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                    <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 08:59:36 +0200</pubDate>
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                        <title>Fünf Seen. Ein Abenteuer. Sicher zurück.</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/fuenf-seen-ein-abenteuer-sicher-zurueck/</guid><pp:caseid>763136</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz geben Orientierung für gesunde und sichere Touren durch den neuen 5-Seen-Verbund</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul style="list-style-type:disc;"><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eb8d5e99089582dcfc88330738c641af5"><span style="color:#999999;"><span>Seit dem 29. Juni 2026 verbindet der neue 5-Seen-Verbund den Senftenberger, Geierswalder, Partwitzer, Sedlitzer und Großräschener See zu einem einzigartigen Wasserrevier</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ea4eba75ef3d00ede7e11a1a195ba83f9"><span style="color:#999999;"><span>Experten der Sana Kliniken Niederlausitz erklären, wie Rettungswesten, realistische Tourenplanung, Sonnenschutz und klare Regeln in Kanälen und Schleusen für Sicherheit sorgen</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e10c4ac1771b9eff109b7ea0338f4ccb8"><span style="color:#999999;"><span>Als größter Gesundheitsversorger der Region begleiten die Sana Kliniken Einheimische und Urlaubsgäste deshalb mit medizinischer Orientierung – damit aus dem Ausflug kein Notfall wird</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Die Leinen sind los. Das Boot gleitet aus dem Hafen, vor dem Bug liegt eine weite Wasserfläche. Später geht es durch einen Kanal auf den nächsten See. Vorbei an Ampeln, Wartestellen und Ufern, an denen eine Landschaft sichtbar wird, die es so vor wenigen Jahrzehnten noch nicht gab.</span></p><p><span>Seit dem 29. Juni 2026 ist das möglich: Der Senftenberger See, der Geierswalder See, der Partwitzer See, der Sedlitzer See und der Großräschener See sind über schiffbare Kanäle miteinander verbunden. Für die Lausitz ist das ein historischer Moment. Aus ehemaligen Tagebauen ist ein zusammenhängendes Wasserrevier mit rund 5.100 Hektar Fläche entstanden. Einheimische können ihre Heimat aus einer neuen Perspektive entdecken. Urlaubsgäste erleben eine Region, die sich neu erfunden hat. Kajaks, Segelboote, Motorboote und Stand-up-Paddle-Boards machen sich auf den Weg durch die Kanäle. Wasserwandern wird zu einer neuen Form, die Lausitz zu bereisen.</span></p><p><span>Doch wer fünf Seen miteinander verbindet, verbindet auch große Entfernungen, wechselnde Wetterbedingungen, unterschiedliche Wasserfahrzeuge und viele Menschen mit ganz verschiedenen Erfahrungen auf dem Wasser. Aus einem entspannten Sommertag kann innerhalb kurzer Zeit eine Belastungsprobe für den Kreislauf oder sogar eine gefährliche Situation werden.</span></p><p><span>Als größter Gesundheitsversorger der Region verstehen sich die Sana Kliniken Niederlausitz deshalb nicht erst dann als Ansprechpartner, wenn medizinische Hilfe notwendig wird. Sie wollen Partner Nummer eins für Gesundheit sein: Lotse und Begleiter für die Menschen, die in der Lausitz zu Hause sind, und für diejenigen, die hier ihren Urlaub verbringen. Denn bei aller Freude über die neue Freiheit auf dem Wasser geht es um das Wichtigste im Leben jedes Einzelnen: die eigene Gesundheit.</span> <br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/f84150a2-c95e-4436-80eb-31fd5807a2a2/1920_motorbootaufdemsee_fototourismusverbandlausitzerseenland-nadaquenzel.jpg?10000"><p><br /><i>Per Boot die 5 Seen entdecken - mit den Tipps und Sicherheitshinweisen der Sana Kliniken Niederlausitz.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/edcb2510-79a3-4c24-904e-bb231af3c6ce/little-girl-sitting-river-boat-dressed-orange-prot-2026-03-17-03-32-27-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Eine sichere Tour beginnt vor dem Ablegen</span></h2><p><span>Noch bevor das Boot den Steg verlässt oder das Stand-up-Paddle ins Wasser gesetzt wird, entscheidet sich viel. Wie weit führt die geplante Strecke? Wie lange dauert der Rückweg? Wo gibt es Möglichkeiten zum Anlegen? Wie entwickelt sich das Wetter? Und reichen Kraft, Erfahrung und Ausrüstung für die gesamte Tour?</span></p><p><span>Gerade auf den großen Wasserflächen des Lausitzer Seenlandes werden Entfernungen schnell unterschätzt. Was vom Ufer aus nah erscheint, kann mit dem Kajak oder auf dem SUP eine längere Strecke bedeuten. Kommt Wind auf, verändert sich die Situation zusätzlich. Der Hinweg mit Rückenwind mag leichtfallen. Auf dem Rückweg können Wellen und Gegenwind jedoch deutlich mehr Kraft verlangen.</span></p><p><span>Deshalb gehört ein aktueller Blick auf Wetter und Wind zu jeder Vorbereitung. Stürme und Gewitter machen vor dem Seenverbund nicht Halt. Auf den großen Seen können sich kräftige Wellen bilden. Sobald ein Gewitter aufzieht, müssen Schwimmer und Wassersportler das Wasser verlassen und an Land Schutz suchen.</span></p><p><span>Zur Vorbereitung gehört auch die richtige Ausrüstung. Ausreichend Getränke, Sonnenschutz, eine Kopfbedeckung, leichte Snacks, ein kleines Erste-Hilfe-Päckchen und ein wasserdicht verpacktes Smartphone sollten an Bord sein. Das Telefon muss erreichbar bleiben, damit im Notfall schnell die 112 gewählt und der Standort möglichst genau übermittelt werden kann.</span></p><h2><span>Eine Weste kann zur Lebensversicherung werden</span></h2><p><span>Für Kinder gehört eine passende Rettungsweste auf dem Wasser selbstverständlich dazu. Doch auch Erwachsene sollten sich nicht allein auf ihre Schwimmfähigkeit verlassen. Hitze, Erschöpfung, Kreislaufprobleme oder ein unvorhergesehener Sturz können jeden treffen.</span></p><p><span>Wer auf einem großen See das Bewusstsein verliert und ins Wasser fällt, kann sich nicht mehr aus eigener Kraft retten. Eine Rettungsweste hält den Körper über Wasser und verschafft Begleitern und Rettungskräften wertvolle Zeit. Das gilt für Fahrten mit dem Motorboot ebenso wie für Touren im Kajak oder auf einem Floß.</span></p><p><span>Schwimmflügel, Schwimmreifen, Luftmatratzen und aufblasbare Wassertiere ersetzen eine Rettungsweste nicht. Sie können Luft verlieren, umkippen oder vom Wind weit auf den See hinausgetrieben werden.</span> <br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/edcb2510-79a3-4c24-904e-bb231af3c6ce/1920_little-girl-sitting-river-boat-dressed-orange-prot-2026-03-17-03-32-27-utc.jpg?10000"><p><br /><i>Für Kinder ein Muss, für Erwachsene ein Plus an Sicherheit: mit einer Schwimmweste unbeschwert heiße Tage auf dem Boot, SUP oder Floß verbringen.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/edcb2510-79a3-4c24-904e-bb231af3c6ce/little-girl-sitting-river-boat-dressed-orange-prot-2026-03-17-03-32-27-utc/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Sommerhitze fährt immer mit</span></h2><p><span>Auf dem Wasser wird die Kraft der Sonne leicht unterschätzt. Der Fahrtwind sorgt häufig dafür, dass sich selbst hohe Temperaturen zunächst angenehm anfühlen. Gleichzeitig reflektiert die Wasseroberfläche die Sonnenstrahlung. Der Körper verliert Flüssigkeit, ohne dass Durst und Erschöpfung sofort wahrgenommen werden.</span></p><p><span>„Gerade auf dem Wasser wird Hitze oft unterschätzt“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Der Wind vermittelt das Gefühl von Abkühlung. Tatsächlich ist man auf dem Boot, auf dem SUP oder auf der Luftmatratze oft über längere Zeit direkter Sonne ausgesetzt. Dazu kommt die Reflexion auf der Wasseroberfläche. Der Körper verliert Flüssigkeit, ohne dass man es sofort merkt.“</span></p><p><span>Dr. Volkmar Hanisch ist Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz und Chefarzt des Zentrums für interdisziplinäre Intensivmedizin und Anästhesie. Als erfahrener Internist, Intensiv- und Notfallmediziner kennt er die Folgen, wenn Hitze, körperliche Anstrengung und Flüssigkeitsmangel zusammentreffen.</span></p><p><span>Regelmäßiges Trinken und Pausen im Schatten sind deshalb keine Nebensache, sondern Teil einer sicheren Tour. Besonders in den Mittagsstunden ist Vorsicht geboten. Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin der Sana Kliniken Niederlausitz, rät Familien: „Vor allem in den heißen Stunden des Tages zwischen 11 und 15 Uhr sollten sich Eltern mit ihren Kindern lieber an kühleren, schattigen Plätzen aufhalten“.</span></p><p><span>Auch die Verpflegung sollte zur Tour passen. Dr. Eric Rüger, Notfallmediziner der Sana Kliniken Niederlausitz, erklärt: „Niemals mit ganz vollem, aber auch nicht mit leerem Magen schwimmen gehen, beides kann zu Kreislaufproblemen und Übelkeit führen, bis hin zur Ohnmacht oder Erbrechen. Vor allem um fettreiche Speisen wie Pommes und Currywurst zu verdauen, benötigt der Körper mehr Zeit als für sommerleichte Snacks, wie Obst oder Eis.