patientenversorgung zu gewährleisten und Über- oder Unterversorgung zu vermeiden. Bereits seit Jahren ist ein zunehmender Trend zur Ambulantisierung und zur sektorenübergreifenden Versorgung zu beobachten, der durch die Corona-Pandemie spürbar an Tempo gewonnen hat. Dabei rücken Medizinische Versorgungszentren (MVZ) und ambulante Strukturen innerhalb und in unmittelbarer Nähe der Krankenhäuser zunehmend in den Fokus. Ergänzt wird dies durch eine fortschreitende Digitalisierung – von digitalen Patientenportalen bis hin zu datenbasierten Prozessoptimierungen. All dies steht für den Anspruch, moderne, vernetzte und zukunftsorientierte Gesundheitsangebote zu schaffen, die weit über die klassische Rolle eines Krankenhausbetreibers hinausgehen.&nbsp;</p><h3>Vernetzt über Regionen und Versorgungsbereiche&nbsp;</h3><p>Um die Ausrichtung als führender integrierter Gesundheitsversorger konsequent voranzutreiben und zukünftiges Wachstum zu sichern, hat die Sana Gesundheitscluster gebildet und im Rahmen einer Umstrukturierung zur Matrixorganisation die entsprechenden organisatorischen und strukturellen Voraussetzungen dafür geschaffen. Elf regionale Gesundheitscluster, die jeweils einem Cluster-Geschäftsführer unterstehen, bündeln Entscheidungsstrukturen in der stationären Versorgung unterhalb des Vorstands. Mit der Bildung von Gesundheitsclustern verfolgt Sana das Ziel, näher am operativen Geschäft zu agieren und regionalen Bedürfnissen und Anforderungen flexibler begegnen zu können. Dadurch lassen sich medizinische Angebote vor Ort gezielter vernetzen und Fachkompetenz in der Matrixstruktur effektiver nutzen. Die Fachexperten aus den Konzernbereichen fungieren in dieser Rolle als Business Partner (BP) und tragen die Verantwortung für die fachlichen Themen sowie die Qualität der Arbeitsergebnisse. Durch die Etablierung von Standards tragen sie dazu bei, Geschäftsprozesse effizienter und effektiver zu gestalten und die Mitarbeiter in den Geschäftsfeldern zu entlasten, sodass diese sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren können. Eine gleichberechtigte Zusammenarbeit zwischen den BPs und den Geschäftsfeldern ist der Garant für die Erreichung der strategischen Unternehmensziele.&nbsp;</p><p>Parallel dazu liegt ein Schwerpunkt auf der Etablierung regionaler Gesundheitsnetzwerke im Einzugsgebiet der Kliniken. Diese bilden die Basis für eine integrierte und patientenorientierte Versorgung, bei der das Krankenhaus als Ankerpunkt dient und durch präventive, ambulante sowie Heil- und Hilfsmittelangebote ergänzt wird. Patienten profitieren von abgestimmten Prozessen und Leistungen aus einer Hand, während die Fachkompetenz spezialisierter Einrichtungen gezielt vor Ort genutzt wird.&nbsp;<br>Das Ziel besteht darin, regionale Versorgungsleistungen zu bündeln, Synergien zwischen den Geschäftsfeldern zu nutzen und die Patient Journey sektorenübergreifend zu gestalten. Die enge Vernetzung stärkt die Versorgungsqualität, steigert die Effizienz und festigt zugleich die Wettbewerbsposition, indem sie eine langfristige Bindung der Patienten an die eigenen Einrichtungen schafft.&nbsp;</p><p>Die Krankenhausreform sieht vor, dass Strukturen und Leistungsangebote auch in Kooperationen bereitgestellt werden können, um die Qualitätskriterien für die Erbringung von Leistungsgruppen zu erfüllen. An diesem Punkt setzen die regionalen Gesundheitsnetzwerke und Gesundheitscluster an, indem sie eine sektorenübergreifende Zusammenarbeit für indikationsbezogene Behandlungspfade ermöglichen.&nbsp;</p><h3>Qualität ganzheitlich gedacht – Zufriedenheit über das Behandlungsergebnis hinaus</h3><p>Bei Sana wird eine umfassende Qualität durch ein strukturiertes Qualitätsmanagementsystem sichergestellt. Dieses QM-System überprüft Prozesse, definiert Standards und setzt kontinuierlich Verbesserungen um. Ergänzt wird dieses Engagement durch Initiativen, die die medizinische Qualität vergleichbar machen und den fachlichen Austausch mit anderen Kliniken fördern. So entsteht eine Kultur des Lernens, in der Erfahrungen geteilt und innovative Ansätze direkt in die Versorgung integriert werden. Die Mitgliedschaft bei der Initiative Qualitätsmedizin (IQM) steht beispielhaft für den Anspruch, höchste Ergebnisqualität in der Versorgung zu gewährleisten. IQM misst die medizinische Qualität auf Basis von Routinedaten, macht die Ergebnisse transparent und trägt durch Peer Reviews zur kontinuierlichen Verbesserung der Behandlungsqualität bei. Sana nutzt diese Plattform als aktiver Gestalter. Durch die transparente Veröffentlichung von Behandlungsergebnissen und den fachlichen Austausch mit anderen IQM-Häusern setzt Sana ein klares Signal für verantwortungsvolle und qualitativ hochwertige Versorgung. Die veröffentlichten Qualitätsdaten liefern Patienten und Zuweisern verlässliche Orientierungshilfen, die eine informierte Wahl einer geeigneten Klinik ermöglichen und das Vertrauen stärken. Gleichzeitig dient die Mitgliedschaft bei IQM Sana als strategisches Instrument, um die Behandlungsqualität in den Krankenhäusern systematisch weiterzuentwickeln und sich trägerübergreifend auch politisch für die Verankerung von Ergebnisqualität stark zu machen. Dieses Zusammenspiel aus Qualitätsorientierung, Transparenz und Kooperation macht Sana zu einem verlässlichen Partner im Gesundheitssystem.&nbsp;</p><p>Qualität bei Sana bedeutet jedoch mehr als nur medizinische und pflegerische Exzellenz. Sie zeigt sich auch darin, wie Patienten den Behandlungsprozess erleben. Von der ersten Kontaktaufnahme über Diagnostik und Therapie bis hin zur Nachsorge wird dafür gesorgt, dass die Prozesse reibungslos, verständlich und patientenorientiert gestaltet sind. Dabei stehen Kommunikation, Organisation und Zusammenarbeit genauso im Fokus wie das Behandlungsergebnis selbst. Diese umfassende Qualität spiegelt sich nicht nur in Kennzahlen wider, sondern zeigt sich auch in der Zufriedenheit von Kunden und Partnern.&nbsp;</p><p>Externe Bewertungen auf unterschiedlichen Plattformen liefern eine wertvolle Außenperspektive. Sie dienen als Steuerungsinstrument und sind zugleich ein wichtiger Baustein für Vertrauen, Reputation und langfristige Bindung.&nbsp;</p><h2>Gesund wirtschaften&nbsp;</h2><h3>Gesund wirtschaften – nachhaltige Wertschöpfung in allen Geschäftsbereichen&nbsp;</h3><p>Wachsende regulatorische Anforderungen und vielschichtige Vorgaben von Politik und Kostenträgern stellen Gesundheitsdienstleister, insbesondere Krankenhäuser, vor die Herausforderung, ihre Managementstrukturen noch belastbarer und zugleich agiler zu gestalten. Nur so lassen sich Qualität, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit auch unter zunehmend komplexeren Rahmenbedingungen gewährleisten.&nbsp;</p><p>Für Sana bedeutet „gesund wirtschaften“ mit einem klaren Fokus auf Qualität nicht Sparzwang oder Effizienzdenken um jeden Preis oder die reine Gewinnmaximierung, sondern einen reflektierten Umgang mit Ressourcen, Stabilität in der Unternehmenssteuerung und eine klare strategische Orientierung. Sana trägt die Verantwortung für Menschen und ihre Gesundheit und ihre Lebensqualität. Auch hier gilt: Eine nachhaltige Versorgung ist nur möglich, wenn sie auf einer wirtschaftlich gesunden Basis steht.&nbsp;<br>Die wirtschaftlichen Ziele sind keine Mittel zum Zweck, sondern eine notwendige Grundlage, um den gesetzlichen Versorgungsauftrag dauerhaft sicherzustellen und die Innovations- und Investitionsfähigkeit im Konzern weiterhin zu gewährleisten. Nur auf einer ökonomisch soliden Basis lässt sich eine dauerhaft hochwertige und qualitativ erstklassige Gesundheitsversorgung sicherstellen. Für Sana bedeutet das, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit dem Versorgungsauftrag und messbarer Wirkung für Patienten zu verbinden. Erst das Zusammenspiel dieser Faktoren schafft nachhaltigen Erfolg.&nbsp;</p><h3>Wachstum mit Verantwortung&nbsp;</h3><p>Sana möchte Patienten durch ein hochqualifiziertes, sektorenübergreifendes und umfassendes Gesundheits- und Versorgungsangebot gewinnen und binden. Die Krankenhausreform bringt eine grundlegende Neuausrichtung der Versorgungsstrukturen mit sich. Durch neue Leistungsgruppen, veränderte Vergütungsmechanismen und die stärkere Spezialisierung von Standorten müssen viele Kliniken ihre Rolle im regionalen und überregionalen Versorgungssystem neu definieren. Ein besonderes Augenmerk liegt auf einem ausgewogenen Verhältnis zwischen organischem und anorganischem Wachstum, da beide wesentliche Säulen der qualitativen Wachstumsstrategie sind.&nbsp;<br>Organisches Wachstum zeigt sich in der Innovationskraft der Gesundheitscluster. Die Weiterentwicklung von Versorgungsmodellen, die bessere Ausschöpfung bestehender Potenziale und die Vernetzung der Geschäftsfelder schaffen ganzheitliche Lösungen, Versorgungangebote und Wachstumspotenziale. Anorganisches Wachstum bedeutet, das Leistungsangebot als Anbieter integrierter Gesundheitsleistungen durch Akquisitionen zu schärfen und weiter auszubauen. Auch in einem sich verändernden Marktumfeld legt Sana bei Akquisitionen strenge Kriterien hinsichtlich der Sanierungs- und Integrationsfähigkeit der jeweiligen Gesellschaften zugrunde, um ein nachhaltiges Konzernwachstum und eine Wertsteigerung des Unternehmens sicherzustellen. Im Rahmen der Geschäftsfeldentwicklung und qualitativen Wachstumsstrategie wird das anorganische Wachstum auf die Stärkung der Gesundheitscluster sowie auf eher umsatzschwächere, gleichzeitig jedoch ertragsstärkere Akquisitionen ausgerichtet.&nbsp;</p><p>Wachstum ist insbesondere eine strategische Notwendigkeit, um den zukünftigen Anforderungen an den Betrieb von Kliniken sowohl aus einer wirtschaftlichen als auch medizinisch qualitativen Perspektive gerecht zu werden. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann nicht nur seine Markt- und Versorgungsrolle sichern, sondern auch die künftige Struktur des Gesundheitswesens aktiv mitgestalten.&nbsp;</p><h3>Nachhaltige Wertschöpfung: Stabilität durch nachhaltiges Wirtschaften&nbsp;</h3><p>In allen Bereichen des Gesundheitswesens ist nachhaltige Wertschöpfung der Schüssel zur Zukunftsfähigkeit. Die Wirtschaftskraft wird nicht mehr allein an kurzfristigen Erträgen gemessen, sondern an der Fähigkeit, stabile und zugleich anpassungsfähige Strukturen zu schaffen. Dazu gehört eine vorausschauende Finanzplanung, die Veränderungen im Gesundheitsmarkt und neue regulatorische Rahmenbedingungen abfedert, eine verantwortungsvolle Nutzung von Ressourcen sowie eine konsequente Ausrichtung aller Investitionen auf die langfristige Werterhaltung und Wertsteigerung des Unternehmens. Das bedeutet, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit nicht kurzfristig zu maximieren, sondern langfristig zu sichern. Ziel ist es, qualitativ hochwertige Versorgung und Wirtschaftlichkeit in Einklang zu bringen. Die Sana profitiert von einer Gesellschafterstruktur, die ein langfristiges Interesse an einem funktionierenden Gesundheitssystem hat. Diese Struktur ermöglicht bedachtes strategisches Handeln, ohne durch die klassischen Marktmechanismen der kurzfristigen Profitmaximierung eingeschränkt zu werden.&nbsp;</p><p>In diesem Kontext ist das EBIT-Wachstum mehr als nur eine betriebswirtschaftliche Kennzahl. Es beschreibt die operative Ertragskraft und den sinnvollen Einsatz von Ressourcen, die Optimierung von Prozessen und die effiziente Erbringung von Leistungen. Ein positives EBIT-Wachstum sichert zudem die Investitionstätigkeit und Innovationsfähigkeit und sorgt damit für die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens.&nbsp;</p><p>Die Kapitalrendite ist ein zentraler Maßstab für die Ertragskraft und beschreibt die Rentabilität des eingesetzten Kapitals eines Unternehmens. Sie zeigt damit, wie wirkungsvoll das eingesetzte Kapital zur Wertschöpfung und zur langfristigen Ertragskraft des Unternehmens beiträgt – und ob die vorhandenen finanziellen Ressourcen nicht nur sicher, sondern auch produktiv für den Unternehmenszweck angelegt sind.&nbsp;</p><p>Ein effizienter Kapitaleinsatz bestätigt den verantwortungsvollen Einsatz von Ressourcen, ermöglicht Investitionen und unterstreicht die umsichtige Steuerung des Konzerns. Sana verfolgt konsequent die Strategie einer nachhaltigen Kapitalrendite, um den Gesundheitsmarkt proaktiv mitzugestalten und auch für wachsende Herausforderungen gewappnet zu sein.&nbsp;</p><p>Die beiden Steuerungsgrößen sind somit auch Ausdruck der Fähigkeit, Versorgungsverantwortung wirtschaftlich zu sichern.&nbsp;<br>Die Basis der Unternehmenssteuerung bildet ein fest verankertes Kennzahlensystem. Damit sichert Sana einerseits langfristig die Interessen der Anteilseigner und Kreditgeber. Andererseits dient dieses Kennzahlensystem der Messbarkeit der Unternehmensziele und ermöglicht somit der Unternehmensführung eine kontinuierliche Überwachung des Geschäftsverlaufs und eine Grundlage für die Weiterentwicklung des Unternehmens. Sana verbindet dabei klassische ökonomische Kennzahlen mit nicht-finanziellen Kennzahlen. Diese erlauben es, wirtschaftliches Handeln nicht nur zu bewerten, sondern auch aktiv zu gestalten.&nbsp;</p><p>Gesundes Wirtschaften ist somit mehr als eine ökonomische Disziplin – es ist ein strategisches Versprechen. Es verpflichtet Sana dazu, wirtschaftlichen Erfolg ganzheitlich zu denken. Denn nur wer heute gesund wirtschaftet, kann die medizinische Versorgung von morgen sichern und die Gesundheit sowie Lebensqualität von Patienten gewährleisten.&nbsp;</p><h2>Attraktiver Arbeitgeber&nbsp;</h2><h3>Attraktiver Arbeitgeber in der Gesundheitsbranche als strategischer Erfolgsfaktor für die Zukunft&nbsp;</h3><p>Das beschriebene VUCA-Umfeld wirkt sich auch auf den Arbeitsmarkt aus. Der demografische Wandel, der Fachkräftemangel und sich verändernde Erwartungshaltungen von Beschäftigten stellen Kliniken und Gesundheitseinrichtungen vor große Herausforderungen – aber sie eröffnen auch neue Chancen. Um zukunftsfähig zu bleiben, müssen sich Gesundheitsunternehmen nicht nur als exzellenter medizinischer Dienstleister, sondern auch als attraktiver Arbeitgeber positionieren. Für Sana ist dieser Anspruch bereits seit Langem ein strategischer Eckpfeiler – mit klarer Ausrichtung auf moderne Führung, datenbasiertem Personalmanagement und einer HR-Systemlandschaft, die diese Transformation unterstützt.&nbsp;</p><p>Gesundheitsversorgung wird von Menschen für Menschen erbracht. Der zunehmende Fachkräftemangel betrifft die gesamte Branche und macht die Gewinnung und Bindung qualifizierter Beschäftigter zu einer zentralen Aufgabe. Doch Attraktivität als Arbeitgeber erschöpft sich nicht in Benefits und Recruiting-Kampagnen. Entscheidend ist ein Arbeitsumfeld, in dem Menschen wachsen können, sich wertgeschätzt fühlen und Sinn in ihrer Tätigkeit erleben. Dazu braucht es eine Unternehmenskultur, die auf Vertrauen, Dialog und Mitgestaltung setzt, sowie eine entsprechende Führungsstruktur.&nbsp;</p><p>Moderne Führung ist entscheidend, um als Arbeitgeber attraktiv zu sein. In einer stark hierarchisch geprägten Branche wie der unseren braucht es heute einen Wandel hin zu einem kooperativen und empowernden Führungsverständnis. Die gezielte Entwicklung von Führungskompetenz und die aktive Auseinandersetzung mit Leadership-Themen sind bei Sana daher fest verankert. Denn nur, wenn Führung auf Augenhöhe gelingt, entsteht ein Arbeitsumfeld, das Leistung und Wohlbefinden gleichermaßen fördert.&nbsp;</p><h3>Kompass für die Arbeitswelt von morgen&nbsp;</h3><p>Die Anforderungen an ein strategisch ausgerichtetes Personalmanagement steigen kontinuierlich. Um fundierte Entscheidungen zu treffen und Trends frühzeitig zu erkennen, werden Daten – insbesondere im Gesundheitswesen – immer wichtiger. Sana treibt deshalb den Aufbau einer modernen, integrierten HR-Systemlandschaft gezielt voran. Das Ziel besteht darin, relevante Personal- und Organisationsdaten nutzbar zu machen – unter anderem für die Steuerung von Kapazitäten sowie für die gezielte Entwicklung von Kompetenzen.&nbsp;</p><p>Dabei geht es nicht um Kontrolle, sondern um Orientierung. Daten helfen dabei, Muster zu erkennen, Stärken zu fördern und gezielt dort zu handeln, wo Handlungsbedarf besteht. So wird HR zur strategischen Steuerungsfunktion und nicht nur zur administrativen Instanz.&nbsp;<br>Attraktive Arbeitgeber zeichnen sich nicht zuletzt durch ein hohes Maß an Mitarbeiterzufriedenheit aus. Diese entsteht durch verschiedene Faktoren: faire Arbeitsbedingungen, gesunde Arbeitszeiten, verlässliche Dienstplanung, Entwicklungsperspektiven, Anerkennung und ein starkes Gemeinschaftsgefühl. In einem Umfeld, in dem emotionale Belastung zum Arbeitsalltag gehört, wie es im Krankenhaus der Fall ist, sind diese Aspekte von besonderer Relevanz.&nbsp;<br>Sana betrachtet Mitarbeiterzufriedenheit deshalb nicht als weichen Faktor, sondern als strategischen Erfolgsindikator und misst sie systematisch. Die Ergebnisse fließen direkt in Verbesserungsmaßnahmen ein, die gemeinsam mit den Teams entwickelt werden. Denn wer auf die Stimme der Beschäftigten hört, schafft echte Teilhabe und baut Vertrauen auf.&nbsp;</p><p>Der Anspruch, ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, ist kein einmaliges Projekt, sondern ein kontinuierlicher Entwicklungsprozess. Sana stellt sich dieser Aufgabe mit einer klaren strategischen Ausrichtung, einem offenen Blick für neue Entwicklungen und dem festen Willen, die Arbeitswelt in der Gesundheitsbranche aktiv mitzugestalten. Denn die Zukunft der Versorgung entscheidet sich nicht nur im OP-Saal oder am Pflegebett, sondern auch in der Frage, wie wir arbeiten und wie wir als Arbeitgeber wahrgenommen werden.&nbsp;</p><h2>Soziale Verantwortung&nbsp;</h2><p>Inmitten von Fachkräftemangel, Finanzdruck und Innovationshype wird soziale Verantwortung im Gesundheitssystem oft als nettes Ideal betrachtet, als „Bonus“, wenn sonst alles läuft. Doch das ist ein Denkfehler. Wer die Gesundheit aller Menschen ernst nimmt, kommt an folgender Frage nicht vorbei: Wie lässt sich ein System gestalten, das nicht nur effizient, sondern auch gerecht ist? Als integrierter Gesundheitsdienstleister steht Gesundheit im Mittelpunkt des Geschäftsmodells und des Nachhaltigkeitsansatzes. Denn Sana möchte zu einer gesunden Welt beitragen. Nur sie ermöglicht nachfolgenden Generationen die Aussicht auf eine vielversprechende Zukunft. Um diese Zukunft zu sichern, müssen ökonomische, ökologische und soziale Ziele in Einklang gebracht werden. Der Anspruch: Sana möchte den Wandel der Gesellschaft und der Branche mitgestalten und gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichern. Nachdem die ökonomische Nachhaltigkeit unter dem Aspekt des gesunden Wirtschaftens bereits erläutert wurde, stehen im Mittelpunkt der folgenden Ausführungen die ökologische und soziale Dimension.&nbsp;</p><h3>Ökologische Nachhaltigkeit&nbsp;</h3><p>Ökologische Verantwortung bedeutet, die Auswirkungen der medizinischen Versorgung auf Umwelt und Klima konsequent mitzudenken. Krankenhäuser zählen zu den ressourcenintensiven Einrichtungen, vom Energieverbrauch und der Nutzung von Materialien über die Logistik bis hin zum Abfallaufkommen. Nachhaltigkeit in diesem Bereich bedeutet, den ökologischen Fußabdruck schrittweise zu verringern, Ressourcen effizienter einzusetzen und innovative Lösungen zu entwickeln, die Umwelt und Klima schonen, ohne Abstriche bei der Qualität der Versorgung zu machen.&nbsp;</p><p>Eine besondere Bedeutung kommt dabei der Lieferkette zu. Als Betreiberin zahlreicher Gesundheitseinrichtungen ist Sana auf eine Vielzahl von Produkten und Dienstleistungen aus vorgelagerten Wertschöpfungsprozessen angewiesen. Der größte Hebel für eine nachhaltige Ausrichtung der medizinischen Versorgung liegt daher in den Lieferketten. Transparente Prozesse, verbindliche Standards und die Zusammenarbeit mit verantwortungsvoll handelnden Partnern schaffen Vertrauen und stärken zugleich die gesamte Branche. In diesem Zusammenhang nutzt Sana auch externe Bewertungsinstrumente wie EcoVadis, um die eigene Nachhaltigkeitsleistung zu überprüfen und gemeinsam mit Lieferanten kontinuierlich zu verbessern.&nbsp;</p><p>Ökologische Verantwortung bedeutet also nicht nur, die eigenen Prozesse ressourcenschonend zu gestalten, sondern auch, gemeinsam mit Lieferanten und Partnern Impulse für eine nachhaltigere Gesundheitsversorgung zu setzen. Auf diese Weise wird ökologische Nachhaltigkeit zum einem festen Bestandteil der Versorgungsqualität – zum Wohle der Gesundheit heutiger und künftiger Generationen.&nbsp;</p><h3>Soziale Nachhaltigkeit&nbsp;</h3><p>Bei Sana stehen die Menschen im Zentrum – Patienten und Mitarbeiter. Die Verantwortung für die Mitarbeiter ist als essenzielle Säule der Organisation zu verstehen und durch eine eigene strategische Dimension fest verankert. Der Fokus der Betrachtung liegt daher insbesondere auf der Markt- und Patientensicht. Soziale Verantwortung bedeutet, über ökonomische und ökologische Fragen hinaus ethische Grundsätze in den Mittelpunkt zu stellen. Der Zugang zu medizinischer Versorgung darf nicht vom Wohnort oder Einkommen abhängen. Ein zentrales Ziel des Handelns ist deshalb Zugangsgerechtigkeit. Sana möchte möglichst viele Patienten im stationären und ambulanten Bereich erreichen. Die medizinische Versorgung darf sich nicht auf Ballungsräume konzentrieren, sondern muss auch Menschen in strukturschwächeren oder ländlichen Regionen umfassen. Die Versorgung im ländlichen Raum stellt dabei eine besondere Herausforderung dar, da sie potenziell im Spannungsfeld mit wirtschaftlichen Zielsetzungen steht. Dennoch ist Sana als Krankenhausträger in der Verantwortung, den ländlichen Raum nicht zurückzulassen. Unabhängig vom Wohnort hat jeder Mensch Anspruch auf eine gute medizinische Versorgung.&nbsp;</p><p>Soziale Nachhaltigkeit umfasst zudem eine umfassende Versorgung aus einer Hand – von Prävention und ambulanter Behandlung bis zur hochspezialisierten stationären Versorgung. Die Bedeutung dieser Verantwortung wächst. In den kommenden Jahren ist mit einem deutlichen Anstieg der Patientenzahlen zu rechnen, was maßgeblich auf den demografischen Wandel zurückzuführen ist. Die alternde Gesellschaft führt zu einem steigenden Bedarf an medizinischer Versorgung, insbesondere im Bereich chronischer und altersbedingter Erkrankungen. Umso wichtiger wird es deshalb, die Strukturen so auszurichten, dass die Versorgung flächendeckend, gerecht und verlässlich bleibt.&nbsp;</p><h2>Ausblick&nbsp;</h2><p>Ein großes Gesundheitsunternehmen mit über 40.000 Mitarbeitern muss seinen Anspruch auf eine gestaltende Rolle im Gesundheitswesen klar formulieren und vermitteln. Dies gilt sowohl für die Innen- als auch für die Außensicht. Mit dem klaren Anspruch, präzise Leitplanken vorzugeben, wurden die beschriebenen Elemente der Vision und Mission sowie der strategischen Zieldimensionen entwickelt.&nbsp;</p><p>Aufbauend auf diesem strategischen Fundament begeben sich über 160 Gesellschaften auf Kurs „Sana 2030“. Hierzu werden in diversen Arbeitsgruppen eigene Geschäftsfeldstrategien konzipiert und in konkrete Ziele übersetzt. Als methodischer Realitätscheck dienen die Iterationen zwischen Konsolidierung und Kaskadierung, um dem übergeordneten Purpose von Sana gerecht zu werden und gemeinsam in Richtung der Vision zu steuern.&nbsp;</p><table><tr><td><p style="text-align:center;">„Für das Wichtigste im Leben: die Gesundheit jedes Einzelnen.“&nbsp;</p></td></tr></table><p>&nbsp;</p><h2>Autoren</h2><h2>Thomas Lemke</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="width:200px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5dff0e9d-df42-4dad-9911-61e6709e04c6/500_ceothomaslemke.jpg?x=1778579646157" alt="Thomas Lemke Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)" width="200">Thomas Lemke, geboren 1969, ist seit 2017 Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG. Der Diplom-Kaufmann studierte Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin und begann seine Karriere als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. 2006 trat er in den Vorstand der Sana Kliniken AG ein, zunächst als Finanzvorstand. Neben seiner Tätigkeit als CEO ist er seit 2017 Vizepräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft.</p><h2>Dr. Jens Schick&nbsp;</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="width:200px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/1326b0e4-2a18-41e3-9919-7b0db34257e0/500_ka-sv-29418_01_original.jpg?x=1778579666596" alt="Dr. Jens Schick Vorstandsmitglied der Sana Kliniken AG, Chief Operating Officer (COO)" width="200">Jens Schick, geboren 1973, ist seit 2014 Vorstandsmitglied und Chief Operating Officer (COO) der Sana Kliniken AG. Der Gesundheitsökonom und Master of Public Health promovierte in Münster und übernahm zunächst leitende Funktionen im Evangelischen Krankenhaus Johannisstift. 2005 wechselte er zur Sana Kliniken AG, wo er verschiedene Geschäftsführungs- und Regionalfunktionen verantwortete und später in den Vorstand berufen wurde. Er ist Vorstandsvorsitzender des Verbandes privater Kliniken und Pflegeeinrichtungen Berlin-Brandenburg, Vorstandsmitglied der Landeskrankenhausgesellschaften Berlin und Brandenburg sowie seit 2024 Präsident der Initiative Qualitätsmedizin.&nbsp;</p><h2>Irmgard Wübbeling&nbsp;</h2><p><img class="image-style-align-left" style="width:200px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/46bfdeaf-3099-4f08-8e39-9577fa040d63/500_foto_cfo_irmgard_wuumlbbeling_newsroom.jpg?x=1778579682386" width="200" alt="Irmgard Wübbeling Vorstandsmitglied der Sana Kliniken AG, Chief Financial Officer (CFO)">Irmgard Wübbeling ist seit April 2017 als Chief Financial Officer (CFO) Mitglied des Vorstands der Sana Kliniken AG. Die Diplom-Kauffrau begann ihre Karriere bei den Sana Kliniken 2007 als Geschäftsführerin der Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH und fungierte ab 2014 zusätzlich als Regionalgeschäftsführerin für Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern. Die Steuerberaterin und Wirtschaftsprüferin war zuvor stellvertretende kaufmännische Direktorin und Leiterin Finanz- und Rechnungswesen bei der Westfälischen Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik und Neurologie in Gütersloh.&nbsp;</p><h2>Stefanie Kemp&nbsp;</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="width:200px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/acb74fa8-8089-45f5-8032-11f5824f9c90/500_sana-280.jpg?x=1774356085906" alt="Stefanie Kemp" width="200">Ihre berufliche Laufbahn begann die 1963 geborene Stefanie Kemp als Kinderkrankenpflegerin. Vor über 35 Jahren wechselte sie dann über die Pharmabranche in den Bereich der Informations-Technologie – sowohl auf Lieferanten- als auch auf Anwenderseite. 2011 erhielt Stefanie Kemp den „Global Exchange Award“ und wurde als „CIO des Jahres“ ausgezeichnet. Nach Stationen bei RWE/innogySE und Lowell gründete sie 2019 ihr eigenes Unternehmen. Von 2020 bis 2022 leitete sie die Geschäfte für das Technologieunternehmen Oracle in Deutschland. Stefanie Kemp führt seit dem 1. September 2022 als Chief Transformation Officer (CTO) das Vorstandsressort Transformation der Sana Klinken AG. In dieser Funktion treibt sie die Weiterentwicklung des Konzerns zum integrierten Gesundheitsdienstleister voran.&nbsp;</p><h2>Dr. Ralph Wiechers&nbsp;</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="width:200px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/61d6a35d-429a-403d-bfd3-5e514ac9272d/500_cpodr.ralphwiechers.png?x=1774356095658" alt="Dr. Ralph Wiechers, Chief People Officer und Arbeitsdirektor bei Sana" width="200">Ralph Wiechers, geboren 1976, ist Vorstandsmitglied, Chief People Officer (CPO) und Arbeitsdirektor der Sana Kliniken AG und verantwortet die strategische Weiterentwicklung von Personal und Organisation. Nach einer Ausbildung zum Bankkaufmann studierte er Ökonomie an der Universität Witten/Herdecke und promovierte in Führungs- und Organisationstheorie. Vor seinem Wechsel zu Sana war er in verschiedenen Management- und HR-Funktionen bei McKinsey & Company sowie in der DHL Group tätig, zuletzt als Global Head of HR Operations. Er lehrt Management und Personalführung an der ESMT Berlin.&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,50jahre,buch]]></category>
            <pubDate>Thu, 19 Mar 2026 17:12:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000" length="0" type="image/png" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/clients/150_2914.png?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[logo]]></pp:imageTitle></item><item>
