Aktuelle Meldungen

News aus unseren Einrichtungen

Presseinformationen

Finden Sie Informationen aus dem Sana-Verbund in unserem Archiv.
24.04.2018, Ismaning

Geschäftszahlen für 2017 vorgelegt

Sana will den Wandel aktiv mitgestalten

  • Konzernumsatz steigt auf 2.569,9 Millionen Euro.
  • EAT erhöht sich auf 95,3 Millionen Euro.
  • EBIT liegt bei 140,3 Millionen Euro.

Die Sana Kliniken AG hat ihren Wachstumskurs im Jahr 2017 fortgesetzt. Der Umsatz des drittgrößten privaten Klinikbetreibers in Deutschland verbesserte sich auf 2.569,9 Millionen Euro, damit konnte Sana eine Steigerung um 6,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (2016: 2.404,2 Millionen Euro) verzeichnen. Das Ergebnis (EAT) stieg auf 95,3 Millionen Euro, das entspricht einem Plus von 5,8 Prozent (2016: 90,1 Millionen Euro).

Der Vorsitzende des Vorstandes, Thomas Lemke, zeigte sich mit diesem Ergebnis, gerade mit Blick auf die 2017 erfolgten Akquisitionen und die damit verbundenen Herausforderungen, sehr zufrieden. „Sana hat das medizinische Portfolio durch gezielte Zukäufe weiter gestärkt. Wir haben wichtige Schritte bei der horizontalen Erweiterung unseres Geschäftsmodells gemacht und uns auf den aus unserer Sicht relevanten Zukunftsfeldern, wie etwa der Digitalisierung maßgeblich weiterentwickelt.“

Auch das operative Ergebnis (EBITDA) stieg 2017 trotz hoher Sanierungsbelastungen an, um 1,9 Prozent auf 225,9 Millionen Euro (2016: 221,6 Millionen Euro). Das EBIT verbesserte sich um 2,8 Prozent auf 140,3 Millionen Euro (2016: 136,5 Millionen Euro) und der Return on Capital Employed (RoCE) auf 12,1 Prozent gegenüber 11,1 Prozent im Vorjahr.

Sanierungs- und Integrationsfortschritte

Belastet wurde das EBIT im vergangenen Jahr durch die hohen Sanierungskosten in Folge der Akquisitionen. „Die Defizite der Einrichtungen, die Sana im vergangenen Jahr übernommen hat, haben zu einer deutlich negativen Beeinflussung des Konzernergebnisses vor Steuern und Zinsen geführt. Dass wir das Jahr dennoch mit einem so positiven Ergebnis abschließen können, liegt neben einem überdurchschnittlichen organischem Wachstum im Kernbereich von 4 Prozent sowie weiterer positive Sanierungseffekte der Kliniken, die vor zwei Jahren übernommen worden sind“, sagte Irmgard Wübbeling, die seit April 2017 als CFO im Vorstand der Sana Kliniken AG für die Finanzen verantwortlich zeichnet.

Leistungsportfolio weiter ausgebaut

Zum Stichtag 31. Dezember 2017 gehörten 53 Krankenhäuser zur Sana Kliniken AG. Neu hinzugekommen sind im vergangenen Jahr das Dreifaltigkeits-Krankenhaus in Köln, die Schreiber-Klinik in München-Bogenhausen, die Fachklinik für geriatrische Rehabilitation in Zwenkau und das DRK-Krankenhaus in Middelburg. „Diese Käufe folgten dabei der klaren Zielsetzung, in den vorhandenen lokalen Märkten das Leistungsangebot gezielt nachhaltig zu erweitern“, sagte Thomas Lemke.

Zudem hat Sana im vergangenen Jahr den Essener Großhändler ROESER übernommen und so das bestehenden Leistungsportfolio beim Einkauf weiter ausgebaut.

Umdenken bei lokalen Partnern zu spüren

Thomas Lemke betonte, dass der Markt für Neuakquisitionen nach wie vor kaum in Bewegung sei – und dies obwohl sich die regulatorischen Herausforderungen durchaus bemerkbar machten. Dies gelte beispielsweise im Hinblick auf noch höhere Qualitätsanforderungen, den spürbaren Personalmangel vor allem in der Pflege und das sich verändernde medizinische Portfolio angesichts einer älter werdenden Bevölkerung. „Diese Perspektiven werden über kurz oder lang zu den vom Gesetzgeber forcierten Veränderungen in der Krankenhauslandschaft beitragen. An der ein oder anderen Stelle ist bereits ein Umdenken bei den lokalen Trägern zu spüren.“ Schließlich werde nicht nur der finanzielle Druck noch stärker wachsen, sondern der Wettbewerb um die knappen Ressourcen, die für den Betrieb von Kliniken gefordert werden, schränke den Handlungsspielraum viele Häuser bzw. Träger deutlich ein.

Bedingungen für Wachstum verbessern

„Sana ist auf diese Entwicklung vorbereitet und will sie aktiv mitgestalten“, sagte Thomas Lemke mit Blick auf das laufende Jahr und die mittelfristigen Perspektiven der Branche. Gerade die horizontale Erweiterung des Geschäftsmodells und die noch stärkere Vernetzung der Häuser untereinander werde die Zukunftsfähigkeit der Sana Kliniken stärken. So verbessere die Kooperation der Häuser beispielsweise bei der Pathologie nicht nur die medizinische Versorgung der Patienten. „Aus solchen Netzwerken ergeben sich finanzielle Spielräume, die in einem ersten Schritt zu wirtschaftlichen Synergien innerhalb des Verbundes führen, in einem weiteren Schritt aber eben auch eine Öffnung des Modells für andere Kliniken ermöglichen und damit aus der Vernetzung auch eine Dienstleistung machen“.

Ein organisches Wachstum stehe immer im Fokus, dieses komme aber nicht von alleine und man dürfe sich nicht darauf verlassen, dass andere die Bedingungen dafür verbessern. „Sana denkt hier vor und will sich autarke Wachstumsräume schaffen, um von den Entscheidungen Dritter unabhängiger zu werden“, sagte Thomas Lemke. „Wir sehen, dass der Gesundheitsmarkt für diese neuen Impulse offen ist und sind daher der festen Überzeugung, dass wir aus dem sich beschleunigten Konsolidierungsprozess in der Gesundheitsbranche gestärkt hervorgehen werden.“

Kontakt

Patrick Engelke | Leiter Stabsstelle Unternehmenskommunikation

T. (089) 678 204 340

E-Mail: patrick.engelke@sana.de | www.sana.de