Seit 1979 werden Kinder und Jugendliche mit chronischen neurologischen Erkrankungen und Entwicklungsstörungen ambulant und stationär (10 Plätze) im Kinder-neurologischen Zentrum (KNZ) der Sana Kliniken Düsseldorf behandelt. 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Kinder- und Jugendmedizin, (Neuro-) Psychologie, Physiotherapie, Ergotherapie, Motopädie, Logopädie, Heil- und Sozialpädagogik sowie Kinderkrankenpflege kümmern sich jedes Jahr um rund 5.000 Kinder ambulant und ca. 500 stationär. Als Teil der Bundesarbeitsgemeinschaft Sozialpädiatrischer Zentren und als anerkannte Spezialambulanz der Deutschen Gesellschaft für Epileptologie steht das Zentrum für Qualität und Fachkompetenz.
Dr. Ira Benkel-Herrenbrück, Dr. Hauke Duckwitz und Dr. Thomas Becher leiten das KNZ seit 2023 im ärztlichen Kollegialsystem. Sie arbeiten seit fast 20 Jahren zusammen und sind gut aufeinander abgestimmt. Wesentliches Merkmal des Kollegialsystems in Kliniken: Sowohl Verantwortung als auch Entscheidungsbefugnisse sind in gleichem Maße auf mehrere Ärzte verteilt.
Betreut werden vor allem Kinder mit verschiedenen Entwicklungsstörungen, von motorischen und sprachlichen Funktionen bis hin zu Verhaltenssteuerungsstörungen, wie ADHS und Autismus. Darüber hinaus werden Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen Epilepsieformen und weiteren neurologischen Erkrankungen behandelt. In einer medizinischen und inter-disziplinären Spezialsprechstunde betreuen wir Kinder und Jugendliche mit Kopfschmerzerkrankungen. Das Kinderneurologische Zentrum ist mit Diagnostik- und Beratungskompetenz für Ticstörungen Teil der Tic-Landkarte. „Ein weiterer Schwerpunkt ist unser ambulant-stationäres Angebot für Kinder mit Hemiparese, eine Halbseiten-Lähmung, meist als Folge eines Schlaganfalls während der Schwangerschaft“, sagt Dr. Thomas Becher.
Die Arbeit des Teams konzentriert sich darauf, früh mögliche Einschränkungen in der Entwicklung zu erkennen und zu behandeln, um Kinder und Jugendliche gut zu unterstützen und sie bestmöglich zu fördern. Ärzte und Therapeuten arbeiten eng mit den Eltern zusammen, damit die individuellen Bedürfnisse jedes Kindes und der Familie berücksichtigt werden. Dazu gehört auch die Zusammenarbeit mit überweisenden Ärzten, niedergelassenen Therapeuten, Frühförderstellen, Kindergärten und Schulen, Beratungsstellen, Gesundheits- und Jugendämtern, sozialen Diensten und weiteren Berufsgruppen wie Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie und Motopädie.
Für Eltern ist es beruhigend zu wissen, dass ihre Kinder umfassend unterstützt werden, sei es medizinisch, psychologisch und sozial. „Wir nehmen uns die Zeit, um die Fragen zu beantworten und gemeinsam Lösungen für die Herausforderungen zu finden, die sie zu uns führen. Am wichtigsten ist es für Eltern zu wissen, dass ihre Kinder bei uns in guten Händen sind“, sagt Dr. Ira Benkel-Herrenbrück.