“</span></p><p><span>Leichte Speisen belasten den Körper weniger. Ausreichend Wasser oder ungesüßte Getränke helfen, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen. Alkohol gehört dagegen weder vor dem Schwimmen noch ans Steuer eines Bootes. Er verändert die Wahrnehmung, verschlechtert Reaktionsfähigkeit und Gleichgewichtssinn und belastet bei hohen Temperaturen den Kreislauf zusätzlich.</span><br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/b338b2fd-ea56-4c3a-b9ea-4176e054bb41/1920_notaufnahme_2742.jpg?10000"><p><br /><i>Dr. Eric Rüger, Oberarzt in der Notaufnahme, gibt Tipps, wie die richtige Verpflegung und ausreichend Flüssigkeit dazu beitragen, Kreislaufproblemen an heißen Sommertagen vorzubeugen.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/b338b2fd-ea56-4c3a-b9ea-4176e054bb41/notaufnahme_2742/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>In den Kanälen wird aus Weite plötzlich Enge</span></h2><p><span>Auf den Seen gibt es viel Raum. In den Verbindungskanälen ändert sich das. Motorboote, Segler, Kajaks und Stand-up-Paddler treffen dort auf engem Raum aufeinander. Jetzt sind Aufmerksamkeit, Rücksicht und klare Regeln gefragt.</span></p><p><span>Ampeln zeigen an, wann ein Kanal befahren werden darf. Teilweise gilt ein zeitlich geregelter Richtungsverkehr. Wer bei Rot ankommt, wartet an den vorgesehenen Stellen. Eigenmächtiges Einfahren kann entgegenkommende Boote und die eigene Besatzung gefährden.</span></p><p><span>Der Koschener Kanal verbindet den Senftenberger mit dem Geierswalder See. Weitere Wasserwege führen über den Sornoer Kanal, den Rosendorfer Kanal und den Ilse-Kanal durch das neue Revier. Für die einzelnen Kanäle gelten unterschiedliche Durchfahrts- und Befahrungsregeln. Eine Tour sollte deshalb nicht allein nach Kilometern geplant werden. Auch Wartezeiten, Schleusungen, Windverhältnisse und ausreichende zeitliche Reserven gehören dazu.</span></p><p><span>Auf den offenen Wasserflächen bleibt Rücksicht ebenso wichtig. Ausreichender Abstand schützt vor Zusammenstößen und gibt anderen Zeit zu reagieren. Das gilt unabhängig davon, ob ein Fahrzeug mit Motor, Segel oder Muskelkraft bewegt wird. Auch Schwimmer müssen frühzeitig erkannt und mit großem Abstand passiert werden.</span></p><h2><span>Beim Badestopp beginnt die Verantwortung der Erwachsenen</span></h2><p><span>Die Bucht wirkt ruhig. Das Wasser ist flach, das Ufer nah. Gerade solche Situationen vermitteln schnell ein trügerisches Gefühl von Sicherheit. Kinder können jedoch auch in geringer Wassertiefe in Not geraten. Eltern und Begleitpersonen müssen deshalb jederzeit aufmerksam bleiben.</span></p><p><span>„Hände weg von Handys, Büchern oder allem anderen, was ablenkt: Beim Baden oder Spielen am Wasser müssen Kinder ständig beaufsichtigt werden“, warnt Dr. Carolin Stegemann.</span></p><p><span>Luftmatratzen und aufblasbare Wassertiere sind Spielgeräte und keine Schwimmhilfen. Wind kann sie innerhalb kurzer Zeit vom Ufer wegtreiben. Auch bei einem Badestopp gilt deshalb: Kinder bleiben in unmittelbarer Nähe der Erwachsenen. Wer nicht sicher schwimmen kann, trägt eine geeignete Schwimm- oder Rettungsweste.</span></p><p><span>Weitere Schwimmstrecken sollten möglichst nicht allein zurückgelegt werden. Sicherer sind ausgewiesene und bewachte Badestellen. Von Sprüngen in unbekannte Gewässer ist abzuraten. Unter der Oberfläche können sich Hölzer, Steine oder unerwartet flache Bereiche befinden.</span></p><p><span>Auch geübte Schwimmer sollten ihre Kräfte realistisch einschätzen. Der Weg vom Boot zum Ufer ist nur die halbe Strecke. Für den Rückweg müssen ausreichende Reserven bleiben.</span><br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/28ebd976-acbf-47bf-8e73-916e4e5c5b38/1920_allergietest_0840.jpg?10000"><p><br /><i>Worauf Familien und Kinder beim Baden und Spielen am Wasser achten sollten, damit der Sommertag unbeschwert bleibt erklärt Dr. Carolin Stegemann, Chefärztin der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/28ebd976-acbf-47bf-8e73-916e4e5c5b38/allergietest_0840/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Nicht überhitzt ins Wasser springen</span></h2><p><span>Nach einer längeren Fahrt in der Sonne erscheint der Sprung in den See besonders verlockend. Doch der plötzliche Temperaturwechsel kann den Kreislauf stark belasten. Das gilt insbesondere für Menschen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber auch für gesunde Badegäste.</span></p><p><span>„Wer stark erhitzt ist, sollte nicht einfach ins kalte Wasser springen“, warnt Dr. Volkmar Hanisch. „Besser ist es, langsam ins Wasser zu gehen, zunächst Arme, Beine, Nacken und Oberkörper zu befeuchten und dem Körper Zeit zu geben. Abkühlung ist sinnvoll. Aber sie sollte schrittweise passieren.“</span></p><p><span>Wer sich erschöpft, benommen oder ungewöhnlich schwach fühlt, sollte im Schatten pausieren, ausreichend trinken und nicht allein ins Wasser gehen. Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Herzrasen, Muskelkrämpfe oder eine ungewöhnlich starke Müdigkeit können erste Warnzeichen dafür sein, dass der Körper mit Hitze und Flüssigkeitsverlust nicht mehr ausreichend zurechtkommt.</span></p><p><span>Gefährlich wird es, wenn Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, Atemnot, Brustschmerzen, Krampfanfälle oder ein Kollaps hinzukommen. Dann darf nicht abgewartet werden.</span><br /> </p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/4154174f-691b-47cd-b068-ef0ceec38e06/1920_img_1798-21.jpg?10000"><p><br /><i>Dr. Volkmar Hanisch, <span>Ärztlicher Direktor Chefarzt des Zentrums für interdisziplinäre Intensivmedizin und Anästhesie, </span>erklärt, worauf Wassersportler und Badegäste im neuen 5-Seen-Verbund achten sollten, damit aus einem Sommertag kein Notfall wird.</i><br /><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/4154174f-691b-47cd-b068-ef0ceec38e06/img_1798-21/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Download und Copyright</a></p><h2><span>Wenn aus dem Ausflug ein Notfall wird</span></h2><p><span>Trotz guter Vorbereitung kann etwas passieren. Ein Mensch stürzt ins Wasser. Ein Kind verletzt sich. Der Kreislauf versagt. Ein Boot kollidiert mit einem Hindernis. Dann zählt, schnell und besonnen zu handeln.</span></p><p><span>Im gesamten Lausitzer Seenland gilt im Notfall die Rufnummer 112. Die Leitstelle benötigt möglichst genaue Angaben dazu, wo sich der Unfall ereignet hat, was passiert ist, wie viele Menschen betroffen sind und welche Verletzungen oder Krankheitszeichen erkennbar sind. Das Gespräch sollte erst beendet werden, wenn die Mitarbeitenden der Leitstelle keine weiteren Fragen mehr haben.</span></p><p><span>Bis die Rettungskräfte eintreffen, gilt es, Ruhe zu bewahren und auf den Eigenschutz zu achten. Niemandem ist geholfen, wenn bei einem unüberlegten Rettungsversuch weitere Menschen in Gefahr geraten.</span></p><p><span>Die Zentralen Notaufnahmen der Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg und Lauchhammer sind rund um die Uhr an allen 365 Tagen des Jahres besetzt. Dort arbeiten Ärzte, Pflegekräfte und Funktionsteams interdisziplinär zusammen. Patienten werden stabilisiert, diagnostisch abgeklärt und je nach Erkrankung oder Verletzung unmittelbar behandelt oder in die zuständige Fachabteilung übernommen.</span></p><p><span>Für die Sana Kliniken Niederlausitz beginnt Verantwortung jedoch nicht erst an der Tür der Notaufnahme. Als Partner Nummer eins für Gesundheit wollen sie Menschen dabei unterstützen, Erkrankungen und Unfälle möglichst zu vermeiden. Sie geben Orientierung, erklären Risiken und begleiten Einheimische ebenso wie Urlaubsgäste durch einen Sommer, der viele neue Möglichkeiten eröffnet.</span></p><p><span>„Gute Medizin beginnt nicht erst mit der Versorgung in der Notaufnahme“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Gute Medizin beginnt damit, Risiken zu erkennen, Menschen zu informieren und die Versorgung so vorzubereiten, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.“</span></p><p><span>Die neue Seenkette lädt dazu ein, Grenzen zu überwinden und die Lausitz auf dem Wasser neu zu entdecken. Das Ziel jeder Tour sollte dabei nicht allein der nächste Hafen sein. Das wichtigste Ziel bleibt, gesund und sicher wieder anzukommen.</span></p><p><span>Weitere medizinische Hinweise für einen sicheren Sommer im neuen 5-Seen-Verbund gibt es auf der Landingpage der Sana Kliniken Niederlausitz: </span><a class="ck-anchor" href="https://www.sana.de/niederlausitz/sommertipps"><span>https://www.sana.de/niederlausitz/sommertipps</span></a><br /> </p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Rettungsmedizin,Akut- und Notfallmedizin,Notfallmedizin,Notaufnahme,kindernotaufnahme,Zentrale Notaufnahme,sommertipps]]></category>
