Während des AufenthaltsEssen

"Was gibt es denn morgen?" fragt Sonja Huber und lässt sich von Ulrike Koch das Menü für den nächsten Tag vorstellen. Möchte sie das Vollkostmenü oder lieber die leichte Vollkost? Sie könnte auch vegetarisches Essen haben. Ist das Frühstück zu ihrer Zufriedenheit oder hat sie einen anderen Wunsch? Was wünscht sie sich zum Abendessen? - Über ihren Taschencomputer speichert die Menüassistentin alle Bestellungen von Frau Huber, kann auch mal im Rahmen der Möglichkeiten Sonderwünsche aufnehmen. Patientin Sonja Huber findet den Service toll. "Das ist wie in einem First Class Hotel", sagt sie.

Die Essensausgabe übernimmt der Patientenservice. Früh, Mittag und Abend arbeiten die Mitarbeitenden in Schichten von täglich dreimal zwei Stunden. Sie verteilen das Essen und sind, wenn nötig, dabei behilflich. Zum Frühstück bereiten sie auf den Stationen frischen Tee, Kaffee oder Kakao. Ernährungsberatung bei Allergien, Diäten oder Erkrankungen oder das Erstellen eines Ernährungsplans fällt nicht ins Ressort der Menüassistentinnen, dafür sind die Diätassistentinnen zuständig.

Um die Mittagszeit hat Ulrike Koch ihr Pensum erfüllt. Jetzt muss sie nur im Büro der Zentralen Versorgung alle aufgenommenen Daten abspeichern, damit die Küche weiß, was für den nächsten Tag gebraucht wird. Noch einen extra Ausdruck mit den Sonderwünschen für die Diätassistentinnen, dann ist sie für diesen Tag fertig. Sie und die anderen Menüassistentinnen erhalten für ihre Tätigkeit viel positive Rückmeldung. "Unsere Patienten freuen sich, wenn wir zu ihnen kommen und sie persönlich nach ihren Wünschen fragen."