Medizinische SchwerpunkteKinderanästhesie

Unsere kleinen Patienten werden während und nach der Narkose von erfahrenen Anästhesisten und Pflegekräften versorgt und begleitet.

Das Anästhesieteam in Pinneberg legt viel Wert auf

  • ein ausführliches Aufklärungsgespräch in unserer Prämedikationssprechstunde
  • eine kindgerechte Narkoseeinleitung (Auf Wunsch im Beisein eines Elternteils).
  • ein überwachtes und schmerzfreies Aufwachen der Kinder im Aufwachraum (Auf Wunsch im Beisein eines Elternteils).

Wenn die Narkose beginnt, kann ein Elternteil mit in den Operationssaal kommen und beim Einschlafen dabei sein.

Wichtig für die Eltern ist, dass sie nicht auf all das achten, was die Ärzte und Schwestern tun, weil das Kind sonst alles mit ansehen möchte.

Da das Anlegen der Infusion grundsätzlich ohne Schmerzen passiert (Zauberpflaster), wird das Kind bei entsprechender Ablenkung (Kuscheltier erzählt z.B. eine Geschichte...) kaum etwas bemerken.

Schon während der Narkose werden Schmerzmittel gegeben, damit erst gar keine
Schmerzen nach der Operation auftreten.

Darf das Kuscheltier mit?

Das Kuscheltier darf bei der Einleitung der Narkose dabei sein und eine Geschichte "erzählen", um das Kind abzulenken.

Wenn die Operation vorbei ist, wird der kleine Patient in den Aufwachraum gebracht. Dort bleibt er solange, bis er ausreichend wach ist und sich wohl fühlt.

Mama oder Papa können auf jeden Fall dabei sein!

Bei Verlegung aus dem Aufwachraum auf die Station wird eine Tapferkeitsurkunde verliehen!

Wenn der kleine Patient auf der Station getrunken hat, sich weiterhin wohlfühlt, keine Schmerzen hat und vom behandelnden Arzt (z.B. HNO-Arzt) gesehen worden ist, steht einer Entlassung nichts mehr im Wege.

Wie lange vor der Narkose darf nicht gegessen oder getrunken werden?

Bei Kindern mit einem Alter ab 1 Jahr dürfen bis 2 Stunden vor der Narkose klare Flüssigkeiten getrunken werden. Vor dem Eingriff darf 6 Stunden lang nichts mehr gegessen werden.

Was ist ein Zauberpflaster?

Das sogenannte „Zauberpflaster“ ist ein Pflaster zur örtlichen Betäubung der Haut. Somit können schmerzfrei Infusionen angelegt werden. Die Pflaster werden von dem Narkosearzt, der das Aufklärungsgespräch führt, mitgegeben. Es wird je ein Plaster auf den Handrücken und in die Ellenbeuge des linken Armes geklebt. Das Pflaster soll 60 Minuten vor dem Eingriff aufgeklebt werden. Wenn der Beruhigungssaft getrunken wird (ca. 20 Minuten vor dem Eingriff) müssen die Pflaster wieder entfernt werden.

Was ist der Beruhigungssaft?

Durch den Beruhigungssaft haben die Kinder weniger Angst und können sich an die Abläufe um die Operation herum später nicht mehr erinnern. Nach der Einnahme des Saftes müssen die Kinder unter Beobachtung bleiben.

Was ist eine Maskeneinleitung?
Wenn keine Infusion für den Narkosebeginn angelegt werden kann oder das Kind den Beruhigungssaft nicht getrunken hat, kann mit einer Maske, die das Kind auch gerne selbst halten kann, die Narkose eingeleitet werden.

Wann muss die Operation bzw. Narkose verschoben werden (mein Kind ist
krank...)?

  • Hat Ihr Kind Fieber (mehr als 38,5°C)?
  • Fühlt sich Ihr Kind krank?
  • Läuft es gelb aus der Nase?

Dann sollte die Narkose und der Eingriff verschoben werden bis Ihr Kind keinen akuten Infekt mehr hat.

Wo muss ich anrufen, wenn ich Fragen habe oder wenn ich den Termin absagen muss?

Telefonnummer der Prämedikationsambulanz: 04101 217 288