            <pubDate>Fri, 17 Jul 2026 08:59:36 +0200</pubDate>
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                        <title>40 Grad in der Niederlausitz: Wenn Sommer zur Belastungsprobe wird</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/40-grad-in-der-niederlausitz-wenn-sommer-zur-belastungsprobe-wird/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/40-grad-in-der-niederlausitz-wenn-sommer-zur-belastungsprobe-wird/</guid><pp:caseid>759064</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Niederlausitz bereiten sich auf Extremhitze vor – von Kreislaufproblemen, Badeunfällen und unterschätzten Risiken auf Straße, See und im Alltag</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul style="list-style-type:disc;"><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e9ebd43ffc445a4e7407c4e7110545e05"><span style="color:#999999;"><span>Extremhitze trifft die Niederlausitz: Sana Kliniken rechnen mit mehr Kreislaufproblemen, Dehydrierung, Bade- und Freizeitunfällen</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="ecd8900b73e645896be3ead898f4b4c0c"><span style="color:#999999;"><span>Ärztlicher Direktor Dr. Volkmar Hanisch ordnet die Risiken aus Sicht von Notfallmedizin, Innerer Medizin und Intensivmedizin ein</span></span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="eb23f103ea2bf1924cd1d11076ca31da8"><span style="color:#999999;"><span>Krankenhaus aktiviert Hitzeschutzmaßnahmen: zusätzliche Notaufnahme-Strukturen, angepasste Trinkmengen, Kaltschalen, Schutz stationärer Patienten und klare Hinweise zu 112, 116117 und KV-Bereitschaftspraxis</span></span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Es wird ein Wochenende, an dem die Niederlausitz nach draußen zieht. An die Seen. Auf die Boote. Auf die SUP-Boards. In die Gärten, an die Badestellen, auf die Radwege. Gleichzeitig rollen Urlauber und Ausflügler über A13, B169 und die Straßen der Region. Sommer in der Lausitz. Eigentlich. Doch diesmal hat der Sommer eine medizinische Schärfe.</span></p><p><span>Meteorologen erwarten für die kommenden Tage extreme Temperaturen. Am Freitag sollen die Werte bereits auf rund 34 Grad steigen. Am Samstag werden bis zu 38 Grad erwartet, am Sonntag örtlich sogar bis zu 40 Grad. Und wichtig ist: Diese Temperaturangaben beschreiben die Lufttemperatur unter standardisierten Messbedingungen. Gemessen wird nicht in der prallen Sonne, sondern strahlungsgeschützt. Was im Wetterbericht nach 38 oder 40 Grad klingt, kann sich auf Asphalt, am Strand, auf einem Boot, im Auto oder in direkter Sonne deutlich heißer anfühlen. Für den Körper ist das Schwerstarbeit.</span></p><p><span>„Hitze ist kein schönes Badewetter mit ein bisschen mehr Temperatur. Bei 38 oder 40 Grad arbeitet der menschliche Körper im Ausnahmezustand“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz. Er ist Notarzt, erfahrener Internist und Intensivmediziner – und er kennt die Folgen extremer Wärme aus Notaufnahme, Rettungsdienst und Intensivstation. „Wir sehen dann Menschen mit Schwindel, Übelkeit, Kreislaufproblemen, Dehydrierung, Verwirrtheit oder schweren Erschöpfungszuständen. Für ältere Menschen, chronisch Kranke und kleine Kinder kann Hitze sehr schnell gefährlich werden.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/90a5a05f-f2e6-4bee-a6e3-1cf76e8fdd59/1920_istock-584229526_autor_jakoblund.jpg?35188"><p><br><i>Erfrischend und belebend - der Sprung ins kühle Nass. An besonders heißen Tagen besser langsam abtauchen und den erhitzten Körper allmählich an die Wassertemperatur gewöhnen, um Herz und Kreislauf zu schonen.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/90a5a05f-f2e6-4bee-a6e3-1cf76e8fdd59/istock-584229526_autor_jakoblund/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Hitze trifft eine Region, die draußen lebt</span></h2><p><span>Die Niederlausitz ist eine Region die am Wasser zu Hause ist. Genau das macht sie an heißen Wochenenden attraktiv. Wer kann, sucht Abkühlung im Lausitzer Seenland. Das ist grundsätzlich richtig. Wasser, Schatten und Ruhe können helfen. Aber die Kombination aus extremer Sonne, aufgeheiztem Körper, Alkohol, Bootsausflug, Badeleiter, Luftmatratze oder SUP kann gefährlich werden. „Gerade auf dem Wasser wird Hitze oft unterschätzt“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Der Wind vermittelt das Gefühl von Abkühlung. Tatsächlich ist man auf dem Boot, auf dem SUP oder auf der Luftmatratze oft über längere Zeit direkter Sonne ausgesetzt. Dazu kommt die Reflexion auf der Wasseroberfläche. Der Körper verliert Flüssigkeit, ohne dass man es sofort merkt.“</span></p><p><span>Besonders riskant wird es, wenn Menschen nach längerer Sonnenbelastung plötzlich ins Wasser springen. Vom Boot. Vom Steg. Vom Beckenrand im Freibad. Der Körper ist aufgeheizt, die Blutgefäße sind weitgestellt, der Kreislauf läuft auf Hochtouren. Kommt dann schlagartig kaltes Wasser dazu, kann der Kreislauf überfordert sein. „Wer stark erhitzt ist, sollte nicht einfach ins kalte Wasser springen“, warnt Dr. Hanisch. „Besser ist es, langsam ins Wasser zu gehen, zunächst Arme, Beine, Nacken und Oberkörper zu befeuchten und dem Körper Zeit zu geben. Abkühlung ist sinnvoll. Aber sie sollte schrittweise passieren.“</span></p><p><span>Für Bootsausflüge, SUP, Luftmatratze und längere Aufenthalte am See gilt deshalb: Schatten organisieren, Kopfbedeckung tragen, regelmäßig trinken, Sonnencreme erneuern, Alkohol meiden, Kinder engmaschig beaufsichtigen und nicht allein weit hinausschwimmen. „Eine Luftmatratze ersetzt keine Schwimmfähigkeit. Ein SUP-Board ersetzt keine Rettungssicherheit. Und wer auf dem Boot unterwegs ist, sollte ausreichend Wasser, Sonnenschutz und im besten Fall auch eine Kopfbedeckung für alle Mitfahrenden dabeihaben“, warnt Dr. Volkmar Hanisch.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/bb733d3b-1e7b-4b8f-a074-bde5a497cb64/1920_adobestock_452900017_standuppaddel_autor_yossarian6.jpeg?10000"><p><br><i>Auch auf dem SUP kann es heiß werden - beim Paddeln an Kopfbedeckung, Sonnenschutz und Trinkwasser achten sowie langsam ins Wasser zum Abkühlen.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/bb733d3b-1e7b-4b8f-a074-bde5a497cb64/adobestock_452900017_standuppaddel_autor_yossarian6/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Warum der Körper bei Hitze kippt</span></h2><p><span>Der Körper versucht auch bei Hitze, seine Kerntemperatur stabil zu halten. Dafür erweitert er die Blutgefäße, transportiert mehr Blut in die Haut und beginnt zu schwitzen. So wird Wärme abgegeben. Gleichzeitig verliert der Körper Flüssigkeit und Salze. Wird nicht ausreichend getrunken oder kommt körperliche Anstrengung hinzu, kann der Kreislauf kippen. Typische Warnzeichen sind Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit, Schwäche, Muskelkrämpfe, Herzrasen, ungewöhnliche Müdigkeit oder Benommenheit. Gefährlich wird es, wenn Verwirrtheit, Bewusstseinsstörungen, sehr heiße Haut, Erbrechen, Atemnot, Brustschmerzen, Krampfanfälle oder ein Kollaps dazukommen. „Viele hitzebedingte Notfälle entstehen nicht plötzlich aus dem Nichts“, sagt der erfahrene Notfallmediziner Dr. Volkmar Hanisch. „Sie kündigen sich an. Das Problem ist: Die Warnzeichen werden häufig wegerklärt. Man denkt, man sei nur müde. Man wartet ab. Man trinkt noch einen Kaffee oder ein Bier. Und irgendwann reicht irgendwann die Reserve des Körpers nicht mehr.“</span></p><p><span>Besonders gefährdet sind ältere Menschen. In einer älter werdenden Region wie der Niederlausitz ist das ein wichtiger Fakt. Viele ältere Menschen trinken weniger, weil das Durstgefühl nachlässt. Manche essen bei Hitze kaum noch. Andere nehmen Medikamente, die den Flüssigkeitshaushalt oder Blutdruck beeinflussen. Dazu gehören unter anderem entwässernde Medikamente, Blutdrucksenker, einzelne Antidepressiva oder weitere Arzneimittel, die Kreislauf, Schwitzen oder Elektrolythaushalt verändern können. Auch Menschen mit Diabetes müssen besonders aufmerksam sein. Hitze, weniger Appetit, veränderte Tagesabläufe, körperliche Aktivität und eine stärkere Durchblutung der Haut können den Blutzucker beeinflussen. Bei insulinpflichtigen Diabetikern kann das Risiko für Unterzuckerungen steigen. Blutzuckerwerte sollten deshalb bei extremer Hitze engmaschiger kontrolliert werden. „Wichtig ist aber: Medikamente nicht eigenmächtig absetzen. Trinkmengen nicht ohne ärztlichen Rat drastisch verändern. Gerade Menschen mit Herz- oder Nierenerkrankungen dürfen häufig nicht plötzlich zwei oder drei Liter am Tag trinken. Für sie gilt: Die ärztlich empfohlene Trinkmenge bleibt maßgeblich“, so Dr. Volkmar Hanisch. Wer unsicher ist, sollte rechtzeitig die Hausarztpraxis, die behandelnde Facharztpraxis, eine Apotheke oder außerhalb der Sprechzeiten den ärztlichen Bereitschaftsdienst kontaktieren.