Radevormwald

Sana Mitarbeiterinnen absolvieren Weiterbildung im Rahmen des wissenschaftlichen Modellprojekts „Familiale Pflege“ Vom Krankenhaus in die Häusliche Versorgung

Die Begleitung und Versorgung pflegebedürftiger Menschen wird in Deutschland zu etwa 75 Prozent von Ehepartnerinnen und Ehepartnern oder erwachsenen Kindern und Schwiegerkindern übernommen. In der Regel beginnt die häusliche Versorgung nach einem Krankenhausaufenthalt, wobei der Übergang vom Krankenhaus in die häusliche Umgebung aufgrund einer möglichen Pflegebedürftigkeit von vielen Angehörigen als tiefschneidendes Ereignis empfunden wird. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand: Wegen der verkürzten Verweildauer im Krankenhaus müssen sie binnen kürzester Zeit Entscheidungen hinsichtlich der Form und Organisation der häuslichen Pflege treffen; dann – nach der Krankenhausentlassung ihres Lieben – müssen sie die neue, ungewohnte Situation häufig alleine meistern, die Pflege in den häuslichen Alltag integrieren und auch Pflegetechniken erlernen, um den geliebten Partner oder nahestehende Verwandte auch pflegerisch versorgen zu können.

Beratungsangebote und Pflegetrainings

Um diesen Übergang künftig besser begleiten und die Betroffenen verstärkt auf die Herausforderungen, die die häusliche Versorgung an sie stellt, vorbereiten zu können, wird das Sana Krankenhaus Radevormwald künftig den pflegenden Angehörigen entsprechende Beratungsangebote und Pflegetrainings anbieten. „Als Krankenhaus mit einer Vielzahl an älteren Patienten wissen wir natürlich um die Schwierigkeiten und Probleme, die bei der häuslichen Pflege auftreten können. Da uns das Wohlergehen unserer Patienten auch nach deren Entlassung nicht kaltlässt, helfen wir gerne mit unserem Know-how“, erklärt Daniela Sappok, die Pflegedienstleiterin im Sana Krankenhaus. Sie weist darauf hin, dass die Trainings sowohl im Krankenhaus als auch in der häuslichen Umgebung bis sechs Wochen nach dem Krankenhausaufenthalt ablaufen können. Die Kosten hierfür würden von der Krankenkasse komplett getragen, betont sie. Und sie fügt hinzu, dass eigens für die Maßnahme derzeit zwei Mitarbeiterinnen des Hauses im Rahmen eines wissenschaftlichen  Modellprojekts der AOK Rheinland/Hamburg, der AOK Nord-West und der Universität Bielefeld eine Weiterbildung absolvieren.

Bei den Kolleginnen, die von Sana für die Dauer der Weiterbildung freigestellt werden, handelt es sich um Schwester Andrea Fürst, Fach- und Gesundheitskrankenpflegerin für Anästhesie- und Intensivpflege, Einsatzort: Anästhesie, und Schwester Anke Klingen, Gesundheits- und Krankenpflegerin, Einsatzort: Station 2 Geriatrie. „Die Weiterbildung ist sehr spannend und macht sehr viel Spaß. Wir freuen uns auf das neue Projekt und sehen dies als Herausforderung, einen Beitrag für das Wohlbefinden der Menschen in Radevormwald zu leisten“, sagen die beiden Gesundheits- und Krankenpflegerinnen. Ihr neues Aufgabengebiet im Rahmen der Familialen Pflege werden sie zusätzlich zu ihrer eigentlichen Pflegetätigkeit im Sana Krankenhaus Radevormwald wahrnehmen.

Den ersten Pflegekurs für Angehörige und Interessierte bieten Andrea Fürst und Anke Klingen im Januar 2013 an. Der Kurs umfasst neun Zeitstunden und findet jeweils am Mittwoch, 16., 23. und 30. Januar 2013 in der Zeit von 17 bis 20 Uhr im Schulungsraum der Station 1 im Sana Krankenhaus Radevormwald statt. Die Anmeldung kann per Mail (familialepflege@sana-radevormwald.de) oder telefonisch unter 0 21 95 / 600-196 erfolgen.


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