Brustverkleinerung (Mammareduktion)

Große und/oder hängende Brüste beeinträchtigen häufig das Selbstwertgefühl einer Frau und führen zu körperlichen Einschränkungen. Eine übergroße Brust kann degenerative Schäden an der Wirbelsäule und starke Schmerzen verursachen. Ziel der Operation ist eine Brustform, die in ihrer Größe den Körperproportionen entspricht.

Die Brustverkleinerungsoperation wird in unserer Klinik sehr standardisiert und mit einer sehr hohen Expertise durchgeführt. Die Operationstechnik wird modifiziert nach Hall-Findlay in T-Technik durchgeführt. Hier wird eine Publikation in Kürze aus unseren Erfahrungen von über 850 Mammareduktionsplastiken erscheinen.

Brustverkleinerungen werden in unserer Klinik in Vollnarkose durchgeführt und die OP-Zeit beträgt 2 bis 3 Stunden. Vor der Operation werden die Schnittführung und die neue Position der Brustwarze im Stehen angezeichnet. Die resultierenden Narben verlaufen um die Brustwarze, senkrecht nach unten sowie manchmal in der Brustumschlagsfalte. Zunächst wird der Hautüberschuss entfernt und die Brustwarze in Ihre neue Position gebracht. Danach wird das überschüssige Brustdrüsen- und Fettgewebe entfernt und die Brust neu geformt. Hier kommt auch der sogenannte „Innere BH“ zu tragen, indem die Brustdrüse von Innen geformt und stabilisiert wird.

Die Hautnaht erfolgt mit selbstauflösendem Nahtmaterial. Es werden Drainagen eingelegt, um Wundsekret nach außen abzuleiten. Häufig ist es aber auch möglich, dass auf Drainagen verzichtet werden kann.

Allgemeine Operationsrisiken, wie u.a. Blutergüsse oder Blutungen, Wundinfektion, Thrombose und Embolie sowie verbreiterte Narbenbildung können in seltenen Fällen auftreten, die nur in sehr seltenen Fällen durch einen erneuten operativen Eingriff behoben werden müssen. Im speziellen können sehr selten leichte Asymmetrien hinsichtlich des Narbenverlaufs oder der Brustwarzenform auftreten. Das Gefühl an der Brustwarze und die Möglichkeit zum Stillen bleiben normalerweise erhalten.

Eine Brustverkleinerung hinterlässt wie alle Operationen bleibende, mehr oder weniger sichtbare Narben. Diese werden jedoch gut durch einen BH oder Badekleidung verdeckt.

Allgemein wird der Schmerz nach Brustverkleinerungen als gering empfunden. Ein paar Stunden nach der Narkose kann die Patientin mit Hilfe bereits aufstehen. Falls Drainagen eingelegt werden, würden diese meist am zweiten oder dritten Tag entfernt. Der stationäre Aufenthalt ist für ca. 1-3 Tage notwendig. Der Tapeverband wird nach 5-7 Tagen entfernt. Unmittelbar nach der Operation erhalten sie einen Stütz-BH, der für die Dauer von 6 Wochen getragen werden sollte.

Gerne beraten wir Sie in unserer Sprechstunde. Auch erstellen wir Ihnen gerne einen Arztbrief, den Sie bitte bei Ihrer Krankenkasse für die Kostenübernahme einreichen sollten. Sie müssten nur alle Unterlagen (wenn vorhanden) und eine Überweisung von Ihrer Gynäkologin zu Ihrem ambulanten Termin mitbringen.

Wir sind erreichbar unter folgenden Telefonnummern und über Email:

Sekretariat Plastische und Ästhetische Chirurgie:

Frau Kaspari 
Tel:      0211/2800-3800      oder        0211/2800-86315       

Email:
claudia.kaspari@sana.de                                         

Falls Sie vorhaben sollten, die Operation selber zu bezahlen und keine Kostenzusage Ihrer Krankenkasse einholen möchten, können Sie direkt bei Professor Dr. Christoph Andree einen Termin über folgende Telefonnummer oder email vereinbaren:

Portalpraxis Breast&Body Prof. Dr. Andree
Königsallee 88
40212 Düsseldorf

0211/20051490
info@breast-and-body.com

www.breast-and-body.com