</span></p><h2><span>Trinken, essen, Tempo raus: Was jetzt wirklich hilft</span></h2><p><span>Für gesunde Erwachsene gilt an Hitzetagen: regelmäßig trinken, bevor Durst entsteht. Geeignet sind Wasser, ungesüßte Tees oder stark verdünnte Saftschorlen. Alkohol belastet den Kreislauf zusätzlich und sollte bei extremer Hitze gemieden werden. Auch sehr zuckerreiche Getränke sind keine gute Hauptquelle für Flüssigkeit. Eiskalte Getränke wirken zwar verlockend, können den Körper aber zusätzlich stressen. Besser ist: kühl, aber nicht eiskalt.</span></p><p><span>Auch Essen gehört zum Hitzeschutz. Viele Menschen haben bei hohen Temperaturen weniger Hunger. Wer dann aber kaum isst und zu wenig trinkt, schwächt den Körper doppelt. Leichte Mahlzeiten sind besser als schwere Portionen: Obst, Gemüse, Salate, Suppe, Joghurt, Quark, Gurke, Tomate, Melone oder Kaltschalen. Wer stark schwitzt, verliert auch Salze. Normales Salzen der Speisen kann helfen – sofern medizinisch nichts dagegenspricht.</span></p><p><span>„Hitze nimmt vielen Menschen den Appetit. Aber der Körper braucht trotzdem Energie, Flüssigkeit und Mineralstoffe“, sagt Dr. Hanisch. „Kleine leichte Mahlzeiten über den Tag verteilt sind oft besser als eine große Mahlzeit in der Mittagshitze.“</span></p><p><span>Der wichtigste Rat des Intensivmediziners für das Wochenende klingt banal: den Tag der Hitze anpassen. Einkäufe, Gartenarbeit, Sport, längere Wege und Fahrten sollten möglichst in die frühen Morgen- oder späten Abendstunden gelegt werden. „Zwischen 11 und 17 Uhr heißt es: Tempo raus. Schatten suchen. Körperliche Belastung reduzieren. Pausen machen.“</span></p><p><span>Helle, luftige Kleidung, Sonnenbrille, Kopfbedeckung und Sonnenschutz gehören dazu. Wohnungen sollten morgens und spät abends gelüftet werden. Tagsüber helfen geschlossene Fenster, Vorhänge, Jalousien oder Rollläden. Der kühlste Raum der Wohnung sollte bewusst genutzt werden. Lauwarme Duschen, feuchte Tücher im Nacken oder kühle Fußbäder können helfen. Kalte Schockduschen sind dagegen nicht für jeden Kreislauf geeignet.</span></p><p><span>Und: Hilfe annehmen. Oder aktiv anbieten. „Hitzeschutz ist auch Nachbarschaftsschutz“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Wenn ältere Menschen nicht selbst einkaufen müssen, wenn Angehörige einmal mehr anrufen, wenn Nachbarn fragen, ob genug Wasser im Haus ist, dann verhindert das im besten Fall einen Notfall.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/04d3b441-2df1-4e4c-be09-58407d2b0a6c/1920_adobestock_111650302_trinken_autor_dead_inside.jpeg?10000"><p><br><i>Bei großer Hitze regelmäßig und angemessen trinken - am besten Wasser oder verdünnte Schorlen, kühl statt eiskalt und möglichst ungesüßt. Auf Alkohol ganz verzichten.</i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/04d3b441-2df1-4e4c-be09-58407d2b0a6c/adobestock_111650302_trinken_autor_dead_inside/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Hitze auf der Straße: Wenn Müdigkeit zum Risiko wird</span></h2><p><span>Die Niederlausitz liegt verkehrsgünstig. Das ist ein Vorteil für die Region, für Tourismus, Pendler und Patienten. An einem Extremhitze-Wochenende kann genau das aber zur zusätzlichen Belastung werden. Viele Menschen fahren an die Seen, starten in den Urlaub oder zurück nach Hause. Autos heizen sich stark auf. Hitze macht müde, unkonzentriert und reizbarer. Die Reaktionsfähigkeit kann sinken. „Bei Hitze denken viele zuerst an Kreislaufprobleme zu Hause oder am Strand“, sagt Dr. Hanisch. „Aber auch im Straßenverkehr kann Hitze gefährlich werden. Müdigkeit, Unaufmerksamkeit und körperliche Erschöpfung erhöhen das Risiko für Fehler.“</span></p><p><span>Wer unterwegs ist, sollte das Auto vor Fahrtbeginn gut lüften, ausreichend Wasser mitnehmen, Pausen einplanen und die Klimaanlage nicht zu stark herunterkühlen. Kinder, ältere Menschen oder Tiere dürfen niemals im geparkten Auto zurückgelassen werden. Nicht für fünf Minuten. Nicht im Schatten. Nicht bei geöffnetem Fensterspalt. Wenn während der Fahrt Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Müdigkeit auftreten, hilft kein Durchhalten. Dann gilt: anhalten, trinken, ausruhen, Schatten suchen.</span></p><h2><span>Was die Sana Kliniken Niederlausitz tun</span></h2><p><span>Die Sana Kliniken Niederlausitz bereiten sich auf das Extremwochenende vor. Grundlage ist der Hitzeschutzplan des Krankenhauses, der in den vergangenen Jahren aufgebaut und weiterentwickelt wurde. Er verbindet Prävention, Patientensicherheit, Notfallversorgung und Mitarbeiterschutz.</span></p><p><span>In den Notaufnahmen wird eine zusätzliche Dienstsäule vorbereitet und in Bereitschaft versetzt, damit das Krankenhaus auf steigende Fallzahlen reagieren und zusätzliches Personal aktivieren kann. Denn bei extremer Hitze ist mit mehr Patienten zu rechnen, die mit Dehydrierung, Schwindel, Kreislaufproblemen, Stürzen, Badeunfällen oder Freizeitverletzungen vorgestellt werden.</span></p><p><span>Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die Menschen, die bereits stationär in den Kliniken behandelt werden. Bei den täglichen Visiten wird besonders auf ausreichende Trinkmengen geachtet. Flüssigkeitsbilanzen werden eng beobachtet. Infusionsschemata können angepasst werden. Bei Bedarf können ärztlich angeordnete Bedarfsinfusionen durch die erfahrenen Pflegekräfte verabreicht werden. Besonders im Blick sind Patienten, deren Thermoregulation oder Flüssigkeitshaushalt durch Erkrankungen oder Medikamente beeinflusst wird.</span></p><p><span>Auch die Ernährung wird angepasst: Patienten werden zusätzlich mit Kaltschalen versorgt, um Flüssigkeit und Energie aufzunehmen. Für die Mitarbeitenden werden Wasser und Getränke bereitgestellt, damit sie auch unter hoher Belastung einsatzfähig bleiben. „Ein Krankenhaus muss bei Hitze zwei Aufgaben gleichzeitig erfüllen“, sagt Dr. Hanisch. „Wir müssen zusätzliche Notfälle sicher versorgen können. Und wir müssen die Menschen schützen, die bereits bei uns im Krankenhaus liegen. Genau dafür gibt es Hitzeschutzpläne: damit Vorbereitung vor Überforderung schützt.“</span></p><p><span>Diese Vorbereitung zahlt auf ein zentrales Ziel der Sana Kliniken Niederlausitz ein: medizinische Versorgung in der Region verlässlich sichern. Nicht erst, wenn der Notfall eingetreten ist. Sondern auch durch Aufklärung, klare Strukturen und eine gute Steuerung der Patientinnen und Patienten.</span></p><p><span>„Gute Medizin beginnt nicht erst mit dem ersten Tropf in der Notaufnahme“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Gute Medizin beginnt damit, Risiken zu erkennen, Menschen zu informieren und die Versorgung so vorzubereiten, dass Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/fd0e9c68-3eb5-48b7-9765-6f3042ef40c5/1920_img_1798-2.jpg?10000"><p><br><i>Achtsam durch die Hitze - <span>Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz, setzt auf gute Vorbereitung für das bevorstehende Hitze-Wochenende.</span></i><br><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/fd0e9c68-3eb5-48b7-9765-6f3042ef40c5/img_1798-2/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2><span>Wann 112? Wann 116 117? Wann Bereitschaftspraxis?</span></h2><p><span>Bei lebensbedrohlichen Beschwerden gilt immer: sofort 112 wählen. Das betrifft insbesondere Bewusstlosigkeit, schwere Atemnot, Brustschmerzen, Schlaganfallzeichen, Krampfanfälle, schwere Verwirrtheit, Kollaps, Verdacht auf Hitzschlag, schwere allergische Reaktionen nach Insektenstich, Badeunfälle oder schwere Verletzungen.</span></p><p><span>Schlaganfallzeichen sind zum Beispiel ein einseitig hängender Mundwinkel, Lähmungen oder Taubheitsgefühle in Arm oder Bein, Sprachstörungen, Sehstörungen, plötzlicher starker Schwindel oder Bewusstseinsveränderungen. Dann zählt jede Minute.</span></p><p><span>Die 116 117 ist richtig, wenn Beschwerden akut sind, aber nicht lebensbedrohlich wirken und nicht bis zur nächsten regulären Sprechzeit warten können. Dazu können leichtere Kreislaufbeschwerden, anhaltender Schwindel ohne schwere Warnzeichen, Sonnenbrand, Magen-Darm-Beschwerden, Unsicherheiten bei Medikamenten oder zunehmende Erschöpfung gehören.