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                    <title><![CDATA[Newsroom Sana Kliniken]]></title>
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                    <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:04:50 +0200</pubDate>
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                        <title>Der plötzliche Herztod lauert überall - auch an der Supermarktkasse</title>
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Oktober öffentliches Wiedebelebungstraining im Senftenberger Kaufland&nbsp;</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Prüfen. Rufen. Drücken. Mit diesen drei einfachen Schritten kann jeder zum Lebensretter werden, wenn das Herz eines betroffenen stillsteht. Doch dann muss jeder Handgriff sitzen. Der Herz-Kreislauf-Stillstand außerhalb eines Krankenhauses steht auf Platz 3 der häufigsten Todesursachen in Deutschland.&nbsp;&nbsp;</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Mehr als 10.000 Menschenleben könnten jedes Jahr gerettet werden, wenn Laienhelfer wie Familienmitglieder, Freunde, Arbeitskollegen oder Passanten im Falle eines plötzlichen Herzstillstandes sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen helfen würden. Der World Restart a Heart Day rückt dieses wichtige Thema&nbsp;&nbsp;jedes Jahr erneut in den Fokus, um so viele Menschen wie möglich fit in der Reanimation zu machen.&nbsp;&nbsp;</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Leben retten kann so einfach sein</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Das Ziel ist klar: Leben retten – schnell, sicher und für jeden möglich. Genau das möchte auch das Team des Interdisziplinären Zentrums für Intensivmedizin und Anästhesie der Sana Kliniken Niederlausitz vermitteln. „Leben retten ist selbst für Laien kinderleicht, denn es braucht nicht mehr als drei Schritte: Prüfen. Rufen. Drücken. Man kann nichts falsch machen, außer nicht zu helfen“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Interdisziplinären Zentrums für Intensivmedizin und Anästhesie in Senftenberg.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Um das zu zeigen, wird das Team gemeinsam mit dem Rettungsdienst Niederlausitz und der DRK-Wasserwacht am 16. Oktober von 13 bis 17 Uhr im Kaufland Senftenberg aktiv sein. Ziel ist es, Passanten Mut zu machen, im Notfall beherzt zu handeln und Leben zu retten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f684a8bf-0984-4820-bc65-bf3488597d74/1920_projekttaggymnasium_5903.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Auch im Rahmen von Schulprojekttagen engagiert sich das Team der Sana Kliniken Niederlausitz: Weil es kinderleicht ist, ein Leben zu retten, werden die drei wichtigen Schritte - nämlich "Prüfen. Rufen. Drücken." nicht nur bei Aktionen wie im Senftenberger Kaufland, sondern auch im Rahmen von Projekttagen geübt, damit im Ernstfall jeder Handgriff sitzt. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/f684a8bf-0984-4820-bc65-bf3488597d74/projekttaggymnasium_5903/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Drei Schritte sind einfach lebensrettend</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Wenn plötzlich jemand zusammenbricht, zählt jede Sekunde. Doch viele Menschen zögern aus Unsicherheit. Dabei kann jeder mit drei einfachen Handgriffen helfen – prüfen, ob eine Reaktion oder Atmung vorhanden ist, den Notruf wählen und sofort mit der Herzdruckmassage beginnen. „Wir erklären Passanten, wie sie prüfen können, ob jemand einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten hat, wie sie schnell und effektiv Hilfe rufen und was bei einer Herzdruckmassage zu beachten ist“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. Am Aktionstag wird genau das praxisnah demonstriert – mitten im Alltag, zum Zuschauen und Mitmachen. Genau dort wo Senftenberger und Niederlausitzer Tag für Tag unterwegs sind.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Mit dem richtigen Rhythmus zum Reanimationserfolg</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Damit Interessierte das Gelernte direkt ausprobieren können, bringt das Aktionsteam Übungspuppen mit und auch der Rettungsdienst Niederlausitz wird einem Rettungswagen ganz praktisch zeigen, wie es in der Rettungskette weitergeht. So wird theoretisches Wissen schnell zu praktischer Routine. Und weil der richtige Takt entscheidend ist, setzen die Profis auf bekannte Songs als Taktgeber: „Stayin’ Alive“ von den Bee Gees, „Dancing Queen“ von ABBA oder „Biene Maja“ liefern den passenden Beat für die Herzdruckmassage. Der Rhythmus von 100 bis 120 Schlägen pro Minute hilft dabei, dass das Blut in Bewegung bleibt – bis die Profis des Rettungsdienstes Niederlausitz die Reanimation übernehmen können.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Reanimation trainieren und Hemmschwellen senken</span></h2><p><span style="text-align:start;">Der Aktionstag will mehr als Wissen vermitteln – er soll Hemmungen abbauen. Wer einmal selbst gedrückt hat, reagiert im Ernstfall schneller und sicherer. Gerade in einer Region, in der Notärzte oft längere Wege zurücklegen müssen, ist das Wissen um Erste Hilfe und Lebensrettende Sofortmaßnahmen entscheidend. Jede Minute zählt – und jede helfende Hand kann Leben retten.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ca12f8c1-ed22-45e7-aeb5-8411071cdda4/1920_istock-1078162488.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Bevor die Profi-Retter des Rettungsdienstes die Reanimation übernehmen und den Betroffenen in ein Krankenhaus bringen können, ist es wichtig, dass Ersthelfer beherzt eingreifen. Nur mit ihrer Hilfe hat ein betroffener eines Herzstillstandes überhaupt eine Chance zu überleben. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ca12f8c1-ed22-45e7-aeb5-8411071cdda4/istock-1078162488/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Teamwork gegen den plötzlichen Herztod</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Das Team um Dr. Volkmar Hanisch und die Mitaussteller zeigt im Rahmen der Aktion am 16. Oktober 2025 eindrucksvoll, dass Lebensrettung keine Frage des Berufs, des Alters oder der Mobilität&nbsp;&nbsp;ist, sondern des Mutes. Wer am 16. Oktober im Kaufland Senftenberg vorbeikommt, kann selbst aktiv werden – und vielleicht schon morgen zum Lebensretter werden. Denn Leben retten kann jeder – jederzeit und überall. Dafür muss sich jeder nur diese Schritte merken: Prüfen. Rufen. Drücken.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span>Expertenteam für Gesundheit</span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Sana Kliniken Niederlausitz sind die Experten rund um Gesundheit im Süden Brandenburgs. Von zertifiziertem Traumazentrum über Stroke Unit bis hin zu 24/7 Herzkatheter-Rufbereitschaft steht das Team für Notfälle jederzeit bereit.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;">&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Wiederbelebung,Wiederbelebungstraining,WorldRestartAHeartDay,Kardiologe,kardiologie,Herzdruckmassage,Herzinfarkt,Herzstillstand,ploetzlicher Herzstillstand,ploetzlicher Herztod,PlötzlicherHerztod,wissen fuer herz]]></category>
            <pubDate>Mon, 13 Oct 2025 14:04:50 +0200</pubDate>
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                        <title>Woche der Wiederbelebung: Südbrandenburger Sana Kliniken rufen zum Mitmachen auf</title>
