Hameln

Hernienchirurgie und Minimal Invasive Chirurgie als Kompetenzzentrum ausgezeichnet

Sana Klinikum Hameln-Pyrmont erhält Doppelzertifikat

"Wir sind stolz auf das Erreichte, aber es ist erst der Startschuss zu weiteren Anstrengungen," kommentierte der leitende Oberarzt und Spezialist für Minimal Invasive Chirurgie (sog. Schlüssellochtechnik) aus der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie im Sana Klinikum Hameln-Pyrmont, Dr. Andreas Hoffmann, die Zertifikatsübergabe für gleich zwei Kompetenzzentren. Es sei viel  Vorbereitungsarbeit, viel Lernen notwendig gewesen um dieses Ziel zu erreichen. Doch genau wie die Medizin im Allgemeinen müsse sich auch ein spezialisierter Fachbereich weiterentwickeln.

Der für das ebenfalls zertifizierte Kompetenzzentrum für Herneinchirurgie zuständige Oberarzt, Dr. Alexander Hämmerle, gleichfalls aus der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie, freute sich besonders, dass er mit dieser Zertifizierung eine Vorreiterrolle in den Qualitätsbemühungen einnimmt. Zum Zeitpunkt der Überprüfung im Mai diesen Jahres durch die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Visceralchirurgie (DGAV) war das Sana Klinikum Hameln-Pyrmont erst die vierte Klinik in Deutschland und die erste in Niedersachsen, welche die Qualität nach strengen Kriterien extern prüfen ließ.

Auch Prof. Johannes Jost von der DGAV, welcher den beiden Leitern der Kompetenzzentren die Zertifikate überreichte, lobte die weit über die gesetzlichen Anforderungen zur Qualitätsdarlegung hinausgehenden Anstrengungen. "Allein das Hinterfragen der Qualität bringt eine Menge an Verbesserungen und dient der Vermeidung von unerwünschten Ereignissen im Zuge einer Behandlung." Der Sana Generalbevollmächtigte der Region Nord, Volker Hippler, mochte diesen Worten nur zustimmen und ergänzte: " Im Zuge dieses Hinterfragens wird bei den Kompetenzzentren ja nicht allein die Diagnostik oder OP-Technik angeschaut, sondern auch der Prozess in der gesamten Patientenversorgung. Das bringt in der Regel Verbesserungen für die ganze Klinikorganisation mit sich, weil offene Fragen geklärt wurden oder überflüssige Prozessschritte entfallen können.

Abschließend betonten Dr. Hoffmann und Dr. Hämmerle noch einmal, dass es für Sie jetzt kein entspanntes Zurücklehnen mehr gäbe, sondern dass Sie die gewonnenen Erfahrungen weiter ausbauen möchten und auch in anderen klinischen Fachbereichen wie beispielsweise der Behandlung von krankhaft übergewichtigen Menschen (Adiopositas) die Zertifizierung als Kompetenzzentrum anstreben.


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