Elmshorn/Pinneberg

Gesundheitsthemen zum Anfassen: sehr gute Resonanz für die Premiere einer ungewöhnlichen Fortbildungsveranstaltung für Studierende “Medical Stars Academy” bei den Regio Kliniken

Seminar Gefäßchirurgie I – Einnähen von Patchplastiken am Gefäßmodell

Seminar Gefäßchirurgie II – Nahtkurs am Schweinefußmodell

Seminar Urologie II – Ultraschallkurs der ableitenden Harnwege (Niere, Blase) alle Fotos: Christina Clasen

24 Seminare in 13 Fachbereichen an drei Tagen – Medizinstudierende unterschiedlicher Semester hatten bei dem neuen Fortbildungsevent der Regio Kliniken “Medical Stars Academy” eine einmalige Gelegenheit: Medizin-Expertinnen und -Experten teilten ihr Fachwissen in Theorie und Praxis gerne mit den jungen Nachwuchs-Medizinerinnen und -Medizinern.

Die Teilnehmenden gewannen Einblicke in häufige Krankheitsbilder anhand von Realfällen und erlernten die Schritte von der Befundung über die Diagnostik bis zur Therapieplanung. Sie trainierten ihre Fähigkeiten in Hands-On-Seminaren, z.B. im Rahmen eines Nahtkurses, bei Reanimationssimulationen oder im Grundkurs Echokardiographie.

Bei der Medical Stars Academy kamen 14 erfahrene Medizinreferentinnen und Referenten sowie 16 Medizinstudierende zusammen. Geübt wurde live in Räumen der Regio Kliniken Elmshorn und Pinneberg.

In lockerer Atmosphäre kam die Möglichkeit, ihr bestehendes Fachwissen auf kompakte Weise zu erweitern und gleichzeitig praktisch zu erproben, bei den Studierenden verschiedener Hochschulen sehr gut an. Sie kamen überwiegend aus Hamburg, aber auch aus Göttingen, Witten, Regensburg sowie Sofia, Riga und Bratislava. Bei Letzteren handelte es sich um Studentinnen und Studenten, die im Landkreis Pinneberg groß geworden und zum Studium ins Ausland gegangen waren. Ihre Semesterferien nutzten sie nun, um an der Medical Stars Academy teilzunehmen.

Besonders gut gefielen der Schockraum mit Simulation eines Herzinfarkts, das Legen einer Thorax-Drainage, die Knotenkunde und der Nahtkurs, der an einem Schweinefuß durchgeführt wurde.

Studentin Nienke Nagtegaal nennt noch ein Highlight: “Am besten fand ich das bedside-teaching in der Neurologie, wo wir reale Patienten besuchen konnten."

Jonas Scholz, PJ-ler der Neurologie in Pinneberg gefielen die Sonographie-Kurse: “…weil man dort nochmal viele Sachen üben konnte, die in der Uni vielleicht doch zu kurz gekommen sind."

Lina Dümmer, Studierende des 3. Semesters, resümiert: "Das ist genau die praktische Erfahrung, die man so im Studium – gerade am Anfang – wenig bekommt. Es ist super zu sehen, was die Medizin eigentlich ist und was die Medizin ausmacht, wenn man dann später praktiziert. Und das Angebot war schön breit gefächert: Man hat in verschiedenste Fächer einen guten Einblick erhalten.”

Saskia Elkhalii-Wilhelm, PJ-lerin der Inneren Medizin in Pinneberg: "Ich kann die Veranstaltung auch jedem empfehlen: Egal, wie weit man mit dem Medizinstudium ist. Man bekommt Einblicke in Fachbereiche, in die man bisher noch nie reingeschnuppert hat."