                        <title>Digitalisierung bei Sana: Wandel mit Haltung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/digitalisierung-bei-sana-wandel-mit-haltung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/digitalisierung-bei-sana-wandel-mit-haltung/</guid><pp:caseid>739539</pp:caseid><pp:subtitle>Stefanie Kemp</pp:subtitle><description><![CDATA[<p>Gesundheitsversorgung ist im Kern eine zutiefst menschliche Aufgabe. Gleichzeitig ist sie längst zu einer hochkomplexen, technologiegestützten Gemeinschaftsleistung geworden. In kaum einem anderen Bereich treffen persönliches Vertrauen und digitale Präzision so direkt aufeinander wie in der Klinik, ob im OP oder in der Pflege am Bett. Bei Sana erleben wir den digitalen Wandel täglich – und gestalten ihn aktiv mit.&nbsp;</p><p>Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck. Sie ist ein Mittel, um das Leben und Arbeiten in unseren Einrichtungen besser zu machen: für Patientinnen und Patienten, für Mitarbeitende und für die gesamte Organisation. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern um Haltung. Digitalisierung bedeutet, Prozesse neu zu denken, Zusammenarbeit anders zu organisieren und mitunter auch liebgewonnene Gewohnheiten zu hinterfragen. Dementsprechend ist Digitalisierung nicht nur Aufgabe der IT, sondern der gesamten Sana.&nbsp;<br>Sana hat sich schon vor einigen Jahren auf den Weg gemacht, Digitalisierung strategisch zu denken. Von der Einführung der internen mobilen Akte (IMA) bis hin zur spracherkennungsbasierten Dokumentation und zum modernen Patientenportal: Unser Weg ist geprägt von Lernbereitschaft, Offenheit und dem Willen, Verantwortung zu übernehmen. Dieser Beitrag gibt Einblick in diesen Weg. Er beleuchtet Meilensteine, Herausforderungen, Erfolge und Visionen. Vor allem aber zeigt er, was Digitalisierung bei Sana ausmacht: ein Wandel mit Haltung – im Dienst der Menschen, die uns vertrauen.&nbsp;</p><h2>Unsere Ausgangssituation&nbsp;</h2><p>Die Sana Kliniken AG steht als integrierter Gesundheitsdienstleister vor der Aufgabe, ihre digitale Infrastruktur grundlegend zu modernisieren. Aktuell ist die Systemlandschaft noch wenig standardisiert und stark durch proprietäre Lösungen geprägt. Zudem besteht ein erheblicher Nachholbedarf in der Digitalisierung, was Effizienz, Vernetzung und Versorgungsqualität einschränkt.&nbsp;</p><p>Das Zielbild ist klar: Synergiepotenziale zwischen den Standorten ausschöpfen, moderne Systeme gezielt nutzen und kontinuierlich weiterentwickeln sowie die Digitalisierung als direkten Unterstützungsfaktor für die Patientenversorgung etablieren. Dabei geht es nicht nur um Technik, sondern um die Verbindung aus medizinischer Exzellenz, digitaler Präzision und patientenzentrierter Versorgung.&nbsp;</p><p>Um dieses Ziel zu erreichen, setzt Sana auf eine Reihe strategischer Initiativen: Eine Interoperabilitätsplattform soll den reibungslosen Datenaustausch zwischen Systemen ermöglichen. Moderne Backend-Lösungen sorgen für eine zukunftssichere IT-Basis. Spracherkennung wird eingeführt, um die Dokumentation zu erleichtern und Zeit für die direkte Patientenarbeit zu gewinnen. Virtual-Reality-Anwendungen eröffnen neue Möglichkeiten in Schulung, Therapie und Planung. Und nicht zuletzt wird Künstliche Intelligenz gezielt eingesetzt, um Diagnostik, Prognosen und Behandlungsprozesse zu unterstützen.&nbsp;</p><h2>Strategie und Vision: Digitalisierung als Enabler&nbsp;</h2><p>Mit der zunehmenden Dynamik im Gesundheitswesen und den wachsenden Anforderungen an Qualität, Effizienz und Transparenz wurde schnell klar: Digitalisierung darf kein Nebenschauplatz sein. Sana entwickelt deshalb derzeit eine unternehmensweite Digitalstrategie, die auf die Konzernziele einzahlt und eigene Ziele beschreibt, sowie sich an den konkreten Herausforderungen des Klinikalltags orientiert. Dabei ist sie kein Selbstzweck, sondern ein strategisches Werkzeug, um die Konzernziele zu erreichen und gute medizinische Ergebnisqualität zu gewährleisten.&nbsp;</p><p>Die Zieldimension <strong>#1 Partner für Gesundheit</strong> wird durch digitale Lösungen unterstützt, die Versorgung verbessern, den Zugang erleichtern und das Patientenerlebnis optimieren. Durch Vernetzung und den gezielten Einsatz von Datenanalytik wird eine personalisierte und evidenzbasierte Medizin gefördert. Strukturierte Daten schaffen zudem die Grundlage für Vergleichbarkeit und ermöglichen ein gemeinschaftliches Lernen voneinander.&nbsp;</p><p>Die Zieldimension<strong> #2 Gesundes Wirtschaften</strong> steht im Fokus durch Effizienzgewinne, die durch automatisierte Prozesse und smarte Ressourcensteuerung erzielt werden. Eine datenbasierte Steuerung unterstützt fundierte Entscheidungen auf allen Ebenen und eröffnet die Möglichkeit, neue Geschäftsmodelle zu initiieren und umzusetzen.&nbsp;</p><p>In der Zieldimension <strong>#3 Attraktiver Arbeitgeber</strong> profitieren Mitarbeitende von digitalen Arbeitswelten, die Entlastung schaffen und die Zufriedenheit steigern. Neue Technologien bieten Raum für persönliche Weiterentwicklung und fördern Innovation.&nbsp;</p><p>Die Zieldimension <strong>#4 Soziale Verantwortung</strong> umfasst digitale Teilhabe und barrierefreie Angebote, die allen Bevölkerungsgruppen – unabhängig von Wohnort – ermöglicht werden sollen. Transparenz und Datensouveränität tragen darüber hinaus dazu bei, Vertrauen zu schaffen und Patientenzufriedenheit nachhaltig zu fördern.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h2>Wo stehen wir jetzt? Projekte und Praxisbeispiele&nbsp;</h2><p>Innerhalb des Vorstandsressorts werden fünf zentrale Bereiche – die Sana IT Services GmbH, die Sana change it! GmbH, Information Security, Datenschutz sowie das Data Office – zusammengefasst und gesteuert.&nbsp;</p><p>Die Sana IT Services befindet sich aktuell inmitten eines grundlegenden Wandels. Ziel ist der Umbau hin zu zentralisierten Strukturen im Sinne einer modernen Ablauforganisation. Dabei werden IT-Services konzernweit definiert, zentral gesteuert und standardisiert betrieben. Gleichzeitig bleibt genügend Flexibilität bestehen, um dynamische Arbeitsprozesse innerhalb der neuen Strukturen zu ermöglichen.&nbsp;</p><p>Die Sana change it! verantwortet das konzernweite Projekt- und Prozessmanagement. Das Customer Success Management Office als weitere Einheit der Sana change it! GmbH fungiert als zentrale Ansprechstelle für unsere konzerninternen Kunden – insbesondere für die Krankenhäuser – und stellt die kontinuierliche Weiterentwicklung der Kundenzufriedenheit sicher. Im Bereich Information Security wurde der Security-by-Design-Prozess fest verankert.&nbsp;</p><p>Das Data Office hat mit der Gründung der Sana Data Solutions GmbH einen wichtigen Schritt unternommen, um Daten strukturiert zu erfassen, intelligent zu vernetzen und nutzbar zu machen. Gleichzeitig stellt der Datenschutz Krankenhäuser weiterhin vor komplexe Aufgaben – insbesondere im Kontext der fortschreitenden Digitalisierung, der Cloud-Nutzung, des Einsatzes von KI-Lösungen sowie der sicheren und rechtskonformen Nutzung von Gesundheitsdaten.&nbsp;</p><h3>Innovative Projekte und starke Partnerschaften&nbsp;</h3><p>Aktuell laufen zahlreiche zukunftsweisende Projekte. Eines der Leuchtturmprojekte ist „Neuland Impetus“, das gemeinsam mit dem Münchener Start-up Avelios umgesetzt wird. Im Fokus steht die Einführung einer Data-Workflow-Engine in einer unserer Fachkliniken. Gemeinsam entwickeln wir eine modulare, vernetzte und skalierbare Plattform, die sich flexibel in bestehende Systeme integrieren lässt und sektorenübergreifend funktioniert. Ziel ist es, strukturierte Daten automatisiert zu generieren, Prozesse zu digitalisieren und so vollständig digitale und effiziente Workflows zu ermöglichen – ein bedeutender Beitrag zur Steigerung der Qualität der Patientenversorgung und zur Entlastung der Mitarbeitenden.&nbsp;</p><p>Ein weiteres Beispiel für die intelligente Nutzung von Technologie ist die Kooperation mit Brainomix. Mithilfe von KI-Algorithmen wird die Auswertung von Gehirnaufnahmen unterstützt, was eine schnellere und präzisere Diagnostik ermöglicht – etwa auch in der Rufbereitschaft durch ortsunabhängigen Zugriff. Im Bereich des digitalen Wundmanagements arbeiten wir mit Imito zusammen. Die Lösung ermöglicht eine moderne, KI-gestützte Foto-, Video- und Wunddokumentation sowie eine effiziente Verwaltung von Patientendokumenten.&nbsp;<br>Neben diesen Leuchtturmprojekten existiert eine Vielzahl weiterer, kleinerer Initiativen und Kooperationspartner, die hier nicht alle im Detail aufgeführt werden können – sie tragen jedoch ebenso wesentlich zur digitalen Transformation bei.&nbsp;</p><h3>MeineSana – die digitale Patientenplattform&nbsp;</h3><p>Im Zentrum der Entwicklung unseres Patientenportals steht nicht die Technik, sondern der Mensch. Für die meisten Menschen ist ein Krankenhausaufenthalt selten – sie erwarten vor allem eine bestmögliche Versorgung. Digitale Lösungen müssen deshalb echten Mehrwert bieten, Prozesse verbessern und alle Beteiligten vernetzen.&nbsp;<br>Das Portal MeineSana ist Teil der langfristigen Digitalisierungsstrategie, die weit über die gesetzlichen Mindestanforderungen des Krankenhauszukunftsgesetzes hinausgeht. MeineSana ist Teil einer offenen, interoperablen Plattform, die Patientinnen und Patienten, Zuweiser, medizinisches Personal und Partner verbindet. Ziel ist es, den gesamten Behandlungspfad digital zu begleiten – von Prävention und ambulanter Versorgung über den stationären Aufenthalt bis zur Rehabilitation und Pflege.&nbsp;</p><p>Zentrale Funktionen wie digital unterstützte Aufnahmeprozesse, Self-Check-in, frühzeitige Patienteninformation, Videosprechstunden, strukturiertes Entlassmanagement und sichere Zuweiserkommunikation entlasten das Personal, verbessern Abläufe und erhöhen die Versorgungsqualität. Entscheidend für den Erfolg ist das Change-Management: Die Einführung des Portals wird eng mit den klinischen Prozessen verzahnt, Mitarbeitende werden frühzeitig eingebunden. In jeder Klinik gibt es dafür eine „Leitung Klinische Prozesse und Digitalisierung“ an der Schnittstelle zwischen Management, Medizin, Pflege und IT. Mit MeineSana schafft Sana die Basis für eine zukunftsfähige, vernetzte und patientenzentrierte Versorgung – ein Portal, das nicht nur digitale Kommunikation ermöglicht, sondern die gesamte Gesundheitsversorgung smarter, effizienter und menschlicher macht.&nbsp;</p><h3>Realitätscheck&nbsp;</h3><p>Wie bei jeder tiefgreifenden Transformation verlaufen auch bei uns nicht alle Projekte reibungslos – und das ist bei der Komplexität unserer Aufgaben weder ungewöhnlich noch vermeidbar. Was zählt, ist der kontinuierliche Fortschritt – und der ist erkennbar, auch wenn wir an mancher Stelle hinter den ursprünglich gesteckten Zeit- oder Wirkungszielen zurückbleiben.&nbsp;<br>Mehrere Projekte sind von Verzögerungen betroffen. So verschob sich der Go-live des Projekts „Neuland Impetus“ deutlich, obwohl die inhaltliche Ausrichtung und das Konzept vielversprechend sind. Auch die Einführung der internen mobilen Akte zur digitalen Unterstützung des Medikationsmanagements erweist sich als komplexer als geplant. Technische Hürden und Abstimmungsbedarfe haben hier den ursprünglich vorgesehenen Zeitplan ins Wanken gebracht.&nbsp;</p><p>Ein weiteres Beispiel: Die zunächst sehr hoffnungsvoll gestartete Kooperation, durch die ein Patientendatenmanagementsystem entwickelt werden sollte, musste auf ein Haus begrenzt werden. Trotz intensiver Zusammenarbeit konnten die gewünschten Ergebnisse nur teilweise erreicht werden – und damit auch der Mehrwert, den wir unseren Mitarbeitenden sowie Patientinnen und Patienten bieten wollen. Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, war jedoch notwendig, um den Fokus wieder klar auf funktionierende und praxistaugliche Lösungen zu richten.&nbsp;Denn bei aller Innovationsfreude und allen technologischen Ambitionen gilt für uns ein klarer Grundsatz: Eine Lösung ist nur dann eine gute Lösung, wenn sie funktioniert – im Alltag, unter realen Bedingungen, zuverlässig und nachhaltig. Alles andere kostet nicht nur Ressourcen, sondern auch Zeit und Motivation.&nbsp;</p><p>Wir sind uns bewusst, dass Rückschläge und Verzögerungen Auswirkungen auf die Stimmung und das Vertrauen der Mitarbeitenden haben können. Gerade in einem fordernden Umfeld wie dem Gesundheitswesen, in dem Zeitdruck und Verantwortung zum Alltag gehören, kann das zu Frustration führen. Umso wichtiger ist es für uns, offen mit Herausforderungen umzugehen, Erfolge sichtbar zu machen und vor allem aus Rückschlägen zu lernen. Unser Anspruch bleibt dabei klar: Wir wollen Lösungen entwickeln und bereitstellen, die Mitarbeitende spürbar entlasten und Patientinnen und Patienten konkret unterstützen – zuverlässig, nutzerfreundlich und zukunftsfähig. Das gelingt nicht immer auf Anhieb. Aber es gelingt – mit einem starken Team, klarer Zielsetzung und dem festen Willen, aus jedem Rückschlag neue Stärke zu ziehen.&nbsp;</p><h2>Besondere Herausforderungen&nbsp;</h2><p>Die Transformation des CTO-Bereichs sowie die Digitalisierung bei Sana bringen eine Vielzahl von Herausforderungen mit sich. Besonders die Zusammenarbeit mit Start-ups gestaltet sich oftmals komplex – nicht zuletzt aufgrund unterschiedlicher Geschwindigkeiten, Mentalitäten und Herangehensweisen. Gleichzeitig liegt in diesen Unterschieden ein großes Potenzial: Wenn sie bewusst reflektiert und aktiv gestaltet werden, können beide Seiten voneinander profitieren und innovative Lösungen gemeinsam vorantreiben.&nbsp;<br>Ein zentrales Erfolgskriterium der digitalen Transformation liegt in der aktiven Einbindung der Mitarbeitenden. Nur wenn sie frühzeitig in Entwicklungs- und Einführungsprozesse neuer digitaler Produkte und Anwendungen eingebunden werden, kann Akzeptanz entstehen.&nbsp;</p><p>Neben technischen und datenschutzrechtlichen Fragestellungen stellen insbesondere kulturelle und organisationale Faktoren eine Herausforderung dar. Veränderungsängste, fehlende Partizipationsmöglichkeiten, ausgeprägte Hierarchien sowie begrenzte zeitliche und personelle Ressourcen können die Digitalisierung erheblich bremsen.&nbsp;<br>Wissenschaftliche Studien belegen jedoch klar: Eine offene Fehler- und Lernkultur, transparente Kommunikation sowie engagierte und zugewandte Führungskräfte sind entscheidende Voraussetzungen, um diese Hürden zu überwinden. Sie schaffen Vertrauen und fördern die Bereitschaft, neue Wege zu gehen – stets mit dem Ziel, die Versorgung der Patientinnen und Patienten zu verbessern und die Mitarbeitenden in ihrer Arbeit zu unterstützen (Edmonson 2004). Veränderung bedeutet im organisationalen Kontext nicht nur die Einführung neuer Technologien oder Prozesse, sondern stets auch einen kulturellen Wandel. Wissenschaftlich betrachtet ist Unternehmenskultur – verstanden als das kollektive Wertesystem, die Normen und das geteilte Selbstverständnis einer Organisation – ein zentraler Hebel für Innovation und digitale Transformation (Schein 2010; Kane et al. 2015).&nbsp;</p><p>In einem Konzern wie Sana ist es daher entscheidend, strukturelle Trägheit und eingespielte Routinen bewusst zu hinterfragen. Veränderung gelingt nur, wenn Sicherheit geschaffen wird und Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihre Perspektiven gehört werden. Studien zeigen, dass eine innovationsfreundliche Kultur durch Merkmale wie Offenheit, Lernbereitschaft, flache Hierarchien und die Förderung von Ambidextrie – also dem Gleichgewicht zwischen Effizienz im Kerngeschäft und Raum für Neues – gekennzeichnet ist (Birkinshaw u. Gibson 2004).&nbsp;<br>Digitale Transformation kann nur dort erfolgreich sein, wo kulturelle Voraussetzungen wie Fehlerfreundlichkeit, Vertrauen, interdisziplinäre Zusammenarbeit und ein klares gemeinsames Zielbild gegeben sind (Westerman et al. 2014). Führungskräfte spielen dabei eine zentrale Rolle: Sie müssen als kulturelle Übersetzerinnen und Übersetzer wirken, Veränderungen vorleben und Räume für Partizipation und Experimentieren schaffen. Die Führungskräfte bei Sana werden gezielt auf diese Aufgaben vorbereitet: In den Führungskräfte-Labs entwickeln sie ihr persönliches Führungsverständnis weiter, erproben neue Ansätze im Umgang mit Wandel und stärken ihre Veränderungskompetenz. Unterstützt durch das begleitende Change-Management lernen sie, als Treiberinnen und Treiber kulturellen Wandels zu agieren, ihre Teams durch Unsicherheiten zu führen und die digitale Transformation aktiv mitzugestalten.&nbsp;</p><p>Veränderungen in großem Maßstab gelingen nur mit einem strukturierten Change- oder Transformationsmanagement. Fehlen diese professionellen Strukturen, werden Transformationsprozesse oft in Eigenregie durchgeführt – mit dem Risiko, dass Erfahrungen, Methoden und Ressourcen fehlen, um den Wandel nachhaltig erfolgreich zu gestalten. Hier liegt ein zentrales Handlungsfeld, um künftige Veränderungen wirksam zu unterstützen und zu verankern.&nbsp;</p><h2>Unser Zielbild&nbsp;</h2><p>Wofür investieren wir all diese Anstrengungen – Digitalisierung, neue Prozesse, innovative Technologien? Wir tun es für unsere Mitarbeitenden und vor allem für unsere Patientinnen und Patienten. Um zu veranschaulichen, wie sich unsere Vision im Alltag entfaltet, stellen wir im Folgenden die exemplarische Patient Journey von Herrn Mustermann vor – eine Reise durch ein vollständig digitalisiertes Krankenhaus.&nbsp;</p><p>Sie steht sinnbildlich für die übergeordnete Vision der Sana: ein smartes, vernetztes und konsequent patientenzentriertes Gesundheitssystem. Diese Geschichte zeigt, wie unterschiedliche Systeme, Anwendungen und Technologien nahtlos zusammenwirken, um den größtmöglichen Nutzen für Patientinnen und Patienten zu schaffen.&nbsp;</p><h3>Kapitel 1: Der Sturz&nbsp;</h3><p>Beim Joggen erleidet Herr Mustermann eine Patellaluxation und schlägt mit dem Kopf auf. Ihm wird schwarz vor Augen. Als er unter starken Schmerzen wieder zu sich kommt, hört er eine Stimme aus seiner Smartwatch: Die Uhr hat den Sturz sowie die kurzzeitige Bewusstlosigkeit automatisch erkannt und direkt die integrierte Notruffunktion aktiviert. Die Leitstelle meldet sich über die Uhr, beruhigt Herrn Mustermann, informiert ihn über den alarmierten Rettungswagen und bittet um eine erste Einschätzung seiner Beschwerden. Herr Mustermann berichtet über starke Knieschmerzen und Schwindel.&nbsp;<br>Der eintreffende Notarzt dokumentiert die Verdachtsdiagnose – Patellaluxation und Gehirnerschütterung – digital über ein mobiles Notfallleitsystem. In Echtzeit erhält er die Information, dass das Sana Klinikum, das sich in der Nähe befindet, aktuell freie Kapazitäten hat. Herr Mustermann wird umgehend dorthin transportiert. Nach Eingabe der Verdachtsdiagnose wird automatisch der passende Behandlungspfad aktiviert: Ressourcen in der Klinik werden reserviert, Fachpersonal informiert. Bereits während des Transports hat das Klinikteam Zugriff auf relevante medizinische Daten wie Vorerkrankungen oder Allergien. Bei Bedarf wird das Rettungsteam digital unterstützt. Ein Clinical Decision Support System (CDSS) hilft dem Notarzt, alle wichtigen Schritte zu berücksichtigen – die medizinische Entscheidung liegt jedoch weiterhin in den Händen des Personals.&nbsp;</p><h3>Kapitel 2: Diagnostik&nbsp;</h3><p>Unmittelbar nach seiner Ankunft beginnt das ärztliche Team mit der Diagnostik. Unterstützt wird es dabei durch Empfehlungen des CDSS, das als Orientierungshilfe dient. Die behandelnden Ärztinnen und Ärzte behalten jederzeit die Entscheidungsfreiheit und können bei Bedarf vom vorgeschlagenen Pfad abweichen. Herr Mustermann wird transparent über die voraussichtliche Wartezeit für CT- und Röntgenuntersuchungen informiert. Diese basiert auf historischen Klinikdaten. Da er bereits digital angekündigt wurde, ist ein Slot für ihn reserviert – die Wartezeit beträgt nur wenige Minuten.&nbsp;</p><p>Alle Befunde und diagnostischen Ergebnisse – etwa CT- und Röntgenbilder oder pathologische Einschätzungen – werden digital erfasst und können unmittelbar mit allen relevanten Abteilungen geteilt werden. Auch ein sicherer standortübergreifender Austausch mit anderen Sana-Kliniken ist möglich, da alle Einrichtungen auf ein einheitliches Daten- und Workflowsystem zugreifen. Auf Grundlage der abgeschlossenen Diagnostik, der Empfehlungen des CDSS und des interprofessionellen Austauschs wird ein individueller Therapieplan für Herrn Mustermann erstellt. Die Untersuchungen bestätigen einen Bänderriss infolge der Patellaluxation, der operativ versorgt werden muss. Eine integrierte KI hat die CT-Bilder bereits analysiert und die relevanten Befunde visuell hervorgehoben.&nbsp;</p><p>Zudem wird eine leichte Gehirnerschütterung diagnostiziert. Da Herr Mustermanns Allgemeinzustand stabil ist, wird er zur Schonung nach Hause entlassen. Die Knieoperation ist für die Folgewoche geplant und wurde in Abstimmung mit einer orthopädischen Fachpflegekraft terminiert. Noch am selben Tag erhält Herr Mustermann per E-Mail die Terminbestätigung sowie eine persönliche Begrüßung und erste Informationen zu seinem Aufenthalt. Gleichzeitig erhält er Zugangsdaten für sein digitales Patientenportal.&nbsp;</p><h3>Kapitel 3: Vorbereitungen&nbsp;</h3><p>Mit seinen Zugangsdaten loggt sich Herr Mustermann in die Plattform ein. Dort kann er bereits vor dem Klinikaufenthalt verschiedene Services nutzen:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="ed83ee000966a01791a24edb437e3c0d9">tagesaktuelle OP-Hinweise abrufen (z.B. zur Ernährung)</li><li data-list-item-id="eec10a087aec7acac3e6346a2fc5e2df8">medizinische Unterlagen hochladen oder mit der elektronischen Patientenakte verknüpfen</li><li data-list-item-id="e65363be880f3309ece07feaddec7a7b4">Angaben zu Vorerkrankungen und Kontaktpersonen hinterlegen</li><li data-list-item-id="e366d69766f0818d7b3de61c05a0ad139">Informationsmaterialien einsehen und Fragen per Chatbot stellen</li><li data-list-item-id="e59aac66b3685b7eb7e24f2a98f5cef9f">Behandlungs- und Anästhesieaufklärung per Videoanruf durchführen und digital unterzeichnen</li><li data-list-item-id="ebcff49185d62654bc99d26cf109ee12b">Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner sowie Angebote der Klinik kennenlernen</li><li data-list-item-id="e3e83bb13bd0d03f3e729cb732b25b15f">Menüauswahl treffen und Wahlleistungen buchen</li><li data-list-item-id="e772d2dffcb8554441b391b8bfccbb8ec">OP-Termine verwalten&nbsp;<br>&nbsp;</li></ul><h3>Kapitel 4: Der Krankenhausaufenthalt&nbsp;</h3><p>Am Tag der OP wird Herr Mustermann von einem Angehörigen in die Klinik begleitet. Um den Aufnahmeprozess so angenehm wie möglich zu gestalten, hat er vorab per E-Mail und App eine Mitteilung über den Self-Check-in erhalten. Dieser kann bequem über das eigene Smartphone oder über ein Check-in-Terminal im Eingangsbereich erfolgen. Mittels Ausweises und elektronischer Gesundheitskarte identifiziert sich Herr Mustermann und erhält sein Patientenarmband.&nbsp;</p><p>Da alle administrativen Schritte bereits im Vorfeld abgeschlossen wurden, kann Herr Mustermann direkt zur chirurgischen Station 1a gehen. Dort wird er herzlich vom Pflegepersonal empfangen und auf sein Zimmer begleitet. Als ihm auffällt, dass er seinen Bademantel vergessen hat, bestellt er unkompliziert einen neuen über das Patienten-Tablet.&nbsp;<br>Bis zur OP-Vorbereitung nutzt Herr Mustermann das digitale Entertainment-Angebot. Die vorherige Kommunikation mit seiner Operateurin hat viele seiner Fragen geklärt. 30 Minuten vor Beginn wird er vorbereitet. Dank des digitalen Behandlungsplans konnten bereits alle Materialien im OP bereitgestellt werden.&nbsp;</p><p>Die Identifikation vor der OP erfolgt per Armband-Scan. Nach einem kurzen Gespräch mit dem Anästhesisten beginnt der Eingriff. Während der Operation werden alle Vitaldaten in Echtzeit überwacht. Bei einer ungewöhnlichen anatomischen Situation holt sich der behandelnde Arzt per Video eine Expertenmeinung ein. Nach der OP werden alle Daten automatisch archiviert. Im Aufwachraum sorgen digitale Sensoren für eine kontinuierliche Überwachung der Vitalwerte. Vor der Verlegung auf Station wird Herr Mustermann über den Verlauf informiert. Der Transfer wird ebenfalls per Armband-Scan dokumentiert.&nbsp;</p><p>Auf Station begleitet das Pflegepersonal die Mobilisation, überprüft Verband und Vitalzeichen und passt die Schmerztherapie an. Ein intelligentes System erkennt Auffälligkeiten frühzeitig. Bedürfnisse kann Herr Mustermann direkt über den Patientenbildschirm an die Pflege melden. Die Pflegekräfte dokumentieren ihre Maßnahmen per Sprachsteuerung. Noch am selben Tag startet die Physiotherapie, unterstützt durch eine Übungs-App für zu Hause.&nbsp;</p><p>Am Folgetag wird die Entlassung vorbereitet. Der Arztbrief wird automatisch erstellt und von der Ärztin freigegeben. Herr Mustermanns Ehemann wird per SMS über den Entlasszeitpunkt informiert. Bei der Verabschiedung erhält Herr Mustermann Hinweise zur Wundheilung und Zugang zu weiteren Informationen über die Klinik-App. Da sein Hausarzt Teil der integrierten Gesundheitsregion ist, kann er nahtlos auf alle Behandlungsdaten zugreifen und die Nachsorge übernehmen.&nbsp;</p><h3>Kapitel 5: Perspektiven der Mitarbeitenden: Ärztinnen und Ärzte und Pflege im Smart Hospital&nbsp;</h3><p>Die digitale Transformation verändert nicht nur die Patientenerfahrung, sondern hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf den Arbeitsalltag der Mitarbeitenden. Insbesondere Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte profitieren von smarter Unterstützung, die ihnen wieder mehr Zeit für das Wesentliche gibt: die Zuwendung zu den Patientinnen und Patienten.&nbsp;</p><p>Für Ärztinnen und Ärzte bedeutet die Integration digitaler Systeme eine spürbare Entlastung bei administrativen Tätigkeiten. Die automatisierte Dokumentation medizinischer Maßnahmen, das Clinical Decision Support System (CDSS) und die strukturierte Verfügbarkeit aller relevanten Informationen ermöglichen eine fundierte Entscheidungsfindung – ohne zeitraubende Recherche. Befunde, Laborwerte und Bilddaten stehen konsolidiert und strukturiert zur Verfügung, sodass sich Ärztinnen und Ärzte auf das medizinisch Wichtige konzentrieren können. Die Kommunikation im Behandlungsteam wird durch digitale Tools erleichtert, interprofessionelle Zusammenarbeit gestärkt. So gewinnen Ärztinnen und Ärzte Zeit, um sich intensiver mit ihren Patientinnen und Patienten auszutauschen und individuelle Therapieentscheidungen zu treffen.&nbsp;</p><p>Auch für Pflegekräfte bedeutet die Digitalisierung einen echten Fortschritt. Viele Routineprozesse – wie die Vitalzeichenkontrolle oder Dokumentation – erfolgen teilautomatisiert und sprachgesteuert. Informationen über Patientinnen und Patienten sind direkt am Bett digital abrufbar, wodurch Doppelungen, Laufwege und Papierarbeit reduziert werden. Unterstützt durch sensorbasierte Frühwarnsysteme und mobile Endgeräte kann die Pflege schneller reagieren und mehr Zeit in persönliche Betreuung investieren. Zudem wird durch die digitale Erfassung aller pflegerischen Maßnahmen auch deren Sichtbarkeit und Relevanz im interprofessionellen Team gestärkt.&nbsp;</p><p>Darüber hinaus schaffen digitale Schulungsangebote, Wissensdatenbanken und Kommunikationsplattformen neue Möglichkeiten der kontinuierlichen Weiterbildung und Vernetzung. Die Mitarbeitenden werden so zu aktiven Mitgestalterinnen und Mitgestaltern der digitalen Transformation – unterstützt durch eine lernorientierte, partizipative Unternehmenskultur, die Innovation ermöglicht und Sicherheit im Wandel gibt.&nbsp;</p><h2>Abschließende Gedanken&nbsp;</h2><p>Wir blicken stolz auf die Entwicklung von Sana zurück – ein Weg, der geprägt ist von mutigen Schritten in Richtung Digitalisierung, Vernetzung und Innovation. Diese Transformation ist keine leichte Aufgabe, aber sie eröffnet uns die Chance, die Gesundheitsversorgung von morgen aktiv zu gestalten: smarter, effizienter und vor allem konsequent patientenzentriert.&nbsp;<br>Digitalisierung ist für uns kein Selbstzweck, sondern Mittel zum Zweck: Sie schafft Raum für mehr Zeit mit den Patientinnen und Patienten, entlastet Mitarbeitende und macht Abläufe sicherer und transparenter. Doch Technologie allein reicht nicht – es sind die Menschen, ihr Engagement und ihre Offenheit für Neues, die diesen Wandel lebendig machen.&nbsp;<br>Gemeinsam haben wir in den letzten Jahren viel erreicht. Doch die digitale Reise ist noch lange nicht zu Ende. Jetzt geht es darum, das Erreichte weiter auszubauen, neue digitale Möglichkeiten mutig zu nutzen und Prozesse noch stärker zu vernetzen. So schaffen wir eine Gesundheitswelt, die allen zugutekommt – Patientinnen und Patienten, Mitarbeitenden und der gesamten Gemeinschaft.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h2>Autorin: Stefanie Kemp&nbsp;</h2><p><img class="image-style-align-left" style="width:200px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8d3e1d24-93f8-41c4-bfaa-7bce9219cdb9/500_ka-sv-24578_01_original.jpg?x=1779350659825" width="200" alt="Stefanie Kemp, Vorstandsmitglied der Sana Kliniken AG, Chief Transformation Officer (CTO)">Ihre berufliche Laufbahn begann die 1963 geborene Stefanie Kemp als Kinderkrankenpflegerin. Vor über 35 Jahren wechselte sie dann über die Pharmabranche in den Bereich der Informations-Technologie – sowohl auf Lieferanten- als auch auf Anwenderseite. 2011 erhielt Stefanie Kemp den „Global Exchange Award“ und wurde als „CIO des Jahres“ ausgezeichnet. Nach Stationen bei RWE/innogySE und Lowell gründete sie 2019 ihr eigenes Unternehmen. Von 2020 bis 2022 leitete sie die Geschäfte für das Technologieunternehmen Oracle in Deutschland. Stefanie Kemp führt seit dem 1. September 2022 als Chief Transformation Officer (CTO) das Vorstandsressort Transformation der Sana Klinken AG. In dieser Funktion treibt sie die Weiterentwicklung des Konzerns zum integrierten Gesundheitsdienstleister voran.&nbsp;<br>&nbsp;</p><h2>Literatur&nbsp;</h2><ul><li data-list-item-id="e63de696c381407b8bf5b73bd9d0b47e9">Birkinshaw J, Gibson C (2004) Building Ambidexterity Into an Organization. Harvard Business Review</li><li data-list-item-id="ea6b1d6a493e4dfe772162867e5bf42ea">Edmondson AC (2004) Learning from Failure in Health Care: Frequent Opportunities, Pervasive Barriers In: Quality and Safety in Health Care 13(2), ii3–ii9</li><li data-list-item-id="e60bf3128632e8d09b7858d513eb267e7">Kane GC et al. (2015) Strategy, Not Technology, Drives Digital Transformation. MIT Sloan Management Review</li><li data-list-item-id="e7eebb25e480008c2f82bcd13ac5b96f2">Schein EH (2010) Organizational Culture and Leadership. (4th ed.)</li><li data-list-item-id="ec59383e41bb29a5deadc691f61c55c53">Westerman G, Bonnet D, McAfee A (2014) Leading Digital: Turning Technology Into Business Transformation&nbsp;</li></ul>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,50jahre,buch,Kemp,Stefanie Kemp,Gastbeitrag]]></category>