</span></p><p><span>Am Wochenende ist außerdem die ärztliche Bereitschaftspraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg im Krankenhaus Senftenberg geöffnet. Sie befindet sich in den Sana Kliniken Niederlausitz in Senftenberg, Krankenhausstraße 10, 01968 Senftenberg. Die Öffnungszeiten sind Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 9 bis 15 Uhr. Die Bereitschaftspraxis ist für akute, aber nicht lebensbedrohliche Erkrankungen außerhalb der regulären Sprechzeiten von niedergelassenen Ärzten gedacht. „Wir appellieren an die Menschen mit akuten Beschwerden, vom mildesten zum stärksten Mittel zu denken. Die Notaufnahme muss sich an diesem Wochenende für lebensbedrohliche Notfälle bereithalten. Deshalb müssen sich Patienten im Ernstfall auch auf lange Wartezeiten einstellen“, erklärt Dr. Volkmar Hanisch und empfiehlt zunächst die 116 117 und die KV-Bereitschaftspraxis als Anlaufstelle für nicht-lebensbedrohliche Notfälle. Bei lebensbedrohlichen Notfällen ist jedoch die 112 immer der richtige Weg.</span></p><h2><span>Die wichtigsten Hitzeregeln für das Wochenende</span></h2><p><span>Regelmäßig trinken. Leicht essen. Mittagshitze meiden. Körperliche Belastung reduzieren. Helle Kleidung tragen. Wohnungen kühl halten. Ältere Menschen, Kinder und chronisch Kranke besonders im Blick behalten. Am Wasser langsam abkühlen. Auf Boot, SUP und Luftmatratze Sonnenschutz und Trinkpausen ernst nehmen. Im Verkehr Pausen machen. Kinder, ältere Menschen und Tiere niemals im Auto zurücklassen.</span></p><p><span>„Wir wollen, dass die Menschen in der Niederlausitz dieses Wochenende gut überstehen“, sagt Dr. Volkmar Hanisch. „Das gelingt, wenn alle ein Stück mitdenken: für sich selbst, für die Familie, für Nachbarn und für Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind.“</span><br>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,Hitze,Herzgesundheit,Zentrale Notaufnahme,Notaufnahme,Aerztlicher Direktor,hitzeschutz]]></category>
            <pubDate>Thu, 25 Jun 2026 11:48:04 +0200</pubDate>
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                        <title>Zentrale Notaufnahme erhält DEGUM-Zertifikat für qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung</title>
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                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/zentrale-notaufnahme-erhaelt-degum-zertifikat-fuer-qualifizierte-ultraschall-weiterbildung/</guid><pp:caseid>742158</pp:caseid><pp:subtitle>Zertifizierung stärkt moderne Notfallversorgung und Weiterbildungsmöglichkeiten im Landkreis Biberach</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p style="text-align:justify;"><strong>Die </strong><a href="https://www.sana.de/biberach/medizin-pflege/zentrale-notaufnahme" target="_blank"><strong>Zentrale Notaufnahme</strong></a><strong> am </strong><a href="https://www.sana.de/biberach" target="_blank"><strong>Sana Klinikum Landkreis Biberach</strong></a><strong> wurde jüngst von der </strong><span><strong>Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM)</strong></span><strong> mit dem Zertifikat </strong><span><strong>„Qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung für das Gebiet Notfallsonographie“</strong></span><strong> ausgezeichnet. Damit nimmt die Einrichtung bundesweit eine herausragende Stellung ein: Sie ist die erste und bislang </strong><span><strong>einzige Notaufnahme in Deutschland</strong></span>, <strong>die diese Qualifikation vorweisen kann.</strong></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="text-align:justify;">Insgesamt verfügen deutschlandweit bislang nur neun Abteilungen – überwiegend aus den Bereichen Innere Medizin und Anästhesie – über eine entsprechende DEGUM-Zertifizierung im Bereich der Notfallsonographie. Die erstmalige Auszeichnung einer Notaufnahme unterstreicht die besondere fachliche Kompetenz sowie die hohe Ausbildungsqualität und Innovationskraft des Biberacher Zentralkrankenhauses.</p><p style="text-align:justify;">Die Notfallsonographie ist ein zentraler Bestandteil der modernen Akut- und Notfallmedizin. Sie ermöglicht eine schnelle, strahlenfreie und direkt am Patientenbett durchführbare Diagnostik und spielt insbesondere bei der Abklärung lebensbedrohlicher Krankheitsbilder wie inneren Blutungen, kardiovaskulären Notfällen oder traumatischen Verletzungen eine entscheidende Rolle. Mit dem verliehenen Zertifikat bestätigt die DEGUM, dass die Zentrale Notaufnahme in Biberach strukturierte und qualitativ hochwertige Weiterbildungsprogramme im Bereich der Ultraschalldiagnostik etabliert hat. Darüber hinaus verfügt die Einrichtung über eine moderne technische Ausstattung und stellt sicher, dass Ärzte im Rahmen eines systematischen Ausbildungskonzepts nachhaltig und praxisnah in der Notfallsonographie qualifiziert werden.</p><p style="text-align:justify;">Die Auszeichnung bringt zudem direkte Vorteile für die Patientenversorgung mit sich. Durch den routinierten und gezielten Einsatz der Ultraschalldiagnostik können kritische Befunde in kürzester Zeit erkannt werden, wodurch Diagnosen deutlich beschleunigt werden. Gleichzeitig erhöht sich die Patientensicherheit, da der Einsatz strahlenintensiver Verfahren häufig vermieden oder gezielter eingesetzt werden kann. Dies führt insgesamt zu einer schnelleren, präziseren und individuell angepassten Therapieentscheidung.</p><p style="text-align:justify;">Mit dieser Zertifizierung setzt die Biberacher Notaufnahme ein deutliches Zeichen für die Weiterentwicklung der Notfallmedizin in der Region und unterstreicht ihre Rolle als innovativer Standort für höchste Versorgungs- und Ausbildungsqualität.</p><p style="text-align:justify;"><span>Weitere Informationen sind online unter www.sana.de/biberach erhältlich.</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/31911da8-87b9-451b-8451-84fc006128f3/1920_zentralenotaufnahmeerhaumlltdegum-zertifikatfuumlrqualifizierteultraschall-weiterbildung.jpg?10000"><p><i><span>Chefarzt Dr. Matthias Petscher (rechts) und Oberarzt Dr. Jonas Dhom freuen sich über diese besondere Auszeichnung für die Zentrale Notaufnahme des Biberacher Sana Klinikums.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/31911da8-87b9-451b-8451-84fc006128f3/zentralenotaufnahmeerhaumlltdegum-zertifikatfuumlrqualifizierteultraschall-weiterbildung/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><p>&nbsp;</p><p>&nbsp;</p><p><strong>Über das Sana Klinikum Landkreis Biberach&nbsp;</strong></p><p>Das Sana Klinikum Landkreis Biberach ist ein Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm und behandelt jährlich rund 18.500 stationäre Patientinnen und Patienten. Dazu kommen circa 45.900 ambulante Konsultationen. Das Zentralklinikum steht für eine qualifizierte medizinische Behandlung in zertifizierten Zentren und Abteilungen, verfügt über elf Fachabteilungen sowie 370 Betten und beschäftigt rund 1.200 Mitarbeitende. Träger ist zu 74,9 Prozent die Sana Kliniken AG und zu 25,1 Prozent der Landkreis Biberach.</p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Biberach,newsroom,Zentrale Notaufnahme,DEGUM,DEGUM-Zertifikat,Qualitaet,notfallversorgung,Weiterbildung,Notfallsonographie,Ultraschall,Innovation,Notfallmedizin,Notaufnahme]]></category>
            <pubDate>Wed, 15 Apr 2026 12:25:55 +0200</pubDate>
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                <pp:imageOriginal>https://content.presspage.com/uploads/2914/31911da8-87b9-451b-8451-84fc006128f3/zentralenotaufnahmeerhaumlltdegum-zertifikatfuumlrqualifizierteultraschall-weiterbildung.jpg?10000</pp:imageOriginal><pp:imageTitle><![CDATA[Zentrale Notaufnahme erh&amp;auml;lt DEGUM-Zertifikat f&amp;uuml;r qualifizierte Ultraschall-Weiterbildung]]></pp:imageTitle><pp:imageDescription><![CDATA[Zertifizierung st&amp;auml;rkt moderne Notfallversorgung und Weiterbildungsm&amp;ouml;glichkeiten im Landkreis Biberach]]></pp:imageDescription></item><item>
