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                    <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:49:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Welt-Sepsis-Tag: Gemeinsam aufklären</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/welt-sepsis-tag-gemeinsam-aufklaeren/</guid><pp:caseid>803336</pp:caseid><description><![CDATA[<p><span>Infostand der Deutschen Sepsis-Initiative anlässlich des Aktionstages am 9. September im Krankenhaus Rummelsberg</span></p><p><span><strong>Sie hat eine Sepsis am eigenen Leib erfahren, die Ärzte hatten die Hoffnung schon aufgegeben und kämpft nun für andere Betroffene: Cornelia Sichermann. Anlässlich des Welt-Sepsis-Tages, der am 13. September weltweit stattfindet, informiert sie mit der Deutschen Sepsis Hilfe e.V. im Vorfeld am 9. September 2026 am Krankenhaus Rummelsberg mit einem Infostand. Im Hinblick auf die Aktion haben wir mit ihr und Dr. Erwin Lenz vom Krankenhaus Rummelsberg gesprochen. Das gemeinsame Ziel: anderen Betroffenen helfen und über die oft unterschätzte Erkrankung aufklären!</strong></span></p><p><span>Auch wenn Cornelia Sichermann bislang noch nie am Krankenhaus Rummelsberg behandelt worden ist, kennt Sie die Klinik. Mehrere Familienangehörige haben sich dort schon Behandlungen unterzogen. Sie selbst ist das Opfer einer zu spät entdeckten Sepsis nach einer Tumorentfernung, wo ein septischer Schock zu einem Herzstillstand geführt hat. Die Folge: Sie hat in dem Zuge unter anderem ihren rechten Oberarm, Teile der Finger an der linken Hand, den rechten Unterschenkel und die Zehen links sowie die Bauchdecke verloren. Die Ärzte dachten nicht, dass Sichermann es schafft, als sie im Koma lag, aber sie ist eine Kämpfernatur. „Ich wollte noch nicht sterben“, sagt sie. Allen Widerständen hat sie getrotzt und macht ihr Schicksal öffentlich, um andere Menschen vor einem ähnlichen Schicksal zu bewahren. „Eine Sepsis ist die dritthäufigste Todesursache in Deutschland“, betont Sichermann. Dr. Erwin Lenz, ehemaliger Chefarzt am Krankenhaus Rummelsberg und seit über 40 Jahren Chirurg für Wechsel- und Sonderendoprothetik an Hüfte und Knie, ergänzt: „Ein Infekt an einem Kunstgelenk ist die schlimmste Diagnose die es geben kann, weil es lebensgefährlich ist. Nach fünf Jahren leben leider nur noch 80 Prozent mit einem Protheseninfekt. Das letzte Mittel der Wahl ist in diesem Fall oftmals eine Amputation. Für die Betroffenen ist das keine Bankrotterklärung, sondern oftmals die letzte Lösung – mit der die Patienten dann mit etwas Abstand sehr glücklich sind.“ Genau dieses Szenario bestätigt Sichermann, die kürzlich ihren 50. Geburtstag feierte. Für sie ist es aber eigentlich der 4. Geburtstag nach ihrer Sepsis und den daraus resultierenden Amputationen.</span></p><p><span><strong>Was eine Sepsis ist</strong></span></p><p><span>Was eine Sepsis ist, erklärt der Mediziner: „Bakterien sind nicht nur an einer Stelle im Körper, wie beispielsweise an einem Knochen, sondern Sepsis ist eine Erkrankung, bei der die Bakterien über die Blutbahn den ganzen Körper befallen und sich mit massiven Auswirkungen zeigen. Das kann über Funktionseinschränkungen bis zum Tode führen. Mit einem Satz: Sepsis ist ein Bakterienbefall des Körpers, der massive Schäden anrichtet und immer lebensgefährlich ist.“ Bis zu ihrer eigenen Sepsis wusste Sichermann nichts über eine Blutvergiftung, wie die Sepsis im Volksmund genannt wird. „Die Aussage vom roten Strich, für die entzündete Lymphbahn, war mir bekannt, was aber damit eigentlich gar nichts zu tun hat“, so Sichermann. Daher ist ihr Credo nun „Symptome wahrnehmen, erkennen und handeln“. Was die wenigsten wissen: „Die Dunkelziffer ist extrem hoch“, betont Dr. Lenz. „Oft kommt es zu einem Multiorganversagen. Das ist aber nicht die Ursache, sondern die Folge der Sepsis. Wir glauben, dass in viel mehr als den bekannten Fällen, eine Sepsis