            <pubDate>Wed, 18 Mar 2026 16:13:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/8d3e1d24-93f8-41c4-bfaa-7bce9219cdb9/500_ka-sv-24578_01_original.jpg?76030" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/8d3e1d24-93f8-41c4-bfaa-7bce9219cdb9/500_ka-sv-24578_01_original.jpg?76030</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/8d3e1d24-93f8-41c4-bfaa-7bce9219cdb9/ka-sv-24578_01_original.jpg?76030</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Stefanie Kemp, Vorstandsmitglied der Sana Kliniken AG, Chief Transformation Officer (CTO)]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Stefanie Kemp, Vorstandsmitglied der Sana Kliniken AG, Chief Transformation Officer (CTO)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Krankenhäuser wie die Sana-Kliniken sind Rückgrat und Stabilitätsanker</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/krankenhaeuser-wie-die-sana-kliniken-sind-rueckgrat-und-stabilitaetsanker/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/krankenhaeuser-wie-die-sana-kliniken-sind-rueckgrat-und-stabilitaetsanker/</guid><pp:caseid>739534</pp:caseid><pp:subtitle>Thomas Lemke im Interview mit Klaus Holetschek, CSU-Fraktionschef im Bayerischen Landtag und ehemaliger Gesundheitsminister im Freistaat Bayern</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Thomas Lemke: </strong>Herr Holetschek, die Sana-Kliniken sind eine der größten privaten Klinikgruppen in Deutschland – mit einem starken Schwerpunkt auch in Bayern. Welche Rolle spielen solche Träger Ihrer Meinung nach im Gesundheitswesen?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Die Sana-Kliniken übernehmen eine zentrale Rolle, gerade in Regionen, in denen die medizinische Versorgung unter Druck geraten ist. Sie tragen wesentlich dazu bei, die stationäre Versorgung in der Fläche zu sichern. Wir brauchen eine gute Mischung aus öffentlichen, freigemeinnützigen und privaten Trägern, denn letztlich zählt, dass die Versorgung für die Menschen vor Ort gesichert ist – und zwar qualitativ hochwertig, wohnortnah und nachhaltig.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke:</strong> Kritiker werfen privaten Klinikträgern manchmal vor, wirtschaftliche Interessen vor Patientenwohl zu stellen. Wie bewerten Sie das?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek:</strong> Ich halte nichts von ideologischen Grabenkämpfen. Entscheidend ist die Qualität der Versorgung, nicht die Trägerform. Viele private Häuser – auch Sana – leisten hervorragende Arbeit, investieren in Infrastruktur, Digitalisierung und Personalentwicklung. Sie sind Rückgrat und Stabilitätsanker. Wenn wir über moderne Versorgungslandschaften sprechen, dann müssen wir alle Beteiligten an den Tisch holen. Es geht um Verantwortung und die übernehmen viele private Träger sehr bewusst. Entscheidend ist, dass Patienten gut versorgt werden und letztendlich darf die Rendite natürlich nicht das zentrale Element sein, bei allem Verständnis für unternehmerische Bedürfnisse zum Beispiel von iMVZ.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke:</strong> Sie haben die Krankenhausreform der vorherigen Bundesregierung wiederholt kritisiert. Wo sehen Sie die größten Schwächen?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Die damalige Reform war in weiten Teilen ein kalter Strukturwandel. Kliniken wurden faktisch in die Insolvenz gedrängt. Besonders für den ländlichen Raum oder auch die freigemeinnützigen Träger ist die Situation dramatisch. Dass wir Reformen brauchen, ist unbestritten. Aber sie müssen Verbesserungen bringen, nicht Verschlechterungen. Und vor allem müssen die Länder stärker eingebunden werden. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken hat diese Kritik aufgegriffen und ist auf die Länder zugegangen. Das finde ich gut. Jetzt müssen wir das umsetzen, was im Koalitionsvertrag vereinbart wurde. Zügige und praktikable Lösungen sind gefragt, denn unsere Kliniken brauchen Planungssicherheit.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke:</strong> Wo sehen Sie noch Handlungsbedarf?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Wichtig bleibt, dass die Vorhaltevergütung nochmal einem Praxis-Check unterzogen wird. Auch mit Maßnahmen zum Bürokratieabbau sollte sofort begonnen werden. Die aktuelle Eskalation im Nahen Osten zeigt außerdem, wie wichtig es ist, medizinische Versorgung als Teil der nationalen Sicherheitsarchitektur zu denken. Deswegen brauchen wir klare gesetzliche Standards und gezielte Investitionen, um die Resilienz unserer Kliniken auch im Krisenfall zu sichern.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke:</strong> In Bayern betreibt Sana Kliniken unter anderem in Coburg, Lichtenfels, Hof, Cham, Pegnitz, Rummelsburg und München Wie wichtig ist deren Präsenz aus regionalpolitischer Sicht?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Enorm wichtig. Diese Häuser sichern nicht nur die medizinische Versorgung, sondern sind auch Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber vor Ort. Wenn wir solche Kliniken verlieren, trifft das nicht nur Patienten, sondern ganze Regionen. Gerade in Bayern mit seinen vielen ländlichen Gebieten ist das Thema flächendeckende Gesundheitsversorgung existenziell. Deshalb haben wir als CSU auch so vehement gegen eine auf reine Zentralisierung ausgerichtete Krankenhauspolitik des Bundes gekämpft.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke:</strong> Die medizinische Versorgung auf dem Land hängt aber nicht nur von Kliniken ab, sondern auch von der ambulanten Versorgung.&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Richtig! Deshalb müssen wir auch bei der Krankenhausreform die ambulante Versorgung immer mitdenken. Wir brauchen mehr Ärztinnen und Ärzte. Genau deshalb halte ich unsere bayerische Landarztquote, aber auch die Niederlassungsprämie oder die Medizinstipendien auch im europäischen Ausland für wichtig. Sie sorgen dafür, dass Hausärzte, Fachärzte und Kinderärzte in den Regionen arbeiten, in denen sie besonders gebraucht werden. Gerade die ambulante Versorgung ist das Rückgrat der medizinischen Betreuung vor Ort.&nbsp;<br>Thomas Lemke: Wie funktioniert das Stipendienprogramm im EU-Ausland?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Wer gefördert wird, verpflichtet sich, nach dem Studium mindestens zehn Jahre in Bayern zu arbeiten. Es gibt bis zu 10.000 Euro pro Semester für Studiengebühren an EU-Hochschulen wie Krems, Salzburg oder Split. Das ist für viele eine enorme finanzielle Entlastung. Und es bietet den Studierenden Planungssicherheit, weil sie genau wissen, wo sie später gebraucht werden. Damit geben wir jungen Menschen die Chance auf einen Studienplatz und sichern uns gleichzeitig die Versorgung vor Ort. Das ist für mich eine echte Win-Win-Situation. Übrigens sind 10% der Plätze für angehende Fachkräfte in der Kinder- und Jugendpsychiatrie reserviert. Das ist ein ganz gezielter Beitrag gegen den akuten Nachwuchsmangel in diesem sensiblen Bereich.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke: </strong>Reicht das, um den Ärztemangel zu stoppen?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek:</strong> Es ist ein großer Schritt, aber das beste Rezept gegen Ärztemangel sind mehr Studienplätze. Bayern hat bereits 2.700 zusätzliche Medizin-Studienplätze geschaffen. Das Stipendienprogramm ergänzt diese Offensive. Klar ist aber auch: Alle Bundesländer müssen mitziehen, sonst bekommen wir das Problem nicht gelöst. Es darf nicht sein, dass sich Einzelne aus der Verantwortung ziehen.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke:</strong> Sie betonen die Bedeutung des Föderalismus. Warum ist aus Ihrer Sicht die Krankenhausplanung Ländersache?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek:</strong> Weil nur die Länder wissen, was vor Ort gebraucht wird. Zentralistische Vorgaben gehen oft an der Realität vorbei. Subsidiarität ist kein Selbstzweck, sondern ein Prinzip, das der Lebenswirklichkeit der Menschen gerecht wird. Bayern etwa hat in den letzten Jahren Milliarden investiert, um Strukturen zu erhalten, auch in Zusammenarbeit mit Trägern wie Sana. Diese Handlungsspielräume dürfen uns nicht genommen werden.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke:</strong> Die Sana-Kliniken stehen für Innovation und Digitalisierung. Wie wichtig sind moderne Technologien für die Zukunft der Versorgung?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Digitalisierung ist für mich kein Selbstzweck, sondern ein Hebel, um Versorgung zu verbessern. Telemedizin, digitale Patientenakten, KI in der Diagnostik: all das kann helfen, Ressourcen effizienter zu nutzen und die Qualität zu steigern. Sana ist hier gut aufgestellt. Aber auch hier gilt: Wir brauchen die richtigen politischen Rahmenbedingungen, etwa durch Investitionsprogramme für Digitalisierung.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke:</strong> Lassen Sie uns über ein anderes wichtiges Thema sprechen: die Kindergesundheit. Sie haben einen „Pakt für Kindergesundheit“ angestoßen. Was steckt dahinter?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Kindergesundheit ist für mich Zukunftsvorsorge. Wenn wir heute in gesunde Lebensbedingungen unserer Kinder investieren, legen wir den Grundstein für eine starke, widerstandsfähige Gesellschaft von morgen. Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie verletzlich Kinder und Jugendliche sind – psychisch wie physisch. Wir brauchen deshalb einen echten Paradigmenwechsel: Mehr Prävention, Gesundheitsbildung in Schulen, mehr Bewegung und psychologische Angebote, gerade in der Fläche. Deshalb haben wir im Juni 2025 den Pakt für Kindergesundheit geschlossen. Ich freue mich, dass bereits viele namhafte Partner dabei sind. Jetzt gilt es, die Ziele des Pakts auch in Maßnahmen umzusetzen. Hierzu haben wir im Bayerischen Landtag einen Antrag eingebracht.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke: </strong>Was ist die Stoßrichtung?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Ihre medizinische Versorgung muss eigenständig gedacht werden. Wir brauchen zum Beispiel endlich eine bedarfsgerechte Anpassung der Gebührenordnung für Ärzte und eine Stärkung der kinder- und jugendärztlichen Versorgung. Steigende Zahlen chronischer Erkrankungen, Bewegungsmangel, psychische Belastungen und ungesunde Ernährung bei Kindern und Jugendlichen sind alarmierende Entwicklungen. Kindergesundheit darf kein Randthema sein, sondern muss im Zentrum unserer gesundheitspolitischen Entscheidungen stehen. Mehr Prävention, mehr Gesundheitsbildung, bessere Versorgungsstrukturen – das ist der Weg zu starken, gesunden Kindern. In den bayerischen Grundschulen haben wir zum Beispiel eine Bewegungs-Halbestunde eingeführt. Auch die Sana-Kliniken könnten hier als Partner agieren, etwa durch Präventionsprojekte oder Kooperationen. Gesundheit fängt nicht erst im Krankenhaus an.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke: </strong>Und auf Bundesebene?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Ein schwerer Fehler des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes der Ampel ist es, Hybrid-DRGs für Behandlungen von Kindern und Jugendlichen auszuschließen. Das sind Vergütungs-Fallpauschen, die unabhängig davon gezahlt werden, ob eine Leistung ambulant oder stationär erbracht wird. Seit Jahren steigt die Zahl ambulanter Operationen, die niedergelassene Kinderchirurginnen und -chirurgen in ihren Praxen durchführen. Diese Entwicklung wird durch das Gesetz zurückgeworfen. Dabei würden Hybrid-DRGs eine große Chance für schwerpunktpädiatrische Praxen bedeuten, in Zukunft auch komplexe Leistungen unabhängig von einer Klinik anzubieten. CDU/CSU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag daher zu Recht vereinbart, diesen Fehler der Ampel zu korrigieren. Im Interesse aller muss dies nun rasch geschehen!&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke:</strong> Auch die Pflege steht unter großem Druck. Wie können sich Kliniken wie Sana hier einbringen?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Pflege ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Träger wie Sana können durch innovative Konzepte, Digitalisierung, gezielte Fachkräftegewinnung und nicht zuletzt verlässliche Dienstpläne viel bewirken, etwa durch geschulte Pflegekräfte für demente Patienten oder Menschen mit Behinderung. In Bayern haben wir zum Beispiel das Programm „Gute Pflege. Daheim in Bayern“ und nicht zuletzt die Springerpools, die Leiharbeit eindämmen und damit ein wichtiger Baustein für mehr Gesundheit und Zufriedenheit des Pflegepersonals sind. Sie stehen für verlässliche Ruhezeiten und Dienstpläne und verbessern damit die vielfach kritisierten Rahmenbedingungen in der Pflege. Das kann Modellcharakter für Deutschland haben.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke:</strong> Wo sehen Sie weitere Stellschrauben?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Die Politik muss die richtigen Rahmenbedingungen schaffen: Entlastung für pflegende Angehörige, echte Wertschätzung, Bürokratieabbau. Im Koalitionsvertrag haben wir eine Pflegereform vereinbart, in der auch die sektorenübergreifende pflegerische Versorgung und die Übernahme von Modellprojekten von Bedeutung sind, zum Beispiel „stambulant“. Für mich ist klar: Um diese Schicksalsfrage unserer Gesellschaft zu lösen, brauchen wir diese große Pflegereform. Ich bin gespannt auf die Vorschläge der Bund-Länder-Kommission zur Zukunft der Pflegeversicherung, die wir ebenfalls im Koalitionsvertrag vereinbart haben.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke: </strong>Die Pflegeversicherung ist nicht der einzige Brennpunkt unseres Gesundheitssystems. Auch die Krankenkassen stehen unter Druck.&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Auch hier müssen und werden wir die überfälligen Strukturreformen angehen, damit das Leistungsversprechen der GKV auch in Zukunft eingelöst wird. Wenn den Krankenkassen bis zu 12 Milliarden Euro fehlen, ist klar: Wir müssen jetzt handeln, denn die Sozialabgaben drohen aus dem Ruder zu laufen. Wir müssen die Beiträge um die 40% stabilisieren. Sonst sind nicht nur Arbeitsplätze und der wirtschaftliche Wohlstand, sondern der soziale Frieden in unserem Land gefährdet. Es braucht jetzt eine Politik, die priorisiert, fokussiert und den Sozialstaat zukunftsfest erneuert – weg von der „Lieferando-Mentalität“, wieder mehr selbst anpacken und machen.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke: </strong>Welche Rolle spielen die versicherungsfremden Leistungen?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek:</strong> Eine leider oftmals unterschätzte. Versicherungsfremde Leistungen sind Ausgaben, die von den gesetzlichen Krankenkassen oder der Pflegeversicherung getragen werden, obwohl sie eigentlich gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind, zum Beispiel familienpolitische Leistungen, beitragsfreie Mitversicherung oder Leistungen für Bürgergeldempfänger. Diese Belastungen gehören in den Bundeshaushalt, nicht in die Beitragskalkulation nur der gesetzlich Versicherten. Wir waren uns in den Koalitionsverhandlungen einig, dass versicherungsfremde Leistungen künftig aus Steuermitteln finanziert werden sollen. Das wäre ein erster, wichtiger Schritt zur Entlastung der Beitragszahler. Das müssen wir jetzt gemeinsam als Koalition umsetzen, noch in diesem Jahr.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke: </strong>Also richten Sie Ihre Forderung primär an den Bund?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek:</strong> Gerade im Gesundheitsbereich ist vieles durch Bundesvorgaben geregelt. Änderungen der maßgebenden Regelungen können nur auf Bundesebene vorangebracht werden. Das, was wir aber tun können, tun wir! Wenn wir das Gesundheitssystem dauerhaft stabilisieren wollen, müssen wir ehrlich bilanzieren. Es kann nicht sein, dass die Krankenkassen durch versicherungsfremde Leistungen an den Rand der Zahlungsunfähigkeit geraten, während der Staat sich aus der Verantwortung stiehlt. Gerade in Zeiten wachsender Herausforderungen – Stichwort Demografie oder medizinischer Fortschritt – brauchen wir eine faire Lastenverteilung. Dazu gehört ein verlässlicher und angemessener Bundeszuschuss. Auch die Krankenkassen müssen aber liefern: Effizienzreserven heben, Digitalisierung vorantreiben, Doppelstrukturen abbauen. Es kann nicht sein, dass wir über Milliardendefizite reden, aber gleichzeitig fast 100 gesetzliche Kassen mitfinanzieren.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke: </strong>Sie haben in Ihrer Amtszeit als Minister ein Gesundheitssystem im Krisenmodus erlebt. Was haben wir aus der Pandemie gelernt?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Dass wir besser vorbereitet sein müssen. Der Föderalismus war in der Pandemie ein Vorteil, denn Länder wie Bayern konnten schnell reagieren. Wir brauchen resiliente Strukturen, die im Krisenfall greifen, etwa bei Bevorratung, Patientenverteilung oder Krisenlogistik. In Bayern haben wir beispielsweise mit dem Pandemie-Zentrallager eine strategische Reserve für sechs Monate geschaffen. Wir müssen weiter daran arbeiten, das System krisenfest zu machen. Auch hier haben Klinikträger wie Sana eine wichtige Rolle. Ich kann mir gut vorstellen, sie systematisch in Katastrophenschutzkonzepte einzubinden, gerade wenn sie überregional aufgestellt sind.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke:</strong> Wie sehen Sie die Rolle der privaten Kliniken in der langfristigen Stabilität des Systems?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Wir werden nur mit einem starken, vielfältigen Kliniksektor die Zukunft meistern. Das bedeutet auch: private Träger wie Sana gezielt einzubinden. Unser Gesundheitssystem braucht keine ideologischen Debatten, sondern pragmatische Lösungen.&nbsp;</p><p><strong>Thomas Lemke: </strong>Zum Abschluss: Was wünschen Sie sich für das Gesundheitswesen in Deutschland – sagen wir bis 2030?&nbsp;</p><p><strong>Klaus Holetschek: </strong>Ein stabiles, regional differenziertes Versorgungssystem, das auf Qualität, Menschlichkeit und Innovation setzt. Weniger Bürokratie, mehr Patientenorientierung. Und ein echter Schulterschluss zwischen der Politik, den im Gesundheitswesen Tätigen und der Gesellschaft. Die Sana-Kliniken können und sollen dabei eine tragende Rolle spielen, als Versorger, Arbeitgeber und Innovationsmotor. Wenn uns das gelingt, haben wir viel gewonnen.&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><h2>Prof. Klaus Holetschek&nbsp;</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="width:200px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a3520777-d81f-43d2-9748-767848d379d2/500_klausholetschek.jpg?x=1780922628696" alt="Klaus Holetschek, Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag" width="200">Klaus Holetschek, geboren 1964 in Landshut, wohnhaft im Allgäu, ist seit 2023 Vorsitzender der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Von 2021 bis 2023 war er Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege, zuvor Staatssekretär, zuerst im Bau-, dann im Gesundheitsministerium. Von 2018 bis 2020 war er Bürgerbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung.&nbsp;</p><h2>Thomas Lemke&nbsp;</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="width:200px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/5dff0e9d-df42-4dad-9911-61e6709e04c6/500_thomaslemke.jpg?x=1780922479075" alt="Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)" width="200">Thomas Lemke, geboren 1969, ist seit 2017 Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG. Der Diplom-Kaufmann studierte Betriebswirtschaftslehre an der Technischen Universität Berlin und begann seine Karriere als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer bei einer internationalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. 2006 trat er in den Vorstand der Sana Kliniken AG ein, zunächst als Finanzvorstand. Neben seiner Tätigkeit als CEO ist er seit 2017 Vizepräsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,50jahre,buch]]></category>
            <pubDate>Tue, 17 Mar 2026 17:19:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/5dff0e9d-df42-4dad-9911-61e6709e04c6/500_thomaslemke.jpg?90222" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/5dff0e9d-df42-4dad-9911-61e6709e04c6/500_thomaslemke.jpg?90222</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/5dff0e9d-df42-4dad-9911-61e6709e04c6/thomaslemke.jpg?90222</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Depression verstehen: Ein multiprofessioneller Blick auf eine komplexe Erkrankung</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/depression-verstehen-ein-multiprofessioneller-blick-auf-eine-komplexe-erkrankung/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/depression-verstehen-ein-multiprofessioneller-blick-auf-eine-komplexe-erkrankung/</guid><pp:caseid>734577</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Depression stellt das Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Eine patientenzentrierte Versorgung im Netzwerk bündelt viele Perspektiven, verbindet ambulante und stationäre Angebote, stärkt die Zusammenarbeit der Berufsgruppen und macht Gesundheitsnetzwerke zu einem entscheidenden Lösungsansatz.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Gerne unterstützen wir Sie bei weiterführenden Recherchen, koordinieren auf Wunsch Experten-Statements oder stellen für ein Interview den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</strong></p><p>&nbsp;</p><h2><span>Früherkennung: Hausarztpraxis hat Schlüsselfunktion</span></h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/749a765c-9563-445a-b430-1d493e23bd65/800_260302claudiabitterlich.jpg?x=1772447337012" alt="Dr. med. Claudia Bitterlich, Allgemeinmedizinerin aus Altenburg" width="300" height="auto">Expertin:&nbsp;Dr. med. Claudia Bitterlich, Allgemeinmedizinerin aus Altenburg</strong></span></p><p><span>Hausärztinnen und Hausärzte sind oft die ersten, die seelische Veränderungen wahrnehmen. Als vertraute Ansprechpersonen übernehmen sie wichtige Funktionen: Sie hören zu, klären ab und begleiten ihre Patientinnen und Patienten Schritt für Schritt – bis hin zu Diagnostik und Therapie. Im Sana Netzwerk steht dabei immer der Mensch im Mittelpunkt, nicht nur das Krankheitsbild.&nbsp;</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/749a765c-9563-445a-b430-1d493e23bd65/260302claudiabitterlich/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Was, wenn es keine „klassische“ Depression ist?</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/800_ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz.jpg?x=1772206070727" alt="Dr. med. Alexander Reinshagen" width="300" height="auto"><span><strong>Experte:&nbsp;</strong></span><strong>Dr. med. Alexander Reinshagen, Neurologe aus Borna</strong></p><p>Anhaltende Müdigkeit, fehlender Antrieb und emotionale Tiefs können Anzeichen einer Depression sein. Doch nicht immer liegt die Ursache ausschließlich im seelischen Bereich. Gerade bei jüngeren Patientinnen können solche Symptome auch Ausdruck neurologischer oder internistischer Erkrankungen sein – etwa einer Hashimoto-Thyreoiditis oder entzündlicher Prozesse im Gehirn.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/db7aa27f-e22b-4daa-b2d4-6cb77929f864/ll-2019086-reinshagen-alexander-quer1copyrobinkunz/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Was ist noch normal? Was ist krank?</h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:303/auto;width:303px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9994b946-81de-4261-b1eb-5c02a29e376f/800_lsk_noackmargrit_01-3.jpg?x=1772447351259" alt="Margrit Noack" width="303" height="auto">Expertin:&nbsp;</strong></span><strong>Margrit Noack, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie aus Hoyerswerda</strong></p><p>Depression macht Angst, nicht nur durch das Leiden selbst, sondern durch die Unsicherheit. Was ist noch normal? Was ist krank? Und was heißt das für mich? Die Psychiatrie setzt genau hier an. Sie ordnet ein, grenzt ab und schafft medizinische Klarheit, wo diffuse Symptome und Selbstzweifel dominieren. Medikamente sind dabei kein Allheilmittel, sondern Teil eines sorgfältigen Abwägens.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9994b946-81de-4261-b1eb-5c02a29e376f/lsk_noackmargrit_01-3/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Aus der Spur geraten: So finden Patienten wieder ins Leben</h2><p><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:303/auto;width:303px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9b5f55c6-87cd-4b96-a937-cf5d29b6cf6d/800_img_3414-4.jpg?x=1772538170871" alt="Max Meiburg" width="303" height="auto"><span><strong>Experte:&nbsp;</strong></span><strong>Max Meiburg, Krankenhauspsychologe aus Hoyerswerda</strong></p><p>Psychotherapie unterstützt Menschen mit Depression dabei, Schritt für Schritt wieder handlungsfähig zu werden. Im Mittelpunkt stehen die therapeutische Beziehung, Struktur und das Wiederentdecken eigener Wirksamkeit. Unterschiedliche Therapieansätze helfen, Gedanken, Gefühle und Verhalten besser zu verstehen und neue Wege im Umgang mit Belastungen zu entwickeln.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9b5f55c6-87cd-4b96-a937-cf5d29b6cf6d/img_3414-4/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Traurig, wütend, erschöpft: Wie zeigt sich Depression bei jungen Menschen?&nbsp;</h2><p><span><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/27625a67-1165-41d1-bb0c-186ac94c89ee/800_dsc-1297copyrobinkunz.jpg?x=1772206590164" alt="Symbolbild psychologische Beratung" width="300" height="auto">Expertin:&nbsp;Katy Burdack, Psychologin aus Borna</strong></span></p><p>Reizbarkeit, Leistungsabfall oder körperliche Beschwerden – Depression äußert sich im jungen Alter oft anders als bei Erwachsenen. Umso wichtiger ist eine sorgfältige Diagnostik, die Entwicklungsphase, familiäres Umfeld und mögliche Begleiterkrankungen einbezieht. Es ist wichtig zu wissen, welche Warnsignale man ernst nehmen muss und warum es altersgerechte therapeutische Konzepte braucht.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/27625a67-1165-41d1-bb0c-186ac94c89ee/dsc-1297copyrobinkunz/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><h2>Mehr als nur Endorphine im Körper: Effekte von Sport und Bewegung</h2><p><strong><img class="image_resized image-style-align-left" style="aspect-ratio:300/auto;width:300px;" src="https://content.presspage.com/uploads/2914/526fc2b8-a7c3-46fd-a33d-a4a9c5af2a22/800_260306lukaskraemer.jpg?x=1772800050725" alt="Lukas Krämer, Sporttherapeut aus Borna" width="300" height="auto">Experte: Lukas Krämer, Sporttherapeut aus Borna</strong></p><p>Sport ist längst mehr als ein „guter Tipp“ bei Depressionen. Studien weisen darauf hin, dass regelmäßige körperliche Aktivität Prozesse im Gehirn anstößt, die Stimmung, Antrieb und Belastbarkeit positiv beeinflussen. Gleichzeitig erleben viele Betroffene, dass sich durch sportliche Aktivität ihre Selbstwirksamkeit verbessert und sie ein gestärktes Körpergefühl entwickeln.&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/526fc2b8-a7c3-46fd-a33d-a4a9c5af2a22/260306lukaskraemer/" target="_blank"><span>Foto: Download und Copyright</span></a></p><p>&nbsp;</p><p><i>Symbolbild: Canva / RyanKing999</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Borna,Hoyerswerda,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Mar 2026 08:29:43 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/b1cf3732-dfac-4b95-b351-f515d31efce2/500_260227symbolbilddepression.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/b1cf3732-dfac-4b95-b351-f515d31efce2/500_260227symbolbilddepression.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b1cf3732-dfac-4b95-b351-f515d31efce2/260227symbolbilddepression.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Depression]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Depression]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Einfach mal führen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/einfach-mal-fuehren/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/einfach-mal-fuehren/</guid><pp:caseid>787196</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>In der f&w erklärt Thomas Lemke, CEO der Sana Kliniken AG: Die Belastungsgrenze ist erreicht. Kliniken warten auf klare politische Führung.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2b6886d0-e374-486d-b5a8-50009193e51e/1920_thomaslemke2.jpg?23109"><p>„Einfach mal machen“ – der CDU‑Slogan klingt nach Aufbruch, doch im Gesundheitswesen erleben wir das Gegenteil: Statt Entscheidungen herrschen Kommissionen, statt Führung ein endloses Delegieren, kritisiert Sana-Chef Thomas Lemke. Er fordert Führung, die dem Land endlich erklärt, dass Reformen nur gelingen, wenn alle ihren Beitrag leisten. <br /><br />„Einfach mal machen“ – selten hat ein politischer Slogan so viel versprochen und gleichzeitig so wenig eingelöst. Seit CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann ihn ausgerufen hat, erleben wir kein „Einfach“ und schon gar kein „Machen“, sondern ein hektisches Delegieren und Zaudern. Statt Entscheidungen zu treffen, werden Kommissionen eingesetzt: für den Sozialstaat, für den Bürokratieabbau – und natürlich auch für das Gesundheitswesen. <br /><br />Während Kliniken, Praxen und Pflegeheime im Alltag längst an ihren strukturellen Grenzen arbeiten, werden in Berlin im Wochentakt neue Sparideen in den Raum geworfen – meist ohne Kenntnis der Realität und fast immer zulasten anderer. Ende März richten sich alle Blicke wieder gen Berlin, wenn die Finanzkommission Gesundheit ihre Vorschläge zur Stabilisierung der GKV-Finanzen vorstellt. </p><h2>Kommissionen ersetzen echte Entscheidungen </h2><p>In den Häusern herrscht mittlerweile purer Pragmatismus. Alle wissen: Die Vorschläge werden wehtun – und die Ergebnisse werden keine Überraschungen sein. Wer täglich Versorgung gewährleistet, kennt längst die wunden Punkte des Systems. Die drei großen Stellschrauben sind bekannt: der weltweit einzigartige, maximal überladene Regelleistungskatalog, der unregulierte Zugang ins Gesundheitssystem und der Eigenbeitrag der Versicherten. <br /><br />Doch jede noch so sachliche Reformidee wird sofort skandalisiert. Apotheken, Vertragsärzte, Kliniken, Pharmaunternehmen – jede Gruppe präsentiert reflexartig ihr existenzbedrohendes Einzelschicksal. Und die Politik macht mit. So wird jede notwendige Veränderung zur vermeintlichen Zumutung stilisiert.</p><h2>Belastungsgrenze erreicht: Kliniken warten auf klare politische Führung </h2><p>Aber es braucht jetzt keine Politik, die vor jedem Gegenwind einknickt. Es braucht Führung, die dem Land endlich erklärt, dass Reformen nur gelingen, wenn alle ihren Beitrag leisten. Und zwar ganzheitlich gedacht – nicht sektoral, nicht im Klein-Klein, sondern als gemeinsamer Kraftakt eines Systems, das sich sonst selbst blockiert. <br /><br />Bleibt diese Führung aus, kommt die schlechteste aller Lösungen: pauschale Kürzungen mit dem Rasenmäher. Ein Instrument, das politisch bequem wirkt, aber die Versorgung nachhaltig beschädigt. Ein Gesundheitswesen, das vielerorts heute schon am Rand der Belastbarkeit operiert, würde so in die nächste Krise getrieben. </p><h2>Was die Finanzkommission wirklich ändern muss </h2><p>Und manchmal wären Einsparungen sogar ganz ohne Kommission möglich – indem wir uns schlicht zivilisiert verhalten. Das Berliner „Glatteisdesaster“ hat gezeigt, wie unbedachtes Verhalten binnen Stunden die Fallzahlen explodieren lässt samt millionenschwerer Folgekosten. So stieg allein in einer unserer Berliner Kliniken die Zahl der Frakturen um 100 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Den Appell an gesunden Menschenverstand sucht man in politischen Debatten leider vergeblich. Verständlich: Für Kommissionen lässt er sich schwer auf eine Agenda setzen. <br /><br />Es ist an der Zeit, den Slogan weiterzuentwickeln. Von „Einfach mal machen“ zu „Einfach mal führen“. Führung heißt: Ziele klar benennen, Reformen umfassend denken, Entscheidungen treffen – und sie auch gegen Widerstände umsetzen.</p><p><i><span style="margin:0px;">Dieser Beitrag ist im März 2026 im Fachmagazin </span></i><a href="https://www.bibliomedmanager.de/fw/artikel/gesundheitsreform-2026-gkv-finanzen-fuehrung" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span style="margin:0px;">f&w </span></i></a><i><span style="margin:0px;"> “führen wirtschaften im Krankenhaus” erschienen.</span></i></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag]]></category>