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Mit Interviews und Einblicken aus dem Klinikalltag und praktischen Tipps zur Herzdruckmassage machen sie auf das Thema Laienreanimation aufmerksam. Denn: Leben retten kann jede und jeder.</strong></span></p><h2>Eine Woche für mehr Mut zum Helfen</h2><p><span>Rund 136.000 Menschen haben im vergangenen Jahr nach Angaben des Deutschen Reanimationsregisters außerhalb eines Krankenhauses einen plötzlichen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Im Durchschnitt sind das täglich 370 Menschen. Bei rund 67.000 Patienten startete der Rettungsdienst mit Maßnahmen zur Wiederbelebung. Die gute Nachricht: Zum ersten Mal seit mehreren Jahren stieg die Reanimationsquote durch Ersthelfer an. Auch die Anzahl der Fälle, in denen Laien einen Defibrillator eingesetzt haben, wuchs. Die Entwicklung zeigt: Erste Hilfe durch Laien nimmt zu, allerdings sind es immer noch zu wenige, sagen Notfallmediziner. Dabei könnte schnelles Handeln jährlich Tausende Leben retten. Mit der Aktionswoche, die die Kliniken vor allem auf ihren Internetseiten und in den Sozialen Medien begleiten, möchten die drei Gesundheitsdienstleister zeigen: Reanimation kann jeder lernen. Wer früh hilft, macht den entscheidenden Unterschied – noch bevor der Rettungsdienst eintrifft.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/ca12f8c1-ed22-45e7-aeb5-8411071cdda4/1920_istock-1078162488.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Bevor der Rettungsdienst eintrifft, sind Ersthelfer gefragt. Denn wenn das Herz plötzlich stillsteht, zählt jede Minute.&nbsp;</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/ca12f8c1-ed22-45e7-aeb5-8411071cdda4/istock-1078162488/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Kooperation und enge Vernetzung</h2><p>Als eines der leistungsstärksten Herzzentren in Ostdeutschland ist das Sana-Herzzentrum Cottbus als Spezialversorger auf die Behandlung von Herzinfarkten und akuten Notfällen spezialisiert. Mehr als 100.000 Patienten sind hier seit der Gründung am 7. Juni 1995 behandelt worden. Das Cottbuser Herzzentrum vereint dabei als einziges Herzzentrum im Süden Brandenburgs mit einer Klinik für Herzchirurgie und einer Klinik für Kardiologie die kompetentesten Behandlungswege für Patienten. Therapieoptionen werden in einem speziellen Heart-Team von Kardiologen, Herzchirurgie und Kardioanästhesisten gemeinsam abgewogen. Je nach Ursache für die akute Herzerkrankung stehen dabei von interventionellen minimalinvasiven bis hin zu operativen Behandlungsoptionen mittels Bypass-Chirurgie alle Therapien bereit.</p><p><span style="color:#00416e;"><strong>„Wir erleben täglich, wie wichtig schnelles Handeln bei einem Herzstillstand ist. Umso mehr braucht es das Wissen und den Mut der Bevölkerung, damit Laien Erste Hilfe leisten, bis Rettungskräfte und Ärzte die Patienten übernehmen können.“&nbsp;</strong></span><br><span style="color:#00416e;"><i>Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Sana-Herzzentrum Cottbus</i></span></p><h2>&nbsp;</h2><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/664fc184-24ed-4d60-8b25-b78f38b3542b/1920_istock-2197609557.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><i>Leben retten kann jeder Lernen. In Erste-Hilfe-Kursen und bei Reanimationstrainings zeigen Profis, worauf es im Notfall ankommt.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/664fc184-24ed-4d60-8b25-b78f38b3542b/istock-2197609557/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Notfalltraining mit dem Mediziner-Nachwuchs</h2><p>An den Klinikstandorten Senftenberg und Lauchhammer verfügen die Sana Kliniken Niederlausitz über kompetente Notaufnahmen und eine ausgesprochene kardiologische Fachkompetenz. Seit dem Sommer 2022 können Herzinfarkte hier rund um die Uhr durch das Team der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie behandelt werden. Dafür stehen ein modernes Herzkatheterlabor und ein Hybrid-OP-Saal und seit neustem eine hochmoderne und innovative Angiographie-Anlage zur Verfügung. Unter der Leitung von Prof. Dr. Guido Matschuck entwickelt sich der größte Gesundheitsdienstleister in der Niederlausitz in den vergangenen Jahren immer weiter hin zu einem Kardio-Vaskulären Leistungszentrum. Ein besonderes Highlight im Rahmen der Woche der Wiederbelebung ist in diesem Jahr die&nbsp;Summerschool „Akut- und Notfallmedizin“, die am 24. September mit 30 Medizinstudierenden aus ganz Deutschland startet. Die Studierenden üben im Rahmen der Summerschool Reanimationstechniken, Herzdruckmassage und Schockraummanagement.</p><p><span style="color:#00416e;"><strong>„Wir wollen angehenden Ärztinnen und Ärzten Sicherheit und Handlungsfähigkeit in Notfällen mitgeben – praxisnah, konkret und lebenswichtig. In der Summerschool vermitteln wir ihnen wertvolle Erfahrungen aus dem klinischen Alltag und bereiten sie auf ihre spätere Arbeit im Krankenhaus vor.“</strong></span><br><span style="color:#00416e;"><i>Dr. Volkmar Hanisch, Chefarzt des Zentrums für interdisziplinäre Intensivmedizin und für Anästhesiologie, Sana Kliniken Niederlausitz</i></span></p><h2><span><strong>Herzgesundheit zwischen Spreewald und der Hauptstadt</strong></span></h2><p><span>Das Klinikum Dahme-Spreewald ist mit seinen Standorten in Lübben und Königs Wusterhausen eine feste Säule der wohnortnahen medizinischen Versorgung in der Region. Insbesondere die zentralen Notaufnahmen (ZNA) sind ein hochfrequentierter Anlaufpunkt für akute Notfälle – darunter auch lebensbedrohliche kardiologische Ereignisse wie Herzinfarkte oder Herz-Kreislauf-Stillstände. In enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sorgt das Team aus Notfallmedizinern, Kardiologen, Pflegekräften und Notfallkoordinatoren dafür, dass Reanimationspatienten schnellstmöglich behandelt werden.</span></p><p><span style="color:#00416e;"><span><strong>„Zeit ist Leben – bei einem Herzstillstand zählt jede Minute. Unser Ziel ist es, schnell, strukturiert und im Team zu agieren, um bestmögliche Überlebenschancen zu schaffen.“</strong></span></span><br><span style="color:#00416e;"><i><span>Dr. Benno Bretag, Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Zentralen Notaufnahmen, Klinikum Dahme-Spreewald</span></i></span></p><p><span>In Lübben engagiert sich das Team zusätzlich im Bereich der Laienreanimation: Mitarbeitende geben regelmäßig Schulungen in Schulen, Betrieben und bei Gesundheitstagen. „Wiederbelebung beginnt nicht erst im Krankenhaus. Wer sofort mit der Herzdruckmassage beginnt, kann Leben retten – und das möchten wir den Menschen in der Region vermitteln“, so der Lübbener Chefkardiologe Dipl.-Med. Frank Schwertfeger.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/18ee9254-7f55-44aa-bbbc-51d2848e3f02/1920_istock-1415477166.jpg?10000"><h2>&nbsp;</h2><p><i>Mit modernster Medizintechnik wie im Herzkatheterlabor können Patienten von den Herz-Spezialisten in den Sana Kliniken in Süd Brandenburg behandelt werden.</i></p><p>&nbsp;<a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/18ee9254-7f55-44aa-bbbc-51d2848e3f02/istock-1415477166/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Aufruf: Mitmachen, teilen, helfen</h2><p>In Videos und Beiträgen zeigen Pflegekräfte und Ärzteteams, wie Reanimation funktioniert – und wie wichtig Erste Hilfe vor Ort ist. Die Sana Kliniken in Südbrandenburg laden alle Interessierten ein, sich über ihre Kanäle zu informieren und Beiträge zu teilen. Die kleinen Videobeiträge zur Woche der Wiederbelebung laufen unter #WdW2025 auf den Instagram- und Facebook-Auftritten der Kliniken. Außerdem informieren Poster und Flyer in den Kliniken über die Woche der Wiederbelebung.</p><p><span style="color:#00416e;"><strong>„Mit wenigen Handgriffen Leben retten – das sollte jeder können. Und wir zeigen, wie es geht.“</strong></span><br><span style="color:#00416e;"><i>Benjamin Seidemann, Leitung Unternehmenskommunikation, Sana Kliniken in Südbrandenburg</i></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/">Mehr über die Sana Kliniken AG</a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Cottbus,Sana Herzzentrum Cottbus,dahmespreewald,Dahme-Spreewald,wochederwiederbelebung,Wiederbelebung,Wiederbelebungstraining,Herzdruckmassage,Laienreanimation]]></category>
            <pubDate>Thu, 18 Sep 2025 09:17:41 +0200</pubDate>
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                        <title>Lebensretter werden – gewusst wie!</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/lebensretter-werden--gewusst-wie/</guid><pp:caseid>720962</pp:caseid><pp:subtitle>Gemeinsame Aktion von DRK und Sana Klinikum auf dem  Biberacher Wochenmarkt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Wenn das Herz plötzlich stehenbleibt, zählt jede Minute. Doch was tun im Notfall?</strong></span> <strong>Antworten darauf geben der </strong><a href="https://www.drk-bc.de/" target="_blank"><strong>DRK-Kreisverband Biberach</strong></a><strong> und das </strong><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></a><strong> im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“. Am Samstag, den 20. September, sind Klinikärzte und Mitarbeitende des DRK ab 8 Uhr mit einem Infostand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten. Dort erfahren Interessierte, wie im Ernstfall jeder zum Lebensretter werden kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Ein plötzlicher Herzstillstand kommt oft ohne Vorwarnung: Menschen brechen beim Gehen, Sport oder im Alltag einfach zusammen – reagieren und atmen nicht mehr. Ab diesem Moment zählt jede Minute. Wird sofort mit der Wiederbelebung begonnen, steigen die Überlebenschancen deutlich. Jede Minute ohne Herzdruckmassage verringert die Überlebensrate hingegen um rund zehn Prozent. „Das ist insofern relevant zu wissen, da in Deutschland jährlich mehr als 60.000 Menschen außerhalb eines Krankenhauses einen Herz-Kreislauf-Stillstand erleiden. Rund 65 Prozent davon in den eigenen vier Wänden und in den meisten Fällen ohne medizinisch geschulte Person in der Nähe“, verdeutlicht PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Biberacher Sana Klinikum. Schätzungen zufolge sterben so etwa 65.000 Menschen jährlich am plötzlichen Herztod – viele davon könnten bei sofortiger Hilfe überleben.