Hameln

Neurochirurgie hautnah erleben

Tag der offenen Tür zum Thema „Wirbelsäulenerkrankungen“

Hameln, 18.08.2017. 80 Prozent der Bevölkerung klagen mindestens einmal in ihrem Leben über Wirbelsäulenbeschwerden. Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und Sektion Neurochirurgie öffnet ihre Türen und stellt Ihnen Neurochirurgie zum Anfassen vor. Beim Tag der offenen Tür am Dienstag, den 22. August von 11:00 bis 15:00 Uhr stehen Mohamed Altaher, Sektionsleiter Neurochirurgie, und Oberarzt Kamran Yawari im Foyer des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont für Ihre Fragen zur Verfügung. Zudem haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Instrumente, Implantate und Operationsverfahren kennenzulernen.

Rückenschmerzen haben unterschiedliche Ursachen, unterschiedlich sind auch ihre Behandlungsmöglichkeiten. „Häufig sind Rückenschmerzen funktionell, also zum Beispiel durch Muskelverspannungen bedingt. Es gibt keine Behandlungsmethode, die für jeden Patienten sinnvoll und wirksam ist. Vielmehr benötigt der Patient je nach Ursache der Beschwerden ein maßgeschneidertes, individuelle Behandlungskonzept“, so Prof. Dr. Stefan Hankemeier, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie.


Mohamed Altaher, Sektionsleiter Neurochirurgie, erklärt, dass neben altersbedingten Verschleißerscheinungen auch Übergewicht, Fehlhaltungen, monotone und zu wenig Bewegung häufige Ursachen sind. Es kann Arthrose entstehen mit chronischen Schmerzen. Häufige Ursachen sind aber auch Probleme an den Bandscheiben.
Darum gilt: „Tragen und heben Sie nicht mit gebeugtem, sondern mit geradem Rücken. Gehen Sie beim Herunter- und Vorbeugen in die Knie“, rät Kamran Yawari, der appelliert, sich viel zu bewegen und durch gezielte Übungen den Rücken zu stärken. Hilfreich seien dabei Rückenschulen, die von zahlreichen Gesundheitseinrichtungen angeboten werden.


Wer allerdings von chronischen Rückenschmerzen geplagt ist – und das ist in Deutschland einer der häufigsten Gründe für Arbeitsunfähigkeit – sollte sich ärztlich vorstellen.  Die konservative Vorgehensweise beginne, so Oberarzt Kamran Yawari, je nach Schwere der Erkrankung, häufig mit Physiotherapie. Auch Medikamente und gezielte Spritzen können oftmals den Schmerz nehmen.
Liegt ein erhebliches strukturelles Problem vor, und lassen sich die Beschwerden nicht durch konservative Maßnahmen beheben, können oft minimal-invasive Operation helfen, dass der Patient Lebensqualität zugewinnt. „Erfreulicherweise gibt es in der Wirbelsäulenchirurgie neue,  muskelschonende, minimalinvasive Eingriffe und bewegungserhaltende OPs“, erklärt Herr Altaher. Eine ganz neue Behandlungsmöglichkeit im Sana Klinikum ist die endoskopische Entfernung von Bandscheibenvorfällen. Sie ist besonders schonend und wird erst in wenigen Kliniken angeboten.

Pressekontakt:

Dr. Tina Küttner
Sana Klinikum Hameln Pyrmont GmbH
St. Maur Platz 1 | 31785 Hameln

Telefon 05151 97 2345 | E-Mail: <link>tina.kuettner@sana.de