            <pubDate>Thu, 12 Mar 2026 08:53:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/2b6886d0-e374-486d-b5a8-50009193e51e/500_thomaslemke2.jpg?23109" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/2b6886d0-e374-486d-b5a8-50009193e51e/500_thomaslemke2.jpg?23109</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/2b6886d0-e374-486d-b5a8-50009193e51e/thomaslemke2.jpg?23109</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG, Chief Executive Officer (CEO)]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Rückenschmerzen: Fünf Gründe, die einer erfolgreichen Behandlung oft im Weg stehen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-fuenf-gruende-die-einer-erfolgreichen-behandlung-oft-im-weg-stehen/</guid><pp:caseid>738042</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Rückenschmerzen gehören in Deutschland zu den Volkskrankheiten. Mehr als ein Drittel der Erwachsenen und ein Fünftel der Kinder und Jugendlichen sind betroffen. Das führt zu Beunruhigung und Sorgen. Trotz zahlreicher neuer Erkenntnisse aus der Wissenschaft erfahren Betroffene häufig nicht die korrekte Behandlung. Dies sind die häufigsten Gründe dafür.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<h2>1. Einfache Erklärungen für komplexe Gemengelagen</h2><p>Es gibt nicht die eine Erklärung für die Entstehung von Rückenschmerzen. Die häufigsten Ursachen von Rückenschmerzen sind nicht struktureller Natur - kein Bandscheibenvorfall, keine Nervenquetschungen, keine Instabilität. Viele Menschen setzen Schmerzen mit Schaden gleich und suchen die Ursache dort, wo es wehtut. Aus der Schmerzforschung ist jedoch längst bekannt, dass diese vermeintlich nachvollziehbare und einfache Erklärung nicht stimmt.&nbsp;</p><p>Rückenschmerzen entstehen im Normalfall nicht isoliert an der Wirbelsäule, sondern sind oftmals die Folge eines ungesunden und belastenden Lebensstils mit Stress, wenig Belastung und ungesunder Ernährung. Hinzu kommt, dass Befunde auf einem MRT-Bild häufig als sehr einfache Erklärung für langjährige Schmerzen dienen. Doch dies ist in vielen Fällen ein Irrtum. Auf einem MRT-Bild lassen sich auch bei beschwerdefreien Menschen Bandscheibenwölbungen, Bandscheibenvorfälle oder Abnutzungserscheinungen finden.</p><h2>2. Hartnäckige Gesundheitsmythen sorgen für falsches Sicherheitsgefühl</h2><p>Es gibt keine “falsche Haltung”. Auch Sitzen und Heben sind nicht per se schädlich. Es gibt kein ultimatives Übungsprogramm, das in allen Fällen hilft. Viele der Mythen, die sich seit Jahren hartnäckig halten, vermitteln jedoch genau diese Botschaften und damit ein falsches Gefühl von Sicherheit:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="ed5cc4dd829cc07f95da15c6eac354e2d">“Wenn ich meinen Rücken immer gerade halte, bleibe ich schmerzfrei.”</li><li data-list-item-id="ef672f6659262ea6c734d94ef0469b2f6">“Ich brauche nur eine Spritze, dann sind meine Schmerzen weg.”</li><li data-list-item-id="ee4f2ea03224f25d7d28412dea89d5ac3">“Wenn ich mich operieren lasse, ist meine Bandscheibe wieder gesund.”</li></ul><p>Der Fokus auf solche einfachen Erklärungen mit logischer Lösung und sicherem Effekt ist jedoch irreführend. Er lenkt ab von der Tatsache, dass es sich bei Rückenschmerzen um ein multifaktorielles Problem handelt, das sich mit der Zeit und in Abhängigkeit von vielen Faktoren stetig verändert.&nbsp;</p><h2>3. Alltagserfahrungen können täuschen</h2><p>Ein interessantes Phänomen ist auch die eindimensionale Wahrnehmung von Situationen im Alltag:</p><ul><li data-list-item-id="ed864966aa88734b2ff606a533422c507">“Sitzen ist schlecht für meinen Rücken. Das merke ich doch jeden Tag im Büro.”</li><li data-list-item-id="e0ab3d3c020bfe51bef66d18594d92cc7">“Ich darf nicht schwer heben, das spüre ich sofort im Kreuz.”</li></ul><p>In diesen Fällen sind Mythen in Kombination mit einseitig interpretierten Alltagserfahrungen irreführend.&nbsp;</p><p>Richtig ist, dass einseitige Haltung und Belastung, vor allem in Kombination mit Inaktivität, Unbeweglichkeit und Kraftdefiziten, zu muskulären Verspannungen und in der Folge auch zu Rückenschmerzen führen können. Falsch ist die Annahme, dass Rückenschmerzen durch eine bestimmte Sitzhaltung oder “falsches Heben” entstehen.&nbsp;</p><p>Die Ursachen sind in der Regel vielschichtig und vor allem individuell unterschiedlich:</p><ul><li data-list-item-id="ee2a73e592d4560b9ca874653cf16d8c8">Bei einigen Menschen hat beispielsweise die Psyche einen großen Einfluss auf die Entstehung und Aufrechterhaltung von Rückenschmerzen.</li><li data-list-item-id="e9189ef7c1c8242ccf547c563dbfb6aad">Andere haben aufgrund ihres Lebensstils eine Fehlregulation des Stoffwechsels mit Auswirkungen auf Schmerzsymptome.</li><li data-list-item-id="e769aa938bbc26658d27da37577bc6e33">Bei Frauen in den Wechseljahren können sich Rückenschmerzen aufgrund von hormonellen Veränderungen verstärken.</li><li data-list-item-id="e3734ab0e531a75936e7e35699e047e92">Auch die mit einer Schwangerschaft verbundenen Veränderungen und Belastungen können zu Rückenbeschwerden führen.</li><li data-list-item-id="e790ec284fa07e84d4d800227c9ff5a5c">Und bei manchen Patienten kommen viele verschiedene Ursachen zusammen.&nbsp;</li></ul><h2>4. Neue Erkenntnisse haben es schwer</h2><p>Es dauert erstaunlich lange, bis neue wissenschaftliche Erkenntnisse in die Wahrnehmung der breiten Öffentlichkeit gelangen. Der Zusammenhang zwischen Hüftbeweglichkeit und Beschwerden in der Lendenwirbelsäule zum Beispiel ist wissenschaftlich bereits gut untersucht. In der breiten Öffentlichkeit sind diese Erkenntnisse aber noch lange nicht richtig angekommen. Die Kraftverteilung zwischen Hüfte und Rücken beeinflusst die Belastung des Rückens beim Heben und Tragen. Eine verminderte Beweglichkeit in der Hüfte wirkt sich also direkt auf die Kompensationsmuster in der Wirbelsäule aus. Auch die Kraft der hüftumgebenden Muskulatur und der Rückenstrecker beeinflussen die Funktion der Wirbelsäule.&nbsp;</p><p>Damit gibt es weitere positive Hebel für die Vermeidung und Reduzierung von Rückenschmerzen, die bislang wenig bekannt sind:</p><ul><li data-list-item-id="e45fa6f64a776d15365c030184052b0fc">Eine kräftige Hüftmuskulatur führt zu weniger Ausweichbewegungen in der Lendenwirbelsäule.</li><li data-list-item-id="ec1271b9521b8405eff2d689f8ca408c1">Ein starker Rückenstrecker in Kombination mit guter Bauch- und Flankenmuskulatur ermöglicht bessere Bewegungskontrolle und weniger strukturelle Belastung auf die Wirbelsäule im Alltag.</li><li data-list-item-id="e73b8c421b65da2ca8d0244591bce5b08">Ein koordiniertes Zusammenspiel zwischen Hüfte und Rücken ermöglicht effiziente und ökonomische Bewegungsabläufe.</li></ul><p>Aber auch hier gilt: Voraussetzung für eine effektive Behandlung ist die individuelle Untersuchung und ein auf die Befunde abgestimmtes Therapiekonzept. Das Verhältnis zwischen Belastung und Belastbarkeit ist letztendlich entscheidend.&nbsp;</p><h2>5. Verantwortung für sich selbst zu übernehmen ist unbequem</h2><p>Die umfassende Untersuchung mit konservativer Therapie und Umstellung eines ungesunden Lebensstils kostet Zeit und Energie. Viele Patienten scheuen diese Eigenverantwortung und verlassen sich lieber auf Konzepte oder operative Eingriffe, die eine einfache und schnelle Lösung versprechen, ohne eine Veränderung der Lebensgewohnheiten zu fordern.&nbsp;</p><p>Für eine Operation an der Wirbelsäule gibt es klare Indikationen, dazu gehören schwerwiegende neurologische Symptome wie Lähmungserscheinungen oder Blasenstörungen. In allen anderen Fällen sollte eine intensive konservative Therapie inklusive Schmerzmedikamenten, Physiotherapie, Training sowie das Erlernen von Schmerzbewältigungsstrategien an erster Stelle stehen. Wenn sich dadurch keine Linderung erzielen lässt und relevante Kompressionen von Rückenmark und Nerven oder Instabilitäten vorliegen, ist die erneute Prüfung einer OP-Indikation sinnvoll.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/1920_260302sebastiankatscher.jpg?99913"><p><strong>Unsere Experten für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Dr. med. Sebastian Katscher</strong></p><p>Chefarzt Interdisziplinäres Wirbelsäulenzentrum und Neurotraumatologie der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, Facharzt für Chirurgie, Spezielle Unfallchirurgie, Sportmedizin, Orthopädie und Unfallchirurgie&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2dac5dd7-9814-4578-9553-dd706b26adfe/260302sebastiankatscher/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/c00438d3-a541-45fd-a40e-759315f0d085/1920_260302margitgroth.jpg?57807"><p><strong>Margit Groth</strong></p><p>Sportwissenschaftlerin (M.Sc.) der Sana Kliniken Landkreis Leipzig, Schwerpunkte: Medizinische Trainingstherapie; Reha-Lizenz für Orthopädie, Neuroathletiktraining, Functional Training</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/c00438d3-a541-45fd-a40e-759315f0d085/260302margitgroth/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026 bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><span><strong>Weitere Presseinformationen zu Medizin- und Gesundheitsthemen finden Sie in unseren&nbsp;</strong></span><a href="https://www.sana.de/newsroom#pp-headline-7503274"><span><strong><u>Media Kits</u></strong></span></a><span>.</span></p><p><span>Haben Sie spezielle Fragen oder Wünsche?&nbsp;</span><br><span>Gerne stellen wir den Kontakt zu unseren Spezialisten her.</span></p><p><i>Symbolbild: Canva / JackF von Getty Images Signature</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Orthopaedie,Borna]]></category>
            <pubDate>Mon, 09 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/4b92a263-527d-4975-bb33-a8cdc15baf4e/500_260302symbolbilduumlbunghuumlfteundruumlckengruppe.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/4b92a263-527d-4975-bb33-a8cdc15baf4e/500_260302symbolbilduumlbunghuumlfteundruumlckengruppe.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/4b92a263-527d-4975-bb33-a8cdc15baf4e/260302symbolbilduumlbunghuumlfteundruumlckengruppe.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild &amp;Uuml;bung f&amp;uuml;r H&amp;uuml;fte und R&amp;uuml;cken in der Gruppe]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild &amp;Uuml;bung f&amp;uuml;r H&amp;uuml;fte und R&amp;uuml;cken in der Gruppe]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Dirk Hein übernimmt Geschäftsführung der Sana HR Solutions GmbH</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/dirk-hein-uebernimmt-geschaeftsfuehrung-der-sana-hr-solutions-gmbh/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/dirk-hein-uebernimmt-geschaeftsfuehrung-der-sana-hr-solutions-gmbh/</guid><pp:caseid>738069</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="ec57e53f0c024e9c70ebce4d17de452cb">Sana stärkt ihre HR-Servicegesellschaft mit ausgewiesener Transformations- und Digitalisierungsexpertise.</li><li data-list-item-id="e339262dd610c2394a0b43a2fd16e6aba">Dirk Hein startet zum 1. Mai 2026 als Geschäftsführer der Sana HR Solutions GmbH.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Zum 1. Mai 2026 übernimmt Dirk Hein die Geschäftsführung der Sana HR Solutions GmbH. Der erfahrene Finance- und Business-Executive verfügt über eine langjährige internationale Management- und CFO-Erfahrung. In seinen bisherigen Funktionen verantwortete er umfassende Finanz-, HR- und Shared-Service-Organisationen und trieb insbesondere die Automatisierung sowie Digitalisierung von administrativen Prozessen maßgeblich voran.</p><h2>Erfahrene Führungspersönlichkeit mit Transformationskompetenz</h2><p>Dr. Ralph Wiechers, Chief People Officer der Sana Kliniken AG, begrüßt die Besetzung:<br>„Mit Dirk Hein gewinnen wir eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit ausgeprägter Transformations- und Digitalisierungsexpertise. Er verbindet strategischen Weitblick mit operativer Exzellenz und umfassender Erfahrung im Aufbau sowie in der Weiterentwicklung von Shared-Service-Strukturen. Für die Stärkung unserer Sana HR Solutions und die konsequente Digitalisierung unserer HR-Prozesse ist das ein großer Gewinn.“</p><h2>Internationale Managementerfahrung und Digitalisierungsexpertise</h2><p>Dirk Hein war zuletzt als Managing Director und Head of SSC Finance & HR Operations Germany & Alps bei DHL tätig. Dort verantwortete er eine Shared-Service-Organisation mit über 550 Mitarbeitenden, die Services für bis zu 250.000 Beschäftigte in 50 Gesellschaften erbrachte. Unter seiner Führung wurde die Organisation zu einem Digitalisierungszentrum weiterentwickelt – unter anderem durch den Einsatz von mehr als 250 virtuellen Assistenten sowie KI-gestützten Automatisierungslösungen.</p><p>Zuvor hatte der 49-Jährige verschiedene internationale Führungspositionen im Finanzbereich inne, darunter als CFO für DHL Supply Chain in den nordischen Ländern. Er verfügt über umfassende Erfahrung in der strategischen Steuerung komplexer Organisationen und im Aufbau effizienter, skalierbarer Service-Strukturen. Seine finanzwirtschaftliche Expertise verbindet er mit ausgeprägter Transformations- und Digitalisierungskompetenz, insbesondere in Finance und HR.</p><h2>Fokus auf Effizienz, Skalierbarkeit und Mehrwert</h2><p>„Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe bei Sana HR Solutions. Mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem Team effiziente, skalierbare und zukunftsfähige HR-Services zu gestalten – mit klarem Fokus auf Qualität, Digitalisierung und Mehrwert für die Einrichtungen und Mitarbeitenden der Sana“, sagt Dirk Hein.</p><p>Mit dem Eintritt von Dirk Hein setzt Sana ein klares Signal für die konsequente Weiterentwicklung ihrer HR-Serviceorganisation. Im Fokus stehen dabei Prozessqualität, digitale Innovationen und eine enge Verzahnung von HR, IT und operativen Einheiten, um die Sana Kliniken nachhaltig und effizient zu unterstützen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fb6f75e3-f513-4ff3-a4bc-47884e49935a/1920_shsdirkhein.png?24536"><p><i>Dirk Hein&nbsp;übernimmt zum 1. Mai 2026 die Geschäftsführung der Sana HR Solutions GmbH.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fb6f75e3-f513-4ff3-a4bc-47884e49935a/shsdirkhein/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom]]></category>
            <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 13:00:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/fb6f75e3-f513-4ff3-a4bc-47884e49935a/500_shsdirkhein.png?24536" length="0" type="image/png" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/fb6f75e3-f513-4ff3-a4bc-47884e49935a/500_shsdirkhein.png?24536</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/fb6f75e3-f513-4ff3-a4bc-47884e49935a/shsdirkhein.png?24536</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dirk Hein, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der Sana HR Solutions GmbH]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dirk Hein, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der Sana HR Solutions GmbH]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Rückenschmerzen, Osteoporose und Arthrose: Was Frauen in den Wechseljahren wissen müssen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/rueckenschmerzen-osteoporose-und-arthrose-was-frauen-in-den-wechseljahren-wissen-muessen/</guid><pp:caseid>737260</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Der Rückgang von Östrogen spielt eine wichtige Rolle bei Gelenk- und Rückenschmerzen von Frauen in der Peri- und Postmenopause. Wer die Zusammenhänge kennt, kann Beschwerden besser einordnen und gemeinsam mit medizinischem Fachpersonal gezielte Maßnahmen ergreifen, um Schmerzen zu lindern und die Lebensqualität zu erhalten.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Sieben Fakten, die Frauen in den Wechseljahren kennen sollten!</strong></p><p><strong>1. Schmerzen nehmen </strong><span><strong>vor allem in der Menopause</strong></span><strong> zu</strong></p><p>Viele Frauen berichten, dass Rücken- und Gelenkschmerzen besonders in den Wechseljahren oder danach beginnen oder stärker werden. Das ist kein Zufall: In dieser Lebensphase sinkt der Östrogenspiegel deutlich, was den Bewegungsapparat beeinflussen kann.</p><p><strong>2. Östrogen schützt Gelenke und Bandscheiben</strong></p><p>Östrogen wirkt nicht nur auf den Zyklus, sondern auch auf Knorpel, Bandscheiben und Knochen. Es kann Entzündungen bremsen, den Gewebeabbau verlangsamen und Schmerzprozesse günstig beeinflussen. Deshalb gilt das Hormon als wichtiger Schutzfaktor für Gelenke und Rücken.</p><p><strong>3. Weniger Östrogen kann mehr Verschleiß bedeuten</strong></p><p>Nach der Menopause fehlen die schützenden Effekte teilweise. Studien zeigen, dass entzündliche Prozesse zunehmen und degenerative Veränderungen wie Arthrose oder Bandscheibenversch<span>lei</span>ß sowie Osteoporose&nbsp;schneller voranschreiten können. Das erklärt, warum Frauen häufiger betroffen sind als Männer gleichen Alters.</p><p><strong>4. Schmerzen sind nicht einfach „normal“</strong></p><p>Frauen sollten Gelenk- und Rückenschmerzen in oder nach den Wechseljahren nicht einfach hinnehmen. Die Beschwerden können mit hormonellen Veränderungen zusammenhängen und sollten ärztlich abgeklärt werden, insbesondere wenn sie anhalten oder den Alltag einschränken.</p><p><strong>5. Hormonersatztherapie kann helfen, ist aber kein Heilmittel für alle Frauen</strong></p><p>In bestimmten Fällen kann eine Hormonersatztherapie (HRT) Schmerzen lindern oder den Gelenkverschleiß verlangsamen. Sie ist jedoch nicht für jede Frau geeignet und muss individuell mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden, da sie in Einzelfällen auch&nbsp;Risiken haben kann.</p><p><strong>6. Bewegung ist ein zentraler Therapiebaustein</strong></p><p>Regelmäßige Bewegung, Muskelaufbau und Physiotherapie sind entscheidend, um Gelenke zu stabilisieren, Schmerzen zu reduzieren und beweglich zu bleiben. Schon moderates Training kann langfristig einen großen Unterschied machen.</p><p><strong>7. Der Lebensstil ist entscheidend</strong></p><p>Eine entzündungsarme Ernährung, ausreichende Versorgung mit Vitamin D und Kalzium, gesunder Schlaf, Stressabbau und Gewichtskontrolle unterstützen die Gelenk- und Knochengesundheit zusätzlich und können Beschwerden positiv beeinflussen.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fcdad78d-a628-4c17-b77b-c6d8122c53c3/1920_240517-dr.med.petrabuumlchin.jpg?31278"><p><strong>Unsere Expertin für Ihre Berichterstattung</strong></p><p><strong>Dr. med. Petra Büchin</strong></p><p>Chefärztin am Zentrum für Wirbelsäulenchirurgie und Rückentherapie, Karl-Olga-Krankenhaus, Fachärztin für Orthopädie und Unfallchirurgie, Fachärztin für Allgemeine Chirurgie, Mikronährstoffcoach, bioidentischer Hormoncoach und funktionelle Therapeutin</p><p><strong>Der Tag der Rückengesundheit am 15. März 2026 bietet einen aktuellen Anlass für Ihre Berichterstattung, das Thema ist aber auch darüber hinaus von Interesse.</strong></p><p><i>Symbolbild: Canva / Prostock-studio</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Orthopaedie,Gynaekologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 02 Mar 2026 09:30:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/351965a3-4e30-4ccb-ac46-a8e1c180d942/500_symbolbildruumlckenschmerzen.jpg?29214" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/351965a3-4e30-4ccb-ac46-a8e1c180d942/500_symbolbildruumlckenschmerzen.jpg?29214</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/351965a3-4e30-4ccb-ac46-a8e1c180d942/symbolbildruumlckenschmerzen.jpg?29214</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild R&amp;uuml;ckenschmerzen]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild R&amp;uuml;ckenschmerzen]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Adipositas in der Geburtshilfe: Darum haben übergewichtige Frauen mehr Risiken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-in-der-geburtshilfe-darum-haben-uebergewichtige-frauen-mehr-risiken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/adipositas-in-der-geburtshilfe-darum-haben-uebergewichtige-frauen-mehr-risiken/</guid><pp:caseid>736195</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Etwa jede sechste schwangere Frau hat einen Body-Mass-Index von 30 oder darüber. Das hat Konsequenzen für die Geburtshilfe. Denn bei übergewichtigen Frauen gibt es zusätzliche Risiken, die bei der Betreuung der Schwangerschaft und der Geburt berücksichtigt zu berücksichtigen sind.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e8d86ee4-761d-4003-b123-1e6212e67dc7/1920_schmidtmarkus1.jpg?14731"><p>Prof. Dr. med. Markus Schmidt, Chefarzt der Frauenheilkunde und Geburtshilfe der Sana Kliniken Duisburg, ist Experte für Adipositas in der Geburtshilfe. Er erklärt die Risiken: „Frauen mit Adipositas haben im Vergleich zu normalgewichtigen Frauen ein erhöhtes Risiko für Totgeburten, benötigen häufiger einen Kaiserschnitt und erleben öfter erfolglose Geburtseinleitungen. Das stellt für die betroffenen Frauen eine große körperliche und seelische Belastung dar.“</p><h2>Eingeschränkte Funktion der Plazenta</h2><p>Die Plazenta (Mutterkuchen) versorgt das ungeborene Baby mit Nährstoffen und Sauerstoff. Bei Frauen mit Adipositas ist der Mutterkuchen häufig nicht ausreichend leistungsfähig. Typischerweise besteht eine erhöhte Insulinresistenz. Das bedeutet, dass der Körper immer mehr Insulin benötigt, um den Blutzuckerspiegel zu senken. Diese Stoffwechselveränderung kann die Entwicklung der Plazenta negativ beeinflussen. In Kombination mit weiteren Begleiterkrankungen, zunehmendem Alter und einem ungesunden Lebensstil kann sich dies ungünstig auf den Geburtsverlauf auswirken.</p><p>„Wichtig ist, dass wir niemanden ängstigen wollen“, betont Markus Schmidt. „Das Risiko ist zwar erhöht, insgesamt jedoch gering. Dennoch ist mir eine umfassende Aufklärung und die sorgfältige Dokumentation der Krankengeschichte sehr wichtig, damit keine Begleiterkrankungen übersehen werden. Auch dann nicht, wenn sie den Betroffenen zunächst für die Geburt unwichtig erscheinen.“ Auf Basis der individuellen Gesamtsituation empfiehlt der Spezialist manchen Frauen mit Adipositas eine aktive Geburtseinleitung.</p><h2>Geburtseinleitung dauert länger als üblich</h2><p>Übergewichtige Frauen benötigen in der Regel deutlich mehr Zeit bis zum Einsetzen der Wehen als normalgewichtige Frauen. Die übliche medizinische Definition einer erfolglosen Einleitung – in der Fachsprache als „Failed Induction“ bezeichnet – ist daher in diesen Fällen oft nicht anwendbar.</p><p>„Bei Frauen mit Adipositas sind drei bis vier Tage für eine Geburtseinleitung normal. Das erkläre ich im Gespräch mit den Patientinnen sehr genau, um unrealistischen Erwartungen vorzubeugen. Manche Frauen gehen davon aus, dass ihr Kind innerhalb eines Tages nach der Medikamentengabe geboren wird. So schnell verläuft dieser Prozess in der Regel nicht.“ Eine Geburtseinleitung ist ein Vorgang über Tage, nicht über Stunden. Erst wenn am Ende dennoch ein Kaiserschnitt notwendig wird, spricht man tatsächlich von einer erfolglosen Einleitung. Da aussagekräftige Studien fehlen, gibt es bislang keine eindeutige Empfehlung, welche Methoden der Geburtseinleitung für adipöse Schwangere am besten geeignet sind.</p><h2>Mehr Zeit statt höherer Dosierung</h2><p>Bei Frauen mit Adipositas ist meist Geduld der entscheidende Faktor für einen erfolgreichen Geburtsverlauf. Ärztinnen und Ärzte sollten nicht direkt mit einer höheren Medikamentendosierung beginnen, sondern zunächst die Standarddosierung anwenden. Führt diese nicht zum gewünschten Erfolg, kann die Dosis nach entsprechender Aufklärung der Patientin vorsichtig gesteigert werden. Voraussetzung dafür ist eine engmaschige medizinische Überwachung.</p><p><i>Symbolbild: Canva / Leandro Santiago von Getty Images</i></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Gynaekologie,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:49:05 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/45e785db-7370-4128-a572-72a91c750c61/500_260126symbolbildgeburt.jpg?30513" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/45e785db-7370-4128-a572-72a91c750c61/500_260126symbolbildgeburt.jpg?30513</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/45e785db-7370-4128-a572-72a91c750c61/260126symbolbildgeburt.jpg?30513</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Geburt]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Geburt]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Warum sarkopene Adipositas ein unterschätztes Gesundheitsrisiko ist</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/warum-sarkopene-adipositas-ein-unterschaetztes-gesundheitsrisiko-ist/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/warum-sarkopene-adipositas-ein-unterschaetztes-gesundheitsrisiko-ist/</guid><pp:caseid>736224</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Ein normales Körpergewicht gilt häufig als Zeichen guter Gesundheit. Wissenschaftliche Studien zeigen jedoch, dass eine ungünstige Körperzusammensetzung aus niedriger Muskelmasse und erhöhtem Fettanteil, die sogenannte sarkopene Adipositas, mit erhöhten Gesundheitsrisiken verbunden ist.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p>Viele Menschen verlassen sich bei der Einschätzung ihrer Gesundheit auf eine einfache Zahl: das Körpergewicht. Liegt der Body-Mass-Index (BMI) im Normbereich, gilt man als gesund. Doch aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass diese Rechnung oft nicht aufgeht. Denn entscheidend ist nicht nur, wie viel wir wiegen, sondern woraus unser Körper besteht. Eine besonders riskante Konstellation ist die sarkopene Adipositas, das heißt wenig Muskelmasse bei gleichzeitig erhöhtem Fettanteil.</p><h2>Wenn die Waage trügt</h2><p>Sarkopene Adipositas ist mit bloßem Auge kaum zu erkennen. Betroffene wirken häufig schlank oder allenfalls leicht übergewichtig. Der BMI liegt im grünen Bereich und doch fehlt dem Körper ein entscheidender Schutzfaktor: aktive Muskelmasse. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, erklärt: „Der BMI sagt oft wenig darüber aus, ob ein Körper leistungsfähig oder metabolisch gesund ist. Dieser Wert kann eine ungünstige Körperzusammensetzung komplett verschleiern.“</p><h2>Muskelabbau beginnt früher, als viele denken</h2><p>Muskelverlust ist kein Phänomen des hohen Alters. Schon ab dem mittleren Erwachsenenalter beginnt die Muskelmasse abzunehmen, in vielen Fällen geschieht dies unbemerkt. Gleichzeitig nimmt Fettgewebe leichter zu oder bleibt bestehen. Das Körpergewicht verändert sich kaum, doch die Zusammensetzung verschiebt sich zunehmend in eine ungünstige Richtung. „Viele Menschen glauben, Muskelabbau sei erst im Alter relevant“, so Timm Bauer. „Dabei beginnt dieser Prozess oft Jahrzehnte früher.