</p><p style="text-align:justify;">„Oft ist es das schnelle Handeln von Ersthelfern, das den Unterschied macht und wortwörtlich über Leben und Tod entscheidet“, betont Michael Mutschler, Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. Dennoch trauen sich viele Menschen im Notfall nicht, aktiv zu werden – aus Angst, Fehler zu machen. „Dabei gibt es nur einen Fehler, nämlich nichts zu machen.“</p><h2 style="text-align:justify;">Positive Entwicklung bei der Laienreanimationsquote&nbsp;</h2><p style="text-align:justify;">Positiv ist: Durch gezielte Aufklärungskampagnen steigt die Zahl der Helfenden in Deutschland kontinuierlich. Lag die Quote der Laienreanimation 2010 noch bei rund 16 Prozent, liegt sie heute bereits bei über 50 Prozent. Ein erfreulicher Fortschritt – doch fast die Hälfte der Bevölkerung ist damit immer noch nicht ausreichend vorbereitet. Auch im internationalen Vergleich besteht Verbesserungsbedarf: In Dänemark, Norwegen oder den Niederlanden liegt die Quote zwischen 70 und über 80 Prozent, da dort Kinder bereits in der Schule lernen, wie man im Ernstfall Leben rettet. „Da wollen wir hin – und dafür setzen wir uns ein“, sind sich die Experten von DRK und Sana einig.</p><h2 style="text-align:justify;">Praxisnahe Wissensvermittlung: PRÜFEN. RUFEN. DRÜCKEN.</h2><p style="text-align:justify;">Aufklärung und praxisnahe Wissensvermittlung sind entscheidend, um Hemmschwellen abzubauen und Menschen zum Handeln zu ermutigen: „Nach der positiven Resonanz im letzten Jahr nutzen wir die Woche der Wiederbelebung auch in diesem Jahr, um auf dem Wochenmarkt möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, zu sensibilisieren und zu informieren“, so Manfred Rommel, Kreisausbildungsleiter beim DRK-Kreisverband Biberach. „Für uns ist es eine echte Herzensangelegenheit, den Menschen in der Region zu zeigen, dass Wiederbelebung gar nicht schwer ist“, ergänzt Hafner. <span>Interessierte erfahren am Infostand daher alles rund um das Thema Herzstillstand und Wiederbelebung – vom Erkennen der Symptome bis hin zu den richtigen Handgriffen im Notfall. </span>Dabei hilft die bewährte Formel:</p><p style="text-align:justify;"><span><strong>PRÜFEN:</strong></span> Ist die Person bewusstlos? Reagiert sie? Atmet sie noch?<br><span><strong>RUFEN:</strong></span> Sofort den Notruf 112 wählen oder eine andere Person darum bitten.<br><span><strong>DRÜCKEN:</strong></span> <span>Die Rettungsleitstelle leitet telefonisch zur Reanimation an, während parallel die Hilfskräfte alarmiert werden. M</span>it beiden Händen fest und schnell in die Mitte des Brustkorbs drücken – mindestens 100 Mal pro Minute, solange bis der Rettungsdienst eintrifft. Bei mehreren Helfenden empfiehlt sich ein Wechsel nach circa zwei Minuten.</p><p style="text-align:justify;">Um das Vorgehen bei einer Herzdruckmassage im Gedächtnis zu verankern, wird es am Infostand praxisnah an einer Reanimationspuppe geübt. Durch dieses Üben werden gleichzeitig Hemmungen abgebaut, sodass sich Laienhelfer im Ernstfall sicherer fühlen und sofort handeln können.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/1920_250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie.jpg?10000"><p><i><span>DRK und Sana sind am Samstag, den 20. September ab 8 Uhr mit einem Stand auf dem Biberacher Wochenmarkt vertreten und informieren ganz praktisch zum Thema plötzlicher Herzstillstand und Reanimation.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/58e2b8ee-7662-4c99-817b-e886d101cc64/250908_pm_wochederwiederbelebung_lebensretterwerdenndashgewusstwie/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,informationsveranstaltung,Patienteninformation,Patienteninformationsveranstaltung,Aufklaerung,wochederwiederbelebung,Wiederbelebung,Wiederbelebungstraining,Laienreanimation,Reanimation,Reanimationstraining,Herzstillstand,ploetzlicher Herzstillstand,PlötzlicherHerztod,ploetzlicher Herztod,Erste Hilfe,erstehilfe,DRK]]></category>
            <pubDate>Fri, 05 Sep 2025 14:22:18 +0200</pubDate>
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                        <title>Gemeinsam gegen den plötzlichen Herztod: DRK und Sana Klinikum stärken Ersthelfer-Netzwerk</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/gemeinsam-gegen-den-ploetzlichen-herztod-drk-und-sana-klinikum-staerken-ersthelfer-netzwerk/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/gemeinsam-gegen-den-ploetzlichen-herztod-drk-und-sana-klinikum-staerken-ersthelfer-netzwerk/</guid><pp:caseid>694143</pp:caseid><pp:subtitle>Die Ersthelfer-Alarmierungs-App „corhelper“ kann das therapiefreie Intervall entscheidend verkürzen</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span><strong>Der DRK-Kreisverband Biberach e.V. und das Sana Klinikum Landkreis Biberach bauen ihre Zusammenarbeit weiter aus. Zukünftig treiben sie gemeinsam die Verbreitung und Nutzung der Ersthelfer-Alarmierungs-App „corhelper“ voran. Durch den Einsatz der App kann das therapiefreie Intervall bei Reanimationen verkürzt werden – ein lebensrettender Vorteil, denn bei plötzlichem Herztod zählt jede Minute.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Das <a href="https://www.drk-bc.de/" target="_blank">DRK Biberach</a> setzt seit Mitte Dezember 2024 auf „corhelper“ und zieht eine erste positive Bilanz. „Seitdem wurden rund 70 Einsätze mit V.a. Reanimation mit „corhelper“ bedient“, sagt Michael Mutschler. „Wir freuen uns über das Engagement und die Unterstützung durch das Sana Klinikum in diesem Bereich. Dadurch gewinnen wir weitere qualifizierte Ersthelferinnen und Ersthelfer und stärken so die Notfallversorgung bei Reanimation im Flächenlandkreis Biberach.“ Aktuell gibt es knapp 400 registrierte Ersthelferinnen und Ersthelfer sowie 197 Defibrillatoren (AEDs).</p><p style="text-align:justify;">Und so funktioniert die App: Wenn die Integrierte Leitstelle einen Notfall erkennt, bei dem eine Reanimation notwendig ist, werden neben dem Rettungsdienst auch registrierte Ersthelfer über die App alarmiert. Die App ortet automatisch die nächstgelegenen qualifizierten Helfer und navigiert sie direkt zum Einsatzort. Darüber hinaus liefert die App Informationen zum AED-Kataster, das durch die Leitstelle Biberach geführt wird und in dem alle dem DRK gemeldeten automatisierten externen Defibrillatoren (AEDs) aufgelistet sind.</p><p style="text-align:justify;">„corhelper“ ist ein bundesweites System, auch die Landkreise beziehungsweise Rettungsdienstbereiche Bodensee-Oberschwaben, Ulm, Heidenheim, Ostalb und Rems-Murr sind angebunden. Die Alarmierungsapp ist grundsätzlich offen für medizinisch qualifizierte Personen, darunter Pflegekräfte, Klinikpersonal, Mitglieder von Rettungsorganisationen und medizinisch geschulte Privatpersonen. Um „corhelper“ zu werden, braucht man mindestens einen Erste-Hilfe-Kurs oder eine höherwertige Qualifikation. Rettungssanitäter, Notfallsanitäter, Notärzte und alle mit vergleichbarer Qualifikation müssen kein zusätzliches Reanimationstraining absolvieren, alle anderen dagegen schon. Auf Wunsch kann auch ein Sanitätskurs über die DRK-Bereitschaften gemacht werden.</p><p style="text-align:justify;"><span>Das </span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span>Biberacher Zentralkrankenhaus</span></a><span> unterstützt die Verbreitung und </span>Nutzung der Ersthelfer-Alarmierungs-App und wirbt auch innerhalb des Klinikums für die Registrierung: „Der <span>plötzliche Herztod ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. </span>Jedes Jahr versterben etwa 65.000 Menschen daran“, <span>so PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie.</span> Dabei wäre das in vielen Fällen vermeidbar. <span>Die Voraussetzung ist eine schnelle Erste Hilfe. „Wenn die Blutzufuhr zum Gehirn und anderen lebenswichtigen Organen unterbrochen ist, sinkt die Überlebenschance mit jeder verstrichenen Minute um zehn Prozent.“ Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sofort mit der Herzdruckmassage gestartet wird. Solange, bis der Rettungsdienst eintrifft. „Die Alarmierungsapp ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Ersthelfer lokal zu bündeln und die Helferquote nachhaltig zu erhöhen. Im internationalen Vergleich ist diese nämlich alarmierend gering“, bekräftigt der Ärztliche Direktor Dr. Thomas Schmidt. „Daher unterstützen wir die Verbreitung und legen es auch unseren Kolleginnen und Kollegen im Klinikum ans Herz, sich in der App als Ersthelfer zu registrieren.“</span></p><p style="text-align:justify;"><strong>Weitere Informationen:</strong><br><span>Die Ersthelfer-Alarmierungs-App „corhelper“ kann kostenlos über Apple und Android heruntergeladen werden. Interessierte können sich direkt beim DRK Biberach melden unter&nbsp;</span><a href="mailto:corhelper@drk-bc.de"><span>corhelper@drk-bc.de</span></a><span>.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/53495b6f-9168-4d2a-8a4a-f10a3bab29f4/1920_250415-pm-gemeinsamgegendenploumltzlichenherztod-drkundsanaklinikumstaumlrkenersthelfer-netzwerk.jpg?10000"><p><i><span>Das DRK Biberach und das Sana Klinikum Landkreis Biberach arbeiten gemeinsam an der Verbreitung der „corhelper“-App: Dr. Sebastian Hafner (Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Sana Klinikum), Mario Glaser (DRK-Präsident und Landrat), Dr. Thomas Schmidt (Ärztlicher Direktor Sana Klinikum), Beate Jörißen (Geschäftsführung Sana Klinikum), Andreas Braungardt (stv. Leitung Rettungsdienst) und Michael Mutschler (DRK-Geschäftsführung Rettungsdienst).</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/53495b6f-9168-4d2a-8a4a-f10a3bab29f4/250415-pm-gemeinsamgegendenploumltzlichenherztod-drkundsanaklinikumstaumlrkenersthelfer-netzwerk/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.800 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen über 45.600 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,DRK,Wiederbelebung,Ersthelfer,corhelper,Reanimation,Rettungsdienst,Rettungskette,PlötzlicherHerztod]]></category>
            <pubDate>Tue, 15 Apr 2025 14:04:22 +0200</pubDate>
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                        <title>Senftenberg rettet Leben</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/senftenberg-rettet-leben/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/senftenberg-rettet-leben/</guid><pp:caseid>674632</pp:caseid><pp:subtitle>Aktionstag zur Wiederbelebung ein voller Erfolg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Lebensretter-Aktion zum World Restart a Heart Day in Senftenberg</li><li>Team der Sana Kliniken Niederlausitz und des Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz bietet mit Partnern Reanimationstraining für Passanten</li><li>Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor und Chefarzt des Interdisziplinären Zentrums für Intensivmedizin und Anästhesie: “Lebensretten ist kinderleicht”&nbsp;</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Leben retten an der Supermarktkasse ist beim World Restart a Heart Day in Senftenberg angesagt gewesen. Die Reanimations-Profis der Sana Kliniken Niederlausitz haben gemeinsam mit Partnern am 16. Oktober das Thema Wiederbelebung in den Fokus gerückt. Am und im Rewe-Markt in der Senftenberger Bahnhofstraße konnten Passanten sich Tipps holen, wie sie im Notfall richtig reagieren und an Dummy-Puppen fleißig Herzdruckmassage üben. Die starke Botschaft der Aktion: Senftenberg rettet gemeinsam Leben!</strong></p><p>„Habt ihr schon mal Leben gerettet? Wir würden euch gern die Angst davor nehmen“, geht eine Mitarbeiterin der Sana Kliniken Niederlausitz freundlich auf einige Teenager zu. Die Jugendlichen bleiben interessiert stehen und lassen sich gern erklären, wie sie im Notfall mit nur drei Schritten – Prüfen, Rufen, Drücken - zum Lebensretter werden können.</p><h2>Jede Minute zählt</h2><p>„Wir, als diejenigen, die mit Patienten zu tun haben, die wiederbelebungspflichtig sind beziehungsweise wiederbelebt wurden, möchten etwas dafür tun, dass Laienreanimation in der Breite in der Region stattfindet, um Betroffenen ein besseres Überleben zu sichern“, erklärt Dr. Volkmar Hanisch, warum ihm und seinem Team die öffentliche Aktion so sehr am Herzen liegt. Denn wenn unser Lebensmotor plötzlich stehen bleibt, zählt jede Sekunde. Wenn das Gehirn und die Organe nicht mehr mit Sauerstoff aus dem Blut versorgt werden, drohen bereits nach wenigen Minuten schwere, irreversible Schäden. Deshalb ist es wichtig, sofort zu handeln. Wenn die ersten Minuten ungenutzt verstreichen, können auch Rettungskräfte und Ärzte meist nicht mehr viel tun.</p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bb32938e-4535-45d5-938c-0226cf3024f3/1920_heartday-5139.jpg?10000"><p><i>Lebenretten ist kinderleicht. Das zeigt das Team der Sana Kliniken Niederlausitz zeigt im Rahmen des Weltwiederbelebungstages am 16. Oktober vor dem Senftenberger Einkaufsmarkt Rewe, wie die lebensrettende Reanimation richtig funktioniert. Die drei Kernworte dabei sind: Prüfen. Rufen. Drücken.</i> <a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bb32938e-4535-45d5-938c-0226cf3024f3/heartday-5139/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Hinschauen statt wegsehen</h2><p>„Viele haben Angst zu helfen, etwas falsch zu machen oder die Sache zu verschlimmern. Aber man muss ehrlich sagen: Wenn jemand wiederbelebungspflichtig ist, kann man nichts mehr falsch machen. Wenn man nichts unternimmt, ist er tot. Wenn Helfer mit der Herzdruckmassage starten, hat er die Chance, ins Leben zurückzukehren“, appelliert Dr. Volkmar Hanisch dafür, im Notfall nicht wegzuschauen, sondern zu handeln.</p><h2>So geht helfen kinderleicht</h2><p>Wie das richtig geht, das hat das Team vom Interdisziplinären Zentrum für Intensivmedizin und Anästhesie und dem Sana Gesundheitszentrum Niederlausitz gemeinsam mit Einsatzkräften von der Senftenberger DRK-Wasserwacht, dem Rettungsdienst Niederlausitz &nbsp;und Vertretern des AED-Herstellers ZOLL beim World Restart a Heart Day zahlreichen Passanten gezeigt. Wer sich am Rewe-Markt ein paar Minuten Zeit genommen hat, der konnte sich selbst davon überzeugen, das Leben retten kinderleicht ist. Im Schnelldurchlauf erfuhren sie, was zu tun ist, wenn man eine leblose Person findet, wie der Notruf bei der 112 richtig abgesetzt wird und wie die Herzdruckmassage funktioniert. Am Ende der sechsstündigen Aktion ist klar: Die Senftenberger wissen jetzt ein bisschen besser, wie einfach Leben retten geht.&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b7d27a47-c3b8-4b91-8d51-9ed284636ca8/1920_heartday-5054.jpg?10000"><p><i>Auch Senftenbergs Bürgermeister Andreas Pfeiffer übt unter Anleitung der erfahrenen Mediziner die lebensrettender Herzdruckmassage am Rewe Markt. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b7d27a47-c3b8-4b91-8d51-9ed284636ca8/heartday-5054/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-niederlausitz/" target="_blank"><span>Mehr über die Sana Kliniken in der Niederlausitz</span></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Wiederbelebung,WorldRestartAHeartDay,Wiederbelebungstraining,Hanisch,Aerztlicher Direktor,Senftenberg]]></category>
            <pubDate>Thu, 17 Oct 2024 14:55:42 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/b5b24bd8-ca89-402b-a7dc-b0d2835e7c36/heartday-5033.jpg?39844</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Heart Day_5033]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Senftenberg Sana Kliniken Niederlausitz REWE Einkaufsmarkt Wiederbelebungstraining an ungew&amp;ouml;hnlichen Orten World Restart a Heart Day  Die Sana Kliniken Niederlausitz sind mit Partnern dabei: Am Donnerstag hei&amp;szlig;t es am Rewe-Markt in Senftenberg Leben retten &amp;uuml;ben.]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>DRK-Kreisverband Biberach und Biberacher Sana Klinikum informieren auf dem Wochenmarkt</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/drk-kreisverband-biberach-und-biberacher-sana-klinikum-informieren-auf-dem-wochenmarkt/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/drk-kreisverband-biberach-und-biberacher-sana-klinikum-informieren-auf-dem-wochenmarkt/</guid><pp:caseid>658274</pp:caseid><pp:subtitle>Woche der Wiederbelebung</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span><strong>Experten schätzen, dass jedes Jahr etwa 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod sterben.