Spezialambulanz COVID-19

Am Lungenzentrum Rhein-Main besteht eine Spezialambulanz zur Betreuung geheilter COVID-Patienten, die an Folgeerkrankungen leiden.

Inzwischen ist bekannt, dass ein Teil der Patienten, die von einer COVID-19-Erkrankung geheilt werden konnten, im weiteren Verlauf eine Lungenfibrose entwickeln. Hierbei handelt es sich um eine Versteifung der Lunge durch Vernarbung des Lungengewebes. Die Patienten haben, je nach Ausprägung der Fibrose, mit zunehmender Luftnot zu kämpfen. Da Lungenfibrosen nicht heilbar sind, ist es für den weiteren Krankheitsverlauf entscheidend, diese Erkrankung so früh wie möglich zu diagnostizieren, um das Fortschreiten der Fibrose mit einer ambulanten medikamentösen Therapie frühzeitig aufzuhalten.

Ziel der Spezialambulanz ist es demnach, nach der Entlassung von COVID-19-Patienten aus dem Krankenhaus dafür zu sorgen, dass ihre Lunge auch nach dem unmittelbaren Heilungserfolg keinen bleibenden Schaden nimmt und ihre Leistungsfähigkeit dauerhaft bestehen bleibt. Über einen Zeitraum von mindestens einem Jahr erhalten die betroffenen Patienten spezielle Termine zur Kontrolle ihrer Lunge. Sollten stationäre Aufenthalte notwendig sein, behandelt sie das Expertenteam der Lungenheilkunde des Sana Klinikums Offenbach sowohl ambulant als auch stationär.

Terminvereinbarung

MVZ Pneumologie

Tel.: 069 8405-4132