“</p><h2>Warum fehlende Muskeln das Herz belasten</h2><p>Muskeln sind weit mehr als ein Teil des Bewegungsapparates. Sie spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel, wirken entzündungshemmend und unterstützen die Regulation des Blutzuckers. Fehlen diese zusätzlichen Funktionen der Muskulatur, steigt die Belastung für Herz und Gefäße. Studien zeigen, dass Menschen mit niedriger Muskelmasse häufiger eine Arteriosklerose entwickeln. Dies ist ein wichtiger Risikofaktor für Herzinfarkt und Schlaganfall. Besonders kritisch ist die Kombination aus Muskelarmut und erhöhtem Fettanteil. „Muskeln wirken wie ein Schutzorgan für das Herz“, betont der Kardiologe. „Gehen sie verloren, steigt das kardiovaskuläre Risiko deutlich.“</p><h2>Höheres Sterberisiko trotz Normalgewicht</h2><p>Sarkopene Adipositas ist mit einer erhöhten Gesamtsterblichkeit verbunden. Und zwar unabhängig vom Körpergewicht. Entscheidend ist nicht, ob jemand dünn oder kräftig wirkt, sondern ob ausreichend Muskelmasse vorhanden ist. Die gute Nachricht dabei: Sarkopene Adipositas ist kein Schicksal. Muskelmasse lässt sich erhalten und aufbauen, auch im höheren Alter noch. Gezieltes Krafttraining, ausreichende Proteinzufuhr und frühzeitige Prävention können den Muskelabbau bremsen oder sogar umkehren. Timm Bauer fasst die aktuellen Erkenntnisse zusammen: „Die Muskelgesundheit ist einer der am stärksten beeinflussbaren Gesundheitsfaktoren. Wer rechtzeitig handelt, kann viel für Herz, Stoffwechsel und Lebensqualität tun.“</p><p><strong>Lesetipp: </strong><a href="https://www.sana.de/newsroom/hybridtraining-fuers-herz/" target="_blank">Hybridtraining fürs Herz</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:48:08 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/c4062933-4ed0-45a4-87e6-bc5b9eca30ef/500_260219infografiksarkopeneadipositas.png?56448" length="0" type="image/png" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/c4062933-4ed0-45a4-87e6-bc5b9eca30ef/500_260219infografiksarkopeneadipositas.png?56448</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/c4062933-4ed0-45a4-87e6-bc5b9eca30ef/260219infografiksarkopeneadipositas.png?56448</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Infografik sarkopene Adipositas]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Infografik sarkopene Adipositas]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Eingriffe nach massivem Gewichtsverlust: Wann zahlt die Kasse?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/eingriffe-nach-massivem-gewichtsverlust-wann-zahlt-die-kasse/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/eingriffe-nach-massivem-gewichtsverlust-wann-zahlt-die-kasse/</guid><pp:caseid>736211</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Viele Menschen mit massiver Fettleibigkeit erleben nach einer erfolgreichen metabolischen Operation einen starken Gewichtsverlust. Dieser Erfolg kann das Leben deutlich verbessern. Gleichzeitig bleibt bei vielen Betroffenen überschüssige Haut zurück, die massive körperliche Probleme verursacht und auch das Wohlbefinden einschränkt.&nbsp;</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die bariatrische Chirurgie, also operative Eingriffe an der Verdauungsstrecke, bietet eine wirksame Therapie für schwer betroffene Patienten mit klinischer Adipositas. Diese Eingriffe können zu einem großen Gewichtsverlust führen. Das hat viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit, da sich das Risiko für chronische Erkrankungen wie Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen verringert.&nbsp;</p><h2>Lebensqualität verbessert sich</h2><p>Nach dem massiven Gewichtsverlust infolge dieser Operationen entstehen jedoch oft Hautfalten und -lappen, die zu umfangreichen Beschwerden führen. Zu den typischen Problemen gehören:</p><ul><li data-list-item-id="e6c5bb2d9a9a3f7fe3104654d75d1ef2f">wiederkehrende Hautentzündungen und Pilzinfektionen</li><li data-list-item-id="ef07edf9403e0bc7bf2210ba0a6b91ee2">Schmerzen durch Reibung</li><li data-list-item-id="ec1c7a774745a858b8a938529f384b338">Probleme bei der Körperhygiene</li><li data-list-item-id="e1b68c4e833876a2c2c8ef47f7c3c7248">Einschränkungen bei sportlichen Aktivitäten und im Alltag</li><li data-list-item-id="e4e455ebc0fad2f0c04dd8217f78554b7">psychische Belastungen durch verändertes Körperbild</li></ul><p>Die plastisch chirurgische Korrektur durch Wiederherstellungsoperationen kann diese Symptome sehr gut beseitigen oder mindestens stark lindern. Eine neue <a href="https://journals.lww.com/plasreconsurg/abstract/9900/patient_reported_outcome_measures_following.2852.aspx" target="_blank">Übersichtsarbeit</a> belegt, dass sich nach Beseitigung der funktionellen Beschwerden auch Lebensqualität und Zufriedenheit der Patienten verbessern. Die operativen Ergebnisse sind daher nicht nur unter funktionellen Gesichtspunkten, sondern auch in ästhetischer und psychosozialer Hinsicht relevant.&nbsp;</p><h2>Risiken</h2><p>Wie nach jedem operativen Eingriff kann es zu Störungen der Wundheilung oder Infektionen kommen. Schwere Komplikationen sind selten, treten aber häufiger auf bei höherem Body-Mass-Index, älteren Patienten, Nikotinkonsum oder <a href="https://journals.lww.com/prsgo/fulltext/2024/05005/21__complication_rates_following_body_contouring.31.aspx" target="_blank">Vitamindefiziten</a>.</p><h2>Kostenübernahme uneinheitlich</h2><p>Die Kostenübernahme für Wiederherstellungsoperationen durch die gesetzlichen Krankenversicherungen ist in Deutschland nicht klar geregelt. Die Entscheidung erfolgt in der Regel für den Einzelfall. Daher sollten Patienten die Erstattung durch ihre Versicherung vorab individuell klären lassen. Wichtig für die Kostenträger ist der Nachweis, dass es sich um eine medizinisch notwendige Operation handelt, denn rein ästhetisch motivierte&nbsp;Eingriffe werden nicht übernommen.&nbsp;</p><p>Nach eingehender Untersuchung durch Spezialisten ist eine schriftliche und fotografische Dokumentation erforderlich. Neben Größe und Gewicht sind auch spezifische Parameter wie Waist to Height Ratio sowie Waist to Hip Ratio relevant. Zudem muss angegeben werden, wie lange das Zielgewicht bisher gehalten wurde. All diese Befunde müssen dann für die Versicherung in einen ausführlichen Kostenübernahmeantrag zusammengefasst werden.&nbsp;</p><h2>Worauf Patienten achten sollten</h2><p>Die folgenden Empfehlungen können die Chancen auf eine erfolgreiche Kostenübernahme erhöhen:</p><ul><li data-list-item-id="e017248b0b78df681806ae8b8603d65e9">Professionelle ärztliche Begleitung und Antragstellung durch ein spezialisiertes Zentrum der Plastischen Chirurgie.</li><li data-list-item-id="e068cd90ec8497f64a4a117af42bbb281">Akte mit Befundberichten und Diagnosen, Fotodokumentation der betroffenen Regionen aus mehreren Perspektiven, Nachweisen über Gewichtsverlauf und Stabilität des erreichten Gewichts.</li><li data-list-item-id="e9ed3cd6a928cbc2c128db49f6b6be44c">Bei Ablehnung lässt sich Widerspruch einlegen. Patienten können sich zusätzlich auch an Patientenberatungsstellen und Selbsthilfegruppen wenden.</li></ul><p>Viele Betroffene empfinden die unklare Erstattungslage als belastend. Der Eindruck, dass die medizinische Notwendigkeit nicht anerkannt wird, ist frustrierend. Die Begleitung durch Spezialisten sowie der Austausch mit anderen Patienten kann unterstützen.</p><h2>Unsere Experten&nbsp;</h2><p><strong>Dr. med. Sixtus Allert</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Sana Klinikum Hameln-Pyrmont &nbsp;</p><p><strong>Prof. Dr. med. Christoph Andree</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Sana Krankenhaus Gerresheim</p><p><strong>PD Dr. med. Andreas Wolter&nbsp;</strong></p><p>Leitender Arzt am Zentrum für Postbariatrische Chirurgie und Liposuktion, Sana Krankenhaus Gerresheim</p><p><strong>PD Dr. med. Khaled Dastagir</strong></p><p>Chefarzt der Klinik für Plastische und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie | Zentrum für Schwerbrandverletzte, Sana Klinikum Offenbach</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Adipositastherapie]]></category>
            <pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:46:19 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/307a6f75-01b8-4d75-9c30-c40b372eed72/500_visitebeieinermadipositas-patienten.jpg?82887" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/307a6f75-01b8-4d75-9c30-c40b372eed72/500_visitebeieinermadipositas-patienten.jpg?82887</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/307a6f75-01b8-4d75-9c30-c40b372eed72/visitebeieinermadipositas-patienten.jpg?82887</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Visite bei einer Adipositas-Patientin]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Das interdisziplin&amp;auml;re Team kl&amp;auml;rt bei der Visite die Fragen der Adipositas-Patientin]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Digitale Transformation bei Sana: &quot;Zentralisierung ist das A und O&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/digitale-transformation-bei-sana-zentralisierung-ist-das-a-und-o/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/digitale-transformation-bei-sana-zentralisierung-ist-das-a-und-o/</guid><pp:caseid>736178</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="text-align:start;">Wie gelingt digitaler Wandel in einem Krankenhauskonzern mit über 50 Einrichtungen? Die Sana Kliniken AG setzt auf radikale Vereinfachung: Statt acht verschiedener Krankenhausinformationssysteme sollen künftig maximal zwei zum Einsatz kommen. Oliver Weimann, Geschäftsführer der Sana change it! GmbH, spricht im Interview mit der Fachzeitschrift “</span><em style="text-align:start;"><i>f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus” </i></em><span style="text-align:start;">über die Herausforderungen der KIS-Konsolidierung, den Roll-out des Patientenportals MeineSana und die Frage, ob Krankenhausdaten in die Cloud gehören.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><pp:boilerplate><![CDATA[<p><span>Die Sana change it! GmbH soll die digitale Transformation innerhalb der Sana Kliniken AG vorantreiben und ist eine 2023 gegründete Tochtergesellschaft des Konzerns. Ihr Auftrag: nachhaltige Digitalisierung mit spürbarem Mehrwert für die gesamte Organisation. Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die den Klinikalltag einfacher, effizienter und zukunftssicher machen sollen. Die Tochter versteht sich als Enabler, Beraterin und Umsetzerin zugleich. Sie begleitet Gesellschaften, Abteilungen und Teams konzernweit bei der Umsetzung digitaler Projekte.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Die Organisation basiert auf vier zentralen Säulen:&nbsp;</strong></span></p><ul><li data-list-item-id="e8aedb5a8c6fdabb45a42f67c82a1f8fc"><span>PMO: Projektmanagement für strategisch relevante Digitalisierungsprojekte</span></li><li data-list-item-id="eba1cc3f5542b9b6b52c969c326d14cea"><span>CSM.Office: Kunden- und Stakeholder-Management für Wirkung und Akzeptanz</span></li><li data-list-item-id="e4406de398ee00c0714ebdd736867cc21"><span>Prozessmanagement: Analyse, Optimierung und Digitalisierung zentraler Klinikprozesse</span></li><li data-list-item-id="e05a573705657685b9861fc633debd9b0"><span>Sana Data Solutions: datenbasierte Lösungen für mehr Transparenz, Steuerbarkeit und Innovation Management</span></li></ul>]]></pp:boilerplate><description><![CDATA[<p style="margin-left:0px;">Wie managt man digitale Transformation in einem Klinikkonzern? Sana change it!-Geschäftsführer Oliver Weimann über KIS-Konsolidierung, Cloud-Strategie und die Zukunft der Patient Journey.</p>]]></description><content:encoded><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8546331b-9ce3-4461-a50c-0c11047bac4d/1920_2025_changeit_oliverweimann_quer.jpg?10000"><p><span><strong>Herr Weimann, im Jahr 2023 hat Sana das Tochterunternehmen Sana change it! gegründet. Was ist das strategische Ziel hinter der GmbH?&nbsp;</strong></span><br><span>Die Sana change it! GmbH soll die Transformation im Konzern umsetzen. Die Initiative zur Gründung kam aus dem 2022 gegründeten Transformationsressort im Vorstand unter Stefanie Kemp. Der Gedanke: Innovationen und der Betrieb von Services dürfen nicht miteinander vermengt werden. Während die Sana change it! Digitalisierungsprojekte konzernweit vorantreiben soll, stellt die Sana IT Services GmbH (SIT) die passenden Technologien dafür bereit.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Wie läuft die Organisation der Transformation innerhalb des Konzerns?&nbsp;</strong></span><br><span>Wir denken in drei Dimensionen: erstens Betrieb versus Projekte, zweitens solides versus agiles Mindset und drittens Wirksamkeit der Transformation. Die Sana change it! nimmt die Mitarbeitenden im Transformationsprozess mit, bringt Digitalisierungsprojekte in die Häuser und setzt Lösungen um, die den Arbeitsalltag vereinfachen und verbessern sollen – und letztlich den Wandel sichtbar machen.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Welche Umstrukturierungen haben Sie dafür im Konzern vorgenommen?&nbsp;</strong></span><br><span>Wir haben vor knapp drei Jahren entschieden, unsere Organisationsstrukturen weiterzuentwickeln und Aufgaben sowie Funktionen zu bündeln. Zuvor war Sana regional aufgeteilt, es gab eine operative Einheit und in jeder waren die Kernfunktionen enthalten. Konkret: ein lokales Personal, eine lokale Personalabteilung, eine lokale IT-Organisation, eine lokale Controllingorganisation und so weiter. Künftig werden all diese Abteilungen einheitlich gesteuert und organisiert. Die Mitarbeitenden, die vorher autark in den Häusern saßen, sitzen noch am gleichen Schreibtisch, sind aber Teil des jeweiligen Business-Partner-Pools. Von dort kann ein Mitarbeiter aus Stuttgart das Haus in Düsseldorf oder Offenbach betreuen, weil er oder sie an dem gleichen Krankenhausinformationssystem (KIS) arbeitet.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Welche Effekte versprechen Sie sich dadurch?</strong>&nbsp;</span><br><span>Erstens leisten wir damit eine fast Rund-um-die-Uhr- Verfügbarkeit, weil wir insgesamt größere Teams haben. Zweitens sind die Mitarbeitenden viel schneller erreichbar. Drittens haben wir nun für jedes spezifische Problem einen Experten. Das machen wir nicht nur in der IT, sondern auch in anderen Konzernbereichen, um überall eine bessere Zusammenarbeit zu erreichen.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Auf welche Strategie setzen Sie in den Innovationsprojekten und was steht ganz oben auf der Agenda?&nbsp;</strong></span><br><span>Wir fahren eine Dual-Vendor-Strategie – setzen also auf ein oder zwei Lieferanten bei Projekten. So können wir die Prozesse in den unterschiedlichen Häusern sehr ähnlich oder gleich gestalten und jeweils voneinander lernen. Die Zentralisierung der wesentlichen Systeme wie KIS ist aktuell für uns das A und O. Künftig wollen wir mit maximal zwei Systemen arbeiten. Aktuell testen wir mit einem Start-up aus München die Umsetzbarkeit eines neuen KIS.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Was sind die Prioritäten in Ihrer KIS-Strategie – haben Sie sich schon für ein oder zwei Systeme entschieden?&nbsp;</strong></span><br><span>Momentan haben wir in allen Sana-Häusern insgesamt acht KIS im Einsatz – zu viele. Schnittstellen sind auf der einen Seite extrem kostenintensiv, weil die Hersteller sich das bezahlen lassen – das ist ein Teil ihres Geschäftsmodells. Auf der anderen Seite sind sie wahnsinnig zeitaufwendig: Selbst wenn das Budget reicht, sind schnell mal sechs Monate vergangen, bis eine Schnittstelle tatsächlich vorhanden ist. Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass wir über HL7 oder FHIR sprechen, aber dass diese Standards dafür überhaupt nicht etabliert sind. Wir sind mit verschiedenen KIS-Anbietern in Kontakt, um eine Beta-Workflow-Engine zu etablieren, um wirklich prozessual an die Verarbeitung von Krankenhausinformationen zu gehen.&nbsp;</span></p><p><span>Der Markt ist stark in Bewegung und wir haben einen sehr klaren Blick darauf, mit wem wir uns vorstellen können weiterzuarbeiten und mit wem nicht. Wir müssen uns bei der Entscheidung sehr sicher sein, denn ein KIS-Wechsel ist eine große Herausforderung. Unser Ziel ist letztlich, Daten nur einmal strukturiert vorzuhalten und mit diesen arbeiten zu können.&nbsp;</span></p><p><span><strong>Und wäre Ihre Wahl ein Cloud-System?&nbsp;</strong></span><br>Ja, unser Ziel ist eine cloudbasierte Infrastruktur, weil sie ein extrem hohes Skalierungspotenzial hat. Das prüfen wir jetzt grundsätzlich. Trotzdem hat die politische Ausrichtung der USA natürlich den Blick auf die Cloud- Thematik deutlich verändert. Datensicherheit und Autarkie sind absolut relevant. Also ist die Frage: Können wir überhaupt mit unseren Daten in die Cloud eines US-Anbieters gehen? In diesem Kontext ist die Entscheidung sicherlich nicht Ja oder Nein, sondern welche Optionen wir haben oder ob wir uns im Zweifelsfall von nur einem KIS-Anbieter abhängig machen. Um Letzteres zu umgehen, fahren wir die genannte Dual-Vendor-Strategie und wollen ein zweites System etablieren, um im Fall der Fälle wechseln zu können.</p><p><strong>Wie weit sind Sie in der Pilotphase des KIS?&nbsp;</strong><br>Im Juli 2025 sind wir mit dem Testbetrieb im Dreifaltigkeits- Krankenhaus in Köln gestartet. Der Vorteil dort ist, dass wir nur einen eingeschränkten Krankenhausbetrieb haben: keine Notaufnahme, keine Intensivstation und nur geplante Eingriffe. Das sollte effizient laufen. Natürlich ist das eine hohe Taktung, aber so können wir viele Anwendungen im Vorfeld lösen. Das ist unsere Blaupause für den Konzern.&nbsp;</p><p><strong>Welche Innovationsprojekte planen Sie außerdem umzusetzen?&nbsp;</strong><br>An zweiter Stelle steht das Gesundheitsportal MeineSana. Noch kann man darin als Patient nur Termine buchen und erste Befunde hochladen – Patienten können somit ihre Sana-Akte in gewissen Teilen selbst pflegen. Die Funktionen werden aber im laufenden Roll-out-Prozess sukzessive erweitert. Ziel ist es, in bestimmten Gesundheitsregionen komplette Patient Journeys mit eigenen Einrichtungen und Partnern abzubilden. MeineSana ist Digitalisierung pur und soll langfristig einiges in den Häusern verändern. Denn der Patient möchte, wenn er vorab Formulare online für die Anmeldung abgeschickt und die Anamnese durchlaufen hat, anders als früher im Krankenhaus empfangen werden: Begrüßung mit Namen, Unterlagen liegen bereit und ein Kaffee wird angeboten – es sind die einfachen Dinge, die die Patient Journey vom Check-in über die Pflege und medizinische Versorgung bis hin zur Nachsorge völlig verändern. Darin stecken riesige Chancen.</p><p><strong>Wie weit sind Sie im Roll-out des Portals?&nbsp;</strong><br>Wir sind mit der Basisplattform in 30 Sana-Häusern live. Diese wird in den kommenden Monaten sukzessive ausgebaut. Insgesamt haben wir ungefähr 80 erste Use Cases definiert, die die Interaktion zwischen Patient und Personal deutlich vereinfachen und die Grundlage für erfahrbare Qualitätsmedizin liefern. Wichtig ist hierbei, das Feedback der Anwender – sowohl Patienten als auch Personal – zu berücksichtigen und somit eine ständige Optimierung voranzutreiben. Und: Wenn wir gegebenenfalls nur noch Schnittstellen zu zwei KIS-Systemen integrieren müssen, haben wir die Option, Daten flexibel fließen zu lassen und die Systeme relativ einfach miteinander zu vernetzen.&nbsp;</p><p><strong>Was gibt es für Use Cases?&nbsp;</strong><br>Im Grunde sind es immer konkret vordefinierte Patient Journeys im Portal: von der ersten Kontaktaufnahme mit Terminwunsch, teilweise über ein Feature namens Symptomchecker, bis hin zur Nachsorge nach dem Untersuchungstermin beziehungsweise der Operation. Ein Beispiel: Wenn eine Patientin im Dreifaltigkeits- Krankenhaus in Köln das Knie vorsorglich untersuchen lässt, nachdem gewisse Beschwerden aufgetreten sind, dann fragt das System den Zustand kontinuierlich ab und erinnert daran, einen weiteren Termin zu vereinbaren.</p><p>Das alles sind nur Vorschläge, die aus der vorgefertigten Patient Journey hervorgehen. Ein Patiententagebuch gibt es und auch das Hochladen von externen Befunden ist möglich. Bis Ende 2026 wollen wir das umgesetzt haben.&nbsp;</p><p><strong>Auch künstliche Intelligenz (KI) treibt alle Branchen um – welche Rolle nimmt KI künftig bei Sana ein?&nbsp;</strong><br>KI setzen wir in der Medizin gezielt ein, etwa zur Tumorerkennung – als unterstützendes Tool, nicht als Diagnostiker. Datenschutz und Schulungen sind dabei essenziell. Darüber hinaus entstehen neue KI-Anwendungen, zum Beispiel zur Arztbrieferstellung oder Prozessoptimierung in Controlling und Human Resources (HR). Dafür haben wir eine KI-Community gegründet, die in ihrer Tätigkeit drei KI-Facetten unterscheidet: integrierte KI in bestehender Software, spezifische medizinische KI-Lösungen und organisationsweite KI-Nutzung. Ziel ist ein schneller, kontrollierter Testprozess mit anonymisierten Daten, um frühzeitig Nutzen und Risiken zu erkennen. Besonders wichtig sind Rollen- und Rechtekonzepte, um sensible Daten zu schützen. Der Konzern will keine eigene KI entwickeln, aber eine KI-getriebene Organisation werden, die bei jeder Aufgabe prüft, ob KI zu besseren Prozessen und Ergebnissen führen kann.&nbsp;</p><p><strong>Wo sehen Sie die Sana change it! im Jahr 2030?&nbsp;</strong><br>Etabliert im Konzern – darüber hinaus soll sie Angebote für die Gesundheitsbranche, Kliniken und auch andere Ketten anbieten. Im Fokus stehen das Projekt- und Prozessmanagement, optimiert im Spannungsfeld von Kosten, Mitarbeitenden und Patientensicherheit. Ziel ist, verantwortungsvoll mit Daten umzugehen, Forschung und Studien zu unterstützen, eine sichere KI-Umgebung mit klarer Governance aufzubauen sowie Mitarbeitende zu befähigen, Neues in einer sicheren Umgebung auszuprobieren und zu nutzen. Ich glaube, dass unsere Welt 2030 ziemlich anders aussehen wird als heute – technologisch wird sich da weit mehr tun als in den vergangenen fünf Jahren.</p><p><i><span><strong>Das Interview wurde in der </strong></span></i><a href="https://www.bibliomedmanager.de/fw/artikel/54987-wie-sana-die-transformation-managt" target="_blank"><i><span><strong>Februar-Ausgabe 2026</strong></span></i></a><i><span><strong> der "f&w - führen & wirtschaften im Krankenhaus" veröffentlicht.</strong></span></i></p>]]></content:encoded><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,change it]]></category>
            <pubDate>Thu, 12 Feb 2026 09:45:51 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/8546331b-9ce3-4461-a50c-0c11047bac4d/500_2025_changeit_oliverweimann_quer.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/8546331b-9ce3-4461-a50c-0c11047bac4d/500_2025_changeit_oliverweimann_quer.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/8546331b-9ce3-4461-a50c-0c11047bac4d/2025_changeit_oliverweimann_quer.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[2025_changeit_Oliver Weimann_quer]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Oliver Weimann, Gesch&amp;auml;ftsf&amp;uuml;hrer der Sana change it! GmbH.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Vernetzt, regional, patientenorientiert: Sana stärkt integrierte Versorgung in Deutschland</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/vernetzt-regional-patientenorientiert-sana-staerkt-integrierte-versorgung-in-deutschland/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vernetzt-regional-patientenorientiert-sana-staerkt-integrierte-versorgung-in-deutschland/</guid><pp:caseid>735083</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p>Integrierte Versorgung ist bei Sana längst mehr als ein Konzept. Anhand konkreter Projekte zeigt Chief Operating Officer Dr. Jens Schick im Gastbeitrag für die Fachzeitschrift kma auf, wie sektorenübergreifende Zusammenarbeit im Alltag funktioniert.</p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/8dbf040c-011e-4988-bf95-44992bd8876a/1920_260130infografik_integrierteversorgung.jpg?10000"><p>Integrierte Versorgung ist für Sana kein Zukunftsthema mehr, sondern Teil des Arbeitsalltags. Sana entwickelt sich vom reinen Krankenhausbetreiber zum integrierten Gesundheitsdienstleister, der ambulante, stationäre und präventive Angebote sinnvoll verbindet. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten über alle Versorgungsstufen hinweg besser zu begleiten und Abläufe effizienter zu gestalten.</p><h2>Höhere Patientenzufriedenheit</h2><p>Ein wichtiges Praxisbeispiel ist das Projekt in Templin: Dort wurde das Sana-Krankenhaus im Rahmen des Innovationsfonds zu einem Ambulant-Stationären Zentrum (ASZ) weiterentwickelt. Ambulante Versorgung, stationäre Leistungen, Notfallstrukturen und Beratung sind eng verzahnt. Die Ergebnisse sind positiv: weniger unnötige stationäre Aufenthalte, bessere Abstimmung zwischen den Bereichen und eine höhere Patientenzufriedenheit. Gleichzeitig zeigt das Projekt, dass neue Versorgungsmodelle verlässliche Finanzierungsstrukturen brauchen.</p><h2>Orientierung am regionalen Bedarf</h2><p>Auch in regionalen Gesundheitsnetzwerken – etwa in Südbrandenburg und im Landkreis Leipzig – setzt Sana auf enge Zusammenarbeit zwischen Kliniken, medizinischen Versorgungszentren und weiteren Partnern. So entsteht Schritt für Schritt eine sektorenübergreifende Versorgung, die sich stärker am tatsächlichen Bedarf der Regionen orientiert.</p><p><strong>Hier finden Interessierte den vollständigen Gastbeitrag:</strong></p><p><a href="https://www.kma-online.de/unternehmen/dgiv/news/detail/wie-integrierte-versorgung-realitaet-wird-55006" target="_blank">Gesundheit vernetzen: Wie integrierte Versorgung Realität wird – kma Online</a></p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Schick]]></category>
            <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 10:49:02 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/8dbf040c-011e-4988-bf95-44992bd8876a/500_260130infografik_integrierteversorgung.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/8dbf040c-011e-4988-bf95-44992bd8876a/500_260130infografik_integrierteversorgung.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/8dbf040c-011e-4988-bf95-44992bd8876a/260130infografik_integrierteversorgung.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Infografik: Integrierte Versorgung]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Integrierte Versorgung ist bei Sana l&amp;auml;ngst mehr als ein Konzept.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Medizinstrategie: PD Dr. med. Tobias Schilling übernimmt Leitung bei Sana</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/medizinstrategie-pd-dr-med-tobias-schilling-uebernimmt-leitung-bei-sana/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/medizinstrategie-pd-dr-med-tobias-schilling-uebernimmt-leitung-bei-sana/</guid><pp:caseid>733814</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e7e72c402042bbddd604d54bdcad45d02">Sana baut den Bereich Medizin- und Versorgungsstrategie auf.</li><li data-list-item-id="e391f610db35f2c77aca6207ae38afe33">Tobias Schilling kommt als erfahrener Arzt, Wissenschaftler und Betriebswirt zur Sana.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Zum 1. März 2026 übernimmt der erfahrene Arzt und Betriebswirt Privatdozent&nbsp;(PD) Dr. med. Tobias Schilling die Leitung des Bereichs Medizin- und Versorgungsstrategie der Sana Kliniken AG. Der 52-Jährige bringt umfangreiches Wissen aus der Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie mit und betrachtet Medizin-strategische Fragestellungen aus verschiedenen Perspektiven: als Arzt und Wissenschaftler, aber auch als Gesundheitsökonom und Unternehmer.</p><p>Chief Executive Officer (CEO) Thomas Lemke freut sich über die hochkarätige Besetzung der Medizinstrategie: „In Zeiten der kompletten Neuorientierung der medizinischen Leistungsangebote in Kliniken ist Dr. Tobias Schilling als leitender Medizinstratege für Sana ein großer Gewinn. Denn die medizinische Ausrichtung der Sana-Einrichtungen und die Weiterentwicklung unserer Versorgungsangebote für Patienten sind ein essenzieller Bestandteil unseres Strategieprogramms <i>Auf Kurs 2030</i>.“</p><p>„Ich freue mich auf die neuen Aufgaben im Bereich Medizin- und Versorgungsstrategie und konzentriere mich insbesondere auf die Entwicklung und Umsetzung neuer Konzepte zur bestmöglichen Versorgung unserer Patienten sowie die strategische Weiterentwicklung bestehender Strukturen", sagt Tobias Schilling.</p><p>Zuvor war Tobias Schilling fast fünf Jahre Leiter des Geschäftsbereichs Unternehmens- und Qualitätsentwicklung der Kliniken der Region Hannover. Dort hat er insbesondere die Entwicklung und Umsetzung der bundesweit renommierten KRH-Medizinstrategie 2030 vorangetrieben.</p><h2>Langjähriges und vielfältiges Erfahrungsspektrum</h2><p>Der gebürtige Hannoveraner blickt auf ein langjähriges und vielfältiges Erfahrungsspektrum zurück. 20 Jahre leitete er wissenschaftliche Projekte in den Bereichen Klinikmanagement, Forschungsmanagement und Gewebezüchtung. Als Arzt in der Abteilung für Herz-, Thorax-, Transplantations- und Gefäßchirurgie der Medizinischen Hochschule Hannover gewann er umfassende Einblicke in die Organisation effizienter Prozesse in einem anspruchsvollen Umfeld. Nach seiner klinischen Tätigkeit arbeitete der Mediziner als Klinikmanager und beriet Kliniken zu Themen des Krankenhausmanagements. Mit seinem Start-Up für Internet-Marketing und Beratung konnte er über rund 25 Jahre zudem unternehmerische Erfahrungen mit strategischen, operativen und wissenschaftlichen Projekten gewinnen.</p><h2>Engagement in Fachgesellschaften</h2><p>Tobias Schilling engagiert sich zudem in verschiedenen Expertengruppen und Fachgesellschaften. Er ist Mitglied des Expertenbeirats und der Arbeitsgruppe „Medizinstrategie” der Allianz der Kommunalen Großkrankenhäuser (AKG) in Deutschland, in der Deutschen Gesellschaft für Thorax-, Herz- und Gefäßchirurgie (DGTHG) sowie der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie (DGGÖ).</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a0f4a295-5342-4465-ae77-55519a8306e8/1920_260115pddr.med.tobiasschilling.jpg?10000"><p><i>Zum 1. März 2026 übernimmt PD Dr. med. Tobias Schilling die Leitung des Bereichs Medizin- und Versorgungsstrategie der Sana Kliniken AG.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a0f4a295-5342-4465-ae77-55519a8306e8/260115pddr.med.tobiasschilling/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom]]></category>
