Was bedeutet das für Besucher?

Das von den Behörden ausgesprochene Besuchsverbot bleibt in Kraft. 
Die vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration getroffene Entscheidung für Krankenhäuser ein Besuchsverbot auszusprechen gilt voraussichtlich bis Freitag, 5. Juni 2020.

Ziel ist es, insbesondere vulnerable Gruppen sowie medizinisches und pflegerisches Personal in diesen Einrichtungen vor einer möglichen COVID-19-Infektion zu schützen.

Vom Besuchsverbot ausgenommen sind:

  • Seelsorgerinnen und Seelsorger,
  • Eltern, wenn es sich um ein minderjähriges Kind handelt,
  • Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte sowie Notarinnen und Notare,
  • sonstige Personen, denen aus beruflichen oder therapeutischen Gründen oder aufgrund oder hoheitlicher Aufgaben Zugang zu gewähren ist, oder
  • Besuche im Rahmen einer Behandlung einer Palliativversorgung.

Darüber hinaus kann die Einrichtungsleitung im Einzelfall für engste Familienangehörige Ausnahmen zulassen, wenn es nach Einschätzung der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes oder aus ethisch-sozialen Gründen dringend geboten ist, insbesondere bei Geburten oder Personen im Sterbeprozess.

Diese Besuchszeit ist auf das absolut erforderliche Mindestmaß zu beschränken. Auch für Ausnahmen gilt: Generelle Maskenpflicht, Abstandsgebot und Händedesinfektion.

Informationen für Schwangere
Wegen des geltenden Besuchsverbotes ist für den Kreißsaal und auf den Stationen des Eltern-Kind-Zentrums folgende Regelung festgelegt: der Besuch des Vaters oder einer anderen Person ist erlaubt. Sollte beim Besucher eine Atemwegserkrankung vorliegen oder er sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, melden Sie sich bitte vorher telefonisch an und stimmen das weitere Vorgehen mit uns ab (Tel.: 069 8405-4299).

Versorgung der Angehörigen mit:

  • Wäsche, Bücher, Hygieneartikel
    Angehörige können Dinge des täglichen Lebens – außer Lebensmittel – zwischen 11 und 16 Uhr gerne vorbeibringen, sie sollen jedoch auf ein Minimum reduziert sein. Der Transportdienst nimmt die Sachen in Empfang und bringt die Sachen direkt zum Patienten auf Station.
  • Bargeld
    Es darf maximal 50 Euro pro Patient (z.B. für eine Medienkarte etc.) möglichst in kleinen Scheinen oder auch Münzgeld in einem verschlossenen Umschlag am Empfang gegen Quittung abgegeben werden. Der Umschlag wird vom Transportdienst direkt zum Patienten auf Station gebracht.

Wir bitten um Ihr Verständnis!
Bitte unterstützen Sie uns, damit wir unseren Patienten helfen können!