</strong> <strong>Dabei ist dieser in vielen Fällen vermeidbar. Die Voraussetzung – eine schnelle erste Hilfe. Der </strong></span><a href="https://www.drk-bc.de" target="_blank"><span><strong>DRK-Kreisverband Biberach</strong></span></a><span><strong> und das </strong></span><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><span><strong>Biberacher Sana Klinikum</strong></span></a><span><strong> nutzen daher die „Woche der Wiederbelebung“, die in diesem Jahr vom 16. bis 22. September stattfindet, um aufzuklären und zu sensibilisieren. Dafür ist das Team aus Klinikärzten und DRK-Mitarbeitenden am Samstag, den 21. September ab 8 Uhr auf dem Biberacher Wochenmarkt.</strong></span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><span>Ein gesundes Herz schlägt durchschnittlich 100.000 Mal pro Tag und bis zu drei Milliarden Mal im Laufe eines Lebens. Doch etwa alle sieben Minuten bleibt in Deutschland plötzlich ein Herz stehen. Experten schätzen, dass jedes Jahr etwa 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod sterben. Dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V.&nbsp;zufolge entspricht das ungefähr 20 Prozent aller durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursachten Todesfälle. Dabei ist das Krankheitsbild keineswegs einheitlich. Die häufigste Ursache ist eine koronare Herzkrankheit, aber auch Erkrankungen des Herzmuskels, der Herzklappen oder angeborene Herzfehler können zum plötzlichen Herztod führen. Oftmals bleiben diese Erkrankungen lange Zeit unbemerkt, sodass der Herztod nicht selten ohne Vorwarnung auftritt.</span></p><p style="text-align:justify;"><span>Zur Vorbeugung sind daher regelmäßige Untersuchungen wichtig, um möglicherweise unentdeckte Erkrankungen frühzeitig zu identifizieren und eine entsprechende Therapie einzuleiten. Zudem ist es hilfreich, die Risikofaktoren im Blick zu haben. </span><span style="background-color:white;"><span>Prinzipiell kann ein plötzlicher Herztod Menschen jeglichen Alters treffen: von jung, etwa bei einem erblichen Risiko, bis alt, wenn zum Beispiel eine koronare Herzkrankheit vorliegt. Allerdings steigt das Risiko mit zunehmenden Lebensjahren und mit dem Vorhandensein anderer Erkrankungen oder Faktoren wie Diabetes, Bluthochdruck, erhöhte Blutfette, Adipositas, Rauchen oder Bewegungsmangel. Männer haben zudem ein insgesamt höheres Risiko als Frauen.</span></span></p><p style="text-align:justify;"><span style="background-color:white;">Ein plötzlicher Herztod kommt, so lässt es der Namen bereits vermuten, schnell. So fallen scheinbar gesunde Menschen ohne ersichtlichen Grund mitten im Gehen, Stehen oder beim Sport einfach um oder sinken im Stuhl zusammen. Betroffene reagieren nicht mehr auf Ansprache und atmen nicht mehr. </span><span>Ab dann zählt jede Minute. Denn wenn die Blutzufuhr zum Gehirn und anderen lebenswichtigen Organen unterbrochen ist, sinkt die Überlebenschance mit jeder verstrichenen Minute um 10 Prozent. „Aus diesem Grund ist es wichtig, dass sofort mit der Herzdruckmassage gestartet wird. Solange, bis der Rettungsdienst eintrifft“, so Michael Mutschler, Leiter Rettungsdienst beim DRK-Kreisverband Biberach e.V. PD Dr. Sebastian Hafner, Chefarzt des Zentrums für Anästhesiologie am Biberacher Sana Klinikum, ergänzt: „Viele Menschen haben Bedenken, dass sie dabei etwas falsch machen oder die bewusstlose Person möglicherweise verletzen. Solche Sorgen sind jedoch völlig unbegründet. Wirklich problematisch ist es nur, wenn nichts getan wird.“</span></p><p style="text-align:justify;">Aus diesem Grund haben sich Klinikum und DRK im Rahmen der „Woche der Wiederbelebung“ zusammengeschlossen mit dem Ziel, auf dem Wochenmarkt möglichst viele Menschen zu erreichen, über lebensentscheidende Sofortmaßnahmen zu informieren, Kenntnisse wiederaufzufrischen und Hemmschwellen abzubauen. „Für uns ist das eine echte Herzensangelegenheit. Denn, obwohl der plötzliche Herztod eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland ist, ist die Helferquote im internationalen Vergleich alarmierend gering“, so die Experten von DRK und Sana. Dabei sind die Maßnahmen relativ einfach. <span>Mit der bewährten Formel PRÜFEN, RUFEN, DRÜCKEN kann jeder Laienhelfer engagiert eingreifen und den Betroffenen vor möglichen Folgeschäden oder gar vor dem Tod retten. Die Rettungskette läuft wie folgt ab:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</span></p><ol><li style="text-align:justify;"><span><strong>PRÜFEN:</strong> Ist die Person noch bei Bewusstsein? Atmet sie noch?</span></li><li style="text-align:justify;"><span><strong>RUFEN: </strong>Der Ersthelfende erkennt einen Herzkreislaufstillstand und wählt den Notruf (112) oder bittet eine andere Person darum.</span></li><li style="text-align:justify;"><span><strong>DRÜCKEN: </strong>Die Rettungsleitstelle leitet telefonisch zur Reanimation an, während sie parallel die Hilfskräfte alarmiert. Die Herzdruckmassage muss fest in die Mitte des Brustkorbs, mindestens 100-mal pro Minute durchgeführt werden – solange, bis der Notarzt eingetroffen ist.</span><br><br><a href="https://open.spotify.com/playlist/7LMSTBGhkmltBGZqyiEHJ0?si=9d3ca4052ad048cf&nd=1"><span>Playlist für den „richtigen Takt“</span></a></li></ol><p style="text-align:justify;"><span>Ein automatisierter externer Defibrillator (AED) sollte nach Empfehlung der Deutschen Herzstiftung zum Einsatz kommen, wenn mindestens zwei Helfer anwesend sind und bekannt ist, wo sich in unmittelbarer Umgebung ein Gerät befindet. Die Rettungsleitstelle verfügt über ein sogenanntes AED-Kataster, indem alle ihr gemeldeten Geräte aufgelistet sind. So sind beispielsweise viele öffentliche Plätze und Gebäude mit AEDs ausgestattet. Der genaue Ort ist durch ein grünes Hinweisschild mit Herz-Symbol gekennzeichnet. Es ist sehr wichtig, dass ein Helfer die Herzdruckmassage weiter durchführt, während der andere den AED holt. Ansonsten wird über die Rettungsleitstelle das „Team der Lebensretter“ über das Smartphone alarmiert. Einer der Lebensretter holt dann, falls noch nicht geschehen, den nächstgelegenen AED.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/a747938b-5c19-4813-9ee2-763dc7b44a49/1920_240916-pm-wochederwiederbelebung-drkundsanainformierenaufdemwochenmarkt.jpg?10000"><p><i><span>DRK und Sana sind am Samstag, den 21. September ab 8 Uhr gemeinsam auf dem Wochenmarkt vertreten und informieren rund um das Thema plötzlicher Herzstillstand und Reanimation.&nbsp;</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/a747938b-5c19-4813-9ee2-763dc7b44a49/240916-pm-wochederwiederbelebung-drkundsanainformierenaufdemwochenmarkt/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Circa 31.000 Patienten werden darüber hinaus ambulant versorgt. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.100 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,DRK,Reanimation,Wiederbelebung,Aufklaerung,wochederwiederbelebung]]></category>
            <pubDate>Mon, 16 Sep 2024 08:30:00 +0200</pubDate>
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                        <title>Erste Hilfe für die Kleinsten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/erste-hilfe-fuer-die-kleinsten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/erste-hilfe-fuer-die-kleinsten/</guid><pp:caseid>658045</pp:caseid><pp:subtitle>&quot;Kinderunfälle und Reanimation&quot; - Infoveranstaltung für Eltern im Krankenhaus Senftenberg</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li>Kostenfreie Infoveranstaltung „Kinderunfälle und Reanimation“ am 19. September 2024, 17 Uhr, im Krankenhaus Senftenberg<span>&nbsp;</span></li><li><span>D</span>r. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, klärt auf: Das sind die größten Gefahrenquellen für Kinder</li><li>Tipps für Erste Hilfe und Reanimations-Training an Dummy-Puppen</li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Wo lauern die größten Gefahren für Kinder? Was sind die häufigsten Ursachen für Unfälle? Und wie können Eltern im Notfall helfen? Um diese Fragen dreht sich die kostenfreie Infoveranstaltung „Kinderunfälle und Reanimation“ am 19. September 2024, 17 Uhr, im Barbara-Foyer im Krankenhaus Senftenberg. Nach einem kurzen Vortrag von Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, können Teilnehmende an Dummy-Puppen die wichtigsten Schritte der Wiederbelebung unter Profi-Anleitung üben.</strong></p><p>Kinderunfälle sind leider keine Seltenheit – das zeigt ein Blick auf die Statistik: Allein im vergangenen Jahr sind mehr als 167.000 verletzte Kinder deutschlandweit in Krankenhäusern behandelt worden, 163 Kinder erlitten tödliche Unfälle.