Medizinische SchwerpunktePerinatologischer Schwerpunkt

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin ist mit der Intensivstation für Neugeborene Teil des Geburtszentrum der Regio Kliniken. In enger Zusammenarbeit mit den Geburtshelfern bilden wir den perinatologischen Schwerpunkt des Krankenhauses.

Sie haben die Möglichkeit, uns bei dem an jedem 2. Mittwoch im Monat stattfindenden Elterninformationsabend für werdende Eltern kennenzulernen. 

Die von uns betreute Früh- und Neugeborenen-Intensivpflegestation FIPS liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Kreißsaal und zur Wöchnerinnenstation im 3. Stockwerk des Klinikums. 

Kinderärzte und Neugeborenenschwestern sind rund um die Uhr vor Ort. Damit können wir Ihnen rund um die Geburt Ihres Kindes ein hohes Maß an Sicherheit geben.

Bereits in der Schwangerschaft können wir Sie, wenn Sie Fragen zu Ihrem Baby haben, in der Geburtensprechstunde mitberaten. Bei Risiko- und Frühgeburten sind wir stets zugegen. 

Wir versuchen, das Neugeborene und die Mutter nicht zu trennen. Eventuell können wir auch durch das Begleiten Ihres Kindes und wiederholtes Anschauen eine Verlegung verhindern

Unsere geburtshilfliche Abteilung ist als "Babyfreundliches Krankenhaus" von der WHO/UNICEF zertifiziert. 

Auf der FIPS wird ein stillförderndes Verhalten trotz einer möglichen Erkrankung des Kindes bereits mit Erfolg praktiziert. 

Auf der FIPS werden folgende Kinder versorgt:

  • Neugeborene mit Anpassungsstörungen
  • Infektionen
  • schwerer Gelbsucht
  • Unterzuckerung nach Schwangerschaftsdiabetes

Neugeborene ab 1500 Gramm Geburtsgewicht 

Neugeborene ab 1500 Gramm Geburtsgewicht werden auf der FIPS behandelt. Bei diesen Kindern wird neben der angestrebten oralen Ernährung auch oft eine künstliche Ernährung über Infusionstherapie durchgeführt, um das Wachstum dieser kleinen Kinder zu fördern. 

Frühgeborene ab der 32. und Zwillinge ab der 34. Schwangerschaftswoche 

Die Kinder der beiden letzten Gruppen benötigen zu Entfaltung ihrer unreifen Lungen manchmal kurzfristig eine Atemunterstützung. Hierbei atmen die Kinder selbstständig und profitieren von einem erhöhten Druck in der Atemluft. Eine Beatmung der Kinder ist äußerst selten notwendig. 

Die FIPS ist ausgestattet mit Inkubatoren (Brutkästen), Wärmebettchen, Beatmungsgeräten, Erstversorgungseinheit sowie Ultraschall- und Röntgengerät. 

Die Eltern werden früh in die Pflege ihres Kindes einbezogen. "Känguruhen" mit Mutter und Vater wird so früh wie möglich begonnen, das Stillen und die Milchproduktion intensiv gefördert. Daher halten wir auch Zimmer für Begleitpersonen bereit. 

Wir sind stolz auf das vielfältige positive Echo, das uns viele Eltern nach einem Aufenthalt bei uns geben.