            <pubDate>Wed, 21 Jan 2026 10:30:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/a0f4a295-5342-4465-ae77-55519a8306e8/500_260115pddr.med.tobiasschilling.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/a0f4a295-5342-4465-ae77-55519a8306e8/500_260115pddr.med.tobiasschilling.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/a0f4a295-5342-4465-ae77-55519a8306e8/260115pddr.med.tobiasschilling.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[PD Dr. med. Tobias Schilling, Leiter Medizin- und Versorgungsstrategie der Sana Kliniken AG]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[PD Dr. med. Tobias Schilling, Leiter Medizin- und Versorgungsstrategie der Sana Kliniken AG]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana Kliniken und STACKIT schließen Rahmenvertrag für souveräne Cloud-Infrastruktur</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-und-stackit-schliessen-rahmenvertrag-fuer-souveraene-cloud-infrastruktur/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-und-stackit-schliessen-rahmenvertrag-fuer-souveraene-cloud-infrastruktur/</guid><pp:caseid>733407</pp:caseid><pp:subtitle>Partnerschaft stärkt digitale Souveränität im Gesundheitswesen und reduziert Abhängigkeit von Hyperscalern</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e880a91bd8942c59eb31c82508c6bb481">Die Sana Kliniken und STACKIT vereinbaren eine strategische Partnerschaft zum Aufbau einer autarken Cloud-Infrastruktur, um die Abhängigkeit von globalen Hyperscalern zu reduzieren.</li><li data-list-item-id="e6a4042289d9ddbef86ec60551df2b56a">Die Partnerschaft ermöglicht das höchstmögliche Sicherheitsniveau für sensible Patientendaten nach europäischen Standards.</li><li data-list-item-id="e6aff3c2ce77624e3544e9db8e8725b41">Die Kooperation schafft eine skalierbare Plattform für zukünftige, KI-gestützte Anwendungen und datengetriebene Services innerhalb des Sana-Konzerns.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Sana Kliniken und STACKIT, der Cloud-Anbieter von Schwarz Digits, der IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe, haben einen Rahmenvertrag über die Nutzung der STACKIT Cloud geschlossen. Ziel der Zusammenarbeit ist der schrittweise Aufbau einer autarken, hochsicheren Cloud-Umgebung für den Sana-Konzern und die Reduzierung der Abhängigkeit von globalen Hyperscalern.</p><p>Der Fokus liegt bei diesem Schritt auf dem Schutz der Patientinnen und Patienten – und damit auf der Sicherheit ihrer besonders schützenswerten Gesundheitsdaten. Zugleich reagiert Sana auf veränderte politische, wirtschaftliche und regulatorische Rahmenbedingungen sowie auf den wachsenden Anspruch an digitale Souveränität im europäischen Gesundheitswesen. Ebenso soll die zunehmende Abhängigkeit von einzelnen Herstellern und internationalen Hyperscalern reduziert werden. Als einer der größten privaten Gesundheitsdienstleister Deutschlands mit einem breiten Klinik- und Versorgungsnetz investiert Sana seit Jahren konsequent in die Modernisierung seiner IT-Landschaft – mit einem klaren Fokus auf Datensicherheit, hohe Verfügbarkeit und den verlässlichen Schutz sensibler Gesundheitsdaten.</p><h2>Aufbau einer autarken Cloud-Landingzone</h2><p>Im ersten Schritt wird eine autarke „Landingzone“ in der STACKIT Cloud aufgebaut. Diese standardisierte Zielumgebung bildet die Basis, um ausgewählte IT-Services und Anwendungen der Sana IT Services bei STACKIT bereitzustellen und produktiv zu betreiben. Auf dieser Grundlage werden sukzessive erste Projekte in die STACKIT-Infrastruktur überführt und dort produktiv umgesetzt. Verbunden ist damit das Ziel, Betriebs- und Sicherheitsstandards zu etablieren, die Erweiterung um ergänzende Funktionen und Dienste planbar zu gestalten und Erfahrungen zu sammeln.</p><p>Mit der modularen Klinikplattform Avelios Medical, die in Zukunft mehrere verschiedene Krankenhausinformationssysteme (KIS) im Konzern ersetzen soll, und OmniConnect, einer Schnittstellensoftware zur sicheren Kommunikation zwischen KIS und der Telematikinfrastruktur, verlegt Sana bereits während der ersten Phase zwei zentrale Bausteine ihrer digitalen Transformation in die STACKIT Cloud – zunächst genutzt von ausgewählten Einrichtungen.</p><p>Nach einer Erprobungsphase 2026 sollen ab 2027 der konzernweite Rollout in alle Häuser und Einrichtungen sowie die Verlegung weiterer Services in die Cloud erfolgen.<br><br>STACKIT betreibt Rechenzentren in Deutschland und Österreich und richtet sein Angebot konsequent an europäischen Datenschutz- und Sicherheitsstandards aus. Damit stellt der Cloud-Provider eine leistungsfähige, europäische Alternative zu außereuropäischen Hyperscalern dar. Darüber hinaus treiben die Unternehmen der Schwarz Gruppe am Standort Heilbronn den Aufbau eines starken KI-Ökosystems voran – eine Entwicklung, von der auch zukünftige gemeinsame Projekte im Bereich datengetriebener und KI-gestützter Anwendungen profitieren können.</p><h2>Stimmen zur Partnerschaft</h2><p>„Mit STACKIT gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt hin zu mehr digitaler Souveränität im Gesundheitswesen“, sagt <strong>Stefanie Kemp, Vorstandsmitglied und Chief Transformation Officer der Sana Kliniken AG</strong>. „Die geopolitische Lage und neue regulatorische Vorgaben machen deutlich, dass wir unsere digitale Infrastruktur so ausrichten müssen, dass Datenhoheit, Sicherheit und Verfügbarkeit langfristig in unserer Hand bleiben. Eine leistungsfähige europäische Cloud-Alternative ist dafür ein zentraler Baustein.“<br><br><strong>Bernd Wagner, CEO STACKIT und Bereichsvorstand Schwarz Digits,</strong> ergänzt: „Die Digitalisierung unterstützt das Gesundheitswesen ganz enorm, beispielsweise mit KI-gestützter Auswertung von Befunden. Wortwörtlich lebenswichtig sind dabei die Datenhoheit und die Sicherheit von Patientendaten. Mit STACKIT bieten wir eine Cloud, die moderne Technologie mit maximaler Souveränität verbindet. Wir freuen uns sehr, Sana als Wegbereiter zu begleiten und gemeinsam neue Maßstäbe für eine sichere und zukunftsfähige Gesundheits-IT zu setzen.”</p><h2>Baustein der Digitalisierungsstrategie von Sana</h2><p>Die Kooperation mit STACKIT ist Teil der umfassenden Transformations- und Digitalisierungsstrategie der Sana Kliniken AG. Die Sana IT Services, der zentrale IT-Dienstleister der Sana Kliniken, bündelt ehemals dezentral organisierte IT-Einheiten in einer zentralen, konzernweiten IT-Organisation und treibt die Vereinheitlichung von IT-Infrastruktur und Applikationslandschaft voran. Ziel ist es, moderne digitale Technologien einheitlich bereitzustellen, Behandlungsprozesse zu vereinfachen, Arbeitsabläufe besser zu unterstützen und neue, datengetriebene Services zu ermöglichen.<br><br>Durch den Aufbau einer souveränen Cloud-Infrastruktur wird die Grundlage geschaffen, um zukünftige Anwendungen – etwa im Bereich Datenanalyse, KI-unterstützte Prozesse oder vernetzte Versorgungsangebote – sicher und skalierbar zu betreiben. Gleichzeitig stärkt Sana mit der Partnerschaft die eigene Resilienz gegenüber globalen Markt- und Regulierungseinflüssen.</p><p><strong>Weitere Informationen finden Sie unter </strong><a href="https://www.schwarz-digits.de" target="_blank"><strong>www.schwarz-digits.de</strong></a><strong> und </strong><a class="ck-anchor" id="www.sana.de" name="www.sana.de" href="https://www.sana.de" target="_blank"><strong>www.sana.de</strong></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p><p><strong>Über Schwarz Digits</strong></p><p>Schwarz Digits ist die IT- und Digitalsparte der Schwarz Gruppe. Sie bietet überzeugende digitale Produkte und Services an, die den hohen deutschen Datenschutzstandards entsprechen. Damit garantiert Schwarz Digits größtmögliche digitale Souveränität. Mit diesem Anspruch stellt Schwarz Digits die IT-Infrastruktur und Lösungen für das umfangreiche Ökosystem der Unternehmen der Schwarz Gruppe bereit und entwickelt dieses zukunftsfähig weiter. Zu den souveränen Kernleistungen von Schwarz Digits gehören Cloud, Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz, Kommunikation und Workplace. Schwarz Digits schafft optimale Bedingungen für die Entwicklung richtungsweisender Innovationen für Endkunden, Unternehmen und Organisationen der öffentlichen Hand. Zur Schwarz Digits gehören 8.000 Mitarbeiter der Marken STACKIT, XM Cyber, Schwarz Media, mmmake, Schwarz IT, Schwarz Digital, Lidl e-commerce und Kaufland e-commerce.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom]]></category>
            <pubDate>Thu, 15 Jan 2026 14:00:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/81c8cb71-6d19-4a62-9ae4-6029d2f8d352/500_op-saalimsanaklinikumlichtenbergschwarzdigits.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/81c8cb71-6d19-4a62-9ae4-6029d2f8d352/500_op-saalimsanaklinikumlichtenbergschwarzdigits.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/81c8cb71-6d19-4a62-9ae4-6029d2f8d352/op-saalimsanaklinikumlichtenbergschwarzdigits.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[OP-Saal im Sana Klinikum Lichtenberg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[OP-Saal im Sana Klinikum Lichtenberg]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Unkontrollierbares Zittern: Mit Ultraschallwellen gezielt betroffene Gehirnzellen ausschalten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/unkontrollierbares-zittern-mit-ultraschallwellen-gezielt-betroffene-gehirnzellen-ausschalten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/unkontrollierbares-zittern-mit-ultraschallwellen-gezielt-betroffene-gehirnzellen-ausschalten/</guid><pp:caseid>732842</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der fokussierte Ultraschall ist eine schonende Therapiemöglichkeit gegen den sogenannten essenziellen Tremor. Die Betroffenen leiden unter unkontrollierbaren Muskelaktivitäten, schon der Griff zum Wasserglas ist oft eine Herausforderung. Mit der Therapiemethode werden nur die auslösenden Bereiche im Gehirn behandelt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der essenzielle Tremor ist eine neurologische Bewegungsstörung, bei der es zu rhythmischen, unwillkürlichen Muskelaktivitäten kommt, meist an Händen und Armen. Die genaue Ursache ist nicht vollständig geklärt, eine genetische Veranlagung ist aber wahrscheinlich. Typisch ist, dass das Zittern bei gezielten Bewegungen oder beim Halten einer Position stärker wird (z. B. beim Schreiben oder beim Trinken). Der essenzielle Tremor ist gutartig, schreitet jedoch langsam fort und beeinträchtigt den Alltag.&nbsp;</p><p>Der Magnetresonanz-gesteuerte fokussierte Ultraschall, kurz MRgFUS, ist eine schonende Behandlungsmethode, die bisher nur an wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt wird. Dazu gehören die Sana Kliniken Duisburg, die dieses Hochpräzisionsverfahren anbieten und in Zusammenarbeit mit dem Neurologen und Neurowissenschaftler Professor Lars Wojtecki von der Universitätsklinik Düsseldorf sowie Privatdozent Dr. Haidar Dafsari aus der Universitätsklinik Köln evaluieren.</p><p>„MRgFUS eignet sich für Patienten mit schwerem Tremor, bei denen Medikamente nicht ausreichend wirken", erklärt Lars Wojtecki. „Als Alternative zur tiefen Hirnstimulation ist MRgFUS eine nicht-invasive Behandlungsoption, von der die Patienten profitieren können", ergänzt Haidar Dafsari.&nbsp;</p><p>Professor Wilhelm Nacimiento, Chefarzt der Neurologie der Sana Kliniken Duisburg, betont, wie wichtig die interdisziplinäre Zusammenarbeit bei dieser Therapie ist: „Unsere neurologische Abteilung begleitet die Patientinnen und Patienten vom ersten Gespräch bis zur Nachsorge. Das neurochirurgische Team nimmt den Eingriff dann in der Abteilung für Neuroradiologie im MRT vor.”</p><h2>Zellen werden erhitzt</h2><p>Das Grundprinzip des Verfahrens ist einfach. Ärzte bündeln hochintensive Ultraschallwellen von außen gezielt auf einen Punkt im Gehirn.&nbsp;</p><p>Das Team der Radiologie und Neuroradiologie bereitet die Patienten vor. Chefarzt Dr. Martin Schlunz-Hendann, Facharzt für Radiologie mit dem Schwerpunkt Neuroradiologie, erklärt, wie wichtig die Vorbereitung vor dem eigentlichen Eingriff ist: „Unsere medizinischen Technologinnen der Radiologie (MTRs) müssen das Gerät auf den Millimeter genau einstellen, damit die Ultraschallwellen auch an der richtigen Stelle im Gehirn ankommen. Dies stellen wir durch unsere Bildgebung sicher.”</p><p>Professor Martin Scholz, Facharzt für Neurochirurgie und spezielle neurochirurgische Intensivmedizin bei Sana, erläutert die Vorgehensweise: „Um die richtige Stelle zu finden, die den Tremor, verursacht, setzen wir den Magnetresonanztomografen (MRT) zur Bildgebung ein. Der behandelte Bereich wird durch die Ultraschallwellen erhitzt. Dadurch sterben krankhafte Zellen ab, umliegende Gewebebereiche bleiben aber unberührt. Daher ist dieses Verfahren für die Patienten sehr schonend.”</p><p>Die Anwendung besteht aus mehreren Schritten:&nbsp;</p><ul><li data-list-item-id="e8f798bc5cd44204f6ff4a83481c44360">Ultraschallsender anbringen: Zunächst muss der Kopf rasiert und die Haut lokal betäubt werden. Danach verteilen die Ärzte mit einer Art Helm rund 1.000 kleine Ultraschallsender am Kopf.</li><li data-list-item-id="e5f8cb303ef7a116676f46a14d3d27fed">Den richtigen Bereich identifizieren: Danach erstellen die Mediziner im MRT eine exakte dreidimensionale Karte des betroffenen Bereichs im Gehirnbereich, der nur wenige Millimeter groß ist. Mit einer geringen Temperatur wird der fokussierte Ultraschall an der entsprechenden Stelle appliziert. Dadurch werden die Zellen nur kurzfristig lahmgelegt und nicht zerstört.</li><li data-list-item-id="ed042dc4d30e1965cf47e62a253a53f45">Testen, ob sich ein Erfolg einstellt: Die Patienten führen unter der Behandlung mit der niedrigen Temperatur eine Bewegung aus, die normalerweise zum bekannten Zittern führt. Nimmt der Tremor während der Testphase ab, haben die Mediziner den richtigen Punkt ermittelt.</li><li data-list-item-id="e53bb65b6af68881e76a1645e5b0e7c77">Behandlung mit Hitze: Sobald die Ärzte die richtige Stelle gefunden haben, werden die Nervenzellen mit gebündelten Schallwellen zerstört. Die Behandlung ist schmerzlos, dauert mehrere Stunden und wird in Intervallen eingesetzt. Die Kontrolle erfolgt mittels MRT.</li></ul><p>So können die Ärzte die Temperatur und Wirkung des Eingriffs in Echtzeit kontrollieren. Daher ist die Therapie sehr sicher und effektiv.</p><h2>Erfolg tritt sofort ein</h2><p>Sofort nach dem Eingriff bemerken die Patienten in der Regel bereits eine nahezu vollständige Reduzierung des Tremors. Sie können sich wieder mit größerer Sicherheit bewegen und Alltagstätigkeiten wie Schreiben oder Trinken sind plötzlich wieder ohne Probleme möglich. Das verbessert nicht nur die Selbstständigkeit, sondern auch die Lebensqualität enorm.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Erstgespräch vereinbaren!&nbsp;</strong></p><p>Sind Sie selbst oder ein Angehöriger von einem essenziellen Tremor betroffen und interessieren sich für die MRgFUS-Therapie?&nbsp;</p><p>Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir beraten Sie, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt. E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:MRgFUS@sana.de">MRgFUS@sana.de</a></p><p>Aufgrund der großen Nachfrage kann die Beantwortung der Anfragen aktuell etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und melden uns so bald wie möglich bei Ihnen!&nbsp;<br>&nbsp;</p><p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurologie" target="_blank">Neurologie | Duisburg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurochirurgie" target="_blank">Neurochirurgie | Duisburg</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/radiologie-und-neuroradiologie" target="_blank">Radiologie | Duisburg</a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-011l_S2k_Tremor_2022-08.pdf" target="_blank">Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Tremor</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:03:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/44b244ee-008b-492c-b97e-f768c2b9c3c5/500_251210patientmitteamdersanaklinikenduisburg.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/44b244ee-008b-492c-b97e-f768c2b9c3c5/500_251210patientmitteamdersanaklinikenduisburg.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/44b244ee-008b-492c-b97e-f768c2b9c3c5/251210patientmitteamdersanaklinikenduisburg.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patient mit Team der Sana Kliniken Duisburg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Patient Norbert R. mit essenziellem Tremor nach der Therapie mit fokussiertem Ultraschall und Sana-Team. Hintere Reihe (v.l.): Prof. Wilhelm Nacimiento, Dr. Martin Wettig, Prof. Martin Scholz; zweite Reihe (v.l.): Prof. Lars Wojtecki, Rebecca Riewer, Joana Jansen, Sabrina Otrzonsek .]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Warum MRgFUS nur im Team funktioniert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/interdisziplinaere-zusammenarbeit-warum-mrgfus-nur-im-team-funktioniert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/interdisziplinaere-zusammenarbeit-warum-mrgfus-nur-im-team-funktioniert/</guid><pp:caseid>732840</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Die Einführung des Magnetresonanz-gesteuerten fokussierten Ultraschalls, kurz MRgFUS, zur Behandlung von Patienten mit essenziellem Tremor, eröffnet nicht nur neue Therapiemöglichkeiten, sondern verändert auch die Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen. Neurologie, Neurochirurgie und Neuroradiologie bilden das interdisziplinäre Team. Unterstützt werden sie durch die Kollegen der Anästhesie.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bei der Behandlung mit MRgFUS – einer modernen, nicht-invasiven Methode zur Therapie ausgewählter Patienten mit essenziellem Tremor – arbeiten mehrere Fachrichtungen eng zusammen. Das bedeutet für die Patienten eine optimale Planung und eine umfassende Betreuung aus verschiedenen fachlichen Perspektiven.</p><h2>Neurologie: Erste Anlaufstelle</h2><p>Zu Beginn stellen sich die Patienten in der Neurologie vor. Die Fachärzte fragen die Beschwerden ab, führen Untersuchungen durch und prüfen, ob die Behandlung mit MRgFUS für den individuellen Fall die richtige Therapie ist. MRgFUS eignet sich für Patienten mit ausgeprägtem Tremor trotz Medikamenten und als Alternative zur tiefen Hirnstimulation. Die Neurologen begleiten die Patienten meist während des gesamten Prozesses.</p><h2>Neurochirurgie: Durchführung des Eingriffs</h2><p>Auch wenn MRgFUS keine Operation im klassischen Sinne ist, handelt es sich doch um einen neurochirurgischen Eingriff im Gehirn. Die Neurochirurgen definieren die zu behandelnde Stelle im Gehirn und leiten die Behandlung.</p><h2>Neuroradiologie: Exakte Bildgebung</h2><p>Der Eingriff ist nur mithilfe der MRT-Bilder aus der Neuroradiologie durchführbar. Die Spezialisten für die Bildgebung sorgen so dafür, den richtigen Bereich im Gehirn zu identifizieren. So können die Neurochirurgen den Eingriff auf den Millimeter genau durchführen.</p><h2>Eingriff als Teamleistung</h2><p>In der Praxis entsteht ein eng abgestimmter Arbeitsablauf, denn MRgFUS verlangt nicht nur Austausch, sondern klar definierte Prozesse. Auf eine gemeinsame Fallbesprechung folgt die präzise Planung, der eigentliche Eingriff wird im Team durchgeführt und die Nachsorge erfolgt erneut unter gemeinsamer Beobachtung. Jede Entscheidung wird im interdisziplinären Dialog getroffen. Damit erhalten die Patienten nicht nur eine innovative Therapie, sondern auch die optimale Betreuung mehrerer Fachrichtungen „aus einer Hand“.</p><p><strong>Erstgespräch vereinbaren!&nbsp;</strong></p><p>Sind Sie selbst oder ein Angehöriger von einem essenziellen Tremor betroffen und interessieren sich für die MRgFUS-Therapie?&nbsp;</p><p>Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und wir beraten Sie, ob die Behandlung für Sie in Frage kommt. E-Mail:&nbsp;<a href="mailto:MRgFUS@sana.de">MRgFUS@sana.de</a></p><p>Aufgrund der großen Nachfrage kann die Beantwortung der Anfragen aktuell etwas Zeit in Anspruch nehmen. Wir danken Ihnen herzlich für Ihr Verständnis und melden uns so bald wie möglich bei Ihnen!&nbsp;</p><p><strong>Mehr Informationen:&nbsp;</strong></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurologie" target="_blank">Neurologie | Duisburg&nbsp;</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/neurochirurgie" target="_blank">Neurochirurgie | Duisburg</a></p><p><a href="https://www.sana.de/duisburg/medizin-pflege/radiologie-und-neuroradiologie" target="_blank">Radiologie | Duisburg</a></p><p><a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/030-011l_S2k_Tremor_2022-08.pdf" target="_blank">Leitlinien für Diagnostik und Therapie in der Neurologie: Tremor</a></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/1920_251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie.jpg?10000"><p><i>Die Behandlung mit MRgFUS erfordert Teamarbeit zwischen Spezialisten aus Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie/" target="_blank">Download und Copyright</a></p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:02:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/500_251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/500_251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/557d7834-8e45-4ec5-92d4-28f9818361a2/251212teamsanaklinikenduisburgbeimrgfus-therapie.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sana Kliniken Duisburg: MRgFUS-Therapie funktioniert nur im Team]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Die Behandlung mit MRgFUS erfordert Teamarbeit zwischen Spezialisten aus Neurologie, Neuroradiologie und Neurochirurgie der Sana Kliniken Duisburg.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Fokussierter Ultraschall: Nach 60 Jahren endlich beschwerdefrei</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-nach-60-jahren-endlich-beschwerdefrei/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-nach-60-jahren-endlich-beschwerdefrei/</guid><pp:caseid>732839</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Sechs Jahrzehnte lang litt Brigitte F. unter unkontrollierbarem Zittern unklarer Ursache. Mediziner sprechen von essenziellem Tremor. Dank einer neuartigen, besonders schonenden Behandlung an den Sana Kliniken Duisburg ist sie heute nahezu beschwerdefrei.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Fast ihr ganzes Leben begleitete Brigitte F. ein Zittern, das sie nie kontrollieren konnte. Was mit 19 Jahren begann, entwickelte sich über sechs Jahrzehnte hinweg zu einer immer größeren Belastung. Die Hände zitterten unaufhörlich und auch am Kopf zeigten sich die Symptome. Ursache dafür war wahrscheinlich eine genetische Veranlagung, denn schon die Mutter der Patientin sowie ihre Geschwister und deren Mutter litten an einem Tremor. Für Brigitte F. bedeutete die Diagnose vor allem eines: zunehmende Einschränkung im Alltag.</p><h2>Einfache Dinge werden zur Herausforderung</h2><p>Mit den Jahren wurde das Zittern stärker. Besonders die linke Hand machte ihr zunehmend zu schaffen. „Ich konnte in den letzten Monaten kaum ein Glas halten, geschweige denn daraus trinken, ohne alles zu verschütten“, erinnert sich die heute 80-Jährige. Für eine Frau, die allein lebt und deren Kinder weit weg in Amerika leben, wurde selbst das scheinbar Selbstverständliche zur täglichen Herausforderung. Über viele Jahre hinweg versuchte die Patientin, mit Medikamenten wie Primidon Linderung zu finden, doch der Erfolg blieb aus. Nach mehr als 20 Jahren Therapie hatte sie sich schließlich damit abgefunden, dass sich ihr Zustand wohl nicht mehr verbessern würde.</p><h2>Wendepunkt durch fokussierte Ultraschall-Behandlung</h2><p>Dann kam der Wendepunkt – eher zufällig. In der Zeitung las Brigitte F. von einer neuartigen, besonders schonenden Behandlungsmethode: dem Magnetresonanz-gesteuerten fokussierten Ultraschall, kurz MRgFUS. Ihr Neurologe, Privatdozent Dr. med. Martin Winterholler vom Sana Krankenhaus Rummelsberg, organisierte zeitnah die Überweisung zu den Spezialisten der Sana Kliniken Duisburg. Mitte November 2025 war es schließlich so weit. Sie machte sich auf den Weg von ihrem Heimatort Nürnberg zur Therapie nach Duisburg.</p><h2>Plötzlich wieder Ruhe in den Händen</h2><p>Angst oder Sorgen hatte Brigitte F. nicht. „Ich hatte vollstes Vertrauen zu den Ärzten“, sagt sie. “Ich wurde über alle Schritte genau informiert, es war eine sehr gute Erfahrung mit dem Team der Sana Kliniken Duisburg. Wir haben sogar gelacht, während mir die Kanülen gesetzt wurden. Ich habe sehr schwer zu findende Venen, das weiß ich.” Daraufhin folgte die Therapie im MRT und das Vertrauen wurde belohnt.&nbsp;</p><p>“Obwohl sich alles sehr ungewohnt angefühlt und vier Stunden gedauert hat, hatte ich keinerlei Schmerzen oder Unwohlsein. Ich war die ganze Zeit wach und musste zum Beispiel mit der linken Hand Kreise malen. Zu Beginn habe ich gezittert wie immer, nach und nach wurde es besser und am Ende der Prozedur konnte ich ohne den Tremor mehrere große Kreise hintereinander zeichnen. Da lag ich noch in der Röhre. Danach wurde ich auf den Gang gebracht, die Experten standen um mich herum und wir haben zusammen geklatscht, weil alle sehr glücklich über den tollen Erfolg waren. Sogar das Zittern am Kopf wurde besser, wobei das Ziel der Therapie ja die linke Hand war”, berichtet Brigitte F. Nach Jahrzehnten des Zitterns plötzlich wieder Ruhe in der linken Hand und am Kopf, ein unglaubliches Gefühl nach so langer Zeit.</p><p>Die MRgFUS-Therapie gilt als besonders schonend und wird derzeit nur an wenigen Kliniken in Deutschland durchgeführt. Für Brigitte F. bedeutete sie nicht nur medizinischen Fortschritt, sondern vor allem ein neues Stück Lebensqualität im Alltag. Nach 60 Jahren Zittern kann sie heute wieder normal aus einem Glas trinken.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/1920_251218vorher-nachhertestmrgfus.jpg?10000"><p><i>Vor der Therapie ist das Zittern beim Zeichnen der Linie sehr deutlich. Nach der Behandlung mit MRgFUS an den Sana Kliniken Duisburg kann die Patientin die Spirale mit ruhiger Hand zeichnen.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/251218vorher-nachhertestmrgfus/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:01:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/500_251218vorher-nachhertestmrgfus.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/500_251218vorher-nachhertestmrgfus.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ef03591d-84cc-44e5-bda1-f3958f3d5160/251218vorher-nachhertestmrgfus.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Sana Kliniken Duisburg: Therapieerfolg nach MRgFUS-Therapie]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Vor der Therapie ist das Zittern beim Zeichnen der Linie sehr deutlich. Nach der Behandlung mit MRgFUS an den Sana Kliniken Duisburg kann die Patientin die Spirale mit ruhiger Hand zeichnen.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Fokussierter Ultraschall: &quot;Ich habe mich wie ein neuer Mensch gefühlt&quot;</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-ich-habe-mich-wie-ein-neuer-mensch-gefuehlt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/fokussierter-ultraschall-ich-habe-mich-wie-ein-neuer-mensch-gefuehlt/</guid><pp:caseid>732836</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Als Norbert R. das erste Mal das unkontrollierbare Zittern seiner Hände bemerkte, war er noch im Polizeidienst. Das ist mittlerweile 20 Jahre her. Direkt nach der Behandlung mit fokussiertem Ultraschall in den Sana Klinken Duisburg konnte er wieder Trinken und Schreiben. &nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal bemerkte Norbert R. das Zittern während eines einhändigen Schießtrainings. Die Waffe lag ruhig in der linken Hand, doch die rechte gehorchte ihm nicht mehr. „Ich konnte sie einfach nicht stillhalten“, erinnert sich der ehemalige Polizist. „In dem Moment habe ich gemerkt, dass etwas nicht stimmt. Es war ein beunruhigendes Gefühl, besonders in einem Beruf, in dem Kontrolle und Präzision selbstverständlich sind."</p><p>Die Unsicherheit blieb. Auch im Alltag zitterte die Hand immer wieder, zunächst kaum wahrnehmbar, dann zunehmend deutlicher. Mehrere ärztliche Untersuchungen folgten, doch eine klare Ursache ließ sich nicht finden. Schließlich lautete die Diagnose essenzieller Tremor. Verschiedene medikamentöse Therapieversuche, unter anderem mit Propranolol und Primidon, brachten keine spürbare Besserung. Stattdessen traten Nebenwirkungen auf, die eine zusätzliche Belastung darstellten.</p><p>„Irgendwann habe ich mich damit abgefunden, dass sich daran wohl nichts mehr ändern würde“, sagt er. Über Jahre lernte er, mit dem Zittern zu leben – oft still, manchmal frustriert. Doch in den vergangenen fünf Jahren nahmen die Symptome erneut zu. Dinge, die früher selbstverständlich waren, wurden mühsam: ein Glas sicher halten, sauber essen, ruhig schreiben.</p><h2>Durch Zufall zur wirksamen Therapie</h2><p>Dass sich daran doch noch etwas ändern sollte, war reiner Zufall. Eigentlich befand er sich wegen anderer Beschwerden in ärztlicher Behandlung. Im Gespräch erwähnte er beiläufig auch das Zittern seiner Hände. Sein Arzt reagierte sofort und erzählte ihm von einer neuartigen Therapiemethode mit fokussiertem Ultraschall an den Sana Klinken Duisburg. „Es war genau der richtige Moment“, sagt der Patient. „Zum ersten Mal hatte ich wieder Hoffnung.“</p><p>Er informierte sich intensiv, sah Erfahrungsberichte anderer Betroffener und sprach mit einem ehemaligen Kollegen, der diese Behandlung selbst erlebt hatte. Dessen positive Erfahrungen gaben schließlich den Ausschlag. „Ich war überzeugt, dass ich es versuchen muss.“ Mitte August erhielt er seinen Termin in den Sana Kliniken Duisburg.</p><h2>Neuanfang mit 75 Jahren</h2><p>Schon kurz nach der Behandlung spürte Norbert R. die positive Veränderung. „Ich habe mich wie ein neuer Mensch gefühlt“, sagt er glücklich. Vor allem die kleinen Dinge machten für ihn den Unterschied: in Ruhe essen, ein Glas Wasser ohne Zittern zum Mund führen. „Für mich sind die Symptome vollständig verschwunden“, so der Patient.</p><p>Mit 75 Jahren hat Norbert R. seine Selbstständigkeit im Alltag zurückgewonnen. „Ich bin dem gesamten Team um Professor Nacimiento unendlich dankbar“, sagt er. Und mit einem Augenzwinkern fügt er noch hinzu: "Nacimiento ist ja auch das spanische Wort für Geburt.”&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/2f4b3e67-04d3-441f-9e45-46b2234aa3ee/1920_251218mrgfuspatient.jpg?10000"><p><i>Nach der MRgFUS-Therapie sind Patient und das Team der Sana Kliniken Duisburg glücklich über den Behandlungserfolg.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/2f4b3e67-04d3-441f-9e45-46b2234aa3ee/251218mrgfuspatient/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie,Duisburg]]></category>
