Erweiterte Laboruntersuchung

Zeit für ...Details

Manchmal ergeben sich bei einem Check-Up Befunde, die wir uns mit weiteren Untersuchungen in diesem Modul noch genauer ansehen. Unter den weiteren Laborwerten, die Ihr Sana Praevention Arzt für Sie auswerten kann, sind beispielsweise:

  • Herzspezifische Werte
  • Hormonlabor für Frauen
  • Hormonlabor für Männer
  • Infektiologische Laborwerte
  • weitere Laborwerte, je nach Befund

Einfach erklärtDie wichtigsten Laborwerte

Adiponektin

Das „Schlankhormon“. Es wird in den Fettzellen gebildet und regelt das Hungergefühl. Korreliert mit dem Risiko bzw. Ausmaß einer Gefäßverkalkung.

Bilirubin

Der gelbe Blutfarbstoff liefert Informationen über Leber und Gallenblase.

BSG

Bezeichnet die Blutkörperchensenkungsgeschwindigkeit und ist ein Entzündungswert.

Cholesterin

Blutfett, das zum größten Teil vom Körper selbst hergestellt wird. Es ist Grundbaustein für Hormone und Zellwände – also eigentlich wichtig und gut!

HDL-Cholesterin

„Gutes Cholesterin“. Der Wert sollte möglichst über 50 mg/dl liegen.

LDL-Cholesterin

„Schlechtes Cholesterin“, das häufig erhöht ist bei bauchbetontem Übergewicht, Diabetes etc.. Der Wert sollte möglichst unter 140 mg/dl gemessen werden, bei Herzkranken unter 80 mg/dl.

CRP

Entzündungswert, der z. B. erhöht ist bei bakteriellen Infekten, Gefäßentzündungen, Rheuma etc..

Eiweißelektrophorese

Verteilung der Eiweiße, u. a. verändert im Rahmen von Lebererkrankungen, bestimmten Knochenmarkserkrankungen und Eiweißmangel.

Erythrozyten

Rote Blutkörperchen, die über den Eisenanteil den Sauerstoff in alle Organe und Zellen transportieren.

Ferritin

Depot-Eisen als Proteinkomplex, v. a. in Leber, Milz und Knochenmark.

Glukose

Der Blutzuckerwert.

GFR

Die Glomeruläre Filtrationsrate ist der empfindlichste Wert für die Nierenfunktion.

GOT, GPT, y-GT, AP

Die Leberenzyme zeigen erhöhte Werte bei Entzündungen der Leber, symptomatischen Gallensteinen etc..

Hämatokrit

Das Verhältnis von festen (Blutzellen, 99% rote Blutkörperchen) zu flüssigen Bestandteilen des Blutes.

Hämoglobin

Der rote Blutfarbstoff.

Harnsäure

Bei Übergewicht und erhöhtem Konsum von fettem Fleisch und Alkohol sind hier häufig erhöhte Werte zu beobachten. Kann Gicht auslösen; auch angeboren sind zu hohe Werte möglich.

Harnstoff

Dieser Wert liefert Aussage über die Nierenfunktion.

HbA1c

Dieser Wert ermöglicht eine Aussage über die Blutzuckerwerte der vergangenen 12 Wochen. Er ist Kontrollwert der Diabetiker in der Therapie und geeignet zur Risikoabschätzung bzgl. Diabetes.

Kreatinin

Der Nierenfunktionswert.

Leukozyten

Die weißen Blutkörperchen, die im Körper u. a. „für die Abwehr“ zuständig sind.

MCH, MCHC, MCV

Betrifft die roten Blutkörperchen bzgl. Größe, Hämoglobinkonzentration etc.

Na, K, Ca, Mg

Die Mineralstoffe im Blut, werden u.a. über die Niere bilanziert.

PSA

Beim Tumormarker der Prostata sind erhöhte Werte kritisch zu bewerten (siehe Zeit für Männergesundheit).

Quick, PTT

Die Blutgerinnungswerte können verändert sein bei Lebererkrankungen und Ernährungsstörungen oder medikamentös bedingt.

Thrombozyten

Die Blutplättchen sind wichtig für die Blutgerinnung.

Triglyceride

Der Blutfettwert liegt erhöht vor bei Ernährungsfehlern, hohem Alkoholkonsum oder angeborenen Fettstoffwechselstörungen.

TSH, T3,T4

Schilddrüsenwerte, die klar anzeigen, ob eine normale Funktion des Organs vorliegt, oder zu viel/ zu wenig Schilddrüsenhormon produziert wird.

TRAK, MAK, TAK

Autoantikörper, die die Schilddrüse betreffen, z.B. bei Autoimmunerkrankungen wie „Hashimoto-Thyreoditis“ oder Morbus Basedow.

Prädiabetes-Labor

Prädiabetes-Paket zur Abschätzung des Diabetesrisikos und damit besonders interessant für Übergewichtige: Insulin, oraler Glucosetoleranztest mit 2 Blutzuckerbestimmungen, Nüchtern-Blutzucker, Bestimmung des HOMA-Index, Adiponectin (s.o.), Mikroalbumin im Urin.

Anti-Müller-Hormon

Die Höhe des Hormonspiegels erlaubt Rückschlüsse auf die sog. ovarielle Reserve, d. h. das Hormon liefert eine Information darüber, wie viele Eizellen eine Frau noch zur Verfügung hat. Interessant bei Kinderwunsch.

Testosteron

Sexualhormon, das bei Männern und Frauen in unterschiedlicher Höhe vorliegt. Ein Mangel kann zu Antriebsschwäche, Übergewicht und Störungen der Libido und Potenz führen.

DHEAS

Die Vorstufe für männliche und weibliche Hormone.

LH

Luteinisierendes Hormon, das in der Hirnanhangdrüse produziert wird. Es regelt bei Frauen den Eisprung und bei Männern die Spermienreifung.

FSH

Follikelstimulierendes Hormon mit Wirkung wie LH.

Estradiol (E2)

Das Sexualhormon wird auch Östradiol genannt und v.a. in den Eierstöcken produziert, bei Männern in den Hoden. Es ist wichtig für die Geschlechtsreife, Menstruationszyklus, Schwangerschaft etc.