<span>&nbsp; </span>„Bis zum Alter von etwa vier Jahren passieren Unfälle vor allem zu Hause, wenn die Kleinen mit kindlicher Neugier und Bewegungsdrang ihre Umgebung erkunden. Ganz typische Unfälle sind bei kleineren Kindern leider vor allem Vergiftungen, Verätzungen, Verbrühungen und Stürze“, erklärt Dr. Carolin Stegemann. Im Vorschulalter verletzen sich Kinder hingegen vorwiegend in der Freizeit und beim Sport, meistens aus Unkenntnis, Übermut, Selbstüberschätzung oder Überforderung. „Einer der Bereiche, in denen die meisten Unfälle passieren, ist der Straßenverkehr“, warnt die erfahrene Kinderärztin und verweist auf Zahlen aus dem Jahr 2021, wonach etwa alle 24 Minuten ein Kind unter 15 Jahren in Deutschland zu Schaden kam.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/410f7466-42e4-44e5-a43b-64375b674a0a/1920_aaa-1633-bea.jpg?10000"><p><i>Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, zeigt an einem Dummy, wie Reanimation bei Kindern richtig geht. Am 19. September 2024 bietet das Team der Kinderklinik von 17 bis 18 Uhr im Krankenhaus Senftenberg eine kostenfreie Infoveranstaltung zum Thema “Kinderunfälle und Reanimation” an.</i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/410f7466-42e4-44e5-a43b-64375b674a0a/aaa-1633-bea/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Für Gefahren sensibilisieren</h2><p>In ihrem Vortrag am 19. September möchte die Chefärztin Teilnehmende dafür sensibilisieren, wo Gefahren für den Nachwuchs lauern. Aus ihrer jahrelangen Praxiserfahrung hat Dr. Carolin Stegemann dabei zahlreiche Beispielfälle zur Hand und setzt potenzielle Gefahren in Bezug zu alterstypischem Verhalten und dem jeweiligen Entwicklungsstand von Kindern. Außerdem geht die Kinderärztin ohne erhobenen Zeigefinger darauf ein, an welchen Stellen Erwachsene Situationen teilweise über- oder unterschätzen. „Es geht nicht darum, Eltern zu belehren, sondern darauf aufmerksam zu machen, wo Unfallrisiken im Alltag lauern und wie wir vorbeugen können, um unsere Kinder zu schützen, ohne sie in ihrer Entwicklung auszubremsen“, erklärt die Medizinerin.</p><h2>Reanimationstraining mit Profis</h2><p>In ihrem Impulsvortrag gibt Dr. Carolin Stegemann auch wertvolle Tipps und Hinweise, wie Eltern im Notfall ihren Schützlingen helfen können. Bei der Infoveranstaltung erfahren Teilnehmende, wie sie bei Stürzen, Verbrennungen, Verbrühungen und Co. Erste Hilfe leisten können. Zum Abschluss darf geübt werden: Das Team der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin zeigt an Reanimationspuppen in der Größe von Säuglingen, Kindern und Erwachsenen wie Reanimation richtig geht. Danach können Teilnehmende selbst die Wiederbelebung üben und sich wertvolle Tipps von den Profis holen, damit sie im Ernstfall sicherer handeln können.</p><h2>Kostenfrei und ohne Voranmeldung</h2><p>Die etwa einstündige Informationsveranstaltung im Rahmen der bundesweiten Woche der Wiederbelebung beginnt am 19. September um 17 Uhr im Barbara-Foyer im Erdgeschoss des Senftenberger Krankenhauses. Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Voranmeldung ist nicht nötig.</p><p>&nbsp;</p><p><strong>AUF EINEN BLICK</strong><br><br><strong>Was:</strong> Informationsveranstaltung „Kinderunfälle & Reanimation“</p><p><strong>Wann:</strong> 19.9.2024, 17 bis 18 Uhr</p><p><strong>Wo:</strong> Sana Kliniken Niederlausitz, Krankenhaus Senftenberg, Barbara-Foyer</p><p><strong>Wie:</strong> Voranmeldung nicht nötig, Eintritt frei</p><p>&nbsp;</p><p style="margin-left:0px;text-align:start;"><span><strong>Über die Sana Kliniken Niederlausitz</strong></span></p><p style="margin-left:0px;text-align:start;">Unter dem Dach der Sana Kliniken Niederlausitz vereinen sich 14 Kliniken und 3 Institute an den Krankenhausstandorten Lauchhammer und Senftenberg. Mit 542 stationären Betten und 74 tagesklinischen Behandlungsplätzen sind die Sana Kliniken Niederlausitz das größte Krankenhaus der Regelversorgung in Südbrandenburg und bieten ein breites Leistungsspektrum. 1.200 Mitarbeitende sichern auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau die kompetente Versorgung von jährlich mehr als 22.000 stationären und 32.000 ambulanten Patienten. Mit hoher Fachkompetenz, aktuellem Wissen, ausgesprochener Patientenorientierung und modernster Medizintechnik sind unsere Kolleginnen und Kollegen rund um die Uhr für Patienten im Einsatz, die unsere Hilfe benötigen. Die Sana Kliniken Niederlausitz sind akademisches Lehrkrankenhaus der Medizinischen Hochschule Brandenburg (MHB) und leisten gemeinsam mit der Sana Campusschule Niederlausitz einen wichtigen Anteil an der langfristigen und hochwertigen Ausbildung junger Ärzte und Pflegekräfte.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Reanimation,Wiederbelebung,Kinderklinik,Lauchhammer,stegemann]]></category>
            <pubDate>Fri, 13 Sep 2024 07:25:12 +0200</pubDate>
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                        <title>Leben retten in drei Schritten: Das Lausitzer Seenland Klinikum schult Laien und Fachpersonal</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/leben-retten-in-drei-schritten-das-lausitzer-seenland-klinikum-schult-laien-und-fachpersonal/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/leben-retten-in-drei-schritten-das-lausitzer-seenland-klinikum-schult-laien-und-fachpersonal/</guid><pp:caseid>656637</pp:caseid><pp:subtitle>Reanimation kann jeder! Das Lausitzer Seenland Klinium klärt auf</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Das Lausitzer Seenland Klinikum beteiligt sich an der Woche der Wiederbelebung vom 16. bis 22. September.</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Bleibt das Herz plötzlich stehen, zählt jede Minute.</span></p><p><span>·&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eine schnelle erste Hilfe ist wichtig, jeder kann und muss helfen!</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p>Das Lausitzer Seenland Klinikum bietet zur Woche der Wiederbelebung vom 16. bis 22. September Schülern, Fachpersonal und Laien die Gelegenheit, die eigenen Kenntnisse zur Wiederbelebung aufzufrischen. So werden&nbsp;</p><ul><li>am Montag das nichtmedizinische Personal der eigenen Mitarbeiter geschult,</li><li>am Dienstag, Mittwoch und Donnerstag erfolgen Laienreanimationstrainings im BSZ und den Gymnasien der Stadt für Schüler ab der 9. Klasse,&nbsp;</li><li>am Mittwoch-Nachmittag sind ca. 35 Arzthelferinnen und MFAs zur Schulung im Klinikum eingeladen,&nbsp;</li><li>am Donnerstag-Nachmittag kann jeder Interessierte ab 15:30 Uhr im Lausitz-Center die richtigen Schritte lernen und üben und&nbsp;</li><li>am Freitag sind die Schüler der Oberschule Hoyerswerda im Rahmen ihres Praxistages im Klinikum und werden ein Laienreanimationstraining absolvieren.</li></ul><h2>Schnelle Hilfe hat oberste Priorität</h2><p>Etwa alle sieben Minuten bleibt in Deutschland plötzlich ein Herz stehen. Experten schätzen, dass jedes Jahr etwa 65.000 Menschen am plötzlichen Herztod sterben. Dabei ist der Herztod in vielen Fällen vermeidbar. Die schnelle erste Hilfe hat oberste Priorität. Jeder kann und muss helfen, denn wenn die Blutzufuhr zum Gehirn und anderen lebenswichtigen Organen unterbrochen ist, zählt jede Minute.</p><p>Heiko Sahre, Chefarzt der Klinik für Anästhesie Intensiv- und Notfallmedizin erklärt: „Viele Menschen haben Bedenken, dass sie bei der Herzdruckmassage etwas falsch machen oder die bewusstlose Person möglicherweise verletzen. Solche Sorgen sind jedoch völlig unbegründet. Wirklich problematisch ist es, wenn nichts getan wird, denn bis der alarmierte Rettungsdienst eintrifft, vergehen durchschnittlich acht Minuten. Und auch wenn wir durch die 24/7 Herzkatheterbereitschaft im Klinikum so eingestuft sind, dass wir nach einer Reanimation primär angeflogen bzw. angefahren werden, muss die rettende Hilfe bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes beginnen!"</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4d3efc44-8fcb-497c-a249-0940005a2124/1920_reanimationsuumlbung.jpg?10000"><h2>Leben retten mit bewährter Formel</h2><p>Für die lebensrettende erste Hilfe sind keine Vorkenntnisse nötig. Mit der bewährten Formel PRÜFEN, RUFEN, DRÜCKEN kann jeder Laienhelfer engagiert eingreifen und die Betroffenen vor möglichen Folgeschäden oder sogar vor dem Tod retten:</p><ol><li>PRÜFEN: Ist die Person noch bei Bewusstsein? Atmet sie noch?</li><li>RUFEN: Notruf (112) wählen oder eine andere Person darum bitten.</li><li>DRÜCKEN: Start mit der Herzdruckmassage, fest in die Mitte des Brustkorbs, mindestens 100 bis 120 mal pro Minute bis der Notarzt eingetroffen ist.