zu Grunde liegt. Die Gründe, die vorausgegangen sind, können vielfältig sein, von der vorangegangenen Operation bis hin zum Kratzer am Zeh oder Mückenstich“, so Lenz. Sichermann ergänzt: „Jeder Grippe-Tote ist auch ein Sepsis-Toter“. Daher rücken die beiden die Symptome einer Sepsis in den Mittelpunkt, die es zu beachten gibt. „Verwirrtheit, Fieber, Schüttelfrost, Kurzatmigkeit, Herzrasen, Schmerzen und ein Unwohlsein, wie noch nie“, beschreibt Sichermann, die aus dem mittelfränkischen Heilsbronn stammt, ihre damaligen Symptome. Der Mediziner kann hier nur zustimmen und fasst zusammen: „Man ist sterbenskrank.“ Wenn Körperregionen schon schwarz werden, also nicht mehr durchblutet sind, ist es oftmals schon zu spät. Daher ist der Faktor Zeit, ähnlich wie beim Schlaganfall, extrem wichtig. „Wenn Patienten schnell kommen, sind die Chancen gut. Wenn jemand zusammen mit einem Kunstgelenk, Fieber oder Schüttelfrost hat, gehen bei uns immer die Alarmglocken an. Leider ist das nicht überall so“, so Lenz, der es in der Klinik für Wechsel-, Sonder- und septische Endoprothetik, spezielle Unfallchirurgie monatlich mit 10 bis 20 Sepsis-Patienten zu tun hat. Daher sein klarer Appell: „Sofort heißt in so einem Fall nicht nach dem Wochenende oder am übernächsten Tag, sondern sofort heißt sofort!“</span></p><p><span><strong>Informieren, aufklären und über das eigene Schicksal berichten</strong></span></p><p><span>Was Sichermann und Lenz unisono bekräftigen: Die wenigsten wissen, dass sie eine Sepsis haben oder daran sterben. Jeder Fremdkörper sei hier ein Einfallstor, wie ein Harnwegskatheter, ein Port oder ein Herzschrittmacher. Denn was die wenigsten Menschen wissen: 80 Prozent aller Sepsen entstehen zu Hause. Genau aus diesem Grund ziehen die Klinik und die Sepsis-Initiative an einem Strang und machen gemeinsame Sache. Am 9. September 2026 gibt es von 10 bis 15 Uhr einen Infostand im Eingangsbereich der Klinik. Cornelia Sichermann wird zusammen mit Astrid Wendlik, Vorstandsvorsitzende der Deutschen Sepsis Hilfe e.V., informieren, aufklären und über ihr Schicksal berichten. „Auch die Spätfolgen, dürfen nicht außer Acht gelassen werden“, so Sichermann, die vor ihrer Erkrankung 30 Jahre lang in einem Kindergarten gearbeitet hat. Der Job fehlt ihr, sie ist durch die Sepsis ein Pflegefall. „Die Unterstützung der Familie hat mich am Leben gehalten. Ich werde nicht müde, über mich als schlechtes Beispiel zu reden. Ich zeige meine Prothesen offen und möchte ein warnendes Beispiel sein – auch wenn nicht jeder Betroffene eine Prothese hat. Viele sind durch ein Trauma geprägt, haben Depressionen, Fatigue, Polyneuropathie sowie kognitive Einschränkungen.“ Daher liegt auch ihr Lebensmotto auf der Hand: „Man muss jeden Tag genießen, welchen man überhaupt leben darf.“ Aus diesem Grund ist es ihr 4. und nicht der 50. Geburtstag, welchen Cornelia Sichermann Anfang August begangen hat. Ihr größter Wunsch: „Alt werden – und ein Bewusstsein für Sepsis säen“.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/7860e419-6aa5-49ea-918f-7c51e945ec4c/1920_260902_welt-sepsis-tag.jpg?10000"><p><i><span>Machen gemeinsame Sache und informieren anlässlich des Welt-Sepsis-Tages 2026: Astrid Wendlik (links) und Cornelia Sichermann (rechts) von der Deutschen Sepsis Hilfe e.V. zusammen mit Dr. Erwin Lenz (Bildmitte), langjähriger Chefarzt am Krankenhaus Rummelsberg.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/7860e419-6aa5-49ea-918f-7c51e945ec4c/260902_welt-sepsis-tag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. </span><br /><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,welt-sepsis-tag,Sepsis,Blutvergiftung,Amputation,Cornelia Sichermann,Dr. Erwin Lenz,Deutsche Sepsis Hilfe e.V.,Aktionstag,symptome]]></category>
