Patientenakademie zum Weltadipositastag
Nie wieder XXL: modernen Therapien bei starkem Übergewicht
Anlässlich des bundesweiten Adipositastages lädt das Adipositaszentrum am Sana Klinikum Hameln-Pyrmont am Mittwoch, 4. März, zu einer öffentlichen Informationsveranstaltung ein. Unter dem Titel „Nie wieder XXL: modernen Therapien bei starkem Übergewicht“ informieren mehrere Fachreferentinnen und -referenten ab 17 Uhr im Casino des Klinikums über aktuelle Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten bei krankhaftem Übergewicht. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Vortragsreihe richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie Interessierte und gibt einen Überblick über konservative und operative Behandlungsoptionen der Adipositastherapie. Thematisiert werden unter anderem das multimodale Konzept mit Ernährungs-, Bewegungs- und Verhaltenstherapie, die Vorbereitung auf einen möglichen operativen Eingriff sowie die strukturierte und langfristige Nachsorge.
Adipositas ist eine chronische Erkrankung, die nicht selten mit Begleit- und Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus Typ 2, Bluthochdruck, Schlafapnoe oder Gelenkverschleiß einhergeht. Viele Betroffene erleben trotz zahlreicher Diät- und Bewegungsprogramme keinen dauerhaften Erfolg. Eine medizinisch begleitete Therapie kann in diesen Fällen neue Perspektiven eröffnen.
„Unser Anliegen ist es, verständlich und fachlich fundiert über Ursachen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten zu informieren“, sagt Dr. Andreas Hoffmann, Leiter des Adipositaszentrums. „Viele Patientinnen und Patienten profitieren von einem strukturierten, interdisziplinären Ansatz, der sie langfristig begleitet.“
Das Adipositaszentrum am Sana Klinikum arbeitet fachübergreifend. Beteiligt sind unter anderem Chirurgie, Endokrinologie, Gastroenterologie, Ernährungsberatung, Psychologie, plastische und ästhetische Chirurgie sowie weitere therapeutische Bereiche. „Die Behandlung von Adipositas erfordert Erfahrung, klare Abläufe und die enge Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen. Dieses Konzept möchten wir im Rahmen der Veranstaltung transparent darstellen und gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern erläutern“, ergänzt Dr. Hoffmann.
Im Anschluss an die Vorträge besteht Gelegenheit zu Fragen und zum persönlichen Austausch mit den Referierenden.