</li></ol><p>Ist ein automatisierter externer Defibrillator (AED) verfügbar und sind mindestens zwei Helfer vor Ort, sollte das Gerät nach Empfehlung der Deutschen Herzstiftung unbedingt zum Einsatz kommen.</p><p>Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite <a class="ck-anchor" id="https://www.einlebenretten.de/" name="https://www.einlebenretten.de/" href="https://www.einlebenretten.de/">https://www.einlebenretten.de/</a></p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Lausitzer Seenland Klinikum</strong></p><p>Das Lausitzer Seenland Klinikum als Krankenhaus der Schwerpunktversorgung gliedert sich in 14 Fachabteilungen und 3 Institute. Es ist eingestuft als Unfallkrankenhaus und verfügt über einen eigenen Hubschrauberlandeplatz. Seit 2002 ist das Klinikum Akademisches Lehrkrankenhaus der Technischen Universität Dresden. Angeschlossen ist auch eine Medizinische Berufsfachschule mit 75 Ausbildungsplätzen. Insgesamt stehen unserem Haus 410 Planbetten zur Verfügung. Jährlich kommen über 17.000 Patienten zur stationären und rund 30.000 zur ambulanten Behandlung in unser Klinikum. Die durchschnittliche Verweildauer der Patienten über alle Kliniken betrug im Jahr 2022 5,4 Tage. Über 800 Mitarbeiter sind im Klinikum beschäftigt, über 1.000 Mitarbeiter im Konzern.</p><p><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong><br><br><span style="background-color:rgb(255,255,255);"><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken AG ist ein führender integrierter Gesundheitsdienstleister im deutschsprachigen Raum. Die ganzheitliche Gesundheitsversorgung für jährlich drei Millionen Patientinnen und Patienten erstreckt sich von Präventionsangeboten über die ambulante und stationäre Versorgung bis hin zu Nachsorge, Rehabilitation und Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln. Diese Leistungen werden bundesweit in 43 Krankenhäusern, 51 MVZ-Gesellschaften mit knapp 600 Arztsitzen sowie zusammen rund 60 Sanitätshäusern und Präventionspraxen erbracht. Darüber hinaus bietet Sana als B2B-Services auch Dienstleistungen und Beratung für externe Kliniken unter anderem in den Bereichen Einkauf, Logistik, Medizintechnik sowie Managementverträge an. 2023 erwirtschafteten die rund 38.600 Beschäftigten (Stand Dezember 2023) einen Umsatz von 3,3 Milliarden Euro. Eigentümer der 1976 gegründeten Sana Kliniken AG sind 24 Private Krankenversicherungen.</span></span></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Hoyerswerda,Lausitzer Seenland,newsroom,einlebenretten,Reanimationstraining,Wiederbelebung,Herzdruckmassage]]></category>
            <pubDate>Mon, 09 Sep 2024 14:04:15 +0200</pubDate>
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                        <title>Unterstützung für Ersthelfer durch AEDs</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/themendienst-aed/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/themendienst-aed/</guid><pp:caseid>590677</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><strong>Bei einem automatisierten externen Defibrillator (AED) handelt es sich um ein mobiles medizinisches Gerät, das Ersthelfer bei der Wiederbelebung von Menschen mit </strong><a href="https://www.sana.de/newsroom/themendienst-ploetzlicher-herzstillstand/" target="_blank"><strong>Herzkreislaufstillstand</strong></a><strong> unterstützt. AEDs können auch von Laienhelfern ohne medizinische Vorkenntnisse eingesetzt werden.&nbsp;</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Themendienst</strong></p><p>Bricht die Person bewusstlos zusammen, sind zuerst <a href="https://www.einlebenretten.de/?_sm_au_=iVV77S44ZgP1NzR5288MJK6s3VH3c" target="_blank">drei Dinge</a> wichtig:&nbsp;</p><p>PRÜFEN</p><p>RUFEN&nbsp;</p><p>DRÜCKEN</p><p>Die <a href="https://herzstiftung.de/infos-zu-herzerkrankungen/koronare-herzkrankheit/ploetzlicher-herztod/herzdruckmassage-wiederbelebung?_sm_au_=iVV77S44ZgP1NzR5288MJK6s3VH3c" target="_blank">Deutsche Herzstiftung</a> empfiehlt den Einsatz eines AEDs, wenn mindestens zwei Helfer vor Ort sind. Die Handhabung ist einfach, das Gerät erklärt jeden Schritt per Sprachcomputer. Sofern ein AED zur Verfügung steht, müssen Ersthelfer nur die Elektroden auf die Brust des Patienten kleben und den Anweisungen des Gerätes folgen.</p><h2>Wie funktioniert ein AED?&nbsp;</h2><p>Das Gerät analysiert die Herztätigkeit des Patienten und gibt an, ob ein Schock notwendig ist. Ist dies der Fall, stellt der AED den Sinusrhythmus des Herzens durch die Elektroschocks wieder her. Weiterführende Erklärungen zum richtigen Einsatz von AEDs bietet zum Beispiel das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) auf der Seite <a href="https://www.gesundheitsinformation.de/wie-benutzt-man-einen-automatisierten-externen-defibrillator-aed.html?_sm_au_=iVV77S44ZgP1NzR5288MJK6s3VH3c" target="_blank">gesundheitsinformationen.de</a>.&nbsp;</p><h2>Wo gibt es AEDs?&nbsp;</h2><p>Viele öffentliche Plätze und Gebäude sind mit AEDs ausgestattet. Der genaue Ort ist durch ein grünes Hinweisschild mit Herz-Symbol gekennzeichnet. Nach Recherchen des Redaktionsnetzwerks Deutschland <a href="https://www.rnd.de/gesundheit/herzstillstand-was-nun-deutschland-braucht-defibrillatoren-ALYHE5J3LFEXXNGEBYKZRY2ZTQ.html" target="_blank">RND</a> ist hierzulande allerdings keine flächendeckende Versorgung mit AEDs gewährleistet. Dies liege an der fehlenden Vorschrift zum Einbau der lebensrettenden Geräte im öffentlichen Raum sowie an der Tatsache, dass in Deutschland noch keine Schulausbildung zur Reanimation verpflichtend sei.&nbsp;</p><p>Die genaue Anzahl an verfügbaren AEDs lässt sich derzeit nicht genau beziffern. <a href="https://www.deutschlandfunkkultur.de/defibrillatoren-die-scheu-vor-der-wiederbelebung-100.html?_sm_au_=iVV77S44ZgP1NzR5288MJK6s3VH3c#:~:text=Mit%20etwa%2026.000%20registrierten%20Ger%C3%A4ten,Angaben%20umfangreichste%20Datenbank%20in%20Deutschland." target="_blank">Medienberichten</a> zufolge waren 2019 beim Verein <a href="http://definetz.online/1?_sm_au_=iVV77S44ZgP1NzR5288MJK6s3VH3c" target="_blank">Definetz</a> rund 26.000 Geräte registriert. Es sei aber von einer hohen Anzahl nicht erfasster Geräte auszugehen. Der Verein stellt eine Karte mit AED-Standorten zur Verfügung, die regelmäßig aktualisiert wird.&nbsp;</p><h2>Neue Trends&nbsp;</h2><p>Mit neuen Technologien lässt sich der Ernstfall proben. Die Techniker Krankenkasse <a href="https://www.tk.de/techniker/magazin/digitale-gesundheit/apps/rescue-me-app-2092150?_sm_au_=iVV77S44ZgP1NzR5288MJK6s3VH3c" target="_blank">TK</a> hat zum Beispiel in Kooperation mit dem Deutschen Rat für Wiederbelebung (German Resuscitation Council, <a href="https://www.grc-org.de/ueber-uns/aktuelles/169-Reanimationstraining-uber-eine-Virtual-Reality-App?_sm_au_=iVV77S44ZgP1NzR5288MJK6s3VH3c" target="_blank">GRC</a>) eine interaktive Virtual-Reality-App entwickelt. Für die etwa zehnminütige Schulung braucht man nur ein Smartphone und eine VR-Brille. Die Anwendung steht allen Interessierten kostenlos zur Verfügung.&nbsp;<br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[Themendienst,uk-hol,AED,Wiederbelebung,kardiologie]]></category>
            <pubDate>Thu, 14 Sep 2023 13:18:41 +0200</pubDate>
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                        <title>Beherztes Eingreifen rettet Leben</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/beherztes-eingreifen-rettet-leben/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/beherztes-eingreifen-rettet-leben/</guid><pp:caseid>583955</pp:caseid><pp:subtitle>Aktionstag rückt Wiederbelebung in den Fokus</pp:subtitle><description><![CDATA[<p><strong>Ja, man kann als Zeuge eines Herzinfarktes durchaus eine Sache falsch machen. „Nicht zu helfen“, stellt Dr. Axel Harnath, Chefarzt der Kardiologie im Sana-Herzzentrum Cottbus, klar. „Dann hat der Patient keine Überlebenschance. Die besteht nur, wenn Zeugen eines plötzlichen Herzkreislaufstillstandes die Situation erkennen, den Notruf 112 alarmieren und sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen.“</strong></p><p>Gut 60.000 Menschen in Deutschland sterben jedes Jahr am plötzlichen Herztod. Durch die Herzdruckmassage könnte sich diese Zahl minimieren. „Aber nach dem Absetzen des Notrufs haben viele Angst davor, den leblosen Menschen zu berühren, auch weil sie unsicher sind, wie die Herzdruckmassage funktioniert oder weil sie den Betroffenen bei der Wiederbelebung verletzen könnten. Dabei sind die Minuten, bis der Rettungsdienst eintrifft, lebensentscheidend“, betont der Mediziner. „Wird das Herz nicht stimuliert, wird der gesamte Körper nicht mehr mit Blut versorgt. Selbst wenn es den Notärzten dann doch gelingt, die Person zu reanimieren, ist kostbare Zeit verloren, in der das Hirn irreparable Schäden erlitten hat.