Stuttgart

Ein Patient berichtet über seine Erfahrungen mit dem Zentrum für Interventionelle Lungen-emphysemtherapie am Krankenhaus vom Roten Kreuz Bad Cannstatt GmbH. Gewinnung neuer Lebensqualität

Stellen Sie sich vor von heute auf morgen können Sie ihre täglichen Aktivitäten im Alltag nicht mehr bewältigen. Was für gesunde Menschen selbstverständlich ist, wie zum Beispiel Treppensteigen oder Auto fahren bereitet Patienten mit der Diagnose COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) Probleme. Es ist für sie aufgrund Kurzatmigkeit bis hin zur Atemnot nur noch eingeschränkt oder sogar unmöglich Routinetätigkeiten zu bewältigen.

Bei der Volkskrankheit COPD führt eine chronische Entzündung der Lunge zur „Selbstverdauung“ des Lungengewebes. Der so entstehende Endzustand heißt „Lungenemphysem“. Der Lunge fehlt es an elastischer Gewebespannung, sodass kleine Atemwege beim Ausatmen kollabieren. Die betroffenen Patienten haben das Gefühl, an der eingeatmeten Luft zu ersticken. Rund 210 Millionen Menschen weltweit leiden an COPD. So auch Gert S. der im Dezember letzten Jahres erstmals als Patient im Krankenhaus vom Roten Kreuz behandelt wurde.

Schon im Dezember 2016 wurde bei Gert S. eine Seite des Lungenflügels mit Hilfe der minimalinvasiven Methode der Coil-Implantaten behandelt. Bei dieser nichtoperativen Behandlungsmethode, die in etwa 15 Minuten in Anspruch nimmt und in Narkose über die Atemwege bronchoskopisch erfolgt, werden 10-14 Nitinolspiralen in die Lunge eingebracht. Vergangene Woche nahm Gert S. erneut den langen Weg von Berlin auf sich um auch den zweiten Lungenflügel mit oben genannten Verfahren behandeln zu lassen. Im Interview berichtet er sehr offen über seine Erfahrungen mit der Behandlung.

Was hat sich für Sie in Ihrem Leben geändert seit der Diagnose COPD?

Gert S.: Ich hatte letztes Jahr plötzlich schweren Luftmangel. Das Treppensteigen, Spaziergänge im Freien und die täglichen Verrichtungen im Haushalt waren für mich nicht mehr zu bewältigen. Selbst bei der täglichen Hygiene wie zum Beispiel Duschen war ich von der Hilfe anderer abhängig. Aufgrund meiner Einschränkung war ich an das Haus gebunden, da mir schon nach 5 Schritten die Luft ausging.

Sie nehmen den weiten Weg von Berlin auf sich um in dieser Klinik behandelt zu werden. Wie sind Sie auf das Zentrum für Interventionelle Lungenemphysemtherapie am Krankenhaus vom Roten Kreuz aufmerksam geworden?

Gert S.: Aufgrund meiner Atemnot ging ich zum Lungenfacharzt ins Berliner Charitè, dieser diagnostizierte bei mir die chronisch obstruktive Lungenkrankheit COPD. Dort erfuhr ich auch von der minimalinvasiven Behandlungsmethode der Coil-Implantation. Über das Internet bin ich dann schließlich auf Krankenhaus vom Roten Kreuz in Stuttgart aufmerksam geworden.

Wie hat sich Ihr Leben nach der Behandlung verändert?

Gert S.: Direkt nach der ersten Behandlung im Dezember 2016 fühlte ich mich wie neu geboren. Ich kann wieder viel mehr Anteil am Leben nehmen, auf einmal geht alles wieder wie von selbst. Bereits im Dezember war es mir selbstständig möglich mit dem Zug nach Hause zu fahren. Da ich mehr als zufrieden mit der Behandlung bin, kann ich diesen Eingriff allen nur weiterempfehlen. Zurückgewonnen habe ich ein großes Stück an Lebensqualität, darüber bin ich wunschlos glücklich.

Mit den abschließenden Worten: „Ich möchte mich bei allen bedanken, besonders bei Herr Prof. Dr. Martin Hetzel und seiner Sekretärin Frau Dagmar Stickel“ beendete Gert S. das Interview.

 

 

Pressekontakt:

Krankenhaus vom Roten Kreuz Bad Cannstatt GmbH

Badstr. 35-37, 70372 Stuttgart

i.A. Nina Ziegler

Beauftragte für Marketing & PR

Tel.: +49 711 5533 1245

Nina.Ziegler@Sana.de

Pressekontakt