Hameln

Begrenzter Bereich, Patienten und Personal waren nicht betroffen Brandereignis im Bereich der Medizinprodukte Aufbereitung

Bereits um 20:10 Uhr war die Hamelner Feuerwehr mit einem Erkundungstrupp vor Ort und stellte eine starke Rauch- und Hitzeentwicklung im vorderen Bereich der Medizinprodukte-Aufbereitung in einem Funktionstrakt des Klinikums fest. Es wurde in diesem eingegrenzten Bereich ein Brandherd ausgemacht, welcher bereits eine Zwischendecke erreicht hatte. Diese wurde von den Einsatzkräften auf der Suche nach Glutnestern geöffnet. Bedingt durch die Hitzeentwicklung entlötete sich ein Wasser führendes Rohr, so dass Leitungswasser am Brandort auslief.

Zusätzlich betroffen von der Rauchentwicklung war lediglich ein Materialaufzug zwischen dem OP-Trakt im zweiten Obergeschoss und der Medizinprodukte-Aufbereitung, welcher für eine Rauchausbreitung in den ca. vier Quadratmeter großen Entladeraum im OP-Trakt sorgte. Die Funktionsbereiche, Klinikflure und Treppenhäuser blieben von einer Rauchentwicklung verschont.

Der eigentliche Brand war nach ca. 45 Minuten vollständig gelöscht. In der Folge wurden die von der Rauchausbreitung betroffenen Bereiche durch die Feuerwehr, welche zwischenzeitlich weitere Kräfte alarmiert hatte, per Absaugung entraucht.

Der Klinikgeschäftsführer Marco Kempka war gemeinsam mit der für solche Fälle vorgesehenen Krankenhauseinsatzleitung sowie den Mitarbeitern der Haustechnik vor Ort um die Einsatzleitung der Feuerwehr zu unterstützen. „Ich bin sehr froh, dass sich dieses Brandereignis in einem sehr begrenzten Bereich ereignet hat und weder Patienten noch Mitarbeiter oder Einsatzkräfte zu Schaden kamen. Daher gilt mein Dank den vielen Einsatzkräften, die in dieser Nacht geholfen haben“ Da alle vorbeugenden Brandschutzsysteme einwandfrei funktionierten, konnte auf eine Verlegung von Patienten in andere Bereiche des Klinikums verzichtet werden, jedoch musste die Notaufnahme für diese Nacht abgemeldet und die in der Versorgung befindlichen Patienten in andere nahgelegene Kliniken weiterverlegt werden.

Einig waren sich sowohl Klinik- als auch Feuerwehreinsatzleitung, dass die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr, Rettungsdiensten und Klinikpersonal einwandfrei abgelaufen ist und so Schlimmeres verhütet werden konnte. Zudem haben alle vorgesehenen Brandschutzmechanismen gegriffen und so eine Ausbreitung über den räumlich sehr eingegrenzten Bereich verhindert.

Feuerwehr-Einsatzleiter Markus Weber sieht hier vor allem den vorbeugenden Brandschutz als bestätigt an. „Wir führen regelmäßig Brandschutzbegehungen im Klinikum durch und passen gemeinsam mit den Klinikverantwortlichen die Planungen ständig an. Das hat sich heute ausgezahlt.“

Durch das Brandereignis wird es zunächst zu Einschränkungen im OP-Betrieb kommen, das genaue Ausmaß kann erst nach Prüfung aller relevanten technischen Einrichtungen festgestellt werden. Diese Prüfungen haben bereits in der Nacht begonnen und dauern derzeit an.

Pressekontakt:

Natalie Arnold oder Peter Höxter

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