            <pubDate>Wed, 02 Sep 2026 14:49:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Ärztin rät: Sepsis-Anzeichen ernst nehmen</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/aerztin-raet-sepsis-anzeichen-ernst-nehmen/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/aerztin-raet-sepsis-anzeichen-ernst-nehmen/</guid><pp:caseid>721868</pp:caseid><pp:subtitle>Welt-Sepsis-Tag am 13. September 2025 / Lausitzer ABS-Expertin appelliert: Bei frühen Warnzeichen schnell zum Arzt</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Ein aufgekratzter Mückenstich, ein Harnwegsinfekt oder eine Lungenentzündung: Jede Infektion im Körper hat das Potenzial, um eine Blutvergiftung auszulösen. Für Sepsis-Patienten zählt jede Stunde. Allein in Deutschland gibt es jedes Jahr rund 75.000 Todesfälle, Überlebende haben häufig mit Langzeitfolgen zu kämpfen. Anlässlich des Welt-Sepsis-Tages am 13. September 2025 appelliert Sana-ABS-Expertin Dr. Catharina Gießner: Betroffene und Angehörige sollten Warnzeichen unbedingt ernst nehmen.</strong></p><p style="text-align:justify;">„Das Trügerische bei einer Sepsis ist: Die ersten Anzeichen sind meist unspezifisch und kaum von einer normalen Grippe zu unterscheiden“, sagt Dr. Catharina Gießner, Leiterin der Krankenhaushygiene <span>und Expertin für Antibiotic-Stewardship (ABS)</span> in den Sana Kliniken Niederlausitz. Zu den typischen Symptomen gehören Fieber und Schüttelfrost, aber auch Verwirrtheit, Desorientierung und Schwäche. Außerdem sind Atmung und Puls beschleunigt, während der Blutdruck sinkt. „Die Patienten beklagen oft ein extremes Krankheitsgefühl und Angehörige sagen uns häufig, dass die betroffene Person völlig verändert und anders als sonst ist“, erklärt die erfahrene Fachärztin für Anästhesie und Intensivmedizin und rät: „<span>Wenn mindestens zwei dieser Symptome zutreffen, sollte man aufmerksam sein und unbedingt einen Arzt aufsuchen.“</span></p><p style="text-align:justify;">&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a1705212-e17f-4801-9d88-cb5a8bfda378/1920_istock-1885924192.jpg?10000"><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><i>Schon kleine Verletzungen wie eine Schürfwunde können Auslöser für eine Sepsis sein. Sorgfältige Wundpflege kann vor einer schweren Infektion schützen.&nbsp;</i></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a1705212-e17f-4801-9d88-cb5a8bfda378/istock-1885924192/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="text-align:justify;">Keine Frage des Alters</h2><p style="text-align:justify;"><span>Eine Sepsis kann jeden treffen. In jedem Alter. „Aber Menschen mit chronischen Vorerkrankungen, einem geschwächten Immunsystem, Patienten ohne Milz, Ältere über 60 Jahre und Kinder unter einem Jahr haben ein besonders hohes Risiko“, erklärt die ABS-Expertin. Bei Neugeborenen sollten Eltern so schnell wie möglich ärztlichen Rat holen, wenn sich das Baby unnormal kalt und fiebrig anfühlt, schwer atmet und nicht mehr trinkt. Auch verlangsamte Reaktionen, Erbrechen, Durchfall und Krampfanfälle können ernstzunehmende Warnzeichen sein.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Häufige Auslöser</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>„Eine Sepsis kann sich beispielsweise aus einer Lungenentzündung, einem Harnwegsinfekt, einer Entzündung im Bauchraum oder nach einer Operation sowie durch Geräte und Schläuche im Körper wie zum Beispiel Dauerkatheter entwickeln. Auch Hautwunden wie Schürfwunden oder ein aufgekratzter Insektenstich können Auslöser sein“, zählt Dr. Catharina Gießner auf. Sie entsteht, wenn die Abwehrreaktion des Immunsystems gegen die Infektion oder eindringende Mikroorganismen so stark ist, dass der Körper sie nicht mehr kontrollieren kann. „Es ist praktisch die gefährlichste Komplikation einer Infektion. Sepsis ist nach Herz-Kreislauferkrankungen und Krebs die dritthäufigste Todesursache in Deutschland“, betont die Fachärztin. &nbsp;</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Faktor Zeit ist