            <pubDate>Mon, 12 Jan 2026 07:00:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/2f4b3e67-04d3-441f-9e45-46b2234aa3ee/500_251218mrgfuspatient.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/2f4b3e67-04d3-441f-9e45-46b2234aa3ee/500_251218mrgfuspatient.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/2f4b3e67-04d3-441f-9e45-46b2234aa3ee/251218mrgfuspatient.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patient und Team der Sana Kliniken Duisburg]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Nach der MRgFUS-Therapie sind Patient und das Team der Sana Kliniken Duisburg gl&amp;uuml;cklich &amp;uuml;ber den Behandlungserfolg.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Was braucht unser Gesundheitssystem für eine stabile Zukunft?</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/was-braucht-unser-gesundheitssystem-fuer-eine-stabile-zukunft/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/was-braucht-unser-gesundheitssystem-fuer-eine-stabile-zukunft/</guid><pp:caseid>732223</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="text-align:start;">Mit welchen konkreten Maßnahmen sich unser Gesundheitssystem wieder stabil machen ließe, vertieft Sana CEO Thomas Lemke im aktuellen Podcast von Table Media.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Die Einigung im Vermittlungsausschuss verschafft der Politik vor allem eines: Zeit. An den strukturellen Problemen ändert sie jedoch nichts. Im Gegenteil, der Handlungsdruck wächst. Neben bekannten Kostentreibern wie Inflation und Tarifabschlüssen trägt der Gesetzgeber maßgeblich zur Kostenexplosion im Krankenhaussektor bei.&nbsp;</p><p>Ausschlaggebend sind insbesondere:</p><ul><li data-list-item-id="ecb4e171219b6dba29cf7389838882267">komplexe Personal- und Ausstattungsanforderungen ohne belastbare Evidenz für bessere Behandlungsergebnisse</li><li data-list-item-id="e5eecd60a5ff25e1be9e12ccba92cf195">ein seit 2020 stark angewachsenes Pflegebudget, das inzwischen jährlich rund 25 Mrd. Euro umfasst.</li></ul><p><a href="https://open.spotify.com/episode/0BSSOVfUTCHImCs4VBF0YW" target="_blank">Hier gibt es die komplette Folge des Table Media Podcasts</a>, ab Minute 13 diskutiert Thomas Lemke Lösungsansätze.</p><p><span style="text-align:start;">Auch 2026 stehen wir vor großen Herausforderungen. Sana hat mit dem Strategieprogramm „Auf Kurs 2030“ einen eigenen Weg gefunden und wird diesen konsequent gehen.</span><span style="margin:0px;padding:0px;text-align:start;">&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[uk-hol,Gastbeitrag,Lemke]]></category>
            <pubDate>Tue, 23 Dec 2025 14:47:53 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/f6731ca3-fa03-496e-b6d8-c7d7a6fc9279/500_aa-thomaslemkeceosanakliniken.jpg?74606" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/f6731ca3-fa03-496e-b6d8-c7d7a6fc9279/500_aa-thomaslemkeceosanakliniken.jpg?74606</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/f6731ca3-fa03-496e-b6d8-c7d7a6fc9279/aa-thomaslemkeceosanakliniken.jpg?74606</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Thomas Lemke]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Thomas Lemke, Vorstandsvorsitzender der Sana Kliniken AG]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana gewinnt Pflegewissenschaftlerin Dr. Rebecca Graystone als Keynote-Speakerin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-gewinnt-pflegewissenschaftlerin-dr-rebecca-graystone-als-keynote-speakerin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-gewinnt-pflegewissenschaftlerin-dr-rebecca-graystone-als-keynote-speakerin/</guid><pp:caseid>731421</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="ee0585fcd3927e430c3315ffa5d32b6fb">Dr. Rebecca Graystone ist eine der weltweit führenden Expertinnen für Pflegeexzellenz, Organisationsentwicklung und Qualitätsverbesserung.</li><li data-list-item-id="e19b2d107a39ed4c382ba4a192fc84532">Sie referiert beim 1. Exzellenzkongress in der Pflege- und Gesundheitsversorgung am 12. Mai 2026 in Berlin.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Wie gelingt eine Pflegepraxis, die Mitarbeitende stärkt und Versorgungsqualität nachhaltig verbessert? Antworten darauf gibt die US-amerikanische Pflegewissenschaftlerin Dr. Rebecca Graystone, Vizepräsidentin des American Nurses Credentialing Center (ANCC), beim&nbsp;<a href="https://invitepeople.com/events/bbc9b0d625" target="_blank">1. Exzellenzkongress in der Pflege- und Gesundheitsversorgung</a> am 12. Mai 2026 in Berlin. Damit wird eine der weltweit führenden Expertinnen für Pflegeexzellenz, Organisationsentwicklung und Qualitätsverbesserung in Deutschland zu hören sein.</p><h2>Pflegequalität als Ergebnis von Kultur und Struktur</h2><p>Magnet®- and Pathway to Excellence® Kliniken zeichnen sich durch exzellente Patientenergebnisse sowie eine hohe Zufriedenheit der Pflegefachpersonen aus. Im Mittelpunkt stehen die Magnet Prinzipien:</p><ul><li data-list-item-id="e894aea5886a15e4636514edcaa861df2">Leadership</li><li data-list-item-id="e9fe863f54c9e1b94e8915cb12c77366a">Empowerment</li><li data-list-item-id="ef4bc88c570ca6c87c1373819fc84dd4d">Professionelle Praxis</li><li data-list-item-id="e330c08321abb65009f74ecdf8fa95e5b">Quallität</li><li data-list-item-id="ea9543d9032ad4fe208683bbc6bf349d3">Well-Being</li></ul><p>Internationale Evaluationen zeigen, dass Organisationen, die diese Standards erfüllen, signifikant höhere Mitarbeiterzufriedenheit, niedrigere Fluktuationsraten und bessere Patientenergebnisse erzielen.</p><p>„Eine nachhaltige Pflegequalität entsteht nicht allein durch Ausbildung oder Technik, sondern durch Strukturen, die Mitarbeitende befähigen und beteiligen. Das Modell übersetzt diesen Anspruch in konkrete Organisationsstandards“, erklärt Dr. Helene Maucher, Bereichsleitung Pflege der Sana Kliniken AG und Pflegedirektorin der Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU). “Wir freuen uns sehr, mit Dr. Rebecca Graystone eine international bekannte Expertin für unseren Kongress gewonnen zu haben.”&nbsp;</p><h2>Internationale Impulse für deutsche Pflegeorganisationen</h2><p>Der Keynote-Beitrag von Dr. Rebecca Graystone beim <a href="https://invitepeople.com/events/bbc9b0d625" target="_blank">1. Exzellenzkongress in der Pflege- und Gesundheitsversorgung</a> beleuchtet, wie diese Prinzipien im internationalen Kontext umgesetzt werden und welche Transfermöglichkeiten für deutsche Einrichtungen bestehen. Ihr Vortrag richtet sich an Pflegeführungskräfte, Mitarbeitende im Qualitätsmanagement sowie Entscheidungsträger, die den kulturellen Wandel in ihren Organisationen evidenzbasiert gestalten möchten. Dabei geht es darum, was wir von den Einrichtungen für die berufliche Selbstwirksamkeit lernen können.</p><h2>Einordnung und Bedeutung für die Fachwelt</h2><p>Dass Dr. Rebecca Graystone in Deutschland spricht, ist eine außergewöhnliche Gelegenheit für den fachlichen Austausch zwischen amerikanischer und europäischer Pflege und Pflegewissenschaft. Ihr Beitrag gilt als Impuls für die Weiterentwicklung von Pflegekultur, Personalbindung und Qualitätsmanagement im deutschsprachigen Raum. Diese Themen haben angesichts des Fachkräftemangels und der laufenden Strukturreformen im Gesundheitswesen eine hohe Relevanz.</p><p><strong>Lesen Sie auch:</strong> <a href="https://www.sana.de/newsroom/pflegeexzellenz-staerken-sana-setzt-auf-internationale-impulse/" target="_blank">Sana fördert Pflegeexzellenz durch internationale Impulse</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/96a82f20-378d-45a4-8cd5-847d67b8bf6b/1920_251212rebeccagraystone.png?10000"><p><i>Dr. Rebecca Graystone, PhD, MBA, RN, NEA-BC, CENP, ist Vizepräsidentin des ANCC Pathway to Excellence® and Magnet Recognition Program. Sie verfügt über mehr als 32 Jahre Erfahrung in Pflegeführung und Qualitätsmanagement. Dr. Rebecca Graystone ist international gefragte Rednerin und Mitglied zahlreicher wissenschaftlicher Beiräte im Bereich Pflegequalität und Workforce Engagement. Sie referiert beim 1. Exzellenzkongress in der Pflege- und Gesundheitsversorgung am 12. Mai 2026 in Berlin.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/96a82f20-378d-45a4-8cd5-847d67b8bf6b/251212rebeccagraystone/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p><p><strong>Über das American Nurses Credentialing Center ANCC</strong></p><p>Das American Nurses Credentialing Center arbeitet mit der größten Gruppe von Gesundheitsfachkräften des Landes zusammen, um die höchsten Standards pflegerischer Exzellenz zu sichern. Mit einem umfassenden Angebot an individuellen Zertifizierungen und Akkreditierungsprogrammen für Organisationen, die Forschung, Innovation, berufliche Weiterentwicklung und Führungskompetenzen fördern, befähigt das Credentialing Center Pflegefachpersonen dazu, sicherere und patientenorientierte Ergebnisse sowohl national als auch international zu erzielen. Dem Anspruch verpflichtet, The Power of Nurses™ zu nutzen, um Pflegequalität weltweit zu verbessern, setzt das Credentialing Center kontinuierlich Maßstäbe, die Exzellenz in allen Bereichen der pflegerischen Praxis unterstützen.</p><p><strong>Weitere Informationen: </strong><a href="https://www.nursingworld.org/ancc/" target="_blank"><strong>American Nurses Credentialing Center (ANCC) | ANA</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom,Pflege]]></category>
            <pubDate>Mon, 15 Dec 2025 09:30:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/ed6237cd-c261-47a5-b9ba-1d34a17caffe/500_251212rebeccagreystone.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed6237cd-c261-47a5-b9ba-1d34a17caffe/500_251212rebeccagreystone.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed6237cd-c261-47a5-b9ba-1d34a17caffe/251212rebeccagreystone.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Dr. Rebecca Greystone]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Dr. Rebecca Greystone, Vizepr&amp;auml;sidentin des ANCC Pathway to Excellence&amp;reg; and Magnet Recognition Program.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Strategische Ausrichtung stärken: Sana besetzt mit Jonas Ehmig die Leitung der Business Unit Ambulant aus den eigenen Reihen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/strategische-ausrichtung-staerken-sana-besetzt-mit-jonas-ehmig-die-leitung-der-business-unit-ambulant-aus-den-eigenen-reihen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/strategische-ausrichtung-staerken-sana-besetzt-mit-jonas-ehmig-die-leitung-der-business-unit-ambulant-aus-den-eigenen-reihen/</guid><pp:caseid>730036</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="eff306bc9db823ae60056ac35076bb90f">Jonas Ehmig übernimmt zum 1. Januar 2026 die Leitung der Business Unit Ambulant.</li><li data-list-item-id="edc8b8ef9ba337944a11d5cc2143b8a61">Als integrierter Gesundheitsdienstleister bildet Sana den gesamten Patientenpfad ab.</li><li data-list-item-id="ebd0292a6983feaf7e209c964d18f76e7">Das ambulante Leistungsportfolio ist in einer eigenen Business Unit organisiert.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der erfahrene Sana-Manager Jonas Ehmig übernimmt zum 1. Januar 2026 die Leitung der Business Unit (BU) Ambulant. Dazu gehören die Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) von Sana sowie das Geschäftsfeld Pathologie. Die Sana MVZ umfassen mehr als 370 KV-Sitze mit einem breiten Spektrum an Fachbereichen und Schwerpunkten auf den Fachbereichen Allgemeinmedizin, Innere Medizin, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Orthopädie und Unfallchirurgie sowie Chirurgie.&nbsp;</p><h2>Ambulante Medizin weiterentwickeln</h2><p>Jonas Ehmig ist Gesundheitsökonom und hat einen Masterabschluss in Medizinmanagement. Seit 2022 ist der 31-Jährige Regionalleiter Ambulante Medizin in Offenbach und hat seinen Verantwortungsbereich seitdem kontinuierlich erweitert. Seine bisherigen Aufgaben als Geschäftsführer aller Sana MVZ in Offenbach wird er in Personalunion weiterführen.</p><p>CEO Thomas Lemke sagt: “Ich freue mich, dass wir mit Jonas Ehmig einen engagierten, umsetzungsstarken und fachlich versierten Kollegen für diese anspruchsvolle und herausfordernde Tätigkeit gewinnen konnten.”&nbsp;</p><p>COO Dr. Jens Schick ergänzt: “Jonas Ehmig hat in den letzten Jahren hervorragende Arbeit für das ambulante Cluster in Offenbach geleistet. Durch sein Engagement und unternehmerisches Denken konnte er in den vergangenen Jahren die ambulante Medizin und die MVZ in seinem Bereich erfolgreich weiterentwickeln.”</p><p>Darüber hinaus hat sich der Gesundheitsökonom im Bereich Corporate Health bei der Einführung neuer Versorgungsstrukturen intensiv eingebracht. Dazu gehören seit Anfang 2025 das S | Medical Center in Heilbronn, das Sana gemeinsam mit der Schwarz Gruppe Anfang 2025 erfolgreich eröffnet hat. Seit November ist zudem der neue S | Medial-Room bei Kaufland in Mosbach hinzugekommen, über den Sana in einem Pilotprojekt gemeinsam mit der Schwarz Gruppe telemedizinische Hausarztsprechstunden und Präventionsangebote testet.</p><h2>Strategisches Ziel: Partner für Gesundheit</h2><p>Sana stellt den ambulanten Bereich mit einer übergreifenden Leitung strategisch neu auf. Ziel ist eine am Bedarf der Menschen ausgerichtete medizinische Versorgung in guter Qualität. Diesen Schwerpunkt kombiniert Sana mit einem umfassenden Versorgungsangebot und schafft durch regionale Gesundheitsnetzwerke die Verschränkung ambulanter und stationärer Leistungen aus einer Hand.&nbsp;</p><p>“Ich freue mich auf die neuen Aufgaben und Herausforderungen. Die ambulante Versorgung ist ein wichtiger Baustein für die Abbildung der gesamten Patient Journey und eine bedarfsgerechte Versorgung", sagt Jonas Ehmig. In den kommenden Jahren wird insbesondere die enge Kooperation zwischen stationärem Setting und ambulanten Strukturen entscheidend für den Erfolg sein. “Sana hat bereits ein umfassendes ambulantes Angebot, das nun im Rahmen der Clusterstrategie zielgerichtet eingesetzt werden muss”, erklärt der Gesundheitsökonom. Es ist wichtig, dass Sana die Menschen in Deutschland zuverlässig und bedarfsgerecht mit ambulanten Leistungen versorgen kann - heute und auch in Zukunft. Die Weiterentwicklung der BU Ambulant und die Neubesetzung der Leitungsposition bieten eine große Chance, das ambulante Leistungsportfolio von Sana strategisch neu aufzustellen.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/9b9d839d-df30-4b6f-b3cf-7beddfd85ffe/1920_251126jonasehmigpm.jpg?34632"><p><i>Jonas Ehmig übernimmt zum 1. Januar 2026 die Leitung der Business Unit Ambulant bei Sana.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/9b9d839d-df30-4b6f-b3cf-7beddfd85ffe/251126jonasehmigpm/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom]]></category>
            <pubDate>Mon, 01 Dec 2025 10:29:58 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/9b9d839d-df30-4b6f-b3cf-7beddfd85ffe/500_251126jonasehmigpm.jpg?34632" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/9b9d839d-df30-4b6f-b3cf-7beddfd85ffe/500_251126jonasehmigpm.jpg?34632</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/9b9d839d-df30-4b6f-b3cf-7beddfd85ffe/251126jonasehmigpm.jpg?34632</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Jonas Ehmig, Leiter der Business Unit Ambulant bei Sana]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Jonas Ehmig, Leiter der Business Unit Ambulant bei Sana]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana stattet Kliniken mit Ladeinfrastruktur für Elektroautos aus</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-stattet-kliniken-mit-ladeinfrastruktur-fuer-elektroautos-aus/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-stattet-kliniken-mit-ladeinfrastruktur-fuer-elektroautos-aus/</guid><pp:caseid>727987</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e37d71e66fa7544969071ba990046d3f2">Erste Ladesäulen an Düsseldorfer Kliniken</li><li data-list-item-id="e7dd095036ee2eb8ac2274198af0e7830">Bis Ende 2026 rund 30 Sana-Standorte angebunden</li><li data-list-item-id="ea5cdf9a3c5e99ab7c327e735ab345b6a">Zusammenarbeit mit Wirelane, Spezialist für Ladeinfrastruktur</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Sana Kliniken AG und die Wirelane GmbH, ein Spezialist für Ladeinfrastruktur, geben eine umfassende Partnerschaft bekannt. Gemeinsam wollen sie die Einrichtung von Lademöglichkeiten für Elektrofahrzeuge auf den Parkflächen der Sana-Kliniken in Deutschland vorantreiben.</span></p><p><span>Der Rollout startet im November in Düsseldorf&nbsp;mit drei Ladesäulen, eine am Standort Benrath, zwei in Gerresheim. Geplant ist in diesem Jahr der Aufbau von Ladestationen an fünf weiteren Sana-Häusern. Sukzessive werden weitere Einrichtungen des Gesundheitsdienstleisters mit der Infrastruktur ausgestattet. Ziel ist, bis Ende 2026 flächendeckend an rund 30 Klinikstandorten Elektroladestationen einzurichten.</span></p><h2><span>Einheitliche Lösung für alle Standorte</span></h2><p><span>„Als Gesundheitsdienstleister tragen wir Verantwortung über die medizinische Versorgung hinaus. Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Unternehmensstrategie", erklärt Dirk Beck, Senior Projektmanager Betriebstechnik der Sana Kliniken AG. „Mit der Implementierung von Ladestationen für Elektrofahrzeuge schaffen wir einen konkreten Mehrwert für unsere Mitarbeitenden, Patienten und Besucher – und leisten gleichzeitig einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz.”</span></p><p><span>An einigen Krankenhäusern der Sana stehen bereits vereinzelt Ladepunkte zur Verfügung. Durch die Partnerschaft mit Wirelane wird nun eine einheitliche Lösung umgesetzt. Sana arbeitet in den jeweiligen Regionen mit den lokal ansässigen Stadtwerken zusammen.</span></p><p><span>Die Wirelane GmbH ist einer der führenden Anbieter von Ladeinfrastruktur in Deutschland. Das Unternehmen mit Sitz in München baut seine Marktpräsenz weiter aus und erschließt mit dem Gesundheitswesen ein neues Segment. „Wir sind stolz, mit der Sana Kliniken AG einen so starken Partner im Gesundheitssektor zu gewinnen“, sagt Stefan Kutz, Head of Key Account & Partnerships bei Wirelane.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/65872973-2520-453f-b9ae-ce918e15bd68/1920_251107_foto_ladeinfrastruktur_wirelane.jpeg?13368"><p><i><span>Vor der neuen E-Ladesäule am Sana-Standort in Düsseldorf: Dirk Beck, Senior Projektmanager Betriebstechnik der Sana Kliniken AG (M.), Dirk Balkenhoff, Leiter Technisches Gebäudemanagement Sana Kliniken Düsseldorf (r.) und Stefan Kutz, Head of Key Account & Partnerships bei Wirelane.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/65872973-2520-453f-b9ae-ce918e15bd68/251107_foto_ladeinfrastruktur_wirelane/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p><p><a href="https://www.wirelane.com/de/presse" target="_blank"><span><strong>Über die Wirelane GmbH</strong></span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom,Nachhaltigkeit]]></category>
            <pubDate>Tue, 11 Nov 2025 11:00:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/65872973-2520-453f-b9ae-ce918e15bd68/500_251107_foto_ladeinfrastruktur_wirelane.jpeg?13368" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/65872973-2520-453f-b9ae-ce918e15bd68/500_251107_foto_ladeinfrastruktur_wirelane.jpeg?13368</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/65872973-2520-453f-b9ae-ce918e15bd68/251107_foto_ladeinfrastruktur_wirelane.jpeg?13368</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Neue E-Lades&amp;auml;ule am Sana-Standort in D&amp;uuml;sseldorf]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Vor der neuen E-Lades&amp;auml;ule am Sana-Standort in D&amp;uuml;sseldorf: Dirk Beck, Senior Projektmanager Betriebstechnik der Sana Kliniken AG (M.), Dirk Balkenhoff, Leiter Technisches Geb&amp;auml;udemanagement Sana Kliniken D&amp;uuml;sseldorf (r.) und Stefan Kutz, Head of Key Account &amp;amp; Partnerships bei Wirelane.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Pflegeexzellenz stärken: Sana setzt auf internationale Impulse</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/pflegeexzellenz-staerken-sana-setzt-auf-internationale-impulse/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/pflegeexzellenz-staerken-sana-setzt-auf-internationale-impulse/</guid><pp:caseid>727256</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e42f39941f8a2fd98a7bd0562e4c45766">Vertreterinnen von Sana Kliniken und RKU hospitierten in der Billings Clinic in Montana.</li><li data-list-item-id="ec196370994edea9eb42652b0fd9b4744">Mitbestimmung, Personalentwicklung und digitale Innovationen stärken Pflegeexzellenz.</li><li data-list-item-id="e589102db7c20794b455b2a891231e481">Am 12. Mai 2026 findet der erste Exzellenzkongress in der Pflege- und Gesundheitsversorgung in Berlin statt.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Wie kann Pflegeexzellenz gelingen? Diese Frage führte Vertreterinnen der Universitäts‑ und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) und der Sana Kliniken AG in die Billings Clinic nach Montana (USA). Die renommierte Einrichtung gilt als Vorreiterin der Magnet®-Philosophie, einem international anerkannten Modell für Pflegequalität, Mitarbeiterbindung und Patientensicherheit. Die Hospitation wurde mit vier Stipendien durch die B. Braun Stiftung gefördert.<br><br>Im Rahmen der Hospitation erhielten Birgit Feil (Magnet Nursing Director, Neurology/Orthopaedics) und Carolin Gindele (Head of Quality- and Processmanagement, Orthopädische Universitätsklinik und Zentrum für Integrierte Rehabilitation) vom RKU sowie Theresa Machauer (Projektleitung, Sana Kliniken AG) wertvolle Einblicke in Strukturen, Führungsmodelle und Programme, die Pflegekräfte nachhaltig stärken.</p><h2>Gemeinsam für Pflegeexzellenz</h2><p>Inspiriert durch die internationalen Einblicke richtet Sana am 12. Mai 2026 den ersten <a href="https://invitepeople.com/events/bbc9b0d625" target="_blank">Exzellenzkongress</a> in der Pflege- und Gesundheitsversorgung in Berlin aus. Unter dem Motto „Gemeinsam für Pflegeexzellenz“ referieren Expertinnen und Experten zu zukunftsweisenden Themen.&nbsp;</p><h2>Verantwortung und Beteiligung</h2><p>Die Billings Clinic überzeugte durch eine klar strukturierte Pflegeorganisation, in der Verantwortung und Beteiligung aktiv gefördert werden. Über sogenannte Shared-Governance-Strukturen wirken Pflegende direkt an Entscheidungsprozessen und der Weiterentwicklung der Praxis mit. Kliniken mit Magnet-Status zeichnen sich durch exzellente Patientenergebnisse sowie eine hohe Zufriedenheit der Pflegefachpersonen aus. „Die Atmosphäre war geprägt von Wertschätzung und echter Partizipation“, betont Birgit Feil. „Pflege wird hier nicht nur ausgeführt, sondern gestaltet. Und genau das stärkt Qualität und Berufsstolz.“</p><h2>Förderung von Kompetenz und Bindung</h2><p>Ein besonderes Augenmerk lag auf den systematischen Programmen zur Personalentwicklung. Das Nurse Residency Program begleitet neue Pflegefachpersonen über ein Jahr hinweg mit praxisnahen Modulen, individueller Begleitung und kontinuierlicher Evaluation. Das ergänzende SOAR-Programm (Successful Orientation Aimed to Retention) sorgt für strukturierte Einarbeitung und langfristige Bindung.</p><p>Chief Operating Officer der Sana Kliniken AG Dr. Jens Schick sagt: „Der Weg zur Magnet-Zertifizierung bedeutet einen Kulturwandel. Der Fokus liegt auf Patientenorientierung und Beteiligung aller Berufsgruppen. Für das Wichtigste im Leben: Die Gesundheit jedes Einzelnen.“ „Die gezielte Förderung und Unterstützung des Pflegepersonals ist ein zentraler Erfolgsfaktor“, ergänzt Dr. Helene Maucher, Bereichsleitung Pflege der Sana Kliniken AG und Pflegedirektorin am RKU. „Exzellente Pflege entsteht bei den Menschen, nicht alleine in Strukturen.“</p><h2>Digitale Innovationen und Pflegeforschung</h2><p>Ein weiterer Schwerpunkt war die Integration digitaler Technologien. An der Billings Clinic übernimmt die Abteilung Nursing Informatics, geleitet von Pflegefachpersonen, eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung digitaler Arbeitsprozesse ein. Dazu gehören zum Beispiel KI-gestützte Dokumentation über Sprachsteuerung oder sensorische Systeme zur Sturzprävention.</p><p>Pflegeforschung ist in den USA längst gelebte Praxis. Pflegende werden ermutigt, eigene Studien und Projekte umzusetzen. Eine ausgeprägte Anerkennungskultur – beispielsweise durch den <a href="https://www.daisyfoundation.org/about-daisy-award" target="_blank">Daisy Award</a> – macht Leistungen sichtbar und stärkt Identifikation. Für Sana ist dieses Verständnis ein zentraler Aspekt für eine nachhaltige Qualitätsentwicklung in der Pflege.</p><h2>Globale Perspektiven</h2><p>Kurze Zeit nach der Hospitation nahm die Delegation an der „Magnet® und Pathway to Excellence® Conference“ 2025 in Atlanta teil. Gemeinsam mit über 10.000 Pflegeexpertinnen und -experten aus aller Welt. Unter dem Motto „Every nurse is a leader“ standen Themen wie Leadership, Digitalisierung und interprofessionelle Zusammenarbeit im Mittelpunkt. „Die Konferenz hat eindrucksvoll gezeigt, wie stark Pflege weltweit vernetzt ist. Zum einen als Wissenschaft und Innovationstreiber, zum anderen als Leadership-Disziplin“, sagt Carolin Gindele. „Diese Dynamik wollen wir auch in Deutschland weitertragen.“</p><h2>Pflegeexzellenz als gemeinsames Ziel</h2><p>Die von der B. Braun Stiftung ermöglichte Hospitation war ein bedeutender Beitrag zum internationalen Wissenstransfer in der Pflege. Für das RKU, das als erste deutsche Klinik auf dem Weg zur Magnet-Zertifizierung ist, bot sie wertvolle Orientierung, insbesondere in Bezug auf Shared Governance, Führungskultur und klinische Forschung. Für die Sana Kliniken AG ergeben sich Impulse zur Stärkung pflegerischer Beteiligung an Digitalprojekten und zur Entwicklung strukturierter Programme für Nachwuchsführungskräfte. „Pflegeexzellenz entsteht dort, wo Kompetenz, Forschung, Digitalisierung und Wertschätzung in einer gemeinsamen Haltung verbunden werden“, fasst Theresa Machauer zusammen. „Diese Haltung möchten wir in unseren Einrichtungen nachhaltig verankern.“</p><p>Mit dem ersten <a href="https://invitepeople.com/events/bbc9b0d625" target="_blank">Exzellenzkongress</a> in der Pflege- und Gesundheitsversorgung in Berlin trägt Sana gemeinsam mit namhaften Expertinnen und Experten dazu bei, internationale Pflegeexzellenz nach Deutschland zu bringen.</p><p>Mehr Informationen:&nbsp;<a href="https://www.sana.de/unternehmen/medizin-und-pflege/pflege/magnetkrankenhaus" target="_blank">Magnetkrankenhaus: Qualitätsentwicklung in der Pflege</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/588a4bac-fc41-4071-b0a5-85f735ba846b/1920_251029billingsklinik.jpeg?70201"><p><i>Vertreterinnen der Universitäts‑ und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) sowie der Sana Kliniken AG besuchten die Billings Clinic in Montana (USA).</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/588a4bac-fc41-4071-b0a5-85f735ba846b/251029billingsklinik/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a3603c7f-36f7-4b1e-a0f6-eaff0a2ec76a/1920_251029magnetpathway2025.jpeg?10000"><p><i>Vertreterinnen der Universitäts‑ und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) sowie der Sana Kliniken AG nahmen an der „Magnet® und Pathway to Excellence® Conference“ 2025 in Atlanta teil.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a3603c7f-36f7-4b1e-a0f6-eaff0a2ec76a/251029magnetpathway2025/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p><p><strong>Über die </strong><span style="text-align:start;"><strong>Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm&nbsp;</strong></span></p><p><span style="text-align:start;">Die RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken Ulm sind Kliniken der Maximalversorgung mit den Schwerpunkten Orthopädie und Neurologie. Sie vereinen die Akutversorgung und die anschließende medizinische und berufliche Rehabilitation von Patienten in diesen Fachrichtungen unter einem gemeinsamen Dach.</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom]]></category>