“</p><p>&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;">Symptome verharmlost</span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Im Sana-Herzzentrum in Cottbus behandeln die Spezialisten ca. 250 Herzinfarkte im Jahr. Beim überwiegenden Teil der Patienten kommen Hilfe und ärztliche Behandlung rechtzeitig, so dass die Patienten diese lebensbedrohliche Akuterkrankung ohne gravierende Langzeitschäden überstehen und wieder genesen. „In den allermeisten Fällen trifft ein Herzinfarkt Menschen mit Begleiterkrankungen, welche die Entwicklung einer Arteriosklerose begünstigen“, weiß Dr. Axel Harnath. Zu den bedeutsamsten Risikofaktoren zählen Bluthochdruck, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen sowie ein ungesunder Lebensstil. Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel schaden dem Herzen und dem gesamten Körper. „Das ist kein Geheimnis, wird aber immer noch viel zu oft unterschätzt oder nicht ernst genommen.“ Ebenso verhält es sich mit möglichen Frühsymptomen eines Herzinfarktes. Einige Betroffene verspüren Stunden oder sogar Tage vor der Attacke Brustschmerzen, Herzklopfen oder Luftnot. Frauen weisen mitunter andere Symptome auf, die einem Herzinfarkt vorhergehen wie Rückenschmerzen, Übelkeit, Schmerzen im Oberbauch, akute Erschöpfung oder ein Ziehen in den Armen. „Allerdings bringen die wenigsten Patienten diese Erscheinungen mit einem möglichen Herzinfarkt in Verbindung. Da ist Aufklärung wichtig.“</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/97f7bd57-79d9-4380-a5b4-d157cd7e6165/1920_csm-shc-2022-wiederbelebungstag-d849d93ceb.jpg?10000"><p>&nbsp;</p><p><span style="text-align:left;">Das Sana-Herrzentrum Cottbus rückt zum Weltwiederbelebungstag die lebensrettende Herzdruckmassage in den Fokus.&nbsp;</span></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/97f7bd57-79d9-4380-a5b4-d157cd7e6165/csm-shc-2022-wiederbelebungstag-d849d93ceb.jpg?10000" target="_blank"><span style="text-align:left;">Copyright und Download</span></a></p><h3 style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</h3><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;">Zeit ist Gewebe</span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Die gute Nachricht ist, dass die Zahl der Herzinfarkte leicht gesunken ist. Ein Grund dafür: Rauchen wird immer unattraktiver. „Zwar hält Deutschland eine traurige Spitzenposition: In keinem Land Europas gibt es so viele rauchende Frauen wie hier. Doch vor allem bei Jugendlichen hat ein Umdenken eingesetzt. Der Trend zum Nikotinverzicht ist sehr erfreulich. Neben vielen positiven Effekten schützt er auch das Herz.“ Es gibt aber noch eine weitere erfreuliche Entwicklung. „Die medizinische Versorgung hat sich in diesem Bereich sehr verbessert. Ein akuter Herzinfarkt gehört sofort auf den Herzkathetertisch. Wir verfügen hier über ein hochprofessionelles Team und Spitzentechnik. Mittlerweile ist unsere Region flächendeckend mit Herzkatheterlaboren ausgestattet, um betroffene Patienten schnell behandeln zu können. Wir arbeiten eng mit den Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg zusammen, die in dieser Hinsicht jetzt ebenfalls gut aufgestellt sind.“</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Bei einem Herzinfarkt sind eine oder mehrere Herzkranzarterien durch ein Blutgerinnsel auf dem Boden einer arteriosklerotisch vorgeschädigten Gefäßwand verschlossen, so dass der entsprechende Herzmuskelbereich von der Blutversorgung abgeschnitten ist. Die Folge ist ein Absterben der Herzmuskelzellen. Die Aufgabe des Teams im Herzkatheterlabor ist dann die schnellstmögliche Wiedereröffnung dieses Gefäßes, damit der hierdurch versorgte Herzmuskelbereich wieder mit Blut und somit mit Sauerstoff versorgt wird. Die Verschlussstelle wird unter Röntgensicht mit einem hauchdünnen Draht passiert und durch das Aufblasen eines kleinen Ballons in diesem Bereich wieder eröffnet. Das anschließende Einsetzen einer Gefäßstütze (Stent) sorgt für einen abschließend dauerhaften ungehinderten Blutstrom durch den gesamten Herzmuskel. „Dabei ist Zeit gleich Herzmuskelgewebe. Nach spätestens sechs Stunden ist das Herzmuskelgewebe dauerhaft und irreparabel geschädigt“, erklärt Dr. Axel Harnath. „Die Folge ist eine eingeschränkte Leistungsfähigkeit, welche sich durch Luftnot im Sinne einer chronischen Herzinsuffizienz (Herzmuskelschwäche) äußert. Je schneller die Wiedereröffnung des Herzkranzgefäßes gelingt, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, Herzmuskelgewebe gesund zu erhalten.“ Dies garantiert später eine uneingeschränkte Herzmuskelkontraktion und dadurch eine unveränderte körperliche Belastbarkeit.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">&nbsp;</p><h2 style="margin-left:0px;text-align:left;"><span style="color:#2980b9;">„Dancing Queen“ für den Herz-Takt: So funktioniert die Herzdruckmassage</span></h2><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Mit dem weltweiten Tag der Wiederbelebung (World Restart a Heart Day) am 16. Oktober soll die Aufmerksamkeit für dieses wichtige Thema erhöht werden. „Die Mund-zu-Mund-Beatmung, die sehr viel Überwindung kostet, ist dafür übrigens nicht nötig“, bekräftigt Dr. Axel Harnath. „Es kommt auf die Herzdruckmassage an.“ Um mit ihrer Hilfe Leben zu retten, braucht es nur zwei Hände. Und den passenden Ohrwurm. Die Musik hilft, das richtige Tempo einzuhalten, in dem die Massage durchgeführt werden soll. Normalerweise liegt der Ruhepuls eines erwachsenen Menschen bei etwa 60 bis 90 Schlägen pro Minute (BPM: Beats per minute). Bei der Wiederbelebung sollten es zwischen 100 bis 120 BPM sein.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">Hits wie „Dancing Queen“ von ABBA (101 BPM), „Macarena“ von Los Del Rio (103 BPM), „Stayin‘ Alive“ von den Bee Gees (104 BPM), „Yellow Submarine“ von den Beatles (112 BPM) oder „Da steht ein Pferd auf dem Flur“ von Klaus und Klaus (113 BPM) haben den passenden Rhythmus für eine rettende Herzdruckmassage. Nun gilt es noch, die richtige Stelle zu finden. Die liegt in der Mitte des Brustbeins. Sind sich Ersthelfer unsicher, können sie die untere Spitze des Brustbeins ertasten. Zwei Fingerbreit darüber befindet sich die optimale Stelle für die Herzdruckmassage. Dort müssen die Hände übereinandergelegt und im Rhythmus auf den Körper des Betroffenen gedrückt werden. „Das sollte etwas kräftiger geschehen, damit das Herz stimuliert wird. Die Helfer brauchen keine Angst zu haben, dem Betroffenen versehentlich eine Rippe zu brechen. Die kann heilen. Für den Patienten dagegen gibt es keine weitere Chance, wenn die Wiederbelebung nicht versucht wurde“, betont Dr. Axel Harnath.</p><p style="margin-left:0px;text-align:left;"><u>Über die Kardiologie im Sana-Herzzentrum Cottbus</u></p><p style="margin-left:0px;text-align:left;">In der Kardiologie im Sana-Herzzentrum Cottbus werden jährlich gut 2.800 Patienten mit Erkrankungen der Herzkranzgefäße, mit angeborenen und erworbenen Herzklappenfehlern im Erwachsenenalter, mit entzündlichen Erkrankungen des Herzmuskels, Kardiomyopathien und Herzrhythmusstörungen behandelt. Dafür stehen hier kompetente und erfahrene Spitzenmediziner und Fachpflegekräfte, innovative Behandlungsmethoden und eine hochmoderne Ausstattung zur Verfügung. Neben dem Chefarzt Dr. Axel Harnath kümmern sich eine Leitende Oberärztin, drei Oberärzte und elf Fachpflegekräfte um die Patienten. Zu den umfangreichen diagnostischen Maßnahmen und den nichtchirurgischen Therapien sämtlicher Herzerkrankungen zählen beispielsweise die TAVI (der interventionelle Herzklappenersatz im Bereich der Aortenklappe), Defibrillator- und Herzschrittmacherimplantationen, die interventionelle Mitral- klappen- und Trikuspidalklappentherapie (MitraClip und Triclip), elektrophysiologische Untersuchungen (EPU), Ablationsverfahren, hochkomplexe Koronarinterventionen. Ein modernes Herzkatheterlabor mit einer Multifunktionseinheit für Hybridverfahren und angegliedertem Funktionsbereich ermöglicht alle kardiologischen Standarduntersuchungen und zahlreiche Spezialeingriffe. Dank der 24-Stunden- Bereitschaft sind die Patienten rund um die Uhr in besten Händen.</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Cottbus,Wiederbelebung,kardiologie,Herzdruckmassage,herzmedizin,Herzzentrum,Sana]]></category>
            <pubDate>Sun, 16 Oct 2022 20:30:00 +0200</pubDate>
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