entscheidend</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Für Sepsis-Patienten zählt jede Stunde. Die Ärzte und Pflegekräfte in den Sana Kliniken Niederlausitz werden deshalb regelmäßig zu diesem Thema geschult. „Wenn sich die Diagnose bestätigt, wird die Behandlung schnellstmöglich eingeleitet“, erklärt Dr. Catharina Gießner. Blut wird abgenommen, um es auf schädliche Mikroorganismen zu untersuchen und Laborwerte zu prüfen. Außerdem erhalten die Patienten breitwirksame Antibiotika und Flüssigkeit über einen Tropf, in manchen Fällen auch Sauerstoff über eine Maske. Parallel suchen die Ärzte nach dem Entzündungsherd im Körper und entscheiden dann, ob gegebenenfalls eine Operation nötig ist. In schweren Fällen werden die Patienten auf der Intensivstation weiterbehandelt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Noch immer sterben viele Menschen an einer Sepsis, weil diese zu spät erkannt und dadurch nicht mehr rechtzeitig mit der Therapie begonnen werden kann. „Wer eine Sepsis überlebt, hat häufig mit körperlichen, aber auch seelischen Langzeitfolgen zu kämpfen“, berichtet die Expertin.</span></p><h2 style="text-align:justify;"><span>Prävention schützt</span></h2><p style="text-align:justify;"><span>Etwa 80 Prozent der Sepsis-Fälle entstehen außerhalb des Krankenhauses. Um eine Infektion im Krankenhaus zu vermeiden, legt das Team der Sana Kliniken Niederlausitz deshalb größten Wert auf gründliche Händehygiene, Schutzkleidung und eine saubere Umgebung durch regelmäßiges Reinigen und Desinfizieren. Im Alltag kann jeder selbst viel dafür tun, um sich vor einer Sepsis zu schützen: „</span>Eine sorgfältige Wundpflege, die frühzeitige Behandlung von Infektionen sowie Impfungen gegen Grippe, Pneumokokken und Meningokokken sind wichtige Schutzmaßnahmen“, erklärt die <span>ABS</span>-Expertin und rät: „Wenn Betroffene oder Angehörige Warnsignale für eine Sepsis entdecken, sollten sie nicht zögern und sofort ärztlichen Rat suchen. Je früher die Behandlung startet, desto größer sind die Aussichten auf Erfolg.“</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Sepsis,welt-sepsis-tag,Dr. Catharina Gießner]]></category>
            <pubDate>Fri, 12 Sep 2025 08:19:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Welt-Sepsis-Tag am 13. September</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/welt-sepsis-tag-am-13-september/</guid><pp:caseid>657344</pp:caseid><pp:subtitle>Blutvergiftung vermeiden - das Biberacher Klinikum klärt auf</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Die </strong></span><span style="background-color:white;"><span><strong>Sepsis ist eine Erkrankung, die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits im Jahr 2017 als globale Bedrohung eingestuft wurde.</strong></span></span><span><strong> In Deutschland stellt sie zwischenzeitlich die dritthäufigste Todesursache dar – nach Herzkreislauferkrankungen und Krebs.&nbsp;Aus diesem Grund wird jährlich am 13. September im Rahmen des Welt-Sepsis-Tages auf die Erkrankung aufmerksam gemacht mit dem Ziel, das Bewusstsein zu erhöhen und vermeidbare Todesfälle sowie die Folgen einer Sepsis zu verringern.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Als Sepsis - umgangssprachlich auch Blutvergiftung genannt - wird die schwerste Verlaufsform einer Infektion bezeichnet. Mehr als 230.000 Menschen, davon über 10.000 Kinder, erkranken jedes Jahr in Deutschland daran, mindestens 85.000 sterben in der Folge. Weltweit sind fast 50 Millionen Menschen betroffen. Auslöser einer Sepsis ist häufig eine lokale Infektion, die zunächst unbedenklich erscheint. Unser Immunsystem ist ständig mit der Abwehr von unerwünschten Eindringlingen wie Bakterien oder Viren beschäftigt. Diese natürlichen Abwehrvorgänge in unserem Körper merken wir normalerweise nicht einmal. Ist das Immunsystem bei der Eindämmung einer lokalen Infektion jedoch überfordert, breiten sich die Erreger ungehindert aus. Das körpereigene Abwehrsystem kann die Infektion und deren Folgen schließlich nicht mehr lokal begrenzen, es kommt zu einer überschießenden Abwehrreaktion des Körpers, die das eigene Gewebe und auch Organe schädigt. „Die ersten Anzeichen sind manchmal diffus, es kann zum Beispiel zu Kreislaufproblemen, Fieber, Hautausschlag, einer beschleunigten Atmung oder Appetitlosigkeit kommen. Im Verlauf können die Symptome dann sehr intensiv werden. Patienten berichten oftmals über ein bislang noch nicht gekanntes Krankheitsgefühl und starke Schmerzen. