Zentrum für AltersmedizinNetzwerk »GeriNah«

Im Rahmen des Geriatriekonzeptes des Freistaates Sachsen wurde an fünf ausgewählten Standorten mit geriatrischer Fachabteilung Zentren für Altersmedizin mit jeweils einem geriatrischen Netzwerk mit überregionalen Versorgungsauftrag etabliert. 

Eines dieser Zentren ist das  Zentrum für Altersmedizin mit dem geriatrischen Netzwerk »GeriNah« (Geriatrie nah am Menschen) in organisatorischer Verantwortung der Sana Kliniken Leipziger Land.

Als Zentrum für Altersmedizin mit unserem geriatrischem Netzwerk »GeriNah« sind wir – in enger Zusammenarbeit mit unseren Netzwerkpartnern – auf eine Verbesserung der medizinischen und sozialen Betreuung älterer sowie multimorbider Menschen ausgerichtet. Durch die Vernetzung medizinischer Leistungserbringer im ambulanten, teilstationären, stationären und rehabilitativen Bereich tragen wir zur Verbesserung der Versorgungsqualität und zu einem effektiven Einsatz von Ressourcen innerhalb der geriatrischen Versorgung bei.

Ein Weg, die »GeriNah«-Ziele zu erreichen, sind digitale Anwendungen. Dafür steht das Projekt »DiGeNa«. Gemeinsam mit unserem Projektpartner, dem Leipziger IT-Unternehmen vital.services entwickeln wir ein digitales Versorgungsmanagement, das ortsunabhängig die Kliniken, Praxen, Pflegedienste und andere Gesundheitsdienstleister der Region sowie Patienten und Angehörige zusammenbringt. Das Projekt hat eine Laufzeit von zunächst zwei Jahren. Über die Investitionen der Sana Kliniken Leipziger Land hinaus wird die Maßnahme mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes. Mehr zu »DiGeNa« finden Sie auf der Projektwebsite https://digena.org.

Aufgabenschwerpunkte

  • Management eines Netzwerkes mit dem Ziel des Wissenstransfers und der Qualitätssicherung
  • Erarbeitung und Implementierung fachübergreifender Behandlungs- Versorgungs- und Beratungspfade inkl. Screeningverfahren hinsichtlich geriatrischer Risikopotenziale
  • Überleitung | Schnittstellenmanagement
  • Unterstützung anderer Plankrankenhäuser bei der Etablierung standardisierter Prozesse (Qualitätsmanagement und Patientensteuerung)
  • Fort- und Weiterbildungsangebote 
  • Unabhängige Patienteninformationen
  • Präventionsstrategien (z.B. Sturzprävention; Früherkennung der Demenz; Vermeidung von Mangelernährung etc.)
  • Telemedizinische und digitale Anwendungen zur Vereinfachung der fach- und sektorenübergreifenden Kommunikation und des Versorgungsmanagements

Netzwerkpartner

  • Ärzte
  • Therapeuten und Pflegekräfte (Amb. Pflegedienst, Pflegeheime, Krankenhäuser)
  • Apotheken
  • Sanitätshäuser
  • Wohlfahrtsverbände
  • Wohnungswirtschaft
  • Sozialarbeiter
  • Psychologen
  • Pflege- und Krankenkassen
  • Hospize