                        <title>Ein Anruf, der Leben rettet: Tag des Notrufs - 112</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/ein-anruf-der-leben-rettet-tag-des-notrufs---112/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/ein-anruf-der-leben-rettet-tag-des-notrufs---112/</guid><pp:caseid>736082</pp:caseid><pp:summary><![CDATA[<p><span style="color:#999999;"><strong>Zusammenfassung</strong></span></p><ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e9abca536f7da95f5761a52415ba10f5f"><span style="color:#999999;">Europäischer Tag des Notrufs 112 am 11.2.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e802514cc36523a971e1471caf5adeab5"><span style="color:#999999;">Klinikum Dahme-Spreewald appelliert an wichtige Rolle von Ersthelfern</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e0525aae4395acde5807e00a711cd5511"><span style="color:#999999;">Notaufnahmen Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen und in der Spreewaldklinik Lübben versorgen 2025 mehr als 55.000 Patienten</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><strong>Ob schwerer Verkehrsunfall oder Herzinfarkt, Schlaganfall oder plötzliche Bewusstlosigkeit: Im Notfall zählt jede Minute. Seit mehr als 50 Jahren ist die „112“ europaweit die Nummer gegen Kummer. Rettungsdienst und Notaufnahme bilden ein eingespieltes Lebensretter-Team. Aber an erster Stelle der Rettungskette stehen Ersthelfer.</strong></p><p>„Für uns beginnt die Rettungskette mit Menschen, die in einem Notfall hinschauen statt wegzusehen und den Notruf 112 wählen. Nur dann können unsere Kollegen von den Rettungsdiensten übernehmen und fachkundig über eine weitere Behandlung in der Notaufnahme entscheiden“, sagt Dr. Benno Bretag, Chefarzt der Notaufnahmen des Klinikum Dahme-Spreewald. Das multiprofessionelle Team der Notaufnahmen ist rund um die Uhr einsatzbereit. Allein im Jahr 2025 wurden im Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen und in der Spreewaldklinik Lübben mehr als 55.000 Notaufnahme-Kontakte registriert. Mehr als 30 Prozent der Menschen, die hier Hilfe suchten, wurden anschließend stationär in den Krankenhäusern weiterbehandelt.</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06780e81-13e7-411a-be96-fb6e71c2b6db/1920_notaufnahme-trage.jpg?80471"><p>&nbsp;</p><p><i>Im Notfall arbeiten Rettungsdienst und Notaufnahmen Hand in Hand. Damit die Profis so schnell wie möglich helfen können, sind Ersthelfer entscheidend, die hinschauen und den Notruf 112 wählen. &nbsp; &nbsp;</i></p><p>&nbsp;<a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/06780e81-13e7-411a-be96-fb6e71c2b6db/notaufnahme-trage/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2>Mit Blaulicht in die Notaufnahme</h2><p>Viele der Patienten, die in die Notaufnahmen des Klinikum Dahme-Spreewald kommen, werden mit Blaulicht und Martinshorn per Rettungswagen eingeliefert. Die Leitstelle Lausitz nimmt Notrufe aus den Landkreisen Dahme-Spreewald, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Spree-Neiße und Cottbus an. Ein riesiges Gebiet mit knapp 600.000 Einwohnern und mehr als 5200 Kilometern Straße außerhalb von Ortschaften, wie aus der Internetplattform der Leitstelle hervorgeht. Demnach sind neben dem ADAC-Luftrettungsstützpunkt bei Senftenberg Rettungskräfte in mehr als 600 Feuerwehrwachen und knapp 50 Rettungswachen präsent, um im Notfall professionelle Hilfe zu leisten.</p><h2>Die 5 W</h2><p>Ob Notfallsanitäter, Feuerwehrmann oder Notarzt: Damit die Profis mit ihrer Kompetenz und ihrem Equipment schnell helfen können, ist ein Schritt entscheidend: die Notruf-Nummer 112 wählen. Notfälle halten sich nicht an Tageszeiten und sie passieren überall. Daher sind es häufig Familienmitglieder, Arbeitskollegen oder zufällige Passanten, die in Ausnahmesituationen als Ersthelfer gefordert sind. Sie sollten Ruhe bewahren, für Eigenschutz sorgen und beim Notruf die „5 W“ beachten:</p><ul><li data-list-item-id="e332cf07e317ba8b1e47557cfb39bc52b">Wo ist der Notfall passiert?</li><li data-list-item-id="ecfaa9b66f391f33f25a210ad1f625198">Was ist geschehen?</li><li data-list-item-id="e1b70effc0a13e1c9f4b939455483f6b9">Wie viele Verletzte oder Erkrankte sind betroffen?</li><li data-list-item-id="e9b76c66178f7706f85151f3cf45aac39">Welche Art von Verletzungen oder Beschwerden liegen vor?</li><li data-list-item-id="eb9c674eb07c07536238510d21a46b019">Warten auf Rückfragen</li></ul><p>Das ist wichtig für die Disponenten in der Leitstelle, damit sie möglichst schnell professionelle Rettungskräfte zum Ort des Geschehens schicken können.</p><h2>Helfen statt zögern</h2><p>„Viele Menschen haben Angst, nicht das Richtige zu tun. Aber das Einzige, was man wirklich falsch machen kann, ist nichts zu tun“, betont Dr. Benno Bretag. Sobald die Rettungskräfte am Ort des Notfalls sind, greift die enge Zusammenarbeit mit der Notaufnahme im Krankenhaus. Der Rettungsdienst startet noch am Einsatzort mit der medizinischen Versorgung und bringt Patienten auf kürzestem Wege in die Notaufnahme, wie die Behandlung nahtlos fortgesetzt wird. Die Teams arbeiten dabei oft Hand in Hand und verlieren dank eingespielter Übergaben keine wertvolle Zeit. Denn bei schweren Verletzungen, Herzinfarkten oder Schlaganfällen zählt jede Minute.</p><p>„Leben retten ist Teamarbeit – und dabei ist jedes einzelne Glied in der Rettungskette wichtig. Jeder kann jederzeit zum Ersthelfer werden“, sagt der erfahrene Notfallmediziner und rät, regelmäßig die eigenen Erste-Hilfe-Kenntnisse aufzufrischen und im Notfall nicht zu zögern, damit schnelle, professionelle Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird.</p><p><span>&nbsp;</span></p><p><strong>Über das Klinikum Dahme-Spreewald&nbsp;</strong></p><p style="margin-left:0cm;"><span>Unter dem Dach des Klinikums Dahme-Spreewald vereinen sich die beiden Standorte Spreewaldklinik Lübben und das Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen. Die beiden Krankenhäuser versorgen jährlich mehr als 25.000 stationäre und mehr als 50.000 ambulante Patientinnen und Patienten. Dafür stehen in den beiden Krankenhäusern der Grund- und Regelversorgung insgesamt 448 Betten in neun Fachbereichen zur Verfügung. Die jährlich steigende Zahl an versorgten Patienten belegt die Bedeutung und die Akzeptanz einer kompetenten und qualitativ hochwertigen Versorgung in der Region. Besondere Expertise beweist das Klinikum Dahme-Spreewald in der Weichenstellung von zukünftig wichtigen Bereichen. So gehören Palliativmedizin und Spezielle Schmerztherapie schon heute zum fest etablierten Behandlungsspektrum. In der Gesundheitsakademie Heinz-Sielmann, die ebenfalls unter der Trägerschaft des Klinikum Dahme-Spreewald steht werden mehr als 130 Schülerinnen und Schüler auf den Berufsalltag in der Pflege vorbereitet. Die Gesundheitsakademie zählt zu den größten Einrichtungen dieser Art im Land Brandenburg. Ergänzend bestehen seit 2019 ambulante Versorgungsmöglichkeiten. Zunächst durch das Medizinische Versorgungszentrum Dahme-Spreewald in Königs Wusterhausen in den Bereichen Allgemeinmedizin/Innere Medizin, Chirurgie und Kinder- und Jugendmedizin sowie seit 2022 im MVZ Poliklinik Lübben in den Bereichen Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Chirurgie.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Dahme-Spreewald,dahmespreewald,luebben,koenigs wusterhausen,gesundheit,Medizin,krankenhaus,newsroom,Notaufnahme,Zentrale Notaufnahme]]></category>
            <pubDate>Wed, 11 Feb 2026 12:09:46 +0100</pubDate>
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                        <title>Nürnberger Land schockt: weitere Helfer registriert</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/nuernberger-land-schockt-weitere-helfer-registriert/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/nuernberger-land-schockt-weitere-helfer-registriert/</guid><pp:caseid>735110</pp:caseid><pp:subtitle>Notaufnahme des Krankenhauses Rummelsberg unterstützt das Projekt</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Zuwachs für das Projekt „Nürnberger Land schockt“. Zwölf Mitarbeitende der Notaufnahme aus dem Krankenhaus Rummelsberg haben sich erfolgreich als Ersthelfer in der zugehörigen App registriert. „Damit stärken wir die schnelle und qualifizierte Hilfe bei Reanimationen im Landkreis Nürnberger Land“, so Dr. Carsten Kopschina, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin.&nbsp;</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Für die erfolgreiche Registrierung muss neben einem Nachweis hinsichtlich eines medizinischen Berufs auch ein aktueller Basic-Life-Support-Kurs vorliegen, welcher dem Ersthelfer nachgewiesene Kenntnisse in lebensrettender Basisanimation bestätigt. Die Maßnahme zielt darauf an, bei Herz-Kreislauf-Stillstand die Durchblutung lebenswichtiger Organe aufrechtzuerhalten. Beide Nachweise gepaart mit einer Schulung für das Projekt „Nürnberger Land schockt“ sorgen für eine erfolgreiche Registrierung. Die zwölf neuen Ersthelfer aus dem Krankenhaus Rummelsberg stammen allesamt aus der Zentralen Notaufnahme. Dank einer großzügigen Spende von Brigitte Kummerer und der Firma Atlas Taktik by B.U.K. GmbH aus Neunkirchen am Sand konnten alle neu registrierten Helfer mit speziellen Taschen ausgestattet werden. Diese enthalten eine persönliche Schutzausrüstung für den Ernstfall sowie einen Beatmungsbeutel – und ermöglichen den Ersthelfern ein sicheres und effektives Eingreifen bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Dr. Carsten Kopschina, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin, betont die Wichtigkeit dieses Engagements: „Jeder zusätzlich registrierte Ersthelfer kann im Ernstfall Leben retten. Unser Ziel ist es, weitere Mitarbeitende für das Projekt zu gewinnen und damit die Versorgung bei Reanimation im gesamten Landkreis Nürnberger Land nachhaltig zu verbessern.