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Woche der Wiederbelebung

Hinsehen. Handeln. Leben retten.

Wenn ein Mensch plötzlich mit akutem Herzstillstand zusammenbricht, zählt Hinsehen, Handeln und Leben retten. Denn jeder kann in so einer Situation mit nur drei Schritten helfen. In der Woche der Wiederbelebung vom 21. bis 27. September 2026 zeigen die Sana Kliniken Südbrandenburg wie kinderleicht Leben retten ist, warum jedes Glied der Rettungskette entscheidend ist und wie das Versorgungsnetz für Herz-Patienten im Süden Brandenburgs funktioniert.

Diese 3 Schritte können Leben retten

Ein plötzlicher Herzstillstand kann überall passieren - zu Hause oder im Supermarkt, am Arbeitsplatz, beim Sport oder im Verein. Dann sind Familienmitglieder oder Kollegen, Passanten oder Freunde gefragt: Mit ihrem entschlossenen Handeln können sie zum Lebensretter werden. Entscheidend ist, dass einer beginnt. 

1. Prüfen: 

  • Reagiert die Person?
  • Atmet sie normal?
  • Schnappatmung ist keine normale Atmung.

2. Rufen:

  • 112 wählen
  • Telefon auf Lautsprecher stellen
  • Anweisungen der Leitstelle folgen

3. Drücken:

  • Beide Hände in die Mitte des Brustkorbs setzen und kräftig sowie schnell drücken - bei Erwachsenen 100- bis 120-mal pro Minute und fünf bis sechs Zentimeter tief.

Ein automatisierter externer Defibrillator (AED) kann zusätzlich unterstützen. Das Gerät wird eingeschaltet und führt Helfende mit klaren Sprachanweisungen durch die Anwendung.

Entscheidend bleibt: Die Herzdruckmassage soll so früh wie möglich beginnen und nur so kurz wie nötig unterbrochen werden.

 

Das erwartet euch in der Woche der Wiederbelebung

Auf unseren Social-Media-Kanälen bei Instagram und Facebook zeigen wir in der Woche der Wiederbelebung jeden Tag, wie leicht jeder im Herz-Notfall helfen kann, geben spannende Einblicke in die Kliniken und zeigen, wie die Profis im Rettungsdienst und im Krankenhaus arbeiten.


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  1. 21. September: Auftakt in die Woche der Wiederbelebung: Drei Sana-Kliniken in Südbrandenburg. Eine Botschaft: Hinsehen. Handeln. Leben retten.
  2. 22. September: Drei Schritte - kinderleicht erklärt: Prüfen. Rufen. Drücken. 
  3. 23. September: Was passiert, wenn du die 112 rufst und wie funktioniert das Versorgungsnetz bei Herz-Notfällen in Südbrandenburg?
  4. 24. September: Drei Menschen. Drei Klinikwelten. Drei Schritte, die jeder kennen sollte.
  5. 25. September: Darum beginnt die Rettungskette nicht erst in der Klinik
  6. 26. September: AED gefunden - und jetzt? / Lebensretter ist kinderleicht / Kann ich bei einer Reanimation etwas falsch machen?
  7. 27. September: Mitmachen statt wegschauen - Merkkarte runterladen - Wissen weitergeben. 

#wdw2026 - Folgen. Liken. Teilen. 

Die Rettungskette

Im Notfall zählt jedes einzelne Glied der Rettungskette. Damit sie in Gang kommt, ist der erste Schritt entscheidend: der Notruf. Nur wenn Ersthelfer die 112 wählen, können Leitstelle, Rettungsdienst und Notarzt die Versorgung fortführen. Die Einsatzkräfte sind das wichtige Verbindungsglied zwischen Ereignisort und Krankenhaus. In der Klinik übernehmen Notaufnahme, Diagnostik, Herzkatheterlabor, Intensivmedizin und - wenn es medizinisch notwendig ist - weitere spezialisierte Fachbereiche.

Entscheidend ist, dass Informationen schnell weitergegeben werden, Zuständigkeiten klar sind und die Behandlung ohne vermeidbare Brüche fortgesetzt werden kann. Denn die Ursache für den Herz-Kreislauf-Stillstand muss schnell gefunden werden.

Dabei sind plötzlicher Herz-Kreislauf-Stillstand und Herzinfarkt nicht dasselbe. Bei einem Herz-Kreislauf-Stillstand pumpt das Herz kein Blut mehr durch den Körper; die betroffene Person ist bewusstlos und atmet nicht normal. Ein Herzinfarkt entsteht durch den Verschluss eines Herzkranzgefäßes und kann in der Folge einen Kreislaufstillstand auslösen - ist aber nur eine von mehreren möglichen Ursachen. Deshalb führt der Weg nach einer Reanimation nicht automatisch in das Herzkatheterlabor. Welche Diagnostik und Behandlung notwendig sind, entscheidet sich anhand der Ursache und des Zustands der Patientin oder des Patienten.

Eine Reise durch die Sana Kliniken SüdbrandenburgAuf Station Spezial: Woche der Wiederbelebung

„Unsere Häuser müssen nicht identische Versorgung anbieten, um gemeinsam stark für die Menschen zu sein, die hier zuhause sind. Entscheidend ist, dass die lokalen Versorgungsvorteile klar sind, Informationen schnell fließen und Patienten ohne Brüche Zugang zur jeweils notwendigen Versorgung erhalten. Die Woche der Wiederbelebung macht sichtbar, was unser Sana-Netzwerk auszeichnet: vom ersten mutigen Handgriff bis zur spezialisierten Medizin arbeiten viele Menschen für ein gemeinsames Ziel.“

Im Notfall 112

Bei einem akuten medizinischen Notfall wie einem plötzlichen Herzstillstand immer die 112 wählen. Die Nummer gilt in allen Ländern Europas. Über die jeweilige Leitstelle wird der Rettungsdienst in der Nähe des Ereignisortes alarmiert. Damit die Einsatzkräfte so schnell wie möglich helfen können, brauchen sie folgende Infos:

  • Was ist passiert?
  • Wo befindet sich der Ort, an dem Notfall sich ereignet hat?
  • Welche Verletzungen oder welcher Notfall liegt vor?
  • Wie viele Menschen sind betroffen?
  • Warten: Rückfragen oder weitere Anweisungen aus der Leitstelle abwarten.