Geschlechtsspezifische HerzgesundheitMänner und Frauen im Fokus

Herz-Kreislauf-Erkrankungen betreffen Männer und Frauen unterschiedlich. Bei uns in der Klinik für Kardiologie legen wir besonderen Wert auf geschlechtersensible Diagnostik, Prävention und Therapie, um individuelle Unterschiede optimal zu berücksichtigen.

Frauen zeigen häufig andere Symptome bei Herzinfarkten, leiden öfter an bestimmten Formen der Herzschwäche (zum Beispiel HFpEF) und sprechen teilweise anders auf Medikamente an. Männer haben dagegen oft frühzeitigere arterielle Erkrankungen oder ein anderes Risikoprofil.

Unsere Angebote für geschlechtersensible Beratung und Therapie:

  • Privatsprechstunde – individuelle geschlechterspezifische Beratung und Therapieplanung
  • Rhythmussprechstunde – spezielle Diagnostik und Therapie bei Herzrhythmusstörungen unter geschlechtsspezifischem Aspekt
  • Stationäre Patienten – alle Patienten, unabhängig von PKV oder GKV, erhalten die geschlechtersensible Betreuung während des stationären Aufenthalts
  • Patienten-Fachtage für Männer und Frauen zur Aufklärung über Prävention, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

Ziel ist es, dass alle Patientinnen und Patienten die passende Vorsorge, Diagnostik und Therapie erhalten – individuell abgestimmt auf Risikoprofil, Symptome und Bedürfnisse.

Erfahren Sie mehr über unsere Angebote und Veranstaltungen oder vereinbaren Sie direkt einen Termin bei unseren Kardiologeninnen und Kardiologen.

Terminvereinbarung:

Stephanie Redlich, Sekretärin der Medizinischen Klinik II - Kardiologie und Angiologie an den Sana Kliniken Lübeck.

Stephanie Redlich
Tel.: 0451 585-1681
Fax: 0451 585-1699
kardiologie-luebeck@sana.de

Wichtige HerzkrankheitenUnterschiede bei Männern und Frauen

Erkrankung

Frauen

Männer

Herzinfarkt / KHK

Oft unspezifische Beschwerden wie Müdigkeit, Übelkeit oder Druck im Rücken/Oberbauch

Häufig klassische Brustschmerzen, oft früherer Beginn

Herzinsuffizienz

Häufig Herzschwäche mit normaler Pumpfunktion (HFpEF), oft Belastungsbeschwerden

Häufig Herzschwäche mit reduzierter Pumpfunktion (HFrEF), stärkere Beschwerden

Vorhofflimmern & Rhythmusstörungen

Stärkere Symptome, höheres Schlaganfallrisiko

Häufig weniger spürbare Beschwerden, Risiko für bestimmte Rhythmusstörungen

Bluthochdruck

Nach den Wechseljahren oft höhere Werte, empfindlicheres Ansprechen auf Medikamente

Tritt früher auf, häufiger Komplikationen wie Herzinfarkt oder Nierenprobleme

Pulmonale Hypertonie

Häufiger betroffen, oft bessere Prognose bei rechtzeitiger Behandlung

Seltener, oft schwerer Verlauf