“ Im Ernstfall werden registrierte Helfer, die sich in Nähe des Notfalls befinden, über eine App informiert, umso schneller vor Ort zu sein und die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. „Prüfen, rufen, drücken und schocken“, sagt Kopschina, „lautet das Motto. Zuerst das Bewusstsein und die normale Atmung kontrollieren, dann einen Notruf absetzen und dann 100 bis 120 Mal pro Minute 5 bis 6 cm tief in der Mitte des Brustkorbs drücken. Falls ein Defibrillator zur Verfügung steht, kann auch dieser zum Schocken eingesetzt werden. Das Wichtigste ist jedoch, dass die Herzdruckmassage durchgeführt wird und diese auch nicht unterbrochen wird.“</span></p><p><span>Das Projekt „Nürnberger Land schockt“ vernetzt medizinisch geschulte Ersthelfer über eine Smartphone-App, um bei Herz-Kreislauf-Stillständen wertvolle Minuten zu überbrücken. Die jüngsten Registrierungen und die Unterstützung durch regionale Spender unterstreichen den starken Zusammenhalt und das gemeinsame Ziel, die Notfallversorgung in der Region weiter auszubauen. Insgesamt sind 400 Helfer in der App registriert. 15 davon entstammen dem Krankenhaus Rummelsberg.</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/094ac002-1e8d-4969-aa58-3d5f7366e42f/1920_260203_nbgland_schockt_neue_helfer.jpg?10000"><p><i><span>Ein Teil der neu registrierten Helfer für das Projekt „Nürnberger Land schockt“ am Krankenhaus Rummelsberg um Chefarzt Dr. Carsten Kopschina (rechts im Bild). 15 der 400 registrierten Helfer kommen aus der Rummelsberger Klinik.</span></i></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/094ac002-1e8d-4969-aa58-3d5f7366e42f/260203_nbgland_schockt_neue_helfer/" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert.&nbsp;</span><br><span>Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,ZNA,Dr. Carsten Kopschina,Akut- und Notfallmedizin,Zentrale Notaufnahme,Herzstillstand,Ersthelfer]]></category>
            <pubDate>Tue, 03 Feb 2026 14:20:31 +0100</pubDate>
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                        <title>Vorsicht beim Böllern</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/vorsicht-beim-boellern/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/vorsicht-beim-boellern/</guid><pp:caseid>732148</pp:caseid><pp:subtitle>Sana Kliniken Südbrandenburg bitten um einen achtsamen Start ins neue Jahr</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<ul><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e9274f7b5a9cb3fb84fcd501d4ec1aed0"><span style="color:#999999;"><strong>Schwere Verletzungen durch Feuerwerk sind keine Seltenheit:</strong><span>&nbsp;</span>Hände, Augen und Gehör sind besonders gefährdet – die Folgen reichen oft weit über die Silvesternacht hinaus und können Monate oder ein Leben lang nachwirken.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e42011c10956c33ff0bd55dd5625a212e"><span style="color:#999999;"><strong>Ein Moment der Unachtsamkeit kann vieles verändern:</strong><span>&nbsp;</span>Operationen, lange Klinikaufenthalte und Einschränkungen im Alltag belasten nicht nur Betroffene, sondern auch ihre Familien.</span></li><li class="ck-list-marker-color" style="--ck-content-list-marker-color:#999999;" data-list-item-id="e055997696625b1b58de6f95ee79dea12"><span style="color:#999999;"><strong>Umsicht schützt Leben:</strong><span>&nbsp;</span>Zugelassenes Feuerwerk, Abstand, kein Alkohol und besonderer Schutz für Kinder helfen, Verletzungen zu vermeiden und sicher ins neue Jahr zu starten.</span></li></ul>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span><strong>Der Jahreswechsel ist für viele Menschen ein Moment der Freude, des Zusammenkommens und der Hoffnung auf das, was kommt. Familien und Freunde verabschieden gemeinsam das alte Jahr, Wünsche werden ausgesprochen, Raketen steigen in den Himmel. Doch immer wieder endet die Silvesternacht für einige mit einem Besuch in der Notaufnahme – weil Feuerwerkskörper unsachgemäß benutzt wurden. Verbrennungen, schwere Verletzungen an Händen und Augen oder dauerhafte Hörschäden gehören zu den traurigen Begleiterscheinungen eines eigentlich festlichen Abends. Viele dieser Schicksale ließen sich vermeiden.</strong></span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Die Sana Kliniken in Südbrandenburg sind auch rund um den Jahreswechsel für die Menschen in der Region da. Die Notaufnahmen in Senftenberg, Lauchhammer, Lübben und Königs Wusterhausen stehen jederzeit bereit, um Hilfe zu leisten. Gleichzeitig richten die Kliniken aus langjähriger Erfahrung einen eindringlichen Appell an alle Bürgerinnen und Bürger: Feiern Sie verantwortungsvoll – für sich selbst, für Ihre Familie und für die Menschen um Sie herum.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Wenn Sekunden über Monate entscheiden</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>„In der Silvesternacht sehen wir in den Notaufnahmen immer wieder Verletzungen, die mit einem kurzen Moment der Unachtsamkeit beginnen – und für die Betroffenen einen langen Leidensweg nach sich ziehen“, sagt Dr. Volkmar Hanisch, Ärztlicher Direktor der Sana Kliniken Niederlausitz, der auch als Notarzt auf den Straßen der Region unterwegs ist. „Was viele unterschätzen: Schon kleine Feuerwerkskörper können schwere Schäden verursachen. Eine einzige Explosion kann ausreichen, um Hände dauerhaft zu verletzen oder das Augenlicht zu gefährden.“</span></p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/06f77928-6e43-401f-95fd-3474d06e4216/1920_istock-1513756583.jpg?10000"><p><i>Feuerwerkskörper sollten nur entsprechend der zugelassenen Handhabung verwendet werden. Vor allem nicht zugelassenes Feuerwerk kann schwere Verletzungen zur Folge haben. </i><a href="https://www.sana.de/newsroom/asset/06f77928-6e43-401f-95fd-3474d06e4216/istock-1513756583/" target="_blank">Download und Copyright</a></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Schwere Verletzungen – oft mit langen Folgen</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Immer wieder zeigt sich, dass schwere Verletzungen vor allem durch nicht zugelassenes Feuerwerk, falsche Handhabung oder den Einfluss von Alkohol entstehen. Besonders häufig betroffen sind Hände, Gesicht und Augen. Verletzte Finger, tiefe Verbrennungen der Haut oder schwere Augenverletzungen sind keine Seltenheit. Auch das Gehör kann durch Explosionen dauerhaft geschädigt werden. Was in Sekunden passiert, kann Monate oder sogar ein Leben lang nachwirken.</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Für die Betroffenen bedeutet das häufig einen langen und belastenden Weg: mehrere Operationen, lange Krankenhausaufenthalte, Rehabilitationsmaßnahmen und spürbare Einschränkungen im Alltag. Nicht selten können Hobbys oder der eigene Beruf nicht mehr wie gewohnt ausgeübt werden. Auch für Familien ist eine solche Verletzung eine enorme Belastung – körperlich, seelisch und emotional. Aus einem fröhlichen Jahreswechsel wird plötzlich ein einschneidendes Erlebnis.</span></p><h2 style="margin-left:0cm;"><span><strong>Umsicht schützt – Verantwortung beginnt bei jedem Einzelnen</strong></span></h2><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Wer in der Silvesternacht Feuerwerkskörper zündet, sollte deshalb bewusst und umsichtig handeln. Verwenden Sie ausschließlich zugelassenes Feuerwerk und nehmen Sie sich die Zeit, die Hinweise zur sicheren Nutzung sorgfältig zu lesen. Halten Sie ausreichend Abstand, zünden Sie Feuerwerkskörper niemals in der Hand und achten Sie darauf, dass andere Personen nicht gefährdet werden. Kinder und Jugendliche sollten konsequent geschützt werden – Feuerwerk ist kein Spielzeug.&nbsp;</span></p><p style="margin-left:0cm;text-align:start;"><span>Besonders riskant ist die Kombination aus Alkohol und Böllern: Schon kleine Unachtsamkeiten oder Fehleinschätzungen können schwere Folgen haben. Auch Blindgänger stellen eine große Gefahr dar und sollten keinesfalls erneut gezündet, sondern mit ausreichend Abstand liegen gelassen werden.</span></p><p><span style="text-align:start;">Die Sana Kliniken wünschen allen Menschen in Südbrandenburg einen friedlichen, sicheren und gesunden Start ins neue Jahr. „Wir sind da, wenn Hilfe gebraucht wird“, so der Appell aus den Kliniken. „Am schönsten ist es jedoch, wenn die Silvesternacht ohne Verletzungen endet und das neue Jahr mit guten Erinnerungen – nicht mit Schmerzen – beginnt.“</span></p><p>&nbsp;</p>]]></description><category><![CDATA[PM,Niederlausitz,newsroom,dahmespreewald,Dahme-Spreewald,silvester,Notfall,Notfallambulanz,Notfallmedizin,notfallversorgung,Notaufnahme,Zentrale Notaufnahme]]></category>