            <pubDate>Tue, 04 Nov 2025 09:30:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/588a4bac-fc41-4071-b0a5-85f735ba846b/500_251029billingsklinik.jpeg?70201" length="0" type="image/jpeg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/588a4bac-fc41-4071-b0a5-85f735ba846b/500_251029billingsklinik.jpeg?70201</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/588a4bac-fc41-4071-b0a5-85f735ba846b/251029billingsklinik.jpeg?70201</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Besuch der Pflege in der Billings Clinic in Montana (USA)]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Vertreterinnen der Universit&amp;auml;ts‑ und Rehabilitationskliniken Ulm (RKU) sowie der Sana Kliniken AG besuchten die Billings Clinic in Montana (USA).]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Telemedizin im Alltag: Kaufland und Sana MVZ am Stiftsberg GmbH testen neues Versorgungskonzept in Mosbach</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/telemedizin-im-alltag-kaufland-und-sana-mvz-am-stiftsberg-gmbh-testen-neues-versorgungskonzept-in-mosbach/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/telemedizin-im-alltag-kaufland-und-sana-mvz-am-stiftsberg-gmbh-testen-neues-versorgungskonzept-in-mosbach/</guid><pp:caseid>729050</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<ul><li data-list-item-id="e7d93199438d21744b3173d5933c009a9">In der Kaufland-Filiale in Mosbach können Kunden erstmals ihren Einkauf mit einer telemedizinischen Arztsprechstunde direkt vor Ort verbinden.</li><li data-list-item-id="e040e650ada0f688fda2f902c14e9fece">Dafür ergänzen Kaufland und das S | Medical Center (SMC) der Sana MVZ am Stiftsberg GmbH im Rahmen eines Pilotprojektes die Gesundheitsversorgung in der Region.</li><li data-list-item-id="e797a24fa4c45f99c3d988c2acf5a1a6b">Es ist der erste telemedizinische Standort im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland.</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Der S | Medical Room ist ein 54 Quadratmeter großer und moderner Raum direkt im Vorkassen-Bereich der Kaufland-Filiale. Das Kernstück ist ein telemedizinisches Hausarztangebot für geeignete medizinische Anliegen. In einer blick- und schallgeschützten Kabine können Patienten mit einem Arzt oder Ärztin des S | Medical Center der Sana MVZ am Stiftsberg GmbH sprechen. Diese sind per Video-Screen zugeschaltet. Medizinische Fachangestellte unterstützen vor Ort in Abstimmung mit den Ärztinnen und Ärzten. Termine können online oder vor Ort ausgemacht werden. Der Check-in-Prozess läuft in der Regel über das Smartphone. Besitzt der Patient kein Smartphone, kann er den Check-in auf einem Leihtablet durchlaufen.&nbsp;</p><p>Das telemedizinische Angebot können sowohl neue Patienten für eine Erstuntersuchung wie auch Patienten, die das S | Medical Center bereits besucht haben, für Folgeuntersuchungen oder Nachkontrollen in Anspruch nehmen. Voraussetzung ist, dass die Beschwerden telemedizinisch beurteilt werden können. Daher wird vorab zuerst geprüft, ob eine Behandlung per Videosprechstunde medizinisch möglich ist. Ist dies nicht der Fall, wird den Patienten nahegelegt, sich an eine geeignete Arztpraxis (z. B. im Sana MVZ am Stiftsberg in Neckarsulm), Krankenhäuser, den ärztlichen Bereitschaftsdienst oder andere medizinischen Einrichtungen zu wenden.&nbsp;</p><h2>Gesundheitsprävention als ergänzendes Angebot&nbsp;</h2><p>Zum Start wird es auch Zusatzleistungen aus dem Bereich der Prävention für Selbstzahler geben. Beispielsweise wird es möglich sein, eine bioelektrische Impedanzanalyse durchzuführen, bei der Fett-, Muskel- und Wassergehalt im Körper bestimmt werden können. Zudem wird im Rahmen der Gesundheitsprävention ein sogenannter Life-Style-Check-up angeboten. Peter Silberhorn, Co-Geschäftsführer des S | Medical-Centers, erklärt: „Zusammen mit Kaufland testen wir ein digitales Versorgungskonzept, welches in Deutschland nach unserer Kenntnis einzigartig ist und Modellcharakter hat. Es geht uns um eine neue Denkweise. Wir orientieren uns an den Lebensgewohnheiten der Menschen und gehen dorthin, wo sie sind – nicht umgekehrt. Der S | Medical Room im Kaufland Mosbach zeigt, wie telemedizinische Lösungen verantwortungsvoll eingesetzt werden können: innovativ in der Form, aber klar an fachliche Standards und sichere Entscheidungswege gebunden. Die Ergänzung mit Präventionsangeboten für Selbstzahler ist aus unserer Sicht zukunftsweisend.“</p><h2>Kundenakzeptanz im Fokus</h2><p>Mit rund 1,1 Millionen Quadratmetern an Vermietungsfläche ist Kaufland einer der größten Vermieter von Handelsflächen in Deutschland und schafft mit standortindividuellen Konzepten ideale Ergänzungen zum eigenen Angebot.&nbsp;</p><p>„Im Rahmen unseres One-Stop-Shopping-Ansatzes erweitern wir unsere Standorte um Angebote und Dienstleistungen, die unseren Kunden neben dem Wocheneinkauf einen zusätzlichen Mehrwert bieten. Dafür gehen wir gerne neue Wege. Mit dem Pilotprojekt in unserer Filiale in Mosbach sammeln wir derzeit Erfahrungen, um zu verstehen, wie unsere Kunden das Angebot annehmen und wie sich das Modell im Alltag bewährt. Die Ergebnisse dieses Praxistests werden uns zeigen, ob und unter welchen Bedingungen eine Ausweitung des Konzepts auf weitere Standorte sinnvoll ist“, sagt René Wolf, Geschäftsführer für Vermietung und Kaufmännisches Facility Management bei Kaufland.</p><p>Die Öffnungszeiten des S | Medical- Rooms sind von Montag bis Samstag 8.00 bis 19.00 Uhr.</p><p>&nbsp;</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,uk-hol,newsroom]]></category>
            <pubDate>Mon, 03 Nov 2025 10:00:00 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/e5683846-18ff-42dc-866a-8bf57e5ce591/500_smedicalroompatientenregistrierung.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/e5683846-18ff-42dc-866a-8bf57e5ce591/500_smedicalroompatientenregistrierung.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/e5683846-18ff-42dc-866a-8bf57e5ce591/smedicalroompatientenregistrierung.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Patientenregistrierung im S Medical Room bei Kaufland in Mosbach]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Termine k&amp;ouml;nnen Patienten online oder vor Ort im S Medical Room vereinbaren.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Schlaganfallversorgung im ländlichen Raum: Sana ist Partner in bundesweit spezialisierten Netzwerken</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfallversorgung-im-laendlichen-raum-sana-ist-partner-in-bundesweit-spezialisierten-netzwerken/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/schlaganfallversorgung-im-laendlichen-raum-sana-ist-partner-in-bundesweit-spezialisierten-netzwerken/</guid><pp:caseid>726214</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Rund 270.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall. Viele Betroffene leben in ländlichen Regionen, in denen eine spezialisierte Versorgung nicht unmittelbar verfügbar ist. Sana Kliniken in ganz Deutschland sind in mehreren überregionalen Schlaganfallnetzwerken aktiv, um die Versorgung von Schlaganfallpatientinnen und -patienten zu verbessern.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/e792a7b6-43ab-4924-82d7-b9d21e0507d2/1920_newfile3.jpg?10000"><p>Der Innovationsausschuss des G-BA will die <a href="https://www.aerzteblatt.de/news/schlaganfallversorgung-innovationsausschuss-hat-landlichen-raum-im-blick-997a0a01-b6e4-4df3-8017-e5bdd4ff931a" target="_blank">Schlaganfallversorgung</a> im ländlichen Raum verbessern. Neue Konzepte wie Telemedizin sollen helfen, Patienten auch fernab von spezialisierten Zentren schnell und gut zu behandeln. So sollen Unterschiede in der Versorgung zwischen Stadt und Land verringert werden.</p><p>Für Sana ist das Engagement in überregionalen Schlaganfallnetzwerken mehr als medizinische Pflicht, es unterstützt die strategische Ausrichtung als integrierter Gesundheitsdienstleister.</p><p>Dr. Jens Schick, Chief Operating Officer der Sana Kliniken AG, erklärt: „Wir übernehmen Verantwortung für eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung. Insbesondere in ländlichen Regionen, in denen der Fachkräftemangel und große Entfernungen Herausforderungen mit sich bringen. Nicht jede Klinik muss alles leisten können, aber die Krankenhäuser sollten vernetzt sein. Netzwerke ermöglichen eine auf die regionalen Rahmenbedingungen abgestimmte medizinische Versorgung im unmittelbaren Lebensumfeld der Patienten vor Ort.“</p><p>Mit diesem Ansatz unterstützt Sana auch zentrale Ziele der aktuellen Gesundheitspolitik, zum Beispiel den Ausbau der sektorenübergreifenden Versorgung und die Sicherung der medizinischen Versorgung in ländlichen Gebieten.</p><h2>Teleneurologie sichert Versorgung&nbsp;</h2><p>Die Akutversorgung der Patienten funktioniert grundsätzlich in allen Netzwerken nach einem ähnlichen Schema. Nach Aufnahme in einer regionalen Klinik, können die Ärzte vor Ort sich bei Bedarf über eine Videokonferenz mit Spezialisten im Netzwerk verbinden. Über verschlüsselte Netze lassen sich CT- oder MRT-Bilder für die gemeinsame Besprechung übertragen.&nbsp;</p><p>Innerhalb weniger Minuten kann dann auch in ländlichen Regionen ohne spezialisierte Teams die Therapie mittels Thrombolyse, das heißt die medikamentöse Auflösung des Blutgerinnsels im Gehirn, beginnen. Falls der Patient oder die Patientin ein Fall für die mechanische Entfernung des Thrombus mittels Thrombektomie ist, erfolgt die sofortige Verlegung in ein spezialisiertes Zentrum.</p><h2>Zukunft gemeinsam mit Partnern gestalten</h2><p>Die überregionale Schlaganfallversorgung zeigt, wie träger- und standortübergreifende Zusammenarbeit zwischen Klinikverbünden, Fachgesellschaften und Telemedizinzentren funktionieren kann. Der Ausbau von Netzwerken spielt für die künftige Versorgungslandschaft in Deutschland im Hinblick auf Patientenorientierung, Qualität und Wirtschaftlichkeit eine bedeutende Rolle.</p><p>„Wichtig ist der Nutzen der medizinischen und pflegerischen Versorgung für die Gesundheit jedes Einzelnen. Eine gute Ergebnisqualität erreichen wir am besten gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern“, so Schick.</p><h2>Die Netzwerke im Überblick</h2><p>Die Sana Kliniken arbeiten mit mehreren überregionalen Netzwerken zusammen, die je nach regionalem Bedarf und Versorgungsstruktur unterschiedliche Konzepte umsetzen. Diese Kooperationen ermöglichen unter anderem eine 24/7-telemedizinische Befundung durch neurologische Spezialzentren, abgestimmte Behandlungspfade und gemeinsame Qualitätsstandards.</p><h3>TEMPiS</h3><p>Das Sana Klinikum Cham ist Teil des Netzwerks <a href="https://tempis.de/netzwerkpartner/" target="_blank">TEMPiS</a>, das auf telemedizinische Diagnostik durch neurologische Expertenzentren, strukturierte Protokolle und standardisierte Qualitätssicherung setzt. TEMPiS bedeutet Telemedizinisches Projekt zur integrierten Schlaganfallversorgung in der Region Südostbayern.</p><h3>STENO</h3><p>Die Sana Kliniken in Hof, Oberfranken und Rummelsberg sind aktive Mitglieder im Schlaganfallnetzwerk mit Telemedizin in Nordbayern, kurz <a href="https://www.steno-netz.de/versorgungsregion/" target="_blank">STENO</a>. STENO vereint Kliniken unterschiedlicher Versorgungsstufen, vom Grundversorger bis zur spezialisierten Stroke Unit, und optimiert Diagnostik sowie Therapie über abgestimmte Behandlungspfade.&nbsp;</p><h3>SOS-NET</h3><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum in Hoyerswerda sowie die Sana Kliniken Niederlausitz sind Kooperationspartner im Neurovaskulären Netzwerk Ostsachsen/Südbrandenburg <a href="https://www.sos-net.de/das-netzwerk/struktur/sos-net-kooperationskliniken" target="_blank">SOS-NET</a>, das eine eng abgestimmte Notfallversorgung mit strukturierter Nachsorge verbindet.</p><h3>ANNOTeM</h3><p>In Nordostdeutschland ist <a href="https://www.annotem.de/netzwerk/kooperationspartner/" target="_blank">ANNOTeM</a> aktiv. Die Abkürzung steht für Akutneurologische Versorgung in Nordostdeutschland mit telemedizinischer Unterstützung. Die Sana Kliniken auf Rügen und in Templin sind Teil dieses Netzwerks, das telemedizinische Betreuung und regionale Expertise in einer versorgungsstrukturell herausfordernden Region in Deutschland sicherstellt.</p><h3>Schlaganfallnetzwerk Nord-Ost</h3><p>Das Sana Klinikum Lübeck ist im Schlaganfallnetzwerk Nord-Ost aktiv, das die Patientenversorgung der Region durch Telekonsile, Fortbildungsprogramme und abgestimmte Qualitätsstandards sichert.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 07:59:28 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/500_250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/500_250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/ed7bff52-0c95-4c29-a234-3fd6af9c9c80/250730symbolbildnetzwerk.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Netzwerk]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Netzwerk]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Sana Kliniken Lübeck stärken Patientenbegleitung mit Schlaganfall-Helferin</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-luebeck-staerken-patientenbegleitung-mit-schlaganfall-helferin/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/sana-kliniken-luebeck-staerken-patientenbegleitung-mit-schlaganfall-helferin/</guid><pp:caseid>726217</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Auf der Stroke Unit der Sana Kliniken Lübeck hat eine neue, besondere Form der Unterstützung Einzug gehalten. Mit Andrea Eißer steht den Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen nun eine ausgebildete Schlaganfall-Helferin zur Seite.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/eea63b23-9baf-4d92-982c-a1124482d5fd/1920_img-8554.jpg?51632"><p>Ein Schlaganfall verändert das Leben von einer Sekunde auf die andere. Neben der medizinischen Akutversorgung entstehen viele Fragen, Sorgen und Unsicherheiten. Angehörige und Betroffene stehen vor neuen Herausforderungen: Wie geht es weiter? Welche Unterstützung gibt es im Alltag? Wie gelingt die Rückkehr in ein selbstbestimmtes Leben?</p><p>Hier setzt die Arbeit von Andrea Eißer an. Sie nimmt sich Zeit für Gespräche, vermittelt Sicherheit und begleitet Patientinnen und Patienten auf ihrem Weg zurück in den Alltag. Dabei unterstützt sie bei organisatorischen Fragen, erklärt Abläufe, hilft bei Formularen und vernetzt mit passenden Angeboten.</p><p>Andrea Eißer weiß aus eigener Erfahrung, was Betroffene bewegt. Sie hatte selbst vor mehr als 20 Jahren einen Schlaganfall. Einige Jahre später lernte sie Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik für Neurologie an den Sana Kliniken Lübeck, als Referent in ihrer Selbsthilfegruppe kennen. Danach hat Andrea Eißer sich bewusst entschieden, anderen auf diesem Weg beizustehen. Diese wichtige Aufgabe übernimmt sie zusätzlich zu ihrer Tätigkeit beim Kinderschutzbund an einer Grundschule.</p><p>„Mir ist wichtig, dass niemand mit seinen Ängsten oder Fragen allein bleibt“, sagt sie. „Ein Schlaganfall ist nicht das Ende, sondern kann der Anfang eines neuen Weges sein. Ich möchte Mut machen und zeigen, dass man auch mit den Folgen wieder Lebensfreude finden kann.“</p><h2>Ergänzung der Versorgung</h2><p>Das Konzept kommt an. Patientinnen, Patienten und Angehörige empfinden die persönliche und individuell abgestimmte Begleitung als wertvolle Ergänzung zur medizinischen und pflegerischen Versorgung. Gleichzeitig entlastet die neue Rolle das Klinikteam. Zweimal in der Woche ist die Schlaganfall-Helferin nachmittags in der Klinik im Einsatz.</p><p>„Frau Eißer bringt die Perspektive einer Betroffenen mit. Das schafft Vertrauen und eröffnet neue Zugänge in der Kommunikation mit unseren Patienten“, betont Dr. Jens Schaumberg. Auch Marcus Ohlrich, leitender Oberarzt, bestätigt: „Die Rückmeldungen sind durchweg positiv. Viele Angehörige schätzen es sehr, dass sie über die Akutphase hinaus eine feste Ansprechpartnerin haben.“</p><h2>Betroffene langfristig stärken</h2><p>Mit der Einführung der Schlaganfall-Helferin beschreiten die Sana Kliniken Lübeck einen innovativen Weg: medizinische Exzellenz trifft auf empathische Begleitung. Ziel ist es, Betroffene und ihre Familien langfristig zu stärken und auf ihrem individuellen Weg in ein neues Gleichgewicht zu begleiten.</p><p>Andrea Eißer wünscht sich, dass es künftig noch viel mehr Schlaganfall-Helferinnnen und -Helfer in Deutschland gibt, die in Kliniken gehen und den Betroffenen sowie deren Familien Unterstützung anbieten können.&nbsp;</p><p>Weitere Informationen zum Konzept der Schlaganfall-Helferinnen und -Helfer gibt es bei der <a href="https://www.schlaganfall-hilfe.de/de/das-tun-wir/aktivitaeten/schlaganfall-helfer#0" target="_blank">Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe</a>.</p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,Neurologie]]></category>
            <pubDate>Mon, 27 Oct 2025 07:59:16 +0100</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/eea63b23-9baf-4d92-982c-a1124482d5fd/500_img-8554.jpg?51632" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/eea63b23-9baf-4d92-982c-a1124482d5fd/500_img-8554.jpg?51632</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/eea63b23-9baf-4d92-982c-a1124482d5fd/img-8554.jpg?51632</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Schlaganfall-Helferin]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Marcus Ohlrich, ltd. Oberarzt (links) und Dr. Jens Schaumberg, Chefarzt der Klinik f&amp;uuml;r Neurologie, freuen sich sehr &amp;uuml;ber die Unterst&amp;uuml;tzung der Schlaganfall-Helferin, Andrea Ei&amp;szlig;er]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Klare Regeln fürs Herz: Neue Standards für den Herzultraschall</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/klare-regeln-fuers-herz-neue-standards-fuer-den-herzultraschall/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/klare-regeln-fuers-herz-neue-standards-fuer-den-herzultraschall/</guid><pp:caseid>725499</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Wenn das Herz stolpert, zu schnell schlägt oder schwach wirkt, ist sie die wichtigste Untersuchungsmethode: die Echokardiografie, also der Herzultraschall. Sie ermöglicht Ärztinnen und Ärzten, in Echtzeit zu sehen, wie gut das Herz arbeitet, zum Beispiel ob die Klappen richtig schließen, die Herzkammern ausreichend pumpen oder sich Flüssigkeit um das Herz angesammelt hat.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Bislang wurde diese Untersuchung in vielen Praxen und Kliniken unterschiedlich durchgeführt. Jetzt sorgt eine neue <a href="https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/085-004" target="_blank">Leitlinie</a> der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) und der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) für einheitliche Qualitätsstandards. Ziel ist es, die Diagnosequalität zu verbessern und die Patientensicherheit zu erhöhen.</p><h2>Klare Standards, gemeinsame Sprache</h2><p>„Wir schaffen erstmals klare Standards, damit Herzultraschall-Untersuchungen überall nach denselben hohen Qualitätsmaßstäben ablaufen“, erklärt Privatdozent Dr. Jan Knierim, Koordinator der Leitlinie und Chefarzt für Innere Medizin und Kardiologie am Sana Paulinenkrankenhaus Berlin. „Das kommt direkt den Patientinnen und Patienten zugute, denn die Diagnosen werden sicherer und besser vergleichbar.“ Die neue Leitlinie legt genau fest, welche Bildaufnahmen, Messungen und Dokumentationen bei einer Echokardiografie verpflichtend sind. Sie definiert außerdem, wie Untersuchende vorgehen müssen, um die Funktion des Herzens korrekt zu beurteilen, sowohl in der Routineversorgung als auch in Notfallsituationen.</p><p>Jan Knierim weiß aus Erfahrung, wie unterschiedlich die Qualität solcher Untersuchungen bislang war: „Ich habe schon zahlreiche Herzultraschalle gesehen. Manche waren perfekt dokumentiert, andere erwiesen sich als lückenhaft oder schwer zu interpretieren. Das kann im Zweifel gravierende Folgen haben. Mit der neuen Leitlinie schaffen wir eine gemeinsame Sprache in der Herzdiagnostik.“</p><h2>Neue Leitlinie kann Leben retten</h2><p>Die Standardisierung soll nicht nur für erfahrene Kardiologinnen und Kardiologen gelten, sondern auch für Hausärztinnen, Internisten und Intensivmediziner, die Herzultraschall in ihrem Alltag einsetzen. Besonders in Notfällen, zum Beispiel bei akuter Atemnot, Kreislaufversagen oder Verdacht auf eine Herzbeuteltamponade, kann das neue strukturierte Vorgehen Zeit sparen und Leben retten. „Mit einem Herzultraschall können Ärzte im Prinzip innerhalb von Sekunden klären, ob das Herz zu schwach pumpt oder ein Klappenfehler vorliegt,“ so der Experte. „Solche Informationen sind in der Notfallmedizin Gold wert.“</p><p>Für Patientinnen und Patienten bringt die Leitlinie gleich mehrere Vorteile:</p><ul><li data-list-item-id="e995f19d3a3addb832e899b5280b9c678">Verlässlichere Befunde: Egal, ob die Untersuchung in der Hausarztpraxis, im Krankenhaus oder in einer Fachklinik erfolgt – die Ergebnisse sollen künftig besser vergleichbar sein.</li><li data-list-item-id="e4ac8fbaac65a07a440f05031cec9f702">Mehr Transparenz: Durch klar definierte Bild- und Messvorgaben können Patientinnen und Patienten besser nachvollziehen, wie ihre Werte zustande kommen.</li><li data-list-item-id="e7d48a7087a5b4f92ca4a19161d19521d">Höhere Sicherheit: Standardisierte Abläufe reduzieren das Risiko, dass Herzprobleme übersehen oder falsch eingeschätzt werden.</li><li data-list-item-id="e0120a44d5e29c3715861d388cf67e919">Bessere Ausbildung: Künftige Ärztinnen und Ärzte lernen schon im Studium und in der Weiterbildung nach den neuen Vorgaben zu untersuchen – die Qualität steigt also langfristig weiter.</li></ul><p><a href="https://www.sana.de/paulinenkrankenhaus/medizin-und-pflege" target="_blank">Mehr Informationen zum Sana Paulinenkrankenhaus finden Sie hier.</a></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/745022ea-8ddb-4a95-adf5-0720dcd5be5d/500_251008herzultraschallknierim.jpg?78610" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/745022ea-8ddb-4a95-adf5-0720dcd5be5d/500_251008herzultraschallknierim.jpg?78610</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/745022ea-8ddb-4a95-adf5-0720dcd5be5d/251008herzultraschallknierim.jpg?78610</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Privatdozent Dr. Jan Knierim, Kardiologe am Sana Paulinenkrankenhaus Berlin.]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Privatdozent Dr. Jan Knierim, Chefarzt f&amp;uuml;r Innere Medizin und Kardiologie am Sana Paulinenkrankenhaus Berlin.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Wenn Sport das Herz belastet: Zu viel Ausdauertraining kann das Risiko erhöhen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/wenn-sport-das-herz-belastet-zu-viel-ausdauertraining-kann-das-risiko-erhoehen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/wenn-sport-das-herz-belastet-zu-viel-ausdauertraining-kann-das-risiko-erhoehen/</guid><pp:caseid>725502</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Im April 2024 berichteten die Medien über den tragischen Tod des Schweizer Marathonläufers Adrian Lehmann, der mit nur 34 Jahren einen Herzinfarkt erlitt. Im September 2025 starb die äthiopische Marathonläuferin Shewarge Alene nach einer Trainingseinheit. Solche Fälle werfen die Frage auf: Wie kann das passieren? Sportler gelten doch als gesund, weil sie regelmäßig trainieren. Sollte man meinen. Aktuelle Studien zeigen jedoch, dass zu intensiver Ausdauersport dem Herzen langfristig schaden kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06c6fc95-2263-46d9-89cc-7dc5fddf33cf/1920_professortimmbauer.jpg?29558"><p>Zu wenig Bewegung ist ungesund, zu viel Sport, insbesondere sehr intensive Ausdauerbelastung, kann aber ebenfalls Risiken bergen.</p><h2>Wann wird Ausdauerbelastung problematisch?</h2><p>Schon 2008 zeigte eine <a href="https://academic.oup.com/eurheartj/article-abstract/29/15/1903/509365?redirectedFrom=fulltext" target="_blank">Studie</a> mit mehr als 100 gesunden, sportlichen Männern über 50 Jahren, dass selbst langjährige Marathonläufer Verkalkungen in den Herzkranzgefäßen entwickeln können. Professor Timm Bauer, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach, erklärt: “Interessanterweise hatten die Sportler dieser Studie trotz eines eigentlich niedrigen Risikoprofils ähnlich viele Verkalkungen wie gleichaltrige Menschen. In manchen Fällen sogar mehr als Personen mit bekannten Risikofaktoren.”</p><p>Zunächst dachte man, dass sehr viel Ausdauersport lediglich zu „harmlosen“ Verkalkungen führt, die die Gefäße stabilisieren. Neuere Studien in den letzten Jahren konnten aber zeigen, dass intensiver und umfangreicher Ausdauersport zu bedeutsamen Verengungen und somit zu einer koronaren Herzerkrankung (KHK) führen kann. In der <a href="https://www.masteratheart.be/" target="_blank">Master@Heart Studie</a> aus dem Jahr 2023 hatten lebenslang aktive Ausdauerathleten ein doppelt so hohes Risiko für eine mindestens 50-prozentige Verengung in einem Herzkranzgefäß im Vergleich zu Kontrollpersonen, die nur wenig Sport trieben.</p><p>Besonders intensive und langjährige Trainingsbelastung erhöhen das Risiko. Neben den klassischen Risikofaktoren wie Alter, Rauchen, genetische Veranlagung, Bluthochdruck, Diabetes oder hohe Cholesterinwerte spielen bei Sportlern möglicherweise zwei Faktoren eine zusätzliche Rolle: zum einen die sehr hohe mechanische Belastung der Gefäße durch das umfangreiche Training und zum anderen eine chronische Entzündungsreaktion im Körper, wenn nicht auf eine ausreichende Regeneration geachtet wird.</p><p>“Wir wissen aus der Forschung, dass ein sehr umfangreiches Ausdauertraining über viele Jahre eine KHK begünstigen kann, interessanterweise gilt das nur für Männer”, so der Kardiologe. “Über Gründe kann man im Moment nur spekulieren. Hormonelle Faktoren spielen hier aber sicherlich eine Rolle.“</p><h2>Wie viel Training ist gesund?</h2><p>Ein internationales Forschungsteam um <a href="https://www.ahajournals.org/doi/full/10.1161/CIRCULATIONAHA.121.058162" target="_blank">Dong Hoon Lee</a> wertete über einen Zeitraum von etwa 30 Jahren Daten von über 116.000 Erwachsenen aus und untersuchte, wie sich langfristige körperliche Aktivität (moderate vs. intensive) auf die Sterblichkeit auswirkt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bereits moderate Bewegung das Sterberisiko für Herzkreislauf-Erkrankungen deutlich senkt.&nbsp;</p><p>“Der größte Nutzen zeigt sich bei 150 bis 300 Minuten intensiver oder 300 bis 600 Minuten moderater Bewegung pro Woche. Mehr Aktivität brachte zumindest in Bezug auf den Tod durch Herzkreislauferkrankungen eher Nachteile. Dennoch darf man nicht unterschlagen, dass Menschen, die sehr viel Ausdauersport machen, die geringste Gesamtsterblichkeit aufwiesen. Sie haben zwar ein etwas höheres Herzrisiko als Gesundheitssportler, jedoch ein deutlich niedrigeres Risiko, an anderen Erkrankungen (z.B. Krebs) zu versterben. Das weitaus größere Problem ist jedoch der Bewegungsmangel. Das allergrößte Sterberisiko haben die Sportmuffel”, so Timm Bauer.</p><h2>Welches Training ist gesund?</h2><p>Der Experte sagt: “Wer inaktiv ist, sollte sich unbedingt eine Bewegungsform suchen, die Spaß macht und sich regelmäßig in den Alltag integrieren lässt.” Bereits zehn Minuten Spazierengehen pro Tag erhöht das Wohlbefinden und reduziert das Sterberisiko – besonders bei älteren und kranken Menschen.” Die Kombination aus Ausdauerbelastung und Kraftübungen, sogenanntes Hybridtraining, ist besonders effektiv.</p><h2>Regelmäßiger Herz-Check für Extremsportler</h2><p>Regelmäßige Bewegung stärkt das Herz. Extremes, jahrzehntelanges Ausdauertraining scheint jedoch nicht automatisch vor einer koronaren Herzkrankheit (KHK) zu schützen, es birgt sogar Risiken.</p><p>Hobbysportlern erklärt der Kardiologe: “Bewegung ist sehr gut, langjährige, extreme Trainingsbelastungen können bei Männern aber das Risiko für Herzerkrankungen erhöhen.” Ambitionierte Ausdauersportler sollten ihr Herz deshalb regelmäßig ärztlich kontrollieren lassen.&nbsp;</p><p><strong>Lesen Sie auch: </strong><a href="https://www.sana.de/newsroom/hybridtraining-fuers-herz/" target="_blank">Hybridtraining fürs Herz</a></p><p style="margin-left:0px;"><a href="https://www.sana.de/offenbach/medizin-pflege/kardiologie-internistische-intensivmedizin-und-allgemeine-innere-medizin" target="_blank"><span style="margin:0px;">Mehr Informationen zur Klinik für Kardiologie, Internistische Intensivmedizin und Allgemeine Innere Medizin am Sana Klinikum Offenbach finden Sie hier</span></a>.</p><p><i>Symbolbild: Canva / Maridav</i></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Tue, 21 Oct 2025 07:00:00 +0200</pubDate>
            <enclosure url="https://content.presspage.com/uploads/2914/733e22db-caa4-44f7-9494-a8c45b1b51cd/500_250929symbolbildausdauer_1.jpg?10000" length="0" type="image/jpg" />
                <pp:image>https://content.presspage.com/uploads/2914/733e22db-caa4-44f7-9494-a8c45b1b51cd/500_250929symbolbildausdauer_1.jpg?10000</pp:image>
                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/733e22db-caa4-44f7-9494-a8c45b1b51cd/250929symbolbildausdauer_1.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Symbolbild Ausdauer]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Symbolbild Ausdauer]]></pp:imageDescription></item></channel>
                    </rss>