NeuromodulationNeuromodulation

Wenn durch Medikamente keine Besserung mehr eintritt, bietet die Neuromodulation mit sogenannten „Schmerzschrittmachern“ eine erfolgversprechende Alternative. Dabei  werden reversibel Elektroden an Nerven implantiert um den Schmerz zu modulieren. Die Eingriffe werden meist  in Teilnarkose durchgeführt, mit einem kurzen stationären Aufenthalt im Anschluss.

Im ersten Schritt wird eine Testung durchgeführt, die durchschnittlich eine Woche dauert, davon mehrere Tage im häuslichen Umfeld des Patienten. Wenn durch den den „Schmerzschrittmacher“ eine Besserung eintritt und der Schmerz nachlässt, so entscheiden Arzt und Patient gemeinsam über das endgültige Implantat. Bei einem Misserfolg wird die Elektrode unter lokaler Betäubung wieder entfernt.

Es bestehen seit 50 Jahren gute Erfahrungen mit dieser Therapie, Komplikationen sind in erfahrenen Zentren selten. Alle Kosten werden von den gesetzlichen sowie den privaten Krankenkassen in vollem Maße übernommen. Die meisten Implantate sind heute Kernspintomograf (MRT) fähig.

In den Sana Kliniken Duisburg werden pro Jahr rund 500 Neuromodulationseingriffe durchgeführt.