Sommerfeld

Es untersucht, wie die stationäre Akut- und ambulante Nachbehandlung stärker an den qualitativen Ergebnissen der Patient*innen ausgerichtet werden kann. Sana Kliniken Sommerfeld beteiligen sich an Kooperationsprojekt PROMoting Quality

Mit dem im April 2019 gestarteten Kooperationsprojekt PROMoting Quality soll untersucht werden, wie die stationäre Akut- und ambulante Nachbehandlung stärker an den qualitativen Ergebnissen für den Patienten ausgerichtet werden kann. Die Sana Kliniken Sommerfeld beteiligen sich deswegen an dem Kooperationsprojekt PROMoting Quality. Finanziert wird das vierjährige, mit 3,5 Millionen Euro geförderte Projekt vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschuss.

Unter Federführung der TU Berlin beteiligen sich neun Klinken mit einem Schwerpunkt in der Endoprothetik aus ganz Deutschland, die Krankenkassen BARMER und der BKK-Dachverband, das Digital Health Unternehmen Heartbeat Medical und das aQua Institut an dem Forschungsprojekt - darunter auch die Sana Kliniken Sommerfeld.

„Die teilnehmenden Kliniken zeigen ein großes Interesse daran, ihre Behandlungen noch mehr an den Bedürfnissen der Patienten auszurichten und stärker erfolgsorientiert zu arbeiten. Damit nehmen sie eine führende Rolle in der Diskussion um die Qualität deutscher Kliniken ein“, so Christoph Pross, Co-Leiter des Projektes am Fachgebiet Management im Gesundheitswesen.

Seit Oktober 2019 werden zwei Jahre lang rund 10 000 Patient*innen deutschlandweit an einem online-Verfahren zur Messung der Behandlungsqualität nach einem stationären Aufenthalt teilnehmen. Die Fragebögen folgen dabei standardisierten Messparametern. Ermittelt wird unter anderem der Grad der Schmerzen, die Beweglichkeit, der psychische Zustand, Vorerkrankungen, Betreuungsmöglichkeiten, klinische Ergebnisse und vieles mehr.

Mit Hilfe der Heartbeat-Lösung soll nicht nur die Betreuungslücke zwischen stationärer und ambulanter Behandlung geschlossen und so der Behandlungserfolg durch das rechtzeitige Einleiten von unterstützenden Maßnahmen gesteigert werden. Parallel erwarten die Wissenschaftler, dass sich diese digitale Betreuung auch positiv auf die Kosten auswirkt, da mögliche Nachbehandlungen rechtzeitig eingeleitet werden können.

„Ich heiße die Patienten am Aufnahmetag willkommen, erläutere den Inhalt sowie den Ablauf der Studie und begleite die Patienten während ihres Aufenthaltes. Aber auch wenn bei den Befragungen nach Entlassung Schwierigkeiten erkennbar sind, suche ich den Kontakt zu den jeweiligen Patienten. Dieses Projekt erachte ich als sehr sinnvoll und nützlich, da man nur aus dem Feedback der Betroffenen lernen kann. Die Schnittstelle zwischen dem stationären Aufenthalt mit OP und anschließender Nachbetreuung kann so besser betrachtet werden“, so Jessica Otto, Studienassistentin an den Sana Kliniken Sommerfeld.

André Puchta

Sana Kliniken Berlin-Brandenburg GmbH
Regionalleiter Unternehmenskommunikation
Pressesprecher

Tel.: +49 30 5518-2020
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