            <pubDate>Tue, 30 Dec 2025 08:14:00 +0100</pubDate>
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                        <title>Auf die Herausforderungen in der Notfallmedizin vorbereiten</title>
                        <link>https://www.sana.de/newsroom/auf-die-herausforderungen-in-der-notfallmedizin-vorbereiten/</link>
                        <guid>https://www.sana.de/newsroom/auf-die-herausforderungen-in-der-notfallmedizin-vorbereiten/</guid><pp:caseid>728615</pp:caseid><pp:subtitle>Klinik für Akut- und Notfallmedizin richtete einen Rettungs- und Notfalltag aus</pp:subtitle><pp:summary><![CDATA[<p><span>Die Herausforderungen in der Notfall- und Katastrophenmedizin nehmen zu – gesellschaftlich, politisch und medizinisch. Aus diesem Grund wurde erstmalig ein Tag im Zeichen der Rettungs- und Notfallmedizin am Krankenhaus Rummelsberg abgehalten. Das Ziel: den Austausch und die Vernetzung aller Akteure in der Notfallversorgung zu verbessern.</span></p>]]></pp:summary><description><![CDATA[<p><span>Dass die Notfallmedizin sowohl regional als auch überregional im Wandel ist, da waren sich alle Teilnehmer einig. Während bundesweit der Rettungsdienst mit mehr Einsätzen konfrontiert wird, sind die Notaufnahmen oftmals überfüllt. „Dies passiert oft durch Fehlinanspruchnahme“, sagt Dr. Carsten Kopschina, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin am Krankenhaus Rummelsberg und Initiator des Rescue & Emergency Days, kurz RED. „Überregional gewinnt die Digitalisierung und Telemedizin an Bedeutung. Der Personalmangel und Klinikschließungen verschärfen die Lage – vor allem im ländlichen Raum“, betont Kopschina. Auch vor Ort in Mittelfranken stellt der Mediziner Veränderungen fest: „Die Reform der Klinikstrukturen führt zu zentraleren, aber auch weniger Notaufnahmen, was für den einzelnen Bürger längere Wege bedeuten kann. Es ist wichtig durch Ersthelfer-Apps oder Initiativen wie </span><i><span>Nürnberger Land schockt!</span></i><span> die Bevölkerung einzubinden, um bei Reanimation und Defibrillation entscheidende Minuten zu gewinnen“, so Kopschina. In der Klinik in Rummelsberg habe man die Weichen frühzeitig gestellt und dementsprechend entgegengewirkt: „Wir bauen Schritt für Schritt die Notfallversorgung an der Klinik aus, so dass aus der Notaufnahme eine eigenständige Abteilung mit wachsenden Patientenzahlen geworden ist. Wir können nicht erst aktiv werden, wenn andere Notaufnahmen oder Kliniken endgültig schließen.“</span></p><h2><span><strong>Steuerung der Notfallpatienten wird zentrales Thema</strong></span></h2><p><span>Die Zukunft des Rettungsdienstes beleuchtete Christian Frieß, seines Zeichens Sprecher der Sektion Bildung der Deutschen Gesellschaft für Rettungswissenschaften. Neben der Digitalisierung und Versorgung im ländlichen Raum sei das zentrale Thema die Steuerung der Notfallpatienten. „Durch den Wegfall der hausärztlichen Versorgung im ländlichen Raum sind sogenannte Low-Code- oder Low-Level-Einsätze die zentrale Herausforderung. Der Rettungsdienst muss dafür speziell aus- und fortgebildet werden“, so Frieß. Niederschwellige Einsätze werden in Fachkreisen als „Low-Code“ oder „Low-Level“ bezeichnet. Was dahinter steckt? Der Rettungsdienst rückt zu häufig aus, obwohl er eigentlich nicht erforderlich ist oder das Ereignis nicht seinen primären Aufgaben entspricht. Der Grund dafür: Außer dem Rettungsdienst und den Notaufnahmen der Kliniken gibt es keine durchgängig funktionierende und von der Bevölkerung akzeptierte Anlaufstelle für Hilfesuchende, die an sieben Tagen und 24 Stunden erreichbar ist. Zum einen brauche es eine Patientensteuerung in der Leitstelle anstelle der bloßen Entsendung des Rettungswagens bei Low-Level-Ereignissen und auf der anderen Seite muss der Rettungsdienst künftig auch fallabschließend behandeln können.</span></p><h2><span><strong>Auf Katastrophen vorbereitet sein</strong></span></h2><p><span>Für die vielfältig möglichen Katastrophenfälle rüstet man sich vor Ort in Rummelsberg. Grundsätzlich seien alle Formen von Katastrophenfällen denkbar, so Kopschina, der klarstellt: „Auch wenn wir nicht wollen, dass der Katastrophenfall eintritt, bereiten wir uns aktiv darauf vor, halten Pläne auf dem aktuellsten Stand und führen Übungen mit beteiligten Partnern des Katastrophenschutzes durch.“ Zunehmend sind bundesweit Übergriffe auf Mitarbeitende in Notaufnahmen zu verzeichnen. Im Rahmen des RED ging es auch in einem Workshop darum, bei Angriffen, insbesondere mit einem Messer, deeskalierend einzugreifen. Dazu wurde sowohl im Rettungswagen als auch in nachgestellten Situationen trainiert. „Ziel ist es, die Mitarbeitenden durch Deeskalationstrainings auf solche Situationen vorzubereiten“, so Joachim Zach, Einsatztrainer von Offensive Fighting Dynamics System. Der praktische Teil in Form von Workshops kam bei den rund 100 Teilnehmern gut an. „Tod und Trauer“, „POCUS-Sonografie“ und „Taktische Medizin“ ergänzten das Angebot vor Ort.</span></p><h2><span><strong>Initiativen wie </strong></span><i><span><strong>Nürnberger Land schockt!</strong></span></i><span><strong> ermöglichen professionelle Erste Hilfe</strong></span></h2><p><span>Das Projekt „Nürnberger Land schockt“ wurde ebenfalls thematisiert und gelobt, auch wenn sich noch viel mehr Ersthelfer in das Projekt einbringen können. „Unser Ziel muss es sein, Patienten mit Herz-Kreislauf-Stillstand in kurzer Zeit eine professionelle Erste Hilfe zu ermöglichen“, so Kopschina. Mit seiner Klinik möchte er noch stärker in die Versorgung von Notfallpatienten im Nürnberger Land integriert werden – und in die Köpfe der Landkreis-Bürger. Dem pflichtet auch Klinik-Geschäftsführer Frank Stauch bei: „Auch wenn wir an unseren historisch gewachsenen Kern-Schwerpunkten Orthopädie, Unfallchirurgie und Neurologie nichts ändern, wandelt sich das Krankenhaus Rummelsberg. Durch die Leistungserweiterungen und das Wachstum von Akutabteilungen sind wir ein wichtiger Versorger von Notfallpatienten. Das klassische Beispiel: Nicht nur beim Oberschenkelhalsbruch, sondern auch bei undefinierten Unterbauchschmerzen sind wir eine zentrale Anlaufstelle. Das darf bei der Landkreis-Bevölkerung noch bekannter werden. Wir werden auch künftig die Zusammenarbeit mit den Hilfsorganisationen suchen und fördern.“ Aus diesem Grund soll es auch 2026 einen Rescue- und Emergency-Day geben.&nbsp;</span></p><p>&nbsp;</p><img src="https://content.presspage.com/uploads/2914/dc7e9e6d-426e-49f3-a532-10e13039e4e0/1920_251117_rescue_und_emergency-day.jpg?10000"><p style="text-align:justify;"><i><span>In Workshops wurde am Nachmittag praktisch gearbeitet. Hier mit Joachim Zach (Bildmitte, grünes Shirt), wo das richtige Verhalten bei körperlichen Angriffen geübt wurde.</span></i></p><p><a href="https://content.presspage.com/uploads/2914/dc7e9e6d-426e-49f3-a532-10e13039e4e0/251117_rescue_und_emergency-day.jpg?10000" target="_blank"><i><span>Download und Copyright</span></i></a></p><p><strong>Über das Krankenhaus Rummelsberg</strong></p><p><span>Das Krankenhaus Rummelsberg, in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG, verfügt über 350 Betten und ist südöstlich von Nürnberg gelegen. Das Lehrkrankenhaus der Universität Erlangen-Nürnberg ist in den Fachbereichen Orthopädie und Unfallchirurgie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Geriatrische Rehabilitation weit über die Grenzen der Metropolregion Nürnberg-Fürth-Erlangen hinaus bekannt und spezialisiert. Medizinische und pflegerische Fachkompetenz prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg. Rund 13.500 stationäre und 23.000 ambulante Patienten werden hier jährlich versorgt. Zwischen 2023 und 2027 wird das bisherige Wichernhaus durch ein hochmodernes Klinikgebäude ersetzt. Die Baumaßnahme in Höhe von 140 Millionen Euro wird teilweise durch den Freistaat Bayern gefördert. Mehr Informationen unter </span><a href="http://www.krankenhaus-rummelsberg.de"><span>www.krankenhaus-rummelsberg.de</span></a><span>.</span></p><p><a href="https://www.sana.de/newsroom/ueber-die-sana-kliniken-ag/" target="_blank"><strong>Über die Sana Kliniken AG</strong></a></p>]]></description><category><![CDATA[PM,Rummelsberg,newsroom,Notfallmedizin,Rettungsdienst,Rescue- und Emergency-Day,Katastrophenmedizin,notfallversorgung,Notaufnahme,Dr. Carsten Kopschina,Zentrale Notaufnahme,Nürnberger Land schockt]]></category>
            <pubDate>Mon, 17 Nov 2025 14:20:00 +0100</pubDate>
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