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Mehrorganversagen oder sogar zu einem septischen Schock kommen“, verdeutlicht PD Dr. Sebastian Hafner, der seit Juni dieses Jahres das Zentrum für Anästhesiologie mit Intensiv- und Notfallmedizin sowie Schmerztherapie am Biberacher Sana Klinikum chefärztlich leitet, die Brisanz.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Eine Sepsis ist somit ein lebensbedrohlicher Zustand und kann jeden treffen, unabhängig vom Alter. Es gibt jedoch einige Faktoren, die mit einem erhöhten Risiko einhergehen. Dazu gehören zum Beispiel chronische Erkrankungen, ein geschwächtes Immunsystem, eine kürzlich durchgeführte Operation, Schwangerschaft, Mangelernährung sowie Drogenabhängigkeit. „Um die mit einer Sepsis verbundene Gefahr zu reduzieren, ist es uns wichtig, die Öffentlichkeit zu informieren und auch zu Risikofaktoren aufzuklären. Denn die Erkrankung stellt weiterhin eine der Hauptursachen für vermeidbare Todesfälle dar. Und das in erster Linie aufgrund von mangelndem Wissen“, betont Hafner. „Das A und O sind bei einer akuten Sepsis daher die Früherkennung sowie eine sofortige Therapie. Es zählt jede Minute.“ Zur Erkennung einer Sepsis stellt die Kampagne "Deutschland erkennt Sepsis" auf ihrer Homepage eine umfangreiche </span><a href="https://www.deutschland-erkennt-sepsis.de/was-tun-im-notfall/#sepsis-check"><span>Checkliste</span></a><span> zur Verfügung. Wer Symptome erkennt, kann sich mit dem Sepsis-Check absichern. Bei Verdacht ist der Notruf 112 oder der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116117 unverzüglich zu kontaktieren.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Sana engagiert sich bereits seit vielen Jahren für die Früherkennung sowie die Therapie der Sepsis und wurde im Zuge dessen mit dem Best-Abstract-Preis der Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e.V. ausgezeichnet. Prämiert wurde die Sepsis-Initiative, deren Kernstück der Sana Sepsis Pathway ist. Schwerpunkt des Programms ist die Umsetzung eines standardisierten Prozesses für die Erkennung, Diagnose und Therapie in allen Sana Kliniken. „Der Sana Sepsis Pathway ist eine Anleitung für unsere Mitarbeitenden, wie sie die Erkrankung früh erkennen und behandeln können. Wir haben bei uns auf den Stationen das Flussdiagramm mit den wichtigsten Informationen zur Beurteilung von Infektionszeichen und Risikofaktoren aufgehängt und somit jederzeit vor Augen.“ Der Sepsis Pathway wird kontinuierlich weiterentwickelt und bringt etablierte Maßnahmen zur Vermeidung der lebensbedrohlichen Erkrankung zu unseren Patienten „ans Bett“. Damit der Ernstfall erst gar nicht eintritt.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ab476030-1ff8-4dda-a10b-6d23b458e7b3/1920_hafnersebastianpddr..jpg?10000"><p><i><span>PD Dr. Sebastian Hafner informiert im Rahmen des Welt-Sepsis-Tages am 13. September rund um das Thema Blutvergiftung. Diese stellt weiterhin eine der Hauptursachen für vermeidbare Todesfälle dar.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ab476030-1ff8-4dda-a10b-6d23b458e7b3/hafnersebastianpddr./" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Sepsis,Blutvergiftung,welt-sepsis-tag]]></category>
            <pubDate>Tue, 10 Sep 2024 09:58:12 +0200</pubDate>
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