Hameln

Einblick in neue und bewährte Behandlungsmethoden

Arthrose des Hüftgelenkes - Sana Patientenakademie

Hameln, 22.03.2017. Viele Menschen leiden unter Schmerzen in der Hüfte. Häufige Ursache ist eine Arthrose. Bei fortgeschrittener Arthrose und ausgereizter konservativer Therapie ermöglicht der künstliche Gelenkersatz Schmerzen zu lindern, die Funktion zu verbessern und die Lebensqualität zu erhöhen. In der Patientenakademie am Montag 27. März um 17.30 Uhr im Sana Klinikum zum Thema Arthrose des Hüftgelenkes gibt Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und Leiter des EndoProthetikZentrums Hameln-Pyrmont, mit seinem Team Einblick in neue und bewährte Behandlungsmethoden - von der Diagnose über die Therapie und Pflege bis hin zur Physiotherapie und Rehabilitation. Die Veranstaltung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Zehn Prozent der deutschen Bevölkerung über 60 Jahre leiden an Schmerzen im Bereich der Hüfte aufgrund einer Arthrose. Arthrose bedeutet Verschleiß eines Gelenkes, und tritt oft ohne erkennbare Ursache auf, manchmal jedoch auch durch Entzündungen, Fehlstellungen oder Verletzungen. „Arthrose kann die Lebensqualität erheblich beeinflussen. Oft fängt es mit Beschwerden nach längerem Gehen an. Im fortgeschrittenen Stadium bestehen Beschwerden bereits bei geringer Belastung oder auch in Ruhe. Viele Patienten gewöhnen sich eine Schonhaltung an, welche sich auf die Wirbelsäule auswirkt. Eine frühzeitige Behandlung hilft, das Fortschreiten aufzuhalten“, erklärt Prof. Dr. Hankemeier. „Ziel der Behandlung ist die Wiederherstellung der Anatomie, um Schmerzen zu mindern, die Funktion zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern.“ Computerprogramme helfen dabei, die anatomischen Verhältnisse im Bereich der Hüfte exakt zu analysieren, um eine gezielte Therapie einzuleiten. Sollte eine Operation erforderlich sein, werde diese mit Hilfe von speziellen Programmen vor einem Eingriff simuliert, um das Risiko von Problemen und Komplikationen zu reduzieren, so Hankemeier. „Neue Methoden helfen, das Risiko von Infektionen zu reduzieren. Die Infektionsrate im Endoprothetikzentrum Hameln-Pyrmont liegt unter 1 Prozent und damit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Die Einhaltung unserer Qualitätsstandards wird regelmäßig im Rahmen der Zertifizierung geprüft. Mittlerweile können wir auf fünf erfolgreiche Jahre Endoprothetikzentrum zurückblicken“, freut sich Prof. Dr. Hankemeier.

Dr. Tina Küttner

Sana Klinikum Hameln Pyrmont GmbH
St. Maur Platz 1
31785 Hameln

Telefon: 05151 97 2345
E-Mail: <link>tina.kuettner@sana.de